Die „Halt deine Schnauze und mach etwas“-Regel

Jeden Tag kriege ich eine Menge E-Mails.

E-Mails, in denen mir Menschen erklären, dass sie kein Selbstbewusstsein haben, dass sie keinen Partner finden oder dass sie vollkommen pleite sind.

E-Mails, in denen mir Menschen schreiben, dass sie sich selbstständig machen wollen oder dass sie um die Welt reisen möchten.

Und ab und an bekomme ich E-Mails, in denen mir Menschen mitteilen, dass sie Krebs haben, dass sie über Selbstmord nachdenken oder dass sie ihr Kind oder ihren Partner verloren haben.

So grundverschieden all diese Geschichten auch sind, sie alle haben eines gemeinsam: Diese Menschen wollen etwas an ihrer Situation ändern.

Sie wollen ein Ziel erreichen, ein Problem lösen oder sie wollen sich besser fühlen. Und genau an dieser Stelle vermasseln es die meisten.

Alle Menschen haben Ziele. Und alle Menschen haben Probleme. Doch die wenigsten sind bereit, etwas zu tun, um ihre Situation zu ändern. Und genau das ist das scheiß Problem.   

Ich kennen Menschen, die seit Jahren nicht über ihren Ex-Partner hinwegkommen, die Panikattacken haben, die keinen Partner finden oder die unter finanziellen Problemen leiden – doch sie unternehmen nichts, um etwas an ihrer Situation zu ändern. Sie beklagen sich nur und versinken in Selbstmitleid.

Auch kenne ich Menschen, die mir seit Jahren erklären, dass sie ein Online-Business starten wollen. Sie erzählen, wie ihre Webseite aussehen wird, was für Produkte sie verkaufen werden und wie sie bald um die Welt reisen werden – genau wie dieser verdammte Anchu Kögl, der ja anscheinend nichts Besseres zu tun hat. Doch in all den Jahren haben sie nichts unternommen. Kein Online-Business, keine Produkte, keine Weltreise. Sie erzählen nur und träumen vor sich hin.

Bei all diesen Menschen tut sich weniger als in der Hose eines Achtzigjährigen. Und Viagra hilft in dieser Situation auch nicht.

Anstatt an ihrer Situation zu arbeiten und etwas zu verändern, erzählen sie nur Geschichten, beschweren sich über die Ungerechtigkeit des Lebens oder erklären, dass sie ja etwas in ihrem Leben ändern würden, doch ihre Ängste, das Wetter, die Politik, der Pizzabäcker um die Ecke oder ihr scheiß Teddybär sie daran hindern.

Nein, Besserwisser Anchu Kögl behauptet nicht, dass das Leben immer einfach oder gar gerecht ist. Doch er behauptet, dass wir immer etwas tun können, um an unserer Situation etwas zu ändern. Und genau das ist der verflixte scheiß Punkt, den so viele Menschen nicht verstehen wollen.

Vielleicht hast du gerade mit einem großen Problem zu kämpfen und dir geht es richtig dreckig. Vielleicht fühlst du dich gerade verloren und siehst keinen Sinn mehr in deinem Leben. Vielleicht möchtest du dich endlich selbstständig machen. Vielleicht traust dich auch immer noch nicht, einen fremden Menschen anzusprechen, obwohl du zu dem Thema jedes scheiß Buch gelesen hast, das es gibt. Vielleicht willst du einfach nur Geld sparen, um dir deine Brüste vergrößern zu lassen. Ich weiß es nicht. 

Doch egal, was dein Problem ist oder welches Ziel du erreichen möchtest: Höre auf darüber zu reden, davon zu träumen, dich zu beklagen oder in Selbstmitleid zu versinken und mach etwas. In den allermeisten Situationen ist nämlich genau das die Lösung.

Deshalb möchte ich dir die „Halt deine Schnauze und macht etwas“-Regel vorstellen.

Die „Halt deine Schnauze und macht etwas“-Regel ist sehr simpel, aber äußerst effektiv.

Die Regel sieht vor, dass du weniger von deinen Zielen und Problemen sprichst und dafür mehr machst. Anstatt von deinem Ziel zu träumen oder über dein Problem zu jammern, überlegst du dir, was du tun kannst. Und dann tust du es.   

Die „Halt deine Schnauze und mach etwas“-Regel mag dir ein wenig rudimentär vorkommen. Doch sie funktioniert verdammt gut. Und zwar aus zwei Gründen.

1. Erst wenn du etwas unternimmst, wird sich etwas ändern

Wenn du etwas in deinem Leben verändern willst, musst du dafür etwas tun. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass je mehr du verändern willst, du umso mehr dafür tun musst.

Einige der Menschen, die ich kenne, haben verdammt viel erreicht. Ich kenne Menschen, die eine schwere Krankheit überwunden haben. Ich kenne Online-Unternehmer, die sechsstellig verdienen. Ich kenne Spitzensportler. Und ich kenne Menschen, die früher extrem schüchtern waren und nun ein bombenfestes Selbstvertrauen haben.

Sie alle haben eines gemeinsam. Sie sind Macher. Sie lassen Taten lauter sprechen als Worte. Sie haben für ihre Ziele gekämpft und sind ihre Probleme und Ängste angegangen, anstatt vor ihnen davon zu laufen.

  • Du willst abnehmen? Halt deine Schnauze und mach etwas.
  • Du willst dich selbständig machen? Halt deine Schnauze und mach etwas.
  • Du möchtest einen Partner finden? Halt deine Schnauze und mach etwas.
  • Du bist finanziell pleite? Halt deine Schnauze und mach etwas.

Ok, Anchu. Ich sehe deinen Punkt. Wenn ich ein Ziel habe, soll ich meine Schnauze halten und mehr machen. Das leuchtet mir ein. Aber was ist, wenn ich ein großes Problem habe oder es mir richtig dreckig geht? Wenn ich zum Beispiel eine geliebte Person verloren haben, mich nicht selbst annehmen kann oder ich eine schwere Krankheit habe?

In diesen Fällen mag die Situation komplizierter erscheinen, doch letztendlich gilt die gleiche Regel: Halt deine Schnauze und mach etwas.

Statt in Selbstmitleid zu versinken und zu jammern, schaue nach vorne. Finde heraus, was du tun kannst, um deine Situation zu verbessern. Mach eine Therapie, stell dich deinen Ängsten, probiere Meditation, lerne loszulassen, verändere die Perspektive auf dich selbst.

Sicherlich gibt es Probleme und Lebensphasen, die richtig beschissen sind. Doch selbst in solchen Momenten kannst du dich fragen: Was kann ich tun, damit es mir 0,1% besser geht?

Und genau darum geht es. Weniger Selbstmitleid. Mehr machen.

2. Wenn du etwas unternimmst, wird es dir besser gehen

Viele unserer negativen Gedanken und Gefühle entstehen dadurch, dass wir uns auf die äußeren Umstände fokussieren.

So fokussieren wir uns zum Beispiel auf eine Krankheit, auf unsere finanziell missliche Lage, auf unser langjähriges und ungewolltes Singledasein oder darauf, dass andere erfolgreicher sind als wir.

Doch solange wir uns auf die äußeren Umstände konzentrieren, glauben wir, dass wir keine Kontrolle über unsere Lage haben. Wir werden zum Spielball unserer negativen Gedanken, unserer Ängste und unserer Unsicherheiten.

Was ist die Lösung? Du kennst die Antwort mittlerweile: Halt die Schnauze und mach etwas!

In dem Moment, in dem du anfängst, aktiv etwas zu tun, wirst du dich besser fühlen. Du gewinnst Klarheit und dein Fokus verlagert sich von dem, was du nicht kontrollieren kannst (die Umstände), auf das, was du kontrollieren kannst (deine Taten).

Ein Beispiel aus meinem Leben:

Ab und an schaue ich mir an, was meine Online-Konkurrenz so macht. Und dann sehe ich, dass einige von ihnen mehr Leser haben als ich, mehr Produkte, mehr Facebook-Fans und mehr verdienen.

Früher habe ich mich dann tagelang schlecht gefühlt. Ich habe mir dann eingeredet, dass ich nicht gut genug schreibe, dass ich zu wenig schreibe und dass ich es einfach nicht so drauf habe wie die anderen. Dann bin ich in Selbstmitleid versunken, habe gejammert oder mir eingeredet, dass die anderen einfach mehr Glück haben. Doch nichts von dem hat mich weitergebracht.

Was mach ich heute? Ich halte meine Schnauze und mach etwas.

Wenn ich sehe, was die Konkurrenz besser macht oder dass sie schneller wächst als ich, überlege ich mir, was ich konkret an meinem Schreibstil und meinem Business verbessern kann. Und in dem Moment, in dem ich anfange etwas zu tun, geht es mir besser.

Ich höre auf, mich zu vergleichen und in Selbstmitleid zu versinken und konzentriere mich auf das, was ich aktiv tun kann. Und das verändert alles.

Nehmen wir an, dass du gerade finanzielle Probleme hast. Dein Konto ist so leer wie die Staatskasse von Griechenland und du hast keinen blassen Schimmer, wie du nächsten Monat deine Miete zahlen sollst.

Du machst dir nun tierische Sorgen, beschwerst dich darüber, wie ungerecht das Leben ist oder du machst dich dafür fertig, dass du in so einer misslichen Lage bist und in deinem Leben nichts gebacken bekommst. Dann gehst du abends in die Bar und bestellst acht Drinks, um deinen Kummer und deine Sorgen zu vergessen.

Ergebnis? Du hast am nächsten Tag noch weniger Geld, du fühlst dich noch schlechter, da verkatert, und an deiner Situation hat sich nichts geändert.

Wenden wir nun die „Halt deine Schnauze und mach etwas“-Regel an:

Du hörst auf, dich auf die Umstände zu fokussieren, und denkst stattdessen darüber nach, was du machen kannst. Du überlegst, dir einen Nebenjob zu suchen, überflüssige Dinge zu verkaufen oder mehr zu sparen. Da du schnell Geld brauchst, entscheidest du dich dafür, überflüssige Dinge zu verkaufen. Und siehe da, in ein paar Tagen verdienst du ein paar Hundert Euro.

(Das ist übrigens keine Utopie. Als ich 2013 Student war, habe ich überflüssigen Krempel verkauft und in drei Wochen über 500€ verdient, womit ich mir ein One-Way-Ticket nach Brasilien gekauft habe.)

Ergebnis der Aktion? Du fühlst dich besser, weil du dich auf etwas konzentrierst, worauf du Einfluss hast und du hast Geld verdient und damit etwas an deiner prekären Lage geändert. Bam bam bam.

Aber meine Situation ist anders …

Wenn mich Menschen um Rat fragen und ich ihnen eine Lösung vorschlage, kommt oftmals folgender Einwand:

„Danke für den Tipp Anchu. Aber weißt du, meine Situation ist anders …“

Vielleicht ist dein Ziel oder dein Problem besonders kompliziert oder einzigartig. Doch du kannst immer etwas an deiner Situation ändern – und wenn es nur deine Einstellung zur Situation ist.

Ich war in meinem Leben schon vollkommen pleite. Ich steckte in einer fetten Lebenskrise. Ich hatte eine schlimme Panikattacke, als ich am anderen Ende der Welt war. Ich hatte Liebeskummer, der mich fast um den Verstand gebracht hat. Ich hatte lange Zeit Erektionsstörungen. Ich habe unerwartet einen geliebten Menschen verloren. Doch in jeder dieser Situationen habe ich etwas getan, um meine Situation zu verbessern.

Egal, was du erreichen willst, egal, was dein Problem ist: Finde heraus, was du tun kannst, um dein Ziel zu erreichen oder dein Problem zu überwinden. Und dann halt deine Schnauze und mache es.

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43 Kommentare
  1. Johannes
    Johannes says:

    Hallo Anchu,
    ich hab mich schon auf den Artikel gefreut, als du ihn auf Facebook angekündigt hast. Der Artikel trifft bei mir voll ins Schwarze… Ich habe mich in deinen Zeilen so gut wieder erkannt – leider. Du hast mir mal wieder die Augen geöffnet und ich werde versuchen, in Zukunft was zu ändern. Danke.

    Antworten
  2. Mischa
    Mischa says:

    Scheiße nochmal, kommt hier oft Scheiße vor. Dann ergänze ich und sage: Scheißgeiler Text!

    Ein Hoch auf deine klaren Worte und deinen Humor.

    Liebe Grüße
    Mischa

    Antworten
  3. Jannik
    Jannik says:

    Danke für den tollen Artikel, ich habe mich sehr oft wiedererkannt. Ich würde mich grundsätzlich schon als „Macher“ bezeichnen, aber hin und wieder stehe ich auch vor einem Problem und erstarre. Dann beginnt auch bei mir das Suchen nach Ausreden und ich versuche mir Dinge schön zu reden. Danke fürs Aufwecken!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Jannik,
      gerne. Auch ich bin ein Macher und trotzdem habe ich meine Ausreden und blinde Flecken … Die Regel aus dem Artikel gilt für mich genauso.
      Mir war es nur wichtig, darüber zu schreiben, weil mir das Dilemma immer wieder auffällt.
      LG

      Antworten
  4. Barbara J. Schoenfeld
    Barbara J. Schoenfeld says:

    Du hast einfach nur Recht, Anchu,

    so viele Menschen versinken im Selbstmitleid und verpassen ihr Leben. Ich gehörte auch eine lange, lange Zeit dazu. Und man kann IMMER die Handbremse ziehen und nochmal neu anfangen, auch wenn es schwer fällt, auch wenn man schon älter ist, auch wenn man….
    Ich bin auch schon oft genug hingefallen, bin aber jedes Mal wieder aufgestanden. Und jetzt halte ich auch einfach die Schnauze, habe aus meinen Fehlern gelernt und mache einfach. Und es wird…. Stück für Stück immer besser….

    Herzliche Grüße
    Barbara

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Barbara,
      ich kann mir gut vorstellen, dass ein Neuanfang im Alter schwieriger ist. Aber wie du selbst schreibst, es geht immer. Und selbst wenn es kein kompletter Neuanfang ist, wir können immer etwas ändern und unsere Situation ein klein wenig verbessern. Schritt für Schritt.
      LG

      Antworten
  5. Andrea
    Andrea says:

    Hallo Anchu! Danke für deinen ehrlichen Artikel, ich bin ganz und voll deiner Meinung! Es liegt immer an uns selbst, etwas zu ändern, man muss nur irgendwo beginnen! Ich bin ja aus Österreich und das ist ja auch ein Land des „Jammerns“, obwohl es uns allen eigentlich echt gut geht! Da gibt es den guten Spruch: „Glücklich sein: Schritt 1: Hör auf zu jammern!“ Machen und nicht jammern, ganz meine Devise! Freue mich auf den nächsten Artikel! 🙂 LG Andrea

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Andrea,
      danke. Ich war jetzt schon ein paar Mal in Österreich und mir gefällt es bei euch sehr gut. Mein erster Eindruck bezüglich des Jammerns: Ihr jammert weniger als die Deutschen (aber immer noch zu viel…).
      LG

      Antworten
      • Andrea
        Andrea says:

        …soviel Unterschied wird wahrscheinlich zwischen uns „Ösis“ und euch nicht sein 😉 Schönen Tag! 🙂

        Antworten
  6. Vera
    Vera says:

    Und dann bekommt man vom lieben Anchu den Spiegel vorgehalten 😉
    Eigentlich weiß man es ja schon aber deine klaren Worte bringen es auf den Punkt.
    Vielen Dank dafür!
    LG Vera

    Antworten
  7. Ganesha Adrian
    Ganesha Adrian says:

    Hallo Anchu,
    bin gerade in FB, auf der Seite einer lieben Freundin, auf den Link zu dem Beitrag gestoßen. Finde den Beitrag „sehr gut“ da ich mir wünsche, dass mehr Menschen den Arsch hoch bekommen, werde ich diesen Beitrag von Dir in FB, auch auf meiner Seite Teilen. Auch im Bewusstsein das die Menschen die es dringend lesen dürften, meist aber nur die Schlagzeilen und im günstigsten Fall noch die nächsten 3 Zeilen Lesen. Ist eine tolle Leistung es so auf den Punkt zu bringen, dafür Schreiben andere ein Buch nach dem anderen, zwar immer der gleiche Inhalt… aber oft Bestseller 😉 Etwas knackiger, kürzer und öfter, dürfte es für die schnellen hier im Internet, die es wirklich „not-wendig“ hätten angeboten werden 🙂 Hast Du dazu eine Idee?
    Mit besten Grüßen
    Ganesha Adrian

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Ganesha,
      danke dir. Es freut mich, dass dir der Artikel gefällt.
      Eine Idee wozu? Kürzer und knapper zu schreiben? Ein Buch zu schreiben (hab ich schon, ein weiteres ist für diesen Sommer geplant)?
      LG

      Antworten
  8. dorotea
    dorotea says:

    Wirklich sau cool. Da will man schon beim Lesen am liebsten gleich losrennen und die Dinge sofort anpacken. Und man sieht in dem Moment alles gleich weniger hart und wird so richtig zuversichtlich. Wirklich toll 🙂

    Antworten
  9. Florian
    Florian says:

    Hallo Anchu,

    was aber soll ich tun, wenn ich sowieso schon nach diesem Motto gelebt habe, die gewünschten Ergebnisse in meinem Leben fehlen und die Jammerlappen um mich herum – die sich diesen Artikel an meiner Stelle durchlesen sollten – die gewünschten Ergebnisse leistungsfrei zugeschustert bekommen, sie dann achtlos wegwerfen und sich mir gegenüber auch noch anmaßend verhalten?

    Habe sie aus meinem Leben jetzt einfach ausgemistet; doch trotzdem – ich bin ja jetzt schon am Rande des Burnouts – da ist mit „tu etwas“ einfach nicht mehr viel.

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Florian,
      am Rande des Burnouts ist mit „tu etwas“ sehr viel: Lerne loszulassen, dich auf dich selbst zu konzentrieren und verändere die Verhaltensmuster, die zu dem Burnout geführt haben.
      LG

      Antworten
      • Anja Worm
        Anja Worm says:

        Hallo Anchu, hallo Florian,
        das kann ich so nur unterstreichen, was Anchu geantwortet hat. Gerade, wenn du am Rande des Burnouts stehst, musst du etwas tun. Und der Weg führt immer über die Selbstverantwortung. Solange du noch im Außen die „Schuld“ suchst, wird es allerdings schwer. Schau doch mal, was dein eigener Anteil an der Situation ist.

        Ich war gerade beim Schreiben eines ähnlichen Artikels zum Thema Selbstverantwortung, als deine E-Mail ankam, Anchu. Chapeau, sehr cooler Artikel. LG Anja

        Antworten
        • Anchu Kögl
          Anchu Kögl says:

          Hi Anja,
          freut mich, dass der Artikel gefällt. Meine Panikattacken waren auch eine Art Burnout – und da hab ich ganz klar gemerkt, ich muss etwas ändern. Meines Erachtens ist ein Burnout ein Zeichen unseres Körpers, dass wir so nicht weiter machen können.
          LG

          Antworten
  10. Chris
    Chris says:

    Grüß dich Anchu,

    du hast es mal wieder klar und direkt auf den Punkt gebracht! Ich gehörte selbst 25 Jahre lang zu den Menschen, die ihre Schnauze nicht gehalten haben und nicht ins Handeln gekommen sind. Es ist ja auch so viel leichter. Mittlerweile bin ich förmlich süchtig danach „einfach zu machen“! Und es fühlt sich wahnsinnig gut an. Toller Artikel, danke dir!

    Gruß
    Chris

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Chris,
      das ist super! Klar, ist es einfacher nur zu quatschen – aber dann passiert eben auch nichts!
      Jeden Menschen, den ich kenne und der erfolgreich ist, ist ein Macher. Soweit ich weiß, gibt es leider keine Abkürzung …
      LG

      Antworten
  11. Tobbi
    Tobbi says:

    Stimmt schon alles, doch ich hab schon 10mal was aufgebaut, 10mal ist alles kaputt gegangen ich bin müde und erledigt. Mir fehlt die Kraft. Ich denke ich geb auf.

    Antworten
  12. Andy
    Andy says:

    Hi Anchu,

    erst mal Kompliment für Deine Artikel. Ich lese sie wirklich sehr gerne und man hört Erfahrung heraus, die manche Menschen in Ihrem ganzen Leben nicht machen.

    Ich stimme Dir Deiner Idee von „Halt die Schnauze und mach etwas“ zu 100% zu. Dieses Mindset funktioniert bei mir immer am Besten wenn mir etwas auf der Zunge liegt, was ich z.B. zu einer hübschen Frau sagen will. Und wenn es dann raus ist und die Frau mich anlächelt, dann war es die Überwindung wert und ich fühl mich klasse!

    Mein Motto ist allerdings „Scheiss drauf, ich tu’s“ – was ja im Grunde das Gleiche ist 😀

    Doch eine Sache möchte ich gerne ergänzen. Und da habe ich als „Macher“ meine Schwachstelle. In manchen Fällen hilft es auch einfach Geduld zu haben. Geduld und Vertrauen.

    Zum Beispiel wenn ich gerade 2 Monate warten muss, bis ich wieder genug Geld für eine Reise gespart habe. Oder in 2 Wochen ein wichtiges berufliches Meeting ist, dass mich in meinem Job nach vorne bringt. Vorschnelles handeln ist dann manchmal eher kontraproduktiv. Aber soweit sind dann die Meisten noch gar nicht.

    Also: Als erster Schritt seh ich auch das Machen und in Bewegung kommen. Geduld und Vertrauen ist dann die Kirsche auf der Sahnehaube 😉

    Beste Grüße,

    Andy

    PS: Mach weiter so Anchu! Scheiß drauf und tu’s ;-D

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Andy,

      danke für dein Lob!

      Ich bin bei dir – manchmal braucht es Geduld!

      Wenn wir auf etwas gewisses warten müssen (Geld, eine Antwort, etc) oder es schlichtweg der falsche Zeitpunkt ist (im tiefsten Winter bei einem halben Meter Schnee mit einem Gemüsegarten anfangen wird kompliziert).

      Aber mit dem Artikel möchte ich das Warten auch gar nicht ausschließen. Seine Schnauze zu halten und etwas zu machen kann auch bedeuten, dass man versteht, dass man gerade warten muss und sich deshalb auf etwas anderes konzentriert. Oder sich in Geduld übt.

      Es ging mir mit diesem Artikel vor allem darum, den Leser ein wenig wachzurütteln – was anscheinend funktioniert hat.

      Liebe Grüße

      P.S. Ich halte jetzt mal meine Schnauze und arbeite an meinem nächsten Artikel …

      Antworten
  13. Ralf
    Ralf says:

    Sehr wahrer Artikel! Danke für diese Zeilen! Die Ohrfeige sollten man sich immer in den nötigen Situationen herausholen und wieder und wieder lesen, bis das eigene scheiß Muster durchbrochen ist 😉
    Schönes Wochenende!

    Antworten
  14. David
    David says:

    Hi Anchu,
    manche Artikel waren schon sehr gut von dir und haben es auf den Punkt gebracht.
    Was soll ich zu diesem grandiosen Artikel sagen?!
    Mit so einer Klarheit und Eindeutigkeit hast du selten geschrieben. Für mich dein bester Artikel!!!
    Weiter so Anchu!
    LG
    David

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi David,
      danke! Ich sehe es so: je klarer ein Autor etwas erklären kann, desto besser hat er selbst verstanden.
      Deine Aussage freut mich deshalb sehr. Und natürlich arbeite ich daran, dass meine Artikel in Zukunft noch besser werden …
      LG

      Antworten
  15. Angela Heinrich
    Angela Heinrich says:

    Wow👌 Anchu, du haust die Worte raus, die mir schon lange im Hals stecken, mein Respekt. Leider habe ich mich bisher NOCH nicht getraut, das so klar auszusprechen. Danke für deine Ermutigung, klare Ansagen zu machen. So „sortieren“ sich auch Freunde und Klienten 😉. Zusätzlich erschafft das wertvolle Lebenszeit. Dein Post teile ich sehr gern, das ist JETZT mein erstes Zeichen das „Eiapopeia“ zu beenden. Danke für DICH. Herzensgrüße Angela

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Angela,
      danke, dass du meinen Artikel teilst. Meine Worte sind gerade in diesem Artikel sehr hart gewählt, ja. Doch du musst nicht ähnlich „hart“ schreiben, um Menschen zu inspirieren. Sicherlich gibt es einige Menschen, die mit meinem Schreibstil nichts anfangen können.
      LG

      Antworten
  16. Miriam
    Miriam says:

    Lieber Anchu, danke für den prägnanten, sehr direkten Artikel und vor allem für deine Ehrlichkeit! Es ist echt schön und mutig, wenn man zu seinen Schwächen stehen kann. Daran arbeite ich an mir immer mehr und fühle mich damit besser und authentisch. Ich bin schon lange dein „Follower“ und folge einigen Bloggern, aber du bist mir der allerliebste 😉 ohne Scheiß! Also hier mal ein kleines Kompliment an dich zurück. Danke für deine tolle Arbeit! Lg, Miri

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hallo Miri,
      ich danke dir vielmals für dein riesen Kompliment. Ich würde sogar noch eins weiter gehen und behaupten, dass es essenziell ist, dass wir unsere Schwächen akzeptieren – ansonsten leben wir nämlich in einem ständigen Kampf mit uns selbst.
      LG

      Antworten
  17. Matthias
    Matthias says:

    Hi Anchu,

    mal ganz ehrlich: DANKE für diesen Artikel.

    Besonders in letzter Zeit fällt mir auf, dass ich immer weniger Geduld mit „Jammerern“ habe.

    Auf der einen Seite denke ich: „Ist ok, wenn man sich mal auskotzt.“
    Auf der anderen Seite spüre ich wachsenden Druck mein Gegenüber anzufahren mit : „Ändere was oder HALTS MAUL!“

    Die Dosis machts.

    Bin sehr gespannt, wie sich das in mir weiter entwickelt.

    Danke + Grüße

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Matthias,
      mir geht es ähnlich. Auch ich habe mal schlechte Tage und bin froh, wenn mir jemand zuhört. Aus diesem Grund versuche auch ich, ein offenes Ohr für Freunde und Bekannte zu haben. Aber wenn jemand immer nur jammert und nichts ändert, hab ich dafür mittlerweile kein Verständnis und auch kein Mitgefühl mehr.
      LG

      Antworten
  18. Gerd
    Gerd says:

    Hallo Achnu,

    was für ein geiler motivierender Artikel! Und genau das ist es, was ich auch einfach tue. ICH MACH EINFACH WAS. Soll der Rest der Menschheit denken, was er will… ich bin dann mal weg und baue meinen Traum… und eines Tages ist er Realität. Du hast vollkommen Recht. Die Leute begeben sich einfach immer noch in eine Opferrolle. Das passiert mir auch immer wieder, aber jetzt habe ich diesen Artikel gelesen, der mir einmal mehr sagt, dass ich der Einzige bin, der etwas ändern kann.

    DANKE!

    Beste Grüße,
    Gerd

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Gerd,
      danke 😉
      Ich denke, dass der Artikel so gut wie jeden Menschen betrifft – auch mich. Wir alle verstecken uns hin und wieder vor uns selbst und vor dem Leben…
      LG

      Antworten

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