Wie du neue Freunde finden kannst

Neue Freunde finden ist nicht immer einfach. Und doch so wichtig. Die Quantität und vor allem die Qualität unserer sozialen Beziehungen haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unser Glück. Und mit sozialen Beziehungen meiner ich nicht die Anzahl deiner Facebook-Freunde…

Neue Freunde finden ist auch für mich immer wieder ein großes Thema. Ich reise seit Anfang 2013 um die Welt, häufig alleine. Wie gut ich mich an einem neuen Ort fühle, hängt stark davon ab, was für Menschen ich kennenlerne. Und obwohl ich häufig neue Freunde finden muss, ist es jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung.

Es ist gut möglich, dass du nicht den Luxus hast, alle paar Wochen oder Monate an einem neuen Ort zu leben (sorry, dass ich dir das so auf die Nase binde), doch es gibt genug andere Gründe, warum du neue Freunde finden möchtest:

  • Du bist gerade umgezogen und kennst niemanden
  • Du möchtest neue Menschen kennenlernen
  • Du bist mit deinem jetzigen Freundeskreis unzufrieden
  • Dein einziger Freund hat vier Pfoten und sabbert, ist unsichtbar und nur du siehst ihn oder deine einzigen Freunde sind deine virtuellen Teamkollegen aus World of Warcraft

Doch sind Freunde überhaupt so wichtig? Können wir nicht einfach auf der Couch chillen, Fernseh gucken und wildfremde Menschen auf Facebook adden, bis wir die Grenze von 4999 Freunden erreicht haben und alle glauben, wir sind beliebt, berühmt und ultra-cool?

Nein. Du kannst echte Freundschaften und den positiven Einfluss die sie auf dein Wohlbefinden haben durch nichts ersetzen.

(Bitte hinterlasse trotzdem einen Like auf meiner Autorenseite auf Facebook. Ich fühle mich gerne beliebt, berühmt und ultra-cool.)

Glück und Wohlbefinden hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die zwei Faktoren, die laut moderner Glücksforschung jedoch den größten Einfluss darauf haben, wie glücklich wir uns fühlen, sind:

  1. Das Gefühl, dass du dein Leben in der Hand hast und selbst entscheidest, wo die Reise hingeht (Hier findest du einen ausführlichen Artikel darüber, was genau ich damit meine und wie du glücklicher wirst).
  2. Dein soziales Umfeld. Und mit sozialem Umfeld meine ich echte Menschen, nicht Facebook-Freunde, virtuelle Gamer-Kollegen, Teddybären oder deinen Hund. Und glaube mir, ich mag Hunde. Selbst wenn sie sabbern.

Glückliche Menschen haben häufig stärkere soziale Beziehungen wie auch stärkere Liebesbeziehungen als weniger glückliche Menschen.[1] Doch nicht nur der Kontakt zu den Menschen die uns am nächsten stehen tut uns gut. Auch Kontakt zu Menschen aus unserem sozialen Umfeld mit denen wir wenig zu tun haben, hat einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden.[2]

Es ist eine wichtige Eigenschaft, alleine sein zu können, doch der Kontakt zu anderen Menschen ist enorm wichtig für unser Wohlbefinden und Glück. Vor allem, wenn wir umgeben von glücklichen Menschen sind. Wie glücklich ein Mensch ist, hängt nämlich auch davon ab, wie glücklich die Menschen in seinem sozialen Umfeld sind.[3]

Genug der Einführung und zurück zum eigentlichen Thema des Artikels: neue Freunde finden.

Wie genau du glückliche, berühmte, beliebte und ultra-coole neue Freunde findest, erfährst du jetzt.

Neue Freunde finden? Gemeinsame Interessen entdecken!

Die allermeisten Freundschaften entstehen aus einem gemeinsamen Interesse heraus. Tiefe Freundschaften brauchen natürlich mehr als nur ein geteiltes Interesse für etwas (dazu später mehr), doch gemeinsame Interessen bilden meistens den ersten Grundstein für eine Freundschaft.

Mein Hobby ist es, mit meinem lila Pudel zu Pudeltreffen zu gehen. Dein Hobby ist es, mit deinem lila Pudel zu Pudeltreffen zu gehen – schon ist der Weg geebnet für eine tiefgehende, langanhaltende (Pudel)Freundschaft.

neue freunde finden 3

Die meisten Freundschaften entstehen, weil zwei Menschen ein gemeinsames Interesse haben und sich sympathisch sind. Punkt.

So sind einige meiner guten Freunde auch professionelle Blogger, wie Tim von du bist genug oder Moritz von Selbstbewusstsein stärken. Andere habe ich auf Events zum Thema persönliche Weiterentwicklung kennenglernt. Und andere gute Freunde habe ich während meinem Studiums kennengelernt (für irgendetwas war das Studium also doch gut, außer um herauszufinden, was ich im Leben nicht will.)

Der erste Schritt, um neue Freunde zu finden, ist somit, an Orte zu gehen oder an Aktivitäten teilzunehmen, an denen sich Menschen aufhalten, die ähnliche Interessen wie du haben.

Wenn ich in einer neuen Stadt bin, gehe ich häufig zu den wöchentlichen Meetings von couchsurfing.org. Auf dieser Seite findet man nicht nur eine Couch zum Übernachten (oder bietet selbst eine an), sondern man findet auch Events in jeder größeren Stadt. Auf diesen Events trifft man auf kulturell aufgeschlossene Leute, die gerne Reisen und häufig verschiedene Sprachen sprechen. Was für ein Zufall, dass ich auch kulturell aufgeschlossen bin, gerne Reise und verschiedene Sprachen spreche.

Ich lerne nicht auf jedem Couchsurfing-Event einen neuen Freund fürs Leben kennen, doch ich treffe auf Menschen, die ähnliche Interessen wie ich habe. Und da fängt die Geschichte ja an, wie wir gerade gesehen haben.

  • Spielst du gerne Fußball, gehe auf den Bolzplatz zum kicken oder trete einer Fußballmannschaft bei.
  • Bist du ein großer Italienliebhaber, dann suche im Internet nach Stammtischen oder ähnlichem zum Thema Italien. In Berlin gibt es zum Beispiel einmal in der Woche ein Treffen für Italienliebhaber, bei dem italienisch gekocht wird und danach ein italienischer Film geschaut wird.
  • Gilt dein Interesse voll und ganz der modernen Kunst, dann gehe auf Kunstveranstaltungen.

Egal, wie bizarr deine Interessen auch sein mögen, heutzutage gibt es für fast alles ein Forum, einen Stammtisch oder eine Facebookgruppe (ja, Facebook ist manchmal auch nützlich). Informiere dich und dann bewege deinen Hintern zu einem solcher Treffen/Events oder schreibe in die Foren oder Facebook-Gruppen.

Sei dir bewusst darüber, dass wenn du auf ein soziales Event gehst und neue Freunde finden möchtest, du den ersten Schritt machen solltest. Warte nicht in einer Ecke wie ein begossener Pudel darauf, dass dich jemand bemerkt und dich anspricht – außer du besitzt einen lila Pudel, dann sollte es trotzdem funktionieren.

Übrigens ist es in Ordnung, falls die Gespräche mit Unbekannten am Anfang etwas holprig oder auch merkwürdig sind. Das ist normal.

Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt, mit neuen Menschen in Kontakt zu treten und haben keine guten Sozialkompetenzen. Deshalb agieren wir bei einem Gespräch mit einem fremden oftmals nervöser und verunsicherter als bei unserem ersten Mal, selbst wenn wir uns nur über seltene Teesorten unterhalten.

Doch mal abgesehen von Sozialkompetenzen und ersten Male, die wohl wichtigste Eigenschaft um neue Freunde zu finden, ist, dass du ein Mensch bist, der Wert gibt. Lass mich das erklären.

Damit eine Freundschaft entstehen kann, müssen beide Beteiligten etwas Positives aus dieser Freundschaft ziehen. Das sind meistens simple Dinge wie interessante Gespräche, Spaß oder das Gefühl, dem anderen alles anvertrauen zu können.

Neue Freunde finden vampirWenn du jedoch ein Mensch bist, der von anderen Menschen immer etwas will, negativ eingestellt bist und dich ständig beklagst, dann nimmst du Wert statt Wert zu geben.

Diese Menschen nennt man auch emotionale Vampire. Emotionale Vampire saugen einem Energie und man fühlt sich in ihrer Gegenwart meistens unwohl, ohne genau zu wissen, warum.

Bist du stattdessen ein Mensch, der interessante Gespräche führen kann, mit dem man Spaß hat, der positiv eingestellt ist und dem man schnell Vertrauen kann, dann gibst du anderen Menschen Wert. Andere Menschen werden sich in deiner Gegenwart gut fühlen und gerne mit dir Zeit verbringen.

Mehr zu dem Thema Wert geben und Wert nehmen und einige persönliche Beispiele von mir, erkläre ich in diesem Video:

Neue Freunde finden impliziert manchmal alte Freunde loszulassen

Ich bin der Meinung, es gibt Freunde fürs Leben und Freunde für gewisse Lebensabschnitte. Wir verändern uns, unsere Freunde verändern sich und manchmal entwickelt man sich in verschiedene Richtungen. Und das ist in Ordnung.

Erst vor ein paar Tagen habe ich über Facebook mit einem meiner besten Freunde aus meiner Kindheit und Jugend geschrieben. Wir haben uns seit 2008 nicht mehr gesehen und hatten in all den Jahren wenig Kontakt. Klar, es wär cool ihn mal wieder zu sehen, aber wirklich viel verbindet uns nicht. Eigentlich nur noch die damalige gemeinsame Zeit.

Wir sollten nicht vergessen, dass wir nur begrenzte Zeit, Energie und Aufmerksamkeit besitzen. Das bedeutet, wir können nicht mit endlos vielen Menschen eine tiefe Freundschaft pflegen. Und das sollte auch gar nicht unser Ziel sein.

In manchen Fällen ist es deshalb nötig, alte Freunde loszulassen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass du sie aus ihrer Kontaktliste streichen oder aus deinem Leben verbannen sollst. Es geht häufig mehr um das emotionale loszulassen.

Manchmal müssen wir erst eine Tür zu machen, bevor sich eine neue öffnen kann. (Dafür habe ich leider keine wissenschaftliche Quelle. Du kannst meiner lächerlichen Lebenserfahrung trauen oder es ausprobieren. Oder beides.)

Gerade wenn dir deine aktuellen Freunde nicht gut tun, sehr negativ sind und dich herunterziehen, kann es sinnvoll sein, die Tür zu schließen. Und zuzusperren. Und den Schlüssel runterzuschlucken. Gut, letzteres vielleicht nicht unbedingt. Schlüssel schlagen angeblich auf die Verdauung.

Eine gute Freundschaft impliziert hilfsbereit zu sein, ein offenes Ohr zu haben und deine Freunde zu unterstützen und aufzufangen, falls sie mal eine harte Zeit durchmachen. Dafür sind Freunde da. Aber eine Freundschaft, genauso wie eine Partnerschaft, sollte vor allem Energie geben, nicht andauernd Energie rauben. Wenn du Freunde hast, die immer nur Hilfe brauchen oder aufgefangen werden müssen, bist du mehr ein Therapeut als ein Freund.

Auch wenn es schwer fällt loszulassen, gib neuen Menschen Raum und eine Chance, in dein Leben treten zu können.

Tiefe Freundschaften aufbauen

Damit eine tiefe Freundschaft entstehen kann, braucht es vor allem Vertrauen und das Gefühl, den anderen auf einer tiefen Ebene zu kennen. Die Grundlagen hierfür sind Ehrlichkeit und Verletzlichkeit.

Neue freunde finden 2Verletzlichkeit bedeutet, unsere Masken abzusetzen. Es bedeutet, anderen wie auch sich selbst einzugestehen, dass man Schwächen, Ängste und Schattenseiten hat. Das man Seiten hat, von denen wir uns wünschen, dass sie keiner erfährt.

Du glaubst, dass du schon verletzlich zeigst? Verletzlichkeit bedeutet nicht, dass du anderen oberflächliche Ängste oder Zweifel erzählst.

„Ich muss schon zugeben, nach meiner letzten Trennung ging es mir eine gewisse Zeit nicht so gut.“

Darauf scheiße ich. Das ist keine Verletzlichkeit. Verletzlichkeit bedeutet, wenn du Dinge über dich preisgibst, die du dir selbst kaum eingestehen zu wagst.

Klingt einschüchternd? Das ist es auch. Jedoch ist Verletzlichkeit Befreiung von den eigenen Dämonen und der Weg zu mehr Selbstannahme und zu tiefen und bedeutungsvollen Beziehungen.

Egal, wie verkorkst du zu glauben scheinst, den anderen geht es ähnlich. Wir sind alle ein wenig verkorkst. Wir glauben zwar, dass keiner die komischen Gedanken, Gefühle und Schattenseiten hat, die wir haben. Doch die meisten haben sie.

Deshalb ist Ehrlichkeit und Verletzlichkeit einer der großen Schlüssel zur tiefen Beziehungen. Es verbindet uns, da wir uns eingestehen, dass wir alle unvollkommen sind. (Einen ausführlichen Artikel zum Thema Verletzlichkeit findest du hier.)

Generell tendieren wir dazu, Menschen mit ähnlichen Werten, Ansichten, Gewohnheiten und Einstellungen wie unseren eigenen anzuziehen. Das liegt daran, dass ähnliche Menschen sympathischer auf uns wirken, wir sie in einem besseren Licht sehen und wir uns leichter in sie hineinversetzen können.[4]

Neue Freunde finden bedeutet letztendlich vor allem eines: sich persönlich weiterzuentwicklen. Werde zu der Person, von der du gerne umgeben wärst. Oder besorge dir einen lila Pudel.

Erkenne dich selbst

Wir glauben, dass wir uns gut kennen. Doch wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder das Gegenteil. Wir belügen uns, machen uns etwas vor und sehen die Dinge nicht wie sie sind, sondern wie wir sie sehen wollen. Das hindert uns daran, selbstbestimmt und glücklich zu leben. Erfahre mehr in meinem Ratgeber „Innere Stärke“. Du kannst ihn dir kostenlos als PDF herunterladen.

[1] Diener, E. & Seligman, M. Very Happy People (2002). Psychological Science January 2002 vol. 13 no. 1 81-84
[2] Gillian M. Sandstrom, G. M. & Dunn, E. W. Social Interactions and Well-Being. The Surprising Power of Weak Ties (2014). Personality Social Psychology Bull  2014 vol. 40 no. 7 910-922
[3]Fowler, J. H. & Christakis, N. A. Dynamic spread of happiness in a large social network: longitudinal analysis over 20 years in the Framingham Heart Study (2008). BMJ 2008;337:a233
[4] Werth, L. & Mayer, J. Sozialpsychologie (2008).

12 Kommentare
  1. Martje
    Martje says:

    Danke, Anchu! Dein Artikel ist wie immer toll!
    Ich befürchte, der lila Pudel würde sich nicht ganz so gut mit den Meerschweinchen meiner Tochter verstehen.. bleibt also nur die persönliche Weiterentwicklung 😉
    Gerade auf diesem Weg kann es passieren, dass wir alte Freunde loslassen müssen, wenn sie mit unserem veränderten Selbst nicht mehr klarkommen. Das ist auch nicht schlimm, wir können trotzdem auf die vergangene gemeinsame Zeit fröhlich zurückblicken, so wie du mit deinem Schulfreund.
    Und wer weiß.. vielleicht tritt er eines Tages wieder ganz unerwartet in dein Leben…?
    Alles Liebe,
    Martje

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Martje,
      danke. Ja, ich sehe das ähnlich. Es gibt Menschen, mit denen will ich nichts mehr zu tun haben. Aber das sind sehr wenige. Mit den meisten alten Freunde treffe ich ich gerne oder werde es tun.
      Aber warum verstehen sich lila Pudel nicht mit Meerschweinchen?
      LG

      Antworten
  2. Claudia
    Claudia says:

    Hi Anchu,
    interessanter Artikel. Gerade das Konzept mit dem Wert geben gefällt mir. Ich glaub ich bin nämlich jemand, der häufig gerne jammert und sich beklagt. Ich werd auf jetzt auf jeden Fall man mehr darauf achten.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Claudia,
      ich finde, dass es eine „deutsche Krankheit“ ist, sich zu beschweren. Mir fällt oft auf, wie Deutsche ein Gespräch mit fremden beginnen, in dem sie sich über etwas beklagen. Das ist wirklich schade.
      LG

      Antworten
  3. Elisabeth
    Elisabeth says:

    Lieber Anchu,

    ich finde deinen Artikel wirklich toll!! Anderen Menschen Wert geben: Damit hast du einen sehr, sehr wichtigen Punkt angesprochen. Mir ist das schon des öfteren aufgefallen, dass ich selbst die Aufmerksamkeit von anderen durch mein jammern auf mich ziehen will. Wie es meinem Gegenüber damit geht frage ich mich in diesem Moment nicht. Das werde ich sofort ändern.

    Jedoch lasse ich es auch umgekehrt mit mir machen. Es ist so wie es du angesprochen hast, dass ich mich nach solchen Gesprächen ausgelaugt fühle. Auch das werde ich nicht mehr zulassen.

    Ich habe mir heute auch noch deinen Artikel Minimalistisch leben „angehört“ auch da stimme ich dir zu. Das „entrümpeln“ werde ich so schnell wie möglich starten.

    Ich wünsche dir noch eine wunderschöne Zeit und viele neue inspirierende Erfahrungen!!

    Liebe Grüße aus Niederösterreich Elisabeth

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Elisabeth,
      es freut mich, dass ich dich mit meinem Artikel auf etwas wichtiges aufmerksam machen konnte.

      Ja, Wert zu geben ist genauso wichtig, wie eigene Grenzen zu haben und dafür einzustehen.

      LG aus Serbien

      Antworten
  4. Glücksdetektiv
    Glücksdetektiv says:

    Lieber Anchu,

    ein wunderbarer Artikel, der es gut auf den Punkt bringt und trotzdem sehr unterhaltsam geschrieben ist.
    Ich habe selbst neulich auf meinem youtube-Glücksdetektiv-Kanal Videos über Freunde finden und Freunde loslassen gemacht, weil sie sehr stark nachgefragt waren.
    Eine Sache würde ich deswegen noch gerne ergänzen: wir glauben immer, die einzigen zu sein, die sich ein bisschen einsam fühlen und gerne neue Freunde finden möchten. Das sind wir nicht!
    Mich haben so viele Nachrichten und Kommentare zu meinen Videos erreicht, dass mir einmal mehr klar geworden ist: wir sind uns alle ganz schön ähnlich. Wir trauen uns nur oft nicht, diese echte, verletztliche Seite zu zeigen.

    In diesem Sinne: nur Mut! Die Chancen stehen sehr hoch, dass die anderen auch auf der Suche nach neuen Freunden sind und hoffen, in dir einen zu finden.

    Liebe Grüße,
    Katharina

    Antworten
  5. Lena
    Lena says:

    Hallo!
    Danke für diesen tollen Artikel! Am Ende war ich ein bisschen traurig, dass er schon zu Ende ist, denn ich hätte gerne mehr über das Thema gelesen!

    Ich glaube, es ist wirklich schwierig Freunde zu finden, mit denen man ein Leben lang befreundet ist. Freunde kommen und gehen und nur ganz wenige bleiben für immer.

    Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es lohnt sich, doch mal mutig zu sein und eine Tür zu schließen. Es geht auf jeden Fall eine andere auf!
    Liebe Grüße,
    Lena

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Das freut mich zu hören.
      Ja, das ist es. Das liegt meiner Meinung daran, dass wir uns im Laufe unseres Lebens einfach stark verändern.
      Aber ich finde auch, dass das gar nicht so schlimm es. Manche gehen, neue kommen. Und manche bleiben für immer.
      LG

      Antworten
  6. Rik
    Rik says:

    Hey…

    wenn du irgendwann einmal ein Rezept dafür gefunden hast, würde ich mich über die Rezeptur freuen… ich habe es seit über 10 Jahren nicht mehr geschafft.

    Gut, das mag bei mir an anderen Stellen liegen… aber die Rezeptur hätte ich dann doch gerne, wenn möglich… 🙂

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