Niemals aufgeben? Warum aufgeben manchmal die beste Option ist

niemals aufgebenIm Film Rocky spielt Sylvester Stallone einen Niemand, der durch Ausdauer und Zielstrebigkeit zum Schwergewichtsweltmeister im Boxen wird. In einer Szene rennt Stallone bei Sonnenaufgang die Treppen zum Museum von Philadelphia hoch. Als er oben angelangt ist, streckt er triumphierend die Hände in die Höhe, während im Hintergrund motivierende Musik läuft.

Die Botschaft dieser weltberühmten Szene ist simpel: Du solltest niemals aufgeben!

Selbst wenn du Pflaume den Film nicht gesehen hast, nichts vom Boxen verstehst und noch nie in deinem Leben joggen warst, wirst du schon öfters gehört haben, dass du niemals aufgeben solltest. Dass du für deine Ziele und deine Träume bis zum Ende kämpfen sollst, ganz egal, welche Hindernisse und Rückschläge du erlebst.

Solche und ähnliche Aussagen klingen zwar schön und motivierend, sie sind jedoch nur die halbe Wahrheit.

Die meisten Menschen wissen, dass sie eine Menge Ausdauer und Zielstrebigkeit brauchen, um ihre Ziele zu erreichen.

Was sie jedoch übersehen, ist, dass Ausdauer und Zielstrebigkeit auch nach hinten losgehen kann. Und dass Aufgeben manchmal die beste Option ist.

Dieser Artikel als Video:

Warum niemals aufgeben kein guter Tipp ist

„Niemals aufgeben“ erscheint auf den ersten Blick ein gut gemeinter und motivierender Ratschlag. Doch nicht selten sind Menschen unglücklich oder nicht erfolgreich, gerade weil sie nicht aufgeben.

Lass mich das erklären.

Ausdauer und Zielstrebigkeit sind Eigenschaften, die die allermeisten erfolgreichen Menschen besitzen. Das ist nichts Neues. Was jedoch die meisten Menschen übersehen: Ausdauer und Zielstrebigkeit sind auch oft die Eigenschaften extrem unerfolgreicher Menschen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Generäle, die ihre Armee in den Tod schicken, weil sie die Aussichtslosigkeit der Lage nicht akzeptieren.
  • Unternehmer, die ihre Firmen in den Ruin treiben.
  • Schauspieler, die mit Mitte fünfzig nichts erreicht haben und hier und da für einen Hungerlohn eine Rolle bekommen.

All sie besitzen enorme Ausdauer und Zielstrebigkeit. Doch anders als erfolgreiche Menschen haben sie auf das falsche Pferd gesetzt.

Der springende Punkt ist der: Oft scheitern Menschen oder sind unglücklich, weil sie den falschen Zielen hinterher rennen oder auf das falsche Pferd gesetzt haben, jedoch nicht bereit sind, loszulassen, eine Niederlage anzuerkennen und sich neu zu orientieren. Ihre Ausdauer und Zielstrebigkeit macht sie also nicht erfolgreich, sondern hält sie genau davon ab.

Niemals aufgeben? Doch, denn manchmal ist aufgeben die bessere Option

niemals aufgeben

In seinem Buch „What I Learned Losing a Million Dollars“ erklärt Jim Paul, wie er trotz steigender Verluste und sinkender Kurse weiter an seinen Aktien festhielt – und dadurch sein ganzes Vermögen, seinen Ruf und letztendlich auch seinen Job verlor.

Ausdauer und Hartnäckigkeit hat ihn nicht erfolgreich gemacht, sondern in den Ruin getrieben.

Wenn du niemals aufgibst, rennst du vielleicht jahrelang einem Menschen hinterher, der nicht an dir interessiert ist – ohne ihn jemals zu erobern. Oder du investierst Jahre deiner Energie und deiner Zeit in ein Projekt oder ein Ziel, das von Anfang an dem Untergang geweiht war und nie erfolgreich sein wird.

Es mag paradox klingen, doch erfolgreiche Menschen sind häufig nicht erfolgreich, weil sie niemals aufgegeben haben, sondern gerade weil sie immer wieder aufgegeben haben.

Verstehe mich nicht falsch. Wenn du alles, was du anfängst, aufgibst, wirst du nicht viel in deinem Leben erreichen. Doch genauso wenig Sinn ergibt es, endlos den falschen Zielen hinterherzurennen oder stur auf dem sinkenden Boot zu bleiben.

Wann es besser ist, aufzugeben

Oft heißt es, dass nur schwache Menschen aufgeben. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Aufgeben kann nämlich auch die beste Entscheidung sein, die du treffen kannst.

Im Folgenden erfährst du 3 Situationen, in denen Aufgeben die bessere Wahl ist.

1. Du solltest aufgeben, wenn du einen zu hohen Preis zahlst

Egal, was dein Ziel ist, du wirst dafür einen gewissen Preis zahlen müssen.

  • Wenn du Arzt werden willst, werden mindestens 10 Jahre deines Lebens für Studium und Ausbildung draufgehen.
  • Falls du ein Fitness-Model werden möchtest, musst du täglich Kalorien zählen und hart trainieren.
  • Falls du dich selbstständig machen willst, wirst du ein gewisses Risiko haben und mit Unsicherheit umgehen müssen.
  • Nun ist es so, dass du bei manchen Zielen einen zu hohen Preis zahlen musst. Ein simples Beispiel.

Stell dir vor, dass du dir das Ziel gesetzt hast, einen Marathon zu laufen.

Du fängst an, regelmäßig zu trainieren. Erst läufst du zwei Mal die Woche nur 5km. Dann 10km. Dann steigerst du dich und läufst immer öfters mal 15km oder sogar 20km.

Doch nach einigen Monat Training fängt dein linkes Knie an zu schmerzen. Erst nur ein wenig, dann immer mehr.

niemals aufgeben

Eines Tages ist der Schmerz so groß, dass du zum Arzt gehst. Dieser erklärt dir, dass du mit Joggen aufhören musst, da ansonsten permanente Schäden am Knie entstehen können und der Schmerz nur noch größer werden wird.

Was machst du nun? Weiter dein Ziel verfolgen? Niemals aufgeben?

Natürlich kannst du neue Laufschuhe ausprobieren, zu einem anderen Arzt gehen, auf einer Tartanbahn trainieren oder Schmerztabletten wie Smarties schlucken. Doch dafür wirst du wahrscheinlich mit deiner Gesundheit bezahlen.

Manchmal musst du für ein Ziel einen zu hohen Preis zahlen. Und in solchen Fällen ist es besser, aufzugeben.

2. Du solltest aufgeben, wenn dein Ziel zu unrealistisch ist

Bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr wollte ich Mountainbike-Profi werden.

Ich trainierte 15-20 Stunden die Woche, obwohl ich nebenher Vollzeit arbeitete. Jeden Abend fiel ich todmüde ins Bett. Obwohl ich keine Freundin hatte, war ich meistens sogar zu müde, um mir einen runterzuholen.

Doch mein Traum, Profi zu werden, trieb mich an.

In besonders harten Zeiten redete ich mir selbst ein, dass ich niemals aufgeben werde und eines Tages alle zu mir hoch blicken werden.

Doch irgendwann musste ich mir eingestehen, dass ich durch mein Asthma einen Nachteil habe, den ich auch mit noch so viel Training und Disziplin nicht ausgleichen kann.

Meinen Traum vom Radprofi aufzugeben war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Hätte ich meinen Traum nicht aufgegeben, würde ich jetzt vielleicht für einen Hungerlohn Mountainbike-Rennen bestreiten und abends zu müde zu sein, um mir einen herunterzuholen.

Die Sache ist die: Nur weil du ein Ziel unbedingt erreichen willst, heißt das noch lange nicht, dass du es erreichen kannst.

Unsere Träume und Ziele entsprechen leider nicht immer unseren Stärken. Und das führt dazu, dass wir uns oft Ziele setzen, die sehr unrealistisch sind.

Du kannst nicht alles erreichen

Wahrscheinlich hast du schon mal gehört, dass du alles im Leben erreichen kannst.

Dieser Satz mag zwar motivierend klingen und macht sich auch gut als Bildschirmschoner, doch er ist schlichtweg Bullshit.

Durch harte Arbeit und Disziplin kannst du in deinem Leben verdammt viel erreichen. Doch du kannst nicht alles erreichen.

  • Wenn du kein Talent zum Autofahren hast, wirst du kein Formel 1 Fahrer werden.
  • Wenn du nichts von Zahlen und Finanzen verstehst, wirst du kein Börsenmakler werden.
  • Wenn du keine Nerven aus Stahl hast und nichts von Wahrscheinlichkeiten verstehst, wirst du kein professioneller Pokerspieler werden.
  • Wenn du eine Krankheit hast, die deine Leistungsfähigkeit deutlich einschränkt, wirst du kein Spitzensportler werden.

Statt unrealistischen Zielen hinterherzurennen, solltest du dich auf deine Stärken konzentrieren. Dadurch wirst du deutlich erfolgreicher und entspannter sein.

3. Du solltest aufgeben, wenn dich dein Ziel unglücklich macht

Menschen verwechseln Ziele oft mit Glück. Ein Ziel zu erreichen, heißt nämlich noch lange nicht, dass es dich auch glücklich macht.

Stelle dir vor, du setzt dir das Ziel, in fünf Jahren Millionär zu werden.

Um dein ehrgeiziges Ziel zu erreichen, arbeitest du 70-80 Stunden die Woche. Das führt dazu, dass du deine Gesundheit vernachlässigst, deine Freunde und deine Familie kaum noch siehst und dass dir das Wort Freizeit kein gängiger Begriff mehr ist.

Work-Life-Balance? Was seit ihr den für Bitches!

niemals aufgeben

Nach drei Jahren bist du zwar auf einem guten Weg, dein Ziel zu erreichen. Doch du spürst die negativen Konsequenzen immer mehr. Obwohl du deinem großen Ziel immer näher kommst, wirst du immer unzufriedener. Du schläfst schlecht, bist immer gestresst und dein Leben fühlt sich leer an.

Eines Morgens stehst du auf, schaust völlig übermüdet in den Spiegel und dir wird bewusst, dass es so nicht weitergehen kann.

Daraufhin gibst du dein Ziel auf. Jedoch nicht, weil du schwach bist oder es nicht erreichen kannst, sondern weil du entscheidest, dass es etwas gibt, das dir wichtiger ist.

Niemals aufgeben bringt dich oft nicht weiter

Der Tipp, niemals aufzugeben, soll dich motivieren. Er soll dir Kraft und Durchhaltevermögen in schwierigen Momenten geben und dir dabei helfen, deine Ziele zu erreichen.

Und tatsächlich bringt dich Hartnäckigkeit und Ausdauer in vielen Situationen im Leben weiter. Doch wie wir gesehen haben, ist es manchmal die beste Entscheidung, aufzugeben.

Ich würde heute nicht vom Schreiben leben, wenn ich nicht hartnäckig gewesen wäre. Doch wahrscheinlich würde ich auch nicht vom Schreiben leben, wenn ich meinen Traum vom Mountainbiken nicht aufgegeben hätte.

Du solltest nicht nach der ersten Hürde, den ersten Zweifeln oder dem ersten Motivationshoch aufgeben.

Doch genauso wenig solltest du Ziele verfolgen, für die du einen zu hohen Preis zahlst, die dich unglücklich machen oder die schlichtweg zu unrealistisch sind.

Deshalb musst du paradoxerweise manchmal aufgeben, um im Leben weiterzukommen.

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20 Kommentare
  1. Lukas
    Lukas says:

    Hi Anchu,
    ich stimme dir zwar nicht in jeden Punkt zu, aber generell gebe ich dir recht.
    Es ist nicht immer sinnvoll, unflexibel und stur einem Ziel hinterherzulaufen.
    Aber wer natürlich immer aufgibt schafft auch nicht viel.
    LG

    Antworten
  2. Martina O.
    Martina O. says:

    Sehr guter Artikel, aber auch ein kleines bisschen gefährlich 🙂 Erfordert viel Eigenverantwortung, da die richtige Stelle zum Aufgeben zu finden. Andererseits bin ich nach wie vor der Meinung, dass man keine zu kleine Währung daraus machen und und nicht zu früh aufgeben sollte.

    Mir fiel dazu diese Geschichte vom toten Pferd ein: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab“. Wenn das Pferd allerdings noch schnauft und dir nur gerade ein bisschen der Hintern weh tut, ist das kein Grund abzusteigen. Das darf man nicht miteinander verwechseln.

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Martina,
      ich gebe dir absolut recht. Wie ich auch in dem Artikel erwähne, kommt man nicht weit, wenn man ständig aufgibt. Die Geschichte mit dem Pferd gefällt mir – sie bringt es gut auf den Punkt!
      LG

      Antworten
  3. Rainer
    Rainer says:

    Hey Anchu,
    die Kunst zu erkennen wann es Zeit ist aufzugeben kommt sicherlich mit der nötigen inneren Reife. Du hast natürlich vollkommen recht, es macht keinen Sinn Energie in Dinge zu stecken die nicht erreichbar sind. Sei es im beruf oder der Liebe. Radikale Akzeptanz und nötige Selbstreflexion sind da der Schlüssel. Leider sind viele Menschen nicht in der Lage sich wirklich selber einzuschätzen. Sei es sie über oder unterschätzen sich. Die einen geben zu früh, die anderen zu spät auf. Ob ein Ziel erreichbar ist erkennen sie oft nicht selbst. Eine eigene Niederlage einzugestehen und loszulassen (wer los lässt hat die Hände frei) ist nicht immer leicht – vor allem wenn man vorher schon soviel Energie rein gesteckt hat….

    Danke für deinen Text. Ich versteh dich total.

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Rainer,
      ich gebe dir recht. Es ist oft wirklich nicht einfach, zu wissen, wann man aufhören sollte und wann es sich lohnt, weiterzumachen. Doch wie so vieles ist auch das ein Prozess der Selbsterkennung – wie du ja selbst beschreibst.
      LG

      Antworten
  4. Andre Mertins
    Andre Mertins says:

    Klasse Artikel, Anchu. Schwierig die Balance zu finden zwischen Hartnäckig bleiben und Aufgeben. Wer gibt schon gerne seine Ziele und Träume auf, nachdem man lange dafür gekämpft hat. Viel Energie und Zeit geopfert hat, um festzustellen, das alles umsonst war… bzw. man besser dieses Ziel aufgibt und sich ein neues, realistischeres sucht. Aber lieber spät als nie erkennen, das man aufgeben sollte, bevor man noch viel mehr Zeit und Energie für ein unerreichbares Ziel vergeudet.

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Andre,
      so sieht es aus. Das es uns so schwer fällt, altes loszulassen (gerade wenn wir schon viel investiert haben) bezeichnet man auch als versunkene Kosten. Doch egal, wie viel man in ein Schiff investiert hat, wenn es sinkt, dass sinkt es…
      LG

      Antworten
  5. gert
    gert says:

    Dem kann ich nur ungeteilt zustimmen. Es gibt Ziele, die für einen nicht passen, oder zu gross oder falsch sind. Wie findet man das heraus?

    ZB wenn man sieht, das andere mit wesentlich weniger Aufwand, und auch noch guter Laune das Gleiche in wesentlich kürzerer Zeit leisten, erreichen.
    Oder ein risikoreiches Leben anstrebt, obwohl man eigentlich bequem und sicherheitsliebend ist.
    Was schliesslich zu der Frage führt, W e r man eigentlich ist? Das wiederum findet man eigentlich nur durch arbeiten und ausprobieren raus.Oder kuzrz gesagt das Leben zuz erleben, mit allen Konsequenzen.
    Und da scheint sich die Katze ein wenig in den Schwanz zu beissen, …ich sehe das so, du MUSST ausprobieren, arbeiten, Risoiken eingehen.
    Es kann aber auch sein, das du dich geirrt hast…na und?! Es war eben dein Lebensweg, und du kannst immer stolz darauf sein, das du es versucht hast.
    Unterm Strich ist das Leben ein gigantischer Lernprozess, der dich manchmal woanders hinbringt, als du eigentlich gedacht hast. Aber wenn du das erkannt hast, bleibt nur, die neuen Möglichkeiten als neu zu sehen und zu aktzeptieren. Um dann später sowas wie einen Job oder Verdienstmöglichkeiten darin sehen zu können….. z.B

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  6. Charles
    Charles says:

    What’s this! Do you mean to tell me that I can’t be a fireman, policeman, teacher, minister, brain surgeon, husband, and President of the United States, all at the same time? Wow! You must make more than your fair share of enemies with this sobering teaching. From listening to politicians and personal coaches, I was under the impression that we live in a paradise and that our only task is to realize and prove to everyone else just how fabulously perfect we really are, a world limited only by our own personal desires, no matter what anyone else may want, right? I mean, the fact that I want something is proof positive that I should have it. Do you think those „professional liars“ might have an ulterior motive for telling us these things? My whole life I’ve heard the English phrase, „flattery will get you nowhere.“ But, even as a child, I always knew that that saying was as false as anything could be. The truth is that flattering a person in a very clever way can open up not only their heart to you but their checkbook, as well. Thanks for presenting a more sober, healthier perspective concerning making and achieving personal goals. As the great philosopher Popeye The Sailor Man loved to say, I yam what I yam and dat’s all dat I yam.“ I say that’s good enough for me! There’s plenty of room for self-development in that paradigm. Lies abound because many people prefer them to the the sometimes harsher truth. But, in the end, the truth is what works and the only thing that lasts. Great article!

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Charles,
      its interesting that you read german articles, when there is plenty of great stuff written in english! I will take that as a compliment.
      Actually I am surprised that I am not getting that much negative feedback. I guess its because I try to always my points very well and give some examples.
      But sure, often it is easier to live in a fairytale world and to think that we can achieve anything we want, as long as we can imagine them. But speaking for myself, my life is getting better and better as more „realistic“ I become. Dreaming can be nice sometimes, but you can also waist your life dreaming about how it could be.
      Cheers and thanks again for reading in german!

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