5 Lügen, die dich davon abhalten, Geld mit deiner Leidenschaft zu verdienen [Gastartikel]

leidenschaft lügenTreffen sich drei Freunde. Zwei von Ihnen sind Künstler. Der Dritte hat auch kein Geld.

Dieser alte Künstlerwitz wird gerne unter Musikern erzählt – und unter allen anderen, die es nicht schaffen, mit ihrer Kunst oder dem, was sie gerne tun, Geld zu verdienen.

Dieser Witz repräsentiert ein Paradigma, das sich durch unsere ganze Gesellschaft zieht.

Es besagt:

Du kannst mit deiner Leidenschaft kein Geld verdienen.

Das lehrt man uns schon in der Schule, in dem man uns sagt, etwas „Vernünftiges“ zu studieren und sich einen Job gemäß des Arbeitsmarktes auszuwählen.

Weiterhin wird noch eine Lüge weiterverbreitet: Die Lüge des armen Künstlers.

Denken wir mal an Gutenberg, den Erfinder des Buchdrucks. Er starb nicht nur arm, sondern mit einem enormen Schuldenberg – und erlebte den Siegeszug des Buches nicht.

Doch waren wirklich alle großen Künstler arm? Kann man wirklich mit einem normalen Job besser Geld verdienen als mit seiner Leidenschaft?

Nein.

Schauen wir uns mal die reichsten Menschen unserer Zeit an. Es sind allesamt Menschen, die ihrer Leidenschaft folgen: Musiker (Taylor Swift), Autoren (J.K. Rowling), Erfinder (Elon Musk) und Programmierer (Mark Zuckerberg).

Diese Menschen sind eben nicht den normalen Berufsweg gegangen, sondern sind ihrer Leidenschaft gefolgt – und sind damit steinreich geworden.

Was hält uns davon ab, unserer Leidenschaft zu folgen und mit ihr auch Geld zu verdienen?

Lügen.

Lügen, die sich in unseren Kopf gepflanzt haben. Falsche Vorstellungen, Klischees oder Paradigmen hindern uns daran, Geld mit dem zu verdienen, was wir gerne tun.

Ich entlarve jetzt die häufigsten Lügen und sage dir, was wirklich stimmt:

Lüge Nr.1: Ich brauche eine geniale Idee

Woran erkennt man einen erfolglosen Menschen?

Er ist auf der Suche nach einer „genialen Idee“.

Während er jahrelang diese geniale Idee auf seiner Couch „sucht“, überholen ihn weniger geniale Menschen, die einfach die Ärmel hochkrempeln und anfangen zu arbeiten.

Arme Menschen suchen immer die einzigartige Idee (und hoffen auch meist auf einen Sechser im Lotto).

Schauen wir auf die Fakten:

  • Bevor das iPhone kam, gab es schon Smartphones mit Touchscreen.
  • Bevor Starbucks kam, gab es schon Coffee-To-Go.
  • Bevor Google kam, gab es schon Internetsuchmaschinen.

Diese Milliardenkonzerne haben nicht etwas komplett neues erschaffen, sie haben einfach etwas Vorhandenes besser gemacht.

Ich kenne zig Menschen, die Ideen haben, aber keinen müden Euro damit verdienen.

Entscheidend ist also nicht die Idee, sondern die Ausführung.

In seinem Buch „The Millionaire Fastlane“ vergleicht MJ DeMarco das Geschäftsleben mit einem Schachspiel. (Anmerkung von Anchu: ich hab das Buch gelesen. Falls du dich selbstständig machen willst und die englische Sprache gut beherrscht, hol dir das Buch. Es lohnt sich.)

Der König ist nicht die Idee, sondern die Ausführung.

Die Idee ist höchstens der Läufer.

Um mit deiner Leidenschaft also endlich Geld zu verdienen, musst du eins tun:

Hör auf, eine geniale Idee zu suchen und fang an zu handeln. Sie nicht mega-originell – sei einfach besser.

Lüge Nr.2: Reiche Künstler verkaufen ihre Seele

Alle großen Künstler waren arm – das denken zumindest viele Menschen.

Irgendwie ist ein Bild des ehrenwerten, armen und tugendhaften Künstlers in unseren Köpfen entstanden.

Je ärmer, desto genialer.

Unbewusst eifern wir diesem Bild nach und werden am Ende auch arm – aber nicht zwingend genial.

Es wird Zeit, sich von diesem Bild zu trennen. Es wird Zeit, diese Lüge zu entlarven.

Wie ich schon erwähnt habe: Die reichsten Menschen unserer Zeit sind allesamt Menschen, die ihrer Leidenschaft folgen – und nicht dem Rat eines Karriereberaters.

Die Künstler im Mittelalter hatten oft zunächst ein Ziel: Einen Patronen finden, der sie finanziell sichert, damit sie ihrer Kunst nachgehen können. Leonardo Da Vinci hatte da zum Beispiel die Familie Medici und auch den König von Frankreich.

Geld schließt Kunst nicht aus. Geld macht Kunst möglich.

Lüge Nr.3: Ich bin der Künstler, mir ist egal, was andere sagen

Schreiben kann jeder.

Doch gelesen werden?

Das ist schon eine ganz andere Geschichte.

So kenne ich einige Autoren, die sich einen Dreck darum scheren, was Menschen gerade interessiert. Sie scheren sich nicht um Leserfeedback und auch nicht um Korrekturen von Lektoren oder anderen Autoren.

Sie leben in ihrem Elfenbeinturm und schreiben einfach.

Das Problem nur: Niemand kauft ihre Bücher.

Weil diese Autoren nicht für den Leser schreiben, sondern für sich.

Diesem Irrtum sind leider viele Menschen verfallen, die ihrer Leidenschaft nachgehen.

Sie denken sich: „Es ist mein Projekt, meine Leidenschaft, mein Business. Mir ist total egal, was die Leute da draußen sagen.“

Dabei übersehen sie leider eins: Wenn es bei deiner Leidenschaft nur um Selbstverwirklichung geht, aber nicht um die Verwirklichung der Träume anderer, dann wirst du arm bleiben.

Für immer.

Mit anderen Worten: Deine Leidenschaft und der Wunsch anderer müssen sich irgendwo überschneiden.

Du musst nicht nach der Pfeife anderer tanzen, aber du musst auf die Nöte und Probleme deiner (potenziellen) Kunden eingehen.

Wer den Markt komplett ignoriert, wird vom Markt ignoriert.

Da muss man sich nicht wundern, dass man drei Bücher im Jahr verkauft.

Alle großen Künstler haben diese Balance gefunden. Sie sind sich selbst treu geblieben, sind aber auch auf die Sorgen und Wünsche ihrer Zielgruppe eingegangen.

Wenn du Geld verdienen willst, dann musst du nur eins tun: Herausfinden, was Menschen wollen und es ihnen geben.

Finde einen Weg, es ihnen mit dem zu geben, was du liebst und siehe da: Schon verdienst du Geld mit deiner Leidenschaft.

Lüge Nr.4: Ich schaffe das alleine

Nun kommen wir zu einem ganz großen Brocken. Es ist die Lüge vom Einzelgänger.

Natürlich starten wir alle als Einzelkämpfer. Schließlich ist es unser Traum, unsere Leidenschaft.

Und sobald wir uns auf den Weg machen, mit unserer Leidenschaft Geld zu verdienen, merken wir, dass es doch nicht so leicht ist wie gedacht.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Man versucht es weiter alleine (was die Meisten tun) oder man holt sich einen Mentor (was die großen Künstler taten).

Die Meisten wollen keine Hilfe von außen, weil sie keine Kontrolle abgeben wollen oder weil sie Angst haben, ihre tolle Idee könnte geklaut werden.

Solche Einzelkämpfer kommen zwar auch ans Ziel – aber erst mit grauen Haaren und Falten im Gesicht.

Die großen Meister unserer Zeit sind einen anderen Weg gegangen: Sie blieben nicht allein.

Warren Buffett lernte das Investieren – seine große Leidenschaft – von Benjamin Graham.

Michaelangelo suchte sich einen reichen Geldgeber, der ihn finanziell unterstützte, damit er seiner Kunst nachgehen konnte.

Selbst der große Mozart brachte sich nicht alles selbst bei. Sein Vater war Klavierlehrer und unterrichtete ihn von klein auf.

Oft stehen wir uns mit unserem „Einzelgängerstolz“ selbst im Wege. Wir verhindern, dass uns andere Menschen auf ein neues Level heben können.

Es wird also an der Zeit, sich Hilfe zu suchen: Sei es ein Partner, ein Mentor oder ein Geldgeber.

Niemand ist eine Insel.

Auch nicht derjenige, der seiner Leidenschaft folgt.

Lüge Nr.5: Gute Produkte verkaufen sich von selbst

Kommen wir nun zur vielleicht fatalsten Lüge, die dich davon abhält, Geld mit deiner Leidenschaft zu verdienen.

„Gute Produkte verkaufen sich von selbst.“

Klar.

Und vor Gericht siegt immer die Wahrheit.

Beides ist Quatsch.

Vor Gericht gewinnt derjenige, der die bessere Akte hat. Denn der Richter trifft die Entscheidung anhand der Aktenlage.

Die Akte ist seine Wahrheit.

Genauso trifft der Kunde seine Entscheidung nicht anhand der Wahrheit, sondern anhand seines Wissens. Er kauft nicht das objektiv beste Produkt, sonder das subjektiv beste Produkt.

Er kauft anhand seiner Überzeugung und wenn er dein Produkt nicht kennt, kann er es auch nicht kaufen. So einfach. So wahr.

So traurig für viele, die daran scheitern, aus ihrem Traum ein vernünftiges Business zu machen.

Kommen wir zurück zu unserem Schachbrett.

Wenn die Ausführung der König ist, dann ist das Marketing die Königin.

Mozart saß nicht im Keller, musizierte und wurde plötzlich berühmt. Sein Vater karrte ihn von einem Fürsten zum nächsten und der kleine Mozart hatte als Jugendlicher schon mehr Konzerte gegeben als viele Erwachsene.

Wenn du mit deiner Leidenschaft Geld verdienen willst, dann musst du damit raus gehen.

Natürlich ist das zu Beginn unangenehm. Sobald du auf eine große Bühne kommst, machst du dich angreifbar. Dein Produkt könnte von der Presse zerfleischt werden.

Doch du musst dort angeln, wo die Fische sind und nicht in deiner Badewanne.

Deine Botschaft wird sich nicht von selbst verbreiten.

Denn seien wir mal ehrlich: Die Welt hat nicht auf dich gewartet.

Niemand sitzt zuhause und wartet nur darauf, dass du ihn anrufst. Das Leben der Menschen geht weiter. Und wenn du einen Platz im Leben der Menschen haben willst, dann musst du das Marketing zur Königin machen.

Nein, du sollst keine Kacke neu verpacken und besser vermarkten. Das Produkt, die Ausführung, bleibt immer noch der König.

Doch trenne dich von der Lüge, dass Marketing überbewertet ist – dann wirst du auch die ersten Euros ins Haus flattern sehen.

Aktiviere deinen Lügendetektor

Diese fünf Lügen solltest du immer im Hinterkopf behalten, damit du in Zukunft nicht wieder auf sie hereinfällst.

Sie lauern überall auf uns: Eltern, Lehrer, Kollegen und Arbeitgeber haben immer tolle Ratschläge parat.

Aber Vorsicht: Vielleicht versteckt sich dahinter eine dieser Lügen.

Aktiviere deinen Lügendetektor und gehe mit offenen Augen durchs Leben, dann wirst du mit deiner Leidenschaft auch Geld verdienen können. Vielleicht mehr als du dir erträumt hast.

(Du hast deine Leidenschaft noch nicht gefunden? Dann schau mal hier.)

Über den Autor

walter quadrat swWalter Epp ist selbständiger Blogger, Autor und begeistert vom Leben. Er folgt seiner Leidenschaft, lebt seinen Traum und motiviert andere, dies auch zu tun.

Genau darüber schreibt er auf seinem Blog:

endlichlebendig.de

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12 Kommentare
  1. Anchu Kögl
    Anchu Kögl says:

    Hi Walter,
    toller Artikel.
    Vor allem mit dem ersten Punkt kann ich mich gut identifizieren. Ich selbst habe keine geniale Idee gehabt und habe mich trotzdem mit meiner “Leidenschaft” selbstständig gemacht. Ich habe einfach versucht, anders als die bestehenden Blogger zu schreiben.
    LG

    Antworten
    • Walter
      Walter says:

      Genau.
      Das sage ich auch immer: Du musst nicht zwingend besser sein, sondern ANDERS. Das reicht meist schon, um sich von anderen abzugrenzen und die richtigen Menschen anzusprechen.
      LG

      Antworten
  2. Jan
    Jan says:

    Hallo Walter/Anchu,

    Ein schöner Artikel. Bei diesen “Lügen” habe ich immer das Gefühl, dass es nur deswegen Lügen sind, weil sie zu schwarz-weiss bzw. zu vereinfachend sind. Im Kern ist ja schon meist etwas wahres dran, aber es ist einfach unglücklich ausgedrückt.

    Ist halt typisch für unsere Zeit, wo man nur 140 bzw. 160 Zeichen schreiben darf und die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne nur ein paar Sekunden lang ist 😀

    Antworten
    • Walter
      Walter says:

      Hi Jan,
      Ja, eine halbe Wahrheit ist nun mal auch eine Lüge 😉

      Viele Menschen leben aber leider mit diesen halben Wahrheiten (Lügen) und machen sich nie auf die Suche nach der ganzen Geschichte…

      140 Zeichen reichen da nicht aus 😉

      LG, Walter

      Antworten
  3. David
    David says:

    Walter, hör auf damit!!!! 🙂
    Jetzt mal Spaß beiseite. Ein wirklich sehr gut geschriebener Gastbeitrag. Ich möchte Lüge Nr.4 kurz aufgreifen. Wenn ich mich mit anderen in den direkten Austausch begebe, dann erhalte ich wertvolles Feedback und neue Impulse. Die Bereitschaft, Hilfe von anderen anzunehmen, sei es von einem Mentor oder Coach oder einfach von Freunden ist meiner Meinung nach enorm wichtig. Der Verstand spielt uns gerne mal einen Streich, indem er uns durch negative Gewohnheiten unsere Ego stärkt und uns davon abhält uns zu öffnen und Hilfe anzunehmen. Dabei spielt auch die Angst eine Rolle, wenn ich denke jemand könnte z.B. meine Idee klauen. Wie du schon im Beitrag geschrieben hast, Facebook und Google haben das Rad auch nicht neu erfunden oder die Idee dazu gehabt.
    LG

    Antworten
    • Walter
      Walter says:

      Hi David,
      Da gebe ich dir voll Recht. Vor allem die Angst, dass jemand deine Idee klaut ist oft unbegründet.
      Im Gegenteil sagen erfolgreiche Gründer: Erzähle anderen von deiner Idee, dann siehst du, ob sie überhaupt etwas taugt. Oft sind wir einfach betriebsblind, wenn wir alles alleine machen.

      LG, Walter

      Antworten
  4. Tobias
    Tobias says:

    Genialität alleine reicht wohl nicht aus… 😉

    Ich schreibe gerne, schreibe mein ganzes Leben immer wieder den einen oder anderen kürzeren oder längeren Text.

    Die Story des Armen Poeten habe ich schon selbstverwirklicht, indem ich diese Geschichte als Schauspieler am Stadttheater mit viel zu geringer Entlohnung nachgespielt hatte und froh war, dass ich überhaupt auf die Bühne durfte, in der Gnade stand von Direktoren, Intendanten, Dozenten oder Regisseuren.

    Mein liebster Schauspieler-Witz dazu:

    Was sagt ein Schauspieler, der keine Arbeit hat zu einem Schauspieler, der Arbeit hat? – Einmal Pommes mit Mayo bitte.

    Diese Paradigmen aus Überzeugungen und Glaubenssätzen können verdammt, wirklich verdammt, und verdammt nochmal tief sitzen. Und schon habe ich wieder einen neuen Glaubenssatz kreiiert. So etwas sitzt tief und ist schwer zu lösen…

    Naja. meine Erfahrung war das bisher. Seit ich den Weg des Künstlers gelesen hatte vor 15 Jahren und vermutlich nicht lange genug drang geblieben war, hatte ich schon gewusst, dass ich als Künstler Geld verdienen darf, doch habe ich es auch geglaubt? NEIN! Glaube ich es mittlerweile? JEIN, also NEIN!

    Was ist das mit dem Geld? Was hat es da auf sich bei mir?

    Ich kenne sie alle, diese Lügen! Seien sie auch noch so subtil und gut verpackt…
    Bisher hatte das Erkennen mir nicht die Kraft gegeben ihre Wirksamkeit auszuschalten…

    Lügen 3 bis 5 sind jene, die ich mit einem besonderen Augenmerk bedenken werde, um die Fassade der Genialität aufzubrechen und sie als eine Maske der Selbstsabotage zu entlarven!

    Danke für den Artikel!!!

    Mit einer Einschränkung. Vor Gericht gewinnt leider häufig weder die Wahrheit, noch die Aktenlage, sondern auch dort haben die Sympathien für den einen oder anderen Protagonisten einen nicht unmaßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis einer Verhandlung…

    Ich bin mir nicht mehr ganz sicher wo ich zu diesem letzten Punkt sehr interessante Betrachtungsweisen gelesen habe. Es kann sein, in Christoph Heins “Napoleonspiel”. Falls es dort nicht war, ist diese literarische Konstruktion eines Verbrechens, das keines ist, keines sein soll, dennoch äußerst lesenswert. – Es ist eines der Bücher, dass ich gelesen habe, als mir das Lesen längerer literarischer Texte noch leicht fiel und Gewohnheit war.

    Mal gucken, wie es weiter geht… als König, Königin oder Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Männeken…

    Antworten
    • Sylvia
      Sylvia says:

      Lieber Tobis, danke für deine Ehrlichkeit. Mit geht es ähnlich. Ich arbeite und schreibe so total leidenschaftlich gerne, dass ich ständig für viel zu wenig Geld arbeite und mich verkaufe. Marketing war bisher ein Fremdwort für mich. Ich bin so dankbar, meine Leidenschaft zu verwirklichen, dass leider, das sich VERKAUFEN – Marketing – Geld verdienen, viel zu kurz kommt. Heilpraktiker zählen auch zu den Künstlern – vor dem Finanzamt jedenfalls. Und du hast Recht, alte Glaubenssätze und innere Überzeugungen vermasseln uns immer wieder das Marketing zur Königin zu machen. Unser Werk, unser Produkt, ist der König schreibt Anchu, nun brauchen wir nur noch eine Königin an unserer Seite, stimmts? Also versuchen wir es aufs Neue. Herzliche Grüße Sylvia

      Antworten
    • Walter
      Walter says:

      HI Tobias,
      Ich glaube, was dir helfen kann, deine Glaubenssätze zu verändern, ist sich mit Menschen zu umgeben, die dort sind, wo du hin möchtest.
      Wenn du als Schauspieler Geld verdienen möchtest, dann lerne Schauspieler kennen, die es tun. Das war für mich die wichtigste Erfahrung. Erst als ich Autoren traf, die locker mehrere tausend Euro im Monat machen, wurde es auch für mich “selbstverständlich”. Meine Glaubenssätze änderten sich dadurch.

      Ich wünsche dir bei der Suche viel Erfolg und alles Liebe,
      Walter

      Antworten
  5. Claudia Münster
    Claudia Münster says:

    Lieber Anchu, lieber Walter,

    ein großes Kompliment an euch beide. Dir lieber Anchu, weil du einen perfekten Gastautoren eingeladen hast. Und dir lieber Walter, weil du DEINE Stimme hast. Zur Erläuterung: Mein gestriger newsfeed bei Bloglovin zeigte mir den Titel von Anchus neuem Artikel. Und ich hatte sofort die Assoziation, dass der Artikel von dir sein muss. Wow! Der Artikel gefällt mir übrigens extrem gut. Danke für’s Erinnern.

    Liebe Grüße

    Claudia

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Claudia,
      es freut mich, dass dir der Artikel von Walter so gut gefällt. Das Lob hab ich allerdings diesmal nicht verdient…. Walter hat sich nämlich frecherweise selbst eingeladen 🙂
      LG

      Antworten

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