Das große Männerproblem des 21. Jahrhunderts: Emotionale Abhängigkeit von Frauen

“Ein Mann, der einem Hut hinterherläuft, ist nicht halb so lächerlich wie ein Mann, der einer Frau hinterherläuft.“

Gilbert Keith Chesterton

Wir sind verloren und orientierungslos, wie ein ruderloses Schiff auf offener See. Wir Männer treiben hilflos in einem tobenden Meer der Emanzipation, Feminismusdebatten und wechselnden Rollenverhältnisse umher und können das rettende Ufer nicht sehen.

Während es scheint, dass Frauen in den letzten Jahren mehr und mehr ihren Platz und ihre Rolle in einer neuen Gesellschaft gefunden haben, rennen wir Männer dem noch hinterher.

Wir Männer waren in diesem Fall ausnahmsweise mal nicht zu schnell, sondern zu langsam:

Wir haben es verpasst, uns an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Es reicht heutzutage schon lange nicht mehr aus, als Mann einen guten Job zu haben und der Versorger der Familie zu sein. Das, was damals noch das Inbild für Männlichkeit war, hat heutzutage stark an Bedeutung verloren. Frauen verdienen heutzutage oft genauso viel wie Männer (das sollte zumindest so sein) und sind finanziell größtenteils unabhängig.

Durch all diese gesellschaftlichen Veränderungen sind Frauen heutzutage, zumindest in der westlichen Kultur, so gut wie nicht mehr von Männern abhängig. Anstatt jedoch zwei unabhängige und freie Individuen zu haben, haben sich die Rollen vertauscht. Jetzt sind es viele Männer, die abhängig von Frauen sind.

Nicht finanziell, aber EMOTIONAL und SEXUELL.

Wir sind abhängig von Frauen, weil wir etwas von ihnen brauchen. Unsere verlorene Männlichkeit hat dazu geführt, dass wir in Frauen Anerkennung, Bestätigung, Zuneigung, unsere Identität oder auch Erfüllung suchen.

Dies sind jedoch alles Dinge, die wir in uns selbst finden müssen.

Dass du in Frauen etwas suchst und somit von ihnen abhängig bist, ist die Hauptursache dafür, dass du nicht das Sex- und Liebesleben hast, dass du dir gerade wünschst. Abhängigkeit ist unattraktiv.

Deine Abhängigkeit führt dazu, dass du nicht zu dir und deinen Bedürfnissen stehst, dass du nicht das tust und sagst, was du willst, sondern das, von dem du glaubst, dass es der Frau gefallen wird und vor allem führt es auch dazu, dass du deine eigene Sexualität unterdrückst.

Du bist im Umgang mit Frauen kein Mann mehr, sondern ein Kuscheltier. Mit einem Kuscheltier vögelt man aber nicht, sondern kuschelt man – und genau das machen die Frauen mit dir.

(Das heißt natürlich nicht, das kuscheln nicht schön sein kann, aber ich denke, du verstehst was ich dir damit sagen will.)

Weil du abhängig von Frauen bist, würdest du momentan wahrscheinlich so gut wie ALLES für eine Frau tun, die dir gefällt. Das ist das Gegenteil von männlich und es ist unattraktiv.

Du würdest momentan deine Werte, Ansichten und Bedürfnisse über Bord werfen, deine Hobbies und Freunde vernachlässigen und Frauen auf Händen tragen und sie vergöttern. Kein Wunder, dass uns Frauen in letzter Zeit immer häufiger als Waschlappen beschreiben, denn nichts anderes sind wir.

In unserer Verzweiflung und Abhängigkeit rennen wir Frauen hinterher wie ein dummer, allzu treuer Hund:

„Beifuß, Sitz und jetzt Platz. So ist es brav. Hier hast du dein kleines Leckerli.“

Dann fährt uns die Frau lächelnd mit der Hand über den Kopf und wir sind zufrieden. Jedoch will keine Frau einen Mann, der sich wie abhängiger Hund verhält und ihr stupide hinterherrennt und alles mitmacht. Das ist zwar ein lieber Kerl und ein guter Freund, aber eben kein wünschenswerter Sex- und Liebespartner.

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Um was geht es?

Frauen wollen keinen abhängigen Hund, sie wollen einen unabhängigen Mann, der sich frei ausdrückt und seinen ganz eigenen Weg geht. Sie wünschen sich einen Mann, der sie zwar will, aber eben nicht braucht. Sie will einen Mann, der männliche Polarität ausstrahlt.

Wie du vielleicht schon weißt, gibt es einen großen Unterschied zwischen wollen und brauchen, vor allem im Umgang mit Frauen. Wenn du ein Mann bist, der Frauen auf Augenhöhe begegnet und dich nicht für sie verstellst, ist deine Begierde für sie attraktiv. Frei nach dem Motto:

„Baby, ich will dich, aber ich brauch dich nicht“.

Bist du aber ein abhängiger Mann der ihr hinterherläuft, ist deine Begierde für sie unattraktiv – falls du sie überhaupt jemals klar ausdrückst.

Das Problem der Abhängigkeit von Frauen kenne ich nur allzugut, denn auch mir ging es vor einigen Jahren so. Ich fühlte mich alleine, sehnte mich nach Anerkennung, Zärtlichkeit, Liebe und Sex. Ich sah all die tollen Frauen und dachte immer nur:

„Für so eine Frau würde ich alles tun.“

Das ist jedoch kein Begegnen auf Augenhöhe. Das ist kein unabhängiger und freier Mann der seinen Weg geht. Das ist ein abhängiger Hund, ein Kuscheltier, ein Waschlappen.

Kuschelst du mit mir??

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Diese von Frauen abhängigen Männer haben in der Fachliteratur mittlerweile einen eigenen Namen bekommen. Dr. Robert Glover beschreibt diese Männer in seinem Buch „No more Mr. Nice Guy“ als die Netten Kerle. Und recht hat er. Viel zu nett sind wir, jedoch nicht im positiven Sinne.

Leider sind immer noch viel zu viele Männer davon überzeugt, dass wenn sie doch nur nett und fürsorglich genug im Umgang mit einer Frau sind, diese schon irgendwann merken wird, dass er der Richtige für sie ist. (Wie wir später sehen werden, hat nett oft weniger mit freundlich oder respektvoll zu tun als mit Manipulation.)

Du wirst aber erst anziehend für Frauen sein, wenn du anfängst zu dir zu stehen, dich frei ausdrücken und auch zu deiner Sexualität und deinen Bedürfnissen als Mann zu stehen. Keine Frau findet dich attraktiv, wenn du zu nett bist.

Aber, warum ist das eigentlich so??

Das Problem mit den netten Kerlen

Ich erinnere mich noch allzu gut, wie ich mich in die Aushilfesekretärin aus der Fahrschule, in der ich damals meinen Führerschein machte, verguckt hatte. Von ihr kamen nie wirkliche Anzeichen von Interesse, trotzdem habe ich ihr zum Valentinstag Rosen mitgebracht und hatte uns einen Tisch in einem Luxusrestaurant reserviert. Es war ein Essen, das ich mir nicht wirklich hätte leisten können. Ich schreibe hätte, denn sie sagte mir damals ab.

Als ich fragte wieso, erklärte sie mir, dass sie schon wüsste, wie es ungefähr werden würde und dass sie darauf keine Lust habe! Natürlich verbarg ich meinen Ärger und meine Enttäuschung und sagte ihr nur, dass dies kein Problem sei und dass wir vielleicht ein ander mal gehen könnten…

Ich habe damals alles für sie getan, hab mich für sie verbogen und stand nicht zu meinen Bedürfnissen als Mann. Ein Musterbeispiel für das, was man im Umgang mit Frauen nicht tun sollte.

Leider hilft uns der Großteil der Gesellschaft und der Medien nicht unbedingt dabei, diese Einstellung zu hinterfragen. Sei es deine Mutter, deine beste Freundin oder dich nicht mehr zu zählenden romantischen Liebeskomödien aus Hollywood, alle erzählen sie das gleiche Märchen:

“Mein Junge, mach dir keine Sorgen. Du bist so ein netter und lieber Kerl, irgendwann findest du schon die Richtige, die das zu schätzen weiß. Und diese wird sich dann glücklich schätzen können, dass sie so einen netten Kerl wie dich kennengelernt hat.“

Ich habe nichts gegen Mütter, beste Freundinnen oder Hollywood, aber bitte steckt euch diesen, sicherlich nur gut gemeinten Tipp ganz tief in euren Arsch. Das Einzige, was solche Aussagen machen, ist uns Männer zu schaden. Denn das ist nicht die Realität, sondern ein Märchen. Die Realität ist nämlich folgende:

Solange du ein netter Kerl bist, der Frauen hinterherrennt und für sie alles tut, wirst du wenig bis gar keinen Erfolg bei ihnen haben. Und nein, die Prinzessin, die durch Zufall in dein Leben tritt und dann plötzlich erkennt, was für ein guter Kerl du doch bist und dich dann heiraten wird, wird auch nicht kommen. Denn sie wird gerade von irgendeinem echten Mann kreuz und quer durch ihre Wohnung gevögelt – und sie genießt es.

Also, egal, was dir Hollywood, deine beste Freundin oder deine Mama erzählen, keine Frau will einen Mann, der ihr dummgläubig hinterherrennt, alles für sie tut und nicht zu seinen Bedürfnissen und zu seiner Männlichkeit steht.

So gut wie alle Männer, die nicht den Erfolg bei Frauen haben, den sie gerne hätten, leiden unter dem Netten Kerle Syndrom. Das heißt nicht zwangsweiße, dass du im Umgang mit Frauen nett sein musst, auch wenn diese die häufigste Ausprägung ist. Egal welches Verhalten du im Umgang mit Frauen aufweißt, solange du von der Frau abhängig bist und in ihr etwas suchst, bist du unattraktiv.

Um es ein bisschen anschaulicher zu machen, hier einige Merkmale des klassischen netten Kerls und die Ursache für unattraktives Verhalten mit Frauen:

  • Er ist extrem auf die Bestätigung und Anerkennung von Frauen und anderen Menschen angewiesen
  • Er ist dadurch im Umgang mit ihnen nicht ehrlich und steht nicht zu seinen wahren Absichten und Bedürfnissen
  • Er ist bedürftig und abhängig
  • Er steht nicht zu seiner Männlichkeit und Sexualität und kann diese auch nicht ausdrücken
  • Er hat keine festen Werte, keine klare Meinung und oft keinen eigenen Standpunkt
  • Jede Entscheidung ist für ihn in Ordnung
  • Er passt sich immer an
  • Seine eigenen Bedürfnisse stellt er hinter die von anderen
  • Er ist davon überzeugt, dass wenn er nur nett und fürsorglich genug ist, er dafür von anderen geliebt und respektiert wird
  • Er sagt nicht das, was er will, sondern dass, was andere hören wollen
  • Durch all das ist er extremst manipulativ, auch wenn er sich dem oft nicht bewusst ist

Trifft da auch etwas auf dich zu? Bei mir hat bis vor einigen Jahren so gut wie alles zugetroffen. Gerade die Überzeugung, dass wenn ich doch nur nett genug bin, die Frauen schon irgendwann merken werden, dass ich der Richtige für sie bin. Nur hat es nie eine gemerkt – zum Glück, denn erst dadurch bin ich auf das ganze Thema Verführung und Männlichkeit gestoßen.

Nett ist nicht nett, sondern manipulativ

Nette Männer sind sogar oft stolz auf ihre vermeintlichen guten Absichten und Eigenschaften. Sie sind stolz auf Qualitäten wie Fürsorge, Sympathie, Rücksicht und Respekt. Jedoch sind die Absichten die dahinter stecken oft ganz andere, denn nette Männer verfolgen mit ihrem Verhalten meistens Liebe, Sex, Bestätigung, Anerkennung und Zuneigung.

Klar, jeder Mensch sehnt sich nach diesen Dingen. Jedoch verfolgen nette Kerle diese auf eine Art und Weiße, die zutiefst manipulativ ist.

„Ich bin nett zu dir, tue dir gefallen, lade dich auf Drinks ein und mache Alles was du willst – aber dafür musst du mich mögen und lieben. Deal?“

Nein lieber netter Kerl, kein Deal.

Wenn du eine Frau willst, dann begegne ihr wie ein Mann. Stehe zu deinen Bedürfnissen, Werten und Ansichten. Versuche dich nicht durch die Hintertür in ihr Schlafzimmer zu schleichen, in dem du sie manipulierst. Trete die Vordertür ein und gehe mit breit gespannter Brust über die Schwelle – „Baby, ich bin ein Mann und ich stehe dazu“.

Die meisten netten Männer können es deshalb nicht ertragen, wenn ein Arschloch Typ – was oft nichts anderes ist, als ein Mann, der klare Werte und Grenzen hat und für seine Bedürfnisse einsteht – die Frau bekommt.

Sie denken, dass sie die Frau bekommen müssten, weil sie doch nett sind. Was sie nicht verstehen, ist, sie sind nicht nett, um nett zu sein, sondern nett, um von der Frau etwas zu bekommen – und das ist manipulativ.

Ihre Vorstellung von Anziehung ist, dass sich Frauen zu Männern hingezogen fühlen, die nett und zuvorkommenden sind. Nette Kerle sind dadurch zu Frauen extremst freundlich und zuvorkommend – bis sie von derselben Frau zu oft abgewiesen oder zu stark enttäuscht werden. Und dann gibt es oft eine Explosion.

Plötzlich werfen sie der Frau alles mögliche an den Kopf, beschuldigen sie, nennen sie eine Schlampe und sind von heute auf morgen ein anderer Mensch. Die ganzen unterdrückten Gefühle und verschwiegenen Bedürfnisse wollen auf einmal hinaus – und das tun sie dann meistens so heftig, dass es die Frau nicht nachvollziehen kann.

Die meisten Frauen verstehen dann die Welt nicht mehr, was vollkommen verständlich ist. Was zuerst wie ein netter Kerl schien, der kein Interesse in ihr als Frau zeigte, entpuppt sich plötzlich als ein Rassender, außer sich geratener Neurotiker. Woher sollte sie denn erahnen, dass er an ihr als Frau und nicht nur als beste Freundin interessiert war? Schließlich hat er nie klare Absichten gezeigt, stand nicht zu seiner Männlichkeit und war immer nur nett, zuvorkommend und hilfsbereit.

Nette Männer sind deshalb oft gar nicht so nett – denn sie manipulieren unbewusst andere, stehen nicht zu ihren Ansichten und Werten, sagen nicht dass, was sie wollen und unterdrücken ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Das ist nicht nett, sondern manipulativ – und unter Umständen auch ungesund.

Der Ursprung der netten Kerle

Auch wenn es wahrscheinlich schon immer Nette Kerle gab, haben diese vor allem in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen – gerade in der westlichen Welt und vor allem auch in Deutschland.

Dies kommt durch die starken Veränderungen in den Rollenverhältnissen in der Gesellschaft, die veränderte Familienstruktur und auch der Emanzipation – und ich will hiermit nicht sagen, dass diese schlecht ist. Die meisten gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre waren notwendig.

Was ich sagen will, ist, dass diese Veränderungen uns Männer zutiefst beeinflusst haben und wir es schlichtweg verpasst haben, uns anzupassen.

Dr. Robert Glover erklärt in seinem Buch weiterhin, dass in den 50er und 60er Jahren vieles anfing. Immer mehr Männer hatten Bürojobs und ihre Kinder haben ihre Väter oft nur kurz morgens und spät abends gesehen – und diese waren dann äußerst kaputt und gestresst. Dadurch hatten Jungs immer weniger Kontakt zu ihrem Vater, was jedoch fundamental ist, um eine gesunde Männlichkeit zu entwickeln.

Des Weiteren, konnten sich die Kinder immer weniger Vorstellungen darunter machen, was ihr Vater denn eigentlich arbeitet. Sie sahen nicht, was er tat. Er ging ins Büro und kam abends gestresst wieder nach Hause. Jedoch ist die Arbeit eine der zentralen Aufgaben im Leben eines Mannes.

Das war davor noch anders. Sobald der Sohn ein gewisses Alter erreicht hatte, durfte (oder musste) er mit seinem Vater und anderen Männer auf den Acker, in die Miene oder irgendeine andere meistens physische Tätigkeit ausüben. Dort konnte er sehen und erfahren, was sein Vater und andere Männer arbeiten. Das gab ihm ein klareres Bild von Männlichkeit und er war dadurch den ganzen Tag in Kontakt mit männlicher Energie.

Warum ist dies vor allem für Jungs so wichtig und warum hatten diese Veränderung in der Familienstruktur in den letzten Jahrzehnten auf Frauen weniger Einfluss?

Einige Autoren, wie zum Beispiel John Bly, der Autor von „Eisenhans“,  sind der Meinung, dass Mädchen von alleine zur Frau werden, während Jungs für die Entwicklung zum Mann andere Männer brauchen. Nicht umsonst liest man häufig, dass man zum Mann nicht geboren wird, sondern sich erst entwickeln muss.

Das erklärt auch, warum so viele Naturstämme auch heute noch verschiedenste Rituale haben, um den Mann zu initiieren, also den Schritt vom Jungen zum Mann einzuführen. Sei es nackt über 20 nebeneinander stehenden Kühe zu rennen, das Beschneidungsritual oder drei Tage alleine in der Wildnis zu verbringen.

All diese Rituale haben einen tiefen, spirituellen wie auch gesellschaftlichen Sinn: Es symbolisiert, dass der Junge jetzt seine Kindheit hinter sich lässt und zum Mann wird – und damit gewisse männlichen Werte und Einstellungen annimmt.

Aber wann wird man in der westlichen Gesellschaft zu Mann?

Nach dem ersten Sex?

Mit 18 Jahren?

Wenn man(n) zu Hause auszieht?

Wenn man(n) sein erstes Auto kauft?

Keiner weiß das mehr so genau. Kein Wunder, dass wir Männer so verwirrt sind.

Bin ich ein Mann? (Das bin übrigens ich)

Bin ich ein Mann?

Abgesehen davon, dass den meisten Jungen der Kontakt mit dem eigenen Vater fehlt, sei es weil dieser wenig zu Hause ist oder auch durch die Trennung der Eltern, fehlt ihm in jungen Jahren (und oft auch als Erwachsener) der Kontakt zu anderen Männern.

Die meisten Erzieherinnen im Kindergarten sind weiblich und die, die es nicht sind, kann man selten als echte Männer bezeichnen. (Sorry falls du Kindergärtner bist!) Ein Großteil der Lehrer, die man in den ersten Jahren in der Grundschule hat, sind Frauen. Und zu Hause, wie schon erklärt, wartet dann häufig eben nur Mama.

Was hat das für Auswirkungen?

Die wichtigsten und markantesten Jahre in unserer Kindheit, die sehr prägend für unser späteres Verhalten sind,  sind wir größtenteils von Frauen und weiblicher Energie umgeben. Dadurch werden uns oft typisch weibliche Glaubenssätze und Verhaltensmuster anstatt männlicher mit auf den Weg gegeben. Wir entwickeln also nicht klassischen männliche Eigenschaften, sondern eher weibliche.

Frauen erziehen die Jungs so, wie sie glauben, dass sie Männer gerne hätten: nett, zuvorkommend, einfühlsam, passiv und rücksichtsvoll im Umgang mit Frauen.

Das ist auf den ersten Blick nicht unbedingt falsch. Wenn jedoch der männliche Gegenpol fehlt, was er häufig tut, dann werden Jungs zu Mädchen mit einem Penis.

Kinder neigen immer dazu, Bestätigung und Anerkennung von Erwachsenen zu suchen, da sie diese als Vorbilder sehen. Wenn wir  jedoch als Kind fast nur Kontakt mit Frauen habe, werden wir höchstwahrscheinlich für weibliches anstatt für männliches Verhalten belohnt und gelobt. Wie du dir sicher denken kannst, ist dass nicht unbedingt förderlich für unsere Männlichkeit – und unseren späteren Umgang mit Frauen.

Dadurch entsteht eben genau das  große Problem, das viele Männer im Umgang Frauen haben: Sie sind von Frauen abhängig, da sich dies schon in frühen Kindheitsjahren manifestiert hat.

Ich selbst bin ohne Vater aufgewachsen. Dadurch hat mir bis zu meinem 13. Lebensjahr der männliche Einfluss in meinem Leben gefehlt. Ich erinnere mich, dass ich in jungen Jahren sogar Angst vor Männern hatte. Ich mochte weder Lehrer noch die Väter meiner Freunde. Sie erschienen mir unfreundlich, gemein, rücksichtslos, hartdabei waren sie nur männlich.

Jedoch waren sie nur Männer und ihr Verhalten ist von Natur aus eben weniger fürsorglich und weich als das meiner Mutter und der vielen Lehrerinnen das ich gewöhnt war. Mir fehlten damals somit die männlichen Vorbilder und deren Einfluss. Kommt dir das auch bekannt vor?

Schlechte Erfahrungen in der Kindheit

Ein anderer, wichtiger Punkt in unserer Kindheit, der zum Netten Kerle Syndrom führen kann, sind Kindheitstrauma. Trauma mag erst mal etwas extrem klingen, jedoch kann ein Trauma schon was ganz Banales sein. Deine Mutter oder dein Vater hat vergessen dich vom Kindergarten abzuholen oder kommt eine halbe Stunde zu spät.

Als Kinder sind wir komplett hilflos und auf andere Menschen angewiesen, was in jungen Jahren in den meisten Fällen unsere Eltern sind. Wird aus welchen Grund auch immer das Vertrauen zu seinen Eltern von dem Kind in Frage gestellt oder wird es sogar gebrochen, kann das zur Folge haben, dass das Kind glaubt, dass es so wie es ist, nicht in Ordnung sei.

Als Kind fehlt uns schlicht die Bewusstheit, um zu verstehen, dass wenn sich unsere Eltern streiten, trennen, uns anschreien, schlagen oder im schlimmsten Fall sogar missbrauchen, dies nicht an uns liegt. Wir projektieren also die Erlebnisse direkt auf uns. Das kann dazu führen, dass wir glauben, nicht liebenswürdig zu sein oder schlechtweg falsch sind.

Kann ein Kind mit gewissen Erlebnissen nicht umgehen, versteckt es sich oft schon in jungen Jahren in der Rolle des netten Kerls. Es steht also nicht zu seinen Bedürfnissen, sucht nach Anerkennung und sagt das, was es denkt, dass andere hören wollen.

Somit haben viele Erlebnisse unsere Kindheit, auf die wir wenig bis gar keinen Einfluss hatten, einen großen Einfluss auf unsere Sichtweise der Dinge und dadurch auf unser jetziges Verhalten.

Somit liegt der Ursprung für unsere Abhängigkeit im Umgang mit Frauen oft schon in unserer Kindheit – so übrigens auch bei mir.

Ich erinnere mich noch an einen heftigen Streit zwischen meinen getrennt lebenden Eltern. Es war nicht der Erste, da es öfter Streit zwischen ihnen gab. Meine Mutter weinte und zog sich zurück in ihr Zimmer, mein Vater ging in die Bar. Ich war damals 9 oder 10 Jahre alt. Ich sah wie meine Mutter weinte und ging zu ihr ins Zimmer, um sie zu trösten. Ich dachte mir nur:

„Ich werde nie wie mein Papa sein. Wenn ich mal groß bin, werde ich  für Frauen alles tun, nur damit sie glücklich sind“.

Stelle dir mal kurz vor, wie stark so ein Glaubenssatz, der in jungen Jahren verinnerlicht wird, dein Verhalten mit Frauen beeinflusst! Und genau so ging es mir bis zu meinem 20. Lebensjahr. Ich tat alles für Frauen und rannte ihnen hinterher – ohne Erfolg.

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Das große Männerproblem des 21. Jahrhunderts: Emotionale Abhängigkeit von Frauen
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49 Kommentare

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  1. Loneranger
    Loneranger sagte:

    Ich kann diesem Artikel nicht ganz zustimmen. Du beschreibst hier, dass wenn man ein netter, respektvoller Mensch ist, man kein Mann ist. Das verwirrt mich. Was hat das eine mit dem anderen Zutun? Mann kann Frauen gegenüber zuvorkommend, respektvoll, freundlich und nett sein und sie trotzdem durch die Wohnung ficken. Beim Sex sehe ich kein Problem sie zu fragen auf was sie den steht, denn es ist doch viel unerotischer die Frau so zu ficken wie du es gerne hast, aber ihr gefällt es nicht, spielt dir aber vor es würde ihr gefallen, weil sie deine Gefühle nicht verletzen will. Ich als Leser, verstehe unter deinem Artikel, das Mann ein Arschloch sein muß um ein “richtiger” Mann zu sein, ein Mann der richtig gut im Bett ist und die Frau fickt bis sie multiple Orgasmen hat. Mal so am rande, woher weißt du das du so ein guter ficker bist, weil es dir die Frauen gesagt haben? *lach* Stichwort, Manipulation… In meinen Augen kann man ein guter, netter Kerl sein und trotzdem ein “Mann” sein. Ich mag es meinem Flirt, Date, Fickfreundin, Partnerin, wie auch immer, Schöne Sachen zu kaufen Sie zum essen ausführen, ihr was tolles kochen, oder ihr mal beim sauber machen helfen… Das macht mich dann zur pussy? In einigen Sachen hast du ja recht in meinen Augen, nur wie kannst du pauschal sagen man muß dises und jenes machen um ein Mann zu sein, jeder Mensch definiert “ein Mann sein” doch anderst. Wie kannst du den wissen das die Frauen die du hattest dich als Mann gesehen haben und nicht nur als Toyboy der sie mal ne zeit lang durch fickt? Du schreibst so als wärst du der Inbegriff der Männlichkeit und wenn man genauso denkt wie du und deine Tipps befolgt man genauso nen Stecher wird, der den Frauen multiple Orgasmen gibt. Die frage die man sich doch stellen sollte, wird man durch deine Tipps in diesem Artikel wirklich zum Mann oder doch nur zu einem arschloch, den die Frauen für Sex benutzen und den sie manipulieren können, dass er sich als Mann fühlen kann? Mann weiß es nicht.

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi,
      Ja, man(n) kann gegenüber Frauen zuvorkommend, respektvoll, freundlich und nett sein – das bin ich selbst, auch wenn es manchmal etwas anders rüberkommt.
      Ich koche gerne mit ihnen, lade sie ins Kino ein, ich helfe auch beim Saubermachen… Dass das nicht männlich ist, ist ein Klisschee – welches ich nirgendswo in diesem Artikel behaupte.
      Falls du den Text ganz gelesen hast (Also vor allem den zweiten Teil) wirst du sehen, was ich unter “nett sein” was anderes meine. Die meisten Männer sind nicht nett um nett zu sein, sondern nett, weil sie etwas wollen – und das ist manipulativ. Sie stehen nicht zu ihren Ansichten und Bedürfnissen und wollen sich oft in das Schlafzimmer der Frauen durch die Hintertür schleichen, in dem sie auf “Nett” tun.

      Antworten
      • Tea
        Tea sagte:

        Liebe Männer, ich würde auch noch gern unterstreichen, dass ich als Frau an Männern interessiert bin, die andere Menschen (und zwar alle) respektieren. Was nicht heißt, dass er sich von allen was sagen lässt! Liebe Männer bitte seid respektvoll und selbstbestimmt. Ab wann ein Mann ein Mann ist? Sobald er sich seiner Taten und dessen Folgen bewusst ist und deshalb verantwortungsvoll handelt. Ich würde auch noch hinzufügen, dass das beschriebene Phänomän durchaus auch bei den Frauen auftritt. Auch sie hängen mal zu sehr am Partner.

        Antworten
        • Anchu Kögl
          Anchu Kögl sagte:

          Schön erklärt, Tea!
          Unabhängig sein und zu seiner Meinung stehen hat nichts mit Unterdrückung und nicht respektvollen Umgang zu tun – was leider manchmal so interpretiert wird.
          Zu abhängigen Frauen kommt demnächst was!
          LG

          Antworten
      • Yumi
        Yumi sagte:

        Wenn du manipulativ meinst, dann schreib das doch.
        ich finde es ganz unschön, wenn Nett mit Böse oder manipulativ gleichgesetzt wird oder arschkriecherisch.
        Ein netter Mensch ist eben wirklich nett aus sich selbst heraus und nicht nur als Masche.

        Durch die Gleichsetzung mit etwas Negativem kann es im Extremfall passieren, dass freundlichen Menschen grundsätzlich böse Absichten unterstellt werden.

        Antworten
        • Anchu Kögl
          Anchu Kögl sagte:

          Hi Yumi,
          ich habe das Wort nett benutzt, weil sich damit viele Männer die das Problem haben, angesprochen fühlen und weil es vom englischen kommt (Nice Guy). Deshalb ist der Artikel aber auch sehr ausführlich und ich erkläre, dass das Problem nicht das Nettsein ist, sondern das manipulieren und unterdrücken der eigenen Bedürfnisse.

          Antworten
    • Michael
      Michael sagte:

      Hey das ist hier ja ein heißes Thema,

      Ich denke der Anchu meint dieses Pussy nett sein. Er meint zb diese Verkäufer Typen die nur zu dir nett sind weil sie dein Geld wollen.
      Oder die Kunden die nur dein Produkt wollen. Ich kenne beides Lach.
      Zum Beispiel wie manipulieren Frauen ? mit ihrere Vagina, Freundlichkeit zb reitzvolle Kleidung.
      Zu mir sagte mal einer Michael weißt du wer die teuerste Hure ist. Ich sagte kein Plan ?
      Er sagte die Ehefrau. Ja rechne doch mal Michael die Scheidung das Haus und der Unterhalt für die Kinder das kostete mich fast ne halbe Million. Jetzt überlegt euch Lach ob ihr heiratet. Ha Ha weiter zur Antwort.

      Manipulieren tut jeder. Das ist auch ok. Nur die ehrlich Manipulation sollte man vor ziehen. Wenn ich heute eine Frau anspreche sage ich zu klar und deutlich ich will Sex Punkt Ende. Wenn sie sagt ihr Männer seit doch alle gleich dann sage ich ja du hast recht. Wir sind sexuelle Wesen. Wenn du was anderes willst ein asexuelles Wesen dann suche dir eine Frau mit einem Pennis.
      Ganz einfach.
      Jetzt gibt es auch Pick Uper oder Flirt Ratgeber die sagen du musst der Frau nicht zeigen das du Sex willst.
      Das ist genau so eine Manipulation. Das bringt nichts. Alles unehrlicher Scheiß. Lieber kassiere ich einen ehrlichen Korb von einer Frau als ein Spiel mit Lügen. Deshalb Amigo der Anchu hat recht. Einfach bissle mehr Bad Boy. Ich bin Bad Boy helfe aber Menschen die krank oder behindert sind. Mann muss eben die Mitte finden. Bist du zu Frauen zu nett bist du der Dackel.

      In dem Sinne schönen Tag.

      Antworten
  2. Banger
    Banger sagte:

    Sehr guter Artikel! leider gibts im deutschen wenig artiekl dazu oder mainstreamen themen. deutsche männer sind pantoffel helden (meistens). Learn the game auch wenn du ne freundinn hast. Willst du mehr wissen schreib mich an. Ich helfe gerne. Der Banger

    Antworten
    • Michael
      Michael sagte:

      Deutsche Männer sind Waschlappen geworden. Ich schäme mich manchmal für meine Landsleute.
      Wäre ich mit 21 Jahren nicht von meinem Cousin aus Italien geschüttelt worden, hätte ich wohl nie verstanden was es heißt, ein Mann zu sein.
      In Deutschland lachen sie über das Verhalten der Männer in Italien. Aber im stillen wissen sie genau, dass diese Männer wahrhaftige Männer sind. Sie lassen nicht auf sich rum tanzen wie die Männer in Deutschland, die den Haus Dackel spielen.
      Mein Cousin zeigte mir wie man sich gut kleidet. Wie man flirtet. Wie man seinen Mann steht. Als ich zurück nach Deutschland kam, merkten das die Frauen. Ich war wie ein Magnet für sie, den es kümmerte mich nicht was sie von mir denken.
      Ich wollte nur Sex. Frauen müssen bei sich mir behaupten ansonsten Tschüss.

      Antworten
      • Anchu Kögl
        Anchu Kögl sagte:

        Ich habe ja selbst in Italien gelebt, so wie auch in Spanien. Auch in diesen Ländern gibt es “Waschlappen”, allerdings hatte ich das Gefühl, es sind weniger als in Deutschland. Ist wohl auch eine kulturelle Sache. Auf der anderen Seite sind diese Länder noch weiter entfernt von der Gleichberichtigung als die deutschen.
        Die große Herausforderung die ich sehe ist, die vollkommene Gleichberechtigung zu erreichen – allerdings ohne Gleichheit.

        Antworten
        • Pascal
          Pascal sagte:

          An die Kritiker die meinen, dass dieser Artikel anmaßend ist, weil er angeblich nett mit manipulativ gleichsetzt:
          Nein tut er nicht. Nirgendwo im genannten Artikel steht, dass es im Allgemeinen schlecht sei nett oder respektvoll zu sein. Aber die Botschaft ist doch, dass man nur nett und respektvoll sein soll, wenn man wirklich so ist, weil es der eigene Charakter fordert und nicht um sich damit bei Frauen einzuschleimen. Gegen eben solche Männer haben Frauen quasi einen instinktiven Schutzmechanismus.
          Und das ist ja der Punkt. Die meisten mögen vielleicht schon gar nicht mehr merken, wie heuchlerisch sie sich gegenüber Frauen verhalten.

          Jetzt zu meiner eigentlichen Message:
          Was man auch immer häufiger beobachten kann ist, dass sich Männer in Konfliktsituationen wie Frauen verhalten. Oder sogar noch zurückhaltender. Ich befürworte nicht unbedingt physische Gewalt aber wenn Nichts anderes hilft, eben in Extremsituationen, kann sie ein brauchbares Werkzeug sein.
          Selbst in Situationen, in denen es darum geht, sich selber zu verteidigen und/oder eben einen gewissen Standpunkt zu vertreten, wird lieber Gewalt vermieden, sich selber zusammenschlagen gelassen und anschließend stellen die meisten dann stattdessen lieber Strafanzeige. Nach meiner Erfahrung ist das heuzutage noch das einzige, das die meisten deutschen “Männer” in diesen Belangen können. Zur Polizei rennen und sich ausheulen, sich nur auf andere verlassen. Kein Wunder also, dass dieses Problem mit Frauen besteht. Für mich ist das ein Indikator.

          Allerdings sind meiner Meinung nach heutzutage auch wieder mehr, ich nenne sie mal “Freizeithuren” unterwegs, die es nur auf das Geld, den sozialen Status und die “materielle Abischerung” des Mannes abgesehen haben, womit sich die zeitgenössischen Frauen also auch nicht unbedingt rühmen können.
          Gegen solche Frauen ist selbst ein Besuch im Bordell ehrlicher – da heißt es direkt “entweder Kohle her oder es läuft Nix”.
          Erstmal in die eigenen Reihen schauen, statt sich pauschal über Männer auszukotzen, Ladies.

          Antworten
  3. Der nachdenkliche Mann
    Der nachdenkliche Mann sagte:

    Wunderbarer Text! Am Anfang war ich noch skeptisch, weil er vor Verachtung für die “netten Kerle” strotzte. Dabei sind die Jungs ja nicht freiwillig so geworden sondern zu ihrer Umwelt dazu gemacht worden – durchaus mit psychischer, vielleicht sogar physischer Gewalt. Sie sind eigentlich Opfer des Erziehungsmatriarchats. Deshalb finde ich es falsch, mit solcher Verachtung über sie zu sprechen.

    Aber in der zweiten Hälfte des Textes gehst du ja genau darauf ein, und das hast du sehr treffend beschrieben.

    Es bleibt natürlich die Frage: Wie schafft es der so verkorkste Mann, sich an seinen eigenen Haaren aus diesem Sumpf von emotionaler Abhängigkeit herauszuziehen? Wie schafft er es, sich zu befreien und sich selbst genug zu sein? Wie schafft er es, dieses Unkraut, das lange gehegt und gepflegt wurde, zu durchschlagen, ja vielleicht sogar auszureißen?

    Antworten
    • Michael
      Michael sagte:

      Ich möchte auch dazu sagen die Männer können nichts dafür. Wenn du so erzogen wirst musst du lernen es ab zu legen.
      Es ist aber schwer Gewohnheiten über Jahre einfach ab zu legen.
      Wer mit dem Rauchen aufgehört hat weiß wie schwer das ist. So ist das mit dem Verhalten das uns anerzogen worden ist.
      Eine Frau sagte mal zu mir Hunde müssten kastriert werden sonst hätte sie man nicht unter Kontrolle.
      Was soll das sagen ganz einfach. Ich bin zu schwach meinen Hund zu erziehen also kastriere ich ihn. Ich finde das eine Sauerei.
      Mal auf uns Männer übertragen. Uns hat man Psychisch kastriert. Weil gerade wir deutsche oder europäische Männer könnten zu un bequem für manche werden. Ich gehe sogar soweit nicht nur für Frauen zu un bequem sondern für andere Strukturen. Das ist wie wenn ich ein Löwe einsperre. Eines Tages bricht er aus und sucht seine Herde. Und Männer wir haben sie gefunden. Ich bin Stolz auf euch hier die mit dem Anchu versuchen einen neuen Weg zu gehen. Seit Männer ………………

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      • Anchu Kögl
        Anchu Kögl sagte:

        Hi Michael,
        ja, da hast du recht. Wir wurden teilweise kastriert. Gerade in den letzten Jahrzehnten wurde uns weisgemacht, dass gewisse männliche Verhaltensweisen und Eigenschaften schlecht oder gar gefährlich seien. Das böse Testosteron sei doch unter anderem für Kriege, korrupte Wirtschaftssysteme und kaputte Ehen verantwortlich, heißt es. Männlichkeit scheint nichts natürliches mehr zu sein, sondern ein Relikt aus einer vergangen Machozeit. Ja, männliche Energie ist stark, aggressiv und dominant und kann ein machtvolles Instrument sein, deshalb sollten wir diese Energie richtig einsetzen, jedoch sollten wir sie niemals unterdrücken. Denn wenn wir dies tun, führt das unter anderem zu einem Geschlechterchaos wie wir es jetzt gerade vorfinden. Es führt zu Männer, die keine Männer mehr sind und zu Frauen, die versuchen diese Rolle einzunehmen.
        LG,

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  4. Noro
    Noro sagte:

    Also dass Frauen tatsächlich von Männern unabhängig sein sollen (grad auch in finanzieller Hinsicht) halte ich für eine vereinfachte und beschönigte Sicht der Welt. Die Realität sieht da meiner Meinung nach leider anders aus.
    In meinem Freundinnenkreis ist es übrigens eher umgekehrt – da rennen die Frauen den Männern (meist emotional nicht verfügbaren A***löchern) hinterher und machen sich von ihnen abhängig.

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Interessant…
      Ja, es gibt auch (emotional) abhängige Frauen, wollte darüber demnächst ein Artikel schreiben. Die haben aber trotzdem meistens Sex, anders sieht es bei abhängigen Männern aus.

      Antworten
  5. Michael
    Michael sagte:

    Hallo Anchu,

    ich habe einen großen Respekt vor dir das du so öffentlich von dir erzählst. Man merkt du bist ehrlich und stehst hinter dir. Was mehr Männer tun sollten. Das ist der Anfang zu einer positiven Veränderung zum Mann sein. Meine persönliche Meinung dazu ist. Der Feminismus und die Emanzipation und dahinter noch andere Strukturen sind für mich stark verantwortlich für diese fatale Sinn-Krise des heutigen Mannes. Ich selber kann ein Lied davon singen. Ich wurde auch in der Schule von Frauen erzogen. Und alles was sich an mir männlich zeigte wurde von Frauen unterdrückt.
    Erst als ich mit 13,14 Jahre mich der ganzen Sache stellte. Merkte ich schon damals das in unserer Gesellschaft ein großes Problem herrscht . So ähnlich wie du Anchu ging es mir in der Kindheit auch. Scheidung meiner Eltern usw. Ich suchte stark nach der Vater Seite. Leider vergebens. Ich weiß noch wie heute als ich mit 17 Jahren zum meinem Lehrer sagte das er ein Loser sei. Denn die Lehrer die wir heute in Deutschland haben sind für mich Männer mit Pussys sorry das ich mich so ausdrücke aber es ist so. Ich war ein Rebelle. Nun zum Thema Nett sein und Loser. Das sehe ich teils teils so. Mann kann jetzt alles auf das nett sein schieben. Ob das so ist muss jeder für sich selber wissen. Freundlichkeit hat bei mir nichts mit Loser verhalten zu tun ( Manipulation ). Ich sage es mal so Frauen sind bei uns einfach zu männlich erzogen und wissen eben auch nicht mehr was weiblich ist. Sie haben den Respekt an Männer verloren. Das ist auch ein Problem. So versuchen beide Geschlechter Masken auf zu setzen. Wir Männer müssen Grenzen setzen. Das Thema nicht Abhängig machen von Frauen ist gut. Nur nicht immer so leicht. Wir Männer haben nun mal das Bedürfnisse nach Sex,Liebe,Anerkennung. Gerade auch Männer. Ich will auch den Frauen nicht die Schuld zu schieben. Den ich bin kein Freund von der Opfer Mentalität. Nur die Erziehung prägt. Und manchmal frage ich mich schon wie naiv müssen Frauen eigentlich sein. Deshalb wird es Zeit das wir Männer wieder Männer werden. Freundlich aber Beharrlich und bereit zu sein die Beziehung zur Frau auf spiel zu setzen oder zu beenden. Es gibt eben nicht nur die eine.
    Ich erkläre es mal so. Heute setze ich eine Frau vor die Tür wenn sie nicht nach meinen Regeln spielt. Sie kann gehen. Anpassung gibt es bei mir nicht auch kein Mittelding. Wenn ich je einen Sohn aus einer Beziehung hätte würde ich für mein Kind da sein das ist klar. Aber die Frau wäre schnell vor die Tür gesetzt. Was wir brauchen sind wieder Männer die der Frau klar zeigen wo es lang geht. Ich bin der freundlichste Mensch. Nur wer meine Regeln verletzt kann gehen. Das betrifft alle Lebensbereiche. Das ist das was ich bitter gelernt habe. Mir fällt es heute manchmal schwer so hart zu sein. Aber ich merke das im nach hinein ich sagen kann du warst dir treu ehrlich zu dir. Und das zählt.
    Zu mir sagten oft schon diese Netten Typen ( Männer ) Michael so kannst du doch nicht sein. So lernst du ja keine Frau fürs Leben kennen. So bekommst du ja kein Sex. Bleib doch freundlich sonst geht die Frau und du hast kein Sex usw bla bla bla. Ich sage dir mal was. Lieber schmeiße ich die Frau vor die Tür und befriedige mich selbst. Bevor ich meinen Regeln breche. Und das ist das was noch viele Männer lernen müssen. Ich finde deine Arbeit super Anchu. Ich denke ich werde dein Buch kaufen. Den du gibst dir viel Mühe. Hast was drauf. Bist kreativ und hast eine coole Art. Wir brauchen keine Oberlehrer sondern intelligente kreative Macher. Lieber kaufe ich ein Buch von einem Macher wie von einem Oberlehrer der kein Plan hat aber studiert hat. Alles auswendig gelernt hat. Na super. So lange genug geredet. Genieße es in Rio leg die Frauen flach und sonne deinen aller wertesten. Lach bis bald.

    MFG Michael

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Michael,
      ich gebe dir in einigen Punkte recht. Allerdings bin ich der Meinung, dass man in einer Beziehung Kompromissbereit sein sollte – es gibt mehr als nur Schwarz und Weiß. Ansonsten leben wir wieder im Mittelalter…
      Danke für die Komplimente und fürs kommentieren! Das du mein Buch lesen willst freut mich!
      LG
      Anchu

      Antworten
  6. Tobias
    Tobias sagte:

    Hey Anchu,

    am Anfang war ich ja skeptisch aber jetzt bin ich wirklich geflasht von dem Artikel und werde gleich den Auszug aus deinem Buch lesen. Ich muss sagen, du hast das alles echt schön entwicklungsgeschichtlich her geleitet und mit soziologischen, psychologischen Thesen untermauert.

    Ich hatte (und vielleicht heute noch) lange das Nice-Guy-Syndrom bis ich LSD gelesen und mit PU angefangen habe. Zur Zeit befinde ich mich in einer Umorientierungsphase im Leben und will mehr auf mich schauen. Durch meinen nicht so starken Halt am Boden und das ich nicht wirklich weiß was ich will, kommen Frauen auf mich zu und ich sage sofort zu, dass ich helfen werde. Aber eigentlich weiß ich was meine festen Werten sind, dass nämlich jeder auf seine eigenen Leistungen stolz sein sollte. Ich betrüge also mich selbst.

    Ich bin stolz, dass ich mich nicht mehr all zu stark von Frauen einlullen lasse, als Schnobi, Nice Guy oder sonst etwas bezeichnet werde. Lieber bin ich auf der Straße und mache Sie ein bisschen von der Seite an und sage: “Du siehst scharf aus wie eine Bombe musst aber aufpassen, dass du nicht hoch gehst!

    Kurze Frage: “Meinst du, dass es Männer gibt die sich nie finden?

    Ach und noch zu Frauen in der Schule. Meine Lehrerin hat uns Jungen tatsächlich in der Grundschule drangsaliert. Ich glaube, dass ich früh reif war :P. Ich habe immer ihr auf die Möpse geschaut, die riesig waren und der Ausschnitt war auch mega. Dann hat sie zu mir gesagt, warum starrst du mich immer so an.

    Weiter geht die Geschichte mit dem, dass sie uns in der Schule eingebläut hat, dass Jungen das schwächere Geschlecht seien und Frauen intelligenter und natürlich stärker wären wegen dem Geburtsvorgang.

    In meiner Familie habe ich jetzt in den 2 voran gegangenen Generation 2 Junggesellen, die zu mir gesagt haben, “ach du kannst ja dann mal in meine Fußstapfen treten”. FUCK nochmal, nein ich will nicht von der Gesellschaft oder Familie beeinflussbar sein und will lieber jede Nacht ausgehen, als einsam im Zimmer zu sitzen und wie früher mit Mädels in Facebook zu chatten, die mich so und doch nur verarschen wollen!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Tobias,
      danke für dein Lob.
      Das mit der Schule finde ich sehr interessant! Ich war nur bis zur dritten Klasse in Deutschland auf der Schule, danach in Spanien. Da ging es in den Klassenräumen auf jeden Fall anders zu :-)

      Was meinst du mit der Frage “Meinst du, dass es Männer gibt die sich nie finden?” genau? Dass es Männer gibt, die nie zu ihrer Männlichkeit stehen und nie wirklichen Erfolg bei Frauen haben? Falls das so gemeint ist, JA. Du musst dich nur mal in der Gesellschaft umgucken.

      Antworten
  7. sabine
    sabine sagte:

    hey anchu,
    wow – hier tummelt es sich ja, auch wenn der artikel schon ein wenig älter ist, ich kanns nicht lassen – ich möcht auch was dazu sagen ;-)
    vorweg – ich geb dir im grunde recht – und frag mich dennoch – wo ist die grenze? ich glaub es ist ein echt schmaler grad zwischen männlich sein und zum arsch werden. gilt übrigens auch für frauen – die fähigkeit mein herz zu öffnen und weich zu sein, können nicht viele “männer” nehmen – wird auch allzu schnell als abhängigkeit verstanden. dabei wars ne scheiß arbeit, nach einigen verletzungen da wieder hin zu kommen und unnötige panzer abzuwerfen. also vielleicht zeichnet sich ein echter kerl dadurch aus, auch vor weiblichen emotionen keine angst zu haben. genauso wenig wie vor seinen eigenen.

    so, jetzt hab ich grad selber eine antwort drauf gegeben, dabei wollte ich dich einladen – magst du nicht einen gastartikel bei mir veröffentlichen? nämlich genau zur frage: woran erkennst du einen richtigen mann – im unterschied zu einem poser? so oder so ähnlich halt, ich hab die frage seit ein paar tagen im kopf und musste dabei an dich denken, ich glaub der artikel würde super zu dir passen!
    liebe grüße,
    sabine

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Sabine,
      du hast auf jeden Fall recht. Die Grenze ist oft schmal und zwar für Männer und Frauen. Denn wie du schreibst: wenn eine Frau zu “weich” ist, wird das oft als Abhängig gedeutet.
      Ich würde mich sehr freuen, darüber bei dir einen Gastartikel zu schreiben, denn das Thema beschäftigt mich selbst schon länger. Wie weich darf ein Mann sein, ohne als Waschlappen dazustehen und wie hart darf er sein, ohne ein Arsch zu sein?
      LG

      Antworten
  8. Ray
    Ray sagte:

    Hi Anchu

    Guter Artikel, auch wenn er ein wenig zu lange ist für meinen Geschmack. Der erste Teil des Artikels bringt es schon auf den Punkt:

    “Wir haben es verpasst, uns an die neuen Gegebenheiten anzupassen.”

    Die (Beziehungs-) Welt hat sich vereändert. Die Dynamiken und Werte welche noch für unsere Grosseltern galten sind für die heutigen Männer nicht mehr aktuell und effektiv. Dazu kommt, wie du es auch sagst, die meisten heranwachsenden Männer haben kein männliches Rollenvorbild. Entweder sind die Eltern geschieden oder der Vater ist so mit der Arbeit engagiert, das keine Zeit bleibt um sich um seinen Zögling zu kümmern. Aber auch wenn er die Zeit hätte, wäre die Frage berechtigt: “Versteht er das heutigen Dating Umfeld?”

    In diesem Sinne, danke für deinen Einsatz für die jungen Männer unserer Zeit!

    Ray

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Ray,
      danke für das Lob.
      Der Artikel ist so lang, weil es ein Auszug aus meinem Buch ist und weil das “Problem” relativ komplex ist und, wie du erklärst, von verschiedenen Faktoren abhängt.
      LG

      Antworten
  9. Sergej Ryan Fischer
    Sergej Ryan Fischer sagte:

    Eben diese Abhängigkeit, lässt viele Frauen glauben, dass der Mann nicht der richtige für einen ist. Auch wenn der Mann viele großartige Eigenschaften mit sich trägt. Wenn er die Frau zum Mittelpunkt seiner Welt, wird sie sehr bald gänzlich aus der eigenen Welt verschwinden. Traurig, diese Tatsache. Doch genau deshalb sollte der Partner nur das eigene Leben bereichern, es aber nicht ausmachen. Man(n) sollte auch ohne Partner zufrieden sein können, dem eigenen Lebensweg folgen.

    Antworten
  10. Patrick
    Patrick sagte:

    Ich weiss nicht was für Probleme ihr Männer habt. Hört doch mal auf wie unterwürfige Hunde den Frauen hinter her zu hecheln. Es bringt nichts nett zu sein, denn egal wie wir es anstellen, Frauen haben immer etwas auszusetzen.

    Lieber Anchu, wie nennt man eigentlich einen weiblichen Waschlappen? Schreib doch bitte mal ein Buch “was Männer wollen” oder wie sich Frauen zu benehmen haben. Könnte ein Bestseller werden:-)

    Antworten
  11. Christina Theil
    Christina Theil sagte:

    Hallo allerseits – bin jetzt erst auf dieses Thema gefallen weil mein Freund (56 J.) immer noch dieser Meinung ist – “zeige deiner Freundin dass du jede haben kannst ”
    Hmmm – warum bloß hat ihn jede bisher abgeschlossen ? Welche Frau will einen Kerl der sich nur nach Frischfleisch umsieht ???

    Antworten
      • Christina Theil
        Christina Theil sagte:

        Hallo Anchu
        Ich behaupte nicht dass “du” sagst Mann muss zeigen dass er jede haben kann … aber wenn ich zusammenfasse hören sich die Kommentare schon sehr “macho” an – zeig der Frau wo der Hammer hängt – ziehe nur dein Ding durch – gehe keine Kompromisse ein … daß ist vielleicht kurzfristig anziehend für eine Frau – aber auf Dauer (so meine Erfahrung) schießt die Frau so einen ab … je älter man wird desdo mehr sucht Mann/Frau doch Ruhe in einer Beziehung …
        Und was man für den Partner tut sollte immer freiwillig geschehen – wer liebt gibt gerne ohne sich ganz aufzugeben …
        ;-)

        Antworten
  12. Stephen
    Stephen sagte:

    Guter Artikel!

    Es kommt von der Kindheit (teilweise auch von den Genen der Eltern), daß man ein “netter Kerl” oder eine “nette Frau” wird. Das ist quasi Glückssache bzw. Zufall! Die Frage ist nur: WAS MACHE ICH DAMIT? Was mache ich mit dieser Charaktereigenschaft.

    Hier mal ganz knapp die Lösung:

    Schritt 1: Sich selbst eingestehen, daß man gern die Anerkennung von anderen Leuten hat. Daß man wirklich so einer ist, der sich
    für Frauen aber auch für Männer, Bekannte, Arbeitskollegen “verbiegt”, wie Anchu sagt. Daß man scheiße drauf ist, wenn
    man eine Abweisung bekommt, und sich innerlich nicht mag und hasst (das ist das Gefühl aus der ganz frühen Kindheit,
    daß in solchen Momenten getriggert wird) und daß man genau diesen Situationen immer versucht aus dem Weg zu gehen!

    Schritt 2: Sich an das Gefühl der Abweisung gewöhnen! Auf gedanklicher Ebene, aber auch auf körperlicher Ebene: Was spielt sich
    in meinem Körper ab, wenn ich in dieser Angst-Situation bin? (Bauch Hals, Gesicht, Stimme). Kann man konkret mit
    anderen Leuten üben aber auch gedanklich zu Hause durchspielen, die Körperempfindungen werden die gleichen sein.

    Schritt 3: Täglich ein mal die Übung aus Schritt 1 machen und sein Leben leben. Der Anerkennungs-Trigger wird möglicherweise mal
    wieder ausgelöst werden, wenn du ne schöne Frau kennenlernst, aber jetzt bist du freier. Du weißt es ist schön, wenigstens
    etwas Anerkennung zu bekommen, du kannst das sogar bewußt ausleben, aber du weißt (durch die Erkenntnisse aus
    Schritt 1 und 2) jetzt endlich WAS MIT DIR LOS IST und bist wesentlich freier!

    Buch-Tip: Brad Blanton – Radical Honesty.

    GIVE UP HOPE!!!

    Antworten
  13. Sophie
    Sophie sagte:

    Es ist ein Trugschluss dass Frauen den Bad guy dauerhaft wollen. Um mit dem Mann viel, Spass zu haben Abenteuer zu erleben, Unverbindlichkeit und planloses Leben zu führen – sozusagen in den Tag hinein zu leben, ohne sich Gedanken an die Zukunft zu machen dann wählen die Frauen diesen Bad guy.

    Aber wenn es darum geht nach einigen Jahren und die Frauen beginnen, sich danach zu sehnen Kinder zu bekommen und eine Familie zu gründen, so wird immer dem Nice Guy den Vorzug gegeben!

    Schliesslich braucht die Frau einen Mann der fürsorglich, nett, empathisch ist während der Schwangerschaft und sich später vorbildlich um das eigene Kind kümmert.

    Unter den Schimpansen und unter allen Primaten und ich glaube sogar unter allen Säugetieren sind es die Alpha Männchen, welche sich die Weibchen holen, die sie wollen und als erste begatten. Danach dürfen die Beta Männchen dran.

    Das würde verm. dem Bad guy unter dem Homo Sapiens entsprechen oder auch Männern mit sehr hohem Status, Macht und Ansehen in der Gesellschaft wie zum Beispiel Politiker oder Wirtschaftsbosse! Da sind dann die sogenannten Alphamänner unter der Homo Sapiens, welche genauso rücksichtslos über Leichen gehen, um an die Spitze zu kommen. Bekannt sind sie auch dafür, dass sie sich – trotz Ehefrau und Kinder zu Hause – zahlreiche und mehrere Affären gönnen und gerne Escort Damen buchen.

    Kennedy, Berlusconi, Clinton, Holand, Arisoteles, Juan Carlos – und die Liste liesse sich endlos fortführen – sind Beispiele dieser heissbegehrten Männer. Denn Macht wirkt zunächst auf alle Frauen sexuell sehr attraktiv. An die Macht zu kommen impliziert in den Augen der Frauen positive Charaktereigenschaften wie Ehrgeiz, starken Willen, Durchsetzungsfähigkeit, Konkurrenzkampf und Disziplin.
    Die Kehrseite dieser Medaille ist: Einsamkeit an der Spitze, Misstrauen gegenüber Untergebenen, Abgehobenheit und Arroganz, Empathielosigkeit und Rücksichtslosigkeit. Und das auch gegenüber den eigenen Ehefrauen.

    Welche Frau lässt sich also von so einem Alpha-Mann öffentlich demütigen und an der Nase herum führen? Die Jackie Kennedy wollte sich scheiden lassen und die Sinclaire liess sich von ihrem brünftigen Machoman (um nicht zu sagen den personifizierten Schimpansen Dominique Strauss Kahn) scheiden.

    Frauen, die sich auf solche Männer einlassen müssen diesen Männern auch gewachsen sein! Sonst bekommt es ihnen nicht gut oder sie sollten trotz ihrer Ehe sich emanzipieren und emotional unabhängig werden und ihren eigenen Weg gehen, wenn nötig sich sogar selbst Affären gönnen!

    Auf langer Sicht sind die bad guys eigentlich nur die Verlierer, weil sie glauben sie stehen über dem Gesetz und haben das Gefühl, sich alles erlauben zu können.

    Deshalb bin ich mit dem Artikel nicht ganz einverstanden. Kurzfristig mag es erfolgversprechend sein, ein sogenannter Bad guy zu sein aber nicht wenn es darum geht, Wenn möglich eine lange Partnerschaft zu leben!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Sophie,
      ich behaupte +nirgendwo, dass ein Mann ein Bad Boy sein muss, damit ihn Frauen attraktiv finden.
      Ich schreibe, dass ein Mann zu sich und seiner Meinung stehen soll, sich nicht verbiegen sollte und nicht alles für die Frau tun sollte – denn das ist unattraktiv (gilt im übrigen auch für Frauen). Das heißt jedoch nicht, das ein Mann nicht gleichzeitig fürsorglich und empathisch ist.
      LG

      Antworten
  14. Anonymous
    Anonymous sagte:

    Einfach nur sehr gut beschrieben, ich habe mich selbst das letzte Jahr aus den Augen verloren, mache einen Job, weil er mir Geld einbringt, treffe mich mit Freunden, weil sie es wollen, umgekehrt, lade ich selten Leute zu mir ein. Höre auf meine Mutter und bin lieb und nett zu Frauen für die ich mehr empfinde.

    Ich war erst vor kurzem verliebt. Sie wusste sofort was sie wollte und hat mich ziemlich erfahren und männlich eingeschätzt, zu Anfang, bin ich auch äußerlich.

    Ich bin sehr zufrieden mit mir und meinem äußeren und da fängt es schon an, ich habe mich anschließend klein machen lassen, nachher war ich nur noch ein unbedeutender Fettfleck und Idiot der sich hat alles gefallen lassen, der meinte Dinge für sich selbst zu tun und für sie, obwohl ich mich ihr nur angepasst habe, emotional.

    Ich bin ihr hinterhergerannt und stand nicht zu mir, ich merke es erst jetzt, ich habe sie jungfräulich eingeschätzt und habe ganz erwachsen gesagt ich gebe dir Zeit blabla Bullshit, sie hatte einfach kein Bock auf mich jetzt bemerke ich, dass ich ihr 1 Jahr hintergelaufen bin und erfahre letztens, dass meine 3 guten Kumpels sie zusammen in ihrer Wohnung einer nach dem anderen durchgevögelt haben, ich komm einfach nicht klar und sie war keine Jungfrau mehr, und ich halte mich für einen sensiblen Menschenkenner.

    Im Endeffekt, muss ich hart lachen, ich habe immense Erwartungen an Frauen und benehme mich dann wie ein Weichei, der ihr alles Recht macht und selbst auf der Strecke bleibt. Ein wenig wurmt mich meine Blauäugigkeit schon, sie hatte wirklich eine Bombenausstrahlung erst 19 und unwarscheinlich hübsch, eine arabische Schönheit. Und ich dachte, dass Problem ist ihre Religion hahaha, fürn Arsch!

    Für den Anfang habe ich immer einen 100% Datingerfolg, ich bin sehr charmant und ich traue mir auch viel zu, allerdings ist da anscheinend diese unterschwellige Pussy-Nummer die von Frauen anscheinend leicht zu bemerken ist, während ich selbst nichts mitbekomme.

    Antworten
  15. Seb
    Seb sagte:

    Ich bin erschrocken als ich den Artikel gelesen habe. Bin echt mitgenommen. Traurig es erst jetzt zu realisieren und sehr wütend. Erkenne mich voll wieder. Eltern getrennt als ich 3 war. Vater verloren. Strenge DDR Tagesmutter bis Schulstart. Ab zweiter Klasse Kindergarten/Hort, wieder Frauen. Aufkommende Verlustängste, Angst meine Mutter auch zu verlieren. Meine Vater unglaublich vermisst, auch wenn er Alkoholiker war, dass sagt zumindest meine Mutter, hatte nur tolle Erinnerungen an ihn und das mit drei! Da hab ich mit ihm Würmer gesucht, um Angeln zu gehen. Jäger & Sammler. Da war jemand zu dem ich immer wollte, aber irgendwie doch so fern. Wie auch immer, irgendwann Vorbilder gesucht. Die waren aber weit weg, da Fußballstars. Mutter selbst stark emanzipiert (Frauenbewegung bla bla) und lebt/ zeigte das auch. Sie hat dieses große Bild was sich eingeprägt hatte: Mutter mit 4 Kindern unterm Arm, Einkaufstaschen bis oben hin und der Satz: “Alle Frauen sind mutig stark und schön.” Ich mag Rap Musik aber schämte mich für frauenfeindliche Texte. Habe Frauen verteidigt, weil sie ja so scheiße behandelt werden. Irgendwann kamen dann Selbstzweifel, Depression, Therapie und den Frauen lief ich bis heute hinterher. So eine Scheiße. Du hast mir die Augen geöffnet und alles macht Sinn. Warum ich diesen Bestätigungsdrang habe und bei mir selbst ständig nach Fehlern suche. Ich bin immer so scheiße freundlich. Und bei Frauen dann immer so ja ja, mache ich, machen wir, du hast recht, meine Schuld. Immer so unterwürfig. Ich bin aber auch zu gleich unglaublich wütend ein Opfer von Trennung und Erziehung zu sein, obwohl ich nichts falsch gemacht habe und nichts dafür kann! Erkenntnis ist der erste Schritt zu Besserung. Ich krieg das hin. Naja ich folge dir jetzt mal auf FB, mal gucken was du noch so bringst.

    Antworten
  16. peter
    peter sagte:

    da jede Frau anders ist muss auch jeder man anders sein. Zu den texten habe ich auch eine Meinung aber die behalte ich liebe für mich nur eins sei hier deutlich gesagt auf jede Pfanne passt ein Deckel.

    Antworten
  17. Linda
    Linda sagte:

    Hallo Anchu.

    Das hat mir endlich gezeigt,dass ich nicht spinne-
    Manipulativ das wollte ich nie so aussprechen, weil er ja so “nett ” war.
    Ist das deiner Meinung nach alles unterbewusst oder meist bewusstes Verhalten?

    Lg

    Antworten
  18. Peter
    Peter sagte:

    Soviel “Wasser, Erde, Luft” um einfache Dinge. Wer “die” Frauen
    “versteht” meidet sie. Ausnahmen von deren typischen Verhaltensweisen
    gibt es: Heilige und Frauen mit “männlichem Verstand”. Ansonsten
    wie sagt der griechische Philosoph Plutarch: “Wer den Frauen vertraut,
    vertraut auch Betrügern und Dieben”. Das heißt nicht, dass man sie nicht
    lieben oder mit ihnen verkehren kann, nur trauen sollte man ihnen nicht.
    “Frailty thy name is women” (Hamlet). Frauen wollen gut leben und träumen
    sich in diese Vorstellungen hinein. Woher der Mann das Geld dafür nimmt,
    ist ihnen völlig egal. Sogenannte “Arschlöcher” strahlen aus, dass sie in
    der Lage sind, den Frauen diese Träume zu erfüllen. Mrs. “Nice Guy” ist
    zu nett und anständig. Und daher ist Anstand für sehr viele Frauen ein
    hinderliches Fremdwort. Denn wie sagte Heinrich Heine: Die Anständigkeit
    ist die Schwester der Armut. Unsere Medien vermitteln ja auch die Botschaft,
    nur wer konsumieren und Status zeigen kann, ist ein Mensch. Haben statt sein.
    Erwartet Ihr im Ernst, dass ein Geschöpf, das das Leben gibt und daher
    a priori materialistisch eingestellt ist, sich dem Zeitgeist entschieden widersetzt?
    Nach längerer Zeit merken dann aber die Tausendschönchen, dass der
    “Wunscherfüller” leider auch daheim und nicht nur beim Raffen draussen
    ein Arschloch ist, und dann ist der Katzenjammer groß, weil das erdachte
    Denkmal schnell abbröckelt. Hier sind ja nicht nur die Frauen das Problem,
    sondern alle “verweibischten” Männer. Erziehung zum Anstand ist ALLES.
    Aber die lieben Kleinen und auch die Töchter werden zu Prinzessinnen
    verzogen, ebenso wie die männlichen Sprösslinge. Hier liegt das eigentliche
    Problem. Anstand ist eben in der Gesellschaft kein Wert mehr. Wir sind inzwischen
    im Abendland von Christus so weit entfernt wie mein Schwanz von meiner Schulter. Was bleibt für klarsichtige und charakterfeste Männer, die sich
    nicht verbiegen oder Arschkriechen wollen? Panzerplatten wie ein Nasshorn
    für die Welt und der Gang zu den Mietmiezen. Das ist doch keine schlechte
    Alternative, oder? Oder der Lotteriegewinn: Mutter Theresa oder noch besser
    Maria Magdalena. Nur die Statistik spricht eindeutig dagegen.

    Antworten
    • Katrin
      Katrin sagte:

      Da bemitleidet sich jemand sehr und definiert sich gar als “unschuldiges Opfer”…

      Keine Frage: Frauen sind keine Engel. Aber daraus gleich auf das Gegenteil zu schließen, ist wenig überzeugend.

      Antworten
  19. TGOS
    TGOS sagte:

    “Sie erschienen mir unfreundlich, gemein, rücksichtslos, hart – dabei waren sie nur männlich.”

    Nein, sie erschienen dir so, weil sie unfreundlich, gemein, rücksichtslos und hart waren – und nichts davon hat irgend etwas mit Männlichkeit zu tun. Richtig ist, dass du schreibst, dass Männer zu ihren Ansichten stehen, dass sie sich nicht von Frauen abhängig machen und sich nicht manipulativ verhalten sollten. Falsch hingegen ist so ziemlich jedes Attribute dass du in “männlich” hinein interpretierst. Ein Arschloch zu sein macht einen nicht männlich, es macht einen zu einem Arschloch. Mag sein, dass manche Frauen das attraktiv finden, aber das sind die Art von Frauen, mit denen ich nichts zu tun haben will, weil mit denen hat man sowieso nur Ärger. Für den Rest da draußen gilt, man kann auch ein nämlicher Mann sein, ohne sich wie ein Arschloch zu benehmen. Es gibt keinen Grund, warum man nicht selbstbewusst und unabhängig auftreten kann, ohne deswegen Attribute wie lieb und nett über Bord werfen zu müssen. Denn das Problem ist nicht, dass Männer lieb und nett sind, das Problem ist, dass Männer, die in Wahrheit eigentlich gar nicht lieb und nett sind so tun als wären sie es in der Hoffnung so bei Frauen landen zu können und dabei eben soweit gehen, dass sie sich in eine Abhängigkeit begeben und ihr Selbstwertgefühl vergraben, was aber beides keinen direkten Bezug zu lieb und nett hat (das ist ein Korrelation, keine Kausalität).

    Antworten
    • Katrin
      Katrin sagte:

      Ich stimme dir zu.

      Allerdings glaube ich, dass Anchu im Wesentlichen genau dasselbe meint. Jedenfalls schreibt er explizit, dass es nicht darum geht, nicht nett zu sein. Es geht um das ‘nice guy’-Phänomen und die damit verbundene Form von ‘Nettigkeit’, die nicht authentisch ist.

      Antworten