5 Gründe, die dich davon abhalten, den richtigen Beruf zu finden

Den richtigen Beruf finden startDen richtigen Beruf finden – das kann sich als komplizierter herausstellen, als nach einer ordentlichen Sauftour die eigene Haustür zu finden und aufzukriegen. Auch ich habe lange gebraucht, bis ich herausgefunden habe, was ich beruflich machen will. Doch die Mühe lohnt sich.

Den richtigen Beruf zu finden hat einen starken Einfluss auf unsere Lebensqualität und Zufriedenheit, schließlich verbringen wir einen großen Teil unserer Zeit mit arbeiten.

Doch obwohl Arbeiten ein großer Bereich in unserem Leben ist, gehen viele Menschen einem Beruf nach, der sie nicht erfüllt. Das ist so, als würde ich im Eisladen um die Ecke vier Kugeln Vanilleeis bestellen, obwohl mir Vanille gar nicht schmeckt.

Im Jahr 2015 hatten 68% der Mitarbeiter nur wenig emotionale Bindung zur ihrer Arbeit und verrichteten nur Dienst nach Vorschrift. Ganze 16% der Mitarbeiter waren sogar so unzufrieden mit ihrem Beruf, dass sie innerlich schon gekündigt hatten.1

Kein Wunder, dass so viele Menschen Montage hassen und die Tage bis zum Wochenende zählen wie ein Sträfling die Tage bis zu seiner Freilassung. Blöd nur, dass das Wochenende immer so verdammt schnell vorbei ist.

Es geht aber auch anders. Ich bin davon überzeugt, dass Arbeit erfüllend sein kann und – zumindest teilweise – Spaß machen kann. Seitdem ich den richtigen Beruf für mich gefunden habe, arbeite ich gerne. Klar, es gibt auch Scheißtage, doch generell genieße ich meinen Job. Ja, auch am Montagmorgen.

Den richtigen Beruf zu finden kann Vieles im Leben verändern. Allerdings ist es heutzutage häufig gar nicht so einfach, den richtigen Beruf zu finden. Fünf Gründe, die dich davon abhalten, den für dich richtigen Beruf zu finden erfährst du in diesem Artikel. Und nein, keiner der Gründe hat etwas mit Vanilleeis zu tun. Sorry. 

(Einen tollen Artikel zu dem Thema hat auch Anil von Gedankenpower geschrieben: Es reicht, ich kündige! 17 todsichere Signale, dass du im falschen Job sitzt.)    

1. Wir verfolgen die falschen Ziele

Ziele im Leben sind wichtig, das weiß mittlerweile jeder Neunjährige. Und wie wir sie erreichen können, erklärt gefühlt jeder zweite Blogger, Autor, Guru und Selbsthilfeexperte. Doch worauf leider nur wenige eingehen ist, dass es Ziele gibt, die es nicht wert sind, verfolgt zu werden.

Die meisten Menschen verfolgen externe Ziele. Sie wollen:

  • Mehr Geld
  • Ein größeres Auto
  • Ein schöneres Haus
  • Edlere Klamotten
  • Urlaub im 5 Sterne Hotel
  • Einen 43 Zoll 4k Fernseher, der dir morgens Kaffee kocht und nebenher die Steuererklärung erledigt (den will ich übrigens auch).

All das sind extrinsische Ziele, also Ziele, die im Außen liegen. Bei diesen Zielen geht es nicht um Wachstum, um Sinn oder um Kreativität, sondern um Besitz, Bestätigung und Ego. Und diese Einstellung überträgt sich auch auf unsere Arbeit.

Viele Menschen wählen ihren Beruf aus extrinsischen Gründen aus: Wegen des Gehalts, der vermeintlichen Sicherheit, der Anerkennung, der Bestätigung oder weil die Aussicht aus dem Büro so schön ist.

Dabei ist einer der wichtigsten Faktoren, um den richtigen Beruf zu finden, die intrinsische Motivation. Intrinsische Motivation bedeutet, dass wir etwas tun, weil wir darin einen Sinn sehen, weil es eine Herausforderung darstellt oder weil es uns Spaß macht und erfüllt. Sind wir für etwas intrinsisch motiviert, ist das Ausführen der Tätigkeit selbst die Belohnung.

Den richtigen Beruf finden 4

Falls du den richtigen Beruf finden für dich finden möchtest, überlege mal, für welche Aktivitäten du intrinsisch motiviert bist.

Und bevor du jetzt etwas falsch verstehst: dass du für einen Beruf eine gewisse intrinsische Motivation verspürst, soll nicht bedeutet, dass du für lau arbeitest. Die meisten von uns müssen Rechnungen begleichen, für eine Wohnung oder ein Haus aufkommen und unsere Pizzen selbst bezahlen.

Falls du mehr über intrinsische Motivation erfahren möchtest und warum sie eine so wichtige Rolle in unserem Leben spielt, dann lies dir diesen Artikel durch:

Intrinsische Motivation vs. extrinsische Motivation 

2. Den richtigen Beruf finden? Zu viel Auswahl!

Als ich studieren wollte, wurde ich vor lauter Optionen fast erschlagen.  Ähnlich wie mir damals geht es vielen jungen Menschen. Mittlerweile sprechen Psychologen sogar von der Quarterlife Crisis. Hierbei handelt es sich um die Sinnkrise junger Menschen, die dadurch entsteht, dass diese zu viele Möglichkeiten haben und deshalb nicht wissen, wo es beruflich hingehen soll.

(Mehr über die Quarterlife Crisis, ihre Ursachen und Wege aus der Krise erfährst du in diesem Artikel.)

Doch die vielen Auswahlmöglichkeiten betreffen nicht nur angehende Akademiker oder junge Menschen. Durch den technologischen Fortschritt und die Globalisierung der letzten Jahre haben wir heutzutage so viele Berufsmöglichkeiten wie nie zuvor. Uns stehen sozusagen alle Türen offen.

Doch zu viel Auswahl ist nicht immer etwas Positives, häufig ist sie belastend und lähmend. Wenn es im Supermarkt drei Packungen Cornflakes gibt, dann ist es relativ leicht zu wählen. Aber wenn es 37 Packungen gibt, sieht das anders aus … Und genauso ist mit der Berufswahl.

37 verschiedene Sorten Cornflakes verwirren mich

den richtigen Beruf finden 5

3. Wir glauben noch immer an das Märchen des sicheren Jobs

Ich bin mir relativ sicher, dass auch du mit der Einstellung aufgewachsen bist, dass es wichtig ist, einen „sicheren“ und „guten“ Beruf zu finden.

Falls du deinen Eltern verkündet hast, dass du Zahnarzt, Anwalt oder Ingenieur werden möchtest, waren sie wahrscheinlich stolz. Hast du stattdessen behauptet, dass du Clown, Schlangenbeschwörer oder Surflehrer werden möchtest, fanden sie das wahrscheinlich weniger amüsant…

Noch immer glauben viele Menschen an das Märchen eines sicheren Jobs. Doch dabei übersehen sie, dass sich die Gesellschaft und die Arbeitswelt schneller verändert als die Haarfarbe eines Teenagers.

Vor einigen Wochen wurde der Brexit Realität. Die Folgen für die Europäische und Deutsche Wirtschaft kann noch keiner richtig abschätzen.

Die große Finanzkrise aus dem Jahr 2008 scheinen wir überwunden zu haben. Doch einige Finanzexperten sind sicher, dass die Krise erst der Anfang war und der globale Kapitalismus, so wie wir ihn kennen, früher oder später zusammenbrechen wird.

Selbst im finanziell stabilen Deutschland ist der Arbeitsmarkt turbulent. Firmen fusionieren, gehen Pleite oder machen drastische Einsparungen. Eine der ersten Schritte ist häufig die Mitarbeiterentlassung.

Als ich angefangen habe, Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren, waren Wirtschaftsingenieure auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Vor kurzem haben einige meiner Freunde ihr Masterstudium als Wirtschaftsingenieur beendet. Sie haben gute Noten, Auslandssemester und Praktika absolviert. Die meisten haben sich trotzdem verdammt schwer getan, einen Job zu finden, und viele haben nur eine zeitlich begrenzte Stelle bekommen. Über sechs Jahre Studium lassen grüßen …

Der wohl interessante Faktor auf dem Arbeitsmarkt ist jedoch der technologische Fortschritt. Heutzutage gibt es Berufe, die vor 20 Jahren noch unvorstellbar waren. Doch das ist erst der Anfang.

Der technologische Fortschritt wächst exponentiell. Und sobald ein Roboter, eine Software oder irgendeine Form von künstlicher Intelligenz einen Job günstiger und besser erledigen kann als ein Mensch, wird dieser überflüssig.

Ein Beispiel hierfür ist das autonome Fahren. Sobald dieses serienreif ist, werden Bus- und Taxifahrer sowie Chauffeure arbeitslos sein. Früher oder später wird es auch Schiffskapitäne und Piloten erwischen. In vielen Städten gibt es schon seit Jahren U-Bahnen, die fahrerlos funktionieren.

Doch auch Berufe, für die es viel Wissen benötigt, sind nicht sicher. Auch Ingenieure und Mediziner könnten schon in naher Zukunft durch Maschinen oder eine gewisse Form von künstlicher Intelligenz ersetzt werden.

Der technologische Fortschritt, der in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird, kann die Menschheit radikal verändern. Es ist gut möglich, dass sich unsere Leben in nur 20 Jahren so drastisch verändern wird, dass es nichts mehr mit unserem jetzigen Dasein zu tun haben wird.

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, in der kaum einer abschätzen kann, was die Zukunft bringen wird. Einen Beruf, der heute noch vermeintlich sicher ist, wird es in fünf Jahren vielleicht gar nicht mehr geben.

Mehr zu diesem Thema erfährst du in der ZDF Doku „Schöne neue Welt“. Du kannst dir die knapp einstündige Doku hier anschauen.

4. Wir haben Angst

Ängste bestimmen unser Leben. Es ist gut möglich, dass dir das momentan nicht bewusst ist, doch Ängste steuern maßgeblich unser Tun und Handeln. So führen Ängste zum Beispiel dazu, dass wir die Realität verzerrt wahrnehmen und gewisse Situationen meiden.2

Ängste spielen aber auch eine große Rolle, wenn es darum geht, den richtigen Beruf zu finden. Statt bei der Berufswahl auf unser Herz zu hören, versuchen wir eher Ängste zu vermeiden.

Eine der größten Ängste ist sicherlich die Versagensangst. Was ist:

  • Wenn ich mit meinem Traumberuf kein Geld verdienen kann?
  • Wenn ich es nicht schaffe, mich selbstständig zu machen?
  • Wenn mich nach dem Studium keiner einstellt?

Eine weitere große Angst auf dem Weg zum richtigen Beruf ist die Angst, andere zu enttäuschen. Häufig haben die Eltern gewisse Erwartungen an uns und unsere Berufswahl. Diese zu brechen ist nicht immer einfach.

Als ich angefangen habe, diesen Blog zu schreiben, war meine Hauptmotivation Angst. Ich hatte mein Studium abgebrochen und mit einem Blog Geld zu verdienen, den es noch gar nicht gab … Ich hatte Angst zu versagen und nie einen Cent zu verdienen, Angst, vor Freunden und Familie wie ein Idiot dazustehen, Angst davor, dass mein Traum zerplatzt und – paradoxerweise – Angst davor, dass ich Erfolg habe.

Doch egal, was für Ängste dich davon abhalten, den richtigen Beruf zu finden, du kannst sie überwinden. Angst ist zwar ein unangenehmes Gefühl, doch sie muss dich deshalb nicht davon abhalten, das zu tun, was du möchtest. Wie man so schön sagt:

„Mut bedeutet nicht, keine Angst zu verspüren, sondern etwas zu tun, obwohl man Angst hat.“

Wie du deine Ängste überwinden kannst sowie einige Beispiele zu berufsbezogenen Ängsten erfährst du in diesem Artikel:

Ängste überwinden – Ein praktischer Leitfaden

5. Wir sind nicht bereit, auf etwas zu verzichten

Die Werbeindustrie und die Medien machen uns weis, dass wir immer alles sofort haben können. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Jede Entscheidung in diesem Leben hat einen Preis, den wir zahlen müssen. Egal, was du in diesem Leben erreichen möchtest und was deine Ziele sind, du musst dafür auf etwas anderes verzichten. Das Leben ist kein scheiß Wunschkonzert.

Mein Job ermöglicht es mir, morgens auszuschlafen. Und eine Woche gar nicht zu arbeiten. Oder zwei. Mein Job ermöglicht es mir, um die Welt zu reisen und mich da aufzuhalten, wo ich gerade Lust habe, die Sonne scheint oder die Erdbeeren besonders lecker schmecken. Mein Job ermöglicht es mir, nachmittags um 15 Uhr nur in Unterhose bekleidet mit der Arbeit anzufangen.

Arbeiten mal anders: E-Mails checken, wie es sein sollte

Den richtigen Beruf finden 3

Doch für alle diese Freiheiten zahle ich einen Preis.

  • Ich verbringe verdammt viel Zeit vor meinem Rechner. Alleine. Meistens angezogen. Es gibt Tage, da verlasse ich das Haus nicht und spreche mit keiner Menschenseele. Das ist hart, da ich jemand bin, der gerne unter Menschen ist.
  • Ich kann nur schwer abschalten und den Job vergessen, weil meine Gedanken, Ansichten und Erfahrungen Teil meines Berufs sind.
  • Ich muss Entscheidungen treffen, bei denen mir keiner wirklich Rat geben kann. Was bringt meinem Business gerade am meisten? Soll ich versuchen mehr Leser zu gewinnen? Sollte ich vielleicht in Werbung investieren? Oder soll ich lieber ein neues Produkt kreieren? Und falls Produkt, besser ein Buch oder einen Videokurs? Scheiße, ich kriege Kopfschmerzen …

Ich weiß, andere „Experten“ behaupten, dass wenn du deine Leidenschaft erst gefunden hast, dir die Blumen am Strassenrand tagtäglich freundlich Grüßen, deine Fürze nach Channel N° 5 riechen und du nie wieder das Gefühl hast, zu arbeiten. Nenn mich daher einen Pessimisten, doch ich behaupte, dass es nicht den perfekten Job gibt. Es wird früher oder später immer irgendetwas an deinem Beruf geben, was nicht perfekt ist. Und irgendetwas, worauf du verzichten musst.

Wenn mir Menschen erzählen, dass sie mit ihrem Job unzufrieden sind und den für sie richtigen Beruf finden möchten, frage ich, was ihnen wichtig ist. Und häufig sehe ich da Konflikte.

Wenn du dir einen Job wünscht, der Abwechslung, Herausforderung und viel Freiheit bietet, gleichzeitig aber nicht zu überfordernd ist und auch noch viel Sicherheit und Stabilität bietet, entsteht ein Wertekonflikt. Wenn du dann noch ein überdurchschnittliches Gehalt für eine Teilzeitstelle mit flexiblen Arbeitszeiten erwartest, wird es ziemlich kompliziert.…

In deinem Beruf, wie auch in deinem Leben, kannst du nicht alles haben.

Um den richtigen Beruf zu finden, überlege dir, welche zwei oder drei Eigenschaften dir an deinem Job am wichtigsten sind und auf welche anderen du getrost verzichten kannst. Vielleicht legst du ja keinen Wert darauf, in Unterhose zu arbeiten.

Generell gilt: Frage dich, was du willst.

Wie geht es weiter?

Einen Beruf zu finden, der uns erfüllt und den wir für sinnvoll halten, ist nicht einfach, verändert unser Leben aber radikal. Was der schnellste Weg ist, um den für dich passenden Beruf zu finden und worauf du bei dieser Suche achten musst, erfährst du in meinem Ratgeber „Berufliche Selbstverwirklichung“.

Du kannst dir den Ratgeber kostenlos als PDF herunterladen. Kein Spam. Keine Märchen. Kein Bullshit.

  1. Engagement Index Deutschland 2015. Gallup.
  2. Lerner, J. & Keltner, D. (2001). Fear, anger, and risk. Journal of Personality and Social Psychology 2001. 81:1, 146-159.
20 Kommentare
  1. Susi
    Susi says:

    Hallo Anchu,
    ich hab deinen Blog gerade neu entdeckt. Ich mag deinen Schreibstil… er ist irgendwie anders.
    Und bei deinem Artikel hat mich vor allem Punkt 3 aufhorchen lassen. Das muss ich erst mal sacken lassen…
    Viele Grüße

    Antworten
  2. Jannik
    Jannik says:

    Schöner Artikel mit vielen anregenden Gedanken.

    Vielleicht noch eine kleine Anmerkung: ich finde, dass der Blocksatz auf dem Handy ziemlich störend beim Lesen wirkt.

    Ansonsten: Beste Grüße nach Norwegen!

    Antworten
  3. Jan
    Jan says:

    Ich weiß, andere „Experten“ behaupten, dass wenn du deine Leidenschaft erst gefunden hast, dir die Blumen am Strassenrand tagtäglich freundlich Grüßen, deine Fürze nach Channel N° 5 riechen und du nie wieder das Gefühl hast, zu arbeiten.
    😀 geil

    super Artikel Anchu!

    Antworten
  4. Anja
    Anja says:

    Hi Anchu,
    klasse geschrieben. Macht Spass zu lesen und regt gleichzeitig derbe zum Nachdenken an ! Vielen Dank – und lass Dir das Vanilleeis schmecken 😉
    Anja :o)

    Antworten
  5. Stefanie
    Stefanie says:

    Hallo Anuk,
    ich lese deine Artikel sehr gerne, deine Art gefällt mir.
    Nun, vieles stimmt mit dem was ich darüber denke überein, die Veränderungen, Jobs, Sicherheit, Ängste, Ziele…Sinn.
    Doch mit dem zu viel Auswahl, da denke ich anders drüber.
    Das ist für mich ein wenig komplexer, als du es bringst.
    Es ist nicht die grosse Auswahl (es dürfen für mich auch 50 verschiedene Glace sein oder mehr :), eher wie man dran geführt wird, drauf vorbereitet wird, wie was aufgebaut ist und warum man in dem kurzen Leben nicht vieles ausleben kann, darf, erlernen darf.
    In unserem System werden die Kinder auf die Wirtschaft vorbereitet, wie sie am besten funktionieren. Da stellt sich die Fragen mit dem Ei und dem Huhn, was zuerst ändern? Die Wirtschaft (Politik, usw.) oder die Wurzeln, die Früchte, unsere Kinder? Und nicht zu vergessen, dass einige, die vom alten System provitieren, den Umbruch mit allem bekämpfen.
    Dein Annahme, dass nur 3 Gacesorten richtig wären und nicht 50, bringt mich zum grübeln…sorry…Einschränkung?
    Hm, da kommt mir noch was in den Sinn, wie`s hier in der Schweiz heisst 🙂
    Zum Thema Sinn und sinnlos, viele leben nicht im Moment. Klar wenn man ideologisch keinen Bezug zu dem hat, was man macht oder zur Firma, ist eines. Doch die einzelnen Tätigkeiten für sich, sind genau so wichtig wahrzunehmen. Wenn man dusche, aber schon im Kopf beim Anziehen, oder sonst wo ist, usw., geniesst man das Duschen nicht. Und wenn man wertet, Putzen ist eine niedrigere Arbeit, als Arzt, usw. All das spielt bei diesem Thema eine Rolle und noch mehr.
    ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
    Stefanie

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Stefanie,
      erst mal Danke. Ich behaupte nicht, dass es besser ist, nur 3 Möglichkeiten zu haben. Wir haben jetzt sicherlich mehr (Wahl)Freiheit. Ich behaupte nur, dass diese große Freiheit zum Teil auch lähmend sein kann und wir uns dadurch zum Teil überfordert fühlen.
      Das in unserer Gesellschaft und vor allem in unserem Bildungssystem einiges schief läuft glaube ich auch. Hab dazu was in diesem Artikel geschrieben:
      http://anchukoegl.com/quarterlife-crisis/
      LG

      Antworten
  6. Erik
    Erik says:

    Hi Anchu,
    danke für den Artikel.
    Ein Punkt als Leser-feedback: Ich würde das lange Video ans Ende des Artikels stellen (und an der Stelle einen Verweis machen), denn sonst wird der Artikel unterbrochen. Ist natürlich auch Geschmackssache, aber so habe ich es empfunden.
    Liebe Grüße, Erik

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Erik,
      danke für das Feedback. Am Ende finde ich es irgendwie auch blöd. Aber du hast recht, in der Mitte ist auch nicht ideal.
      Ich werde überlegen, wie ich das in Zukunft mache.
      LG

      Antworten
  7. Laura
    Laura says:

    Vielen Dank, dass Sie Ihre Gedanken bzw. Meinung öffentlich zue Verfügung stellen. Sehr interessante Beiträge und hoffe, Sie werden noch sehr lange damit weitermachen 🙂

    Antworten
  8. Fenja
    Fenja says:

    Hallo Anchu,

    ich mag deinen Schreibstil sehr gerne und das Thema ist genau meines (seit ich das Studium beendet habe). Ich bin über Earthcity hergekommen, obwohl ich den Newsletter dort wieder abbestellen werde, weil ich es unsinnnig finde für solch eine Gemeinschaft eine Aufnahmegebühr zu zahlen.
    Normalerweise stößt mir auf den ganzen Selbstverwirklichungs- und Reiseblogs das Konzept „Ich hab den Durchblick! Du kannst das auch, lad dir mein gottverdammtes E-Book runter“ auf, weil es sich einfach wie ein roter Faden durch die Szene zieht. Einfach mal Ratschläge ohne Marketingabsichten wären schön, aber gut man muss sich ja irgendwie durch den Blog finanzieren. Den Ratgeber hier werde ich mir trotzdem mal herunterladen (und hoffe dann keinen Spam in Folge zu bekommen) 🙂
    Liebe Grüße
    Fenja

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Fenja,
      freut mich, dass dir mein Schreibstil gefällt. Tim von earthcity habe ich ein paar mal persönlich getroffen, unter anderem in Thailand.
      Leider kann ich deine Einstellung nicht nachvollziehen. Du findest auf so gut wie jedem Blog eine Menge Artikel umsonst. Und selbst die meisten E-Books bekommst du kostenlos – du musst nur deine E-Mail Adresse eintragen. Ein Ratgeber zu schreiben kostet eine Menge Zeit und das Wissen dafür muss man sich auch erst mal aneignen… Dafür eine E-Mail Adresse zu verlagen ist sicherlich nicht zu viel.
      LG

      Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.