Warum fast alle Beziehungen ungesund sind

Ich war Anfang 20 und lernte meine damalige Freundin in einem Nachtklub in Italien kennen. Eine wunderschöne Frau und zu dem Zeitpunkt die mit Abstand attraktivste Frau, mit der ich je etwas hatte.

Nach dem ersten Date und einiges an Alkohol landeten wir bei mir – und hatten Sex. Sogar ziemlich guten. Danach sahen wir uns regelmäßig ein paar Wochen lang.

Ich erinnere mich noch, wie mir ein Freund sagte:

„Anchu, ihr beide passt gut zusammen…“

Ich unterbrach ihn und antwortete:

„Egal, ich könnte mit dieser Frau nie eine Beziehung eingehen – sie passt nicht zu mir.“

Nach vier Wochen Hin und Her und jeder Menge Drama, fingen wir doch eine Beziehung an. Eine sehr ungesunde Beziehung – mit bösem Ende für mich.

Doch warum bin ich damals die Beziehung eingegangen, obwohl ich wusste, dass sie nicht zu mir passt?

Aus zwei Gründen:

  1. Erstens, weil sie wunderschön war und ich mich dadurch toll und bestätigt fühlte. (Mangelndes Selbstwertgefühl)
  2. Zweitens, weil ich dachte, ich könnte demnächst keine andere Frau kennenlernen, beziehungsweise mit anderen Frau Sex haben. (Bedürftigkeit)

Beides keine guten Gründe, um eine Beziehung anzufangen. Jedoch fange zu viele Menschen, Frauen wie Männer, genau aus diesen Gründen oft Beziehungen an. Sie wollen Bestätigung, können nicht alleine sein oder denken, sie werden niemand anderes kennenlernen können. Sie sind emotional abhängig.

Ungesunde Beziehungen

Wir fühlen uns alleine und wir spüren uns fehlt etwas – Sex, Zuneigung, Bestätigung, Nähe, Geborgenheit, Liebe.

Allzu oft ist der Drang nach diesen Gefühlen so stark, dass, sobald ein Mensch auftaucht, der uns diese auch nur ansatzweise geben kann, wir uns Kopf über Hals darauf einlassen – ob er zu uns passt oder nicht. Hauptsache wir stillen unseren Durst.

Ich kenne zu viele Männer, auch aus meinem Bekanntenkreis, die Beziehungen eingehen, nur damit sie regelmäßig Sex haben. Genauso kenne ich einige Frauen, die sich auf Beziehungen einlassen, weil sie nicht alleine sein können und ständig Nähe, Schutz und Zuneigung brauchen.

So entstehen Beziehungen, die nicht auf Liebe, Anziehung und dem Wunsch des Zusammenseins basieren, sondern aus einem Bedürfnis. Sie entstehen, weil uns etwas wichtiges fehlt.

Ob dieser andere Mensch nun wirklich zu uns passt, ist dann oft nur noch nebensächlich. Wir werden von unserer eigenen Abhängigkeit und Sehnsucht dermaßen überrannt, das wir falls nötig, sogar Eigenschaften auf den anderen Menschen projektzieren, die gar nicht zutreffen.

  • Plötzlich ist sie nicht mehr zickig, sondern nur temperamentvoll
  • Auf einmal ist er gar nicht so dick, sondern nur ein bisschen mollig.
  • Sie ist doch humorvoll, sie zeigt es nur selten.

Wir reden uns den anderen schön und versuchen somit, unsere Entscheidung logisch zu rechtfertigen. Unterbewusst (oder sogar bewusst, wie in meinem Fall) wissen wir jedoch, dass dieser Mensch gar nicht zu uns passt.

Warum diese Beziehungen trotzdem oft (viel zu) lange halten?

Aus Gewöhnung, weil es bequem ist und weil wir Angst vorm alleine sein haben. Frei nach dem Motto „Besser das, als gar nichts.“

Deshalb rauben uns ungesunde Beziehungen Energie. Beide Seiten brauchen etwas vom anderen und suchen in ihm etwas, was sie selbst nicht besitzen. Es ist ein gegenseitiges Energierauben, anstatt geben.

Gesunde Beziehungen

Gesunde Beziehungen sieht man selten. Eine Beziehung, die der Mann wie auch die Frau nur eingehen, weil sie es wirklich wollen und nicht weil sie es brauchen.

Beide können alleine leben, beide haben Optionen, beide sind sich ihren Werten, Bedürfnissen und Ansprüchen bewusst. Sie handeln nicht aus Abhängigkeit, sondern aus eigenem Wunsch heraus.

Dadurch entstehen Beziehungen die nicht interdependent, sonder intradependent sind – beide Menschen könnten ohne den anderen auskommen und glücklich sein, wollen es aber nicht. Sie haben den Wunsch, frei von Bedürfnissen, ihr Leben mit einem anderen Menschen zu teilen. Sie können frei entscheiden.

Sie brauchen nichts von ihrem Partnern – und dadurch Entstehen Beziehungen, die beiden Seiten Kraft geben und wo individueller Freiraum entsteht.

Dann formiert sich eine Symbiose aus zwei sich wertschätzenden und unabhängigen Menschen, die bereit sind, etwas gemeinsames zu kreieren und sich gleichzeitig den Raum lassen, sich individuell und frei zu entfalten.

„Ich bin mit dir zusammen, weil ich es will, und nicht, weil ich es auf irgendeine Art und Weiße brauche – und ich weiß, dass du es aus dem gleichen Grund tust.“

Genau das, sollte der einzige Grund sein, warum wir eine Beziehung eingehen. Alles andere bedeutet, uns selbst etwas vorzumachen.

Ich habe zwei Dating-Ratgeber geschrieben. Einen für Frauen und einen für Männer. Ich denke, sie könnten dich interessieren:

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Foto von smarnad | freedigitalphotos.net
25 Kommentare
  1. Petra
    Petra says:

    Auch ich als Frau sage: Dein Artikel trifft es auf den Punkt! Viel zu lange habe ich genau so Männer ausgesucht und Beziehungen geführt. Zum Glück ist das vorbei und ich habe heute eine wirklich wunderbare freie Beziehung. Es geht tatsächlich :-).
    Beste Grüße
    Petra

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  2. Monika
    Monika says:

    Und irgendwo weiß man immer, daß er nicht das ist, was man will, sondern das, was man kriegen konnte. Irgendwann fing ich dann immer an, mich zu langeweilen. Es war mir klar, daß er nicht schuld war. Doch es kam immer so. Ich hab nach ein paar Jahrzehnten dann gedacht, meine Vorstellung von Liebe wäre eben ein Traum, und ich müßte realistisch werden. Wie sie alle das sind. Vernünftig. Liebe, so wie ich sie mir vorstellte, wäre eben ein Kindertraum, erwachsene Menschen wollen Wärme, Zuneigung, Freundlichkeit, Sex, Sympathie, Verständnis und kommunizieren ihre Wünsche.

    Ja, man muß die eigenen Wünsche kennen und fähig sein, sie zu kommunizieren. Man muß sie aber nicht auf Teufel komm raus kommunizieren. Die meisten anderen Menschen passen nicht zu einem als Partner. Da hilft auch alle Kommunikation nichts. Und man hat sehr wohl ein Gespür dafür, so wie Du ja auch am Anfang Deines Artikels schreibst „sie passt nicht zu mir.“ Das weiß man. Und wenn gar keiner zu einem passt, oder … „Ich würde keinem Club angehören wollen, der mich als Mitglied aufnimmt.“ … dann ist das einfach ein Zeichen, daß man sich selbst verändern muß. Oder wirklich realistisch werden muß. Das würde mir aber nie reichen.

    Daß es wirklich wenig gesunde, auf Freiheit und freier Wahl gegründete Beziehungen gibt, … in meinen Augen sieht das auch so aus. Doch es gibt noch eine Ebene darunter. Zwei Neurotiker können genau die richtigen füreinander sein – nicht nur in ihrer Neurose, sondern auch wirklich, ohne sie – was die beiden eben auch unterschwellig wissen, wenn es auch nur gebrochen zum Vorschein kommt.

    Deine ganze Seite gefällt mir gut.

    Liebe Grüße

    Monika
    PS: „Art und Weise“ (nicht „Art und Weiße“)

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Monika,
      du schreibst:
      „Ja, man muß die eigenen Wünsche kennen und fähig sein, sie zu kommunizieren. Man muß sie aber nicht auf Teufel komm raus kommunizieren. Die meisten anderen Menschen passen nicht zu einem als Partner. Da hilft auch alle Kommunikation nichts.“
      Warum sollte man die eigenen Wünschen nicht kommunizieren? Genau darum geht es doch, wenn wir jemanden finden wollen, der zu uns passt. Dass das nicht viele sind, stimmt auf jeden Fall.
      p.s. Danke für den Hinweis auf den Rechtschreibfehler.

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  3. Aurelie
    Aurelie says:

    Ich bin über Christians Blog (Alles Evolution) hier bei dir gelandet und wollte dir ein kleines-großes Kompliment für deine Seite machen.
    Liest sich wirklich gut hier, auch für Frauen!

    Herzgruß
    Aurelie

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Aurelie,
      das freut mich zu hören!
      Ich will auch keine Anti-Frauen Seite schreiben weder vertrete ich die Meinung, Frauen seihen Objekte (was manche leider glauben). Ganz im Gegenteil. Ich denke aber, dass Männer und Frauen eben so manche Unterschiede haben – aber gerade diese ziehen uns zueinander hin.
      Viele Grüße

      Antworten
  4. Cessy
    Cessy says:

    Genau aus dem Grunde habe ich mich von meinem letzten Mann getrennt, denn er ist nur mit mir zusammengekommen, weil er auf der Suche nach ständiger Nähe, Schutz und Zuneigung war. Damit hat er mich aber immer mehr eingeengt und erst viel später habe ich gespürt, dass wir gar nicht zusammen passen und das dies keine Liebe war. (was er aber fest glaubte)

    Ein halbes Jahr nach unserer Trennung, hat er sich im Netz (schön einfach und praktisch) eine neue Frau gesucht und macht jetzt den gleichen Fehler wieder.

    Ich lebe nun mein eigenes Leben und habe einen Mann getroffen, der dies ebenfalls tut. Wir sehen uns nicht oft, teilen unsere Zeit nur dann miteinander, wenn wir beide es wollen. Wir empfinden trotzdem eine sehr tiefe Liebe und großes Vertrauen zueinander. Diese Beziehung gibt mir sehr viel Kraft. Das erlebe ich das erste Mal in meinem Leben so und ich fühle mich damit sehr gut. Liebe Grüße

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Cessy,
      ich finde es super, dass du den Schritt getan hast. Die meisten Menschen tun diesen Schritt nämlich nie, aus Angst vor dem alleine sein.

      Mit meiner letzten Freundin bin ich damals aus den gleichen Gründen zusammen gekommen (Bequemlichkeit, nicht allein sein, etc), habe es dann aber irgendwann bemerkt und die Reißleine gezogen.

      Auf jeden Fall freut es mich, dass du jetzt ein tolle und „unabhängige“ Beziehung hast.

      LG

      Antworten
  5. Helmut Bittner
    Helmut Bittner says:

    Habe selten ein so „verzwicktes“ Thema so knapp und stimmig auf den Punkt gebracht bekommen. Danke! Leider ist es nicht leicht sich selbst einzugestehen, dass man auch so ist. Ich habe es während des Lesens gefühlt und geklärt. Herzlichen Dank für die tolle Seite und weiterhin alles Gute … Helmut 🙂

    Antworten
  6. Ella
    Ella says:

    Anchu,
    Ich bin sehr glücklich so etwas lesen zu dürfen. Vor 4 Jahren liess ich mich von meinem Mann nach 14 Jahren ziemlich glücklichen Ehe scheiden und verliess unser Familienhaus mit zwei vorpubertierenden Jungen ohne nichts! Ich konnte in dieser Beziehung nicht mehr atmen, von Druck und Einengung. Ich überlegte mich so…wenn ich mit diesem Mann bleibe, werde ich nicht einmal eine Chance haben, eine wahre Liebe und respektvolle Beziehung zu haben, mit einem Mann, der zu mir passt…( so was du in deinem Artikel beschreibst habe ich geträumt zu finden!). Nachher begann ich zu lernen, selbst Geld zu verdienen, Paparolle zu spielen, sich zu lieben und ohne Mann glücklich zu werden…einfach mit mir. Mit der Zeit merkte ich, dass der Drang nach Beborgenheit, Zuneigung, Zweitsamkeit so gross ist, dass ich meine Entscheidung bereutete…und das war eben schade, dass der Richtige nicht kam und die Zeit verging, dass die Jungs immer selbständiger wurden usw. Ich fragte mich, ob ich mir zuviel getraut, ob ich mit Illusionen lebte, das zu haben, was nicht existiert…Mein Ex heiratete 2 Monate nach der Scheidung, die gleiche Sheme wie bei uns und sofort neue Kinder und sofort alles wie bei uns, im gleichen Haus, aufm gleichem Bett…und sieht glücklich zu sein…Aber wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt…also weiterleben und hoffen…Ella

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Ella,
      das war sehr mutig von dir, vor allem mit jungen Jungs. Für uns Männer ist es meistens einfacher zu gehen.
      Das der Ex so schnell wieder eine anderen hat, tut weh. Allerdings ist das sein Leben und seine Entscheidung… Nach meiner letzten Trennung hatte meine Exfreundin auch sofort einen neuen Freund – das tut weh, aber im Endeffekt ist es nicht unsere Angelegenheit.
      Der Richtige kommt schon noch. Ich finde es super, dass du du dir darüber bewusst bist, dass du dich nach Zweisamkeit und Zuneigung sehnst und dich trotzdem nicht sofort mit dem erst besten zufrieden gibst.
      LG,

      Antworten
      • Magic
        Magic says:

        Super Artikel kann ich nur zustimmen. Um dahin zu kommen darf sich aber erstmal sehr intensiv mit sich selbst auseinder setzen und davor scheuen sich viele. Ich stecke gerade mitten in diesem Prozess, erkenne die Dinge die ich früher unbewußt gemacht habe immerhin mittlerweile schon. Viele dieser Bedürfnisse sind in der Kindheit angelegt worden und haben sich tief im Unterbewußtsein festgesetzt. Es ist Ausdauer gefragt da ran zukommen. Danke für Deine Beiträge auch wenn ich zu einigen anderer Meinung bin

        Antworten
        • Anchu Kögl
          Anchu Kögl says:

          Hi Magic,
          es wäre komisch, wenn du immer die Gleiche Meinung wie ich hättest 🙂
          Ja, du hast recht. Sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich eigene Schwächen einzugestehen, ist schwer. Allerdings ist es auch der einzige Weg zu mehr Authentizität und Selbstwertgefühl und weniger Abhängigkeit.

          Antworten
    • hammerhart
      hammerhart says:

      Noch schlimmer ist der Katastrophensong „Ich lass für Dich das Licht an“ von Revolverheld: Die Anleitung zur Selbstaufgabe & falsch verstandener Liebe überhaupt!
      Die Jungs sind um die 30 und haben anscheinend nix, gar nix verstanden! Leider Millionen Konsumenten auch 🙁
      Pop besteht derzeit fast nur noch aus diesen weinerlichen, lahmarschigen, rückwärtsgewandten Selbstreflexionen. Retrokacke allerorten. Mein Gott, bin ich froh, noch die sinnlichen 80er und 90er voller Power miterlebt zu haben!

      Antworten
  7. Claudia
    Claudia says:

    Sehr wahrer Artikel, Anchu!
    Die Begegnung auf freiwilliger Basis uns aus dem Herzen heraus, ist für gesunde Beziehungen so wichtig und damit werden auf lange Sicht auch Beziehungen geschaffen, die zufriedenstellend und glücklich sind. Das erfordert von allen immer wieder die Bereitschaft, sich als Individuum erleben zu dürfen und die eigenen Bedürfnisse immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, erforschen und zu befriedigen, ohne dass der Partner etwas MUSS.

    LG
    Claudia

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Claudia,
      ja, ganz genau. Nur ist es manchmal nicht einfach, die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Gerade wenn man länger allein war und sich nur nach Nähe und Geborgenheit sehnt. Doch 08/15 Lösungen lohnen sich nicht.
      LG

      Antworten
  8. Sergej Ryan Fischer
    Sergej Ryan Fischer says:

    Leider basieren einfach viel zu viele Beziehungen auf Bedürfnissen. Manche können gestillt werden – Andere wiederum nicht. Und genau diese werden die Beziehung letztlich auch in die Brüche gehen lassen.
    Ohne jegliche Bedürfnisse sollte nur der Wunsch nach gemeinsamer Nähe, das Leben mit dem anderen zu verbringen, der einzige Grund sein, eine Beziehung einzugehen, die beiden Seiten nur gut tun kann.

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  9. Conny
    Conny says:

    Interessanter Bericht! Den könnte man weiterführen, indem man den Ursachen auf den Grund geht. Warum haben wir ein so verworrenes Verständnis von Liebe? Das fängt meiner Meinung nach in der Kindheit an. Man wird „geliebt“ für das, was man tut – nicht für das, was man ist. So ist man ständig auf der Suche nach Bestätigung und denkt, um Liebe zu bekommen, müsse man sich anstrengen. Darum verbiegen sich die Menschen, sie wollen um jeden Preis gefallen und die kindlichen Verlustängste bescheren den Erwachsenen Angst vor einer Einssamkeit, die es gar nicht gibt. Ich habe eine solche Beziehung gelebt, 5 Jahre lang. Und es war schrecklich, aus diesem Dämmerschlaf zu erwachen und „allein“ zu sein. Gerade das hat mir aber im Nachhinein betrachtet unendlich viel Kraft beschert, weil ich lernte, mit mir selbst auszukommen und mich anzunehmen. Sogenannte „gescheiterte Beziehungen“ bergen unheimliches Wachstumspotenzial. Man ist plötzlich mit sich selbst konfrontiert und hat die Wahl, ob man die Herausforderung zum Wandel annimmt oder sich wieder in die nächste 08/15-Beziehungskiste stürzt.

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