7 Bücher, die jeder Mensch gelesen haben sollte

Es gibt schlechte Bücher. Es gibt gute Bücher. Und es gibt Bücher, die jeder Mensch gelesen haben sollte.

Zu Letzteren gehören die 7 Bücher, die ich dir heute vorstellen möchte.

Es handelt sich hierbei um Romane, Biografien wie auch Sachbücher. Du wirst erfahren, worum es in dem Buch geht und was du aus dem Buch mitnehmen kannst.

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1. Homo Deus – Yuval Noah Harari

Der Historiker Yuval Noah Harari sagt der Menschheit eine düstere Zukunft voraus.

In Homo Deus erklärt er, warum wir bald 150 Jahre alt werden könnten, wie der Mensch langsam aber sicher zum Cyborg wird, warum in Zukunft kaum noch ein Job sicher ist und warum die Menschheit immer mehr zum Sklaven des eigenen technologischen Fortschritts wird.

Homo Deus zeigt auf intelligente und nachvollziehbare Art und Weise auf, wie die menschliche Zukunft aussehen könnte.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Wie und warum uns der technologische Fortschritt in eine sehr düstere Zukunft treiben kann.

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2. Moby Dick – Herman Melville

Den jungen Ismael erdrückt das alltägliche Leben. Deshalb entscheidet er sich dazu, als einfacher Matrose zur See zu fahren.

Ismael landet auf dem Walfänger „Pequod“, dessen Kapitän Ahab besessen davon ist, einen weißen Wal zu fangen. Dieser hat ihm vor langer Zeit nicht nur ein Bein abgerissen, sondern scheint ihm auch seine Seele geraubt zu haben.

Aus der Ich-Perspektive schreibt Ismael von den Abenteuern an Bord, während die Jagd auf den weißen Wal auf ein spannendes und tragisches Ende hinausläuft.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Warum es sich nicht immer lohnt, unbeirrt deine Ziele zu verfolgen (Mehr zu dem Thema in diesem Artikel).

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3. Der lange Weg zur Freiheit – Nelson Mandela (Autobiografie)

Nelson Mandela kämpfte sein Leben lang gegen die Unterdrückung der Schwarzen in Südafrika. Seine Ansichten und sein politisches Engagement führten dazu, dass er 27 Jahre inhaftiert wurde und zwei seiner Ehen scheiterten.

Im Jahr 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis und ein Jahr später wurde er zum ersten schwarzen Präsident von Südafrika gewählt.

Nelson Mandela hat maßgeblich zu Überwindung der Apartheid in Südafrika beigetragen und ist neben Mahatma Gandhi, Aung San Suu Kyi und Martin Luther King Jr. einer der großen Freiheitskämpfer des 20. Jahrhunderts.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Was Integrität wirklich bedeutet und warum der Mensch fast jedes „Wie“ ertragen kann, solange er ein starkes „Warum“ hat.

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4. Faktotum – Charles Bukowski

Charles Bukowski gehört zu den ganz großen amerikanischen Dichtern und Underground-Autoren des 20. Jahrhunderts. Erst im Alter von 50 Jahren konnte er vom Schreiben leben. Seine Romane und Gedichte sind meist autobiografisch und handeln vom Anti-Amerikanischem Traum.

In dem Roman Faktotum beschreibt der dauerpleite Anti-Held, wie er in den 1940er Jahren durch Amerika reist, sich von einem beschissenen Job zum nächsten hangelt, katastrophale Beziehungen führt und sein weniges Geld bei Pferderennen verliert oder versäuft.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Egal, wie beschissen das Leben ist, es bietet auch schöne Momente.

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5. Ins Glück stolpern – Daniel Gilbert

Die meisten Selbsthilfebücher sind langweilig geschrieben und voller wertloser 08/15-Tipps im Sinne von „Gib niemals auf und du kannst alles erreichen.“ Dieses Buch nicht.

Mit brillantem Humor erklärt der Harvard-Professor Daniel Gilbert, warum wir Menschen so schlecht darin sind, vorherzusagen, was uns glücklich macht. Anhand persönlicher Beispiele und wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigt Gilbert auf, welche systematischen Denkfehler wir Menschen immer wieder begehen und wie uns diese davon abhalten, glücklicher zu sein.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Wie du in Zukunft besser abschätzen kannst, was dich glücklich macht.

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6. Die Kunst des ehrlichen Datings – Anchu Kögl

Nach fast fünf Jahren Weltreise, etlichen Datingerfahrungen und vielen Artikeln über Anziehung, Beziehungen und Liebe hat sich der Blogger Anchu Kögl ein Herz gefasst und ein Buch über Dating geschrieben.

Mit politisch nicht korrektem Humor und anhand vieler Beispiele erklärt Kögl, wie du durch deine ganz eigene Persönlichkeit attraktiver wirst und den richtigen Partner findest, indem du mit ihm eine tiefe emotionale Verbindung aufbaust. Die Konzepte des Buches basieren auf der neuesten psychologischen Forschung.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Wie du durch Ehrlichkeit und Offenheit attraktiver wirst und gesunde Beziehungen führst.

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p.s. Ist es ein wenig überschwänglich, sein eigenes Buch zu erwähnen? Mag sein. Trotzdem ist es eines der wenigen Dating-Bücher, in denen es nicht darum geht, irgendwelche Spielchen zu spielen.

7. … trotzdem Ja zum Leben sagen – Viktor E. Frankl

Der Psychologe Viktor E. Frankl verbrachte einen Großteil des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager. In seinem Buch schildert er die unmenschlichen Bedingungen und gibt einen tiefen Einblick in die Seele und Psyche der Gefangenen.

Detailliert erklärt er, warum manche Gefangene (wie er selbst) die psychische Stärke hatten und überlebten – und andere nicht.

Achtung: Das Buch geht unter der Haut.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Die ultimative menschliche Freiheit besteht darin, zu entscheiden, wie wir auf Situationen reagieren. Und diese Freiheit kann uns keiner nehmen.

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Warum lesen so unglaublich wertvoll ist

Wir denken oftmals, dass wir einzigartig sind. Wir glauben, dass unsere Sorgen, unsere Probleme, unsere Ängste und unsere Sehnsüchte etwas ganz besonderes sind und dass kein anderer Mensch etwas Ähnliches fühlt. Doch damit liegen wir falsch.

Es sind seit Jahrtausenden immer wieder die gleichen Themen, welche die Menschheit besorgen, erheitern, bewegen und in den Wahnsinn treiben. Und über fast alles wurde schon ein Buch geschrieben.

Ein Buch kann dir dabei helfen, ein Problem zu lösen, es kann dich inspirieren, es kann dich zum Nachdenken bewegen oder dich einfach nur unterhalten. (Hier findest du 10 Bücherempfehlungen zum Thema Persönlichkeitsentwicklung).

In den letzten Jahren habe ich Hunderte von Büchern gelesen. Ratgeber, Sachbücher, Biografien, Romane. Ich hätte meine Zeit nicht besser investieren können.

Der britische Schauspieler Sean Connery behauptete einmal, dass er im Alter von fünf Jahren eine Entdeckung machte, die sein Leben veränderte: Er lernte Lesen.

Ich kann ihm nur zustimmen.

P.S. Es würde mich freuen, wenn du einen Kommentar mit dem Titel des Buches hinterlässt, das dich in letzter Zeit am meisten beeinflusst hat. So erhalten wir eine interessante Liste an Büchern. 

Einfach mal Scheiß drauf sagen!

 
Ist dir schon mal aufgefallen, dass dein Leben besser verläuft, wenn du öfters Mal Scheiß drauf sagst? Scheiß auf die Meinung anderer. Auf negative Gedanken. Auf die Angst. Auf all die Kleinigkeiten, die nicht wirklich wichtig sind. Lade dir meinen kostenlosen Ratgeber Innere Stärke herunter und lerne, öfter mal Scheiß drauf zu sagen.
7 Bücher, die jeder Mensch gelesen haben sollte
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26 Kommentare

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  1. Patrik
    Patrik sagte:

    Deep Work von Cal Newport.

    Für alle, denen der Alltag zu stressig ist. Die arbeiten wollen, aber nicht richtig können, weil immer irgendwas dazwischen kommt.

    Antworten
  2. Dominik
    Dominik sagte:

    Ich persönlich liebe:

    ,,Die Anleitung zum Unglücklichsein”
    von Paul Watzlawik

    Es zeigt auf humorvolle und ironische Art, wie man glücklich wird.

    Bald werde ich auch ,,5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden” von Bronnie Ware lesen, australische Autorin und Krankenschwester.

    Antworten
  3. Christina
    Christina sagte:

    Sich ernsthaft selbst hier einreihen zwischen Moby Dick, Mandela und Bukowski? Mit einem Buch über Dating? Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie sehr ich gleichzeitig lachen und schreien will.
    Sehr schade, ich hatte mir bei der Überschrift mehr erhofft, als schlecht gemachte Werbung im eigenen Sinne.

    Antworten
  4. Jan
    Jan sagte:

    Hi Anchu,

    endlich mal eine Buchliste die nicht nur aus den “Standards” (Wie man Freunde gewinnt, Denke nach und werde reich etc.) besteht. Deine habe ich alle noch nicht gelesen.

    Dann empfehle ich auch mal ein etwas weniger bekanntes Buch: “Der Sinn des Gebens” von Stefan Klein. Da geht es um menschliches Verhalten aus Sicht der Spieltheorie. Sehr erhellend.

    Viele Grüße,
    Jan

    Antworten
  5. Eva
    Eva sagte:

    “Die Schopenhauer Kur” vom grossartigen Irvin Yalom

    “11 Minuten” von Paul Coelho

    “Seelengevögelt” von Veit Lindau

    “Frauen und Kinder zuerst” von Carl Hoffmann

    “Vor mir die Welt” von Meike Winnenmuth

    Antworten
  6. Pascal A. Varonier
    Pascal A. Varonier sagte:

    Hey Anchu,
    Danke für deine genjalen Buchtipps!!
    Hier mein lieblings Buch hat ein Schamane geschrieben und es heisst!!

    Das fünfte Versprechen.
    von Don Miguel Ruiz.

    Was kann man daraus lernen…

    Wie man mit etwas Übung den inneren Frieden findet und in Harmonie mit sich und der Welt verschmilzt.

    Toptipp
    Lg Pascal A. Varonier

    Antworten
  7. Oliver Domröse
    Oliver Domröse sagte:

    Hi Anchu,

    Hier meine Buchtipps:

    “Eros, Kosmos, Logos” von Ken Wilber. Wilber ist es gelungen, östliche Spiritualität mit westlicher Aufklärung und denken zu verbinden. Sein Hauptwerk. Ein echter gamechanger in meinem Leben. Hat mein Denken & handeln auf eine neue bewusstseinsebene und Sichtweise aufs Leben gebracht (nämlich einer integralen Sicht). Zugegeben: sehr komplex (wie unsere Welt nunmal auch ist:).

    “Siddhartha” von Hesse

    “IQ84” von Murakami

    Liebe Grüße, Oliver

    Ps: Homo Deus lese ich gerade auch – und gefällt mir gut bzw. Gibt einen interessanten Ausblick wie unsere menschliche Evolution weitergehen könnte!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Oliver,
      Eros, Kosmos, Logos habe ich 200 Seiten gelesen und dann abgebrochen. Simpler Grund: Ich habe es nicht wirklich verstanden :-)
      Siddhartha hab ich gelesen – tolles Buch.
      1Q84 steht auf meiner Liste

      Antworten
  8. Diana
    Diana sagte:

    Mein Lieblingsbuch und auch mal etwas anderes in dieser Liste:
    “Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks”
    Rebecca Skloot

    Über die medizinische Forschung und Patientenrechte!

    Antworten
  9. Julia
    Julia sagte:

    Interessante Bücher empfiehlst Du da, vor allem Moby Dick hat mich überrascht, das Buch findet sich nicht auf vielen Listen dieser Art… spannend finde ich Deine Begründung “Warum es sich nicht immer lohnt, unbeirrt deine Ziele zu verfolgen”. Jed McKenna hat mich in seinem Buch “Spiritually incorrect enlightment” auf eine alternative Interpretation des Buches (v.a. Ahab) gebracht, könnte Dir auch gefallen, denke ich…

    Antworten
  10. Marcel Azeroth
    Marcel Azeroth sagte:

    Schöne Liste, gerade Faktotum ist ein richtiger Schlag in die Magengrube.

    Dieses Jahr beschäftigt mich definitiv:

    Céline – Reise ans Ender der Nacht

    Eine vernichtende Abrechnung mit der Menschheit und ihrer Illusion der Moral. Bissig, schreiend komisch und unendlich traurig. Bukowski bezeichnete den Roman als das beste Buch, das je geschrieben wurde, und ich glaube, da kann ich ihm zustimmen.
    Viel Spaß beim Lesen.

    Antworten
  11. Carl
    Carl sagte:

    Bukowski habe ich immer schon gemocht. Merkwürdigerweise wird er heute von Schriftstellern häuffig adaptiert, oder neu interpretiert.
    zB Heinz Strunk hat ganze Passagen im ” Golden Handschuh” nur geringügig verändert übernommen, was ich ziemlich arm finde. Auch die Eingangszene in “Fleisch ist mein Gemüse”, die Geschichte mit dem Rasenmäher, kommt mir vor, wie direkt kopiert.
    Als ich das las, fragte ich mich, was das soll….? Rechnet er damit, das Leser und Kritiker ein kurzes Gedächtnis haben…?
    …..
    Fraglos hat B. aber einen Stil kreiert, der so knapp, so präzise, so lebendig ist, wie kaum irgendeiner. Man meint den alten Mann ständig in seiner Nähe zu haben, und einem den wahnsinnigen Kram ins Ohr flüstern, den er in LA so erlebt hat Das meiste ist naürlich masslos übertrieben.

    Die tatsächliche Arbeitswelt,der Niedriglöhner, und Ausgebeuteten, die er beschreibt, ist unsäglich öde und deprimierend. Das man ständig am Rand des Selbstmordes vor sich hin vegitriert, habe ich selbst erlebt. Isofern stimmt alles.

    Bukowski wird zu oft, wie ich finde, auf seine Sex- Manie und seine Saufgeschichten reduziert. Ich hab auch eine sehr abfällige Kritik in der “Zeit” von einem Journalisten
    gelesen. Meiner Meinung nach, übersieht man dabei, das die absolute Null- Position aus der B. startete, für Aussenstehende kaum zu begreifen ist. Man muss erst selbst ganz dort unten gewesen sein, und gearbeitet haben, um zu begreifen, welche Leistung es ist, mit einer brotlosen Kunst wie Schriftstellerei, das Ding nach Vorne zu bringen.

    Ich bin absolut sicher, das B. zahllose Schreiber beinflusst hat. Sie reden nur nicht drüber. Das “amerikanische” des Stils hat sich inzwischen auch in Deutschland durchgesetzt, und man rennt damit keine geschlossenen Türen mehr ein. Bukowski stand jedoch zwischen den Welten: er stammte aus Deutschland, und hat sich langsam aber sicher amerikanisiert. Man spürt immer noch das europäische kulturelle Erbe, Zweifelsucht, den Ballast an unverarbeiteter Geschichte, Selbstmitleid und die Unfähigkeit aus Fehlern zu lernen . Ich finde, grade darin hat er uns noch viel zu sagen……

    Ich finde es ist so: wenn man anfängt zu schreiben, kommt man an Buk gar nicht vorbei.
    Man liest ein paar Zeilen und ist platt. So direkt, so schonungslos, so lebendig hat man noch nie was beschrieben gesehen… Die ursprüngliche Trockenheit von Sprache ist somit fast eleminiert. Ich finde, d a s war seine Leistung.

    Es bringt aber nichts, Bukowski imitieren zu wollen, das würde sofort auffallen.
    Und, um ein etabliertes Original zu übertreffen, müsste man 10 Mal so gut sein. Trotzdem wäre er immer der Erste gewesen, und man würde beim Lesen an
    i h n denken.

    Antworten