Sinnvoll zu leben, ist vielen Menschen das Wichtigste

Was ist der Sinn des Lebens? So findest du deinen Lebenssinn

Was ist der Sinn des Lebens? Warum bin ich hier? Was soll das Ganze eigentlich? In diesem Artikel erfährst du, was der Sinn des Lebens ist, warum sich dieser im laufe des Lebens ändert und was du tun kannst, um ein bedeutungsvolles Leben zu führen.

mann fragt sich: was ist der sinn des lebens Es ist die wohl größte und wichtigste Frage, die sich ein Mensch stellen kann:

Was ist der Sinn des Lebens?

Ohne einen Sinn erscheint unser Leben uns leer und bedeutungslos. Ganz egal, wie viel wir erreichen oder wie erfolgreich wir in den Augen anderer sind.

Du kannst also noch so reich, sexy und selbstbewusst sein, ohne ein tieferes Lebensziel wirst du vermutlich nicht glücklich sein. Nicht umsonst gibt es immer wieder weltberühmte oder superreiche Menschen, die sich umbringen.

Glück und Sinn gehören zusammen wie Bud Spencer und Terence Hill. Oder wie Kino und Popcorn. Oder wie Sonntag und Tatort. Such dir was aus.

Die Sache ist die: Glücksmomente, gute Gefühle und Spaß sind wichtige Bestandteile eines erfüllten Daseins. Doch sie sind bei Weitem nicht genug. Du brauchst auch einen Sinn.

Anders als die meisten Tiere haben wir Menschen die Fähigkeit, über uns selbst nachzudenken.

Während ein Hund also restlos glücklich ist, wenn du ihm eine große Dose Chappi hinstellst und ihn hinter dem Ohr kraulst, sitzt du auf deiner Couch und machst dir Gedanken über deinen Lebensinhalt.

Um generell glücklich zu sein, geht es also weniger darum, sich immer gut zu fühlen, als darum, ein sinnvolles Leben zu führen. Wir brauchen das Gefühl, dass wir die Dinge aus einem bestimmten Grund tun und dass wir ein starkes Warum haben.

Und das bringt uns zum nächsten Punkt…

Die wichtigsten Punkte aus diesem Artikel erfährst du auch in diesem Video:

26 Kommentare

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  1. Richard
    Richard sagte:

    Ein toller Artikel, wie immer Anchu!
    Ich verfolge dich schon länger und man merkt einfach, wie deine Artikel immer mehr Tiefe bekommen.
    Es ist schön zu sehen, wie du dich entwickelst und dadurch immer reflektierter und besser schreibst.
    Zu diesem Artikel: Das mit dem Tod hatte ich so nicht auf dem Schirm, klingt aber völlig einleuchtend. Darüber werde ich mir auf jeden Fall demnächst ein paar Gedanken machen…
    Mach weiter so!

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Richard,
      danke dir! Schön, dass dir das mit der Tiefe auffällt. Denn das gleiche Gefühl habe ich auch…
      Das mit den Gedanken an den Tod hat mir auf jeden Fall schon oft dabei geholfen, mehr Klarheit und Fokus zu gewinnen.
      LG

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  2. Gustav
    Gustav sagte:

    Hi Anchu.
    Geiler Artikel!
    Ich persönlich sehe glücklich zu sein schon als Ziel für mich. Aber ich unterscheide zwischen “glücklich sein” und “mich gut fühlen”.
    Wenn ich einen leckeren Donut esse oder einen Actionfilm gucke, fühle ich mich gut, aber ich bin nicht unbedingt glücklich. Und wenn ich einen super anstrengenden Tag hinter mir hab und fix und fertig mit Muskelkater im Bett liege, fühle ich mich zwar halb tot und schwach, aber ich kann glücklich und zufrieden sein.
    Dieses “glücklich sein” ist ein Ziel von mir. Und ich merke immer wieder, dass ich dafür auch ab und zu den Weg gehen muss, bei dem ich mich nicht “gut fühle”.
    Danke für den Artikel, hat mich wieder mal zum Nachdenken angeregt :)

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Gustav,
      ich verstehe genau, was du meinst. Denn auch in meinem neuen Buch “Scheiß drauf!” schreibe ich viel darüber. Negative Erfahrungen sind wichtig und machen uns langfristig oftmals glücklicher.
      LG

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  3. Jean - Paul
    Jean - Paul sagte:

    Hi Anchu,

    wirklich schöner Artikel. Ein guter Freund rät mir immer ” frag nie nach dem Sinn des Lebens ” ich mach´s natürlich trotzdem und bin meistens auch nicht schlauer. Deshalb habe ich für mich entschieden das der Sinn des Lebens …. leben ist, so habe ich es Dir auch bei Deiner Umfrage auf FB mitgeteilt und es hat seinen Weg in Deinen Artikel gefunden :) Die Sinn stiftenden Maßnahmen die Du beschreibst finde ich gut und werde die mal in nächtlicher Runde bei meinen Kumpels mit einfließen lassen. Mach weiter so, und Du hast Recht ! Der Sinn Deines Lebens scheint die Inspiration Deiner Mitmenschen. Viel Erfolg weiterhin dabei !

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Jean-Paul,
      es freut mich, dass dir der Artikel gefällt. Ja, letztendlich sollte jeder seinen eigenen Lebenssinn finden. Und wenn deiner einfach nur “leben” ist, ist das doch super!
      LG und danke für deine Teilnahme an der “Umfrage”!

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  4. TeteGina
    TeteGina sagte:

    Ciao Anchu, dein aktueller Beitrag mi piace molto, voallem die Betrachtungsweise mit dem Tod. Ich habe mich gestern noch mit meinem Freund darüber unterhalten. Er meinte – ewig leben wäre doch nur dann attraktiv, wenn wir alle 50 Jahre einen “Reset Knopf” auslösen könnten. Heißt: alle bisher gemachten Erfahrungen streichen bzw.wieder auf Null setzen und von Neuem beginnen, alles andere wäre doch sonst irgendwann quälend langweilig – oder?
    Ich mag ein Zitat besonders gerne von Cary Grant, was den Sinn des Lebens betrifft: “Meine Lebensformel ist recht einfach. Ich stehe morgens auf und gehe abends zu Bett. Dazwischen beschäftige ich mich, so gut ich kann.” Ciao Ciao Anchu ich wünsche dir für heute noch einen sinnvollen Tag :-) Tete
    Und dieses Zitat von ihm finde ich auch genial: “Jeder wäre gerne Cary Grant. Sogar ich wäre gerne Cary Grant.” ;-)

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  5. Zoë Renner
    Zoë Renner sagte:

    Hi Anchu,
    für mich ist der Ausspruch “der Sinn des Lebens ist es, dem Leben einen Sinn zu geben” immer sehr präsent – und ich finde, diesen Sinn kann man tatsächlich jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag neu formulieren. Je nach dem, was man erlebt, was einen gerade prägt, wie sich die Prioritäten verschieben. Hauptsache, man hat das Gefühl, seine Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen. Sehr guter Artikel! :)
    Liebe Grüße
    Zoë

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Zoë!
      Das finde ich eine super Einstellung. Denn tatsächlich kann sich der Sinn des Leben nicht nur über die Jahre verändern, sondern sogar wöchentlich oder auch täglich. Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein tatsächlicher Lebenssinn sich nicht jede Woche komplett ändert, sondern über die Zeit hinweg entwickelt – genauso wie wir.
      LG

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  6. Ingo
    Ingo sagte:

    Hi Anchu,
    ich denke, wer sich richtig mit sich selbst und seinen Ego´s beschäftigt, hat gar keine Zeit mehr, sich nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Bezüglich des Todes lautet meine Devise, es gibt keine Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit! Toller Artikel und sehr gut geschrieben, finde ich.

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Ingo,
      danke für dein Lob. Ich denke, jeder sollte sich die Zeit nehmen und sich nach Sinn des Lebens fragen. Aus dem simplen Grund, dass es unser Leben besser machen kann. Aber das ist natürlich nur meine Meinung…
      LG

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  7. Marcel Azeroth
    Marcel Azeroth sagte:

    Schöner Artikel!
    Frankls Leben/Buch ist wirklich unglaublich krass. Für mich immer noch unvorstellbar, wie er in dieser Situation war und dennoch seinen Frieden mit schließen konnte. Besonders hängen geblieben ist mir der Absatz, in dem er sagt, dass wir immer das Leben fragen, was sein Sinn ist, aber es genau umgekehrt ist. Das Leben fragt uns, was unser Sinn ist. Damals musste ich das Buch erstmal weglegen und eine halbe Stunde die Wand anstarren, um meine Gedanken zu sortieren.

    Cheers,

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Marcel,
      es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber ich erinnere mich, dass es auch mir ein paar Mal zu heftig und ich eine Lesepause einlegen musste.
      Krasses Buch.
      LG

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  8. Carl
    Carl sagte:

    Frankl wird oft und gern zitiert, wenn es um diese Frage geht.
    Aber auch Frankl hinterlässt eine Lücke bzw eine Frage, die schwer zu beantworten ist.
    Was ist zB wenn der geliebte Mensch, für den du dich engagiert hast, oder der dir Lebenssinn gibt, sich als Arschloch entpuppt. Ausserdem ist er sterblich, und mit ihm stirbt dann auch deine Lebenaufgabe.?
    Was, wenn all deine erfüllten Lebenaufgaben sich zum Schluss als endlich, oder für andere als relativ nebensächlich enpuppen?

    Frankls Aussagen befriedigen nicht bis in Letzte . Er hat sich bei seinen Aussagen am tatsächlichen Leid einer unmittelbar physisch erfahrbaren Situation orientiert. Das aber tut jeder, absolut jeder, der sich in einer verlgeichbaren Lage befindet…
    Ich muss bei solche Sachen immer an Hemmingway denken. Er hatte alles, was ein Mensch sich für ein befriedigendes Leben nur wünschen konnte. Ruhm. Frauen. Erfolg. Ja er hat die Literaur erneuert oder neu begründet.
    Als er jedoch merkte, das sein Gehirn nachliss, er nur noch sporadisch schreiben konnte, und oft genug auch Mist fabrizierte, hat er es nicht mehr ausgehalten, und sich das Hirn in den Drink geballert. Eine letzte Heldentat? Mutig? Sinnvoll? Er hatte ja alles in der Hand, was das Leben sinnvoll machen kann?!
    Warum hat er sich von Depressionen überwältigen lassen, und auch das letzte Stadium des Lebens nicht aktzeptieren können?

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Zu Hemmingway: Meine Vermutung – Weil er unfähig war, sich selbst neu zu erfinden. Er hatte eine sehr starre Identität und als die bröckelte, brach alles zusammen. Er war also nicht fähig, seinem Leben eine neue Richtung zu geben.
      Und das gleiche Konzept dient auch als Antwort zu Frankl. Wenn du auf das falsche Pferd gesetzt hast, sei fähig, umzusatteln. Was dich definiert, kontrolliert dich…
      LG

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      • Carl
        Carl sagte:

        Hmmm.- Gut geantwortet. Obwohl du auf meine Frankl Kritik nicht direkt eingangen bist. Okay lassen wir es dabei. Das mit Frankl hat bei mir auch was mit einer persönlichen Erfahrung zu tun…..

        Das mit Hemmingway hat mich länger beschäftigt, ich weiss das es bei dem Thema nicht direkt um deinen Artikel geht, und könnte deiner Antwort zustimmen,…wenn mir bei Hemmingway nicht immer ein Rest Un- oder Missbehagen zurückblieb, wenn ich seine Texte gelesen habe. Irgendwann wurde mir klar, das irgendwas unterschwellig grausames, unerbittlich Hartes in allen Texten mitschwingt, so dass ich nie länger als ein paar Kurzgeschichten durchhielt.

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  9. Ingo Gorges
    Ingo Gorges sagte:

    Hallo Anchu, danke für den tollen Artikel. Es ist wirklich die Frage des Warum. Warum stehe ich morgens auf? Warum mache ich dies, warum mache ich das usw. Ich denke, wer immer wie die Kinder nach dem warum fragen, der findet seinen Weg. Liebe Grüße Ingo

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  10. Roland S.
    Roland S. sagte:

    Hi Anchu.
    Eine kleine Info zu dem Buch “Per Anhalter durch die Galaxis”
    Die Zahl 42 ist im Ascii code ein Stern. Also ein Asterix, welches “kann für alles eingesetzt werden” bedeutet.
    Damit ist die 42 kein Witz sondern das was man daraus macht.
    Lg Roland

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Roland,
      danke, das ist ja mal eine super interessante Info! Höre ich zum ersten Mal, obwohl ich über die Antwort 42 einiges recherchiert habe…
      Scheinen also nicht allzu viele zu wissen!
      LG

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  11. Yoyo
    Yoyo sagte:

    Sinn des Lebens – das habe ich mich schon millionen Mal gefragt, mindestens….. Deinen Ansatz finde ich sehr interessant und hat mich inspiration, danke dafür. Wenn ich also noch ein Jahr zum Leben hätte: Kreditkarte aufgeben, ein Flugticket und ab meine Freunde auf der ganzen Welt besuchen, mit Delphinen schwimmen und all die anderen Sachen, die man sich nicht traut, oder wo das Geld zu fehlt.

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