Innerer Frieden

Innerer Frieden: Diese 5 Tipps helfen dir, ihn zu erlangen

Du bist häufig von Sorgen und Stress geplagt? Du möchtest wissen, wie sich innerer Frieden anfühlt? Dann habe ich hier genau das Richtige für dich. In diesem Artikel erfährst du anhand von 5 Tipps, wie es dir gelingt, mit dir selbst und der Welt im Einklang zu sein. Und inneren Frieden zu haben.

Innerer FriedenMachst du dir auch manchmal zu viele Sorgen?

Hast du das Gefühl, dass du zu oft gestresst durch den Tag hetzt?

Bist du innerlich aufgewühlt und kannst schlecht entspannen?

Die Lösung dafür ist innerer Frieden – eine sehr wichtige Zutat für ein gutes Leben.

Innerer Frieden ist ein Gefühl der Entspanntheit, verbunden mit einer Art Urvertrauen in dich selbst und die Dinge. Das Vertrauen, dass irgendwie schon alles gut wird.

Dass du so ok bist, wie du bist.

Wie aber erlangst du dieses Gefühl?

1. Innerer Frieden: Nimm an, was ist

Das Wort bringt es schon ganz gut zum Ausdruck:

Innerer Frieden ist ein Gefühl, das von innen heraus kommt.

Wenn du also inneren Frieden haben möchtest, beginne auch in deinem Innern. Genauer gesagt: Beginne mit deiner Haltung gegenüber den Dingen.

Diese entscheidet nämlich darüber, ob du dich wegen einer Sache stresst oder ob du entspannt bleibst. Und einer der wichtigsten Schritte, um aus Stress und Sorgen in Entspanntheit und inneren Frieden zu verwandeln, ist folgender:

Fange an, dem was ist weniger Widerstand zu leisten. Und heiße es stattdessen willkommen.

Ganz besonders wichtig ist dies, wenn es um Gefühle geht. Akzeptieren wir ein negatives Gefühl an, geben wir ihm die Erlaubnis, wieder zu verschwinden. Halten wir es stattdessen fest, verfolgt es uns solange, bis wir es schlussendlich doch akzeptieren müssen.

Wenn du einige meiner Artikel gelesen hast, müsste dir dieses Prinzip bereits vertraut sein.

Innerer Frieden entsteht durch Annahme

Innerer Frieden

Was du vielleicht noch nicht wusstest:

Das Prinzip der Annahme gilt nicht nur für Gefühle, sondern für nahezu alle Dinge im Leben.

  • Du hast gerade deinen Job verloren? Akzeptiere diese Situation, anstatt dich zu beschweren und inneren Widerstand zu leisten.
  • Du stellst fest, dass du immer wieder Schwierigkeiten damit hast, dich dem anderen Geschlecht zu nähern? Oder dass du immer die falschen Partner triffst? Gestehe dir ein, dass Dating und Beziehungen nicht wirklich dein Fachgebiet sind.
  • Es ist Winter und das graue Wetter macht dir wieder zu schaffen? Nimm hin, dass du gegen diesen Umstand nicht wirklich viel machen kannst. Außer, du hast wie ich die Freiheit, dir deinen Wohnort selbst aussuchen zu können.

Aber halt mal, magst du jetzt denken.

Ist das nicht eine ziemlich negative Haltung, die du hier vertrittst?

Nein, ist es nicht.

Der Unterschied zwischen Annehmen und Hinnehmen

Nur, weil du einen Umstand akzeptierst, heißt das nicht, dass du dich mit ihm zufriedengeben musst.

Im Gegenteil – erst, wenn du die gegenwärtige Situation wirklich vollständig annimmst, wird in dir die nötige Energie frei, die du brauchst, um etwas zu ändern. Inneren Widerstand zu leisten verbraucht nämlich sehr viel emotionale Energie.

Nehmen wir also nochmal eines der oben genannten Beispiele – Dating und Beziehungen.

Was wären die Schritte, die du an dieser Stelle gehen müsstest, um der Situation mit Akzeptanz zu begegnen?

  1. Sei ehrlich mit dir.
    Gestehe dir ein, dass du keinen Schimmer davon hast, worauf es bei der Partnerwahl ankommt.
  2. Nimm die gegenwärtige Situation an
    Spüre all den Schmerz, der sich aufgrund deines wahrgenommenen Mangels in dir angesammelt hat. Heiße das Gefühl willkommen. Sage dir, dass alles so, wie es gerade ist, ok ist. Sage dir, dass du ok bist. Auch, wenn du momentan noch vom Gegenteil überzeugt sein magst. Gehe erst zum dritten Schritt über, wenn du wirklich die Wahrheit dieser Worte spürst.
  3. Frage dich, was du tun kannst.
    Jetzt, wo du die angefangen hast, die Gegenwart anzunehmen, weißt du genau, wo du stehst. Da du beim ersten Schritt ehrlich mit dir warst, kannst du jetzt auch besser einschätzen, welche Schritte nötig sind, um deinen Umstand zu ändern. In unserem Fall wäre es vielleicht ein Ratgeber zum Thema Dating.

Du siehst also: Innerer Frieden stellt sich immer dann ein, wenn du zunächst annimmst, was ist.

(Lies auch: 7 wirksame Tipps gegen Innere Leere)

2. Innerer Frieden: Ersetze Müssen durch Können

Dies ist einer der krassesten Schritte, die du auf deinem Weg zu einem selbstverwirklichten und entspannten Leben gehen kannst.

Viel zu oft neigen wir nämlich dazu, uns selbst innere Zwänge aufzuerlegen.

  • Ich muss noch etwas für die Uni machen.
  • Ich muss diesen Job bekommen.
  • Da hätte ich mich aber mehr anstrengen müssen.
  • Mir muss doch langsam mal eine Geschenk-Idee für Dieter einfallen.

Das Problem dabei ist: Je mehr „Müssen“ du in deinem Leben hast, desto eingeengter fühlst du dich.

Innerer Frieden wird sich so garantiert nicht einstellen.

Manchmal darfst du auch einfach nichts machen

Innerer Frieden

Mehr Freiheit, Gelassenheit und Verantwortung

Die Sprache, die wir zur Kommunikation mit uns selbst verwenden, ist ein Werkzeug zur Erschaffung unserer eigenen Realität. Jede erfolgreiche und gleichzeitig glückliche Person ist sich dieser Tatsache bewusst.

Sobald du also anfängst, in einer positiveren Art und Weise mit dir zu reden, wird sich mehr Zufriedenheit und Gelassenheit in deinem Leben einstellen.

Besonders gilt dies für den Wandel vom „Müssen“ zum „Können“.

Nehmen wir mal an, dass du ein Student bist. In zwei Wochen steht nun eine Klausur an, für die du noch nicht sehr viel gelernt hast.

Wenn in deinem Kopf nun der Gedanke erscheint, dass du für die Klausur lernen „musst“, ignorierst du damit eine wesentliche Tatsache: Da hast dir dein Studium selbst ausgesucht.

Und nur dein Wunsch nach einem guten Abschluss macht aus dem Lernen für die Klausur ein „Müssen“.

Je mehr du also anfängst, im „Können“ zu denken, desto mehr bist du dir der Freiheit in deinem Leben bewusst. Gleichzeitig übernimmst dadurch Verantwortung für deine eigenen Entscheidungen.

Und desto schneller stellt sich innerer Frieden und ein Gefühl von Entspannung ein. Es gibt nämlich sehr wenige Dinge, die du wirklich tun musst.

Atmen vielleicht. Oder meinen Blog lesen.

(Lies auch: Authentisch sein: 7 Tipps um mehr du selbst zu sein)

3. Innerer Frieden: Stelle dir das Schlimmste vor

Wenn du ein paar meiner anderen Artikel gelesen hast, magst du jetzt vielleicht glauben, dass ich mir total widerspreche. Schließlich sind es gerade Horrorszenarien, vor denen ich hin und wieder warne.

Falls du jetzt also ein bisschen verwundert bist, probiere es selbst einmal aus:

Denke an eine Sache, wegen der du dir in letzter Zeit immer wieder Gedanken gemacht hast. Die dir so richtig Sorgen bereitet.

Nun frage dich: Was ist das Schlimmste, das dir hier passieren kann?

Versuche, dir die Antwort auf diese Frage so detailliert wie möglich vorzustellen. Achte außerdem darauf, dass du wirklich jede noch so unwahrscheinliche, schreckliche Eventualität miteinbeziehst.

Dann überlege dir, was du – für den Fall, dass das Schlimmste passiert – machen kannst.

Wie du dich entweder vorher dafür wappnen könntest. Oder, was du im Nachhinein machen kannst, um den Schaden etwas zu begrenzen – bzw. entsprechend zu reagieren.

Nachdem du diese Übung (am besten schriftlich) gemacht hast, wirst du höchstwahrscheinlich zwei Erkenntnisse haben:

  1. Meistens sind die Dinge, die passieren können, gar nicht so schlimm.
  2. Du hast nahezu immer mehr Optionen, als du denkst.

Diffuse Ängste sind die schlimmsten

Nehmen wir also zum Beispiel an, dass du bei einer Firma arbeitest, mit deren Boss du dich unlängst gestritten hast. Du befürchtest nun, dass man dich feuert.

Wenn du die oben beschriebene Übung durchgehst, wirst du merken, dass diese Situation zwar tragisch ist, für dich aber nicht den Weltuntergang bedeuten wird.

Schließlich gibt es heutzutage viele verschiedene Möglichkeiten, sein Geld zu verdienen. Du könntest dich woanders bewerben, dich weiterbilden, ein eigenes Unternehmen aufbauen oder zur Not sogar für eine Zeit Sozialhilfe empfangen.

Leider haben wir Menschen die evolutionäre Neigung, uns viel zu viele Sorgen zu machen. Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, deinen eigenen Sorgen auf den Grund zu gehen, stellt sich innerer Frieden und Entspannung ein.

4. Innerer Frieden: Investiere in erfüllende Freundschaften

Alle Tipps, die du bis jetzt gelesen hast, lassen sich bequem alleine anwenden.

Trotzdem solltest du jedoch nicht ignorieren, dass du ein Mensch bist – und damit ein soziales Wesen. Nährender Kontakt zu deinen Mitmenschen ist damit zwangsweise eines deiner Grundbedürfnisse.

Langfristig gesehen stellt sich innerer Frieden deshalb besonders dann ein, wenn du dich mit den richtigen Menschen umgibst.

Ob es sich dabei um Freunde, Familie, einen Partner oder einen Mentor handelt, ist zweitrangig.

Innerer Frieden stellt sich am besten im Kreise vertrauter Menschen ein

Innerer Frieden

Freunde finden

Falls du dich jetzt fragst, wie du diese Menschen in dein Leben ziehst – hier sind ein paar Tipps:

  1. Mache Freundschaften und Beziehungen zu einer Priorität in deinem Leben.
    Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass es bei dem Aufbau von Freundschaften gar nicht so sehr darauf ankommt, was genau man macht. Viel entscheidender ist ist, dass dir Freundschaften wichtig sind.
    Der Rest wird sich dann fast automatisch einstellen. Beispielsweise wirst du dich dabei ertappen, wie du häufiger etwas für deine Freunde machst und deinen Terminkalender mehr auf deine sozialen Kontakte ausrichtest.
  2. Gehe clever vor.
    Falls du neue Menschen kennenlernen möchtest, solltest du dich an den passenden Orten aufhalten. Dort, wo sich die Menschen befinden, die du treffen möchtest.
    Wenn du zum Beispiel intensive philosophische Gespräche wertschätzt, brauchst du nicht erwarten, dass dir in einem Nachtclub deine nächste beste Freundin über den Weg laufen wird.
  3. Werde zu der Person, mit der du gerne Zeit verbringen möchtest.
    Dieser Tipps ist fast der wichtigste – trotzdem wird er gerne außer Acht gelassen.
    Alle Verhaltensweisen und Tugenden, die du an anderen Menschen schätzt, solltest du zunächst selbst an den Tag legen – egal ob es Pünktlichkeit, Fürsorglichkeit, Ehrlichkeit oder etwas ganz anderes ist. Du wirst merken, wie du dann ganz automatisch die passenden Menschen in dein Leben ziehst.

5. Innerer Frieden: Höre auf deine Intuition

Alle bisher genannten Tipps sind sehr effektiv.

Nichtsdestotrotz nützen sie dir nicht viel, wenn du von deiner eigenen inneren Stimme abgeschnitten bist. Und nicht weißt, was dir guttut.

Denn in diesem Fall wirst du die Tipps nur mechanisch anwenden, anstatt die tiefere Wahrheit dahinter zu verstehen.

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns mehr und mehr von unserer eigenen Intuition abschneiden lassen. Viele unserer Jobs beanspruchen ausschließlich unsere linke Gehirnhälfte – den Teil, der für logisches Denken zuständig sind.

Die andere Gehirnhälfte – der kreativere, emotionalere und intuitivere Teil unseres Gehirns – kommt dabei oft zu kurz.

Gerade dieser Teil ist aber wichtig, wenn wir ein gutes Gespür dafür entwickeln wollen, was uns guttut. Wenn wir anfangen möchten, mehr für uns zu sorgen und damit eine Basis für unseren inneren Frieden zu setzen.

Richtig genutzt kann deine Intuition dir als Kompass in vielen Lebenslagen dienen

Innerer Frieden

Willst du also, dass sich mehr Gelassenheit und innerer Frieden in dir einstellt?

Dann höre häufiger auf deine Intuition. (Lies auch: Dein innerer Kritiker: so zähmst du ihn in 3 Schritten)

Zum Beispiel, indem du anfängst, öfter in deinen Körper hineinzuspüren.

  • Welche Situationen sorgen dafür, dass sich in dir ein Gefühl von Stress breitmacht?
  • Wann fühlst du dich wohl und entspannt?
  • Wann motiviert, inspiriert und begeistert?
  • Wann ängstlich und einsam?

Meist sind es ganz bestimmte Situationen, die in dir neben einem bestimmten Gefühl auch eine bestimmte körperliche Regung hinterlassen. Nimm diese Regungen war und höre auf die Signale deines Körpers.

Versuche außerdem, nicht jedes Problem mit bewusstem Denken lösen zu wollen. Dies ist eine Angewohnheit, die besonders in westlichen Ländern sehr verbreitet ist. Und die uns manchmal mehr im Weg steht, als dass sie uns hilft.

Indem du die Dinge stattdessen einfach mal sein lässt und darauf vertraust, dass sich zu der richtigen Gelegenheit schon der richtige Weg finden wird, fängst du an, eine tiefere, in dir verborgene Intelligenz anzuzapfen.

Und dann stellt sich innerer Frieden in dir ein.

Bist du ein Sklave deiner Gedanken?

Hole dir meine 33 exklusiven Tipps um besser zu denken. Du wirst negative Gedanken loslassen, Selbstzweifel überwinden und ein starkes Mindset aufbauen. Die Tipps sind garantiert kostenlos. Und garantiert gut. 

4 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Ina
    Ina sagte:

    Der liebe innere Frieden, alle suchen ihn, (fast) keiner findet ihn.
    Oder vielleicht doch?

    Ich persönlich finde die Ratschläge gut.
    Erinnert mich sehr stark an Achtsamkeit (oder auch Achtsamkeitstraining) ;-)

    Schließlich können wir doch alle inneren Frieden und mehr Gelassenheit gebrauchen.

    Vielleicht versteckt der innere Frieden sich ja auch in Katzenvideos ;-)

    Antworten
  2. Kosta
    Kosta sagte:

    Sehr schön geschrieben. Das erinnert mich an meine Lieblingsphilosophen Epiktet und Seneca, die der Philosophie der Stoa angehören. Innerer Frieden bedeutet aber auch viel Arbeit an sich selbst. Das schaffen leider nur wenige, denn sie machen ihr Leben nur von den äußeren Umständen oder anderen Menschen abhängig. Dabei ist gerade das Innenleben am Wichtigsten.

    Antworten