Keine Motivation? 8 Motivationstipps, die wirklich funktionieren

keine Motivation Es gibt Momente im Leben, da hat man einfach keine Motivation.

  • Keine Motivation zum Arbeiten.
  • Keine Motivation zum Lernen.
  • Keine Motivation zum Sport.
  • Keine Motivation zum Aufräumen.
  • Keine Motivation für irgendetwas.

Egal, wer du bist, und egal, was deine Ziele sind: Motivationstiefs gehören zum Leben dazu.

Schließlich sind wir keine Maschinen, die auf Knopfdruck Befehle ausführen und emotionslos endlose To-Do-Listen abarbeiten…

Ich persönlich kenne keinen Menschen, der immer zu 100% motiviert ist.

Das soll natürlich nicht heißen, dass du nichts gegen deine fehlende Eigenmotivation tun kannst.

Es gibt nämlich ein paar sehr effektive Motivationshilfen, um wieder voller Energie deine Aufgaben zu verfolgen.

Und genau darum geht es in diesem Artikel.

Übrigens: Du kannst dir die Kurzfassung des Artikels auch als Video anschauen: 

8 effektive Tipps gegen fehlende Motivation

Suchst du deine Motivation, wie eine verloren gegangene Socke? Dann bist du hier richtig.

Im Folgenden die 8 effektivsten Tipps gegen fehlende Motivation.

Für mich persönlich funktioniert Motivationstipp Nummer 8 am besten.

Tipp Nummer 5 hingegen ist sehr tiefgehend und kann dich ziemlich erschüttern. Aber manchmal liegt genau dort der Hund begraben.

1. Nutze den Motivationsquickie!

Wahrscheinlich kennst du es:

Du hast dir etwas fest vorgenommen, aber überhaupt keine Motivation dafür:

  • Dein Bewerbungsschreiben fertig zu stellen
  • Joggen zu gehen
  • Für die nächste Klausur zu lernen
  • Die Steuererklärung zu machen
  • Die wichtige Präsentation für nächste Woche vorzubereiten

Seit Stunden drückst du dich vor der Aufgabe und prokrastinierst so gut, dass Homer Simpson stolz auf dich wäre.

Dann probiere es mal mit einem Quickie!

Nein, nicht die Art von Quickie an die du gerade denkst (du Ferkel), sondern mit dem Motivationsquickie.

Wie das funktioniert?

Ganz simpel.

Nimm dir vor, die geplante Aufgabe für 5 Minuten zu machen.

Zu 5 Minuten kannst du dich sicherlich überwinden, richtig?

Was aber in den meisten Fällen passiert, ist interessant. Aus 5 Minuten werden nämlich schnell 30, 60 oder sogar 90 Minuten.

Das liegt daran, dass es in 99% der Fällen nur der Anfang ist, der uns so viel Überwindung kostet.

Sobald wir mal angefangen haben und in der Aufgabe drin sind, läuft es viel einfacher.

motivationstipps

Der 5 Minuten Motivations-Quickie bewirkt Wunder!

Ist dir schon aufgefallen, dass wenn du erst mal joggen bist, deine Steuererklärung machst, lernst oder etwas anderes tust, es dir nicht mehr schwer fällt? Ja vielleicht sogar plötzlich Spaß macht?

Eben.

2. Kleine Schritte

Häufig sind wir unmotiviert, weil unser Ziel zu groß und mächtig erscheint. Wir glauben, dass es unmöglich ist, es zu erreichen.

Stelle dir vor, du willst ein Buch schreiben..

Die Aufgabe erscheint so groß, dass es leicht ist, die Motivation zu verlieren (Ich weiß, wovon ich spreche, da ich mehrere Bücher geschrieben habe).

Aber woraus besteht ein Buch? Aus Kapiteln. Und jedes Kapitel aus Unterkapitel. Und jedes Unterkapitel aus Absätzen.

Ein Buch zu schreiben kann sehr einschüchtern sein. Aber wie sieht es mit einem Kapitel aus? Und einem Unterkapitel? Und einem Absatz?

Ich denke, du verstehst, worauf ich hinaus will.

Wenn du deine Aufgabe oder dein Ziel in kleine Schritte aufteilst, scheint es viel greifbarer und realistischer.

Und das ist sehr wichtig für deine Motivation.

Wenn du nämlich glaubst, etwas nicht schaffen zu können, fehlt dir auch die Motivation.

motivationshilfe

Teile deine Aufgabe in kleine Schritte auf

Wenn du noch nie im Fitnessstudio warst und es dein Ziel ist, mit 100kg. Kniebeugen zu machen, bist du demotiviert.

Wenn du dir erst mal vornimmst, 3×10 Wiederholungen ohne Gewicht zu machen, sieht das anders aus.

Vergiss nicht: Auch jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.

(Lies auch: Antriebslosigkeit überwinden)

3. Mach es als Erstes am Tag

Es gibt in deinem Leben sicherlich einige Dinge, die du nicht gerne tust. Leider sind es oftmals genau die Dinge, die wichtig sind um deine Ziele zu erreichen.

Vermutlich schiebst du diese Aufgaben solange vor dir her, wie nur möglich …

Weißt du, was besser funktioniert?

Mach sie so früh wie möglich am Tag.

Was viele Menschen nicht wissen: Unsere Willenskraft ist begrenzt. Und je mehr Aufgaben wir erledigen, die Willenskraft kosten, desto weniger haben wir davon.1

Morgens ist dein Willenskraft-Tank also noch voll.

Ein weiterer großer Bonus: Du wirst dich den restlichen Tag entspannt und gut fühlen, weil du das Schlimmste schon hinter dir hast.

Nehmen wir zum Beispiel an, du hast dir fest vorgenommen, jeden Tag 30 Minuten zu joggen.

Dann mache es noch vor der Arbeit. Dann hast du es hinter dir. Dann bist du stolz auf dich. Dann fühlst du dich gut, weil du deinen inneren Schweinehund überwunden hast.

Bei mir ist es zum Beispiel mit dem Schreiben so. Zwar macht mir das Schreiben Spaß, doch es fäll mir oft schwer, damit anzufangen. Und je länger ich damit warte, desto schwieriger wird es.

Dann kommt noch mein schlechtes Gewissen hinzu, die Selbstvorwürfe, usw. Du weißt, wovon ich spreche.

Deshalb ist Schreiben eines der ersten Dinge, die ich morgens tue. Während ich zum Beispiel gerade diese Zeilen schreibe ist es 09:37 Uhr.

Vermutlich werde ich noch 60 bis 90 Minuten weiterschreiben.

Selbst wenn ich den restlichen Tag nicht mehr produktiv bin, war es ein ziemlich guter Tag – weil ich das Wichtigste als Erstes erledigt habe.

4. Visualisiere NICHT dein Ziel

Ein häufiger Motivations-Tipp lautet, deinen Erfolg zu visualisieren.

Du sollst dir also gedanklich ausmalen, dass du dein Ziel schon erreicht hast:

  • Wie du über die Ziellinie deines ersten Marathons läufst.
  • Wie du aussiehst, wenn du 10 kg abgenommen hast.
  • Wie dein Büro aussieht, wenn du endlich den neuen Job hast.

Das Problem?

Dieser vermeintliche Motivations-Tipp stellt sich als Anti-Tipp heraus.

Positiv zu Visualisieren – dir zum Beispiel vorzustellen, wie du einen neuen Job bekommst oder eine Prüfung bestehst – führt in vielen Fällen dazu, dass du schlechtere Ergebnisse erzielst.2

Psychologen glauben, es liegt daran, dass wir durch positives Visualisieren fauler sind und uns schlechter vorbereiten, weil unser Gehirn glaubt, dass wir unser Ziel schon erreicht hätten.

keine Motivation mehr

Visualisiere NICHT dein Ziel

Wenn du dir also ausmalst, wie sexy du erst aussehen wirst, wenn du erst 10 kg abgenommen hast, glaubt dein Gehirn, du hast die 10 kg schon abgenommen – und dadurch bist du weniger motiviert, auch wirklich etwas für dein Ziel zu tun.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, doch ich habe dieses Phänomen schon oft bei mir selbst beobachtet. Je mehr ich mir vorstelle, dass ich etwas schon erreicht habe, desto schwerer fällt es mir, mich dafür zu motivieren.

Was funktioniert also besser?

Dass du dir all die Zwischenschritte ausmalst. Die Schwierigkeiten, die Probleme, die Risiken – und wie du damit umgehen wirst.

Dadurch bereitest du dich innerlich besser darauf vor.

5. Gönn dir eine Auszeit

Du hast überhaupt keine Motivation mehr? Du fühlst dich energielos und schlapp? Du bist komplett demotiviert?

Dann gönne dir eine Auszeit!

Deine Batterien aufzuladen bewirkt oft Wunder.

Das kann bedeuten, ein kurzes Nickerchen oder einen Spaziergang zu machen. Es kann bedeuten, den restlichen Tag frei zu nehmen. Oder es kann bedeuten, mal mehrere Tage abzuschalten.

In unserer immer hektischeren und schnelleren Welt vergessen wir oft, uns genügend Ruhe zu gönnen.

Doch ohne Entspannung ist irgendwann auch keine Anspannung mehr möglich. Ohne Pausen und Ruhephasen hast du früher oder später keine Motivation und keine Energie mehr.

keine Motivation zu lernen

24/7 arbeiten ist Blödsinn!

Nicht selten entstehen auch unsere größten Durchbrüche in Ruhephasen.

Dann haben wir wichtige Erkenntnisse, sammeln neue Motivation und kommen zu neuen Kräften.

Falls du also in letzter Zeit Vollgas gegeben hast und jetzt gar keine Motivation mehr hast, lege eine Pause ein.

Paradoxerweise kommt man manchmal nur vorwärts, wenn man stehen bleibt.

6. Hinterfrage deine Ziele

Es ist vollkommen normal, hin und wieder keine Motivation zu haben.

Wenn du jedoch seit langer Zeit unmotiviert bist und dir dauerhaft die Energie fehlt, solltest du mal deine Ziele hinterfragen.

Es gibt unzählig viele Tipps zum Thema Zielsetzung.

Doch nur selten wird über das Warum hinter den Zielen gesprochen.

Dir ein Ziel zu setzen ist jedoch nutzlos, solange du nicht weißt, warum du es dir setzt.

Denn die Motivation hinter deinem Ziel bestimmt maßgeblich darüber, wie motiviert du dauerhaft an deinem Ziel arbeiten wirst.

Keine Motivation

Hinterfrage deine Ziele – und sei ehrlich!

Wenn du etwas nur tust, um deine Eltern zu beeindrucken, des Geldes wegen oder weil du denkst, dass es sich so gehört, wirst vermutlich dauerhaft unter Motivationsproblemen leiden.

Wenn du dir Ziele setzt, die mit deinen tiefsten Werten und Überzeugungen übereinstimmen, die dich herausfordern und inspirieren, wirst du viel seltener mit Motivationsproblem kämpfen.

Wer wird eher abnehmen?

  1. Ein Mensch, dem der (selbst übergewichtige) Doktor empfohlen hat, aus gesundheitlichen Gründen abzunehmen?
  2. Ein Mensch, der sich fest vorgenommen hat, ein gesundes und aktives Leben zu führen, Essen nicht mehr als Ersatzbefriedigung zu sehen, und der eine Sportart finden will, die im Spaß macht?

Wenn du dauerhaft keine Motivation mehr hast, hinterfrage deine Ziele. Und finde etwas, das für dich fuc*ing bedeutungsvoll ist.

7. Vermeide Ablenkung

Weißt du, was der Produktivität- und Motivationskiller Nummer 1 ist?

Ablenkung!

  • E-Mails.
  • Facebook.
  • Instagram.
  • Netflix.
  • Youtube.
  • Tinder.

Diese Biester halten dich davon ab, das zu tun, was du dir vorgenommen hast.

Ich meine das verdammt ernst.

Internet und Social Media fressen deine Motivation und Produktivität zum Frühstück. Und zwar sprichwörtlich.

Wenn du morgens als erstes E-Mail und Social Media checkst, ist deine Motivation flöten. Wenn du versuchst, etwas zu erledigen, während alle 3 Minuten dein Smartphone piept und blinkt, sowieso.

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich mein Smartphone an vielen Tagen bis zum Mittagessen auf Flugmodus lasse.

Es ist unglaublich, wie viel motivierter und produktiver ich dadurch vormittags bin.

fehlende Motivation

Benutzt du dein Smartphone oder dein Smartphone dich?

Wenn du keine Motivation hast, prokrastinierst oder schlichtweg nicht voran kommst, vermeide Ablenkung.

  • Schalte dein Smartphone auf Flugmodus und leg es in ein anderes Zimmer.
  • Vermeide Youtube, Netflix, Nachrichten-Seiten oder andere Zeitkiller.
  • Sage Kollegen oder Mitbewohnern, dass du ungestört sein möchtest.

Vergiss nicht: Fokus ist einer der Schlüssel für Motivation.

8. Erinnere dich an dein Warum

Du hast dir ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Doch auf dem Weg dorthin gibt es unerwartete Herausforderungen, große Hürden und leider auch Rückschläge.

Willkommen Kumpel, das nennt man Leben!

Die meisten Ziele im Leben, die bedeutungsvoll sind, sind nicht einfach. Denn wären sie einfach, wären sie nicht bedeutungsvoll.

Was dir in schwierigen Phasen helfen kann, ist dich an dein Warum zu erinnern.

  • Warum willst du dein Ziel erreichen?
  • Warum hast du damit angefangen?
  • Warum lohnt es sich, weiterzumachen?
  • Was würde passieren, wenn du aufgibst?

Ein starkes Warum ist die größte Antriebskraft, wenn es mal hart auf hart kommt (deshalb ist Motivationstipp 6 auch so wichtig).

Wenn du ein klares Warum hast, wirst du weitermachen, selbst wenn es schwer ist, du Rückschläge erlebst oder keine Motivation hast.

Je stärker das Feuer in dir brennt, desto mehr Antrieb und Zielstrebigkeit hast du.

Motivation ist somit oft ein Nebenprodukt eines selbstbestimmten Lebens. Eines Lebens, das auf deinen Werten, Vorstellungen und Zielen basiert, nicht auf denen anderer.

Folge deinem Weg im Leben. Denn das ist der einzige Weg, den du wirklich motiviert gehen wirst.

Leidest du unter negativen Gedanken?

In meinem Ratgeber Mindset erfährst du, wie du deine Gedanken kontrollieren kannst.  Dadurch wirst du negative Gedanken loswerden, Altes und Belastendes loslassen und mehr Lebensfreude spüren. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

  1. Baumeister, R. F.; Bratslavsky, E.; Muraven, M. & Tice, D. M. (1998). Ego Depletion: Is the Active Self a Limited Resource? Journal of Personality and Social Psychology 74.5: 1252-265
  2. Fredrico L. Narvacan, Niño & Evangeline, Atienza-Bulaquiña & D. Evangelista, Lucille. (2014). Effects of Visualization on Academic Performance of College Students. International Journal of Information and Education Technology. 4. 156-160. 10.7763/IJIET.2014.V4.389.
17 Kommentare

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  1. Toxic
    Toxic sagte:

    Endlich mal jemand der sagt man solle nicht visualisieren. Dieses komische Gefühl nach dem visualisieren dass ich danach erst recht keine Motivation mehr hätte dafür zu arbeiten ist also wahr und beweist wie viel bullshit im Internet an Tipps kursieren..danke

    Antworten
  2. Ronax
    Ronax sagte:

    Hey Anchu toller Artikel, ich verfolge dich schon länger.
    Und muss sagen es ist ziemlich spannend so ne andere Seite zu sehen…

    Ich hätte da ne Idee für ein nächsten Blogbeitrag. Und zwar eventuell über “P*rnosucht” und wie man damit am besten umgeht.

    Antworten
  3. Olivia
    Olivia sagte:

    Dein Artikel kommt genau zur richitgen Zeit! Du sagst es, social media und co. lenken total ab. Ich bin dabei eine für mich passende Morgenroutine zu schaffen und da müssen Handy und Emails einfach warten. Danke für deine Tipps! lg Olivia

    Antworten
  4. Heike
    Heike sagte:

    Hey Anchu,
    ich lese schon länger deine Beiträge und möchte heute einmal sagen wie sehr ich deine Art des Schreibens genieße. So witzig, erfrischend ehrlich und deutsch. Herrlich! Aber nun zu deinem Artikel. Ich finde das sich manchmal auch der Blick zurück lohnt. Zu sehen was man schon alles erreicht hat hilft ungemein auch die vor einem liegenden Aufgaben mit Leichtigkeit anzugehen. Das ist meine große Motivation.
    Liebe Grüße
    Heike

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Heike,
      vielen Dank für dein Feedback, das freut mich sehr!
      Deine Ergänzung ist ein super Punkt! Oft “feiern” wir viel zu selten unsere Erfolge und sehen nur all das, was wir noch nicht haben.
      Danke für die Ergänzung.
      LG

      Antworten
  5. Barbara
    Barbara sagte:

    Hi Anchu
    Tipp Nr. 1 hat mir gerade geholfen das Badezimmer auf Vordermann zu bringen :-)))
    und Tipp Nr. 3 finde ich sehr empfehlenswert!

    Deine Tipps sind immer wieder Ansporn. Danke!

    Lg Barbara

    Antworten
  6. Katrin
    Katrin sagte:

    Motivation ist natürlich (bei wem nicht?) ein Thema bei mir. Manche Dinge müssen halt sein.

    Aber: Immer öfter frage ich mich, was genau mir eigentlich wirklich wichtig resp. was tatsächlich notwendig ist. Und das ist verdammt wenig. Der große Rest ist IMHO die (oft auf subtile Weise vermittelte) Erwartung anderer, die wir verinnerlicht haben.

    Ich persönlich mache (ist vielleicht eine Typfrage) gute Erfahrungen damit, eher zu schauen, was das Leben mir aus freien Stücken so bietet, ohne viel Aufwand. Und nur dann, wenn’s mich echt packt (also selten *gg*), dann mobilisiere ich mich.

    Das wäre vermutlich anders, wenn ich in der Wildnis leben müsste. Da wäre es allerdings keine Frage der Motivation, sondern des Überlebens.

    Antworten
  7. Thomas
    Thomas sagte:

    Hi Anchu,
    zu Punkt Nr. 4:
    Das Problem liegt an dem Halbwissen, dass viele Coaches, Experten und selbsternannte Gurus raus geben. Es liegt wahrscheinlich auch daran, dass man so mehr Geld verdienen kann. Wenn zum Beispiel jemand ein umfangreiches Selbsthilfe-Buch heraus gibt und darin wirklich alle Schritte aufführt, die notwendig sind, um ein “erfülltes Leben” zu führen, was wird dann passieren?
    Wahrscheinlich sagt da schon der Buchverlag: “Das geben wir Häppchenweise raus und diese Infos halten wir zurück. Sonst könnte der Käufer ja wirklich in der Lage sein ein “erfülltes Leben” zu führen. Aber dann kauft er nix mehr!”

    Mein persönlicher Tipp:
    Nach Ausschau halten, wer es wirklich gut mit Dir meint – ist nicht so einfach aber es geht – wie zum Beispiel Herr Anchu Kögl :).
    Die Lebensratgeber-Ecke im Buchhandel meiden und lieber in die Abteilung Biografien wechseln.
    Wer mehrere Biografien erfolgreicher Menschen gelesen hat, wird den roten Faden und die Gemeinsamkeiten erkennen.

    Ansonsten kann ich Deinen Tipps nur zustimmen.

    So long!

    Antworten
  8. Amelie
    Amelie sagte:

    Hi Anchu,
    super Artikel mal wieder! Schön zusammen gefasst :) Motivation ist eigentlich ein Mythos, man muss einfach machen ;)

    Übrigens, was mir gerade noch einfällt zum Thema Visualisieren: Genau wie du sagst, sorgt es dafür, dass wir eher demotiviert sind. Das liegt wohl an zwei Gründen, zum einen weil wir unsere Identität an unser Ziel anpassen. Wenn ich Beispielsweise einen Marathon laufen möchte und mich im Ziel sehe, dann ändere ich meine Identität in dem Moment und seh mich bereits als Marathonläufer. Dann muss ich ja nicht mehr trainieren, ich bin es ja schon. Ich bin also nicht mehr motiviert. Übrigens auch ein Grund, warum man seine Ziele nicht in die Welt hinausposaunen sollte, was einem ja auch oft empfohlen wird. Das hat den gleichen Effekt.
    Der zweite Grund warum man nicht visualieren sollte, ist dass wir gelähmt werden von der Größe unserer Ziele. Wie du schon sagst, sollte man sich auf den Prozess konzentrieren. Sich also nicht im Ziel visualiseren, sondern dabei wir man jeden Morgen früh aufsteht um eine Runde laufen zu gehen. Jedes Mal wenn wir einen kleinen Schritt erledigt haben, sorgt ein bisschen Dopamin Austoß wohl wofür? Motivation! :D

    Liebe Grüße,
    Amelie

    Antworten