Minimalismus oder warum alles, was ich besitze, in einen Koffer passt

Minimalismus bedeutet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich bin da ein wenig extrem. Alles, was ich besitze, passt in einen mittelgroßen Koffer. Da ich kontinuierlich auf Reisen bin, besitze ich weder ein Auto noch eine Wohnung. Und nein, ich bin auch kein stolzer Besitzer einer Yacht.

Momentan besitze ich:

  • Drei T-Shirts und sechs Hemden.
  • Drei lange und zwei kurze Hosen.
  • Drei paar Schuhe (Schick, Alltag und Sport).
  • Zwei Pullover, einen Mantel, ein Sakko, eine Mütze und einen Schal.
  • Socken und Unterwäsche.
  • Laptop, Stativ, Smartphone, Kindle und einige weniger Bücher, die es nicht als E-Book gibt.
  • Einen Kulturbeutel.
  • Ein paar Kleinigkeiten.

Das ist weniger, als die meisten Menschen für ein Wochenendtrip einpacken. Sich auf derart wenig zu reduzieren ist sicherlich nicht für jeden etwas.

Ich werde dir also nicht empfehlen, den Großteil deiner Besitztümer zu verkaufen und aus einem Koffer zu leben. Genauso wenig werde ich dir raten, in eine abgelegene Hütte auf einem Berg zu ziehen und dich von dem zu ernähren, was dir Mutter Natur schenkt.

Allerdings möchte ich dich dazu anregen, ein wenig überflüssiges Zeug loszuwerden, weniger zu konsumieren und dafür mehr zu erleben. Es wird dir gut tun.

Minimalismus: Meine Geschichte

Ich entschloss mich im Oktober 2012 dazu, überflüssigen Krempel zu verkaufen und zu verschenken.

  • Klamotten, die ich nicht mehr anzog.
  • Bücher, die ich gelesen hatte.
  • Dinge, die ich nicht mehr benützte.

Zuerst löste ich mich nur von wenigem, dann geriet ich in einen Rausch und mistete immer mehr aus. Nach einigen Wochen hatte ich durch die Verkäufe überraschenderweise fast 500€ verdient. Mit dem Geld kaufte ich kurze Zeit später ein One-Way-Ticket nach Brasilien.

Minimalismus ist für mich mittlerweile selbstverständlich. Doch als ich damals ausmistete, war das anders.

Ich dachte, dass mir etwas Bedeutsames fehlen würde und ich den Verkauf gewisser Gegenstände bereuen könnte. Doch mit dieser Einschätzung lag ich zu 100% falsch.

Bis heute habe ich nichts von dem, was ich verkauft oder verschenkt habe, vermisst. Nicht ein einziges Mal. Auch nicht die Dinge, von denen ich dachte, dass sie einen emotionalen Wert für mich haben. Diese Erkenntnis hat mich zutiefst beeindruckt.

Wir hängen emotional an vielen Gegenständen, weil wir glauben, dass sie uns definieren und ein Teil von uns sind, doch letztendlich sind sie uns scheiß egal. Und das ist verdammt befreiend.

Was dich vom Minimalismus abhält

Weniger zu besitzen und minimalistischer zu leben wird dir gut tun. Doch das ist manchmal gar nicht so einfach.

Vielleicht hast du auch schon mal versucht auszumisten und gemerkt, dass du alles noch irgendwie und irgendwann mal gebrauchen könntest. Das hässliche Tigerkostüm vom Karneval 2007 weggeben? Und wenn ich es doch noch mal anziehe? Oder vielleicht wenn ich mal Kinder habe?

Dass es uns so schwer fällt von Dingen zu trennen liegt an dem Phänomen der Verlustaversion. Dieses Phänomen bezeichnet die menschliche Tendenz, Verluste höher zu gewichten als Gewinne. Menschen erwarten zum Beispiel, dass der Verlust von einem Dollar mehr Einfluss hat als der Gewinn von einem Dollar.1

Sei es die Trennung des Partners, der Verlust von 5€ oder eben das Ausmisten des alten Tigerkostüms von 2007 (oder bist du als Spiderman gegangen?), Verluste kreieren emotionalen Schmerz. Deshalb ist es so schwer uns von Dingen zu trennen, auch wenn wir sie nicht mehr brauchen. Und damit meine ich nicht deinen Partner.

Dinge, die du getrost ausmisten kannst

Alles, was du doppelt oder dreifach besitzt oder weniger als drei oder vier Mal im Jahr benutzt, kannst du getrost ausmisten – du wirst nichts davon vermissen. Hier eine Liste mit üblichen Verdächtigen:

  • Klamotten. Wahrscheinlich ziehst du immer die gleichen vier Hosen und Oberteile an. Alles, was du weniger als vier Mal im Jahr anhast, kann weg.
  • Schuhe. Du brauchst keine 20 Paar. Nein, auch nicht wenn du weiblich bist.
  • Fernseher. Raubt dir jede Menge Zeit und hält dich davon ab, dein Leben zu leben. Ausgewählte Filme kannst du auf DVD oder im Kino gucken.
  • CD’s. Wir leben im 21. Jahrhundert. Wie wär`s mit Digitalisierung?
  • Bücher. Ich lese fast ausschließlich auf meinem Kindle. Das spart Geld, Zeit und Ressourcen.
  • Auto. Manche brauchen ihr Auto, andere lieben es. Doch vielleicht kannst du darauf verzichten.

Du wirst sehen, es ist ein tolles Gefühl sich von überflüssigen Besitz zu lösen. Doch warum häuft sich überhaupt so viel Zeugs an?

Minimalismus vs. Konsumgesellschaft

Wir leben in einer Gesellschaft die sich immer stärker über Konsum und Besitz definiert.

Früher dachte ich, dass meine Besitztümer einen Teil meiner Identität ausmachen. Kaufte ich mir damals eine neue Jacke, fragte ich mich, welche wohl am besten meine Persönlichkeit widerspiegelt.

Genau das ist es, was Brad Pitt im Kultfilm Fight Club kritisiert:

“Du bist nicht deine Arbeit. Du bist nicht wieviel Geld du am Konto hast. Du bist nicht das Auto das du fährst. Du bist nicht der Inhalt deiner Geldbörse. Du bist nicht deine scheiß Cargohosen. Du bist der singende und tanzende Abschaum der Welt.”

Identität durch Besitz ist eine weit verbreitete Epidemie. Doch es ist auch der Motor unserer Wirtschaft.

Unternehmen investieren Milliarden in Marketing um dich glauben zu lassen, dass das, was du brauchst, ihr Produkt ist. Doch sobald du es gekauft hast, gibt es wieder ein neues Produkt, was dir noch mehr Glück, Freiheit, Attraktivität und Coolness verspricht. Du bist mit deinem Leben nicht zufrieden? Wird wohl daran liegen, dass du noch das alte iPhone 5 hast.

Mit jedem neuen Produkt was du kaufst, hast du das Gefühl, ein bisschen mehr zu dem Menschen zu werden, der du sein willst. Jedes neues Produkt verspricht dir ein wenig mehr von dem, was du dir so sehnlich wünschst.

Doch dieses Rennen kannst du nur gewinnen, indem du aussteigst. Bei mir hat die Konsumfalle jahrelang funktioniert. Ich glaubte, dass wenn ich erst den Look, die Uhr und den Duft aus den Magazinen habe, zu dem Mann werde, der ich schon immer sein wollte. Werbung beeinflusst uns alle.

Ich konsumiere, also bin ich.

Die Illusion von Selbstverwirklichung durch Konsum ist gut für die Wirtschaft, hat jedoch negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. So führt die Unersättlichkeit unserer Konsumwünsche nachweislich zu Unzufriedenheit.2 Doch diese Unzufriedenheit ist erwünscht, schließlich führt sie häufig zu weiterem Konsum.

Zufriedene Menschen, die ihre Identität nicht durch Besitz definieren, sind der Schrecken der Konsumwirtschaft. Ich kaufe mittlerweile fast nur noch Gegenstände, wenn ich sie wirklich brauche. Wenn ich mir eine neue Hose besorge, dann weil die alte kaputt ist oder nicht mehr passt. H&M wünscht sich sicherlich andere Kunden.

Shoppen als Hobby

Zu dem Problem, dass sich immer mehr Menschen durch Konsum definieren und sich davon mehr Glück erhoffen, kommt hinzu, dass Shoppen immer mehr zu einer Freizeitbeschäftigung wird.

Einkaufen dient zur Stimmungsverbesserung, Ablenkung oder zur Kompensation für irgendetwas anderes.3

Unzufrieden mit dem Beruf? Beziehungskrach? Seit zwei Jahren keinen Sex mehr? Egal, ist doch gerade Schlussverkauf!

Ist shoppen für dich ein Hobby?

Minimalismus und minimalistisch leben

Verstehe mich nicht falsch. Ich bin nicht gegen jegliche Art von Konsum. Ich werde nicht für immer das Nomadenleben führen, dass ich momentan führe.

Ich werde mir irgendwann eine Wohnung oder ein Haus zulegen, sie mit Möbel füllen, ein paar Bilder an die Wand hängen und ein Auto vor die Tür stellen.

Doch materielle Dinge sind eben nur materielle Dinge. Ein Auto bringt mich von A nach B, es definiert mich jedoch nicht. Genauso wenig ein Haus, eine Jeans oder ein scheiß Smartphone.

Minimalismus: Dinge machen, statt Dinge besitzen

Es geht beim Minimalismus somit nicht nur darum, weniger zu konsumieren und zu besitzen, sondern zu verstehen, was das wirklich bedeutungsvolle in deinem Leben ist und auf das Überflüssige zu verzichten. Mache mehr von dem, was dir gut tut und verzichte soweit wie möglich auf den Rest.

Anstatt dich auf Besitztümer zu konzentrieren, solltest du dich auf Erlebnisse fokussieren. Letztere formen wirklich deine Identität und machen dich zufriedener – selbst wenn sie Geld kosten. Geld in Erlebnisse zu investieren macht glücklicher als Geld für materielle Dinge auszugeben.4 Eine Weltreise wird dich ein Leben lang bereichern, ein neues Auto nicht. Außer du nutzt das Auto für eine Weltreise.

Materielle Dinge haben ihre Daseinsberechtigung, jedoch können sie das wirklich wichtige im Leben nicht kompensieren. Ein erfülltes Leben besteht daraus, Dinge zu machen, nicht Dinge zu besitzen.

  • Statt dir eine Designerjeans für 290€ zu kaufen, besorge dir ein Flugticket und verbringe ein Wochenende in einer fremden Stadt.
  • Statt am Wochenende Shoppen zu gehen, lerne eine neue Sprache, lerne ein Musikinstrument spielen oder lerne neue Leute kennen. Oder mache alles auf einmal.
  • Statt vor deinem Fernseher zu vergammeln, triff dich mit Freunden und unternimmt etwas.
  • Statt dich zu fragen, welcher Klamottenstil am besten deine Persönlichkeit ausdrückt, arbeite an deiner Persönlichkeit und lerne dich selbst besser kennen.
  • Statt dir ein neues Auto zu kaufen, plane eine Weltreise.

Die Erkenntnis, dass es ums erleben und nicht ums besitzen geht, kann dein Leben verändern. Als ich die Erkenntnis hatte, habe ich mich dazu entschlossen, mich selbstständig zu machen und um die Welt zu reisen anstatt eine Karriere als Wirtschaftsingenieur anzustreben.

Habe ich meine Entscheidung bereut? Nein, nicht ein einziges Mal. Ich besitze zwar nicht viel, aber ich fühle mich verdammt reich.

Einfach mal Scheiß drauf sagen!

 
Ist dir schon mal aufgefallen, dass dein Leben besser verläuft, wenn du öfters Mal Scheiß drauf sagst? Scheiß auf die Meinung anderer. Auf negative Gedanken. Auf die Angst. Auf all die Kleinigkeiten, die nicht wirklich wichtig sind. Lade dir meinen kostenlosen Ratgeber Innere Stärke herunter und lerne, öfter mal Scheiß drauf zu sagen.

Minimalismus oder warum alles, was ich besitze, in einen Koffer passt
5 (100%) 1 vote
  1. Kahneman, D. & Tversky, A. 1979. Prospect Theory: An Analysis of Decision under Risk
  2. Scitovsky, T. 1976. The Joyless Economy: An Inquiry into Human Satisfaction and Consumer Dissatisfaction.
  3. Weidekamp-Maicher, M. 2008. Materielles Wohlbefinden im späten Erwachsenenalter und Alter. Eine explorative Studie zur Bedeutung von Einkommen, Lebensstandard und Konsum für Lebensqualität.
  4. Van Boven, L.; Gilovich, T. Journal of Personality and Social Psychology 2003, Vol 85. To Do or to Have? That Is the Question
48 Kommentare

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  1. Gereon
    Gereon sagte:

    Alles schön und gut,
    funktioniert aber nur,
    – wenn der Strom nicht ausfällt
    – die Supermärkte beliefert werden
    – alles so weitergeht wie bisher
    – kein Krieg kommt
    – uns kein Elektromagnetischer Sturm trifft
    – kein Vulkan ausbricht
    – sich keine Kontinentalplatten verschieben.

    Das ist aber sehr unwahrscheinlich.
    Am Krieg wird massiv gezündelt,
    Einige Megaerdbeben (Kalifornien/New Madrid Vault) sind überfällig, ein X-Flare auch, und Yellowstone ist auch reif für etwas diuckes.
    Das Weltwährungssystem vor dem Kollaps und der Westen pleitererer, als alles, was je Schulden hatte.. Die Wirtschaft wird beschattet von den kreisenden schwarzen Schwänen und das Ganze Börsen und Warenhandelssystem lebt nur noch mit massiven Manipulationen. Mag sein, das es Dir so garde ganz toll geht, aber im Krisenfall wirst Du so zwischen Skylla und Carybdis zerrieben.
    Angesichts der Weltlage ist die Haltung eine enorme Realitätsverweigerung und bedarf einer Menge Gehirnwäsche.
    Wenn minimalistisch, dann Survivalrucksack, Messer schlafsack, Kochgeschirr, Wasserfilter, Angel und ein guter Bogen mit Pfeilen.

    Antworten
          • Einer
            Einer sagte:

            Nun ja… mit einem eigenen Haus und idealerweise einem großen Grundstück hat man eine reelle Chance, als Selbstversorger über die Runden kommen zu können, sofern man rechtzeitig für einen Kollaps vorgesorgt hat. Passivhaus, Solarzellen und Vertikalwindrad, die die Geothermie- und die Brunnenpumpe versorgen, schon hat man energietechnisch einen nicht zu unterschätzenden Grad an Unabhängigkeit erreicht. Den Garten zum Obst- und Gemüseanbau nutzen (mit Permakulturen geht so etwas ohne allzu großen Pflegeaufwand), ggf. Nutztierhaltung, schon kann man schnell lebensmitteltechnische Unabhängigkeit erreichen. Vorrat anlegen für Verbrauchsgüter, die knapp werden könnten (beispielsweise ein Sack Calciumcarbonat ist billig und reicht ein Leben lang zum Zähne putzen, wenn die Zahnpasta knapp wird, besser als Supermarktzahnpasta ist es außerdem auch noch). Und so durchaus noch zufrieden über die Runden kommen, wenn drumherum alles kollabiert.
            …nur mal so als Gedankenanregung…

          • Anchu Kögl
            Anchu Kögl sagte:

            Ja, ich hab mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Doch wenn es wirklich hart auf hart kommt, wird einem selbst das nicht dauerhaft weiterhelfen.
            Allerdings male ich mir nicht den Weltuntergang aus, denn meine Sorgen können a) an der Situation nichts ändern und b) werden sie mich davon abhalten, mein Leben jetzt zu genießen.

          • noch Einer
            noch Einer sagte:

            Ich sehe es genau anders herum. Mit Haus, Auto und diversen anderen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen ist man doch deutlich abhängiger davon, dass das “System” funktioniert.

            Ist man allerdings “frei” im Kopf in Bezug auf den Wohnort (durch Reisen, vorherige Umzüge etc.), möglichst unabhängig und pflegt einen eher minimalistischen Lebensstil, tut man sich im Worst-Case-Szenario sicher leichter, die Zelte abzubrechen und sich einen Ort zu suchen, an dem es dann sicherer ist.

            Klar, etwas zu essen braucht man überall. Doch hier gibt es je nach Gegend deutliche Unterschiede was die Lebenshaltungskosen angeht, wie wir alle wissen.
            Wenn man im besten Fall noch ein paar Reserven auf der hohen Kante hat und diese möglichst streut (neben reinem Erspartem z. B. etwas Gold, evtl. Immobilien, Aktien etc.) hat man zumindest eine gute Chance, dass nach einem Crash nicht gleich alles verloren ist, wenn auch wahrscheinlich ein großer Teil. Davon kann man dann aber im besten Fall noch einige Zeit in einem anderen Teil der Welt leben.

            Ist man aber “kopfmäßig unflexibel”, fest verwurzelt und zahlt noch an Haus und Auto ab (und wer tut das nicht?) ist man bei einem Crash oder gar Krieg schnell in Schwierigkeiten und abhängig von den äußeren Entwicklungen.

    • Benny
      Benny sagte:

      Was für ein sinnfreier Kommentar… offensichtlich fehlt es dir an geistiger Reife. Deswegen klotze aus, oder besser verkaufen und das Geld in Dich investieren (Bücher, etc.)

      Antworten
    • NurMeineKleineMeinung
      NurMeineKleineMeinung sagte:

      Wenn du mit der Einstellung “die Welt wird untergehen” lebst und nicht “Was kann ICH tuhen um dazu beizutragen das zu verhindern” dann wird es auch so kommen.

      Antworten
  2. André
    André sagte:

    Hallo Anchu,
    ich finde dein Artikel trifft den Nagel auf den Kopf! Aus meiner Sicht spielt der Besitz von Dingen den Menschen Ihre Sicherheit nur vor. Ich lebe in der Schweiz und weiss was Angstmacherei ist. Hier wird vieles getan und mit dem Deckmantel Reichtum – und Wohlstandschutz begründet. Doch glückliche und zufriedene Menschen in Massen sucht man hier vergebens. Da nützen auch Berg – und Seesicht aus der Attikawohnung, vier Autos und ein Pool im Garten nichts. Solche Dinge lenken die meisten Leute nur von sich selbst und Ihren Problemen ab. Dies ist aber in den meisten fällen ein Weg in Richtung Sackgasse….
    Gruss andré

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi André,
      Ja, mir ist das auch aufgefallen. Gerade in den Ländern, wo die Leute wenige haben, scheinen viele glücklicher zu sein. Ich denke, das liegt zum Teil eben daran, dass sie sich nicht aufs konsumieren sondern aufs erleben fokussieren.
      LG

      Antworten
  3. Patrick Müller
    Patrick Müller sagte:

    ja da hast du vollkommen recht anchu, geniale sichtweise wie man das leben extrem vereinfachen kann und dadurch freier wird, desto weniger man besitzt desto freier fühlt man sich…das leben radikal auf einen wichtigen punkt in deinem leben reduzieren und alles andere räumst du weg wie schuppen von deiner haut…einfach und simple sollte das leben sein, mit frauen, mit sich selber usw…tja ich glaube ich muss auch mal ein buch über dieses thema schreiben! bis dann leute und weiter so

    Antworten
  4. Michael
    Michael sagte:

    Hey Anchu,
    ich fühle voll mit dir. Ich war früher auch so ein Konsum Junky und dachte das es mich glücklich macht. Im nach hinein stellte ich fest
    das mich ganz andere Dinge glücklich machen die mit dem absolut nichts zu tun haben.
    Somit habe ich gelernt Stück für Stück von solchen materiellen Dingen zu trennen.
    Zusätzlich habe ich auch durch massive Schulden dadurch gelernt das es einfach nicht Wert ist sich so für den Konsum zu Opfern.
    Was mich zb. glücklich macht sind einfache Dinge zb. gutes Italienisches,Schwäbisches Essen mit Freunden oder der Familie.
    Ich lese gerne,treibe Sport. Gehe gerne in Cafes und Bars und unterhalte mich mit Menschen.
    Ich bekomme eine Allergie wenn ich zum Shoppen gehe. Ich gehe schon gar nicht mehr Shoppen. Wenn ich die Menschen dort sehe denke ich oft wie kann man nur so Konsum Geil sein. Man könnte meinen es laufen nur noch Vampire herum.
    Das werden einige noch lernen das der Konsum nicht glücklich macht.
    Das ist auch das was zb die Südländer schon lange verstanden haben. Schauen wir in die deutschen Gesichter sind die meisten unzufrieden. Warum wohl ? Warum sind Italiener, Spanier zufriedener ? Der Italiener erfreut sich am Espresso der deutsche nicht mal mehr wenn er ein Haus,Auto usw besitzt. Das ist die traurige Realität. Deshalb sage ich lebe dein Leben. Und wenn wie der obere Gereon beschreibt das schreckliche Dinge passieren dann werden sie so oder so passieren und du kannst eh nichts ändern. Deshalb LEBE JETZT …………..In dem Sinne Gute Nacht……..Und danke Anchu..für die tollen Beitrag….

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Michael,
      da stimme ich dir voll zu. Oft wissen wir nicht, was uns glücklich macht. Doch materielle Dinge und Besitztümer sind es ganz sicher nicht.
      Wie du so schön beschreibst, sind es die simplen und häufig kleinen Dinge, die einen zufrieden machen. Sport, Freunde treffen, eine guten (italienischen) Kaffee genießen.
      Wenn das Leben vorbei ist, ist es vorbei. Und wann das ist, können wir nicht bestimmen.
      LG

      Antworten
      • Einer
        Einer sagte:

        Doch, auch materielle Besitztümer können einen glücklich machen. Oder besser: können helfen, einen glücklich zu machen. Wenn sie mir etwas ermöglichen, was mich glücklich macht. Ich liebe ausgedehnte Touren durch die Wälder, am liebsten lange, mehrtätige/wöchige mit Rucksack und Zelt. Und durchaus auch dem Mountainbike. Ohne genau diese Dinge wäre der Glücksfaktor wesentlich kleiner.
        Der entscheidende Faktor ist, ob man einfach nur stupide konsumiert, was die Werbung einem einredet haben zu müssen oder ob etwas bewußt kauft, um damit etwas tun zu können, was einen glücklich macht.

        Antworten
        • Anchu Kögl
          Anchu Kögl sagte:

          Hi Einer,
          da gebe ich dir recht. Auch ich selbst fahre super gerne MTB.
          Aber das meine ich nicht, wenn ich behaupte, dass Dinge einen nicht glücklich machen. Es geht mir mehr um unnötigen Konsum.
          Klar kann dich ein Mountainbike, eine Reise oder ein Musikinstrument dich glücklicher machen, obwohl sie Geld kosten. Aber du erlebst damit etwas.

          Antworten
  5. Claudia
    Claudia sagte:

    Hallo Anchu,
    ein brillantes Plädoyer dafür, den Mut zu haben, sich auf das Leben einzulassen, anstatt seine Ängste mit Besitz zu überdecken. Ich kenne den befreienden Effekt größerer Ausmistaktionen und ja: Du hast Recht – ich habe auch noch nie etwas vermisst. Was ich spannend finde, ist deine Flexibilität, JETZT so leben zu wollen, aber auch mehr Gebundenheit irgendwann nicht auszuschließen. Ich glaube, dass das Gefühl, jederzeit wieder loslassen zu können, zu großer innerer Freiheit führt, das Leben aktiv und immer wieder neu zu gestalten.
    Danke für den tollen Artikel!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Claudia,
      ich denke, man sollte etwas nie ganz ausschließen. Nur weil Freiheit momentan meine oberste Priorität ist, heißt das nicht, dass das immer so sein wird.
      Ich gib dir vollkommen recht. Loslassen ist eine sehr wichtige Tugend, um sich nicht selbst gefangen zu halten. Doch manchmal ist loslassen gar nicht so einfach. Oft halten wir an etwas fest, weil wir glauben, es definiert uns oder gibt uns halt, obwohl es uns nur hindert.
      LG

      Antworten
      • Afschin
        Afschin sagte:

        Also, meine Kinder sind definitiv keine Minimalisten :-) Aber es war für mich auch ein Prozess, ihnen ihre eigenen Weg gehen zu lassen. es war in sofern nicht sehr einfach, weil ich auch ihre Bedürfnisse nach Konsum akzeptieren musste/wollte. Mein Minimalismus in diesem Raum zu realisieren, war und ist eine echte Herausforderung.

        Dann viel Spaß in Brasilien :-)
        LG, Afschin

        Antworten
  6. Afschin
    Afschin sagte:

    Hallo Anchu,

    Was soll ich dazu sagen, ausser, dass ich alles unterstreichen und bestätigen kann, was Du schreibst und in Deinem Video ansprichst. Seit ich mich für diesen weg entschieden habe, habe ich mit weniger Einkommen, eine viel bessere Lebensqualität und vor allem viel mehr Zeit. Es ist ein großer Schnitt im Leben und anfangs kostet einem viel Kraft und Nerven, insbesondere, wenn Du eine Familie hast. Aber irgendwann, wenn Du die Freiheit spürst, willst Du nicht mehr in die Konsumfalle zurück.

    Besten dank für die Verlinkung zu meinem Beitrag. Um das Thema geht es auch in meiner aktuellen Podcast Episode. Ich habe mir erlaubt Deinen wertvollen Beitrag in Show Notes zu erwähnen und zu verlinken.

    Ich wünsche Dir viel spaß in der Tango-Stadt
    Herzliche Grüße
    Afschin

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Afschin,
      danke. Es war für mich alleine schon schwer mit wenig auszukommen, also ganzen großen Respekt davor, dass du es mit Familie geschafft hast. Da gab es sicherlich einige Schwierigkeiten.
      Danke für das verlinken. Ich höre mir gleich mal den Podcast an!
      Buenos Aires war genial, bin jetzt gerade in Brasilien.
      Liebe Grüße

      Antworten
  7. Liese
    Liese sagte:

    Ich geniesse seit Jahren meinem Pacht Garten/Gartenhaus. Das einziges Ding was ein bisschen unangenehm dort ist, sind die Blicke die die Nachbarn gelegentlich auf mich werfen, da ich so nicht dort leben wollen wie die: 10m2 Laube-ein Paar Lampen für die Nacht, ein altes Bad zum Duschen mit kaltem Wasser, ein Kompost Klo, und jeder Menge Platz zum Pflanzen/Gemüse kultivieren. Hat mir viele Stunden Freude und Ruhe geschenkt und hat nur ein Zentel von das was die anderen vermutlich bezahlt haben, gekostet. Mein Garten ist meiner Lieblingsplatz zum meditieren, arbeiten und ausruhen.

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Liese,
      das klingt nach einem tollen Ort zum entspannen. Mit dem Artikel möchte ich keinen dazu motivieren alles aufzugeben. Ich wollte nur einen Anreiz bieten, sich auf das Wesentliche zu beschränken und seinen Konsum etwas einzuschränken.
      LG

      Antworten
  8. Kendra
    Kendra sagte:

    Hallo Anchu,

    ich habe immer wieder so Phasen, in denen ich voll im Ausmistfieber bin, und dann wieder Phasen, in denen ich horte. Gerade steht mal wieder ein Umzug an, und ich bin entsetzt, was sich seit dem letzten schon wieder alles angesammelt hat.
    Da kommt dein Artikel gerade zur rechten Zeit, um mich noch ein bisschen zu motivieren. Den Gedanken, mit Geld Dinge zu machen und zu erleben und seinen Horizont zu erweitern, anstatt Zeug zu erwerben, finde ich toll – total belebend!
    Liebe Grüße,
    Kendra

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Kendra,
      es freut mich zu hören, dass dich mein Artikel motiviert.
      Es ist schon erstaunlich, wie unbewusst man oft konsumiert. Bei mir geht es mittlerweile, weil ich mich immer fragen muss, ob ich noch Platz in meinem Koffer habe…
      LG

      Antworten
  9. Jakob
    Jakob sagte:

    Hi Anchu,

    Ich finde deine Grundidee super! Minimalismus ist super…
    Wusstest du das der Durchschnittseuropäer 10000 Dinge besitzt? Trotzdem macht es mich ein wenig stutzig, dass du auf der einen Seite Minimalismus predigst, dann aber in deinem Interview angibst, dass du Millionär Werden willst…
    Du definierst hoffentlich deinen erfolg nicht durch Mammon!
    Ansonsten finde ich die Grundidee gut!
    LG aus Melbourne!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Jakob,
      danke.
      Das mit den 10.000 Dingen wusste ich nicht, ist aber erstaunlich viel!
      Nein, ich definiere meinen Erfolg nicht durch Geld sondern größtenteils dadurch, wie ich mich fühle und ob ich mein Leben so lebe, wie ich es will.
      Geld sehe als ein Mittel, mit dem man sich eine gewisse Freiheit leisten kann.
      LG

      Antworten
  10. Jan
    Jan sagte:

    Hey Anchu, unglaublich aber wahr: Ich habe wirklich drei oder vier Tage nach dem Lesen dieses Artikels zwei volle Taschen Kleidung und eine Sporttasche Bücher weggebracht und verschenkt. Und ich muss dir Recht geben, es fühlt sich wesentlich freier und entspannter an in meinem Zimmer ;) Man lernt immer dazu, danke für eine klasse Inspiration.
    Bleib dran mit dem Blog, find es klasse, was und wie du schreibst!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Jan,
      Gratulation dazu! Ich weiß, wie schwer das sein kann. Doch ich freu mich wirklich, dass ich dich zum ausmisten inspiriert habe. Genieße die neue Leichtigkeit.
      LG

      Antworten
  11. Martje
    Martje sagte:

    Lieber Anchu,
    ich finde es wirklich beeindruckend, mit wie wenig materiellem Besitz du auskommst! Ein wenig mehr hab ich hier schon, ich müsste glatt mal zählen, ob ich auf 10.000 komme ;-)
    Da du also für mich der Experte im Loslassen von Dingen bist, hab ich dich gleich mal in meinem Blog verlinkt :-)
    Vielen Dank für deinen spannenden Input!
    Liebe Grüße
    Martje

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Martje,
      vielen Dank für die Verlinkung, ich guck in den Tagen mal auf deinem Blog vorbei.
      Ich denke, wenn ich an einem gewissen Ort sesshaft sein würde, würde ich auch mehr Zeugs besitzen. Aber mit meinem jetzigen Lifestyle ist Minimalismus einfach sehr praktisch. Ich hab mal gelesen, dass 10.000 Dinge der Durchschnitt ist, was ein Europäer besitzt. Ganz schon viel…
      LG

      Antworten
  12. Martina
    Martina sagte:

    Hallo Anchu,

    toller Artikel, toller Blog, bewundere es, wenn man es schafft, sich so unabhängig von allem zu machen. Ich habe auch versucht, damit anzufangen, aber irgendwie ist das gar nicht so leicht, wie ich dachte. Viele Sachen verkaufen sich schleppend oder gar nicht. Wenn nicht, wo verschenkt man am besten? Ist eben gar nicht so leicht, Dinge zu verschenken, die gar nicht so billig waren…hast Du da Tipps?

    LG Martina

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Martina,
      hast du es schon über Ebay verkauft? Falls das nicht klappt, würde ich sie weggeben. Klar, sie haben mal (viel) Geld gekostet, aber jetzt bringen sie dir auch nichts mehr und zehren vielleicht sogar an deiner Energie.
      Generell: machen dir keinen Druck. Veränderungen passieren langsam – so ist es auch mit dem Verkaufen von alten Dingen und dem Loslassen.
      LG

      Antworten
  13. markus
    markus sagte:

    Hallo Anchu
    ich bin 30 jahre alt und seit Anfang 2015 minimalist.
    Ich habe mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit minimalismus und weitergehenden Themen beschäftigt und da ich seit ein paar Wochen auch in einer beruflichen Neuorientierung bin hatte ich zeit viel zu reflektieren und in mich zu gehen .
    beim minimalismus bin ich seit letzter Woche schon so weit das ich nichts mehr besitze was mir etwas bedeutet klar wäre es eine unangenehme sache das jetzige alles ersetzten zu müssen was noch da ist aber es würde mir nicht weh tun, (die ganze bude könnte abfackeln mit allem es wäre mir scheiß egal seit letzter Woche bin ich was Gegenstände angeht innerlich tot ) und das bedeutet Freiheit,.
    ich bin in den letzten Wochen auf viele Blogs gestoßen und abonniere zwei drei YouTube Kanäle aber entdecke immer wieder neues. So wie gestern dich und tim hamer .
    ich muss sagen das dieser Blog wirklich intensiver ist als viele anderre ich glaube das liegt schlicht und einfach daran das man die Schritte wirklich selbst erlebt haben muss so wie du durch deinen Brasilien Aufenthalt das hat dich echt geprägt das merkt man und es verschafft dir deinem Buch und deinem Blog auch ungewollt eine Authentizität wie man sie gewollt nicht künstlich erreichen kann.

    ich bewunderre deinen Mut dich selbstständig zu machen und ins Abenteuer zu stürzen und jetzt zu meinem problem vielleicht kannst du mir ein Stück weit helfen????

    ich habe ein bisschen Angst ganz gas zu geben und beruflich aber auch generell den letzten schritt zu gehen du kennst day sicherlich als würde man aufn 10 Meter Turm stehen aber hätte angst zu springen weil man letzte sicherheit aufgibt .
    wie kann ich da weiterkommen um endlich mein leben zu leben und nicht unter der latte zu bleiben.

    Eine kleinichkeit muss ich noch zu bedenken geben
    ps wir können ja nicht alle Blogs schreiben und hoffen irgendwann für unsere Artikel oder ebooks Geld zu kriegen wie es bisher jeder fast jeder macht auf dessen Blog ich war .

    ich hoffe auf tipps für den letzten Schritt in Richtung loslassen
    mhg Markus Humanist und Minimalist

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  14. Martha
    Martha sagte:

    Sehr toller Artikel! Erinnert mich an Steve Jobs! Über die google Suche nach ihm bin ich auch irgendwie zu euch gekommen. Er war ja der klassische Minimalist! :-) LG und alles Gute für 2016, Martha!

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  15. Luke
    Luke sagte:

    Habe auch ausgemistet und mir fehlt von dem ganzen Kram überhaupt nichts. Bin gerade dabei, die wertigen Gegenstände zu verkaufen. Auch auf mein Smartphone werde ich verzichten, d.h. kein Mobiltelefon mehr. Habe auch kein Führerschein.
    Das einzige Manko: Meine Konsole steht noch. Und ich merke, sie lenkt mich ab.
    Weiter so!

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  16. Sebastian
    Sebastian sagte:

    Hallo Anchu, ich würde meinen Lebensstil zwar auch als minimalistisch beschreiben, aber die Art wie die lebst ist echt inspirierend. Danke für die guten Tipps.

    Lustig finde ich, dass du auf den Film Fight Club verweist. Denn genau dieser Film hat mir vor ca. 15 Jahren die Augen geöffnet. 3 Zitate, die bei mir zu einem Umdenken geführt haben, sind mir noch heute im Gedächtnis geblieben:
    1.) „Alles was du hast, hat irgendwann dich!“
    2.) „Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun.“
    3.) „Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen Jobs, die wir hassen und kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen.“

    Lustigerweise habe ich damals selber in einer Werbeagentur gearbeitet… Heute bin ich selbstständig und verreise lieber, als mir ein teures Auto zu kaufen. Erfahrungen sind so viel mehr wert, als irgendwelche Besitztümer.

    Viele Grüße
    Sebastian

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  17. WSH
    WSH sagte:

    Hi,
    Danke für die tollen Anregungen. Ich bin auch gerade dabei mich zu “entlasten”. Leider geht das nicht so schnell wie gewünscht. Immobilienverkäufe und die Rückzahlung der entsprechenden Kredite müssen zeitlich koordiniert werden, damit kein Strafzins fällig wird… Aber im kleinen habe ich schon reichlich ausgemistet. Unser 2-Personenhaushalt passt in einen VW Caddy. Ich habe das Glück, dass meine Frau am selben Strang zieht. Wir waren noch nie die Konsumgeier und trotzdem hat sich einiges angesammelt. Doch bei einigen Dingen fällt die Trennung schwer. Meine Frau kann und will sich nicht von ihrer Harfe lösen. Ich persönlich finde das nicht schlimm. Nur passt diese leider nicht in einen mittleren Koffer ;)

    Ich finde es sehr befreiend weniger zu haben. Wie heisst es so schön: “Es reist sich besser mit leichtem Gepäck”. Und damit ist wohl auch die Reise des Lebens gemeint.

    Noch eine kleine Anmerkung: Die Daten der erwähnte CD-Sammlung sind bereits “digital”. Der Ersatz für CDs wäre wohl das digitale Medium auf dem PC/MAC/Smartphone/Cloud/Streamingdienst usw.

    Beste Grüße und eine leichte Reise

    ich gebe zu, dass ich nicht alle Komentare gelesen habe. Deshalb der

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hey!
      Danke für die Ergänzung, das stimmt natürlich. Eine Harfe ist aber auch ein schönes Instrument. Ist vollkommen OK, dass sich deine Frau nicht davon trennen will :-)
      LG

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      • WSH
        WSH sagte:

        ups, habe gerade gesehen, dass “…Kommentar ohne Gewähr und Wertung” untergegangen ist. Mein Tablet fängt auch schon an zu sparen… ;)

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