Gelassenheit lernen (6 simple und effektive Tipps)

Lass uns ehrlich sein: Das Leben ist manchmal ziemlich stressig.

Der Job ist anstrengend. Die Mitmenschen nervig. Die To-Do Listen immer länger. Die Sorgen immer größer.

Die Lösung? Gelassenheit lernen.

Innere Gelassenheit ist die beste Antwort auf Probleme, Stress und Herausforderungen.

Wie sieht das bei dir aus?

Möchtest du:

  • Generell gelassener werden?
  • Im Alltag Ruhe finden?
  • Auch in stressigen Situationen gelassen bleiben?
  • Unwichtigen Dingen nicht so viel Bedeutung geben?
  • Stoische Gelassenheit entwickeln?

Dann bist du hier richtig.

In diesem Artikel erkläre ich dir nämlich, wie du Schritt für Schritt gelassener wirst – egal, in welcher Situation.

Doch lass uns vorher noch eine wichtige Frage klären.

Was ist Gelassenheit? Und was für Vorteile hat sie?

Gelassenheit ist ein emotional stabiler Zustand, in dem du dich entspannt, ausgeglichen und positiv fühlst.

Du bist zuversichtlich, guter Dinge und hast ein positives Mindset. Du kannst mit schlechten Nachrichten, Problemen oder schwierigen Mitmenschen gut umgehen und lässt dich durch (fast) nichts aus der Ruhe bringen. Du stehst über den Dingen, kannst auch im Alltag Ruhe finden und kannst Stress gut abbauen.

Gelassenheit bedeutet jedoch nicht automatisch, dass du völlig entspannt auf der Couch rumliegst.

Wenn du gelassen bist, bist du nämlich auch leistungsfähig. Du bist also fokussiert, motiviert und zuversichtlich.

Wenn sich Spitzensportler im Wettkampf befinden, sind sie im Idealfall innerlich gelassen und trotzdem angespannt. Sie ruhen also in sich und sind trotzdem zu 100% fokussiert.

Das ist auch der Unterschied zwischen wahrer Gelassenheit und völlig high zu sein. Nur falls du dich gewundert hast …

Manche Menschen verwechseln Gelassenheit auch mit einer „Mir ist alles sche*ß egal“-Einstellung.

Doch es gibt einen großen Unterschied zwischen Gelassenheit und Ignoranz.

Ignoranz hat nichts mit Gelassenheit zu tun

Gelassenheit bedeutet Problemen, stressigen Situationen und nervigen Mitmenschen entspannt zu begegnen und das Beste draus zu machen.

Ignoranz hingegen ist eine egoistische Einstellung, in der dir nichts wichtig ist und du Probleme in deinem Leben vermeidest wie ein Siebenjähriger seine Hausaufgaben.

Ich habe auch folgende Erfahrung gemacht:

Die Menschen, die am lautesten behaupten, dass ihnen alles egal ist, sind alles andere als innerlich entspannt.

Wenn jemand ständig sagt, dass ihm die Meinung Anderer sche*ß egal ist, ist ihm die Meinungen Anderer alles andere als sche*ß egal.

Stoische Gelassenheit

Gelassenheit ist keine neue Modeerscheinung aus den Zeiten von Instagram und Rund-um-die-Uhr-Lieferservices.

Schon vor über 2000 Jahren war bei Stoikern aus dem antiken Griechenland Ruhe und Gelassenheit ein zentrales Thema.

Die Grundlehre des Stoizismus beschreibt die innere Einstellung gegenüber all den Dingen, die wir nicht verändern können. Die Stoiker waren große Verfechter davon, all das zu akzeptieren, was man nicht beeinflussen kann (daher auch der Name stoische Gelassenheit).

So schrieb Epiktet, einer der einflussreichsten Stoiker:

„Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluss entzieht.“

Ruhe und Gelassenheit lernen: Die großen Vorteile

Warum solltest du überhaupt Gelassenheit lernen?

Die kurze Antwort:

Weil sie viele Vorteile hat. Hier sind nur einige:

  • Bessere Leistungsfähigkeit
  • Macht dich mental stärker
  • Gut für die Gesundheit
  • Mehr Lebensfreude und positive Gedanken
  • Stärkt dein Selbstbewusstsein
  • Weniger Selbstzweifel und negative Gedanken

Lass uns jetzt zu den Parts mit den Tipps kommen.

Gelassenheit beginnt im Kopf! 6 Tipps für mehr innere Ruhe

Wie entstehen Stress, Anspannung und innere Unruhe? Die kurze Antwort: Vor allem durch deine Gedanken.

Unser Verstand ist ein unheimlich mächtiges Instrument, das uns ermöglicht, komplizierte und komplexe Probleme zu lösen, Pläne für die Zukunft zu schmieden und uns abstrakte Konzepte vorzustellen. Doch gleichzeitig kann uns unser Verstand auch ins Elend treiben.

Viele deiner Probleme entstehen nicht, weil du zu wenig denkst, sondern weil du zu viel denkst.

Anders gesagt: Ein großer Teil unserer Probleme, Sorgen und Ängste sind nicht real, sondern imaginär. Sie sind ein Produkt unserer Gedanken.

Hier ein paar typische Gedanken, die zu Stress und innerer Unruhe führen:

  • Dich mit anderen zu vergleichen
  • Sorgen um die Zukunft
  • Perfektionismus
  • Schuldvorwürfe
  • Fehler aus der Vergangenheit
  • Die Meinung Anderer
  • Hohe Erwartungen
  • Angst vor Fehlern

Im Folgenden erfährst du deshalb 6 Tipps, um dir weniger Sorgen zu machen, besser mit Stress umzugehen und generell gelassener zu werden.

Gelassenheit #1: Erkenne deine wiederkehrenden Sorgen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir im Schnitt zwischen 50.000 bis 60.000 Gedanken pro Tag haben. (Obwohl man bei manchen Menschen denken könnte, dass es wohl eher zwischen 5 und 6 sind …).

Das Interessante?

Es ist nicht so, dass wir jeden Tag Tausende von neuen Gedanken haben. Im Gegenteil.

Die meisten unser Gedanken sind wiederkehrend. Vor allem die Sorgen und die Selbstzweifel.

Jeder von uns hat also bedrückende Gedanken, die er immer wieder aufs Neue denkt.

Wenn du zum Beispiel abends nicht einschlafen kannst, liegt das vermutlich immer wieder an den gleichen Sorgen:

  • Werde ich jemals die große Liebe finden?
  • Was denken wohl meine Arbeitskollegen über mich?
  • Was ist, wenn ich in Zukunft nicht genug Geld verdiene?
  • Was wird aus meinen Kindern werden?
  • Soll ich die Wohnzimmerwand lieber Petrolgrün oder Korallenrot streichen?

Der Knackpunkt?

Dir Sorgen zu machen bringt dich keinen Schritt weiter.

Wenn du dir Sorgen machst, versuchst du ja nicht, aktiv ein Problem zu lösen.

Du malst dir nur aus, was alles schief laufen könnte …

Was hilft also enorm dabei, dir weniger Sorgen zu machen und gelassener zu werden?

Deinen wiederkehrenden Sorgen einen Namen zu geben.

Benenne deine typischen Sorgen

Wenn du deinen typischen Sorgen einen Namen gibst, hilft dir das dabei, dich weniger mit der Geschichte zu identifizieren.

Du realisierst also, dass es einfach nur eine mentale Geschichte ist und nicht der Realität entspricht.

Du machst dir ständig Sorgen darüber, ob du genug Geld verdienen wirst? Dann nenn es doch die „Sorgen-um-Geld-Geschichte“.

Wenn du dich das nächste Mal dabei erwischst, dass du dir mal wieder Sorgen um Geld machst, danke deinem Verstand.

Sag ihm: „Danke Verstand. Danke für die Sorgen-um-Geld-Geschichte“.

Du wirst überrascht sein, wie viel besser du dadurch mit deinen Sorgen umgehen kannst und wie viel gelassener du dadurch wirst.

Kaum etwas raubt dir mehr Gelassenheit als negative Gedanken und Selbstzweifel. Aus diesem Grund habe ich dazu einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du, wie du Schritt für Schritt deine Gedanken kontrollierst. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Gelassenheit #2: Akzeptiere die Dinge, die du nicht beeinflussen kannst

Oft sind wir gestresst, angespannt oder nervös, weil wir Dinge beeinflussen wollen, die wir nicht beeinflussen können.

Nur allzu gerne glauben wir, dass wir das Leben kontrollieren können. Doch das ist eine Illusion.

Ja, wir haben einen gewissen Einfluss auf unser Leben. Wir entscheiden, welchem Job wir nachgehen, mit wem wir eine Beziehung eingehen und ob wir unseren Urlaub auf Mallorca oder in Paris verbringen.

Doch das heißt noch lange nicht, dass wir unser Leben kontrollieren können – denn das können wir nicht. Es gibt eine Menge Dinge, die wir nicht beeinflussen oder verändern können.

Wie wir gesehen haben, war das auch eine zentrale Aussage der Stoiker aus dem antiken Griechenland. Und obwohl diese Philosophie über 2000 Jahre alt ist, ist die Botschaft relevanter denn je.

Denn wenn du erst mal akzeptierst, dass du das Universum nicht kontrollieren kannst und die Dinge nicht immer so verlaufen, wie du es dir wünschst, wirst du um ein Vielfaches gelassener werden.

Ruhe und Gelassenheit haben deshalb auch viel mit Loslassen zu tun.

Wie du am besten das akzeptierst, was du nicht beeinflussen kannst, erfährst du in diesem Video:

Gelassenheit #3: Sieh das große Ganze

Lass uns ehrlich sein: Oft stressen wir uns wegen Kleinigkeiten. Wegen Dingen, die so unwichtig sind wie die Marke unseres Waschpulvers.

Das Problem?

Wenn wir gestresst und unentspannt sind verlieren wir oft die Perspektive…

Plötzlich wird der erste Eindruck bei den neuen Arbeitskollegen oder die Farbe der neuen Wohnzimmercouch immens wichtig.

In vielen Fällen vergessen wir, dass die allermeisten Dinge nicht wirklich wichtig sind (Und ja, damit meine ich auch deinen verdammten Instagram-Account).

Und das trifft oft auch auf wichtige Lebensbereiche zu, wie zum Beispiel unsere Beziehungen oder unseren Job.

Die meisten Dinge sind nicht wichtig

Wenn du also das nächste Mal in einer bestimmten Situation gestresst bist, frag dich doch mal Folgendes:

  • Wird das in einer Woche noch wichtig sein?
  • Und in einem Monat?
  • Und in einem Jahr?
  • Und in fünf Jahren?

Spätestens auf die letzte Frage wird deine Antwort fast immer nein sein. Und dadurch wird dir bewusst, dass das Ganze nicht so wichtig ist, wie du dachtest – auch wenn es sich vielleicht in diesem Moment so anfühlt.

Gelassenheit #4: Auch dies wird vorübergehen

Ich möchte dir kurz eine alte Sufi-Geschichte erzählen:

Ein sehr mächtiger König rief eines Tages die Gelehrten an seinem Hof zusammen. Er verkündete:

„Ich werde mir einen wunderschönen Ring mit den besten Diamanten anfertigen lassen. In dem Ring möchte ich eine Botschaft verbergen, die mir in Zeiten großer Verzweiflung hilft. Nun brauche ich eure Hilfe, um eine solche Botschaft zu finden.“

Die Gelehrten überlegten lange, welche Botschaft sie ihrem König mitgeben könnten. Sie schauten in ihre Bücher und sie dachten lange nach, aber sie konnten nichts Passendes finden.

Doch dann meldete sich der älteste Diener des Hofes. Der König hatte sehr viel Respekt vor ihm.

Der Diener sagte zu dem König:

Ich bin kein Weiser, aber ich kenne die Botschaft. Es gibt nämlich nur eine Botschaft und ein Mystiker hat sie mir vor Jahren übergeben, als er bei deinem Vater in diesem Palast zu Gast war.

Der Diener schrieb die Botschaft auf einen kleinen Zettel und faltete diesen zusammen. Dann sagte er zum König:

„Lies die Botschaft nicht jetzt. Halte sie in deinem Ring verborgen und öffne sie erst, wenn du sie wirklich brauchst.“

Dieser Moment sollte schon bald kommen. Das Reich wurde nämlich überfallen und der König musste auf seinem Pferd fliehen. Doch seine Feinde folgten ihm. Plötzlich gelangte der König an eine Klippe über einem tiefen Abgrund. Dort hinunterzufallen, hätte sein Ende bedeutet. Doch umkehren konnte er auch nicht mehr, da seine Feinde ihn umzingelt hatten.

In seiner Verzweiflung griff er zu seinem Ring. Er öffnete ihn und nahm den Zettel mit der Botschaft heraus. Auf dem Zettel stand: „Auch dies wird vorübergehen.“

Entspann dich, denn nichts ist für immer

Du bist gerade angespannt und innerlich unruhig, weil du in einer komplizierten Lage bist? Dein Leben läuft gerade völlig aus dem Ruder? Du siehst keinen Ausweg mehr?

Dann halte dir Folgendes vor Augen: Auch das wird vorübergehen.

Alles verändert sich, vergeht oder entwickelt sich weiter.

Deine Gefühle, deine Gedanken, deine Mitmenschen, dein Job, die Gesellschaft, deine Lebensumstände – alles ist in ständigem Wandel.

Wenn du also gerade eine richtig schwere Phase durchmachst: Atme tief ein, bleib so gelassen wie möglich und halte durch.

Auch dies wird vorübergehen.

Dieser Gedanke hat mir enorm nach meiner ersten Panikattacke geholfen.

Damals dache ich zuerst, dass ich nie wieder „normal“ sein würde. Ich hatte das Gefühl, ich hätte die Kontrolle über mein Leben verloren.

Mir bewusst zu machen, dass auch das „nur“ eine Phase ist, gab mir Kraft. Und siehe da: Letztendlich bin ich aus der Krise gestärkt herausgekommen und habe viel über mich selbst, wie auch über den Umgang mit meinen Gedanken gelernt.

Gelassenheit #5: Mental abschalten

Abzuschalten heißt nicht nur, dass du dir körperliche Ruhe gönnst. Es bedeutet auch, dass du im Kopf abschaltest.

Und das ist gar nicht so einfach.

Schuld daran hat vor allem unser Smartphone.

Ob in der Mittagspause, beim Abendessen, in den Öffentlichen, beim Sport oder während wir eine Serie anschauen: Ständig klingelt und vibriert dieses Ding. Und wenn es nicht klingelt, schauen wir trotzdem regelmäßig drauf, um zu schauen, was gerade passiert.

Ich meine, die meisten Menschen schaffen es nicht einmal mehr, sich einen ganzen Film anzuschauen, ohne ein paar Mal das Smartphone zu checken.

Erwischt?

Dann mach dir Folgendes bewusst: Dein Smartphone hat enorme Auswirkungen auf deinen inneren Frieden und deine Gelassenheit.

Während du dir aus reiner langeweile Fotos von unbekannten Menschen auf Instagram anschaust, Minecraft spielst oder einfach nur ein bisschen surfst, ist dein Gehirn extrem beschäftigt. Es muss in kürzester Zeit all die Bilder, Eindrücke und Informationen verarbeiten.

Unser Gehirn ist schlichtweg nicht für so viele Informationen gemacht. Was für dich Entspannung oder Routine ist, ist für dein Gehirn Schwerstarbeit.

Oft verbringen Menschen mehrere Stunden pro Tag an ihrem Smartphone – und wundern sich dann, dass sie unentspannt und gestresst sind.

Wie du besser abschalten und entspannen kannst

Wenn du gelassener werden möchtest, musst du lernen, richtig abzuschalten.

Und das bedeutet nicht zwangsweise, dass du jetzt jeden Abend ein heißes Bad mit Rosen-Duftöl nimmst.

Es geht viel mehr darum, dass du deinen Geist entspannst. Du kannst also auch mental abschalten, obwohl du gerade mit einem Puls von 180 Joggen bist. Oder Sudokus machst. Oder Krieg und Frieden liest.

Dein Geist entspannt sich vor allem dann, wenn du dich auf eine Sache fokussierst und darin wirklich vertieft bist.

Schalte also dein Smartphone mal auf Flugmodus oder lass es zuhause. Und fokussiere dich zu 100% auf das, was du tust.

  • Wenn du Sport machst, mache nur Sport.
  • Wenn du ein Buch liest, lies nur das Buch.
  • Wenn du einen Film anschaust, schau nur den Film an.
  • Wenn du isst, dann iss nur.

Tue nicht 17 Dinge gleichzeitig. Tue eine Sache. Und du wirst sehen, wie du dich immer mehr gedanklich entspannst und abschaltest.

Gelassenheit #6: Achte auf deine irrationale Erwartungen

Kennst du eine der Hauptursachen dafür, dass du  gestresst und unentspannt bist?

Vielleicht denkst du dir, dass es dein stressiger Job ist. Oder die nervigen Mitmenschen. Oder deine finanziellen Sorgen.

Doch die eigentliche Ursache ist eine andere: deine irrationalen Erwartungen. Lass mich das erklären.

Viel Stress und Anspannung  entsteht durch absurde Anforderungen an dich selbst. Du redest dir immer wieder ein, eine Menge Dinge tun zu müssen:

  • Ich muss abnehmen und attraktiv aussehen
  • Ich muss Karriere machen und viel Geld verdienen.
  • Ich muss es anderen recht machen.
  • Ich muss einen guten Eindruck auf andere machen.
  • Ich muss die Liebe meines Lebens finden
  • Ich muss mich selbst lieben.

Diese und andere „Muss“ machen dir das Leben unnötig schwer.

Häufig sind wir gestresst, weil wir total übertriebenen Anforderungen an das Leben, an uns selbst und an andere Menschen haben. Ich nenne das ganze gerne „mentale Masturbation“.

Mach dir bewusst: Du musst gar nichts!

Die meisten deiner Anforderungen sind selbstauferlegte Ketten. Denn so überraschend es klingen mag: du musst gar nichts.

Vielleicht widersprichst du mir gerade und denkst dir: „Es gibt eine Menge Dinge, die ich tun musst. Ich muss arbeiten. Ich muss meine Miete zahlen. Ich muss für meine Kinder dasein.“

Doch die Wahrheit ist: Keiner kann dich zu etwas zwingen.

Klar, wenn du nicht arbeiten gehst, wirst du früher oder später deinen Job verlieren. Wenn du dich weigerst, deine Miete zu zahlen, wirst du irgendwann rausgeschmissen. Und wenn du dich nicht um deine Kinder kümmerst, kommen sie vermutlich in ein Heim.

Doch all das heißt eben nicht, dass du die Dinge tun musst! Du hast immer eine Wahl, dich anders zu entscheiden. In vielen Fällen ist die Konsequenz für uns nicht vertretbar. Doch eine Wahl haben wir trotzdem.

Selbst wenn dir jemand eine Pistole an den Kopf hält hast du noch eine Wahl.

Ich möchte nicht, dass du mich falsch verstehst. Du sollst nicht deine Arbeit vernachlässigen, deine Miete nicht mehr zahlen oder dich nicht um deine Kinder kümmern. Ich möchte dich aber darauf aufmerksam machen, dass es viele Dinge gibt, die du nicht tun musst.

Das Leben geht weiter, selbst wenn du keinen Partner findest. Oder nicht abnimmst. Oder nicht befördert wirst. Oder dein Nachbar dich nicht leiden kann.

Höre auf, dich mit deinen „Ich muss“ verrückt zu machen. Denn letztendlich musst du gar nichts. Und das, mein Freund, ist eine verdammt befreiende Erkenntnis.

Mit dem richtigen Mindset zu mehr Gelassenheit

Gelassenheit beginnt im Kopf (zumindest größtenteils).

Es geht darum, dir weniger Sorgen zu machen, besser mit deinen negativen Gedanken umzugehen und dich auf das zu konzentrieren, was du beeinflussen kannst.

Aus diesem Grund habe ich den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du Schritt für Schritt, wie du ein positives und starkes Mindset entwickelst und dadurch automatisch gelassener wirst.

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.