Wenn du endlich loslässt, wirst du wachsen

Loslassen lernen mit diesen 3 ungewöhnlichen Methoden

Wenn du endlich loslässt, wirst du wachsenLoslassen ist einer der ganz großen Schlüssel für ein erfülltes Leben.

Leider fällt genau das vielen Menschen schwer.

Vor allem wenn es darum geht, die Vergangenheit loszulassen, einen Ex-Partner, Selbstvorwürfe oder auch schmerzhafte Gefühle.

In diesem Artikel erfährst du deshalb 3 ungewöhnliche aber sehr effektive Methoden, um Altes und Belastendes loszulassen.

Lass uns vorher jedoch noch kurz betrachten, warum Loslassen lernen so enorm wichtig ist – und welche 3 Emotionen dich daran hindern.

Manchmal muss man loslassen (auch wenn man nicht will)

Im Leben laufen manche Dinge nicht so, wie wir sie uns vorstellen.

Sorry, das ist totaler Schwachsinn …

Ich korrigiere: Im Leben laufen die meisten Dinge nicht so, wie wir sie uns vorstellen!

  • Wir werden von unserem Partner verlassen.
  • Wir scheitern im Bewerbungsgespräch für einen langweiligen Job.
  • Wir tragen Größe L statt der gewünschten S.
  • Wir werden von einem guten Freund enttäuscht.
  • Unser Business scheitert.
  • Unsere Freitagabend-Lieblingsendung wird wegen zu geringer Einschaltquote abgeschafft.

Aber weißt du was? Das ist vollkommen egal.

Es ist egal, weil es nicht diese Ereignisse in unserem Leben sind, die zu Unzufriedenheit, Enttäuschung und Schmerz führen.

Was in den meisten Fällen zu Unzufriedenheit, Enttäuschung und Schmerz führt, ist der Umstand, dass wir diese Ereignisse nicht loslassen.

Ich habe meinen Vater verloren, einige Trennungen hinter mir und Vieles ist in meinem Leben nicht so gelaufen, wie ich es geplant hatte. Trotzdem bin ich zufrieden.

Warum?

Weil ich diese und andere negative Erfahrungen losgelassen habe.

Loslassen lernen ist der Schlüssel

Kennst du das?

  • Du bist mit dir selbst und deinem Leben unzufrieden, ohne wirklichen Grund.
  • Du bist oft gestresst und innerlich unruhig.
  • Du hast Probleme beim Einschlafen.
  • Du bist in deiner Kreativität und Produktivität gehemmt.
  • Du kannst Sex nicht wirklich genießen.
  • Du reibst dich an Dingen auf, auf die du keinen Einfluss hast.
  • Du bist oft gefangen in einem Strudel aus negativen Gedanken und Gefühlen.

Die Lösung für diese und viele weitere Schwierigkeiten im Leben?

Loslassen.

Loslassen ist der Schlüssel

Loslassen ist ein wichtiger Schlüssel für mehr Glück, Selbstakzeptanz und Zufriedenheit im Leben.

Bevor wir sehen, wie du das Loslassen lernen kannst, lass uns vorher noch sehen, was dich momentan davon abhält.

Du wirst überrascht sein.

Nicht loslassen können: 3 Ursachen (Psychologie)

Manchmal muss man einen geliebten Menschen gehen lassen. Loslassen was einem nicht gut tut. Dinge akzeptieren lernen. All das loslassen, was man nicht ändern kann.

Doch das ist nicht immer einfach.

Das liegt daran, dass wir beim loslassen mit 3 primären Emotionen konfrontiert werden:

  1. Liebe
  2. Wut
  3. Angst

Lass uns die 3 Emotionen kurz betrachten.

Liebe

Oft wollen wir die Liebe nicht loslassen, obwohl die Beziehung schon lange nicht mehr existiert.

Selbst nach einer Trennung, einer Scheidung oder sogar nach dem Tod klammern sich Menschen noch an die Liebe wie ein Kleinkind an den Rockzipfel seiner Mutter.

Einen Menschen gehen zu lassen bedeutet, emotional wie auch psychisch loszulassen.

Das Interessante dabei ist, dass einen Menschen loszulassen nicht bedeutet, dass die Liebe für ihn schwindet.

Ganz im Gegenteil.

Wahre Liebe impliziert nämlich loszulassen.

Wut

Es gibt Dinge, die machen uns wütend:

  • Der Ex-Partner, der uns betrogen und angelogen hat
  • Der Arbeitskollege, der statt uns befördert wurde, weil er dem Chef in den Ar*** gekrochen ist
  • Eine dummer Fehler, den wir hätten vermeiden können.

Loszulassen bedeutet, die Wut aufzugeben. Und dafür müssen wir verzeihen. Anderen. Dem Universum. Uns selbst.

Erst wenn du akzeptierst, dass das Leben nicht immer fair ist, kannst du loslassen.

Angst

Veränderung bedeutet für uns Menschen tendenziell erst mal Gefahr. Deshalb mag unser Gehirn Veränderung nicht – selbst wenn sie sich oftmals als positiv herausstellt.

Aus Angst vor Veränderung halten Menschen lieber an Altem fest, selbst wenn es ihnen nicht gut tut.

Loslassen bedeutet, sich von etwas Altem zu trennen und etwas Neues zuzulassen. Und das macht uns nicht selten Angst.

Loslassen lernen: 3 ungewöhnliche Methoden

Ich möchte dir nun 3 ungewöhnliche Methoden erklären, durch die du Altes und Belastendes loslassen kannst.

Die dritte Methode hat mir persönlich beim Loslassen am meisten geholfen.

1. Wahre Akzeptanz

Egal, wo du gerade im Leben stehst, was dein Problem ist und was nicht so läuft, wie du es gerne hättest: Akzeptiere es erst mal.

Solange du etwas nicht akzeptierst und nicht wahrhaben willst, kannst du daran nämlich auch nichts ändern. Das Einzige, was du dann tust, ist dagegen anzukämpfen, dich daran aufzureiben und zu leiden.

Egal, was also gerade deine Situation ist: Akzeptiere sie!

Und falls du dir denkst, dass du das nicht kannst, weil deine Situationen zu unangenehm ist, dann lass mich dir etwas sagen: Dir bleibt am Ende gar nichts anderes übrig, als das Ganze zu akzeptieren.

So banal es klingen mag – die Dinge sind, wie sie sind!

  • Wenn du unter Angstzuständen leidest, leidest du unter Angstzuständen.
  • Wenn dir heute Morgen dein Smartphone heruntergefallen ist und das Display kaputtgegangen ist, ist jetzt dein Display kaputt.
  • Wenn dich dein Partner verlassen hat, hat dich dein Partner verlassen.
  • Wenn du eine schwierige Entscheidungen treffen musst, musst du eine schwierige Entscheidung treffen.
  • Wenn du in sozialen Situationen sehr unsicher bist, bist du in sozialen Situationen sehr unsicher.

Du kannst dir vor Frustration die Haare ausreißen, deine Wohnung blitzeblank putzen, dein Horoskop um Hilfe bitten oder einen 500g Becher Häagen-Dazs Cookies & Cream in Rekordzeit auslöffeln: An den Dingen wird sich trotzdem nichts ändern.

Das Einzige, was dir also übrig bleibt, ist die Situation zu 100% zu akzeptieren. Und je schneller du das tust, desto besser.

Hör auf, dir Vorwürfe zu machen, dich selbst zu bemitleiden oder dir einzureden, dass so etwas immer nur dir passiert und die Götter sich gegen dich verschworen haben.

All das ist mentale Masturbation und bringt dich kein bisschen weiter.

Falsches Verständnis von Akzeptanz

Das moderne Verständnis von Akzeptanz ist weichgespült.

Menschen üben sich in Akzeptanz, weil sie dadurch erwarten, dass es ihnen besser geht – doch das klappt nicht.

„Anchu, ich übe mich mehr und mehr darin, meine Angst zu akzeptieren. Aber weiß du, wenn ich eine Präsentation halten soll, einen fremden Menschen ansprechen will oder mal Nein sagen möchte, verspüre ich immer noch Angst. Was mache ich falsch?“

Du machst nichts falsch! Du erwartest nur das Falsche!

Solange du nämlich erwartest, dass etwas Negatives besser wird, wenn du es akzeptierst, akzeptierst du es nicht wirklich!

Ich wiederhole:

So lange du erwartest, dass etwas Negatives – eine Situation, ein bestimmter Umstand, ein Gefühl oder ein Gedanke – besser wird, wenn du es akzeptierst, akzeptierst du es nicht wirklich!

Wahre Akzeptanz heißt, dass du OK damit bist, wie es jetzt ist. Solange du aber erwartest, dass sich etwas ändert, bist du nicht OK damit.

Und hier liegt das Problem vom modernen Verständnis von Akzeptanz.

Was wahre Akzeptanz wirklich bedeutet

Wenn du dich in Akzeptanz übst, erwarte nicht, dass es dir besser geht. Denn solange du das tust, kämpfst du weiterhin dagegen an und akzeptierst es nicht wirklich.

Mehr dazu auch in diesem Video:

Ein kleines Beispiel:

Solange du einen durchtrainierten Körper haben möchtest, wirst du dafür im Fitnessstudio leiden.

Egal, wie sehr du trainierst und wie stark du bist, der Schmerz des Trainings wird immer da sein. Du kannst jedoch lernen, den Schmerz als einen Teil des Weges zu sehen und mit ihm Frieden schließen.

Und genau so wie mit dem Schmerz aus dem Fitnessstudio verhält es sich mit anderen Dingen im Leben.

So lange du lebst, wirst du Ängste erleben, scheitern, abgewiesen werden, trauern und Enttäuschungen erleben.

Diese Dinge zu akzeptieren heißt nicht, dass du sie nicht mehr erleben wirst oder sie dir nichts mehr ausmachen. Es heißt nur, dass du nicht mehr dagegen ankämpfst und sie als einen Teil des Weges betrachtest.

Und genau das ist die Grundlage, um loszulassen.

2. Fokussiere dich auf was Neues

Viele Menschen, die nicht loslassen können, haben keinen Ausblick auf eine bessere Zukunft. Sie haben keine bedeutungsvollen Ziele, keine Träume, keine Pläne.

Sie sehen nur all die Fehler, den Schmerz und das, was früher besser war.

Das Problem?

Es ist schwer, etwas Altes loszulassen, wenn du nichts Neues in Aussicht hast.

Ein Beispiel: Manchen Müttern fällt es sehr schwer, ihre Kinder loszulassen, wenn diese erwachsen sind und ausziehen.

Vor allem dann, wenn die Mütter Hausfrauen waren.

Die Kinder haben den Müttern oft jahrelang eine Aufgabe und eine Identität gegeben. Wenn die Kinder ausziehen, fällt es diesen Müttern schwer, sie loszulassen.

Warum? Weil sie keine neuen Aufgaben oder Ziele in Aussicht haben.

Sie merken nur, dass plötzlich etwas nicht mehr da ist. Ihnen fehlt also etwas Wichtiges.

Ein anderes Beispiel:

Viele Menschen fallen in ein Loch, wenn sie in Rente kommen. Ihnen ist langweilig und sie fühlen sich nicht mehr gebraucht, weil ihnen der Job fehlt.

Auch hier: Wenn sie sich keine neue Aufgabe suchen – zum Beispiel ein neues Hobby, ein neues Projekt oder ein großes Ziel – fällt es ihnen sehr schwer, den alten Job loszulassen.

Loslassen durch eine neue Aufgabe

Die simple Wahrheit:

Es ist viel einfacher, etwas Altes und Belastendes loszulassen, wenn du etwas Neues hast, worauf du dich fokussierst.

Also, such dir neue Projekte, neue Herausforderungen, mach Pläne. Finde ein paar bedeutungsvolle Ziele.

Dadurch konzentrierst du dich mental wie auch emotional auf etwas Neues, statt immer nur dem Alten hinterherzujammern.

Ein neue Aufgabe wird dir helfen, Altes loszulassen

Das heißt übrigens nicht, dass du vor Dingen wie Schmerz, deiner Vergangenheit oder der Realität davonlaufen sollst.

Wie im ersten Punkt erklärt, akzeptiere das Ganze. Doch dann fokussiere dich auf etwas Neues.

Du musst nicht jahrelang an etwas festhalten und immer wieder in der alten Scheiße rumrühren.

Du darfst loslassen, du darfst dich von Altem trennen und du darfst nach vorne schauen.

3. Sch**ß auf deine Identität

Viele Menschen wollen die Vergangenheit loslassen, ihren Ex-Partner oder auch negative Gedanken.

Doch oft schaffen sie es nicht. Weil sie sich mit diesen Dingen identifizieren.

Lass mich das erklären.

Jeder Mensch hat eine Identität. Diese basiert auf seinen Erfahrungen, Werten und Glaubenssätzen.

Durch deine Identität grenzt du dich ab und definierst dich:

„Das bin ich, das macht mich aus, das will ich. Das bin ich nicht, das macht mich nicht aus, das will ich nicht.“

Hier ein paar Dinge, mit denen Menschen sich häufig identifizieren:

  • Besitztümer („Ich fahre ein tolles Auto“)
  • Beziehungen („Ich bin Mutter“)
  • Beruf („Ich bin CEO“)
  • Erfolg beim anderen Geschlecht („Ich bin attraktiv und begehrenswert“).
  • Errungenschaften aus der Vergangenheit („Ich war mal Ballkönigin“).
  • Bestimmte Gewohnheiten („Ich bin Veganer“).

Das Problem?

Je mehr du etwas mit deiner Identität verknüpfst, desto schwerer fällt es dir loszulassen.

Deine Identität begrenzt dich

Als ich mich im Jahr 2012 von meiner damaligen Freundin getrennt habe, ist meine Welt zusammengebrochen und ich konnte diese Frau lange nicht loslassen.

Das lag größtenteils daran, dass ich damals meinen Selbstwert aus der Beziehung mit ihr gezogen habe.

(Den Artikel über die Trennung findest du hier.)

Sei es ein Fehler in der Vergangenheit, die Meinung anderer, negative Gefühle gegenüber dir selbst, dein Ex-Partner oder dein langweiliger Bürojob – diese Dinge loszulassen fällt dir schwer, wenn dich zu sehr mit ihnen identifizierst.

Vor einigen Jahren habe ich den Entschluss getroffen, alles zu verkaufen, was ich nicht unbedingt brauche. Ich wollte minimalistisch leben.

Die Entscheidung ist mir damals verdammt schwer gefallen.

Ich hatte das Gefühl, dass ich durch den Verkauf von Büchern, Klamotten und anderen Dingen einen Teil meiner Identität verliere. Als würde eine Lederjacke etwas über mich aussagen.

Und so geht es uns häufig, wenn wir loslassen möchten.

Wir haben das Gefühl, einen Teil unseres Selbst zu verlieren. Als würde man uns einen Arm oder ein Bein abhacken.

Loslassen beginnt deshalb zu einem großen Teil damit, dass du aufhörst, dich mit externen Dingen zu identifizieren und sie zu einem Teil deines Selbstbilds zu machen.

Be water my friend

Vielleicht bist du der Meinung, dass die Vergangenheit, ein Beruf, eine Beziehung oder ein 52 Zoll Flachbildfernseher ein Teil von dir ist und dass sie dich zu demjenigen machen, der du bist.

Ja, die Vergangenheit, ein Beruf, eine Beziehung oder auch ein Fernseher sind Teil deines Lebens.

Aber das heißt noch lange nicht, dass sie dich als Mensch definieren.

Du bist nicht deine Vergangenheit, nicht dein Job, nicht deine Beziehung und auch nicht dein Fernseher – ganz egal, wie groß das Ding ist.

Womit identifizierst du dich?

Stell dir vor, man würde dir alles in deinem Leben wegnehmen. Ja, ich weiß, kein schöner Gedanke, aber stell es dir trotzdem kurz vor.

Was wäre dann?

Du wärst du immer noch du. Du wärst immer noch ein Mensch mit Gefühlen, mit Werten, mit einer Persönlichkeit.

Und darum geht es.

Bruce Lee sagte einmal:

„Leere deinen Geist. Werde formlos und gestaltlos wie Wasser. Wenn man Wasser in eine Tasse gießt, wird es zur Tasse. Gießt man Wasser in eine Flasche, wird es zur Flasche. Gießt du Wasser in eine Teekanne, wird es zur Teekanne. Sei Wasser, mein Freund.“

Und genau das ist der Punkt beim Loslassen.

Sei Wasser, mein Freund.

Loslassen ist eine lebenslange Aufgabe

Loslassen ist nicht immer einfach. Doch dafür umso wichtiger.

Es gibt Menschen, die ihr Leben lang nicht darüber hinwegkommen, dass sie ihren Job verlieren, von ihrem Partner verlassen werden oder scheitern.

Andere erleben das gleiche und leiden, fluchen und trauern. Doch dann lassen sie los.

Sie stehen wieder auf, klopfen sich den Staub ab und schauen wieder nach vorne.

Du kannst das Leben nicht kontrollieren. Negative Erfahrungen, Enttäuschungen und Schmerz werden dir nicht erspart bleiben. Egal, wie du dich anstellst.

Obwohl du die Umstände oft nicht kontrollieren kannst, kannst du immer entscheiden, wie du auf das Leben reagierst.

Erlaube dir, loszulassen.

Du wirst aufhören, das Unkontrollierbare kontrollieren zu wollen und stattdessen auf der Welle des Lebens surfen, während die glutrote Sonne den Ozean küsst.

Was dir dabei helfen wird, ist mentale Stärke:

Bist du ein Sklave deiner Gedanken?

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Loslassen lernen mit diesen 3 ungewöhnlichen Methoden
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51 Kommentare

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  1. Elias
    Elias sagte:

    Hallo Anchu,
    (mal wieder) ein sehr gelungener Artikel.
    Soweit ich weiß, meditierst du regelmäßig. Hat dir das dabei geholfen, mehr loszulassen?

    Antworten
  2. Jannik
    Jannik sagte:

    Toller Artikel! Loslassen ist echt eine wichtige Gabe. Bei dem Thema “versunkene Kosten” habe ich mich bzw. meinen Vater direkt wieder erkannt. Er ist der Meinung, dass mein 3-jähriges Studium und das investierte Geld komplett umsonst gewesen wäre, wenn ich in einem anderen Beruf arbeite. Ich sehe das überhaupt nicht so, denn alles was ich in mich selbst investiere und wo ich Erfahrungen sammele, wird mir später zu einem bestimmten Zeitpunkt helfen.

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Jannik,
      danke.
      Ich teile deine Sichtweise. Nur weil du nicht in dem Bereich arbeitest, war die Zeit nicht verloren. Du hast dich als Mensch ja sicherlich weiterentwickelt. Und abgesehen davon: vlt. hat es dir ja auch dabei geholfen, herauszufinden, was du nicht willst…
      LG

      Antworten
      • tabbi
        tabbi sagte:

        Das mit den versunkenen Kosten ist mir schon lang bewusst. Ich würde sagen, dass die Gegenwart/Zukunft zählt, nicht die Vergangenheit, denn die ist vorbei; in einer Beziehung zu bleiben, weil sie mal schön WAR (aber nicht mehr IST und nicht mehr WERDEN KANN) – ist natürlich reine VERSCHWENDUNG von Zeit und Energie.

        Dennoch hänge ich drei Monate nach einer Trennung auch noch an einer Frau (obwohl ich die Trennung mitvollzog und auch noch dahinter stehe, dass es nicht weiter geht) und keine Anhnung warum ich jeden Tag noch an sie denke und wie ich das mal stoppen kann.

        Antworten
          • tabbi
            tabbi sagte:

            Danke dir! Seltsam finde ich nur, dass es nach so langer Zeit noch täglich mehrmals in meinem Leben auftaucht. Muss allerdings sagen, dass beiderseits rationale Gründe die Trennung nötig machten und nicht etwa fehlende Gefühle oder Leidenschaft.

            Deine Texte finde ich außergewöhnlich klug. Hab diesen hier per Link auch mal an Leute “verteilt”, die ich für interessiert an so was halte.

  3. Mattias
    Mattias sagte:

    Hi Anchu,

    großes Kompliment! Du schaffst es, komplexe Dinge des Lebens, die einen unbewusst hemmen oder blockieren, einfach, plakativ und gut verständlich zu beschreiben und sorgst so bei mir immer wieder für einen “Aha-Effekt”. Danke dafür!

    LG,

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Matthias,
      danke, das freut mich zu hören. Allerdings habe ich an dem Artikel wirklich lang gesessen… Es ist also auch nichts, was ich mal eben schnell aus dem Hut zaubere :-)

      Antworten
  4. Eva
    Eva sagte:

    Hallo Anchu,
    toller Artikel! Zur richtigen Zeit. Loslassen fällt
    mir sehr schwer. Auch wenn mir so vieles bewusst ist und der Verstand die “Probleme” verstanden und erkannt hat, fällt es mir sehr schwer, das Loslassen umzusetzen- anzunehmen.. Das Herz kommt nicht so ganz hinterher ;(
    Ich werde den
    Ratgeber lesen und bin gespannt auf weitere Artikel! Weiter so und alles Liebe!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Eva,
      hast du schonmal Yoga oder auch Meditation ausprobiert? Manche Dinge kann man über den Verstand nur schwer lösen und es ist einfacher, es über eine “körperliche” Ebene zu machen. Das funktioniert gerade beim Thema loslassen bei mir sehr gut…
      LG

      Antworten
  5. Silviana Tabita
    Silviana Tabita sagte:

    Hallo Anchu,
    ein gelungener Artikel! Vielen Dank dafür.

    Mit dem Thema Loslassen beschäftige ich mich aktiv, passiv, plakativ, körperlich und auf welchen Ebenen auch immer schon eine ganze Weile. Als gelernter DDR-Bürger bin ich damit aufgewachsen, dass man alles noch brauchen kann, Ressourcen schonen und weiterverwenden soll etc. Obwohl ich noch heute darauf achte, keinen verschwenderischen Lebensstil zu führen und Güter, die ich nicht mehr brauche, tausche oder verschenke, freue ich mich doch zusehends, dass ich immer mehr Dinge, Menschen und Ansichten loslassen kann, die mir bisher das Gefühl von Sicherheit vermitteln sollten. Oder an die ich mich einfach gewöhnt hatte. Gerade durch Meditation und Körperarbeit finde ich die wahren Ursachen für mein Befinden und muss mir nicht mehr eine hart erarbeitete scheinbare “Sicherheit” erschaffen.

    Deine Ausführungen speziell zu versunkenen Kosten fand ich daher sehr interessant. So viel investiert, dass es Sicherheit bietet. Okay. Aber soviel investiert und eigentlich belastet es nur noch, aber es soll ja nicht umsonst gewesen sein… Diese Ansicht steckt doch noch mehr in meinen Zellen als mir lieb ist. Ich hatte früher einen langweiligen stressigen Bürojob, hatte das Gefühl meine Seele für dieses Geld zu verkaufen. Und wenn dann der ROI (Return of Investment) nicht passend war, tja, dann war alles umsonst. Verschwunden, versunken. Doppelt versklavt. Frustriert bei der Arbeit, viel Geld hab ich auch in Selbstfindungs- und alternative Heilmethoden gesteckt. Und dann den ganzen Besitz pflegen, ordnen. Sklave meines Hausrates… Unter dem Strich blieb dennoch nicht viel übrig. Heute verdiene ich sehr viel weniger, finde Heilung in Begegnung mit anderen Menschen, brauche weniger Zeug, weil ich nicht mehr bürotauglich sein muss. Herrlich!

    Du siehst Anchu, mit deinem Artikel hast du voll ins Schwarze getroffen und ich mag deinen etwas flapsigen Schreibstil sehr und teile deinen Artikel gerne auf FB.

    Liebe Grüße von Tabita

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Silviana,
      ich kann mir vorstellen, dass du durch die DDR_Erziehung noch ein paar “merkwürdige” Glaubenssätze mit auf den Weg bekommen hast…
      Auch mir fällt es noch manchmal schwer loszulassen. Bei mir sind es vor allem die Erwartungen. Erwartungen an mich und an das Leben.
      Ähnlich wie dir hat auch mir Meditation und Körperarbeit seht gut getan. Und eben auch “umdenken” (versunkene Kosten, Identität, etc.)
      Ich weiß nicht, ob du den Artikel schon kennst, aber letztes Jahr habe ich über materiellen Besitz geschrieben und warum weniger davon häufig mehr ist:
      https://anchukoegl.com/minimalismus-minimalistisch-leben/
      LG
      p.s. Flapsig nimm ich jetzt mal als Kompliment auf :-)
      p.p.s. Danke fürs Teilen

      Antworten
      • Silviana Tabita
        Silviana Tabita sagte:

        Hallo Anchu,

        ja, flapsig war als Kompliment gemeint. So nah am Leben halt und nicht so verkopft und du schreibst nicht so besserwisserisch, sondern erfrischend. Den Artikel über Minimalismus habe ich auch noch flott gelesen. Da habe ich eine Meisterin des Verschenkens an meiner Seite. Meine Schwester – sie hat fast nichts mehr, wohnt im Sommer mit ihrem Sohn in einem engen Camper und im Winter manchmal bei mir. Eine Wohnung hat sie nicht. Zumindest im Moment… http://jedida.de Im Moment reist sie durch Bali mit ihrem Sohn und schreibt an ihrem Karma-Roman.

        Ich persönlich entrümple 1x im Monat… Na, es darf noch weniger Zeug werden. Die Dinge, die mir die meiste Freude machen sind Nähen (gerne aus alten Klamotten oder Bettwäsche Neues gestalten), Malen und Massieren. Bin so in Kontakt mit meiner Kreativität und das Erschaffen macht mehr Spass als das Konsumieren – es ist einfach nachhaltiger. An den selbstgenähten Dingen erfreue ich mich immer wieder, wenn ich es in die Hand nehme (und das passiert mit Einkaufstaschen sehr oft). Oft geht es mir beim Einkaufen so, dass ich denke: Wow, das sieht ja super aus und ist praktisch. Das könnte ich aus Zeug herstellen, was bei mir daheim rumliegt. So gehe ich dann wieder heim und werde kreativ. Sicher auch nicht im Sinne des Erfinders der Einkaufsmeilen. ;-)
        Noch besser: die Eigenkreationen an liebe Menschen verschenken ;-)

        Bis dann und viel Freude weiterhin auf Reisen und beim Schreiben.

        LG,
        Silviana Tabita

        Antworten
  6. Christian
    Christian sagte:

    Hej Anchu, vielen Dank für die interessanten Gedanken. Ich kämpfe beim Loslassen übrigens auch stark mit versunkenen Kosten.

    Eine Kleinigkeit: Magst du vielleicht das Video schneiden? Zu Beginn setzt du nämlich zweimal an.

    Schöne Kulisse übrigens vor dem Kloster St. Michael :)
    LG – Christian

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Christian,
      ich dachte, ich lass den “Fehler” im Video mal drin. Loslassen und so :-)
      Der erste Schritt ist, dass dir das schonmal bewusst ist. Daran kannst du ansetzten…
      LG

      Antworten
  7. Susanne
    Susanne sagte:

    hey Anchu!

    Toller Artikel, der Schreibstil ist wunderbar! Ein bisschen zucke ich beim 10. “Scheisse”… ich versuche es mir gerade abzugewöhnen. Wenn man dann seinen 5Jährigen ständig “Scheisse” oder “Scheissdreck” sagen hört, fällt es dann doch auf, wie oft man das wohl selber von sich gibt. Ich lasse das Wort jetzt los:-)

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man wirklich alles loslassen kann. Für manches hat man doch auch einfach die Verantwortung. Wenn mein oben genannter 5Jähriger 4 Meter über dem Boden in einem Baum hängt und mit beiden Händen winkt, dann denke ich: loslassenloslassen. Ähm, moment, nein: “Lass nicht loooos!”
    Aber was ich eigentlich sagen will: Da kann ich noch nicht so gut loslassen!

    Vielleicht ist es auch wichtig, etwas zu finden, was anstelle des “Losgelassenen” kommt: wenn man am Ex hängt, seine Gedanken auf neues richten. Nicht zwanghaft auf neue Partner, einfach auf etwas, das einen begeistert. Kann auch Kamelreiten oder Asiatische Kochkunst sein.

    und nochwas zum Thema: während der Geburt meines 1. Kindes sagte die Hebamme: sie müssen jetzt loslassen. Das war in Stunde 47 dieser Geburt, nach 2 Stunden Presswehen. Ich hätte sie töten können!!!:-);-)

    ganz liebe Grüße
    Susanne

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Susanne,
      erst mal danke! Ich gebe dir recht, nicht immer und nicht alles kann mal loslassen – und manchmal sollte man auch nicht loslassen. Ich habe noch keine Kinder, aber ich kann mir vorstellen, dass wenn es soweit ist, sich mein Leben auch nochmal radikal verändern wird.
      Aber letztendlich kann man paradoxerweise auch den Gedanken, loslassen zu müssen, loslassen. Und damit schließt sich für mich der Kreis wieder.
      LG
      p.s. Kamelreiten klingt super!

      Antworten
      • Susanne
        Susanne sagte:

        Hey Anchu!

        Spannenderweise habe ich beim 3. Kind loslassen gelernt. Nicht völlig. Er darf sich jetzt mit einem Jahr durch unser Haus bewegen, obwohl es fast nur aus Treppen besteht. Wenn Besuch kommt, sagen die: “wo ist der Kleine denn?”
        Und ich: “oben oder so”
        das wäre bei Kind eins nie möglich gewesen.
        Dann habe ich aber mit einer Freundin festgestellt, das Kind eins sich auch total in Gefahrensituationen begibt. Er versucht über Zäune zu klettern, hinter denen es so 20 Meter runter geht und solche Sachen.
        Was war da wohl zu erst da? Henne oder Ei? Glucke oder Draufgänger?

        Kamelreiten wäre auf jeden Fall genial!:-)
        liebe Grüße
        Susanne

        Antworten
  8. Sebastian
    Sebastian sagte:

    Das versteh ich, dass das einer deiner Lieblingsartikel ist, Anchu. Ich finde ihn auch sehr gut und das Thema ist extrem wichtig. Eins würde ich noch ergänzen: “Du bist nicht dein Körper.”

    Das Foto vor dem blau-weißen Gebäude ist der Knaller.
    Freue mich schon auf den Datingratgeber, der wird sowas von gekauft…
    Gruß
    Sebastian

    Antworten
      • Sebastian
        Sebastian sagte:

        Das hat nicht nur mit dem momentanen Schönheitswahn zu tun (ob der so momentan ist oder es ihn früher auch schon, vielleicht in anderer, aber nicht geringerer Form, gab, sei mal dahingestellt), sondern generell. Warte noch mal 10-15 Jahre, dann weißt du was ich meine. Bei Eckhart Tolle ist das auch immer ein großes Thema (“Nicht-Identifikation mit dem Körper”, wie er es nennt).
        LG

        Antworten
  9. Silvia
    Silvia sagte:

    Zum richtigen Zeitpunkt…und wirklich ausführlich :) Besonders…Loslassen heißt nicht Erinnerungen löschen! Ja, das stimmt…werde versuchen, es zu verinnerlichen. Das ist echt ein wichtiger Punkt.
    Danke und liebe Grüße, Silvi

    Antworten
  10. Isi
    Isi sagte:

    Hallo du,
    was ist denn wenn ich sowas von loslassen will, meine Lieben aber gar nichts davon halten und ich keinen Weg finde die Akzeptanz für mein Loslassen zu erhalten. JA, jetzt wo ich es schreibe scheint mir der “Fehler” immer noch in mir zu liegen. Die Frage ist immer wieder nicht das WAS ich tun soll/ kann sondern WIE es mir gelingen kann.
    Will ich zu schnell zu viel zu perfekt?
    Oder bin ich doch nicht so “willig” diesen Weg wirklich zu gehen, einmal durch den Schmerz durch und dann leben?
    Ich dachte immer ich wäre eine total egoistische Person und die Meinung Anderer und ihre Ansichten könnten mir egal sein, doch ich stelle fest dass ich nicht nach meinem Herzen handel sondern nach Befindlichkeiten meiner Mitmenschen! Aus lauter Angst anzuecken ecke ich an! Das ist scheiße.
    Mir geht es da wie Susanne allerdings irgendwie umgekehrt, früher war alles leichter, die Kinder hatten 100 mal mehr Freiheiten als andere; heute engen mich diese lieben Menschen durch ihre Wertungen ziemlich ein. Ziemlich wirres Zeug…
    Liebe Grüße
    Isi

    Antworten
  11. Traudl
    Traudl sagte:

    Hey Anchu,
    einen wertvollen Artikel hast du hier kreiert! Verstehe mein Verhalten tatsächlich schon ein Stück besser, je mehr Zeit vergeht desto glorifizierter wird die eigene Identität. Da ist eine Publikation wie die deine hier sehr hilfreich, um sich erneut auf den Boden zu holen.
    Zudem musste ich bei einigen Passagen an einen kürzlich gelesenen Bericht denken. In Letzterem appeliert eine ehemals stark übergewichtige Frau an reines Umdenken, da sie durch das bloße psychische Abschießen einer Lebensphase – ohne große Diät, Sport etc. – zu ihrem Idealgewicht zurückgefunden hat.
    Vlt. ist die Loslassens-Technik auch für zunächst nicht offensichtliche Lebensbereiche extrem förderlich.
    Das hilft bestimmt etlichen. DANKE dir :-)

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Traudl,
      ich freue mich, dass dir mein Artikel weiterhilft. Ich bin der Meinung, dass Loslassen in so gut wie jedem Lebensbereich eine große Rolle spiel und einen starken Einfluss auf unsere generelle Zufriedenheit hat.
      LG

      Antworten
  12. Barbara J. Schoenfeld
    Barbara J. Schoenfeld sagte:

    Hallo Anchu,

    das Loslassen ist wirklich ein ganz wichtiges Thema, ganz eng verknüpft mit dem Thema: aufhören mit der Wirklichkeit zu streiten.

    Obwohl ich schon lange Zeit daran arbeite hat sich jetzt wieder bei mir eine tiefere Schicht davon gezeigt. Da kam dein Artikel genau zur rechten Zeit. Auch die versunkenen Kosten (in Form eines anderen Internetprojektes) haben mir zuerst ganz schön zugesetzt und ich habe lange gehadert damit.

    Jedoch nach etwa neun Monaten ;-) zeigt sich mein neues Baby…. und ich bin damit viel zufriedener….
    Das passiert, wenn man wirklich loslässt….

    Herzliche Grüße
    Barbara

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hallo Barbara,
      mir gefällt deine Beschreibung: “aufhören, mit der Wirklichkeit zu streiten.” Das trifft es auch ganz gut auf den Punkt.
      Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Projekt!
      LG

      Antworten
  13. Heidi Kaubisch
    Heidi Kaubisch sagte:

    Hey Anchu,
    wie die meisten hier schon vor mir gepostet haben, kann ich mich nur anschließen. Wirklich schöner Artikel, verständlich, nachvollziehbar, auf den Punkt gebracht und v.a. man kann sich identifizieren und erkennt sich wieder, denn so ziemlich jeden betrifft die Thematik bzw. hatte schon mal ähnliche Gefühle/Situationen erlebt im Leben. Find ich toll, die Art und Weise und wie leicht und verständlich du erklärst, damit umzugehen.
    Danke.
    VG
    Heidi

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hallo Heidi,
      ich danke dir vielmals.
      Ja, ich denke, dass das Thema loslassen eine zentrale Rolle im Leben der meisten Menschen spielt. Je mehr wir loslassen, desto besser geht es uns…
      LG

      Antworten
  14. Gerd
    Gerd sagte:

    Lieber Anchu,

    der zweite Artikel und das zweite Mal ein Volltreffer. Vielen Dank dafür!
    Ich habe Loslassen zu meiner Lebenseinstellung gemacht. Zumindest setze ich es Schritt für Schritt um. Zwei Tage nachdem ich damit so richtig begonnen habe, bin ich mit Herz-Rhtyhmus-Störungen ins Krankenhaus gekommen. Seitdem verändert sich mein Leben rasant zum positiven und ich transformiere alles.

    Das Loslassgen geht also weiter!

    Beste Grüße,
    Gerd

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Gerd,
      2 aus 2 – eine gute Quote :-)
      Ja, auch ich merke immer mehr wie Loslassen mein Leben verändert und wie es so vieles einfacher macht. Lasse los und du bist frei…
      LG

      Antworten
  15. Matthias - Selbstbewusstsein für Männer
    Matthias - Selbstbewusstsein für Männer sagte:

    Hi Anchu,
    super Artikel.

    Jetzt da Du es schreibst, ist es so logisch. Wir bauen unsere Identität auf diese Dinge auf und können sie deshalb nicht loslassen.

    Sauguter Punkt.

    Eine große Angst, die mich davon abhielt, Selbstakzeptanz zu üben war, dass ich fürchtete dann keine Veränderung mehr in mein Leben zu lassen.

    Frei nach dem Motto: “Wenn ich mich selbst akzeptiere, dann akzeptiere ich auch die Lebensumstände die mich momentan brechen.”

    Ebenjene falsche Verknüpfung von äußeren Umständen zur eigenen Identität.
    Aber auf einer ganz subtilen unterschwelligen Ebene.

    Grüße

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Matthias,
      das ist ein guter Punkt. Ich dachte auch lange, dass wenn ich mich selbst akzeptiere und liebe ich nicht mehr die Motivation haben werde, mich zu verändern. Aber das stimmt nicht. Die Motivation verändert sich nur. Statt einer weg-von Motivation haben wir eine Hin-zu Motivation.
      LG

      Antworten
  16. Michael F.
    Michael F. sagte:

    Hey Anchu,
    dein Artikel ist sehr interessant und erinnert mich an die Zeit vor gut 6 Jahren.Damals bin ich über ein Buch im Internet gestolpert mit dem Titel “Klartext für Männer,was Frauen wirklich wollen”. In diesem Buch wurde auch darüber geschrieben wie es in manchen Wohnung von den Freunden der Schreiberin aussah. Das Buch wirkte erst nach 3 Monaten bei mir,sodass ich einen rappel bekam und alles was ich nicht wirklich im Leben benötigte aus der Wohnung folg. Unter anderem meine Modelautos (zum glück,waren nur Staubfänger). Somit began ich im Internet zu suchen wie ich meine Wohnung am besten renovieren konnte und neu einrichtete. Für diese Renovierung benötigte ich über 3 Monate,weil ich es nicht schnell schnell machen wollte,sondern so wie es mir dann auch auf dauer wirklich gefällt. Das Bad habe ich komplett neu machen lassen.
    hatte auch keine Möbel da die Wohnung mit einer Schlafnische und einer Nische für den Kleiderschrank ausgestattet war,so dass ich ein das Bett an die Wand schraubte und als Kleiderschrank nur zwei Bretter vor die Nische schraubte.Wozu Möbel wenn man den vorhanden Raum auch komplett ausnutzen kann. Zur Zeit bin ich am überlegen ob ich nicht einen kompletten Abbruch mache und mir ein Wohnmobil kaufe und dort hinein ziehe. Immer alles dabei egal wohin die reise geht und soviel brauche ich nicht im Leben. Brauche keinen Fernseher,dafür gibt es Kinos und dort laufen die neusten Filme. Luxus! Wozu? Ist nicht mein Ding,das einfache Leben reicht. Solang der Kühlschrank voll ist und der Job passt,brauche ich nicht mehr.
    LG

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Michael,
      ich habe mal selbst 3 Monate im Wohnmobil gelebt. Die Idee ist zwar sehr idyllisch, aber die Realität ist dann manchmal schon ziemlich ernüchternd. Ich habe die Zeit zwar extrem genoßen, war dann aber auch happy, als es vorbei war…
      LG

      Antworten
  17. Erbsenzählerin
    Erbsenzählerin sagte:

    Hi Anchu,
    ein wirklich kraftvoller Text. Wasser als Element fasziniert mich auch. Es scheint so nachgiebig, nicht zu fassen und schafft es doch Stein zu zermahlen, seinen Weg zu finden indem es die natürlichen Kräfte nutzt. Es transformiert sich ständig – gefriert, verdunstet, versickert. Es umgibt uns und ist in jeder Zelle alles Lebendigen. Fehlt es bedeutet es den Tod. Es verdünnt Stoffe, die an sich ungenießbar wären und ist in der Lage unter hohem Druck Stahlplatten zu zertrennen. In allen diesen Zuständen und Funktionen bleibt es was es ist.
    Ähnlich wie Menschen unabhängig von ihren Funktionen und Befindlichkeiten Menschen bleiben. Wenn man alles wegnimmt bleibt der Mensch trotzdem über.
    Probleme entstehen dann, wenn ein Mensch sich definiert über das was er tut (ich bin Investmentbanker) oder das was er hat und dieses dann verliert.
    In einem Punkt bin ich allerdings nicht Deiner Ansicht: Das Leben ist ein Ponyhof!!
    Überall nur Stutenbissigkeit, Hengstverhalten und ganz viel Mist.
    Wenn man seinen Standpunkt ändert bekommt man eine neue Perspektive.
    Viele Grüße Elke

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  18. Susi
    Susi sagte:

    Hallo Anchu,

    ganz sicher habe ich Deinen Artikel schon früher mal gelesen. Heute bin ich wieder auf ihn gestoßen. Eigentlich suchte ich danach, warum mein Ex-Mann mich nicht loslassen kann und immer wieder versucht, mich in Gespräche zu verwickeln und den Kontakt aufrecht zu erhalten.
    Dein Artikel hat mir aber wieder vor Augen geführt, dass ich natürlich auch loslassen muss. Und da auch noch ein großes Stück Arbeit vor mir habe. Ich bin schon auf dem richtigen Weg. Es fühlt sich richtig an. Achtsamkeit, Yoga, Meditation. Eine ganz neue Welt, die ich nach der selbst gewollten Trennung gefunden habe. Und dennoch fühle ich mich, als ob ich noch an der Türschwelle stehen würde. Aber es fühlt sich gut an. Die Türschwelle zu eben einer neuen Welt. Ich glaube, um hindurchzugehen muss ich noch viel mehr loslassen.

    Eine Frage hat sich mir aber beim durchlesen dennoch gestellt. Wie Wasser zu sein…das spricht mich sehr an. Aber was ist mit den Gefühlen, die ja trotzdem unweigerlich aufkommen? Was machst du mit denen? Verdrängen kann ich irgendwie schon länger nix mehr. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie das geht, wie ich das früher gemacht habe. Aber womöglich heißt hier das Schlüsselwort Akzeptanz. Akzeptieren was da ist und das Gefühl einfach da lassen. Es wird vorüber gehen. Ich muss nicht panisch handeln und irgendwas tun damit es weg geht.
    Wie siehst du das?

    Auf jeden Fall ein ganz toller Artikel, den ich mir in nächster Zeit auch noch öfter durchlesen werde. Es ist wie ein Puzzle zu bauen. Mit der Zeit finde ich Teil für Teil auch wenn die Suche manchmal schwierig ist. Und ich habe leider keine Ahnung wieviele Teile das Puzzle hat. ;)

    LG, Susi.

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    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Susi,
      ja, ich sehe das genauso.
      Gefühle akzeptieren, beobachten, sie dasein lassen – aber sich nicht in ihnen verlieren. In meinem Buch Scheiß drauf! schreibe ich ein ganzes Kapitel über den gesunden Umgang mit Gefühlen. Vlt. wäre das ja was für dich.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und Einsicht beim loslassen.
      Und viel Spaß beim Puzzeln :-)
      LG

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