Angst vor dem Alleinsein

Wie du die Angst vor dem Alleinsein endgültig überwindest

Die Angst vor dem Alleinsein ist eines der unangenehmsten Gefühle, die es gibt. Wie du diese Angst ein für alle Mal überwindest, erfährst du in diesem Artikel.

Angst vor dem AlleinseinJeder von uns sehnt sich nach Geborgenheit. Nach Nähe und Bestätigung.

Und nach dem Gefühl, für jemanden wichtig zu sein.

Meistens versuchen wir, diese Sehnsüchte durch eine Beziehung zu befriedigen. Und das ist vollkommen ok.

Zum Problem wird das jedoch, wenn:

  • du dich zu sehr an deinen Partner zu klammerst.
  • dir die Vorstellung an ein Leben ohne ihn Qualen bereitet.
  • du feststellst, dass du nicht alleine sein kannst – und dich immer wieder von einer Beziehung in die nächste stürzt.

Denn in diesen Fällen hat dich die Angst vor dem Alleinsein im Griff.

Wie du dich von dieser Angst befreist, verrate ich dir anhand von drei Tipps, die du in deinen Alltag integrieren kannst.

Du hast nach einem Artikel gesucht, der dir generell hilft, mit dem Gefühl von Einsamkeit umzugehen? Dann schau doch mal hier vorbei: Was du gegen Einsamkeit tun kannst.

In diesem Artikel geht es nämlich viel mehr um die Angst, für immer alleine zu bleiben.

Bevor wir zu den eigentlichen Tipps kommen, solltest du jedoch wissen, wieso es überhaupt so wichtig ist, dich deiner Angst vor dem Alleinsein zu stellen.

Wie dir deine Angst vor dem Alleinsein schadet

Ständig in Angst zu leben ist ein beschissenes Gefühl.

Dass deine Lebensqualität stark darunter leidet, brauche ich dir nicht zu erzählen. Was dir vielleicht noch nicht bewusst war – wenn du Angst vor dem Alleinsein hast, legst du viele Verhaltensweisen an den Tag, die dir langfristig schaden:

  • Du tust alles für deinen Partner und gibst dich selbst dabei vollkommen auf. Anstatt Grenzen zu setzen, verzeihst du ihm jedes noch so respektlose Verhalten. Gleichzeitig vernachlässigst du deine eigenen Hobbies und Freundschaften.
  • Du hältst an einer Beziehung fest, die du schon längst hättest beenden sollen. Und das nur, weil ein Leben ohne Partner für dich schwer vorstellbar ist.
  • Du wirst schnell eifersüchtig. Sobald dein Freund oder deine Freundin mal etwas ohne dich unternimmt, malst du dir schon aus, wie er dich betrügt. Auch ein kurzes Gespräch mit einer anderen attraktiven Person reicht aus, um dich auf die Palme zu bringen.

Wenn du Angst vor dem Alleinsein hast, klammerst du dich gerne an deinem Partner fest

Angst vor dem Alleinsein

Vielleicht hast du bisher gedacht, dass dieses Verhalten ein Beweis dafür ist, wie sehr du deinen Partner liebst. Die ernüchternde Wahrheit ist jedoch:

Du bist einfach nur abhängig.

Deine Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung ist so groß, dass du dafür bereit bist, fast alles zu tun. Weil du dich nicht allein gelassen fühlen möchtest, machst du dich von deinem Partner emotional abhängig.

Und eine Beziehung der Abhängigkeit ist nie eine gesunde Beziehung.

Was kannst du jetzt also tun, um deine Angst vorm Alleinsein loszulassen?

1. Angst vor dem Alleinsein: Pflege deine Freundschaften

Wir leben in einer Epoche der Einsamkeit.

Eine Studie aus den USA mit 300 Tausend Teilnehmern hat herausgefunden, dass wir uns seit einigen Jahren immer stärker von anderen Menschen isolieren. Da soziale Verbundenheit ein menschliches Grundbedürfnis ist, überrascht es nicht, dass dies auch gesundheitliche Schäden nach sich zieht. So kommt die Studie zu dem Schluss, dass Einsamkeit in den USA ein größeres Gesundheitsproblem ist als Fettleibigkeit.

Was wir aus dieser Studie lernen können?

Wir brauchen den Kontakt zu anderen Menschen, wenn wir unsere Einsamkeit bewältigen wollen.

  • Wir möchten die Nähe und Liebe einer Bezugsperson spüren, die uns wirklich wichtig ist.
  • Wir möchten uns wertgeschätzt und wichtig fühlen.
  • Wir möchten die schönen Erfahrungen unseres Lebens mit unseren Mitmenschen teilen.

Viel zu oft vernachlässigen wir diese Bedürfnisse.

Oder wir denken, dass wir sie nur durch unseren Partner befriedigen können.

Wir sind dann so sehr auf unsere Beziehung fokussiert, dass wir alle anderen zwischenmenschlichen Verbindungen vernachlässigen.

Unsere Freundschaften werden dann immer unpersönlicher – bis wir diese irgendwann fast nur noch über WhatsApp und Facebook pflegen. Dass wir uns unter solchen Umständen traurig und einsam fühlen sowie Angst vor dem Alleinsein haben, ist gar kein Wunder.

Wenn die oben beschriebene Situation auf dich zutrifft, wird es Zeit, etwas zu ändern:

Schenke deinen Freundschaften mehr Aufmerksamkeit

Wenn ich in der Vergangenheit mit meinen Freundschaften nicht zufrieden war, hatte das meist nur einen Grund:

Ich habe selbst nicht genug Zeit und Energie in sie investiert.

Damals dachte ich, dass Freundschaften entweder funktionieren oder nicht.

Freunde sind ein Wundermittel gegen deine Angst vor dem Alleinsein

Angst vor dem Alleinsein

Heute ist mir bewusst, dass soziale Beziehungen erst dann richtig aufblühen, wenn du sie pflegst und dich voll und ganz auf sie einlässt.

  • Wenn du anfängst, mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die dir wichtig sind. Und dir Gedanken darum machst, wie ihr gemeinsam eine schöne Zeit haben könnt.
  • Wenn du bereit bist, dich selbst auch mal hintenanzustellen. Und für die, die deine Hilfe brauchen, da zu sein.
  • Wenn du lernst, deinen Freunden ihre Macken zu verzeihen. Und stattdessen dankbar bist für all das Schöne, das sie in dein Leben gebracht haben.

Wenn es dir gelingt, ein Mensch zu sein, in dessen Gegenwart sich andere wohlfühlen, wird es dir auch nicht schwerfallen, tiefe Freundschaften aufzubauen.

Öffne dich – und zeige dich von deiner verletzlichen Seite

Vor einigen Monaten habe ich angefangen, Workshops für Männer zu geben, die ihrer eigenen maskulinen Essenz näherkommen und wahre Brüderlichkeit erleben wollen.

Immer wieder überrascht es mich, welch starke Wirkung es hat, wenn ein Mann merkt, dass er sich bei mir komplett öffnen darf.

Wenn er feststellt, dass er nicht verurteilt wird, wenn er in der Gruppe weint.

Oder er von seinen tiefsten Ängsten und schlimmsten Lebensphasen erzählt – und sich damit sehr verletzlich macht.

Sehr schnell entsteht durch diese Offenheit eine enorme Verbundenheit zwischen den Männern.

Und dadurch wird eine unverrückbare Tatsache deutlich:

Erst, wenn du dich deinen Mitmenschen auch von deiner verletzlichen Seite zeigen kannst, baust du eine wirkliche Verbindung zu ihnen auf.

Lass diesen Satz mal wirklich zu deinem Herzen durchsickern. Anstatt ihn nur auf einer rationalen Ebene verstehen zu wollen.

Und dann fang an, dich in Verletzlichkeit zu üben:

  • Lasse deine Freunde wissen, was in deinem Inneren vorgeht. Welche Ängste du hast, welche Unsicherheiten du spürst und welche Erlebnisse deiner Vergangenheit du noch heute mit dir herumträgst.
  • Lege deine Masken ab. Immer den coolen Macker zu machen oder für jeden der Pausen-Clown zu sein – diese Verhaltensweisen sind oft nur Masken. Sie verhindern, dass deine Freunde dein wahres Gesicht zu sehen bekommen. Und dadurch fällt es ihnen schwer, eine wirkliche Verbindung zu dir aufzubauen.
  • Bitte um Hilfe. Sich verletzlich zu machen bedeutet auch, Hilfe einzufordern, wenn du sie brauchst. Falls du dich also das nächste Mal einsam oder verloren fühlst, greife zu deinem Telefon. Und ruf einen vertrauten Menschen an.

Du möchtest nicht mehr einsam sein? Dann zeige dich von deiner verletzlichen Seite

Angst vor dem Alleinsein

Jemanden in deinem Leben zu haben, mit dem du sowohl dein Glück als auch deine Sorgen teilen kannst, ist eine der schönsten Sachen der Welt.

Und gleichzeitig ist es das beste Heilmittel gegen tiefe Einsamkeit.

Dieser vertraute Mensch muss jedoch nicht dein Partner sein. Dein Freundeskreis eignet sich dafür genauso gut.

Je zufriedener du nämlich in deinen Freundschaften bist und je tiefer die Verbindungen zu deinen Freunden sind, desto weniger klammerst du dich an deinen Partner.

Wieso?

Weil er auf einmal nicht mehr der Einzige ist, der deine Bedürfnisse nach Nähe, Geborgenheit und Bestätigung stillen muss.

Dadurch sinkt auch automatisch deine Angst vor dem Alleinsein. Denn auch, wenn dein Partner sich von dir trennt, hast du Menschen in deinem Leben, die dich auffangen und die dir Halt geben.

(Ließ auch: Wie du deine Minderwertigkeitskomplexe überwindest)

2. Angst vor dem Alleinsein: Begegne deiner Schattenseite

Einsamkeit und Alleinsein sind zwei ganz verschiedene Dinge.

So kannst du dich zum Beispiel in Gesellschaft vieler Leute einsam fühlen, obwohl du nicht alleine bist.

Genauso kannst du aber auch in schönster Natur allein, aber nicht einsam sein.

Was also sorgt dafür, dass du Angst vor dem Alleinsein hast?

Es ist die Angst davor, deiner Schattenseite zu begegnen.

  • Davor, unangenehme Gefühle spüren zu müssen.
  • Davor, in Kontakt mit deiner eigenen Unsicherheit zu kommen.
  • Davor, dich schwach und verletzlich zu fühlen.

Diese Angst sorgt dafür, dass du dich vor dem Alleinsein fürchtest.

Sie sorgt außerdem dafür, dass du deinen Partner kaum aus den Augen lässt, weil du dich vor der Leere fürchtest, die entsteht, wenn er nicht da ist.

Eine Leere, die nicht daherkommt, dass du deinen Partner so sehr liebst und unbedingt mit ihm zusammen sein musst.

Sondern vielmehr ein Zeichen dafür ist, dass du nie gelernt hast, allein glücklich zu sein.

Und dies solltest du ändern.

  • Erlaube dir für eine halbe Stunde pro Tag, nur bei dir zu sein. Ohne Smartphone, ohne sozialen Kontakt, ohne Ablenkung. Spüre in deinen Körper hinein und erlaube dir, das, was hochkommt, wirklich zu fühlen.
  • Versuche, deine Schattenseite kennenzulernen. Welche Situationen im Alltag wühlen dich emotional auf? Wann kommen Erinnerungen an negative Ereignisse aus deiner Vergangenheit hoch? Wann fühlst du dich unsicher, ängstlich oder hilflos?
  • Nimm das an, was da ist. Negative Gefühle sind doof. Und deshalb wollen wir sie meistens auch so schnell wie möglich wieder loswerden. Sobald du einem unangenehmen Gefühl jedoch die Erlaubnis gibst, da zu sein – sobald du dich in dem Moment so akzeptierst, wie du gerade bist – stellt sich in dir ein innerer Frieden ein, der dein Leid in dem Moment wesentlich erträglicher macht.

Deine Schattenseite kennenzulernen und diese wirklich anzunehmen, ist ein Prozess, der Zeit benötigt. Dieser Prozess ist außerdem wesentlich komplexer, als ich es hier dargestellt habe.

Und dennoch – wenn du dich in der Annahme deiner unangenehmen Seiten übst, wirst du schon innerhalb kurzer Zeit Veränderungen in deinem Leben spüren.

Deine Angst vor dem Alleinsein besiegst du nur, wenn du Einsamkeit auch mal aushalten kannst

Angst vor dem Alleinsein

Eine echte Verbindung aufbauen

Vielleicht hast du dich gerade gefragt, ob dieser zweite Tipp im Wiederspruch zum ersten steht.

Eben habe ich dir noch geraten, mehr Zeit mit Freunden zu verbringen. Und jetzt sage ich, dass du häufiger alleine sein sollst.

Wie passen diese Vorschläge zusammen?

Ganz einfach:

Wenn du alleine bist, lernst du dich selbst besser kennen. Du stehst stärker im Kontakt mit deinen eigenen Gefühlen und mit deinem authentischen Ich.

Gehst du aus dieser Haltung heraus in Kontakt mit anderen Menschen – mit deinen Freunden, deiner Familie oder deinem Partner – dann ist der Kontakt echt.

Du kannst erst eine wirkliche Verbindung zu einem Menschen aufbauen, wenn du mit dir selbst verbunden und in deiner Mitte bist.

Denn andernfalls wirst du den anderen Menschen immer benutzen – um deine Sehnsüchte zu stillen oder um dich von dir selbst abzulenken.

Und genau deshalb ist eine gesunde Balance zwischen Alleinsein und zwischenmenschlichem Kontakt sehr wichtig, wenn du dich von deiner Angst vor Einsamkeit befreien möchtest.

Unabhängigkeit macht dich attraktiv

Wenn du lernst, deine Schattenseiten zu akzeptieren und dich auch ohne die Gesellschaft anderer Menschen wohlzufühlen, machst du dich damit freier und unabhängiger.

Du tust nun nicht mehr alles, um ein Gefühl von Bestätigung und Geborgenheit zu bekommen, weil du dir dieses Gefühl zumindest teilweise selbst geben kannst.

Und dieser Umstand wirkt auf potentielle Partner unglaublich anziehend.

Wenn du aus einer Energie des Überflusses heraus einem neuen Menschen begegnest, wird er spüren, dass du ihn nicht zum Leben brauchst. Und dadurch hat er oder sie die Möglichkeit, dich auf eine sehr entspannte, ungezwungene Art kennenzulernen.

Sobald du weniger Angst vor dem Alleinsein hast, fühlen sich Menschen in deiner Gegenwart wohler und haben mehr Lust, mit dir eine echte Verbindung einzugehen. Eine Verbindung auf Augenhöhe, die es dir möglich macht, eigene Grenzen zu setzen.

Und dadurch wirst du (paradoxerweise) auch weniger alleine sein.

3. Angst vor dem Alleinsein: Baue die richtigen Erwartungen auf

Wir leben in einer verrückten Welt. In einer Welt voller wunderbarer Möglichkeiten.

Nicht nur können wir uns über Dienste wie Netflix und Spotify mit einer schier endlosen Auswahl an Filmen und Musik beballern.

Auch die Auswahl an potenziellen Partnern ist in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen.

  • Apps wie Tinder und ein Leben in der Großstadt geben uns das Gefühl, jeden Tag dutzende neue Menschen kennenlernen zu können.
  • Günstiges und unkompliziertes Reisen ermöglicht es uns, im Handumdrehen neue Kulturen kennenzulernen. Dadurch steigt die Auswahl an schönen Menschen, mit denen wir anbandeln können, nur noch mehr.
  • Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft immer offener geworden. Sich sexuell auszuleben und verschiedenste Beziehungsmodelle auszuprobieren ist heutzutage (zumindest im Westen) wesentlich unproblematischer als noch vor 30 Jahren.

Versteh mich nicht falsch – diese Entwicklungen haben viele gute Seiten. Viele davon habe ich selbst schon genießen können.

Gleichzeitig ist ein Überfluss an Optionen aber auch sehr tückisch.

Während unsere Eltern und Großeltern sich gefühlt auf den nächstbesten Menschen gestürzt haben und mit ihm eine Familie gründeten, machen wir das komplette Gegenteil.

Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie einfach rundum perfekt zu sein haben – perfektes Aussehen, perfekter Charakter, das ganze Paket halt.

Viele Menschen, größere Auswahl – aber ist das immer gut?

Angst vor dem Alleinsein

Erst, wenn wir das Gefühl haben, dass diese exorbitanten Ansprüche erfüllt sind, lassen wir uns auf einen Menschen wirklich ein. Und selbst dann müssen wir mit der Angst leben, dass wir vielleicht doch die falsche Entscheidung getroffen haben könnten.

“Es gibt schließlich noch soooo viele andere Männer oder Frauen, die die ich kennenlernen könnte. Und vielleicht ist mein Seelenverwandter ja doch noch irgendwo da draußen. Und wartet nur darauf, von mir gefunden zu werden.”

Kommen dir diese Gedanken bekannt vor?

Dann wird es Zeit dafür, dass du dich endgültig von ihnen befreist.

Höre auf mit der Jagd nach der einen wahren Liebe

Überhöhte Erwartungen bei der Partnersuche sind aus einem einfachen Grund problematisch:

Sie machen uns neurotisch.

Die Vorstellung, dass es auf diesem Planeten einen perfekten Partner für uns gibt, klingt zwar romantisch.

Was ist aber, wenn du diesem Menschen nie oder einfach zum falschen Zeitpunkt begegnest?

In diesem Fall ist die Kacke richtig am Dampfen.

Vielleicht merkst du jetzt, wie sehr dich die Vorstellung von der einen wahren Liebe unter Druck setzt. Gleichzeitig sorgt sie auch dafür, dass du Angst vor dem Alleinsein hast. Schließlich bist du ja für immer zu einem Leben voller Einsamkeit verdammt, falls du die Sache mit deinem Traumpartner vermasselst.

Wie gelingt es dir nun aber, dich von deinen überhöhten Erwartungen zu befreien?

1. Erkenne, dass es nicht die eine wahre Liebe gibt

Manche Menschen passen besser zu dir, andere schlechter.

Und mit wieder anderen verstehst du dich so gut, dass du dir eine Beziehung mit ihnen vorstellen kannst.

Gehe neugierig und mit einem offenen Herzen durch die Welt. Lerne neue Leute kennen und versuche, ihnen vorurteilsfrei und mit aufrichtigem Interesse zu begegnen.

Du wirst feststellen, dass es mehr potenzielle Partner für dich gibt, als du gedacht hast.

Und dies wird dafür sorgen, dass dein Gefühl der Einsamkeit schwindet.

2. Mache dir bewusst, dass jede Beziehung auch Arbeit bedeutet

Einen passenden Partner zu finden, ist die eine Sache.

Eine gute Beziehung zu führen ist nochmal etwas ganz anderes.

Ob du in einer Beziehung glücklich wirst, hängt nur beschränkt von deinem Partner ab – und zu einem großen Teil davon, wie viel Energie ihr in eure Beziehung steckt.

  • Habt ihr Verständnis für die Macken des jeweils anderen?
  • Bemüht ihr euch, einander wirklich zu lieben und auch in harten Zeiten zueinander zu halten?
  • Was tut ihr aktiv, um die Beziehung frisch und lebendig zu halten?

3. Finde heraus, was dir wirklich wichtig ist

Natürlich solltest du nur eine Beziehung mit einem Menschen führen, der auch zu dir passt.

  • Bedeutet das, dass er oder sie dafür aussehen muss wie ein Model?
  • Bedeutet das, dass er oder sie dir deine Wünsche von den Lippen ablesen muss?
  • Bedeutet das, dass er oder sie immer gut gelaunt sein muss?

Nein, das bedeutet es nicht.

Diese oder ähnliche Erwartungen an deinen Partner sind schlicht und einfach unrealistisch.

Nicht nur das – sie sorgen außerdem dafür, dass du den Blick fürs Wesentliche verlierst.

Mit welchem Menschen möchtest du mal alt werden?

Angst vor dem Alleinsein

Anstatt dich also mit nicht erfüllbaren Ansprüchen unglücklich zu machen, überlege dir, welche Werte dir wichtig sind. Auf diese Werte solltest du nämlich auch bei deinem Partner achten.

  • Ist dir ein gesunder und aktiver Lebensstil wichtig? Dann wirst du mit einem Partner, der sich nur von Fastfood ernährt und keinen Sport treibt, nicht glücklich.
  • Du stehst auf Ehrlichkeit und Klarheit? Trenne dich von Menschen, die es lieben, mit dir Spielchen zu spielen.
  • Du brauchst viel Liebe und Zuneigung? Dann höre auf, dich auf gefühlskalte Menschen einzulassen.

In dem Moment, in dem du beim Dating auf die Dinge achtest, die wirklich wichtig sind, wird dein Leben wesentlich entspannter.

Du wirst Menschen begegnen, in denen Gegenwart du dich richtig wohl fühlst.

Sobald du erkennst, dass es von diesen Menschen mehr als genug gibt, wird die Angst vor dem Alleinsein von dir abfallen.

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