Stärker denn je zuvor! 7 Wege, eine Lebenskrise zu überwinden

Lebenskrisen sind schrecklich.

Wir fühlen uns verloren und hilflos.

Wir wissen nicht mehr weiter.

Wir zweifeln an allem.

Leider können wir Krisen und unangenehme Erfahrungen nicht vermeiden.

  • Geliebte Menschen sterben.
  • Unser Partner verlässt uns.
  • Wir verlieren unseren Job.
  • Wir werden krank.
  • Wir haben eine Sinnkrise.
  • Wir werden von Ängsten aufgefressen.
  • Wir haben seit dem letzten Jahr 5 kg zugenommen.

Kleine wie auch große Krisen gehören zum Leben dazu. Deshalb sollten wir lernen, wie wir Lebenskrisen überwinden können.

Manche Menschen zerbrechen an ihren Lebenskrisen. Sie versinken in Selbstmitleid, werden depressiv oder verlieren sich im Sumpf der Drogen, des Alkohols oder des Glücksspiels. Und in manch traurigen Fällen nehmen sie sich das Leben.

Es gibt jedoch auch Menschen, die ihre Lebenskrisen meistern und gestärkt aus ihnen herauskommen. Sie geben ihrem Leben eine neue Richtung, ändern alte Muster und gewinnen neues Selbstvertrauen. So war es auch bei mir.

Meine bisherigen Lebenskrisen haben mir alles abverlangt. Doch sie haben mir auch sehr viel beigebracht und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin – egal, wie klischeehaft das klingen mag.

In diesem Artikel werde ich dir 7 Wege erklären, wie auch du deine Lebenskrise überwinden kannst und gestärkt aus ihr herauskommst.

1. Was will dir deine Lebenskrise sagen?

Es mag skurril klingen, doch einer der wichtigsten Schritte, um eine Lebenskrise zu überwinden, ist einen Sinn in ihr zu sehen.

Erkennen wir einen gewissen Sinn in unserer Lebenskrise – zum Beispiel, dass wir durch sie etwas Wichtiges lernen – dann fällt es uns wesentlich leichter, sie zu überwinden.

Vor einigen Jahren hatte ich Panikattacken. Nach meiner ersten Panikattacke hatte ich das Gefühl, den Verstand zu verlieren und nicht mehr normal zu funktionieren.

In dieser Zeit fragte ich mich immer wieder, was mir diese Krise sagen möchte. Ich suchte nach einem Sinn – und fand ihn. Ich realisierte, dass die Krise dadurch entstanden war, dass ich mir zu viel Druck gemacht habe, zu hart zu mir selbst war und zu wenig entspannt habe.

Die Krise wollte mir also mitteilen, dass ich besser auf mich achten sollte. Mein Körper hat mir schon vor den Panikattacken deutliche Signale geschickt, doch ich Dickkopf hatte nicht auf sie gehört. Also zog er die Notbremse in Form von Panikattacken.

Es war eine Art Weckruf meines Körpers.

Was will dir deine Krise sagen?

Egal, wie deine Lebenskrise aussieht, frage dich, was dir deine Lebenskrise sagen möchte. In manchen Fällen ist das sicherlich nicht einfach.

  • Was für einen Sinn soll es haben, dass ein geliebter Mensch stirbt?
  • Oder dass du unter einer schweren Krankheit leidest?
  • Oder dass dich dein Partner nach 30 Jahren vermeintlich glücklicher Ehe verlässt?

Deine Lebenskrise hat auf den ersten Blick vielleicht keinen Sinn. Vielleicht auch nicht auf den zweiten. Doch ich bin mir sicher, dass du deiner Lebenskrise einen Sinn geben kannst.

Vielleicht ist der Sinn deiner Krise, dass du lernst loszulassen, dass du deine bisherigen Entscheidungen hinterfragst oder dass du dein Leben radikal änderst.

In jeder Krise können wir einen Sinn sehen. Und genau das hilft uns dabei, die Lebenskrise zu überwinden.

Mehr dazu in diesem Video:

2. Was kannst du in der jetzigen Situation tun?

Eine Lebenskrise überrumpelt uns oftmals. Wie aus dem nichts ändern sich unsere Lebensumstände und wichtige Stützen unserer Identität bekommen einen Knacks – unsere Gesundheit, unsere Beziehungen, unser Job, unsere Sichtweise der Dinge.

Das Problem dabei ist, dass wir uns während einer Lebenskrise zu sehr auf die äußeren Umstände konzentrieren.

Wir fokussieren uns zum Beispiel darauf, dass wir unseren Job verloren haben, dass uns unser Partner verlassen hat, dass wir krank sind, dass wir in einer finanziell missliche Lage sind oder dass wir nicht zum beliebtesten Mitarbeiter des Monats gewählt wurden.

Der springende Punkt ist der: Die äußeren Umstände kannst du in den meisten Fällen nicht ändern. Und so lange du dich auf die äußeren Umstände fokussierst, wirst du dich hilflos und machtlos fühlen.

Was ist die Lösung?

Dass du dich auf das konzentrierst, was du beeinflussen kannst.

Frag dich deshalb, was du jetzt tun kannst, um deine Situation zu verbessern. Auch wenn es nur 0,1% ist.

  • Wer kann dir bei deiner Lebenskrise konkret helfen?
  • Kannst du ein paar Tage Auszeit nehmen, um in Ruhe nach einem neuen Sinn in deinem Leben zu suchen?
  • Gibt es Bücher, Filme, Seminare oder Ähnliches, die dir weiterhelfen können? (Mehr dazu in Punkt 5)
  • Kann dir Meditation dabei helfen, loszulassen und innere Ruhe zu finden?
  • Welche Fähigkeiten brauchst du für einen Neuanfang?
  • Kann dir eine gewisse Art der Persönlichkeitsentwicklung helfen?
  • Kannst du mit anderen Menschen sprechen, die in einer ähnlichen Lage waren wie du?

In dem Moment, in dem du aktiv wirst und etwas tust, wirst du dich besser fühlen. Du erhältst mehr Klarheit und Energie und du fokussierst dich auf das, was du kontrollieren kannst (deine Taten) anstatt auf das, was du nicht kontrollieren kannst (die Umstände).

Egal, in welcher Lebenskrise du dich befindest, frage dich, wie du deine Situation verbessern kannst. Auch wenn es nur eine kleine Verbesserung ist.

Einen sehr wichtigen Artikel zu genau dem Thema findest du hier.

3. Schätze die kleinen Dinge

Dein Leben geht den Bach herunter? Dann erfreue dich am Plätschern des Wassers, an den Blumen am Rande des Baches oder an den Fröschen, die unbeeindruckt von deinem Elend um wie Wette quaken.

Egal, in welchem Übel du gerade steckst, nicht alles ist scheiße. Und auf all das, was nicht scheiße ist, solltest du dich konzentrieren.

Statt dich nur auf deine Lebenskrise zu fokussieren, erfreue dich an den kleinen Dingen im Leben.

Dinge, an denen du dich erfreuen kannst:

  • Die Sonne scheint ein wenig.
  • Heute Abend läuft ein toller Film im Fernsehen.
  • In ein paar Stunden gehst du mit guten Freunden einen Kaffee trinken.
  • Dein Arbeitskollege war gestern sehr freundlich.
  • Heute Abend kochst du dir dein Lieblingsessen.
  • Deine drei Jahre alte Hose passt dir immer noch (oder zumindest fast).

Versuche, dich an all den Kleinigkeiten zu erfreuen, die du normalerweise für selbstverständlich nimmst.

Selbst wenn du einen geliebten Menschen verloren hast oder dich dein Partner verlassen hat, gibt es zum Beispiel noch jede Menge anderer Menschen, die dir wichtig sind und die für dich da sind. Konzentriere dich auf sie.

4. Suche dir Hilfe

Es ist keine Schande, in schwierigen Momenten nach Hilfe zu fragen – im Gegenteil. Es zeugt von Stärke, sich einzugestehen, dass man alleine gerade nicht weiterkommt.

Wenn du das Gefühl hast, du schaffst es alleine nicht, deine Lebenskrise zu überwinden, dann suche dir Hilfe:

  • Mache eine Therapie.
  • Suche dir einen Mentor.
  • Spreche mit anderen Betroffen.
  • Gehe in eine Selbsthilfegruppe.

Nach meiner ersten Panikattacke habe ich sofort am nächsten Tag mit Freunden darüber gesprochen. Und einige Zeit später habe ich eine Entspannungs-Coaching gemacht. Beides hat mir damals enorm geholfen.

5. Lass dich inspirieren

Um eine Lebenskrise zu meistern brauchen wir oftmals frische Inspiration. Diese Inspiration kann in Form von Büchern, Filmen, Unterhaltungen oder Seminaren kommen.

Es gibt zum Beispiel gewisse Filme und Bücher, die mich immer wieder aufs Neue inspirieren und die mir enorm helfen, wenn ich eine Krise habe oder ich mich gerade niedergeschlagen fühle.

Ein Buch, das mir immer wieder Kraft gibt, ist Der Alchimist von Paulo Coelho. Ich finde seine restlichen Bücher nur mittelmäßig, da sie mir zu Wischiwaschi und zu esoterisch sind, doch dieses Buch muntert mich immer wieder auf.

Ähnlich geht es mir mit dem Film Ziemlich beste Freunde. Er erinnert mich an die wirklich wichtigen Dinge im Leben und gibt mir neue Kraft.

Vielleicht inspirieren dich dieses Buch und dieser Film kein bisschen. Und das ist OK. Es geht darum, dass du herausfindest, was dir Kraft gibt und dich inspiriert.

Vielleicht gibt es dieses eine Buch, das dir Inspiration und Kraft gibt. Diesen einen Film. Die Unterhaltung mit diesem einen besonderen Menschen. Einen bestimmten Ort. Ein bestimmtes Seminar. Ein Video. Egal in welcher Form: Suche dir Quellen für neue Inspiration.

6. Erinnere dich an alte Stärke

Während einer Lebenskrise sehen wir die Realität meistens sehr verzerrt. Wir sehen Vieles sehr negativ und oftmals machen wir die Situation schlimmer als sie ist. Das führt häufig dazu, dass wir uns nicht zutrauen, mit der Krise umzugehen und aus eigener Kraft etwas ändern zu können.

In diesen Phasen ist es sehr hilfreich, wenn wir uns an unsere alte Stärke erinnern.

Erinnere dich an all die Herausforderungen, die du schon gemeistert hast, und an alte Erfolge.

Es ist unwichtig, dass sie nichts mit der aktuellen Lebenskrise zu tun haben. Es geht nur darum, dir klarzumachen, dass du mit schwierigen Situationen umgehen kannst und bis jetzt immer eine Lösung gefunden hast. Das gibt dir neue Kraft und neues Selbstvertrauen.

7. Nichts ist für immer

Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel.

Zugegeben, das ist ein ziemlich ausgelutschter Satz, doch er beinhaltet eine wichtige Wahrheit: Nichts ist für immer.

Egal, wie scheiße es dir gerade geht und wie aussichtslos deine Situation gerade scheint, auch sie wird vorübergehen.

Weder die schönen noch die unangenehmen Momente im Leben sind für immer. Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen. Und nach jedem Tief geht es auch wieder bergauf.

Egal, in welch schlimmer Krise du gerade bist – mach dir bewusst, dass auch sie irgendwann vorbei sein wird.

Krisen können ein Geschenk sein

Lebenskrisen haben in den allermeisten Fällen etwas Positives. Wir lernen uns selbst besser kennen, verändern ungesunde Gewohnheiten und Verhaltensmuster und gewinnen neues Selbstvertrauen.

Während meines Studiums hatte ich eine Quarterlife-Crisis. Ich fühlte mich verloren und wusste nicht, was mein Platz auf dieser Welt ist. Doch aus dieser Krise ist meine Webseite entstanden. Ohne meine Krise würde ich wahrscheinlich mit Anzug und Krawatte in einem Büro sitzen und dafür sorgen, dass ein internationales Unternehmen ein paar Millionen mehr verdient.

Durch meine Panikattacken vor einigen Jahren habe ich gelernt, mehr auf meine emotionalen Bedürfnisse zu achten und weniger hart zu mir selbst sein. Ich bin empathischer geworden und habe mich in Selbstliebe geübt.

Krisen sind selten schön, doch sie können auch ein großes Geschenk sein. Ein Geschenk, dass zwar ein scheiß Verpackung hat, aber unheimlich wertvoll ist.

Lerne dich selbst besser kennen

In meinem Ratgeber “Innere Stärke” erfährst du, wie du dich selbst besser kennenlernst, besser mit negativen Gefühlen umgehst und deine Ängste überwindest. Du kannst dir den Ratgeber kostenlos als PDF herunterladen.

10 Kommentare
  1. Christian
    Christian says:

    Hallo Anchu,
    dein Artikel kommt genau zu richtigen Zeit, da ich gerade selbst in einer Art Krise stecke. Ich finde vor allem deinen ersten Punkt interessant. Ich habe schon angefangen, mich zu fragen, was mir meine Krise sagen will und ich denke, das bringt mich weiter.
    Danke dir und mach weiter so!

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Christian,
      ja, auch mir hat dieser Punkt in meiner Krise am meisten geholfen… Deshalb ist er im Artikel auch Punkt 1 🙂
      Ich wünsche dir viel Kraft und bin mir sicher, dass du gestärkt aus deiner Krise herauskommen wirst.
      LG

      Antworten
  2. Melanie
    Melanie says:

    Hi Anchu,
    ich bin vor ziemlich genau 2 Jahren in die bisher tiefste Krise meines Lebens gestürzt. Es hat gedauert, war viel harte Arbeit an mir selbst, aber nun geht es mir besser als zuvor. Natürlich fühlt sich manches Glück noch wackelig an, aber ich weiß: es geht weiter und es geht gut oder sogar besser! Ich führe kein komplett anderes Leben, aber meine innere Einstellung zum Leben und meinen Möglichkeiten es zu gestalten hat sich sehr geändert. Ohne Ratgeber (ich bin heute erst auf deinen Blog gestoßen) habe ich instinktiv das Meiste, von dem Du schreibst, getan. Wenn man die altbekannten “Phrasen” wie “Nichts bleibt für immer” mit eigenen Lebenserfahrungen verbinden kann, verleiht man ihnen tiefere, sehr persönliche Bedeutung. Ich unterschreibe Deine Aufzählung also. Ich bin mir nur nicht sicher, ob man das in der akuten Krise so annehmen und umsetzen kann. Mein erster Schritt war: “Es reicht, wenn du atmest und erst einmal weiterexistierst”. Es galt den unerträglichen, alles lähmenden Schmerz auszuhalten, ohne die Gewissheit, dass er vergehen wird. Das hat mir auch den Druck genommen, direkt etwas bewältigen zu müssen (ich war der Typ, der alles anpackt nach dem Motto: Zähne zusammenbeißen und durch – war!). Du schreibst unter Punkt 5 von Inspiration. Hier war es vor allem die Musik, die mich inspiriert und getröstet hat (A. Bouranis “Hey” ist für mich das Krisenbewältigungslied schlechthin). Mit Musik kann man seine Stimmung positiv beeinflussen, sich zu ihr bewegen und “Singen macht glücklich”! Am wertvollsten finde ich, was Du unter Punkt 3 beschreibst. Darin bin ich inzwischen eine Meisterin, habe ich doch sehr gute Lehrer, da ich mit schwerstkranken Kindern arbeite. In diesem Sinne: genieße diese lauen Sommernächte!
    Liebe Grüße
    Melanie

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Melanie,
      es freut mich zu hören, dass du deine Krise überwinden konntest und das es bei dir steil bergauf geht. Bei mir war es damals tatsächlich der erste Punkt, der mir am meisten geholfen hat. Mich zu fragen, was mir die Krise sagen will, hat mir die Kraft gegeben, sie durchzustehen… Letztendlich ist ziemlich egal, was man genau anwendet, solange es einem weiterhilft und keine Nebenwirkungen hat (wie zum Beispiel Alkohol, Drogen oder ähnliches).
      LG

      Antworten
  3. Jonny
    Jonny says:

    Ich denke die Anzahl der Kommentare zeigt, dass die Mehrheit nichts oder nur wenig von sog. Krisen abgewinnen kann (aber beim Thema Drama werden alle laut ;-). Man vermeidet halt soweit möglich alles Unangenehme (ist irgendwo auch menschlich). Aber auch wenn man Unvermeidbares zeitweise hinauszögern kann, kommt es irgendwann umso dicker in Form von “Schicksalsschlägen”…

    Freut mich Anchu, dass du auch mal die Schattenseiten des Lebens beleuchtest. Die gehören einfach dazu und machen das Ganze erst ganz 😉

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl says:

      Hi Jonny,
      ich hab mich ehrlich gesagt auch über die wenigen Kommentare gewundert… Ja, solche negativen Themen werden gerne ausgeblendet – was dauerhaft aber unmöglich ist. Alleine schon der Fakt, dass wir irgendwann alle sterben werden macht das Leben ja ein bisschen zu einer Tragödie 🙂
      LG

      Antworten
      • Jonny
        Jonny says:

        “Alleine schon der Fakt, dass wir irgendwann alle sterben werden macht das Leben ja ein bisschen zu einer Tragödie ”

        … aber auch kostbar und einmalig.

        P.S.
        “Stirb bevor du stirbst und du stirbst du nicht wenn stirbst” (alter Spruch der Sufis oder so). Dann ist auch das keine Tragödie mehr…

        Antworten
  4. Ulf
    Ulf says:

    Hey Anchu!
    Wahre Worte. Wieder mal. Hoffentlich helfen sie dem einen oder anderen tatsächlich aus einer Krise heraus. 😀
    Ergänzend dazu möchte ich noch einen ganz heissen Buchtipp loswerden:
    “Wie’s weitergeht, wenn nichts mehr geht: Strategien in schwierigen Zeiten” von Jens Baum.
    https://www.amazon.de/Wies-weitergeht-wenn-nichts-mehr/dp/3466305713/
    Aus meiner Sicht (und bisher allen, die sich das Buch auf meine Empfehlung hin zu Herzen genommen haben) _der_ Ratgeber für Lebenskrisen überhaupt. Jens Baum ist kein Psychoklempner, sondern Gynäkologe, der vor einigen Jahren selbst in eine tiefe Krise rutschte, ein von Psychologen verfasstes Ratgeber-Buch nach dem anderen las – und ins Altpapier schmiss, weil sie allesamt nur theoretisches, für die Praxis völlig untaugliches Gefasel enthielten. Also erarbeitete er sich notgedrungen selbst Strategien, mit denen er dann auch aus dieser Krise herausfand. In diesem Buch hat er sie gut aufbereitet festgehalten. Ich stieß damals auf dieses Buch, weil es mir mit dem ganzen Psychofuzzi-Gefasel ganz genau so ging. Suchte mir aus dem Buch die Strategien raus, die zu meiner Situation passten, verinnerlichte sie und kam damit erstaunlich schnell wieder auf die Füße. Viel schneller, als ich erwartet hätte. Darüber hinaus helfen sie mir bis heute, gar nicht erst wieder in ein so tiefes Loch zu rutschen und aus den kleinen Tiefs des Alltags ganz fix wieder rauszukommen.

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