Wie du es schaffst, dein Leben zu ändern

Vor einigen Jahren wurde mir klar, dass ich mein Leben ändern musste.

Ich befand mich in einer ungesunden Beziehung, ich studierte etwas, das mir weniger Spaß machte als ein Zahnarztbesuch, und ich war generell unzufrieden mit meinem Leben.

Ich traf einen Entschluss und beendete meine Beziehung, brach mein Studium ab und fing an, die Dinge in meinem Leben zu ändern, die mir nicht gefielen.

All das passierte natürlich nicht von heute auf morgen. Und einige dieser radikalen Veränderungen fielen mir alles andere als einfach. Doch trotz aller Schwierigkeiten fing ich an, Stück für Stück mein Leben zu ändern.

Falls du nicht gerade 14 Jahre alt bist und den Tag damit verbringst, dir Pickel auszudrücken, zu masturbieren und die Welt zu hassen, hast du wahrscheinlich schon mal versucht, etwas in deinem Leben zu verändern.

Und gemerkt, wie verdammt schwer das ist. 

In diesem Artikel erfährst du, warum Veränderungen so schwer sind. Und ich erkläre dir 5 Strategien, die dir helfen werden, dein Leben wirklich zu ändern.

Manchmal ist Veränderung die einzige Lösung

Wie zufrieden und glücklich wir mit unserem Leben sind, hängt stark davon ab, wie gut wir loslassen können, worauf wir im Leben Wert legen und durch welche Augen wir die Welt sehen. Doch manchmal befinden wir uns im Leben in einer Sackgasse und es hilft nicht mehr, uns die Dinge weiterhin schön zu reden.

Dauerhafte Unzufriedenheit ist ein verlässlicher Indikator dafür, dass etwas in unserem Leben nicht läuft.

Verstehe mich hier nicht falsch. So gut wie jeder von uns erlebt Höhen und Tiefen im Leben oder hat mal einen schlechten Tag – zum Beispiel, wenn wir nach dem Aufstehen merken, dass uns der Kaffee ausgegangen ist.

Kleine Krisen und schlechte Tage gehören zum Leben dazu wie die leeren Versprechungen zur Politik.

In diesen Lebenssituationen ist es das Beste, schlichtweg einen feuchten Dreck auf den ganzen Scheiß zu geben und weiterzumachen. Bessere Tage werden kommen.

Schlechte Tage gehören zum Leben dazu

Sind wir jedoch dauerhaft und langfristig unzufrieden, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass wir etwas in unserem Leben ändern sollten.

Vor diesem Zeichen sollten wir nicht die Augen verschließen und stattdessen genauer hinschauen, selbst wenn es verdammt schmerzhaft ist.

  • Du bist mit deiner Beziehung unzufrieden oder du hast die Schnauze voll, Single zu sein?
  • Raubt dir dein langweiliger Job jegliche Lebensenergie?
  • Bist du generell unzufrieden mit dir, ganz egal, was du erreichst?
  • Warst du die letzten Jahre zu sehr mit dir selbst und deiner Karriere beschäftigt und hast deine Familie und deine Freunde vernachlässigt?
  • Leidest du unter chronischer Aufschieberitis?
  • Bist du unzufrieden mit deinem Wohnort und würdest gerne ganz woanders leben?
  • Du schaffst es nicht, deine Komfortzone zu verlassen?
  • Wiegst du 20 kg zu viel und würdest gerne abnehmen?

Falls du mit einer Sache in deinem Leben unzufrieden bist, dann ändere sie. Du solltest dein Leben nicht ertragen, du solltest es genießen. Und manchmal braucht es dafür eben grundlegende Veränderungen.

Warum Veränderung so schwer ist

Viele Menschen wollen etwas in ihrem Leben ändern. Sie wollen:

  • Mehr Sport machen und sich gesünder ernähren.
  • Mehr Zeit mit Freunden verbringen.
  • Sich selbstständig machen.
  • Mehr Reisen.
  • Weniger Fernsehen schauen.
  • Ihr Leben mehr auskosten.
  • Eine Fremdsprache lernen.
  • Endlich mal ein paar Szenen aus Fifty Shades of Grey zuhause ausprobieren.

Die meisten Menschen träumen jedoch nur davon, denn ändern tun sie nichts.

Laut einer Studie tun große Veränderungen Menschen gut. So fühlen sie sich im Durchschnitt nach sechs Monaten glücklicher als vor der Veränderung. (Hier findest du zu dem Thema einen Artikel von der Welt)

Doch obwohl wir uns Veränderungen wünschen und sie uns gut tun, sträuben wir uns dagegen. Wir sind Gewohnheitstiere und Veränderung impliziert eine gewisse Gefahr.

Wollen wir unser Leben ändern, müssen wir Altes loslassen und begeben uns häufig in die Ungewissheit des Neuen. Und das macht uns Angst.

Aus diesem Grund bevorzugen viele Menschen Unzufriedenheit vor Unsicherheit. Vielleicht läuft ihre Beziehung beschissen oder ihr Job ist so langweilig wie eine Dokusoap von RTL, aber sie wissen nicht, was passieren wird, wenn sie die Beziehung beenden oder ihren Job kündigen. Und genau deshalb verändern sie auch nichts.

Angst, Unsicherheit und unsere Identität halten uns davon ab, tiefgreifende Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen.

Doch das sind bei weitem nicht die einzigen Gründe, die uns von Veränderungen abhalten. Wenn du dich zum Beispiel gesünder ernähren möchtest, hat das mehr mit Selbstdisziplin und Gewohnheiten zu tun, als mit Angst oder Unsicherheit.

Gründe, die dich davon abhalten, dein Leben zu ändern

Hier ist eine Liste mit Gründen, die uns generell davon abhalten, etwas in unserem Leben zu ändern:

Unser Leben zu ändern ist selten einfach, ganz egal, um welche Veränderung es geht. Deshalb handeln die meisten Menschen auch erst dann, wenn sie es müssen. Sie ändern also erst etwas in ihrem Leben, wenn der Schmerz so groß und unerträglich ist, dass es keine Alternative mehr gibt.

Viele Menschen verlassen ihren Partner erst dann, wenn das Zusammenleben unerträglich wird.

Menschen mit Übergewicht nehmen häufig erst dann dauerhaft ab, nachdem sie wegen ihres Gewichts herbe Enttäuschungen im Leben erfahren haben.

Die meisten Workaholics ändern ihr Leben erst, nachdem sie einen Burnout hatten.

Oft ändern wir unser Leben erst, wenn es keine Alternative mehr gibt.

Das ist auch der Grund, warum die meisten Menschen es nicht schaffen, dauerhaft etwas in ihr Leben zu ändern. Ihnen fehlt schlichtweg der nötige Schmerz. Ihr Leben verläuft zwar nicht so, wie sie es sich wünschen, aber es ist auch nicht richtig beschissen.

Sie sind also mit ihrem Leben nicht völlig zufrieden, aber auch nicht unzufrieden genug, um etwas zu ändern. Und so funktioniert ein Großteil der Gesellschaft auf Autopilot und hinterfragt nur selten, was sie mit ihrem Leben gerade anstellen.

Ich habe damals mein Studium erst abgebrochen und meine Beziehung erst dann beendet, als es mir richtig dreckig ging. Es war eine Art Notbremse.

Doch dein Leben muss nicht erst den Bach runter gehen, bevor du etwas änderst. Schmerz ist ein starker Antrieb um etwas im Leben zu ändern, doch es geht auch ohne ihn.

Im Folgenden deshalb 5 Strategien, die dir helfen werden, dein Leben zu ändern.

Die 5 Strategien erkläre ich auch in diesem Video:

1. Werde jetzt aktiv

leben verändern

Diesen Punkt halte ich für den Wichtigsten. Ich kenne keinen Menschen, der erfolgreich ist, der seine Ziele erreicht hat und der in seinem Leben etwas verändert hat, ohne dafür massiv etwas zu tun.

Denken wir darüber nach, unser Leben zu verändern, verschieben wir es oft auf die Zukunft.

Heute träumen wir nur davon, wie es erst sein wird, wenn wir etwas verändert haben. Den Zeitpunkt, um endlich anzufangen, verschieben wir jedoch auf nächste Woche oder auf den nächsten Monatsanfang.

Dass das nicht funktioniert, muss ich dir wohl kaum erklären. Oder soll ich dich Ende Januar nach deinen Vorsätzen fürs Neue Jahr fragen?

Fange jetzt an!

Egal, was du in deinem Leben verändern möchtest, fange jetzt damit an. Lese den Artikel zu Ende und dann mach dich an die Arbeit.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, du kannst schon jetzt die ersten kleinen Schritte unternehmen.

Wenn du zum Beispiel nächstes Jahr eine große Reise machen willst, kannst du schon jetzt anfangen, die Reise zu planen.

  • Du kannst überlegen, welche Länder du bereisen willst.
  • Du kannst dir die besten Sehenswürdigkeiten heraussuchen.
  • Du kannst überlegen, wie viel Geld du für die Reise brauchst und jetzt mit dem Sparen anfangen.

Vergiss nicht: Veränderungen passieren weder morgen noch nächste Woche noch am 1. Januar – sondern jetzt.

2. Strebe nach mehr

Dieser Punkt ist ein zweischneidiges Schwert. Viel Unzufriedenheit und Leid entsteht, weil wir immer mehr wollen und nie zufrieden sind, ganz egal, was wir erreichen.

Auf der anderen Seite verändern wir auch nichts in unserem Leben, wenn wir uns mit unserer jetzigen Situation abfinden.

Wie gelingt also der Spagat zwischen Akzeptanz und Veränderung?

In dem du die jetzige Situation akzeptierst und damit zufrieden bist, jedoch an den Bereichen arbeitest, die du verändern möchtest.

Vielleicht hast du ein tolles Sozialleben und treibst viel Sport, aber finanziell stehst du schlechter da als Griechenland. Statt unzufrieden zu sein, weil du wenig Geld hast, freu dich darüber, dass du gute Freunde hast und in Form bist. Und dann tue etwas, um deine finanzielle Situation zu verändern.

3. Gewohnheiten

Der wohl sicherste Weg, um dauerhaft dein Leben zu verändern, ist deine Gewohnheiten zu verändern. Das klingt nicht nur langweilig, sondern ist es auch.

Doch das ändert nichts daran, dass Gewohnheiten einen großen Einfluss auf dein Leben haben.

  • Wenn du regelmäßig Sport machst und dich gesund ernährst, wirst du früher oder später nackt gut aussehen.
  • Meditierst du täglich und achtest auf deine Gedankenwelt, wirst du innerlich entspannter.
  • Wenn du regelmäßig an deinen sozialen Fähigkeiten arbeitest, wirst du irgendwann so charmant und eloquent auftreten wie einer dieser oscarprämierten Hollywood-Schauspieler – oder zumindest fast so gut.
  • Wenn du dich regelmäßig deinen Ängsten stellst, wirst du selbstsicherer.

Wer will schon sein Leben verändern wenn es Pizza gibt

leben verändern

Die Macht der Gewohnheit

Es gibt einige Dinge, die sind mir wichtig und tun mir gut.

Das sind Dinge wie Sport, gesunde Ernährung, Meditation und das Schreiben. Ich könnte diese Dinge nicht regelmäßig machen, wenn sie keine Gewohnheiten wären.

Wenn ich morgens aufstehe, meditiere ich eine Viertelstunde und setze mich dann an meinen Rechner und schreibe. Ich denke jedoch nicht darüber nach, ob ich Lust habe oder nicht. Ich tue es einfach, weil es Gewohnheiten sind. Ähnlich ist es mit gesunder Ernährung und Sport.

Die Sache ist simpel. Wenn du regelmäßig an deinen Zielen arbeitest, wirst du sie sehr wahrscheinlich erreichen. Ich schreibe „sehr wahrscheinlich“, weil es im Leben nun mal keine Garantie gibt.

4. Kein Plan B

Manche Veränderungen sind so unangenehm oder so angsteinflößend, dass wir sie erst angehen, wenn wir keine Alternative mehr sehen.

In dem wir unsere Alternativen eliminieren, sind wir also gezwungen, die Veränderung endlich anzugreifen. Das ist ein radikaler Schritt, doch er funktioniert äußerst gut.

Als ich mein Studium abgebrochen habe, hatte ich keinen Plan B. Dieser Druck hat mir damals geholfen, auch dann an meiner Selbstständigkeit zu arbeiten, als ich keine Motivation hatte, müde war oder meine Freunde das Wochenende im Park mit Grillen und Bier trinken verbrachten.

Als ich an meiner Selbstständigkeit gearbeitet habe, hatte ich keinen Plan B.

leben verändern

Wenn du zum Beispiel umziehen möchtest, dann kündige jetzt deine Wohnung. Bei einer Kündigungsfrist von drei Monaten hast du noch genug Zeit, eine neue Bleibe zu finden.

Durch diesen Schritt bekommst du endlich den Arsch hoch und fängst an, nach einer neuen Wohnung Ausschau zu halten anstatt andauernd nur davon zu reden.

5. Sei clever

Oftmals versuchen wir durch reine Willenskraft unser Leben zu ändern. Das funktionier jedoch nur selten, da unsere Willenskraft begrenzt ist. Aus diesem Grund solltest du clever sein.

  • Willst du mehr Sport machen, dann suche dir eine Aktivität aus, die dir auch Spaß macht. Vielleicht findest du auch einen Trainingspartner und ihr motiviert euch gegenseitig.
  • Hast du dir vorgenommen, auf Kaffee verzichten, dann fang an einem Wochenende oder in einer Urlaubswoche an, damit du die ersten Tage ausschlafen oder nachmittags ein Nickerchen halten kannst.
  • Möchtest du dich deinen Ängsten stellten, such dir kleine Herausforderungen aus, die die nicht überfordern und dir jeglichen Mut rauben (mehr dazu in diesem Artikel.)

Bereite dich auf die geplante Veränderung vor und tue im Vorfeld alles, was in deiner Macht steht, um die Veränderung einfacher zu gestalten.

Um dein Leben zu ändern musst du letztendlich nur eine Entscheidung treffen

Als ich mein Studium abgebrochen habe, um mich mit diesem Blog selbstständig zu machen, hat mich die Angst vor dem Scheitern fast aufgefressen. Das mir so gut wie jeder Mensch aus meinem Umfeld von dem Schritt abgeraten hat und dass es zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele deutschsprachige Blogger gab, die vom Schreiben leben konnte, machte die Sache auch nicht gerade einfacher.

Doch ich habe damals entschieden, dass mir mein Ziel wichtiger ist. Statt nur von meiner Idee zu träumen, habe ich die Sache angepackt.

Ich habe irgendwann entschieden, dass mein Traum wichtiger ist als meine Angst.

leben ändern

Ich möchte hier nicht den Superhelden spielen. Weder halte ich mich für besonders mutig, noch für etwas Besseres. Nichts von dem, was ich in meinem Leben erreicht oder getan habe, ist absolut außergewöhnlich, geschweige denn einzigartig.

Dennoch: Ich habe es geschafft, mein Leben zu ändern und viele der Ziele zu erreichen, die ich mir gesetzt habe. Und die Grundlage dafür war immer die gleiche: Ich habe entschieden, dass mir diese Dinge wichtiger sind als meine Ausreden, Bedenken und Ängste.

Falls du dauerhaft etwas in deinem Leben ändern willst, musst du somit eine wichtige Entscheidung treffen. Du musst entscheiden, dass es etwas gibt, das dir wichtiger ist, als der ganze Scheiß, der dich von der Veränderung abhält. Ja, es ist so simpel.

  • Du möchtest einen erfüllenden Beruf finden, aber die Angst vor dem Scheitern hält dich zurück? Dann ist dir ein erfüllender Beruf nicht wichtig genug.
  • Du möchtest abnehmen, aber Paprika-Chips, Bier und Eiscreme sind einfach zu lecker und Sport ist dir zu anstrengend? Dann ist dir das Abnehmen nicht wichtig genug.
  • Du hast die Schnauze voll vom Single-Leben, traust dich aber nicht, neue Menschen kennenzulernen oder dein Interesse direkt zu zeigen? Dann ist dir das Finden eines Partners nicht wichtig genug.

Menschen ändern ihr Leben erst, wenn sie an einem gewissen Punkt entscheiden, dass ihnen Veränderung wichtiger ist als all der Bullshit, der sie davon abhält.

Ist es an der Zeit, dass auch du diese Entscheidung triffst?

Einfach mal Scheiß drauf sagen!

 
Ist dir schon mal aufgefallen, dass dein Leben besser verläuft, wenn du öfters Mal Scheiß drauf sagst? Scheiß auf die Meinung anderer. Auf negative Gedanken. Auf die Angst. Auf all die Kleinigkeiten, die nicht wirklich wichtig sind. Lade dir meinen kostenlosen Ratgeber Innere Stärke herunter und lerne, öfter mal Scheiß drauf zu sagen.
Wie du es schaffst, dein Leben zu ändern
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20 Kommentare

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  1. Sabine
    Sabine sagte:

    Hi Anchu,

    danke für diesen wieder mal wundervollen Artikel …. es ist so wahr, was Du geschrieben hast … ich habe mein Leben vor Jahren radikal verändert und es war die beste Entscheidung, die ich bisher getroffen habe.

    Liebe Grüße nach Kolumbien,
    Sabine.

    Antworten
  2. Martin Wolf
    Martin Wolf sagte:

    Awesome Artikel Anchu!! Thanks kommt auch gerade richtig für mich.. ?

    Und lass mal den Alex und den Daniel grüßen in Medellin ?

    Antworten
  3. Andre
    Andre sagte:

    Super Artikel. Hilfreich und gut formuliert. Vorallem der Teil mit dem zweischneidigen Schwert, also der Akzeptanz des Jetzt-Zustandes trotz der Bereitschaft zur Veränderung hat mir sehr gut gefallen.
    Danke dir, Anchu dafür!

    Antworten
  4. Roger Kaufmann
    Roger Kaufmann sagte:

    Hallo Anchu, vorerst mal herzlichen Dank für die fünf Ratschläge! Diese sind alle gut erklärt und in schöne Metapher eingepackt. Ich finde auch, dass Veränderung nicht mit einem Fingerschnipp geändert werden kann, sondern eher wie ein Prozess, der mit dem laufen lernen zu vergleichen ist.
    LG
    Roger

    Antworten
  5. Stefanie
    Stefanie sagte:

    Ich lese gerade Deinen Artikel mitten in der Nacht aus dem Süden von Bali.
    Auch ich habe über Monate einige Entscheidungen getroffen. Meinen Job als Ärztin gekündigt, den ich im Grunde sehr gerne mag, der mich aufgrund der Umstände im Krankenhaus aber so müde gemacht hat. Ich bin nun mit meinem Sohn, den ich schulbefreit habe, für ein knappes halbes Jahr nach Südostasien.
    Und der Sinn von der Reise wird mir nun nach und nach klarer. Ich lerne das Loslassen und das Finden eines verloren gegangenen Kontaktes zu mir selbst. So viel zu mir….
    Die Veränderung ist ein Prozess, es lohnt sich ganz tief in sich hinein zu hören, das Ende offen zu lassen und an sich und seine Kraft zu glauben.
    Ich finde Deinen Artikel schön geschrieben. Vielen Dank und liebe Grüße. Stefanie

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Stefanie,
      ich finde deine Entscheidung sehr mutig. Und Bali kann ein interessanter Ort für die “Selbstfindung” sein. War da selbst schon für einen Monat (in Ubud).
      LG

      Antworten
  6. Idi
    Idi sagte:

    Ich bin gerade mitten in einem Radikalschnitt und ich hoffe, ich halte es durch. Es muss sich etwas ändern, die Depression hat ich mittlerweile im Griff. Die Trennung vom Partner ist der erste wichtige Schritt, und genau dieser ist so schwer, weil man sich immer wieder an die Hoffnung klammert, dass es besser wird. Aber nein, es wird immer schlimmer. Und deshalb: STOPP jetzt zum Eigenschutz. Danke für den motivierenden Text. :-(

    Antworten
    • Anchu Kögl
      Anchu Kögl sagte:

      Hi Idi,
      sicherlich eine schwierige Situation. Aber ich bin mir sicher, dass du die Kraft findest, den Kontakt zu vermeiden. Und du wirst sehen, dass du irgendwann jemand neues finden wirst.
      LG

      Antworten
  7. Susanne
    Susanne sagte:

    Lieber Anchu,
    vielen Dank für diesen Artikel… Ich lese in den letzten Monaten sehr viel zu diesem Thema (Veränderung, berufliche Selbstverwirklichung) und auch sehr tolle, inspirierende Dinge. Doch immer wieder kommen Zweifel auf, ob das nicht nur Hirngespinste sind und ich mich nicht einfach mit meinem mittelmäßigen Leben/Job abfinden sollte. Deine klaren Zeilen haben mir den nötigen Impuls gegeben und mich sogar zu (Freudes-)Tränen gebracht.
    Ich möchte diese Entscheidung treffen! :-)

    Antworten
  8. Jeannine
    Jeannine sagte:

    Hallo lieber Anchu,

    auch ich bedanke mich für diesen tollen Artikel.
    Ich brauche solche Impulse gerade dringend, weil mir mein Leben so wie es ist, überhaupt nicht mehr gefällt. Ehrlich gesagt, bin ich kurz davor zu platzen!!!
    Aber bevor DAS passiert will ich etwas verändern.
    Ich brauche nur noch die Initialzündung für den ersten Schritt…
    Liebe Grüße
    Jeannine

    Antworten