Die Macht der Gedanken

Die Macht der Gedanken – mit diesen 3 Tipps nutzt du sie

Spielen deine Gedanken auch manchmal etwas verrückt? Möchtest du wissen, wie du schaffst, dem Teufelskreis negativen Denkens zu entrinnen? Und dir die Macht der Gedanken zunutze zu machen? Wenn ja, dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel lernst du nämlich, wie du die volle Macht deiner Gedanken nutzt.

Die Macht der Gedanken

“Was immer der Geist begreifen und glauben kann, das kann er erreichen.“

Diese Worte stammen von Napoleon Hill, dem Autor des berühmten Buchs Denke nach und werde reich. Und damit von einem der Urväter der Persönlichkeitsentwicklung.

Sie bringen eine kraftvolle Wahrheit zum Ausdruck:

Unsere Gedanken sind das Fundament unserer Realität.

Sie können uns hoffnungslos, antriebslos und unglücklich machen. Und uns damit in Depressionen oder anhaltende Verzweiflung stürzen.

Gleichzeitig können sie unser Leben aber auch mit Überfluss, Zufriedenheit und Erfolg füllen. Und das in einer Weise, die sich viele von uns kaum vorstellen können.

Aber wie genau funktioniert unser Denken?

Und wie können wir die Macht der Gedanken für uns nutzen?

All dies erfährst du in den folgenden Absätzen. Und zwar anhand von 3 Schritten, die auch dich zum Meister deiner Gedanken machen werden.

1. Macht der Gedanken: Erweitere dein Bewusstsein

Um dir die Macht der Gedanken zunutze zu machen, benötigst du zunächst ein tieferes Verständnis davon, was Gedanken überhaupt sind.

Und wie sie mit unseren Gefühlen, unserem Handeln und dem, was wir als Realität wahrnehmen, zusammenhängen.

Die Krone der Schöpfung

Der Mensch ist schon ein interessantes Wesen. Innerhalb weniger Jahrtausende hat er es geschafft, Dinge wie Autos, Pizza und das Internet zu erschaffen. Er kann sowohl das sozialste als auch das asozialste Wesen auf dem Planeten Erde sein.

Und das alles kraft seiner Gedanken. Denn bevor eine neue Erfindung ins Leben gerufen werden kann, muss eine Idee davon erstmal im menschlichen Geist entstanden sein. Und bevor man ein Netzwerk von Menschen aufbauen kann, braucht man erst einmal eine ausgeprägte soziale Intelligenz.

Sich neue Dinge vorzustellen, zu abstrahieren, zu planen sowie sich in andere Menschen hineinzuversetzen, kurz, das Denken, macht uns Menschen einzigartig.

Das einzige Problem ist: Unsere Gedanken sind nicht nur eine Quelle für tiefgreifende philosophische Erkenntnisse, lyrische Meisterwerke und technische Neuerungen, die die Welt verändern.

Sie sind auch die Ursache einer Menge persönlichen und kollektiven Leids.

Und genau deshalb ist es enorm wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, wie unsere Gedanken funktionieren. Und wie wir sie uns zum Freund – nicht zum Feind – machen können.

Die Macht der Gedanken

Die Schmiede unserer Träume

Unser Denken wurde in der jüngeren Vergangenheit ausgiebig erforscht.

Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Forschung fasse ich hier einmal im Folgenden zusammen:

  1. Unsere Gedanken werden hauptsächlich durch die Lernerfahrungen beeinflusst. Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit (zum Beispiel unserer Kindheit oder frühen Jugend) machen.
  2. Die meisten Gedanken, die wir so im Laufe des Tages denken, wiederholen sich.Wir denken also immer wieder die gleichen (oder zumindest ähnliche) Gedanken. Dabei ist unser Denken meist mehr wie ein automatischer Mechanismus – weniger eine bewusste Entscheidung. Zudem produziert unser Geist Gedanken, um die Dinge, die uns passieren, zu erklären.
  3. Viele dieser Gedanken sind ziemlich pessimistisch. Sie vermitteln uns ein negatives Bild von uns selbst, der Welt, unseren Mitmenschen oder der Zukunft.
  4. Unsere Gedanken haben einen direkten Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Anspannung im Körper, Stress, Ängste und so ziemlich jedes unangenehme Gefühl werden von entsprechenden Gedanken ausgelöst.
  5. Zudem beeinflussen unsere Gedanken wortwörtlich unsere Realität. Besonders unser Selbstbild – also Gedanken über uns selbst – hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie wir die Welt wahrnehmen. Nicht nur das: Unsere Gedanken bestimmen auch, welche Chancen wir in unserem Leben wahrnehmen und welche Dinge wir für erreichbar halten. Und demnach auch in der Lage sind, zu erreichen.
  6. Es ist uns möglich, unsere Gedanken so zu ändern, dass sich die Qualität unseres Lebens dramatisch verbessert. Und das nicht nur, weil wir lernen können, mit hilfreicheren, ressourcenvolleren Gedanken mehr Entspannung und angenehme Gefühle zu erschaffen. Man spricht hier auch von Mentaltraining.

In der Theorie ist das ja alles schön und gut.

Aber wie kannst du diese Erkenntnisse jetzt auf dein Leben übertragen?

Und dir die Macht der Gedanken so zunutze machen?

2. Macht der Gedanken: Erschaffe eine neue Realität

Die Gedanken, die sich am stärksten auf unser Leben auswirken, nennt man auch Glaubenssätze. Wiederkehrende Gedanken in Form von Überzeugungen über uns oder die Welt.

Da sich diese Glaubenssätze in deiner Kindheit oder Jugend gebildet haben, sind sie fester Bestandteil deiner Realität geworden. Deshalb ist der erste Schritt zum Ändern deiner Gedanken folgender:

Spüre sie auf.

Nehmen wir an, dass du in der Schule in einer Clique warst, die dich sehr grob behandelt hat. Und dich des Öfteren hat wissen lassen, dass du eigentlich ziemlich dumm bist.

Die Macht der Gedanken

Diese Erfahrung hat sich so sehr in dir festgebrannt, dass du fortan den Glaubenssatz „Ich bin dumm“ übernommen hast. Dieser schwirrt nun in seit Jahren in deinem Unterbewusstsein herum – was mehrere Folgen nach sich zieht:

  1. In jeder nur möglichen Situation wird dein Unterbewusstsein versuchen, Beweise für diesen Glaubenssatz zu finden.Wenn jemand also etwas sagt, dass darauf schließen lässt, dass du dumm bist, wird dir dein Verstand sofort sagen: „Siehst du, ich wusste es! Du bist dumm.“
  2. Außerdem wirst du Situationen, die deiner Überzeugung widersprechen, ignorieren. Oder wenigstens schwächer gewichten als die, die deine Überzeugung stützen.
  3. Wenn du also gerade eine Klausur mit einer Eins bestanden hast, werden Gedanken wie „So schwer war das doch gar nicht“ oder „Mein Professor hat bestimmt nur einen guten Tag gehabt“ in deinem Kopf auftauchen. Dass es an deiner Intelligenz hätte liegen können, darauf kommst du erst einmal gar nicht.
  4. Die Gedanken, die dein Kopf basierend auf dem Glaubenssatz „Ich bin dumm“ produziert, werden entsprechend unangenehme Gefühle nach sich ziehen.Gefühle von Angst, Scham oder Hilflosigkeit. Und da diese Gefühle sich für dich in dem Moment echt anfühlen, werden sie dafür sorgen, dass du nur noch stärker von deinem Glaubenssatz überzeugt bist.
  5. Weil du so stark davon überzeugt bist, dass du dumm bist, wirst du anfangen, dich dementsprechend zu verhalten.Du wirst Aufgaben, die deiner Überzeugung nach deine Kompetenz übersteigen, ablehnen, wenig selbstbewusst auftreten und dich gar nicht erst trauen, die enormen Kapazitäten deines Geistes anzuzapfen.

Wie du diesen Kreislauf durchbrichst

Wenn du dich von limitierenden Glaubenssätzen wie dem oben beschriebenen befreien möchtest, stelle dir folgende Fragen:

  • Gibt es wiederkehrende Situationen, in denen ich in einer bestimmten Weise getriggert werde? In der ich immer wieder ein ganz bestimmtes unangenehmes Gefühl bekomme?
  • Welche Gedanken gehen diesem Gefühl voraus? Bin ich in der Lage, diese Gedanken in Worte zu fassen oder vielleicht sogar aufzuschreiben? Sind es wiederkehrende Gedanken?
  • Welcher Glaubenssatz könnte diesen Gedanken zugrunde liegen? Wann könnte dieser Glaubenssatz sich gebildet haben?
  • Was ist, wenn dieser Glaubenssatz schlicht und einfach nicht stimmt? Kann ich einen besseren und hilfreicheren Glaubenssatz finden? Wie kann ich praktische Beweise für diesen neuen Glaubenssatz finden?

Je mehr du dich darin übst, deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, desto mehr wirst du den dahinterstehenden Mechanismus erkennen.

Die Macht der Gedanken

Du wirst immer besser darin werden, zu erkennen, in welcher Situation du wie reagierst, welche Glaubenssätze gerade aktiv sind und was diese Glaubenssätze mit dir machen.

Du wirst dann in der Lage sein, alte unpassende Gedanken durch neue, hilfreichere zu ersetzen. Und damit anfangen, die Macht der Gedanken zu nutzen.

Mehr dazu auch hier: Gedankenkarussell stoppen

3. Macht der Gedanken: Mache neue Erfahrungen

Bleiben wir einmal beim oben genannten Beispiel und nehmen an, dass du den oben genannten Glaubenssatz „Ich bin dumm.“ als Trugbild deiner Vergangenheit entlarvt hast.

Nehmen wir außerdem an, dass du in den Situationen, in denen dieser Glaubenssatz bei dir aktiviert wurde, bereits angefangen hast, mit dir selbst zu diskutieren. Und deinen negativen Gedanken positive, adäquatere Gedanken entgegenzubringen.

Gedanken wie „Diese Situation habe ich wirklich clever gelöst.“ oder (wenn du dich mal wieder etwas doof angestellt hast) „Das passiert jedem mal.“

Vielleicht hast du sogar einen neuen Glaubenssatz gefunden – zum Beispiel

„Ich bin intelligent.“

oder

„Wie jeder andere auch habe ich meine hellen und meine nicht so hellen Momente. Das ändert aber nichts daran, dass ich im Großen und Ganzen fähig und schlau bin.“

Was jetzt allerdings noch fehlt, sind praktische Beweise für deinen neuen Glaubenssatz. Und diese bekommst du nur, indem du dich überwindest und aktiv wirst.

Wer sich häufiger überwindet, genießt eine bessere Aussicht auf das Leben

Die Macht der Gedanken

Beweise dir das Gegenteil

Genauso, wie unsere alten Glaubenssätze durch Erfahrungen unserer Vergangenheit entstanden sind, sind es auch neue Erfahrungen, die dafür sorgen, dass neue Glaubenssätze sich endgültig in uns verfestigen.

Wenn du einen neuen Glaubenssatz in dir verankern möchtest, suche also Erfahrungen, die diesen Glaubenssatz stützen.

In unserem Beispiel könntest du folgende Sachen machen:

  • Fange an, Leute an deiner qualifizierten Meinung über bestimmte Themen teilhaben zu lassen.
    Und merke, dass du besser in einer Diskussion mithalten kannst als gedacht.
  • Nimm neue kognitive Herausforderungen an. Zum Beispiel Jobs oder Projekte, an die du dich vorher nicht herangetraut hast.
    Versuche, diesen mit einer optimistischen und neugierigen Einstellung zu begegnen. Schon bald wirst du herausfinden, dass vieles von dem, was du über deine Fähigkeiten gedacht hast, einfach nicht stimmt.
  • Lerne neue Dinge. Zum Beispiel eine neue Sprache.
    Und schaffe damit den Beweis dafür, dass du immer in der Lage sein wirst, dich weiterzuentwickeln und zu wachsen.

Falls du es wieder vergessen hast: Natürlich handelt es sich hierbei nur um ein Beispiel. Ein Beispiel, dass dir verdeutlichen soll, wie die Macht der Gedanken funktioniert.

Fange deshalb sobald wie möglich an, die in diesem Artikel beschriebenen Konzepte auf dein eigenes Leben zu übertragen.

Du wirst merken: Es funktioniert.

Eine Sache noch – obwohl unsere Gedanken kraftvoll sind, haben auch diese ihre Grenzen. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen und nicht immer können wir die Dinge ändern, indem wir unsere Gedanken verändern.

Wenn du diese Tatsache im Kopf behältst, wirst du in der Lage sein, die Macht der Gedanken effektiv für dich zu nutzen.

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