Selbstbewusstsein aufbauen – 10 Tipps für deinen Erfolg

Selbstbewusste FrauSelbstbewusstsein aufbauen, geht das überhaupt?

Die gute Nachricht: Ja, das geht. In diesem Artikel bekommst du 10 Tipps, wie du in Zukunft mehr Selbstsicherheit gewinnst und ausstrahlst.

Möglicherweise bist du schüchtern und zurückhaltend, hast aber gleichzeitig das Bedürfnis, anerkannt zu werden. Das ist häufig ein typisches Anzeichen für versteckte Minderwertigkeitsgefühle und Unsicherheit.

  • Du fühlst dich in unbekannten Situationen unwohl?
  • Dich im Meeting zu Wort zu melden, fällt dir schwer?
  • Frauen oder Männer anzusprechen, stellt dich vor eine unüberwindbare Herausforderung?
  • Du zweifelst an dir und befürchtest, nicht gut genug zu sein oder zu versagen?
  • Hast du manchmal Angst, Fehler zu machen und dafür von anderen kritisiert zu werden?

All das kannst du verändern!

Bevor es losgeht, möchte ich dir kurz erklären, was Selbstsicherheit überhaupt ist. Dieses Wissen hilft dir dabei, dich weiterzuentwickeln und deine Unsicherheit Schritt für Schritt in Sicherheit zu verwandeln.

Was ist Selbstbewusstsein?

Das Wort „Selbstbewusstsein“ heißt „sich seiner Selbst bewusst sein“.

Darin stecken drei Aspekte:

  1. Du weißt, wer du bist.
  2. Du weißt, was du kannst.
  3. Du bewertest deine Fähigkeiten positiv.

Anders ausgedrückt: Wenn du weißt, was du kannst und diese Fähigkeiten als wertvoll ansiehst, besitzt du Selbstbewusstsein.

Dadurch strahlst du Selbstvertrauen aus und andere Menschen nehmen dich als sicher und souverän wahr.

Wie wirkt ein selbstsicherer Mensch?

Einen selbstbewussten Menschen erkennst du an diesen fünf Merkmalen:

  1. Offene Körperhaltung und Körpersprache: Er hält Blickkontakt und verzichtet auf nervöse Gesten.
  2. Bewusstsein über die eigenen Stärken: Er weiß, wo seine Begabungen und Fähigkeiten liegen.
  3. Erfolgsglauben: Er ist davon überzeugt, dass er seine Ziele verwirklichen kann.
  4. Rückgrat: Er vertritt seine Meinung und seine Interessen gegenüber anderen.
  5. Kontaktfreudigkeit: Er begegnet anderen Menschen aufgeschlossen und interessiert.

Genau da möchtest du hin.

10 Tipps, mit denen du dein Selbstbewusstsein aufbauen kannst

Jetzt kommen wir zu den Dingen, die dir dabei helfen.

  1. Stärke deine Stärken

Vermutlich kommt dir das seltsam vor. Vielleicht fragst du dich: Warum soll ich meine Stärken und nicht meine Schwächen verbessern?

Ganz einfach: Wenn du tust, was du kannst, fühlst du dich sicher und wohl. Deine vorhandenen Fähigkeiten und Stärken lassen sich ausbauen, sodass daraus etwas Großartiges entsteht. (Zu deinen Schwächen kommen wir später.)

Das kann dir zu einem enormen Ego-Boost verhelfen.

  • Notiere deine Stärken.
  • Hol dir Feedback von Freunden und Familienmitgliedern: Was bewundern und schätzen diese Menschen an dir?
  • Erstelle eine Liste mit allem, was du in deinem Leben bereits erreicht hast.
  • Schreibe auf, was du in deinem Alltag und Berufsleben erfolgreich meisterst.
  • Führe ab sofort ein Erfolgstagebuch. Dadurch siehst du deine Fähigkeiten und Leistungen schwarz auf weiß vor dir.
  1. Fühl dich wohl in deiner Haut

Leichter gesagt als getan? Wenn du mit dir unzufrieden bist, habe ich einen einfachen Tipp für dich: Ändere das, was du ändern kannst. Alles andere solltest du als gegeben akzeptieren.

An deiner Körpergröße kannst du zum Beispiel nicht viel ändern.

Was du ändern kannst:

  • Körperpflege und Hygiene
  • Frisur
  • Styling (Kleidung, Körperschmuck, Make-up)
  • Gewicht
  • Fitness

Mit einer vorteilhaften Frisur, einem zu dir passenden Styling und den „richtigen“ Klamotten, sorgst du bei deinen Mitmenschen für einen positiven ersten Eindruck.

Achte darauf, dass du dich mit deiner Optik identifizieren kannst. Du solltest dich nicht „verkleidet“ fühlen, sondern wohl und selbstsicher.

Durch gesunde Ernährung und Bewegung verbessert sich deine Körperwahrnehmung. Außerdem hilft Sport dir dabei, deine Grenzen zu finden, zu strecken und zu erweitern.

Das gibt dir Kraft und ein positives Gefühl.

Sie ist mit ihrem Aussehen zufrieden und selbstbewusst

  1. Achte auf deine Körpersprache

Nimm eine aufrechte Körperhaltung ein. Das strahlt Selbstsicherheit aus. Deine Schultern sollten zurückgezogen sein, der Kopf erhoben und der Blick nach vorne gerichtet.

Für Dynamik sorgt ein zügiger Schritt: Selbstbewusste Menschen haben Ziele. Dementsprechend sind sie voller Energie und Tatendrang.

Deine Außenwirkung verbessert sich durch diese einfachen Maßnahmen sofort. Gleichzeitig wirst du spüren, dass sich auch dein Körpergefühl verändert.

Konkrete Tipps dazu in diesem Video:

  1. Verlass deine Komfortzone

Von dem amerikanischen Autobauer Henry Ford (1863 – 1947) stammt der Ausspruch: „Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist.

Herausforderungen helfen dir dabei zu wachsen. Also wage etwas Neues!

An dieser Stelle kommen deine Schwächen ins Spiel. Konzentriere dich auf die Dinge, die du bisher vermieden hast.

Je größer dein Handlungsspielraum wird, desto größer wird deine Freiheit. Wenn du deine Ängste überwindest, wirst du stolz auf dich sein.

Das hebt dein Selbstbewusstsein und stärkt dein Selbstwertgefühl.

Angenommen, dir fällt es schwer, Fremde anzusprechen. Dann such dir gezielt Situationen, in denen du genau das üben kannst:

  • Fang kleine Gespräche im Wartezimmer an.
  • Unterhalte dich in der Schlange an der Kasse.
  • Lass dir an der Tankstelle die Auto-Waschprogramme erklären.

Die ersten Male werden dich Überwindung kosten.

Aber du wirst merken, dass es mit jedem Mal leichter geht. Und du wirst immer besser im Small Talken.

Im Grunde kannst du es mit dem Autofahren vergleichen: schalten, kuppeln, Schulterblick, dabei Radio hören, mit dem Beifahrer reden und den Verkehr im Auge behalten. Am Anfang hat dich das möglicherweise überfordert.

Heute steigst du ohne nachzudenken ein und fährst einfach los.

Ganz ähnlich wird es dir gehen, wenn du deine Komfortzone verlässt und etwas Neues lernst: Irgendwann geht es wie von selbst – weil du es einfach kannst.

Schritt für Schritt zu mehr Selbstbewusstsein

Mit deinen Fähigkeiten wächst deine Souveränität.

Du…

  • strahlst Ruhe aus.
  • weißt, wer du bist.
  • bist dir bewusst, was du kannst.

Und du weißt, dass du es gut gemacht hast!

  1. Bringe Dinge zu Ende

Vielleicht kennst du das: Du hast zig Pläne und Ideen. Irgendwann fängst du alles gleichzeitig an.

Möglicherweise lernst du eine Fremdsprache, gehst zum ersten Mal in deinem Leben ins Fitness-Studio und fängst gleichzeitig an, das Buch zu schreiben, das du immer schreiben wolltest.

Die Herausforderung: Deine Zeit und deine Energie sind begrenzt.

Veränderungen kosten Kraft.

Wenn du zu viel gleichzeitig anfängst und nichts zu Ende bringst, nagt das an deinem Ego. Statt Selbstbewusstsein aufzubauen, zerstört das womöglich den letzten Rest, der noch übrig ist.

Übertreibe es nicht.

Fokussiere dich auf ein einziges Projekt – und bring das mit Bravour zu Ende!

Ein weiterer Tipp, der in eine ähnliche Richtung geht: Versuche, in dem was du tust, besser zu werden.

Mehr dazu in diesem Video:

  1. Gib deinem Leben Bedeutung

Viele Menschen fragen sich nach dem Sinn des Lebens. Ich glaube, dass jeder Mensch sich den Lebenssinn selbst sucht.

Was machst du aus deinem Leben?

Hast du einen gesellschaftlich bedeutungsvollen Job? Oder verkaufst du einfach Lebenszeit für Geld, um deine Rechnungen zahlen zu können?

Es stärkt dein Selbstwertgefühl, wenn du etwas Bedeutungsvolles tust. Dein Leben besteht nur aus eintöniger Arbeit, Essen und Schlafen?

Dann wird es Zeit für eine „sinnvolle“ Tätigkeit.

Das kann ein Ehrenamt sein. Vielleicht ist die Mitarbeit beim technischen Hilfswerk etwas für dich. Oder du engagierst dich bei einer sozialen Organisation. Im Umweltschutz oder im Tierschutzverein sind Unterstützer ebenfalls jederzeit gern gesehen.

Dein Wirkungsfeld ist der Computer? Auch mit einer eigenen Website oder einem Blog zu einem bestimmten Thema kannst du anderen Menschen helfen.

Lebe deine Leidenschaft und werde selbstbewusster

Das, was du tust, hat einen positiven Einfluss auf das Leben anderer.

Das beflügelt dich, gibt dir ein gutes Gefühl und stärkt dein Selbstvertrauen.

  1. Knebele deinen inneren Kritiker

Du fängst etwas Neues an und sofort sagt dir deine innere Stimme: „Du bist nicht gut genug!“ oder „Du bist nicht schnell genug, nicht perfekt genug, nicht erfolgreich genug!

Diesen inneren Kritiker solltest du zum Schweigen bringen. Einfach abwürgen!

Er raubt dir die Kraft.

Du entscheidest, was du denkst.

Merkst du, dass deine Gedanken in eine destruktive Richtung gehen, stell dir in Gedanken ein Stopp-Schild vor.

Danach richtest du deine Aufmerksamkeit bewusst auf etwas anderes. Zum Beispiel auf den Erfolg, den du bei deiner neuen Aktivität bereits hast.

Es ist egal, wie groß oder klein der Erfolg ist. Was zählt, ist, dass du dabeigeblieben bist. Du hast nicht aufgegeben!

  1. Erlaube dir, Fehler zu machen

Fehler sind menschlich. Das meiste lässt sich im Nachhinein wieder ausbügeln. Hör auf damit, dich für Misserfolge und das, was schiefgegangen ist, innerlich zu quälen.

Damit schadest du dir selbst.

Du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Was geschehen ist, ist geschehen.

Übernimm die Verantwortung für dein Handeln und bemüh dich, mit der Situation konstruktiv umzugehen.

Fehler sind nichts Schlimmes. Fehler sind Lernerfahrungen. Sie zeigen dir dein Entwicklungspotenzial und helfen dir dabei, besser zu werden.

Denke lösungsorientiert:

Was lerne ich daraus?

  • Wie bügele ich den Fehler wieder aus?
  • Was kann ich nächstes Mal besser machen?
  1. Lass dich nicht ausnutzen

Rufen deine Freunde immer dich an, wenn ein Umzug oder eine Wohnungsrenovierung ansteht? Bei Überstunden stehst immer du in der ersten Reihe? Wenn es um unangenehme Aufgaben geht, siehst du von deinen Kollegen nur noch Staubwolken?

Wer wenig Selbstbewusstsein hat, kann schlecht „Nein“ sagen.

Falls es dir auch so geht: Übe es!

Lass dich nicht mehr zu Dingen überreden, zu denen du keine Lust hast.

Du hast das Recht, abzulehnen. Ohne Notlügen und Ausreden. Du darfst „Nein!“ sagen.

Das gilt übrigens nicht nur für deine Freizeit, sondern auch für deine Arbeit. Dein Chef darf nicht über deinen Feierabend verfügen. Schließlich möchte er, dass du mit ganzer Kraft und Einsatzfreude am nächsten Tag wieder parat stehst.

Das geht nur, wenn du dazwischen auch Erholungsphasen hast und wieder frische Kraft tanken kannst.

Begegne anderen und dir selbst mit mehr Bewusstsein

Jedes „Nein“ zu einer anderen Person ist ein „Ja“ zu dir selbst. Je bewusster du dir dessen wirst, desto einfacher kannst du dein Selbstbewusstsein aufbauen.

  1. Trainiere deine Schlagfertigkeit

Humor hilft dir dabei, dich selbst nicht zu wichtig zu nehmen.

Schon richtig: Niemand blamiert sich gern. Trotzdem kommt es nur darauf an, wie du mit peinlichen Situationen umgehst.

Stell dir folgende Missgeschicke vor:

  • Im Meeting kippt dir der Kaffee um.
  • Beim Essen im Restaurant fällt dir vor den Augen deiner Freunde der Fisch auf die Hose.
  • Als du in den Bus steigen willst, verfehlst du die Stufe und stolperst.

Alles peinlich. Gelächter und dumme Sprüche sind dir gewiss.

Aber es hilft dir nicht, wenn du jetzt hochrot anläufst, dich 1000 Mal entschuldigst und dich in Grund und Boden schämst.

Besser ist es, in solchen Situationen einfach über dich selbst zu lachen oder einen witzigen Spruch zu bringen:

  • Hoppla, Schwimmwesten anlegen!
  • Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich heute Morgen auf die frische Unterhose verzichtet.
  • Nächstes Mal mache ich das mit einem Salto!

Selbst wenn dir die Schlagfertigkeit nicht in die Wiege gelegt wurde – das ist sowieso höchst selten der Fall – kannst du lernen, spontan zu reagieren.

  • Sammele witzige Sprüche.
  • Überleg dir für peinliche Alltagssituationen im Voraus gute Konter.
  • Lerne von Wortgefechten zwischen Politikern, Serienhelden und deinen Freunden.

Aus diesem Repertoire kannst du bei Bedarf schöpfen und in Zukunft lockerer und selbstbewusster bleiben, wenn dir etwas Peinliches passiert.

Schlagfertig sein

Auch das wird mit jedem Mal leichter.

Fazit

Das Selbstbewusstsein lässt sich aufbauen, selbst wenn es am Boden liegt. Du hast es in der Hand, dich wiederaufzurichten und an deinem Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Also nimm dein Leben in die Hand!

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