Erfolgreich werden: 11 Prinzipien, um schnell erfolgreich zu sein

So gut wie jeder Mensch möchte erfolgreich werden.

Die meisten Menschen möchten mehr Geld verdienen. Viele Übergewichtige klagen, dass sie abnehmen wollen. Nicht wenige Menschen träumen davon, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen und finanziell frei zu sein.

Letztendlich möchte fast jeder Mensch bestimmte Ziele erreichen und vorankommen.

Aber die bittere Wahrheit ist: Die meisten Menschen werden nie erfolgreich sein.

Das liegt nicht an ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Intelligenz oder ihrer Hautfarbe – denn letztendlich kann jeder Mensch Erfolg haben.

Das Problem der meisten Menschen ist viel mehr ihre Einstellung. Sie sind nicht bereit, das zu tun, was erfolgreiche Menschen tun.

Natürlich gibt es keinen geheimen Trick, um über Nacht erfolgreich zu werden. Genauso wenig gibt es irgendein Erfolgsrezept, das garantiert funktioniert.

Erfolg ist nun mal kein Apfelkuchen, bei dem du ein paar Zutaten zusammen mischst und diese in den Ofen schiebst.

Nichtsdestotrotz gibt es gewisse Prinzipien, die dir dabei helfen werden, schneller erfolgreich zu werden.

Die 11 wichtigsten Prinzipien erfährst du in diesem Artikel. Aber lass uns vorher noch eine wichtige Sache klären.

Was ist Erfolg eigentlich?

In unserer Gesellschaft wird Erfolg oft mit Geld in Verbindung gebracht. Ein erfolgreicher Mensch ist also ein reicher Mensch.

Doch diese Definition halte ich für ungenügend. Denn Erfolg kann so viel mehr bedeuten als ein prall gefülltes Bankkonto und einen schicken Ferrari vor der Tür.

Erfolg kann bedeuten, finanziell frei zu sein und um die Welt zu reisen. Oder mit deiner Familie in einem schönen Haus im Grünen zu leben. Oder endlich 20 Liegestütze zu schaffen. Oder einem Job nachzugehen, den du liebst.

Erfolg kann viele Gesichter haben. Und deshalb schlage ich folgende Definition von Erfolg vor:

Erfolg bedeutet, dass du deine Ziele erreichst, ganz gleich ob im Beruf, in der Liebe, beim Sport oder bei etwas ganz anderem.

Warum diese Definition so wichtig ist

Wenn von erfolgreichen Menschen gesprochen wird, hört man oft Namen wie Steve Jobs, Madonna, Arnold Schwarzenegger oder auch Elon Musk.

Doch deren Erfolg muss noch lange nicht dein Erfolg sein. Es ist gut möglich, dass du ganz andere Werte und Ziele im Leben hast.

Vielleicht willst du weder stinkreich noch berühmt sein. Und vielleicht hast du auch überhaupt kein Interesse daran, durch irgendeine revolutionäre Erfindung die Welt zu verändern. Und das ist vollkommen ok.

Es ist dein Leben. Es sind deine Ziele. Und es ist dein Erfolg.

Es gibt genügend reiche und berühmte Menschen, die sich alles andere als erfolgreich fühlen. Sie sind in den Augen anderer erfolgreich, doch nicht in ihren eigenen. Und das ist traurig.

Erst wenn du dich auf dein Leben und deine Ziele fokussierst, kannst du wirklich erfolgreich sein. Denn ansonsten wirst du dich ewig an dem Erfolg anderer Menschen messen – und daran zerbrechen.

Nun da wir dieses wichtige Thema geklärt haben, lass uns jetzt die 11 Prinzipien betrachten, um erfolgreich zu werden.

1. Um erfolgreich zu werden, musst du dir ein konkretes Ziel setzen

Zugegeben, dieser Punkt ist nichts Neues. Dennoch ist er enorm wichtig.

Wie wir eben gesehen haben, bist du dann erfolgreich, wenn du deine Ziele erreichst. Doch um deine Ziele zu erreichen, musst du dir natürlich erst einmal Ziele setzen.

Und hier begehen die meisten Menschen zwei Fehler:

  1. Sie setzen sich zu viele Ziele
  2. Sie setzen sich unkonkrete Ziele

Lass uns diese beiden Punkte kurz genauer betrachten.

Setze dir nicht zu viele Ziele

Viele Motivationstrainer empfehlen dir, dir in allen Lebensbereichen Ziele zu setzen. Doch genau das hält dich davon ab, erfolgreich zu werden.
Denn die größte Bedrohung für das Erreichen eines Zieles sind paradoxerweise deine anderen Ziele. Psychologen sprechen hier auch von „Ziel-Wettbewerb“.

Lass mich das erklären.

Ein Ziel zu erreichen ist oft schon schwer genug. Zum Beispiel dich selbstständig zu machen, dauerhaft in Form zu sein oder befördert zu werden.

Wenn du jetzt 3 oder 4 Ziele gleichzeitig verfolgst, fehlt dir einfach die nötige Energie, die Zeit und der Fokus, um wirklich Fortschritte zu machen.

Wenn Menschen keinen Erfolg haben, glauben sie oftmals, dass sie sich zu hohe Ziele gesetzt haben. Doch in den meisten Fällen haben sie sich schlichtweg zu viele Ziele gesetzt.

Was heißt das für dich: Setze dir im besten Fall nur ein Ziel.

Sobald du dein Ziel erreicht hast oder die nötigen Gewohnheiten entwickelt hast, die dich an dein Ziel bringen, kannst du das nächste Ziel angehen.

Nicht vorher.

Setze dir konkrete Ziele

Die meisten Menschen haben unkonkrete Ziele:

  • Ich will reich werden
  • Ich möchte glücklich sein
  • Ich wünsche mir, erfolgreich zu sein

Doch du wirst dein Ziel nicht erreichen, wenn du es gar nicht definieren kannst. Denn was bedeutet es zum Beispiel reich zu werden? Eine Million auf dem Konto zu haben? 10.000€ im Monat zu verdienen? Drei Immobilien zu besitzen?

Um dein Ziel zu erreichen und erfolgreich zu werden, brauchst du ein konkretes Ziel. Denn erst dann weißt du, was zu tun ist.

Und das bringt mich gleich zum nächsten Punkt.

2. Die simple Grundlage für mehr Erfolg

Vermutlich glaubst du, dass du gewisse Dinge brauchst, um erfolgreich zu werden:

  • Mehr Erfahrung
  • Das richtige Umfeld
  • Startkapital
  • Eine gute Ausbildung
  • Mehr Wissen

Und sicherlich werden dir einige dieser Sachen weiterhelfen. Aber sie sind nicht das Wichtigste…

Mach die Arbeit

Die wichtigste Grundlage, um erfolgreich zu werden? Mach die Arbeit.

Vielleicht bist du kein talentierter Musiker. Aber wenn du jeden Tag übst, wirst du besser sein als die meisten anderen.

Womöglich hast du nicht die beste Businessidee. Aber wenn du dein Produkt ständig verbesserst und deinen Kunden wirklich weiterhilfst, wirst du Gewinne machen.

Es ist gut möglich, dass du nicht die beste Genetik hast. Aber wenn du dich richtig ernährst, hart trainierst und auf deine Regeneration achtest, wirst du fitter sein als die meisten Menschen.

Viele Faktoren beeinflussen wie erfolgreich du wirst (die Wichtigsten werden wir später noch betrachten). Aber die entscheidende Grundlage ist immer die gleiche: Mach die Arbeit.

Das bedeutet:

  • Du brauchst keine besseren Laufschuhe, um zu laufen.
  • Du brauchst nicht mehr Erfahrung, um einen Blog zu starten.
  • Du brauchst keine perfekte Businessidee, um ein Unternehmen aufzubauen.

Höre auf, nach Ausreden zu suchen und dich in unwichtigen Details zu verlieren. Mach einfach nur die Arbeit. Tag ein, Tag aus.

3. Arbeite auch an deinen schlechten Tagen

Jeder von uns hat bessere und schlechtere Tage.

Es gibt Tage, da bist du hoch motiviert und voller Energie. Du blendest Ablenkungen aus, arbeitest fokussiert und kriegst enorm viel gebacken.

Es gibt aber auch Tage, an denen du weniger Motivation hast als Homer Simpson. Alle deine guten Vorsätze geraten in Vergessenheit und du denkst an alles mögliche, außer an dein Ziel.

Aber es sind die schlechten Tage, auf die es ankommt. Denn jeder kann an seinem Ziel arbeiten und produktiv sein, wenn er sich motiviert fühlt. Aber erfolgreiche Menschen verlassen sich nicht auf ihre Motivation. Sie arbeiten auch an ihren schlechten Tagen.

Selbst wenn du dich überhaupt nicht danach fühlst: Arbeite an deinem Ziel. Auch wenn es nur für 10 Minuten ist.

Dich an deinen schlechten Tagen zu überwinden, stärkt deinen Charakter. Und es bildet sich die Gewohnheit, deine Arbeit zu machen (siehe das Prinzip vorher: mach die Arbeit).

Selbst wenn ich gar keine Motivation habe und mir überhaupt nicht danach ist, versuche ich zu schreiben. Und wenn es nur eine halbe Seite ist.

Auch wenn ich müde bin und überhaupt keine Lust habe, gehe ich ins Fitnessstudio. Auch wenn ich dann weniger trainiere.

Natürlich kannst du nicht jeden Tag produktiv sein. Aber auch ein kleiner Schritt nach vorne bringt dich deinem Ziel näher. Und du entwickelst mentale Stärke.

Gönn dir Pausen

Dass du auch an deinen schlechten Tagen arbeiten sollst, heißt nicht, dass du nie Pause machen darfst.

Es ist wichtig, dass du hin und wieder abschaltest und auf andere Gedanken kommst. Nur mit der richtigen Balance und genug Erholung, kannst du langfristig motiviert bleiben.

Wenn du jeden einzelnen Tag arbeitest, immer wieder deine Grenzen überschreitest und dich nie erholst, brennst du irgendwann aus.

Vergiss nicht: Erfolg – ganz egal, in welchem Lebensbereich – ist kein Sprint sondern ein Marathon.

Und das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt.

4. Ohne Ausdauer kein Erfolg

Vor einigen Jahren wurde der Mitgründer von Facebook – Dustin Moskovitz – gefragt, was er von dem „Über-Nacht-Erfolg“ von Facebook hält.

Seine Antwort:

„Wenn du mit „Über-Nacht-Erfolg“ die letzten 6 Jahre meinst, in denen ich jeden Tag programmiert habe, dann war es verdammt anstrengend und stressig.“

Viele Menschen glauben, dass sie durch viel Aufwand in kürzester Zeit ihre Ziele erreichen werden:

  • In 30 Tagen zum Traumkörper
  • In 6 Monaten zum erfolgreichen Unternehmen
  • Einen Ratgeber lesen und satte Gewinne an der Börse einfahren

Aber all diese schnellen Erfolge sind nur Märchen.

Die bittere Wahrheit ist: Erfolg ist nicht das Ergebnis einmaliger Arbeit. Es ist viel mehr die Summe an vielen kleinen Dingen über einen langen Zeitraum hinweg.

Ich verdiene mit meinem Online-Business sehr gutes Geld. Doch ich habe meinen ersten Artikel schon im Jahr 2013 veröffentlicht. Und das ist der springende Punkt.

Wenn sich Menschen ein neues Ziel setzen und erfolgreicher sein möchten, sind sie anfangs meistens hochmotiviert. Doch sobald das erste Motivationshoch vorbei ist, geben sie auf.

Doch Erfolg ist vor allem eine Frage der Ausdauer. Ohne Durchhaltevermögen wirst du nicht viel erreichen.

Regelmäßigkeit statt Intensität

Würdest du einen Marathon genauso angehen wie einen 100-Meter-Sprint? Natürlich nicht.

Bei einem Marathon wählst du ein Tempo, dass du über mehrere Stunden halten kannst. Würdest du einen Marathon genauso angehen wie einen 100-Meter-Sprint, wärst du nach kürzester Zeit völlig erschöpft.

Und das Gleiche gilt für deinen Erfolg.

Es geht also nicht darum, dass du einen Monat extrem hart an deinen Zielen arbeitest und dann ausbrennst. Es geht darum, dass du über einen langen Zeitraum hinweg dauerhaft am Ball bleibst.

Es ist der stete Tropfen, der den Stein höhlt.
Egal in welchem Bereich du erfolgreich werden möchtest: Wähle ein Arbeitspensum, dass mit deinem Alltag kompatibel ist und dass du dauerhaft durchführen kannst.

Wenn du Muskeln aufbauen willst, geht es nicht darum, dass du einen Monat lang 7 Mal die Woche hart trainierst. Es geht darum, dass du dir eine Routine kreierst, die du dauerhaft durchführen kannst.

Das Gleiche gilt für deine Arbeitsziele, das Lernen einer Fremdsprache oder was auch immer du dir vornimmst.

Es geht es nicht um die Intensität, sondern um die Regelmäßigkeit.

Ein Jahr lang 3 Mal die Woche an deinem Ziel zu arbeiten bringt dich weiter, als einen Monat lang jeden Tag daran zu arbeiten.

5. Werde bequem mit dem Unbequemen

Deine Komfortzone ist der Bereich, in dem du dich am wohlsten fühlst. Keine Herausforderungen, keine Überraschungen, keine Unsicherheiten. Aber es ist auch der Bereich, in dem du nichts veränderst.

Wenn du erfolgreich werden möchtest, musst du bereit sein, unbequeme Dinge zu tun. Und zwar immer wieder aufs Neue.

  • Wenn du einen tollen Körper willst, wirst du Sport machen und dich größtenteils gesund ernähren müssen. Du musst weniger Alkohol trinken, wenig Süßigkeiten und Junk Food essen und regelmäßig trainieren. Doch selbst wenn du in Form bist, wird es unbequem bleiben. Ich gehe seit über 10 Jahren ins Fitnessstudio und es wird nicht leichter. Nur die Gewichte die ich heben kann werden schwerer.
  • Wenn du ein Buch schreiben willst, musst du sehr viel schreiben und recherchieren. Du musst dich jeden Tag aufs Neue vor deinen Rechner setzen, alle Ablenkungen ausblenden und schreiben. Du musst mit Zweifeln, Motivationslosigkeit und fehlender Inspiration umgehen. Und wenn du es veröffentlichen willst, musst du bereit sein, von anderen dafür kritisiert zu werden.
  • Wenn du dich selbstständig machen willst, dann musst du mit der Unsicherheit und dem Risiko leben. Du wirst gerade am Anfang, in der Übergangsphase, vermutlich noch einen anderen Job und somit sehr wenig Zeit haben, bevor du mit deiner Selbstständigkeit Geld verdienst.. Doch auch später musst du dich daran gewöhnen, mehr Verantwortung undvermutlich auch mehr Stress zu haben, so dass es dir schwer fallen wird, Arbeit und Privatleben zu trennen.

Diese Liste könnte ich endlos weiterführen. Aber ich denke, du verstehst meinen Punkt.

Um Erfolg zu haben, musst du bereit sein, immer wieder unbequeme Dinge zu tun.

Auch ich musste das lernen.

Mein Studium abzubrechen und diesen Blog zu starten, war weit außerhalb meiner Komfortzone. Ebenso mein erstes Video zu veröffentlichen, mein erstes Buch zu schreiben oder mein erstes Coaching zu geben. Auch als ich in früheren Zeiten als Single immer wieder Frauen angesprochen habe, war es für mich sehr unangenehm. Ich habe hunderte und hunderte von Abweisungen bekommen.

All das waren Dinge, die unbequem waren. Aber sie haben mir dabei geholfen, meine beruflichen wie auch privaten Ziele zu erreichen.

Wenn du dir mehr Erfolg wünschst, werde bequem mit dem Unbequemen.

6. Suche dir das richtige Umfeld

Erfolgreiche Menschen umgeben sich mit anderen erfolgreichen Menschen.

Warum?

Weil dein Umfeld einen großen Einfluss auf dein Denken und dein Handeln hat.

Ein Umfeld an erfolgreichen Menschen wird dich motivieren und dich antreiben. Es wird dich dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen, dich selbst zu überwinden und über dich hinauszuwachsen.

Nehmen wir an, die meisten Menschen in deinem Umfeld verdienen wenig Geld, sind außer Form und verbringen ihre freie Zeit mit Netflix oder Videospielen. So ein Umfeld färbt natürlich auf dich ab. Denn unbewusst denkst du dir: „Es ist in Ordnung so ein Leben zu führen. Andere machen das ja auch. Ich brauche keinen Erfolg. An seinen Zielen zu arbeiten ist viel zu anstrengend.“

Wie sieht das aber aus, wenn die meisten Menschen in deinem Umfeld Karriere machen oder selbstständig sind, regelmäßig Sport treiben und in ihrer freien Zeit Bücher lesen, sich weiterbilden und interessanten Hobbies nachgehen? Auch das färbt natürlich auf dich ab. Aber positiv. Denn plötzlich willst auch du mehr aus deinem Leben machen, an dir arbeiten und erfolgreicher werden.

Und das ist der springende Punkt.

Dein Umfeld hat einen sehr großen Einfluss auf dich. Positiv wie auch negativ.

Wie umgibt man sich mit erfolgreichen Menschen?

Wenn du bisher noch wenig erreicht hast, ist es nicht einfach, dich mit erfolgreichen Menschen zu umgeben. Denn die meisten erfolgreichen Menschen umgeben sich selbst gerne mit erfolgreichen Menschen.

Was ist also der einfachste Weg, um dir ein erfolgreiches Umfeld aufzubauen?

Such dir einen Mentor oder mach ein Coaching.

Dadurch gerätst du automatisch in ein Umfeld an Menschen, die ihre Ziele erreichen und an sich arbeiten wollen sowie nach mehr Erfolg streben.

So ist es auch in meinem Coaching-Programm „Mindset Mentoring“. Die Teilnehmer aus dem Programm machen in wenigen Wochen enorme Fortschritte.

Zum einen haben die Teilnehmer direkten Kontakt mit mir und ich helfe ihnen persönlich weiter. Zum anderen tauschen sie sich mit weiteren Teilnehmern aus und inspirieren sich gegenseitig.

Die Teilnehmer aus dem Programm haben also das richtige Umfeld, um an ihren Zielen zu arbeiten und erfolgreich zu werden.

Falls du Interesse an dem Programm hast: Hier findest du mehr Informationen.

7. Überwinde Hindernisse und löse Probleme

Du hast ein konkretes Ziel:

  • Deine erste Million zu machen
  • Ein Sixpack zu bekommen
  • Dein erstes Buch zu schreiben
  • Dein eigenes Unternehmen aufzubauen
  • Den ersten Marathon zu laufen

Dir ist bewusst, dass du dafür regelmäßig arbeiten musst, dass du Ausdauer brauchst und dass du bereit sein musst, auch unbequeme Dinge zu tun.

Doch das ist noch nicht genug.

Denn auf dem Weg zu deinem Ziel wirst du auch viele Hindernisse und Probleme vorfinden.

Und das ist der Punkt, an dem viele Menschen aufgeben. Solange es gut läuft und sie Fortschritte machen, sind sie motiviert. Doch wenn Probleme auftauchen und es hart wird, schmeißen sie alles hin.

Doch Probleme gehören zum Erfolg, wie Pickel zur Jugend.

Erfolgreiche Menschen verzweifeln deshalb nicht an Problemen. Sie sehen sie als Herausforderungen, die es zu überwinden gilt.
Beim nächsten Problem – ob äußerlich oder innerlich – frage dich: Wie kann ich das Problem lösen? Was kann ich tun, um es zu überwinden?

Als ich im Jahr 2013 mit dieser Webseite angefangen habe, hatte ich viele Probleme:

  • Ich wusste nicht, wie ich eine Webseite erstellen kann
  • Ich konnte nicht gut Deutsch schreiben
  • Ich hatte keinerlei Erfahrung im Schreiben
  • Ich zweifelte an mir, ob ich gut genug bin

Auch in den Jahren danach gab es immer wieder Hürden und Probleme. Doch ich habe jedes dieser Probleme erfolgreich überwunden.

Mach dir also bewusst: Um erfolgreich zu werden, musst du Probleme lösen können. Immer und immer wieder.

8. Sei bereit zu scheitern

Hier ein interessanter Punkt, der vielen Menschen nicht bewusst ist:

Die meisten erfolgreichen Menschen sind nicht erfolgreich, weil sie nie gescheitert sind. Sie sind erfolgreich, weil sie immer wieder gescheitert sind.

  • Viele Unternehmer werden nicht mit ihrem ersten Unternehmen erfolgreich, sondern mit ihrem zweiten oder dritten.
  • Gute Investoren haben in ihren Anfängen meistens erst einmal Geld verloren.
  • Die meisten glücklichen Paare hatten schon vorherBeziehungen, die nicht funktioniert haben.

Scheitern ist eine wichtige Komponente des Erfolges. Denn je häufiger du scheiterst, desto mehr lernst du dazu. Mit jedem Misserfolg verstehst du besser, was für dich funktioniert und was nicht.

Doch Scheitern tut weh.

Es kratzt an deinem Ego. Du zweifelst. Andere machen sich vielleicht über dich lustig. Du glaubst, du hast es nicht drauf.

Deshalb riskieren so viele Menschen nichts. Sie haben Angst, zu scheitern.

Doch wenn du nichts wagst, nichts riskierst und nichts Neues ausprobierst, dann wirst du auch kaum Erfolg haben.

Sei deshalb bereit zu scheitern. Immer und immer wieder. Solange, bis du etwas findest, was für dich funktioniert und womit du erfolgreich werden kannst.

9. Lass dich nicht von deinen Selbstzweifeln aufhalten

Oft behaupten Motivationstrainer, dass du niemals an dir zweifeln solltest. Das ist zwar ein gut gemeinter Ratschlag, aber er ist auch Blödsinn.

Denn die Wahrheit ist: Jeder Mensch zweifelt mal an sich. Auch erfolgreiche Menschen.

Der Unterschied ist jedoch, wie du mit diesen Selbstzweifeln umgehst.

Erfolgreiche Menschen lassen sich nicht von ihren Selbstzweifeln aufhalten. Sie tun trotzdem das, was sie sich vorgenommen haben.
Andere hingegen lassen sich von ihren Selbstzweifeln aufhalten. Statt das zu tun, was sie sich vornehmen, fangen sie gar nicht erst an.

Und das ist der springende Punkt.

Es geht nicht darum, dass du nie an dir zweifelst. Das wäre wie einem Hund das Bellen zu verbieten.

Worum es geht ist, dass du dich nicht von Selbstzweifeln aufhalten lässt. Nimm sie wahr, akzeptiere sie und dann mach dich einfach wieder an die Arbeit.

10. Sei bereit den Weg zu deinem Ziel zu ändern

Stell dir vor, du möchtest dich als Coach selbstständig machen.

Um an neue Kunden zu kommen, startest du einen Blog. Doch selbst nach zwei Jahren lesen gerade mal eine Handvoll Menschen deine Artikel – deine Mama, deine Cousine und drei Bekannte von dir.

Doch statt zu akzeptieren, dass das Schreiben für dich nicht zu funktionieren scheint, machst du weiter.

Vielleicht glaubst du, dass du nur noch ein bisschen besser schreiben musst. Oder das Design von deinem Blog falsch ist. Oder dass du nur noch ein bisschen mehr Geduld brauchst.

Was du stattdessen tun solltest, ist einfach mal einen anderen Kanal auszuprobieren (Youtube, Podcast, Instagram).

Letztendlich geht es ja darum, dass du dein Hauptziel erreichst. Auf welchem Weg du es erreichst, ist unwichtig.

Doch genau das fällt vielen Menschen schwer.

Sie sind fixiert auf einen bestimmten Plan und sind nicht bereit, diesen zu ändern.

Orientiere dich an deinem höchsten Ziel

In den meisten Fällen kannst du dein Hauptziel auf verschiedenen Wegen erreichen.

Dies sind zum Beispiel ein paar Wege um abzunehmen:

  • Weniger Kalorien zu dir nehmen (Ernährung anpassen)
  • Mehr Kalorien verbrauchen (Sport machen)
  • Weniger Kalorien zu dir nehmen (Ernährung anpassen) und mehr Kalorien verbrauchen (Sport machen)

Wenn du dich für die Option Sport machen entscheidest, hast du wieder viele Optionen: Joggen, Radfahren, Fitnessstudio, Schwimmen usw.

Die meisten großen Ziele lassen sich also in Unterziele aufteilen (mehr Sport machen, Ernährung anpassen usw). Und diese Unterziele lassen sich wiederum in weitere Unterziele aufteilen (Joggen, Radfahren, Fitnessstudio usw.).

Um dein Hauptziel zu erreichen (10 Kilo abnehmen), gibt es also mehrere Wege. Und letztendlich ist es egal, welcher Weg dich an dein Ziel führt. Hauptsache du erreichst es.

Deshalb solltest du bereit sein, deinen Weg zu ändern. Solange, bis du dein Hauptziel erreicht hast.

Es ist egal, wie du von A nach B kommst, solange du es schaffst (und es legal ist).

11. Sei bereit dich selbst zu verändern

Viele Menschen setzen sich Ziele. Zum Teil auch sehr große Ziele. Aber nur die wenigsten fragen sich, wer sie sein müssen, um diese Ziele auch wirklich zu erreichen.

Ich gebe dir mal ein Beispiel.

Stell dir vor, du möchtest dich selbstständig machen und dein eigenes Business kreieren. Das ist dein Ziel. Aber die wichtige Frage ist: Wer musst du sein, um dieses Ziel zu erreichen?

  • Welche Eigenschaften musst du entwickeln?
  • Was musst du anders machen?
  • Auf was musst ab jetzt verzichten?

Vielleicht musst du früher aufstehen. Disziplinierter werden. Ein positives Mindset entwickeln.

Wahrscheinlich musst du auch neue Fähigkeiten entwickeln: Dich zum Beispiel in neue Computer-Programme einarbeiten oder lernen, Verkaufsgespräche zu führen.

Und du wirst wahrscheinlich auf einiges verzichten müssen. Das sichere Gehalt am Monatsende. Oder den zweiwöchigenUrlaub, bei welchem du die Arbeit mal komplett vergessen kannst.

Auf jeden Fall wirst du dich verändern müssen. Und dieser Punkt ist extrem wichtig.

Um erfolgreich zu werden musst du dich verändern.

Denn wenn du so bleibst, wie du bist, wirst du nur das erreichen, was du jetzt hast.

Wer möchtest du sein?

Die große Frage ist nicht, wer du bist. Sondern wer du sein möchtest.

Welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Glaubenssätze möchtest du entwickeln? Welcher Mensch möchtest du sein? Wer musst du sein, um erfolgreich zu werden?

Wir Menschen können uns verändern. Wir können uns anpassen. Wir können uns neu erfinden. Und das solltest du.

Habe also keine Angst davor, dich neu zu definieren. Habe keine Angst davor, Neues auszuprobieren. Und habe vor allem keine Angst davor, dich zu verändern.

Das richtige Mindset um erfolgreich zu werden

Einer der wichtigsten Faktoren für deinen Erfolg ist dein Mindset. Nicht umsonst haben viele Topsportler, Prominente oder erfolgreiche Unternehmer einen Mentalcoach.

Dein Mindset beeinflusst nämlich maßgeblich wie du denkst und handelst.

Aus diesem Grund habe ich den Ratgeber „Mindset“ geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, um deine Ziele zu erreichen und erfolgreicher zu sein.
Trage deine E-Mail-Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

11 Ziele im Leben, die jeder Mensch haben sollte

Du brauchst Ziele im Leben. Denn Ziele motivieren dich, geben deinem Leben eine Richtung und führen dazu, dass du über dich selbst hinauswächst.

Das ist auch der Grund, warum Menschen, die keine Ziele im Leben haben, oft unzufrieden und verloren sind.

Das wirft jedoch eine große Frage auf: Wie findet man die richtigen Lebensziele?

In Folgenden erfährst du eine Liste mit 11 sinnvollen Zielen fürs Leben. Ich bin mir sicher, da ist auch das ein oder andere Ziel für dich mit dabei…

Los geht’s.

1. Glaube mehr an dich selbst

Die meisten Menschen limitieren sich selbst. Sie trauen sich privat wie auch beruflich wenig zu – und genau das hält sie davon ab, im Leben voranzukommen und ihren Träumen nachzugehen.

Mach dir bewusst: Kaum etwas hält dich im Leben mehr zurück als deine Ängste und deine Selbstzweifel.

Wie wäre es also, wenn du dir mehr zutraust?

In dir steckt viel mehr, als du jetzt gerade glaubst. Du musst nur mal den ersten Schritt wagen und dir etwas zutrauen, was dir bisher vielleicht Angst gemacht hat.

Ob es jetzt darum geht, dich selbstständig zu machen, mit dem Boxen anzufangen, ein Buch zu schreiben oder eine Weltreise zu machen – du wächst mit der Herausforderung.

Die Wahrheit ist: Du wirst nicht bereit dazu fühlen, etwas zu tun, was dir Angst macht. Du musst also deinen ganzen Mut sammeln, dich überwinden und sagen: „F*ck it! Ich mach’s jetzt einfach“.

Lass dich nicht deinen Grenzen aufhalten. Grenzen sind da, um gesprengt zu werden!

Aus diesem Grund habe ich auch den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, um mehr an dich selbst zu glauben und dein Leben auf das nächste Level zu bringen. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

2. Verbringe Zeit in einem fremden Land

Es gibt kaum etwas, wodurch wir uns mehr weiterentwickeln, als in einem fremden Land zu leben.

Ich selbst war über 5 Jahre lang auf Weltreise. Ich habe fast ein Jahr in Brasilien gelebt, war viele Monate in Russland unterwegs und bin lange durch Asien gereist. Und ich bereue keinen einzigen Moment davon.

Fremde Menschen, fremde Kulturen und fremde Sprachen fordern uns heraus, erweitern unser Weltbild und führen dazu, das wir unsere bisherigen Werte, Ziele und Entscheidungen hinterfragen.

So gut wie jeder Mensch, der längere Zeit in einem fremden Land gelebt hat, wurde dadurch enorm geprägt. Das liegt vor allem daran, dass wir auf Reisen oft automatisch unsere Komfortzone verlassen.

  • Wir sprechen fremde Menschen an, weil wir niemand kennen.
  • Wir lassen uns auf neue Erfahrungen ein, weil wir nicht in unserem gewohnten Trott sind.
  • Wir überwinden uns und kommunizieren in einer fremden Sprache (oder mit Händen und Füßen).

In einem fremden Land zu leben ist einer der besten Wege um als Mensch zu wachsen.

Arbeite für ein halbes Jahr im Ausland. Mach ein Sabbatical oder plane eine Weltreise. Oder fang in einem neuen Land ganz neu an.

Du wirst es nicht bereuen.

3. Lies mehr Bücher

„Im Alter von 5 Jahren mache eine sehr wichtige Entdeckung. Es dauerte jedoch über 70 Jahre bis ich es realisierte. Als ich 5 war, lernte ich das Lesen. Es ist so simpel und so tiefgreifend.“ Sean Connery

Seit 2012 lese ich zwischen 30 und 40 Bücher pro Jahr. Und es hat mich enorm vorangebracht: in meinem privaten Leben wie auch in meinem Business.

Bücher sind Doping für deinen Verstand.

Sie regen deine Kreativität an, zeigen dir neue Perspektiven auf und du sammelst neues Wissen.

In manchen Fällen sind Bücher sogar echte Abkürzungen, um deine Ziele schneller zu erreichen. Ich habe zum Beispiel sehr viel über Fitness, Selbstdisziplin und Produktivität aus Büchern gelernt.

Unter uns: Ich wäre heute nicht so erfolgreich, wenn ich nicht in den letzten Jahren so viele Bücher gelesen hätte.

Mehr Bücher zu lesen ist daher ein sehr gutes Ziel im Leben. Wie viele Bücher du lesen willst liegt natürlich ganz bei dir.

Manch einer hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Buch pro Woche zu lesen. Das finde jedoch selbst ich sehr viel.

Falls du bisher wenig liest, finde ich ein Buch im Monat ein gutes Ziel für den Anfang.

4. Strebe nach finanzieller Freiheit

Es gibt kaum bedrückendere Sorgen als finanzielle Sorgen.

  • Wie soll ich bloß nächsten Monat die Miete zahlen?
  • Das Auto muss in die Werkstatt – wie soll ich das bloß zahlen?
  • Meine Hypothek frisst mich fast auf – zum leben bleibt fast gar nichts.

Nein, Geld macht nicht glücklich. Aber Geld gibt dir mehr Freiheit und lässt dich ruhig schlafen.

Als ich mich selbstständig gemacht habe, war ich die ersten Jahren in ständigen Geldsorgen. Und das war alles andere als lustig.

Ist ein sehr unangenehmes und belastendes Gefühl, wenn man wenig Geld auf dem Konto hat.

Eines deiner Ziele im Leben sollte deshalb die finanzielle Freiheit sein.

Fange an finanzielle Intelligenz zu entwickeln und dich um dein Geld zu kümmern. Deine Finanzplanung und Altersvorsorge deinem Bankberater zu überlassen ist sehr naiv.

Lerne zu investieren, such dir einen Nebenverdienst und gehe besser mit deinem Geld um.

Höre auf Geld für unnötige Sachen auszugeben, lebe nicht über deinen Verhältnissen und mach keine unnötigen Schulden.

Je besser du mit deinem Geld umgehst desto eher wirst du finanziell frei.

Und dein ultimatives Ziel sollte es sein ein passives Einkommen zu kreieren. Also dein Geld für dich arbeiten zu lassen.

5. Nimm an einem Wettkampf teil

Seit dem ich 14 Jahre alt bin fahre ich Radrennen. Und die körperliche Belastung hat mich auch mental viel stärker gemacht. Dadurch, dass ich körperlich immer wieder an mein Limit gehen, bin ich auch mental viel belastbarer. Und das wirkt sich zum Beispiel sehr positiv auf mein Business aus.

Es gibt keinen besseren Weg um deine Grenzen zu sprengen, über dich selbst hinauszuwachsen und mental stärker zu werden als durch Sport an dein körperliches Limit zu kommen.

Und damit meine ich nicht, dass du mal 30 Minuten joggen gehst. Sondern dass du an dein absolutes körperliches Limit stößt.

Dein Körper ist so viel belastbarer und stärker, als du glaubst. Bei so vielen Radrennen dachte ich, dass ich nicht mehr kann. Nur um dann zu merken, dass es doch noch irgendwie geht.

Das ist eine sehr lehrreiche und interessante Erfahrung, die viele Menschen leider nie machen. Und genau deshalb ist ein gutes Ziel im Leben mal an einem Wettkampf teilzunehmen.

Dabei ist es ganz egal, welche Sportart es ist. Hauptsache, du kannst an einem Wettkampf teilnehmen.

Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Lauf einen Marathon (oder Halbmarathon)
  • Mach bei einem Radrennen mit
  • Nimm an einem Schwimmwettbewerb teil

Wichtig ist nur, dass es ein Wettkampf ist. Denn im Training stößt du selten an deine absoluten Grenzen.

6. Finde einen erfüllenden Job

Wenn es um die Berufswahl geht, spielen Geld und Sicherheit immer noch eine sehr große Rolle. Frei nach dem Motto: „Mach doch was Vernünftiges“.

Immer noch entscheiden sich viele Menschen für einen Beruf, der sie nicht wirklich interessiert.

Der Gedanke dahinter: „Es ist in Ordnung, einer Arbeit nachzugehen, die mich nicht erfüllt, solange ich mir das Leben leisten kann, was ich will.“

Diese Einstellung halte ich für sehr problematisch.

Denn letztendlich verbringen die meisten Menschen einen Großteil des Tages mit ihrer Arbeit. Zu den acht Arbeitsstunden, falls es nicht mehr sind, summieren sich durch Hin- und Rückfahrt sowie die Mittagspause schnell weitere zwei Stunden (oder mehr).

Wenn dir deine Arbeit langweilig und eintönig erscheint, verbringst du also den Großteil deiner Zeit mit etwas, was dich nicht erfüllt.

Ich behaupte nicht, dass deine Arbeit immer Spaß mache muss.

Ich bin seit 2013 mit dieser Webseite selbstständig. Und nein, meine Arbeit macht nicht immer Spaß. Aber im Großen und Ganzen erfüllt sie mich. Und das ist der springende Punkt.

In der westlichen Welt haben wir die Freiheit, uns unseren Beruf (relativ) frei auswählen zu können. Und diese Freiheit solltest du nutzen.

Du hast die Möglichkeit, eine Arbeit zu finden, die dir sinnvoll erscheint und die sich finanziell lohnt. Nutze diese Möglichkeit.

Mehr dazu erfährst du in dieser Podcast-Folge.

7. Werde bequem mit dem unbequemen

Deine Komfortzone ist der Bereich, in dem du dich am wohlsten fühlst. Keine Herausforderungen, keine Überraschungen, keine Unsicherheiten. Aber es ist auch der Bereich, in dem du nichts veränderst und dich nicht entwickelst.

Wenn du deine Ziele erreichen willst und dir mehr Erfolg wünscht, musst du bereit sein, unbequeme Dinge zu tun – und zwar immer wieder aufs Neue.

  • Wenn du einen tollen Körper willst, wirst du Sport machen müssen und dich größtenteils gesund ernähren. Du musst weniger Alkohol trinken, wenig Süßigkeiten und Junk Food essen und regelmäßig trainieren. Doch selbst wenn du in Form bist, wird es unbequem bleiben. Ich gehe seit über 10 Jahren ins Fitnessstudio und es wird nicht leichter. Nur die Gewichte, die ich heben kann, werden schwerer.
  • Wenn du dir einen Partner wünscht, brauchst du den Mut, offen auf andere Menschen zuzugehen. Das kann bedeuten, Menschen anzusprechen, auf mehr soziale Events zu gehen oder dich beim online Dating anzumelden. All das impliziert, dass du mit Abweisungen und Enttäuschungen umgehen musst. Und wenn du in einer Beziehung bist, musst du bereit sein, Kompromisse einzugehen, schwierige Gespräche zu führen und dich emotional auf den anderen einzulassen.
  • Wenn du dich selbstständig machen willst, dann musst du mit der Unsicherheit und dem Risiko leben. Du wirst gerade am Anfang, in der Übergangsphase vermutlich noch einen anderen Job haben, bevor du mit deiner Selbstständigkeit Geld verdienst und somit sehr wenig Zeit haben.

Doch auch später musst du dich daran gewöhnen, mehr Verantwortung zu haben, vermutlich auch mehr Stress und dass es dir schwer fallen wird, Arbeit und Privatleben zu trennen.

Die Liste könnte ich endlos weiterführen.

Aber ich denke, du verstehst meinen Punkt: Du musst im Leben immer wieder unbequeme Dinge tun um voranzukommen.

Eines deiner Ziele im Leben sollte deshalb sein, bequem mit dem unbequemen zu werden.

Viele Menschen glauben, sie müssen sich nur einmal ihrer Angst stellen oder einmal für ein paar Monate ganz fleißig sein, um ihr Ziel zu erreichen. Aber das stimmt nicht.

Das Leben wird dich immer wieder herausfordern. Und du musst dich immer wieder dazu entscheiden, mutig zu sein, dich zu überwinden, die Ärmel hochzukrempeln und unangenehme Dinge zu tun.

8. Pflege deine Beziehungen

Du musst selbst entscheiden, was ein erfülltes und erfolgreiches Leben für dich bedeutet.

Doch die meisten Psychologen und Glücksforscher sind sich einig: Einer der wichtigsten Faktoren für unser Wohlbefinden sind unsere Beziehungen.

Wie gut es dir geht, hängt also stark von deinen Beziehungen ab:

  • Hast du gute Freunde und seid ihr regelmäßig in Kontakt?
  • Wie steht es um deine Familie – Eltern, Geschwister, Kinder?
  • Bist du in einer erfüllenden Liebesbeziehung?
  • Hast du einen guten Draht zu deinen Arbeitskollegen und Chef?
  • Bist du in einem Verein oder einer Gemeinschaft?

Ein Leben ohne gute Beziehungen ist wie ein Sommerurlaub ohne Sonne: Es bleibt nichts übrig.

Eines der wichtigsten Ziele im Leben ist es, gute Beziehungen zu führen. Doch dafür musst du diese auch pflegen, denn Beziehungen sind keine Selbstläufer.

Genau so wie eine Pflanze Wasser und Licht braucht um zu wachsen, brauche deine Beziehungen Aufmerksamkeit, Zuneigung und Zeit.

Und jetzt Hand aufs Herz du Pflaume: Wie sehr pflegst du deine Beziehungen?

Dabei sind es häufig Kleinigkeiten, durch die du anderen Menschen zeigst, dass sie dir wichtig sind:

  • Bring deiner Mutter mal einen Strauß Blumen mit.
  • Gratuliere deinen Arbeitskollegen zum Geburtstag.
  • Frage bei einem Freund nach, wie seine Marathonvorbereitung läuft.

Überrasche deinen Partner am Sonntag mit einem Frühstück im Bett.

Aufmerksamkeit und kleine Gesten sind das Schmiermittel für deine Beziehungen. Mach es dir zu einem Lebensziel, deine Beziehungen zu pflegen.

Pflege sie als wären sie das Wichtigste der Welt. Denn genau das sind sie.

9. Entwickle mehr Disziplin

Disziplin ist eine der wichtigsten Eigenschaften, um deine Ziele im Leben zu erreichen. Denn jeden Tag hast du einen inneren Konflikt: tust du, was dich langfristig im Leben voranbringt oder das, was sich jetzt gerade gut anfühlt?

  • Esse ich jetzt einen gesunden Salat oder einen Burger?
  • Lese ich ein gutes Buch oder checke ich lieber Social Media?
  • Gehe ich noch ins Fitnessstudio oder schau ich mir lieber eine Serie an?
  • Arbeite ich an meinem wichtigsten Ziel oder gehe ich feiern?

Wie du dich entscheidest, hängt stark deiner Selbstdisziplin ab. Wenn du diszipliniert bist, kannst du Versuchungen besser widerstehen und tust die Dinge, die du dir vornimmst.

Seit den 1970 Jahren wird das Thema Selbstdisziplin intensiv erforscht. Und seitdem wurden viele Experimente wie auch Langzeit-Studien zu dem Thema durchgeführt.

Das Ergebnis?

Immer mehr Psychologen sind der Meinung, dass Selbstdisziplin einer der Eigenschaften ist, die mit am meisten zu unserem Wohlbefinden beitragen!

So haben zahlreiche Studien gezeigt, dass Menschen mit starker Selbstdisziplin im Durchschnitt glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben sind.

Das sind nur einige Vorteile einer starken Selbstdisziplin:

  • Du lebst gesünder (du machst mehr Sport und ernährst dich besser)
  • Du prokrastinierst weniger
  • Du arbeitest an deinen Zielen und gibst nicht so schnell auf
  • Du kannst Versuchungen besser widerstehen
  • Du gibst weniger Geld aus
  • Du kannst besser mit Stress umgehen und hast eine bessere Selbstkontrolle

Kurz: Eine starke Selbstdisziplin wird dich im Leben enorm voranbringen.

10. Lerne mit Rückschlägen umzugehen

Rückschläge gehören zum Leben dazu wie die Pickel zur Jugend. Ob in deiner Karriere, in der Liebe oder im Leben: Du kannst Rückschläge nicht vermeiden.

Im Gegenteil.

Je größer deine Ziele im Leben sind, desto größer werden auch deine Rückschläge sein. Und deshalb ist es so wichtig, dass du lernst, besser mit Rückschlägen umzugehen.

  • Dein Date hat abgesagt?
  • Du wurdest bei der Beförderung übergangen?
  • Dein Freund hat dich hintergangen?
  • Dein bester Kunde ist abgesprungen?

Blöd gelaufen! Aber es liegt ganz bei dir, wie du damit umgehst.

Versinkst du in Selbstmitleid und gibst auf? Oder lernst du aus der Erfahrung und probierst es noch mal?
Rückschläge sind unvermeidbar. Lerne damit umzugehen, anstatt aufzugeben.

Um erfolgreich zu sein, musst du nur einmal mehr aufstehen als du hinfällst.

11. Strebe nach persönlichem Wachstum

Pflanzen wachsen oder gehen ein. Und genauso ist bei uns Menschen: Entweder du entwickelst dich weiter oder es geht bergab.

Im Leben gibt es keinen Stillstand. Du kannst die Zeit nicht anhalten. Und egal, was du tust: es wird nicht mehr so wie früher.

Dein größtes Ziel im Leben sollte deshalb deine persönliche Entwicklung sein.

Sei offen für Neues, stell dich deinen Ängsten, lerne neue Fähigkeiten und höre nie auf, zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.

Die meisten Menschen, die bis in ein hohes Alter fit bleiben, sind diejenigen, die weitermachen. Selbst gegen Ende ihres Lebens arbeiten sie noch ihren Ziele und verfolgen ihre Projekte. Und das gibt ihnen Kraft und Antrieb.
Bleibe nicht stehen.

Setz dir Ziele. Stell dich Herausforderungen. Überwinde deine Ängste.

Das Leben wird nicht einfacher. Aber du wirst stärker.

Genau darum geht es auch in meinem Coaching-Programm Mindset Mentoring. Die Teilnehmer machen enorme Fortschritte in allen Lebensbereichen und merken, wie ihr eigenes Leben ändern können und ihre Ziele aus eigener Kraft erreichen.

Hier erfährst du mehr über das Coaching-Programm.

Der Schlüssel für mehr Erfolg im Leben

Wenn du dein volles Potenzial entfalten willst, deine Ziele im Leben erreichen möchtest und dir mehr Erfolg wünschst, brauchst du das richtige Mindset.

Denn dein Mindset ist der Schlüssel für ein erfolgreiches und erfülltes Leben.

Deshalb habe ich einen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, die dich im Leben enorm voranbringen werden.

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und ich werde dir den Ratgeber kostenlos als PDF zuschicken.

Positives Mindset entwickeln (4 erprobte Methoden)

Kaum etwas beeinflusst dein Leben mehr als dein Mindset.

Durch ein positives Mindset hast du mehr Selbstvertrauen und Motivation. Du denkst positiver, erholst dich besser von Rückschlägen und du wirst deine Ziele schneller erreichen.

In diesem Artikel erfährst du deshalb, wie du ein positives Mindset entwickelst und dadurch dein Leben transformieren kannst.

Das erwartet dich in diesem Artikel:

Lass uns anfangen.

Teil 1: Was ist ein Mindset?

Stell dir vor, du hast eine Sonnenbrille mit gelben Gläsern auf. Alles wird dir ein bisschen gelblich erscheinen, richtig? Und wenn du eine Sonnenbrille mit roten Gläsern aufhast, wird dir alles ein bisschen rötlich erscheinen.

Genauso funktioniert dein Mindset.

Dein Mindset ist die Brille, durch die du die Welt siehst. Es ist deine persönliche Interpretation deiner inneren und äußeren Welt.
Oft glauben wir, dass die Dinge so sind, wie sie sind. Aber das stimmt nicht.

Wir alle sehen die Welt durch eine Art Brille. Und diese Brille beeinflusst maßgeblich, wie du dich fühlst, wie du handelst und in welchem Licht du dich selbst siehst.

Egal, was dir passiert, was du tust oder was du gerade fühlst: Dein Mindset entscheidet, wie du diese Dinge wahrnimmst und interpretierst.

Ein kleines Beispiel:

Stell dir vor, du hast dir am Sonntagmorgen vorgenommen, joggen zu gehen. Als du aber am Sonntag aufwachst, regnet es in Strömen.

Du kannst dich jetzt darüber aufregen. Dann bist du aufgewühlt und enttäuscht darüber, dass es ausgerechnet an dem Tag regnen muss, an dem du frei hast und joggen gehen willst.

Oder aber, du akzeptierst es einfach und machst das Beste daraus. Du machst zuhause ein paar Liegestütze, Sit-ups und Kniebeugen und dann machst du dir einen gemütlichen Sonntag.

Fakt ist nur, dass es regnet. Alles andere ist deine Interpretation des Wetters.

Das ist der Grund, warum ein positives Mindset so wichtig ist. Es hilft dir nämlich dabei, das Beste aus deiner jetzigen Situation zu machen, deinen Zielen zu erreichen und mehr an dich selbst zu glauben.

Aus diesem Grund habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du, wie du in 4 Schritten ein starkes Mindset entwickelst und dein Leben positiv veränderst. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Negatives vs. Positives Mindset: Ein paar Beispiele

Lass uns anhand ein paar konkreter Beispiele sehen, wie sich ein negatives und ein positives Mindset unterscheiden.

  • Jemand ist unfreundlich zu dir. Glaubst du jetzt, dass du nichts wert bist? Oder denkst du dir einfach, dass der andere einen schlechten Tag hat oder einfach nur unfreundlich zu dir war?
  • Du machst einen Fehler. Glaubst du jetzt, dass du ein Versager bist und nichts kannst? Oder machst du dir bewusst, dass jeder mal einen Fehler macht und es einfach zum Leben dazu gehört?
  • Du erlebst einen Misserfolg oder einen Rückschlag. Gibst du sofort auf und versinkst in Selbstmitleid? Oder machst du dir bewusst, dass Rückschläge dazugehören, lernst daraus und versuchst, es das nächste Mal besser zu machen?

Das sind ein paar simple Beispiele dafür, wie dein Mindset dein Selbstbild, deine Gefühle und dein weiteres Handeln beeinflusst.

Wie du die Situation interpretierst beeinflusst also enorm, wie du dich fühlst, in welchem Licht du dich selbst siehst und wie du auf die Situation reagierst.

Das ist auch der Grund dafür, dass es kaum etwas gibt, das dein Leben dauerhaft mehr verändern wird, als ein positives Mindset zu entwickeln.

Aber geht das überhaupt?

Kann man überhaupt ein positives Mindset entwickeln?

Das Thema Mindset wurde in den letzten Jahren viel erforscht. Eine der bekanntesten Forscherinnen zu dem Thema ist die amerikanische Motivationspsychologin Carol Dweck. Sie führt bereits seit vielen Jahren psychologische Tests und Studien zu dem Thema Mindset durch.

Ihre Erkenntnis ist, dass jeder Mensch zwei Arten von Mindset hat: Ein Fixed Mindset und ein Growth Mindset.

Ein Fixed Mindset basiert auf dem Glauben, dass deine Erfolge und Fähigkeiten einzig und alleine von deinem Talent abhängen. Du glaubst also, dass du nichts Neues lernen kannst und es entweder drauf hast oder eben nicht.

Dadurch:

  • Siehst du Fehler als eine Bedrohung deines Selbstbilds („Wenn ich einen Misserfolg habe, bin ich ein schlechter Mensch“).
  • Vermeidest du Herausforderungen.
  • Hast du oft Selbstzweifel, da es Vieles gibt, das du nicht kannst.
  • Fühlst dich minderwertig, weil du glaubst, dass andere einfach besser sind als du.

Das Growth Mindset hingegen basiert auf dem Glauben, dass du neue Fähigkeiten lernen und dich weiterentwickeln kannst. Du glaubst also, dass du mit der nötigen Übung, Ausdauer und genug Zeit alles lernen kannst.

Dadurch:

  • Interpretierst du Fehler und Rückschläge als Feedback (dazu später mehr)
  • Traust du dich, Neues auszuprobieren und dich Herausforderungen zu stellen
  • Glaubst mehr an dich selbst
  • Bist selbstbewusster, da du dich weniger mit anderen vergleichst.

Carol Dweck ist durch ihre jahrelange Forschung zu dem Ergebnis gekommen, dass jeder Mensch lernen kann, ein Growth Mindset zu entwickeln.

Das deckt sich auch mit der Erkenntnis vieler psychologischer Studien, die zeigen, dass Menschen lernen können, besser zu denken. Der Fachbegriff dafür ist übrigens kognitive Umstrukturierung.

Bevor wir sehen, wie du ein positives Mindset entwickeln kannst, lass uns noch etwas genauer betrachten wie dein Mindset dein Leben beeinflusst.

Teil 2: Wie ein positives Mindset dein Leben beeinflusst – die selbsterfüllende Prophezeiung

Deine Mindset beeinflusst maßgeblich, wie du handelst und was du in deinem Leben erreichst (oder nicht erreichst). Psychologen sprechen auch von der selbsterfüllenden Prophezeiung.

Das bedeutet:

  • Wenn du glaubst, du schaffst oder kannst etwas nicht, wirst du es vermutlich nicht erreichen.
  • Wenn du glaubst, du schaffst etwas oder du kannst es, wirst du es wahrscheinlich auch erreichen.

Das, was du denkst, beeinflusst also enorm, was du erreichst. Wenn du ein negatives Mindset hast und glaubst, dass du etwas nicht kannst oder nicht erreichen wirst, wirst du es gar nicht erst probieren oder nur halbherzig. Und dadurch ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas in deinem Leben veränderst oder erreichst, sehr klein.

Ein paar Beispiele:

  • Wenn du Single bist, aber glaubst, du kannst keinen Partner finden oder alle guten Frauen/Männer sind vergeben, wird es sehr schwer für dich, wirklich jemanden Tolles kennenzulernen.
  • Wenn du abnehmen willst, aber von Anfang glaubst, dass du es nicht schaffen wirst und den Rest deines Lebens außer Form oder sogar dick sein wirst, dann wirst du kaum abnehmen.
  • Wenn du dich selbstständig machen willst, aber nicht glaubst, dass du das schaffen kannst oder es verdient hast, wirst du es vermutlich nie probieren – oder nur halbherzig und dann scheitern.

Wenn du glaubst, du kannst etwas nicht, du hast es nicht verdient oder du bist dafür nicht gut genug, dann wirst du sehr wahrscheinlich nicht erreichen.

Wenn du jedoch glaubst, du kannst etwas, du hast etwas verdient oder du bist gut genug dafür, dann hast du gute Chancen, es auch zu erreichen.

Das Problem ist, dass uns unser negatives Mindset oft gar nicht bewusst ist. Wie die Chillout Musik in einem Hipster-Café.

Es ist also gut möglich, dass du dir unbewusst immer wieder sagst, dass du es nicht schaffen wirst, dass du sowieso nichts verändern kannst oder dass du es nicht verdient hast. Und dadurch sabotierst du dich selbst, ohne es zu merken.

Selbsterfüllende Prophezeiung: Ein Beispiel

Nehmen wir an, du hast einen ziemlich langweiligen und monotonen Job. Und schon seit Längerem spielst du mit dem Gedanken, beruflich etwas anderes zu machen.

Wie du die Situation siehst, hängt größtenteils von deinem Mindset ab.

Wenn du ein negatives Mindset hast, dann betrachtest du das Ganze womöglich so:

  • Ich kann den Job nicht wechseln, weil ich das Geld ja brauche und mein jetziger Job mir Sicherheit gibt.
  • Ich kann gar keinen besseren Job finden.
  • Ich bin nicht bereit für einen neuen Job, weil ich durch die neuen Anforderungen völlig überfordert sein werde.
  • Letztendlich möchte ich sowieso lieber in meinem jetzigen Job bleiben, weil ich schon lange da arbeite, meine Aufgaben kenne und mich mit den Kollegen angefreundet habe.

Falls du dir solche oder ähnliche Dinge einredest, wirst du kaum den Mut und die Motivation finden, um etwas zu ändern.

Wie sieht das Ganze aber aus, wenn du es mit einem positiven Mindset betrachtest?

  • Ich habe es verdient, einem interessanteren Job nachzugehen.
  • Ich kann es schaffen, einen erfüllenden Job zu finden.
  • Ich werde mich an das neue Umfeld gewöhnen, die Aufgaben meistern und mich mit den neuen Kollegen anfreunden.
  • Ein Jobwechsel bedeutet nicht, dass ich kein Geld mehr haben werde. Viele Menschen wechseln ihren Job und verdienen sogar langfristig mehr.

Es ist ein und dieselbe Situation: Du bist mit deinem Job unzufrieden und überlegst zu wechseln.

Aber dein Mindset macht den ganzen Unterschied. Dein Mindset entscheidet letztendlich nämlich darüber, ob du weiterhin in deinem langweiligen Job bleibst – vielleicht für die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre – oder ob du dir einen neuen Job suchst, der dir besser gefällt und interessanter ist.

Dein Mindset beeinflusst jeden Lebensbereich

Wir haben jetzt verschiedene Beispiele dafür gesehen, wie dein Mindset dein Leben beeinflusst. Und genau deshalb gibt es auch kaum etwas, das dich mehr voranbringen wird, als ein positives Mindset zu entwickeln.

Dein Mindset beeinflusst jeden einzelnen Bereich deines Lebens:

  • Beziehungen
  • Beruflichen Erfolg
  • Finanzen
  • Gesundheit & Fitness
  • Selbstbild
  • Umgang mit Problemen, Rückschlägen und Krisen

Was mir in den letzten Jahren bei mir selbst und auch anderen Menschen immer wieder aufgefallen ist: Du wirst in deinem Leben nicht andere Ergebnisse haben – also etwas ändern können – wenn du nicht auch dein Mindset veränderst.

Unsere Gedanken sind so viel machtvoller, als den meisten Menschen bewusst ist.

Ich kann dir versprechen, dass die Ursache der allermeisten Probleme, die du hast, deine negatives Mindset und deine negativen Glaubenssätze sind.

Jede Angst, Schmerz, Stress, Traurigkeit und Selbsthass (oder jeder Wunsch nach Bestätigung, Liebe und Anerkennung – all das, was dich unglücklich macht) – entsteht durch deine negativen Gedanken.

Lass uns deshalb jetzt sehen, wie du ein starkes Mindset entwickelst und dadurch dein Leben transformieren kannst.

Teil 3: Positives Mindset entwickeln (4 Tipps)

Im Folgenden erfährst du 4 erprobte Methoden, um ein positives Mindset zu entwickeln und positiver zu denken. Je öfter du diese Strategien anwendest, desto mehr wird sich dein Mindset verändern.

Los geht’s.

1. Die Medaille hat immer zwei Seiten

Oft glauben wir, dass die Dinge sind, wie sie sind. Aber das stimmt nicht. Es ist nämlich immer erst unsere mentale Bewertung, welche Dinge zu etwas Positivem oder Negativem macht.

Und letztendlich kannst du frei entscheiden, wie du die Dinge bewertest!

Ein Beispiel: Nehmen wir an, du hast deinen Job verloren.

Das ist ein Fakt. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass es auch etwas Schlechtes ist.

Vielleicht denkst du dir gerade, was an einem Jobverlust denn bitte positiv sein kann.

Nun, da gibt es Einiges:

  • Du kannst dich darüber freuen, dass du jetzt erst mal ein paar Tage nicht arbeiten musst.
  • Du kannst diesen Jobverlust als einen Neustart sehen. Vielleicht möchtest du einem anderen Beruf nachgehen oder sogar in eine andere Stadt ziehen.
  • Vielleicht willst du dich schon seit langem selbstständig machen und jetzt hast du die Chance dazu.
  • Du kannst überlegen, warum du rausgeschmissen wurdest und was du nächstes Mal besser machen kannst.

Worauf ich hinaus will: Die Medaille hat immer zwei Seiten. Und du kannst dich entscheiden, ob du dir die Negative oder die Positive anschaust.

Mach es dir also zur Gewohnheit, deine übliche Sicht der Dinge zu hinterfragen.

Sag nicht einfach: So ist es halt! Sondern frage dich, was eine andere Perspektive deiner Situation sein könnte.

Falls es dir also das nächste Mal schlecht geht oder dir etwas Negatives passiert, frage dich mal Folgendes:

  • Was ist das Positive daran?
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Was für einen versteckten Nutzen hat diese Situation?

Letztendlich kann man fast jeder Situation im Leben etwas Positives abgewinnen. Egal, wie schlecht sie auch zuerst wirkt.

2. Du kannst fast alles lernen

Unser Erfolg im Leben hängt in erster Linie von unserer Bereitschaft ab, zu üben, dazuzulernen, uns zu entwickeln und bereit zu sein, an unseren Zielen zu arbeiten. Anders gesagt: Die Bedeutung von Talent ist maßlos überbewertet.

Die allermeisten Menschen, die etwas erreicht haben, das du dir wünschst – im Innen oder im Außen – haben dafür einfach mehr getan. Sie haben mehr Zeit und mehr Energie als du investiert, sind öfter an ihre Grenzen gekommen und haben öfter versagt. Und genau deshalb haben sie dazugelernt und sind gewachsen.

So oft glauben wir, dass wir nicht genug Talent haben oder etwas nicht können und sehen nur, dass alle andere besser sind als wir. Dadurch fühlen wir uns oft minderwertig und schlecht. Aber die Wahrheit ist, dass wir mit genug Arbeit und der richtigen Einstellung fast alles lernen können.

Talent ist schön und gut. Aber es ist auch völlig überbewertet.

Die allermeisten Top-Sportler, Musiker, Schauspieler, Autoren oder auch erfolgreiche Unternehmer haben es so weit geschafft, weil sie enorm diszipliniert sind und einfach härter gearbeitet haben als andere.

Es geht im Leben also nicht darum, die besten Karten zu haben. Es geht viel mehr darum, das eigene Blatt besser zu spielen. Und das bedeutet, dir bewusst zu machen, dass du so gut wie alles lernen kannst, dass du neue Fähigkeiten entwickeln kannst und mit harter Arbeit auch enorm viel erreichen wirst.

Stell dir mal vor, du möchtest Coach werden, wie ich. Aber dann denkst du dir:

„Niemals! Ich kann niemals so viel Wissen, Erfahrung und Klarheit haben wie Anchu. Ich habe einfach nicht das Talent dafür. Ich bin nicht so gut wie er.“

Aber dieses Mindset ist schlichtweg falsch.

Ich bin da, wo ich bin, weil ich seit 2013 hart dafür gearbeitet habe. Ich habe ein paar Hundert Psychologie Bücher gelesen, mittlerweile über eine Million Wörter geschrieben, ich habe mich auf Seminaren weitergebildet, mich selbst immer wieder hinterfragt und natürlich auch viele Menschen gecoacht. Meine Erfahrung und mein Wissen ist nichts anderes als das Ergebnis von sehr viel Arbeit und vor der Bereitschaft, Fehler zu machen, zu scheitern und daran zu wachsen.

Jetzt stell dir vor, du würdest die nächsten 5 oder 10 oder sogar 20 Jahre dich mit Psychologie beschäftigen, darüber lesen, schreiben und andere Menschen coachen. Du würdest dich enorm weiterentwickeln und damit erfolgreich sein – vielleicht sogar viel erfolgreicher als ich. Und das ist der springende Punkt.

Es geht nicht um Talent oder Glück.

Sondern um deine Bereitschaft, zu üben, an dir zu arbeiten und aus Fehlern zu lernen. Mit genug Zeit und harter Arbeit kannst du fast alles lernen und auch fast alles erreichen.

Doch dafür ist es notwendig, dass du Misserfolge als Feedback siehst.

3. Misserfolge sind nur Feedback

Lass uns ehrlich sein: Rückschläge gehören zum Leben, wie die falschen Versprechungen zur Politik.

Ob im Job, in der Liebe, bei persönlichen Zielen oder generell im Leben: Du kannst Misserfolge und Rückschläge nicht vermeiden.

Im Gegenteil.

Je größer deine Ziele sind und je mehr du erreichen willst, desto größer werden deine Rückschläge sein. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass du lernst, besser mit Rückschlägen umzugehen. Und das ist größtenteils eine Frage deines Mindsets.

Die meisten Menschen, die einen Misserfolg oder einen Rückschlag erleben, geben auf. Sie glauben dann, dass sie nicht gut genug sind oder es nicht drauf haben.

Dabei ist es vollkommen normal zu scheitern.

Die meisten erfolgreichen Menschen sind nicht erfolgreich, weil sie nie gescheitert sind. Sie sind erfolgreich, weil sie öfter als du gescheitert sind. Sie sind so oft gescheitert, dann sie mehr und mehr herausgefunden haben, was für sie funktioniert und was nicht.

Denn letztendlich ist jeder Misserfolg nur Feedback.

Ein Misserfolg bedeutet nicht, dass du ein Versager bist. Es bedeutet nur, dass dein jetziges System, deine Strategie oder deine Idee nicht funktioniert hat. Und daraus kannst du lernen und es das nächste Mal besser machen.

Jeder Rückschlag und jeder Misserfolg bringt dich also einen Schritt näher an dein Ziel – weil du einen Weg ausschließen kannst, der schon mal nicht funktioniert hat.

4. Fokussiere dich auf das, was du beeinflussen kannst

Es gibt Dinge im Leben, die kannst du beeinflussen:

  • Deine Gedanken
  • Deine Handlungen
  • Deine Entscheidungen

Es gibt aber auch sehr viele Dinge, die kannst du nicht beeinflussen:

  • Deine Größe, Hautfarbe und Alter
  • Wie andere Menschen dich behandeln
  • Die Politik und den Arbeitsmarkt

Warum erkläre ich dir das?

Weil Menschen sehr oft ein negatives Mindset haben, da sie sich auf die Dinge fokussieren, die sie nicht beeinflussen können.

Dadurch fühlen sie sich machtlos. Sie haben das Gefühl, dass sie an ihrer Lage nichts ändern können.

Um ein positives Mindset zu entwickeln, musst du dich also auf das fokussieren, was du beeinflussen kannst. Dadurch wird dir bewusst, dass du Herausforderungen meistern kannst und du auch die Kraft hast, um deine Ziele zu erreichen.

Nehmen wir an, du bist selbstständig. Du hast ein Gespräch mit einem potenziellen Kunden und möchtest ihm dein Produkt verkaufen.

Du kannst nicht kontrollieren, ob du dem Kunden sympathisch bist, ob er das Produkt haben möchte und ob er auch wirklich kauft. Was du jedoch kontrollieren kannst, ist wie gut du dich vorbereitest:

  • Du kannst dir nochmal genau bewusst machen, welche Vorteile dein Produkt hat.
  • Du kannst vor dem Gespräch positive Gedanken kreieren und dich in eine gute Stimmung bringen.
  • Du kannst deine Präsentation üben, bis sie wirklich sitzt.

Je besser du dich vorbereitest und je mehr du dich auf das konzentrierst, was du beeinflussen kannst, desto positiver wird dein Mindset sein.
Und das gilt natürlich für alle Lebensbereiche und Situationen.

Egal, ob du ein großes Problem hast oder ein wichtiges Ziel erreichen willst: mach dir bewusst, was du beeinflussen kannst und was nicht. Und fokussiere dich dann auf die Dinge, die in deiner Macht liegen.

Dadurch legst du die Grundlage für ein positives Mindset und vor allem wirst du auch wirklich im Leben vorankommen.

4 Mindsets, die dein Leben verändern werden

Dein Mindset ist enorm wichtig und beeinflusst jeden Lebensbereich.

Wenn du etwas in deinem Leben verändern möchtest, deine Ziele erreichen willst und dir mehr Erfolg wünschst, brauchst du zuerst das richtige Mindset.

Deshalb habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, die dich enorm voranbringen werden.

Gib einfach deine E-Mail Adresse und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Ziele erreichen: Das psychologisch erprobte System (5 Schritte)

Ziele sind wichtig. Sie geben deinem Leben eine Richtung, motivieren dich und können dich glücklicher machen.

Doch Untersuchungen haben gezeigt, dass nur ca. 8% der Menschen ihre Ziele erreichen.1

Als Mindset-Coach überrascht mich das nicht wirklich. Denn obwohl viele Menschen sich ein Ziel setzen, machen sich nur die wenigsten Gedanken darüber, wie sie dieses auch wirklich erreichen können.

Geht es dir ähnlich? Hast du schon seit Langem gewisse Ziele, aber erreichst sie nicht? Nimmst du dir immer wieder etwas vor, aber ziehst es nicht durch?

Dann bist du hier richtig.

Ob du berufliche Ziele verfolgst oder deine persönlichen Ziele erreichen willst, in diesem Leitfaden erfährst du die dafür nötigen Schritte.

Am besten liest du dir den ganzen Artikel durch. Du kannst aber auch auf die unteren Links klicken um zu einem bestimmten Abschnitt zu springen:

  1. Zielsetzung
  2. Der richtige Plan
  3. Das richtige System
  4. Wie du dauerhaft motiviert bleibst
  5. Der alles entscheidende Faktor um deine Ziele zu erreichen

1. Zielsetzung: So setzt du dir die richtigen Ziele

Um deine Ziele zu erreichen spielt die Zielsetzung eine enorm wichtige Rolle.

Wie du vermutlich schon selbst gemerkt hast, reicht es nicht, dir einfach nur etwas vorzunehmen. Ein bisschen mehr Sport zu machen oder etwas disziplinierter zu sein führt in seltensten Fällen zu einer wahren Veränderung.

Viele Coaches raten dir an dieser Stelle deshalb zu Techniken wie zum Beispiel die SMART-Methode. Dabei geht es darum, dir ein Ziel zu setzen, dass spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert ist (daher auch die Abkürzung S-M-A-R-T).

Diese und auch andere Methoden können hilfreich sein, um dir konkretere Ziele zu setzen.

Doch in meiner Erfahrung gibt es andere Faktoren, die viel mehr Einfluss darauf haben, ob du deine beruflichen und persönlichen Ziele erreichst oder nicht.

Lass uns diese Faktoren jetzt betrachten.

Welchen Preis bist du bereit zu zahlen?

Wenn es darum geht, sich ein Ziel zu setzen, fragen sich die meisten Menschen, was sie denn im Leben erreichen wollen, was Erfolg für sie bedeutet und was ihre Ziele im Leben sind.

Doch wenn du Ziele setzen und erreichen willst, solltest du dir eine andere Frage stellen. Und zwar: Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen?

Diese Frage habe ich zum ersten Mal von dem amerikanischen Autor Mark Manson gehört. Was Mark verstanden hat, ist ein enorm wichtiger Punkt.

Denn so gut wie jeder Mensch wünscht sich mehr Geld, einen attraktiven Körper oder eine tolle Karriere. Aber nur wenige sind bereit, die notwendigen Opfer dafür zu bringen. Und das ist der springende Punkt.

Dir ein Ziel zu setzen ist einfach:

  • Ich möchte ein Buch schreiben.
  • Ich möchte 10kg abnehmen.
  • Ich möchte ein Startup gründen.

Aber was viel wichtiger ist: Bist du bereit, all das zu tun, was notwendig ist, um dein Ziel zu erreichen? Bist du bereit, für die langweilige, harte und oftmals auch jahrelange Arbeit? Bist du bereit, auf gewisse Dinge zu verzichten, um dein Ziel zu erreichen?

Jedes Ziel hat seinen Preis. Und je größer dein Ziel ist, desto höher ist auch der Preis, den du dafür zahlen musst.

Bevor du dir also ein Ziel setzt, frage dich zu erst, ob du bereit bist, den Preis dafür zu zahlen.

Setze dir immer nur ein Ziel

Viele Coaches und Motivationstrainer raten dir dazu, in allen möglichen Lebensbereichen Ziele zu setzen. Und in der Theorie klingt das immer super. Aber in der Praxis funktioniert es nicht.

Lass mich das erklären.

Eine der größten Gefahren für das Erreichen deines Zieles sind deine anderen Ziele.2 Psychologen nennen das Phänomen Ziel-Wettbewerb.

Betrachte es mal so: Du hast nur eine begrenzte Menge an Energie und Zeit pro Tag.

Je mehr Ziele du gleichzeitig verfolgst, desto weniger Energie und Zeit hast du für jedes einzelne Ziel. Und desto unwahrscheinlicher ist es, dass du sie erreichst.3

Das ist auch genau das Problem, das die meisten Menschen haben, wenn sie ihr Leben verändern wollen.

Sie sind unzufrieden, haben lauter Ziele im Leben und wollen am liebsten alles auf einmal ändern:

  • Abnehmen
  • Früher aufstehen
  • Neue Freunde finden
  • Ihren Job wechseln
  • Täglich Sport machen
  • Mehr Lesen

Aber was passiert in der Regel? Genau, es ändert sich gar nichts. Nada. Niente. Zero.

Wenn Menschen scheitern, glauben sie häufig, dass sie sich zu hohe Ziele gesetzt haben oder zu faul sind. Doch in vielen Fällen haben sie sich schlichtweg zu viele Ziele gesetzt.

Wie oft hast du dir schon gedacht: „Hätte der Tag doch mehr Stunden!?“

Doch was du brauchst ist nicht mehr Zeit, sondern mehr Fokus. Du musst ein Ziel auswählen und alles andere erst mal vergessen. Das ist oft nicht einfach. Aber es ist einer der wichtigsten Schritte bei der Zielerreichung.

Es geht also nicht darum, dir mehr Ziele im Leben zu setzen, sondern weniger.

Denn wenn du dich auf nur ein Ziel fokussierst, hast du die notwendige Zeit, Energie und Fokus, um das Ziel zu erreichen. Oder soll ich dich etwa daran erinnern, was aus deinen letzten sieben Neujahrsvorsätzen geworden ist?

Du brauchst ein konkretes Ziel

Viele Menschen haben unkonkrete Ziele:

  • Ich wünsche mir mehr Selbstbewusstsein.
  • Ich möchte mehr Sport machen.
  • Ich will weniger Zeit vor dem Smartphone verbringen.
  • Ich möchte mehr Geld verdienen/sparen.

Doch diese Art von Zielen sind ein Problem, weil sie für unseren Verstand nicht greifbar sind. Denn was bedeutet mehr Sport zu machen? Einmal pro Woche? Oder zweimal? Für 10 Minuten? Oder eine Stunde?

Was kannst du also tun, um dein Ziel zu konkretisieren?

Wenn es dein Ziel ist, mehr zu Sport zu machen, dann definiere was das bedeutet. Zum Beispiel: Zwei Mal die Woche für 30 Minuten zu joggen. Oder drei Mal die Woche für 45 Minuten ins Fitnessstudio zu gehen.

Wenn du dir mehr Selbstbewusstsein wünscht, dann mach dir bewusst, was das genau für dich bedeutet. Zum Beispiel: Ich möchte bei der Arbeit klare Grenzen ziehen. Oder ich möchte mich trauen, mit fremden Menschen locker ein Gespräch zu beginnen.

Erst wenn du ein konkretes Ziel hast, weißt du, was wann zu tun ist. Außerdem wirst du auch deinen Fortschritt messen können, was wichtig ist für deine langfristige Motivation (dazu später mehr).

Eine Frage, die dir helfen kann dein Ziel zu konkretisieren, ist Folgende: Wann weiß ich, dass ich mein Ziel erreicht habe?

Wenn du dir eine ganz konkrete Schritt für Schritt Anleitung zur Zielsetzung möchtest klicke hier: Ziele setzen

2. Der richtige Plan, um deine Ziele zu erreichen

Dir ein konkretes Ziel zu setzen ist der erste Schritt. Jetzt geht es darum, dass du dir einen konkreten Plan erstellst.

Durch einen Plan hast du mehr Klarheit, kannst deine Energie gut einteilen und weißt besser, wie du mit Herausforderungen umgehen solltest.

Lass uns deshalb in diesem Abschnitt sehen, wie du dir einen guten Plan erstellst, um dein Ziel auch wirklich zu erreichen.

Teile dein Ziel in kleine Schritte auf

Wenn dir dein Ziel zu groß erscheint, wirst du vermutlich nie anfangen. Dein Ziel wird dich einschüchtern und du wirst jedes Mal einen guten Grund finden, warum jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, um anzufangen. Und so vergehen Monate oder sogar Jahre in denen du nur von deinem Ziel träumst, aber nichts dafür tust.

Deshalb ist es so enorm wichtig, dass du dein Ziel in kleine Schritte aufteilst.

Stell dir vor, du möchtest ein Buch schreiben. Das ist ein großes und auch einschüchterndes Ziel. Du weißt nicht, wo du anfangen sollst. Du hast keine Ahnung, wie das Buch heißen soll. Du zweifelst, ob du es jemals schaffen wirst, 200 oder mehr Seiten zu schreiben.

Aber was passiert, wenn wir das ganze in kleine Schritte aufteilen?

So kannst du ein Buch mit 200 Seiten aufteilen:

  • Das Buch hat 10 Kapitel, im Durchschnitt also 20 Seiten pro Kapitel
  • Jedes Kapitel hat 3-5 Unterkapitel
  • Jedes Unterkapitel besteht also aus 4-6 Seiten

Dein erstes Zwischenziel könnte also lauten: Das erste Unterkapitel mit 5 Seiten zu schreiben. Und dein Ziel für morgen könnte noch kleiner sein: Die erste Seite vom ersten Unterkapitel zu schreiben.

Kannst du eine Seite schreiben? Ja, das kannst du.

Und wenn du erste Seite geschrieben hast, feierst du einen ersten kleinen Erfolg. Dadurch wächst dein Selbstvertrauen und du glaubst ein bisschen mehr an dich. Und so arbeitest du dich Stück für Stück voran.

Genauso wie du ein Buch in viele kleine Schritte aufteilen kannst, kannst du es auch mit anderen Zielen tun. Und wenn du dein Ziel in kleine Schritte aufgeteilt hast, erscheint es dir klarer, einfacher und machbarer.

Wie man so schön sagt: Auch jede große Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Teile deine Zeit und Energie ein

Deine Zeit und Energie sind die wichtigsten Ressourcen, um dein Ziel zu erreichen. Deshalb solltest du sie dir gut einteilen. Hier ein paar Methoden, die dir dabei helfen werden.

  • Plan den Tag am Abend vorher. Nimm dir abends kurz Zeit, um den nächsten Tag zu planen. Was ist das Wichtigste? Wann möchtest du es tun? Welche Termine hast du? Ohne Plan verlierst du schnell den Überblick über deine Prioritäten oder lässt andere Menschen über deine Zeit entscheiden.
  • Starte deinen Tag mit dem Wichtigsten. Möchtest du täglich Sport machen? Willst du ein Business starten? Möchtest du ein Buch schreiben? Dann stehe eine Stunde früher auf und mach es morgens. Dadurch ist es egal, ob du länger arbeiten musst, abends müde bist oder dich noch mit Freunden auf einen Drink treffen willst: Du hast bereits an deinem Ziel gearbeitet.
  • Nutze deine Energiephasen für deine Ziele. Unsere Energie schwankt über den Tag verteilt. Vielleicht bist du vormittags immer top fit. Oder vielleicht bist du jemand, der erst Abends in Schwung kommt. Ganz egal, wann deine persönlichen Energiephasen sind: Erkenne sie und nutze diese Zeit, um an deinem wichtigsten Ziel zu arbeiten.

Nutze diese 3 Erkenntnisse und plane deinen Tag wie auch deine Woche.

Ich plane zum Beispiel meine Woche und schreibe mir auf, wann ich was tun möchte. Meistens mach ich dann noch kleine Korrekturen für den jeweiligen Tag. Doch ich weiß immer, was ich wann zu tun habe.

Rechne mit Schwierigkeiten

Auf dem Weg zu deinem Ziel wirst du mit Hindernissen, Rückschlägen und schwindender Motivation zu kämpfen haben. Und deshalb solltest du dir überlegen, wie du damit umgehen möchtest.

Studien haben nämlich gezeigt: Wenn Menschen überlegen, wie sie mit möglichen Hindernissen umgehen wollen, erreichen sie eher ihr Ziel.4

Mach dir bewusst, was mögliche Hindernisse auf dem Weg zu deinem Ziel sind. Und dann überlege dir, wie du damit umgehen willst.

Nehmen wir an, du möchtest unter der Woche keine Süßigkeiten mehr Essen. Was sind mögliche Hindernisse?

  • Du bist in einem Restaurant und der Kellner fragt, ob du einen Nachtisch möchtest.
  • Du hattest viel Stress bei der Arbeit oder Streit mit deinem Partner, was dein Verlangen nach Süßem enorm erhöht.
  • Im Büro hatte jemand Geburtstag und hat einen Kuchen mitgebracht.

Überlege dir jetzt, wie du mit diesen Hindernissen umgehen könntest.

Generell ist es wichtig, dass du lernst, mit Rückschlägen und Misserfolgen zurechtzukommen. Denn es gibt kaum ein Ziel, das du ohne Schwierigkeiten erreichst. In meiner Erfahrung gilt: Je größer dein Ziel, desto größer die Hindernisse und Rückschläge.

Aus diesem Grund habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du, wie du mit Rückschlägen umgehst, mehr an dich selbst glaubst und dauerhaft motiviert bleibst. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

3. Das richtige System, um deine Ziele zu erreichen

Oft glauben Menschen, dass ihr Erfolg von ihren Zielen abhängt. Sie glauben also, dass wenn sie sich konkrete oder auch hohe Ziele setzen, diese auch erreichen werden. Aber das ist ein Trugschluss.

Wie der amerikanische Autor James Clear erklärt: Dein Erfolg hängt nicht von deinen Zielen ab, sondern von deinem System.

Falls du dein Ziel erreichen willst, brauchst du also ein gutes System:

  • Das Ziel von einem Autor ist es, ein Buch zu schreiben. Sein System sind seine täglichen Schreibgewohnheiten.
  • Das Ziel von einem Unternehmer ist es, eine Million Euro zu verdienen. Sein System ist seine Verkaufsstrategie.
  • Das Ziel von einem Radfahrer ist es, ein Radrennen zu gewinnen. Sein System ist sein monatlicher Trainingsplan.

Dir Ziele zu setzen ist wichtig, damit du eine Richtung hast und siehst, ob du Fortschritte machst. Doch das, was dich voranbringt, ist dein System.

Lass uns deshalb jetzt sehen, was ein gutes System ausmacht.

Verlasse dich nicht auf deine Motivation

Die meisten Menschen warten auf ihre Motivation, anstatt sich an die Arbeit zu machen.

  • Sie warten auf die Motivation, um ins Fitnessstudio zu gehen.
  • Sie warten auf die Motivation, um endlich dieses Verkaufsgespräch zu führen.
  • Sie warten auf die Motivation, um ihr erstes Buch zu schreiben.

Das Problem?

Motivation erscheint häufig erst nachdem du etwas angefangen hast und nicht vorher.

Das ist auch der große Unterschied zwischen Amateuren und Profis.

Amateure warten auf Motivation und Inspiration, Profis fangen einfach an. Die meisten Künstler, Schriftsteller, Profisportler und Topmanager fragen sich nicht, ob sie gerade Lust haben oder inspiriert sind – sie machen einfach.

Deshalb ist es so enorm wichtig, dass du einfach anfängst. Denn wenn du einen kleinen Schritt in die richtige Richtung machst, folgt oft auch deine Motivation.

Ich gehe zum Beispiel drei bis vier Mal die Woche ins Fitnessstudio. Und manchmal habe ich absolut keine Lust dazu.

Was mache ich also?

Ich mache einen ersten kleinen Schritt: Ich setze mir Musik auf, mach mir einen Kaffee und fange an, meine Sportsachen zu packen.

Ich denke noch gar nicht daran, dass ich nachher trainieren werde. Ich konzentriere mich nur darauf, mich vorzubereiten. Doch wenn ich erst ein bisschen Musik höre, meinen Kaffee trinken und meine Sportsachen gepackt habe, fühle ich mich besser.

Es geht also nicht darum, dass du dich immer motiviert fühlst. Es geht viel mehr darum, dass du lernst, dich an die Arbeit zu machen, auch wenn du dich nicht danach fühlst.

Motivation ist ein unzuverlässiges Schwein. Und deshalb sind deine Gewohnheiten so wichtig.

Welche Gewohnheiten brauchst du, um dein Ziel zu erreichen?

Es sind letztendlich deine Gewohnheiten, die maßgeblich darüber entscheiden, ob du dein Ziel erreichst oder nicht.

Oft glauben Menschen, dass Erfolg das Ergebnis einer einmaligen Aktion ist. Dabei sind es die Dinge, die du jeden Tag tust, die darüber entscheiden, was du langfristig erreichst.

Das Problem an Gewohnheiten ist, dass wir sie enorm unterschätzen, da wir deren Effekt nicht sofort merken:

  • Wenn du heute ins Fitnessstudio gehst, siehst du morgen genauso aus.
  • Wenn du heute für 30 Minuten spanisch lernst, sprichst du morgen immer noch kein Spanisch.
  • Wenn du diesen Monat ein bisschen Geld sparst, bist du nächsten Monat noch nicht reich.

Aber was passiert, wenn du deiner Gewohnheit ein ganzes Jahr lang nachgehst? Oder fünf Jahre? Oder zehn?

Die Effekte sind immens.

Es ist für unser Gehirn extrem schwer, unsere Gewohnheiten mit positiven oder negativen Auswirkungen zu verbinden – weil diese zeitlich versetzt sind. Dabei gibt es aber kaum etwas, was dein Leben mehr beeinflusst als deine Gewohnheiten.

Es geht nicht darum, dass du 30 Tage oder 3 Monate lang extrem viel tust. Es geht viel mehr darum, dass du über Jahre und Jahrzehnte hinweg immer wieder die richtigen Dinge tust.

Frage dich doch mal Folgendes: Welche Gewohnheiten brauchst du, um in 5 Jahren:

  • Körperlich fit und gesund zu sein?
  • Beruflich da zu sein, wo du sein möchtest?
  • Eine erfüllende Beziehung zu führen?
  • Deine persönlichen Ziele erreicht zu haben?

Wenn du dir ein Ziel gesetzt hast, überlege dir, welche Gewohnheit du brauchst, um es zu erreichen.

Arbeite auch an deinen schlechten Tagen

Lass uns ehrlich sein: Man ist nicht immer motiviert. An manchen Tagen hat man einfach keine Lust, an seinen Zielen zu arbeiten. Man hat viel gearbeitet, ist müde oder fühlt sich aus welchem Grund auch immer unmotivierter als Homer Simpson.

Doch auch an diesen Tagen solltest du an deinem Ziel arbeiten. Auch wenn es nur 5 Minuten sind.

Warum? Weil es deinen Charakter stärkt, du Disziplin entwickelst und dadurch deine Gewohnheiten stärkst.

Selbst wenn ich müde bin oder keine Inspiration habe, versuche ich ein bisschen zu schreiben. Und wenn es nur 200 oder 300 Wörter sind.
Auch ein kleiner Schritt nach vorne bringt dich deinem Ziel näher.

Vor kurzem führte ich ein Gespräch mit einem der Teilnehmer aus meinem 8 Wochen Coaching Mindset Mentoring. Ich fragte ihn, was für ihn einige der wichtigsten Erkenntnisse der letzten Woche waren.

Seine Antwort: Auch an meinen schlechten Tagen ein bisschen was zu tun. Denn ich bin überrascht, wie viel ich über die Zeit erreichen kann, selbst wenn ich nur 10 oder 20 Minuten an meinem Ziel arbeite.

Nehmen wir an, du möchtest eine neue Fremdsprache lernen. Du nimmst dir also vor, jeden Tag 30 Minuten zu lernen. Doch an einem Tag, hast du überhaupt keine Lust dazu. Doch anstatt nichts zu machen, lerne 5 Minuten.

Zum einen bringt es dich vorwärts. Zum anderen stärkst du dadurch die Gewohnheit und deine Disziplin.

Egal, welches Ziel du erreichen willst: Arbeite auch an deinen schlechten Tagen dafür. Und wenn es nur 5 Minuten sind.

4. Zielstrebigkeit: Wie du langfristig motiviert bleibst

Die Wahrheit ist: Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele nicht, weil sie zu früh aufgeben. Um deine Ziele zu erreichen brauchst du also Ausdauer. Und je größer deine Ziele sind, desto mehr Ausdauer brauchst du.

Wie schon im Abschnitt vorher erklärt, geht es in den meisten Fällen nicht darum, 30 Tage lang enorm diszipliniert zu sein oder Tag und Nacht an deinem Ziel zu arbeiten. Es geht viel mehr darum, dass du über Monate und Jahre hinweg am Ball bleibst.

Lass uns deshalb in diesem Teil des Artikels sehen, wie du langfristig motiviert bleibst.

Fortschritte messen

Die beste Art der Motivation ist Fortschritt. Nichts motiviert mehr, als zu sehen, dass du deinem Ziel näher kommst und Erfolg hast.

Und genau hier entsteht oft ein Problem. Denn oft erkennst du deinen Fortschritt nicht.

Das ist wie mit deinen Haaren. Heute sehen sie genauso aus wie gestern, obwohl sie gewachsen sind. Der Unterschied ist jedoch so klein, dass du glauben könntest, dass sie nicht wachsen. Wenn du dir jedoch ein Foto von dir machst und es dir in einem Monat anschaust, würdest du sehr deutlich erkennen, dass deine Haare gewachsen sind.

Oft verlieren Menschen die Motivation, weil sie glauben, dass sie nicht vorankommen. Doch in Wahrheit machen sie kleine Fortschritte, doch sie nehmen diese nicht wahr. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass du deinen Fortschritt misst.

Ich habe notiere mir zum Beispiel monatlich Folgende Zahlen:

  • Artikel, die ich geschrieben habe
  • Videos, die ich gefilmt habe
  • Podcasts, die ich aufgenommen habe
  • Monatliche Webseiten-Besucher
  • Wie viel ich mit meinem Business verdient habe

Zum einen hilft es mir, die Fortschritte in meinem Business zu erkennen. Zum anderen sehe ich, wenn ich etwas schleifen lasse – zum Beispiel, dass ich zu wenig Artikel in einem Monat geschrieben habe.

Ich würde dir dazu raten, das Gleiche zu tun. Schreibe deine Fortschritte auf.

Bei manchen Ziele ist dies sehr einfach, weil sie klar sind: 5000 Euro sparen, 10 Kilo abnehmen, einen Marathon laufen, usw.

Was ist aber mit Zielen, die weniger klar sind? Zum Beispiel selbstbewusster zu werden?

Hier hilft es oft, ein Tagebuch zu führen. Schreib täglich auf, wie du dich gefühlt hast und in welchen Situationen du selbstbewusst warst. Du kannst zum Beispiel notieren, wenn du dich getraut hast, deutlich Nein zu sagen, dich bei einem Meeting zu melden oder einem Kollegen ein Kompliment zu machen. Du kannst auch jeden Tag die Situationen aufschreiben, in denen du nicht getraut hast, etwas zu tun.

Fortschritt ist die beste Motivation. Doch den erkennst du oft nur, wenn du ihn aufschreibst und schwarz auf weiß vor dir siehst.

Fokussiere dich auf den Prozess

Je mehr Energie und Zeit du in etwas investierst, desto mehr wünscht du dir, dass du damit Erfolg hast.

  • Wenn du Diät machst, willst du abnehmen.
  • Wenn du dich bei einer Online-Dating-Plattform anmeldest, willst du auf Dates gehen.
  • Wenn du einen Blog erstellst, willst du neue Leser bekommen.
  • Wenn du gute Arbeit machst, willst du dafür belohnt werden (mehr Gehalt, Anerkennung von den Kollegen, etc.).

Wenn du also an deinem Ziel arbeitest, möchtest du ein gewisses Resultat erreichen.

Doch dieser Fokus auf das Endziel führt früher oder später zu Frustration, Selbstzweifeln und Motivationslosigkeit.

Denn in einer perfekten Welt würden sich unsere Anstrengungen sofort in den Resultaten widerspiegeln. Doch wir leben nicht in einer perfekten Welt.
Und wie schon vorher erklärt: Deine Anstrengungen zeigen sich nicht immer in den Ergebnissen. Manchmal brauchst du Wochen oder Monate, um die ersten Fortschritte zu sehen. Manchmal machst du sogar auch Rückschritte.

Deshalb solltest du dich ab jetzt mehr auf den Prozess orientieren und weniger auf das Resultat.

Statt immer nur das Endergebnis im Auge zu behalten, konzentriere dich auf den nächste kleinen Schritt.

Nehmen wir an, dein Ziel ist es, einen Marathon zu laufen. Aber momentan schaffst du gerade so 10 Kilometer. Wenn du andauernd nur daran denkst, dass du 42 Kilometer laufen musst und du noch soweit davon entfernt bist, kannst das ganz schön demotivierend sein.

Konzentriere dich deshalb erst mal darauf, 15 Kilometer zu schaffen. Dann 20. Und dann 25.

Statt immer nur an das Endziel zu denken, konzentriere dich auf den nächsten kleinen Schritt. Dadurch bleibst du viel eher motiviert, weil du immer wieder kleine Erfolge feierst.

Die Psychologin Amy Cuddy hat dieses Thema intensiv erforscht. Ihre Erkenntnis: Viele Menschen erreichen ihre Ziele nicht, weil sie sich nur auf das Endergebnis fokussieren.

Suche dir das richtige Umfeld

Die meisten Menschen unterschätzen enorm, wie stark ihr Umfeld sie beeinflusst. Dabei hat kaum etwas mehr Einfluss auf uns.

Das richtige Umfeld kann dich antreiben, motivieren und dich stärken. Es wird dich dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen und dich aufbauen, wenn du mal nicht vorankommst.

Ohne das richtige Umfeld ist es schwer, deine Ziele überhaupt zu erreichen.

Stell dir vor, du möchtest dich selbstständig machen, doch all deine Freunde sind Angestellte. Anstatt dich anzutreiben und dich zu ermutigen, werden sie dir wahrscheinlich davon abraten, weil es ihnen viel zu riskant erscheint.

Um deine Ziele zu erreichen brauchst du Menschen, die dich unterstützen und an dich glauben.

Das ist auch einer der Gründe, warum die Teilnehmer aus meinem Coaching-Programm Mindset Mentoring so große Fortschritte machen.

Zum einen haben sie direkten Kontakt mit mir und bekommen wöchentliches Feedback. Zum anderen sind sie im ständigen Austausch mit der Gruppe und haben dadurch das richtige Umfeld, um ihre Ziele zu erreichen.

Falls du es ernst meinst, deine Ziele erreichen willst und mehr aus deinem Leben machen willst, ist mein Coaching Programm vielleicht auch was für dich. Hier findest du mehr Informationen darüber.

5. Der alles entscheidende Faktor um deine Ziele zu erreichen

Was letztendlich maßgeblich darüber entscheidet ob du deine Ziele erreichst, ist dein Mindset.

Denn dein Mindset beeinflusst maßgeblich wie du handelst, wie du dich fühlst und wie sehr du an dich selbst glaubst. Durch ein positives Mindset kannst du besser mit Rückschlägen umgehen, traust dir mehr zu und lernst schneller dazu – und diese Faktoren beeinflussen natürlich deine Zielerreichung.

Du wirst deine Ziele nicht erreichen, wenn du nicht auch das richtige Mindset hast. Lass uns deshalb in diesem Abschnitt sehen, wie du dein Mindset stärken kannst.

Wie du mehr an dich selbst glaubst

Die selbsterfüllende Prophezeiung ist ein psychologisches Phänomen, das einen großen Einfluss darauf hat, ob Menschen ihre Ziele erreichen oder nicht.

Die selbsterfüllende Prophezeiung ist relativ simpel. Sie besagt, dass der Glaube an dich selbst maßgeblich beeinflusst, was du erreichst:

  • Wenn du glaubst, dass du etwas nicht schaffst, dann wirst du es wahrscheinlich nicht schaffen. Denn entweder probierst du es erst gar nicht oder aber du probierst es nur halbherzig und scheiterst.
  • Wenn du jedoch glaubst, dass du etwas schaffen kannst, dann stehen die Chancen sehr gut, dass du dein Ziel erreichst (unter der Voraussetzung dass du an deinem Ziel arbeitest).

Der entscheidende Punkt ist der: Nur wenn du glaubst, dass du dein Ziel erreichen kannst, hast du überhaupt das nötige Selbstvertrauen und den Antrieb, um es auch wirklich zu probieren.

Aber wie glaubt man mehr an sich selbst?

In meiner Erfahrung musst du nicht zu 100% von dir überzeugt sein. Es reicht, dass du glaubst, dass du es vielleicht schaffen kannst.Wenn du dir also sagst:

„Wenn ich mich richtig anstrenge, viel arbeite, neue Methoden lernen und die richtige Unterstützung habe, dann kann ich es vielleicht schaffen.“

Das ist das Mindset, das du brauchst. Dieses Mindset erlaubt es dir, anzufangen und dir bewusst zu machen, dass harte Arbeit sich auszahlt.

Deshalb ist es auch so wichtig, deine Ziele in kleine Schritte aufzuteilen. Einen Marathon zu laufen oder ein Buch zu schreiben kann sehr einschüchternd sein. Bei so einem Ziel passiert es schnell, dass du an dir zweifelst oder glaubst, du kannst es nicht schaffen. Aber 5 Kilometer zu joggen oder 3 Seiten zu schreiben erscheint dir machbar.

Und mit jedem kleinen Erfolg wächst dein Selbstvertrauen und der Glaube an dich selbst.

Du kannst fast alles lernen

Dein Erfolg hängt in erster Linie von deiner Bereitschaft ab, viel zu üben und dazuzulernen.

Sieh es mal so: Die meisten Menschen, die Ziele erreicht haben, die du auch erreichen möchtest, haben dafür einfach mehr getan als du. Sie haben viel mehr Zeit investiert als du, sind öfter an ihre Grenzen gestoßen und auch öfter gescheitert.

Um es anders auszudrücken: Talent ist überbewertet.

Das ist eine wichtige Erkenntnis. Denn so oft glauben Menschen, dass sie nicht genug Talent haben und dass andere einfach besser sind als sie. Doch durch diese Einstellung fühlst du dich demotiviert und glaubst, du kannst deine Ziele aus eigener Kraft nicht erreichen. Aber die Wahrheit ist, dass du mit genug Arbeit und der richtigen Einstellung fast alles lernen kannst.

Die allermeisten erfolgreichen Menschen wie Musiker, Schauspieler, Sportler, Autoren oder auch Unternehmer haben so viel erreicht, weil sie enorm diszipliniert sind.

Sie haben einfach härter gearbeitet haben als die meisten anderen.

Ich bin zum Beispiel musikalisch untalentiert.

Ich höre zwar gerne Musik, aber ich habe kein Rhythmusgefühl. Ich kann kein Instrument spielen. Und ich verspreche dir, dass du nicht hören möchtest, wie ich singe.

Aber was würde passieren, wenn ich die nächsten 10 Jahre jeden Tag eine Stunde Klavier spielen übe? Vermutlich würde ich kein weltberühmter Pianist werden. Aber ich würde besser spielen als die meisten Menschen.

Und darauf kommt es an.

Mit genug Zeit, Ausdauer und Disziplin kannst du (fast) alles lernen.

Mit Rückschlägen umgehen

Du kannst Rückschläge nicht vermeiden. Und je größer deine Ziele sind, desto größer werden auch deine Rückschläge sein.

Deshalb ist es enorm wichtig, dass du lernst, besser mit Rückschlägen umzugehen. Und auch das ist größtenteils eine Frage deines Mindsets.

Wenn Menschen einen Rückschlag erleben, geben sie oft auf. Sie reden sich dann ein, dass sie es nicht drauf haben, dass das doch alles keinen Sinn macht und dass die anderen einfach besser sind.

Aber das bringt dich natürlich kein bisschen weiter. Deshalb ist es wichtig, dass du Rückschläge in einem neuen Licht siehst.

Ein Rückschlag ist letztendlich nichts anderes als Feedback. Es bedeutet nur, dass dein jetziger Ansatz dich nicht an dein Ziel bringt. Nicht mehr und nicht weniger.

Ein Rückschlag bedeutet also nicht, dass du ein Versager bist oder es nicht draufhast. Es bedeutet nur, dass dein jetziges System, deine Strategie oder deine Idee nicht funktioniert hat.

Aber daraus kannst du lernen. Jeder Rückschlag und jeder Misserfolg bringt dich so gesehen ein Schritt näher an dein Ziel.

Wenn du auf dem Weg zu deinem Ziel einen Rückschlag erlebst, frage dich ab jetzt Folgendes:

  • Was kann ich daraus lernen?
  • Was hat nicht funktioniert?
  • Was kann ich das nächste Mal anders machen?

Durch dieses Mindset wirst du aus deinen Rückschlägen lernen und deinem Ziel Schritt für Schritt näher kommen.

4 wichtige Mindsets, um deine Ziele zu erreichen

Wie wir gesehen haben ist dein Mindset der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, deine Ziele zu erreichen.

Erst durch ein starkes Mindset hast du das nötige Selbstvertrauen, die Disziplin und die Ausdauer die du brauchst.

Deshalb habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, um deine Ziele zu erreichen.

Gib einfach deine E-Mail Adresse und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Innere Stärke entwickeln (4 erprobte Strategien)

Innere Stärke ist eine wichtige Fähigkeit für ein glückliches und erfolgreiches Leben.

Durch innere Stärke wirst du auch schwierige Zeiten überwinden, Rückschläge verkraften und Herausforderungen bewältigen.

Du wirst die Ausdauer haben, um deine Ziele trotz aller Schwierigkeiten weiter zu verfolgen. Auch große Herausforderungen werden dich nicht aus der Bahn werfen. Und du wirst das Selbstvertrauen haben, um schwierige Probleme zu lösen.

Dabei haben Psychologen herausgefunden, dass jeder Mensch innere Stärke aufbauen kann. Denn wie resilient und widerstandsfähig du bist, hat vor allem mit deiner inneren Einstellung zu tun – und an der kannst du arbeiten.

In diesem Artikel erfährst du deshalb erprobte Strategien, um innere Stärke aufzubauen und dadurch besser mit Rückschlägen, Herausforderungen und Krisen umzugehen.

Das sind die 4 Strategien:

  1. Höre auf, dich selbst zu bemitleiden
  2. Fange an, optimistischer zu denken
  3. Stelle dich Herausforderungen
  4. Lerne, mit Rückschlägen umzugehen

Lass uns vorher aber noch kurz sehen, was Innere Stärke genau ist und wie sie dein Leben beeinflusst.

Was genau ist innere Stärke?

Innere Stärke ist die seelische Widerstandsfähigkeit, die uns hilft, auch schwierige Situationen, Rückschläge und Krisen im Leben zu meistern – und daran sogar zu wachsen. Laut Psychologen kann man die innere Stärke gezielt entwickeln. In der Psychologie benutzt man in der Regel jedoch den Begriff Resilienz statt innerer Stärke.

Letztendlich hat jeder Mensch eine gewisse innere Stärke. Bei manchen ist diese ausgeprägter als bei anderen. Außerdem kann die innere Stärke eines Menschen durch Krisen oder auch Schicksalsschläge sehr geschwächt werden, so dass die zeitweise kaum noch vorhanden ist.

Ist die innere Stärke eines Menschen jedoch gut ausgeprägt oder trainiert er diese gezielt, geht er in der Regel gestärkt aus Krisen und schwierigen Zeiten hervor.

Auch ich persönlich habe das schon erlebt.

Im Jahr 2016 hatte ich Panikattacken. Es war die schwierigste und schmerzvollste Zeit meines Lebens. Als ich mich jedoch davon erholt habe und das ganze verarbeitet hatte, ging ich gestärkt aus der Krise hervor.

Wie innere Stärke dein Leben beeinflusst

Oft verfallen wir dem Glauben, dass ein gutes Leben einfach und frei von Schmerz sein muss. Das ist eine Illusion.

Egal, wie du dich anstellst, du wirst immer wieder schwierige Zeiten, Enttäuschungen und negative Erfahrungen erleben. Aus dem simplen Grund, da diese ein Teil des Lebens sind.

Sieh es mal so: Glückliche Menschen sind nicht glücklich, weil sie nie Probleme und Rückschläge haben. Sie sind glücklich, weil sie gelernt haben, damit umzugehen.

Innere Stärke gibt dir Kraft, Mut und Ausdauer, um auch schwierige Zeiten durchzustehen. Um Misserfolge und Rückschläge zu verkraften. Um Krisen zu meistern. Um an deinen Zielen zu arbeiten, selbst wenn es schwierig wird und andere schon lange aufgegeben haben.

Innere Kraft ist wie der gute Freund, der dich in schwierigen Zeiten aufmuntert, dir auf die Schulter klopft und dir sagt: „Komm, das wird schon wieder. Ich weißt, du schaffst und zusammen stehen wir das durch.“

Lass uns deshalb jetzt sehen, wie du innere Stärke entwickeln kannst beziehungsweise wie du sie wiedergewinnst, falls sie geschwächt wurde.

Innere Stärke entwickeln mit diesen 4 erprobten Strategien

Jede einzelne dieser 4 Strategien wird dir dabei helfen, mehr innere Stärke zu entwickeln.

Doch erwarte bitte nicht, dass dies von heute auf morgen passiert.

Innere Kraft aufzubauen ist ein Prozess, der eine gewisse Zeit braucht. Doch je öfter du diese Strategien anwendest, desto selbstbewusster, resilienter und innerlich stärker wirst du werden.

1. Höre auf, dich selbst zu bemitleiden

Selbstmitleid ist ein hinterlistiges Miststück. Denn Selbstmitleid hält dich davon ab, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen und innere Stärke aufzubauen, aber es fühlt sich gut an. Und das ist das Gefährliche daran.

Wenn du dich immer wieder beklagst und anderen Menschen erzählst, wie schwer dein Leben ist, bekommst du Zuneigung und Aufmerksamkeit – zumindest eine gewisse Zeit.

Diese Zuneigung fühlt sich gut an. Es ist schön, von anderen zu hören, dass man es so schwer hat und das Leben einen unfair behandelt.

Doch durch Selbstmitleid kommst du kein bisschen weiter. Du übernimmst keine Verantwortung für deine Probleme, du versuchst nichts an deinem Leben zu ändern und findest ständig nur Ausreden.

Wenn du innerlich stärker werden möchtest, musst du aufhören, dich selbst zu bemitleiden.

Ja, du hast Probleme. Ja, das Leben ist nicht immer fair. Ja, du weißt manchmal vielleicht nicht weiter.

Aber verfalle deshalb nicht in Selbstmitleid. Übernimm stattdessen Verantwortung.

Was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen

Bist du für alle Umstände, Probleme und Herausforderungen in deinem Leben verantwortlich?

Nein, natürlich nicht.

Manchmal geraten wir in schwierige Situationen oder werden mit großen Problemen konfrontiert, für die wir einfach nichts können.

Aber: Du bist immer dafür verantwortlich, wie du auf die Umstände in deinem Leben reagierst.

Egal, was passiert und egal, wie dich andere Menschen behandeln: Du kannst entscheiden, wie du damit umgehst.

Statt dich also selbst zu bemitleiden oder anderen die Schuld zu geben, solltest du Verantwortung übernehmen und dich fragen, was du jetzt tun kannst.

Nimm die Situation an, mach das Beste daraus mit dem was du jetzt hast und versuche, eine Lösung zu finden.

In dem Moment, in dem du anfängst Verantwortung zu übernehmen, entwickelst du neuen Lebensmut, Selbstbewusstsein und innere Kraft.

2. Fange an, optimistischer zu denken

Ich halte nichts davon, sich alles schön zu reden und um jeden Preis positiv zu denken. Es ist wichtig, nicht den Bezug zur Realität zu verlieren und der Wahrheit ins Auge zu schauen.

Nichtsdestotrotz ist ein gesunder Optimismus sehr wichtig, um besser mit Krisen, Herausforderungen und schwierigen Zeiten umzugehen.

Die Sache ist nämlich die: deine Gedanken sind enorm machtvoll. Das was du denkst, hat einen großen Einfluss auf deine Gefühle, deine Entscheidungen und letztendlich auch deine Handlungen.

In der Psychologie spricht auch von der selbsterfüllenden Prophezeiung:

  • Wenn du glaubst, dass du etwas nicht schaffst, wirst du es nicht schaffen.
  • Wenn du glaubst, dass du etwas schaffst, hast du gute Chancen, es auch wirklich zu schaffen.

Verstehe diesen Punkt nicht falsch. Du musst nicht ständig an dich glauben, vollkommen von dir überzeugt sein und dir immer wieder einreden, dass du alles schaffen kannst.

Im Gegenteil. Denn diese „Ich kann alles erreichen“-Einstellung führt oft dazu, dass sich Menschen enorm unter Druck setzen. Sie verurteilen sich dann dafür, wenn sie mal negative Gedanken haben oder an sich zweifeln. Doch gerade bei großen Herausforderungen, Problemen oder Krisen ist das völlig normal.

Als ich 2013 diese Webseite gestartet habe um mich damit selbstständig zu machen, war ich nicht davon überzeugt, dass ich es schaffen werde. Und auch war ich voller Ängste und Zweifel. Aber ich dachte mir: Wenn ich mich anstrenge, kann ich es vielleicht schaffen.

Und das ist der springende Punkt.

Du musst nicht immer davon überzeugt sein, dass du etwas schaffen wirst. Aber du musst glauben, dass es zumindest möglich ist. Das ist gesunder Optimismus.

Wenn du dir einredest, dass du es sowie nicht schaffst, wirst du es gar nicht erst probieren. Dann gibst du auf, versinkst in Selbstmitleid oder begibst dich in die bekannte Opferrolle.

Wenn du jedoch glaubst, dass du es vielleicht schaffen kannst, dann probierst du es.

Fokussiere dich auf die Lösung statt auf das Problem

Ich fahre sehr gerne Mountainbike. In einer schwierigen Abfahrt ist es wichtig, dass man dort hinschaut, wo man hin möchte.

Denn wenn du dich auf das Hindernis fokussierst – ein Baum, ein Felsen, ein Abgrund – fährst du genau darauf zu. Es geht also darum, die Hindernisse wahrzunehmen und dann dort hinzu schauen, wo du hinfahren möchtest.

Und die gleiche Regel gilt für das Leben.

Du sollst nicht vor deinen Problemen wegrennen. Nimm sie wahr und sei dir der Risiken bewusst. Doch dann solltest du dich auf die Lösung fokussieren.

Vielen Menschen fehlt es an Optimismus, Zuversicht und innerer Stärke, weil sie immer nur Probleme sehen. Egal, was passiert, egal, was sie sich vornehmen, alles sind Probleme.

Fange deshalb an, lösungsorientiert zu denken. Halte nicht nach Problemen Ausschau, sondern nach Lösungen und Möglichkeiten, etwas trotzdem zu erreichen.

3. Stell dich Herausforderungen

Seit einiger Zeit lerne ich russisch, da ich es für eine interessante Sprache halte. Vor einiger Zeit habe ich deshalb 3 Monate in Minsk, der Hauptstadt von Belarus verbracht.

Die Kultur ist sehr verschieden. Straßennamen, Restaurant-Namen und alle wichtigen Informationen sind in Kyrillisch geschrieben. Und viele Menschen sprechen dort kein oder nur sehr wenig Englisch.

Die drei Monate waren eine Herausforderung und sehr anstrengend. Doch ich habe mein Russisch enorm verbessert und in diesem fremden Land viel über mich selbst gelernt. Und genau deshalb habe ich es getan.

Herausforderungen machen uns Angst. Ob es ein neuer Job ist, der Umzug in eine fremde Stadt, eine Beziehungskrise oder ein neues Ziel, das wir uns stecken.

Aus diesem Grund gibt es viele Menschen, die um jeden Preis versuchen, Herausforderungen zu vermeiden.

Dabei sind es gerade Herausforderungen und das verlassen der Komfortzone, die uns innerlich wachsen lassen.

Du entwickelst innere Stärke, wenn du dich deinen Ängste und Unsicherheiten stellst. Wenn du Herausforderungen angehst. Wenn du etwas tust, obwohl du nicht so ganz weißt, ob es klappen wird oder was passieren wird.

Mut ist eine Entscheidung

Die Wahrheit ist: Jeder Mensch verspürt Angst.

Doch manche nehmen ihre Angst an, akzeptieren sie und tun dann trotzdem das, was sie sich vorgenommen haben. Andere lassen sich von ihrer Angst abhalten.

Vergiss nicht: Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Mut bedeutet, Angst zu verspüren und es dann trotzdem zu tun.

Deshalb kann jeder Mensch zu jeder Zeit mutig sein. Mut ist nämlich nur eine Entscheidung. Die Entscheidung, dass es etwas gibt, das dir wichtiger ist, als deine Angst.

Um innere Stärke aufzubauen, solltest du dich öfter dazu entscheiden, mutig zu sein. Jedes Mal, wenn du dich deiner Angst stellst, wirst du selbstbewusster, mutiger und innerlich stärker.

  • Du möchtest ein eigenes Business starten?
  • In eine andere Stadt oder ein fremdes Land ziehen?
  • Den Job wechseln?
  • Ein Buch schreiben?
  • Einen Menschen ansprechen, der dir gefällt?

Nimm deine Angst wahr. Akzeptiere sie. Und dann tue es trotzdem.

Angst ist ein sehr unangenehmes Gefühl. Aber es kann dich nicht aufhalten, wenn du es nicht zulässt.

Sei mutig. Stell dich deiner Angst. Und tue das, was du dir vorgenommen hast.

Auch interessant: Selbstbewusstsein Coaching

4. Lerne, mit Rückschlägen umzugehen

Keiner erlebt gerne Rückschläge oder Misserfolge. Dabei sind sie kaum vermeidbar.

Wann immer du versuchst, etwas in deinem Leben zu ändern, etwas Neues zu lernen oder ein großes Ziel zu erreichen, wirst du vermutlich Rückschläge erleben.

Um innere Stärke aufzubauen ist es deshalb enorm wichtig, besser mit Rückschlägen umzugehen.

Denn Rückschläge können dir all deine Kraft, deinen Mut und deine Motivation rauben. Sie können dazu führen, dass du aufgibst, in Selbstmitleid verfällst und glaubst, du kannst nichts mehr in deinem Leben ändern.

Wenn du jedoch lernst, mit Rückschlägen umzugehen, wächst du daran. Du entwickelst dann mehr Resilienz, Selbstbewusstsein und innere Kraft. Dir wird bewusst, dass du auch mit Problemen und Herausforderungen umgehen kannst und dass du nicht gleich beim ersten Rückschlag aufgibst.

Um es in den Worten von Arnold Schwarzenegger auszudrücken:

„Stärke kommt nicht vom Gewinnen. Du wächst an deinen Herausforderungen. Wenn du auf Widerstände triffst und dich entscheidest dranzubleiben, das ist Stärke.“

Wie du Rückschläge besser verkraftest

Wie kannst du jedoch besser mit Rückschlägen umgehen? Denn all die Motivationssprüche auf Instagram lassen sich zwar toll lesen, aber bringen wenig, wenn es dann wirklich mal hart auf hart kommt.

Der wichtigste Punkt um an Rückschlägen zu wachsen, ist, diese als Feedback zu sehen.

Ein Rückschlag bedeutet somit nicht, dass du es nie schaffen wirst, nicht gut genug bist oder es nicht drauf hast. Ein Rückschlag bedeutet nur, dass du was du jetzt gerade tust, so nicht funktioniert.

Wenn du also einen Rückschlag erlebst – egal in welchem Lebensbereich – dann frage dich, was du daraus lernen kannst. Und dann probiere es nochmal, aber mit einer anderen Strategie.

Rückschläge sind vor allem dann frustrierend, wenn du daraus nicht lernst. Denn dann ist es gut möglich, dass du immer wieder die gleichen Rückschläge, Misserfolge und Probleme erleben wirst.

Wenn du jedoch anfängst, aus deinen Rückschlägen zu lernen, wirst du früher oder später vorwärts kommen.

Innere Stärke entsteht durch das richtige Mindset

Innere Stärke ist eine Eigenschaft, die du aufbauen und trainieren kannst. Um das zu erreichen brauchst du jedoch ein positives Mindset.

Die Sache ist die: Nichts ist per se schlecht oder gut. Erst unsere mentale Bewertung führt dazu, dass Dinge positiv oder negativ sind.

Du kannst einen Misserfolg als eine große Niederlage betrachten. Dadurch bist du demotiviert, fühlst dich als Versager und wirst es nie wieder probieren.

Du kannst den gleichen Misserfolg jedoch als Feedback sehen. Du lernst daraus, bleibst weiterhin motiviert und mit mehr Erfahrung probierst du es nochmal.

Und das gleiche gilt für Abweisungen, Krisen, Trennungen und große Enttäuschungen.

Du entscheidest, wie du die Situation interpretierst und wie du damit umgehst. Und durch das richtige Mindset wirst du mit schwierigen Situationen und Krisen besser umgehen und sogar gestärkt herauskommen.

Deshalb habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 simple Grundlagen, um ein starkes Mindset zu entwickeln und innere Stärke aufzubauen.

Trag einfach deine E-Mail Adresse unten ein und ich schick dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Inneren Frieden finden (12 Dinge, die du noch heute tun kannst)

In unserer modernen Gesellschaft kann es manchmal schwierig sein, inneren Frieden zu finden.

Der Alltag wird immer hektischer, stressiger und überfordernder. Oft stehen wir unter Spannung und Zeitdruck, ständig vibriert das Smartphone und die ganze Welt scheint immer „schneller, höher, weiter!“ zu schreien.

Gerade deshalb ist innerer Frieden so enorm wichtig. Du wirst nämlich deutlich glücklicher und entspannter leben, wenn du bei all dem modernen Wahnsinn nicht den Kopf verlierst und alles ein bisschen gelassener nimmst.

Im Folgenden erfährst du deshalb 12 simple Tipps, damit du in deinem alltäglichen Leben mehr inneren Frieden verspürst.

1. Fokussiere dich auf das, was du beeinflussen kannst

Eine der größten Ursachen für Stress, innere Unruhe und Anspannung ist, sich Sorgen über Dinge zu machen, die man nicht beeinflussen kann.

Die Wahrheit ist, dass du auf die meisten Dinge in deinem Leben wenig bis gar keinen Einfluss hast.

Du kannst deine Größe nicht verändern. Du hast kaum Einfluss auf die Laune deiner Arbeitskollegen. Deine Familie ist deine Familie. Und egal, wie du dich anstellst, an deiner Vergangenheit kannst auch nichts mehr ändern (dazu gleich mehr).

Doch sehr oft sind wir gestresst, angespannt, nervös und auch enttäuscht, weil wir versuchen genau die Dinge zu kontrollieren. Wir versuchen Dinge zu kontrollieren, die wir nicht kontrollieren können.

  • Wie oft hast du dich schon darüber aufgeregt, dass dir die Vorfahrt genommen wurde? Oder dass dein Chef unfreundlich war? Oder dass dein Partner ohne Grund sauer war?
  • Wie oft hast du dir gewünscht, dass du größer wärst? Oder mehr Haare hättest? Oder eine andere Augenfarbe?
  • Wie oft hast du dich über die Politik aufgeregt? Oder dir Sorgen wegen der Zukunft der Gesellschaft gemacht?

Wenn du dir mehr inneren Frieden wünschst, fange an, dich auf das zu konzentrieren, was du beeinflussen kannst. Und in den meisten Fällen sind das vor allem deine Einstellung und deine Handlungen.

2. Akzeptiere und lass los

Egal, was gerade in deinem Leben nicht so läuft, wie du es dir wünscht, akzeptiere es erst einmal. Denn die Dinge sind jetzt gerade, wie sie sind:

  • Wenn du unter Angstzuständen leidest, leidest du unter Angstzuständen.
  • Wenn dir heute Morgen dein Smartphone heruntergefallen ist und das Display kaputtgegangen ist, ist jetzt dein Display kaputt.
  • Wenn dich dein Partner verlassen hat, hat dich dein Partner verlassen.
  • Wenn du in finanziellen Problemen steckst, steckst du in finanziellen Problemen.
  • Wenn du in sozialen Situationen sehr unsicher bist, bist du in sozialen Situationen sehr unsicher.

Hör auf, dir Vorwürfe zu machen, dich selbst zu bemitleiden und dir einzureden, dass nur du es so schwer hast, das Leben unfair ist und es allen anderen besser geht.

All das ist Zeitverschwendung und bringt dich kein bisschen weiter. Versuche stattdessen, die Situation zu 100% zu akzeptieren.

Denn solange du etwas nicht akzeptierst und nicht wahrhaben willst, kannst du daran auch nichts ändern. Das Einzige, was du dann tust, ist dagegen anzukämpfen, dich daran aufzureiben und zu leiden.

Wichtig: Dass du etwas akzeptierst – ein negatives Erlebnis, die jetzige Situation, ein unangenehmen Gefühl – heißt noch lange nicht, dass du aufgibst oder damit zufrieden bist.

Es heißt nur, dass du es in diesem Moment annimmst und nicht dagegen ankämpfst. Du versuchst also, so gut wie möglich mit der jetzigen Situation auszukommen. Und das ist deine beste Option.

3. Versuche nicht, die Reaktion anderer Menschen zu kontrollieren

Je mehr du versuchst, die Reaktionen anderer Menschen zu kontrollieren, desto frustrierter und unglücklicher wirst du werden.

Denn die Wahrheit ist: Du kannst nicht kontrollieren, wie andere Menschen auf dich reagieren.

Du kannst noch so zuvorkommend, hilfsbereit und freundlich sein, manche Menschen werden dich respektlos behandeln, unfreundlich sein oder dich sogar abweisen.

Versuche also, bei dir zu bleiben und dich auf deine eigene Haltung und Einstellung zu konzentrieren.

Und mach dir auch bewusst, dass wenn jemand unfreundlich oder genervt reagiert, es nicht automatisch mit dir zu tun haben muss.

Vielleicht hat dein Gegenüber einfach nur einen schlechten Tag. Oder ist gerade enorm gestresst. Oder er ist einfach ein Arschloch. Wer weiß.

4. Glaube deinen Gedanken nicht immer

Jeder Mensch hat hin und wieder negative Gedanken. Das ist normal.

Doch das Ganze wird zu einem Problem, wenn du sehr oft negativ denkst, ständig zweifelst oder die andauernd Sorgen machst.

Deine Gedanken können zu sehr viel Stress, innerer Unruhe und Angst führen.

Was ist die Lösung?

Deinen eigenen Gedanken nicht immer zu glauben.

Das Problem sind nämlich nicht deine negativen Gedanken, sondern deine Beziehung zu deinen Gedanken. Wenn du deine Gedanken für die Wahrheit hältst und dich in ihnen verlierst, haben sie eine enorme Macht über dich.

In der Psychologie spricht man auch von „Gedankenfusion“. Du nimmst deine Gedanken vollkommen ernst, schenkst ihnen deine ganze Aufmerksamkeit und reagierst auf sie, als wären es Fakten. Und genau das, ist das eigentliche Problem.

Wenn du jedoch erkennst, dass deine Gedanken eben nur Gedanken sind und keinesfalls immer der Wahrheit entsprechen, beeinflussen sie dich weit weniger.

Du erkennst, dass du nicht deine Gedanken bist und das die Stimme in deinem Kopf nicht immer Recht hat, sondern auch eine Menge Blödsinn erzählt.

Wenn du lernst, deinen Gedanken nicht immer zu glauben und sie hin und wieder zu ignorieren, machst du einen sehr großen Schritt Richtung inneren Frieden.

Da deine Gedanken einen so großen Einfluss auf deinen inneren Frieden haben, habe ich dazu übrigens einen eigenen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du, wie du besser mit deinen Gedanken umgehst.

Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

5. Stell dich deinen Problemen

Oft sind es nicht die Probleme, die uns den inneren Frieden rauben. Sondern dass wir uns den Problemen nicht stellen und uns lieber vor ihnen drücken wie ein Siebenjähriger vor den Hausaufgaben.

  • In deiner Beziehung geht es seit Jahren nur noch bergab?
  • Du willst du schon seit langem deinen Job wechseln?
  • Das Auto muss in die Werkstatt, du brauchst ein neues Bankkonto und das Garagentor ist kaputt?

Dann schieb es nicht weiter vor dir her. Stell dich deinen Problemen und übernimm Verantwortung.

Das kostet oft viel Überwindung, Mut und Energie. Doch sobald du den ersten Schritt getan hast, wirst du merken, dass das Ganze gar nicht so schlimm ist, wie du zuerst dachtest.

Und sobald du dich deinen Problemen stellst und versuchst, sie zu lösen, wirst du entspannter, ausgeglichener und innerlich friedlicher.

6. Lass deine Vergangenheit hinter dir

Deine Vergangenheit ist ein Teil deiner Identität. Deine früheren Beziehungen, Misserfolge, Errungenschaften, Fehler und Erfahrungen machen dich zu dem, was du heute bist.

Doch du solltest deine Vergangenheit nicht über deine Zukunft bestimmen lassen.

Nur weil bis jetzt etwas nicht geklappt hat, du etwas nicht konntest oder du dir etwas nicht zugetraut hast, heißt das nicht, dass es auch in Zukunft so sein muss.

Auf der anderen Seite ist es auch so, dass nur weil etwas bis jetzt funktioniert hat und gut für dich war, es nicht auch automatisch in Zukunft der Fall sein wird.

Alles ist in ständiger Veränderung: Du, deine Mitmenschen, die Gesellschaft, die Art, wie wir leben. Und wenn du gegen diese Veränderung ankämpfst, wirst du leiden.

Um inneren Frieden zu finden musst du das akzeptieren, was gerade ist. Doch das schaffst du nur, wenn du deine Vergangenheit hinter dir lässt.

Öffne dich für Neues. Sei bereit, dich zu verändern und dich anzupassen. Und habe den Mut, Altes loszulassen.

Mehr dazu hier: Vergangenheit loslassen

7. Schluss mit Prokrastination

Du kennst es: Du musst etwas Wichtiges erledigen oder du hast dir etwas vorgenommen, aber du fängst einfach nicht an.

Stattdessen checkt du zum 83. Mal dein Smartphone, schaust dir eine Serie an, putzt die Wohnung oder findest irgendeine andere Sache, um dich abzulenken.

Und so vergehen manchmal Stunden, Tage oder sogar Wochen.

Das Problem?

Prokrastination und Aufschieberitis halten dich davon ab, inneren Frieden zu finden.

Denn eigentlich weißt du ganz genau, was zu tun ist. Und je länger du es vor dir herschiebst, desto innerlich unruhiger wirst du.

Deshalb: Schluss mit Ausreden, Jammern und Aufschieben.

Fang einfach an.

8. Verbringe Zeit in der Natur

Wir Menschen sind nicht dazu gemacht, in einer 70 Quadratmeter Wohnung zu leben, einen Großteil des Tages im Büro zu sitzen und uns abends von dem Fernseher berieseln zu lassen.

Gerade Menschen, die in der Stadt wohnen, fehlt oft der Kontakt zur Natur.

Denn letztendlich beruhigt uns kaum etwas mehr, als Zeit in der Natur zu verbringen. Sei es im Wald, in den Bergen oder einfach nur bei einem Spaziergang durch die Felder.

Sobald du Zeit in der Natur verbringst (und dabei nicht andauernd auf den Smartphone schielst) wirst du merken, wie du innerlich ruhiger, ausgeglichener und friedvoller wirst.

9. Was ist das schlimmste Szenario?

Ein großer Feind des inneren Friedens sind Ängste. Angst vor der Zukunft. Angst vor dem Alleinsein. Angst, nicht genug Geld zu verdienen. Angst vor der Meinung anderer.

Es gibt jedoch eine simple Technik, die sehr gut gegen Ängste helfen kann. Dabei geht es darum, dass du dir das schlimmste Szenario vorstellst, das eintreffen könnte.

Ich habe dies zum Beispiel gemacht, als ich mein Studium abgebrochen haben, um mich mit dieser Seite selbstständig zu machen.

So sah mein schlimmstes Szenario aus:

Falls ich scheitern würde, hätte ich nur einen Bachelorabschluss als Wirtschaftsingenieur (ich habe mein Studium im Master abgebrochen). Vielleicht würde ich keinen „vernünftigen“ Job als Ingenieur finden, da zwischen Bachelor-Abschluss und Bewerbung einige Jahre vergangen sind. Ich müsste also vielleicht vorübergehend einen Job als Kellner, Bauarbeiter oder Eisverkäufer annehmen. Im allerschlimmsten Fall müsste ich eine Zeit lang Hartz IV beantragen. Einige Menschen würden mich vielleicht für einen Versager halten.

Das war’s. Viel schlimmer würde es nicht laufen.

Ich würde nicht auf der Straße landen. Die meisten meiner Freunde und meiner Familienmitglieder würden mich weiterhin akzeptieren. Und früher oder später würde ich sicherlich auch einen vernünftigen Job finden.

Diese Erkenntnis gab mir den nötigen Mut, um mein Studium abzubrechen und diese Webseite zu starten.

Realistisch betrachtet ist das schlimmste Szenario häufig weniger schlimm als wir es uns ausmalen. Deshalb kann diese Methode sehr hilfreich sein, um mehr inneren Frieden zu finden und gelassener zu werden.

Denn das Schlimmste ist eben meistens gar nicht so schlimm.

10. Ersetze „müssen“ durch „können“

Oft finden wir keinen inneren Frieden, weil wir uns einreden, eine Menge Dinge tun zu müssen.

  • Ich muss noch unbedingt einkaufen
  • Ich muss heute gut aussehen
  • Ich muss einen Partner finden
  • Ich muss ein außergewöhnliches Leben führen
  • Ich muss diesen Job bekommen

Ich muss, ich muss, ich muss.

Stopp! All dieses Müssen treiben dich in den Wahnsinn. Es stresst dich, macht dich nervös und hält dich garantiert davon ab, inneren Frieden zu finden.

Einer der Pioniere der Kognitiven Verhaltenstherapie – der Psychologe Albert Ellis – hat darüber ein ganzes Buch geschrieben. Er erklärt, dass es häufig die übertriebenen Anforderungen an uns selbst, andere und an das Leben sind, die uns unglücklich, gestresst oder sogar depressiv machen.

Fange deshalb mal an, „müssen“ durch „können“ oder auch „möchten“ zu ersetzen:

  • Ich kann noch einkaufen
  • Ich möchte heute gut aussehen
  • Ich möchte einen Partner finden
  • Ich kann ein außergewöhnliches Leben führen
  • Ich möchte diesen Job bekommen

Ein simples Wort kann eine Menge verändern. Denn wie du vermutlich schon selbst gemerkt hast: Mit Druck und Zwang funktionieren die meisten Dinge im Leben nicht wirklich.

In dem Moment, wo wir uns aber ein bisschen entspannen und nicht mehr so verkrampft an die Dinge herangehen, klappt es besser.

Also: Können statt Müssen.

11. Komme ins Hier und Jetzt

Genau im jetzigen Moment haben wir in den allermeisten Fällen kein Problem.

Stress und innere Unruhe entstehen meist durch Gedanken über die Vergangenheit – also Dinge, die schon passiert sind und an denen wir nichts mehr ändern können – oder durch Gedanken über die Zukunft – also Dinge, die noch nicht passiert sind und vielleicht auch gar nicht passieren werden.

Um deinen inneren Frieden zu finden komme deshalb ins Hier und Jetzt.

Wenn du mit deiner vollen Aufmerksamkeit in den jetzigen Moment kommst, wirst du dich automatisch entspannen.

Hier ein paar simple Dinge, die du tun kannst, um ins Hier und Jetzt zu kommen:

  • Atme 3 Mal tief ein und aus
  • Spüre deine Füße auf dem Boden
  • Schau dich im Raum um und beachte alle Gegenstände ganz genau
  • Fokussiere dich zu 100% auf das, was du gerade tust: E-Mais beantworten, Kaffee trinken, Kochen, etc.

12. Mach aus einer Mücke keinen Elefanten

Vor einiger Zeit war ich in einem Kaufhaus um mir Schuhe zu kaufen. Da es an Personal mangelte, gab es im zweiten und dritten Stock keine Kasse. Es formte sich eine lange Schlange vor der Kasse in der ersten Etage.

Als ich schon ziemlich weit vorne in der Schlange war, stand eine Frau neben mir, die sich gerade anstellen wollten. Sie schaute mich an, schüttelte mit dem Kopf und sagte nur: „Das gibt es ja nicht. Unerhört, oder?“

Ich dachte mir: „Nein. Alles ist gut. Ich bin in einem Land, in dem es keinen Krieg gib und ich genug zu essen habe. Ich bin gesund. Ich habe genug Geld, um mir Schuhe zu kaufen. Alles ist gut.“

Während ich das dachte, schaute ich sie an und lächelte leicht. Ich sagte jedoch keinen Ton. Die Frau schaute schnell weg.

Die Wahrheit ist: Wir geben unwichtigen Dingen oft viel zu viel Bedeutung:

  • Dass die Bahn 10 Minuten Verspätung hat.
  • Dass das Auto eine Schramme hat.
  • Dass der Arbeitskollege heute unfreundlich war.
  • Dass du einen Fleck auf der Hose hast.

Dich an diesen Kleinigkeiten aufzureiben raubt dir den inneren Frieden.

Mach dir bewusst: Die meisten Dinge, über die du dich aufregst, sind nicht wirklich wichtig. Mach aus einer Mücke also keinen Elefanten.

Inneren Frieden finden mit dem richtigen Mindset

Wie viel inneren Frieden du verspürst, hängt größtenteils davon ab, wie du mit deinen Gedanken umgehst.

Deine Gedanken können dich nervös, gestresst und ängstlich machen. Sie können dafür sorgen, dass du ständig zweifelst, dir andauernd Sorgen machst und dich in negativen Selbstgesprächen verlierst.

Auf der anderen Seite sind deine Gedanken auch der Schlüssel für mehr inneren Frieden, Gelassenheit und Optimismus.

Es hängt also einzig und alleine davon ab, wie du mit deinen Gedanken umgehst.

Aus diesem Grund habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du, wie du durch deine Gedanken inneren Frieden findest. Trage deine E-Mail Adresse ein und schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Raus aus der Opferrolle! (8 lebensverändernde Tipps)

Die Opferrolle hält dich davon ab, dein Leben zu ändern, Probleme zu lösen und Herausforderungen zu meistern.

Wenn du dich als Opfer der Umstände wahrnimmst, schiebst du anderen die Schuld in die Schuhe und findest immer wieder Ausreden, warum du etwas nicht tun kannst.

Das Problem? Solange du in der Opferrolle bist, wirst du nichts an deinem Leben ändern.

Stattdessen wirst du in Selbstmitleid versinken und dir einreden, dass du nichts für deine Situation kannst.

Die Lösung? Du musst raus aus der Opferrolle.

Erst wenn du Verantwortung für dein Leben übernimmst, deine Probleme anpackst und aufhörst, die Schuld bei anderen zu suchen, wirst du etwas ändern können und im Leben vorwärts kommen.

Deshalb erfährst du in diesem Artikel, wie du die Opferrolle verlassen kannst und Verantwortung für dich und dein Leben übernimmst.

Der Artikel besteht aus 3 Teilen:

  1. Was ist die Opferrolle überhaupt?
  2. Anzeichen, dass du in der Opferrolle bist
  3. Raus aus der Opferrolle (8 Tipps)

Los geht’s.

Teil 1: Was ist die Opferrolle überhaupt?

Wenn du dich in der Opferrolle befindest, vermeidest du jegliche Verantwortung für die Probleme, Misserfolge und Schwierigkeiten in deinem Leben.

Egal, was schief geht oder nicht so läuft, wie du es dir wünschst, die Schuld daran haben Andere oder die Umstände in deinem Leben.

Durch die Opferhaltung glaubst du, dass das Leben gegen dich ist. Du hast das Gefühl, dass du keine Kontrolle hast, siehst Vieles negativ und bist der Meinung, dass andere Mitleid mit dir haben sollten, da du es so schwer hast.

Die Opferrolle charakterisiert sich vor allem dadurch, dass du keine Verantwortung für dein Leben übernimmst. Da du glaubst, dass du nichts verändern kannst, gibt es keinen Grund aktiv zu werden. Stattdessen versinkst du lieber in Selbstmitleid und behauptest, dass du nichts tun kannst und dass die Anderen schuld sind.

Hier ein paar Beispiele:

  • Dir gefällt dein Job nicht, weil der Chef blöd ist und die Kollegen unfreundlich. Aber statt aktiv zu versuchen, den Job zu wechseln, beklagst du dich einfach nur darüber.
  • Du möchtest abnehmen, aber schaffst es nicht. Aber natürlich trifft dich keine Schuld. Du hast einfach eine schlechte Genetik, viel um die Ohren und bei all dem Stress hast du nun wirklich keine Zeit für Sport.
  • Du bist unglücklich und unzufrieden. Aber das liegt nicht an dir, sondern dein Partner ist daran Schuld! Schließlich macht er immer alles falsch und respektiert deine Bedürfnisse nicht.

Wenn du dich in der Opferrolle befindest, dann suchst du nicht nach Lösungen. Du siehst immer nur, was nicht funktioniert und behauptest dann, dass die anderen oder die Umstände daran schuld sind.

Diese Einstellung hält dich natürlich davon ab, dein Leben zu ändern, Verantwortung zu übernehmen und persönlich zu wachsen.

Aber warum wollen viele Menschen die Opferrolle gar nicht ablegen?

Warum viele Menschen die Opferrolle nicht ablegen wollen

Die Opferrolle führt auf lange Sicht dazu, dass du verbittert, passiv und unglücklich bist. In der modernen Psychologie wird die Opferrolle auch mit Depression in Verbindung gebracht, da sich einige Symptome ähneln.

Das Problem an der Opferrolle ist jedoch, dass sie auch ein paar „Vorteile“ hat.

  • Du bekommst Mitleid und Zuneigung: Wenn du dich ständig beklagst und anderen erzählst, wie schwer du es hast, bekommst du erst mal Zuneigung und Mitleid – und das fühlt sich gut an.
  • Du musst nichts riskieren: Viele Veränderungen im Leben – wie ein Jobwechsel, ein Umzug oder eine Trennung – bringen ein gewisses Risiko mit sich. Wenn du jedoch behauptest, dass du nichts in deinem Leben ändern kannst und dass dir die Hände gebunden sind, musst du dich diesem Risiko nicht stellen.
  • Selbstschutz: Vieles in unserem Leben läuft nicht so, wie wir uns das wünschen. Und natürlich ist es einfacher, den anderen die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben anstatt sich selbst einzugestehen, dass man etwas nicht geschafft oder nicht erreicht hat.

Diese und weitere vermeintliche Vorteile führen dazu, dass viele Menschen die Opferrolle nicht verlassen wollen – obwohl sie ihnen langfristig natürlich schadet.

Teil 2: Anzeichen, dass du in der Opferrolle bist

Im Folgenden findest du einige der häufigsten Anzeichen dafür, dass du dich in der Opferrolle befindest. Je mehr dieser Anzeichen auf dich zutreffen, desto mehr siehst du dich als Opfer.

Du glaubst, dass es keiner so schwer hat wie du

Kennst du das?

  • Du hast das Gefühl, dass es keiner so schwer im Leben hat wie du.
  • Du glaubst, dass deine Probleme ganz besonders sind.
  • Du findest, dass das Leben unfair ist und dass es allen anderen besser geht als dir.

Diese Einstellung ist sehr typisch für die Opferrolle. Du glaubst, dass das Leben gegen dich ist und dass es keiner so schwer hat wie du.

Aber das ist natürlich Blödsinn. Jeder Mensch hat Probleme, wird mal ungerecht behandelt und erlebt große Rückschläge. Oder würdest du einem Schwerkranken oder einem Kriegswaisen, der alles verloren hat, ernsthaft erzählen, dass dein Leben besonders schwer ist?

Die anderen sind schuld

Ein sehr typisches Anzeichen für die Opferrolle ist, wenn du immer den anderen die Schuld zuweist:

  • Den Eltern
  • Dem Partner
  • Den Kindern
  • Dem Chef
  • Den Freunden

Ob du nun unglücklich bist, gescheitert bist oder etwas gar nicht erst angehst: immer ist jemand anderes schuld!

Natürlich beeinflussen deine Mitmenschen dein Leben enorm. Doch ihnen die Schuld zu geben bringt dich kein bisschen weiter ist ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass du in der Opferrolle bist.

Du hast immer eine Ausrede parat

Egal, um was es geht, du hast immer eine Ausrede parat:

  • Ich habe keine Zeit.
  • Ich bin zu alt/jung
  • Es geht nicht wegen den Kindern/Job/Haus
  • Das passt nicht zu mir
  • Das funktioniert für andere, aber nicht für mich, weil…

Menschen in der Opferrolle lieben Ausreden. Statt ihre Ziele zu verfolgen, sich ihren Problemen zu stellen und Herausforderungen zu meistern finden sie lauter Gründe, warum sie etwas nicht tun können.

Vor einigen Jahren wohnte ich in einer WG und einer der Mitbewohner war übergewichtig. Er erklärte mir eines Tages, dass er nicht abnehmen würde, weil er nicht genug Geld dafür hätte… Er meinte, gesundes Essen wäre viel teurer als Tiefkühlpizza und das Fitnessstudio könnte er sich nicht leisten.

Ein klassisches Beispiel für die Opferrolle.

Du suchst nicht nach Lösungen

Oft können wir die Umständen in unserem Leben nicht kontrollieren. Doch wir können immer etwas unternehmen, um unsere Situation zumindest ein bisschen positiv zu verändern.

Wenn du dich allerdings in der Opferrolle befindest, dann suchst du nicht nach Lösungen.

Statt zu überlegen, wie du deine Probleme und Herausforderungen lösen könntest, versinkst du lieber in Selbstmitleid.

Typisch für die Opferrolle ist auch, jegliche Hilfe und Ratschläge von anderen abzuweisen. Da du glaubst, dass es sowieso keine Lösung gibt und dass du nichts verändern kannst, probierst du es noch nicht mal.

Du gibst zu früh auf

Menschen in der Opferrolle neigen dazu, bei den kleinsten Problemen und Rückschlägen ihre Ziele aufzugeben.

  • Die Diät
  • Das Studium
  • Die Partnersuche
  • Das Lernen einer Fremdsprache

Jeder fühlt sich mal niedergeschlagen, demotiviert und lustlos. Doch das ist noch lange kein Grund gleich aufzugeben.

Wenn du immer sofort aufgibst, nur weil etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, wirst du nicht weit im Leben kommen.

Doch die Opferrolle führt leider genau dazu. Du gibst auf und dann schiebst du anderen die Schuld in die Schuhe oder findest Ausreden (siehe die beiden Punkte weiter oben).

Du fühlst dich hilflos

Hast du oft das Gefühl, du kannst nichts mehr in deinem Leben ändern? Als hättest du überhaupt keine Kontrolle darüber, was mit dir und deinem Leben passiert?

Hilflosigkeit ist ein sehr unangenehmes Gefühl – und typisch für die Opferrolle.

Da du immer nur Ausreden findest, anderen die Schuld in die Schuhe schiebst und nicht aktiv nach Lösungen schaust, hast du das Gefühl, dass du nichts in deinem Leben ändern kannst. Du bist wie kapitänsloses Schiff im Sturm. Ohne jegliche Kontrolle.

Teil 3: Raus aus der Opferrolle (8 Tipps)

Im Folgenden findest du 8 hilfreiche Tipps, um die Opferrolle abzulegen. Alle diese Tipps werden dir dabei helfen, mehr Verantwortung für dich, deine Handlungen und dein Leben zu übernehmen.

1. Sei bereit, der Wahrheit ins Auge zu blicken

Wenn etwas in deinem Leben nicht so läuft, wie du es dir wünscht, dann überlege dir, was es mit dir zu tun hat.

  • Falls du seit Jahren Single bist, liegt das nicht daran, dass alle guten Frauen oder Männer vergeben sind.
  • Wenn du seit Jahren beruflich nicht vorankommst, dann liegt das nicht nur daran, dass dein Chef dich nicht sympathisch findet.
  • Falls du 10 Kilo zu viel wiegst, liegt das nicht an deiner schlechten Genetik oder daran, dass du kein Zeit für Sport hast.

Stell dich den unangenehmen Wahrheiten in deinem Leben und frage dich, was es mit dir zu tun hat.

Ja, das schmerzt erst mal, aber es ist enorm befreiend und der wohl wichtigste Schritt, um raus aus der Opferrolle zu kommen.

2. Fokussiere dich auf die Lösung, nicht das Problem

Menschen, die in der Opferrolle sind, fokussieren sich auf die Probleme in ihrem Leben. Menschen, die Verantwortung übernehmen, suchen nach Lösungen. Und zu Letzterem möchte ich auch dir raten.

Versuche die Probleme in deinem Leben proaktiv anzugehen. Anstatt dich darüber zu beklagen, dass das Leben unfair ist und dass so ein Sche*ß immer nur dir passiert, such nach einer Lösung.

Dadurch übernimmst du automatisch die Verantwortung. Du denkst positiver, hast mehr Energie und gewinnst an Zuversicht. Und früher oder später wirst du auch dein Problem lösen.

3. Schluss mit Selbstmitleid

So gut wie jeder Mensch verfällt bei Problemen und Enttäuschungen hin und wieder mal in Selbstmitleid. Das ist letztendlich einfach nur menschlich.
Problematisch ist es aber, wenn du diese Einstellung dauerhaft beibehältst. Denn durch Selbstmitleid bleibst du in der Opferrolle.

Versuche deshalb ab jetzt mitfühlend zu sein, anstatt in Selbstmitleid zu versinken.

Wenn du eine Enttäuschung erlebst, verletzt wirst oder ein vor einer Herausforderung stehst, kannst dir du selbst sagen:

„Ich verstehe dich. Das ist jetzt blöd. Aber ich bin bei dir. Ich bin mitfühlend. Wir können das schaffen.“

Wichtig ist, dass du nicht in deinem Schmerz oder in deiner Ohnmacht versinkst. Sei also mitfühlend – mach dir bewusst dass du gerade in einer blöden Situation bist – aber rede dir auch selbst zu, dass du das schaffen wirst und dass auch wieder bessere Zeiten kommen.

Mitfühlend zu sein bedeutet, dir selbst einzugestehen, dass es gerade nicht einfach ist und dich aber gleichzeitig zu motivieren und dir Kraft zuzusprechen, dass du mit dieser Situation umgehen kannst.

4. Das Leben schuldet dir nichts

Die Wahrheit ist: Das Leben ist nicht immer fair. Doch das ist nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, wenn du glaubst, dass das Leben dir etwas schuldet.

In den letzten Jahrzehnten hatten wir im Westen mehr Freiheit und mehr Wohlstand als je zuvor. Das hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen erwarten, dass es ihnen gut gehen muss. Sie erwarten, dass sie ihre Bedürfnisse erfüllt bekommen und dass das Leben einfach sein muss.

„Ich bin so ein guter Mensch… Mein Leben muss einfach sein und mir all das geben, was ich mir wünsche! Ich möchte einen Job, in dem ich gut verdiene und der mir Spaß macht. Ich möchte einen liebevollen Partner, der mich so annimmt wie ich bin. Und natürlich möchte ich zwei Mal im Jahr Urlaub machen und…“

Sorry, dass ich dich unterbreche. Aber hier ist deine „Wach-auf-Ohrfeige“:

Das Leben schuldet dir gar nichts. Und nein, das Leben ist auch nicht immer fair.

Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass du all das bekommen musst, was du dir wünschst. Und es gibt auch kein Gesetz, das besagt, dass du ein Recht darauf hast, glücklich zu sein.

Das Leben ist keine Test-Sieger-Matratze, die du online bestellst und auf die du eine Zufriedenheitsgarantie bekommst.

Solange du erwartest, dass das Leben so oder so sein muss, wirst du einen Rückschlag nach dem anderen erleben. Konzentriere dich stattdessen darauf, das Beste mit dem zu machen, was du momentan zur Verfügung hast.

5. Du bist verantwortlich dafür, wie du reagierst

Du bist nicht für alle Umstände in deinem Leben verantwortlich. Manchmal passieren uns Dinge, für die wir einfach nichts können.

Aber du bist immer dafür verantwortlich, wie du auf die Umstände reagierst. Und das ist auch der große Unterschied zwischen Menschen in der Opferrolle und denen, die Verantwortung übernehmen.

Egal, was in deinem Leben passiert und egal, wie dich andere Menschen behandeln: Du entscheidest, wie du darauf reagierst.

6. Deine Eltern sind nicht an allem Schuld

Unsere Erziehung hat einen großen Einfluss auf unser Leben. Doch deine Eltern für alle deine jetzigen Probleme verantwortlich zu machen, führt nur dazu, dass du weiterhin in der Opferrolle bleibst.

Es ist wie wenn du Salz in die alten Wunden kippst. Denn selbst wenn du Rabeneltern hattest und deine Kindheit grauenvoll war, bringt es dich nicht weiter, deine Eltern für alles verantwortlich zu machen. Abgesehen davon gibt es letztendlich wohl kein Kind, das eine perfekte Kindheit hatte.

Eltern sind keine perfekten Fabelwesen, die immer eine Antwort parat haben oder immer das Richtige tun. Sicherlich erziehen manche Eltern ihre Kinder besser als andere. Doch alle Eltern begehen in ihrer Erziehung Fehler. Aus dem simplen Grund, weil sie auch nur Menschen sind.

An einem gewissen Punkt in deinem Erwachsenenleben solltest du also aufwachen und verstehen, dass deine Eltern nicht für alles verantwortlich sind.

Auch wenn es dir schwer fällt, fange an ihnen zu verzeihen. Nicht unbedingt ihretwegen, sondern deine Wegen. Damit du deine alten Wunden heilen kannst und Frieden findest.

Denn so lange du das nicht tust, verhältst du dich wie ein Kind. Du glaubst, dass andere für deine Probleme verantwortlich sind und deshalb auch andere deine Probleme lösen müssen. Und das ist keine gute Lebensstrategie.

7. Schluss mit Ausreden

Du hast einen Fehler gemacht? Du bist gescheitert? Du hast dir etwas vorgenommen und es nicht getan? Du hast jemandem etwas versprochen und es nicht eingehalten?

Dann höre auf, nach Ausreden zu suchen und dich rauszureden.

Übernimm die Verantwortung für deine Handlungen. Gestehe dir selbst wie auch anderen ein, dass du etwas falsch gemacht hast. Das tut erst mal weh, aber es ist auch befreiend und ein wichtiger Schritt, um die Opferrolle zu verlassen.

8. Dein Mindset entscheidet

Du möchtest endgültig raus aus der Opferrolle? Dann verändere dein Mindset.

Fange an, Rückschläge als Feedback zu sehen und Probleme als Chancen zum wachsen. Mach dir bewusst, dass du fast alles lernen kannst, dass deine Vergangenheit nicht über deine Zukunft entscheidet und dass du alleine verantwortlich dafür bist, wie glücklich und zufrieden du bist.

Das macht dir vielleicht erst mal Angst. Doch je mehr du dieses Mindset verinnerlichst, desto besser wird es dir gehen.

Aus diesem Grund habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du, wie du mehr Verantwortung für dein Leben übernimmst und wirklich vorankommst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Schwarz-Weiß-Denken: Warum es dir schadet und was hilft (3 Tipps)

Schwarz-Weiß-Denken (auch bekannt als „Alles-oder-Nichts-Denken“) beschreibt die Tendenz, in Extremen zu denken. Gut oder Schlecht. Schön oder hässlich. Erfolg oder Misserfolg.

Schwarz-Weiß-Denken

Doch diese Art zu Denken führt oft zu mentalen und emotionalen Problemen.

In diesem Artikel erfährst du, was Schwarz-Weiß-Denken genau ist, zu welchen Problemen es führt und was dagegen hilft.

Los geht’s.

Was ist Schwarz-Weiß-Denken?

Schwarz-Weiß-Denken ist die Tendenz, die Dinge extrem zu betrachten. Jemand ist dick oder dünn. Wir sind Versager oder Gewinner. Ein Mensch ist gut oder böse. Entweder passiert etwas immer oder nie.

Es gibt also kein Grau, keine Mitte, keinen Durchschnitt.

Das Problem? Das Leben spielt sich hauptsächlich zwischen diesen Extremen ab.

Weder bist du ein totaler Versager noch machst du alles immer richtig. Dein Partner ist kein egoistisches Arschloch und auch kein Engel, der alles immer richtig macht. Und dein Leben ist nicht perfekt, aber gleichzeitig ist nicht alles schlecht.

Es fällt uns Menschen leichter, in Kategorien zu denken: Gut oder böse, intelligent oder dumm, Erfolg oder Misserfolg, dick oder dünn, immer oder nie, Alles oder Nichts. Aber diese Extreme beschreiben nicht die Realität. Die Realität ist in den allermeisten Fällen irgendwo dazwischen.

So ist zum Beispiel kein Mensch zu 100% gut oder zu 100% böse. Selbst der größte Tyrann auf dieser Welt hat eine gute Seite und behandelt gewisse Menschen mit Liebe und Respekt. Genauso hat auch jeder „gute“ Mensch eine dunkle Seite.

Dass sich das Leben zwischen den Extremen abspielt ist für uns Menschen oft nicht einfach zu verstehen. Wir wollen, dass die Dinge einfach sind. Wir wollen Klarheit. Gut oder böse. Richtig oder falsch. Glücklich oder unglücklich. Erfolg oder Misserfolg.

Das Schwarz-Weiß-Denken ist letztendlich ein Versuch des Verstandes, unsere komplexe Welt zu vereinfachen. Doch dadurch entstehen eine Menge Probleme.

Ein simples Beispiel: Zwischen jeden Tag Sport zu machen oder nie Sport zu machen gibt es viel Raum.

Doch wenn du im Schwarz-Weiß-Denken gefangen bist, gehst du entweder jeden Tag ins Fitnessstudio oder du gibst es komplett auf. Statt dir zu erlauben, ein- oder zweimal die Woche Sport zu machen, gibt es für dich nur alles oder nichts.

Warum dich Schwarz-Weiß-Denken unglücklich macht

Laut der kognitiven Verhaltenstherapie beeinflussen unsere Gedanken maßgeblich unsere Gefühle. Das heißt: So wie wir Denken fühlen wir uns auch. Und deshalb führt Schwarz-Weiß-Denken oft zu negativen Gefühlen.

Wenn du zum Beispiel einen Fehler machst und daraus schließt, dass du immer alles falsch machst, wirst du dich wie ein Versager und Nichtsnutz fühlen. Oder wenn ein Mensch dich respektlos behandelt und du daraus schließt, dass alle dich immer respektlos behandeln, wirst du dich wertlos fühlen.

Durch das Schwarz-Weiß-Denken schließt du von einem einmaligen Ereignis auf deinen Wert als Mensch oder auf die Qualität deines ganzen Lebens.

Aus einer einmaligen Sache wird schnell ein Immer, Nie, Alles oder Nichts:

  • Immer mache ich alles falsch.
  • Nichts kann ich.
  • Ich werde es nie schaffen.
  • Alles können die anderen besser.

Die moderne Psychologie hat gezeigt, dass Schwarz-Weiß-Denken oft zu psychischem Stress führt. Einige bekannte Psychologen bezeichnen das Ganze deshalb auch als Denkfehler oder dysfunktionales Denken. Das Schwarz-Weiß-Denken tritt auch vermehrt bei Menschen mit Depressionen und Borderline-Persönlichkeitsstörung auf.

Im Folgenden einige der Lebensbereiche, die unter Schwarz-Weiß-Denken leiden.

Dein Selbstwertgefühl

Dein innerer Kritiker liebt das Schwarz-Weiß-Denken:

  • Du machst einen Fehler? Dann bist du ein totaler Versager, der immer alles falsch macht.
  • Dein Kind kommt mit einer 5 aus der Schule? Du musst eine Rabenmutter sein, die auf allen Ebenen der Kindererziehung versagt hat.
  • Dein Date hat sich zwei Tage nicht gemeldet? Du musst wohl sehr unattraktiv sein und wirst sicherlich dein Leben lang einsam bleiben.

Wenn du häufig im Schwarz-Weiß-Muster denkst, wirst du dich für Fehler scharf verurteilen, schlecht mit der Kritik anderer umgehen, Misserfolge schlecht verkraften und zu viel an dir selbst zweifeln. Und all das schadet natürlich deinem Selbstwertgefühl.

Eine gesunde Beziehung zu dir selbst fängt mit Selbstakzeptanz und Selbstannahme an. Doch das ist kaum möglich, solange du in Extremen denkst.

Dein Erfolg

Zum Erfolg – ganz egal in welchem Lebensbereich – gehören Fehler, Rückschläge und Misserfolge dazu. Die allermeisten Menschen, die erfolgreich sind, sind es nicht, weil sie nie gescheitert sind, sondern weil sie öfter gescheitert sind.

Die Sache ist die: Je mehr Fehler, Rückschläge und Misserfolge du erlebst, desto mehr lernst du. Du findest mehr und mehr heraus, was nicht funktioniert und was dich hingegen weiterbringt.

Durch Schwarz-Weiß-Denken wirst du dich für Fehler, Rückschläge und Misserfolge jedoch hart kritisieren und dich womöglich als Versager sehen.

Doch damit fehlt dir Motivation, um weiterzumachen und langfristig am Ball zu bleiben.

Deine Beziehungen

Kaum etwas ist wichtiger im Leben als die Qualität unserer Beziehungen. Ob Partner, Freunde, Familie oder Arbeitskollegen – unsere Mitmenschen haben einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden

Doch in jeder menschlichen Beziehung gibt es Konflikte, Meinungsverschiedenheiten und oft auch Enttäuschungen. Und das wird zu einem Problem, wenn oft in Schwarz und Weiß denkst. Denn dadurch wirst du schnell dazu neigen, Menschen als böse, egoistisch oder herzlos abzustempeln.

Doch nur weil ein Mensch mal nicht das tut, was du möchtest oder dich kritisiert, heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch egoistisch oder herzlos ist.

Durch das Schwarz-Weiß-Denken gibt es aber nur Extreme:

Entweder ist dein Partner der liebevollste Mensch der Welt oder er ist die herzloseste Kreatur, die die Welt je gesehen hat. Und dein Chef ist entweder der beste und verständnisvollste Vorgesetzte aller Zeiten oder der Teufel in Person.

Doch die Wahrheit befindet sich – wie in den allermeisten Fällen – irgendwo dazwischen.

Schwarz-Weiß-Denken: 3 Lösungen

Schwarz-Weiß-Denken beeinflusst viele Lebensbereiche negativ und kann in extremen Fällen sogar zu ernsthaften mentalen Problemen führen. Lass uns deshalb jetzt sehen was dagegen hilft.

1. Achte auf deine Sprache

Wie du sprichst – mit dir selbst wie auch mit anderen – beeinflusst stark deine Gefühlswelt.

Typisch für Schwarz-Weiß-Denken sind Wörter, die Extreme ausdrücken:

  • Alles, immer, nie, nichts, jedes Mal…
  • Beste, schlechteste, schönste, schrecklichste…
  • Jeder, keiner, alle…

Ein wichtiger Schritt ist somit, auf deine Sprache zu achten und weniger Superlative zu benutzen.

Ich meine, hast du wirklich den schrecklichsten Tag deines Leben oder bist du einfach ein bisschen gestresst? Und bist du dir ganz sicher, dass alle Frauen nur an Geld interessiert sind oder alle Männer Egoisten sind, die nur Sex wollen?

Ich denke nicht.

Das Schwarz-Weiß-Denken manifestiert sich oft durch unsere Sprache. Versuche also ab jetzt Wörter zu benutzen, die weniger extrem sind.

„Ich bin heute ziemlich gestresst und mein Tag ist bisher eher durchwachsen“ ist etwas ganz anderes als „heute ist der schrecklichste Tag meines Lebens“.

2. Keine Generalisierung

Typisch für das Schwarz-Weiß-Denken ist, wenn du von einem Misserfolg, einem Fehler oder einer Schwäche auf alles andere in deinem Leben schließt.

Lass mich das erklären.

Stell dir vor, du machst einen Fehler bei der Arbeit. Vielleicht hast du einen Termin vergessen, aus Versehen ein wichtiges Dokument gelöscht oder hast einen Kunden verärgert. Bedeutet das, dass du ein absoluter Taugenichts bist, nie etwas richtig machst und garantiert niemals eine Gehaltserhöhung oder sogar eine Beförderung erhalten wirst?

Natürlich nicht. Du hast einen Fehler gemacht – so wie jeder andere Mensch hin und wieder einen Fehler macht. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn du jedoch zum Schwarz-Weiß-Denken neigst, schließt du aus deinem einen Fehler auf alles andere. Weder siehst du, dass auch andere Menschen hin und wieder Fehler machen noch siehst du all die Dinge, die du gut gemacht hast. Du siehst nur noch diesen einen Fehler.

Oder stell dir vor, du hast vor kurzem jemanden kennengelernt und ihr hattet euer erstes Date. Nach ein paar Tagen meldest du dich wieder aber bekommst keine Antwort…

Daraufhin fangen die Selbstgespräche an:

  • „Kein Wunder, dass ich keine Antwort bekomme. Was hab ich denn schon zu bieten.“
  • „Bestimmt habe ich wieder etwas Falsches gesagt. Ich sage immer das Falsche…“
  • „Ich werde nie einen Partner finden und den Rest meines Lebens einsam sein.“

Entsprechen diese Gedanken der Realität? Natürlich nicht. Weder weißt du, warum sich der andere Mensch nicht gemeldet hat noch bedeutet es, dass du niemals jemanden kennenlernen wirst. Diese Gedanken sind absolute Übertreibungen.

Das Problem mit dieser Art von Gedanken ist, dass sie sich in dem jeweiligen Moment wahr anfühlen.

Mach dir deshalb immer wieder bewusst, dass es Übertreibungen und Generalisierungen sind. Versuche in solchen Momenten, die Zusammenhänge richtig zu sehen und nicht von einem negativen Erlebnis auf alles andere zu schließen.

Wie du lernst, diesen Punkt umzusetzen und „besser zu denken“ erfährst du in meinem Ratgeber Mindset. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen

3. Eine andere Perspektive

Wir glauben oft, dass die Dinge so sind, wie wir sie sehen. Die Wahrheit ist jedoch, dass jede Situation verschiedene Betrachtungsweisen hat.

Nehmen wir an, dein Partner hat dich verlassen.

Du bist verletzt, enttäuscht und leidest. Dir geht es richtig dreckig. Und du bist enorm wütend: „Ich leide wie ein Hund – und mein Ex-Partner ist daran Schuld, weil er mich einfach verlassen hat.“

Vielleicht siehst du das ganze aber auch anders. Zwar bist du enttäuscht und leidest unter Liebeskummer, versuchst aber dankbar für die gemeinsame Zeit zu sein. Du machst dir bewusst, dass es einfach nicht sein sollte und dass das Ganze auch eine Chance ist, um jemand Neues kennenzulernen – jemanden, der vielleicht sogar besser zu dir passt.

Beides sind zwei Betrachtungsweisen der gleichen Situation.

Gerade beim Schwarz-Weiß-Denken ist enorm hilfreich, auch mal eine andere Perspektive einzunehmen.

  • Statt dich für einen Misserfolg zu verurteilen und dich herunterzumachen, frage dich, was du daraus lernen kannst.
  • Wenn du schlechte Entscheidung triffst, mach dir auch bewusst, wie viele gute Entscheidungen du schon getroffen hast.
  • Wenn dich jemand kritisiert, erinnere dich daran, dass dich Menschen oft loben.

Gerade bei negativen Erlebnissen solltest du versuchen, auch mal eine andere Perspektive einzunehmen. Es geht nicht darum, etwas auf Teufel komm raus positiv zu betrachten. Es geht nur darum, die Dinge mal auf eine andere Art und Weise zu betrachten.

Du kannst dich zum Beispiel immer fragen: Was kann ich aus dieser Sache lernen?

Diese Frage wird dir dabei helfen, die Situation anders zu betrachten und aus deinem Schwarz-Weiß-Denken auszubrechen.

Wie du ein positives Mindset entwickelst

Nichts beeinflusst dein Leben mehr, als deine Art zu denken.

Wenn du Fehler und Misserfolge als Feedback siehst, auch in negativen Situationen etwas Positives erkennen kannst und gute Glaubenssätze entwickelst, wird sich dein Leben verändern.

Das Gute: Jeder Mensch kann lernen, „besser zu denken“. Aus diesem Grund habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, die dein Leben enorm positiv beeinflussen werden.

Trag deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenfrei als PDF zu.

Warum du die Vergangenheit nicht loslassen kannst (Und wie du es schaffst)

Um ein erfülltes Leben zu führen musst du die Vergangenheit loslassen.

Du kannst dein Leben zwar rückwärts verstehen, aber du musst es vorwärts leben. Und wenn du dich immer wieder in alten Geschichten verlierst, kannst du nicht nach vorne blicken.

In diesem Artikel erfährst du deshalb, wie du Vergangenes loslassen kannst:

  • Einen alten Fehler, wegen dem du dich jetzt schuldig fühlst.
  • Einen geliebten Menschen, der dich verlassen hat oder gestorben ist.
  • Eine traumatische Erfahrung oder alten Schmerz.
  • Die Frustration darüber, wie die Dinge bis jetzt gelaufen sind.

Lass uns vorher den psychologischen Grund sehen, warum wir Menschen Vergangenes oft nicht loslassen können.

Warum viele Menschen ihre Vergangenheit nicht loslassen können

Unsere Vergangenheit ist ein Teil unserer Identität. Frühere Erfahrungen, Beziehungen und Glaubenssätze machen uns zu dem, was wir heute sind.

Diese loszulassen impliziert, einen Teil unserer Identität aufzugeben und uns für neue Erfahrungen zu öffnen.

Und genau dazu sind viele Menschen nicht bereit.

Aus Angst vor dem Unbekannten leben sie lieber die alten Geschichten anstatt sich weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu machen.

Sie klammern sich an ihre Vergangenheit wie ein ängstliches Kind an seine Mutter am ersten Tag im Kindergarten.

Manche Menschen erleben eine schmerzhafte Trennung und verschließen daraufhin ihr Herz. Statt an der Erfahrung zu wachsen, daraus zu lernen und neue Erfahrungen zu machen, erzählen sie sich immer wieder, wie schmerzhaft die letzte Beziehung doch war. Sie leiden lieber an ihrer alten Geschichten, als sich ins Ungewisse zu stürzen und neue Erfahrungen zu machen.

Auch Mütter, die ihre Mutterrolle nicht ablegen können leben in der Vergangenheit. Selbst wenn ihre Kinder schon erwachsen sind, behandeln sie sie weiterhin wie Kinder und bemuttern sie. Diese Frauen sind unfähig, ihre alte Rolle abzulegen und sich neu zu erfinden.

Öffne dich für Veränderung

Um die Vergangenheit loszulassen, musst du akzeptieren, dass du kein starres Wesen bist, sondern dich in ständiger Entwicklung befindest. Genau wie das Leben sich verändert, veränderst auch du dich. Und je mehr du gegen diese Veränderungen ankämpfst, desto mehr leidest du.

Das ist wie bei einem Computer. Alle paar Jahre gibt es ein neues Betriebssystem. Das neue System hat alte Fehler behoben (oder zumindest versucht es das) und passt sich an die neuesten Entwicklungen an.

Anfangs vermisst du vermutlich das alte und dir bekannte Betriebssystem. Doch nach ein paar Tagen hast du dich an das neue System gewöhnt und erkennst dessen Vorteile.

Wenn du jedoch nicht bereit bist, dich in das neue System einzuarbeiten, hängst du in deinem alten Betriebssystem fest, bis es irgendwann mit nichts mehr kompatibel ist.

Mit deiner Vergangenheit ist es genauso. Diese nicht loszulassen, ist so, wie wenn du immer noch Windows 95 benutzt, weil du dich nicht in ein neues Betriebssystem einarbeiten möchtest.

Öffne dich für Neues. Sei bereit, neue Erfahrungen zu machen, deine alten Glaubenssätze loszulassen und dich weiterzuentwickeln.

Die Welt ist in ständiger Veränderung. Verschließe dich nicht dagegen.

Lass uns jetzt sehen, was dir konkret dabei helfen wird.

Die Vergangenheit loslassen (4 Tipps)

Vielleicht mag es für dich überraschen klingen, doch die Vergangenheit loszulassen ist eine Entscheidung.

Du kannst dich bewusst dazu entschließen, emotional mit alten Geschichten abzuschließen – egal, wie wunderschön, traumatisch oder auch schmerzhaft sie auch waren.

Im Folgenden erfährst du 4 Tipps, die dir konkret dabei helfen werden.

1. Ändere die Geschichte

Die Wahrheit ist: Du leidest nicht wegen deiner Vergangenheit. Du leidest wegen der Geschichte, die du dir selbst über deine Vergangenheit erzählst.

Egal, was passiert ist, die Erfahrung ist vorbei. Sie kann dich nicht mehr verletzen. Das Einzige, was dich jetzt noch verletzt, ist die Geschichte, die du dir selbst erzählst.

Doch diese Geschichte kannst du ändern.

Wenn dich ein Mensch hintergangen hat, dein Unternehmen pleite gegangen ist oder du eine anderweitig schmerzhafte Erfahrung gemacht hast, kannst du dir erzählen, dass dich das tief verletzt hat. Du kannst dir immer wieder einreden, dass du deshalb keinem mehr vertraust oder kein Risiko mehr eingehst.

Durch diese Geschichte begibst du dich in die Opferrolle. Du versinkst in Selbstmitleid. Du hast immer einen Grund parat, warum du heute unglücklich bist.

Du kannst dir aber auch eine andere Geschichte erzählen.

Du kannst dir erzählen, dass du aus dieser Erfahrung eine Menge gelernt hast und jetzt stärker bist. Dass nur, weil dich ein Mensch betrogen hat oder dein Unternehmen gescheitert ist, dich nicht jeder Mensch betrügen wird oder jede deiner Ideen scheitern muss.

Durch diese Geschichte findest du neuen Mut und neue Kraft.

Du kannst nicht ändern, was passiert ist. Doch du kannst ändern, wie du es wahrnimmst.

Aus diesem Grund habe ich auch einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du, wie du Vergangenes loslassen kannst, in dem du es anders betrachtest.

Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

2. Was lernst du aus der Vergangenheit?

Stelle dir vor, du hast vor 3 Jahren dein ganzes Geld in Aktien investiert. Das Unternehmen war damals der Knaller und laut Prognosen würden die Aktien durch die Decke gehen. Doch jetzt, 3 Jahre später, sind die Aktien im Keller und dein Geld so gut wie weg.

Jetzt machst du dich selbst dafür fertig. Dein Partner macht dir Vorwürfe. Deine Freunde fragen dich, wie du nur so blöd sein konntest, alles auf ein Pferd zu setzen.

Du hast letztendlich einen großen Fehler gemacht.

Wenn du aus diesem Fehler nicht lernst, wird er dich noch sehr lange verfolgen. Du wirst ab jetzt vermutlich alles durch die „ich kann mit Geld nicht umgehen und bin verdammt dumm“-Brille sehen.

Was ist aber, wenn du dich fragst, was du daraus lernen kannst? Plötzlich wird dein Fehler zu etwas sehr Nützlichem.

  • Du kannst den Fehler nutzen, um finanziell intelligenter zu werden und mehr über das Thema zu lernen.
  • Dir wird bewusst, dass Geld zwar wichtig ist, aber du letztendlich mit weniger auskommst, als du dachtest.
  • Offen mit deinem Partner darüber zu reden und einzugestehen, dass du einen großen Fehler gemacht hast, bringt euch näher zusammen.

Es fällt uns viel leichter, etwas aus unser Vergangenheit loszulassen, wenn wir daraus lernen.

Denn in dem Moment, in dem wir etwas lernen, wird ein Fehler, ein Misserfolg oder eine schmerzhafte Erfahrung zu etwas sehr Nützlichem.

Falls es etwas gibt, das du nicht loslassen kannst, frage dich mal, was du aus der Erfahrung lernen könntest.

3. Verzerre nicht die Vergangenheit

Eine Vielzahl an Studien hat eindrucksvoll gezeigt, wie lückenhaft unser Erinnerungsvermögen ist. So erinnern wir uns zum Beispiel nicht an die Vergangenheit in allen ihren Details, sondern immer nur an gewisse Einzelheiten. Auch verändert sich unsere Erinnerung im Laufe der Zeit. Je länger ein Ereignis her ist, desto weniger können wir uns daran erinnern.

Unser Erinnerungsvermögen ist somit eine sehr subjektive und nicht selten verzerrte Sicht auf die Vergangenheit. Das führt dazu, dass wir die Vergangenheit oft glorifizieren oder verteufeln.

Wir glauben also, früher sei alles besser gewesen oder aber alles war absolut schrecklich. Und diese verzerrte Sicht der Dinge hält uns davon ab, Vergangenes loszulassen.

Was passiert zum Beispiel häufig bei Menschen, die von ihrem Partner verlassen worden sind? In den ersten Monaten nach der Trennung glorifizieren sie die Vergangenheit.

Sie tendieren dazu, den Ex-Partner und die gemeinsame Zeit als wunderschön und fantastisch in Erinnerung zu bewahren. Sie reden sich immer wieder ein, dass ihr Ex-Partner perfekt war und sie damals einfach nur glücklich waren.

Aber das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit.

In Wirklichkeit war nicht alles so rosarot, wie du es dir einredest. Es gab auch schlechte Phasen. Es gab Streit. Und sicherlich gab es viele Dinge, die dich deinem Ex-Partner genervt haben.

Letztendlich war die Beziehung alles andere als perfekt – denn ansonsten wäre sie ja nicht zerbrochen.

Doch unser Erinnerungsvermögen spielt uns einen Streich. Wir erinnern uns nur an die schönen Momente und glorifizieren die alte Zeit – wodurch es in der ersten Zeit nach einer Trennung umso schwerer ist, loszulassen.

Natürlich verzerren wir die Vergangenheit nicht nur positiv, sondern auch negativ. Viele Menschen reden sich zum Beispiel immer wieder ein, wie schrecklich ihre Kindheit war und wie sehr sie gelitten haben.

Doch auch hier gilt: Nicht alles war immer schlecht.

Sicherlich gab es in deiner Kindheit auch schöne Momente und Erlebnisse. Du erinnerst dich bloß nicht daran.

Um deine Vergangenheit loszulassen, solltest du versuchen, sie etwas objektiver zu betrachten. Weder war früher alles super, noch war alles absolut schrecklich.

4. Entscheide dich für eine bessere Zukunft

Dein Leben ist das Ergebnis deiner bisherigen Entscheidungen, Handlungen und Erfahrungen. Daran kannst du nichts mehr ändern. Was passiert ist, ist passiert.

Doch das bedeutet noch lange nicht, dass es auch so weitergehen muss. Viele Menschen begehen einen Denkfehler und glauben, dass ihre Vergangenheit auch über die Zukunft bestimmt. Das ist schlichtweg falsch.

Deine Vergangenheit beeinflusst, wer du bist. Doch sie kontrolliert nicht, wer du sein wirst.

Du kannst neue Fähigkeiten lernen und neue Gewohnheiten entwickeln. Du kannst umziehen, deinen Job wechseln oder einen neuen Partner finden. Du kannst limitierende Glaubenssätze ablegen und alten Schmerz loslassen.

Lass deine Vergangenheit nicht über dein Leben bestimmen. Entscheide dich dafür, an deiner Zukunft zu arbeiten und die Dinge zu ändern.

Die Vergangenheit loszulassen ist nicht immer einfach.

Der Tod eines geliebten Menschen, ein Jobverlust, ein großer Misserfolg oder eine Trennung sind oft sehr schmerzhafte Erfahrungen. Doch du kannst lernen, mit diesen Rückschlägen besser umzugehen und nach Vorne zu schauen.

Oft lassen Menschen ihre Vergangenheit nicht los, weil sie sich nicht auf ihre Zukunft fokussieren. Sie haben nichts Neues in Aussicht, nichts worauf sie hinarbeiten können. Sie haben keine Pläne, keine Ziele, keine Hoffnung.

Doch was passiert, wenn du nicht nach vorne schaust? Du schaust automatisch mehr zurück.

Je weniger du dich auf deine Zukunft fokussierst, desto mehr hältst du an deiner Vergangenheit fest.

Aus diesem Grund leben Menschen auch mehr in ihrer Vergangenheit, je älter sie werden. Im Leben älterer Menschen passiert oft nicht mehr viel. Und deshalb leben so umso mehr in alten Erinnerungen.

Wenn du deine Vergangenheit loslassen möchtest, ist es somit enorm wichtig, dass du dich auf etwas Neues konzentrierst.

Nimm deine Zukunft selbst in die Hand. Schmiede Pläne. Finde bedeutungsvolle Ziele. Lerne aus deinen Fehlern. Stell dich deinen Ängsten.

Nicht deine Vergangenheit bestimmt über deine Zukunft. Sondern deine Entscheidungen.

Lass los und sei offen für Neues

Deine Vergangenheit ist ein wichtiger Teil deiner Identität. Doch du solltest ihr nicht zu viel Macht über dich geben.

  • Nur weil du etwas bisher nicht konntest, heißt das nicht, dass du es nicht lernen kannst.
  • Nur weil du bisher gelitten hast, bedeutet das nicht, dass du in Zukunft leiden musst.
  • Nur weil du bisher etwas nicht geschafft hast, impliziert das nicht, dass du es nicht in Zukunft schaffen kannst.

Lerne aus deiner Vergangenheit und erinnere dich an die schönen Momente. Aber lass deine Vergangenheit nicht dein Leben kontrollieren.

Die Vergangenheit ist vorbei. Was passiert ist, ist passiert. Doch du hast jederzeit die Möglichkeit, die Weichen neu zu stellen und dein Leben zu ändern.
Lerne aus Fehlern. Stell dich deinen Ängsten. Öffne dich für Veränderung.

Um dir dabei zu helfen, habe ich den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben.

Darin erfährst du, wie du besser mit negativen Gedanken und Selbstzweifeln umgehst, alte Glaubenssätze änderst und ab jetzt positiver denkst.
Es handelt sich hierbei nicht um 08/15 Motivationstipps im Sinne von „Betrachte das Glas doch mal halb voll“, sondern um psychologisch fundierte Ansätze.

Trag deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Rückschläge überwinden: So findest du neue Kraft (4 Tipps)

Rückschläge gehören zum Leben dazu wie die falschen Versprechungen zur Politik.

Ob im Job, in der Liebe, beim Abnehmen oder generell im Leben: Du kannst Misserfolge und Niederlagen nicht vermeiden.

Im Gegenteil.

Rückschläge überwinden

Je größer deine Ziele sind und je mehr du erreichen willst, desto größer werden deine Rückschläge sein.

Es geht also nicht darum, Rückschläge zu vermeiden. Sondern darum, besser mit ihnen umzugehen.

Deshalb erfährst du in diesem Artikel, wie du auch große Rückschläge überwinden kannst und neue Kraft, Zuversicht und Motivation findest.

Der Artikel besteht aus vier Teilen:

  • Warum Rückschläge, Misserfolge und Niederlagen wichtig sind
  • Selbstgemachte Rückschläge
  • Problem: Wenn Rückschläge zur Vermeidung führen
  • Rückschläge überwinden: 4 Methoden

Los geht’s.

Warum Rückschläge, Misserfolge und Niederlagen wichtig sind

Rückschläge fühlen sich nicht gut an. Keiner scheitert gerne, freut sich über Misserfolge oder genießt es, abgewiesen zu werden.

Manchmal sind Rückschläge sogar so schmerzhaft, dass wir das Gefühl haben, daran zu zerbrechen. Das habe ich auch schon erlebt.

Doch so schmerzhaft Rückschläge und Niederlagen auch sind, sie führen dazu, dass du dich weiterentwickelst.

Viele der erfolgreichsten, glücklichsten und bemerkenswertesten Menschen auf dieser Welt hatten mit großen Problemen, Rückschlägen und Misserfolgen zu kämpfen.

  • Erfolgreiche Unternehmer sind nicht erfolgreich, weil sie nie gescheitert sind, sondern weil sie öfters gescheitert sind.
  • Glückliche Paare führen keine gesunde Beziehung, weil sie nie Krisen erleben, sondern weil sie aus ihren Krisen lernen und daran wachsen.
  • Glückliche Menschen sind nicht glücklich, weil sie nie Probleme hatten, sondern weil sie gelernt haben, mit ihren Problemen umzugehen.

Um zu wachsen, stärker zu werden und dich selbst besser kennenzulernen brauchst du Herausforderungen, Probleme und Rückschläge.

Rückschläge machen dein Leben langfristig besser

Würde in deinem Leben immer alles glatt laufen, würdest du stagnieren. Und vermutlich sogar unglücklich sein.

Denn es sind die Dinge, die schwierig und auch oft schmerzhaft sind, die unserem Leben eine Bedeutung geben.

Ein Kind großzuziehen, dich selbstständig zu machen, deine Doktorarbeit zu schreiben oder 20 Kilo abzunehmen ist alles andere als einfach. Und genau deshalb sind sie für uns so wichtig.

Was für einen Sinn hätte es einen Marathon zu laufen, wenn es einfach wäre?

Es sind die schwierigen und anstrengenden Aufgaben, die unserem Leben mehr Sinn geben und uns letztendlich zufriedener machen. Und deshalb gehören Rückschläge eben zum Leben dazu.

Du kannst nicht erwarten, etwas Großes zu erreichen oder etwas Wichtiges zu verändern, ohne auch nur einen Rückschlag zu erleben.

Vieles im Leben lernen wir dadurch, dass wir ausprobieren und Fehler machen. Und je mehr Fehler wir machen, desto eher finden wir heraus, wer wir sind, was für uns funktioniert und was unser Leben besser macht.

Rückschläge sind somit vergleichbar mit einem grünen Smoothie. Schmeckt zwar nicht unbedingt gut, macht dich aber gesünder und stärker.

Selbstgemachte Rückschläge

Es gibt Rückschläge, Misserfolge und Niederlagen, auf die haben wir wenig Einfluss:

  • Dein Partner geht fremd oder verlässt dich.
  • Ein geliebter Mensch stirbt.
  • Du verliest deinen Job oder wirst bei der Beförderung übergangen.
  • Dein Investment verliert an Wert und du verlierst viel Geld.

Die Wahrheit ist: Das Leben ist nicht immer fair (dazu später mehr).

Was aber auch wahr ist, ist dass viele Rückschläge selbstgemacht sind.

Denn ein Rückschlag hängt auch oft von deinen Zielen und Erwartungen ab. Du selbst setzt die Messlatte für Erfolg und Misserfolg. Und genau das ist oft ein Problem.

Häufig setzen wir uns Ziele oder haben Ansprüche an uns, die unrealistisch sind. Erreichen wir diese dann nicht, sind wir frustriert und enttäuscht.

Viele deiner Rückschläge haben mit deinen unrealistischen Zielen und Erwartungen zu tun:

  • Du nimmst dir vor, ab jetzt nie wieder Süßigkeiten zu essen.
  • Dein Ziel ist es, jeden Tag zu schreiben.
  • Du willst mit einem liebevollen Partner dein erstes Kind haben bevor du 30 bist (bist aber gerade noch Single).
  • Dein Vorsatz ist es, nie wieder mit deinem Partner zu streiten.
  • Du möchtest in 30 Tagen 5 Kilo abnehmen.

Solche und ähnliche Vorhaben führen automatisch zu Rückschlägen, Misserfolgen und Niederlagen.

Das „alles oder nichts“-Mindset

Viele Menschen haben „ein alles oder nichts“-Mindset (auch bekannt als Schwarz-Weiß-Denken).

Sie betrachten die Dinge absolut: Tag oder Nacht. Liebe oder Hass. Erfolg oder Misserfolg.

Doch in der Realität ist nichts absolut.

So ist kein Mensch per se gut oder per se schlecht. Wir sind alle nur Individuen, die Dinge tun. Manche davon sind gut, andere weniger und wiederum andere sind verdammt schlecht.

Erwarte somit nicht, die Dinge perfekt zu machen, dich immer an deine Vorhaben zu halten oder nie vom Kurs abzuweichen.

Sei mental flexibel:

  • Du kannst abnehmen, obwohl du mal Süßigkeiten isst oder dich mal vollkommen überfrisst.
  • Nur weil du verlassen wirst, heißt das nicht, dass du nie wieder eine erfüllte Beziehung führen kannst.
  • Du kannst gute Gewohnheiten entwickeln, obwohl du mal einen Tag aussetzt.
  • Nur weil dein Kind eine Fünf in der Schule bekommen hat, hast du als Vater/Mutter nicht gleich versagt.

Höre auf, die Dinge nur schwarz oder weiß zu sehen. Höre auf, Ansprüche an dich zu haben, die du nicht erfüllen kannst. Höre auf, die Dinge perfekt machen zu wollen.

Du wirst in deinem Leben noch genug Rückschläge erleben, auf die du keinen Einfluss hast. Mach dir das Leben durch dein Schwarz-Weiß-Denken also nicht noch schwerer.

Entwickle ein positives Mindset, das dir erlaubt, Fehler zu machen, Probleme neu zu betrachten und dich an neue Situationen anzupassen.

Weil dein Mindset enorm wichtig ist, um besser mit Rückschlägen umzugehen, habe ich dazu einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, die dich mental stark machen.

Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Problem: Wenn Rückschläge zur Vermeidung führen

Wie wir gesehen haben, besitzen Rückschläge auch eine positive Seite (auch wenn es meistens ein bisschen dauert, bis wir das realisieren).

Von den Vorteilen von Rückschlägen, Misserfolgen und Niederlagen profitieren wir jedoch nur, wenn wir uns dem Ganzen stellen. Lass mich das erklären.

Die größte Gefahr an Rückschlägen ist, dass sie zur Vermeidung führen.

Vielleicht wurdest du in der Liebe enttäuscht und entschließt dich deshalb unbewusst dazu, dein Herz zu verschließen und dich auf niemanden mehr einzulassen. Oder vielleicht hast du einen herben Rückschlag auf dem Weg zur Selbstständigkeit gemacht und entscheidest, dein Ziel aufzugeben.

Rückschläge sind manchmal so schmerzhaft und demotivierend, dass sie zur Vermeidung führen. Du wendest dich von deinen Zielen ab, verliest deinen Antrieb und ertrinkst im Selbstmitleid.

Doch mach dir bewusst, dass dich Vermeidung zwar kurzfristig von deinem Schmerz erlöst, aber langfristig deine Situation nur noch verschlimmert.

Wenn Vermeidung zu ungesunden Verhaltensweisen führt

In manchen Fällen führt die Vermeidung sogar zu ungesunde Verhaltensweisen.

Manche Menschen verkraften einen Rückschlag nicht und greifen zu Alkohol oder Drogen. Andere meiden das soziale Leben, ziehen sich zurück und verbringen ihren Tag mit Serien oder Videospielen. Und wieder andere suchen Trost im Essen und nehmen sehr stark zu.

Jeder fällt mal hin. Jeder wird mal enttäuscht. Jeder erlebt mal eine Niederlage.

Die Frage ist, wie wir mit Rückschlägen umgehen. Manche verkraften sie nicht und geraten in eine Negativ-Spirale. Andere hingegen nutzen sie, um daran zu wachsen und mehr aus ihrem Leben zu machen.

Damit du zu Letzteren gehörst, erfährst du jetzt, wie du Rückschläge überwinden kannst.

Rückschläge überwinden: 4 Tipps

Jeder Mensch ist einzigartig. Und genauso auch seine Rückschläge und Niederlagen.

Es gibt kein Patentrezept, um mit schwierigen Phasen und Problemen umzugehen.

Doch all diese 4 Tipps können dir sehr weiterhelfen.

1. Rückschläge sind nur Feedback

Das große Problem beim Rückschlägen ist, wenn du aus ihnen auf deinen Wert als Mensch schließt.

Wenn du also scheiterst, einen Misserfolg erlebst oder einen Fehler machst und dadurch glaubst, du bist nicht gut genug.

Wenn du dir einredest, dass du ein Versager bist, nichts richtig machst oder es nie zu etwas bringen wirst, ist ein Rückschlag wie ein Knockout in der letzten Runde.

Mach dir deshalb bewusst, was Rückschläge wirklich sind: Feedback.

Ein Rückschlag bedeutet nicht, dass du ein Versager bist. Es bedeutet nur, dass das, was du gerade tust, in dieser konkreten Situation nicht funktioniert.

So lange du etwas aus deinem Rückschlag lernst, ist es kein Rückschlag sondern eine wichtige Lektion.

Frage dich also, was du aus deinen Niederlagen und deinen Misserfolgen lernen kannst.

Das ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Doch letztendlich gibt es immer etwas Nützliches, was du für dich mitnehmen kannst – egal, wie beschissen die Situation auch gerade ist.

Etwas aus einer vergangenen Situation zu lernen ist auch enorm wichtig, um diese emotional loszulassen und wieder nach vorne zu blicken, anstatt andauernd in der Vergangenheit zu leben.

2. Schluss mit Selbstmitleid

Selbstmitleid ist ein mieses Arschloch. Denn es fühlt sich gut an.

  • Es ist leicht, anderen die Schuld zu geben.
  • Es ist leicht, zu behaupten, dass man nichts tun kann.
  • Es ist leicht, seinen Schmerz als eine Ausrede zu nutzen.

Selbstmitleid ist wie Benzin, das du in ein Feuer kippst.

Durch Selbstmitleid redest du dir selbst ein, dass du schwach und hilflos bist. Du glaubst, dass du an deiner Situation nichts ändern kannst – und genau das gibt einem Rückschlag so viel Macht über dich.

Ganz egal, wie stark dein Rückschlag ist oder wie unfair das Leben zu dir war: Höre auf, in Selbstmitleid zu versinken.

Höre auf, dich zu beklagen. Höre auf, dich als Opfer zu sehen. Höre auf, dir einzureden, dass das Leben unfair ist. Versuche stattdessen, eine Lösung zu finden.

In dem Moment, in dem du die Opferrolle ablegst und versuchst, eine Lösung zu finden, wird es dir besser gehen.

Denn plötzlich verlegst du deinen Fokus von dem, was du nicht kontrollieren kannst (die Umstände), auf das, was du kontrollieren kannst (deine Handlungen). Und dadurch bekommst du neuen Antrieb und neues Selbstbewusstsein.

Höre auf, in Selbstmitleid zu versinken. Frage dich stattdessen, was du tun kannst, um deine Situation zu verbessern.

3. Erwarte nicht, dass es einfach wird

Oft tun sich Menschen mit Rückschlägen schwer, weil sie erwarten, dass die Dinge einfach sein müssen.

Sie wollen den richtigen Partner finden, ein Business aufbauen oder endlich abnehmen und erwarten, dass es einfach wird und schnell geht.

Seit einigen Jahrzehnten haben wir in der westlichen Welt mehr Freiheit und mehr Wohlstand als je zuvor. Das hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen davon überzeugt sind, dass es ihnen gut gehen muss. Sie erwarten, dass sie ihre Bedürfnisse erfüllt bekommen, dass sie ihre Ziele erreichen und dass das Leben einfach sein muss.

Doch die große Frage ist: Wer hat jemals behauptet, dass die Dinge einfach sein müssen?

Das Leben schuldet dir nichts. Und so lange du erwartest, dass du immer das bekommen musst, was du dir wünscht, wirst du eine Enttäuschung nach der anderen erleben.

Wenn du jedoch akzeptierst, dass das Leben nicht immer einfach ist, dass Rückschläge dazugehören und dass du immer wieder Herausforderungen begegnen wirst, kannst du damit viel besser umgehen.

Erwarte also nicht, dass die Dinge einfach sein müssen. Denn oft sind sie es nicht.

4. Fokussiere dich auf den Prozess

Je mehr Zeit wir in eine Tätigkeit stecken, desto mehr erwarten wir gewisse Resultate:

  • Wenn du dich bei einer Online-Dating Seite anmeldest, willst du jemanden Tollen kennenlernen.
  • Wenn du investierst, willst du dein Geld vermehren.
  • Wenn du Diät machst, willst du abnehmen.

Doch je mehr du dich auf deine Resultate konzentrierst, desto härter werden dich Rückschläge treffen:

Wenn du auf einem tollen ersten Date warst und sich sie/er nicht mehr meldet, bist du am Boden zerstört. Und du wirst vermutlich alle Frauen/Männer auf diesem Planeten verfluchen.

Wenn du 3 Wochen auf Diät warst und nicht abgenommen hast, bist du vollkommen enttäuscht. Aus Frust isst du eine Pizza, eine Tüte Paprika-Chips und einen 500-Gramm-Becher Vanilla-Caramel Eiscreme.

Gerade in Bezug auf Rückschläge ist es somit enorm wichtig, dass du dich mehr auf den Prozess als auf das Resultat konzentrierst.

Statt zu erwarten, dass du 7 Kilo abnimmst, fokussiere dich darauf, die richtigen Gewohnheiten zu etablieren und diesen nachzugehen. Statt darauf zu hoffen, endlich online den richtigen Partner zu finden, konzentriere dich darauf, offener zu werden und generell mehr Menschen kennenzulernen.

Letztendlich hast du keinen Einfluss auf die Resultate in deinem Leben. Du kannst nur deine Handlungen beeinflussen. Anstatt nur deine Ziele im Auge zu haben, versuche regelmäßig die Dinge zu tun, die dich deinem Ziel näher bringen. Denn je mehr du dich auf deine Handlungen fokussierst, desto weniger können dir Rückschläge anhaben.

Hoffe nicht auf ein besseres Blatt, sondern spiele es besser

Wie gut du mit Rückschlägen, Niederlagen und Misserfolgen umgehst, hängt vor allem von deinem Mindset ab.

Versinkst du in Selbstmitleid und glaubst, dass du nichts mehr ändern kannst? Oder lernst du aus deinen Rückschlägen und kommst gestärkt aus der Krise heraus?

Um im Leben zu gewinnen, geht es nicht darum, die besten Karten zu haben. Es geht viel mehr darum, deine vorhandenen Karten so gut wie möglich zu spielen.

Konzentriere dich also darauf, das Beste mit dem zu machen, was du gerade zur Verfügung hast. Statt auf ein besseres Blatt zu hoffen, lerne dein Blatt besser zu spielen.

Was dir dabei helfen wird, ist ein starkes Mindset. Aus diesem Grund habe ich einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du 4 Tipps, um ein starkes und positives Mindset zu entwickeln.

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.