Selbstbewusster werden: Die ultimative Anleitung

Wünschst du dir mehr Selbstbewusstsein? In diesem Leitfaden erfährst du, wie du durch simple Tipps dein Selbstbewusstsein aufbauen und stärken kannst.

Kind ist selbstbewusst

Es gibt ein paar Dinge im Leben, von denen kann man kaum genug haben. Selbstbewusstsein ist eines davon. (Hast du etwa gerade an Sex gedacht, du Ferkel?)

Klar, es ist wichtig, dass wir an und an uns zweifeln und uns selbst hinterfragen. Ansonsten riskieren wir, immer wieder die gleichen Fehler zu machen oder zu einem selbstverliebten Menschen zu werden.

Doch generell gilt: Ein starkes Bewusstsein über das eigene Selbst ist ein wichtiger Grundstein für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben.

Weißt du aber, was das Verrückte ist?

Selbstbewusster zu werden, ist nicht schwierig.

Das Problem ist nur, dass viele Menschen ein falsches Verständnis davon haben, wie dieses Bewusstsein entsteht und was es wirklich ist. Und genau das hält sie davon ab, dauerhaft selbstbewusster zu werden.

In diesem Artikel erfährst du deshalb, was es überhaupt bedeutet, selbstbewusst zu sein und wie du in 3 Schritten dein Selbstbewusstsein aufbauen kannst.

Du bist heute lesefaul und möchtest trotzdem wissen, wie du selbstbewusster werden kannst? Die wichtigsten Punkte aus dem Artikel erfährst du auch in diesem Video:

Was ist Selbstbewusstsein und wie werde ich selbstbewusster?

Dein Bewusstsein über dich selbst ist letztendlich nichts anderes, als das Vertrauen in dich selbst und deine Fähigkeiten. Es ist die Gewissheit, dass du mit Schwierigkeiten, Hürden und Ängsten umgehen kannst.

Und genau hier entsteht das große Missverständnis, das viele Menschen davon abhält, selbstsicherer zu werden.

Selbstbewusst und stark zu sein heißt nicht, dass du keine Angst mehr hast, nicht mehr an dir zweifelst oder nie scheiterst. Es bedeutet vielmehr, dass du mit diesen Dingen OK bist.

Ein Kind lernt nicht laufen, weil es selbstbewusst ist und weiß, dass es klappen wird. Ein Kind lernt laufen, weil es für es in Ordnung ist, hinzufallen. Würde ein Kind von sich erwarten, dass es nie hinfällt, würde es nie laufen lernen.

Einer der Lebensbereiche, in denen sich die meisten Menschen mehr Selbstsicherheit wünschen, ist zum Beispiel in sozialen Situationen. Auf einer Party, dem Plausch mit dem Arbeitskollegen oder auch bei einem Date.

Was heißt es aber, in sozialen Situationen selbstsicher zu sein und ein starkes Auftreten zu haben?

Es heißt nicht, dass du nie etwas Komisches sagst, dass jeder Witz sitzt oder dass du immer weißt, was du sagen sollst. Es heißt nur, dass es dir vollkommen egal ist, etwas Komisches zu sagen, einen schlechten Witz zu machen oder nicht zu wissen, was du sagen sollst.

Paula ist selbstbewusst! Ihr ist es nämlich vollkommen egal, was andere von ihr denken…

Selbstbewusste Frau auf Fahrrad

Vor einigen Jahren war ich auf einem Date mit einer attraktiven Frau. Es entstand eine Gesprächspause und ich wusste gerade nicht, was ich sagen sollte. Ich schwieg also für zwei oder drei Minuten – war damit aber völlig OK. Plötzlich sagte mir die Frau, dass ich sie verunsichere! Sie meinte, dass ich so entspannt mit der Stille umgehe, dass sie sich jetzt unsicher fühlt. Und das ist der springende Punkt.

Ich werde oft gefragt:

„Anchu, wie werde ich offener und selbstsicherer im Umgang mit anderen Menschen?“

Kleine „Trickst“ wie bewusst zu reden oder eine bewusste Körperhaltung einzunehmen können helfen.

Doch letztendlich geht es vor allem darum, dass OK damit bist, mal nicht selbstbewusst zu sein.

Du wirst viel mehr Selbstbewusstsein ausstrahlen, wenn du damit leben kannst, einen Fehler zu machen, mal komisch zu sein, nicht immer schlagfertig bist oder etwas nicht perfekt zu beherrschen.

Und genau das ist das Paradoxe daran.

Menschen wollen bewusster mit dem eigenem Selbst werden, um alles Unangenehme – Fehler, Scheitern, Ablehnung, Zweifel – zu vermeiden. Doch erst, wenn wir das Unangenehme annehmen und akzeptieren, werden wir selbstbewusster.

Auch interessant: Selbstbewusstsein Coaching

Wie steigert man sein Selbstbewusstsein? Erlaube dir zu scheitern!

Stelle dir vor, du hast ein Date oder ein Bewerbungsgespräch.

Je mehr du dir einredest, dass dich dein Date unbedingt mögen muss oder dass du das Bewerbungsgespräch auf gar keinen Fall verkacken darfst, desto nervöser bist du. Du wirst dich verstellen, dir ständig Sorgen darüber machen, etwas Falsches zu sagen und jede Reaktion deines Gegenüber überanalysieren. Du wirst also alles andere als selbstsicher auftreten.

Wenn du jedoch OK damit bist, dass dich dein Date nicht mag oder dass du den Job nicht bekommst, dann wirst du ein besseres Bewusstsein zu dir selbst aufbauen.

“Ach, egal! Wenn mich mein Date mag oder ich den Job bekomme, cool. Und wenn nicht, ist das auch egal.“

Es ist dein Wunsch, immer zu überzeugen und stark zu sein und auf gar keinen Fall zu scheitern, der dich davon abhält, selbstbewusst zu sein.

In dem Moment, in dem du dir erlaubst, unsicher zu sein und zu scheitern, wirst du selbstbewusster und deine Unsicherheit verzieht sich genauso schnell wie dein letzter Furz.

„Anchu, das ist ja interessant. Aber wie funktioniert das?“

Schön, dass du fragst!

Das mit dem Furz: Einfach loslassen und so normal wie möglich dreinschauen.

Und OK damit zu sein, dass mal unsicher bist oder scheiterst: Unterscheide zwischen dir und dem, was du tust.

Unterscheide zwischen dir und dem, was du tust

Zu scheitern, Fehler zu machen oder komisch auf andere zu wirken ist unangenehm.

Der Trick, um damit besser umzugehen, ist dass du zwischen dir und dem, was du tust, unterscheidest.

  • Nur weil du einen Fehler machst, bist du kein schlechter Mensch.
  • Nur weil du etwas tust, was komisch ist, bist du noch kein komischer Typ.
  • Nur weil du scheiterst, bist du noch kein Versager.
Was du tust und wer du bist, sind zwei völlig verschiedene Dinge & sollten dein Selbstbewusstsein nicht negativ beeinflussen

Das Problem vieler Menschen ist, dass sie von ihren Taten auf sich als Mensch schließen. Und sich dann dafür verurteilen.

„Oh Mann! Ich habe es heute schon wieder nicht geschafft, meinem Chef mal die Meinung zu sagen. Ich bin so ein Versager und Nichtsnutz. Ich schaffe gar nichts und werde es nie zu etwas bringen.“

Zack, schon liegst du auf der Couch und frisst vor Frust Schokolade bis dir schlecht wird oder zockst die nächsten 7 Stunden Videospiele.

Mach dir bewusst, dass du OK bist, so wie du bist. Und nur, weil du mal etwas Komisches sagst, deine Angst nicht überwindest, einen Fehler begehst oder scheiterst, du noch kein schlechter Mensch bist.

Keiner ist perfekt. Höre also auf, dich selbst fertig zu machen.

Frau hat niedriges Selbstbewusstsein

„Ok Anchu. Ich sehe deinen Punkt. Nur weil ich etwas falsch mache, soll ich mich nicht gleich dafür verurteilen. Was ist aber mit den Meinungen anderer über mich? “

Guter Frage! Hast du dir schon mal überlegt, dass die Meinung eines Anderen nichts über dich aussagt?

Wenn dich jemanden kritisiert oder du abgelehnt wirst, sagt das nichts über dich aus, sondern nur über den anderen Menschen und sein Bild von dir.

Das ist auch der großen Schlüssel, um besser mit Ablehnung umzugehen. Selbstbewusste Menschen verstehen, dass sie nicht jedem gefallen können und dass eine Ablehnung nichts über sie, sondern nur über die andere Person aussagt.

Also, konzentriere dich lieber auf wichtigere Sachen!

Lass uns im Folgenden noch 2 Wege betrachten, wie du dein Selbstbewusstsein aufbauen kannst.

1. Selbstbewusster werden: Wo die Angst ist, ist der Weg!

Die meisten Menschen glauben, dass sie erst selbstbewusst sein müssen, bevor sie etwas tun, was ihnen Angst macht.

  • Eines Tage werde ich endlich selbstbewusst sein und dann werde ich alleine verreisen.
  • Wenn ich erst selbstbewusster bin, dann werde ich meinen Job wechseln.
  • Ich kann nicht auf fremde Menschen zugehen, weil ich nicht selbstbewusst genug bin.
  • Ich habe kein Selbstbewusstsein. Doch sobald ich selbstbewusst bin, werde ich Grenzen setzen und mal Nein sagen können.

Das Problem der Sache? Es verhält sich genau andersherum.

Wenn du Dinge tust, die dir Angst machen, wirst du selbstsicherer werden.

Ignoriere deine Angst!

Egal, wie selbstbewusst du bist, es wird immer Dinge geben, die dir Angst machen und dich herausfordern.

Wenn es dir ähnlich geht wie mir, dann hast du wahrscheinlich Angst davor, vor einer großen Menschenmenge zu sprechen. Doch weißt du was? So geht es fast jeder Person!

Sogar selbstbewusste Menschen, die seit Jahren vor großen Menschenmengen sprechen, sind in der Regel noch sehr angespannt und nervös im Vorfeld.

Einige Sänger behaupten zum Beispiel, dass sie selbst nach 20 Jahren noch vor jedem Konzert angespannt sind.

Angst ist eines der unangenehmsten Gefühle, die es gibt. Doch obwohl uns Angst beeinflusst, kontrolliert sie uns nicht. Und das ist der springende Punkt.

Deine Angst muss dich also nicht davon abhalten, das zu tun, was du willst.

Obwohl ich zum Beispiel Angst davor habe, vor großem Publikum zu sprechen, tue ich es.

Hatte ich Angst? Ja! Habe ich trotzdem meinen Vortrag gehalten? Ja!

Selbstbewusster werden: Anchu Kögl Vortrag

Du wirst nicht selbstbewusster werden, solange du vor deiner Angst wegrennst. Du wirst selbstsicherer werden, wenn du dich deiner Angst stellst.

Wie das funktioniert, erfährst du in diesem ausführlichen Leitfaden zum Thema Ängste überwinden.

Selbstsicherheit steigern: Fang klein an!

Die meisten Menschen, begehen den Fehler, sich zu große Herausforderungen herauszusuchen.

Nehmen wir an, du möchtest alleine verreisen, hast aber Angst davor.

Wenn du dir jetzt vornimmst, zwei Monate alleine durch Südamerika zu reisen, wirst du es wahrscheinlich nicht tun. Die Herausforderung ist schlichtweg zu groß. Und dann wirst du dir einreden, dass du ein schlechtes Selbstwertgefühl hast und ein Versager bist und dann fühlst du dich noch unsicherer und traust dich noch weniger und dann greifst du zur nächsten Wodkaflasche und alles wird noch schlimmer.

Was ist die Lösung? Dass du kleine Schritte machst.

Auf unser Beispiel angewandt:

  • Verbringe erst mal einen Nachmittag in einer Nachbarstadt. Wenn du zum Beispiel in Berlin wohnst, dann verbringe einen Nachmittag alleine in Potsdam.
  • Im nächsten Schritt verbringst du mal ein Wochenende in einer anderen Stadt. Wenn du in Köln wohnst, fahre zum Beispiel am Samstag nach Hamburg und fahre am Sonntag wieder zurück. Du verbringst also eine Nacht alleine in einer fremden Stadt.
  • Wenn du selbstbewusst genug bist, um ein kurzes Wochenende in einer fremden Stadt zu verbringen, dann kannst du mal 5 oder 7 Tage in ein anderes Land reisen. Du kannst zum Beispiel ein paar Tage in Spanien, Italien oder Frankreich verbringen.
  • Und wenn du OK damit bist, eine längere Zeit alleine in einem anderen Land zu sein, wirst du auch das Selbstbewusstsein haben, alleine nach Südamerika zu verreisen.

Kleine Erfolge steigern deine Selbstsicherheit und dein Selbstvertrauen

Selbstbewusstsein entsteht durch verschiedene Arten. Ein wichtiger Faktor ist jedoch positives Feedback.

Soll heißen: Du nimmst dir etwas vor und erreichst es. Das macht dich ein bisschen selbstsicherer. Dann nimmst du dir etwas Schwieriges vor und erreichst auch das. Und wirst dadurch stets ein bisschen stärker. Und so weiter.

Deshalb ist es so wichtig, dass du kleine Schritte gehst. Indem du immer wieder ein paar kleine Erfolge erlebst, wirst du immer etwas selbstbewusster.

Du möchtest selbstsicherer werden? Fange klein an!

Sie ist eine selbstbewusste Frau

Stell dir vor, du sollst ein ganzes Buch schreiben. Wahrscheinlich wirst du sagen: „Das schaffe ich nie!“ Was ist aber, wenn du nur einen Satz schreiben sollst? Dann wirst du sagen: „Klar, voll einfach!“

Nun, ich habe schon ein paar Bücher geschrieben. Und weißt du was? Ein Buch ist letztendlich nichts anderes, als viele Sätze hintereinander. Das Schwierige daran ist nur, diese auch sinnvoll aneinanderzureihen …

Behalte also im Hinterkopf: Egal, was du dir vornimmst oder was du erreichen willst, fange klein an.

Oder wie man so schön sagt: Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.

2. Selbstbewusster werden: Und nochmal und nochmal und nochmal

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es zwei Arten von Selbstbewusstsein gibt:

  1. Allgemeines Selbstbewusstsein
  2. Situatives Selbstbewusstsein

Allgemeines Selbstbewusstsein bedeutet, dass du dir und deinen Fähigkeiten in allen möglichen Situationen vertraust – auch in Neuen. Das erreichst du vor allem dadurch, dass du negative Erlebnisse (Fehler, Scheitern, Zweifel, abgewiesen werden, etc.) annimmst und dich nicht dafür verurteilst – wie wir vorher gesehen haben.

Situatives Selbstbewusstsein hingegen bedeutet, dass du in einer konkreten Sache sehr selbstsicher bist. Das erreichst du vor allem dadurch, dass du etwas immer wieder tust.

Ich habe 2013 das allererste Video für meinen Blog gedreht. Ich war damals unheimlich nervös, angespannt und verunsichert.

Das ist das Video:

Seit diesem Video habe ich jedoch ein paar Hundert weitere Videos gedreht. Und siehe da: Ein Video zu drehen ist für mich kein großes Ding mehr. Ich habe es so oft gemacht, dass ich mich daran gewöhnt habe und jetzt darin sehr selbstsicher bin.

Es gibt zwar gewisse Dinge, die werden uns immer ein wenig nervös machen – wie zum Beispiel auf einen fremden Menschen zuzugehen oder vor einer großen Menschenmassen zu reden. Doch generell gilt: Je öfter wir etwas machen, desto bewusster über unsere eigenes Selbst werden wir darin.

Verurteile dich nicht

Ich war vor einiger Zeit zum ersten Mal in meinem Leben beim Boxtraining. In den ersten 10 Minuten sollten wir Seilspringen, um uns aufzuwärmen.

Während die anderen zwei oder drei Minuten am Stück am Seilspringen waren, habe ich es nicht geschafft, mehr als zehnmal durch das Seil zu springen.

Doch anstatt mich darum zu kümmern, was die anderen von mir denken, habe ich mir bewusst gemacht, dass ich es gerade lerne.

Ich habe mich nicht dafür verurteilt, dass ich es nicht kann, sondern mir bewusst gemacht, dass ich darin schlichtweg keine Übung habe.

Die Sache ist die: Egal, wie selbstbewusst du bist, wenn du etwas Neues probierst, bist du wahrscheinlich nicht gut darin. Es braucht meistens seine Zeit, bis wir etwas lernen.

Kaum ein Mensch ist von Anfang an gut in etwas. Es ist ständige Wiederholung, die uns besser macht.

Übrigens: Sport ist generell ein guter Weg um dein Bewusstsein zu dir selbst zu stärken.

Wenn du etwas Neues ausprobierst, bist du wahrscheinlich erst mal nicht gut darin

Selbstbewusstes Kind surft

Der beste Weg, um mehr Bewusstsein zu dir selbst zu entwickeln: Finde etwas, was dir wirklich wichtig ist

Im Jahr 2012 habe ich mein Studium abgebrochen, um mich mit diesem Blog selbstständig zu machen. Diese Entscheidung hat mein Leben radikal verändert und hat es mir erlaubt, jahrelang um die Welt zu reisen, interessante Menschen kennenzulernen und mein Geld mit etwas zu verdienen, das mir sinnvoll erscheint.

Ich wusste damals jedoch nicht, ob ich überhaupt gut genug schreiben kann und ob ich damit jemals Geld verdienen werde.

Ich war also alles andere als selbstbewusst, was meinen Plan anging. Ganz im Gegenteil. Meine Ängste haben mich damals fast aufgefressen.

Ich habe mir ausgemalt, was passieren würde, wenn ich scheitere. Ich würde vor meinen Freunden, Bekannten und meiner Familie als Versager dastehen. Ich wäre der Idiot, der seine aussichtsreiche Karriere als Wirtschaftsingenieur im Klo herunterspült, als wäre es die Gemüsesuppe von letzter Woche.

Doch dann ich dachte mir: „Egal! Ich mach es trotzdem.“

Ich entschloss mich damals, dass mir mein Traum wichtiger ist als die aussichtsreiche Karriere, meine Ängste, die Hindernisse und die Meinungen anderer. Und genau das, ist der beste Weg, um selbstsicherer zu werden und deine Ängste zu überwinden.

Die Sache ist nämlich die: Auch du kann sofort selbstbewusst sein, wenn du entscheidest, dass dir etwas wichtiger ist als deine Angst und Unsicherheit.

Was macht dir momentan große Angst?

  • Einen fremden Menschen anzusprechen?
  • Persönliche Grenzen zu setzen?
  • Aus einem Flugzeug zu springen? (Mit Fallschirm versteht sich)
  • Alleine zu verreisen?
  • Dich selbstständig zu machen?

Vermutlich glaubst du, dass du diese Dinge nicht machen kannst, weil deine Angst zu groß ist.

Was ist aber, wenn ich dir eine Million Euro biete, damit du es tust? Könntest du es tun? Würdest du es tun? Du könntest! Und du würdest! Und das ist der springende Punkt.

Die meisten Menschen warten darauf, dass sie eines Tages selbstbewusst genug sind, um endlich das zu tun, was sie wollen. Als würde eines nachts eine gute Fee vorbeikommen und ihnen magischen Feenstaub ins Gesicht pusten und dadurch würde sich ihr Selbstbewusstsein um 3256% anheben.

Doch das wird nicht passieren. Also vergiss den Mist!

Finde stattdessen etwas, was dir wirklich wichtig ist. Etwas, was dir wichtiger ist, als deine Angst und deine Unsicherheit. Und wenn du etwas gefunden hast, was dir wirklich wichtig ist und du es einfach tust, wirst du plötzlich merken, dass du schon selbstbewusst genug bist.

Du wusstest es nur noch nicht.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Einsamkeit überwinden mit diesen wirksamen 3 Tipps

Du fühlst dich gerade etwas einsam? Dann werden die 3 Tipps aus diesem Artikel dir garantiert weiterhelfen. Im Folgenden wirst du nämlich erfahren, wie du deine Einsamkeit überwinden kannst.

  • Einsamkeit überwindenVielleicht hat sich gerade eine geliebte Person von dir getrennt.
    Und du vermisst das Gefühl von Nähe, Vertrautheit und Geborgenheit, das du mit dieser Person geteilt hast.
  • Vielleicht hast du einfach das Gefühl, nicht sonderlich viele Menschen in deinem Leben zu haben, die dich verstehen.
    Die dich so annehmen, wie du bist und bei denen du dich wohlfühlen kannst.
  • Vielleicht hast du aber auch nur einen neuen Abschnitt in deinem Leben begonnen und fühlst dich gerade noch etwas verloren.

Ein Studium zum Beispiel – oder einen neuen Job in einer neuen Stadt.

Was auch immer deine Gründe sein mögen: Gerade fühlst du dich etwas einsam.

Und das ist ok.

Denn nicht nur ist Einsamkeit ein Gefühl, dass jeder hin und wieder fühlt.

Du kannst auch etwas gegen deine Einsamkeit unternehmen.

Was?

Das verrate ich dir im folgenden Artikel. In den nächsten Abschnitten wirst du nämlich 3 Tipps bekommen, wie du deine Einsamkeit überwinden kannst.

Bevor es losgeht, solltest du jedoch eine Sache wissen:

Ich habe bereits einen Artikel zum Thema Einsamkeit geschrieben. Der Artikel, den du hier siehst, ist gewissermaßen eine Ergänzung zu dem Ersten. Trotzdem kannst du diesen Artikel auch eigenständig lesen.

So oder so wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen!

1. Einsamkeit überwinden: Nutze das Gefühl

Bereits im ersten Artikel habe ich darüber geschrieben, dass Einsamkeit ein Gefühl ist, dass erst durch Akzeptanz wieder schwindet.

Dass du dir einsame Stunden durchaus zunutze machen kannst und es genießen kannst, alleine zu sein.

Und, dass du deine Gefühle sowie Gedanken auf diese Art und Weise ungestört wahrnehmen kannst.

An dieser Stelle möchte ich nochmal näher auf den transformierenden Effekt eingehen, den eine intensiv gefühlte Emotion wie Einsamkeit für dich haben kann. Einsamkeit kann dir zum Beispiel dabei helfen, mit dir selbst vollkommen im Reinen zu sein.

Dazu müssen wir uns diese Emotion jedoch erstmal etwas näher anschauen.

Hast du dich mal gefragt, was Einsamkeit überhaupt ist?

Ich kann dir sagen, wie ich dieses Gefühl sehe: Es ist eine Vielzahl von Emotionen, die sich in dir verdichten.

  • Die Angst davor, alleine nicht klarzukommen und hilflos bzw. aufgeschmissen zu sein.
  • Das unerfüllte Bedürfnis nach menschlichem Kontakt, der nährt und befriedigt. Und sich dann als drückender Schmerz in dir niedersetzt.
  • Das Auftauchen einer Menge anderer negativer Gefühle und Gedanken, die in dir schlummern. Solcher, die normalerweise tief verborgen bleiben, wenn du dich in Gesellschaft Anderer befindest oder mit einer bestimmten Aktivität ablenkst.

Vielleicht merkst du bereits jetzt, dass Einsamkeit ein relativ Komplexes Gebilde ist. Und gleichzeitig ist es bei weitem nicht das Gespenst, als das wir es sehr oft sehen.

Vor allem aber ist Einsamkeit aber eins:

Ein sehr intensives, unangenehmes Gefühl.

Und wofür sind Gefühle da?

Sie möchten gefühlt und verstanden werden.

Verstanden deshalb, weil jedes negative Gefühl auch immer ein Anreiz sein kann, nach innen zu schauen.

Mutter Natur hat sich schließlich etwas dabei gedacht, als sie den Menschen entworfen hat. Uns zu ärgern, war nicht ihre Hauptabsicht.

Genau aus diesem Grund solltest du zumindest versuchen, negative Gefühle wie Einsamkeit nicht ausschließlich als Last zu sehen. Sondern auch als hilfreiche Signale.

Deine Einsamkeit anzunehmen und zu erforschen kann sehr schön sein

Einsamkeit überwinden

Wie du den transformierenden Effekt deiner Einsamkeit nutzen kannst

  • Sei dankbar für das Gefühl.
    Wenn du dir bewusstwirst, dass jedes aufmerksam wahrgenommene Gefühl eine Chance ist, dich selbst besser kennenzulernen, wirst du auch negativen Gefühlen mit einem gewissen Maß an Dankbarkeit begegnen. Und bereits dies wird dir helfen, deine Einsamkeit anzunehmen und aufzulösen.
  • Frage nach dem Ursprung der Einsamkeit.
    Was möchte dir das Gefühl der Einsamkeit sagen? Sind es Ängste, die hochkommen, wenn du alleine bist? Gibt es Wege, wie du dich diesen Ängsten stellen kannst? Versteckt sich hinter deiner Einsamkeit vielleicht einfach nur ein Bedürfnis nach sozialer Geborgenheit, dass befriedigt werden möchte? Wie kannst du besser für dich sorgen, damit dieses Bedürfnis befriedigt wird? Oder hat deine Einsamkeit vielleicht einen ganz anderen Ursprung?
  • Lass die Einsamkeit dein Lehrmeister sein.

Sofern du angefangen hast, dir einige dieser Fragen zu beantworte, kannst du anfangen, die daraus gewonnenen Lektionen auf dein Leben zu übertragen. Möglicherweise, indem du Schattenarbeit betreibst und dich den Wunden und Ängsten aus deiner Vergangenheit stellst. Oder, indem du anfängst, dich mehr mit Menschen zu umgeben, die dir guttun.

Du wirst merken, was für eine unglaubliche Wirkung es haben kann, wenn du deiner Einsamkeit in einem Raum von Liebe und Annahme begegnest.

Wenn du akzeptierst, dass du auch eine schwache Seite hast, die zart, verletzlich, aber auch unglaublich schön ist.

Mit dieser Einstellung wirst du früher oder später deine Einsamkeit überwinden können.

2. Einsamkeit überwinden: Schule dein soziales Gespür

Vielleicht hast du den letzten Punkt gelesen und dir gedacht:

„Das ist ja alles schön und gut. Aber was ist, wenn es bei mir einfach daran liegt, dass ich keine Freundschaften habe, die mich wirklich erfüllen? Wie soll ich dieses Problem lösen?“

Gut, dass du fragst.

Der nächste Tipp beschäftigt sich nämlich genau mit diesem Problem.

Wenn du deine Einsamkeit überwinden möchtest, lohnt es sich, Menschen in deinem Leben zu haben, mit denen du erfüllende und langfristig haltende Beziehungen aufgebaut hast. Und dafür wiederum reicht es nicht, einfach nur öfter auf Menschen zuzugehen.

Viel mehr ist es nötig, ein wirkliches Gefühl für die Bedürfnisse deiner Mitmenschen zu bekommen.

Wie ich bereits in dem ersten Artikel beschrieben habe, musst du dafür zunächst einmal eine Entscheidung treffen:

Die Entscheidung, der sozialen Domäne deines Lebens eine höhere Priorität zuzuordnen.

Auch, wenn dieser Schritt beinahe lapidar erscheinen mag, ist er sehr wichtig und wird gerne mal übersehen. Vor allem, wenn du ein eher introvertierter Mensch bist.

Als nächstes ist dann der zweite Schritt dran: Werde aktiv.

Mehr als genug Beispiele, wie du aktiver werden kannst, um neue Leute kennenzulernen, gebe ich in meinem ersten Artikel zum Thema Einsamkeit. Deswegen werde ich diesen Punkt hier einfach mal überspringen.

Die Kehrseite der Medaille

Sobald du jedoch angefangen hast, den ersten und den zweiten Schritt zu gehen, wirst du höchstwahrscheinlich folgendes feststellen:

Die Beziehungen, die sich aus diesem Verhalten ergeben, sind eher oberflächlich. So erging es mir zumindest, als ich früher angefangen habe, sozialen Kontakt stärker in mein Leben einzubauen.

Es war mir anfangs am wichtigsten, dass ich wo viele Menschen wie möglich kennenlernte.

Und dies wiederum hatte zur Folge, dass es meinen sozialen Beziehungen an Tiefe fehlte.

Einsamkeit überwinden? Mit guten Freunden geht es am besten

Einsamkeit überwinden

Wenn in Kontakt mit Menschen trittst, versuche deshalb, dir die folgenden Fragen zu stellen:

Verstehe mich nicht falsch. Ich möchte dich an dieser Stelle nicht dazu ermuntern, dich für andere zu verbiegen, deine eigenen Bedürfnisse an hintenanzustellen oder dich mit Menschen abzugeben, die dir nicht guttun.

Viel mehr möchte ich, dass du anfängst, deine Mitmenschen wirklich zu verstehen.

Und das geht nur, indem du anfängst, Anderen Raum zu geben. Indem du bereit bist, auch mal dein eigenes Ego in der Tasche zu lassen und für jemand Anderen dazu sein. Zuzuhören, wenn er oder sie es braucht und dich wirklich in dein Gegenüber einzufühlen. Und andere Menschen wirklich wichtig zu nehmen.

Dass ist es, was ich unter sozialem Gespür verstehe.

Du wirst merken, wie diese Eigenschaft dir helfen wird, wenn du deine Einsamkeit überwinden möchtest.

(Ließ auch: 7 wirksame Tipps gegen Innere Leere)

3. Einsamkeit überwinden: Werde kreativ

Auch wenn der zweite Tipp hervorragend sein mag, um langfristig deine Einsamkeit überwinden zu können:

Ihn anzuwenden und zu verinnerlichen braucht Zeit.

Aus diesem Grund habe ich abschließend noch einen Vorschlag für dich, wie du deine Einsamkeit sofort überwinden (oder zumindest etwas abmildern) kannst. Ohne dabei großartig mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Serien und (Hör)bücher

Ich wette, dass du mit diesem Tipp nicht gerechnet hast. Schließlich sind sämtliche Medien, die nicht der Selbstoptimierung und des gezielten Wachsens dienen, in Persönlichkeitsentwicklungs-Kreisen stark verrufen.

Bevor du jetzt also lauthals protestierst, beantworte mir einmal folgende Frage:

Wieso denkst du, schauen so viele Menschen Serien wie How I met your Mother oder The Big Bang Theory?

Naja, zum einen wegen der Witze. Aber vor allem aus diesem Grund:

Sie vermitteln ein Gefühl von Gemeinschaft.

Wenn wir Abend für Abend den Protagonisten unserer Lieblingsserie folgen, saugen wir etwas von dem Gefühl der Geborgenheit auf, dass diese Serien so gerne zur Schau stellen.

An grauen Tagen sorgen Serien oder Hörbücher für ein bisschen mehr Geborgenheit

Einsamkeit überwinden

Und genau dieses Gefühl ist es, was wir in akuten Zeiten der Einsamkeit so häufig vermissen.

Falls du also unter starker Einsamkeit leidest, schau dir doch einfach mal eine Serie an, die dir dieses Gefühl vermittelt. Es muss ja keine von den genannten sein.

(Hör)Bücher tun es übrigens auch. Harry Potter zum Beispiel. Dort kann man sich wunderbar in die Abenteuer von Ron, Hermine und Harry fallen lassen und fühlt sich dabei gleich ein bisschen besser aufgehoben.

Aber bevor du jetzt zum Bücher- oder Serien-Junkie wirst:

Der letzte Tipp ist als Übergangslösung gedacht. Langfristig gesehen solltest du dich immer auf dein eigenes Lebensabenteuer konzentrieren. Und in echte Freundschaften sowie einen positiven Umgang mit deinen Emotionen investieren.

Denn dann brauchst du dir keine Gedanken mehr darüber machen, wie du deine Einsamkeit überwinden sollst.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Wieso du Angst vor Veränderung hast (Und was du dagegen tun kannst)

Du hast Angst vor Veränderung? Du weißt nicht, wo diese Angst herkommt – und möchtest sie überwinden? Dann lies weiter. Denn in diesem Artikel werden wir den Ursachen deiner Angst auf den Grund gehen.

Angst vor VeränderungEgal, ob wir einen neuen Job anfangen, uns in eine neue Beziehung begeben oder eine andere wichtige Entscheidung ansteht:

Fundamentale Veränderungen in unserem Leben zuzulassen fällt uns nicht immer leicht.

Genau aus diesem Grund habe ich den folgenden Artikel geschrieben.

Hinter unserer Angst vor Veränderung stecken nämlich in allererster Linie 3 Ursachen.

  1. Die menschliche Trägheit
  2. Die Angst, zu scheitern
  3. Die Angst vor Erfolg

Was es mit diesen 3 Ursachen auf sich hat und wie du dich ihnen stellen kannst, um deine Angst zu überwinden – das erfährst du in den nächsten Absätzen.

Falls du hingegen wissen willst, wann du etwas verändern sollst, lies diesen Artikel:

Zeit für Veränderung

1. Angst vor Veränderung: Die menschliche Trägheit

Auch wenn wir Menschen die intelligentesten Wesen unseres Planeten ist, hat uns Mutter Natur einige „Programmierungen“ mit auf den Weg mitgegeben, die im 21. Jahrhundert etwas veraltet sind.

Die menschliche Trägheit ist eine dieser veralteten Programmierungen.

Doch bevor ich genauer auf uns Menschen eingehe, lass mich dir eine Frage stellen:

Weißt du, was „Homöostase“ ist?

Dieser aus der Wissenschaft stammende Begriff beschreibt nämlich die Tendenz vieler Organismen oder Systeme, einen bestimmten Grundzustand anzustreben und beizubehalten.

  • Ein Thermometer, das immer dieselbe Raumtemperatur wahrt, ist hierfür ein perfektes Beispiel.
  • Genauso ein Ökosystem, das eine Balance zwischen den Beständen verschiedener Tier- und Pflanzenarten wahrt, um optimal funktionieren zu können.
  • Oder halt der Mensch, der fast zu viele homöostatische Mechanismen besitzt, um sie alle zu nennen. Beispiele könnten hier die gleichmäßige Blutzufuhr des Gehirns oder die Aufrechterhaltung einer bestimmten Sauerstoffkonzentration in unserem Körper sein.

Das Ding ist: Eigentlich ist das Prinzip der Homöostase wunderbar. Würde es nicht existieren, wären wir kaum überlebensfähig.

Es gibt jedoch Bereiche in unserem Leben, da behindert uns unsere Homöostase mehr, als dass sie uns nützt.

Zum Beispiel, wenn es darum geht, neue, hilfreichere Glaubenssätze zu übernehmen oder einen positiveren Gefühlszustand zu erreichen.

In diesen Fällen sorgt unsere Trägheit dafür, dass wir an einer alten Verhaltensweise festhalten, die uns eigentlich gar nicht guttut.

Angst vor Veränderung

Und genauso verhält es sich mit Veränderungen.

In den meisten Verhältnissen haben wir schlicht und einfach deshalb Angst vor einer Veränderung, weil unser Organismus nicht auf Veränderung ausgerichtet ist.

Wenn du also echte Veränderungen in dein Leben integrieren möchtest, wirst du um diese zwei Schritte nicht herumkommen:

Schritt 1: Entwickle ein Bewusstsein für deine eigene Trägheit

Allein diesen Artikel zu lesen ist schon mal ein guter Anfang. Wenn du allerdings einen Schritt weitergehen und dich wirklich freimachen möchtest, solltest anfangen, deine eigene Homöstase zu verstehen.

Stelle dir dazu das nächste Mal, wenn eine Veränderung ansteht, folgende Fragen:

  • Welcher Zustand ist es, an den ich mich bereits gewöhnt habe?
  • Ist es ein bestimmtes Gefühl, eine bestimmte Art zu denken, ein bestimmtes Umfeld oder etwas ganz anderes?
  • Halte ich nur an diesem Zustand fest, weil ich ihn gewöhnt bin? Oder habe ich einen guten Grund dafür, daran festzuhalten?
  • Falls es keinen Grund – was könnte mir helfen, mich leichter davon zu trennen? Und meine Angst vor Veränderung loszulassen?

Du wirst merken, dass allein ein Bewusstsein dafür, woran du gerade festhältst, schon eine befreiende Wirkung haben kann.

Schritt 2: Just do it!

Wenn du aufmerksam meine Artikel liest, wirst du hier gemerkt haben, dass ich diesen Spruch schon einmal verwendet habe.

Und das nicht ohne Grund.

Einfach aktiv zu werden, auch wenn man Angst hat, ist nämlich einer der besten Wege, um deine Angst zu überwinden.

Angst vor Veränderung

Wieso?

Weil du oft nur mit einer gewissen Menge an Anstrengung aus deiner eigenen Trägheit losreißen kannst.

  • Du willst in eine neue Stadt ziehen und hast Angst davor? Trickse deine Angst aus, indem du anfängst zu planen, bevor sich die Stimme in deinem Kopf zu Wort melden kann.
  • Du hast in der Bahn einen interessanten Menschen gesehen? Sag einfach mal „Hallo“.
  • Du möchtest dich selbstständig machen? Leg los und fange an, eine Stunde pro Tag in dein Vorhaben zu investieren.

Du wirst merken, dass diese Schritte dir helfen werden, dich deiner Angst vor Veränderung zu stellen.

2. Angst vor Veränderung – Angst, zu scheitern?

Auch wenn die eigene Trägheit der wahrscheinlich häufigste Grund für unsere Angst vor Veränderung ist, gibt es noch einen weiteren, der fast genauso häufig eine Rolle spielt:

Die Angst zu scheitern.

Angst vor Veränderung

Zum Beispiel dann, wenn es darum geht, auf andere Menschen zuzugehen.

Oder darum, eine eigene Idee umzusetzen.

Ob die Angst vor Veränderung bei dir darin begründet liegt, dass du dich fürchtest zu scheitern, kannst du schnell herausfinden. Und zwar, indem du dir folgende Fragen stellst:

Wenn du an die bevorstehende Veränderung in deinem Leben denkst – tauchen dann Horrorszenarien auf? Oder ist es ein warmes, schönes Gefühl, das dich überflutet?

Ist ersteres der Fall, liegt das wahrscheinlich daran, dass du Angst hast, zu scheitern.

Was aber kannst du jetzt tun, um deiner Angst vor dem Scheitern entgegenzuwirken?

1. Stelle dir das Schlimmste vor

Diesen Punkt habe ich bereits in mehreren Artikeln angesprochen. Nichtsdestotrotz mache ich es hier noch einmal. Einfach, weil es fast keine bessere Methode gibt, um mehr Entspannung in dein Leben zu bringen.

Das nächste Mal, dass du Angst vor einer Veränderung bzw. vor dem Scheitern hast, nimm dir einen Stift und ein Blatt Papier. Nun schreibe so detailliert wie möglich auf, was die schlimmsten Folgen sind, die diese Veränderung mit sich bringen könnte.

Als nächstes drehst du das Blatt um. Du schreibst nun auf die Rückseite für jede schlimme Eventualität auf, wie du in diesem Fall vorgehen könntest, um den Schaden zu minimieren. Oder adäquat mit der Situation umzugehen.

Dies ist die Kurzform einer Methode, die Fear Setting genannt wird. Sie ist durch Tim Ferriss, einen der bekanntesten Autoren der Persönlichkeitsentwicklung, bekannt geworden.

Schnell wirst anhand dieser Methode feststellen, dass die Dinge meistens gar nicht so schlimm sind, wie du es dir vorgestellt hast.

Und dass es für nahezu jede Katastrophe eine positive Lösung gibt.

2. Erschaffe positive Bilder in deinem Kopf

Jetzt, wo du dich mit der negativen Seite der Veränderung befasst hast, ist die positive dran. Damit gelingt es dir in vielen Fällen nicht nur, die Angst zu scheitern zu minimieren.

Du kannst deine Angst sogar in Vorfreude verwandeln.

Wie dir dies gelingt?

Nimm dir ein paar ruhige Minuten Zeit, um dir auf einem Blatt alle positiven Dinge zu notieren, die passieren könnten, wenn die Veränderung in deinem Leben eintritt.

Wenn du in einem neuen Job einsteigst, könnten das zum Beispiel eine bessere Bezahlung oder freundliche Arbeitskollegen sein sowie ein Umfeld, in dem du dich kreativ entfalten kannst.

Nachdem du dies getan hast, gehe die Liste noch einmal durch. Setze dich jetzt auf deinen Sessel oder einen Stuhl und schließe deine Augen.

Stelle dir nun für fünf bis zehn Minuten vor, wie sich diese positiven Veränderungen in deinem Leben anfühlen würden.

Versuche sie dir so bildlich wie möglich vorzustellen und mit allen Sinnen lebendig werden zu lassen.

Angst vor Veränderung

Du wirst erstaunt sein, wie diese Übung deine Wahrnehmung verändern kann.

Aber aufgepasst: Es gibt Veränderungen, zu denen sich nur sehr schwer ein positives Bild im Kopf kreieren lässt.

Falls du merkst, dass du also mit dem zweiten Teil der Übung deine Schwierigkeiten hast, versuche es nicht zu erzwingen. Und beschränke dich stattdessen auf den ersten Schritt.

3. Angst vor Veränderung – Angst vor Erfolg?

Dieser letzte Punkt wird dich vielleicht etwas verwirren.

Wieso sollte man Angst vor Erfolg haben?

Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten. Der erste Teil der Antwort ist sehr eng mit dem Thema Homöostase verbunden.

Oft ist es eine Veränderung in unserem Leben auch eine Chance für neue Lernerfahrungen und Wachstum. Denn nicht selten verändern sich damit die Dinge zum Positiven.

Das Problem ist: Hin und wieder hält uns unser eigenes Selbstbild davon ab, diesen nächsten Schritt in unserer Entwicklung zu gehen. Und stattdessen haben wir Angst vor Veränderung.

Angst vor Veränderung

Nehmen wir mal an, dass du als Kind nicht besonders gut in der Schule warst. Sowohl deine Eltern als auch andere Klassenkameraden haben es dich wissen lassen, dass sie dich als Versagerin sehen.

Da die Meinungen deines Umfeldes zu dieser Zeit noch eine sehr große Bedeutung für dich hatten, hast du sie einfach als Wahrheit angenommen.

Und das Selbstbild eines Versagers kreiert.

Nun – viele Jahre später – gibt es keinen mehr, der dich als Versager bezeichnet.

Dein Selbstbild jedoch ist geblieben.

Und genau das hält dich nun davon ab, eine Unternehmung zu starten, die nicht mit diesem Bild übereinstimmt. Zum Beispiel könnte dies die Gründung eines eigenen Business‘ sein.

Natürlich handelt es sich hierbei lediglich um ein Beispiel.

Aber vielleicht wirst du auch in deinem Leben eigene Beispiele für ein Selbstbild finden, dass dich in mancherlei Hinsicht zurückhält.

Der wichtigste Schritt, um deine Angst vor Erfolg zu mindern, ist, diese erst einmal zu erkennen. Fange deshalb an, Innenschau zu betreiben.

  • Welche Erfahrungen haben dich geprägt?
  • Welches Selbstbild könnte aus diesen Erfahrungen entstanden sein?
  • Wie hält dich dieses Selbstbild jetzt zurück – und sorgt dafür, dass du Angst vor Veränderung hast?
  • Wie kannst du es schaffen, diesen Teil deines Selbstbildes loszulassen? Und neue Erfahrungen in deinem Leben willkommen zu heißen?

Ob du dich deiner Angst stellst und Veränderung zulässt oder nicht – einer Sache solltest du dir bewusst sein:

Die meisten Menschen ärgern sich viel häufiger über die Dinge, die sie nicht gemacht haben, als über die, die sie in Angriff genommen haben.

Falls also ein neues Kapitel in deinem Leben ansteht – sei mutig. Und stell dich deiner Angst vor Veränderung.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Grenzen setzen? Mit diesen 5 Tipps schaffst du es!

Hast du immer wieder Schwierigkeiten, für deine eigenen Werte einzustehen? Beschleicht dich häufiger das Gefühl, dass deine Mitmenschen auf dir herumtrampeln, ohne dass du etwas dagegen machst? Dann lies diesen Artikel! Denn hier erfährst du, wie du endlich Grenzen setzen kannst.

  • Grenzen setzen

    Dein Chef hat dich zu Überstunden verdonnert, obwohl du dir vorgenommen hast, nie wieder welche zu machen.

  • Du bist mit ein paar Freunden unterwegs, als einer von ihnen eine abfällige Bemerkung über deinen Kleidungsstil macht. Anstatt zu kontern, nimmst du die Erniedrigung einfach hin.
  • Auf deine Verabredung wartest du jetzt schon seit einer halben Stunde. Als sie dann endlich erscheint, schluckst du deine Wut jedoch lieber herunter. Etwas zu sagen wäre doch wirklich nicht angebracht.
  • Immer, wenn dich ein Freund um einen Gefallen bittet, kannst du nicht nein sagen. Und das, obwohl du dein Helfersyndrom so gerne überwinden würdest.

Kennst du diese oder ähnliche Situationen?

Wenn ja, hast du mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit Probleme damit, deine eigenen Grenzen zu setzen und diese zu wahren.

Die gute Neuigkeit ist: Du bist nicht der einzige, dem es so geht.

Weil es aber manchmal nicht so einfach ist, für sich selbst einzustehen, habe ich den folgenden Artikel geschrieben. Anhand von 5 Tipps werde ich dir hier verraten, wie du am besten Grenzen setzen kannst.

1. Grenzen setzen: Mach sie dir bewusst

Dieser erste Schritt klingt nahezu banal.

Und dennoch – wenn du Grenzen setzen und von anderen Menschen Respekt einfordern möchtest, musst du zunächst einmal deine Grenzen kennen.

Nehmen wir einmal folgendes Beispiel:

Wenn du selbst ein Mensch bist, für den Pünktlichkeit ein hoher Wert ist, wirst du immer wieder mit anderen Menschen, denen diese nicht so wichtig ist, in Konflikt geraten.

Um diesem Konflikt vorzubeugen, sollte dir allerdings erst einmal bewusst sein, dass Pünktlichkeit für dich einen hohen Stellenwert hat. Und Unpünktlichkeit eine Grenzüberschreitung darstellt.

Ist dir diese Grenze nicht bewusst, kannst du sie anderen gegenüber auch nicht kommunizieren.

Logisch, oder?

Falls du also mit dem Grenzen Setzen Schwierigkeiten hast, gehe zunächst einmal in dich und stelle dir folgende Fragen:

  • Welche Dinge sind mir wichtig? Was sind meine Werte?
  • In welchen Situationen habe ich das Gefühl, übergangen oder unfair behandelt zu werden? In welchen fühle ich mich wohl und respektiert?
  • Welches Verhalten sollten meine Mitmenschen mir gegenüber (nicht) an den Tag legen?

Manchmal musst du ganz genau hinschauen, um herauszufinden, wo deine Grenzen liegen

Grenzen setzen

„Ich weiß doch aber gar nicht, was meine Werte und Grenzen sind“

Wenn du anfängst, dir diese Fragen zu stellen, kann es sein, dass du gar keine richtigen Antworten darauf findest. Dass du unsicher darüber bist, was dir eigentlich wichtig ist und was nicht.

Dies liegt schlicht und einfach daran, dass du das Gespür für dich selbst verloren hast. Du warst solange damit beschäftigt, dich an den Werten und Grenzen anderer zu orientieren, dass du es dir nie zur Gewohnheit gemacht hast, nach innen zu schauen. Und jetzt bereitet dir der Prozess der Innenschau Schwierigkeiten.

Vielleicht magst du dich fragen, wieso es überhaupt so weit kommen konnte.

Die Antwort auf diese Frage fällt für jeden Menschen unterschiedlich aus. Oft ist es jedoch so, dass der starke Fokus nach außen in den Erfahrungen deiner Kindheit verwurzelt ist. Möglicherweise wurde deine Empfindens-Welt – deine Gefühle, Gedanken und Sorgen – als Kind nicht hinreichend von elterlicher Seite beachtet und wahrgenommen. Und so hast du gelernt, deiner inneren Stimme zu misstrauen.

Jetzt, wo du dir dessen bewusst bist, darfst du jedoch wieder anfangen, auf dich selbst zu hören. Nach innen zu spüren und deine Bedürfnisse und Werte wahrzunehmen. Um dann letztendlich eigene Grenzen erkennen zu können.

2. Grenzen setzen: Kommuniziere besser

Jetzt, wo du dir deiner Grenzen bewusstgeworden bist, steht der nächste Schritt an:

Teile anderen deine Grenzen mit.

Denn deine Mitmenschen können deine Grenzen nur dann einhalten, wenn sie diese auch kennen.

Schließlich hat jeder Mensch andere Grenzen. Und manche Menschen werden deine Grenzen erst dann erkennnen, wenn du sie ihnen sehr eindrücklich beibringst.

Bis hier hin und nicht weiter – wenn du Grenzen setzen möchtest, kann ein Megaphon nicht schaden

Grenzen setzen

Aus diesem Grund lohnt es sich, dir für Situationen, in denen deine Grenzen in der Vergangenheit häufiger überschritten wurden, einen Schlachtplan zurechtzulegen.

  • Du möchtest dich gegen respektlose Kommentare wehren können?
    Überlege dir vorher, wie du in einer Situation reagierst, in der dich jemand dumm anmacht. Du kannst zum Beispiel an deiner eigenen Schlagfertigkeit arbeiten. Falls dir das zu viel ist, kannst du dir aber auch vorher überlegen, wie du deinem Gegenüber sanft aber bestimmt klarmachst, dass du sein Verhalten nicht tolerierst.
  • Du willst lernen, dich weniger häufig zu Dingen überreden zu lassen, auf die du eigentlich gar keine Lust hast?
    Sei gewappnet und lege genau fest, wann du mit einem entschiedenen Nein reagieren möchtest.
  • Du hast das Gefühl, dass eine deiner Freundschaften zu einseitig verläuft? Und dass du immer derjenige bist, der mehr gibt?
    Sei deinem Freund gegenüber ehrlich. Und fang an, in der Freundschaft eigene Bedürfnisse zu äußern.

Letztendlich hast du in jeder Situation, mit der du unzufrieden bist, drei Möglichkeiten. Du kannst die Situation annehmen, sie verändern oder sie verlassen.

Eine Verletzung deiner eigenen Grenzen zuzulassen, würde bedeuten, die Situation anzunehmen. Und genau das willst du nicht.

Was du machen kannst, ist deine Situation mit einem spezifischen Schlachtplan zu ändern. Wie dir dies am besten gelingt, hast du gerade gelernt.

Es gibt aber noch eine Möglichkeit: Verlasse die Situation. Denn auch so kannst du erfolgreich Grenzen setzen.

3. Grenzen setzen: Trenne dich von Menschen, die deine Grenzen verletzen

  • Die Arbeitskollegin, die immer unfreundlich ist und einen gehässigen Kommentar für dich bereithält.
  • Das Familienmitglied, das sich immer noch über deine Karriereentscheidung beschwert.
  • Der Freund, der dir häufig Dinge verspricht, nur um sich dann nicht daran zu halten.

Es gibt immer wieder Menschen, die deine Grenzen einfach nicht respektieren.

Egal wie verständnisvoll und geduldig du versuchst, sie ihnen beizubringen. Zudem gibt es Personen, die einfach komplett andere Werte haben als du. Es kann beispielsweise sein, dass du ein sehr verbindlicher Mensch bist, deinem Gegenüber Verbindlichkeit aber überhaupt nicht wichtig ist.

In beiden Fällen solltest du den Kontakt zu dieser Person stark minimieren. Oder ihn sogar abbrechen.

Auf diese Art und Weise zeigst du, dass du Respekt vor dir selbst hast und dir nicht alles gefallen lässt. Und dies wiederum gibt dir mehr Selbstbewusstsein, auch in Zukunft deine eigenen Grenzen setzen zu können.

In der Theorie ist es dies übrigens leicht gesagt. Viel schwerer ist es, diesen Tipp in die Praxis umzusetzen.

Denn klare Grenzen zu ziehen, kann andere Menschen oft vor den Kopf stoßen – oder gar verletzen.

Wenn du Grenzen setzen möchtest, gehe deinen eigenen Weg

Grenzen setzen

Falls du also merkst, dass du Schwierigkeiten damit hast, dich von einer Person zu trennen, die deine Grenzen verletzt, spür doch mal in dich hinein:

  • Wieso hältst du an dieser Person fest?
  • Welchen Schmerz oder welches Muster erhältst du damit unbewusst aufrecht?
  • Was ist schlimmer, dein eigener Schmerz oder die Möglichkeit, dass du den anderen Menschen vor den Kopf stoßen könntest?
  • Wie kannst du diesen Schmerz oder dieses Muster anschauen – und letztendlich auflösen?

Bereits am Anfang dieses Artikels haben wir bereits gelernt, dass es oft Erfahrungen aus unserer Vergangenheit sind, die uns davon abhalten, für unsere Werte und Grenzen einzustehen.

Und meistens sind es diese Erfahrungen, die auch dafür sorgen, dass wir an einer bestimmten Person festhalten.

Wieso?

Aus dem gleichen Grund, aus dem das Kind eines Alkoholikers sich später oft auch einen Alkoholiker als Partner sucht. Wir fühlen uns oft zu genau den Erfahrungen hingezogen, die wir bereits in der Vergangenheit gemacht haben.

Wenn du also Grenzen setzen möchtest und die Verbindung zu einem Menschen, der diese missachtet, kappen willst, beobachte dich selbst. Du wirst feststellen, dass allein das Bewusstsein darüber, wieso du an diesem Menschen festhältst, dafür sorgt, dass du ihn leichter loslassen kannst.

Apropos Innenschau – am besten wirst du anderen gegenüber Grenzen setzen können, wenn du anfängst, dich selbst besser zu behandeln.

4. Grenzen setzen: Sei dein eigenes Vorbild

Bisher haben wir uns nur damit beschäftigt, was es heißt, anderen gegenüber Grenzen zu setzen.

Das Interessante ist jedoch:

Oft verletzen wir unsere eigenen Grenzen genauso oft, wie es andere tun. Oft wissen wir ganz genau, was gut und richtig für uns ist. Und verhalten uns trotzdem ganz anders.

Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du, wer deine Grenzen am meisten verletzt

Grenzen setzen

Wenn du also möchtest, dass deine Mitmenschen dich mehr respektieren und achten, fange mit dir selbst an.

  • Gönne dir Zeiten der Erholung und schöne Dinge, wenn du das Bedürfnis dazu hast.
  • Beobachte, in welchem Ton du mit dir selbst kommunizierst. Frage dich: „Gehe ich manchmal zu hart mit mir ins Gericht? Wie oft verletze ich meine eigenen Grenzen?“ Versuche, dich selbst mit mehr Wohlwollen zu behandeln. Verzeihe dir Fehler und erkenne, dass du auch nur ein Mensch bist.
  • Fange an, Verhaltensweisen an dir zu ändern, die nicht deinen Werten entsprechen. 

Du wirst es merken: Wenn du anfängst, mehr auf deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen einzugehen, wirst du anderen Gegenüber ebenfalls besser Grenzen setzen können.

5. Grenzen setzen: Setze dich nicht unter Druck

An dieser Stelle wird es etwas paradox. Denn auch, wenn deine Entscheidung, mehr auf dich zu achten und deine eigenen Grenzen zu wahren, sehr gut ist, birgt sie eine Gefahr:

Und zwar die, dass du dich jetzt nur noch mehr unter Druck setzt.

Nun, wo du weißt, wie du deine eigenen Grenzen setzen kannst, mag es sein, dass Folgendes passiert:

Du stellst immer häufiger fest, in welchen Situationen du deine Grenzen stärker verteidigen solltest. Gleichzeitig wird dir aber bewusst, dass dir dies nicht in jeder dieser Situationen gelingt. Und schließlich fängst du an, dich dafür zu verurteilen. Und dir zu sagen, dass du ja immer noch nichts dazugelernt hast.

Diese Entwicklung ist normal. Gerade, wenn du ein  ambitionierter Mensch bist, wirst du versuchen, Veränderungen in deinem Leben so schnell wie möglich herbeiführen zu wollen.

Jede bedeutsame Veränderung in unserem Leben braucht jedoch Zeit. Und deshalb wird es dir nicht weiterhelfen, wenn du dich selbst verurteilst.

Wenn du es also nicht jedes Mal schaffst, für deine Grenzen einzustehen, ist dies überhaupt nicht schlimm. Anstatt dich zu verurteilen, sei viel mehr stolz auf dich.

Wieso?

Weil es dir wieder einmal gelungen ist, dich selbst zu beobachten. Und festzustellen, was richtig ist für dich und was nicht.

Wenn du dann anfängst, hin und wieder einen positiven Impuls in die richtige Richtung zu setzen, wird es dir schon bald nicht mehr schwerfallen, deine eigenen Grenzen zu wahren.

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7 Tipps für schlechte Laune (Und was du daraus lernen kannst)

Du hast schlechte Laune? Du möchtest noch mehr davon? Gut. In diesem hundert Prozent ernst gemeinten Artikel verrate ich dir nämlich, wie du dafür sorgst, dass du deine schlechte Laune so gut wie möglich auskosten kannst.

Schlechte LauneWie gesagt – alles, was ich hier schreibe, solltest du auf jeden Fall für bare Münze nehmen.

Vielleicht kennst du diese Situation: Irgendetwas hat dir schon wieder schlechte Laune bereitet.

Zum Beispiel das Wetter, ein verschobenes Date oder eine ausbleibende Beförderung. Oder vielleicht bist du auch völlig ohne Grund schlecht gelaunt.

Nun sitzt du zuhause und bläst Trübsal. Du fängst schon an, dich so richtig in deiner schlechten Laune zu wälzen, als das Telefon klingelt.

Ein guter Freund von dir ist am Apparat. Du fängst an, mit ihm über dein Problem zu reden und merkst, wie sich deine Laune plötzlich bessert.

Aber halt mal! Das wolltest du doch jetzt auch wieder nicht, oder? Viel mehr wolltest du deine schlechte Laune so richtig genießen.

Damit dir so etwas in Zukunft nicht nochmal passiert, habe ich in diesem Artikel 7 Tipps für dich zusammengestellt, die garantiert für schlechte Laune sorgen.

Vertrau mir: Die Tipps funktionieren. Ich habe sie selbst ausprobiert…

1. Tipp für schlechte Laune: Selbstmitleid

Dieser erste Tipp für schlechte Laune ist wohl gleichzeitig der effektivste. Sobald du nämlich anfängst, dich selbst zu bemitleiden, garantierst du, dass du dich schlecht fühlst.

Wieso?

Zum einen, weil du dadurch eine Opferhaltung einnimmst, aus der heraus es fast unmöglich ist, irgendetwas zur Lösung deiner Probleme beizutragen. Schließlich sind ja alle anderen daran schuld, dass es dir schlecht geht – du jedenfalls nicht.

Zum anderen ist es ziemlich schwierig, sich gleichzeitig selbst zu bemitleiden und gute Laune zu haben. Probiere es doch einfach mal aus. Du wirst sehen, dass es dir nicht gelingen wird.

Dieser Mops weiß Bescheid: Selbstmitleid ist der Tipp für schlechte Laune

Schlechte Laune

Aus diesem Grund habe ich im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt, wie du dein Selbstmitleid maximieren kannst:

Vergleiche dich mit anderen

Kennst du diese Freundin, der gefühlt alle Sachen zufliegen? Wieso geht es dir nicht genauso?

Wenn du dein Selbstmitleid steigern willst, ist es sehr wichtig, dass du dich mit anderen vergleichst, die dir in irgendeinem Aspekt des Lebens überlegen sind. Und dann sage dir, dass du ein trauriges Dasein fristen musst, weil alle anderen es besser haben als du.

Sehr wichtig: Vergleiche, die dich besser dastehen lassen, taugen nichts. Die Auswahl der passenden Person zum Vergleich – Filmstars, Spitzensportler oder andere Koryphäen eignen sich daher am besten.

Suche nach Beweisen in deiner Vergangenheit

Lass mich raten – du hattest es nicht einfach als Kind, oder?

Na siehst du – da haben wir‘s schon.

Das ist Grund genug, dich selbst zu bemitleiden.

Versuche, deine Vergangenheit nochmal ganz genau zu durchforsten.

Welche Ereignisse haben in dir Traumata hinterlassen? Und können jetzt als Beweis dafür dienen, dass du nichts als Elend verdient hast?

Waren deine Eltern nicht genug für dich da? Hast du immer zu wenig Geschenke zum Geburtstag bekommen? Oder bist du einfach unter dem falschen Sternzeichen geboren?

Bleibe passiv

Kennst du dieses Gefühl, wirklich etwas zu bewegen?

Zum Beispiel, wenn du ein neues Projekt startest oder ein Treffen mit ein paar Freunden organisierst?

Dieses Gefühl, etwas anzupacken, wirklich etwas zu bewirken?

Schrecklich. Genau das wollen wir vermeiden.

Deshalb ist es ausgesprochen wichtig, dass du alle Aktivitäten, die dir dieses Gefühl vermitteln, unterlässt.

Am besten du bleibst einfach komplett passiv, machst, was man dir sagt und überlässt dein Leben dem Schicksal. Und schon ist dir die schlechte Laune gewiss.

(Lies auch: 10 Lebensweisheiten, die du kennen solltest)

2. Tipp für schlechte Laune: Ernsthaftigkeit

Humor ist der Feind der schlechten Laune. Ohne Spaß – ich habe es in einem Selbstexperiment ausprobiert:

Immer, wenn ich gelacht habe, fiel es mir sehr schwer, meine schlechte Laune aufrechtzuerhalten.

Aus diesem Grund solltest du unbedingt auf Humor verzichten. Und zwar für immer.

  • Keine lustigen Videos oder Serien mehr.
  • Keine Treffen mit Leuten, die dich zum Lachen verführen.
  • Und auch keine selbstironischen Kommentare – oder irgendwelche anderen Maßnahmen, die dazu führen, dass du das Leben nicht so ernst nimmst.

Ich weiß: diese Tipps zu befolgen mag nicht immer einfach sein. Wenn du aber konstant schlechte Laune haben willst, brauchst du nun einmal eine gewisse Portion Selbstdisziplin.

Um ernst zu sein, brauchst du vor allem eins – den passenden Gesichtsausdruck

Schlechte Laune

3. Tipp für schlechte Laune: Stress

Ich liebe Stress.

Er hat so viele negative Effekte, dass man ihn als wahres Wundermittel für ein miserables Leben bezeichnen kann.

Und genau deshalb ist es auch wichtig, dass du dauerhaft gestresst bist, wenn du für anhaltende schlechte Laune sorgen möchtest.

Wie dir das am besten gelingt?

  • Plane immer mehr Dinge, als du schaffen kannst.
    Dadurch garantierst du, dass du jederzeit gehetzt bist und nie zur Ruhe kommst. Es sollte in deinem Leben immer noch etwas zu erledigen geben, damit sich Entspannung gar nicht erst einstellen kann. Übrigens: Diesen Tipp kannst du auch wunderbar mit dem ersten Tipp verbinden. Schließlich bist du höchst bemitleidenswert, wenn du den ganzen Tag unter der untragbaren Last deines selbstgemachten Stresses zu leiden hast.
  • Verbanne Prioritäten aus deinem Leben. 
    Hast du schon einmal etwas davon gehört, Prioritäten zu setzen? Sich immer nur auf ein oder zwei wichtige Lebensziele auf einmal zu konzentrieren und den Rest an die zweite Stelle zu setzen?
    Was für ein Unsinn. Schlechte Laune wirst du mit diesem Tipp ganz sicher nicht bekommen. Deswegen solltest du es dir angewöhnen, jeder noch so kleinen Sache in deinem Leben – zum Beispiel deinen Emails, dem Wohlbefinden der Nachbarskatze oder dem neusten Promi-Skandal deine maximale Aufmerksamkeit zu widmen.
  • Nutze jede freie Minute, um auf dein Handy zu schauen.
    Smartphones sind wunderbar. Deswegen solltest du ihre Stress fördernde Wirkung unbedingt ausschöpfen. Und mindestens zehnmal pro Stunde auf dein Smartphone gucken. Zum Beispiel, um deine WhatsApp-Nachrichten zu checken. Oder wahllos auf Facebook herumzuscrollen. Wichtig ist dabei nicht, ob du dich entspannst oder auch nur ansatzweise gut fühlst. Hauptsache, du kommst nicht zur Ruhe.

Stress – der Geheimtipp für schlechte Laune

Schlechte Laune

4. Tipp für schlechte Laune: Einsamkeit

Schlechte Laune kannst du in nahezu jeder Situation haben – alleine oder in Gesellschaft.

Was du aber unbedingt vermeiden solltest, wenn du deine schlechte Laune behalten willst:

Kontakt zu Menschen, die dir guttun.

Dieser sorgt nämlich dafür, dass es dir sofort gut geht – und das willst du ja nicht.

Stattdessen empfehle ich dir, so viel Zeit wie möglich alleine in deinem Zimmer zu verbringen. Am besten ist es, wenn du diese Zeit mit Filmen, Serien oder anderen Dingen füllst, die du eigentlich gar nicht magst.

Oder du schaust dir auf diversen sozialen Netzwerken an, wie viel Spaß deine Freunde haben, während du einsam und alleine bist.

Auch in dieser Situation kannst du dich übrigens wunderbar selbst bemitleiden. Vielleicht merkst du jetzt schon, wie einfach es ist, schlechte Laune zu haben.

Einsamkeit und schlechte Laune sind wie Pech und Schwefel

Schlechte Laune

5. Tipp für schlechte Laune: Grübeln

Dieser Tipp ist sehr eng mit dem letzten verbunden. Jetzt, wo du alleine bist, hast du nämlich auch sehr viel mehr Zeit zum Grübeln.

Und es gibt kaum etwas, das besser ist, um schlechte Laune zu verursachen, als Grübelei.

Diese will allerdings gelernt sein.

Wie grübelst du also richtig?

  • Achte darauf, dass sich deine Gedanken immer um dasselbe Thema drehen. Am besten wählst du außerdem etwas aus, auf das du gar keinen Einfluss hast – zum Beispiel den nächsten dramatischen Tweet von Donald Trump.
  • Versuche auf keinen Fall, eine wirkliche Lösung für dein Problem zu finden. Das würde nämlich nur dazu führen, dass du aufhörst, zu grübeln. Und das wollen wir ja wirklich nicht.
  • Mache dir so viele Sorgen wie möglich. Dafür ist es am besten, wenn du immer nur nach Gründen suchst, dir Sorgen zu machen. Nie nach Argumenten, um deine Sorgen zu entkräften.

Du wirst es merken – Grübeln ist ein sehr effektiver Tipp für schlechte Laune

Schlechte Laune

6. Tipp für schlechte Laune: Stillsitzen

Auch dieser Tipp lässt sich hervorragend mit dem vierten Tipp verbinden.

Sobald du nämlich einsam in deinem Kämmerlein sitzt, brauchst du dich nicht mehr zu bewegen.

Also wirklich gar nicht. Du kannst stundenlang an deinem Schreibtisch sitzen oder in deinem Bett liegen, ohne dass es jemanden stört.

Und das ist wunderbar.

Körperliche Aktivität könnte dir deine schlechte Laune nämlich sofort wieder zunichtemachen. Und das nach allen Anstrengungen, die du unternommen hast, um sie aufrechtzuerhalten.

Herumgehampel dieser Art wird dir ganz sicher keine schlechte Laune bereiten

Schlechte Laune

Wenn du dies vermeiden möchtest, solltest du unbedingt auf folgende Aktivitäten verzichten:

  • Tanzen oder feiern gehen.
  • Fahrradfahren oder Spazierengehen.
  • Jede Art von Sport – besonders Sportarten, die dir Spaß machen.
  • Generell jegliche Form von Bewegung an der frischen Luft.

Du wirst dich an meine Worte erinnern, wenn du dich das nächste Mal aus Versehen etwas zu viel bewegt hast. Und deine schlechte Laune auf einmal futsch ist.

(Lies auch: Wie du deine Minderwertigkeitskomplexe überwindest)

7. Tipp für schlechte Laune: Überhöhte Erwartungen

Eine Enttäuschung ist einer der sichersten Wege zur schlechten Laune.

Und wie fabrizierst du Enttäuschungen am besten?

Durch übertrieben hohe Erwartungen.

Wenn du ein paar Inspirationen brauchst, wie du überhöhte Erwartungen aufbauen kannst – hier sind sie:

  • Gehe davon aus, dass du noch in diesem Monat deinen Traumpartner finden wirst.
  • Greif nach den Sternen. Eine Verdopplung deines Einkommens müsste innerhalb der nächsten Wochen auf jeden Fall drin sein.
  • Nimm an, dass jeder Mensch, dem du begegnest, dir wohlgesonnen ist. Egal, wie du dich ihm gegenüber verhältst.
  • Scheitern? Gibt es für dich nicht. Jedes Vorhaben, dass du beginnst, wird auch erfolgreich sein.

Erwarte zu viel vom Leben und früher oder später geht es dir schlecht

Schlechte Laune

So. Das waren meine Tipps zum Thema Schlechte Laune. Ich hoffe, du konntest zwischen den Zeilen lesen und hast den latent ironischen Unterton meiner Worte erkannt.

Falls nicht, empfehle ich dir, nochmal diesen Artikel zu lesen. Dort gibt es nämlich ein paar wirklich ernst gemeinte Tipps.

Einen kann ich hier übrigens schonmal vorwegnehmen:

Höre auf deine innere Stimme.

Du weißt nämlich eigentlich ganz genau, was dir und deiner Laune gut tut.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Was tun gegen Einsamkeit? Diese 3 Tipps helfen, wenn du dich einsam fühlst

Was tun gegen Einsamkeit? Wenn dir diese Frage im Kopf herumgeistert, wirst du in dem folgenden Artikel fündig werden. Hier verrate ich dir nämlich anhand von 3 Tipps, wie du deine einsamen Zeiten endlich hinter dir lässt.

was tun gegen Einsamkeit

Vielleicht fällt es dir schwer, auf Menschen zuzugehen und du hast das Gefühl, ein Einzelgänger zu sein.

Möglicherweise hast du angefangen, deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln, zu wachsen. Und musstest dadurch feststellen, dass einige Menschen in deinem Umfeld einfach nicht mehr zu dir passen.

Oder du bist einfach nur in eine neue Stadt gezogen und es möchte dir nicht so recht gelingen, neue Leute kennenzulernen oder echte zwischenmenschliche Verbindungen aufzubauen.

Was auch immer dein Grund sein mag – du leidest unter Einsamkeit. Sonst würdest du diesen Artikel schließlich nicht lesen.

Einsam zu sein, fühlt sich mies an.

Woher ich das weiß?

Ich habe es selbst oft genug erlebt.

Aber weißt du, was ich auch noch erlebt habe?

Dass wir unserer Einsamkeit nicht hilflos ausgeliefert sind. Dass wir es sogar schaffen können, ihr zu entkommen. Mehr noch: wir können sogar Wege finden, wie wir unsere Einsamkeit für unser persönliches Wachstum nutzen können und lernen, mit uns selbst im Reinen zu sein.

Wie du das auch hinbekommen kannst, verrate ich dir in den folgenden Absätzen.

Wenn du dich also fragst „Was tun gegen Einsamkeit?“, lies weiter.

1. Was tun gegen Einsamkeit? Genieße sie!

Vielleicht hast du jetzt erwartet, dass ich dir den ultimativen Tipp zur Bekämpfung deiner Einsamkeit liefere.

Weit gefehlt!

Einsamkeit ist an allererster Stelle nämlich ein Gefühl.

Und Gefühle werden immer dann stark, wenn du versuchst, sie zu bekämpfen.

Bei der Einsamkeit ist es nicht anders. Wenn du alleine zuhause sitzt und dich einsam fühlst, ist in dir wahrscheinlich ein Gefühl, das dir sagt, dass du jetzt irgendwas ändern musst.

So schnell wie möglich.

Am besten sofort.

Und dann wird dieses Gefühl noch begleitet von Gedanken, die dir flüstern, wie schön es alle anderen um dich herum haben.

Dass du jetzt unbedingt in Gesellschaft sein müsstest, umgeben von Leuten, mit denen du Spaß haben kannst. Bei denen du dich wohlig, geborgen und anerkannt fühlst.

Aber momentan – in dem Moment, in dem du dich einsam fühlst – ist es nun mal nicht so.

Wenn du also deine Einsamkeit loswerden willst, tue zunächst folgendes:

Nimm das Gefühl an. Spüre in deinen Körper hinein und gib der Empfindung, dem Schmerz, den du in dem Moment wahrnimmst, die Erlaubnis, da zu sein.

Nimm deine Gefühle erst mal an

was tun gegen Einsamkeit

Beobachte deine Gedanken. Nimm war, welche Gedanken dir in den Kopf schießen, während du dich einsam fühlst. Sind es verurteilende Gedanken, die dir sagen, dass es nicht gut ist, alleine zu sein? Oder sind es Gedanken, die dir erzählen, wie gut es andere haben, die gerade nicht allein sind? Und dass es dir auch bessergehen müsste?

Du wirst mit der Zeit merken, dass es immer wieder dieselben Gedanken sind, die in dir ein Gefühl von Einsamkeit ausgelöst haben.

Spüre, wie durch Annahme und Beobachtung langsam die Intensität dessen, was du fühlst, nachlässt.

Sicher – Einsamkeit ist keine schöne Sache. Und alleine dadurch, dass du das Gefühl annimmst, wirst du sie noch nicht vollständig loswerden.

Trotzdem kann dir diese Übung helfen, einen bewussteren Zugang zu deinem Gefühlen zu entwickeln. Und dir zu einer entscheidenden Erkenntnis verhelfen:

Einsamkeit und Alleinsein ist nicht das gleiche

Spätestens, wenn du einmal alleine in atemberaubender Natur warst und dich vollständig verbunden mit dem Sein gefühlt hast, weißt du, was ich meine.

Andererseits musst du noch nicht einmal alleine sein, um dich einsam zu fühlen. Genauso gut kannst du dich in Gesellschaft von Leuten, die einfach gar nicht zu dir passen, verloren und hilflos fühlen. Und total einsam sein.

Alleinsein ist also an sich nichts Schlechtes. Genauso wie Gesellschaft nicht immer gut sein muss.

Der einzige Unterschied zwischen den beiden Zuständen ist:

Wenn du alleine bist, wirst du mit der vollen Wucht deiner eigenen Emotionen und Gedanken konfrontiert.

Und das kann etwas sehr Schmerzvolles sein, weil dann oft deine tiefsitzenden Zweifel und Ängste an die Oberfläche treten.
Richtig genutzt kann es aber auch zu einer sehr schönen Erfahrung werden, die dich dir selbst näherbringt und dich wachsen lässt.

Hier ein paar Tipps, wie du das Alleinsein so richtig auskostest:

  • Verbringe mehr Zeit alleine in der Natur. Ich habe mich selbst in der Vergangenheit weniger einsam gefühlt, wenn ich Spazieren oder Wandern war, anstatt mich in meiner Wohnung zu langweilen.
  • Schreibe Tagebuch. Wenn du deine Gedanken aufschreibst, kannst du dir besser bewusstmachen, was dich ständig umtreibt.Welche Ängste und Sorgen dich heimsuchen, aber auch, welche Erkenntnisse dir durch den Kopf schießen.
  • Meide WhatsApp und Facebook. Wenn du alleine bist, solltest du wirklich bei dir sein. Soziale Netzwerke oder Messenger verhindern dies. Viel mehr wirst du durch sie nur in Versuchung geraten, dich doch noch für dein Alleinsein schlecht zu fühlen.

2. Was tun gegen Einsamkeit? Werde aktiv!

Du weißt jetzt, dass Alleinsein nichts Schlechtes ist. Und, dass du die Zeit alleine sogar für dein eigenes Wachstum und Wohlergehen nutzen kannst. Vorausgesetzt, du nimmst das Gefühl der Einsamkeit zunächst an und verbringst deine Allein-Zeit dann auf sinnvolle Art und Weise.

Nun kann es sein, du möchtest trotzdem noch was tun gegen Einsamkeit.

Dies liegt dann wahrscheinlich daran, dass dein Bedürfnis nach erfüllendem menschlichen Kontakt einfach nicht ausreichend befriedigt ist.

Was gar kein Wunder ist, schließlich ist der Mensch ein soziales Wesen. Geborgenheit und Anerkennung unter seinen Mitmenschen zu finden ist eines seiner Grundbedürfnisse.

Und auch, wenn dieses Bedürfnis bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist, vorhanden ist es bei jedem.

Wenn du also unter zu geringen sozialen Kontakten leidest, wirst du um folgende zwei Schritte nicht herumkommen:

1. Ergründe deine sozialen Bedürfnisse

Versuche hierfür, dich selbst aufmerksam zu beobachten:

  • Wie viel Kontakt mit Menschen brauchst du? Was ist zu viel, was zu wenig, was genau richtig?
  • Hast du ein großes Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit, oder ist dieses bei dir weniger stark ausgeprägt?
  • Bei welchen Menschen fühlst du dich gut aufgehoben? Bei welchen fühlst du dich einsam und unsicher?

Beobachte dich für ein paar Tage und reflektiere am Ende jedes Tages, inwiefern dein Bedürfnis nach sozialem Kontakt an diesem Tag befriedigt wurde.

Früher oder später wirst du herausfinden, was für ein Typ Mensch du bist.

Erforsche deine Bedürfnisse und finde heraus, wie viel Kontakt zu anderen dir gut tut.

was tun gegen Einsamkeit

2. Gehe aktiv auf andere Menschen zu

Wenn du alleine und unzufrieden zuhause sitzt, wird sich nichts an deiner Situation ändern. Viel mehr begibst du dich damit in eine Opferrolle, die dir selbst mehr schadet, als dass sie hilft.

Egal, ob du also mit deinem derzeitigen Freundeskreis unzufrieden bist (vielleicht hast du ja gemerkt, dass du dich dort eher einsam fühlst) oder ob du gar keine Freunde hast:

Wenn du etwas verändern willst, musst du aktiv werden.

Du suchst nach mehr Leuten, die sich für die selben Dinge interessieren wie du? Durchforste das Internet – zum Beispiel Seiten wie MeetUp oder nebenan.de – nach Möglichkeiten, genau diese Leute zu finden.

Du willst generell mehr Leute kennenlernen? Gewöhne es dir an, schneller mit Menschen, die du triffst, ins Gespräch zu kommen.

Zum Beispiel im Supermarkt oder auf dem Uni-Campus.

Du möchtest dich mit einer Person treffen, die du erst letztens kennengelernt hast? Schreibe sie einfach an und frage sie, ob ihr ein Kaffee zusammen trinken gehen wollt. Warte nicht, dass sich der andere meldet.

Ich weiß, einige dieser Dinge werden dich etwas Überwindung kosten.

Trotzdem: Du willst was tun gegen Einsamkeit? Dann wirst du nicht drum herumkommen.

Achso, und noch etwas: Die zwei Schritte sind nicht dafür gedacht, chronologisch abgearbeitet zu werden. Manchmal musst du überhaupt erstmal mehr Leute kennenlernen, um herauszufinden, wie es um dein Bedürfnis nach sozialem Kontakt bestellt ist.

So oder so – den zweiten Tipp solltest du dir zu Herzen nehmen.

Ein eng maschiges soziales Netz an Menschen zu haben, die dir wichtig sind, wird deine Lebenszufriedenheit drastisch steigern, dein Stresslevel senken und deine Einsamkeit beseitigen.

Umgib dich also mehr mit solchen Menschen.

Investiere in Freundschaften zu diesen Menschen und du wirst sehen, wie sich deine Lebensqualität verändert.

3. Was tun gegen Einsamkeit? Folge deiner Vision!

Dieser Tipp mag jetzt vielleicht etwas unerwartet kommen.

Trotzdem ist er unglaublich effektiv, wenn es darum geht, etwas gegen deine Einsamkeit zu unternehmen.

Wenn du eine Lebensvision hast oder ein Projekt, dass dich motiviert und erfüllt, hat das mehrere Vorteile.

Nicht nur verleiht es dir mehr Energie und Lebensfreude. Dein Leben bekommt dadurch auch einen höheren Sinn.

In den Momenten, in denen du dich einsam und verloren fühlst, ist genau dieser Sinn etwas, das dir Halt gibt.

Eine Vision zu haben, wird dir helfen, besser mit negativen Gefühlen umzugehen

was tun gegen Einsamkeit

Ein paar Fragen, die dir bei der Suche helfen können

  • Was macht dir Spaß und begeistert dich?
  • Was kannst du gut?
  • Was hast du als Kind gerne getan?
  • Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielt?
  • Gibt es vielleicht bereits ein Projekt, das du schon immer mal in Angriff nehmen wolltest?

Natürlich sind diese Fragen nur Anregungen. Nach deiner Lebensvision oder einem Herzensprojekt zu suchen, geht weit über alles hinaus, was ich in einem kleinen Artikel schildern kann (mehr dazu erfährst du in diesem Artikel).

Nichtsdestotrotz lohnt sich der Aufwand.

Mein Blog zum Beispiel hat genau als ein solches Herzensprojekt angefangen.

Und nun – ein paar Jahre später – bin ich in der Lage, mir damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen und tausende Menschen zu erreichen, denen ich helfen möchte.

Klar, nicht jeder Teil meiner Arbeit ist schön und macht Spaß. Im Großen und Ganzen würde ich diese Arbeit aber gegen nichts Anderes tauschen wollen.

Wenn du also deine Einsamkeit endgültig besiegen möchtest, mache dich auf die Suche nach einer Sache, die dich erfüllt. Die größer ist als du selbst.

Du wirst feststellen, dass dir eine solche Sache in schwierigen Zeiten enormen Halt geben wird.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Lebensweisheiten: Diese 10 wichtigen Weisheiten solltest du kennen

LebensweisheitEs gibt Lebensweisheiten, die so gut wie jeder Mensch kennt.

Geld macht nicht glücklich. 

Sei dankbar für das, was du hast.

Es sollte dir egal sein, was andere von dir denken.

Diese und ähnliche moderne Lebensweisheiten sind oft sehr wahr. Doch unter uns: Ein wenig abgedroschen sind sie mittlerweile auch.

Ich meine, egal, wie lecker Pizza schmeckt, jeden Tag Pizza hängt einem irgendwann auch zum Hals raus.

Deshalb möchte ich dir in diesem Artikel 10 Lebensweisheiten zum nachdenken vorstellen, die zwar weniger bekannt, dafür aber umso bedeutungsvoller sind.

Hier ist die Liste mit den 10 Lebensweisheiten

Betrachte sie am besten als 10 philosophische und sinnvolle Sprüche über das Leben.

Lebensweisheiten: Hier kannst du dir die 10 Weisheiten für Leben auch als Video anschauen oder als Podcast auf iTunes anhören.

Weisheit #1: Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben

Die Lebensweisheit Nummer 1 ist für mich, dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.

Nein, das bedeutet nicht, dass du ein egoistischer Mensch sein sollst, das die Gefühle anderer als Fußabtreter benutzt.

Doch es bedeutet, dass du deine Bedürfnisse, dein Wohlbefinden und deine Gesundheit an erste Stelle setzen solltest.

Ist das manchmal schwer? Ja! Denn es kann bedeuten, geliebten Menschen den Rücken zuzukehren.

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.

Lebensweisheiten, die du kennen solltest

Ich musste zum Beispiel den Kontakt zu meinem Vater abbrechen, weil seine Alkoholsucht mich kaputt gemacht hat. Ich musst Nein zum ihm sagen, um Ja zu mir selbst sagen zu können.

Der springender Punkt ist der: Nur wenn es dir gut geht, kannst du auch für andere da sein.

Viele Menschen glauben, dass andere die wichtigsten Menschen sind:

  • Ihre Kinder.
  • Ihre Eltern.
  • Ihre Geschwister.
  • Ihr Partner.

Doch das ist ein Trugschluss. Denn eer einzige Mensch, der garantiert immer für dich da sein wird, bist du selbst.

Falls du also glaubst, jemand anderes ist der wichtigste Mensch in deinem Leben, denke noch mal drüber nach.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Sei für andere da und sei hilfsbereit. Aber vergiss dabei deine eigenen Bedürfnisse nicht.

Weisheit #2: Investiere deine Zeit und Energie nur in Menschen, die Ja zu dir sagen

Das Leben ist zu kurz, um Menschen hinterherzurennen, für die du keine Priorität bist. Falls du mich fragst, ist das eine der wichtigsten Weisheiten über Menschen. 

Egal, ob es um Dating, Freundschaft oder Business geht: Widme deine Zeit und Energie nur Menschen, die Ja zu dir sagen. Menschen, für die du eine Priorität bist.

Glaube mir, das wird dein Leben verändern.

Investiere deine Zeit und Energie nur in Menschen, die Ja zu dir sagen

Weisheiten für ein besseres Leben

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Konzentriere dich auf die richtigen Menschen in deinem Leben. Das verändert alles.

p.s.: Diese Erkenntnis ist auch die Lösung für 99% deiner Dating-Probleme.

Weisheit #3: Auch keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung

Viele Menschen drücken sich vor Entscheidungen wie ein Drittklässler vor den Hausaufgaben.

Entscheidungen machen uns häufig Angst, weil sie lebensverändernd sein können. Doch egal, wie wir uns anstellen, wir können vor Entscheidungen nicht davonlaufen.

Denn auch keine Entscheidung zu treffen ist eine Entscheidung. Und meistens eine sehr schlechte.

Höre auf, vor Entscheidungen davon zu laufen

Entscheidungen zu treffen, gehört zum Leben dazu

Wenn du dich nicht aktiv für etwas entscheidest, entscheiden andere für dich. Und das ist meistens nicht im deinem Sinne.

Höre also auf, vor Entscheidungen davonzurennen. Das nennt man übrigens Erwachsenwerden. Schockierend, ich weiß.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Es gibt gute Entscheidungen. Und es gibt weniger gute Entscheidungen. Doch keine Entscheidung zu treffen ist die schlechteste Wahl.

Weisheit #4: Die meisten Probleme entstehen, weil wir nicht loslassen

Manchmal laufen die Dinge nicht so, wie wir sie gerne hätten. Sorry, das ist totaler Bullshit …

Verdammt oft laufen die Dinge nicht so, wie wir sie gerne hätten!

Wir sehen nicht so aus wie Unterwäschemodels auf Werbeplakaten. Wir wohnen nicht in einem 200 Quadratmeter Designer-Loft im Szeneviertel. Wir sind nicht immer gut gelaunt. Und wenn wir unser veganes Mittagessen auf Instagram posten, erinnert es mehr an einen Unfall als etwas Genießbares.

Doch all das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass wir nicht loslassen.

Wir versuchen das Leben zu kontrollieren und reden uns ein, dass die Dinge so und so sein müssen, anstatt sein zu können. Und das führt zu viel Schmerz und Enttäuschung.

Ich sag euch nur eines: Loslassen, Bitches!

Loslassen gehört zu den Lebensweisheiten

Kaum etwas ist schwieriger, als loszulassen. Doch je mehr wir loslassen und den Dingen erlauben, sein zu dürfen anstatt sein zu müssen, desto mehr Freiheit gewinnen wir.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Die Dinge verlaufen oft nicht so, wie wir uns das vorstellen. Doch das ist OK, solange wir das akzeptieren und nicht dagegen ankämpfen.

p.s. Wie du es schaffst, loszulassen, erfährst du in diesem Artikel. 

Weisheit #5: Es geht nicht darum, immer glücklich zu sein

Wir alle wollen glücklich sein. Doch so paradox es klingen mag: Es gibt Wichtigeres, als glücklich zu sein.

Denn je mehr wir uns darauf fixieren, glücklich zu sein, desto unglücklicher sind wir oft.

Anders ausgedrückt: In dem Moment, in dem du dich fragst, ob du glücklich bist, bist du es nicht mehr. 

Das liegt daran, dass Glück kein Endziel ist, das es zu erreichen gilt. Glück ist mehr eine Art Nebenprodukt, das entsteht, wenn wir ein selbstbestimmtes und sinnvolles Leben führen.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Höre auf, dem Glück hinterherzurennen. Konzentriere dich stattdessen darauf, ein selbstbestimmtes und in deinen Augen sinnvolles Leben zu leben und das Glück wird dir folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen.

(Lies auch: 7 Weisheiten für ein glückliches Leben)

Weisheit #6: Du kannst die Umstände nicht kontrollieren. Doch du kannst kontrollieren, wie du darauf reagierst

Hier ein paar wahre Worte über das Leben: Egal, wie wir uns anstellen, wir können nicht alles Negative im Leben vermeiden. Doch wir können immer entscheiden, wie wir auf die Umstände reagieren. Und das verändert alles.

Du kannst IMMER entscheiden, wie du auf die Umstände reagierst

Eine Lebensweisheit kann uns im Leben weiterhelfen

Eines der besten Beispiele dafür ist Viktor E. Frankl.

Der jüdische Psychologe verbrachte einen Großteil des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager unter unmenschlichen Bedingungen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gefangenen hatte er die psychische Stärke, um die Qualen des Konzentrationslager zu durchstehen. Er entschied sich immer wieder dazu, Ja zum Leben zu sagen und in all der Unmenschlichkeit einen Sinn zu finden.

(Mehr über seine Geschichte erfährst du in seinem Buch „… trotzdem Ja zum Leben sagen“.)

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Die menschliche Freiheit besteht darin, zu entscheiden, wie du auf die Situationen in deinem Leben reagierst. Und diese Freiheit kann dir keiner nehmen.

Weisheit #7: Du bist nicht deine Gedanken

Die meisten Menschen identifizieren sich sehr stark mit ihren Gedanken.

Das Problem?

Wir denken oftmals verdammt viel Unsinn…

Hast du schon mal solche oder ähnliche Gedanken gehabt?

  • Ich bin wertlos.
  • Das werde ich nie schaffen.
  • Keiner mag mich.
  • Ich werde nie einen Partner finden.
  • Alle anderen sind cleverer, attraktiver und glücklicher als ich.
  • Ich bin ein totaler Taugenichts.
  • Noch nicht mal mein Hund mag mich – außer ich gebe ihm was zu fressen.

Ohne es zu merken reden wir uns Tag ein, Tag aus verdammt viel Bullshit ein.

Bullshit, der uns traurig macht. Bullshit, der uns klein hält. Bullshit, der uns davon abhält, glücklich zu sein.

Leider ist es unmöglich, dass wir all unseren Gedanken steuern.

Was ist also die Lösung? Dass du deinen Gedanken nicht immer glaubst!

Glaube nicht immer deinen Gedanken!

Weisheit kommt von Erfahrungen im Leben

Du bist nicht deine Gedanken. Also kannst du dich frei dazu entscheiden, ihnen zu glauben oder nicht. Und manche Gedanken sollten dir schlichtweg am Hintern vorbeigehen.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Instrument und es oftmals sehr nützlich. Doch manchmal ist es besser, unseren eigenen Gedanken nicht zu glauben.

Weisheit #8: Es gibt keine magische Pille

Viele Menschen sind auf der Suche nach der „magischen Pille“. Statt kontinuierlich an deinen Zielen zu arbeiten, suche eine Abkürzung.

  • Du glaubst, dass du durch eine Wunderdiät in 2 Wochen deinen Traumkörper haben wirst.
  • Du gibst Tausende von Euro für Seminare aus, in denen du angeblich geheime Geschäftsideen lernst, mit denen du in nur drei Monaten zum Millionär werden kannst.
  • Du glaubst Datingexperten, die dir versprechen, durch einen magischen Trick jede Frau verführen oder jeden Mann erobern zu können.

Doch das ist Blödsinn.

In 99% der Fällen gibt es keine magische Pille und auch keine Abkürzung. Nur Ausdauer und harte Arbeit.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Höre auf, nach irgendeiner Abkürzung zu suchen. Fast jedes große Ziel erfordert viel Ausdauer, harte Arbeit und eine Menge Disziplin.

Sorry, Bitch. 

Weisheit #9: Liebe überwindet nicht alles

Liebe ist das schönste Gefühl, das es gibt. Ok, das stimmt nicht. Das schönste Gefühl ist, wenn man seit Stunden dringend pinkeln muss und endlich auf Toilette darf.

Also nochmal: Liebe ist eines der schönsten Gefühle, die es gibt. Es ist das, was uns verbindet, was uns in dunklen Momenten Zuversicht gibt und letztendlich ist es auch das, was wir uns alle wünschen.

Wenn wundert es da, dass die meisten Lebensweisheiten über die Liebe schön, romantisch und herzerwärmend sind?

Doch leider übersehen sie alle einen Punkt: Auch wahre Liebe kann nicht alles überwinden.

Auch wahre Liebe überwindet nicht alles

Diese Lebensweisheit tut manchmal weh

Manchmal sind die Differenzen zwischen zwei Menschen so groß oder die Situation so kompliziert, dass auch Liebe nichts retten kann. Leider habe ich das auch schon selbst erlebt.

Mehr dazu in diesem Artikel.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Liebe ist eine der treibendsten Kräfte, die es gibt. Doch auch sie kann nicht alles überwinden.

Weisheit #10: Die Lebensweisheit aller Weisheiten – Es gibt keinen richtigen Moment

  • Du willst ein Buch schreiben?
  • Du möchtest eine Weltreise machen?
  • Du möchtest deinen Arbeitskollegen auf ein Date einladen?
  • Du willst Spanisch lernen?
  • Du möchtest mit dem Rauchen aufhören?
  • Du möchtest dich im Fitnessstudio anmelden?

Dann fange jetzt damit an!

Egal, wie lange du wartest, du wirst nie bereit für etwas sein, das dir Angst macht oder dich herausfordert. Deshalb gibt es keinen richtigen Moment im Leben.

Wir sind im Vorhinein nie für eine Herausforderung bereit. Wir sind erst dann bereit, wenn wir die Herausforderung annehmen.

Achtung: Das heißt nicht, dass du völlig planlos deinen Job kündigst und dir morgen ein One-Way-Ticket nach Australien kaufst.

Dass jetzt der richtige Moment ist, heißt, dass du schon heute anfangen solltest, an deinem Ziel zu arbeiten. Das kann bedeuten, dass du erst mal nur anfängst, zu planen.

Doch ganz egal, wie dein erster Schritt aussieht: Höre auf, deine Träume und Ziele vor dir herzuschieben.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Egal, was du tun willst, fange jetzt damit an. Denn der richtige Moment wird nie kommen.

Haben dir diese 10 Lebensweisheiten gefallen? Dann lies unbedingt mein neues Buch: Scheiß drauf! – Ein ungewöhnlicher Ratgeber für ein besseres Leben. Du wirst das Buch lieben, versprochen. 

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Gefühle zulassen fällt dir schwer? Lerne in 3 Schritten, deine Gefühle zuzulassen

Wer möchte schon unangenehme Gefühle zulassen? Fast niemand. Wieso es aber trotzdem wichtig ist und wie du am besten mit deinen Gefühlen umgehst, erfährst du in diesem Artikel.

Gefühl annehmen und zulassenPassiert es dir auch hin und wieder, dass du von deinen Gefühlen überwältigt bist?

Dass dich eine Angst, deine Wut oder ein anderes unangenehmes Gefühl überkommt und du nicht weißt, wie du damit umgehen sollst?

Fühlst du dich in solchen Situationen auch immer etwas hilflos?

Wenn das der Fall ist, habe ich gute Neuigkeiten für dich:

Mit deinen Gefühlen in einer positiven Weise umzugehen, ist eine Sache, die du lernen kannst.

Auch wenn es manchmal nicht einfach sein mag. Schließlich sind es ja deine Gefühle, um die es hier geht.

Aber wie kannst du jetzt am besten deine Gefühle zulassen?

Benenne deine Gefühle – erst dann kannst du sie zulassen

Der allererste Schritt, ist folgender:

Zunächst einmal zu wissen, was du überhaupt gerade fühlst.

Auch wenn dieser Schritt ziemlich simpel klingen mag, wird er oft von uns übersehen.

Und deshalb schauen wir ihn uns hier einmal genauer an.

Meistens sind wir nämlich deshalb so sehr von dem, was wir fühlen, überwältigt, weil wir sie als diffuse, nicht greifbare Kräfte wahrnehmen, über die wir keine Kontrolle haben.

Indem wir jedoch anfangen, zu benennen, was wir fühlen, nehmen wir diesem einen Großteil dieser Macht.

Mach das Ungreifbare greifbar

Das nächste Mal, dass dich ein Gefühl vollständig umklammert hält, stelle dir doch einfach mal folgende Fragen:

Was fühle ich gerade?

  • Wut?
  • Angst?
  • Trauer?
  • Verzweiflung?
  • Eifersucht?
  • Hilflosigkeit?
  • Oder vielleicht ein ganz anderes Gefühl?

Ist es wirklich ein Gefühl, dass ich gerade fühle oder hat meine Empfindung vielleicht einen anderen Ursprung?

Besonders die letzte Frage ist sehr interessant.

Gefühle manifestieren sich meistens in Form von Körperempfindungen. Manchmal passiert es allerdings, dass wir eine völlig unemotionale Körperempfindung fälschlicherweise als Gefühl interpretieren. Und uns deshalb unnötig schlecht fühlen.

In der Psychologie wird dieses Phänomen „Misattribution of Arousal“ genannt. Und weil dieses Phänomen gar mal nicht so selten ist, solltest du hin und wieder überlegen, ob es wirklich ein echtes Gefühl ist, dass du gerade fühlst.

Oder ob du nicht einfach gerade unausgeschlafen, hungrig oder antriebslos bist.

Benenne zu erst mal das Gefühl!

Gefühle benennen

Je mehr du anfängst, sie zu benennen, desto besser wirst du darin. Mit der Zeit wird es dir immer leichter fallen, genau festzustellen, was du gerade fühlst.

Zunehmend wirst du auch feinere Unterschiede in deinen Gemütsregungen erkennen können.

Der nächste Schritt, wenn du das, was du fühlst, zulassen möchtest, ist deinen Gemütszustand wirklich anzunehmen.

(Ließ auch: Was tun gegen Einsamkeit? 3 Tipps, die garantiert helfen)

Gefühle zulassen? Nimm sie erstmal an

Gefühle möchten in allererster Linie eins: Gefühlt werden.

Das gilt für alle Empfindungen, angenehme sowie unangenehme.

Der einzige Unterschied ist: Bei etwas Unangenehmen tun wir uns mit der Annahme meistens etwas schwerer.

Aufkommende Freude anzunehmen dürfte den meisten nicht so schwerfallen. Bei aufkommender Angst sieht es bereits ganz anders aus.

Das Problem ist allerdings:

Je mehr wir uns dagegen sträuben, etwas, dass wir fühlen,  wirklich anzunehmen und zu fühlen, desto stärker wird das Gefühl.

Vielleicht hast du diese Erfahrung selbst schon einmal gemacht. Du warst traurig und wolltest dich so schlicht und einfach nicht mehr fühlen.

Aber je mehr du es versucht hast, es wegzudrücken, desto heftiger hat es dich heimgesucht.

Falls du deine Gefühle zulassen willst, darfst du sie nicht unterdrücken

Nicht vor Gefühlen wegrennen

Wenn du sie zulassen möchtest, fühle sie deshalb, anstatt Widerstand zu leisten.

Fühlen lernen

Das nächste Mal, dass du etwas sehr Unangenehmen begegnest, versuche einmal Folgendes:

Spüre in deinen Körper hinein.
 Wie fühlt sich es sich an, was du gerade fühlst? Wo macht es sich bemerkbar? Als Kloß im Hals, als Druck in der Brust oder vielleicht als ganz andere Empfindung?

  1. Nimm das Gefühl an. Stelle dir vor, dass es wie ein kleines Kind ist, dass Aufmerksamkeit und liebevolle Fürsorge benötigt. Heiße es willkommen.
  2. Sage zu dem Gefühl: „Es ist ok, dass du da bist.“  Verurteile dich nicht dafür, dass du gerade fühlst, was du fühlst. Verurteile dich aber auch nicht, wenn es dir nicht sofort gelingt, deine Empfindungen anzunehmen. Wenn du merkst, dass du dem, was du fühlst, gegenüber Widerstand leistest, nimm auch diesen Widerstand an.
  3. Beobachte, wie das Gefühl verschwindet.
 Nicht immer wird dies sofort passieren. Manchmal dauert es Sekunden oder Minuten, hin und wieder aber auch ein paar Stunden und in seltenen Fällen länger.

Generell gilt: Je öfter du dich in der Annahme deiner Empfindungen übst, desto besser wirst du darin. Und desto reibungsloser und schneller wird dieser Prozess in Zukunft verlaufen.

Musik als Hilfsmittel

Übrigens: Ein Hilfsmittel, das mir persönlich sehr hilft, um mich in das, was ich fühle, fallenzulassen, ist Musik.

Musik eignet sich hervorragend, um Emotionen intensiver zu fühlen oder, um sie abzumildern – und sie auf diesem Wege loszulassen.

Oft bekommt das, was du fühlst, durch Musik auch eine völlig neue Qualität.

  • Du bist traurig? Höre dir ein melancholisches Lied an, dass dich berührt. Vielleicht gelingt es dir, in dem Gefühl der Traurigkeit etwas Zartes und Schönes zu entdecken.
  • Gefühle von Wut fressen dich förmlich auf? Es gibt mehr als genug Songs, mit denen du deine Wut in rohe Energie verwandeln kannst.
  • Du hast Angst? Etwas musikalische Entspannung ist vielleicht der beste Weg, um deine Gefühle von Angst zu vermindern.

Welcher Weg der für dich passende ist, entscheidest du. Wichtig ist nur, dass du dich darin übst, deinen Gemütszustand zu fühlen.

Ließ auch: 7 Tipps für schlechte Laune (Und was du daraus lernen kannst)

Um Gefühle zuzulassen, musst du die Wurzeln deiner Gefühle erforschen

Jetzt, wo du dich darin geübt hast, das, was du fühlst, zu benennen und anzunehmen, kannst du noch einen Schritt weitergehen:

Finde heraus, wo deine Gefühle eigentlich herkommen.

Erforsche die Wurzeln deiner Gefühle

Das zulassen, was du fühlst

In den meisten Fällen entstehen unsere Empfindungen nicht einfach ohne Grund. Oft sind es unsere inneren Überzeugungen, die dafür sorgen, dass wir uns in einer bestimmten Situation so fühlen, wie wir uns fühlen.

Diese Überzeugungen wiederum haben ihren Ursprung häufig in unserer Kindheit oder Jugend. Wir haben angefangen, sie als Wahrheiten zu übernehmen, weil wir Erfahrungen gemacht haben, die mit diesen Überzeugungen vereinbar waren.

Nehmen wir mal ein Beispiel:

Angenommen, Petra wurde als Kind immer wegen ihrer Brille aufgezogen und gehänselt. Sie hat deshalb die Überzeugung übernommen, dass ihr äußeres so, wie es ist, nicht ausreichend ist. Dass sie nicht schön, ja vielleicht sogar das Gegenteil, hässlich, ist.

Nun, einige Jahrzehnte später, ist keiner mehr da, der sie hänselt. Trotzdem reagiert sie immer dann, wenn jemand eine Bemerkung über ihr Äußeres macht, beschämt. Und das nur, weil die Überzeugung, sie sei hässlich, immer noch in ihr verankert ist.

Im Grunde zeigt dieses Beispiel, welches Geheimnis eigentlich hinter unseren Empfindungen steckt:

Gefühle entstehen durch unsere Glaubenssätze und Gedanken.

Wenn du dich also demnächst wieder einmal nicht so gut fühlst, belasse es nicht dabei, deinen Gemütszustand zu benennen und anzunehmen.

Versuche zusätzlich, herauszufinden, wo es herkommt.

(Ließ auch: 7 wirksame Tipps gegen Innere Leere)

Gehe dem Gefühl auf den Grund

  • Welcher Glaubenssatz, welcher Gedanke oder welche Überzeugung könnte das Gefühl in dir ausgelöst haben?
  • Welche Erfahrung in deiner Vergangenheit mag dazu geführt haben, dass sich dieser Glaubenssatz und ein gewisses Gefühl in dir festgesetzt hat?
  • Ist das, was dir dieser Glaubenssatz vermitteln möchte, auch nur im Entferntesten wahr? Oder ist es einfach nur eine Verzerrung der Realität, die du getrost loslassen darfst und damit auch das damit verbundene Gefühl?
  • Wie kannst du es schaffen, deinen Glaubenssatz zu ändern und durch eine hilfreichere, akkuratere Überzeugung und positiveren Gefühlen zu ersetzen?

Oft wirst du feststellen, dass alleine das Bewusstsein um die Ursache deiner unangenehmen Empfindungen eine heilende Wirkung hat.

Meist verliert das Gefühl dadurch bereits seine Macht über dich.

Gefühle entstehen größtenteils durch deine Gedanken und Glaubenssätze

Gefühle zulassen lernen

Sollte dir das Bewusstsein allerdings noch nicht ausreichen, kannst du immer noch nach Wegen suchen, neue Glaubenssätze in dir zu verankern. Am besten gelingt dir dies, indem du praktische Beweise für die Absurdität deiner alten Gedanken findest.

Mache neue Erfahrungen

Nehmen wir nochmal oben genanntes Beispiel.

Wenn Petra nach wie vor davon überzeugt ist, unattraktiv zu sein, kann das darin resultieren, dass sie den Kontakt zu Männern meidet und gar nicht erst versucht, einen Partner zu finden – aus Angst, noch mal verletzt zu werden.

Fängt sie allerdings stattdessen an, ihre Gedanken zu hinterfragen, hat das möglicherweise die Folge, dass sie eine gewisse Neugier entwickelt und sich fragt: „Stimmt das, was ich die ganze Zeit über mich gedacht habe, wirklich?“

Sie wird dann anfangen, auf mehr Dates zu gehen und feststellen, dass es genug Männer gibt, die sie genauso, wie sie ist, attraktiv finden.

Und dass das, was die ganze Zeit in ihrem Gehirn herumgegeistert ist, nichts weiter war als ein Hirngespinst.

Probiere es doch einfach selbst einmal mit einem emotionalen Thema aus, dass du bei dir entdeckt hast.

Du wirst feststellen: Alte Vorstellungen über dich selbst loszulassen und durch neue zu ersetzen, ist kein Hexenwerk.

Naja, zugegebenermaßen ist es trotzdem nicht immer einfach. Genau deshalb solltest du – gerade, wenn es um deine emotionalen Wunden geht – immer liebevoll mit dir selbst sein. Und dir die Zeit nehmen, die du brauchst.

(Lies auch: Gefühle zeigen – In 5 Schritten zur emotionalen Offenheit)

Ein paar Worte zum Abschluss zum Thema Gefühle zulassen:

Gefühle sind seltsame Phänomene. Paradoxe Phänomene.

Auf der einen Seite ist es nämlich sehr wichtig, dass du das, was du fühlst, ernst nimmst, es annimmst und es erforschst. Sprich, Gemütszustände zulassen können.

Auf der anderen Seite sind Gefühle trotzdem auch nur Gefühle. Und auch, wenn es dir manchmal etwas anders vorkommen mag:

Nur, weil du dich einmal schlecht fühlst, heißt das nicht, dass gerade die Welt untergeht.

Diese Erkenntnis kann manchmal sehr befreiend sein. Denn sie gibt uns die Erlaubnis, auch mal nicht so gut drauf zu sein.

Und in einer Welt, die uns konstant dazu auffordert, vor guter Laune, Liebe und Lebensfreude überzusprudeln, mag das etwas heißen!

Manchmal sind es nämlich genau die negativen Empfindungen, die uns erst zeigen, wie schön die positiven überhaupt sein können.

Manchmal müssen wir Unangenehmes in Kauf nehmen, wenn wir auf eine größere Sache hinarbeiten oder für unsere Werte einstehen wollen.

Manchmal haben unsere Gemütszustände gar keine tiefere Bedeutung oder höhere Wichtigkeit. Auch wenn wir es gerne hätten, einfach um uns wichtig zu fühlen.

Und all das ist vollkommen OK.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Angst vor Ablehnung? Diese 3 Tipps helfen garantiert

Du hast Angst vor Ablehnung? Dann bist du hier richtig! In diesem Artikel erfährst du nämlich 3 Tipps, die dir enorm helfen werden. 

Sie hält uns davon ab, neue Leute kennenzulernen.

Sie hindert uns daran, uns anderen authentisch zu zeigen – mit all unseren Ecken und Kanten.

Zu guter Letzt ist sie auch dafür verantwortlich, dass wir Schwierigkeiten haben, uns wirklich auf einen anderen Menschen einzulassen. Sei es nun ein Freund oder ein neuer Partner.

Die Rede ist von der Angst vor Ablehnung.

Diese verflixte Angst ist es, die uns in vielen Lebenssituationen im Weg steht. Wenn du diese Zeilen liest, kennst die Angst vor Ablehnung wahrscheinlich sehr gut.

Und weißt du was?

Du bist mit deinem Gefühl nicht allein. Viele Menschen haben in ihrem Leben mit der Angst vor Ablehnung zu kämpfen.

In diesem Artikel werde ich dir Schritt für Schritt erklären, wie du deine Angst besiegen kannst.

Angst vor Ablehnung 1#: Nimm das Gefühl an

Deine Angst vor Ablehnung ist in allererster Linie ein Gefühl.

Und auch wenn Gefühle manchmal etwas überwältigend sein können, wollen sie in allererster Linie eins: Dass du sie fühlst.

Erst, wenn du ein Gefühl wirklich annimmst, kannst du es wieder gehen lassen.

Vielleicht hast du dieses Phänomen selbst bereits erlebt:

Du warst in einer bestimmten Situation traurig oder wütend. Dann wolltest du, dass das Gefühl so schnell wie möglich wieder weggeht.

Das Blöde war: Das Gefühl ist nicht weggegangen. Im Gegenteil – es ist sogar noch stärker geworden.

Was in dieser Situation passiert ist: Du hast dem Gefühl Widerstand entgegengebracht. Und es damit festgehalten.

Angst vor Ablehnung: Höre auf, das Gefühlt zu unterdrücken

Besonders bei einer Angst ist es wichtig, dass du diese in all ihrer Intensität spürst. Dann erst kann sich die Angst ausbrennen und wieder verschwinden.

(Lese auch: Wie du deine Gefühle in 3 Schritten zulassen kannst)

Was du konkret tun kannst

Hier ist eine kleine Anleitung, wie du lernen kannst, deine Angst vor Ablehnung anzunehmen:

  1. Sei wachsam. Beobachte, in welchen Situationen du Angst vor Ablehnung spürst. Ist es bei Freunden, im Kontakt mit dem anderen Geschlecht, während eines Familientreffens oder bei Leuten, die du gar nicht kennst? Sind dir die genauen Situationen überhaupt bewusst oder hast du einfach das Gefühl, dass du allgemein vor Ablehnung Angst hast?
  2. Spüre das Gefühl.vDas nächste Mal, dass du dich in einer Situation befindest, in der du deine Angst vor Ablehnung bemerkt hast, fange an, das Gefühl zu spüren. Wie fühlt sich das Gefühl in deinem Körper an? Merkst du, wie in dir das Bedürfnis aufkommt, gegen das Gefühl anzukämpfen? Lass die Angst stattdessen zu und umarme sie – als ob sie ein kleines bedürftiges Kind wäre, dass deine Liebe und Zuneigung braucht. Verurteile dich nicht für deine Angst und versuche stattdessen, sie neugierig anzuschauen.
  3. Beobachte, wie das Gefühl verschwindet. Manchmal dauert es nur ein paar Sekunden, oft eher Minuten oder Stunden, in seltenen Fällen auch länger. Aber wenn du deine Angst vor Ablehnung wirklich willkommen heißt und sie fühlst, geht sie auch wieder weg.

Jetzt weißt du, wie du mit Angst vor Ablehnung im Moment des Entstehens am besten umgehst.

Aber wie kommt deine Angst vor Ablehnung überhaupt zustande?

Und wie kannst du dafür sorgen, dass sie gar nicht erst aufkommt?

Angst vor Ablehnung 2#: Überzeuge dich vom Gegenteil

„Gefühle sind die Reaktionen des Körpers auf den Verstand.“

Diese Aussage stammt von dem weltberühmten spirituellen Meister Eckhart Tolle.

Und sie beschreibt wunderbar, was wir oft übersehen: Ein schmerzhaftes Gefühl wird fast immer von negativen Gedanken ausgelöst.

Unsere Angst vor Ablehnung ist demnach nichts weiter als ein Resultat tief verwurzelter negativer Gedanken bzw. Glaubenssätze über uns selbst.

Gedanken wie:

Nicht eine Situation an sich führt dazu, dass du Angst vor Ablehnung fühlst, sondern immer eine Situation in Kombination mit den Gedanken, die dir in diesem Moment durch den Kopf schießen.

Oder noch besser gesagt – in Kombination mit dem Selbstbild.

Deine Angst vor Ablehnung hat wahrscheinlich auch mit deinem Selbstbild zu tun

Fange an, deine Gedanken zu hinterfragen

Ein Beispiel:

Du begegnest einer attraktiven Person und überlegst, ob du den ersten Schritt machen sollst und diese ansprichst.

Was wären beispielhafte Gedanken, die dir in dieser Situation durch den Kopf schießen, wenn du ein negatives Selbstbild hättest?

  • Ich bin kein attraktiver Mensch und er ist vollkommen außerhalb meiner Liga.
  • Bestimmt wird sie mich ablehnen, ich habe sie ja eh nicht verdient.
  • Wenn ich auf sie zugehe, merkt sie, dass ich komisch bin.
  • Er wird mich nicht mögen, weil ich einfach nicht hübsch genug bin.

Wenn dir in dem Moment der Begegnung diese Gedanken durch den Kopf schießen, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Angst vor Ablehnung fühlen. Und diese Angst wird dich so sehr lähmen, dass du den ersten Schritt auf jeden Fall vermeiden wirst.

Was wäre, wenn…

Was aber, wenn du ein ganz anderes Selbstbild hättest und deshalb auf ganz andere Gedanken kommen würdest?

Gedanken wie diese:

  • Ich bin ein weltoffener, interessierter Mensch, der auf seinem Weg ist und an sich arbeitet. Ich kümmere mich um mich selbst und strahle Liebe aus. Natürlich bin ich attraktiv. Wieso sollte ich das nicht sein?
  • Selbst wenn er oder sie nicht positiv reagiert, sagt dass noch gar nichts darüber aus, welchen Wert ich als Mensch habe.
  • Versuchen kann ich es ja, was kann schon schlimmes passieren?
  • Was denkst du, wie du dich fühlen wirst, wenn du solche Gedanken denkst?

Großartig. Oder zumindest weniger angstvoll.

Deine Angst vor Ablehnung wird sich also enorm verringern.

Wenn bei dir also wieder einmal Angst vor Ablehnung bei dir auftaucht, spüre nicht nur das Gefühl. Versuche auch, zu beobachten, welche Gedanken in dem Moment auftauchen. Und dann hinterfrage diese.

Vergiss nicht: Deine Gedanken haben eine große Macht!

Hinterfrage deine Gedanken

Wenn das nächste mal negative Gedanken auftauchen, hinterfrage diese:

  • Entsprechen die Gedanken, die ich gerade habe, wirklich der Wahrheit? Habe ich dafür irgendwelche Beweise?
  • Kann es sein, dass diese Gedanken und Glaubenssätze meine Realität in einer sehr negativen Weise verzerren?
  • Welche Gedanken oder Glaubenssätze kann ich finden, um ein positiveres und realistischeres Selbstbild zu finden?

Erst, wenn du nicht mehr denkst, dass du ein ablehnenswerter Mensch bist, hast du auch keine Angst vor Ablehnung mehr.

Mehr zum Thema „Negative Gedanken loswerden“ findest du hier.

Hinterfrage deine negativen Gedanken

Werde aktiv

Damit du auch praktische Beweise für dein neues Selbstbild findest, ist es wichtig, dass du aktiv wirst und positive Referenzerfahrungen sammelst.

Zum Beispiel, indem du regelmäßiger auf Leute zugehst. Oder dich wirklich mal auf einen Freund oder einen Partner einlässt.

In den meisten Fällen wirst du dann merken, wie unberechtigt deine Angst vor Ablehnung eigentlich war.

So ging es mir, als ich angefangen habe, Frauen anzusprechen.

Klar, hin und wieder habe ich auch eine Abfuhr bekommen. Aber die meisten Frauen, die ich in meinem bisherigen Leben angesprochen habe, haben positiv reagiert und sich geschmeichelt gefühlt.

Übrigens: Eine gewisse Angst vor Ablehnung ist Teil unserer menschlichen Natur – und einfach evolutionär bedingt. Vor Jahrtausenden war unser Überleben viel stärker von der Bestätigung unserer sozialen Gruppe abhängig, weshalb unser Gehirn heutzutage eine immer noch viel zu hohe Sensibilität gegenüber sozialen Ängsten hat.

Ein Bewusstsein für diese Tatsache kann dir ebenfalls helfen, entspannter mit deiner Angst umzugehen.

(Einige Menschen haben auch mit Hypnose ihre Angst vor Ablehnung überwunden. Allerdings habe ich damit noch keine Erfahrungen gemacht.)

Angst vor Ablehnung 3#: Höre ganz genau hin

In den meisten Fällen ist unsere Angst vor Ablehnung unberechtigt.

Sehr häufig sind wir es selbst, die unsere Glaubenssätze auf unsere Umwelt projizieren.

Häufig, aber auch nicht immer.

Denn manchmal will uns unsere Angst auch etwas sagen. Manchmal ist sie eine Warnung, die gehört werden möchte:

„Du, vielleicht ist dieser Mensch einfach nicht gut für dich.“

Nehmen wir mal an, du bist in einer Beziehung und dein Partner verhält sich auf einmal total unangebracht. Dauernd fängt er oder sie einen Streit an oder regt sich auf. In anderen Situationen verrät sie Freunden Details über eure Beziehung, die eigentlich nur euch beide etwas angehen.

Wenn du in einer solchen Situation Angst vor Ablehnung fühlst, liegt das vielleicht auch daran, dass du verzerrte Gedanken über dich selbst hast.

In allererster Linie ist der Grund jedoch, dass du mit einem Menschen zusammen bist, der dich verunsichert. Bei dem du dich nicht angenommen und geborgen genug fühlen kannst, um deine Angst vor Ablehnung wirklich loszulassen.

Und das ist doof.

Hat deine Angst vor Ablehnung vielleicht damit zu tun, dass du dich mit den falschen Menschen umgibst?

Wenn du unter Angst vor Ablehnung leidest, solltest du dir auch immer anschauen, mit welchen Leuten du dich umgibst.

Ist dies nicht der Fall, hast du zwei Optionen.

Option 1

Du bist dem betreffenden Menschen gegenüber ehrlich und sagst ihm, welches Gefühl er in dir hervorruft.

In diesem Fall kann es sein, dass er oder sie dir gesteht, sich gar nicht der Konsequenzen des eigenen Handelns bewusst gewesen zu sein. Und daraufhin mehr auf deine Bedürfnisse eingeht.

Es kann aber auch sein, dass er oder sie gar kein Verständnis zeigt. In diesem Fall solltest du auf die zweite Option zurückgreifen.

Option 2

Lasse ihn oder sie gehen! Mit Menschen zusammen zu sein, die dir kein gutes Gefühl bereiten und kein Verständnis für deine Bedürfnisse und Werte haben, ist wie Folter.

Das solltest du unbedingt vermeiden und dich deshalb lieber von diesen Menschen verabschieden.

Eins ist klar – sich von Menschen zu trennen, mit denen du möglicherweise eine Menge Zeit verbracht hast, ist keine einfache Entscheidung.

Und oft ist es auch nur mangelnde Kommunikation, die dafür sorgt, dass Spannungen und Unsicherheiten zwischen zwei Menschen herrschen.

So oder so: Dich mit Menschen zu umgeben, die dir guttun, ist unglaublich wichtig.

Erst, wenn du das machst, wirst du deine Angst vor Ablehnung endgültig überwinden.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Keine Energie mehr? Diese 5 Tipps helfen dir weiter

Du hast keine Energie mehr? Und keine Ahnung, wie du deinen Akku wieder aufladen sollst? Dann lies weiter! Denn in diesem Artikel verrate ich dir, wie du deine Lebendigkeit zurückbekommst.

Der Wecker klingelt.

Du stehst auf, reckst dich – und möchtest dich am liebsten gleich wieder hinlegen.

Kennst du diese Situation?

Erlebst du es auch immer öfter, dass du dich angestrengt und gestresst durch den Tag schleppst?

Bist du ständig müde und schlapp?

Merkst du, wie Dinge, die dir noch vor kurzem Spaß gemacht haben oder leichtgefallen sind, immer mühseliger für dich werden?

Kurz – hast du keine Energie mehr?

Wenn das der Fall ist, bist du hier genau richtig.

Denn auch wenn alles gerade etwas schwerer ist als sonst, kann ich dir eine Sache versprechen:

Es gibt Wege und Mittel, wie du wieder zu Kräften kommen kannst.

Vertrau mir. Ich war selbst oft erschöpft und antriebslos.

Was ich aus diesen Phasen gelernt habe, werde ich in den folgenden Absätzen mit dir teilen.

Keine Energie mehr 1#: Mach das Smartphone aus

Dieser Tipp ist unglaublich einfach und trotzdem mörderisch effektiv.

Smartphones sind für eine Menge Stress und innere Unruhe in unserem Leben verantwortlich.

Und das aus zwei Gründen:

Zum einen neigen wir dazu, mit einem Smartphone jede einzelne gottverdammte freie Minute totzuschlagen.

  • Du wartest auf die nächste Bahn? Schnell mal ein paar WhatsApp-Nachrichten checken.
  • Du bist auf einem Date und dein Gegenüber ist auf Toilette? Wieso nicht kurz deinen Facebook Feed herunterscrollen?
  • Dir ist gerade langweilig? YouTube versorgt dich mit mehr Unterhaltung, als du jemals konsumieren kannst.

Zum anderen lädt ein Smartphone dazu ein, immer mehrere Sachen gleichzeitig zu machen.

Zum Beispiel die Wäsche aufzuhängen, während du mit einem Freund telefonierst. Oder ein Hörbuch zu hören, während du dir gerade ein Essen zubereitest.

Dieses ständige Beschäftigt-Sein zusammen mit dem dauerhaften Multi-Tasking sorgen dafür, dass du nie wirklich zur Ruhe kommst.

Dass du immer das Gefühl hast, zu wenig Zeit zu haben – obwohl das eigentlich gar nicht der Fall ist.

Eh du dich versiehst, stehst du dann unter Dauerstress und hast keine Energie mehr.

Du hast keine Energie mehr? Dann schalte mal dein Smartphone aus!

Die Fesseln der Technik durchbrechen

Was kannst du jetzt tun, um wieder ein bisschen mehr Entspannung in dein Leben zu bringen?

  1. Höre auf, jedwede Art von Pause in deinem Leben mit Medienkonsum zu füllen – ob es nun dein Smartphone, dein Computer oder dein Walkman ist. Pausen sind dazu da, innezuhalten. Sich selbst zu spüren und einfach mal im Moment zu sein. Nicht zuletzt sind sie auch dazu da, das, unsere Erlebnisse und Erfahrungen Revue passieren zu lassen und zu verarbeiten.
 Das nächste Mal, wenn du also in der Bahn sitzt, schau doch einfach mal aus dem Fenster und nicht auf dein Smartphone.
  2. Schalte dein Smartphone mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aus.
In einer Welt, in der man ständig online und immer zu erreichen ist, muss man sich manchmal ganz bewusst abnabeln.
 Wenn du dir jeden Abend eine Stunde zeitnimmst, um runterzukommen und nur bei dir zu sein, wirst du ganz allmählich merken, wie sich deine Energie langsam wieder auffüllt. Und du entspannter und fokussierter in den nächsten Tag startest.
  3. Stelle deine Notifikationen aus.
Nahezu jede Messenger-App hat eine Notifikations-Funktion. Das bedeutet, dass du ein Ton sowie ein Icon auf deinem Display dich an jede einzelne Nachricht erinnern, die du bekommst.  Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Notifikationen nur eine Aufgabe erfüllen: Sie halten mich von dem ab, was ich gerade tue. 
Wenn du den Stress in deinem Leben reduzieren willst, schalt deine Smartphone Notifikationen aus. Wenn du dann mal nicht sofort auf eine Nachricht antwortest, wird auch nicht gleich die Welt untergehen. Versprochen.

Keine Energie mehr 2#: Werde bewusster

Jetzt, wo du weniger auf dein Smartphone schaust, hast du wieder mehr Zeit für andere Dinge.

Zum Beispiel dafür, vollständig im Hier und Jetzt zu sein.

Viele Dinge gleichzeitig zu machen und ständig mit seinem Smartphone beschäftigt zu sein, sind Angewohnheiten, die dafür sorgen, dass wir den Kontakt zum gegenwärtigen Moment verlieren.

Und das führt über kurz oder lang unweigerlich zu einem erhöhten Stresslevel.

Was du tun kannst, um mehr mit dem Moment verbunden zu sein

  • Nimm wahr, was in deiner Umgebung passiert. Was du siehst, hörst, riechst und vielleicht sogar schmeckst.
  • Fühle in dich hinein. Wie fühlt sich dein Körper an? Wie ist die Stimmung gerade? Nimm sie an.
  • Atme bewusst. Nimm wahr, wie du bereits jetzt ruhiger und entspannter wirst.
  • Achte darauf, immer nur eine Sache gleichzeitig zu machen. Schenke dieser Sache deine volle Aufmerksamkeit.

Wenn du auch nur einen dieser Tipps regelmäßig befolgst, wirst du merken, wie du Stück für Stück entspannter wirst.

Wo du eben noch das Gefühl hattest, keine Energie mehr zu haben, breitet sich jetzt ein neues Gefühl innerer Ruhe und Kraft aus.

Auch positives Denken kann dir dabei helfen, mehr Energie zu haben. Dabei solltest du jedoch darauf achten, dass du es „richtig“ betreibst. Denn ständig positiv Denken zu wollen geht oft nach hinten los.

Keine Energie mehr #3: Ernähre dich gesund

Wenn du das Gefühl hast, keine Energie mehr zu haben, ist die Ursache dafür meistens eine psychische.

Meistens. Aber eben nicht immer.

Denn auch die Art und Weise, wie du mit deinem Körper umgehst, hat einen erheblichen Einfluss auf die Menge an Energie, die dir im Alltag zur Verfügung steht.

Du fühlst dich erschöpft und antriebslos?

Dann schau einmal ganz genau auf deine Ernährung:

  • Du liebst Speisen und Getränke mit viel Zucker? 
Versuche doch einfach einmal, die Menge an Zucker, die du zu dir nimmst, zu reduzieren. Klar – Zucker schmeckt lecker und gibt kurzzeitig Energie. Aber dieses High ist auch nach kurzer Zeit schon wieder verschwunden. Und danach bist du noch erschöpfter als vorher.
  • Salat und Gemüse sind nicht deine Leibspeise?
Müssen sie auch nicht. Aber essen solltest du sie trotzdem. Denn besonders grünes Gemüse hat mehr positive Einflüsse auf deine physische und psychische Gesundheit, als du es dir vorstellen kannst.
  • Du hast keine Zeit zum Kochen und bestellst dir stattdessen eine Pizza?

Versuche, zumindest ab und zu mal etwas selbst zu kochen. Nicht nur schmeckt es oft besser und ist günstiger als der Lieferservice oder ein Restaurant. Es ist auch meistens gesünder.

Du hast keine Energie mehr? Pizza wird und ähnliches wird dir nicht weiterhelfen!

Natürlich kann es nicht schaden, auch deinen Alkoholkonsum auf einen gesundheits-verträglichen Rahmen zu beschränken und dich allgemein gesund und ausgewogen zu ernähren.

Ich habe in einem Selbstexperiment ein ganzes Jahr auf Alkohol verzichtet – und 10 wichtige Dinge gelernt. 

Wie bei allen Dingen solltest du jedoch auch bei deiner Ernährung nie zu dogmatisch werden und von einem Extrem ins andere Übergehen – nur noch gesund um jeden Preis.

Denn: Was nützt dir eine gute Ernährung, wenn du dich damit nur noch mehr stresst?

Keine Energie mehr 4#: Treibe Sport

Wo wir schon bei deinem Körper sind:

Sport ist einer der besten Energie-Lieferanten, die es gibt.

Irgendwie paradox. Schließlich verbrauchst du beim Sport ja mehr Energie, als du dir zuführst, oder?

Jein.

Wenn du Sport treibst, fühlst du dich hinterher zwar meist kurzzeitig erschöpft.

Gleichzeitig werden während des Sports aber auch Glückshormone ausgeschüttet und dein Stresslevel sinkt.

Die Folge: Du fühlst dich unglaublich ausgeglichen und zufrieden.

Und auf lange Sicht baust du dir ein Reservoir zusätzlicher Energie und Stressresistenz auf. Ein Reservoir, dass dir in fordernden Zeiten zugutekommt.

Welche Sportart dir am meisten Energie gibt

Falls du hier auf einen besonderen Geheimtipp gewartet hast – Fehlanzeige.

Im Grunde ist es nämlich fast egal, welchen Sport du machst.

Wichtig ist nur, dass du eine Sportart wählst, die dir selbst Spaß macht und bei der du das Gefühl hast, deine eigene Energie gut wieder aufladen zu können.

Ob du das nun alleine oder in einer Gruppe, beim Tanzen, beim Kampfsport oder klassisch im Fitness-Studio machst – das bleibt dir überlassen.

Keine Energie mehr 5#: Erhole dich

Gerade in einem Zeitalter, in der es vermehrt um Produktivität und Effektivität geht, darum, immer mehr zu schaffen sowie immer schneller und immer besser zu sein, vergessen wir oft ein entscheidendes Detail:

Manchmal brauchen wir einfach ein wenig Erholung.

Wie viel davon sinnvoll ist, hängt in erster Linie von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Und natürlich davon, wie viel Geld und Zeit dir zur Verfügung steht.

Letztens habe ich zum Beispiel einen ganzen Tag alleine in einer Therme verbracht – ohne Smartphone natürlich. Dieser Tag war so erholsam, dass ich voller Motivation und Fokus in die nächste Woche gestartet bin.

Wenn du keine Energie mehr hast, mach in nächster Zeit Folgendes:

Gönne dir einen Tag in der Woche eine richtig schöne Aktivität.

Hier sind einige Vorschläge für dich:

  • Unternimm eine Fahrradtour.
  • Schaue dir einen oder mehrere deiner Lieblingsfilme an.
  • Fahre für einen kleinen Kurzurlaub in eine schöne Stadt, die du noch nicht kennst.
  • Lese ein spannendes Buch.
  • Geh in die Therme oder in die Sauna.
  • Teste deine Kochkünste aus.

Ob du diese Aktivitäten alleine oder mit Freunden machst, hängt ganz davon ab, was du für ein Typ Mensch bist.

Als introvertierter Mensch wirst du wahrscheinlich am besten alleine Energie auftanken, als extrovertierter Mensch lieber in Gesellschaft.

Auch muss es nicht genau ein Tag sein – manchmal reichen schon ein paar Stunden, manchmal brauchst du mehrere Wochen.

Akzeptanz, die Medizin gegen fast alle Leiden

Was aber, wenn du keine Energie mehr hast, obwohl du die oben genannten Tipps befolgst?

In diesem Fall hilft nur eins: Akzeptiere die Situation.

Viele Dinge in unserem Leben verlaufen zyklisch. Und so gibt es auch Zeiten, wo wir mehr Energie und Motivation haben – und Zeiten, wo wir einfach nur keinen Bock haben und erschöpft sind.

Das ist ok.

Schließlich bist du auch nur ein Mensch und kein Roboter. Und gerade, wenn du diesen Artikel im Winter liest, ist es nicht verwunderlich, wenn du etwas weniger Energie hast als sonst.

In diesem Fall ist es am besten, wenn du – unter anderem mit den Tipps, die du in diesem Artikel gelernt hast – gut für dich sorgst. Und dann abwartest, bis die Energie zurückkommt.

Ich verspreche dir: Das wird sie. Ganz bestimmt.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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