Du hast Angst vor dem Alleinsein? Überwinde deine Angst in 3 Schritten!

Die Angst vor dem Alleinsein ist eines der unangenehmsten Gefühle, die es gibt. Wie du diese Angst ein für alle Mal überwindest, erfährst du in diesem Artikel.

Angst vor dem AlleinseinJeder von uns sehnt sich nach Geborgenheit. Nach Nähe und Bestätigung.

Und nach dem Gefühl, für jemanden wichtig zu sein.

Meistens versuchen wir, diese Sehnsüchte durch eine Beziehung zu befriedigen. Und das ist vollkommen ok.

Zum Problem wird das jedoch, wenn:

  • du dich aus Angst zu sehr an deinen Partner zu klammerst.
  • dir die Vorstellung an ein Leben ohne ihn Qualen & Angst vor dem Alleinsein bereitet.
  • du feststellst, dass du nicht alleine sein kannst – und dich immer wieder von einer Beziehung in die nächste stürzt.

Denn in diesen Fällen hat dich die Angst vor dem Alleinsein im Griff.

Wie du diese Angst überwindest und loslässt, verrate ich dir anhand von drei Tipps, die du in deinen Alltag integrieren kannst.

Du hast nach einem Artikel gesucht, der dir generell hilft, mit dem Gefühl von Einsamkeit umzugehen? Dann schau doch mal hier vorbei: Was du gegen Einsamkeit tun kannst.

In diesem Artikel geht es nämlich viel mehr um die Angst, für immer alleine zu bleiben.

Bevor wir zu den eigentlichen Tipps kommen, solltest du jedoch wissen, wieso es überhaupt so wichtig ist, dich deiner Angst vor dem Alleinsein zu stellen.

Wie dir deine Angst vor dem Alleinsein schadet:

Ständig in Angst zu leben ist ein beschissenes Gefühl.

Dass deine Lebensqualität stark darunter leidet, brauche ich dir nicht zu erzählen. Was dir vielleicht noch nicht bewusst war – wenn du Angst vor dem Alleinsein hast, legst du viele Verhaltensweisen an den Tag, die dir langfristig schaden:

  • Du tust alles für deinen Partner und gibst dich selbst dabei vollkommen auf. Anstatt Grenzen zu setzen, verzeihst du ihm jedes noch so respektlose Verhalten, weil du Angst hast ihn sonst zu verlieren. Gleichzeitig vernachlässigst du deine eigenen Hobbies und Freundschaften.
  • Aus Angst hältst du an einer Beziehung fest, die du schon längst hättest beenden sollen. Und das nur, weil ein Leben ohne Partner für dich schwer vorstellbar ist.
  • Du wirst schnell eifersüchtig. Sobald dein Freund oder deine Freundin mal etwas ohne dich unternimmt, malst du dir schon aus, wie er dich betrügt. Auch ein kurzes Gespräch mit einer anderen attraktiven Person reicht aus, um dich auf die Palme zu bringen oder sogar große Angst in dir zu schüren.

Wenn du Angst vor dem Alleinsein hast, klammerst du dich gerne an deinem Partner fest

Angst vor dem Alleinsein

Vielleicht hast du bisher gedacht, dass dieses Verhalten ein Beweis dafür ist, wie sehr du deinen Partner liebst. Die ernüchternde Wahrheit ist jedoch:

Du bist einfach nur abhängig.

Deine Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung ist so groß, dass du dafür bereit bist, fast alles zu tun. Weil du dich nicht allein gelassen fühlen möchtest, machst du dich von deinem Partner emotional abhängig.

Und eine Beziehung der Abhängigkeit ist nie eine gesunde Beziehung.

Was kannst du jetzt also tun, um deine Angst vorm Alleinsein loszulassen?

1. Angst vor dem Alleinsein: Pflege deine Freundschaften

Wir leben in einer Epoche der Einsamkeit.

Eine Studie aus den USA mit 300 Tausend Teilnehmern hat herausgefunden, dass wir uns seit einigen Jahren immer stärker von anderen Menschen isolieren. Da soziale Verbundenheit ein menschliches Grundbedürfnis ist, überrascht es nicht, dass dies auch gesundheitliche Schäden nach sich zieht. So kommt die Studie zu dem Schluss, dass Einsamkeit in den USA ein größeres Gesundheitsproblem ist als Fettleibigkeit.

Was wir aus dieser Studie lernen können?

Wir brauchen den Kontakt zu anderen Menschen, wenn wir unsere Einsamkeit bewältigen wollen.

  • Wir möchten die Nähe und Liebe einer Bezugsperson spüren, die uns wirklich wichtig ist.
  • Wir möchten uns wertgeschätzt und wichtig fühlen.
  • Wir möchten die schönen Erfahrungen unseres Lebens mit unseren Mitmenschen teilen.

Viel zu oft vernachlässigen wir diese Bedürfnisse.

Oder wir denken, dass wir sie nur durch unseren Partner befriedigen können.

Wir sind dann so sehr auf unsere Beziehung fokussiert, dass wir alle anderen zwischenmenschlichen Verbindungen vernachlässigen.

Unsere Freundschaften werden dann immer unpersönlicher – bis wir diese irgendwann fast nur noch über WhatsApp und Facebook pflegen. Dass wir uns unter solchen Umständen traurig und einsam fühlen sowie Angst vor dem Alleinsein haben, ist gar kein Wunder.

Wenn die oben beschriebene Situation auf dich zutrifft, wird es Zeit, etwas zu ändern:

Schenke deinen Freundschaften mehr Aufmerksamkeit

Wenn ich in der Vergangenheit mit meinen Freundschaften nicht zufrieden war, hatte das meist nur einen Grund:

Ich habe selbst nicht genug Zeit und Energie in sie investiert.

Damals dachte ich, dass Freundschaften entweder funktionieren oder nicht.

Freunde sind ein Wundermittel gegen deine Angst vor dem Alleinsein

Angst vor dem Alleinsein

Heute ist mir bewusst, dass soziale Beziehungen erst dann richtig aufblühen, wenn du sie pflegst und dich voll und ganz auf sie einlässt.

  • Wenn du anfängst, mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die dir wichtig sind. Und dir Gedanken darum machst, wie ihr gemeinsam eine schöne Zeit haben könnt.
  • Wenn du bereit bist, dich selbst auch mal hintenanzustellen. Und für die, die deine Hilfe brauchen, da zu sein.
  • Wenn du lernst, deinen Freunden ihre Macken zu verzeihen. Und stattdessen dankbar bist für all das Schöne, das sie in dein Leben gebracht haben.

Wenn es dir gelingt, ein Mensch zu sein, in dessen Gegenwart sich andere wohlfühlen, wird es dir auch nicht schwerfallen, tiefe Freundschaften aufzubauen.

Öffne dich – und habe keine Angst, dich von deiner verletzlichen Seite zu zeigen

Vor einigen Monaten habe ich angefangen, Workshops für Männer zu geben, die ihrer eigenen maskulinen Essenz näherkommen und wahre Brüderlichkeit erleben wollen.

Immer wieder überrascht es mich, welch starke Wirkung es hat, wenn ein Mann merkt, dass er sich bei mir komplett öffnen darf.

Wenn er feststellt, dass er nicht verurteilt wird, wenn er in der Gruppe weint.

Oder er von seinen tiefsten Ängsten und schlimmsten Lebensphasen erzählt – und sich damit sehr verletzlich macht.

Sehr schnell entsteht durch diese Offenheit eine enorme Verbundenheit zwischen den Männern.

Und dadurch wird eine unverrückbare Tatsache deutlich:

Erst, wenn du dich deinen Mitmenschen auch von deiner verletzlichen Seite zeigen kannst, baust du eine wirkliche Verbindung zu ihnen auf.

Lass diesen Satz mal wirklich zu deinem Herzen durchsickern. Anstatt ihn nur auf einer rationalen Ebene verstehen zu wollen.

Und dann fang an, dich in Verletzlichkeit zu üben:

  • Lasse deine Freunde wissen, was in deinem Inneren vorgeht. Was dir Angst macht, welche Unsicherheiten du spürst, welche Erlebnisse aus deiner Vergangenheit du noch heute mit dir herumträgst und warum das Alleinsein manchmal so schwierig für dich ist.
  • Lege deine Masken ab. Immer den coolen Macker zu machen oder für jeden der Pausen-Clown zu sein – diese Verhaltensweisen sind oft nur Masken und damit wirst du sehr alleine sein. Sie verhindern, dass deine Freunde dein wahres Gesicht zu sehen bekommen. Und dadurch fällt es ihnen schwer, eine wirkliche Verbindung zu dir aufzubauen.
  • Bitte um Hilfe. Sich verletzlich zu machen bedeutet auch, Hilfe einzufordern, wenn du sie brauchst. Falls du dich also das nächste Mal einsam oder verloren fühlst, hab keine Angst zum Telefon zu greifen und einen vertrauten Menschen anzurufen.

Du möchtest nicht mehr einsam sein? Dann zeige dich von deiner verletzlichen Seite

Angst vor dem Alleinsein

Jemanden in deinem Leben zu haben, mit dem du sowohl dein Glück als auch deine Sorgen teilen kannst, ist eine der schönsten Sachen der Welt.

Und gleichzeitig ist es das beste Heilmittel gegen tiefe Einsamkeit.

Dieser vertraute Mensch muss jedoch nicht dein Partner sein. Dein Freundeskreis eignet sich dafür genauso gut.

Je zufriedener du nämlich in deinen Freundschaften bist und je tiefer die Verbindungen zu deinen Freunden sind, desto weniger klammerst du dich an deinen Partner.

Wieso?

Weil er auf einmal nicht mehr der Einzige ist, der deine Bedürfnisse nach Nähe, Geborgenheit und Bestätigung stillen muss.

Dadurch sinkt auch automatisch deine Angst vor dem Alleinsein. Denn auch, wenn dein Partner sich von dir trennt, hast du Menschen in deinem Leben, die dich auffangen und die dir Halt geben.

(Ließ auch: Wie du deine Minderwertigkeitskomplexe überwindest)

2. Angst vor dem Alleinsein: Begegne deiner Schattenseite

Einsamkeit und Alleinsein sind zwei ganz verschiedene Dinge.

So kannst du dich zum Beispiel in Gesellschaft vieler Leute einsam fühlen, obwohl du nicht alleine bist.

Genauso kannst du aber auch in schönster Natur allein, aber nicht einsam sein.

Was also sorgt dafür, dass du Angst vor dem Alleinsein hast?

Es ist die Angst davor, deiner Schattenseite zu begegnen.

  • Die Angst, unangenehme Gefühle spüren zu müssen.
  • Die Angst, in Kontakt mit deiner eigenen Unsicherheit zu kommen.
  • Die Angst, dich schwach und verletzlich zu fühlen.

Diese Angst sorgt dafür, dass du dich vor dem Alleinsein fürchtest.

Sie sorgt außerdem dafür, dass du deinen Partner kaum aus den Augen lässt, weil du dich vor der Leere fürchtest, die entsteht, wenn er nicht da ist.

Eine Leere, die nicht daherkommt, dass du deinen Partner so sehr liebst und unbedingt mit ihm zusammen sein musst.

Sondern vielmehr ein Zeichen dafür ist, dass du nie gelernt hast, allein glücklich zu sein.

Und dies solltest du ändern.

  • Erlaube dir für eine halbe Stunde pro Tag, nur bei dir zu sein. Ohne Smartphone, ohne sozialen Kontakt, ohne Ablenkung. Spüre in deinen Körper hinein und erlaube dir, das, was hochkommt, wirklich zu fühlen. Nutze das Alleinsein als Moment des Reflektierens.
  • Versuche, deine Schattenseite kennenzulernen. Welche Situationen im Alltag wühlen dich emotional auf? Wann kommen Erinnerungen an negative Ereignisse aus deiner Vergangenheit hoch? Wann fühlst du dich unsicher, ängstlich oder hilflos? Warum ist das Alleinsein so schwierig für dich?
  • Nimm das an, was da ist. Negative Gefühle sind doof. Und deshalb wollen wir sie meistens auch so schnell wie möglich wieder loswerden. Sobald du einem unangenehmen Gefühl jedoch die Erlaubnis gibst, da zu sein – sobald du dich in dem Moment so akzeptierst, wie du gerade bist – und sobald du aufhörst, ständig gegen das Alleinsein anzukämpfen – stellt sich in dir ein innerer Frieden ein, der dein Leid in dem Moment wesentlich erträglicher macht.

Deine Schattenseite kennenzulernen und diese wirklich anzunehmen, ist ein Prozess, der Zeit benötigt. Dieser Prozess ist außerdem wesentlich komplexer, als ich es hier dargestellt habe.

Und dennoch – wenn du dich in der Annahme deiner unangenehmen Seiten übst, wirst du schon innerhalb kurzer Zeit Veränderungen in deinem Leben spüren.

Deine Angst vor dem Alleinsein besiegst du nur, wenn du Einsamkeit auch mal aushalten kannst

Angst vor dem Alleinsein

Eine echte Verbindung aufbauen

Vielleicht hast du dich gerade gefragt, ob dieser zweite Tipp im Wiederspruch zum ersten steht.

Eben habe ich dir noch geraten, mehr Zeit mit Freunden zu verbringen. Und jetzt sage ich, dass du häufiger alleine sein sollst.

Wie passen diese Vorschläge zusammen?

Ganz einfach:

Wenn du alleine bist, lernst du dich selbst besser kennen. Du stehst stärker im Kontakt mit deinen eigenen Gefühlen und mit deinem authentischen Ich.

Gehst du aus dieser Haltung heraus in Kontakt mit anderen Menschen – mit deinen Freunden, deiner Familie oder deinem Partner – dann ist der Kontakt echt.

Du kannst erst eine wirkliche Verbindung zu einem Menschen aufbauen, wenn du mit dir selbst verbunden und in deiner Mitte bist.

Denn andernfalls wirst du den anderen Menschen immer benutzen – um deine Sehnsüchte zu stillen oder um dich von dir selbst abzulenken.

Und genau deshalb ist eine gesunde Balance zwischen Alleinsein und zwischenmenschlichem Kontakt sehr wichtig, wenn du dich von deiner Angst vor Einsamkeit befreien möchtest.

Unabhängigkeit macht dich attraktiv

Wenn du lernst, deine Schattenseiten zu akzeptieren und dich auch ohne die Gesellschaft anderer Menschen wohlzufühlen, machst du dich damit freier und unabhängiger.

Du tust nun nicht mehr alles, um ein Gefühl von Bestätigung und Geborgenheit zu bekommen, weil du dir dieses Gefühl zumindest teilweise selbst geben kannst.

Und dieser Umstand wirkt auf potentielle Partner unglaublich anziehend.

Wenn du aus einer Energie des Überflusses heraus einem neuen Menschen begegnest, wird er spüren, dass du ihn nicht zum Leben brauchst. Und dadurch hat er oder sie die Möglichkeit, dich auf eine sehr entspannte, ungezwungene Art kennenzulernen.

Sobald du weniger Angst vor dem Alleinsein hast, fühlen sich Menschen in deiner Gegenwart wohler und haben mehr Lust, mit dir eine echte Verbindung einzugehen. Eine Verbindung auf Augenhöhe, die es dir möglich macht, eigene Grenzen zu setzen.

Und dadurch wirst du (paradoxerweise) auch weniger alleine sein.

3. Angst vor dem Alleinsein: Baue die richtigen Erwartungen auf

Wir leben in einer verrückten Welt. In einer Welt voller wunderbarer Möglichkeiten.

Nicht nur können wir uns über Dienste wie Netflix und Spotify mit einer schier endlosen Auswahl an Filmen und Musik beballern.

Auch die Auswahl an potenziellen Partnern ist in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen.

  • Apps wie Tinder und ein Leben in der Großstadt geben uns das Gefühl, jeden Tag dutzende neue Menschen kennenlernen zu können.
  • Günstiges und unkompliziertes Reisen ermöglicht es uns, im Handumdrehen neue Kulturen kennenzulernen. Dadurch steigt die Auswahl an schönen Menschen, mit denen wir anbandeln können, nur noch mehr.
  • Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft immer offener geworden. Sich sexuell auszuleben und verschiedenste Beziehungsmodelle auszuprobieren ist heutzutage (zumindest im Westen) wesentlich unproblematischer als noch vor 30 Jahren.

Versteh mich nicht falsch – diese Entwicklungen haben viele gute Seiten. Viele davon habe ich selbst schon genießen können.

Gleichzeitig ist ein Überfluss an Optionen aber auch sehr tückisch.

Während unsere Eltern und Großeltern sich gefühlt auf den nächstbesten Menschen gestürzt haben und mit ihm eine Familie gründeten, machen wir das komplette Gegenteil.

Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie einfach rundum perfekt zu sein haben – perfektes Aussehen, perfekter Charakter, das ganze Paket halt.

Viele Menschen, größere Auswahl – aber ist das immer gut?

Angst vor dem Alleinsein

Erst, wenn wir das Gefühl haben, dass diese exorbitanten Ansprüche erfüllt sind, lassen wir uns auf einen Menschen wirklich ein. Und selbst dann müssen wir mit der Angst leben, dass wir vielleicht doch die falsche Entscheidung getroffen haben könnten.

„Es gibt schließlich noch soooo viele andere Männer oder Frauen, die die ich kennenlernen könnte. Und vielleicht ist mein Seelenverwandter ja doch noch irgendwo da draußen. Und wartet nur darauf, von mir gefunden zu werden.“

Kommen dir diese Gedanken bekannt vor?

Dann wird es Zeit dafür, dass du dich endgültig von ihnen befreist.

Höre auf mit der Jagd nach der einen wahren Liebe

Überhöhte Erwartungen bei der Partnersuche sind aus einem einfachen Grund problematisch:

Sie machen uns neurotisch.

Die Vorstellung, dass es auf diesem Planeten einen perfekten Partner für uns gibt, klingt zwar romantisch.

Was ist aber, wenn du diesem Menschen nie oder einfach zum falschen Zeitpunkt begegnest?

In diesem Fall ist die Kacke richtig am Dampfen.

Vielleicht merkst du jetzt, wie sehr dich die Vorstellung von der einen wahren Liebe unter Druck setzt. Gleichzeitig sorgt sie auch dafür, dass du Angst vor dem Alleinsein hast. Schließlich bist du ja für immer zu einem Leben voller Einsamkeit verdammt, falls du die Sache mit deinem Traumpartner vermasselst.

Wie gelingt es dir nun aber, dich von deinen überhöhten Erwartungen zu befreien?

1. Du besiegst die Angst vor dem Alleinsein, sobald du erkennst, dass es nicht die eine wahre Liebe gibt

Manche Menschen passen besser zu dir, andere schlechter.

Und mit wieder anderen verstehst du dich so gut, dass du dir eine Beziehung mit ihnen vorstellen kannst.

Gehe neugierig und mit einem offenen Herzen durch die Welt. Lerne neue Leute kennen und versuche, ihnen vorurteilsfrei und mit aufrichtigem Interesse zu begegnen.

Du wirst feststellen, dass es mehr potenzielle Partner für dich gibt, als du gedacht hast.

Und dies wird dafür sorgen, dass dein Gefühl der Einsamkeit schwindet.

2. Mache dir bewusst, dass jede Beziehung auch Arbeit bedeutet

Einen passenden Partner zu finden, ist die eine Sache.

Eine gute Beziehung zu führen ist nochmal etwas ganz anderes.

Ob du in einer Beziehung glücklich wirst, hängt nur beschränkt von deinem Partner ab – und zu einem großen Teil davon, wie viel Energie ihr in eure Beziehung steckt.

  • Habt ihr Verständnis für die Macken des jeweils anderen?
  • Bemüht ihr euch, einander wirklich zu lieben und auch in harten Zeiten zueinander zu halten?
  • Was tut ihr aktiv, um die Beziehung frisch und lebendig zu halten?

3. Lass dich nicht von Angst abhalten, herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist

Natürlich solltest du nur eine Beziehung mit einem Menschen führen, der auch zu dir passt.

  • Bedeutet das, dass er oder sie dafür aussehen muss wie ein Model?
  • Bedeutet das, dass er oder sie dir deine Wünsche von den Lippen ablesen muss?
  • Bedeutet das, dass er oder sie immer gut gelaunt sein muss?

Nein, das bedeutet es nicht.

Diese oder ähnliche Erwartungen an deinen Partner sind schlicht und einfach unrealistisch.

Nicht nur das – sie sorgen außerdem dafür, dass du den Blick fürs Wesentliche verlierst.

Mit welchem Menschen möchtest du mal alt werden?

Angst vor dem Alleinsein

Anstatt dich also mit nicht erfüllbaren Ansprüchen unglücklich zu machen, überlege dir, welche Werte dir wichtig sind. Auf diese Werte solltest du nämlich auch bei deinem Partner achten.

  • Ist dir ein gesunder und aktiver Lebensstil wichtig? Dann wirst du mit einem Partner, der sich nur von Fastfood ernährt und keinen Sport treibt, nicht glücklich.
  • Du stehst auf Ehrlichkeit und Klarheit? Trenne dich von Menschen, die es lieben, mit dir Spielchen zu spielen.
  • Du brauchst viel Liebe und Zuneigung? Dann höre auf, dich auf gefühlskalte Menschen einzulassen.

In dem Moment, in dem du beim Dating auf die Dinge achtest, die wirklich wichtig sind, wird dein Leben wesentlich entspannter.

Du wirst Menschen begegnen, in denen Gegenwart du dich richtig wohl fühlst.

Sobald du erkennst, dass es von diesen Menschen mehr als genug gibt, wird die Angst vor dem Alleinsein von dir abfallen.

Was du tun kannst, wenn du unglücklich verliebt bist

unglücklich verliebtSein wir ehrlich: unglücklich verliebt zu sein ist mies.

Auch ich war einige Male in meinem Leben unglücklich verliebt.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das eine Mal, als ich mich in die Sekretärin meiner Fahrschule verliebt hatte.

Ich war 18 Jahre alt, hatte noch ein paar mehr Haare auf dem Kopf als jetzt und machte gerade meinen Führerschein.

Ich rannte ihr über ein Jahr hinterher. Wenn sie mir auf meine SMS (ja, damals benutzte man noch SMS) antwortete, fühlte ich mich wie der König der Welt. Wenn sie mir nicht antwortete oder erst ein paar Stunden später, fühlte ich mich wie der letzte Dreck.

Selbst als ich meinen Führerschein schon hatte, besuchte ich sie noch regelmäßig in der Fahrschule, um mit ihr zu plaudern.

Am Valentinstag brachte ich ihr dann einen Strauß Rosen vorbei. An dem Strauß hing ein Kärtchen mit einer Einladung für ein Abendessen in einem schicken Restaurant. Ein Restaurant, das ich mir eigentlich nicht leisten konnte. Sie bedankte sich für die Rosen, sagte meine Einladung jedoch ab.

Ich war vollkommen am Boden zerstört…

Liebe ist das wohl schönste Gefühl der Welt (mal abgesehen davon, endlich pinkeln zu dürfen, wenn man seit Stunden wartet und schon befürchtet hat, die Blase würde gleich explodieren).

Doch wenn man unglücklich verliebt ist, wird die Liebe schnell zu etwas sehr Schmerzhaftem und Frustrierendem.

Unglücklich verliebt: Die häufigsten Gründe

Es gibt viele Gründe dafür, warum sich Menschen unglücklich verlieben.

Ich weiß nicht, aus welchem Grund du unglücklich verliebt bist. Aber es ist gut möglich, dass es einer der folgenden ist:

  • Du bist in deinen besten Freund oder Freundin verliebt, doch er oder sie nicht in dich.
  • Du bist in einen Menschen verliebt, der in einer Beziehung ist (oder sogar verheiratet).
  • Du bist in einen Menschen verliebt, dieser jedoch nicht in dich (wie bei mir damals).
  • Du bist in einer Beziehung und hast dich fremdverliebt, möchtest deinen Partner jedoch nicht verlassen.
  • Du bist in jemanden verliebt, doch ihr wisst beide, dass ihr nicht zusammenpasst (vielleicht hattet ihr sogar schon eine Beziehung und habt gemerkt, dass es einfach nicht funktioniert).

Zu wissen, warum du unglücklich verliebt bist, ist interessant. Doch viel wichtiger ist, was du dagegen tun kannst.

Unglücklich verliebt? Du hast nur zwei Möglichkeiten

Wenn du unglücklich verliebt bist, hast du letztendlich nur zwei Optionen:

  1. Du kannst deine Liebe gestehen und hoffen, dass sie erwidert wird.
  2. Du akzeptierst, dass dich der andere Mensch nicht liebt oder ihr keine Zukunft habt, und lässt los.

Klingt das zu simpel?

Du kannst dir die Haare ausreißen, 27 verschiedene Bücher über Liebe und Beziehungen lesen oder dir den Namen deines Angebeteten auf den Unterarm tätowieren – das sind deine beiden einzigen Optionen.

Du kannst deine Liebe gestehen oder loslassen. Oder beides.

unglücklich verliebt

In Folgenden werde ich dir die beiden Optionen etwas genauer erklären und wir werden sehen, worauf du achten solltest.

Am Ende des Artikels werde ich dir noch erklären, was du tun kannst, wenn du dich immer wieder unglücklich verliebst. Denn anders als du jetzt vielleicht glaubst, trägst du für deine „unglückliche Liebe“ eine gewisse Mitschuld.

Das willst du wahrscheinlich nicht hören, ich weiß. Aber irgendeiner muss es dir ja sagen …

Unglücklich verliebt #1: Gestehe deine Liebe

Ich kenne dich nicht. Ich weiß also nicht, ob du deine Liebe schon gestanden hast oder nicht.

Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass viele Menschen, die unglücklich verliebt sind, ihre Liebe noch gar nicht gestanden haben.

Und das ist in den meisten Fällen ziemlich dumm.

Falls du also unglücklich verliebt bist und deine Liebe noch nicht gestanden hast, solltest du dir ernsthaft überlegen, es zu tun.

Bringt das ein gewisses Risiko mit sich? Sicherlich.

Wenn du deinem besten Freund/in gestehst, dass du dich verliebt hast und deine Liebe nicht erwidert wird, wird die Freundschaft wahrscheinlich darunter leiden – oder sogar daran zerbrechen. Oder wenn du deinem Arbeitskollegen deine Liebe gestehst, belastet das vielleicht euer Arbeitsverhältnis.

Doch deine Liebe zu gestehen hat auch zwei große Vorteile:

  1. Erst wenn du die Liebe gestehst, kann sie erwidert werden. Klingt total banal, ich weiß. Aber vielleicht bist du ja umsonst unglücklich verliebt. Es kann nämlich sein, dass dein Angebeteter ähnliche Gefühle für dich hat, aber sich auch nicht traut, den ersten Schritt zu machen.
  2. Du gewinnst Klarheit. Selbst wenn deine Liebe nicht erwidert wird, hast du zumindest die Gewissheit, dass es so ist. Du hörst also auf, Luftschlösser zu bauen und blickst der harten Wahrheit ins Auge. Das ist zuerst mal schmerzhaft, doch langfristig die bessere Lösung. Denn erst wenn du die Hoffnung aufgibst, kannst du auch loslassen.

Falls du deine Liebe gestehst, gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest.

Sei ehrlich und direkt

Ehrlichkeit ist nicht immer einfach. Gerade wenn es um starke Gefühle wie Liebe geht. Doch ehrlich und direkt zu sein sorgt für Klarheit.

Falls du deine Liebe gestehst, sei also ehrlich und direkt.

Vergiss halbherzige Geständnisse wie:

  • Ich glaube, ich mag dich …
  • Weißt du, ich sehe dich manchmal als Freund aber manchmal auch irgendwie als mehr.
  • Es kann sein, dass ich Gefühle für dich hab …

Gehe auch nicht davon aus, dass der andere weiß, dass du ihn liebst – falls du es ihm nicht eindeutig gesagt oder gezeigt hast.

Verstehe mich hier nicht falsch. Du sollst jetzt keinen 20-seitigen Liebesbrief schreiben oder ein selbstkomponiertes Lied vorsingen. Sei einfach nur ehrlich und direkt. Schließlich sind wir alle erwachsen.

Nicht hinterherrennen

Wenn du deine Liebe gestanden hast, renne dem anderen Menschen nicht hinterher.

Ihm jeden Tag Nachrichten zu schicken und ihn darin zu erinnern, dass du ihn liebst, hilft kein bisschen weiter. Alles für diesen Menschen zu tun und ihm jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, auch nicht.

All das sind nur Symptome von emotionaler Abhängigkeit.

Letztendlich ist es so: je mehr du versuchst, einem Menschen zu gefallen und ihn in dich verliebt zu machen, desto weniger funktioniert es.

unglücklich verliebt

Ich weiß, es ist frustrierend, unglücklich verliebt zu sein. Aber wir können Gefühle nun mal nicht erzwingen. Und wenn du deine Liebe gestanden hast, ist es das Beste, dass du dich auf dich selbst fokussierst und sich nicht dein ganzes Leben um den Menschen dreht, in den du verliebt bist.

Sollte ich meine Liebe immer gestehen?

Wie du vielleicht schon zwischen den Zeilen gelesen hast, bin ich ein großer Fan von Ehrlichkeit.

Ehrlichkeit tut zwar oft weh, macht aber langfristig Vieles leichter.

Ich würde dir also dazu raten, deine Liebe zu gestehen. Aus dem simplen Grund, dass es dir gut tun und dabei helfen wird, loszulassen.

Aber wie ich schon erwähnt habe, kann das negative Konsequenzen haben.

  • Wenn du in einen Freund oder eine Freundin verliebt bist, kann das Geständnis die Freundschaft ruinieren.
  • Wenn du in deinen Arbeitskollegin oder deinen Chef verliebt bist, kann das denn Arbeitsalltag kompliziert machen.
  • Wenn du in den Partner eines Freundes von dir verliebt bist, kann darunter eure Freundschaft und deren Beziehung leiden.
  • Wenn du in einer Beziehung bist und jemand anderem deine Liebe gestehst, kann deine Beziehung darunter leiden.

Letztendlich musst du entscheiden, was du tust. Doch auszusprechen, dass du in jemanden verliebt bist, kann auch sehr befreiend sein.

Unglücklich verliebt #2: Loslassen

Falls du unglücklich verliebt bist und deine Liebe nicht erwidert wird, gibt es letztendlich nur eine Lösung: Loszulassen.

Es ist nicht einfach, doch letztendlich musst du akzeptieren, dass du die Liebe nicht kontrollieren kannst. Und nur weil du jemanden liebst, heißt das leider nicht automatisch, dass deine Liebe auch erwidert wird.

Eine unglückliche Liebe loszulassen ist jedoch nicht das Gleiche wie deinen Ex-Partner loszulassen.

Wenn du eine Trennung verarbeitest, versuchst du eine Beziehung loszulassen, die tatsächlich existiert hat. Bist du jedoch unglücklich verliebt, ist es in den meisten Fällen ja gar nicht erst zu einer Beziehung gekommen. Es geht also weniger darum, echte Erfahrungen und Erinnerungen loszulassen, als deine Wunschvorstellung und deine Luftschlösser.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Du kannst ja auch unglücklich verliebt in einen Menschen sein, mit dem du schon mal eine Beziehung hattest oder zumindest im Bett warst. Doch das ist eher selten der Fall.

Deshalb ist das Loslassen einer unglücklichen Liebe nicht exakt das Gleiche wie Liebeskummer – auch wenn es sich ähnelt.

Falls du jedoch unglücklich verliebt bist und mit dem Menschen nie eine Beziehung hattest, können dir folgende Tipps weiterhelfen.

Akzeptiere, dass es nicht die große Liebe ist

Wenn du unglücklich verliebt bist, glaubst du wahrscheinlich, dass er oder sie der richtige Mensch für dich ist. Doch das ist ein Trugschluss.

Solange ein Mensch nicht das Gleiche für dich empfindet, wie du für ihn, ist er nicht der Richtige.

unglücklich verliebt

Egal, wie stark du jemanden liebst, wird diese Liebe nicht erwidert, passt ihr beide nicht zusammen. Und je schneller du das akzeptierst, desto schneller kannst du loslassen.

Ausnahme: Du hattest mit dieser Person schon eine Beziehung? Du kannst versuchen deine/n Ex zurückzugewinnen. Ob das die richtige Entscheidung ist kannst nur du wissen.

Schluss mit der mentalen Masturbation

Was du jetzt lesen wirst, ist hart. Aber es ist wichtig, dass du das verstehst:

In den meisten Fällen ist eine einseitige Liebe keine wirkliche Liebe, sondern eine Idealisierung der Liebe.

Wenn du unglücklich verliebt bist, ist es gut möglich, dass du nicht wirklich einen Menschen liebst. Du liebst nur deine ideale Vorstellung dieses Menschen.

Du hast dich also mehr in die Idee verliebt, mit diesem Menschen zusammen zu sein, als in den Menschen selbst. In deiner Vorstellung ist dieser Mensch perfekt und ihr würdet eine Traumbeziehung führen – und in dieses Bild hast du dich verliebt.

Mach dir also bewusst, dass deine „Verliebtheit“ wahrscheinlich kein ehrliches und reales Gefühl ist, sondern eher eine Wunschvorstellung.

Vergiss die Hoffnung

Hoffnung ist ein sehr machtvolles Gefühl. Es motiviert uns, trotz großer Herausforderungen weiterzumachen und kann uns schwierigen Momenten die nötige Kraft geben, um uns nicht vollkommen aufzugeben.

Doch Hoffnung kann auch nach hinten losgehen.

Denn solange wir auf etwas hoffen, können wir es nicht loslassen. Und das ist besonders der Fall, wenn du unglücklich verliebt bist.

Solange du die Hoffnung hast, deine Liebe könnte doch noch irgendwann und irgendwie erwidert werden, wirst du nicht loslassen.

unglücklich verliebt
So weh es auch tut: Vergiss jegliche Hoffnung. Erst wenn du die Hoffnung aufgibst, wirst du loslassen und bereit sein für einen neuen Menschen.

Akzeptiere also, dass deine Liebe keine Chance hat. Und nein, die Hilfe eines afrikanischen Zauberers oder Wünsche ans Universum werden dir auch nicht weiterhelfen.

Wenn du dich immer wieder unglücklich verliebst

Natürlich kann es passieren, dass du dich einmal unglücklich verliebst. Doch passiert das immer wieder, ist das verdächtig.

Und falls du dich immer wieder unglücklich verliebst, hat das wahrscheinlich mit deinen Werten zu tun.

Du kannst die Liebe nicht vollkommen steuern. Doch deine Werte haben einen Einfluss darauf, zu wem du dich hingezogen fühlst.

Anziehung und Werte

Generell gilt, dass wir das attraktiv finden, was wir wertschätzen. Das bedeutet, dass du dich vor allem in die Menschen verliebst, die Eigenschaften besitzen, denen du viel Wert beimisst.

Viele Männer geben zum Beispiel dem Aussehen einer Frau besonders viel Wert und vernachlässigen dafür andere wichtige Eigenschaften.

Die liebevollen, treuen und zärtlichen Frauen lassen sie links liegen, da sie nicht so sexy aussehen wie die heiße Blondine mit operierten Brüsten und aufgeblasenen Lippen, deren Lebenssinn darin besteht, möglichst viele Follower auf Instagram zu haben.

Und dann beschweren sie sich darüber, dass sie sich immer in die „falschen Frauen“ verlieben. Würden diese Männer auf andere Eigenschaften bei Frauen Wert legen, würden sie sich auch in andere Frauen verlieben.

unglücklich verliebt

Das war jetzt ein Beispiel für Männer. Aber das Thema betrifft natürlich auch die Frauen.

Viele Frauen behaupten zum Beispiel, dass sie sich sexuell vor allem zu „bad boys“ und „Arschlöchern“ hingezogen fühlen.

Das ist jedoch oftmals ein Problem, denn diese Frauen wünschen sich einen verlässlichen Partner und wollen eine Beziehung, während die „bad boys“ nur Sex und Abenteuer wollen.

Diese Frauen machen dann den Fehler, die „bad boys“ umerziehen zu wollen oder sie mit Tricks und Spielchen in eine Beziehung zu kriegen. Manipulative Ratgeber, die Frauen genau das versprechen, gibt es ja leider genug.

Doch das endet meistens weniger gut und führt dazu, dass mir diese Frauen dann ellenlange E-Mails schreiben, in denen sie erklären, dass doch alle Männer „Arschlöcher“ sind und nur Sex wollen und bla bla bla.

Was ist also die Lösung zu dem Dilemma?

Dass du anfängst, auf die „richtigen“ Werte bei anderen Menschen zu achten.

Wähle deine Werte weise

Vor einigen Jahren war ich ein ziemliches Party-Tier.

Ich war viel, oft und manchmal auch exzessiv feiern. Zu dieser Zeit fand ich es sehr attraktiv, wenn auch eine Frau viel gefeiert hat.

Mittlerweile gehe ich viel seltener feiern. Stattdessen gehe ich gerne gut essen, mache viel Sport, lese gerne, meditiere und – wär hätte es gedacht – schreibe viel.

Die Frauen, die ich früher attraktiv fand – also die Party-Mäuschen – finde ich mittlerweile ziemlich unattraktiv. Dafür finde ich jetzt Frauen anziehend, die einen gesunden Lebensstil verfolgen und deren Höhepunkt der Woche nicht die Partys am Wochenende sind.

Ich habe mich verändert, meine Werte und Prioritäten haben sich verändert und damit auch die Eigenschaften von Frauen, die auf mich attraktiv wirken. Und das ist der springende Punkt.

Überlege mal kurz, auf welche Eigenschaften du bei Menschen Wert legst.

Wenn du dir zum Beispiel eine Beziehung wünschst, wie wäre es dann damit, dass du auf Qualitäten wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Mitgefühl achtest? Oder wie wäre es mit Liebenswürdigkeit und Einfühlungsvermögen?

In dem du bewusst darauf achtest, was du an Menschen wertschätzt, hast du einen gewissen Einfluss darauf, zu wem du dich hingezogen fühlst.

Seit einigen Jahren konzentriere ich mich zum Beispiel nur noch auf die Menschen, die Ja zu mir sagen (nicht nur bezogen auf Dating). Ich renne also keinem mehr hinterher. Und das hat Vieles in meinem Leben geändert.

Du brauchst ein anderes Mindset

Wenn du unglücklich verliebt hast, hast du wahrscheinlich viele negative Gedanken. Du denkst ständig über die andere Person nach, zweifelst an dir oder kannst einfach nicht mehr klar denken.

Das führt letztendlich nur dazu, dass du unglücklich bist und leidest.

Deshalb habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du, wie du kreisende und negativen Gedanken loswirst, besser mit Selbstzweifel umgehst und neuen Mut findest.

Gib einfach deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Mit sich selbst im Reinen sein – mit diesen 3 Schritten klappt es

Wer möchte nicht gerne mit sich selbst im Reinen sein? Wie dir dies gelingt – wie du ein Gefühl von Gelassenheit, Erdung und Vertrauen entwickelst und innere Widerstände auflöst, erfährst du in diesem Artikel.

Kennst du das:

  • Hast du manchmal das Gefühl, innerlich zerrissen zu sein?
  • Ist dein Alltag von Stress, Unruhe und latenter Angst geprägt?
  • Bist du immer auf der Suche nach irgendetwas – ohne zu wissen, was es ist?
  • Leidest du einfach nur zu oft an Gefühlen, mit denen du nicht umgehen kannst?

Falls du dich in einer dieser Fragen wiedergefunden hast, bist du hier genau richtig.

In den nächsten Absätzen verrate ich dir anhand von 3 Schritten, wie du wieder mehr Gleichgewicht in dein Leben bringst. Und lernst, mit dir selbst im Reinen zu sein.

1. Mit sich selbst im Reinen sein: Fange wieder an, zu fühlen

Viele menschliche Probleme haben ihren Ursprung in unserer Unfähigkeit zu fühlen und wirklich unseren Körper zu spüren.

Wir leben so sehr in unserem Kopf, dass wir ein Gefühl für unsere Essenz verloren haben. Viele wertvolle Signale, die unser Körper uns sendet, werden entweder unterdrückt oder ignoriert.

Dieses Verhalten führt nicht nur dazu, dass wir ein unauthentisches, eingeengtes Leben führen. Es sorgt auch dafür, dass Krankheiten und psychische Beschwerden sich in unser Leben einschleichen.

Menschen, die mit sich selbst im Reinen sein können, sind sich dieses Phänomens bewusst. Sie haben daher eine starke Verbindung zu ihrer Intuition, zu ihren körperlichen Empfindungen und ihren Emotionen entwickelt.

Wie du dich auf deine Gefühle einlässt

Deine Gefühle anzunehmen, mag am Anfang schwer sein. Besonders, wenn du über Jahre hinweg das Gegenteil gewohnt bist.

Deshalb habe ich hier eine Anleitung für dich zusammengestellt, die dir helfen wird, mehr in deine Gefühle einzutauchen.

  1. Identifiziere das Gefühl.
    Fange an, dir bewusst zu machen, in welchen Situationen ein Gefühl in dir aufkommt. Meist macht sich dieses Gefühl zunächst als körperliche Empfindung bemerkbar – zum Beispiel als Druck in der Brust oder als Knoten im Hals. Zunächst wirst du mit diesem Schritt Probleme haben. Je häufiger du die Übung machst, desto leichter wird er dir jedoch fallen.
  2. Lasse dich vollständig auf das Gefühl ein.
    Besonders unangenehme Gefühle wirst du fast schon automatisch wegdrücken wollen. Gib diesem Impuls nicht nach. Lasse das Gefühl stattdessen zu. Atme hinein in das Gefühl und spüre, wie es dich vollständig erfasst. Es darf da sein. Es möchte da sein. Es ist gut, dass es da ist. Versuche nicht, das Gefühl zu interpretieren oder dich zu fragen, wo es herkommt. Bleibe bei der Körperempfindung und lasse es einfach zu.
  3. Beobachte, wie das Gefühl wieder verschwindet.
    Nimm nun ein paar tiefe Atemzüge. Stell dir vor, wie du das Gefühl bei jedem Einatmen durch deinen Körper zirkulieren lässt – und bei jedem Ausatmen aus deinem Körper hinauslässt. Jetzt, wo du das Gefühl angenommen hast, darf es auch wieder gehen.
Mit sich selbst im Reinen sein

Wirklich zu fühlen kann wunderschön sein – und gleichzeitig sehr beängstigend

Je geübter du darin wirst, Gefühle anzunehmen, desto unbeschwerter wird dein Leben.

Ein innerer Frieden wird sich dann in dir einstellen, da du den Dingen weniger Widerstand entgegenbringst. Gleichzeitig wirst du stärker mit deiner Intuition verbunden sein – und schneller spüren, wenn eine Sache für dich nicht richtig ist.

(Lese auch: Wie du die Angst vor dem Alleinsein überwindest)

2. Mit sich selbst im Reinen sein: Erkenne, dass du genug bist

Mit sich selbst im Reinen sein bedeutet auch, mit sich selbst zufrieden zu sein.

Du kannst jedoch nicht mit dir zufrieden sein, wenn du glaubst, du musst erst noch dieses oder jenes erreichen.

  • Einen perfekten Partner anziehen.
  • Einen Traum-Job finden.
  • Ein eigenes Haus haben.
  • Ein sexy Körper.

Wir rennen oft Dingen hinterher, von denen wir uns mehr Zufriedenheit erhoffen.

Diese Dinge sollen uns ein Gefühl von Sicherheit geben oder unser Selbstwertgefühl stärken. Wir wollen uns anhand dieser Dinge beweisen, dass wir genug sind.

Viel zu lange dauert es oft, bis wir merken, dass kein Erfolg im Außen für diesen Beweis ausreicht.

Und wieso?

Weil unsere Grundannahme falsch ist.

Wir gehen davon aus, dass irgendetwas an uns nicht in Ordnung ist. Basierend auf dieser Annahme richten wir unser gesamtes Leben danach aus, dieses eine etwas in Ordnung zu bringen.

Was wir nicht merken: Anstatt uns besser zu fühlen, geht es uns dadurch meist nur noch schlechter. Denn mit jedem Schritt auf dem Weg zu einem besseren Selbst verstärken wir unsere Grundannahme, dass wir eigentlich nicht gut genug sind.

Wie du den Teufelskreis durchbrichst

  • Sage dir so oft es geht, dass du genug bist. Dass du nichts tun musst, um Liebe und Anerkennung verdient zu haben. Oder als Mensch wertvoll zu sein.
  • Immer, wenn du unbedingt eine Sache erreichen musst, frage dich: Wieso möchte ich diese Sache erreichen? Wieso ist sie mir so wichtig? Steckt dahinter vielleicht das Bedürfnis, mich selbst besser oder vollkommener zu fühlen? Was würde passieren, wenn ich diese Sache loslassen oder scheitern würde?
  • Vertraue darauf, dass es dir mit der Zeit gelingen wird, deine falschen Grundannahmen loszulassen. Sei dir aber auch bewusst, dass dies nicht von heute auf morgen geschehen wird. Schließlich bist du dein ganzes bisheriges Leben damit verbracht, Dingen hinterherzurennen, die dir ein Gefühl von Ganzheit vermitteln sollen. Es wird nicht einfach, auf einmal damit aufzuhören.
Mit sich selbst im Reinen sein

Sobald du fühlst, dass du genug bist, gehst du unbeschwerter durchs Leben

Auf rationaler Ebene zu erkennen, dass du genug bist, ist der erste Schritt.

Dies emotional zu begreifen und in deinem Unterbewusstsein zu verankern, ist sehr viel schwerer.

Ein Großteil deines Mangel-Gefühls stammt nämlich aus deiner Kindheit und Jugend. Die Erfahrungen, die du in dieser Zeit gemacht hast, haben in dir emotionale Wunden hinterlassen.

Und diese Wunden bestimmen heute noch dein Denken, Handeln und Fühlen.

Lies auch: Vertrauen aufbauen in 3 simplen Schritten

3. Mit sich selbst im Reinen sein: Schaue deinen Schattenseiten an

Menschen, die mit sich selbst im Reinen sein können, haben ein gewisses Maß an Integrität. Das bedeutet, dass ihre Worte, Gefühle, Gedanken und Handlungen übereinstimmen. Oder zumindest ungefähr in dieselbe Richtung gehen.

Wieso aber fällt es uns oft schwer, integer zu sein?

Weil wir in unserer Psyche mehrere Anteile haben, die oft gegeneinander arbeiten. Und die Anteile, derer wir uns nicht bewusst sind und die wir gleichzeitig an uns ablehnen, bereiten uns dabei die größten Schwierigkeiten.

Der bekannte Psychoanalytiker Carl Gustav Jung nannte diese Anteile unseren Schatten. Er war der Meinung, dass eine Leben in Frieden nur möglich sei, wenn wir diesen Schatten ans Licht holen, annehmen und in unsere Persönlichkeit integrieren.

Klingt etwas zu abstrakt? Ein Beispiel.

Nehmen wir an, dass du als Kind immer sehr fleißig in der Schule warst. Du hast es geliebt, ein neues Buch auszupacken und interessante Dinge zu lernen. Während des Unterrichts hast du dich immer zuerst gemeldet und Hausaufgaben waren für dich eine Freude.

Wenn es in deinem Freundeskreis nun aber uncool war, etwas für die Schule zu machen oder sich überhaupt auch nur auf den Unterricht zu freuen, wird ganz schnell Folgendes passiert sein. Du wirst angefangen haben, den lernbegeisterten Teil in dir unterdrückt zu haben. Er ist dann Teil deines Schattens geworden.

Vielleicht stellst du bemerkst du nun, etliche Jahre später, wie du deine Neugier auf die Welt und deinen Wissensdurst vor anderen Menschen versteckst. Dass dein Schatten hier am Werk ist, ist dir nicht bewusst.

Mit sich selbst im Reinen sein

Du brauchst vor deinem Schatten keine Angst zu haben

An diesem Beispiel siehst du, wie sehr uns Kindheitserfahrungen prägen. Fange deshalb an, deinen Schatten anzuschauen:

  • Welche unangenehmen oder traumatischen Erfahrungen haben deine Kindheit und Jugend geprägt?
  • Welche Vorstellungen über dich und die Welt hast du von deinen Eltern, Freunden oder anderen Bezugspersonen übernommen?
  • Welche Verhaltensweisen, Emotionen oder Überzeugungen durftest du haben, welche nicht?
  • Hast du bestimmte Minderwertigkeitskomplexe?
  • Welche Werte wurden als positiv angesehen, welche verachtet?
  • In welchen Situationen wirst du heute immer wieder getriggert – sprich reagierst du viel emotionaler, als es für die Situation angemessen ist?
  • Wann fällt es dir schwer, Nein zu sagen?

Sobald du die verschiedenen Anteile in dir entdeckt hast, kannst du zwischen zwei Möglichkeiten wählen:

1. Du lässt die Anteile in dir miteinander kommunizieren.

Diese Möglichkeit solltest du besonders dann in Betracht ziehen, wenn du feststellst, dass zwei Anteile in dir ganz unterschiedliche Absichten haben. Stelle dir dazu bildlich vor, wie deine verschiedenen Anteile aussehen könnten.

In unserem Beispiel gäbe es einen Teil, der Angst davor hat, seine Neugier zu zeigen. Diesen Anteil könntest du dir als verschrecktes kleines Kind vorstellen. Der andere Teil ist wesentlich stattlicher und imposanter. Es ist der Anteil, der sich auf das Leben freut, neugierig und gespannt ist.

Du kannst nun zwischen beiden Anteilen vermitteln, indem du dir innerlich anhörst, was sie dir zu sagen haben.

Möglicherweise wirst du dann feststellen, dass das ängstliche kleine Kind einfach nur in den Arm genommen werden möchte. In diesem Fall wird das verängstigte Kind aufhören, dich zurückzuhalten und deine Neugier zu bremsen, sobald du es liebevoll annimmst.

Mit sich selbst im Reinen sein

Gehe mit deinen inneren Anteilen so liebevoll um wie mit einem kleinen Kind

2. Du akzeptierst das Gefühl und löst es auf.

Genauso, wie du ganz alltägliche Gefühle auflöst, kannst du auch tiefsitzende emotionale Wunden loslassen. Gehe dazu einfach wie im ersten Schritt beschrieben vor.

Beachte allerdings, dass du dich zum Auflösen tiefsitzender Wunden in einem Umfeld befinden solltest, dass dir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.

Versuche diesmal außerdem, zum Kern vorzudringen. Wenn du also einem Gefühl begegnest, frage dich, wann du dieses Gefühl zum letzten Mal gefühlt hast – und wann es zum ersten Mal in dir aufgekommen ist. Lasse dich erst dann vollständig in das Gefühl fallen und löse es schließlich auf.

Sei jedoch auch hier geduldig. Nicht jedes Gefühl lässt sich sofort auflösen. Besonders bei tiefen Wunden wirst du einige Male brauchen, bis das Gefühl vollständig verschwunden ist.

Mit sich selbst im Reinen zu sein ist nicht immer einfach. Dennoch ist es möglich.

Vor allem dann, wenn du mutig genug bist, dich auf den Weg zu dir selbst zu begeben. Und die unter deinen Wunden verborgene Lebensenergie und Gelassenheit wieder für dich entdeckst.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Innere Leere: 7 wirksame Tipps

Plagt dich eine innere Leere? Möchtest du mehr fühlen und spüren? Aber du weißt nicht, wie dir das gelingen soll? Dann lies diesen Artikel. Denn hier wirst du erfahren, was du gegen deine innere Leere machen kannst.

Innere Leere

  • Vielleicht hat ein geliebter Mensch dich für immer verlassen.
  • Vielleicht bist du momentan nicht mit dir selbst im Reinen.
  • Vielleicht ist in deinem Leben etwas Unerwartetes passiert.

Wie auch immer es dazu gekommen ist. Momentan fühlst du dich einfach nur innerlich leer.

Und weil es ganz schön schwierig sein kann, dich von ganz allein aus diesem Zustand zu befreien, habe ich den folgenden Artikel geschrieben.

Innere Leere überkommen: So überwindest du endlich das Gefühl innerer Leere

In den nächsten Zeilen verrate ich dir nämlich 7 wirksame Tipps gegen innere Leere.

1. Gefühle von innerer Leere willkommen heißen

Innere Leere ist kein schönes Gefühl. Genaugenommen ist es gar kein richtiges Gefühl, sondern eher die Abwesenheit davon.

Wenn du dich innerlich leer fühlst, spürst du eineserseits keine starken negativen Empfindungen (wie Trauer, Angst oder Schmerz) mehr. Genauso schwer fällt es dir jedoch, starke positive Gefühle (wie Freude, Euphorie oder Zufriedenheit) zu haben.

Du fühlst einfach nichts. Oder zumindest fast nichts.

Schließlich spürst du zumindest deine innere Leere. Und diese sorgt mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür, dass du dich ohnmächtig und hilflos fühlst.

Und da dieser Zustand ziemlich unangenehm ist und du ihn gerne loswerden willst, machst du dir für deine innere Leere auch noch Vorwürfe. Und verschlimmerst die Situation damit nur noch mehr.

Gefühle innerer Leere akzeptieren & willkommen heißen

Lasse die innere Leere da sein

Aus diesem Grund lautet der erste Schritt auf dem Weg heraus aus deiner inneren Leere:

Akzeptiere sie.

  • Akzeptiere, dass du dich momentan in einem ziemlich beschissenen Zustand befindest.
  • Akzeptiere, dass du noch nicht weißt, wie du diesen Zustand wieder verlassen kannst.
  • Akzeptiere, dass es du deine innere Leere möglicherweise nicht von heute auf morgen beseitigen wirst.

Gehe liebevoll mit dir um und nimm an, was ist. Dadurch wird sich die innere Leere zwar noch nicht von allein auflösen. Du wirst dem bestehenden Leid aber auch kein weiteres hinzufügen.

Und vergiss nicht: Deine innere Leere anzunehmen, bedeutet nicht, dass du dich damit zufriedengibst. Du kannst immer noch etwas gegen sie unternehmen. Nur werden alle Handlungen, die in einem Zustand der Annahme passieren, weniger gestresst und neurotisch ablaufen als jene, die du aus dem Zwang heraus unternimmst, deine innere Leere unbedingt hier und jetzt beseitigen zu müssen. Das funktioniert meistens nicht. Demnach hab etwas Geduld und Verständnis mit dir selbst. Fange fürs Erste damit an, jegliche Gefühle oder Emotionen einfach zu akzeptieren. Und dann geht es zum nächsten Schritt.

(Lese auch: Wie du die Angst vor dem Alleinsein überwindest)

2. Innere Leere: Die Ursachen ergründen

Wenn du dir nicht sicher bist, woher deine innere Leere stammt, wage einfach mal einen Blick in deine Vergangenheit:

Gibt es irgendwelche Erlebnisse aus deiner Kindheit oder Jugend, die dich traumatisiert haben könnten?

Während unserer ersten Lebensjahre sind wir besonders verletzbar. Vor allem deshalb, weil wir in diesem Alter noch keine Strategien entwickelt haben, um mit emotionalem Schmerz adäquat umzugehen.

Oft bauen wir in jungen Jahren deshalb in Reaktion auf ein traumatisches oder schmerzvolles Erlebnis einen inneren Schutzwall auf. Dieser verhindert zwar einerseits, dass wir von starken negativen Gefühlen überwältigt werden.

Leider ist der gleiche Schutzwall jedoch auch dafür verantwortlich, dass wir uns der Zugang zu unseren Emotionen im Erwachsenenalter schwerfällt. Die Folge davon:

Innere Leere.

Wenn du also etwas gegen die innere Leere in deinem Leben unternehmen möchtest, mache dir bewusst, woher sie kommt.

Nehmen wir beispielsweise an, dass du als Kind wenig Freunde hattest. Das damit verbundene Gefühl der Einsamkeit war jedoch so schmerzhaft, dass du dich davon distanziert hast. Ein Teil in dir hat sich demnach von einem Bedürfnis nach Nähe abgespalten, um den Schmerz nicht mehr fühlen zu müssen.

Und als Folge dessen, warst du zwar nun nicht mehr so einsam. Gleichzeitig hast du dich aber auch emotional abgeschottet. Dass du nun das breite Emotionsspektrum, welches du bei deinen Mitmenschen beobachtest vermisst, ist demnach kein Wunder.

Wenn dich also anhaltende innere Leere plagt, frage dich, wann du dich vom Fühlen abgeschottet hast. Erlaube dir, die Traumata deiner Vergangenheit anzuschauen.

Und finde Heilung für jene Wunden, die du damals nur zugeschüttet hast.

(Lese auch: Dein innerer Kritiker)

3. Wenn du dich innerlich leer fühlst: Präsenz entwickeln

Neben der Aufarbeitung vergangener Wunden gibt es auch noch einen weiteren Weg, von innerer Leere zu einem breiteren Gefühlsspektrum zu gelangen.

Dieser Weg heißt Präsenz – das bewusste Verweilen im gegenwärtigen Moment. Präsent sein bedeutet:

  • … dem, was ist, keinen Widerstand zu entgegenzubringen.
  • … zu spüren, was gerade in dir und um dich herum passiert.
  • … deine Gedanken, deinen Körper und deine Sinne bewusst wahrzunehmen.

Wir lenken uns heutzutage so oft mit dem Smartphone, mit Fernsehserien, mit interessanten Veranstaltungen oder mit irgendeiner anderen Aktivität ab, dass wir viel zu selten bei uns sind. Dies hat zur Folge, dass wir gar keinen richtigen Zugang mehr zu unseren Gefühlen haben.

Und oft wie Zombies durch den Tag stolpern.

Meditation gegen Leere im Inneren

Meditation ist ein Weg zu mehr Präsenz

Fange deshalb an, häufiger innezuhalten. Einfach mal nur zu sein. Und wahrzunehmen, was gerade ist.

Mit der Zeit wird sich deine Fähigkeit zum nuancierten Fühlen dadurch deutlich intensivieren. Dein Erleben. Deine Wahrnehmung. All das wird sich öffnen. Und statt innerer Leere wird nun mehr und mehr Lebendigkeit durch dich fließen.

Deine innere Leere wird dann zunehmend anfangen, zu schmelzen. Und dann können sich endlich schönere Gefühle in dir breit machen.

4. Lebendiger werden, statt innerlich leer sein

Natürlich äußert sich deine Lebendigkeit nicht nur in der Wahrnehmung, sondern auch im Tun.

Was ich damit meine?

  • Ein Kl0ß im Hals.
  • Wacklige Beine.
  • Ein Drücken in der Brust.
  • Oder aber auch innere Leere selbst.

All diese Gefühle äußern sich immer in Körperempfindungen.

Und der einfachste Weg, aktiv etwas an deinem Gefühlszustand zu ändern, besteht oft darin, körperlich aktiv zu werden.

Aus diesem Grund ist Bewegung eine hervorragende Strategie, um deine innere Leere wortwörtlich abzuschütteln.

Werde aktiv, wenn du dich leer fühlst

Bewegung und innere Leere vertragen sich nicht

Wenn du statt der Leere Lebendigkeit fühlen willst, kannst du demnach zum Beispiel Folgendes machen:

Geh in dein Zimmer, setz die Kopfhörer auf und mach eines deiner Lieblingslieder an. Tanze dazu, schreie, gestikuliere mit den Armen oder springe auf und ab.

Durch diese Form der Bewegung stimulierst du Körper und Geist. Deine Emotionen geraten in Wallung und du merkst, wie du dich nun wieder stärker spürst.

Abgesehen davon verändert Bewegung dein Hormonhaushalt und die Kommunikation in deinem Gehirn. Dein System kann wieder harmonischer funktioneren. Und eh du dich versiehst, hast du dein unangenehmes Gefühl der inneren Leere im wahrsten Sinne des Wortes ausgeschwitzt.

Falls dir die obige Übung übrigens gefällt, solltest du dich mal mit dem Thema Bioenergetik befassen. Dieser Spezialbereich der biologischen Psychologie beschäftigt sich mit den Einflüssen bestimmter Bewegungen auf deine Psyche.

Wenn du dir wildes Tanzen oder komplizierte Atemübungen zu viel sind, kannst du jedoch auch gern auf klassische Sportarten zurückgreifen.

  • das klassische Training im Fitnessstudio
  • die Joggingrunde durch den Park
  • das Tischtennis-Match mit der besten Freundin

Auch Betätigungen dieser Art können dich aus einem Loch der inneren Leere befreien.

5. Innere Leere & Verletzlichkeit

Die Beziehungen zu unseren Mitmenschen funktionieren häufig wie ein Spiegel, durch den du dich selbst besser wahrnehmen und spüren kannst. In diesen Beziehungen ehrlich zu sein, ist sehr wichtig, wenn du etwas gegen innere Leere unternehmen möchtest.

Und ehrlich zu deinen Mitmenschen zu sein, heißt auch immer, dich verletzlich zu machen.

Was das bedeutet?

  • Wenn es dir nicht gut geht, teile deinen Kummer mit einem Freund.
  • Rede offen über deine Schwächen, deine Macken und deine unangenehmen Gefühle.
  • Versuche nicht ständig, eine Maske der Coolness zu wahren.
Er fühlt sich verletzlich & innerlich leer

Ob Mann oder Frau – du darfst verletzlich sein

Verletzlichkeit bedeutet nicht, dass du deine tiefsten Ängste und Sorgen mit Fremden teilen sollst. Genauso wenig bedeutet es, dass du dir unfaires Verhalten Anderer gefallen lassen musst.

Es bedeutet viel mehr, jenen Menschen, die es verdient haben, einen aufrichtigen Blick in dein Innerstes zu schenken. Nicht nur gibst du deinen Mitmenschen dadurch die Chance, dich besser kennenzulernen. Du erteilst ihnen auch die Erlaubnis, sich dir gegenüber ebenfalls zu öffnen.

Und gleichzeitig gilt:

Je weniger du deine Gefühle vor Anderen versteckst, desto weniger versteckst du sie vor dir selbst.

Verletzlichkeit ist somit eines der besten Mittel gegen innere Leere.

6. Du spürst innere Leere? Mach etwas Verrücktes!

Kann es sein, dass dein Leben in den letzten Jahren ein bisschen zu routiniert geworden ist?

Falls ja, ist es kein Wunder, dass in dir eine innere Leere ist.

Routine und Eintönigkeit können nämlich ganz schnell dafür sorgen, dass dir deine Lebendigkeit und Spontanität abhanden kommt. Wenn du das Gefühl hast, nur noch auf Autopilot zu funktionieren, wenn jeder Tag genauso verläuft wie der vorherige – dann hörst du auf, wirklich an deinem Leben teilzunehmen.

Und das ist doof.

Glücklicherweise gibt es jedoch viele Wege, aus deiner Routine auszubrechen:

  • Mach etwas, das du noch nie (oder schon lange nicht mehr) gemacht hast. Triff dich mit einer alten Freundin, geh mal wieder feiern oder besuche eine Veranstaltung in deiner Umgebung, die dich interessiert.
  • Unternimm eine kleine Reise. Es muss ja nicht gleich ein neunmonatiger Tripp um die Welt sein. Manchmal reicht ein Kurzurlaub in eine andere Stadt aus, um dir zu ein paar neuen Erfahrungen und Eindrücken zu verhelfen.
  • Überwinde dich. Wage einen Fallschirmsprung. Geh auf fremde Menschen zu und unterhalte dich – vielleicht kannst du sogar neue Freundschaften knüpfen. Oder tue etwas anderes, das dir Angst bereitet oder dir lächerlich erscheint wie zum Beispiel lautest singen in der Öffentlichkeit. Du wirst merken, wie schnell dir ein ordentlicher Adrenalinkick die innere Leere austreibt.
Verrückte Unternehmungen gegen Innere Leere

Etwas verrücktes zu machen ist eines der wirksamsten Mittel gegen innere Leere

Sei jedoch vorsichtig! Aufregende Erlebnisse können auch zu einer Sucht werden. Du solltest verrückte Erfahrungen deshalb nicht dazu missbrauchen, einer Konfrontation mit deinen eigentlichen Themen aus dem Weg zu gehen.

(Lies auch: Ständig müde und schlapp? Das hilft)

7. Bei tiefer innerer Leere: Auf die Botschaft hören

Es ist nicht immer leicht, die Wurzeln für deine innere Leere zu ergründen. Oft sind es eine Vielzahl von Faktoren, die dafür sorgen, dass du dich taub fühlst und keine richtigen Emotionen mehr spürst.

Aus diesem Grund solltest du die oben genannten Tipps nie zu dogmatisch nehmen. Nimm stattdessen war, welche Botschaften dir deine innere Leere vermitteln möchte:

  • Lebst du zu oft gegen deine eigenen Werte? Also bist du dir selbst nicht ganz treu?
  • Tust du manches nur deshalb, weil du das Gefühl hast, es tun zu müssen?
  • Gibt es Dinge in deinem Leben, denen du zu wenig Beachtung schenkst? Was ist DIR wirklich wichtig?
  • Brauchst du wieder mehr Sinn in deinem Leben? (Lies hierfür: Was ist der Sinn des Lebens?)

Stelle dir diese Fragen in regelmäßigen Abständen. Du wirst feststellen, wie deine Antworten mit der Zeit immer präziser werden. Und du ein besseres Gefühl für deine Bedürfnisse, Werte und Wünsche bekommst.

Vielleicht stellst du dann fest, dass die innere Leere in dir nichts weiter war als ein Hinweis.

Ein Hinweis darauf, wichtige Veränderungen in deinem Leben einzuleiten.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Das Leben genießen – 5 Tipps für mehr Freude im Alltag

Hast du auch manchmal das Gefühl, dass du im Trott deines Lebens gefangen bist? Beschleicht dich eine Ahnung, dass du ein wenig den Blick für die schönen Dinge verloren hast? Sei unbesorgt. Denn in diesem Artikel lernst du, wie du wieder das Leben genießen kannst.

Leben genießenDu wachst morgens auf und der Wecker klingelt.

Schon wieder ein neuer Tag. Eine neue Routine. Graues Wetter. Schlechte Laune.

Es gibt Zeiten im Leben, da fällt es uns gar nicht so leicht, gut gelaunt durch die Weltgeschichte zu spazieren. Manchmal wissen wir noch nicht einmal, woran es liegt. Wir möchten uns dann lieber verkriechen, einschlafen und vollkommen glücklich wieder aufwachen.

Das Interessante ist: Genau diese Zeiten sind es, die uns die ein oder andere Strategie zur aktiveren Ergreifung unseres Glückes abverlangen.

Aus diesem Grund habe ich den folgenden Artikel geschrieben. In den folgenden Zeilen erfährst du nämlich anhand von 5 Tipps, wie du wieder dein Leben genießen kannst.

1. Das Leben genießen: Fang bei dir an

Probiere neue Dinge aus

Wenn du mal wieder ein bisschen zu sehr im grauen Alltag zu versinken drohst, lohnt es sich, etwas Neues auszuprobieren.

Indem du dies tust, fängst du an, das Leben wieder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Du schnupperst sozusagen eine wenig frische Luft und kreierst damit die Chance, dir wieder mehr der Fülle und Schönheit des Lebens bewusst zu werden.

Dir fehlt es an Kreativität?

Hier sind ein paar Beispiele für neue Dinge, die du ausprobieren kannst:

  • Gönne dir einen Kurzurlaub – lerne eine neue Stadt oder ein neues Land
    Falls dies organisatorisch für dich nicht möglich ist, reicht auch schon ein Stadtviertel, in das du dich bisher noch nicht gewagt hast. Oder ein Restaurant, dass du schon immer mal ausprobieren wolltest.
  • Überwinde dich mal wieder.
    Mache auch bei Kälte draußen Sport, geh eisbaden oder probiere eine andere Sache aus, dass du noch nie gemacht hast. Oder zu der dir sonst der Mut fehlt.
  • Lerne etwas Neues.
    Lies ein interessantes Buch. Lerne eine neue Sprache. Oder nimm an einem spannenden Workshop teil.

Beim Ausprobieren neuer Dinge sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt

Leben genießen

Du wirst merken, dass manchmal bereits kleine Änderungen reichen, um in deinem Leben einen Stein ins Rollen zu bringen. Nicht nur, weil diese Änderungen deine Sicht auf das Leben und deine Gemütsverfassung beeinflussen können. Oft lernst du durch diese Änderungen auch interessante Menschen kennen, die dich auf deinem weiteren Lebensweg begleiten werden.

Wenn du in vollen Zügen dein Leben genießen möchtest, probiere also hin und wieder etwas Neues aus.

Komme in den Flow

Ich liebe den Begriff Flow.

Gemeint ist damit ein Zustand, in dem die Dinge, die wir machen, von einer gewissen Leichtigkeit erfüllt sind. Ein Zustand, in dem wir gleichzeitig vollkommen entspannt und höchst fokussiert sowie produktiv sind – eins mit der Welt und ohne Widerstand gegen das, was passiert.

Meist erreichen wir diesen Zustand, während wir einer bestimmten Tätigkeit nachgehen, für die wir von Innen heraus motiviert sind. Es kann uns aber auch gelingen, große Teile unseres Lebens im Flow zu verbringen.

Hört sich toll an, oder? Aber wie gelingt es dir jetzt, in den Flow zu kommen?

Im Flow arbeiten & dabei das Leben genießen

Auch wenn die Wissenschaft sich bis heute nicht hundert Prozent sicher ist, wie der Flow am besten funktioniert, ist man sich größtenteils darüber einig, dass ein paar Faktoren diesen Zustand bei einer bestimmten Aktivität begünstigen:

  • Habe ein klares Ziel vor Augen.
    Du solltest wissen, wo du hinmöchtest und wo du dich gerade befindest. Wenn du dich einer neuen Aufgabe annimmst, sollte diese deshalb immer ein klares Ziel haben. Außerdem ist es hilfreich, wenn du deinen Fortschritt auf dem Weg zu deinem Ziel eindeutig messen kannst. Wie bei einem Buch, dass dir beim Lesen jederzeit verrät, wie viele Seiten du bereits gelesen hast.
  • Vermeide Überforderung.
    Ein sicherer Weg, um aus dem Flow herauszukommen, ist Stress und Überforderung. Eine Aufgabe sollte dich daher in genau dem richtigen Maße fordern – nicht zu viel und nicht zu wenig.
  • Gönne dir Pausen.
    Nicht nur Überforderung ist ein Flow-Killer. Auch Zeitdruck sorgt dafür, dass du diesen Zustand ganz schnell wieder verlässt. Du solltest daher immer genug Zeit für Pausen haben, wenn du dich einer neuen Aufgabe widmest. Ob du diese Zeit in Anspruch nimmst, kannst du dann immer noch entscheiden.

Ohne Flow wären Stunts wie dieser gar nicht möglich

Leben genießen

Folge deinen Werten

Wie schaffst du es, ein Leben im Dauer-Flow zu führen?

Der Schlüssel hierfür ist Integrität.

Was ich damit meine?

Wenn du dich regelmäßig in einem Konflikt mit deinen eigenen Werten befindest – zum Beispiel, in dem du eine Sache sagst, aber dich anders verhältst – wird es dir ziemlich schwerfallen, einen Flow-Zustand zu erreichen.

Wenn deine Gedanken, Worte, Gefühle und Handlungen jedoch übereinstimmen, wird dein Leben sehr viel flüssiger und harmonischer verlaufen.

Dies ist übrigens nicht immer einfach. Wenn du dein Leben genießen möchtest, solltest du dich allerdings trotzdem bemühen, dir selbst treu zu bleiben – und deinen eigenen Werten zu folgen.

(Lies auch: Ungeduldig? So lernst du, geduldiger zu werden)

Kenne deine Bedürfnisse

Erst, wenn du herausgefunden hast, welche Dinge dir guttun, wirst du so richtig dein Leben genießen können.

  • Welche Aktivitäten bereiten dir Freude? Welche laden dich auf?
  • Was schadet dir, bereitet dir schlechte Laune oder zieht dich runter?
  • Welche Arten von Menschen möchtest du in deinem Leben haben? Wie viel Kontakt zu diesen Menschen brauchst du?
  • Hast du Bedürfnisse, die in deinem Leben immer wieder zu kurz kommen? Welche Wege kannst du finden, diese Bedürfnisse zu befriedigen?

Sobald du anfängst, dir Fragen dieser Art zu beantworten, kommst du deinen eigenen Bedürfnissen auf die Spur. Stück für Stück wirst du dann auch lernen, mehr auf diese Bedürfnisse einzugehen.

Du willst das Leben genießen? Höre auf deine Bedürfnisse.

Leben genießen

Falls du Schwierigkeiten damit hast, herauszufinden, ob dir eine Sache guttut oder nicht, stelle dir einfach folgende Frage:

Fühlt sich das gerade gut an?

Vielleicht bist du jetzt von der Einfachheit dieser Frage überrascht. Und das ist auch gar kein Wunder. Auf unser Gefühl zu hören ist eine Fähigkeit, die wir heutzutage häufig verlernt haben. Die obige Frage kann dir dabei helfen, wieder einen Zugang zu dieser Fähigkeit zu erlangen. Und dadurch wirst du auch wieder das Leben genießen können.

2. Das Leben genießen: Erfahre deine Umwelt mal ganz anders

Genieße die kleinen Dinge im Leben

Es sind die vielen kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen.

Vielleicht hast du diesen Spruch schon einmal gehört. Und auch, wenn er vielleicht ein wenig abgedroschen erscheinen mag – an dem Spruch ist viel Wahres dran.

Menschen, die sich an kleinen Dingen erfreuen können, können besser das Leben genießen. Dies ist inzwischen durch genug Studien nachgewiesen worden.

Fange deshalb an, deinen Fokus bewusst auf diese Dinge zu richten.

  • Halte inne.
    Lenke deine Aufmerksamkeit mehrmals am Tag auf das, was gerade schön ist – das Gezwitscher der Vögel um dich herum, die Gesellschaft eines tollen Menschen oder das leckere Essen, das gerade vor dir steht.
  • Übe dich in Dankbarkeit.
    Mache dir die Fülle in deinem Leben bewusst, indem du dich regelmäßig in Dankbarkeit übst. Du kannst dafür zum Beispiel täglich drei Dinge auflisten, für die du an diesem Tag dankbar bist.
  • Versüße dir den Tag.
    Du hast das Gefühl, dass es gerade einfach nicht genug schöne Dinge in deinem Leben gibt? Macht nichts. Dann fang einfach an, deiner Zufriedenheit ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Zum Beispiel mit einem Entspannungsbad am Abend, einem tollen Film oder einem gemeinsamen Kochabend mit Freunden.

Das Leben genießen bedeutet oft kleine Dinge genießen

Leben genießen

Vielleicht dachtest du bisher, dass manche Menschen von Natur aus besser in der Lage sind, sich an kleinen Sachen zu erfreuen. Und auch wenn dies zu einem gewissen Teil stimmt: Generell gilt, dass du es lernen kannst, die schönen Dinge im Leben zu genießen.

3. Das Leben genießen: Investiere in Freundschaften & Beziehungen zu anderen Menschen

Wo wir schon bei viel zitierten Lebensweisheiten sind:

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“ ist ein weiterer Spruch, in dem viel Wahrheit steckt.

Genauso, wie sich geteilte Freude verdoppelt – oder zumindest vermehrt.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dich mit tollen Menschen zu umgeben, wenn du das Leben genießen willst.

Nicht nur, weil du mit ihnen viel Spaß haben und aufregende Abenteuer erleben kannst.

Gute Freunde hören dir auch zu, geben dir Geborgenheit und muntern dich auf, wenn es dir einmal nicht so gut geht. Sind für dich da – genauso, wie du für sie da bist.

Eigentlich ziemlich selbstverständlich oder?

Naja, leider nicht immer. Denn heutzutage haben wir es uns immer mehr angewöhnt, als Einzelkämpfer durch die Welt zu gehen. Die Einstellung „Das schaffe ich schon alleine“ steht uns dabei manchmal mehr im Weg, als dass sie hilft.

Freundschaften machen das Leben lebenswert

Leben genießen

Hinzukommt, dass wir aufgrund von Facebook, WhatsApp und Co. verlernt haben, was wirkliche Freundschaft bedeutet. Wir haben vergessen, dass ein paar Textnachrichten kein ehrliches, intensives Gespräch ersetzen können.

Dass es weniger auf die Anzahl unserer Facebook-Freunde ankommt. Und mehr darauf, dass wir einen Menschen in unserem Leben haben, dem wir unsere tiefsten Ängste und Sorgen – genauso wie unsere glücklichsten Erlebnisse – anvertrauen können.

Du willst dein Leben genießen?

Dann investiere in erfüllende Beziehungen:

  • Lerne zuzuhören und die Menschen um dich herum zu verstehen.
  • Schenke den Menschen um dich herum deine Zeit, dein Lächeln und deine Aufmerksamkeit.
  • Schaffe gemeinsam mit deinen Freunden Erinnerungen, die ihr nicht mehr so leicht vergessen werdet.

Du wirst feststellen, dass du in guter Gesellschaft ganz einfach das Leben genießen kannst.

Und auch wenn es hin und wieder so erscheinen mag – ein zufriedenes Leben ist kein Hexenwerk. Es sind meistens die einfachen Dinge, die uns täglich ein bisschen glücklicher machen. Die uns ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und unser Herz erwärmen.

Also fang an, jeden Tag ein bisschen mehr von diesen Dingen zu tun. Schon bald wirst du das Leben genießen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Selbstbewusster werden: Die ultimative Anleitung

Wünschst du dir mehr Selbstbewusstsein? In diesem Leitfaden erfährst du, wie du durch simple Tipps dein Selbstbewusstsein aufbauen und stärken kannst.

Kind ist selbstbewusst

Es gibt ein paar Dinge im Leben, von denen kann man kaum genug haben. Selbstbewusstsein ist eines davon. (Hast du etwa gerade an Sex gedacht, du Ferkel?)

Klar, es ist wichtig, dass wir an und an uns zweifeln und uns selbst hinterfragen. Ansonsten riskieren wir, immer wieder die gleichen Fehler zu machen oder zu einem selbstverliebten Menschen zu werden.

Doch generell gilt: Ein starkes Bewusstsein über das eigene Selbst ist ein wichtiger Grundstein für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben.

Weißt du aber, was das Verrückte ist?

Selbstbewusster zu werden, ist nicht schwierig.

Das Problem ist nur, dass viele Menschen ein falsches Verständnis davon haben, wie dieses Bewusstsein entsteht und was es wirklich ist. Und genau das hält sie davon ab, dauerhaft selbstbewusster zu werden.

In diesem Artikel erfährst du deshalb, was es überhaupt bedeutet, selbstbewusst zu sein und wie du in 3 Schritten dein Selbstbewusstsein aufbauen kannst.

Du bist heute lesefaul und möchtest trotzdem wissen, wie du selbstbewusster werden kannst? Die wichtigsten Punkte aus dem Artikel erfährst du auch in diesem Video:

Was ist Selbstbewusstsein und wie werde ich selbstbewusster?

Dein Bewusstsein über dich selbst ist letztendlich nichts anderes, als das Vertrauen in dich selbst und deine Fähigkeiten. Es ist die Gewissheit, dass du mit Schwierigkeiten, Hürden und Ängsten umgehen kannst.

Und genau hier entsteht das große Missverständnis, das viele Menschen davon abhält, selbstsicherer zu werden.

Selbstbewusst und stark zu sein heißt nicht, dass du keine Angst mehr hast, nicht mehr an dir zweifelst oder nie scheiterst. Es bedeutet vielmehr, dass du mit diesen Dingen OK bist.

Ein Kind lernt nicht laufen, weil es selbstbewusst ist und weiß, dass es klappen wird. Ein Kind lernt laufen, weil es für es in Ordnung ist, hinzufallen. Würde ein Kind von sich erwarten, dass es nie hinfällt, würde es nie laufen lernen.

Einer der Lebensbereiche, in denen sich die meisten Menschen mehr Selbstsicherheit wünschen, ist zum Beispiel in sozialen Situationen. Auf einer Party, dem Plausch mit dem Arbeitskollegen oder auch bei einem Date.

Was heißt es aber, in sozialen Situationen selbstsicher zu sein und ein starkes Auftreten zu haben?

Es heißt nicht, dass du nie etwas Komisches sagst, dass jeder Witz sitzt oder dass du immer weißt, was du sagen sollst. Es heißt nur, dass es dir vollkommen egal ist, etwas Komisches zu sagen, einen schlechten Witz zu machen oder nicht zu wissen, was du sagen sollst.

Paula ist selbstbewusst! Ihr ist es nämlich vollkommen egal, was andere von ihr denken…

Selbstbewusste Frau auf Fahrrad

Vor einigen Jahren war ich auf einem Date mit einer attraktiven Frau. Es entstand eine Gesprächspause und ich wusste gerade nicht, was ich sagen sollte. Ich schwieg also für zwei oder drei Minuten – war damit aber völlig OK. Plötzlich sagte mir die Frau, dass ich sie verunsichere! Sie meinte, dass ich so entspannt mit der Stille umgehe, dass sie sich jetzt unsicher fühlt. Und das ist der springende Punkt.

Ich werde oft gefragt:

„Anchu, wie werde ich offener und selbstsicherer im Umgang mit anderen Menschen?“

Kleine „Trickst“ wie bewusst zu reden oder eine bewusste Körperhaltung einzunehmen können helfen.

Doch letztendlich geht es vor allem darum, dass OK damit bist, mal nicht selbstbewusst zu sein.

Du wirst viel mehr Selbstbewusstsein ausstrahlen, wenn du damit leben kannst, einen Fehler zu machen, mal komisch zu sein, nicht immer schlagfertig bist oder etwas nicht perfekt zu beherrschen.

Und genau das ist das Paradoxe daran.

Menschen wollen bewusster mit dem eigenem Selbst werden, um alles Unangenehme – Fehler, Scheitern, Ablehnung, Zweifel – zu vermeiden. Doch erst, wenn wir das Unangenehme annehmen und akzeptieren, werden wir selbstbewusster.

Auch interessant: Selbstbewusstsein Coaching

Wie steigert man sein Selbstbewusstsein? Erlaube dir zu scheitern!

Stelle dir vor, du hast ein Date oder ein Bewerbungsgespräch.

Je mehr du dir einredest, dass dich dein Date unbedingt mögen muss oder dass du das Bewerbungsgespräch auf gar keinen Fall verkacken darfst, desto nervöser bist du. Du wirst dich verstellen, dir ständig Sorgen darüber machen, etwas Falsches zu sagen und jede Reaktion deines Gegenüber überanalysieren. Du wirst also alles andere als selbstsicher auftreten.

Wenn du jedoch OK damit bist, dass dich dein Date nicht mag oder dass du den Job nicht bekommst, dann wirst du ein besseres Bewusstsein zu dir selbst aufbauen.

“Ach, egal! Wenn mich mein Date mag oder ich den Job bekomme, cool. Und wenn nicht, ist das auch egal.“

Es ist dein Wunsch, immer zu überzeugen und stark zu sein und auf gar keinen Fall zu scheitern, der dich davon abhält, selbstbewusst zu sein.

In dem Moment, in dem du dir erlaubst, unsicher zu sein und zu scheitern, wirst du selbstbewusster und deine Unsicherheit verzieht sich genauso schnell wie dein letzter Furz.

„Anchu, das ist ja interessant. Aber wie funktioniert das?“

Schön, dass du fragst!

Das mit dem Furz: Einfach loslassen und so normal wie möglich dreinschauen.

Und OK damit zu sein, dass mal unsicher bist oder scheiterst: Unterscheide zwischen dir und dem, was du tust.

Unterscheide zwischen dir und dem, was du tust

Zu scheitern, Fehler zu machen oder komisch auf andere zu wirken ist unangenehm.

Der Trick, um damit besser umzugehen, ist dass du zwischen dir und dem, was du tust, unterscheidest.

  • Nur weil du einen Fehler machst, bist du kein schlechter Mensch.
  • Nur weil du etwas tust, was komisch ist, bist du noch kein komischer Typ.
  • Nur weil du scheiterst, bist du noch kein Versager.
Was du tust und wer du bist, sind zwei völlig verschiedene Dinge & sollten dein Selbstbewusstsein nicht negativ beeinflussen

Das Problem vieler Menschen ist, dass sie von ihren Taten auf sich als Mensch schließen. Und sich dann dafür verurteilen.

„Oh Mann! Ich habe es heute schon wieder nicht geschafft, meinem Chef mal die Meinung zu sagen. Ich bin so ein Versager und Nichtsnutz. Ich schaffe gar nichts und werde es nie zu etwas bringen.“

Zack, schon liegst du auf der Couch und frisst vor Frust Schokolade bis dir schlecht wird oder zockst die nächsten 7 Stunden Videospiele.

Mach dir bewusst, dass du OK bist, so wie du bist. Und nur, weil du mal etwas Komisches sagst, deine Angst nicht überwindest, einen Fehler begehst oder scheiterst, du noch kein schlechter Mensch bist.

Keiner ist perfekt. Höre also auf, dich selbst fertig zu machen.

Frau hat niedriges Selbstbewusstsein

„Ok Anchu. Ich sehe deinen Punkt. Nur weil ich etwas falsch mache, soll ich mich nicht gleich dafür verurteilen. Was ist aber mit den Meinungen anderer über mich? “

Guter Frage! Hast du dir schon mal überlegt, dass die Meinung eines Anderen nichts über dich aussagt?

Wenn dich jemanden kritisiert oder du abgelehnt wirst, sagt das nichts über dich aus, sondern nur über den anderen Menschen und sein Bild von dir.

Das ist auch der großen Schlüssel, um besser mit Ablehnung umzugehen. Selbstbewusste Menschen verstehen, dass sie nicht jedem gefallen können und dass eine Ablehnung nichts über sie, sondern nur über die andere Person aussagt.

Also, konzentriere dich lieber auf wichtigere Sachen!

Lass uns im Folgenden noch 2 Wege betrachten, wie du dein Selbstbewusstsein aufbauen kannst.

1. Selbstbewusster werden: Wo die Angst ist, ist der Weg!

Die meisten Menschen glauben, dass sie erst selbstbewusst sein müssen, bevor sie etwas tun, was ihnen Angst macht.

  • Eines Tage werde ich endlich selbstbewusst sein und dann werde ich alleine verreisen.
  • Wenn ich erst selbstbewusster bin, dann werde ich meinen Job wechseln.
  • Ich kann nicht auf fremde Menschen zugehen, weil ich nicht selbstbewusst genug bin.
  • Ich habe kein Selbstbewusstsein. Doch sobald ich selbstbewusst bin, werde ich Grenzen setzen und mal Nein sagen können.

Das Problem der Sache? Es verhält sich genau andersherum.

Wenn du Dinge tust, die dir Angst machen, wirst du selbstsicherer werden.

Ignoriere deine Angst!

Egal, wie selbstbewusst du bist, es wird immer Dinge geben, die dir Angst machen und dich herausfordern.

Wenn es dir ähnlich geht wie mir, dann hast du wahrscheinlich Angst davor, vor einer großen Menschenmenge zu sprechen. Doch weißt du was? So geht es fast jeder Person!

Sogar selbstbewusste Menschen, die seit Jahren vor großen Menschenmengen sprechen, sind in der Regel noch sehr angespannt und nervös im Vorfeld.

Einige Sänger behaupten zum Beispiel, dass sie selbst nach 20 Jahren noch vor jedem Konzert angespannt sind.

Angst ist eines der unangenehmsten Gefühle, die es gibt. Doch obwohl uns Angst beeinflusst, kontrolliert sie uns nicht. Und das ist der springende Punkt.

Deine Angst muss dich also nicht davon abhalten, das zu tun, was du willst.

Obwohl ich zum Beispiel Angst davor habe, vor großem Publikum zu sprechen, tue ich es.

Hatte ich Angst? Ja! Habe ich trotzdem meinen Vortrag gehalten? Ja!

Selbstbewusster werden: Anchu Kögl Vortrag

Du wirst nicht selbstbewusster werden, solange du vor deiner Angst wegrennst. Du wirst selbstsicherer werden, wenn du dich deiner Angst stellst.

Wie das funktioniert, erfährst du in diesem ausführlichen Leitfaden zum Thema Ängste überwinden.

Selbstsicherheit steigern: Fang klein an!

Die meisten Menschen, begehen den Fehler, sich zu große Herausforderungen herauszusuchen.

Nehmen wir an, du möchtest alleine verreisen, hast aber Angst davor.

Wenn du dir jetzt vornimmst, zwei Monate alleine durch Südamerika zu reisen, wirst du es wahrscheinlich nicht tun. Die Herausforderung ist schlichtweg zu groß. Und dann wirst du dir einreden, dass du ein schlechtes Selbstwertgefühl hast und ein Versager bist und dann fühlst du dich noch unsicherer und traust dich noch weniger und dann greifst du zur nächsten Wodkaflasche und alles wird noch schlimmer.

Was ist die Lösung? Dass du kleine Schritte machst.

Auf unser Beispiel angewandt:

  • Verbringe erst mal einen Nachmittag in einer Nachbarstadt. Wenn du zum Beispiel in Berlin wohnst, dann verbringe einen Nachmittag alleine in Potsdam.
  • Im nächsten Schritt verbringst du mal ein Wochenende in einer anderen Stadt. Wenn du in Köln wohnst, fahre zum Beispiel am Samstag nach Hamburg und fahre am Sonntag wieder zurück. Du verbringst also eine Nacht alleine in einer fremden Stadt.
  • Wenn du selbstbewusst genug bist, um ein kurzes Wochenende in einer fremden Stadt zu verbringen, dann kannst du mal 5 oder 7 Tage in ein anderes Land reisen. Du kannst zum Beispiel ein paar Tage in Spanien, Italien oder Frankreich verbringen.
  • Und wenn du OK damit bist, eine längere Zeit alleine in einem anderen Land zu sein, wirst du auch das Selbstbewusstsein haben, alleine nach Südamerika zu verreisen.

Kleine Erfolge steigern deine Selbstsicherheit und dein Selbstvertrauen

Selbstbewusstsein entsteht durch verschiedene Arten. Ein wichtiger Faktor ist jedoch positives Feedback.

Soll heißen: Du nimmst dir etwas vor und erreichst es. Das macht dich ein bisschen selbstsicherer. Dann nimmst du dir etwas Schwieriges vor und erreichst auch das. Und wirst dadurch stets ein bisschen stärker. Und so weiter.

Deshalb ist es so wichtig, dass du kleine Schritte gehst. Indem du immer wieder ein paar kleine Erfolge erlebst, wirst du immer etwas selbstbewusster.

Du möchtest selbstsicherer werden? Fange klein an!

Sie ist eine selbstbewusste Frau

Stell dir vor, du sollst ein ganzes Buch schreiben. Wahrscheinlich wirst du sagen: „Das schaffe ich nie!“ Was ist aber, wenn du nur einen Satz schreiben sollst? Dann wirst du sagen: „Klar, voll einfach!“

Nun, ich habe schon ein paar Bücher geschrieben. Und weißt du was? Ein Buch ist letztendlich nichts anderes, als viele Sätze hintereinander. Das Schwierige daran ist nur, diese auch sinnvoll aneinanderzureihen …

Behalte also im Hinterkopf: Egal, was du dir vornimmst oder was du erreichen willst, fange klein an.

Oder wie man so schön sagt: Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.

2. Selbstbewusster werden: Und nochmal und nochmal und nochmal

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es zwei Arten von Selbstbewusstsein gibt:

  1. Allgemeines Selbstbewusstsein
  2. Situatives Selbstbewusstsein

Allgemeines Selbstbewusstsein bedeutet, dass du dir und deinen Fähigkeiten in allen möglichen Situationen vertraust – auch in Neuen. Das erreichst du vor allem dadurch, dass du negative Erlebnisse (Fehler, Scheitern, Zweifel, abgewiesen werden, etc.) annimmst und dich nicht dafür verurteilst – wie wir vorher gesehen haben.

Situatives Selbstbewusstsein hingegen bedeutet, dass du in einer konkreten Sache sehr selbstsicher bist. Das erreichst du vor allem dadurch, dass du etwas immer wieder tust.

Ich habe 2013 das allererste Video für meinen Blog gedreht. Ich war damals unheimlich nervös, angespannt und verunsichert.

Das ist das Video:

Seit diesem Video habe ich jedoch ein paar Hundert weitere Videos gedreht. Und siehe da: Ein Video zu drehen ist für mich kein großes Ding mehr. Ich habe es so oft gemacht, dass ich mich daran gewöhnt habe und jetzt darin sehr selbstsicher bin.

Es gibt zwar gewisse Dinge, die werden uns immer ein wenig nervös machen – wie zum Beispiel auf einen fremden Menschen zuzugehen oder vor einer großen Menschenmassen zu reden. Doch generell gilt: Je öfter wir etwas machen, desto bewusster über unsere eigenes Selbst werden wir darin.

Verurteile dich nicht

Ich war vor einiger Zeit zum ersten Mal in meinem Leben beim Boxtraining. In den ersten 10 Minuten sollten wir Seilspringen, um uns aufzuwärmen.

Während die anderen zwei oder drei Minuten am Stück am Seilspringen waren, habe ich es nicht geschafft, mehr als zehnmal durch das Seil zu springen.

Doch anstatt mich darum zu kümmern, was die anderen von mir denken, habe ich mir bewusst gemacht, dass ich es gerade lerne.

Ich habe mich nicht dafür verurteilt, dass ich es nicht kann, sondern mir bewusst gemacht, dass ich darin schlichtweg keine Übung habe.

Die Sache ist die: Egal, wie selbstbewusst du bist, wenn du etwas Neues probierst, bist du wahrscheinlich nicht gut darin. Es braucht meistens seine Zeit, bis wir etwas lernen.

Kaum ein Mensch ist von Anfang an gut in etwas. Es ist ständige Wiederholung, die uns besser macht.

Übrigens: Sport ist generell ein guter Weg um dein Bewusstsein zu dir selbst zu stärken.

Wenn du etwas Neues ausprobierst, bist du wahrscheinlich erst mal nicht gut darin

Selbstbewusstes Kind surft

Der beste Weg, um mehr Bewusstsein zu dir selbst zu entwickeln: Finde etwas, was dir wirklich wichtig ist

Im Jahr 2012 habe ich mein Studium abgebrochen, um mich mit diesem Blog selbstständig zu machen. Diese Entscheidung hat mein Leben radikal verändert und hat es mir erlaubt, jahrelang um die Welt zu reisen, interessante Menschen kennenzulernen und mein Geld mit etwas zu verdienen, das mir sinnvoll erscheint.

Ich wusste damals jedoch nicht, ob ich überhaupt gut genug schreiben kann und ob ich damit jemals Geld verdienen werde.

Ich war also alles andere als selbstbewusst, was meinen Plan anging. Ganz im Gegenteil. Meine Ängste haben mich damals fast aufgefressen.

Ich habe mir ausgemalt, was passieren würde, wenn ich scheitere. Ich würde vor meinen Freunden, Bekannten und meiner Familie als Versager dastehen. Ich wäre der Idiot, der seine aussichtsreiche Karriere als Wirtschaftsingenieur im Klo herunterspült, als wäre es die Gemüsesuppe von letzter Woche.

Doch dann ich dachte mir: „Egal! Ich mach es trotzdem.“

Ich entschloss mich damals, dass mir mein Traum wichtiger ist als die aussichtsreiche Karriere, meine Ängste, die Hindernisse und die Meinungen anderer. Und genau das, ist der beste Weg, um selbstsicherer zu werden und deine Ängste zu überwinden.

Die Sache ist nämlich die: Auch du kann sofort selbstbewusst sein, wenn du entscheidest, dass dir etwas wichtiger ist als deine Angst und Unsicherheit.

Was macht dir momentan große Angst?

  • Einen fremden Menschen anzusprechen?
  • Persönliche Grenzen zu setzen?
  • Aus einem Flugzeug zu springen? (Mit Fallschirm versteht sich)
  • Alleine zu verreisen?
  • Dich selbstständig zu machen?

Vermutlich glaubst du, dass du diese Dinge nicht machen kannst, weil deine Angst zu groß ist.

Was ist aber, wenn ich dir eine Million Euro biete, damit du es tust? Könntest du es tun? Würdest du es tun? Du könntest! Und du würdest! Und das ist der springende Punkt.

Die meisten Menschen warten darauf, dass sie eines Tages selbstbewusst genug sind, um endlich das zu tun, was sie wollen. Als würde eines nachts eine gute Fee vorbeikommen und ihnen magischen Feenstaub ins Gesicht pusten und dadurch würde sich ihr Selbstbewusstsein um 3256% anheben.

Doch das wird nicht passieren. Also vergiss den Mist!

Finde stattdessen etwas, was dir wirklich wichtig ist. Etwas, was dir wichtiger ist, als deine Angst und deine Unsicherheit. Und wenn du etwas gefunden hast, was dir wirklich wichtig ist und du es einfach tust, wirst du plötzlich merken, dass du schon selbstbewusst genug bist.

Du wusstest es nur noch nicht.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Einsamkeit überwinden mit diesen wirksamen 3 Tipps

Du fühlst dich gerade etwas einsam? Dann werden die 3 Tipps aus diesem Artikel dir garantiert weiterhelfen. Im Folgenden wirst du nämlich erfahren, wie du deine Einsamkeit überwinden kannst.

  • Einsamkeit überwindenVielleicht hat sich gerade eine geliebte Person von dir getrennt.
    Und du vermisst das Gefühl von Nähe, Vertrautheit und Geborgenheit, das du mit dieser Person geteilt hast.
  • Vielleicht hast du einfach das Gefühl, nicht sonderlich viele Menschen in deinem Leben zu haben, die dich verstehen.
    Die dich so annehmen, wie du bist und bei denen du dich wohlfühlen kannst.
  • Vielleicht hast du aber auch nur einen neuen Abschnitt in deinem Leben begonnen und fühlst dich gerade noch etwas verloren.

Ein Studium zum Beispiel – oder einen neuen Job in einer neuen Stadt.

Was auch immer deine Gründe sein mögen: Gerade fühlst du dich etwas einsam.

Und das ist ok.

Denn nicht nur ist Einsamkeit ein Gefühl, dass jeder hin und wieder fühlt.

Du kannst auch etwas gegen deine Einsamkeit unternehmen.

Was?

Das verrate ich dir im folgenden Artikel. In den nächsten Abschnitten wirst du nämlich 3 Tipps bekommen, wie du deine Einsamkeit überwinden kannst.

Bevor es losgeht, solltest du jedoch eine Sache wissen:

Ich habe bereits einen Artikel zum Thema Einsamkeit geschrieben. Der Artikel, den du hier siehst, ist gewissermaßen eine Ergänzung zu dem Ersten. Trotzdem kannst du diesen Artikel auch eigenständig lesen.

So oder so wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen!

1. Einsamkeit überwinden: Nutze das Gefühl

Bereits im ersten Artikel habe ich darüber geschrieben, dass Einsamkeit ein Gefühl ist, dass erst durch Akzeptanz wieder schwindet.

Dass du dir einsame Stunden durchaus zunutze machen kannst und es genießen kannst, alleine zu sein.

Und, dass du deine Gefühle sowie Gedanken auf diese Art und Weise ungestört wahrnehmen kannst.

An dieser Stelle möchte ich nochmal näher auf den transformierenden Effekt eingehen, den eine intensiv gefühlte Emotion wie Einsamkeit für dich haben kann. Einsamkeit kann dir zum Beispiel dabei helfen, mit dir selbst vollkommen im Reinen zu sein.

Dazu müssen wir uns diese Emotion jedoch erstmal etwas näher anschauen.

Hast du dich mal gefragt, was Einsamkeit überhaupt ist?

Ich kann dir sagen, wie ich dieses Gefühl sehe: Es ist eine Vielzahl von Emotionen, die sich in dir verdichten.

  • Die Angst davor, alleine nicht klarzukommen und hilflos bzw. aufgeschmissen zu sein.
  • Das unerfüllte Bedürfnis nach menschlichem Kontakt, der nährt und befriedigt. Und sich dann als drückender Schmerz in dir niedersetzt.
  • Das Auftauchen einer Menge anderer negativer Gefühle und Gedanken, die in dir schlummern. Solcher, die normalerweise tief verborgen bleiben, wenn du dich in Gesellschaft Anderer befindest oder mit einer bestimmten Aktivität ablenkst.

Vielleicht merkst du bereits jetzt, dass Einsamkeit ein relativ Komplexes Gebilde ist. Und gleichzeitig ist es bei weitem nicht das Gespenst, als das wir es sehr oft sehen.

Vor allem aber ist Einsamkeit aber eins:

Ein sehr intensives, unangenehmes Gefühl.

Und wofür sind Gefühle da?

Sie möchten gefühlt und verstanden werden.

Verstanden deshalb, weil jedes negative Gefühl auch immer ein Anreiz sein kann, nach innen zu schauen.

Mutter Natur hat sich schließlich etwas dabei gedacht, als sie den Menschen entworfen hat. Uns zu ärgern, war nicht ihre Hauptabsicht.

Genau aus diesem Grund solltest du zumindest versuchen, negative Gefühle wie Einsamkeit nicht ausschließlich als Last zu sehen. Sondern auch als hilfreiche Signale.

Deine Einsamkeit anzunehmen und zu erforschen kann sehr schön sein

Einsamkeit überwinden

Wie du den transformierenden Effekt deiner Einsamkeit nutzen kannst

  • Sei dankbar für das Gefühl.
    Wenn du dir bewusstwirst, dass jedes aufmerksam wahrgenommene Gefühl eine Chance ist, dich selbst besser kennenzulernen, wirst du auch negativen Gefühlen mit einem gewissen Maß an Dankbarkeit begegnen. Und bereits dies wird dir helfen, deine Einsamkeit anzunehmen und aufzulösen.
  • Frage nach dem Ursprung der Einsamkeit.
    Was möchte dir das Gefühl der Einsamkeit sagen? Sind es Ängste, die hochkommen, wenn du alleine bist? Gibt es Wege, wie du dich diesen Ängsten stellen kannst? Versteckt sich hinter deiner Einsamkeit vielleicht einfach nur ein Bedürfnis nach sozialer Geborgenheit, dass befriedigt werden möchte? Wie kannst du besser für dich sorgen, damit dieses Bedürfnis befriedigt wird? Oder hat deine Einsamkeit vielleicht einen ganz anderen Ursprung?
  • Lass die Einsamkeit dein Lehrmeister sein.

Sofern du angefangen hast, dir einige dieser Fragen zu beantworte, kannst du anfangen, die daraus gewonnenen Lektionen auf dein Leben zu übertragen. Möglicherweise, indem du Schattenarbeit betreibst und dich den Wunden und Ängsten aus deiner Vergangenheit stellst. Oder, indem du anfängst, dich mehr mit Menschen zu umgeben, die dir guttun.

Du wirst merken, was für eine unglaubliche Wirkung es haben kann, wenn du deiner Einsamkeit in einem Raum von Liebe und Annahme begegnest.

Wenn du akzeptierst, dass du auch eine schwache Seite hast, die zart, verletzlich, aber auch unglaublich schön ist.

Mit dieser Einstellung wirst du früher oder später deine Einsamkeit überwinden können.

2. Einsamkeit überwinden: Schule dein soziales Gespür

Vielleicht hast du den letzten Punkt gelesen und dir gedacht:

„Das ist ja alles schön und gut. Aber was ist, wenn es bei mir einfach daran liegt, dass ich keine Freundschaften habe, die mich wirklich erfüllen? Wie soll ich dieses Problem lösen?“

Gut, dass du fragst.

Der nächste Tipp beschäftigt sich nämlich genau mit diesem Problem.

Wenn du deine Einsamkeit überwinden möchtest, lohnt es sich, Menschen in deinem Leben zu haben, mit denen du erfüllende und langfristig haltende Beziehungen aufgebaut hast. Und dafür wiederum reicht es nicht, einfach nur öfter auf Menschen zuzugehen.

Viel mehr ist es nötig, ein wirkliches Gefühl für die Bedürfnisse deiner Mitmenschen zu bekommen.

Wie ich bereits in dem ersten Artikel beschrieben habe, musst du dafür zunächst einmal eine Entscheidung treffen:

Die Entscheidung, der sozialen Domäne deines Lebens eine höhere Priorität zuzuordnen.

Auch, wenn dieser Schritt beinahe lapidar erscheinen mag, ist er sehr wichtig und wird gerne mal übersehen. Vor allem, wenn du ein eher introvertierter Mensch bist.

Als nächstes ist dann der zweite Schritt dran: Werde aktiv.

Mehr als genug Beispiele, wie du aktiver werden kannst, um neue Leute kennenzulernen, gebe ich in meinem ersten Artikel zum Thema Einsamkeit. Deswegen werde ich diesen Punkt hier einfach mal überspringen.

Die Kehrseite der Medaille

Sobald du jedoch angefangen hast, den ersten und den zweiten Schritt zu gehen, wirst du höchstwahrscheinlich folgendes feststellen:

Die Beziehungen, die sich aus diesem Verhalten ergeben, sind eher oberflächlich. So erging es mir zumindest, als ich früher angefangen habe, sozialen Kontakt stärker in mein Leben einzubauen.

Es war mir anfangs am wichtigsten, dass ich wo viele Menschen wie möglich kennenlernte.

Und dies wiederum hatte zur Folge, dass es meinen sozialen Beziehungen an Tiefe fehlte.

Einsamkeit überwinden? Mit guten Freunden geht es am besten

Einsamkeit überwinden

Wenn in Kontakt mit Menschen trittst, versuche deshalb, dir die folgenden Fragen zu stellen:

Verstehe mich nicht falsch. Ich möchte dich an dieser Stelle nicht dazu ermuntern, dich für andere zu verbiegen, deine eigenen Bedürfnisse an hintenanzustellen oder dich mit Menschen abzugeben, die dir nicht guttun.

Viel mehr möchte ich, dass du anfängst, deine Mitmenschen wirklich zu verstehen.

Und das geht nur, indem du anfängst, Anderen Raum zu geben. Indem du bereit bist, auch mal dein eigenes Ego in der Tasche zu lassen und für jemand Anderen dazu sein. Zuzuhören, wenn er oder sie es braucht und dich wirklich in dein Gegenüber einzufühlen. Und andere Menschen wirklich wichtig zu nehmen.

Dass ist es, was ich unter sozialem Gespür verstehe.

Du wirst merken, wie diese Eigenschaft dir helfen wird, wenn du deine Einsamkeit überwinden möchtest.

(Ließ auch: 7 wirksame Tipps gegen Innere Leere)

3. Einsamkeit überwinden: Werde kreativ

Auch wenn der zweite Tipp hervorragend sein mag, um langfristig deine Einsamkeit überwinden zu können:

Ihn anzuwenden und zu verinnerlichen braucht Zeit.

Aus diesem Grund habe ich abschließend noch einen Vorschlag für dich, wie du deine Einsamkeit sofort überwinden (oder zumindest etwas abmildern) kannst. Ohne dabei großartig mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Serien und (Hör)bücher

Ich wette, dass du mit diesem Tipp nicht gerechnet hast. Schließlich sind sämtliche Medien, die nicht der Selbstoptimierung und des gezielten Wachsens dienen, in Persönlichkeitsentwicklungs-Kreisen stark verrufen.

Bevor du jetzt also lauthals protestierst, beantworte mir einmal folgende Frage:

Wieso denkst du, schauen so viele Menschen Serien wie How I met your Mother oder The Big Bang Theory?

Naja, zum einen wegen der Witze. Aber vor allem aus diesem Grund:

Sie vermitteln ein Gefühl von Gemeinschaft.

Wenn wir Abend für Abend den Protagonisten unserer Lieblingsserie folgen, saugen wir etwas von dem Gefühl der Geborgenheit auf, dass diese Serien so gerne zur Schau stellen.

An grauen Tagen sorgen Serien oder Hörbücher für ein bisschen mehr Geborgenheit

Einsamkeit überwinden

Und genau dieses Gefühl ist es, was wir in akuten Zeiten der Einsamkeit so häufig vermissen.

Falls du also unter starker Einsamkeit leidest, schau dir doch einfach mal eine Serie an, die dir dieses Gefühl vermittelt. Es muss ja keine von den genannten sein.

(Hör)Bücher tun es übrigens auch. Harry Potter zum Beispiel. Dort kann man sich wunderbar in die Abenteuer von Ron, Hermine und Harry fallen lassen und fühlt sich dabei gleich ein bisschen besser aufgehoben.

Aber bevor du jetzt zum Bücher- oder Serien-Junkie wirst:

Der letzte Tipp ist als Übergangslösung gedacht. Langfristig gesehen solltest du dich immer auf dein eigenes Lebensabenteuer konzentrieren. Und in echte Freundschaften sowie einen positiven Umgang mit deinen Emotionen investieren.

Denn dann brauchst du dir keine Gedanken mehr darüber machen, wie du deine Einsamkeit überwinden sollst.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Wieso du Angst vor Veränderung hast (Und was du dagegen tun kannst)

Du hast Angst vor Veränderung? Du weißt nicht, wo diese Angst herkommt – und möchtest sie überwinden? Dann lies weiter. Denn in diesem Artikel werden wir den Ursachen deiner Angst auf den Grund gehen.

Angst vor VeränderungEgal, ob wir einen neuen Job anfangen, uns in eine neue Beziehung begeben oder eine andere wichtige Entscheidung ansteht:

Fundamentale Veränderungen in unserem Leben zuzulassen fällt uns nicht immer leicht.

Genau aus diesem Grund habe ich den folgenden Artikel geschrieben.

Hinter unserer Angst vor Veränderung stecken nämlich in allererster Linie 3 Ursachen.

  1. Die menschliche Trägheit
  2. Die Angst, zu scheitern
  3. Die Angst vor Erfolg

Was es mit diesen 3 Ursachen auf sich hat und wie du dich ihnen stellen kannst, um deine Angst zu überwinden – das erfährst du in den nächsten Absätzen.

Falls du hingegen wissen willst, wann du etwas verändern sollst, lies diesen Artikel:

Zeit für Veränderung

1. Angst vor Veränderung: Die menschliche Trägheit

Auch wenn wir Menschen die intelligentesten Wesen unseres Planeten ist, hat uns Mutter Natur einige „Programmierungen“ mit auf den Weg mitgegeben, die im 21. Jahrhundert etwas veraltet sind.

Die menschliche Trägheit ist eine dieser veralteten Programmierungen.

Doch bevor ich genauer auf uns Menschen eingehe, lass mich dir eine Frage stellen:

Weißt du, was „Homöostase“ ist?

Dieser aus der Wissenschaft stammende Begriff beschreibt nämlich die Tendenz vieler Organismen oder Systeme, einen bestimmten Grundzustand anzustreben und beizubehalten.

  • Ein Thermometer, das immer dieselbe Raumtemperatur wahrt, ist hierfür ein perfektes Beispiel.
  • Genauso ein Ökosystem, das eine Balance zwischen den Beständen verschiedener Tier- und Pflanzenarten wahrt, um optimal funktionieren zu können.
  • Oder halt der Mensch, der fast zu viele homöostatische Mechanismen besitzt, um sie alle zu nennen. Beispiele könnten hier die gleichmäßige Blutzufuhr des Gehirns oder die Aufrechterhaltung einer bestimmten Sauerstoffkonzentration in unserem Körper sein.

Das Ding ist: Eigentlich ist das Prinzip der Homöostase wunderbar. Würde es nicht existieren, wären wir kaum überlebensfähig.

Es gibt jedoch Bereiche in unserem Leben, da behindert uns unsere Homöostase mehr, als dass sie uns nützt.

Zum Beispiel, wenn es darum geht, neue, hilfreichere Glaubenssätze zu übernehmen oder einen positiveren Gefühlszustand zu erreichen.

In diesen Fällen sorgt unsere Trägheit dafür, dass wir an einer alten Verhaltensweise festhalten, die uns eigentlich gar nicht guttut.

Angst vor Veränderung

Und genauso verhält es sich mit Veränderungen.

In den meisten Verhältnissen haben wir schlicht und einfach deshalb Angst vor einer Veränderung, weil unser Organismus nicht auf Veränderung ausgerichtet ist.

Wenn du also echte Veränderungen in dein Leben integrieren möchtest, wirst du um diese zwei Schritte nicht herumkommen:

Schritt 1: Entwickle ein Bewusstsein für deine eigene Trägheit

Allein diesen Artikel zu lesen ist schon mal ein guter Anfang. Wenn du allerdings einen Schritt weitergehen und dich wirklich freimachen möchtest, solltest anfangen, deine eigene Homöstase zu verstehen.

Stelle dir dazu das nächste Mal, wenn eine Veränderung ansteht, folgende Fragen:

  • Welcher Zustand ist es, an den ich mich bereits gewöhnt habe?
  • Ist es ein bestimmtes Gefühl, eine bestimmte Art zu denken, ein bestimmtes Umfeld oder etwas ganz anderes?
  • Halte ich nur an diesem Zustand fest, weil ich ihn gewöhnt bin? Oder habe ich einen guten Grund dafür, daran festzuhalten?
  • Falls es keinen Grund – was könnte mir helfen, mich leichter davon zu trennen? Und meine Angst vor Veränderung loszulassen?

Du wirst merken, dass allein ein Bewusstsein dafür, woran du gerade festhältst, schon eine befreiende Wirkung haben kann.

Schritt 2: Just do it!

Wenn du aufmerksam meine Artikel liest, wirst du hier gemerkt haben, dass ich diesen Spruch schon einmal verwendet habe.

Und das nicht ohne Grund.

Einfach aktiv zu werden, auch wenn man Angst hat, ist nämlich einer der besten Wege, um deine Angst zu überwinden.

Angst vor Veränderung

Wieso?

Weil du oft nur mit einer gewissen Menge an Anstrengung aus deiner eigenen Trägheit losreißen kannst.

  • Du willst in eine neue Stadt ziehen und hast Angst davor? Trickse deine Angst aus, indem du anfängst zu planen, bevor sich die Stimme in deinem Kopf zu Wort melden kann.
  • Du hast in der Bahn einen interessanten Menschen gesehen? Sag einfach mal „Hallo“.
  • Du möchtest dich selbstständig machen? Leg los und fange an, eine Stunde pro Tag in dein Vorhaben zu investieren.

Du wirst merken, dass diese Schritte dir helfen werden, dich deiner Angst vor Veränderung zu stellen.

2. Angst vor Veränderung – Angst, zu scheitern?

Auch wenn die eigene Trägheit der wahrscheinlich häufigste Grund für unsere Angst vor Veränderung ist, gibt es noch einen weiteren, der fast genauso häufig eine Rolle spielt:

Die Angst zu scheitern.

Angst vor Veränderung

Zum Beispiel dann, wenn es darum geht, auf andere Menschen zuzugehen.

Oder darum, eine eigene Idee umzusetzen.

Ob die Angst vor Veränderung bei dir darin begründet liegt, dass du dich fürchtest zu scheitern, kannst du schnell herausfinden. Und zwar, indem du dir folgende Fragen stellst:

Wenn du an die bevorstehende Veränderung in deinem Leben denkst – tauchen dann Horrorszenarien auf? Oder ist es ein warmes, schönes Gefühl, das dich überflutet?

Ist ersteres der Fall, liegt das wahrscheinlich daran, dass du Angst hast, zu scheitern.

Was aber kannst du jetzt tun, um deiner Angst vor dem Scheitern entgegenzuwirken?

1. Stelle dir das Schlimmste vor

Diesen Punkt habe ich bereits in mehreren Artikeln angesprochen. Nichtsdestotrotz mache ich es hier noch einmal. Einfach, weil es fast keine bessere Methode gibt, um mehr Entspannung in dein Leben zu bringen.

Das nächste Mal, dass du Angst vor einer Veränderung bzw. vor dem Scheitern hast, nimm dir einen Stift und ein Blatt Papier. Nun schreibe so detailliert wie möglich auf, was die schlimmsten Folgen sind, die diese Veränderung mit sich bringen könnte.

Als nächstes drehst du das Blatt um. Du schreibst nun auf die Rückseite für jede schlimme Eventualität auf, wie du in diesem Fall vorgehen könntest, um den Schaden zu minimieren. Oder adäquat mit der Situation umzugehen.

Dies ist die Kurzform einer Methode, die Fear Setting genannt wird. Sie ist durch Tim Ferriss, einen der bekanntesten Autoren der Persönlichkeitsentwicklung, bekannt geworden.

Schnell wirst anhand dieser Methode feststellen, dass die Dinge meistens gar nicht so schlimm sind, wie du es dir vorgestellt hast.

Und dass es für nahezu jede Katastrophe eine positive Lösung gibt.

2. Erschaffe positive Bilder in deinem Kopf

Jetzt, wo du dich mit der negativen Seite der Veränderung befasst hast, ist die positive dran. Damit gelingt es dir in vielen Fällen nicht nur, die Angst zu scheitern zu minimieren.

Du kannst deine Angst sogar in Vorfreude verwandeln.

Wie dir dies gelingt?

Nimm dir ein paar ruhige Minuten Zeit, um dir auf einem Blatt alle positiven Dinge zu notieren, die passieren könnten, wenn die Veränderung in deinem Leben eintritt.

Wenn du in einem neuen Job einsteigst, könnten das zum Beispiel eine bessere Bezahlung oder freundliche Arbeitskollegen sein sowie ein Umfeld, in dem du dich kreativ entfalten kannst.

Nachdem du dies getan hast, gehe die Liste noch einmal durch. Setze dich jetzt auf deinen Sessel oder einen Stuhl und schließe deine Augen.

Stelle dir nun für fünf bis zehn Minuten vor, wie sich diese positiven Veränderungen in deinem Leben anfühlen würden.

Versuche sie dir so bildlich wie möglich vorzustellen und mit allen Sinnen lebendig werden zu lassen.

Angst vor Veränderung

Du wirst erstaunt sein, wie diese Übung deine Wahrnehmung verändern kann.

Aber aufgepasst: Es gibt Veränderungen, zu denen sich nur sehr schwer ein positives Bild im Kopf kreieren lässt.

Falls du merkst, dass du also mit dem zweiten Teil der Übung deine Schwierigkeiten hast, versuche es nicht zu erzwingen. Und beschränke dich stattdessen auf den ersten Schritt.

3. Angst vor Veränderung – Angst vor Erfolg?

Dieser letzte Punkt wird dich vielleicht etwas verwirren.

Wieso sollte man Angst vor Erfolg haben?

Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten. Der erste Teil der Antwort ist sehr eng mit dem Thema Homöostase verbunden.

Oft ist es eine Veränderung in unserem Leben auch eine Chance für neue Lernerfahrungen und Wachstum. Denn nicht selten verändern sich damit die Dinge zum Positiven.

Das Problem ist: Hin und wieder hält uns unser eigenes Selbstbild davon ab, diesen nächsten Schritt in unserer Entwicklung zu gehen. Und stattdessen haben wir Angst vor Veränderung.

Angst vor Veränderung

Nehmen wir mal an, dass du als Kind nicht besonders gut in der Schule warst. Sowohl deine Eltern als auch andere Klassenkameraden haben es dich wissen lassen, dass sie dich als Versagerin sehen.

Da die Meinungen deines Umfeldes zu dieser Zeit noch eine sehr große Bedeutung für dich hatten, hast du sie einfach als Wahrheit angenommen.

Und das Selbstbild eines Versagers kreiert.

Nun – viele Jahre später – gibt es keinen mehr, der dich als Versager bezeichnet.

Dein Selbstbild jedoch ist geblieben.

Und genau das hält dich nun davon ab, eine Unternehmung zu starten, die nicht mit diesem Bild übereinstimmt. Zum Beispiel könnte dies die Gründung eines eigenen Business‘ sein.

Natürlich handelt es sich hierbei lediglich um ein Beispiel.

Aber vielleicht wirst du auch in deinem Leben eigene Beispiele für ein Selbstbild finden, dass dich in mancherlei Hinsicht zurückhält.

Der wichtigste Schritt, um deine Angst vor Erfolg zu mindern, ist, diese erst einmal zu erkennen. Fange deshalb an, Innenschau zu betreiben.

  • Welche Erfahrungen haben dich geprägt?
  • Welches Selbstbild könnte aus diesen Erfahrungen entstanden sein?
  • Wie hält dich dieses Selbstbild jetzt zurück – und sorgt dafür, dass du Angst vor Veränderung hast?
  • Wie kannst du es schaffen, diesen Teil deines Selbstbildes loszulassen? Und neue Erfahrungen in deinem Leben willkommen zu heißen?

Ob du dich deiner Angst stellst und Veränderung zulässt oder nicht – einer Sache solltest du dir bewusst sein:

Die meisten Menschen ärgern sich viel häufiger über die Dinge, die sie nicht gemacht haben, als über die, die sie in Angriff genommen haben.

Falls also ein neues Kapitel in deinem Leben ansteht – sei mutig. Und stell dich deiner Angst vor Veränderung.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Grenzen setzen? Mit diesen 5 Tipps schaffst du es!

Hast du immer wieder Schwierigkeiten, für deine eigenen Werte einzustehen? Beschleicht dich häufiger das Gefühl, dass deine Mitmenschen auf dir herumtrampeln, ohne dass du etwas dagegen machst? Dann lies diesen Artikel! Denn hier erfährst du, wie du endlich Grenzen setzen kannst.

  • Grenzen setzen

    Dein Chef hat dich zu Überstunden verdonnert, obwohl du dir vorgenommen hast, nie wieder welche zu machen.

  • Du bist mit ein paar Freunden unterwegs, als einer von ihnen eine abfällige Bemerkung über deinen Kleidungsstil macht. Anstatt zu kontern, nimmst du die Erniedrigung einfach hin.
  • Auf deine Verabredung wartest du jetzt schon seit einer halben Stunde. Als sie dann endlich erscheint, schluckst du deine Wut jedoch lieber herunter. Etwas zu sagen wäre doch wirklich nicht angebracht.
  • Immer, wenn dich ein Freund um einen Gefallen bittet, kannst du nicht nein sagen. Und das, obwohl du dein Helfersyndrom so gerne überwinden würdest.

Kennst du diese oder ähnliche Situationen?

Wenn ja, hast du mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit Probleme damit, deine eigenen Grenzen zu setzen und diese zu wahren.

Die gute Neuigkeit ist: Du bist nicht der einzige, dem es so geht.

Weil es aber manchmal nicht so einfach ist, für sich selbst einzustehen, habe ich den folgenden Artikel geschrieben. Anhand von 5 Tipps werde ich dir hier verraten, wie du am besten Grenzen setzen kannst.

1. Grenzen setzen: Mach sie dir bewusst

Dieser erste Schritt klingt nahezu banal.

Und dennoch – wenn du Grenzen setzen und von anderen Menschen Respekt einfordern möchtest, musst du zunächst einmal deine Grenzen kennen.

Nehmen wir einmal folgendes Beispiel:

Wenn du selbst ein Mensch bist, für den Pünktlichkeit ein hoher Wert ist, wirst du immer wieder mit anderen Menschen, denen diese nicht so wichtig ist, in Konflikt geraten.

Um diesem Konflikt vorzubeugen, sollte dir allerdings erst einmal bewusst sein, dass Pünktlichkeit für dich einen hohen Stellenwert hat. Und Unpünktlichkeit eine Grenzüberschreitung darstellt.

Ist dir diese Grenze nicht bewusst, kannst du sie anderen gegenüber auch nicht kommunizieren.

Logisch, oder?

Falls du also mit dem Grenzen Setzen Schwierigkeiten hast, gehe zunächst einmal in dich und stelle dir folgende Fragen:

  • Welche Dinge sind mir wichtig? Was sind meine Werte?
  • In welchen Situationen habe ich das Gefühl, übergangen oder unfair behandelt zu werden? In welchen fühle ich mich wohl und respektiert?
  • Welches Verhalten sollten meine Mitmenschen mir gegenüber (nicht) an den Tag legen?

Manchmal musst du ganz genau hinschauen, um herauszufinden, wo deine Grenzen liegen

Grenzen setzen

„Ich weiß doch aber gar nicht, was meine Werte und Grenzen sind“

Wenn du anfängst, dir diese Fragen zu stellen, kann es sein, dass du gar keine richtigen Antworten darauf findest. Dass du unsicher darüber bist, was dir eigentlich wichtig ist und was nicht.

Dies liegt schlicht und einfach daran, dass du das Gespür für dich selbst verloren hast. Du warst solange damit beschäftigt, dich an den Werten und Grenzen anderer zu orientieren, dass du es dir nie zur Gewohnheit gemacht hast, nach innen zu schauen. Und jetzt bereitet dir der Prozess der Innenschau Schwierigkeiten.

Vielleicht magst du dich fragen, wieso es überhaupt so weit kommen konnte.

Die Antwort auf diese Frage fällt für jeden Menschen unterschiedlich aus. Oft ist es jedoch so, dass der starke Fokus nach außen in den Erfahrungen deiner Kindheit verwurzelt ist. Möglicherweise wurde deine Empfindens-Welt – deine Gefühle, Gedanken und Sorgen – als Kind nicht hinreichend von elterlicher Seite beachtet und wahrgenommen. Und so hast du gelernt, deiner inneren Stimme zu misstrauen.

Jetzt, wo du dir dessen bewusst bist, darfst du jedoch wieder anfangen, auf dich selbst zu hören. Nach innen zu spüren und deine Bedürfnisse und Werte wahrzunehmen. Um dann letztendlich eigene Grenzen erkennen zu können.

2. Grenzen setzen: Kommuniziere besser

Jetzt, wo du dir deiner Grenzen bewusstgeworden bist, steht der nächste Schritt an:

Teile anderen deine Grenzen mit.

Denn deine Mitmenschen können deine Grenzen nur dann einhalten, wenn sie diese auch kennen.

Schließlich hat jeder Mensch andere Grenzen. Und manche Menschen werden deine Grenzen erst dann erkennnen, wenn du sie ihnen sehr eindrücklich beibringst.

Bis hier hin und nicht weiter – wenn du Grenzen setzen möchtest, kann ein Megaphon nicht schaden

Grenzen setzen

Aus diesem Grund lohnt es sich, dir für Situationen, in denen deine Grenzen in der Vergangenheit häufiger überschritten wurden, einen Schlachtplan zurechtzulegen.

  • Du möchtest dich gegen respektlose Kommentare wehren können?
    Überlege dir vorher, wie du in einer Situation reagierst, in der dich jemand dumm anmacht. Du kannst zum Beispiel an deiner eigenen Schlagfertigkeit arbeiten. Falls dir das zu viel ist, kannst du dir aber auch vorher überlegen, wie du deinem Gegenüber sanft aber bestimmt klarmachst, dass du sein Verhalten nicht tolerierst.
  • Du willst lernen, dich weniger häufig zu Dingen überreden zu lassen, auf die du eigentlich gar keine Lust hast?
    Sei gewappnet und lege genau fest, wann du mit einem entschiedenen Nein reagieren möchtest.
  • Du hast das Gefühl, dass eine deiner Freundschaften zu einseitig verläuft? Und dass du immer derjenige bist, der mehr gibt?
    Sei deinem Freund gegenüber ehrlich. Und fang an, in der Freundschaft eigene Bedürfnisse zu äußern.

Letztendlich hast du in jeder Situation, mit der du unzufrieden bist, drei Möglichkeiten. Du kannst die Situation annehmen, sie verändern oder sie verlassen.

Eine Verletzung deiner eigenen Grenzen zuzulassen, würde bedeuten, die Situation anzunehmen. Und genau das willst du nicht.

Was du machen kannst, ist deine Situation mit einem spezifischen Schlachtplan zu ändern. Wie dir dies am besten gelingt, hast du gerade gelernt.

Es gibt aber noch eine Möglichkeit: Verlasse die Situation. Denn auch so kannst du erfolgreich Grenzen setzen.

3. Grenzen setzen: Trenne dich von Menschen, die deine Grenzen verletzen

  • Die Arbeitskollegin, die immer unfreundlich ist und einen gehässigen Kommentar für dich bereithält.
  • Das Familienmitglied, das sich immer noch über deine Karriereentscheidung beschwert.
  • Der Freund, der dir häufig Dinge verspricht, nur um sich dann nicht daran zu halten.

Es gibt immer wieder Menschen, die deine Grenzen einfach nicht respektieren.

Egal wie verständnisvoll und geduldig du versuchst, sie ihnen beizubringen. Zudem gibt es Personen, die einfach komplett andere Werte haben als du. Es kann beispielsweise sein, dass du ein sehr verbindlicher Mensch bist, deinem Gegenüber Verbindlichkeit aber überhaupt nicht wichtig ist.

In beiden Fällen solltest du den Kontakt zu dieser Person stark minimieren. Oder ihn sogar abbrechen.

Auf diese Art und Weise zeigst du, dass du Respekt vor dir selbst hast und dir nicht alles gefallen lässt. Und dies wiederum gibt dir mehr Selbstbewusstsein, auch in Zukunft deine eigenen Grenzen setzen zu können.

In der Theorie ist es dies übrigens leicht gesagt. Viel schwerer ist es, diesen Tipp in die Praxis umzusetzen.

Denn klare Grenzen zu ziehen, kann andere Menschen oft vor den Kopf stoßen – oder gar verletzen.

Wenn du Grenzen setzen möchtest, gehe deinen eigenen Weg

Grenzen setzen

Falls du also merkst, dass du Schwierigkeiten damit hast, dich von einer Person zu trennen, die deine Grenzen verletzt, spür doch mal in dich hinein:

  • Wieso hältst du an dieser Person fest?
  • Welchen Schmerz oder welches Muster erhältst du damit unbewusst aufrecht?
  • Was ist schlimmer, dein eigener Schmerz oder die Möglichkeit, dass du den anderen Menschen vor den Kopf stoßen könntest?
  • Wie kannst du diesen Schmerz oder dieses Muster anschauen – und letztendlich auflösen?

Bereits am Anfang dieses Artikels haben wir bereits gelernt, dass es oft Erfahrungen aus unserer Vergangenheit sind, die uns davon abhalten, für unsere Werte und Grenzen einzustehen.

Und meistens sind es diese Erfahrungen, die auch dafür sorgen, dass wir an einer bestimmten Person festhalten.

Wieso?

Aus dem gleichen Grund, aus dem das Kind eines Alkoholikers sich später oft auch einen Alkoholiker als Partner sucht. Wir fühlen uns oft zu genau den Erfahrungen hingezogen, die wir bereits in der Vergangenheit gemacht haben.

Wenn du also Grenzen setzen möchtest und die Verbindung zu einem Menschen, der diese missachtet, kappen willst, beobachte dich selbst. Du wirst feststellen, dass allein das Bewusstsein darüber, wieso du an diesem Menschen festhältst, dafür sorgt, dass du ihn leichter loslassen kannst.

Apropos Innenschau – am besten wirst du anderen gegenüber Grenzen setzen können, wenn du anfängst, dich selbst besser zu behandeln.

4. Grenzen setzen: Sei dein eigenes Vorbild

Bisher haben wir uns nur damit beschäftigt, was es heißt, anderen gegenüber Grenzen zu setzen.

Das Interessante ist jedoch:

Oft verletzen wir unsere eigenen Grenzen genauso oft, wie es andere tun. Oft wissen wir ganz genau, was gut und richtig für uns ist. Und verhalten uns trotzdem ganz anders.

Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du, wer deine Grenzen am meisten verletzt

Grenzen setzen

Wenn du also möchtest, dass deine Mitmenschen dich mehr respektieren und achten, fange mit dir selbst an.

  • Gönne dir Zeiten der Erholung und schöne Dinge, wenn du das Bedürfnis dazu hast.
  • Beobachte, in welchem Ton du mit dir selbst kommunizierst. Frage dich: „Gehe ich manchmal zu hart mit mir ins Gericht? Wie oft verletze ich meine eigenen Grenzen?“ Versuche, dich selbst mit mehr Wohlwollen zu behandeln. Verzeihe dir Fehler und erkenne, dass du auch nur ein Mensch bist.
  • Fange an, Verhaltensweisen an dir zu ändern, die nicht deinen Werten entsprechen. 

Du wirst es merken: Wenn du anfängst, mehr auf deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen einzugehen, wirst du anderen Gegenüber ebenfalls besser Grenzen setzen können.

5. Grenzen setzen: Setze dich nicht unter Druck

An dieser Stelle wird es etwas paradox. Denn auch, wenn deine Entscheidung, mehr auf dich zu achten und deine eigenen Grenzen zu wahren, sehr gut ist, birgt sie eine Gefahr:

Und zwar die, dass du dich jetzt nur noch mehr unter Druck setzt.

Nun, wo du weißt, wie du deine eigenen Grenzen setzen kannst, mag es sein, dass Folgendes passiert:

Du stellst immer häufiger fest, in welchen Situationen du deine Grenzen stärker verteidigen solltest. Gleichzeitig wird dir aber bewusst, dass dir dies nicht in jeder dieser Situationen gelingt. Und schließlich fängst du an, dich dafür zu verurteilen. Und dir zu sagen, dass du ja immer noch nichts dazugelernt hast.

Diese Entwicklung ist normal. Gerade, wenn du ein  ambitionierter Mensch bist, wirst du versuchen, Veränderungen in deinem Leben so schnell wie möglich herbeiführen zu wollen.

Jede bedeutsame Veränderung in unserem Leben braucht jedoch Zeit. Und deshalb wird es dir nicht weiterhelfen, wenn du dich selbst verurteilst.

Wenn du es also nicht jedes Mal schaffst, für deine Grenzen einzustehen, ist dies überhaupt nicht schlimm. Anstatt dich zu verurteilen, sei viel mehr stolz auf dich.

Wieso?

Weil es dir wieder einmal gelungen ist, dich selbst zu beobachten. Und festzustellen, was richtig ist für dich und was nicht.

Wenn du dann anfängst, hin und wieder einen positiven Impuls in die richtige Richtung zu setzen, wird es dir schon bald nicht mehr schwerfallen, deine eigenen Grenzen zu wahren.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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7 Tipps für schlechte Laune (Und was du daraus lernen kannst)

Du hast schlechte Laune? Du möchtest noch mehr davon? Gut. In diesem hundert Prozent ernst gemeinten Artikel verrate ich dir nämlich, wie du dafür sorgst, dass du deine schlechte Laune so gut wie möglich auskosten kannst.

Schlechte LauneWie gesagt – alles, was ich hier schreibe, solltest du auf jeden Fall für bare Münze nehmen.

Vielleicht kennst du diese Situation: Irgendetwas hat dir schon wieder schlechte Laune bereitet.

Zum Beispiel das Wetter, ein verschobenes Date oder eine ausbleibende Beförderung. Oder vielleicht bist du auch völlig ohne Grund schlecht gelaunt.

Nun sitzt du zuhause und bläst Trübsal. Du fängst schon an, dich so richtig in deiner schlechten Laune zu wälzen, als das Telefon klingelt.

Ein guter Freund von dir ist am Apparat. Du fängst an, mit ihm über dein Problem zu reden und merkst, wie sich deine Laune plötzlich bessert.

Aber halt mal! Das wolltest du doch jetzt auch wieder nicht, oder? Viel mehr wolltest du deine schlechte Laune so richtig genießen.

Damit dir so etwas in Zukunft nicht nochmal passiert, habe ich in diesem Artikel 7 Tipps für dich zusammengestellt, die garantiert für schlechte Laune sorgen.

Vertrau mir: Die Tipps funktionieren. Ich habe sie selbst ausprobiert…

1. Tipp für schlechte Laune: Selbstmitleid

Dieser erste Tipp für schlechte Laune ist wohl gleichzeitig der effektivste. Sobald du nämlich anfängst, dich selbst zu bemitleiden, garantierst du, dass du dich schlecht fühlst.

Wieso?

Zum einen, weil du dadurch eine Opferhaltung einnimmst, aus der heraus es fast unmöglich ist, irgendetwas zur Lösung deiner Probleme beizutragen. Schließlich sind ja alle anderen daran schuld, dass es dir schlecht geht – du jedenfalls nicht.

Zum anderen ist es ziemlich schwierig, sich gleichzeitig selbst zu bemitleiden und gute Laune zu haben. Probiere es doch einfach mal aus. Du wirst sehen, dass es dir nicht gelingen wird.

Dieser Mops weiß Bescheid: Selbstmitleid ist der Tipp für schlechte Laune

Schlechte Laune

Aus diesem Grund habe ich im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt, wie du dein Selbstmitleid maximieren kannst:

Vergleiche dich mit anderen

Kennst du diese Freundin, der gefühlt alle Sachen zufliegen? Wieso geht es dir nicht genauso?

Wenn du dein Selbstmitleid steigern willst, ist es sehr wichtig, dass du dich mit anderen vergleichst, die dir in irgendeinem Aspekt des Lebens überlegen sind. Und dann sage dir, dass du ein trauriges Dasein fristen musst, weil alle anderen es besser haben als du.

Sehr wichtig: Vergleiche, die dich besser dastehen lassen, taugen nichts. Die Auswahl der passenden Person zum Vergleich – Filmstars, Spitzensportler oder andere Koryphäen eignen sich daher am besten.

Suche nach Beweisen in deiner Vergangenheit

Lass mich raten – du hattest es nicht einfach als Kind, oder?

Na siehst du – da haben wir‘s schon.

Das ist Grund genug, dich selbst zu bemitleiden.

Versuche, deine Vergangenheit nochmal ganz genau zu durchforsten.

Welche Ereignisse haben in dir Traumata hinterlassen? Und können jetzt als Beweis dafür dienen, dass du nichts als Elend verdient hast?

Waren deine Eltern nicht genug für dich da? Hast du immer zu wenig Geschenke zum Geburtstag bekommen? Oder bist du einfach unter dem falschen Sternzeichen geboren?

Bleibe passiv

Kennst du dieses Gefühl, wirklich etwas zu bewegen?

Zum Beispiel, wenn du ein neues Projekt startest oder ein Treffen mit ein paar Freunden organisierst?

Dieses Gefühl, etwas anzupacken, wirklich etwas zu bewirken?

Schrecklich. Genau das wollen wir vermeiden.

Deshalb ist es ausgesprochen wichtig, dass du alle Aktivitäten, die dir dieses Gefühl vermitteln, unterlässt.

Am besten du bleibst einfach komplett passiv, machst, was man dir sagt und überlässt dein Leben dem Schicksal. Und schon ist dir die schlechte Laune gewiss.

(Lies auch: 10 Lebensweisheiten, die du kennen solltest)

2. Tipp für schlechte Laune: Ernsthaftigkeit

Humor ist der Feind der schlechten Laune. Ohne Spaß – ich habe es in einem Selbstexperiment ausprobiert:

Immer, wenn ich gelacht habe, fiel es mir sehr schwer, meine schlechte Laune aufrechtzuerhalten.

Aus diesem Grund solltest du unbedingt auf Humor verzichten. Und zwar für immer.

  • Keine lustigen Videos oder Serien mehr.
  • Keine Treffen mit Leuten, die dich zum Lachen verführen.
  • Und auch keine selbstironischen Kommentare – oder irgendwelche anderen Maßnahmen, die dazu führen, dass du das Leben nicht so ernst nimmst.

Ich weiß: diese Tipps zu befolgen mag nicht immer einfach sein. Wenn du aber konstant schlechte Laune haben willst, brauchst du nun einmal eine gewisse Portion Selbstdisziplin.

Um ernst zu sein, brauchst du vor allem eins – den passenden Gesichtsausdruck

Schlechte Laune

3. Tipp für schlechte Laune: Stress

Ich liebe Stress.

Er hat so viele negative Effekte, dass man ihn als wahres Wundermittel für ein miserables Leben bezeichnen kann.

Und genau deshalb ist es auch wichtig, dass du dauerhaft gestresst bist, wenn du für anhaltende schlechte Laune sorgen möchtest.

Wie dir das am besten gelingt?

  • Plane immer mehr Dinge, als du schaffen kannst.
    Dadurch garantierst du, dass du jederzeit gehetzt bist und nie zur Ruhe kommst. Es sollte in deinem Leben immer noch etwas zu erledigen geben, damit sich Entspannung gar nicht erst einstellen kann. Übrigens: Diesen Tipp kannst du auch wunderbar mit dem ersten Tipp verbinden. Schließlich bist du höchst bemitleidenswert, wenn du den ganzen Tag unter der untragbaren Last deines selbstgemachten Stresses zu leiden hast.
  • Verbanne Prioritäten aus deinem Leben. 
    Hast du schon einmal etwas davon gehört, Prioritäten zu setzen? Sich immer nur auf ein oder zwei wichtige Lebensziele auf einmal zu konzentrieren und den Rest an die zweite Stelle zu setzen?
    Was für ein Unsinn. Schlechte Laune wirst du mit diesem Tipp ganz sicher nicht bekommen. Deswegen solltest du es dir angewöhnen, jeder noch so kleinen Sache in deinem Leben – zum Beispiel deinen Emails, dem Wohlbefinden der Nachbarskatze oder dem neusten Promi-Skandal deine maximale Aufmerksamkeit zu widmen.
  • Nutze jede freie Minute, um auf dein Handy zu schauen.
    Smartphones sind wunderbar. Deswegen solltest du ihre Stress fördernde Wirkung unbedingt ausschöpfen. Und mindestens zehnmal pro Stunde auf dein Smartphone gucken. Zum Beispiel, um deine WhatsApp-Nachrichten zu checken. Oder wahllos auf Facebook herumzuscrollen. Wichtig ist dabei nicht, ob du dich entspannst oder auch nur ansatzweise gut fühlst. Hauptsache, du kommst nicht zur Ruhe.

Stress – der Geheimtipp für schlechte Laune

Schlechte Laune

4. Tipp für schlechte Laune: Einsamkeit

Schlechte Laune kannst du in nahezu jeder Situation haben – alleine oder in Gesellschaft.

Was du aber unbedingt vermeiden solltest, wenn du deine schlechte Laune behalten willst:

Kontakt zu Menschen, die dir guttun.

Dieser sorgt nämlich dafür, dass es dir sofort gut geht – und das willst du ja nicht.

Stattdessen empfehle ich dir, so viel Zeit wie möglich alleine in deinem Zimmer zu verbringen. Am besten ist es, wenn du diese Zeit mit Filmen, Serien oder anderen Dingen füllst, die du eigentlich gar nicht magst.

Oder du schaust dir auf diversen sozialen Netzwerken an, wie viel Spaß deine Freunde haben, während du einsam und alleine bist.

Auch in dieser Situation kannst du dich übrigens wunderbar selbst bemitleiden. Vielleicht merkst du jetzt schon, wie einfach es ist, schlechte Laune zu haben.

Einsamkeit und schlechte Laune sind wie Pech und Schwefel

Schlechte Laune

5. Tipp für schlechte Laune: Grübeln

Dieser Tipp ist sehr eng mit dem letzten verbunden. Jetzt, wo du alleine bist, hast du nämlich auch sehr viel mehr Zeit zum Grübeln.

Und es gibt kaum etwas, das besser ist, um schlechte Laune zu verursachen, als Grübelei.

Diese will allerdings gelernt sein.

Wie grübelst du also richtig?

  • Achte darauf, dass sich deine Gedanken immer um dasselbe Thema drehen. Am besten wählst du außerdem etwas aus, auf das du gar keinen Einfluss hast – zum Beispiel den nächsten dramatischen Tweet von Donald Trump.
  • Versuche auf keinen Fall, eine wirkliche Lösung für dein Problem zu finden. Das würde nämlich nur dazu führen, dass du aufhörst, zu grübeln. Und das wollen wir ja wirklich nicht.
  • Mache dir so viele Sorgen wie möglich. Dafür ist es am besten, wenn du immer nur nach Gründen suchst, dir Sorgen zu machen. Nie nach Argumenten, um deine Sorgen zu entkräften.

Du wirst es merken – Grübeln ist ein sehr effektiver Tipp für schlechte Laune

Schlechte Laune

6. Tipp für schlechte Laune: Stillsitzen

Auch dieser Tipp lässt sich hervorragend mit dem vierten Tipp verbinden.

Sobald du nämlich einsam in deinem Kämmerlein sitzt, brauchst du dich nicht mehr zu bewegen.

Also wirklich gar nicht. Du kannst stundenlang an deinem Schreibtisch sitzen oder in deinem Bett liegen, ohne dass es jemanden stört.

Und das ist wunderbar.

Körperliche Aktivität könnte dir deine schlechte Laune nämlich sofort wieder zunichtemachen. Und das nach allen Anstrengungen, die du unternommen hast, um sie aufrechtzuerhalten.

Herumgehampel dieser Art wird dir ganz sicher keine schlechte Laune bereiten

Schlechte Laune

Wenn du dies vermeiden möchtest, solltest du unbedingt auf folgende Aktivitäten verzichten:

  • Tanzen oder feiern gehen.
  • Fahrradfahren oder Spazierengehen.
  • Jede Art von Sport – besonders Sportarten, die dir Spaß machen.
  • Generell jegliche Form von Bewegung an der frischen Luft.

Du wirst dich an meine Worte erinnern, wenn du dich das nächste Mal aus Versehen etwas zu viel bewegt hast. Und deine schlechte Laune auf einmal futsch ist.

(Lies auch: Wie du deine Minderwertigkeitskomplexe überwindest)

7. Tipp für schlechte Laune: Überhöhte Erwartungen

Eine Enttäuschung ist einer der sichersten Wege zur schlechten Laune.

Und wie fabrizierst du Enttäuschungen am besten?

Durch übertrieben hohe Erwartungen.

Wenn du ein paar Inspirationen brauchst, wie du überhöhte Erwartungen aufbauen kannst – hier sind sie:

  • Gehe davon aus, dass du noch in diesem Monat deinen Traumpartner finden wirst.
  • Greif nach den Sternen. Eine Verdopplung deines Einkommens müsste innerhalb der nächsten Wochen auf jeden Fall drin sein.
  • Nimm an, dass jeder Mensch, dem du begegnest, dir wohlgesonnen ist. Egal, wie du dich ihm gegenüber verhältst.
  • Scheitern? Gibt es für dich nicht. Jedes Vorhaben, dass du beginnst, wird auch erfolgreich sein.

Erwarte zu viel vom Leben und früher oder später geht es dir schlecht

Schlechte Laune

So. Das waren meine Tipps zum Thema Schlechte Laune. Ich hoffe, du konntest zwischen den Zeilen lesen und hast den latent ironischen Unterton meiner Worte erkannt.

Falls nicht, empfehle ich dir, nochmal diesen Artikel zu lesen. Dort gibt es nämlich ein paar wirklich ernst gemeinte Tipps.

Einen kann ich hier übrigens schonmal vorwegnehmen:

Höre auf deine innere Stimme.

Du weißt nämlich eigentlich ganz genau, was dir und deiner Laune gut tut.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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