Was tun gegen Einsamkeit? Diese 3 Tipps helfen, wenn du dich einsam fühlst

Was tun gegen Einsamkeit? Wenn dir diese Frage im Kopf herumgeistert, wirst du in dem folgenden Artikel fündig werden. Hier verrate ich dir nämlich anhand von 3 Tipps, wie du deine einsamen Zeiten endlich hinter dir lässt.

was tun gegen Einsamkeit

Vielleicht fällt es dir schwer, auf Menschen zuzugehen und du hast das Gefühl, ein Einzelgänger zu sein.

Möglicherweise hast du angefangen, deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln, zu wachsen. Und musstest dadurch feststellen, dass einige Menschen in deinem Umfeld einfach nicht mehr zu dir passen.

Oder du bist einfach nur in eine neue Stadt gezogen und es möchte dir nicht so recht gelingen, neue Leute kennenzulernen oder echte zwischenmenschliche Verbindungen aufzubauen.

Was auch immer dein Grund sein mag – du leidest unter Einsamkeit. Sonst würdest du diesen Artikel schließlich nicht lesen.

Einsam zu sein, fühlt sich mies an.

Woher ich das weiß?

Ich habe es selbst oft genug erlebt.

Aber weißt du, was ich auch noch erlebt habe?

Dass wir unserer Einsamkeit nicht hilflos ausgeliefert sind. Dass wir es sogar schaffen können, ihr zu entkommen. Mehr noch: wir können sogar Wege finden, wie wir unsere Einsamkeit für unser persönliches Wachstum nutzen können und lernen, mit uns selbst im Reinen zu sein.

Wie du das auch hinbekommen kannst, verrate ich dir in den folgenden Absätzen.

Wenn du dich also fragst „Was tun gegen Einsamkeit?“, lies weiter.

1. Was tun gegen Einsamkeit? Genieße sie!

Vielleicht hast du jetzt erwartet, dass ich dir den ultimativen Tipp zur Bekämpfung deiner Einsamkeit liefere.

Weit gefehlt!

Einsamkeit ist an allererster Stelle nämlich ein Gefühl.

Und Gefühle werden immer dann stark, wenn du versuchst, sie zu bekämpfen.

Bei der Einsamkeit ist es nicht anders. Wenn du alleine zuhause sitzt und dich einsam fühlst, ist in dir wahrscheinlich ein Gefühl, das dir sagt, dass du jetzt irgendwas ändern musst.

So schnell wie möglich.

Am besten sofort.

Und dann wird dieses Gefühl noch begleitet von Gedanken, die dir flüstern, wie schön es alle anderen um dich herum haben.

Dass du jetzt unbedingt in Gesellschaft sein müsstest, umgeben von Leuten, mit denen du Spaß haben kannst. Bei denen du dich wohlig, geborgen und anerkannt fühlst.

Aber momentan – in dem Moment, in dem du dich einsam fühlst – ist es nun mal nicht so.

Wenn du also deine Einsamkeit loswerden willst, tue zunächst folgendes:

Nimm das Gefühl an. Spüre in deinen Körper hinein und gib der Empfindung, dem Schmerz, den du in dem Moment wahrnimmst, die Erlaubnis, da zu sein.

Nimm deine Gefühle erst mal an

was tun gegen Einsamkeit

Beobachte deine Gedanken. Nimm war, welche Gedanken dir in den Kopf schießen, während du dich einsam fühlst. Sind es verurteilende Gedanken, die dir sagen, dass es nicht gut ist, alleine zu sein? Oder sind es Gedanken, die dir erzählen, wie gut es andere haben, die gerade nicht allein sind? Und dass es dir auch bessergehen müsste?

Du wirst mit der Zeit merken, dass es immer wieder dieselben Gedanken sind, die in dir ein Gefühl von Einsamkeit ausgelöst haben.

Spüre, wie durch Annahme und Beobachtung langsam die Intensität dessen, was du fühlst, nachlässt.

Sicher – Einsamkeit ist keine schöne Sache. Und alleine dadurch, dass du das Gefühl annimmst, wirst du sie noch nicht vollständig loswerden.

Trotzdem kann dir diese Übung helfen, einen bewussteren Zugang zu deinem Gefühlen zu entwickeln. Und dir zu einer entscheidenden Erkenntnis verhelfen:

Einsamkeit und Alleinsein ist nicht das gleiche

Spätestens, wenn du einmal alleine in atemberaubender Natur warst und dich vollständig verbunden mit dem Sein gefühlt hast, weißt du, was ich meine.

Andererseits musst du noch nicht einmal alleine sein, um dich einsam zu fühlen. Genauso gut kannst du dich in Gesellschaft von Leuten, die einfach gar nicht zu dir passen, verloren und hilflos fühlen. Und total einsam sein.

Alleinsein ist also an sich nichts Schlechtes. Genauso wie Gesellschaft nicht immer gut sein muss.

Der einzige Unterschied zwischen den beiden Zuständen ist:

Wenn du alleine bist, wirst du mit der vollen Wucht deiner eigenen Emotionen und Gedanken konfrontiert.

Und das kann etwas sehr Schmerzvolles sein, weil dann oft deine tiefsitzenden Zweifel und Ängste an die Oberfläche treten.
Richtig genutzt kann es aber auch zu einer sehr schönen Erfahrung werden, die dich dir selbst näherbringt und dich wachsen lässt.

Hier ein paar Tipps, wie du das Alleinsein so richtig auskostest:

  • Verbringe mehr Zeit alleine in der Natur. Ich habe mich selbst in der Vergangenheit weniger einsam gefühlt, wenn ich Spazieren oder Wandern war, anstatt mich in meiner Wohnung zu langweilen.
  • Schreibe Tagebuch. Wenn du deine Gedanken aufschreibst, kannst du dir besser bewusstmachen, was dich ständig umtreibt.Welche Ängste und Sorgen dich heimsuchen, aber auch, welche Erkenntnisse dir durch den Kopf schießen.
  • Meide WhatsApp und Facebook. Wenn du alleine bist, solltest du wirklich bei dir sein. Soziale Netzwerke oder Messenger verhindern dies. Viel mehr wirst du durch sie nur in Versuchung geraten, dich doch noch für dein Alleinsein schlecht zu fühlen.

2. Was tun gegen Einsamkeit? Werde aktiv!

Du weißt jetzt, dass Alleinsein nichts Schlechtes ist. Und, dass du die Zeit alleine sogar für dein eigenes Wachstum und Wohlergehen nutzen kannst. Vorausgesetzt, du nimmst das Gefühl der Einsamkeit zunächst an und verbringst deine Allein-Zeit dann auf sinnvolle Art und Weise.

Nun kann es sein, du möchtest trotzdem noch was tun gegen Einsamkeit.

Dies liegt dann wahrscheinlich daran, dass dein Bedürfnis nach erfüllendem menschlichen Kontakt einfach nicht ausreichend befriedigt ist.

Was gar kein Wunder ist, schließlich ist der Mensch ein soziales Wesen. Geborgenheit und Anerkennung unter seinen Mitmenschen zu finden ist eines seiner Grundbedürfnisse.

Und auch, wenn dieses Bedürfnis bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist, vorhanden ist es bei jedem.

Wenn du also unter zu geringen sozialen Kontakten leidest, wirst du um folgende zwei Schritte nicht herumkommen:

1. Ergründe deine sozialen Bedürfnisse

Versuche hierfür, dich selbst aufmerksam zu beobachten:

  • Wie viel Kontakt mit Menschen brauchst du? Was ist zu viel, was zu wenig, was genau richtig?
  • Hast du ein großes Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit, oder ist dieses bei dir weniger stark ausgeprägt?
  • Bei welchen Menschen fühlst du dich gut aufgehoben? Bei welchen fühlst du dich einsam und unsicher?

Beobachte dich für ein paar Tage und reflektiere am Ende jedes Tages, inwiefern dein Bedürfnis nach sozialem Kontakt an diesem Tag befriedigt wurde.

Früher oder später wirst du herausfinden, was für ein Typ Mensch du bist.

Erforsche deine Bedürfnisse und finde heraus, wie viel Kontakt zu anderen dir gut tut.

was tun gegen Einsamkeit

2. Gehe aktiv auf andere Menschen zu

Wenn du alleine und unzufrieden zuhause sitzt, wird sich nichts an deiner Situation ändern. Viel mehr begibst du dich damit in eine Opferrolle, die dir selbst mehr schadet, als dass sie hilft.

Egal, ob du also mit deinem derzeitigen Freundeskreis unzufrieden bist (vielleicht hast du ja gemerkt, dass du dich dort eher einsam fühlst) oder ob du gar keine Freunde hast:

Wenn du etwas verändern willst, musst du aktiv werden.

Du suchst nach mehr Leuten, die sich für die selben Dinge interessieren wie du? Durchforste das Internet – zum Beispiel Seiten wie MeetUp oder nebenan.de – nach Möglichkeiten, genau diese Leute zu finden.

Du willst generell mehr Leute kennenlernen? Gewöhne es dir an, schneller mit Menschen, die du triffst, ins Gespräch zu kommen.

Zum Beispiel im Supermarkt oder auf dem Uni-Campus.

Du möchtest dich mit einer Person treffen, die du erst letztens kennengelernt hast? Schreibe sie einfach an und frage sie, ob ihr ein Kaffee zusammen trinken gehen wollt. Warte nicht, dass sich der andere meldet.

Ich weiß, einige dieser Dinge werden dich etwas Überwindung kosten.

Trotzdem: Du willst was tun gegen Einsamkeit? Dann wirst du nicht drum herumkommen.

Achso, und noch etwas: Die zwei Schritte sind nicht dafür gedacht, chronologisch abgearbeitet zu werden. Manchmal musst du überhaupt erstmal mehr Leute kennenlernen, um herauszufinden, wie es um dein Bedürfnis nach sozialem Kontakt bestellt ist.

So oder so – den zweiten Tipp solltest du dir zu Herzen nehmen.

Ein eng maschiges soziales Netz an Menschen zu haben, die dir wichtig sind, wird deine Lebenszufriedenheit drastisch steigern, dein Stresslevel senken und deine Einsamkeit beseitigen.

Umgib dich also mehr mit solchen Menschen.

Investiere in Freundschaften zu diesen Menschen und du wirst sehen, wie sich deine Lebensqualität verändert.

3. Was tun gegen Einsamkeit? Folge deiner Vision!

Dieser Tipp mag jetzt vielleicht etwas unerwartet kommen.

Trotzdem ist er unglaublich effektiv, wenn es darum geht, etwas gegen deine Einsamkeit zu unternehmen.

Wenn du eine Lebensvision hast oder ein Projekt, dass dich motiviert und erfüllt, hat das mehrere Vorteile.

Nicht nur verleiht es dir mehr Energie und Lebensfreude. Dein Leben bekommt dadurch auch einen höheren Sinn.

In den Momenten, in denen du dich einsam und verloren fühlst, ist genau dieser Sinn etwas, das dir Halt gibt.

Eine Vision zu haben, wird dir helfen, besser mit negativen Gefühlen umzugehen

was tun gegen Einsamkeit

Ein paar Fragen, die dir bei der Suche helfen können

  • Was macht dir Spaß und begeistert dich?
  • Was kannst du gut?
  • Was hast du als Kind gerne getan?
  • Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielt?
  • Gibt es vielleicht bereits ein Projekt, das du schon immer mal in Angriff nehmen wolltest?

Natürlich sind diese Fragen nur Anregungen. Nach deiner Lebensvision oder einem Herzensprojekt zu suchen, geht weit über alles hinaus, was ich in einem kleinen Artikel schildern kann (mehr dazu erfährst du in diesem Artikel).

Nichtsdestotrotz lohnt sich der Aufwand.

Mein Blog zum Beispiel hat genau als ein solches Herzensprojekt angefangen.

Und nun – ein paar Jahre später – bin ich in der Lage, mir damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen und tausende Menschen zu erreichen, denen ich helfen möchte.

Klar, nicht jeder Teil meiner Arbeit ist schön und macht Spaß. Im Großen und Ganzen würde ich diese Arbeit aber gegen nichts Anderes tauschen wollen.

Wenn du also deine Einsamkeit endgültig besiegen möchtest, mache dich auf die Suche nach einer Sache, die dich erfüllt. Die größer ist als du selbst.

Du wirst feststellen, dass dir eine solche Sache in schwierigen Zeiten enormen Halt geben wird.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Lebensweisheiten: Diese 10 wichtigen Weisheiten solltest du kennen

LebensweisheitEs gibt Lebensweisheiten, die so gut wie jeder Mensch kennt.

Geld macht nicht glücklich. 

Sei dankbar für das, was du hast.

Es sollte dir egal sein, was andere von dir denken.

Diese und ähnliche moderne Lebensweisheiten sind oft sehr wahr. Doch unter uns: Ein wenig abgedroschen sind sie mittlerweile auch.

Ich meine, egal, wie lecker Pizza schmeckt, jeden Tag Pizza hängt einem irgendwann auch zum Hals raus.

Deshalb möchte ich dir in diesem Artikel 10 Lebensweisheiten zum nachdenken vorstellen, die zwar weniger bekannt, dafür aber umso bedeutungsvoller sind.

Hier ist die Liste mit den 10 Lebensweisheiten

Betrachte sie am besten als 10 philosophische und sinnvolle Sprüche über das Leben.

Lebensweisheiten: Hier kannst du dir die 10 Weisheiten für Leben auch als Video anschauen oder als Podcast auf iTunes anhören.

Weisheit #1: Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben

Die Lebensweisheit Nummer 1 ist für mich, dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.

Nein, das bedeutet nicht, dass du ein egoistischer Mensch sein sollst, das die Gefühle anderer als Fußabtreter benutzt.

Doch es bedeutet, dass du deine Bedürfnisse, dein Wohlbefinden und deine Gesundheit an erste Stelle setzen solltest.

Ist das manchmal schwer? Ja! Denn es kann bedeuten, geliebten Menschen den Rücken zuzukehren.

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.

Lebensweisheiten, die du kennen solltest

Ich musste zum Beispiel den Kontakt zu meinem Vater abbrechen, weil seine Alkoholsucht mich kaputt gemacht hat. Ich musst Nein zum ihm sagen, um Ja zu mir selbst sagen zu können.

Der springender Punkt ist der: Nur wenn es dir gut geht, kannst du auch für andere da sein.

Viele Menschen glauben, dass andere die wichtigsten Menschen sind:

  • Ihre Kinder.
  • Ihre Eltern.
  • Ihre Geschwister.
  • Ihr Partner.

Doch das ist ein Trugschluss. Denn eer einzige Mensch, der garantiert immer für dich da sein wird, bist du selbst.

Falls du also glaubst, jemand anderes ist der wichtigste Mensch in deinem Leben, denke noch mal drüber nach.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Sei für andere da und sei hilfsbereit. Aber vergiss dabei deine eigenen Bedürfnisse nicht.

Weisheit #2: Investiere deine Zeit und Energie nur in Menschen, die Ja zu dir sagen

Das Leben ist zu kurz, um Menschen hinterherzurennen, für die du keine Priorität bist. Falls du mich fragst, ist das eine der wichtigsten Weisheiten über Menschen. 

Egal, ob es um Dating, Freundschaft oder Business geht: Widme deine Zeit und Energie nur Menschen, die Ja zu dir sagen. Menschen, für die du eine Priorität bist.

Glaube mir, das wird dein Leben verändern.

Investiere deine Zeit und Energie nur in Menschen, die Ja zu dir sagen

Weisheiten für ein besseres Leben

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Konzentriere dich auf die richtigen Menschen in deinem Leben. Das verändert alles.

p.s.: Diese Erkenntnis ist auch die Lösung für 99% deiner Dating-Probleme.

Weisheit #3: Auch keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung

Viele Menschen drücken sich vor Entscheidungen wie ein Drittklässler vor den Hausaufgaben.

Entscheidungen machen uns häufig Angst, weil sie lebensverändernd sein können. Doch egal, wie wir uns anstellen, wir können vor Entscheidungen nicht davonlaufen.

Denn auch keine Entscheidung zu treffen ist eine Entscheidung. Und meistens eine sehr schlechte.

Höre auf, vor Entscheidungen davon zu laufen

Entscheidungen zu treffen, gehört zum Leben dazu

Wenn du dich nicht aktiv für etwas entscheidest, entscheiden andere für dich. Und das ist meistens nicht im deinem Sinne.

Höre also auf, vor Entscheidungen davonzurennen. Das nennt man übrigens Erwachsenwerden. Schockierend, ich weiß.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Es gibt gute Entscheidungen. Und es gibt weniger gute Entscheidungen. Doch keine Entscheidung zu treffen ist die schlechteste Wahl.

Weisheit #4: Die meisten Probleme entstehen, weil wir nicht loslassen

Manchmal laufen die Dinge nicht so, wie wir sie gerne hätten. Sorry, das ist totaler Bullshit …

Verdammt oft laufen die Dinge nicht so, wie wir sie gerne hätten!

Wir sehen nicht so aus wie Unterwäschemodels auf Werbeplakaten. Wir wohnen nicht in einem 200 Quadratmeter Designer-Loft im Szeneviertel. Wir sind nicht immer gut gelaunt. Und wenn wir unser veganes Mittagessen auf Instagram posten, erinnert es mehr an einen Unfall als etwas Genießbares.

Doch all das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass wir nicht loslassen.

Wir versuchen das Leben zu kontrollieren und reden uns ein, dass die Dinge so und so sein müssen, anstatt sein zu können. Und das führt zu viel Schmerz und Enttäuschung.

Ich sag euch nur eines: Loslassen, Bitches!

Loslassen gehört zu den Lebensweisheiten

Kaum etwas ist schwieriger, als loszulassen. Doch je mehr wir loslassen und den Dingen erlauben, sein zu dürfen anstatt sein zu müssen, desto mehr Freiheit gewinnen wir.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Die Dinge verlaufen oft nicht so, wie wir uns das vorstellen. Doch das ist OK, solange wir das akzeptieren und nicht dagegen ankämpfen.

p.s. Wie du es schaffst, loszulassen, erfährst du in diesem Artikel. 

Weisheit #5: Es geht nicht darum, immer glücklich zu sein

Wir alle wollen glücklich sein. Doch so paradox es klingen mag: Es gibt Wichtigeres, als glücklich zu sein.

Denn je mehr wir uns darauf fixieren, glücklich zu sein, desto unglücklicher sind wir oft.

Anders ausgedrückt: In dem Moment, in dem du dich fragst, ob du glücklich bist, bist du es nicht mehr. 

Das liegt daran, dass Glück kein Endziel ist, das es zu erreichen gilt. Glück ist mehr eine Art Nebenprodukt, das entsteht, wenn wir ein selbstbestimmtes und sinnvolles Leben führen.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Höre auf, dem Glück hinterherzurennen. Konzentriere dich stattdessen darauf, ein selbstbestimmtes und in deinen Augen sinnvolles Leben zu leben und das Glück wird dir folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen.

(Lies auch: 7 Weisheiten für ein glückliches Leben)

Weisheit #6: Du kannst die Umstände nicht kontrollieren. Doch du kannst kontrollieren, wie du darauf reagierst

Hier ein paar wahre Worte über das Leben: Egal, wie wir uns anstellen, wir können nicht alles Negative im Leben vermeiden. Doch wir können immer entscheiden, wie wir auf die Umstände reagieren. Und das verändert alles.

Du kannst IMMER entscheiden, wie du auf die Umstände reagierst

Eine Lebensweisheit kann uns im Leben weiterhelfen

Eines der besten Beispiele dafür ist Viktor E. Frankl.

Der jüdische Psychologe verbrachte einen Großteil des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager unter unmenschlichen Bedingungen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gefangenen hatte er die psychische Stärke, um die Qualen des Konzentrationslager zu durchstehen. Er entschied sich immer wieder dazu, Ja zum Leben zu sagen und in all der Unmenschlichkeit einen Sinn zu finden.

(Mehr über seine Geschichte erfährst du in seinem Buch „… trotzdem Ja zum Leben sagen“.)

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Die menschliche Freiheit besteht darin, zu entscheiden, wie du auf die Situationen in deinem Leben reagierst. Und diese Freiheit kann dir keiner nehmen.

Weisheit #7: Du bist nicht deine Gedanken

Die meisten Menschen identifizieren sich sehr stark mit ihren Gedanken.

Das Problem?

Wir denken oftmals verdammt viel Unsinn…

Hast du schon mal solche oder ähnliche Gedanken gehabt?

  • Ich bin wertlos.
  • Das werde ich nie schaffen.
  • Keiner mag mich.
  • Ich werde nie einen Partner finden.
  • Alle anderen sind cleverer, attraktiver und glücklicher als ich.
  • Ich bin ein totaler Taugenichts.
  • Noch nicht mal mein Hund mag mich – außer ich gebe ihm was zu fressen.

Ohne es zu merken reden wir uns Tag ein, Tag aus verdammt viel Bullshit ein.

Bullshit, der uns traurig macht. Bullshit, der uns klein hält. Bullshit, der uns davon abhält, glücklich zu sein.

Leider ist es unmöglich, dass wir all unseren Gedanken steuern.

Was ist also die Lösung? Dass du deinen Gedanken nicht immer glaubst!

Glaube nicht immer deinen Gedanken!

Weisheit kommt von Erfahrungen im Leben

Du bist nicht deine Gedanken. Also kannst du dich frei dazu entscheiden, ihnen zu glauben oder nicht. Und manche Gedanken sollten dir schlichtweg am Hintern vorbeigehen.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Instrument und es oftmals sehr nützlich. Doch manchmal ist es besser, unseren eigenen Gedanken nicht zu glauben.

Weisheit #8: Es gibt keine magische Pille

Viele Menschen sind auf der Suche nach der „magischen Pille“. Statt kontinuierlich an deinen Zielen zu arbeiten, suche eine Abkürzung.

  • Du glaubst, dass du durch eine Wunderdiät in 2 Wochen deinen Traumkörper haben wirst.
  • Du gibst Tausende von Euro für Seminare aus, in denen du angeblich geheime Geschäftsideen lernst, mit denen du in nur drei Monaten zum Millionär werden kannst.
  • Du glaubst Datingexperten, die dir versprechen, durch einen magischen Trick jede Frau verführen oder jeden Mann erobern zu können.

Doch das ist Blödsinn.

In 99% der Fällen gibt es keine magische Pille und auch keine Abkürzung. Nur Ausdauer und harte Arbeit.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Höre auf, nach irgendeiner Abkürzung zu suchen. Fast jedes große Ziel erfordert viel Ausdauer, harte Arbeit und eine Menge Disziplin.

Sorry, Bitch. 

Weisheit #9: Liebe überwindet nicht alles

Liebe ist das schönste Gefühl, das es gibt. Ok, das stimmt nicht. Das schönste Gefühl ist, wenn man seit Stunden dringend pinkeln muss und endlich auf Toilette darf.

Also nochmal: Liebe ist eines der schönsten Gefühle, die es gibt. Es ist das, was uns verbindet, was uns in dunklen Momenten Zuversicht gibt und letztendlich ist es auch das, was wir uns alle wünschen.

Wenn wundert es da, dass die meisten Lebensweisheiten über die Liebe schön, romantisch und herzerwärmend sind?

Doch leider übersehen sie alle einen Punkt: Auch wahre Liebe kann nicht alles überwinden.

Auch wahre Liebe überwindet nicht alles

Diese Lebensweisheit tut manchmal weh

Manchmal sind die Differenzen zwischen zwei Menschen so groß oder die Situation so kompliziert, dass auch Liebe nichts retten kann. Leider habe ich das auch schon selbst erlebt.

Mehr dazu in diesem Artikel.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Liebe ist eine der treibendsten Kräfte, die es gibt. Doch auch sie kann nicht alles überwinden.

Weisheit #10: Die Lebensweisheit aller Weisheiten – Es gibt keinen richtigen Moment

  • Du willst ein Buch schreiben?
  • Du möchtest eine Weltreise machen?
  • Du möchtest deinen Arbeitskollegen auf ein Date einladen?
  • Du willst Spanisch lernen?
  • Du möchtest mit dem Rauchen aufhören?
  • Du möchtest dich im Fitnessstudio anmelden?

Dann fange jetzt damit an!

Egal, wie lange du wartest, du wirst nie bereit für etwas sein, das dir Angst macht oder dich herausfordert. Deshalb gibt es keinen richtigen Moment im Leben.

Wir sind im Vorhinein nie für eine Herausforderung bereit. Wir sind erst dann bereit, wenn wir die Herausforderung annehmen.

Achtung: Das heißt nicht, dass du völlig planlos deinen Job kündigst und dir morgen ein One-Way-Ticket nach Australien kaufst.

Dass jetzt der richtige Moment ist, heißt, dass du schon heute anfangen solltest, an deinem Ziel zu arbeiten. Das kann bedeuten, dass du erst mal nur anfängst, zu planen.

Doch ganz egal, wie dein erster Schritt aussieht: Höre auf, deine Träume und Ziele vor dir herzuschieben.

Was du aus dieser Lebensweisheit lernen kannst

Egal, was du tun willst, fange jetzt damit an. Denn der richtige Moment wird nie kommen.

Haben dir diese 10 Lebensweisheiten gefallen? Dann lies unbedingt mein neues Buch: Scheiß drauf! – Ein ungewöhnlicher Ratgeber für ein besseres Leben. Du wirst das Buch lieben, versprochen. 

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Gefühle zulassen fällt dir schwer? Lerne in 3 Schritten, deine Gefühle zuzulassen

Wer möchte schon unangenehme Gefühle zulassen? Fast niemand. Wieso es aber trotzdem wichtig ist und wie du am besten mit deinen Gefühlen umgehst, erfährst du in diesem Artikel.

Gefühl annehmen und zulassenPassiert es dir auch hin und wieder, dass du von deinen Gefühlen überwältigt bist?

Dass dich eine Angst, deine Wut oder ein anderes unangenehmes Gefühl überkommt und du nicht weißt, wie du damit umgehen sollst?

Fühlst du dich in solchen Situationen auch immer etwas hilflos?

Wenn das der Fall ist, habe ich gute Neuigkeiten für dich:

Mit deinen Gefühlen in einer positiven Weise umzugehen, ist eine Sache, die du lernen kannst.

Auch wenn es manchmal nicht einfach sein mag. Schließlich sind es ja deine Gefühle, um die es hier geht.

Aber wie kannst du jetzt am besten deine Gefühle zulassen?

Benenne deine Gefühle – erst dann kannst du sie zulassen

Der allererste Schritt, ist folgender:

Zunächst einmal zu wissen, was du überhaupt gerade fühlst.

Auch wenn dieser Schritt ziemlich simpel klingen mag, wird er oft von uns übersehen.

Und deshalb schauen wir ihn uns hier einmal genauer an.

Meistens sind wir nämlich deshalb so sehr von dem, was wir fühlen, überwältigt, weil wir sie als diffuse, nicht greifbare Kräfte wahrnehmen, über die wir keine Kontrolle haben.

Indem wir jedoch anfangen, zu benennen, was wir fühlen, nehmen wir diesem einen Großteil dieser Macht.

Mach das Ungreifbare greifbar

Das nächste Mal, dass dich ein Gefühl vollständig umklammert hält, stelle dir doch einfach mal folgende Fragen:

Was fühle ich gerade?

  • Wut?
  • Angst?
  • Trauer?
  • Verzweiflung?
  • Eifersucht?
  • Hilflosigkeit?
  • Oder vielleicht ein ganz anderes Gefühl?

Ist es wirklich ein Gefühl, dass ich gerade fühle oder hat meine Empfindung vielleicht einen anderen Ursprung?

Besonders die letzte Frage ist sehr interessant.

Gefühle manifestieren sich meistens in Form von Körperempfindungen. Manchmal passiert es allerdings, dass wir eine völlig unemotionale Körperempfindung fälschlicherweise als Gefühl interpretieren. Und uns deshalb unnötig schlecht fühlen.

In der Psychologie wird dieses Phänomen „Misattribution of Arousal“ genannt. Und weil dieses Phänomen gar mal nicht so selten ist, solltest du hin und wieder überlegen, ob es wirklich ein echtes Gefühl ist, dass du gerade fühlst.

Oder ob du nicht einfach gerade unausgeschlafen, hungrig oder antriebslos bist.

Benenne zu erst mal das Gefühl!

Gefühle benennen

Je mehr du anfängst, sie zu benennen, desto besser wirst du darin. Mit der Zeit wird es dir immer leichter fallen, genau festzustellen, was du gerade fühlst.

Zunehmend wirst du auch feinere Unterschiede in deinen Gemütsregungen erkennen können.

Der nächste Schritt, wenn du das, was du fühlst, zulassen möchtest, ist deinen Gemütszustand wirklich anzunehmen.

(Ließ auch: Was tun gegen Einsamkeit? 3 Tipps, die garantiert helfen)

Gefühle zulassen? Nimm sie erstmal an

Gefühle möchten in allererster Linie eins: Gefühlt werden.

Das gilt für alle Empfindungen, angenehme sowie unangenehme.

Der einzige Unterschied ist: Bei etwas Unangenehmen tun wir uns mit der Annahme meistens etwas schwerer.

Aufkommende Freude anzunehmen dürfte den meisten nicht so schwerfallen. Bei aufkommender Angst sieht es bereits ganz anders aus.

Das Problem ist allerdings:

Je mehr wir uns dagegen sträuben, etwas, dass wir fühlen,  wirklich anzunehmen und zu fühlen, desto stärker wird das Gefühl.

Vielleicht hast du diese Erfahrung selbst schon einmal gemacht. Du warst traurig und wolltest dich so schlicht und einfach nicht mehr fühlen.

Aber je mehr du es versucht hast, es wegzudrücken, desto heftiger hat es dich heimgesucht.

Falls du deine Gefühle zulassen willst, darfst du sie nicht unterdrücken

Nicht vor Gefühlen wegrennen

Wenn du sie zulassen möchtest, fühle sie deshalb, anstatt Widerstand zu leisten.

Fühlen lernen

Das nächste Mal, dass du etwas sehr Unangenehmen begegnest, versuche einmal Folgendes:

Spüre in deinen Körper hinein.
 Wie fühlt sich es sich an, was du gerade fühlst? Wo macht es sich bemerkbar? Als Kloß im Hals, als Druck in der Brust oder vielleicht als ganz andere Empfindung?

  1. Nimm das Gefühl an. Stelle dir vor, dass es wie ein kleines Kind ist, dass Aufmerksamkeit und liebevolle Fürsorge benötigt. Heiße es willkommen.
  2. Sage zu dem Gefühl: „Es ist ok, dass du da bist.“  Verurteile dich nicht dafür, dass du gerade fühlst, was du fühlst. Verurteile dich aber auch nicht, wenn es dir nicht sofort gelingt, deine Empfindungen anzunehmen. Wenn du merkst, dass du dem, was du fühlst, gegenüber Widerstand leistest, nimm auch diesen Widerstand an.
  3. Beobachte, wie das Gefühl verschwindet.
 Nicht immer wird dies sofort passieren. Manchmal dauert es Sekunden oder Minuten, hin und wieder aber auch ein paar Stunden und in seltenen Fällen länger.

Generell gilt: Je öfter du dich in der Annahme deiner Empfindungen übst, desto besser wirst du darin. Und desto reibungsloser und schneller wird dieser Prozess in Zukunft verlaufen.

Musik als Hilfsmittel

Übrigens: Ein Hilfsmittel, das mir persönlich sehr hilft, um mich in das, was ich fühle, fallenzulassen, ist Musik.

Musik eignet sich hervorragend, um Emotionen intensiver zu fühlen oder, um sie abzumildern – und sie auf diesem Wege loszulassen.

Oft bekommt das, was du fühlst, durch Musik auch eine völlig neue Qualität.

  • Du bist traurig? Höre dir ein melancholisches Lied an, dass dich berührt. Vielleicht gelingt es dir, in dem Gefühl der Traurigkeit etwas Zartes und Schönes zu entdecken.
  • Gefühle von Wut fressen dich förmlich auf? Es gibt mehr als genug Songs, mit denen du deine Wut in rohe Energie verwandeln kannst.
  • Du hast Angst? Etwas musikalische Entspannung ist vielleicht der beste Weg, um deine Gefühle von Angst zu vermindern.

Welcher Weg der für dich passende ist, entscheidest du. Wichtig ist nur, dass du dich darin übst, deinen Gemütszustand zu fühlen.

Ließ auch: 7 Tipps für schlechte Laune (Und was du daraus lernen kannst)

Um Gefühle zuzulassen, musst du die Wurzeln deiner Gefühle erforschen

Jetzt, wo du dich darin geübt hast, das, was du fühlst, zu benennen und anzunehmen, kannst du noch einen Schritt weitergehen:

Finde heraus, wo deine Gefühle eigentlich herkommen.

Erforsche die Wurzeln deiner Gefühle

Das zulassen, was du fühlst

In den meisten Fällen entstehen unsere Empfindungen nicht einfach ohne Grund. Oft sind es unsere inneren Überzeugungen, die dafür sorgen, dass wir uns in einer bestimmten Situation so fühlen, wie wir uns fühlen.

Diese Überzeugungen wiederum haben ihren Ursprung häufig in unserer Kindheit oder Jugend. Wir haben angefangen, sie als Wahrheiten zu übernehmen, weil wir Erfahrungen gemacht haben, die mit diesen Überzeugungen vereinbar waren.

Nehmen wir mal ein Beispiel:

Angenommen, Petra wurde als Kind immer wegen ihrer Brille aufgezogen und gehänselt. Sie hat deshalb die Überzeugung übernommen, dass ihr äußeres so, wie es ist, nicht ausreichend ist. Dass sie nicht schön, ja vielleicht sogar das Gegenteil, hässlich, ist.

Nun, einige Jahrzehnte später, ist keiner mehr da, der sie hänselt. Trotzdem reagiert sie immer dann, wenn jemand eine Bemerkung über ihr Äußeres macht, beschämt. Und das nur, weil die Überzeugung, sie sei hässlich, immer noch in ihr verankert ist.

Im Grunde zeigt dieses Beispiel, welches Geheimnis eigentlich hinter unseren Empfindungen steckt:

Gefühle entstehen durch unsere Glaubenssätze und Gedanken.

Wenn du dich also demnächst wieder einmal nicht so gut fühlst, belasse es nicht dabei, deinen Gemütszustand zu benennen und anzunehmen.

Versuche zusätzlich, herauszufinden, wo es herkommt.

(Ließ auch: 7 wirksame Tipps gegen Innere Leere)

Gehe dem Gefühl auf den Grund

  • Welcher Glaubenssatz, welcher Gedanke oder welche Überzeugung könnte das Gefühl in dir ausgelöst haben?
  • Welche Erfahrung in deiner Vergangenheit mag dazu geführt haben, dass sich dieser Glaubenssatz und ein gewisses Gefühl in dir festgesetzt hat?
  • Ist das, was dir dieser Glaubenssatz vermitteln möchte, auch nur im Entferntesten wahr? Oder ist es einfach nur eine Verzerrung der Realität, die du getrost loslassen darfst und damit auch das damit verbundene Gefühl?
  • Wie kannst du es schaffen, deinen Glaubenssatz zu ändern und durch eine hilfreichere, akkuratere Überzeugung und positiveren Gefühlen zu ersetzen?

Oft wirst du feststellen, dass alleine das Bewusstsein um die Ursache deiner unangenehmen Empfindungen eine heilende Wirkung hat.

Meist verliert das Gefühl dadurch bereits seine Macht über dich.

Gefühle entstehen größtenteils durch deine Gedanken und Glaubenssätze

Gefühle zulassen lernen

Sollte dir das Bewusstsein allerdings noch nicht ausreichen, kannst du immer noch nach Wegen suchen, neue Glaubenssätze in dir zu verankern. Am besten gelingt dir dies, indem du praktische Beweise für die Absurdität deiner alten Gedanken findest.

Mache neue Erfahrungen

Nehmen wir nochmal oben genanntes Beispiel.

Wenn Petra nach wie vor davon überzeugt ist, unattraktiv zu sein, kann das darin resultieren, dass sie den Kontakt zu Männern meidet und gar nicht erst versucht, einen Partner zu finden – aus Angst, noch mal verletzt zu werden.

Fängt sie allerdings stattdessen an, ihre Gedanken zu hinterfragen, hat das möglicherweise die Folge, dass sie eine gewisse Neugier entwickelt und sich fragt: „Stimmt das, was ich die ganze Zeit über mich gedacht habe, wirklich?“

Sie wird dann anfangen, auf mehr Dates zu gehen und feststellen, dass es genug Männer gibt, die sie genauso, wie sie ist, attraktiv finden.

Und dass das, was die ganze Zeit in ihrem Gehirn herumgegeistert ist, nichts weiter war als ein Hirngespinst.

Probiere es doch einfach selbst einmal mit einem emotionalen Thema aus, dass du bei dir entdeckt hast.

Du wirst feststellen: Alte Vorstellungen über dich selbst loszulassen und durch neue zu ersetzen, ist kein Hexenwerk.

Naja, zugegebenermaßen ist es trotzdem nicht immer einfach. Genau deshalb solltest du – gerade, wenn es um deine emotionalen Wunden geht – immer liebevoll mit dir selbst sein. Und dir die Zeit nehmen, die du brauchst.

(Lies auch: Gefühle zeigen – In 5 Schritten zur emotionalen Offenheit)

Ein paar Worte zum Abschluss zum Thema Gefühle zulassen:

Gefühle sind seltsame Phänomene. Paradoxe Phänomene.

Auf der einen Seite ist es nämlich sehr wichtig, dass du das, was du fühlst, ernst nimmst, es annimmst und es erforschst. Sprich, Gemütszustände zulassen können.

Auf der anderen Seite sind Gefühle trotzdem auch nur Gefühle. Und auch, wenn es dir manchmal etwas anders vorkommen mag:

Nur, weil du dich einmal schlecht fühlst, heißt das nicht, dass gerade die Welt untergeht.

Diese Erkenntnis kann manchmal sehr befreiend sein. Denn sie gibt uns die Erlaubnis, auch mal nicht so gut drauf zu sein.

Und in einer Welt, die uns konstant dazu auffordert, vor guter Laune, Liebe und Lebensfreude überzusprudeln, mag das etwas heißen!

Manchmal sind es nämlich genau die negativen Empfindungen, die uns erst zeigen, wie schön die positiven überhaupt sein können.

Manchmal müssen wir Unangenehmes in Kauf nehmen, wenn wir auf eine größere Sache hinarbeiten oder für unsere Werte einstehen wollen.

Manchmal haben unsere Gemütszustände gar keine tiefere Bedeutung oder höhere Wichtigkeit. Auch wenn wir es gerne hätten, einfach um uns wichtig zu fühlen.

Und all das ist vollkommen OK.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Angst vor Ablehnung? Diese 3 Tipps helfen garantiert

Du hast Angst vor Ablehnung? Dann bist du hier richtig! In diesem Artikel erfährst du nämlich 3 Tipps, die dir enorm helfen werden. 

Sie hält uns davon ab, neue Leute kennenzulernen.

Sie hindert uns daran, uns anderen authentisch zu zeigen – mit all unseren Ecken und Kanten.

Zu guter Letzt ist sie auch dafür verantwortlich, dass wir Schwierigkeiten haben, uns wirklich auf einen anderen Menschen einzulassen. Sei es nun ein Freund oder ein neuer Partner.

Die Rede ist von der Angst vor Ablehnung.

Diese verflixte Angst ist es, die uns in vielen Lebenssituationen im Weg steht. Wenn du diese Zeilen liest, kennst die Angst vor Ablehnung wahrscheinlich sehr gut.

Und weißt du was?

Du bist mit deinem Gefühl nicht allein. Viele Menschen haben in ihrem Leben mit der Angst vor Ablehnung zu kämpfen.

In diesem Artikel werde ich dir Schritt für Schritt erklären, wie du deine Angst besiegen kannst.

Angst vor Ablehnung 1#: Nimm das Gefühl an

Deine Angst vor Ablehnung ist in allererster Linie ein Gefühl.

Und auch wenn Gefühle manchmal etwas überwältigend sein können, wollen sie in allererster Linie eins: Dass du sie fühlst.

Erst, wenn du ein Gefühl wirklich annimmst, kannst du es wieder gehen lassen.

Vielleicht hast du dieses Phänomen selbst bereits erlebt:

Du warst in einer bestimmten Situation traurig oder wütend. Dann wolltest du, dass das Gefühl so schnell wie möglich wieder weggeht.

Das Blöde war: Das Gefühl ist nicht weggegangen. Im Gegenteil – es ist sogar noch stärker geworden.

Was in dieser Situation passiert ist: Du hast dem Gefühl Widerstand entgegengebracht. Und es damit festgehalten.

Angst vor Ablehnung: Höre auf, das Gefühlt zu unterdrücken

Besonders bei einer Angst ist es wichtig, dass du diese in all ihrer Intensität spürst. Dann erst kann sich die Angst ausbrennen und wieder verschwinden.

(Lese auch: Wie du deine Gefühle in 3 Schritten zulassen kannst)

Was du konkret tun kannst

Hier ist eine kleine Anleitung, wie du lernen kannst, deine Angst vor Ablehnung anzunehmen:

  1. Sei wachsam. Beobachte, in welchen Situationen du Angst vor Ablehnung spürst. Ist es bei Freunden, im Kontakt mit dem anderen Geschlecht, während eines Familientreffens oder bei Leuten, die du gar nicht kennst? Sind dir die genauen Situationen überhaupt bewusst oder hast du einfach das Gefühl, dass du allgemein vor Ablehnung Angst hast?
  2. Spüre das Gefühl.vDas nächste Mal, dass du dich in einer Situation befindest, in der du deine Angst vor Ablehnung bemerkt hast, fange an, das Gefühl zu spüren. Wie fühlt sich das Gefühl in deinem Körper an? Merkst du, wie in dir das Bedürfnis aufkommt, gegen das Gefühl anzukämpfen? Lass die Angst stattdessen zu und umarme sie – als ob sie ein kleines bedürftiges Kind wäre, dass deine Liebe und Zuneigung braucht. Verurteile dich nicht für deine Angst und versuche stattdessen, sie neugierig anzuschauen.
  3. Beobachte, wie das Gefühl verschwindet. Manchmal dauert es nur ein paar Sekunden, oft eher Minuten oder Stunden, in seltenen Fällen auch länger. Aber wenn du deine Angst vor Ablehnung wirklich willkommen heißt und sie fühlst, geht sie auch wieder weg.

Jetzt weißt du, wie du mit Angst vor Ablehnung im Moment des Entstehens am besten umgehst.

Aber wie kommt deine Angst vor Ablehnung überhaupt zustande?

Und wie kannst du dafür sorgen, dass sie gar nicht erst aufkommt?

Angst vor Ablehnung 2#: Überzeuge dich vom Gegenteil

„Gefühle sind die Reaktionen des Körpers auf den Verstand.“

Diese Aussage stammt von dem weltberühmten spirituellen Meister Eckhart Tolle.

Und sie beschreibt wunderbar, was wir oft übersehen: Ein schmerzhaftes Gefühl wird fast immer von negativen Gedanken ausgelöst.

Unsere Angst vor Ablehnung ist demnach nichts weiter als ein Resultat tief verwurzelter negativer Gedanken bzw. Glaubenssätze über uns selbst.

Gedanken wie:

Nicht eine Situation an sich führt dazu, dass du Angst vor Ablehnung fühlst, sondern immer eine Situation in Kombination mit den Gedanken, die dir in diesem Moment durch den Kopf schießen.

Oder noch besser gesagt – in Kombination mit dem Selbstbild.

Deine Angst vor Ablehnung hat wahrscheinlich auch mit deinem Selbstbild zu tun

Fange an, deine Gedanken zu hinterfragen

Ein Beispiel:

Du begegnest einer attraktiven Person und überlegst, ob du den ersten Schritt machen sollst und diese ansprichst.

Was wären beispielhafte Gedanken, die dir in dieser Situation durch den Kopf schießen, wenn du ein negatives Selbstbild hättest?

  • Ich bin kein attraktiver Mensch und er ist vollkommen außerhalb meiner Liga.
  • Bestimmt wird sie mich ablehnen, ich habe sie ja eh nicht verdient.
  • Wenn ich auf sie zugehe, merkt sie, dass ich komisch bin.
  • Er wird mich nicht mögen, weil ich einfach nicht hübsch genug bin.

Wenn dir in dem Moment der Begegnung diese Gedanken durch den Kopf schießen, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Angst vor Ablehnung fühlen. Und diese Angst wird dich so sehr lähmen, dass du den ersten Schritt auf jeden Fall vermeiden wirst.

Was wäre, wenn…

Was aber, wenn du ein ganz anderes Selbstbild hättest und deshalb auf ganz andere Gedanken kommen würdest?

Gedanken wie diese:

  • Ich bin ein weltoffener, interessierter Mensch, der auf seinem Weg ist und an sich arbeitet. Ich kümmere mich um mich selbst und strahle Liebe aus. Natürlich bin ich attraktiv. Wieso sollte ich das nicht sein?
  • Selbst wenn er oder sie nicht positiv reagiert, sagt dass noch gar nichts darüber aus, welchen Wert ich als Mensch habe.
  • Versuchen kann ich es ja, was kann schon schlimmes passieren?
  • Was denkst du, wie du dich fühlen wirst, wenn du solche Gedanken denkst?

Großartig. Oder zumindest weniger angstvoll.

Deine Angst vor Ablehnung wird sich also enorm verringern.

Wenn bei dir also wieder einmal Angst vor Ablehnung bei dir auftaucht, spüre nicht nur das Gefühl. Versuche auch, zu beobachten, welche Gedanken in dem Moment auftauchen. Und dann hinterfrage diese.

Vergiss nicht: Deine Gedanken haben eine große Macht!

Hinterfrage deine Gedanken

Wenn das nächste mal negative Gedanken auftauchen, hinterfrage diese:

  • Entsprechen die Gedanken, die ich gerade habe, wirklich der Wahrheit? Habe ich dafür irgendwelche Beweise?
  • Kann es sein, dass diese Gedanken und Glaubenssätze meine Realität in einer sehr negativen Weise verzerren?
  • Welche Gedanken oder Glaubenssätze kann ich finden, um ein positiveres und realistischeres Selbstbild zu finden?

Erst, wenn du nicht mehr denkst, dass du ein ablehnenswerter Mensch bist, hast du auch keine Angst vor Ablehnung mehr.

Mehr zum Thema „Negative Gedanken loswerden“ findest du hier.

Hinterfrage deine negativen Gedanken

Werde aktiv

Damit du auch praktische Beweise für dein neues Selbstbild findest, ist es wichtig, dass du aktiv wirst und positive Referenzerfahrungen sammelst.

Zum Beispiel, indem du regelmäßiger auf Leute zugehst. Oder dich wirklich mal auf einen Freund oder einen Partner einlässt.

In den meisten Fällen wirst du dann merken, wie unberechtigt deine Angst vor Ablehnung eigentlich war.

So ging es mir, als ich angefangen habe, Frauen anzusprechen.

Klar, hin und wieder habe ich auch eine Abfuhr bekommen. Aber die meisten Frauen, die ich in meinem bisherigen Leben angesprochen habe, haben positiv reagiert und sich geschmeichelt gefühlt.

Übrigens: Eine gewisse Angst vor Ablehnung ist Teil unserer menschlichen Natur – und einfach evolutionär bedingt. Vor Jahrtausenden war unser Überleben viel stärker von der Bestätigung unserer sozialen Gruppe abhängig, weshalb unser Gehirn heutzutage eine immer noch viel zu hohe Sensibilität gegenüber sozialen Ängsten hat.

Ein Bewusstsein für diese Tatsache kann dir ebenfalls helfen, entspannter mit deiner Angst umzugehen.

(Einige Menschen haben auch mit Hypnose ihre Angst vor Ablehnung überwunden. Allerdings habe ich damit noch keine Erfahrungen gemacht.)

Angst vor Ablehnung 3#: Höre ganz genau hin

In den meisten Fällen ist unsere Angst vor Ablehnung unberechtigt.

Sehr häufig sind wir es selbst, die unsere Glaubenssätze auf unsere Umwelt projizieren.

Häufig, aber auch nicht immer.

Denn manchmal will uns unsere Angst auch etwas sagen. Manchmal ist sie eine Warnung, die gehört werden möchte:

„Du, vielleicht ist dieser Mensch einfach nicht gut für dich.“

Nehmen wir mal an, du bist in einer Beziehung und dein Partner verhält sich auf einmal total unangebracht. Dauernd fängt er oder sie einen Streit an oder regt sich auf. In anderen Situationen verrät sie Freunden Details über eure Beziehung, die eigentlich nur euch beide etwas angehen.

Wenn du in einer solchen Situation Angst vor Ablehnung fühlst, liegt das vielleicht auch daran, dass du verzerrte Gedanken über dich selbst hast.

In allererster Linie ist der Grund jedoch, dass du mit einem Menschen zusammen bist, der dich verunsichert. Bei dem du dich nicht angenommen und geborgen genug fühlen kannst, um deine Angst vor Ablehnung wirklich loszulassen.

Und das ist doof.

Hat deine Angst vor Ablehnung vielleicht damit zu tun, dass du dich mit den falschen Menschen umgibst?

Wenn du unter Angst vor Ablehnung leidest, solltest du dir auch immer anschauen, mit welchen Leuten du dich umgibst.

Ist dies nicht der Fall, hast du zwei Optionen.

Option 1

Du bist dem betreffenden Menschen gegenüber ehrlich und sagst ihm, welches Gefühl er in dir hervorruft.

In diesem Fall kann es sein, dass er oder sie dir gesteht, sich gar nicht der Konsequenzen des eigenen Handelns bewusst gewesen zu sein. Und daraufhin mehr auf deine Bedürfnisse eingeht.

Es kann aber auch sein, dass er oder sie gar kein Verständnis zeigt. In diesem Fall solltest du auf die zweite Option zurückgreifen.

Option 2

Lasse ihn oder sie gehen! Mit Menschen zusammen zu sein, die dir kein gutes Gefühl bereiten und kein Verständnis für deine Bedürfnisse und Werte haben, ist wie Folter.

Das solltest du unbedingt vermeiden und dich deshalb lieber von diesen Menschen verabschieden.

Eins ist klar – sich von Menschen zu trennen, mit denen du möglicherweise eine Menge Zeit verbracht hast, ist keine einfache Entscheidung.

Und oft ist es auch nur mangelnde Kommunikation, die dafür sorgt, dass Spannungen und Unsicherheiten zwischen zwei Menschen herrschen.

So oder so: Dich mit Menschen zu umgeben, die dir guttun, ist unglaublich wichtig.

Erst, wenn du das machst, wirst du deine Angst vor Ablehnung endgültig überwinden.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Keine Energie mehr? Diese 5 Tipps helfen dir weiter

Du hast keine Energie mehr? Und keine Ahnung, wie du deinen Akku wieder aufladen sollst? Dann lies weiter! Denn in diesem Artikel verrate ich dir, wie du deine Lebendigkeit zurückbekommst.

Der Wecker klingelt.

Du stehst auf, reckst dich – und möchtest dich am liebsten gleich wieder hinlegen.

Kennst du diese Situation?

Erlebst du es auch immer öfter, dass du dich angestrengt und gestresst durch den Tag schleppst?

Bist du ständig müde und schlapp?

Merkst du, wie Dinge, die dir noch vor kurzem Spaß gemacht haben oder leichtgefallen sind, immer mühseliger für dich werden?

Kurz – hast du keine Energie mehr?

Wenn das der Fall ist, bist du hier genau richtig.

Denn auch wenn alles gerade etwas schwerer ist als sonst, kann ich dir eine Sache versprechen:

Es gibt Wege und Mittel, wie du wieder zu Kräften kommen kannst.

Vertrau mir. Ich war selbst oft erschöpft und antriebslos.

Was ich aus diesen Phasen gelernt habe, werde ich in den folgenden Absätzen mit dir teilen.

Keine Energie mehr 1#: Mach das Smartphone aus

Dieser Tipp ist unglaublich einfach und trotzdem mörderisch effektiv.

Smartphones sind für eine Menge Stress und innere Unruhe in unserem Leben verantwortlich.

Und das aus zwei Gründen:

Zum einen neigen wir dazu, mit einem Smartphone jede einzelne gottverdammte freie Minute totzuschlagen.

  • Du wartest auf die nächste Bahn? Schnell mal ein paar WhatsApp-Nachrichten checken.
  • Du bist auf einem Date und dein Gegenüber ist auf Toilette? Wieso nicht kurz deinen Facebook Feed herunterscrollen?
  • Dir ist gerade langweilig? YouTube versorgt dich mit mehr Unterhaltung, als du jemals konsumieren kannst.

Zum anderen lädt ein Smartphone dazu ein, immer mehrere Sachen gleichzeitig zu machen.

Zum Beispiel die Wäsche aufzuhängen, während du mit einem Freund telefonierst. Oder ein Hörbuch zu hören, während du dir gerade ein Essen zubereitest.

Dieses ständige Beschäftigt-Sein zusammen mit dem dauerhaften Multi-Tasking sorgen dafür, dass du nie wirklich zur Ruhe kommst.

Dass du immer das Gefühl hast, zu wenig Zeit zu haben – obwohl das eigentlich gar nicht der Fall ist.

Eh du dich versiehst, stehst du dann unter Dauerstress und hast keine Energie mehr.

Du hast keine Energie mehr? Dann schalte mal dein Smartphone aus!

Die Fesseln der Technik durchbrechen

Was kannst du jetzt tun, um wieder ein bisschen mehr Entspannung in dein Leben zu bringen?

  1. Höre auf, jedwede Art von Pause in deinem Leben mit Medienkonsum zu füllen – ob es nun dein Smartphone, dein Computer oder dein Walkman ist. Pausen sind dazu da, innezuhalten. Sich selbst zu spüren und einfach mal im Moment zu sein. Nicht zuletzt sind sie auch dazu da, das, unsere Erlebnisse und Erfahrungen Revue passieren zu lassen und zu verarbeiten.
 Das nächste Mal, wenn du also in der Bahn sitzt, schau doch einfach mal aus dem Fenster und nicht auf dein Smartphone.
  2. Schalte dein Smartphone mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aus.
In einer Welt, in der man ständig online und immer zu erreichen ist, muss man sich manchmal ganz bewusst abnabeln.
 Wenn du dir jeden Abend eine Stunde zeitnimmst, um runterzukommen und nur bei dir zu sein, wirst du ganz allmählich merken, wie sich deine Energie langsam wieder auffüllt. Und du entspannter und fokussierter in den nächsten Tag startest.
  3. Stelle deine Notifikationen aus.
Nahezu jede Messenger-App hat eine Notifikations-Funktion. Das bedeutet, dass du ein Ton sowie ein Icon auf deinem Display dich an jede einzelne Nachricht erinnern, die du bekommst.  Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Notifikationen nur eine Aufgabe erfüllen: Sie halten mich von dem ab, was ich gerade tue. 
Wenn du den Stress in deinem Leben reduzieren willst, schalt deine Smartphone Notifikationen aus. Wenn du dann mal nicht sofort auf eine Nachricht antwortest, wird auch nicht gleich die Welt untergehen. Versprochen.

Keine Energie mehr 2#: Werde bewusster

Jetzt, wo du weniger auf dein Smartphone schaust, hast du wieder mehr Zeit für andere Dinge.

Zum Beispiel dafür, vollständig im Hier und Jetzt zu sein.

Viele Dinge gleichzeitig zu machen und ständig mit seinem Smartphone beschäftigt zu sein, sind Angewohnheiten, die dafür sorgen, dass wir den Kontakt zum gegenwärtigen Moment verlieren.

Und das führt über kurz oder lang unweigerlich zu einem erhöhten Stresslevel.

Was du tun kannst, um mehr mit dem Moment verbunden zu sein

  • Nimm wahr, was in deiner Umgebung passiert. Was du siehst, hörst, riechst und vielleicht sogar schmeckst.
  • Fühle in dich hinein. Wie fühlt sich dein Körper an? Wie ist die Stimmung gerade? Nimm sie an.
  • Atme bewusst. Nimm wahr, wie du bereits jetzt ruhiger und entspannter wirst.
  • Achte darauf, immer nur eine Sache gleichzeitig zu machen. Schenke dieser Sache deine volle Aufmerksamkeit.

Wenn du auch nur einen dieser Tipps regelmäßig befolgst, wirst du merken, wie du Stück für Stück entspannter wirst.

Wo du eben noch das Gefühl hattest, keine Energie mehr zu haben, breitet sich jetzt ein neues Gefühl innerer Ruhe und Kraft aus.

Auch positives Denken kann dir dabei helfen, mehr Energie zu haben. Dabei solltest du jedoch darauf achten, dass du es „richtig“ betreibst. Denn ständig positiv Denken zu wollen geht oft nach hinten los.

Keine Energie mehr #3: Ernähre dich gesund

Wenn du das Gefühl hast, keine Energie mehr zu haben, ist die Ursache dafür meistens eine psychische.

Meistens. Aber eben nicht immer.

Denn auch die Art und Weise, wie du mit deinem Körper umgehst, hat einen erheblichen Einfluss auf die Menge an Energie, die dir im Alltag zur Verfügung steht.

Du fühlst dich erschöpft und antriebslos?

Dann schau einmal ganz genau auf deine Ernährung:

  • Du liebst Speisen und Getränke mit viel Zucker? 
Versuche doch einfach einmal, die Menge an Zucker, die du zu dir nimmst, zu reduzieren. Klar – Zucker schmeckt lecker und gibt kurzzeitig Energie. Aber dieses High ist auch nach kurzer Zeit schon wieder verschwunden. Und danach bist du noch erschöpfter als vorher.
  • Salat und Gemüse sind nicht deine Leibspeise?
Müssen sie auch nicht. Aber essen solltest du sie trotzdem. Denn besonders grünes Gemüse hat mehr positive Einflüsse auf deine physische und psychische Gesundheit, als du es dir vorstellen kannst.
  • Du hast keine Zeit zum Kochen und bestellst dir stattdessen eine Pizza?

Versuche, zumindest ab und zu mal etwas selbst zu kochen. Nicht nur schmeckt es oft besser und ist günstiger als der Lieferservice oder ein Restaurant. Es ist auch meistens gesünder.

Du hast keine Energie mehr? Pizza wird und ähnliches wird dir nicht weiterhelfen!

Natürlich kann es nicht schaden, auch deinen Alkoholkonsum auf einen gesundheits-verträglichen Rahmen zu beschränken und dich allgemein gesund und ausgewogen zu ernähren.

Ich habe in einem Selbstexperiment ein ganzes Jahr auf Alkohol verzichtet – und 10 wichtige Dinge gelernt. 

Wie bei allen Dingen solltest du jedoch auch bei deiner Ernährung nie zu dogmatisch werden und von einem Extrem ins andere Übergehen – nur noch gesund um jeden Preis.

Denn: Was nützt dir eine gute Ernährung, wenn du dich damit nur noch mehr stresst?

Keine Energie mehr 4#: Treibe Sport

Wo wir schon bei deinem Körper sind:

Sport ist einer der besten Energie-Lieferanten, die es gibt.

Irgendwie paradox. Schließlich verbrauchst du beim Sport ja mehr Energie, als du dir zuführst, oder?

Jein.

Wenn du Sport treibst, fühlst du dich hinterher zwar meist kurzzeitig erschöpft.

Gleichzeitig werden während des Sports aber auch Glückshormone ausgeschüttet und dein Stresslevel sinkt.

Die Folge: Du fühlst dich unglaublich ausgeglichen und zufrieden.

Und auf lange Sicht baust du dir ein Reservoir zusätzlicher Energie und Stressresistenz auf. Ein Reservoir, dass dir in fordernden Zeiten zugutekommt.

Welche Sportart dir am meisten Energie gibt

Falls du hier auf einen besonderen Geheimtipp gewartet hast – Fehlanzeige.

Im Grunde ist es nämlich fast egal, welchen Sport du machst.

Wichtig ist nur, dass du eine Sportart wählst, die dir selbst Spaß macht und bei der du das Gefühl hast, deine eigene Energie gut wieder aufladen zu können.

Ob du das nun alleine oder in einer Gruppe, beim Tanzen, beim Kampfsport oder klassisch im Fitness-Studio machst – das bleibt dir überlassen.

Keine Energie mehr 5#: Erhole dich

Gerade in einem Zeitalter, in der es vermehrt um Produktivität und Effektivität geht, darum, immer mehr zu schaffen sowie immer schneller und immer besser zu sein, vergessen wir oft ein entscheidendes Detail:

Manchmal brauchen wir einfach ein wenig Erholung.

Wie viel davon sinnvoll ist, hängt in erster Linie von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Und natürlich davon, wie viel Geld und Zeit dir zur Verfügung steht.

Letztens habe ich zum Beispiel einen ganzen Tag alleine in einer Therme verbracht – ohne Smartphone natürlich. Dieser Tag war so erholsam, dass ich voller Motivation und Fokus in die nächste Woche gestartet bin.

Wenn du keine Energie mehr hast, mach in nächster Zeit Folgendes:

Gönne dir einen Tag in der Woche eine richtig schöne Aktivität.

Hier sind einige Vorschläge für dich:

  • Unternimm eine Fahrradtour.
  • Schaue dir einen oder mehrere deiner Lieblingsfilme an.
  • Fahre für einen kleinen Kurzurlaub in eine schöne Stadt, die du noch nicht kennst.
  • Lese ein spannendes Buch.
  • Geh in die Therme oder in die Sauna.
  • Teste deine Kochkünste aus.

Ob du diese Aktivitäten alleine oder mit Freunden machst, hängt ganz davon ab, was du für ein Typ Mensch bist.

Als introvertierter Mensch wirst du wahrscheinlich am besten alleine Energie auftanken, als extrovertierter Mensch lieber in Gesellschaft.

Auch muss es nicht genau ein Tag sein – manchmal reichen schon ein paar Stunden, manchmal brauchst du mehrere Wochen.

Akzeptanz, die Medizin gegen fast alle Leiden

Was aber, wenn du keine Energie mehr hast, obwohl du die oben genannten Tipps befolgst?

In diesem Fall hilft nur eins: Akzeptiere die Situation.

Viele Dinge in unserem Leben verlaufen zyklisch. Und so gibt es auch Zeiten, wo wir mehr Energie und Motivation haben – und Zeiten, wo wir einfach nur keinen Bock haben und erschöpft sind.

Das ist ok.

Schließlich bist du auch nur ein Mensch und kein Roboter. Und gerade, wenn du diesen Artikel im Winter liest, ist es nicht verwunderlich, wenn du etwas weniger Energie hast als sonst.

In diesem Fall ist es am besten, wenn du – unter anderem mit den Tipps, die du in diesem Artikel gelernt hast – gut für dich sorgst. Und dann abwartest, bis die Energie zurückkommt.

Ich verspreche dir: Das wird sie. Ganz bestimmt.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Was tun gegen Liebeskummer? 5 Tipps, die wirklich helfen

Was tun gegen Liebeskummer? In diesem Artikel erfährst du, was gegen Liebeskummer hilft. Ich erkläre dir 5 Tipps gegen Liebeskummer, die wirklich funktionieren und die ich selbst genutzt habe, um meinen Liebeskummer zu überwinden.

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen LiebeskummerLiebeskummer ist ein schreckliches Gefühl. Und manchmal ist es so heftig und tut so weh, dass man glaubt, es zerreißt einem das Herz und man kann nie wieder glücklich werden.

Auch mir ging es schon so.

Ich hatte zum Teil so heftigen Liebeskummer, dass ich dachte, ich könnte den Schmerz nicht mehr aushalten. Ich musste unaufhörlich an meine Ex-Freundin denken, war sehr wütend, extrem traurig und völlig am Boden zerstört.

Eine Zeit lang war mein Liebeskummer sogar so schlimm, dass ich glaubte, ich hätte eine Depression.

Geht es dir ähnlich?

  • Hast du das Gefühl, du könntest nie wieder glücklich sein?
  • Musst du unaufhörlich an deinen Ex-Partner denken?
  • Gibt es momentan nichts, was dir Spaß macht oder dich aufheitert?
  • Fühlst du dich momentan extrem wütend, ängstlich oder traurig?
  • Plagen dich Schuldgefühle und machst du dir Vorwürfe?
  • Möchtest du nichts mehr, als deinen Ex zurückzugewinnen?

Falls ja, mach dir keine Sorgen!

All das ist zwar sehr unangenehm, doch auch relativ normal. Es gibt kaum Situationen, in denen wir emotional aufgewühlter sind, als nach einer Trennung.

Falls du also gerade unter Liebeskummer leidest und dich fragst, was du gegen Liebeskummer tun kannst, bist du hier genau richtig.

In diesem Artikel erfährst du nämlich die 5 besten Tipps gegen Liebeskummer. Alle 5 Tipps habe ich selbst gegen meinen Liebeskummer angewandt – und sie haben mir enorm geholfen.

Zur Übersicht eine kurze Auflistung der 5 Tipps.

Was tun gegen Liebeskummer?

  1. Erlaube dem Liebeskummer da zu sein.
  2. Vom Liebeskummer ablenken.
  3. Keinen Kontakt zum Ex-Partner.
  4. Nimm deinen Liebeskummer ernst.
  5. Mache dir bewusst, dass Liebeskummer nicht für immer ist.

1. Was tun gegen Liebeskummer? Erlaube dem Liebeskummer, da zu sein!

Ja, du liest richtig. Das Beste, was du gegen Liebeskummer tun kannst, ist ihm erlauben, da zu sein!

Wenn es dir ähnlich geht wie mir früher, willst du deinen Liebeskummer wahrscheinlich unterdrücken. Du willst all den Schmerz, all die Enttäuschung und all die Wut nicht fühlen.

Das Problem? Gefühle zu unterdrücken funktioniert nicht!

Gefühle zu unterdrücken ist wie wenn du versuchst, einen Ball unter Wasser zu drücken. Früher oder später schießt das Ding mit voller Wucht an die Oberfläche. Und wenn du Pech hast, trifft es dich voll in die Fresse.

Was kann ich gegen Liebeskummer tun?

Statt deinen Liebeskummer zu unterdrücken, erlaube ihm, da zu sein. Akzeptiere deinen Liebeskummer also zu 100%.

Du wirst sehen, in dem Moment, in dem du deinen Liebeskummer und die Gefühle wie Wut, Trauer oder Schmerz akzeptierst, statt sie zu unterdrücken, verlieren sie ihre Kraft und lassen nach.

Deinen Liebeskummer zu akzeptieren ist besser, als ihn zu unterdrücken

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Vielleicht denkst du dir:

Na toll Anchu. Das klingt ja schön und gut. Aber wie zum Teufel akzeptiere ich denn bitte diesen ekligen Liebeskummer?

Gut, dass du fragst!

Was mir in der Vergangenheit bei meinem Liebeskummer geholfen hat, ist mit ihm zu sprechen.

Du kannst deinem Liebeskummer zum Beispiel Folgendes sagen:

Hallo Liebeskummer. Ich mag dich zwar nicht und du bist gerade unheimlich heftig, aber ich erlaub dir, da zu sein. Du bist ein Gefühl wie jedes andere auch. Und so wie du gekommen bist, wirst du auch irgendwann wieder gehen. Bis dahin, sei mein Gast.

Ich weiß, mit deinem Liebeskummer zu sprechen klingt vielleicht verrückt. Doch in dem du mit ihm sprichst, wird es dir leichter fallen, deinen Liebeskummer zu akzeptieren und nicht gegen ihn anzukämpfen.

Wenn der Liebeskummer gerade zu heftig wird und du es nicht schaffst, ihn zu akzeptieren, hilft nur eines: Lenke dich ab!

2. Was tun gegen Liebeskummer? Ablenken!

Was tun gegen Liebeskummer? Die simple Antwort: Lenke dich ab!

Ich bin kein großer Fan davon, vor unangenehmen Gefühlen davonzurennen, da es dauerhaft keine Lösung ist.

Doch bei heftigem Liebeskummer ist es absolut OK, dass du dich von ihm ablenkst und auf andere Gedanken kommst.

Natürlich musst du selbst herausfinden, wie du dich am besten von deinem Liebeskummer ablenken kannst.

Doch hier sind einige Aktivitäten, die bei mir und vielen meiner Leser sehr gut funktioniert haben.

Mache Sport

Ich persönlich finde Sport die beste Ablenkung bei starkem Liebeskummer.

Sport kann dir enorm dabei helfen, dich von deinem Liebeskummer abzulenken

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Sport hilft dir dabei, in den Körper zu kommen und weniger nachzudenken – was bei starkem Liebeskummer äußerst gut tut.
Außerdem produzierst du beim Sport verschiedene Hormone (wie Endorphine und Serotonin), die dich glücklicher machen.

Welche Sportarten eigenen sich am besten?

Ich persönlich finde joggen und Fitnesstraining am besten. Aber letztendlich ist jede Art von Sport gut. Finde am besten etwas, was dir Spaß macht.

Treffe dich mit Freunden

Sich mit guten Freunden zu treffen kann Wunder bewirken. Aus zwei Gründen.

  • Zum einen kannst du dein Herz ausschütten, was sehr hilfreich sein kann.
  • Zum anderen könnt ihr einfach nur rumalbern oder zusammen was unternehmen, wodurch du auf andere Gedanken kommst.

Schau einen aufmunternden Film an

Sicherlich gibt es paar Filme, die dich aufmuntern und dir gute Gefühle machen. Genau das Richtige bei Liebeskummer!

Wenn du gerade sehr starken Liebeskummer hast, schau dir einen Film an, der dir gefällt und dich aufmuntert.

Hier ist eine Liste an Filmen, die mir gut tun und mich inspirieren:

  • Ziemlich beste Freunde
  • Die große Schönheit
  • Gladiator
  • Eat, pray, love

Das sind sehr verschiedene Filme. Welcher Film mir gerade gut tut, hängt davon ab, in welcher Stimmung ich gerade bin.

Alternativ kannst du natürlich auch ein gutes Buch lesen.

Obwohl ich zwar selbst sehr gerne lese, find ich bei heftigem Liebeskummer das Lesen zu anstrengend und schaue mir lieber einen guten Film an. Aber vielleicht ist es bei dir ja anders.

3. Was tun gegen Liebeskummer? Keinen Kontakt!

Was tun gegen Liebeskummer? Auf gar keinen Fall den Ex-Partner kontaktieren!

Viele Menschen, die unter starkem Liebeskummer leiden, kontaktieren ihren Ex. Doch das ist das Schlimmste, was du machen kannst.

Der Mensch, wegen dem du gerade Liebeskummer hast, ist nicht der Mensch, der dir helfen kann, deinen Liebeskummer zu überwinden.

Jeder Kontakt mit deinem Ex-Partner holt nur noch mehr Erinnerungen hoch und weckt vielleicht die Hoffnung, dass ihr doch wieder zusammenkommt. Und genau das solltest du vermeiden.

Was tun gegen Liebeskummer? Auf keinen Fall den Kontakt zum Ex-Partner suchen!

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Ich beziehe mich jedoch hier nicht nur auf den persönlichen Kontakt, sondern auf jegliche Art von Kontakt.

Für dich heißt das:

  • Keinen Kontakt über WhatsApp oder SMS
  • Keinen Kontakt über Soziale Medien (Facebook, Instagram, Twitter, etc.)
  • Keine Anrufe
  • Ich möchte dir auch dringend davon abraten, Fotos von deinem Ex-Partner oder gemeinsame Fotos von euch anzuschauen. Denn auch das holt nur noch mehr Erinnerungen hoch.

Ich kann meinen Ex nicht vermeiden … Was soll ich tun?

In manchen Situationen ist es nicht möglich, den Kontakt zum Ex-Partner zu vermeiden.

Das ist der Fall, wenn ihr:

  • gemeinsame Kinder habt.
  • in der gleichen Firma arbeitet.
  • zusammen studiert oder in die gleiche Klasse geht.
  • den gleichen Freundeskreis habt.
  • etc.

In diesen Situationen solltest du versuchen, den Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren.

Nur weil ihr den gleichen Freundeskreis habt, heißt das ja nicht, dass ihr euch weiterhin jedes Wochenende sehen müsst. Und auch wenn ihr in der gleichen Firma arbeitet, kannst du versuchen, deinem Ex-Partner aus dem Weg zu gehen.

Falls ihr Kontakt habt, um etwas Wichtiges zu besprechen, versuche sachlich zu bleiben und keine persönlichen Gespräche anzufangen.

Du musst deinem Ex-Partner nicht für immer und ewig aus dem Weg gehen. Doch solange du Liebeskummer hast, solltest du den Kontakt soweit wie möglich reduzieren.

4. Was tun gegen Liebeskummer? Nimm deinen Liebeskummer ernst!

Wenn du dir eine starke Erkältung eingefangen hast, bleibst du im Bett. Du gönnst dir Ruhe, erholst dich und wartest ab, bist du die Krankheit auskuriert hast (ich hoffe zumindest, dass du so mit einer Erkältung umgehst).

In manchen Fällen ist es sinnvoll, auch deinen Liebeskummer als eine Art heftige Erkältung zu betrachten.

Das heißt: Nimm deinen Liebeskummer ernst!

Was tun gegen Liebeskummer? Ihn ernst nehmen!

Liebeskummer kann sehr heftig sein. Nicht nur emotional und psychisch, sondern auch körperlich. Gönn dir als die Ruhe und Zeit, die du brauchst, um dich davon zu erholen. (Das gilt übrigens auch, falls du unglücklich verliebt bist).

Gerade wenn du starken Liebeskummer hast, solltest du sehr sanft zu dir sein und dich nicht allzu sehr herausfordern.

Ich habe dir bei Punkt 2 zum Beispiel dazu geraten, Sport zu treiben, um dich von deinem Liebeskummer abzulenken. Wenn du jedoch merkst, dass du keine Kraft hast und Sport nur noch mehr Stress für dich bedeutet, dann lass es bleiben!

Falls es möglich ist, versuche auch bei der Arbeit einen Gang runterzuschalten und dich ein wenig zu schonen.

Generell gilt: Tue so viele Dinge wie möglich, die dir gut tun. Jetzt ist der falsche Zeitpunkt, um dich herauszufordern und dich zu pushen.

Behandle deinen Liebeskummer wie eine Erkältung: Kuriere dich aus und erhole dich. Denn wenn du dich trotz Erkältung herausforderst und dir keine Ruhe gönnst, schleppst du die Krankheit umso länger mit dir rum.

5. Was tun gegen Liebeskummer? Nach vorne schauen!

Nein, ich werde dir jetzt nicht dazu raten, das Glas halb voll zu sehen oder dich sogar über deinen Liebeskummer zu freuen.

Liebeskummer ist ein mieses Gefühl. Punkt.

Doch ich möchte, dass du dir bewusst machst, dass Liebeskummer nicht für immer ist.

Mach dir bewusst, dass dein Liebeskummer nicht für immer ist!

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Wahrscheinlich geht es dir momentan richtig dreckig. Und wahrscheinlich bist du gerade so tief im Schmerz und der Enttäuschung drin, dass du dir nicht vorstellen kannst, dass es dir jemals wieder besser gehen wird. Doch das ist natürlich Unsinn.

Egal, wie stark dein Liebeskummer ist und egal, wie dreckig es dir geht, irgendwann wird es dir wieder besser gehen. Und das im Hinterkopf zu bewahren kann dir viel Kraft geben.

Mach dir also bewusst, dass dein jetziger Schmerz und deine Trauer nur eine Phase sind, die früher oder später vorbeiziehen werden.

Du bist weder der erste noch der letzte Mensch mit Liebeskummer. Und ja, du wirst dich früher oder später in einen neuen Menschen verlieben können.

Was du noch tun kannst

Ich habe dir in diesem Artikel 5 Tipps gegen Liebeskummer genannt.

Hier nochmal die kurze Auflistung zu Erinnerung.

Was tun gegen Liebeskummer:

  1. Deinen Liebeskummer akzeptieren.
  2. Vom Liebeskummer ablenken.
  3. Keinen Kontakt zum Ex-Partner.
  4. Deinen Liebeskummer ernst nehmen.
  5. Dir bewusst machen, dass Liebeskummer nicht für immer ist.

Da ich selbst unter sehr heftigem Liebeskummer litt und das Problem viele meiner Leser betrifft, habe ich auch den kostenlosen Ratgeber Mindset erstellt.

Lade ihn dir kostenlos herunter. Er wird dir helfen.

Die ständige Sucht nach mehr

Ständig süchtig nach mehr sein
Jeder Mensch strebt nach Glück.

Du, ich, der Bäcker um die Ecke, der Typ, das dir gestern die Vorfahrt genommen hat.

Doch nicht jeder Mensch verfolgt das Ziel auf die gleiche Art und Weise.

Viele Menschen glauben, dass sie glücklicher sein werden, wenn sie mehr von etwas bekommen.

Mehr Geld. Mehr Selbstbewusstsein. Mehr Liebe. Mehr Sex. Mehr Muskeln. Mehr Reisen. Mehr Freizeit. Mehr Selbsterkenntnis. Mehr Abenteuer.

Und in manchen Fällen ist mehr gut.

Wenn du nach zwei abstinenten Jahren zum erste Mal wieder Sex hast, wird es dich umhauen und du wirst dich fragen, warum zum Teufel du solange darauf verzichtet hast. Vermutlich wirst du auch glücklicher werden, wenn du nach etlichen Jahren des Dauer-Pleiteseins endlich eine gewisse finanzielle Stabilität erreichst.

Vor knapp zwei Jahren hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen fünfstelligen Betrag auf meinem Konto. Bis dahin bin ich immer gerade so über die Runden gekommen. Seitdem fühle ich mich definitiv glücklicher. Ich mache mir deutlich weniger Sorgen um die Zukunft als früher und ich muss nicht mehr auf jeden Euro achten.

Mehr Geld, mehr Sex, mehr Selbstbewusstsein, mehr Freiheit, mehr Abenteuer – mehr irgendetwas – kann dich in gewissen Fällen glücklicher machen.

Dass dich mehr von etwas glücklicher macht, ist jedoch eine Ausnahme. In den meisten Fällen ist das Streben nach mehr nämlich das Problem.

Mehr ist nicht immer besser

Stelle dir vor, du bist auf einer Betriebsfeier.

Es gibt ein reich gedecktes Buffet und jeder kann sich nach Lust und Laune bedienen. Es gibt sogar Schwarzwälder Kirschtorte, was deine Lieblingstorte ist. Da nur noch die Hälfte der Torte übrig ist und sie verdammt lecker aussieht, nimmst du dir gleich vier Stück. Du gieriges Ding, du.

Das erste Stück Torte schmeckt dir super. Einfach fantastisch! Du hast selten eine bessere Schwarzwälder Kirschtorte gegessen. Doch das zweite schmeckt dir schon weniger gut. Das dritte Stück kriegst du gerade so runter. Und beim vierten Stück fällt dir das Schlucken schwerer als einer Jungfrau bei ihrem ersten Blowjob … Ja, ja, ich bin ein Ferkel, ich weiß.

Die Sache ist die: je mehr du von etwas hast, desto weniger bringt es dir, noch mehr davon zu haben.

  • Wenn du schon ein Smartphone besitzt, bringt dir ein weiteres Smartphone nicht allzu viel.
  • Wenn du vollkommen vollgefressen bist, kannst du mit einem weiteren Hamburger nicht viel anfangen.
  • Wenn du heute schon drei Mal Sex hattest, macht dich das vierte Mal auch nicht viel glücklicher.

OK, über den letzten Punkt kann man diskutieren, aber ich denke, du verstehst, was ich meine.

Leider wollen wir oft nicht wahrhaben, dass uns mehr von etwas nicht auch automatisch glücklicher macht. Und so streben wir nach noch mehr Geld, noch mehr Freiheit, noch mehr Anerkennung, noch mehr Sex, noch mehr persönlichem Wachstum, noch mehr Abenteuer oder noch mehr irgendetwas, obwohl wir schon mehr als genug davon haben.

Die Sucht nach innerem Wachstum

Diese ständige Sucht nacht mehr findet jedoch nicht nur im Außen statt, sondern auch im Innen.

Vor kurzem war ich mit einer Freundin beim Mittagessen. Sie ist noch nicht mal Mitte zwanzig und trotzdem schon Abteilungsleiterin im Verkauf einer großen Firma. Sie verdient sehr gut, sieht toll aus, ist humorvoll, intelligent und selbstsicher.

Als wir bei der Nachspeise angelangt waren, fragte sie mich, was sie noch an sich verbessern könnte.

Ich überlegte kurz und antwortete dann trocken: „Gar nichts“.

Sie schaute mich verblüfft an.

„Aber Anchu, du schreibst doch über Persönlichkeitsentwicklung. Gibt es denn nichts, was ich an mir verbessern könnte?“

Ich schaute sie an.

„Ja, es gibt etwas! Hör auf, dich ständig selbst verbessern zu wollen. Das ist die wohl beste Form der Persönlichkeitsentwicklung.“

Immer mehr Menschen glauben, dass der Weg zum Glück in der ständigen Selbstoptimierung liegt.

Mitschuld daran tragen auch Erfolgstrainer und Selbsthilfe-Gurus, die suggerieren, dass wir ständig nach mehr streben und an uns arbeiten sollten.

Wir sollen uns nie zufrieden geben, hohe Ansprüche haben und das nächste Level erreichen. Das Einzige, was zählt, ist Entwicklung, Fortschritt und Wachstum.

Doch diese Einstellung hält dich davon ab, zufrieden und glücklich zu sein. Und genau das ist das Problem der Persönlichkeitsentwicklung.

Heute schon an dir gearbeitet?

Persönlichkeitsentwicklung ist wichtig, wenn du mehr erreichen willst

Menschen machen die Selbstoptimierung zu ihrer neuen Religion und glauben, dass die ständige Selbstverbesserung der Weg zu dauerhaftem Glück ist.

In vielen Fällen geht das Ganze jedoch nach hinten los, weil sie sich in der Selbstoptimierung verlieren und immer unzufriedener werden.

Persönlichkeitsentwicklung sollte keine dauerhafte Lebenseinstellung sein. Betrachte Persönlichkeitsentwicklung mehr als eine Art Werkzeug.

Wenn es etwas zu reparieren gibt, dann benutzt du das Werkzeug. Doch wenn es nichts zu reparieren gibt, lässt du das Werkzeug im Werkzeugkasten. Denn egal, wie nützlich ein Hammer manchmal ist, es macht wenig Sinn, ihn immer und überall mitzuschleppen.

Mehr geht immer

Das menschliche Gehirn hat das Bedürfnis, Dinge zu ändern, effektiv zu sein und Ziele umzusetzen.1 Viele Menschen sind deshalb zufrieden, wenn sie an ihren Zielen arbeiten und im Leben vorankommen.

Auch ich bin da keine Ausnahme. Ich fühle mich generell gut, wenn ich Artikel schreibe und neue Ideen entwickle, Sport mache oder anderweitig produktiv bin.

Verstehe mich also nicht falsch.

An deinen Ziele zu arbeiten, persönlich zu wachsen und im Leben voranzukommen ist grundsätzlich etwas Positives. Doch ständig nach mehr zu streben wird dich unzufrieden machen. Denn solange du mehr willst, wirst du nicht das genießen, was du schon erreicht hast.

Wenn du nach mehr strebst, fokussierst du dich oft nur auf das, was du noch nicht hast und vergisst all die Dinge, die du schon erreicht hast.

Wie oft konzentrierst du dich auf all das, was du schon hast?

Reflektieren darüber, was man schon hat

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Freund aus Wien. Es ging um meinen Blog. Ich erzählte ihm eine Weile von all dem, was noch nicht so läuft, wie ich mir das wünsche.

Irgendwann unterbrach er mich und meinte, dass ich mich mehr auf all das konzentrieren sollte, was ich schon erreicht habe. Ich sollte dankbar und stolz darauf sein, dass ich gut vom Schreiben leben kann, dass mir meine Arbeit Spaß macht und dass ich die Freiheit habe, morgens auszuschlafen und von überall aus zu arbeiten kann.

Ich schaute ihn kurz an. Dann bedankte ich mich bei ihm.

Viel zu oft glauben wir, dass wir nur noch eine Sache mehr erreichen müssen, um endlich glücklich zu sein.

Erst glauben wir, dass wir glücklich sein werden, wenn wir den Uni- oder Ausbildungsabschluss in der Tasche haben. Dann, wenn wir einen Partner haben. Dann ist es der Traumjob. Dann die Gehaltserhöhung. Dann das neue Auto. Dann das Haus. Dann ein Urlaub auf den Malediven. Dann ein Haus auf den Malediven. Und wenn wir das Haus haben, möchten wir die ganzen Malediven besitzen.

Nach mehr zu streben kann dich weit im Leben bringen. Doch wenn du immer nur mehr willst, bist du nie zufrieden. Denn mehr geht immer.

Du kannst immer noch selbstbewusster werden, noch mehr Geld verdienen, noch mehr reisen, noch einen schöneren Körper haben, noch mehr Freiheit erlangen, noch luxuriöser wohnen oder noch einen attraktiveren Partner finden.

An einen bestimmten Punkt in deinem Leben musst du also entscheiden, dass du genug von etwas hast. Denn nur, weil du mehr erreichen kannst, heißt das noch lange nicht, dass du es auch tun solltest.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Komfortzone verlassen? Mit diesen 5 Tipps wird es zum Kinderspiel!

In diesem Artikel erfährst du anhand von 5 praktischen Tipps, wie du deine Komfortzone verlassen kannst.

Komfortzone verlassen„Das Leben findet außerhalb der Komfortzone statt.“

Vielleicht hast du diesen oder ähnliche Sätze schon einmal gehört.

Weißt du aber, was sich überhaupt hinter dem Begriff „Komfortzone“ verbirgt?

  • Weißt du, wann die Komfortzone hilfreich und wann sie eher hinderlich ist?
  • Weißt du, wo deine ganz persönliche Komfortzone liegt?
  • Weißt du, wie du dich überwinden und deine Komfortzone verlassen kannst?

Wenn nicht, bist du hier goldrichtig.

In diesem Artikel werde ich dir nämlich 5 Tipps geben, wie du deine Komfortzone verlassen kannst.

Bevor ich jedoch darauf eingehe, wie du dich am besten überwindest, sollten wir uns erstmal damit beschäftigen, was die Komfortzone überhaupt ist.

Deine ganz persönliche Wohlfühlzone

Meine Defintion der Komfortzone geht lautet folgendermaßen:

Es gibt Situationen, in denen du dich 100 Prozent kompetent fühlst.

Die du so häufig erlebt hast, dass sie für dich zur Routine geworden sind.

Aus diesen Situationen – aus allem, was dir leicht fällt und bei dem du dich wohlfühlst – besteht deine Komfortzone.

Leider gibt es jedoch auch andere Dinge. Dinge, die dir größere Schwierigkieten bereiten:

  • Endlich nach der verdienten Gehaltserhöhung zu fragen.
  • Eine Rede vor einer großen Menschenmenge zu halten.
  • Dich in einer Gruppe mehrerer Menschen zu Wort zu melden.
  • Einen attraktiven Menschen anzusprechen.

Je öfter du dich überwindest, desto größer wird deine Komfortzone

komfortzone verlassen

All diese Situationen sind mit einem hohen Maß an Unsicherheit verbunden. Besonders dann, wenn du ihnen zum ersten Mal begegnest, können sie dich regelrecht lähmen.

Wenn du dann keine Willenskraft aufbringst um deine Ängste zu überwinden, wirst du für immer in deiner Komfortzone feststecken.

Und das wäre ziemlich schade. Nicht nur, weil du du dich dann von deinen Ängsten kontrollieren lässt und nie echte persönliche Reife erlangst.

Je größer deine Komfortzone ist, desto mehr Optionen hast du auch für Veränderung im Leben. Und desto energievoller und gelassener wirst du durch die Weltgeschichte hüpfen.

Aber wie schaffst du es, dich zu überwinden, die  Komfortzone zu verlassen und dadurch endlich richtig selbstbewusst zu werden?

1. Komfortzone verlassen: Gib dem Gefühl eine neue Bedeutung

Wann warst das letzte Mal in einer Situation, in der du dich überwinden wolltest?

Eine Situation, in der dann letztendlich doch deine Angst gesiegt hat.

Und du in deiner Komfortzone geblieben bist.

Kannst du dich noch erinnern, wie du dich in diesem Moment gefühlt hast?

  • Hattest du ein flaues Gefühl im Magen?
  • War da eine Anspannung in deiner Brust?
  • Hat sich dein Hals zugeschnürt angefühlt?

Welche Empfindung es auch war – ich wette, sie war nicht angenehm.

Und genau das ist der Knackpunkt.

Aus der psycchologischen Forschung der letzten Jahrzehnte wissen wir nämlich Folgendes:

Ein Gefühl wird erst dann zu einer Emotion , wenn die Erregung, die wir im Körper spüren, von uns gedanklich bewertet wird.

Deine Bewertung macht den Unterschied

Stellen wir uns vor, du hast große Angst davor, vor vielen Leuten zu sprechen – musst aber eine Rede vor 100 Personen halten.

Jetzt stehst du nun auf der Bühne und merkst, wie es in deiner Brust anfängt, zu kribbeln. Bis jetzt ist in deinem Körper nichts anderes als ein Gefühl.

Richtig unangenehm wird dieses Gefühl erst, wenn du anfängst, es negativ zu interpretieren. Und dir Gedanken dieser Art in den Kopf schießen.

  • Wenn ich diese Rede verhaue, bin ich geliefert.
  • Sicher merken alle, wie aufgeregt ich bin.
  • Bestimmt werde ich mich total blamieren.

Aus einer einfachen körperlichen Empfindung ist auf einmal eine starke negative Emotion geworden. Gleichzeitig hast du ein Horrorszenario kreiert, das überhaupt nicht der Realität entspricht.

Und das nur, weil du dem Gefühl, was du in dem Moment deiner Aufregung hattest, eine negative Bewertung gegeben hast.

Wenn du anders denkst, fühlst du dich  auch anders

Was passiert, wenn du du deinem Gefühl vor der Rede einfach eine ganz andere Bedeutung gibst?

Wenn du Gedanken wie diese in Erwägung ziehst:

  • Ok, hier ist er, mein großer Moment. Ich kann verdammt stolz darauf sein, dass ich mich gerade meiner Angst stelle und mich traue, vor so vielen Menschen zu sprechen.
  • Ich weiß, dass ich auch in der Vergangenheit Situationen wie diese gemeistert habe. Und dass ich mir meistens eh zu viele Gedanken mache. Es wird schon alles gut gehen.
  • Dass ich mich gerade etwas nervös und aufgeregt fühle, ist vollkommen ok. Nicht nur das – es ist sogar gut. Das Leben wäre ja schließlich langweilig, wenn ich mich in jeder Situation zu 100 Prozent wohlfühlen würde.

Merkst du den gewaltigen Unterschied?

Sicher wirst du dich in der zweiten Situation auch etwas aufgeregt fühlen. Aber diese Aufregung wird sich weniger wie ein Weltuntergang anfühlen und mehr wie ein sportlicher Wettkampf.

Halb volles oder halb leeres Glas? Du entscheidest, wie du deine Gefühle interpretierst.

komfortzone verlassen

Aus diesem Grund ist es verdammt wichtig, immer dann, wenn du ein starkes Gefühl in dir wahrnimmst, in die Beobachterperspektive zu wechseln. Und herauszufinden, welche Gedanken dir in dem Moment durch den Kopf gehen.

Und dann entscheide dich einfach für die gedankliche Bewertung, die dir in dem Moment am meisten weiterhilft.

Sobald du das machst, wird es dir viel einfacher fallen, deine Komfortzone zu erweitern.

(Lese auch: 5 Strategien, mit denen du dein Leben verändern kannst)

2. Komfortzone verlassen: Just do it

Nein, ich arbeite nicht mit Nike zusammen. Und auch nicht mit Shia Labeouf. Trotzdem gibt es kaum einen treffenderen Spruch, um den nächsten Tipp zusammenzufassen.

Manchmal klappt ein Neubewerten deiner Gefühle nämlich nicht so gut.

Das passiert vor allem dann, wenn du einer völlig neuen Situation gegenüberstehst. In diesem Moment merkst du vielleicht, wie du versuchst, deinen Gefühlen eine neue Bedeutung zu geben.

Und damit kläglich scheiterst.

In einer solchen Situation hilft nur eins:

Handeln.

Und einfach ins kalte Wasser zu springen, egal ob du dich gerade danach fühlst oder nicht.

Komfortzone verlassen? Dieser Mann weiß, wovon ich rede!

komfortzone verlassen

Dein Kopf stellt sich die Dinge immer schlimmer vor, als sie eigentlich sind.

Deshalb:

  • Du hast auf einer WG-Party den Impuls, eine nette Person anzusprechen? Just do it!
  • Ein Freund von dir sagt etwas, das du total unverschämt findest – und du möchtest ihm wiedersprechen? Just do it!
  • Du möchtest mit deiner frischü gekauften Kletterausrüstung den Fernsehturm erklimmen? Just do it! 

Ok – der letzte Punkt war natürlich nur ein Spaß (von solchen Aktionen würde ich dir dringend abraten).

Aber mal im Ernst – du weißt genau, welche Situationen ich meine. Was in diesen Momenten zu tun ist, weißt du ebenfalls ganz genau.

Also – Just do it!

Und das am besten so schnell wie möglich. Denn dadurch gibst du deinen Gedanken keine Chance, dich vom Handeln abzuhalten.

Du wirst merken, dass deine Angst vor unbekannten Situationen dadurch mit der Zeit immer kleiner wird. Und stattdessen einem anderen, sehr süchtig machendem Gefühl Platz macht:

Dem Thrill der Überwindung.

So ging es mir zumindest, als ich zum ersten Mal regelmäßiger meine Komfortzone verlassen habe. Irgendwann habe ich angefangen, das Gefühl der Aufregung zu lieben.

3. Komfortzone verlassen: Mach ein Spiel daraus

Manchmal willst du einfach nicht deine Komfortzone verlassen. Oder es fälllt dir so schwer, dass du dich fragst, wieso du dir diese Quälerei überhaupt antust.

Was kannst du in diesem Fall tun?

Werde kreativ und überwinde dich auf eine spielerische Art und Weise.

Wenn du beispielsweise deine Angst vor anderen Menschen überwinden möchtest, gewöhne es dir an, täglich einen Smalltalk mit einer fremden Person zu haben. Zum Beispiel mit der netten Kassiererin aus deinem Liebelings-Supermarkt.

Oder fällt es dir schwer, in ein Nachtclub zu tanzen? Dann fordere dich doch einfach mal dazu heraus, bei deinem nächsten Party-Abend fünf Minuten auf der Tanzfläche herumzuzappeln. Koste es, was es wolle.

Stelle dich immer größeren Herausforderungen

Im Laufe der Zeit darfst du dich dann ruhig etwas mehr fordern.

Zum Beispiel, indem du nun eine wildfremde Person auf der Staße ansprichst.

Oder den Dancefloor eine ganze Stunde lang mit deinen Tanzeinlangen belebst.

Spiele machen das leben leichter – das gilt auch, wenn du deine Komfortzone verlassen willst

komfortzone verlassen

Wichtig ist dabei, dass du dich weder über- noch unterforderst. Nur dadurch gelingt es dir, langfristig die Motivation zu behalten. Und den Spaß am Überwinden nicht zu verlieren.

Wenn du das, was du dir vorgenomen hattest, geschafft hast, darfst du dich übrigens auch gerne belohnen. Zum Beispiel mit einem Film oder einem leckeren Eis.

Du wirst merken, dass dir spielerische Herausforderungen enorm dabei helfen können, deine Komfortzone zu erweitern und selbst die schwierigsten Herausforderungen zu meistern.

Lese auch: Wie du in 3 simplen Schritt Gelassenheit lernen kannst

4. Komfortzone verlassen: Gehe deinen Ängsten auf den Grund

Meist sind es versteckte Ängste, die uns lähmen, wenn wir unsere Komfortzone verlassen möchten.

Und weißt du, was besonders interessant ist?

Ein Großteil dieser Ängste sind soziale Ängste.

Die Angst vor Zurückweisung zum Beispiel. Oder die Angst von der Gruppe ausgeschlossen zu werden und ganz alleine dazustehen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob diese Ängste nicht zu irgendetwas Nutze sind.

Die Antwort ist: Nein.

Oder besser gesagt – nicht mehr.

Die Steinzeit ist vorbei

Viele unserer sozialen Ängste sind nichts weiter als ein Relikt der Vergangenheit.

Vor etlichen tausenden von Jahren haben wir in Gruppen von nicht einmal 200 Menschen gelebt. Ein falscher Blick oder eine unüberlegte Aktion (beispielsweise mit der Frau des Stammesoberhauptes zu flirten) hätte zu jener Zeit unseren Ausschluss aus der Gemeinschaft bedeutet.

Im Umgang mit anderen Leuten vorsichtig zu sein, war deshalb überlebenswichtig.

Genauso wie es überlebenswichtig war, während einer Jagd das Weite zu suchen, wenn es im Gebüsch zu stark geraschelt hat. Gegen einen Säbelzahntiger hatten nämlich selbst die stärksten Urmenschen keine Chance.

Selbst normalen Tigern begegnest du (meistens) nur noch im Zoo

komfortzone verlassen

Heute sieht unsere Welt nämlich anders aus:

  • Die meisten von uns leben nicht mehr in kleinen Gemeinschaften.
  • Wir sind nicht mehr davon abhängig, was die Menschen in unserem Umfeld über uns denken.
  • Nahezu kein Fehler, den wir begehen, hat wirklich schlimme Konsequenzen.

Das Problem ist: Unser Gehirn lebt noch in einer ganz anderen Zeit.

Es weiß nicht, dass wir heutzutage enorm viele Freiheiten haben. Und gleichzeitig sicherer leben als je zuvor.

Das wiederum sorgt dafür, dass wir vor Dingen Angst haben, die uns längst keine Angst mehr machen müssten.

Zum Beispiel vor einer Kündigung. Oder davor, was die Kommilitonen an der Uni von einem halten.

Wenn du aus der Komfortzone hinaustreten willst, solltest du dir daher bewusst machen:

Die meisten deiner Ängste sind unnötig.

Vor einigen Jahrtausenden waren sie vielleicht überlebenswichtig. Jetzt sind sie es nicht mehr.

5. Komfortzone verlassen: Sei sanft zu dir!

Dieser Punkt ist enorm wichtig.

Wenn wir unsere Komfortzone verlassen wollen, vergessen wir nämlich viel zu oft, sanft mit uns zu sein.

Zum Beispiel in den Momenten, in denen du schwach und verletzlich bist.

Oder wenn du dir einfach zu viel vorgenommen hast. Und merkst, dass es gerade einfach nicht möglich ist, deine Komfortzone zu verlassen.

Wenn du deine Komfortzone verlassen möchtest, sei sanft zu dir

komfortzone verlassen

In solchen Momenten solltest du dir selbst mit viel Liebe und Verständnis begegnen.

Denn auch wenn Überwindung dein Leben bereichern kann: Dich um jeden Preis zu überwinden, schadet dir manchmal mehr als es dir hilft.

Wenn dir also mal wieder alles zu viel wird und es dir nicht gelingt, deine Komfortzone zu verlassen, probiere Folgendes:

  1. Verlasse die Situation, die dich gerade überfordert.
  2. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und spüre in deinen Körper hinein. Erlaube dem Schmerz, den du gerade fühlst, da zu sein.
  3. Stelle dir jetzt vor, dass es ein kleines Kind in dir gibt, das gerade sehr verletzt ist. Male dir dieses Kind ruhig so bildlich wie möglich aus.
  4. Nimm nun die Perspektive des Erwachsenen ein, der weiß, dass die Situation gerade eben eigentlich gar nicht so schlimm war. Tröste dein inneres Kind und sage ihm, dass es trotzdem ok ist, verletzt, traurig oder ängstlich zu sein.

Vielleicht hört sich diese Übung etwas seltsam an. Sie funktioniert aber.

Nach ein paar Minuten wirst du merken, dass sich mehr Entspannung in dir einstellt.

Du kannst hast nun einen wesentlich klareren Blick auf die Situation.

Manchmal erkennst du dann, dass du zu viel gewollt hast. Oder, dass du eigentlich nur mal kurz aus der Situation heraustreten musstest, um zur Ruhe zu kommen und neue Kräfte zu sammeln.

So oder so:

Sanft zu dir zu sein und dir mit Mitgefühl und Liebe zu begegnen, ist sehr wichtig.

Wie bei allen Dingen im Leben kommt es auch beim Verlassen deiner Komfortzone auf die Balance an. Deswegen solltest du dir auch immer nur so viel abverlangen, wie sich gerade richtig anfühlt.

Dadurch entwickelst einen liebevollen Umgang mit dir selbst.Und legst den Grundstein für mehr Mut und mentale Stärke.

Irgendwann wird deine Komfortzone dann so groß sein, dass du dich fast jeder Herausforderung stellen kannst.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Dein innerer Schweinehund: Mit diesen 3 Tipps überwindest du ihn für immer

Hält dich dein innerer Schweinehund davon ab, die wichtigen Dinge in deinem Leben in Angriff zu nehmen? Dann lies weiter. Denn in dem folgenden Artikel verrate ich dir, wie du es endlich schaffst, das kleine Hundeschwein zu besiegen. Und dich endlich dann zu überwinden, wenn es drauf ankommt.

Innerer Schweinehund

Kennst du eine dieser Situationen:

  • Du möchtest endlich mal früh aufstehen. Doch eh du dich versiehst, schnellt deine Hand aus dem Bett, kracht auf den Wecker nieder – und in einem Zeitraum von noch nicht mal fünf Sekunden hast du dich wieder umgedreht und unter deiner Bettdecke verkrochen.
  • Du möchtest endlich anfangen, für eine Uni-Klausur zu lernen. Bevor du jedoch damit anfängst, flüstert dir eine Stimme in deinem Kopf zwei verführerisch klingende Silben ins Ohr: Netflix. Auf einmal erinnerst du dich wieder an all die schönen Serien, die du schon immer mal schauen wolltest. Und deine Motivation zum Lernen ist futsch.
  • Du bist kurz davor, etwas Gesundes zu kochen. Doch leider liegt auf dem Weg zum Supermarkt dieser wunderbare Pizzaladen, wo jede Pizza nur vier Euro kostet. Und schon erscheint der Gedanke, erst einkaufen zu gehen und dann etwas zu kochen, nahezu lächerlich.

Wenn ja, dann jat dich dein innerer Schweinehund im Griff.

Denn auch wenn er auf dem obigen Bild süß und unschuldig aussieht: Dein innerer Schweinehund hat es faustdick hinter den Ohren.

Er ist Meister darin, dich von allen Vorhaben abzuhalten, die in irgendeiner Weise Selbstmotivation oder Überwindung von dir verlangen.

Und weil es nicht immer einfach ist, diesem kleinen Monster in dir zu widerstehen dich zu überwinden, habe ich den folgenden Artikel geschrieben.

In den nächsten Abschnitten werde ich dir nämlich 3 gute Tricks an die Hand geben, mit denen du den inneren Schweinehund ganz einfach überwinden kannst.

1. Was dein innerer Schweinehund hasst: Gute Angewohnheiten

Dein innerer Schweinehund liebt es, dir deine Willenskraft (die Basis jeglicher Selbstmotivation oder Überwindung) zu rauben.

Willenskraft ist jedoch wie ein Muskel – eine Art innere Motivation, die durch regelmäßiges Training stärker wird. Wenn du also deinen inneren Schweinehund überwinden möchtest, solltest du dir gute Angewohnheiten zulegen.

Angewohnheiten, die dich aus deiner Komfortzone bringen und deine Willenskraft durch regelmäßige Überwindung stärken:

  • Gewöhne es dir an, statt dem Fahrstuhl die Treppen zu nehmen – auch wenn dein Ziel der fünfte Stock ist. Dadurch hältst du dich nicht nur fit. Du konditionierst dich auch darauf, Anstrengungen zum Erreichen deiner Ziele in Kauf zu nehmen.
  • Fang an, die Dinge, die dich am meisten Überwindung kosten, bereits früh am Tag zu erledigen. Den restlichen Tag über wird es dir dann wesentlich leichter fallen, dich zu überwinden.
  • Dusche immer erst heiß und dann richtig kalt. Dann bringst du deinem inneren Schweinehund täglich aufs Neue bei, dass er gegen dich keine Chance hat. Und gleichzeitig tust du etwas für deine Gesundheit.

Die erste kalte Dusche mag dir wie Folter erscheinen – doch irgendwann wirst du die Angst davor verlieren

Innerer Schweinehund

Mich morgens kalt zu duschen ist ja eine Sache, magst du dir jetzt vielleicht denken.

Aber wie sieht es mit den Dingen aus, die mich wirklich viel Überwindung kosten?

  • Dem Erledigen meiner Steuererklärung.
  • Dem Fertigstellen meiner Masterarbeit.
  • Dem Erlangen der Weltherrschaft.

Bei Vorhaben wie diesen ist es hilfreich, deinen inneren Schweinehund ein wenig auszutricksen.

Die 5-Minuten-Regel gegen den inneren Schweinehund

Wenn du das nächste Mal feststellst, wie dein innerer Schweinehund dich davon abhält, eine wichtige Aufgabe zu erledigen, sage dir Folgendes:

„Ich werde erstmal nur fünf Minuten an dieser Aufgabe arbeiten. Wenn ich danach nicht weitermachen möchte, höre ich auf.“

Vielleicht fragst du jetzt, was diese Methode bringen soll.

Ganz einfach:

Indem du dir sagst, dass du nur fünf Minuten arbeiten wirst, trickst du deine Psyche aus. Dein innerer Schweinehund denkt nun, dass fünf Minuten Arbeit ihm nicht schaden können. Und damit sitzt er in der Falle.

Oft ist der erste Moment der Überwindung nämlich der schlimmste:

  • Auf einen fremden Menschen zugehen.
  • Ein neues Buch-Kapitel schreiben.
  • Zum ersten Mal das eigene Fahrad reparieren.
  • Nach der Weihnachtspause wieder ins Fitnessstudio gehen.

All diese Dinge fallen uns solange schwer, bis wir anfangen, unsere Lustlosigkeit zu überwinden. Und einfach loslegen.

Sobald du dann den ersten Impuls gegeben hast, wird es dir nicht mehr schwerfallen, weiterzumachen. Und wenn doch – dann warst du zumindest fünf Minuten lang produktiv.

Wenn du es also gewöhnt bist, wichtige Dinge regelmäßig aufzuschieben, fang an, deine Gewohnheiten zu ändern.

Und wende die 5-Minuten-Regel an.

Dein innerer Schweinhund wird dich dafür hassen.

Gute Angewohnheiten reichen jedoch nicht: Mach dein Leben unkomplizierter

Wenn du deinen inneren Schweinehund nun effektiv besiegen willst, solltest du dir dein Leben nicht allzu schwer machen.

  • Du möchtest wieder mit dem Joggen anfangen? Laufe erstmal zwei Kilometer und nicht gleich fünf. Steigern kannst du dich mit der Zeit imer noch.
  • Du hast Schwierigkeiten damit, morgens beim ersten Weckerklingeln aufzustehen? Stell deinen Wecker doch einfach mal nicht auf deinen Nacht- sondern auf deinen Schreibtisch. Dann musst du wohl oder übel aus dem Bett raus, um das Ding auszuschalten.
  • Du möchtest mehr Gitarre spielen, weil du weßt, wie schön es eigentlich ist? Positioniere deine Gitarre so in deinem Zimmer, dass du sie unmöglich übersehen kannst. Früher oder später wirst du sie in die Hand nehmen, ohne darüber nachzudenken.

Mach dir das Leben einfach – zum Beispiel, indem du zunächst kleine Schritte nimmst

Innerer Schweinehund

Wenn du dermaßen strategisch vorgehst, hat dein innerer Schweinehund fast nichts mehr gegen dich in der Hand. Denn nun fängst du an, Verantwortung zu übernehmen. Und dich zu überwinden, obwohl dein innerer Schweinehund dich stoppen möchte.

Vergiss aber nicht – sich ab und zu eine Belohnung zu gönnen, ist auch ok.

Netflix zum Beispiel. Oder ein Eis. Oder beides.

Aber erst nach dem Laufen. Und nach der kalten Dusche.

2. Was dein innerer Schweinehund hasst: Unterstützung

Als Einzelkämpfer durch dein Leben zu gehen, ist zwar möglich. Es ist aber auch ganz schön anstrengend.

Besonders, wenn es um Überwindung geht.

Anstatt deinen Schweinehund allein zu bekämpfen, solltest du deshalb anfangen, dich zusammen mit deinen Freunden zu überwinden. Denn gegen mehrere willensstarke Menschen hat dein innerer Schweinehund absolut keine Chance.

Einige meiner besten Freunde haben diesen Tatsache genutzt, um sich regelmäßig zum Sport zu motivieren. Anstatt allein zum Fitnessstudio zu gehen, sind sie gemeinsam pumpen gegangen.

Dadurch hatten hatten sie nicht nur viel mehr Spaß. Sie blieben auch über Jahre hinweg motiviert.

(Was noch hilft, um dich zum Sport zu motivieren, erfährst du in diesem Artikel.)

Du willst, dass dich dein innnerer Schweinehund in Ruhe lässt? Hol dir Unterstützung! 

Innerer Schweinehund

Suche dir ein Umfeld, dass dich unterstützt

„Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen mit denen Du die meiste Zeit verbringst.“

Vielleicht kennst du dieses Zitat des amerikanischen Autors und Motivationstrainers Jim Rohn.

Und auch wenn ich Rohns Meinung nicht zu hundert Prozent teile. Eine Sache hat er ganz richtig erkannt:

Das Umfeld, in dem wir uns befinden, hat einen entscheidenden Einfluss auf unser Leben.

Nehmen wir also mal an, dass deine Freunde den ganzen Tag nur auf der faulen Haut liegen und jede Art von Herausforderung hassen.

Denkst du, dass es dir in einem solchen Umfeld leicht fallen wird, deinen inneren Schweinehund zu überwinden?

Sicher nicht.

Wenn du dich häufiger überwinden möchtest, solltest du dich deshalb mit Freunden umgeben, die sich auch gerne überwinden.

So einfach ist das.

Und wenn du keine solchen Freunde hast, dann such dir eben welche.

Letztendlich solltest du dich nämlich nur mit Menschen umgeben, die ähnliche Ansprüche an das Leben und sich selbst haben wie du. Die die ähnliche Werte haben wie du und die dich wirklich verstehen können.

Sobald du mehr Zeit mit solchen Menschen verbringst, wird sich deine Lebensqualität drastisch verbessern.

Obwohl es gut ist, sich gemeinsam zu motivieren, solltest du es jedoch auch damit nicht übertreiben.

Wenn du dich nämlich nur noch in Gesellschaft anderer überwinden kannst, machst du dich von ihnen (oder besser: ihrem regelmäßigen Arschtritt) abhängig. Aus diesem Grund lohnt es sich, immer auch Dinge zu haben, zu denen du dich ganz allein – aus dem Inneren heraus – überwindest.

3. Was dein innerer Schweinehund hasst: Ein höheres Ziel

Damit du es schaffst, dich täglich zu überwinden, brauchst du vor allem eins: Selbstdisziplin.

Und diese aufzubringen ist nicht immer einfach.

Leichter wird es allerdings, wenn du ein höheres Ziel vor Ausgen hast.

Wenn du nämlich weißt, wo du in deinem Leben hinwillst, dann bist du bereit, die dafür nötigen Anstrengungen in Kauf zu nehmen.

Denn dann hat dein innerer Kampf plötzlich einen Sinn:

  • Du möchtest dich in deinem Körper wohlfühlen, gut aussehen und eine hohe Ausdauer haben? Dann wirst du um regelmäßiges Joggen oder eine andere Ausdauer-Sportart nicht herumkommen.
  • Du willst ein erfolgreiches Unternehmen führen, dass gleichzeitig die Lebensqualität anderer Menschen verbessert? Dann hilft alles nichts. Du musst den Sprung in die Selbstständigkeit wagen.
  • Du hast keine Lust mehr auf dieses ständige Lampenfieber? Dann stell dich deiner Angst. Und übe dich darin, vor vielen Menschen aufzutreten.

Egal, was du vorhast. Dir dein höheres Ziel vor Augen zu führen, wird dir dabei helfen, dich zu überwinden.

Dein innerer Schweinehund nervt dich? Dann erinnere dich an dein höheres Ziel

Innerer Schweinehund

Stelle dir dein Ziel so detaillert wie möglich vor

Wenn du dauerhaft deinen inneren Schweinehund überwinden möchtest, solltest du dein Ziel so deutlich wie möglich vor Augen haben. Je plastischer du dir vorstellen kannst, wo du hin möchtest, desto einfacher wird es dir fallen, deine Trägheit auf dem Weg zu deinem Ziel zu überwinden. Schließlich weißt du nun ganz genau, wofür du dich ins Zeug legst.

Die folgende Übung kann dir dabei helfen, ein detailliertes Bild von deinem höheren Ziel zu bekommen:

  1. Denke genau darüber nach, welches Ziel du erreichen möchtest. Sei in der Formulierung deines Ziels so präzise wie möglich. Wenn du dich zum Laufen motivieren möchtest, überlege beispielsweise, wie viel du nach einem Jahr regelmäßigem Sport wiegen möchtest, wie ausdauernd du sein willst und wie sich dein neuer Körper anfühlen soll.
  2. Schreibe als nächstes auf einen Zettel, wie sich dein Leben verändert haben wird, wenn du dein Ziel erreicht hast. In unserem Beispiel könntest aufschreiben, wie dich deine neu gewonnene Fitness selbstbewusster gemacht haben wird. Und wie du dich einfach glücklicher sein wirst, weil der regelmäßige Sport dir einen Lebensstil ermöglichen wird, den du vorher nicht hattest.
  3. Nimm das Gefühl wahr, dass sich beim Aufschreiben dieser Zukunftsvorstellungen in deinem Körper bildet. Genieße die Vorfreude.
  4. Nun setz dich in aufrechter Haltung auf dein Bett oder einen Stuhl. Schließe deine Augen und gib dir ein paar Minuten Zeit, um dir das, was du aufgeschrieben hast, bildlich vorzustellen. Achte dabei auf Details wie Farben, Geräusche oder Gerüche. Und fühle, wie es ist, dein Ziel erreicht zu haben.

Die oben beschriebene Methode nennt man Visualisierung.

Sie kann dir dabei helfen, dein höheres Ziel lebendiger werden zu lassen. Und dir vor Augen zu führen, wieso du dich eigentlich überwindest.

Denn dann fällt es dir wesentlich leichter, dein Ziel auch wirklich zu erreichen.

(Ließ auch: Antriebslosigkeit überwinden)

Zu einem höheren Ziel gehört auch ein guter Plan

Obwohl ein höheres Ziel für die Steigerung deiner Selbstdisziplin wichtig ist: Dieses Ziel bringt dir erst etwas, wenn du auch weißt, wie du es erreichen wirst.

Ich bin zwar kein großer Fan von Zielsetzung, doch manchmal ist ein konkreter Plan nützlich, um dein höheres Ziel Realität werden zu lassen.

Einen guten Plan zu haben, bedeutet, genau zu wissen, was  wann  wie zu tun ist.

Dich in deinem Alltag zu überwinden, wird mit einem guten Plan sehr leicht, da du nun nichts weiter tun musst als die Schritte zu gehen, die du dir bereits überlegt hast.

Dein innerer Schweinehund hasst es, wenn du einen guten Plan hast

Innerer Schweinehund

In unserem Beispiel würde dein Plan ungefähr so aussehen:

„Ich gehe jeden Morgen nach dem Aufstehen für zwanzig Minuten laufen.“

Am besten du schreibst dir diesem Plan auf ein Whiteboard oder ein Blatt Papier, dass du an einem zentralen Ort deiner Wohnung aufhängst. Und schon hat der Schweinehund keine Chance mehr.

Der arme Kerl.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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5 todsichere Tipps gegen Aufschieberitis

AufschieberitisWas ist das wohl größte Hindernis auf dem Weg der persönlichen Transformation?

Welches Phänomen sorgt tagtäglich dafür, dass Schüler, Studenten und Berufstätige auf der ganzen Welt in Panikatacken verfallen?

Ok, wahrscheinlich weißt du die Antwort schon. Du hast ja schließlich die Überschrift gelesen.

Gemeint ist das Prokrastinieren. Oder zu gut Deutsch: Aufschieberitis.

Wahrscheinlich kennst du eine oder mehrere dieser Situationen:

  • Du musst demnächst eine wichtige Hausarbeit abgeben.
  • Du solltest ein wichtiges Gespräch mit deinem Partner führen.
  • Seit Wochen möchtest du deinen Chef um eine Gehaltserhöhung oder Urlaubstagen bitten.
  • Seit langem willst du den Keller ausmisten.
  • Oder ganz klassisch: Du musst demnächst deine Steuererklärung machen.

Doch anstatt dich deiner Aufgabe zu widmen, lenkst du dich ab. Du fährst mit deinen Freunden zum Festival, sitzt stundenlang vor Facebook, schaust die neuesten Serien auf Netflix an oder starrst einfach nur Löcher in die Luft.

Wenn du dich in dieser Beschreibung widerfindest, habe ich hier einen ganz besonderen Leckerbissen für dich. Denn ich kenne das Problem der Aufschieberitis nur allzu gut. In diesem Artikel lernst du, mit welchen 5 Methoden Aufschieberitis für mich zu einer Sache der Vergangenheit wurde.

Methode 1 gegen Aufschieberitis: Lege eine konkrete Uhrzeit für deine Aufgabe fest

Dieser Tipp ist sehr simpel und trotzdem effektiv.

Oft ist Aufschieberitis nämlich nichts weiter als schlechte Planung. Nehmen wir einmal das Beispiel der guten alten To-to-Liste.

Egal ob du eine App benutzt oder lieber Zettel verwendest, das Problem ist das gleiche. To Do Listen haben keine Deadline.

Angenommen du schreibst dir also einfach auf eine Liste den Stichpunkt Hausarbeit.

Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass du ausgerechnet jetzt und heute anfängst, wirklich an deiner Hausarbeit zu arbeiten?

Nicht sehr hoch. Zumindest, wenn du so ähnlich veranlagt bist wie ich.

Ganz anders sieht es aus, wenn du dir jeden Tag einen festen Zeitblock aussuchst, an der du etwas für die Aufgabe, die du vor dir herschiebst tun möchtest. Und diesen Zeitblock dann in deinen Kalender einträgst.

Gute Planung ist sehr wichtig, wenn du produktiv sein möchtest.

Aufschieberitis

Mit den meisten Smartphone-Kalendern geht das übrigens sehr gut, da sich Termine auch als Wiederholungen erstellen lassen.

So vermeidest du, dass sich die Aufschieberitis trotz guter Absichten in deinen Alltag einschleicht. Und gleichzeitig schwirrt eine Aufgabe weniger in deinem Kopf herum.

Methode 2 gegen Aufschieberitis: Steh mit dem Weckerklingeln auf (am besten früh)!

Dieser Tipp mag auf den ersten Blick nicht viel mit Aufschieberitis und Prokrastination zu tun haben. Dennoch gibt es kaum eine Methode, die sich besser eignet, um produktiver in den Tag zu starten.

Ein weiser Mann sagte einst:

„Wie du den Tag beginnst, so beendest du ihn auch.“

Stelle dir folgendes Szenario vor:

Du stellst dir den Wecker um 7 Uhr morgens und stehst mit dem ersten Weckerklingeln auf, im Anschluss meditierst du und joggst dann eine Runde durch den Park.

Glaubst du, dass du danach noch ein Problem damit haben wirst, ein paar Seiten deiner Hausarbeit runterzuschreiben, den Bericht für die Arbeit fertigzumachen oder heute Abend noch ins Fitnessstudio zu gehen?

Ich schätze nicht. Du wirst vor Energie nur so strotzen. 

Und genau deshalb ist es wichtig, dass du schon am Anfang des Tages den richtigen Impuls setzt.

Das heißt nicht, dass du ab jetzt jeden Morgen einen zweistündigen Drill starten sollst, der es mit dem Trainingsprogramm der Navy Seals aufnehmen kann.

Aufschieberitis

Es bedeutet viel mehr, dass du vielleicht einmal die Snooze-Funktion deines Weckers ausstellst. Und innerhalb von zwei Minuten aufstehst. Oder, dass du hin und wieder eine kalte Dusche nimmst. Oder wirklich morgens meditierst.

Nur so lernt dein Körper und deine Psyche, was es heißt, sich zu überwinden und auch früh am Morgen produktiv zu sein.

Und du wirst sehen: Für den Rest des Tages wird es dir viel leichter fallen, unbequeme Aufgaben zu erledigen.

Dass diese Methode funktioniert, zeigt alleine schon das Gegenbeispiel.

Kannst du dich noch an das letzte Mal erinnern, an dem du die bis in die Nacht hinein gefeiert hast?

Ich wette, am nächsten Tag hast du nicht besonders viel auf die Reihe gekriegt.

Starte also diszipliniert und rechtzeitig in den Tag, und die Aufschieberitis hat keine Chance.

Methode 3 gegen Aufschieberitis: Vermeide Ablenkungen

Sich abzulenken, ist heutzutage sehr einfach. Facebook, YouTube, Netflix und Spotify sind nur einige Wege, stundenlang sehr effektiv Zeit totzuschlagen.

Und das, ohne dass du dich auch nur einen Zentimeter von deinem PC oder dem Smartphone entfernen musst.

Jedes Smartphone bietet heute schier endlose Möglichkeiten, sich abzulenken.

Aufschieberitis

Das ist natürlich ein Problem. Wenn du nicht aufpasst, verschwendest du dein halbes Leben damit, dir Katzenvideos, Posts von Till Schweiger oder die neusten „sozialen Experimente“ anzuschauen. Oder was auch immer deine Lieblings Internet-Sünde ist.

Versteh mich nicht falsch.

Es ist vollkommen ok, sich ab und zu mal eine Auszeit zu gönnen. Wenn daraus aber ein zweistündiger YouTube-Marathon wird, wird es zum Problem. Besonders dann, wenn du eigentlich etwas anderes zu tun hast.

Mein Tipp, um diese Ablenkungen zu vermeiden:

Gib ihnen erst gar keinen Nährboden.

  • Du chattest gerne stundenlang auf Whatsapp? Schalte dein mobiles Internet für die Dauer deiner Arbeits-Session einfach einmal aus.
  • Du verlierst dich oft im Scrollen durch deinen Facebook-Feed? Dann melde dich doch einfach mal ein paar Tage lang gar nicht erst bei Facebook an. Oder zumindest erst, wenn du mit der Arbeit fertig bist.
  • Du weißt, dass du zu viel Zeit auf Netflix verschwendest? Kündige deinen Netflix Account. Das klingt krass, ist aber die einzige Lösung, wenn du weißt, dass du ansonsten nicht der Versuchung widerstehen kannst.

Willst du deiner Aufschieberitis also endgültig ein Schnippchen schlagen, verzichte in nächster Zeit auf sämtliche Ablenkungen.

(Lese auch: Wie du die Macht der Gedanken für dich nutzt)

Methode 4 gegen Aufschieberitis: Suche nach dem wahren Grund!

  • Wieso schiebst du es seit Monaten auf, dich mit deinem Freund hinzusetzen und dieses wichtige Gespräch zu führen?
  • Wieso kriegst du es nicht auf die Reihe, den Bericht für die Arbeit zu schreiben?
  • Wieso ist es jetzt schon wieder einen Monat her, dass du das letzte Mal im Fitnessstudio warst?

Weil ich nun einmal gerne Dinge aufschiebe, magst du jetzt sagen.

Aber was ist, wenn das gar nicht der eigentliche Grund ist?

Nicht immer ist Aufschieberitis das Kernproblem.

Manchmal ist es einfach nur das Sypmtom eines größeren Problems. Oft ist das Aufschieben lediglich der Hinweis darauf, dass eine Sache nicht die richtige für dich ist. Dass du sie eigentlich gar nicht machen willst.

Wenn das der Fall ist, solltest du dich nicht länger quälen. Und dich stattdessen dem eigentlichen Problem widmen.

Falls das Gespräch mit deinem Freund dir also so viel Kopfzerbrechen bereitet, frag dich einfach mal, wieso. Und höre auf die Stimme, die antwortet.

Wer weiß, vielleicht hast du ja gar nicht mit der Antwort gerechnet, die kommt. Oder du erkennst, dass es endlich Zeit ist, loszulassen und dich von deinem Freund zu verabschieden. Wie auch immer es sein mag, der Schlüssel ist die Ehrlichkeit dir selbst gegenüber.

Eine Sache muss ich allerdings noch sagen.

Ich möchte dir an dieser Stelle keine Ausrede liefern, deine Pflichten zu vernachlässigen oder dich den schwierigen Dingen im Leben nicht zu stellen. Vergiss nicht, dass du alles für alles in deinem Leben Verantwortung übernehmen solltest. 

Es gibt nämlich immer Momente, an denen du lieber vor einer Situation wegrennen möchtest. Und das, obwohl diese Situation sehr wichtig ist für deine Entwicklung. In diesem Fall ist es wahrscheinlich doch die Aufschieberitis, die von dir Besitz ergriffen hat.

(Hier erfährst du übrigens 5 Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund überwinden kannst.)

Methode 5 gegen Aufschieberitis: Erwarte nicht zu viel von Dir selbst!

Aufschieberitis ist in gewissser Weise ein Mangel an Willenskraft.

Willenskraft wiederum ist wie ein Muskel, den du trainieren musst. Und zwar über einen langen Zeitraum hinweg. Kontinuierlich und in kleinen Schritten.

An deiner Aufschieberitis zu arbeiten geht also nur, wenn du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst.

Erwarte also nicht gleich den perfekten Tag. Ein produktiver Vormittag reicht auch – fürs erste. Wenn es dir gelungen ist, an einigen Tagen bis zum Mittag hin produktiv zu sein, kannst du immer noch den nächsten Schritt wagen. Und dir ein bisschen mehr vornehmen.

Das wichtigste ist hierbei: Du darfst dich auch gerne hin und wieder belohnen.

Also doch auch mal ein Katzenvideo schauen. Oder zwei. Aber erst nach erledigter Arbeit.

Selbst eine Raubkatze darf ab und zu auf der faulen Haut liegen.

Aufschieberitis

Zum Abschluss: Schau auf das große Ganze!

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Fragen vorbereitet, die dich zum Nachdenken anregen sollen.

  • Welche Konsequenzen wird es für dich haben, wenn du die Dinge weiterhin aufschiebst, wie bisher?
  • Wo wirst du in zehn Jahren sein, wenn du weiterhin prokrastinierst und deine Komfortzone nicht verlässt?
  • Was könntest du alles schaffen, wenn du stattdessen endlich anfängst, die Dinge anzupacken?

Versuche, diese Fragen bitte ganz ehrlich für dich selbst zu beantworten.

Spätestens die letzte Frage dürfte dich gehörig aufgerüttelt haben. Wenn du dir nämlich vor Augen hältst, wie viel Zeit du pro Tag, pro Woche, pro Monat oder sogar pro Jahr durch Aufschieberitis verschwendest, dann erst wird dir das Ausmaß des Dramas bewusst.

Verschiebe die Dinge also nicht länger. Fang an, endlich deinen Weg zu gehen.

Arbeite jeden Tag ein bisschen auf deine Ziele hin. Tu jeden Tag etwas, das deine ganz persönlichen Werte widerspiegelt. Auch wenn es nicht immer Spaß macht oder einfach ist.

Denn Zeit ist das kostbarste, was du hast. Nutze sie.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.