Durchhaltevermögen: Wie du die Ausdauer entwickelst, um auch langfristige Ziele zu erreichen

Durchhaltevermögen ist die wichtigste Eigenschaft, um deine Ziele zu erreichen.

Ob du vorhast abzunehmen, eine neue Fähigkeit zu lernen, dein eigenes Business aufzubauen oder ein anderes Ziel verfolgst: Du brauchst Durchhaltevermögen und Ausdauer.

In diesem Artikel erfährst du deshalb, wie du dauerhaft dranbleibst – selbst wenn es mal schwierig wird, du keine Motivation hast oder aufgeben möchtest.

Wichtig! Dich erwarten hier keine Tschakka-Tschakka-Motivationstipps, durch die du dich kurzfristig motiviert fühlst, aber letztendlich nichts veränderst.

Stattdessen erfährst du hier die psychologischen Gründe dafür, warum Menschen oft aufgeben und was du tun kannst, um dauerhaft am Ball zu bleiben.

Der Artikel besteht aus 3 Teilen:

  • Warum Durchhaltevermögen so wichtig ist
  • 4 Gründe, warum Menschen aufgeben
  • Die 6 Grundlagen des Durchhaltevermögens

Los geht’s.

Warum ist Durchhaltevermögen so immens wichtig? (Ein Beispiel aus meinem Leben)

In unserer modernen Gesellschaft ist Vieles darauf ausgelegt, uns das Leben so einfach wie möglich zu machen:

  • Du kannst dir deinen Supermarkt-Einkauf nach Hause liefern lassen.
  • Du kannst dir online jederzeit genau den Film anschauen, auf den du Lust hast.
  • Es gibt unzählige Apps und Smartphone-Spiele, damit wir uns nicht langweilen, wenn wir 10 Minuten auf den Bus warten müssen.
  • Egal, was du brauchst, Amazon, Zalando & Co. liefern dir es morgen bis an deine Haustür.

Vermutlich wird es in ein paar Jahren eine App geben, damit wir uns nicht mehr selbst den Hintern abwischen müssen.

Unser Leben wird immer bequemer. Doch das ist ein Problem. Denn die Dinge, die unserem Leben eine Bedeutung geben und die uns stolz machen, sind meistens nicht einfach.

Deinen ersten Marathon zu laufen, ein Kind großzuziehen, 15 kg abzunehmen, deinen Master zu machen oder dein eigenes Business zu gründen erfüllen dich mit stolz und machen dich zufriedener. Aber sie sind herausfordernd.

Für die wichtigen und bedeutungsvollen Ziele im Leben brauchst du in vielen Fällen eine Menge Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen.

Es sind nicht die Menschen, die 30 Tage hoch motiviert etwas angehen, die ihre Ziele erreichen. Sondern die Menschen, die trotz Rückschlägen und Problemen weitermachen – monate-, jahre- oder sogar jahrzehntelang.

Wie erfolgreich du bist und was du in deinem Leben erreichst hat also viel damit zu tun, wie viel Durchhaltevermögen und Selbstmotivation du besitzt.

Denn du brauchst Kraft um nicht aufzugeben, um Rückschläge zu überwinden und aus Fehlern zu lernen.

Ein Beispiel aus meinem Leben

Ich habe über 3 Jahre gebraucht, um mit dieser Webseite einigermaßen vernünftiges Geld zu verdienen. Drei Jahre, in denen ich von der Hand in den Mund gelebt habe und ich keinerlei Garantie hatte, ob sich das jemals ändern wird.

Anfang 2015 hatte ich etwas über 1600€ auf dem Konto und brauchte dringend einen neuen PC… Knappe 800€ habe ich damals für einen neuen HP ausgegeben und war faktisch pleite.

Diese Zeiten waren alles andere als einfach und ich erlebte viele Rückschläge, hatte Ängste und Selbstzweifel. Doch gerade deshalb bin ich so stolz auf mein Business und auf das, was ich seitdem erreicht habe.

Meine Erfahrung ist bei Weitem keine Ausnahme.

Frage 100 Menschen, die etwas Wichtiges in ihrem Leben erreicht haben, und 99 werden dir sagen, dass es schwer war.

Die Sache ist die: Für die meisten Ziele brauchen wir länger als wir zuerst dachten. Und oft müssen wir Rückschläge und Probleme überwinden, mit denen wir nicht gerechnet haben.

4 Gründe, warum Menschen kein Durchhaltevermögen haben und aufgeben

Jeder von uns hat schon mal aufgegeben. Und manchmal ist es sogar sinnvoll.

Wenn du zum Beispiel ein neues Buch anfängst und nach einem Kapitel merkst, dass es dich überhaupt nicht interessiert, ist es besser, abzubrechen.

Denn warum solltest du deine Zeit mit einem Buch verschwenden, das dich nicht interessiert?

Das Gleiche gilt für eine ungesunde Beziehung oder einen Job, der dich unglücklich macht. Wenn etwas für dich nicht funktioniert, ist es besser, damit aufzuhören.

Doch obwohl abzubrechen manchmal sehr sinnvoll ist, geben die meisten Menschen viel zu früh auf. Vor allem geben sie bei Zielen und Bereichen auf, die ihnen wichtig sind.

Im Folgenden erfährst du dir 4 häufigsten Gründe dafür, dass wir aufgeben.

1. „Es macht mir keinen Spaß“

Es ist sehr schwer dauerhaft etwas zu tun, wenn du daran keinen Spaß hast.

Den meisten erfolgreichen Menschen gefällt ihre Arbeit. Das soll nicht heißen, dass sie jeden Moment genießen. Aber sie genießen das große Ganze.

So gut wie jeder Sportler, Künstler, Autor oder Unternehmer hat eine gewisse Leidenschaft für das, was er tut.

Du wirst kein Christiano Ronaldo, kein Warren Buffet und keine Joanne K. Rowling, wenn du keinen Spaß an dem hast, was du tust.

Auch ich genieße meine Arbeit größtenteils. Natürlich gibt es Aufgaben und Kleinigkeiten in meinem Business, die langweilig sind und einfach „gemacht werden müssen“. Aber alles in allem habe ich Spaß an dem, was ich tue.

2. „Der Aufwand lohnt sich nicht“

Oft suchen Menschen nach einer Abkürzung. Denn wer möchte schon monate- oder sogar jahrelang an etwas arbeiten, wenn es auch schneller geht?

Genau das versprechen uns viele Angebote:

  • Durch diese alte Römer-Diät wirst du in 14 Tagen 7 Kilo abnehmen.
  • Mit dieser ungewöhnlichen Business-Idee wirst du in einem Jahr zum Millionär.
  • Wie du mit dieser neuen App in einem Monat fließend Spanisch sprichst.

Doch in den allermeisten Fällen gibt es keine Abkürzung. Nur harte Arbeit.

Viele Menschen brechen ihr Vorhaben ab, weil sie das Gefühl haben, dass sich der Aufwand nicht lohnt.

Doch wie ich vorher erklärt habe, brauchen wir in der Regel deutlich länger für unsere Ziele, als wir zuerst dachten.

3. „Es ist mir nicht wichtig genug“

Was entscheidet in schwierigen Momenten, ob du weitermachst oder aufgibst?

Wie wichtig dir dein Vorhaben ist.

Die innere Überzeugung, etwas Bedeutungsvolles und Wichtiges zu tun, gibt uns Ausdauer und Stärke.

Falls du in schwierigen Zeiten das Gefühl hast, dein Vorhaben ist dir nicht wichtig genug, dann verfolgst du vermutlich das falsche Ziel. Vielleicht willst du andere beeindrucken. Oder du tust es nur des Geldes wegen. Oder du willst es deinen Eltern recht machen.

4. „Ich schaffe das nicht“

Der wohl häufigste Grund, warum Menschen aufgeben, ist die fehlende Aussicht auf Erfolg.

Denn warum solltest du weitermachen, wenn du sowieso glaubst, dass du es nicht schaffen wirst?

Das Problem ist, dass viele Menschen nicht gut mit Rückschlägen und Problemen umgehen können. Doch wie wir gesehen haben, treten diese bei so gut wie jedem größeren Vorhaben auf.

Lass uns jetzt sehen, wie du mehr Durchhaltevermögen entwickeln kannst.

Die 6 Grundlagen des Durchhaltevermögens

Ein starkes Durchhaltevermögen basiert auf 6 Grundlagen. Diese 6 Grundlagen kannst du lernen und entwickeln.

Abhängig von deinem Vorhaben wird dir eine Grundlage mehr bringen als eine andere. Ein eigenes Business zu starten ist schließlich etwas anderes als 20 kg abzunehmen.

Doch generell gilt: Je mehr dieser sechs Grundlagen du anwendest, desto mehr Durchhaltevermögen wirst du entwickeln.

1. Es muss dir machbar erscheinen

Stell dir vor, du musst ein Buch mit 200 Seiten schreiben. Vermutlich erscheint dir die Aufgabe unmöglich. Oder zumindest sehr schwer.

Aber was ist, wenn du dir vornimmst, jeden Tag zwei Seiten zu schreiben? Zwei Seiten sind machbar, oder?

Und genau das ist ein wichtiger Ansatz für mehr Durchhaltevermögen.

Wenn du dein Vorhaben in kleine Schritte aufteilst, bleibst du eher motiviert. Aus dem simplen Grund, dass dir deine Zwischenziele realistisch vorkommen und du regelmäßig kleine Erfolge feierst.

In einem halben Jahr ein Buch zu schreiben wirkt einschüchternd. Doch jeden Tag zwei Seiten zu schreiben ist durchaus realistisch.

Ob du vorhast abzunehmen, eine Fremdsprache zu lernen oder dein eigenes Business zu starten: Breche dein Ziel auf kleine Etappen herunter.

Wie man so schön sagt: „Auch jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.“

2. Was ist dein Warum?

Stelle dir vor, du möchtest mit dem Rauchen aufhören, weil du einfach ein bisschen gesünder leben willst.

Diese Motivation ist so schwach wie die Argumente der meisten Politiker. Und dadurch ist es gut möglich, dass du in einem stressigen oder schwierigen Moment schwach wirst.

Was ist aber, wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, weil du dein erstes Kind erwartest? Oder weil dein Vater selbst Raucher war und frühzeitig an Lungenkrebs gestorben ist? Oder weil du plötzlich den Spaß am Joggen entdeckt hast und deinen ersten Halb-Marathon laufen willst?

Jetzt hast du eine deutlich stärkere Motivation, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Es mag klischeehaft klingen, doch je stärker deine innere Überzeugung für dein Ziel ist, desto mehr Durchhaltevermögen hast du. Das gilt besonders für schwierige Momente und Rückschläge.

Wie findet man jedoch ein starkes Warum? Das ist eine nicht ganz einfache Frage, die von verschiedenen Faktoren abhängt.

Manchmal ist das Warum Schmerz. Manchmal Liebe. Manchmal das Gefühl, das Richtige zu tun. Manchmal etwas ganz anderes.

Generell gilt jedoch: Wenn du ein Ziel aus eigenem Interesse verfolgst, ist dein Warum stärker, als wenn du ein Ziel nur verfolgst, um andere zu beeindrucken, es jemanden Recht zu machen oder mehr Geld zu verdienen.

3. Du brauchst echtes Interesse

Es ist schwer, jahre- oder sogar jahrzehntelang etwas zu tun, wenn du daran kein echtes Interesse hast und es nicht genießt.

Ich schreibe seit 2013 Artikel. Und noch jetzt interessiert es mich und macht mir Spaß. Ich finde es einfach faszinierend, komplexe psychologische Zusammenhänge zu erklären, Beispiele zu finden und alles mit einem bisschen Humor und Leichtigkeit zu unterlegen.

In letzter Zeit ist der Begriff Leidenschaft sehr in Mode gekommen:

„Du musst deine Leidenschaft finden. Den Grund, warum du auf diesem Planeten bist!“

Ich halte das für übertrieben.

Nicht alles, was uns interessiert, muss gleich unsere große Leidenschaft sein. Ich finde Fotografie zum Beispiel sehr interessant. Aber weder gibt es meinem Leben mehr Sinn noch ist es das Erste, an was ich morgens denke. Letztendlich gibt es viele verschiedene Dinge, die uns interessieren und Spaß machen können.

Im Folgenden ein paar Fragen, die du dir stellen kannst:

  • Was kann ich sehr gut, ohne mich groß anzustrengen?
  • Was macht mir Spaß, das andere als Arbeit bezeichnen würden?
  • Bei welchen Aktivitäten verfliegt die Zeit?

4. Mentale Stärke in schwierigen Phasen

Manchmal fallen wir hin und wollen nicht mehr aufstehen. Wir erleben Momente, in denen wir nicht mehr an uns oder unser Vorhaben glauben.

Momente, in denen die Probleme und Hürden zu groß erscheinen. Momente, in denen wir aufgeben wollen.

In diesen Phasen brauchst du die nötige mentale Stärke. Du musst tief in dir die Hoffnung entwickeln, dass es irgendwie weitergehen wird. Du musst dir selbst versichern, dass du die Probleme lösen kannst, auch wenn du noch nicht weißt, wie.

In solchen Phasen ist es oft hilfreich, eine kleine Pause einzulegen. Dich neu zu sammeln. Neuen Mut entwickeln. Das große Ganze zu sehen. Und dann weiterzumachen.

Denn egal, wie aussichtslos deine Lage auch sein mag und egal, wie niedergeschlagen du dich fühlst: Auch diese Phase wird vorübergehen, wenn du durchhältst und weitermachst.

Vergiss nicht: Die Nacht ist am dunkelsten kurz bevor die Sonne aufgeht.

Da dieser Punkt so enorm wichtig ist, habe ich dazu einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Dieser wird dir dabei helfen, mental stärker zu werden.

Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

5. Miss deinen Fortschritt

Die wohl beste Art der Motivation ist Fortschritt. Es ist unheimlich antreibend, wenn du siehst, dass du deinem Ziel näher kommst und erfolgreich etwas veränderst.

Leider ist Fortschritt meistens ziemlich langsam. Und dadurch nehmen wir ihn oft nicht war. Das ist wie mit deinen Haaren. Deine Haare sehen heute genauso lang aus wie gestern, obwohl sie gewachsen sind.

Oftmals übersehen wir unseren Fortschritt also, weil er für uns kaum wahrnehmbar ist.

Eine gute Methode um dein Durchhaltevermögen zu stärken, ist deshalb deinen Fortschritt zu messen.

Bei einigen Vorhaben ist das sehr einfach. Wenn du mehr Geld sparen möchtest, kannst du jeden Monat die genauen Zahlen vergleichen.

Doch selbst bei weniger klaren Zielen kannst du deinen Fortschritt festhalten:

  • Wenn du selbstbewusster werden willst, kannst du in einem Tagebuch ein Mal in der Woche aufschreiben, wie du dich in herausfordernden Situationen verhalten hast.
  • Wenn du eine Fremdsprache lernen möchtest, kannst du am Ende jedes Monats einen Test absolvieren und vergleichen, wie viele richtige Antworten du hattest.
  • Wenn du deine Beziehung verbessern willst, könnt ihr ein Beziehungstagebuch führen und täglich aufschreiben, wie ihr euch auf einer Skala von 1-10 gefühlt habt.

Deinen Fortschritt zu messen ist eine einfache und verlässliche Art, um dauerhaft motiviert zu bleiben. Du siehst einfach schwarz auf weiß, dass du vorankommst – und das stärkt dein Durchhaltevermögen enorm.

6. Rückschläge sind Feedback

Wie lernt ein Kleinkind das Laufen? Steht es einfach eines Tages auf und läuft los?

Natürlich nicht.

Bis ein Kleinkind gut laufen kann, fällt es hunderte Mal hin. Doch jedes Mal, wenn es hinfällt, lernst es ein kleines bisschen dazu. Es lernt so lange, bis es irgendwann laufen kann.

Letztendlich verhält es sich bei den meisten großen Zielen im Leben bei dem Laufen lernen.

Wir fallen solange hin und stehen wieder auf, bis wir es irgendwann können oder unser Ziel erreicht haben.

Denn Rückschläge, Fehler und Misserfolge sind Feedback.

Leider vergessen wir das oft. Wir erleben einen Misserfolg oder einen Rückschlag und statt daraus zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen, geben wir auf.

Um ein starkes Durchhaltevermögen zu entwickeln, ist es enorm wichtig, dass du Rückschläge als das wahrnimmst, was sie sind: Feedback.

Wenn etwas nicht funktioniert, bedeutet das nicht, dass du ein Versager bist oder es nicht draufhast. Es bedeutet nur, dass dein System nicht funktioniert oder du es noch nicht richtig anwendest. Verbessere deine Fähigkeiten oder probiere eine neue Methode aus.

Generell gilt: (Fast) alles, was irgendein ein Mensch schon mal geschafft hat, kannst auch du erreichen.

Das richtige Mindset, um langfristig deine Ziele zu erreichen

Ein starkes Durchhaltevermögen ist vor allem eine Frage deines Mindsets.

Du musst Rückschläge als Feedback betrachten, dir selbst versichern, dass du es schaffen kannst und dich immer wieder daran erinnern, dass große Ziele meistens viel Zeit brauchen.

Ein starkes und positives Mindset wird dir genau dabei helfen. Es gibt dir die nötige mentale Stärke, um durchzuhalten.

Genau aus diesem Grund habe ich zum dem Thema einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Dieser wird dir dabei helfen, ein starkes Mindset zu entwickeln und dadurch dein Durchhaltevermögen zu stärken.

Trage einfach hier deine E-Mail Adresse ein und schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Die andere Seite von Corona: 5 unbemerkte Vorteile der Pandemie

Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Und so verhält es sich auch mit dem Corona-Virus.

Die düstere Seite wurde uns in den letzten Monaten sehr bewusst. Wir haben mit voller Wucht gemerkt, wie schnell unser Alltag, unsere Finanzen und unsere Gesundheit in Gefahr geraten sind – ohne, dass wir etwas dagegen tun konnten.

Manche Menschen haben viel Geld verloren. Andere liegen im Krankenhaus. Und wieder andere haben Angehörige verloren. All diesen Menschen wünsche ich besonders viel Kraft für diese schwierige Zeit.

Doch das ganze hat auch eine andere Seite. So paradox es klingen mag, die Corona-Krise hat auch Vorteile.

Um genau zu sein, sind es fünf.

1. Wir machen endlich Fortschritte im Klimawandel

Das Corona-Virus hat in wenigen Monaten das geschafft, was Politiker in Jahren nicht gebacken bekommen haben: Fortschritte im Klimawandel.

Gestrichene Flüge, weniger Verkehr und ein drastischer Rückschritt in der Wirtschaftsproduktion, haben der Erde eine kleine Verschnaufpause gegeben. Das zeigen diese Bilder der Nasa eindrucksvoll.

Immer häufiger wurde in den letzten Jahren dazu aufgerufen, das Auto weniger zu nutzen und weniger zu fliegen – doch nur wenige Menschen haben ihr Verhalten geändert. Doch jetzt sehen wir, dass es wenn sein muss, wir mit diesen Änderungen leben können.

Natürlich befinden wir uns in einer Ausnahmesituation, die dauerhaft nicht funktionieren würde. Denn die wirtschaftlichen Konsequenzen durch den momentanen Stillstand sind katastrophal (dazu kommen wir gleich).

Doch wir können uns jetzt bewusst machen, dass das Klima uns alle etwas angeht und dass jeder von uns einen kleinen Teil dazu beitragen kann. Denn jede Reise, jede Plastiktüte und jede Bestellung bei Amazon oder Zalando hat einen negativen Einfluss.

Bei allem Leid, das wir Menschen durch den Corona-Virus gerade erleben: unsere Erde profitiert davon.

Und eines sollten wir nicht vergessen:

Wir brauchen die Erde. Die Erde braucht uns jedoch nicht.

2. Wir hören auf uns an Kleinigkeiten aufzuhängen

In unserem alltäglichen Leben geben wir unwichtigen Dingen viel zu viel Bedeutung.

Wir regen uns darüber auf, dass die Bahn (mal wieder) Verspätung hat. Wir zerbrechen uns tagelang den Kopf darüber, was wohl die beste Farbe für die neue Wohnzimmercouch ist. Und wir glauben, dass die Likes auf unser neuestes Instagram-Bild wirklich etwas über uns aussagen.

Das ist jetzt anders.

Konsum, Diäten, Social Media und andere Banalitäten geraten in den Hintergrund.

Statt uns mit Luxusproblemen herumzuschlagen ist uns schlagartig bewusst geworden, was wirklich zählt: Familie, Freunde, Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen.

Ah, und natürlich Toilettenpapier.

All das, was wir größtenteils für selbstverständlich hinnehmen, rückt wieder in den Vordergrund. In allem Chaos und all den Restriktionen fangen wir an, uns wieder auf das Wesentliche und wirklich Wichtige zu konzentrieren.

3. Die Wirtschaft wird sich verändern

Jedem sollte bewusst sein, dass das Corona-Virus zwar der Auslöser, nicht aber der Grund für den momentanen Börsen-Crash ist.

Seit der Krise 2008 hat sich nichts geändert. Die Banken haben damals ein bisschen Make-Up aufgelegt und so getan, als wäre nun alles anders. Doch das perfide Spiel, das schon zum Einbruch der Welt-Wirtschaft 2008 geführt hat und dessen Folgekosten letztendlich auf die Steuerzahler abgewälzt worden sind, wurde weitergespielt.

Die Frage lautete nie, ob es nach 2008 noch einen großen Crash geben wird, sondern nur wann. Bestseller-Autoren und Finanzexperten wie Dr. Markus Krall, Dirk Müller oder auch Mark Friedrich prognostizieren seit Jahren, dass der große Crash kommen wird.

Während die Notenbanken durch billiges Geld und niedrige Zinsen die Krise 2008 noch mehr schlecht denn recht abfangen konnten, werden sie das diesmal nicht schaffen. Ihre Möglichkeiten haben sie schon während der letzten Krise ausgeschöpft. Und die Politik hat es schlichtweg verschlafen, in den letzten 12 Jahren etwas grundlegend zu verändern.

Ich bin kein Ökonom. Aber wer glaubt, dass in ein paar Wochen die Wirtschaft wieder boomt und alles so weitergeht wie bisher, glaubt vermutlich auch, dass BDSM ein Mobilfunkanbieter ist.

Das Corona-Virus hat einen Finanz-Crash ausgelöst, der hohe Wellen schlagen wird. Dieser Crash wird die Finanzpolitik und Weltwirtschaft in den nächsten Jahren stark verändern.

Nicht wenige sind sogar der Meinung, dass es der Anfang vom Ende des Euros ist.

Doch so klischeehaft und abgedroschen es klingen mag: Jedes Ende bietet auch die Möglichkeit für einen Neuanfang. Und dieser Neuanfang könnte eine verantwortungsvollere, regionalere und ressourcenschonendere Wirtschaft sein.

4. Homeoffice ist plötzlich eine Alternative

Tausende von Menschen arbeiten in Büros, obwohl sie es schon seit Jahren von zuhause aus tun könnten.

Sie verbringen jeden Tag eine Menge Zeit, Energie und Ressourcen für’s Pendeln. Städte sind verstopft, Öffentliche zu Stoßzeiten überfüllt und viele Menschen genervt, bevor sie überhaupt mit der Arbeit beginnen.

Hinzu kommen Auseinandersetzungen mit Kollegen, Großraum-Büros und Arbeitsmeetings, die reine Zeitverschwendung sind, da sie weder zu Lösungen noch zu Klarheit führen.

Die Frage ist nur: Warum?

Von heute auf morgen können plötzlich Zehntausende von Menschen im Homeoffice arbeiten, haben mehr Zeit für sich und ihre Familie und tragen positiv zum Klimawandel bei.

Diese Veränderungen sollten Unternehmen langfristig beibehalten. Denn Mitarbeiter können auch im Homeoffice sehr produktiv sein.

Ich arbeite seit 7 Jahren von zuhause aus. Und für mich steht fest: mit ein bisschen Disziplin und Selbstmanagement kriegt man in den eigenen vier Wänden in weniger Zeit mehr gebacken, weil man weniger abgelenkt wird.

5. Wir haben Zeit zum reflektieren

In unserem alltäglichen Leben bleibt oft wenig Zeit um das große Ganze zu sehen. Bedingt durch Arbeit, To-Do Listen und Alltags-Stress leben wir oftmals auf Autopilot. Wir funktionieren ohne groß darüber nachzudenken.

Doch jetzt haben wir plötzlich Zeit.

Zeit, um uns mal Gedanken zu machen. Um uns unangenehmen Wahrheiten zu stellen. Zeit, um uns zu fragen, was zum Teufel wir eigentlich mit unserem Leben machen wollen und ob wir wirklich die nächsten 30 Jahre einen Kredit für eine überteuerte 65m2 Wohnung abbezahlen möchten.

Bewusstes Denken – sich selbst, seine bisherigen Entscheidungen und seine Möglichkeiten zu hinterfragen – ist der Weg zu einem besseren Leben.

Und dazu haben wir jetzt die Zeit. Nutze sie.

Übrigens: kaum etwas hat mehr Einfluss auf dein Leben als deine Gedanken. Deshalb habe ich einen kostenlosen Ratgeber geschrieben, in dem du 4 Mindsets erfährst, die dich im Leben langfristig voranbringen werden.

Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Corona-Pandemie: Zwischen Krise und Chance

Mir ist vollkommen bewusst, dass das Corona-Virus gerade sehr viel Leid auslöst (und vermutlich wird es in den nächsten Monaten noch schlimmer werden).

Menschen verlieren ihr Erspartes. Andere ihren Job oder ihre Firma. Und manche sterben oder verlieren geliebte Menschen. Jeder einzelne von uns sollte alles in seiner Macht stehende tun, um die Verbreitung des Virus zu verhindern (Soll heißen: wasch dir regelmäßig die Hände, bleib zuhause und tätige keine Hamsterkäufe – das ist unsolidarisch).

Doch gleichzeitig bietet uns diese einmalige Ausnahmesituation auch die Möglichkeit zur Veränderung.

Wir sollten uns deshalb überlegen, was in unserem Leben wirklich von Bedeutung ist, an welcher Abzweigung wir in den letzten Jahren vielleicht falsch abgebogen sind und was wir daraus lernen können.

Wir sollten uns Gedanken darüber machen, wie es mit unser Gesellschaft in Zukunft weitergehen soll. Ob wir nach der Krise genauso weitermachen wollen oder ob die Zeit reif ist für ein neues Politiksystem, nachhaltigere Wirtschaftsmodelle und verantwortungsbewusstere Leitfiguren.

Und vor allem sollten wir uns wieder mehr auf die grundlegenden menschlichen Werte besinnen: Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Liebe.
Zusammen sind wir stark. Und zusammen können wir diese Krise schaffen.

Falls dir dieser Artikel gefallen hat, schicke ihn an deine Familie/Freunde und teile ihn auf Facebook. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir die Krise nutzen und die Welt zu einem besseren Ort machen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Bücher, Videos, Beiträge und Menschen, die mich zu diesem Artikel inspiriert haben:

5 gute Gewohnheiten, um dein Leben zu verändern

In diesem Artikel werde ich dir 5 Gewohnheiten erklären, die dein Leben positiv verändern werden.

Und nein, es handelt sich hierbei nicht um Dinge wie „mache täglich Sport“ oder „stehe früher auf“. Diese Gewohnheiten können zwar nützlich sein, sind aber schon ein bisschen ausgelutscht.

Die 5 Gewohnheiten aus diesem Artikel sind kaum bekannt. Doch sie werden alle deine Lebensbereiche positiv beeinflussen.

Diese 5 Gewohnheiten haben übrigens auch mir sehr dabei geholfen, gelassener, erfolgreicher und ein bisschen glücklicher zu werden. Vor allem die fünfte Gewohnheit hat mein Leben stark verändert.

Lass uns anfangen.

Diesen Artikel gibt es auch als Video:

1. Fokussiere dich auf den Prozess

Es scheint zuerst logisch: Je mehr Energie und Zeit du in etwas investierst, desto mehr willst du, dass die Sache klappt:

  • Wenn du Diät machst, willst du abnehmen.
  • Wenn du dich bei einer Online-Dating-Plattform anmeldest, willst du auf Dates gehen.
  • Wenn du regelmäßig meditierst, willst du innerlich ruhiger und gelassener werden.
  • Wenn du gute Arbeit machst, willst du dafür belohnt werden (mehr Gehalt, Anerkennung von den Kollegen, etc.).

Doch dieser Fokus auf das Endresultat führt früher oder später zu Frustration, Selbstzweifeln und Motivationslosigkeit.

In einer perfekten Welt würden sich unsere Anstrengungen sofort in den Resultaten widerspiegeln. Doch wir leben nicht in einer perfekten Welt.

Deine Anstrengungen zeigen sich nicht immer in den Ergebnissen. Und deshalb solltest du ab jetzt prozessorientiert denken.

Statt immer nur das Endergebnis im Auge zu behalten, konzentriere dich ganz auf den Prozess. Konzentriere dich also darauf, die Dinge zu tun, die dich deinem Ziel näher bringen. Denn egal, wie du dich anstellst, du kannst das Ergebnis nicht kontrollieren. Ob etwas funktioniert oder du Erfolg hast, hängt von vielen Faktoren ab, die außerhalb deines Einflusses liegen.

Nehmen wir an, dass du einen Partner finden möchtest. Dich auf den Prozess zu fokussieren, würde hier bedeuten, regelmäßig neue Menschen kennenzulernen, dich besser zu kleiden, Komplimente zu machen, nach einem Date zu fragen, etc. Diese Dinge stehen in deiner Macht. Alles andere jedoch nicht. Denn ob du nun den Richtigen oder die Richtige kennenlernst, kannst du letztlich nicht kontrollieren.

Oder nehmen wir an, du hast eine Prüfung. Du kannst dir vornehmen, im Unterricht mitzuschreiben und aufzupassen, jeden Tag zuhause das Unterrichtsmaterial durchzugehen und dich frühzeitig auf die Klausur vorzubereiten. Ob du dann letztendlich die Klausur bestehst oder nicht, liegt außerhalb deiner Kontrolle.

Wenn du dich auf den Prozess fokussierst, kannst du zufrieden und selbstbewusst sein, selbst wenn du nicht die gewünschten Ergebnisse erreichst.

Wenn du dich jedoch nur auf die Ergebnisse fokussierst, wirst du zu einem Spielball von Umständen, die du nicht kontrollieren kannst.

2. Hinterfrage deine Gedanken

Wir haben im Durchschnitt zwischen 50.000 und 60.000 Gedanken pro Tag. Und laut der modernen Psychologie scheint ein Großteil davon ziemlicher Bullshit zu sein.

Viele unserer tagtäglichen Gedanken sind Sorgen, Selbstzweifel oder Selbstkritik.

Und das Beste: Die meisten dieser Gedanken sind noch nicht mal neu. Es sind immer wieder die gleichen negativen Gedanken, mit denen wir uns tagein, tagaus beschäftigen.

Leider kannst du nicht alle deine negativen Gedanken loswerden. Gedanken sprudeln aus dir empor, wie Wasser aus einem Springbrunnen.

Was du jedoch tun kannst (und solltest), ist deine Gedanken zu hinterfragen. Denn viele deiner negativen Gedanken sind völlig irrational und übertrieben:

  • Nur weil dein Partner gestern Abend sauer auf dich war, heißt das nicht sofort, dass er dich verlassen wird und du den Rest deiner Tage einsam und alleine verbringen wirst.
  • Nur weil du letztens einen Fehler begangen hast, heißt das nicht, dass du ein kompletter Versager bist und nichts richtig machst.
  • Nur weil du seit letztem Jahr 3 Kilo zugenommen hast, bist du nicht faul, undiszipliniert und unattraktiv.

Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, deine Gedanken zu hinterfragen, wirst du feststellen, dass sie häufig wenig Sinn ergeben. Und je bewusster du mit deinen Gedanken umgehst, desto besser wirst du dich fühlen und desto besser wird dein Selbstbild.

Falls du oft mit negativen Gedanken, Sorgen und Selbstzweifeln zu kämpfen hast, mach bei meinem kostenlosen online Seminar mit. Darin erfährst du 3 Methoden, um deine negativen Gedanken zu transformieren:

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3. Fange an, bevor du dich bereit fühlst

Vermutlich gibt es etwas, das du in deinem Leben verändern willst:

  • Früher aufstehen und morgens Sport machen.
  • Täglich 15 Minuten meditieren.
  • Eine ungesunde Beziehung beenden.
  • Mit dem Rauchen aufhören (oder Zocken oder Trinken).
  • Deinen Job wechseln.

Egal, was du verändern oder anfangen möchtest: In 99% der Fälle gibt es dafür keinen richtigen Moment.

Warum?

Weil wir uns nie dazu bereit fühlen, etwas zu tun, was uns Angst macht, was herausfordernd ist oder was eine große Veränderung mit sich bringt.

Ich weiß, wahrscheinlich fallen dir zig Gründe ein, warum jetzt nicht der richtige Moment für eine Veränderung ist. Ich fühle mich noch nicht bereit. Ich habe gerade zu viel Stress. Ich muss erst noch mehr über das Thema lesen. Ich fange nächsten Monat an, da stehen die Sterne günstiger.

Dein Verstand ist ein Meister darin, Ausreden zu finden und dein Verhalten zu rationalisieren.

Mach es dir deshalb zu Gewohnheit, anzufangen, bevor du dich bereit fühlst.

Denn Mut, Motivation und neue Fähigkeiten erhältst du, nachdem du angefangen hast, nicht davor. Höre also auf, noch länger zu warten. Der richtige Moment wird nicht kommen.

4. Setz dir weniger Ziele

Die meisten Motivations-Experten und Selbsthilfe-Gurus raten dir dazu, in allen großen Lebensbereichen Ziele zu setzen. Dabei ist dies kontraproduktiv.

Eine der größten Gefahren für das Erreichen deines Zieles sind paradoxerweise deine anderen Ziele. Lass mich das erklären.

Du hast pro Tag nur begrenzte Zeit, Energie und Willenskraft. Je mehr Ziele du gleichzeitig verfolgst, desto weniger Zeit, Energie und Willenskraft hast du für jedes einzelne Ziel. Und desto weniger wahrscheinlicher wird es, dass du deine Ziele auch wirklich erreichst.

Psychologen sprechen bei diesem Phänomen auch vom Ziel-Wettbewerb.

Das Problem ist, dass wir, wenn wir uns neue Ziele setzen, zuerst unheimlich motiviert sind und uns völlig selbst überschätzen:

Wir malen uns aus, wie wir täglich um 5 Uhr aufstehen, um Sport zu machen, danach 15 Minuten meditieren, kalt duschen und gesund frühstücken. Nach getaner Arbeit gehen wir dann noch hoch motiviert zum Spanischkurs und abends lesen wir noch eine Stunde, um uns weiterzubilden. Und am Wochenende arbeiten wir natürlich noch an unserem neuesten Start-Up, dass die Welt verändern wird.

Ich denke, ich muss hier nicht erwähnen, dass diese Vorstellung ein Märchen ist.

Die Wahrheit ist, dass wir für die meisten unserer Ziele deutlich mehr Zeit, Energie und Willenskraft benötigen, als wir uns vorgestellt haben.

Ich lerne seit einiger Zeit Russisch (meine mittlerweile fünfte Fremdsprache). Und ich bin immer wieder überrascht darüber, wie schwer es mir fällt, ein

Mal die Woche zum Unterricht zu gehen und an einem weiteren Tag die Hausaufgaben zu machen.

Wenn wir unsere Ziele nicht erreichen, glauben wir oftmals, dass wir zu faul sind oder es einfach nicht drauf haben. Doch in den meisten Fällen haben wir uns einfach zu viel vorgenommen.

Mach es dir deshalb zu Gewohnheit, dir immer nur ein neues Ziel zu setzen. Zum Beispiel morgens 10 Minuten zu meditieren. Oder zwei Mal die Woche zum Sport zu gehen. Oder jeden Tag für 10 Minuten sozial zu sein und mit anderen Menschen zu sprechen.

Sobald du dein Ziel erreichst hast oder die Gewohnheit entwickelt hast, die dich zu deinem Ziel führt, kannst du dir ein neues Ziel setzen. Aber nicht vorher!

Es geht nicht darum, fünf neue Ziele auf einmal zu erreichen (und dann zwangsweise zu scheitern). Sondern ganz bewusst zu entscheiden, was für dich wirklich wichtig ist und dann ein einziges neues Ziel mit voller Energie und Fokus zu verfolgen.

Gute Gewohnheit #5: Mit Schmerz umgehen

Viele Menschen versuchen ihr Leben lang, jeglicher Form von Schmerz aus dem Weg zu gehen. Was letztendlich nur dazu führt, dass sie noch mehr Schmerz erleben.

Die Wahrheit ist: Egal, wie du dich anstellst, du wirst du in deinem Leben immer wieder schmerzvolle Erfahrungen machen. Trennungen, Misserfolge, Enttäuschungen, Verluste, Ablehnungen.

Mit diesen und anderen schmerzvollen Erfahrungen umzugehen, sie zu verarbeiten und aus ihnen zu lernen ist fundamental wichtig, um im Leben voranzukommen. Ansonsten drehst du dich im Kreis, wirst immer wieder vor den gleichen Problemen stehen und wirst vermutlich leiden.

Die Sache ist die: Ein gutes und erfülltes Leben bedeutet nicht, dass es frei von negativen Erlebnissen und Schmerz ist. Es bedeutet, dass du deinem Schmerz einen Sinn gibst, aus ihm lernst und ihn letztendlich nutzt, um dir ein besseres Leben zu erschaffen.

Ein bekanntes Sprichwort besagt: Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig.

Wenn du deinen Schmerz annimmst, ihn als einen Teil des Lebens akzeptierst und ihn letztendlich nutzt, um daraus zu lernen, verwandelst du ihn in etwas Positives.

Wenn du dich an deinem Schmerz aufhängst, in Selbstmitleid versinkst und dir einredest, dass nur du es so schwer hast, wirst du leiden.

Fange an, Schmerz in einem neuen Licht zu sehen. Statt ihn zu verfluchen und ihn zu vermeiden, sehe ihn als Möglichkeit des Wachstums und der Transformation.

Verändere dein Mindset und du veränderst dein Leben

Wie gut du mit Herausforderungen umgehst, was du in deinem Leben erreichst und wie viel du dir selbst zutraust, hängt von deinem Mindset ab.

Je besser dein Mindset ist, desto besser geht es dir und desto mehr wirst du in deinem Leben erreichen.

Die meisten Menschen versuchen etwas in ihrem Leben zu verändern – ihre Fitness, ihren Job, ihre Beziehungen, ihre Gewohnheiten – vergessen dabei jedoch ihr Mindset.

Dabei beginnt jede Veränderung im Innen. Erst mit einem positiven Mindset und der richtigen Einstellung bist du fähig, auch dauerhaft etwas in deinem Leben zu verändern und deine Ziele zu erreichen.

Genau aus diesem Grund habe ich auch den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, die dich in deinem Leben enorm voranbringen werden.

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Die 4 Arten der Selbstsabotage (und wie du damit aufhörst)

Es mag komisch klingen, doch oft stehen wir uns selbst im Weg.

Wir sabotieren unsere Anstrengungen, wir tun unreflektierte Dinge oder wir treffen dumme Entscheidungen. Und damit sabotieren wir uns häufig selbst.

Das Problem an Selbstsabotage ist, dass sie uns oft nicht bewusst ist.

Es ist also gut möglich, dass du dich seit langer Zeit immer wieder selbst sabotierst, ohne dass du es weißt…

Falls du das Gefühl hast, dass du nicht dein volles Potenzial nutzt oder dich im Kreis drehst bist du hier richtig.

Denn in diesem Artikel erfährst du 4 eindeutige Anzeichen dafür, dass du dich selbst sabotierst. Und wie du damit aufhörst.

Du kannst dir den Artikel auch als Video anschauen:

Selbstsabotage #1: Du hörst auf, obwohl es gut funktioniert

Eine der häufigsten Arten der Selbstsabotage: Du hörst auf etwas zu tun, obwohl es für dich gut funktioniert. Lass mich das Ganze kurz erklären, weil es ein enorm wichtiger Punkt ist.

Bewusst oder unbewusst entwickeln wir mit der Zeit Strategien und Gewohnheiten, um im Leben voranzukommen und unsere Ziele zu erreichen.

Manche dieser Strategien und Gewohnheiten funktionieren gut und bringen uns weiter, manche anderen nicht.

Das Problem ist, dass Menschen oft etwas finden, was für sie funktioniert und dann damit aufhören. Aus Langeweile. Weil es ihnen nicht schnell genug geht. Weil sie glauben, es gibt eine Abkürzung. Oder einfach so, ohne wirklichen Grund.

Nehmen wir an, du möchtest ein paar Kilos abnehmen. Also fängst du an, drei Mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen und dich gesunder zu ernähren. Du isst kaum Süßigkeiten, trinkst keinen Alkohol mehr und isst dafür viel langweiliges aber gesundes Gemüse.

Nach einem halben Jahr hast du dein Ziel erreicht. Du bist überglücklich, fühlst dich sexy und hast das Gefühl, du kannst die Welt erobern.

Aber was passiert dann?

Du hörst auf, die Dinge zu tun, die für dich funktionieren. Du gehst nicht mehr zum Sport. Du trinkst wieder mehr Alkohol. Du isst wieder mehr Süßigkeiten, Pizzas und Burger, mit extra Speck und Käse.

Schneller als du bis drei Zählen kannst, hast du die 5 kg wieder drauf. Oder vielleicht sogar ein paar mehr.

Den gleichen Fehler begehen viele Menschen in allen möglichen Lebensbereichen.

  • In ihrer Beziehung.
  • Bei ihrer Gesundheit.
  • In ihrer Karriere.
  • Bei ihren persönlichen Zielen.

Sie finden etwas, was sie voranbringt und was ihnen gut tut und hören trotzdem damit auf. Und wenn du sie fragst, warum sie damit aufgehört haben, sagen sie oft: „Ach, weiß ich gar nicht so wirklich.“

Falls es dir auch so geht: Das ist Selbstsabotage hoch drei.

Selbstsabotage #2: Prokrastination

Prokrastination kann ein großes Anzeichen für Selbstsabotage sein. Warum schreibe ich dass es ein Anzeichen sein kann und nicht ein Anzeichen ist?

Weil bis zu einem gewissen Punkt jeder Mensch prokrastiniert und faul ist.

Ich würde mich zum Beispiel als einen ziemlich disziplinierten und auch produktiven Menschen bezeichnen. Aber auch ich schaffe nicht jeden Tag all das, was ich mir vornehme. Und genau so habe ich mal Tage, wo ich faul auf meiner Couch liege, Chips esse und mir überlege, welchen Film ich mir als nächstes anschaue.

Dennoch ist Prokrastination oft ein Anzeichen für Selbstsabotage. Und zwar immer dann, wenn du sehr regelmäßig prokrastinierst, wenn du wirklich wichtige Dinge aufschiebst und dadurch Probleme bekommst oder wenn dich deine Prokrastination davon abhält, deine Potenzial zu nutzen.

Ein Beispiel:

Nehmen wir an, du nimmst dir am Wochenende vor, altes Zeug ausmisten. Aber als es dann soweit ist, kriegst du einfach den Arsch nicht hoch. Du hast die Woche viel gearbeitet, hattest viel Stress und willst einfach nur entspannen.

Ist das Selbstsabotage? Nein. Es ist einfach nur menschlich, dass du nach einer langen und stressigen Woche entspannen willst. Und unter uns: Ob du dein altes Zeug heute ausmistest oder nächste Woche, macht keinen so großen Unterschied.

Anders sieht es aus, wenn du nächste Woche ein wichtiges Bewerbungsgespräch hast und dich nicht darauf vorbereitest. Oder wenn du wichtige Deadlines bei deinem Job verpasst. Oder wenn du jeden Tag mehrere Stunden auf Youtube oder Social Media verplemperst, anstatt an deinen Zielen zu arbeiten. In solchen Fällen ist deine Prokrastination eine ganz klare Form der Selbstsabotage.

Wenn du bei wichtigen Dingen oder so häufig prokrastinierst, dass du nicht vorankommst, sabotierst du dich selbst.

Wie du damit aufhörst, erfährst du hier: Selbstmotivation

Selbstsabotage #3: Das Hochstapler-Syndrom

Das Hochstapler-Syndrom beschreibt das Gefühl, dass du etwas nicht verdient hast.

Vielleicht wurdest du vor kurzem befördert. Oder du hast einen tollen Partner gefunden. Oder du hast abgenommen. Oder du bist momentan einfach nur grundlos glücklich.

Wenn du unter dem Hochstapler-Syndrom leidest, gönnst du dir deinen Erfolg und dein Glück nicht. Du fühlst dich wie ein Verräter, weil es dir gut geht und du etwas geschafft hast. Es ist gut möglich, dass du dich auch schuldig fühlst, weil es dir besser geht als deinen Freunden, deinen Geschwistern oder deinen Eltern.

Dieses Gefühl, etwas nicht verdient zu haben, führt oft zur Selbstsabotage.

Wenn du zum Beispiel glaubst, du hast die Beförderung nicht verdient, fängst du an, dumme Fehler zu machen, deine Kollegen schlecht zu behandeln oder du kommst häufig zu spät. Falls man dich darauf anspricht, spielst du die Anschuldigungen herunter oder behauptest, dass du dein Verhalten selbst nicht nachvollziehen kannst. Im schlimmsten Fall sabotierst du dich solange, bis man gezwungen ist, dich zu feuern oder dich zu versetzen.

Oder nehmen wir an, du hast einen tollen Partner gefunden. Wenn du glaubst, er/sie ist zu gut für dich und du hast das nicht verdient, fängst du an, das Ganze zu sabotieren. Du fängst immer wieder sinnlosen Streit an. Du gehst fremd. Du wirst enorm eifersüchtig. Du sabotierst die Beziehung solange, bis deinem Partner nichts anderes übrig bleibt, als die Beziehung zu beenden.

Wenn du dann die Beförderung verlierst oder dein Partner dich verlässt, denkst du dir:

„Ich wusste es doch. Ich habe das einfach nicht verdient. Dieser Job oder dieser Partner war einfach außerhalb meiner Liga.“

Das Hochstapler-Syndrom ist Selbstsabotage auf Steroiden.

Selbstsabotage 4#: Limitierende Glaubenssätze

Was hält viele Menschen davon ab, mehr aus ihrem Leben zu machen, ihre Ziele zu erreichen und ihre Träume zu verfolgen? Limitierende Glaubenssätze.

Wie sieht das bei dir aus:

  • Redest du dir oft ein, dass du etwas nicht schaffst oder etwas nicht kannst?
  • Gibt es Dinge, die du noch gar nicht probiert hast und dir trotzdem sagst, dass du sie nicht kannst?
  • Probierst du Dinge oft halbherzig aus, scheiterst dann und behauptest, dass du es einfach nicht drauf hast?
  • Denkst du oft in Extremen („Schwarz-Weiß-Denken„)?

Dann mach dir bewusst, dass das Selbstsabotage ist.

Zu behaupten, dass du etwas nicht kannst, ohne es probiert zu haben oder Dinge immer nur halbherzig auszuprobieren, ist nicht fair. Du betrügst dich selbst und gibst dir noch nicht mal die Möglichkeit, etwas Neues zu lernen und deine Ziele zu erreichen.

Ich bin keiner von denen, die behaupten, dass wir alles erreichen können. Denn das ist Blödsinn. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir viel mehr erreichen können, als wir häufig glauben.

Dafür musst dich aber anstrengen. Auf gewisse Dinge verzichten. Aus deinen Fehlern lernen. Und mehr Zeit und Energie investieren, als du vermutlich glaubst.

Doch all das wirst du nicht tun, wenn du von Anfang behauptest, dass du etwas nicht kannst oder Dinge immer nur halbherzig tust.

Wie kann man Selbstsabotage beenden?

Es sind vor allem deine negativen Gedanken, Selbstzweifel und limitierenden Glaubenssätze, mit denen du dich immer wieder selbst sabotierst.

Diese mentalen Blockaden halten dich davon ab, im Leben voranzukommen, deine Ziele zu erreichen und generell erfolgreicher zu werden.

Die Positive Nachricht: Du kannst lernen, deine mentalen und emotionalen Blockaden zu überwinden. Dass du dich bis jetzt selbst sabotiert hast bedeutet also nicht, dass du es auch in Zukunft weiter tun musst.

Vergiss nicht: Deine Vergangenheit beeinflusst dich zwar, aber sie definiert dich nicht.

Aus diesem Grund habe ich einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du 4 simple Mindsets, durch die du deine inneren Blockaden überwinden wirst und deine Selbstsabotage beendest.

Gib deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Optimistischer werden: 4 Tipps für mehr Optimismus

Optimismus hat nachweislich viele Vorteile. So haben optimistische Menschen im Durchschnitt mehr Durchhaltevermögen, sie leben länger, haben ein besseres emotionales Wohlbefinden und leiden weniger unter Stress.

Kurz gesagt: Optimismus macht im Leben Vieles einfacher und besser.

Deshalb erfährst du in diesem Artikel 4 Tipps, um optimistischer zu werden. Denn Optimismus ist erlernbar!

Lass uns aber vorher noch eine ganz wichtige Sache klären…

Gesunder vs. ungesunder Optimismus

Manche Menschen glauben, man sollte immer positiv denken und alles optimistisch sehen. Sie sind davon überzeugt, dass Optimismus immer die Lösung ist: Ganz egal, was passiert ist und ganz egal, in welcher Situation sie sind.

Doch das ist Blödsinn. Deshalb unterscheide ich zwischen gesundem und ungesunden Optimismus.

Ungesunder Optimismus bedeutet, dass du dir alles schön redest, die Realität nicht wahrhaben willst und unter Umständen deine Probleme ignorierst.

Wenn deine Beziehung zum Beispiel in einer Krise steckt und du mit deinem Partner oft streitest, geht es nicht darum, alles positiv zu sehen und dir das Ganze schön zu reden. Es geht darum, an der Beziehung zu arbeiten und die Probleme zu lösen.

Oder nehmen wir an, du willst dich für einen neuen Job bewerben. Wenn du zu optimistisch bist, dann wirst du dich nicht gut genug für dein Bewerbungsgespräch vorbereiten. Schließlich gehst du davon aus, dass du den Job sowieso bekommen wirst. Aber diese Einstellung schadet dir nur, denn sie hält dich davon ab, dich besser vorzubereiten.

Es macht keinen Sinn, immer und um jeden Preis optimistisch zu sein und alles zwanghaft positiv zu sehen.

Ich selbst bin in meinen 20ern ein paar Mal gescheitert, weil ich die Dinge zu optimistisch betrachtet habe.

Mit dem Optimismus verhält es sich wie mit vielem Anderen im Leben: Es kommt auf die richtige Anwendung an.

Weder geht es darum, alles immer positiv zu sehen, noch den Teufel immer an die Wand zu malen.

Doch haben wir überhaupt eine Wahl, wie wir die Dinge betrachten?

Kann man Optimismus lernen?

Der Begriff kognitive Umstrukturierung klingt ein bisschen sperrig. Dabei beschreibt er die menschliche Fähigkeit, anders bzw. besser zu denken.

In psychologischen Studien wurde wiederholt gezeigt, dass Menschen lernen können, ihre negativen Gedanken, limitierenden Glaubenssätze und destruktiven Selbstgespräche abzulegen.

Anders gesagt: Menschen können Optimismus lernen.

Denn Optimismus hat letztendlich viel mit unserem Fokus zu tun. Konzentrieren wir uns auf unsere Schwächen, auf die Risiken und auf unsere Misserfolge? Oder fokussieren wir uns auf unsere Stärken, auf die Chancen und auf unser Wachstum?

Letztendlich sind die Dinge per se weder gut noch schlecht. Erst unsere mentale Bewertung macht unsere Erfahrungen, Eigenschaften und Mitmenschen zu etwas Positivem oder Negativen.

Und da eine optimistische Einstellung in vielen Fällen zu mehr Lebensfreude, Motivation und Selbstbewusstsein führt, lohnt sich der Fokus auf das Positive.

Im Folgenden erfährst du deshalb 4 Wege, wie du optimistischer werden kannst, ohne die Realität aus den Augen zu verlieren.

Du kannst dir die 4 Schritte auch als Video anschauen:

Optimistischer werden #1: Keine Generalisierung

Ein ganz wichtige Regel, um ab jetzt optimistischer zu werden: generalisiere nicht.

Viele Menschen schließen von einem Fehler, einem Misserfolg oder einer Schwäche auf alles andere in ihrem Leben.

Stell dir vor, du hast ein Date. Aber das Date läuft nicht so gut und die Person meldet sich nicht mehr bei dir.

Bedeutet das jetzt, dass du den Rest deines Lebens einsam und alleine verbringen wirst, weil du nie mehr einen Partner finden wirst? Oder bedeutet es, dass dieser eine Mensch einfach nicht genug Interesse an dir hatte?

Natürlich bedeutet es Letzteres. Ersteres ist ein Denkfehler, der keinen Sinn ergibt.

Doch diesen Denkfehler – auch bekannt als Schwarz-Weiß-Denken – begehen viele Menschen in allen möglichen Lebensbereichen. Sie schließen von einem Ereignis auf alles andere:

  • Sie machen einen Fehler und reden sich dann ein, dass sie totale Versager sind.
  • Sie werden von einem Menschen kritisiert und glauben dann, dass sie völlig wertlos sind.
  • Sie scheitern in einem Bewerbungsgespräch und glauben, dass sie nie einen guten Job bekommen werden.
  • Sie haben gerade viel Stress und glauben, dass ihr ganzes Leben schlecht ist und nichts mehr einen Sinn ergibt.

Abgesehen davon, dass dir solche Generalisierungen jeglichen Optimismus rauben, sind sie schlichtweg falsch.

Nur weil dich ein Mensch nicht mag, heißt das nicht, dass dich automatisch keiner mag. Oder nur weil du einen Job nicht bekommst, heißt das nicht automatisch, dass nie einen guten Job finden wirst. Zwischen einem Ereignis und einem anderen liegt kein Zusammenhang.

Optimismus hat also viel damit zu tun, die Zusammenhänge richtig zu sehen und nicht von einem negativen Erlebnis auf ein anderes zu schließen.

Überleg mal: die meisten Menschen, die in einer glücklichen Beziehung sind, wurden schon mal von jemandem abgelehnt. Viele erfolgreiche Unternehmer sind nicht mit ihrem ersten Unternehmen erfolgreich geworden, sondern mit ihrem zweiten, dritten oder vierten. Und auch selbstbewusste Menschen machen Fehler, sagen etwas Dummes oder scheitern.

Also höre auf, die negativen Erfahrungen in deinem Leben zu generalisieren.

Optimistischer werden #2: Erwarte nicht, dass es einfach wird

Viele Menschen sind pessimistisch, negativ gestimmt oder sogar verbittert, weil sie völlig falsche Erwartungen an das Leben haben.

Sie möchten abnehmen, sich selbstständig machen, einen Partner finden oder vielleicht etwas Neues lernen und glauben, dass es einfach sein muss. Oder sie glauben, dass das Leben immer fair sein muss und andere Menschen sie immer gut behandeln sollen.

Aber die große Frage ist: Wer hat jemals gesagt, dass die Dinge einfach sind? Geschweige denn, dass das Leben fair sein muss und andere Menschen immer freundlich?

Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass du all das bekommen musst, was du dir wünschst. Genauso wenig gibt es ein Gesetz, das besagt, dass das Leben immer fair sein muss.

Was hat das mit Optimismus zu tun? Eine Menge!

Wenn du erwartest, dass die Dinge einfach sein müssen, das Leben gefälligst fair ist und deine Mitmenschen immer freundlich zu sein haben, wirst du viele Enttäuschungen erleben.

Wenn du jedoch verstehst, dass du nicht immer das bekommst, was du dir wünschst, dass du im Leben immer wieder Probleme haben wirst und dass andere Mitmenschen manchmal egoistische A*schlöcher sind, bist du darauf vorbereitet.

Statt in Selbstmitleid zu versinken und zu jammern, akzeptierst du die Umstände, wie sie sind, und versuchst, das Beste aus deiner momentanen Lage zu machen. Und genau das bedeutet letztendlich Optimismus.

Optimistischer werden #3: Fokussiere dich auf die Lösung

Viele Schmerzen, Selbstzweifel und Unsicherheiten entstehen dadurch, dass du dich auf deine Probleme, anstatt auf deren Lösung fokussierst.

Du siehst also ständig nur das, was nicht funktioniert oder was du nicht verändern kannst. Und das führt dazu, dass du in Selbstmitleid versinkst, dass du dir einredest, dass das Leben unfair ist und dass du sowieso nichts ändern kannst.

Das soll nicht heißen, dass du deine Probleme ignorieren sollst.

Wenn du finanzielle Probleme hast, deine Beziehung nicht läuft, du ungesunde Gewohnheiten pflegst oder mit anderweitigen Problemen zu kämpfen hast, verschließe nicht die Augen davor. Denn je länger du deine Probleme ignorierst, desto größer werden sie in der Regel.

Worum es jedoch geht ist, dass du dich auf die Lösung statt auf das Problem fokussierst. Mach dir also deine Probleme bewusst und frage dich dann, wie du sie lösen kannst.

  • Was kann ich tun, um mein Problem zu lösen?
  • Wer kann mir vielleicht dabei helfen?
  • Muss ich vielleicht eine neue Fähigkeit lernen oder mich verändern?
  • Wenn ich die Lösung zu meinem Problem nicht kenne: Was ist der erste Schritt, den ich tun kann?

Dich auf die Lösung statt auf das Problem zu konzentrieren, ist aus zwei Gründen wichtig.

Zum einen, weil du damit früher oder später dein Problem lösen wirst. Wenn du aktiv nach einer Lösung suchst, wirst du sie irgendwann finden.Zum anderen ist es wichtig, weil du dadurch automatisch optimistischer wirst. Wenn du dich auf das Problem konzentrierst, bist du oft Spielball deiner negativen Gedanken und Gefühle. Du bist nicht aktiv und tust nichts, sondern versinkst in Selbstmitleid.

Wenn du dich aber auf die Lösung fokussierst oder zumindest versuchst, eine Lösung zu finden, handelst du proaktiv. Du übernimmst also Verantwortung und dir wird bewusst, dass du einen gewissen Einfluss hast.

Und das führt automatisch dazu, dass du optimistischer wirst und die Dinge in einem besseren Licht wahrnimmst.

Optimistischer werden #4: Realitäts-Check

Was hält dich generell davon ab, optimistischer zu werden?

Deine negativen Gedanken und limitierenden Glaubenssätze!

Wenn du dir ständig einredest, dass du etwas nicht kannst oder nicht gut genug bist, dir viele Sorgen machst und immer wieder an dir selbst zweifelst, wird das mit dem Optimismus ziemlich schwer.

Das Problem an negativen Gedanken ist, dass sie oft auf Autopilot laufen und du sie nicht hinterfragst. Du hältst deine negativen Gedanken, Selbstzweifel und Sorgen also für die Wahrheit.

Falls du optimistischer werden willst, fange an, deine negativen Gedanken und limitierenden Glaubenssätze zu hinterfragen.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, du willst etwas in deinem Leben ändern. In eine neue Stadt ziehen, dich selbstständig machen oder vielleicht eine neue Fähigkeit lernen. Und dann kommt der Gedanke: „Ich kann das nicht.“

Das führt natürlich dazu, dass dir Motivation und Mut fehlen und du es gar nicht erst ausprobierst.

Was du also tun kannst, ist diesen Gedanken zu hinterfragen. Du kannst dich zum Beispiel fragen:

  • Warum glaube ich, dass ich das nicht kann?
  • Habe ich nicht auch schon in der Vergangenheit viele Dinge geschafft?
  • Habe ich es überhaupt probiert?
  • Habe ich mir erlaubt, Fehler zu machen und daraus zu lernen?

In dem du deine Gedanken logisch hinterfragst, wirst du sehr wahrscheinlich Beispiele dafür finden, warum deine negativen Gedanken nicht wahr sind oder zumindest völlig übertrieben.

Und das hilft dir dabei, deine negativen Überzeugungen zu entkräften und optimistischer zu werden.

Entwickle ein optimistisches Mindset

Ein Mindset ist wie eine Sonnenbrille.

Wenn dein Brille bläuliche Gläser hat, siehst du alles ein bisschen blau. Wenn sie rötliche Gläser hat, siehst du alles rötlich gefärbt.

Wenn du also ein eher negatives Mindset hast, siehst du alles immer ein bisschen negativ verzerrt. Du siehst eher die Risiken als die Chancen, deine Misserfolge statt deine Erfolge, deine Schwächen statt deine Stärken.

Dabei kannst du dein Mindset ändern. Oft geht das sogar schneller, als du glaubst.

Aus diesem Grund habe ich einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, um optimistischer zu werden und die Dinge positiver zu sehen (ohne die Realität aus den Augen zu verlieren).

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Den inneren Kritiker besiegen (3 Tipps, die wirklich funktionieren)

Vermutlich kennst du deinen inneren Kritiker. Diese negative Stimme, die dich ständig kritisiert und heruntermacht.

Dein innerer Kritiker hält dich davon ab, dich selbst zu akzeptieren, deinen Zielen nachzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.

In diesem Artikel erfährst du 3 psychologisch erprobte Methoden, um deinen inneren Kritiker zum Schweigen zum bringen.

Los geht’s.

Der Artikel als Video:

Was ist der „innere Kritiker“ überhaupt?

Der innere Kritiker ist deine innere Stimme, die deine Schwächen, Misserfolge und Fehler hervorhebt, dich kritisiert und dich ständig heruntermacht.

Dein innerer Kritiker behauptet gerne, dass du nichts wert bist, dass du unattraktiv bist, dass du nichts kannst und dass du auch niemals etwas erreichen wirst.

Diese kritisierende Stimme begegnet dir in allen Lebensbereichen:

  • Im Job: „Du bist einfach nicht intelligent und fleißig genug. Du wirst niemals befördert werden, denn deine Kollegen machen sowieso alles besser.“
  • In deiner Beziehung: „Dein Partner liebt dich gar nicht wirklich, sonst würde er/sie dich anders behandeln. Du bist einfach nicht liebenswürdig. Irgendwann wird dein Partner herausfinden, wer du wirklich bist und Reißaus nehmen.“
  • Bei deinen Zielen: „Du musst gar nicht erst mit Sport anfangen. Du bist eine fette Sau und wirst es sowieso nicht schaffen, abzunehmen. Du schaffst nämlich nie etwas. Und jetzt geh in die Küche und iss eine Tafel Schokolade.“

Dein innerer Kritiker sabotiert auf deine Beziehungen, deinen Job und deine allgemeinen Vorhaben. Er raubt dir viel Lebensfreude,  ist eine der Hauptursachen für einen niedrigen Selbstwert und hindert dich daran, innere Stärke zu entwickeln.

Der innere Kritiker hat nichts mit deinem tatsächlichen Erfolg zu tun

Der innerer Kritiker führt dazu, dass du dich wertlos fühlst. Es sind Aussagen wie „Ich bin nicht gut genug“, „andere sind besser“ oder „ich kann nichts“, die dazu führen, dass du dich schlecht fühlst und ein niedriges Selbstwertgefühl hast.

Und vielleicht denkst du dir jetzt:

„Aber es stimmt nun mal! Schau dir die anderen an. Sie sind attraktiver, erfolgreicher und disziplinierter. Sie erreichen all das, was sie sich vornehmen. Ich bin einfach tatsächlich nicht so gut wie sie…“

Dann mach dir bitte Folgendes bewusst: Dein innerer Kritiker hat nichts mit deinem tatsächlichen Erfolg zu tun.

Die Wahrheit ist die: Du kannst attraktiv, erfolgreich und berühmt sein und dich trotzdem wertlos fühlen. Es gibt genug berühmte und erfolgreiche Menschen, die unter Depressionen leiden, glauben, dass sie Versager sind oder die sich sogar das Leben nehmen.

Der Grund dafür ist, dass wie du dich fühlst nicht von deinem Erfolg im Außen abhängt, sondern einzig und alleine von deinem Selbstwert. Deshalb gibt es auch genug erfolgreiche oder attraktive Menschen, die sehr unter ihrem inneren Kritiker leiden.

Dein innere Kritiker wird immer etwas finden, um dich zu kritisieren

Um deinen inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen, hilft es nicht, dass du mehr Erfolg hast, keine Fehler mehr machst, abnimmst oder disziplinierter wirst.

Denn egal, was du erreichst oder was du änderst, dein innerer Kritiker wird sicherlich etwas finden, wofür er dich heruntermachen kann. Genau das ist schließlich sein Job.

Oft machen sich Menschen dafür fertig, dass sie nicht erfolgreich sind, nicht genug geliebt werden oder zu dick sind. Daraufhin investieren sie Jahre ihrer Energie und ihrer Zeit, um mehr Geld zu verdienen, von anderen geliebt zu werden oder einen tollen Körper zu bekommen. Doch die nagende Unzufriedenheit bleibt. Schließlich findet der innere Kritiker immer wieder etwas Neues, was für ihn nicht gut genug ist oder was man hätte besser machen können.

Um deinen inneren Kritiker zu besiegen geht es nicht darum, etwas im Außen zu ändern. Sondern im Innen. Lass uns jetzt 3 Schritte sehen, wie du das schaffst.

Schritt 1: Identifiziere deine kritischen Gedanken

Es gibt sicherlich bestimmte Situationen, in denen dein innerer Kritiker besonders stark ist. Und wahrscheinlich nutzt dein innerer Kritiker auch bestimmte Worte besonders gerne (z.B. dumm, Nichtsnutz, wertlos, Loser, usw.).

Der erste Schritt, um deinen inneren Kritiker zu stoppen, ist deshalb, deine typischen selbstkritisierenden Gedanken zu erkennen.

Was sagt dir dein innerer Kritiker immer wieder? Welche Worte benutzt er? In welchen Situationen meldet er sich besonders gerne zur Wort?

Hier ein paar Beispiele:

  • Wenn es um dein Aussehen geht: „Du bist viel zu dick/alt/hässlich. Wie soll dich denn jemals jemand attraktiv finden? Schau dich doch mal an!“
  • Bezogen auf deine Leistung bei der Arbeit: „Du hast es einfach nicht so drauf wie die anderen. Die sind schlichtweg besser. Du wirst nie erfolgreich werden du Loser!“
  • Wenn du einen Fehler machst: „Du kannst ja gar nichts! Du bist so ein Nichtsnutz und einfach nur dumm.“
  • Wenn du mal faul oder unproduktiv bist: „Du bist einfach nur eine faule Sau. Aus dir wird nie was werden.“
  • Wenn deine Kinder mal Blödsinn machen oder Probleme in der Schule haben: „Du bist eine Rabenmutter/Rabenvater. Du bist wirklich eine Schande und aus deinen Kindern wird nie etwas werden.“

Merke dir, was deine typischen selbstkritisierenden Gedanken sind. Egal, ob bei der Arbeit, bezogen auf dein Aussehen, im Umgang mit anderen Menschen, bei der Erziehung deiner Kinder oder wenn du dir etwas vornimmst oder einen Fehler machst.

Sicherlich gibt es paar typische Dinge, die dein innerer Kritiker besonders gerne zu dir sagt. Die „Best of“ der Selbstkritik sozusagen.

Wenn du dir diese bewusst gemacht hast (du kannst sie auch gerne aufschreiben) geht es weiter mit Schritt 2.

Schritt 2: Antworte deinem inneren Kritiker

Die Aussagen deines inneren Kritikers entsprechen selten der Wahrheit, selbst wenn es sich für dich in den Moment so anfühlt. Es handelt sich in den allermeisten Fällen nämlich um Übertreibungen und Generalisierungen.

Nehmen wir an, du machst bei der Arbeit einen Fehler und dein Vorgesetzter weist dich darauf hin. Dein innerer Kritiker meldet sich nun:

„Ich bin so ein Nichtsnutz. Nichts mach ich richtig. Ich Idiot! Sicherlich werde ich bald gefeuert.“

Selbst wenn sich in diesem Moment diese Worte wahr anfühlen, sind sie natürlich eine völlig verzerrte Sicht der Dinge.

Nur weil du einen Fehler machst – oder mehrere – bist du noch kein Nichtsnutz. Wenn du wirklich so ein schlechter Mitarbeitet wärst, hättest du schon längst deinen Job verloren. Und sicherlich machst du auch nicht alles in deinem Leben falsch.

Das Problem ist, dass dein innerer Kritiker gerade das Kommando hat, er die Dinge unheimlich verzerrt und maßlos übertreibt. In diesen Moment kannst du nicht mehr rational denken und verlierst dich in deinen negativen Gedanken.

Mach dir deshalb bewusst, dass deine negativen Selbstgespräche völlig übertrieben sind. Und fange an, deinem inneren Kritiker rational zu antworten.

Im Folgenden 3 Beispiele.

Beispiel 1

Situation: Du streifst beim Einparken ein anderes Auto.

Innerer Kritiker: „Was für eine Scheiße! Du kannst echt gar nichts. Was bist du für ein Vollidiot. Weißt du überhaupt, wie teuer das wird?“

Rationale Antwort: „Ja, das ist jetzt blöd gelaufen. Aber letztendlich ist das nur ein kleiner Kratzer. Das kann wirklich jedem mal passieren. Und nur weil ich jetzt einen kleinen Kratzer verursacht habe, heißt das noch lange nicht, dass ich nichts kann oder ein Nichtsnutz bin.“

Beispiel 2

Situation: Dein Partner kommt gereizt von der Arbeit zurück und will nicht mit dir sprechen.

Innerer Kritiker: „Siehst du, du bist einfach nicht liebenswürdig. Sicherlich wirst du bald verlassen werden. Und weil du einfach nicht gut genug bist, wirst du einsam und alleine bleiben.“

Rationale Antwort: „Dass mein Partner gestresst und genervt ist, hat nichts mit mir zu tun. Er hat einfach einen schlechten Tag gehabt, so wie auch jeder andere mal einen schlechten Tag hat. Ich werde ihm einfach den Raum und die Zeit geben, die er braucht, um sich zu entspannen.“

Beispiel 3

Situation: Du bist auf einer Party eingeladen, wo du kaum jemanden kennst

Innerer Kritiker: „Niemand wird sich mit mir unterhalten wollen? Ich bin langweilig, unsicher und wahrscheinlich werde ich auch noch rot und sage nur Blödsinn.“

Rationale Antwort: „Es ist ganz normal, dass ich ein bisschen nervös bin. Und sicherlich gibt es den ein oder anderen, der gerne ein Gespräch mit mir führt. Schließlich bin ich ein guter Zuhörer, stelle interessante Fragen und habe auch schon einige Geschichten erlebt.“

Schritt 3: Schluss mit Perfektionismus

Machen diese Aussagen Sinn?

  • Jeder Mensch macht hin und wieder Fehler.
  • Kein Mensch ist perfekt.
  • Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen.
  • Kein Mensch ist immer glücklich, immer diszipliniert oder immer gut drauf.

Ich denke, du stimmst mir bei diesen Aussagen zu.

Aber kann es sein, dass du Perfektionismus von dir selbst erwartest? Dass du es dir nicht erlaubst, Fehler zu machen? Dass du dich für deine Schwächen verurteilst? Dass du glaubst, du musst immer motiviert, selbstbewusst oder glücklich sein?

Mit Perfektionismus fütterst und stärkst du deinen inneren Kritiker. Du setzt die Messlatte so hoch, dass dein innerer Kritiker immer etwas auszusetzen hat – ganz egal, was du erreichst oder wie sehr du dich anstrengst.

So lange du Perfektionismus von dir erwartest, wirst du deinen inneren Kritiker nicht besiegen können. Wie wäre es also, wenn du deine Erwartungen ein bisschen senkst?

Wenn du es dir erlaubst, Fehler zu machen. Wenn du deine Schwächen annimmst, anstatt dich für sie zu verurteilen. Wenn du akzeptierst, dass du auch nur ein Mensch bist.

Wenn sich dein innerer Kritiker das nächste Mal meldet, antworte ihm:

„Ich weiß, ich bin nicht perfekt. Ganz im Gegenteil, ich bin weit davon entfernt. Aber ich arbeite an mir. Ich versuche, mich zu verbessern, zu wachsen und aus meinen Fehlern zu lernen. Und das ist das Einzige, was zählt. Es geht nicht darum, wie schnell ich Fortschritte mache, sondern dass ich mich in die richtige Richtung bewege. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.“

Du bist gut, so wie du bist. Vergiss das nicht.

Die Ursache deines inneres Kritikers

Dein innerer Kritiker ist ein Resultat deiner Gedanken. Statt dir Fehler zu erlauben, deiner kritischen Stimme rational zu begegnen und prozessorientiert zu denken verlierst du dich in negativen Gedanken, Selbstzweifeln und limitierenden Glaubenssätzen.

Der entscheidende Punkt ist der: Dein Verstand ist ein unheimlich mächtiges Instrument. Wenn du lernst, besser mit deinen Gedanken umzugehen, wirst du nicht nur deinen inneren Kritiker überwinden, sondern dein Leben Stück für Stück transformieren.

Aus diesem Grund habe ich den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 Denkweisen, die dir enorm dabei helfen werden, deinen inneren Kritiker zu besiegen und ein starkes Ich zu entwickeln.

Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Wie du aufhörst, dir Sorgen zu machen (6 Tipps)

Sorgen machenIn diesem Artikel erfährst du, wie du aufhörst, dir Sorgen zu machen.

Ich werde dir 6 psychologisch erprobte Methoden erklären.

Das Beste: Diese Methoden sind einfach und wirken sofort.

Bevor es losgeht, lass uns aber noch eine wichtige Sache klären…

Sind Sorgen immer schlecht?

Was sind Sorgen? Sorgen sind negative Gedanken über die Zukunft. Du denkst also über mögliche Gefahren nach und malst dir aus, was schief gehen könnte.

Auch wenn es erst mal merkwürdig klingt: Sich Sorgen zu machen kann etwas sehr Positives sein!

Und zwar immer dann, wenn deine Sorgen dazu führen, dass du dich besser vorbereitest.

  • Du schließt eine Auslandskrankenversicherung ab bevor du in den Urlaub fährst.
  • Du gehst zu Vorsorgeuntersuchungen zum Arzt.
  • Du bereitest dich gewissenhaft auf eine Prüfung oder eine Präsentation vor.
  • Du kümmerst dich um deine Altersvorsorge.

Sich gar keine Sorgen zu machen und immer nur vom Besten auszugehen hat nichts mit einer positiven Einstellung zu tun. Es ist schlichtweg naiv.

Ein Problem entsteht, wenn du dich in deinen Sorgen verlierst oder dir Sorgen über Dinge machst, die du nicht kontrollieren kannst. Denn dann sind deine Sorgen sinnlos und führen nur dazu, dass du dich in negativen Gedanken, Selbstzweifeln und Ängsten verlierst.

Egal, wie viele Sorgen du dir machst, du kannst nicht kontrollieren, ob du deinen Job verlierst, irgendwann krank wirst, ob dein Partner dich mit deinem besten Freund betrügt oder Helene Fischer die nächste Bundeskanzlerin wird…

Diese (und viele andere) Dinge liegen außerhalb deiner Kontrolle.

Sich Sorgen zu machen löst keine Probleme

Leider haben Menschen oft die Überzeugung, dass die Dinge dadurch besser werden, wenn sie sich nur genug Sorgen machen und lang genug über etwas nachdenken. (Tipp: Das werden sie nicht.)

Wenn du etwas an einer Situation ändern kannst, dann tu es. Wenn nicht, dann hör auf, ständig darüber nachzudenken.

Mach dir deshalb bewusst, dass sich ständig Sorgen zu machen nichts verändert. Es führt nur dazu, dass du ängstlicher, verkopfter und gestresster bist.

Das Problem mit Sorgen ist: Sie sind sehr anhaftend. Wie ein Kaugummi, der an deiner Schuhsohle klebt.

Du überlegst nur kurz, wie viel du in letzter Zeit gespart hast und bevor du es merkst, malst du dir aus, wie du mittellos auf der Straße lebst und vor dem Aldi um Kleingeld bettelst…

Oder du liegst abends im Bett und denkst noch kurz über das Meeting morgen im Büro nach. Und 2 Stunden später grübelst du immer noch vor dich hin und merkst, dass es nun langsam wirklich Zeit zum Schlafen ist (wodurch du natürlich erst recht nicht einschläfst).

Bleibt eine wichtige Frage zu klären: Wie hört man auf, sich andauernd Sorgen zu machen?

Darum soll es jetzt gehen. Lies im Folgenden 6 Methoden, die sehr wirksam bei Sorgen sind.

1. Denke rational

sich sorgen machen

Typische Sorgen:

  • Du könntest an einer unheilbaren Krankheit sterben.
  • Du verbringst den Rest deines Lebens einsam und alleine.
  • Deinen Kindern passiert etwas.
  • Du könntest deinen Job verlieren und mittellos auf der Straße landen.
  • Der Urlaubsflieger nach Malle könnte irgendwo über dem Mittelmeer abstürzen.

Egal, was für Sorgen dich nachts am Einschlafen hindern oder dich tagsüber verfolgen: Sie werden sehr wahrscheinlich nicht eintreten.

Ich bin jetzt 32 Jahre alt. Und auch ich habe meine Sorgen (früher viel mehr als heute). Aber kaum etwas von dem, worüber ich mir jahrelang Sorgen gemacht habe, ist tatsächlich eingetreten.

Und selbst wenn es eingetreten ist, war es bei Weitem nicht so schlimm, wie ich es mir ausgemalt hatte.

Sorgen existieren meistens nur in unserem Kopf. Sie sind negative Gedanken auf Steroiden.

Wenn du dir das nächste Mal Sorgen machst, frage dich deshalb Folgendes:

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das wirklich eintritt?

Dadurch machst du dir bewusst, dass deine Sorgen in 99% der Fälle keine wirkliche Daseinsberechtigung haben. Und selbst wenn deine Sorgen berechtigt sind, kannst du vermutlich nichts dagegen unternehmen.

Die Erde könnte nächsten Dienstag von einem Meteoriten getroffen werden, der alles Leben auslöscht… Aber was willst du dagegen tun?

Wenn du auf eine Situation keinen Einfluss hast, machst es keinen Sinn, dir darüber Sorgen zu machen. Das macht es nämlich nicht besser. Statt dich unnötig zu sorgen solltest du loslassen.

Dazu auch ein interessanter Artikel von dem Blogger Benjamin Brückner: 10 Tipps für mehr Leichtigkeit

2. Halte eine Lösung parat

keine Sorgen machen

Die meisten deiner Sorgen wiederholen sich. Immer und immer wieder. Ja, Sorgen sind nicht nur nervig, sondern auch noch verdammt langweilig.

Was enorm gut gegen typische Sorgen hilft, ist, eine Antwort auf sie zu haben. Lass mich das erklären.

Nehmen wir zum Beispiel an, du machst dir oft Sorgen darüber, dass du deinen Job verlierst.

Diese Sorge taucht immer wieder auf und beeinträchtigt sogar deine Arbeitsleistung, weil du immer Angst davor hast, einen Fehler zu machen.

Dann überlege dir ganz genau, was du tun würdest, wenn du wirklich deinen Job verlieren würdest.

Bereit dir also eine Art Aktionsplan vor.

Wenn du dir jetzt das nächste Mal Sorgen darüber machst, dass du deinen Job verlierst, unterbrich deine Gedankenmuster:

„Ja, wenn ich meinen Job verliere wäre das blöd. Aber ich muss mir darüber keine Sorgen machen. Denn ich weiß genau, was ich dann tun würde. Ich habe ja einen Aktionsplan.“

Diese Technik ist enorm hilfreich. Denn du hast eine Art Gegenmittel auf deine Sorgen.

Selbst für große Sorgen kannst du eine „Art“ Lösung finden.

Wenn du dir zum Beispiel Sorgen darüber machst, einen geliebten Menschen zu verlieren, könntest du dir immer noch Folgendes sagen:

„Der Verlust wäre natürlich schrecklich. Aber ich weiß, dass ich irgendwie mit der Situation umgehen könnte. Außerdem gibt es noch andere Menschen in meinem Leben, die mir wichtig sind. Sie würden mir Halt geben“.

Erstell dir einen Aktionsplan für deine häufigsten Sorgen. Es wird dir helfen.

3. Der Sorgenstopp

Kummer und

Leider können wir unsere Gedanken nicht zu 100% kontrollieren. Allerdings können wir unsere Gedanken beeinflussen und in sie in eine gewisse Richtung lenken.

Wenn du das nächste Mal merkst, dass du anfängst, dir Sorgen zu machen, sage dir:

„Stopp! Ich weiß genau, wie das Ganze enden wird… Damit fangen wir heute gar nicht erst an!“

Danach ist es wichtig, dass du dich auf etwas anderes fokussiert. Denn unser Verstand kann nicht „nichts tun“. Es kann nur etwas anderes tun.

Anstatt zu erwarten, dass du dir schlagartig keine Sorgen mehr machst, gib deinem Verstand eine neue Aufgabe.

Du kannst zum Beispiel einer bestimmten Tätigkeit nachgehen:

  • Mach Sport
  • Räume die Küche auf oder koche etwas
  • Beantworte deine E-Mails
  • Schau dir einen Film an

Du kannst dich aber auch rein gedanklich auf etwas Neues fokussieren:

  • Denke an deinen letzten Urlaub
  • Zähle 3 Dinge auf, für die du dankbar bist
  • Überlege, welches Ziel du dieses Jahr erreichen willst und was du dafür tun musst
  • Denke an 3 Menschen, die dir wichtig sind und was für schöne Momente du mit ihnen erlebt hast.

Wenn all das nicht hilft, dann schreibe deine Sorgen auf (entweder auf einem Blatt Papier oder auf dem PC).

Es ist überraschend, wie viel klarer und entspannter du bist, wenn du deine Sorgen erst mal aufgeschrieben hast.

4. Erzähle jemanden von deinen Sorgen

große Sorgen

Damit ist nicht gemeint, dass du um 3 Uhr morgens betrunken an der Bar einem Wildfremden dein Herz öffnest.

Es geht viel mehr darum, einem guten Freund oder einem Familienmitglied von deinen Sorgen zu erzählen (nein, nicht um 3 Uhr morgens betrunken an der Bar).

Das hat zwei Vorteile:

Zum Einen tut es einfach unheimlich gut, über das zu sprechen, was dich belastet. Vermutlich wirst du dich schon viel besser fühlen, allein weil du über deine Sorgen sprichst. Manchmal brauchen wir einfach nur jemanden, der uns aufmerksam zuhört.

Zum anderen kann dir ein vertrauter Mensch Feedback geben. Er hat einen neutraleren Blick auf das Ganze und kann dir dabei helfen, deine Sorgen realistischer zu betrachten und einen neuen Blickwinkel zu bekommen.

Denn wie du in Punkt 1 bereits gelernt hast: Die allermeisten Sorgen sind vollkommen übertriebene und aufgeblasene Hirngespinste. Und manchmal brauchen wir nur jemanden, der uns darauf hinweist.

5. Mach Sport

Manche lieben ihn, manche hassen ihn: Sport.

Doch unabhängig von deiner Einstellung ist Sport eines der effektivsten Mittel gegen Sorgen, Stress und innere Unruhe.

So kann Sport die Symptome vieler mentaler Krankheiten verbessern. 1Außerdem können Menschen, die regelmäßig Sport machen, besser mit Stress umgehen. 2

Wenn du dich beim Sport auspowerst, befreist du deinen Kopf von quälenden Gedanken. Dabei ist es relativ egal, welcher Sportart du nachgehst. Hauptsache du bist in Bewegung und kommst auf andere Gedanken.

Warum Sport nachweislich gut tut und sogar glücklich macht, ist noch nicht ganz bewiesen.

Psychologen und Wissenschaftler vermuten, dass es an der Ausschüttung von Hormonen wie Serotonin und Botenstoffen wie Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin liegt.

6. Transformiere deine Sorgen

sorgen machen

Wie wir vorher gesehen haben, sind Sorgen negative Gedanken über die Zukunft. Du malst dir also aus, dass in Zukunft etwas nicht so läuft, wie du es gerne hättest.

  • Du verlierst deinen Job.
  • Dein Partner verlässt dich.
  • Du hast im Alter nicht genug Geld zu Verfügung.

Das Problem ist, wenn du dich in deinen Sorgen und negativen Gedanken verlierst. Denn dann glaubst du, dass deine Sorgen Fakten sind. Ich werde meinen Job verlieren. Mein Partner wird mich verlassen. Ich werde im Alter nicht genug Geld haben.

Deine Sorgen sind jedoch keine Fakten. Sie sind nur eine Möglichkeit von vielen.

Wenn du dir das nächste Mal Sorgen über etwas machst, dann denke auch ganz bewusst an eine andere Möglichkeit.

Nehmen wir an, du bist seit Langem Single und machst dir Sorgen darüber, dass du für immer alleine sein wirst. Dann stelle dir vor, wie du einen tollen Partner findest, mit dem du den Rest deines Lebens genießen wirst.

Vergiss nicht: Wir sprechen hier über die Zukunft. Keiner weiß, was passieren wird.

Nur weil bis jetzt Vieles in deinem Leben schief gelaufen ist und du deine Ziele nicht erreicht hast, heißt das nicht, dass es immer so sein wird.

Statt dir immer nur das Schlimmste auszumalen, stelle dir auch ein positives Ergebnis vor.

Packe deine Sorgen an der Wurzel

Glaubenssätze beeinflussen unser Leben enorm. Das Problem ist, dass sie uns oft nicht bewusst sind. Unsere Glaubenssätze steuern uns wie eine Art unsichtbare Kraft.

So entstehen auch viele Sorgen durch alte Glaubenssätze, wie: Ich bin nicht gut genug, das werde ich nie schaffen oder ich kann sowieso nichts verändern.

In dem du dir alte Glaubenssätze bewusst machst, kannst du auch viele Sorgen auflösen.

Aus diesem Grund habe ich den Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du, wie du dir alte Glaubenssätze bewusst machst und neue, kraftgebende Glaubenssätze entwickelst.

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Stress abbauen: Der ultimative Leitfaden (104 Tipps)

Falls du die besten Tipps zum Thema Stress abbauen auf einen Blick haben willst, wirst du diesen Artikel lieben.

Ich habe 104 effektive und erprobte Tipps zum Stressabbau zusammengestellt.

Die Tipps sind in 6 Kategorien aufgeteilt. Dadurch behältst du den Überblick.

Los geht’s.

    1. Stress abbauen durch psychologische Tipps
    2. Soforthilfe (Stressabbau in unter 5 Minuten)
    3. Simple Gewohnheiten um Stress zu reduzieren
    4. Tipps gegen Stress im Job
    5. Durch bessere Selbstorganisation Stress vermeiden
    6. Stress abbauen durch mehr Klarheit

Stress abbauen durch psychologische Tipps

Stressabbau

Stress beginnt oft im Kopf. Wir regen uns über Kleinigkeiten auf, verlieren den Blick für das Wesentliche und malen den Teufel an die Wand.

In diesem Abschnitt findest du deshalb 19 psychologische Tipps gegen Stress.

1. Ist das in einem Jahr noch wichtig?

Oft stressen wir uns wegen Kleinigkeiten. Wenn du das nächste Mal gestresst bist, frage dich Folgendes:

„Ist das in einem Jahr noch wichtig?“

In 99% der Fälle ist die Antwort Nein.

2. Gib deinem inneren Pessimisten einen Namen

Jeder hat eine Stimme in seinem Kopf, die zweifelt, sich Sorgen macht und kritisiert. Gib dieser Stimme einen Namen. Klaus, Hermine, Jenny, irgendeinen.

Dadurch machst du dir bewusst, dass diese Stimme nicht du bist. Und das ist enorm hilfreich.

3. Positive Selbstgespräche

Die meisten unser Selbstgespräche sind negativ. Übe dich deshalb darin, ganz bewusst positiv mit dir zu reden.

  • Ich werde das schon schaffen.
  • Ich habe die Kraft, um auch diese Situation zu überstehen.
  • Jeder macht mal Fehler. Daraus lernt man.

Positive Selbstgespräche können beim Stressabbau enorm helfen.

4. Die mentale Hängematte

Du bist gestresst?

Dann stell dir vor, du liegst in einer Hängematte unter einer Palme und schlürfst gerade einen Caipirinha, während die glutrote Sonne in das Meer eintaucht.

Denke 30 Sekunden an das Bild und du bist entspannter. Versprochen.

5. Auch das wird vorübergehen

Die Wahrheit ist: Nichts ist für immer. Wenn du das nächste Mal gestresst bist, sag dir selbst: Auch das wird vorübergehen.

6. Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst

In diesem Video erkläre ich diesen Punkt:

7. Was ist das schlimmste Szenario?

Male dir ganz bewusst aus, was das Schlimmste ist, das passieren könnte. In den meisten Fällen ist das schlimmste Szenario nämlich gar nicht schlimm.

Diese Methode hat mir übrigens den Mut gegeben, mein Studium abzubrechen und mich mit dieser Seite selbstständig zu machen.

8. Vogelperspektive

In stressigen Situation verlieren wir oft den Überblick darüber, was wirklich von Bedeutung ist. Betrachte deine momentane Lage aus der Vogelperspektive.

Geht es dir wirklich so schlecht? Vermutlich nicht.

9. Weniger Erwartungen

Einer der Hauptgründe für Stress sind hohe Erwartungen an uns selbst. Mach dir bewusst, dass du nicht perfekt sein musst. Genauso wenig musst du all deine Ziele erreichen, bevor du glücklich sein kannst.

10. Du musst gar nichts

Oft sind wir gestresst, weil wir eine Menge „muss“ in unserem Kopf haben:

  • Ich muss erfolgreich sein.
  • Ich muss abnehmen.
  • Ich muss einen Partner finden.

Um Stress abzubauen, ersetze „Ich muss“ durch „Ich möchte“.

11. Bleib positiv

Jede noch so negative Situation hat etwas Positives. In dem du dich fragst, was du aus der Situation lernen kannst, behältst du deinen Fokus auf dem Positiven. Mehr dazu hier: Positiv denken lernen

12. Höre auf, davonzurennen

Zwischen dir und deinen Träumen liegt vermutlich Angst. Stell dich dieser Angst. Es ist eine der befreiendsten Erfahrungen, die du machen kannst.

13. Stress verstehen

Warum bist du eigentlich gestresst? Deinen Stress besser zu verstehen wird dir helfen, entspannter zu werden.

Mehr dazu findest du in diesem Artikel meiner Bloggerkollegin Fräulein Stressfrei: Stressursachen

14. Ich kann das (noch) nicht

Bist du gestresst, weil es etwas gibt, das du nicht kannst?

Die Wahrheit ist, dass du mit genug Zeit und Energie (fast) alles lernen kannst.

Mach dir das bewusst, in dem du deine Selbstgespräche änderst:

Ich kann das nicht –> Ich kann das noch nicht.

15. Sei stolz auf deine Erfolge

Oft sehen wir nur all das, was wir nicht können, nicht haben und nicht erreicht haben. Feier deshalb deine Erfolge. Du bist schon weit gekommen.

16. Hab deine eigene Definition von Erfolg

Bist du oft unter Stress, weil du erfolgreich sein möchtest? Dann definiere zuerst mal Erfolg für dich.

Ohne eine klare Definition von Erfolg wirst du nämlich nie erfolgreich sein, weil es immer jemanden geben wird, der mehr erreicht hat als du.

17. Was fühlst du?

Wie fühlt sich dein Stress an? Ist es Angst? Nervosität? Wut? Das Gefühl, gleich zusammenzubrechen? Dein Gefühl zu identifizieren wird dir dabei helfen, Stress abzubauen.

18. Gedankenstopp

Du kannst deine Gedanken nicht zu 100% kontrollieren. Aber du kannst sie beeinflussen. Wenn du das nächste Mal anfängst, dich mental zu stressen, sage:

„Stopp! Wir werden nicht in diese Richtung weitergehen.“

(Am Besten du benutzt den Namen deines Pessimisten aus Tipp #2).

19. Fokus

Mach dir all die Dinge in deinem Leben bewusst, die gut sind. Wenn dir nichts einfällt, überlege nochmal.

Stress ist in den meisten Fällen selbstgemacht. Zweifel, negative Gedanken, unnötige Sorgen und Ängste führen alle dazu, dass du gestresst bist.

Aus diesem Grund habe ich den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 einfache Methoden, um besser mit deinen Gedanken umzugehen. Das wird dir enorm dabei helfen, Stress abzubauen.

Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Soforthilfe (Stressabbau in unter 5 Minuten)

Stress reduzieren

Du bist gerade unheimlich gestresst und in deinem Kopf ist mehr los als in einem Ikea am Samstag-Vormittag?

Dann wirst du die Folgenden Anti-Stress-Quickies lieben. Diese Tipps werden dir dabei helfen, deinen Stress zu reduzieren – und zwar schnell!

Los geht’s.

(Auch sehr gut zu diesem Thema: Diese 20 Entspanungstipps von meinem Bloggerkollegen Burkhard Heidenberger.)

20. Zähle 3 Dinge auf, die du…

… siehst, hörst und spürst. Das wird dich automatisch entspannen.

Keine Sorge, ich warte solange auf dich.

Übrigens: Mit spüren sind Dinge gemeint wie den Boden an deinen Füßen, die Hose an deinen Beinen, den Wind auf deiner Haut, usw.

21. Nimm ein heißes Bad

Selbsterklärend, oder?

22. Tief durchatmen

Du kannst nicht tief durchatmen und gleichzeitig gestresst sein (genauso wie du nicht mit offenen Augen niesen kannst).

Nimm also 3 tiefe Atemzüge und dein Stress wird sich schneller auflösen als eine Hollywood-Ehe.

23. Denke an einen geliebten Menschen

Du bist gerade in einer unheimlichen stressigen Situation? Denke an einen geliebten Menschen und daran, wie wichtig er dir ist. Du wirst dich automatisch beruhigen.

24. Umarme jemanden

Wenn du gestresst bist, umarme jemanden innig. Bei Umarmungen schütten wir nämlich das Hormon Oxytocin aus. Und Oxytocin baut Stress ab.

25. Lass dich massieren

Durch kaum etwas kannst du Stress besser abbauen als durch eine Massage. Es müssen auch nicht gleich 2 Stunden sein. 10 Minuten reichen oft schon.

26. Habe Sex

Stress kann ein Lustkiller sein. Doch die Gleichung funktioniert auch andersherum!

Sex baut nämlich nachweislich Stress ab.3 Abgesehen davon macht es Spaß (zumindest meistens).

27. Tue Schritt 24, 25 und 26 nacheinander

28. Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet, voll und ganz bei der Sache zu sein (nein, es geht nicht mehr um Sex.)

Wenn du zum Beispiel Kaffee trinkst, trinke nur deinen Kaffee.

Rieche ihn. Spüre die warme Tasse an deinen Händen. Nimm alle Geschmacksnoten in deinem Mund war. Spüre, wie er deinen Hals hinunter fließt.

Wenn du gestresst bist, tue die Dinge achtsam. Das hilft enorm.

29. Spazierengehen

Ein kleiner Spaziergang entspannt und du brauchst dafür nur 10 Minuten. Am besten du bist dabei in der Natur.

Ich gehe abends oft 10 Minuten spazieren bevor ich ins Bett gehe. Mir hilft es gut, um abzuschalten.

30. Progressive Muskelentspannung

Spanne nach und nach all deine Muskeln an:

  • Füße
  • Beine
  • Gesäß
  • Rücken
  • Brust
  • Schulter
  • Arme Hände
  • Hals
  • Gesicht

Halte die Spannung für 5 bis 10 Sekunden. Und dann las schlagartig los.

Du kannst diese Übung gerne wiederholen. Bis du völlig entspannt bist (oder nicht mehr kannst).

31. Sei dankbar

Dankbarkeit macht nachweislich glücklich.4

Mach die Augen zu und zähle 3 Dinge auf, für die du dankbar bist.

Wenn dir nichts einfällt, überlege nochmal. Solange, bis dir was einfällt.

32. Beobachte dich beim Atmen

Spüre, wie du ein- und ausatmest. Spüre die Luft, an deinen Nasenflügeln. Spüre, wie sich deine Lungen füllen und wieder leeren. Spüre, wie sich mit jedem Atemzug dein Brustkorb anhebt.

Beobachte dich selbst beim Atmen. Mit jedem Atemzug wird dein Stress weniger.

33. Spüre deine Füße auf dem Boden

Egal, ob du gerade genervt in der Schlange stehst oder gestresst im Büro sitzt: Spüre den Boden unter deinen Füßen.

Konzentriere dich ganz auf das Gefühl, dass du in deinen Füßen spürst.

Entspannend, oder?

34. Streichle dich selbst

Berührungen von geliebten Menschen entspannen uns. Leider sind wir nicht immer von einem ein geliebten Menschen umgeben.

Doch das macht nichts.

Denn auch dich selbst zu streicheln kann sehr gut helfen, um Stress abzubauen.

Streichle deine Hände, Arme, Schulter und Beine. Du kannst dich gerne auch woanders streicheln, dann aber bitte an einem Ort, wo dich keiner sieht…

35. Singe

Mach dein Lieblingslied an und singe mit. Am besten zuhause oder im Auto, so dass dir keiner zuhören muss…

36. Tanze

Mach dein Lieblingslied an und tanze dazu. Aber bitte nicht im Auto.

37. Aromatherapie.

Studien haben gezeigt, dass gewisse Düfte Stresshormone im Körper reduzieren können.5

Wenn du gestresst bist, benutze Duftöle, Duftkerzen oder Räucherstäbchen für einen entspannenden Duft.

38. Lächle

Dir ist gerade überhaupt nicht zum Lachen? Egal!

Selbst wenn dein Lächeln nicht echt ist, fühlst du dich dadurch besser.6

39. Sport

Unbedingt abzunehmen und Sport zu machen führt bei vielen Menschen zu Stress.

Doch in Wahrheit ist Sport einer der besten Wege, um Stress abzubauen.

Beim Sport schüttet unser Körper nämlich Botenstoffe wie Adrenalin, Dopamin, und Noradrenalin aus. Diese helfen uns, besser mit Stress umzugehen.

Fitnesstraining und Joggen hilft zum Beispiel nachweislich dabei, besser mit negativen Emotionen umzugehen.7

Lies auch: Tipps zum Senken des Cortisolspiegels

40. Aggressionen abbauen

Ein bisschen Joggen, Fahrradfahren oder Gewichte heben reicht dir nicht aus? Dann probiere es mal mit Boxen.

Es kann unheimlich gut tun, mal alle angestauten Aggressionen und die ganze Wut an einem Boxsack auszulassen.

41. Mach alles langsamer

Du bist gerade super gestresst? Dann mach für 1 Minute die Dinge langsamer, fast wie in Zeitlupe. Ob du dir gerade einen Kaffee kochst, im Stau stehst oder im Büro bist.

Simple Gewohnheiten, um Stress zu reduzieren

Stress vermeiden

Das, was du regelmüßig tust (oder nicht tust), hat einen großen Einfluss auf dein Stresslevel. Im Folgenden erfährst du deshalb simple Gewohnheiten für mehr Gelassenheit (und weniger Stress).

42. Nutze das Wochenende, um abzuschalten

Vermeiden jegliche Form von Freizeitstress am Wochenende. Nutze das Wochenende stattdessen, um abzuschalten und deine Akkus wieder aufzuladen.

Das heißt: Tu am Wochenende nur Dinge, auf die du wirklich Lust hast. Und falls das aus Zeitgründen nicht möglich ist, dann nutze wenigstens den Sonntag, um komplett abzuschalten.

43. Geh deinem Hobby nach

Ein Hobby ist etwas, das du tust, einfach weil du Lust darauf hast. Bei mir ist es zum Beispiel das Mountainbiken.

In unserer modernen „Ich habe keine Zeit“-Gesellschaft haben viele Menschen gar kein Hobby mehr. Dabei eignet sich ein Hobby super, um Spaß zu haben und Stress abzubauen.

44. Smartphone die erste Stunde des Tages aus lassen

Versuche mal, dein Smartphone die ersten 60 Minuten des Tages auszulassen. Du wirst überrascht sein, wie viel entspannter du bist.

45. Smartphone auf Flugmodus

Dein Smartphone ist eine riesige Ablenkung und kann ein großer Stressfaktor sein. Schalte es deshalb immer mal wieder in Flugmodus (vor allem, wenn du konzentrierst einer Sache nachgehst).

Wenn ich lese, im Fitnessstudio bin oder einen Artikel wie diesen schreibe ist mein Smartphone im Flugmodus.

46. Digitaler Detox

Wann war das letzte Mal, dass du deinen Tag ohne Fernseher, Smartphone oder PC verbracht hast? Wenn es dir wie den meisten geht, erinnerst du dich daran nicht.

Ich habe vor kurzem zwei Tage ohne Fernseher, Smartphone und PC verbracht. Danach war ich tiefenentspannt.

Probiere es aus und mach mal wenigstens für einen Tag einen digitalen Detox.

47. To-do-Listen kleiner machen

Die To-do-Liste vieler Menschen ist länger als die chinesische Mauer. Um Stress zu reduzieren, solltest du deine To-do-Liste kleiner machen.

Viele Dinge erledigen sich oft von alleine oder sind gar nicht so wichtig, wie wir dachten.

48. Lies ein Buch

Ein gutes Buch zieht dich in seinen Bann und du vergisst alles andere. Das entspannt deinen Geist.

Du bist zu müde um zu lesen? Dann…

49. Schau dir einen guten Film an

Stress dich aber nicht bei der Auswahl…

50. Meditiere

Meditation hat verdammt viele Vorteile. Ein Vorteil? Sie hilft nachweislich beim Stressabbau.8 Schon 5 Minuten am Tag machen einen Unterschied.

51. Halte ein Nickerchen

Wenn du gestresst bist und die Möglichkeit hast, halte ein kleines Nickerchen. Dich für 15 bis 20 Minuten hinzulegen entspannt – selbst wenn du es nicht schaffst, einzuschlafen.

52. Schaue (und lies) weniger Nachrichten

Nachrichten stressen dich, weil sie dir das Gefühl geben, dass wir kurz vor der nächsten Finanzkrise stehen, dein Nachbar vermutlich ein Serienmörder ist und du in spätestens in 5 Jahren deinen Job verlierst, weil du durch einen Roboter ersetzt wirst (der auch noch besser aussieht als du).

Dabei ist die Welt weitaus ungefährlicher, als sie in den Nachrichten dargestellt wird. So waren die letzten 70 Jahre im Vergleich zu der restlichen menschlichen Geschichte so gewaltlos und friedvoll wie nie zuvor.9

53. Spiele mehr

Spielen entspannt und macht Spaß. Wie wäre es mit einer Runde Monopoly? Oder „Mensch ärgere dich nicht“? Oder Schafkopf?

Ich spiele mit Freunden oft das Kartenspiel Uno. Wir amüsieren uns dabei prächtig.

54. Mach Urlaub

Du kannst nicht immer nur funktionieren. Wenn du dauerhaft gestresst bist, mach einen längeren Urlaub. Und zwar einen Urlaub, nachdem du danach keinen weiteren Urlaub brauchst…

55. Schlaf genug

In unserer Leistungsgesellschaft wird es allgemein als Stärke gesehen, wenig zu schlafen. Wer wenig schläft, ist stark, ehrgeizig und diszipliniert.

Dabei ist Schlaf eine der wichtigsten Grundlagen für mentale und körperliche Gesundheit. Achte darauf, dass du genügend schläfst, selbst wenn du früh aufstehen musst.

56. Verbringe Zeit mit deinem Haustier

Du hast ein Hund, eine Katze oder vielleicht ein Meerschweinchen? Spiele mit deinem Haustier. Es entspannt.

Du hast kein Haustier? Dann…

57. Triff dich mit einem guten Freund

Ein Gespräch mit einem guten Freund kann Wunder bewirken, um den Alltagsstress hinter dir zu lassen. Wenn ihr euch nicht treffen könnt, dann telefoniert.

58. Höre entspannende Musik

Musik kann unsere Stimmung stark beeinflussen. Entspannende Musik zu hören kann dein Stresslevel deutlich senken.

59. Mach Yoga

Yoga ist ähnlich gut für dein Stressabbau wie Meditation, aber ein bisschen dynamischer. Falls du zu einem Yoga-Kurs gehst, kannst du außerdem neue Menschen kennenlernen.

60. Iss gesund

Ohne guten Treibstoff funktioniert ein Auto nicht richtig. Genauso ist es bei uns. Essen ist unter Treibstoff. Iss gesund und du wirst dich besser fühlen.

61. Beschäftige deinen Verstand

Sudoku, Puzzle oder Rätsel beschäftigen deinen Verstand und lenken dich von Problemen und Stress ab. Ideal, um runterzukommen.

62. Ich-Zeit

Nimm dir regelmäßig Zeit nur für dich (besonders wichtig, falls du Kinder hast). 30 Minuten, ganz für dich alleine. In dieser Zeit tust du nur Dinge, auf die du wirklich Lust hast.

Tipps gegen Stress im Job

Stress im Job

Der Chef ist anstrengend. Die Kollegen nervig. Die To-do-Liste ist zu lang. Viele Menschen sind wegen ihres Jobs gestresst.

In diesem Abschnitt erfährst du deshalb effektive Tipps für den Stressabbau im Job.

Los geht’s.

63. Fange mit den wichtigsten Aufgaben an

Die wichtigsten Aufgaben sind oft die, vor denen wir uns am meisten drücken. Erledige deshalb das Wichtigste zu erst. Morgens hast du noch mehr Willenskraft und Energie. Außerdem fühlst du dich dann den ganzen Tag besser.

64. Kein Multitasking

Multitasking führt nachweislich zu mehr Stress.10 Vermeide es also. Mach immer nur eine Aufgabe auf einmal (Ja, auch wenn du eine Frau bist).

65. E-Mails nur einmal checken

Wenn möglich, checke deine E-Mails nur einmal am Tag (am besten nachmittags). Falls das nicht geht, versuche deine E-Mails nicht mehr als zwei mal am Tag zu checken. Und wenn du E-Mails beantwortest, mach in der Zeit nichts anderes (siehe den Punkt vorher).

66. Stehe 15 Minuten früher auf als nötig

Um Stress am morgen zu reduzieren, stehe 15 Minuten früher auf als nötig. Dadurch beginnst du den Tag entspannter.

67. Outfit am Tag vorher bereitlegen

Leg dir dein Outfit am Abend vorher bereit. Dadurch musst du morgens nicht überlegen, was du anziehst.

68. Simplen Arbeitsplatz

Halte deinen Arbeitsplatz so simpel und aufgeräumt wie möglich. Eine simple Angewohnheit, die dir eine Menge Stress spart.

69. Vermeide Ablenkungen

Ablenkungen schaden deiner Produktivität und können zu Stress führen. Versuche also, möglichst ablenkungsfrei zu arbeiten (Smartphone auf lautlos oder Flugmodus, sag den Kollegen, dass du Ruhe brauchst, etc.).

70. Simple Regeln

Manchmal ist es nicht leicht, von der Arbeit abzuschalten (besonders wenn du selbstständig bist). Simple Regeln können dir dabei helfen.

Zum Beispiel:

  • Keine Arbeit am Wochenende.
  • Keine E-Mails checken nach 19h.
  • Keine Arbeit außerhalb des Büros.

71. Unerledigtes aufschreiben

Bevor du deine Arbeit beendest, schreibe dir 3-5 Dinge auf, die du morgen erledigen willst. Das wird dir dabei helfen, mental besser abzuschalten und die Arbeit nicht mit nachhause zu nehmen.

72. Delegieren

Versuche, nicht alles alleine zu erledigen. Gib Tätigkeiten wo möglich an deine Kollegen/Mitarbeiter ab.

73. Ziehe Grenzen

Respektiere deine eigenen Grenzen, um nicht über dein Limit zu gehen.

  • Lehne eine neue Aufgabe ab, wenn du keine Zeit dafür hast
  • Sage dankend die Einladung auf ein Feierabendbier ab, wenn du Zeit für dich brauchst.
  • Sage Nein zur Beförderung, wenn sie mit noch mehr Arbeit verbunden ist und du schon gestresst genug bist.

74. Mittagspause

Nutze die Mittagspause, um wirklich abzuschalten. Mach eine Pause, um was zu essen (gesund), geh kurz an die frische Luft oder unterhalte dich mit deinen Kollegen (am besten nicht über Arbeit).

75. Kleine Pausen

Kleine Pausen können bei Stress Wunder wirken. Geh kurz an die frische Luft, höre dein Lieblingslied oder mach dir einen Kaffee/Tee. Erlaube dir, kurz durchzuatmen.

76. Du bist nicht unersetzlich (und das ist gut)

Das Gefühl zu haben, funktionieren zu müssen, kann zu sehr viel Druck und Stress führen. Mach dir deshalb bewusst, dass du nicht unersetzlich bist. Falls du 4 Wochen komplett flach liegen würdest, würde sicherlich jemand anderes deine Pflichten erledigen.

77. Löse Konflikte mit deinen Arbeitskollegen

Kaum etwas führt zu mehr Stress als Ärger mit den Arbeitskollegen. Falls du mit einem Kollegen einen Konflikt hast, sprich das Thema an und bemühe dich um eine Lösung. Das erfordert oft viel Mut, doch es ist erstaunlich, wie einfach sich Probleme lösen lassen, wenn man offen und ehrlich darüber spricht.

78. Wechsle deinen Job

Egal, wie du dich anstellst, dein Job stresst dich? Dann wechsle ihn! Du bist nicht der Erste und wirst auch nicht der Letzte sein, der das tut.

79. Wie viel ist dir deine Karriere wert?

Dein Job sorgt für viel Stress, aber du möchtest ihn nicht ändern, da du schon so viel in deine Karriere investiert hast? Dann frage dich, wie viel dir deine Karriere wert ist. Langfristiger Stress führt zu großen gesundheitlichen Problemen und letztendlich zum Burnout.

80. Ziehe drastische Konsequenzen

Du bist von deinem Job total ausgebrannt und kannst nicht mehr? Wenn du es dir finanziell leisten kannst, mach ein Sabbatical (also ein ganzes Jahr Auszeit). Nutze die Zeit, um dich vollkommen zu erholen und dich selbst besser kennenzulernen.

Durch Selbstorganisation Stress vermeiden

Stressbewältigung

Durch ein bisschen Planung kannst du viel Stress im Alltag vermeiden.

Deshalb erfährst du im Folgenden eine paar simple Tipps, um dich besser selbst zu organisieren.

81. Triff eine klare Entscheidung

Wäge die Vor- und Nachteile ab, frage nach Rat und gib dir genug Bedenkzeit. Doch dann triff eine klare Entscheidung und stehe dazu. Vor wichtigen Entscheidungen davonzulaufen funktioniert nicht und stresst dich nur.

82. Schreib dir auf, was du tun musst

Mach eine To-do-Liste. Das entspannt dich innerlich, weil du weißt, was zu tun ist.

83. Gib deiner To-do-Liste ein Update

Deine To-Do Liste hat ein Problem: Sie hat keinen Zeitplan. Du weißt, was du tun musst, aber nicht wann. Schreib deshalb neben deine To-dos, wann du sie tun willst. Das gibt dir Klarheit.

84. Morgen ist auch noch ein Tag

Du hast heute nicht alles erledigt, was du wolltest? Das ist vollkommen in Ordnung. Stress dich nicht. Erledige es einfach morgen (oder übermorgen).

85. Priorisiere deine Aufgaben

Nutze die bekannte Eisenhower-Matrix, um deine Aufgaben zu priorisieren:

86. Eliminiere unnötige Aufgaben

Etwas ist nicht wichtig und nicht dringlich? Streiche es von deiner Aufgabenliste.

87. Das Schlimmste zuerst

Es gibt etwas, worauf du gar keine Lust hast? Dich auf eine Prüfung vorzubereiten? Die Steuererklärung machen? Die Garage ausräumen?

Dann mach es als Erstes. Je schneller du es hinter dir hast, desto weniger stresst es dich.

88. Lass es jemand anderen machen

Bezahl jemand, damit er gewisse Dinge für dich erledigt. Oft kannst du dir für wenig Geld viel Stress sparen. Ob Steuererklärung, Wohnungsputz, Umzug oder das Design deiner Webseite.

89. Gehe 10min früher los als du musst

Das ist eine simple Angewohnheit, die dir viel Stress sparen kann.

90. Bitte um Hilfe

Du bist gerade überfordert? Du weißt etwas nicht? Bitte deine Freunde um Hilfe.

91. Höre auf, zu prokrastinieren

Wichtige Dinge vor dir herschieben sorgt für viel Stress. Höre deshalb auf, zu prokrastinieren. Hier erfährst du wie.

92. Lege deinen Perfektionismus ab

Perfektionismus kann zu enormem Stress führen (und macht dich unproduktiv). Sei also OK damit, dass etwas nur OK ist.

93. Anspannung und Entspannung

Einen Gang runterzuschalten, sich Pausen zu gönnen und mal nichts zu tun ist keine Schwäche. Im Gegenteil. Ruhephasen werden deine Leistungsfähigkeit, Kreativität und Produktivität langfristig erhöhen.

Stress abbauen durch mehr Klarheit

psychischer Stress

Eine überraschend häufige Ursache für Stress ist fehlende Klarheit. Klarheit bezogen auf unsere Gedanken, Gefühle und Entscheidungen.

In diesem letzten Abschnitt erfährst du deshalb 11 Tipps für mehr Klarheit.

94. Lerne Nein zu sagen

Stress hat oft damit zu tun, dass du deine eigenen Grenzen nicht respektierst. Lerne deshalb Nein zu sagen. Wenn du für deine Grenzen einstehst, werden dich andere mehr respektieren.

95. Lerne, deine Emotionen besser zu kontrollieren

Die meisten Menschen sind ihren Gefühlen machtlos ausgeliefert. Dabei gibt es wirksame Methoden, um besser mit negativen Emotionen umzugehen. Mehr dazu in diesem Artikel: Emotionen kontrollieren.

96. Misserfolge sind ein Teil des Wegs

Hab keine Angst davor, Fehler zu machen und zu scheitern. Misserfolge sind ein Teil des Weges. Erfolgreiche Menschen sind nicht erfolgreich, weil sie nie gescheitert sind, sondern weil sie öfter gescheitert sind und daraus gelernt haben.

97. Du kannst es nicht allen recht machen

Jeder ist gerne beliebt. Doch die Wahrheit ist, dass du es nicht jedem recht machen kannst. Sei OK damit, anderen auf den Schlips zu treten und nicht jedem zu gefallen.

98. Löse bestehende Konflikte

Konflikte mit Menschen, die dir Nahe stehen, sorgen für enorm viel Stress.

  • Verheimlichst du etwas?
  • Willst du seit Langem etwas Wichtiges ansprechen?
  • Ist es an der Zeit, einen alten Streit loszulassen?

Löse deine Konflikte mit anderen. Sonst wirst du dauerhaft gestresst sein.

99. Distanziere dich von Menschen, die dir nicht gut tun

Manchmal musst du Nein zu anderen sagen, um Ja zu dir selbst zu sagen.

100. Rede mit jemandem über deine Probleme

Friss nicht alles in dich hinein. Über deine Probleme ehrlich zu reden hilft oft schon enorm dabei, Stress zu reduzieren.

101. Übe dich in Gelassenheit

Der Gegner von Stress ist Gelassenheit. Und Gelassenheit ist etwas, das du entwickeln kannst. Zum Beispiel, in dem du deine wiederkehrenden Sorgen erkennst.

Mehr dazu hier: Gelassenheit lernen

102. Gib nicht anderen die Schuld für deine Probleme

Die Versuchung ist groß, andere Menschen für unsere Probleme und unseren Stress verantwortlich zu machen. Doch langfristig schadet es dir. Mach dir bewusst, dass du zwar nicht für alles in deinem Leben die Schuld trägst, doch dass du verantwortlich dafür bist, wie du auf Situationen reagierst.

103. Suche aktiv nach einer Lösung für deine Probleme

Höre auf, zu jammern und in Selbstmitleid zu versinken. Das bringt dich kein bisschen weiter. Versuche stattdessen, dein Problem zu lösen (selbst wenn du noch nicht weißt, wie). In dem Moment, in dem du aktiv nach einer Lösung suchst, wird es dir besser gehen.

104. Akzeptiere Stress als Teil des Lebens

Du kannst nicht immer gut drauf sein. Du kannst die Reaktionen anderer Menschen nicht kontrollieren. Nicht alles wird so verlaufen, wie du es dir wünschst. Egal, wie du dich anstellst, du kannst das Leben nicht kontrollieren. Und das ist OK. Akzeptiere, dass Stress ein Teil des Lebens ist. Genauso wie Glück, Spaß und Liebe. Ohne Nacht kein Tag.

Zusammenfassung

Das ist eine ausführliche Liste… Ich hoffe, einige der Tipps helfen dir beim Stress abbauen.

Und jetzt interessiert mich deine Meinung:

Welcher dieser Tipps hat dir am besten gefallen? Oder habe ich etwas Wichtiges vergessen?

So oder so, lass es mich in den Kommentaren wissen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Verantwortung übernehmen: Wie du aufhörst, vor deinen Problemen davonzurennen

Verantwortung übernehmenUm deine Ziele zu erreichen, selbstbestimmt zu leben und glücklich zu sein, musst du Verantwortung übernehmen.

  • Verantwortung für deine Entscheidungen.
  • Verantwortung für deine Gedanken.
  • Verantwortung für deine Misserfolge.

Das mag erst mal einschüchternd klingen. Doch letztlich ist es der Schlüssel zu einem glücklichen und freien Leben.

Wie du die volle Verantwortung für dein Leben übernimmst, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Los geht’s.

Eigenverantwortung: Was es wirklich bedeutet, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen

Eigenverantwortung

Menschen, die unglücklich sind, übernehmen in der Regel keine Verantwortung für ihr Leben.

Das heißt:

  • Sie machen andere dafür verantwortlich, dass sie unglücklich sind.
  • Statt Probleme proaktiv anzugehen, jammern sie nur und versinken in Selbstmitleid.
  • Sie glauben, dass die Umstände dafür verantwortlich sind, dass sie ihre Ziele nicht erreichen.
  • Sie sind der Meinung, dass sie in ihrem Leben nichts mehr ändern können.

All das führt dazu, dass sie anderen Menschen und den äußeren Umständen die Macht über ihr Leben geben. Genauso wie dein dreijähriges Kind.

Keine besonders gute Lebensphilosophie, wenn du mich fragst…

Menschen, die glücklich sind, sind in der Regel auch eigenverantwortlich.

Eigenverantwortung übernehmen: Wie funktioniert das?

Eigenverantwortung bedeutet, dass du für alles in deinem Leben die Verantwortung übernimmst:

  • Deine Beziehungen
  • Deine finanzielle Situation
  • Deine Gesundheit
  • Dein Glück
  • usw.

Versteh das nicht falsch. Das heißt nicht, dass du für alles in deinem Leben die Schuld trägst. Denn das tust du nicht. Jedoch trägst du die volle Verantwortung dafür, wie du auf die Situationen und Umstände in deinem Leben reagierst.

Stell dir vor, du arbeitest in einem großen Unternehmen. Das Management hat entschieden, dass Kosten gespart werden müssen. Also werden 20% aller Mitarbeiter gekündigt. Auch du.

Bist du daran schuld?

Natürlich nicht!

Aber du bist dafür verantwortlich, wie du auf die neue Situation reagierst.

  • Du kannst in Selbstmitleid versinken und dich in die Opferrolle begeben. Dann redest du dir ein, dass das Leben ungerecht ist und du so etwas nicht verdient hast, weil du ja so ein guter Mensch bist…
  • Du kannst Verantwortung übernehmen. Du akzeptierst deine neue Situation, versuchst das Beste daraus zu machen und gehst wieder auf Jobsuche.

Ich denke, ich muss dir nicht erklären, welche Einstellung dich weiter bringt und welche nicht…

Was dich davon abhält, Verantwortung zu übernehmen

Das Problem mit der Selbstverantwortung ist Folgendes: Es ist leichter, Ausreden zu finden, als die Dinge anzupacken. Es ist einfacher, zu jammern, anderen die Schuld zu geben oder zu sagen, dass man nichts ändern kann.

Verantwortung zu übernehmen impliziert deshalb, sich selbst einzugestehen, dass man nicht vollkommen ist. Dass man Fehler gemacht hat. Dass man nicht so gut, clever oder tüchtig ist, wie man gerne wäre. Und das ist erst mal schmerzhaft.

Denn solange du keine Verantwortung übernimmst, kannst du dir etwas vormachen.

  • Es ist nicht meine Schuld, dass ich dick bin. Es ist meine Veranlagung.
  • Ich kann nichts dafür, dass ich keinen Job finde! Der Arbeitsmarkt braucht einfach keine Menschen wie mich.
  • Es liegt nicht an mir, dass ich keinen Partner finde. Mit über 50 kann man einfach keinen Partner mehr finden.

Um Verantwortung zu übernehmen, musst du dir eingestehen, dass du alleine für dein Leben, deine Entscheidungen und deine Umstände verantwortlich bist.

Und wie du das schaffst, erkläre ich dir jetzt.

Verantwortung übernehmen: Die „Halt deine Schnauze und mach etwas“-Regel

Eigenverantwortung übernehmen

Jeden Tag kriege ich eine Menge E-Mails. E-Mails, in denen mir Menschen erklären, dass sie kein Selbstvertrauen haben, dass sie keinen Partner finden oder dass sie vollkommen pleite sind.

E-Mails, in denen mir Menschen schreiben, dass sie sich selbstständig machen wollen oder dass sie um die Welt reisen möchten. Und ab und an bekomme ich E-Mails, in denen mir Menschen mitteilen, dass sie Krebs haben, dass sie über Selbstmord nachdenken oder dass sie ihr Kind oder ihren Partner verloren haben.

Doch so grundverschieden all diese Geschichten auch sind, sie alle haben eines gemeinsam: Diese Menschen wollen etwas an ihrer Situation ändern.

Sie wollen ein Ziel erreichen, ein Problem lösen oder sie wollen sich besser fühlen. Und genau an dieser Stelle vermasseln es die meisten.

Alle Menschen haben Ziele. Und alle Menschen haben Probleme. Doch die wenigsten sind bereit, etwas zu tun, um ihre Situation zu ändern. Und genau das ist ihr Problem.

Anstatt Verantwortung zu übernehmen und an ihrer Situation zu arbeiten, jammern sie, beschweren sich über die Ungerechtigkeit des Lebens oder finden eine Oscar-reife Ausrede nach der anderen. .

Nein, Besserwisser Anchu Kögl behauptet nicht, dass das Leben immer einfach oder gar gerecht ist. Doch er behauptet, dass wir immer Verantwortung übernehmen können und sich dadurch unsere Situation früher oder später verbessern wird. Und genau das ist der verflixte Punkt, den so viele Menschen nicht verstehen wollen.

Es ist gut möglich, dass du gerade ein bestimmtes Problem in deinem Leben hast oder ein konkretes Ziel erreichen willst:

  • Vielleicht fühlst du dich gerade verloren und siehst keinen Sinn mehr in deinem Leben.
  • Vielleicht möchtest du dich endlich selbstständig machen, hast aber Angst davor.
  • Vielleicht möchtest du seit langem einen Partner finden, weißt aber nicht wie.
  • Vielleicht willst du einfach nur Geld sparen, um dir deine Brüste vergrößern zu lassen.

Ganz egal, was dein Problem ist oder welches Ziel du erreichen willst: Höre auf darüber zu reden, davon zu träumen, dich zu beklagen oder in Selbstmitleid zu versinken – und mach etwas. In den allermeisten Situationen ist nämlich genau das die Lösung.

Aus diesem Grund möchte ich dir die „Halt deine Schnauze und macht etwas“-Regel vorstellen. Diese Regel ist sehr simpel, aber äußerst effektiv.

Die Regel sieht vor, dass du weniger von deinen Zielen und Problemen sprichst und dafür mehr machst. Anstatt von deinem Ziel zu träumen oder über dein Problem zu jammern, überlegst du dir, was du tun kannst. Und dann tust du es.

Denn genau das bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen und raus aus der Opferrolle zu kommen.

Die „Halt deine Schnauze und mach etwas“-Regel mag dir vielleicht ein wenig rudimentär vorkommen. Doch sie funktioniert verdammt gut. Und zwar aus zwei Gründen.

1. Erst wenn du etwas unternimmst, wird sich etwas ändern

Wenn du etwas in deinem Leben verändern willst, musst du dafür etwas tun. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass je mehr du verändern willst, du umso mehr dafür tun musst.

Einige der Menschen, die ich kenne, haben verdammt viel erreicht. Ich kenne Menschen, die eine schwere Krankheit überwunden haben. Ich kenne Online-Unternehmer, die siebenstellig verdienen. Ich kenne Spitzensportler. Und ich kenne Menschen, die früher extrem schüchtern waren und nun ein bombenfestes Selbstvertrauen haben.

Sie alle haben eines gemeinsam. Sie sind Macher. Sie lassen Taten lauter sprechen als Worte. Sie haben für ihre Ziele gekämpft und sind ihre Probleme und Ängste angegangen, anstatt vor ihnen davon zu laufen.

  • Du willst abnehmen? Halt deine Schnauze und mach etwas.
  • Du willst dich selbständig machen? Halt deine Schnauze und mach etwas.
  • Du möchtest glücklicher werden? Halt deine Schnauze und mach etwas.
  • Du möchtest einen Partner finden? Halt deine Schnauze und mach etwas.
  • Du bist finanziell pleite? Halt deine Schnauze und mach etwas.

Ok, Anchu. Ich sehe deinen Punkt. Wenn ich ein Ziel habe, soll ich meine Schnauze halten und mehr machen. Das leuchtet mir ein. Aber was ist, wenn ich ein großes Problem habe oder es mir richtig dreckig geht? Wenn ich zum Beispiel eine geliebte Person verloren haben, mich nicht selbst annehmen kann oder ich eine schwere Krankheit habe?

In diesen Fällen mag die Situation komplizierter erscheinen, doch letztendlich gilt die gleiche Regel: Halt deine Schnauze und mach etwas.

Statt in Selbstmitleid zu versinken und zu jammern, schaue nach vorne. Finde heraus, was du tun kannst, um deine Situation zu verbessern. Mach eine Therapie, probiere Meditation, lerne loszulassen, verändere die Perspektive auf dich selbst.

Sicherlich gibt es Probleme und Lebensphasen, die richtig beschissen sind. Doch selbst in solchen Momenten kannst du dich fragen: Was kann ich tun, damit es mir 0,1% besser geht?

Und genau darum geht es. Weniger Selbstmitleid. Mehr Eigenverantwortung.

2. Wenn du etwas unternimmst, wird es dir besser gehen

Viele unserer negativen Gedanken und Gefühle entstehen dadurch, dass wir uns auf die äußeren Umstände fokussieren. Wir fokussieren uns zum Beispiel auf eine Krankheit, auf unsere finanziell missliche Lage, auf unser langjähriges und ungewolltes Singledasein oder darauf, dass andere erfolgreicher sind als wir.

Wir glauben, wir hätten keine Kontrolle über unsere Lage. Dadurch werden wir zum Spielball unserer negativen Gedanken, unserer Ängste und Unsicherheiten.

Was ist die Lösung? Du kennst die Antwort: Halt die Schnauze und mach etwas!

In dem Moment, in dem du anfängst, aktiv etwas zu tun, wirst du dich besser fühlen. Du gewinnst Klarheit und dein Fokus verlagert sich von dem, was du nicht kontrollieren kannst (die Umstände), auf das, was du kontrollieren kannst (deine Taten). Und diese Einstellung führt automatisch dazu, dass du Verantwortung übernimmst.

Ab und an schaue ich mir an, was meine Online-Konkurrenz so macht. Und dann sehe ich, dass einige von ihnen mehr Leser haben als ich, mehr Produkte, mehr Instagram-Fans und mehr verdienen.

Früher habe ich mich dann tagelang schlecht gefühlt. Ich habe mir dann eingeredet, dass ich nicht gut genug schreibe, dass ich zu wenig schreibe und dass ich es einfach nicht so drauf habe wie die anderen. Dann bin ich in Selbstmitleid versunken, habe gejammert oder mir eingeredet, dass die anderen einfach mehr Glück haben. Doch nichts von dem hat mich weitergebracht.

Was mach ich heute? Ich halte meine Schnauze und mach etwas.

Wenn ich sehe, was die Konkurrenz besser macht oder dass sie schneller wächst als ich, überlege ich mir, was ich konkret an meinem Schreibstil und meinem Business verbessern kann. Und in dem Moment, in dem ich anfange etwas zu tun, geht es mir besser.

Ich höre auf, mich zu vergleichen und in Selbstmitleid zu versinken. Stattdessen übernehme ich Verantwortung und konzentriere mich auf das, was ich aktiv tun kann. Und das verändert alles.

Ein konkretes Beispiel

Nehmen wir an, dass du gerade finanzielle Probleme hast. Dein Konto ist so leer wie die Staatskasse von Griechenland und du hast keinen blassen Schimmer, wie du nächsten Monat deine Miete zahlen sollst.

Du machst dir nun tierische Sorgen, beschwerst dich darüber, wie ungerecht das Leben ist oder du machst dich dafür fertig, dass du in so einer misslichen Lage bist und in deinem Leben nichts gebacken bekommst. Dann gehst du abends in die Bar und bestellst sieben Drinks, um deinen Kummer und deine Sorgen zu vergessen.

Ergebnis? Du hast am nächsten Tag noch weniger Geld, du fühlst dich noch schlechter, da verkatert, und an deiner Situation hat sich nichts geändert.

Wenden wir nun die „Halt deine Schnauze und mach etwas“-Regel an:

Du hörst auf, dich auf die Umstände zu fokussieren, und denke stattdessen darüber nach, was du machen kannst. Du überlegst, dir einen Nebenjob zu suchen, überflüssige Dinge zu verkaufen oder mehr zu sparen. Da du schnell Geld brauchst, entscheidest du dich dafür, überflüssige Dinge zu verkaufen. Und siehe da, in ein paar Tagen verdienst du ein paar Hundert Euro.

(Das ist übrigens keine Utopie. Als ich 2013 Student war, habe ich überflüssigen Krempel verkauft und in drei Wochen über 500€ verdient, womit ich mir ein One-Way-Ticket nach Brasilien gekauft habe.)

Ergebnis der Aktion? Du fühlst dich besser, weil du dich auf etwas konzentrierst, worauf du Einfluss hast und du hast Geld verdient und damit etwas an deiner prekären Lage geändert. Bam bam bam.

Aber meine Situation ist anders…

Wenn mich Menschen um Rat fragen und ich ihnen eine Lösung vorschlage, kommt oftmals folgender Einwand:

„Danke für den Tipp Anchu. Aber weißt du, meine Situation ist anders …“

Vielleicht ist dein Ziel oder dein Problem besonders kompliziert oder einzigartig. Doch du kannst immer etwas an deiner Situation ändern – und wenn es nur deine Einstellung zur Situation ist.

Ich war in meinem Leben schon vollkommen pleite. Ich steckte in einer großen Lebenskrise. Ich hatte eine schlimme Panikattacke, als ich am anderen Ende der Welt war. Ich hatte Liebeskummer, der mich fast um den Verstand gebracht hat. Ich hatte lange Zeit Erektionsstörungen. Ich habe unerwartet einen geliebten Menschen verloren.

Doch in jeder dieser Situationen habe ich etwas getan, um meine Situation zu verbessern.

Egal, was du erreichen willst, egal, was dein Problem ist: Finde heraus, was du tun kannst, um dein Ziel zu erreichen oder dein Problem zu überwinden. Und dann halt deine Schnauze und mache etwas.

Welche 4 grundlegenden Glaubenssätze dir dabei helfen werden, endlich Verantwortung zu übernehmen, erfährst du in meinem Ratgeber Mindset. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos als PDF herunterladen:

Unterbewusstsein programmieren (Anleitung + Beispiele)

UnterbewusstseinDein Unterbewusstsein hat einen enormen Einfluss auf deine Gedanken, deine Gefühle und deine Handlungen.

Es ist wie eine unsichtbare Kraft, die dich steuert. So beeinflusst dein Unterbewusstsein unter anderem dein Essverhalten, deine Beziehungen, deinen beruflichen Erfolg oder wie gut du Stress abbauen kannst.

Was die meisten Menschen nicht wissen: Wir können unser Unterbewusstsein beeinflussen.

In diesem Artikel erfährst du effektive Methoden, um dein Unterbewusstsein zu programmieren und es zu deinem besten Verbündeten zu machen.

Los geht’s.

Was ist das Unterbewusstsein überhaupt? Und wie beeinflusst es dich?

Bevor ich dir erkläre, wie du dein Unterbewusstsein programmieren kannst, lass uns kurz sehen, was dein Unterbewusstsein überhaupt ist und wie es dein Leben beeinflusst.

Dafür muss ich einen ganz kurzen Abstecher in die Psychologie machen (es ist interessant, versprochen).

Sigmund Freud gilt als Gründer der Psychoanalyse. Und abgesehen davon, dass er gerne Kokain konsumierte, war er der Erste, der auf die Bedeutung des Unterbewusstseins hinwies.

Zur Verdeutlichung seiner Theorie benutze er das heute bekannte Eisbergmodell:

Die Spitze des Eisbergs, die aus dem Wasser herausragt, ist der bewusste Teils unseres Verstandes. Dort befinden sich all die Gedanken, Gefühle und Erinnerungen, die uns bewusst sind. Doch ein Großteils des Eisbergs liegt unsichtbar unter dem Wasser – was den unbewussten Teils unseres Verstandes ausmacht. Dort speichern wir Gefühle, Erinnerungen und Triebe ab, die zu schmerzvoll sind, um sie uns bewusst zu machen. Doch obwohl wir sie nicht wahrnehmen, existieren sie und üben eine enorme Macht auf uns aus.

 unnbewusst

Obwohl das Eisbergmodell in Zusammenhang mit dem Unterbewusstsein auch heute noch oft verwendet wird, betrachten es viele moderne Psychologen skeptisch.

Die Funktion des Unterbewusstseins ist nicht, uns vor schmerzhaften Erfahrungen und düsteren Triebe zu schützen (wie Freud dachte), sondern um unseren Verstand effizienter zu machen.11

Die eigentliche Funktion des Unterbewusstseins

Jeden Tag werden wir mit unzähligen Eindrücken bombardiert und müssen Hunderte von Entscheidungen treffen. Noch bevor du aus dem Haus gehst, hast du schon unzählige Entscheidungen getroffen (oder es zumindest versucht).

„Soll ich heute lieber die schwarzen schicken Schuhe anziehen oder die braunen? Die schwarzen sind leider so unbequem… Aber die braunen passen nicht zu meinem Oberteil. Mist, ich komme schon wieder zu spät…“

Im Laufe eines Tages ist es schlichtweg unmöglich, alles bewusst wahrzunehmen, zu verarbeiten und zu entscheiden. Viele Prozesse im Gehirn finden deshalb unbewusst statt. Das heißt, dass viele unserer Gedanken, Entscheidungen und Handlungen automatisch ablaufen.

Das ist ein intelligenter Trick unseres Verstandes, um Energie und Zeit zu sparen.

Du machst dir zum Beispiel keinen großen Kopf darüber, wie du dir Schuhe bindest, wie du jemandem Hallo sagst oder wie du an der Kasse deinen Einkauf bezahlst.

Und das ist etwas Gutes.

Ich hätte zum Beispiel keine Lust, mir morgens nach dem Aufstehen ganz bewusst zu überlegen, wie ich mir einen Kaffee kochen soll. So zerknittert wie ich morgens bin, bin ich froh, dass das Ganze auf Autopilot funktioniert…

Dein Verstand speichert also viele wiederkehrende Handlungen, Gedanken und Emotionen im Unterbewusstsein ab, damit er das nächste Mal effizienter sein kann.

In vielen Fällen ist das etwas Positives. Manchmal geht das Ganze aber auch nach hinten los.

Dein Verstand weiß nämlich nicht, ob deine mentale oder emotionale Reaktion auf etwas nützlich ist oder nicht. Das heißt, dass dein Unterbewusstsein oft Gedanken und Gefühle abspeichert, die dir schaden, dich blockieren oder dich zurückhalten.

Lass mich dir das Ganze kurz erklären.

Wie dein Unterbewusstsein dein Leben beeinflusst

Stell dir vor, deine Eltern haben sich oft gestritten. Es gab eine Menge Drama, beleidigende Vorwürfe und sogar physische Gewalt. Dadurch ist es gut möglich, dass du diese Dinge unbewusst mit Liebe und Geborgenheit verbindest. Unbewusst glaubt du also, dass Drama gleich Liebe ist. Und das wiederum führt dazu, dass du immer wieder in ungesunden Beziehungen landest (ohne zu verstehen, warum).

Oder stell dir vor, dass in deinem Umfeld (Familie, Freunde, Arbeitskollegen) die meisten wenig Geld haben. Aus Neid wird oft schlecht über Geld gesprochen:

  • Reiche Leute sind oberflächlich und arrogant.
  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Um erfolgreich zu sein und viel Geld zu verdienen, muss man alles andere im Leben vernachlässigen.
  • Geld ist etwas Schlechtes.

Durch diesen ständigen Einfluss ist es wahrscheinlich, dass du unbewusst Geld mit etwas Negativem verbindest. Und das wiederum kann dazu führen, dass dein Unterbewusstsein dich sabotiert, wenn du versuchst, mehr Geld zu verdienen. Dein Unterbewusstsein möchte dich in diesem Fall nur schützen, weil es glaubt, dass Geld etwas Negatives ist.

Das waren jetzt zwei Negativ-Beispiele. Aber dein Unterbewusstsein kann dich natürlich auch unheimlich positiv beeinflussen.

Wenn du zum Beispiel unbewusst glaubst, dass Misserfolge nur Feedback sind, wirst du immer wieder aufstehen und neue Motivation finden, selbst wenn du gescheitert bist. Oder wenn du unbewusst davon überzeugt bist, dass du ein liebenswürdiger Mensch bist, wirst du mit Abneigungen und Kritik anderer viel besser umgehen.

Dein Unterbewusstsein kann also dein bester Freund oder dein größter Gegner sein. Es kann dich dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen, mehr Erfolg zu haben und glücklich zu sein. Es kann dich aber auch blockieren und dich enorm zurückhalten.

Was die meisten Menschen nicht wissen: Wir können unser Unterbewusstsein beeinflussen.

Du kannst dein Unterbewusstsein so programmieren, dass es zu deinem Verbündeten wird und dich unterstützt. Wie ein guter Freund, der dir auf die Schulter klopft, dich aufmuntert und dir sagt: „Komm, das schaffst du schon.“

Wie das geht, sehen wir jetzt.

Unterbewusstsein programmieren (4 Tipps)

Wenn es darum geht, das Unterbewusstsein zu programmieren, werden oft positive Affirmationen oder auch Visualisieren empfohlen.

Ich werde das nicht tun.

Moderne Studien haben nämlich gezeigt, dass Visualisieren oft dazu führt, dass Menschen weniger Motivation haben, um ihre Ziele auch wirklich zu verfolgen.12 Und positive Affirmationen können unter Umständen dazu führen, dass du dich noch schlechter fühlst.13

Ich behaupte nicht, dass positive Affirmationen oder Visualisieren nie funktionieren. Doch ich bin davon überzeugt, dass es bessere Methoden gibt, um dein Unterbewusstsein zu programmieren.

Und diese Methoden möchte ich dir jetzt vorstellen.

Unterbewusstsein programmieren #1: Kontrolliere deine bewussten Gedanken

UNterbewusstsein beeinflussen

Wenn du etwas immer wieder tust, dringt es mehr und mehr in dein Unterbewusstsein ein, da du für die Aufgabe nicht mehr deine volle Aufmerksamkeit brauchst.

Ein Beispiel dafür ist das Autofahren. Du schaltest, bremst, gibst Gas, setzt den Blinker, stellst den Radiosender ein oder schaust in den Rückspiegel, ohne groß darüber nachzudenken. Du tust diese Dinge unbewusst.

So ähnlich ist es auch mit deinen Gedanken. Wenn du gewissen Gedanken immer wieder nachgehst, dringen sie mehr und mehr in dein Unterbewusstsein ein.

Lass mich das erklären.

Stell dir vor, es gibt zwei Häuser, die einen Kilometer auseinander liegen. Zwischen den Häusern ist ein großes Feld, es gibt jedoch keinen Weg.

In dem einen Haus wohnt eine große Familie mit vier Kindern. Das älteste Kind ist ein 22-jähriger Mann. In dem anderen Haus wohnt auch eine Familie, diese allerdings hat nur ein Kind. Eine wunderschöne 20-jährige Tochter… (Du erahnst, worauf das Ganze hinausläuft, oder?)

Eines Tages erfährt der Sohn, dass in dem anderen Haus ein wunderschönes Mädchen wohnt. Er läuft also nachts durch das Feld, um das Mädchen heimlich zu besuchen. Die beiden unterhalten sich ein bisschen. Dann läuft der Mann den gleichen Weg durch das Feld zurück (seine Spuren waren noch zu erkennen).

Da die beiden sich gemocht haben, läuft der junge Mann regelmäßig zu dem jungen Mädchen. Da er immer wieder den gleichen Weg benutzt, entsteht ein Pfad.

Natürlich bekommen irgendwann die beiden Familien von dem frisch verliebten Pärchen mit. Also fahren die Eltern des Mädchens mit ihrem Traktor zu dem Haus des jungen Mannes, um seine Eltern kennenzulernen. Dabei fahren sie dem Trampelpfad nach, der durch den jungen Mann entstanden ist.

Die beiden Familien freunden sich an. Und von nun an verkehren sie regelmäßig zwischen den beiden Häusern. Aus dem kleinen Pfad ist nun ein richtiger Weg geworden.

Vermutlich willst du jetzt wissen, was aus dem jungen Paar geworden ist. Das kann ich dir leider nicht sagen, denn darum geht es nicht in der Geschichte.

Der eigentliche Punkt ist der Weg, der zwischen den beiden Häusern entstanden ist. Denn dein Verstand funktioniert genauso.

Wie deine Gedanken dein Unterbewusstsein programmieren

Je öfter du einen Gedanken denkst, desto stärker werden die Synaptischen Verbindungen. Das heißt, der „Weg“ dorthin wird immer besser. Je öfter du an etwas denkst, desto leichter fällt es dir – bis es irgendwann in deinem Unterbewusstsein angekommen ist.

Wenn du also regelmäßig ganz bewusst aufbauende und Mut machende Gedanken denkst, werden diese mehr und mehr in dein Unterbewusstsein eindringen.

Wahrscheinlich denkst du dir jetzt:

„Ok, das macht Sinn! Aber wie schaffe ich es, positiver zu denken oder generell bessere Gedanken zu haben? Mein Verstand verhält sich nämlich wie ein Teenager, der das erste Mal Gras geraucht hat…“

Das ist tatsächlich der schwierigere Teil der Angelegenheit. Denn leider kannst du deine Gedanken nicht zu 100% kontrollieren. Allerdings kannst du lernen, sie besser zu steuern.

Du kannst dir deine Gedanken wie einen ungehorsamen Hund vorstellen. Der Hund wird nicht immer das machen, was du willst. Aber du kannst den Hund an die Leine nehmen und ihn unter Kontrolle haben.

Genau aus diesem Grund habe ich auch den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du 4 Methoden, um deine Gedanken unter Kontrolle zu haben und dadurch dein Unterbewusstsein zu beeinflussen. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Unterbewusstsein programmieren #2: Achte auf dein Umfeld

Unterbewusstsein programmieren

Weißt du, was mit den größten Einfluss auf dein Unterbewusstsein hat?

Dein Umfeld.

Es ist uns häufig nicht bewusst, doch kaum etwas beeinflusst unsere Entscheidungen, Werte und Glaubenssätze mehr als unser Umfeld. Es wurde mittlerweile sogar nachgewiesen, dass unsere Umgebung einen Einfluss auf unsere Gene hat.14

Was du erreichst, wie glücklich du bist und wie viel Erfolg du hast, hängt vor allem von deinem Umfeld ab.

Im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung gibt es die weit verbreitete Aussage, dass du der Durchschnitt der 5 Menschen bist, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Doch wenn ich über Umfeld spreche, beziehe ich mich nicht nur auf die Menschen, mit denen du Zeit verbringst.

Ich beziehe mich damit auf alles, was dich umgibt bzw. was du konsumierst:

  • Die Bücher, die du liest (und Filme, die du anschaust)
  • Die Orte, an denen du dich aufhältst
  • Die Reize, denen du ausgesetzt bist
  • Das Essen, das du isst

Falls du zum Beispiel Raucher bist, Übergewicht hast oder häufig prokrastinierst, glaubst du vermutlich, dass du zu wenig Selbstdisziplin hast. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit viel Selbstdisziplin keine übermenschliche Willenskraft haben. Sie sind schlichtweg viel besser darin, all die Situationen zu umgehen, in denen sie ihre Willenskraft brauchen. Anders gesagt: Sie wählen ein Umfeld, in denen es ihnen leicht fällt, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wenn du zuhause eine Menge Schokolade, Chips und Kekse hast, fällt es dir verdammt schwer (lies: unmöglich) dich nicht daran zu vergreifen. Wenn du jedoch zuhause erst gar keine ungesunden Lebensmittel hast, kommst du auch gar nicht erst in Versuchung.

Alles, was dich umgibt – Menschen, Informationen, Nahrungsmittel – beeinflusst dein Verhalten, deine Entscheidungen und deine Glaubenssätze. Und damit auch dein Unterbewusstsein.

Falls du also dein Unterbewusstsein programmieren willst, achte auf dein Umfeld.

Umgib dich mit Menschen, Orten, Reizen, Informationen und Lebensmitteln, die dir gut tun und dich in deiner Entwicklung unterstützen.

Unterbewusstsein programmieren #3: Frage dich, ob es möglich ist

unterbewusstsein umprogrammieren

Kaum etwas hält Menschen mehr von ihren Zielen und Träumen ab, als ihre Selbstzweifel.

Deshalb wird einem oft empfohlen, „einfach an sich zu glauben“ oder „alle Zweifel auf dem Weg zu seinem Ziel zu beseitigen“.

Diese „Tipps“ sind zwar gut gemeint, aber auch ziemlich nutzlos.

Wenn du unsicher bist, einen neues Ziel verfolgst oder eine Herausforderung angehst, wirst du vermutlich nicht völlig überzeugt davon sein, dass du es schaffen wirst. Du kannst nicht einfach von heute auf morgen „an dich glauben“.

„Ach weißt du was? Ich fang jetzt einfach mal an, an mich zu glauben. Das mit den Selbstzweifeln und der Unsicherheit reicht mir so langsam. Ich habe genug davon.“

Dein Unterbewusstsein ist eine Ansammlung aus jahrelangen Erfahrungen, Gedanken und Glaubenssätzen. Du kannst es also nicht einfach mit einem Fingerschnips umprogrammieren.

Aber das musst du auch nicht.

Als ich 2013 mein Studium abgebrochen habe, um mich mit dieser Webseite selbstständig zu machen, war ich auch nicht davon überzeugt, dass es klappen würde. Ich hatte in diesem Bereich keine Erfahrung. Ich hatte viele Zweifel. Und vor allem hatte ich große Angst.

Doch obwohl ich nicht völlig davon überzeugt war, dass ich Erfolg haben würde, habe ich es auch nicht völlig ausgeschlossen.

Ich habe mich damals gefragt: „Und was ist, wenn es klappt? Was ist, wenn ich mein Bestes gebe und Erfolg habe?“

Ich war also offen genug, um mich selbst zu fragen, ob es möglich ist. Und das hat mir den Mut gegeben, um anzufangen.

Worauf ich hinaus will: Du musst nicht völlig überzeugt davon sein, dass etwas klappen wird (das ist auch kaum möglich, wenn du etwas noch nie gemacht hast oder wenn es sich um eine große Herausforderung handelt). Doch frage dich, ob es klappen könnte.

Die meisten Menschen denken nur an die negative Seite:

  • Aber was ist, wenn ich scheitere?
  • Ich habe das noch nie gemacht, ich kann das nicht.
  • Es gibt so viele Dinge, die schief gehen könnten.

All diese Zweifel sind berechtigt. Aber sie sind nur die eine Seite der Medaille. Vergiss nicht die andere:

  • Was ist, wenn ich Erfolg habe?
  • Ich habe das noch nie gemacht. Vielleicht bin ich gut darin.
  • Es gibt so viele Dinge, die klappen könnten.

Du musst nicht immer an dich glauben. Und du musst auch nicht zu 100% überzeugt davon sein, dass etwas klappen wird. Doch sei bereit, dich zu fragen, ob es klappen könnte.

Denn etwas nicht auszuschließen, erlaubt dir, es auszuprobieren, zu wachsen und neue Erfahrungen zu sammeln. Und das wiederum wird dir enorm dabei helfen, dein Unterbewusstsein zu programmieren.

Was mich auch gleich zum letzten und wichtigsten Punkt bringt.

Unterbewusstsein programmieren #4: Was tust du?

unterbewutssein trainieren

Das Unterbewusstsein ist ein interessantes Phänomen. Denn obwohl es nichts Reales ist, beeinflusst es maßgeblich deine Handlungen und Entscheidungen. Die Gleichung funktioniert allerdings auch andersherum…

Deine Handlungen und deine Entscheidungen beeinflussen maßgeblich dein Unterbewusstsein. Was du tust (oder nicht tust), formt mit der Zeit deine Glaubenssätze, deine Identität und ja, auch dein Unterbewusstsein.

Stell dir vor, du würdest ab jetzt, jeden einzelnen Tag, um 5 Uhr morgens aufstehen. Früher oder später würdest du dich selbst als „Frühaufsteher“ sehen. Frühaufsteher – und alles, was du mit dieser Identität verbindest – wäre ein Teil deines Unterbewusstseins.

Ich habe zum Beispiel mehrere Bücher geschrieben. Deshalb ist „Autor“ ein Teil meines Unterbewusstseins. Immer wenn ich etwas lese – und sei es nur ein Werbeslogan – analysiere ich unbewusst den Text:

  • In diesem Absatz hat jemand zweimal das gleiche Wort benutzt, anstatt ein Synonym.
  • Das ist eine wirklich gelungene Textpassage.
  • Der Satz ist zu lang, ihm fehlt es an Tempo.

Was bedeutet das für dich?

Durch deine Handlungen wirst du dein Unterbewusstsein programmieren

Kaum etwas wird dein Unterbewusstsein mehr beeinflussen, als deine Handlungen. Vor allem die Handlungen, die du immer wieder tust.

  • Wenn du regelmäßig Sport machst, wird dein Unterbewusstsein auf Sport programmiert.
  • Wenn du immer wieder mutig handelst, wird dein Unterbewusstsein auf Mut programmiert.
  • Wenn du dich täglich in Dankbarkeit übst, wird dein Unterbewusstsein auf Dankbarkeit programmiert.

Vergiss positive Affirmationen. Höre auf, dich nackt vor den Spiegel zu stellen und dir einzureden, dass du erfolgreich und glücklich bist. Konzentriere dich stattdessen darauf, immer wieder die „richtigen“ Dinge zu tun. Langfristig bringt dir das viel mehr.

Wie dein Mindset deine Unterbewusstsein beeinflusst

Wie wir bei Methode 1 gesehen haben, beeinflussen deine Gedanken dein Unterbewusstsein (und andersherum). Das, was du immer wieder denkst, dringt mehr und mehr in dein Unterbewusstsein ein.

Aus diesem Grund habe ich einen kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du, wie du deine Gedanken besser kontrollieren kannst, ein starkes Mindset entwickelst und dadurch auch dein Unterbewusstsein beeinflussen kannst.

Ich bin mir sicher, der Ratgeber wird dir gefallen. Du kannst ihn dir hier kostenlos als PDF herunterladen.