Was tun gegen Liebeskummer? 5 Tipps, die wirklich helfen

Was tun gegen Liebeskummer? In diesem Artikel erfährst du, was gegen Liebeskummer hilft. Ich erkläre dir 5 Tipps gegen Liebeskummer, die wirklich funktionieren und die ich selbst genutzt habe, um meinen Liebeskummer zu überwinden.

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen LiebeskummerLiebeskummer ist ein schreckliches Gefühl. Und manchmal ist es so heftig und tut so weh, dass man glaubt, es zerreißt einem das Herz und man kann nie wieder glücklich werden.

Auch mir ging es schon so.

Ich hatte zum Teil so heftigen Liebeskummer, dass ich dachte, ich könnte den Schmerz nicht mehr aushalten. Ich musste unaufhörlich an meine Ex-Freundin denken, war sehr wütend, extrem traurig und völlig am Boden zerstört.

Eine Zeit lang war mein Liebeskummer sogar so schlimm, dass ich glaubte, ich hätte eine Depression.

Geht es dir ähnlich?

  • Hast du das Gefühl, du könntest nie wieder glücklich sein?
  • Musst du unaufhörlich an deinen Ex-Partner denken?
  • Gibt es momentan nichts, was dir Spaß macht oder dich aufheitert?
  • Fühlst du dich momentan extrem wütend, ängstlich oder traurig?
  • Plagen dich Schuldgefühle und machst du dir Vorwürfe?
  • Möchtest du nichts mehr, als deinen Ex zurückzugewinnen?

Falls ja, mach dir keine Sorgen!

All das ist zwar sehr unangenehm, doch auch relativ normal. Es gibt kaum Situationen, in denen wir emotional aufgewühlter sind, als nach einer Trennung.

Falls du also gerade unter Liebeskummer leidest und dich fragst, was du gegen Liebeskummer tun kannst, bist du hier genau richtig.

In diesem Artikel erfährst du nämlich die 5 besten Tipps gegen Liebeskummer. Alle 5 Tipps habe ich selbst gegen meinen Liebeskummer angewandt – und sie haben mir enorm geholfen.

Zur Übersicht eine kurze Auflistung der 5 Tipps.

Was tun gegen Liebeskummer?

  1. Erlaube dem Liebeskummer da zu sein.
  2. Vom Liebeskummer ablenken.
  3. Keinen Kontakt zum Ex-Partner.
  4. Nimm deinen Liebeskummer ernst.
  5. Mache dir bewusst, dass Liebeskummer nicht für immer ist.

1. Was tun gegen Liebeskummer? Erlaube dem Liebeskummer, da zu sein!

Ja, du liest richtig. Das Beste, was du gegen Liebeskummer tun kannst, ist ihm erlauben, da zu sein!

Wenn es dir ähnlich geht wie mir früher, willst du deinen Liebeskummer wahrscheinlich unterdrücken. Du willst all den Schmerz, all die Enttäuschung und all die Wut nicht fühlen.

Das Problem? Gefühle zu unterdrücken funktioniert nicht!

Gefühle zu unterdrücken ist wie wenn du versuchst, einen Ball unter Wasser zu drücken. Früher oder später schießt das Ding mit voller Wucht an die Oberfläche. Und wenn du Pech hast, trifft es dich voll in die Fresse.

Was kann ich gegen Liebeskummer tun?

Statt deinen Liebeskummer zu unterdrücken, erlaube ihm, da zu sein. Akzeptiere deinen Liebeskummer also zu 100%.

Du wirst sehen, in dem Moment, in dem du deinen Liebeskummer und die Gefühle wie Wut, Trauer oder Schmerz akzeptierst, statt sie zu unterdrücken, verlieren sie ihre Kraft und lassen nach.

Deinen Liebeskummer zu akzeptieren ist besser, als ihn zu unterdrücken

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Vielleicht denkst du dir:

Na toll Anchu. Das klingt ja schön und gut. Aber wie zum Teufel akzeptiere ich denn bitte diesen ekligen Liebeskummer?

Gut, dass du fragst!

Was mir in der Vergangenheit bei meinem Liebeskummer geholfen hat, ist mit ihm zu sprechen.

Du kannst deinem Liebeskummer zum Beispiel Folgendes sagen:

Hallo Liebeskummer. Ich mag dich zwar nicht und du bist gerade unheimlich heftig, aber ich erlaub dir, da zu sein. Du bist ein Gefühl wie jedes andere auch. Und so wie du gekommen bist, wirst du auch irgendwann wieder gehen. Bis dahin, sei mein Gast.

Ich weiß, mit deinem Liebeskummer zu sprechen klingt vielleicht verrückt. Doch in dem du mit ihm sprichst, wird es dir leichter fallen, deinen Liebeskummer zu akzeptieren und nicht gegen ihn anzukämpfen.

Wenn der Liebeskummer gerade zu heftig wird und du es nicht schaffst, ihn zu akzeptieren, hilft nur eines: Lenke dich ab!

2. Was tun gegen Liebeskummer? Ablenken!

Was tun gegen Liebeskummer? Die simple Antwort: Lenke dich ab!

Ich bin kein großer Fan davon, vor unangenehmen Gefühlen davonzurennen, da es dauerhaft keine Lösung ist.

Doch bei heftigem Liebeskummer ist es absolut OK, dass du dich von ihm ablenkst und auf andere Gedanken kommst.

Natürlich musst du selbst herausfinden, wie du dich am besten von deinem Liebeskummer ablenken kannst.

Doch hier sind einige Aktivitäten, die bei mir und vielen meiner Leser sehr gut funktioniert haben.

Mache Sport

Ich persönlich finde Sport die beste Ablenkung bei starkem Liebeskummer.

Sport kann dir enorm dabei helfen, dich von deinem Liebeskummer abzulenken

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Sport hilft dir dabei, in den Körper zu kommen und weniger nachzudenken – was bei starkem Liebeskummer äußerst gut tut.
Außerdem produzierst du beim Sport verschiedene Hormone (wie Endorphine und Serotonin), die dich glücklicher machen.

Welche Sportarten eigenen sich am besten?

Ich persönlich finde joggen und Fitnesstraining am besten. Aber letztendlich ist jede Art von Sport gut. Finde am besten etwas, was dir Spaß macht.

Treffe dich mit Freunden

Sich mit guten Freunden zu treffen kann Wunder bewirken. Aus zwei Gründen.

  • Zum einen kannst du dein Herz ausschütten, was sehr hilfreich sein kann.
  • Zum anderen könnt ihr einfach nur rumalbern oder zusammen was unternehmen, wodurch du auf andere Gedanken kommst.

Schau einen aufmunternden Film an

Sicherlich gibt es paar Filme, die dich aufmuntern und dir gute Gefühle machen. Genau das Richtige bei Liebeskummer!

Wenn du gerade sehr starken Liebeskummer hast, schau dir einen Film an, der dir gefällt und dich aufmuntert.

Hier ist eine Liste an Filmen, die mir gut tun und mich inspirieren:

  • Ziemlich beste Freunde
  • Die große Schönheit
  • Gladiator
  • Eat, pray, love

Das sind sehr verschiedene Filme. Welcher Film mir gerade gut tut, hängt davon ab, in welcher Stimmung ich gerade bin.

Alternativ kannst du natürlich auch ein gutes Buch lesen.

Obwohl ich zwar selbst sehr gerne lese, find ich bei heftigem Liebeskummer das Lesen zu anstrengend und schaue mir lieber einen guten Film an. Aber vielleicht ist es bei dir ja anders.

3. Was tun gegen Liebeskummer? Keinen Kontakt!

Was tun gegen Liebeskummer? Auf gar keinen Fall den Ex-Partner kontaktieren!

Viele Menschen, die unter starkem Liebeskummer leiden, kontaktieren ihren Ex. Doch das ist das Schlimmste, was du machen kannst.

Der Mensch, wegen dem du gerade Liebeskummer hast, ist nicht der Mensch, der dir helfen kann, deinen Liebeskummer zu überwinden.

Jeder Kontakt mit deinem Ex-Partner holt nur noch mehr Erinnerungen hoch und weckt vielleicht die Hoffnung, dass ihr doch wieder zusammenkommt. Und genau das solltest du vermeiden.

Was tun gegen Liebeskummer? Auf keinen Fall den Kontakt zum Ex-Partner suchen!

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Ich beziehe mich jedoch hier nicht nur auf den persönlichen Kontakt, sondern auf jegliche Art von Kontakt.

Für dich heißt das:

  • Keinen Kontakt über WhatsApp oder SMS
  • Keinen Kontakt über Soziale Medien (Facebook, Instagram, Twitter, etc.)
  • Keine Anrufe
  • Ich möchte dir auch dringend davon abraten, Fotos von deinem Ex-Partner oder gemeinsame Fotos von euch anzuschauen. Denn auch das holt nur noch mehr Erinnerungen hoch.

Ich kann meinen Ex nicht vermeiden … Was soll ich tun?

In manchen Situationen ist es nicht möglich, den Kontakt zum Ex-Partner zu vermeiden.

Das ist der Fall, wenn ihr:

  • gemeinsame Kinder habt.
  • in der gleichen Firma arbeitet.
  • zusammen studiert oder in die gleiche Klasse geht.
  • den gleichen Freundeskreis habt.
  • etc.

In diesen Situationen solltest du versuchen, den Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren.

Nur weil ihr den gleichen Freundeskreis habt, heißt das ja nicht, dass ihr euch weiterhin jedes Wochenende sehen müsst. Und auch wenn ihr in der gleichen Firma arbeitet, kannst du versuchen, deinem Ex-Partner aus dem Weg zu gehen.

Falls ihr Kontakt habt, um etwas Wichtiges zu besprechen, versuche sachlich zu bleiben und keine persönlichen Gespräche anzufangen.

Du musst deinem Ex-Partner nicht für immer und ewig aus dem Weg gehen. Doch solange du Liebeskummer hast, solltest du den Kontakt soweit wie möglich reduzieren.

4. Was tun gegen Liebeskummer? Nimm deinen Liebeskummer ernst!

Wenn du dir eine starke Erkältung eingefangen hast, bleibst du im Bett. Du gönnst dir Ruhe, erholst dich und wartest ab, bist du die Krankheit auskuriert hast (ich hoffe zumindest, dass du so mit einer Erkältung umgehst).

In manchen Fällen ist es sinnvoll, auch deinen Liebeskummer als eine Art heftige Erkältung zu betrachten.

Das heißt: Nimm deinen Liebeskummer ernst!

Was tun gegen Liebeskummer? Ihn ernst nehmen!

Liebeskummer kann sehr heftig sein. Nicht nur emotional und psychisch, sondern auch körperlich. Gönn dir als die Ruhe und Zeit, die du brauchst, um dich davon zu erholen. (Das gilt übrigens auch, falls du unglücklich verliebt bist).

Gerade wenn du starken Liebeskummer hast, solltest du sehr sanft zu dir sein und dich nicht allzu sehr herausfordern.

Ich habe dir bei Punkt 2 zum Beispiel dazu geraten, Sport zu treiben, um dich von deinem Liebeskummer abzulenken. Wenn du jedoch merkst, dass du keine Kraft hast und Sport nur noch mehr Stress für dich bedeutet, dann lass es bleiben!

Falls es möglich ist, versuche auch bei der Arbeit einen Gang runterzuschalten und dich ein wenig zu schonen.

Generell gilt: Tue so viele Dinge wie möglich, die dir gut tun. Jetzt ist der falsche Zeitpunkt, um dich herauszufordern und dich zu pushen.

Behandle deinen Liebeskummer wie eine Erkältung: Kuriere dich aus und erhole dich. Denn wenn du dich trotz Erkältung herausforderst und dir keine Ruhe gönnst, schleppst du die Krankheit umso länger mit dir rum.

5. Was tun gegen Liebeskummer? Nach vorne schauen!

Nein, ich werde dir jetzt nicht dazu raten, das Glas halb voll zu sehen oder dich sogar über deinen Liebeskummer zu freuen.

Liebeskummer ist ein mieses Gefühl. Punkt.

Doch ich möchte, dass du dir bewusst machst, dass Liebeskummer nicht für immer ist.

Mach dir bewusst, dass dein Liebeskummer nicht für immer ist!

Was tun gegen Liebeskummer tipps gegen Liebeskummer

Wahrscheinlich geht es dir momentan richtig dreckig. Und wahrscheinlich bist du gerade so tief im Schmerz und der Enttäuschung drin, dass du dir nicht vorstellen kannst, dass es dir jemals wieder besser gehen wird. Doch das ist natürlich Unsinn.

Egal, wie stark dein Liebeskummer ist und egal, wie dreckig es dir geht, irgendwann wird es dir wieder besser gehen. Und das im Hinterkopf zu bewahren kann dir viel Kraft geben.

Mach dir also bewusst, dass dein jetziger Schmerz und deine Trauer nur eine Phase sind, die früher oder später vorbeiziehen werden.

Du bist weder der erste noch der letzte Mensch mit Liebeskummer. Und ja, du wirst dich früher oder später in einen neuen Menschen verlieben können.

Was du noch tun kannst

Ich habe dir in diesem Artikel 5 Tipps gegen Liebeskummer genannt.

Hier nochmal die kurze Auflistung zu Erinnerung.

Was tun gegen Liebeskummer:

  1. Deinen Liebeskummer akzeptieren.
  2. Vom Liebeskummer ablenken.
  3. Keinen Kontakt zum Ex-Partner.
  4. Deinen Liebeskummer ernst nehmen.
  5. Dir bewusst machen, dass Liebeskummer nicht für immer ist.

Da ich selbst unter sehr heftigem Liebeskummer litt und das Problem viele meiner Leser betrifft, habe ich auch den kostenlosen Ratgeber Mindset erstellt.

Lade ihn dir kostenlos herunter. Er wird dir helfen.

Die ständige Sucht nach mehr

Ständig süchtig nach mehr sein
Jeder Mensch strebt nach Glück.

Du, ich, der Bäcker um die Ecke, der Typ, das dir gestern die Vorfahrt genommen hat.

Doch nicht jeder Mensch verfolgt das Ziel auf die gleiche Art und Weise.

Viele Menschen glauben, dass sie glücklicher sein werden, wenn sie mehr von etwas bekommen.

Mehr Geld. Mehr Selbstbewusstsein. Mehr Liebe. Mehr Sex. Mehr Muskeln. Mehr Reisen. Mehr Freizeit. Mehr Selbsterkenntnis. Mehr Abenteuer.

Und in manchen Fällen ist mehr gut.

Wenn du nach zwei abstinenten Jahren zum erste Mal wieder Sex hast, wird es dich umhauen und du wirst dich fragen, warum zum Teufel du solange darauf verzichtet hast. Vermutlich wirst du auch glücklicher werden, wenn du nach etlichen Jahren des Dauer-Pleiteseins endlich eine gewisse finanzielle Stabilität erreichst.

Vor knapp zwei Jahren hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen fünfstelligen Betrag auf meinem Konto. Bis dahin bin ich immer gerade so über die Runden gekommen. Seitdem fühle ich mich definitiv glücklicher. Ich mache mir deutlich weniger Sorgen um die Zukunft als früher und ich muss nicht mehr auf jeden Euro achten.

Mehr Geld, mehr Sex, mehr Selbstbewusstsein, mehr Freiheit, mehr Abenteuer – mehr irgendetwas – kann dich in gewissen Fällen glücklicher machen.

Dass dich mehr von etwas glücklicher macht, ist jedoch eine Ausnahme. In den meisten Fällen ist das Streben nach mehr nämlich das Problem.

Mehr ist nicht immer besser

Stelle dir vor, du bist auf einer Betriebsfeier.

Es gibt ein reich gedecktes Buffet und jeder kann sich nach Lust und Laune bedienen. Es gibt sogar Schwarzwälder Kirschtorte, was deine Lieblingstorte ist. Da nur noch die Hälfte der Torte übrig ist und sie verdammt lecker aussieht, nimmst du dir gleich vier Stück. Du gieriges Ding, du.

Das erste Stück Torte schmeckt dir super. Einfach fantastisch! Du hast selten eine bessere Schwarzwälder Kirschtorte gegessen. Doch das zweite schmeckt dir schon weniger gut. Das dritte Stück kriegst du gerade so runter. Und beim vierten Stück fällt dir das Schlucken schwerer als einer Jungfrau bei ihrem ersten Blowjob … Ja, ja, ich bin ein Ferkel, ich weiß.

Die Sache ist die: je mehr du von etwas hast, desto weniger bringt es dir, noch mehr davon zu haben.

  • Wenn du schon ein Smartphone besitzt, bringt dir ein weiteres Smartphone nicht allzu viel.
  • Wenn du vollkommen vollgefressen bist, kannst du mit einem weiteren Hamburger nicht viel anfangen.
  • Wenn du heute schon drei Mal Sex hattest, macht dich das vierte Mal auch nicht viel glücklicher.

OK, über den letzten Punkt kann man diskutieren, aber ich denke, du verstehst, was ich meine.

Leider wollen wir oft nicht wahrhaben, dass uns mehr von etwas nicht auch automatisch glücklicher macht. Und so streben wir nach noch mehr Geld, noch mehr Freiheit, noch mehr Anerkennung, noch mehr Sex, noch mehr persönlichem Wachstum, noch mehr Abenteuer oder noch mehr irgendetwas, obwohl wir schon mehr als genug davon haben.

Die Sucht nach innerem Wachstum

Diese ständige Sucht nacht mehr findet jedoch nicht nur im Außen statt, sondern auch im Innen.

Vor kurzem war ich mit einer Freundin beim Mittagessen. Sie ist noch nicht mal Mitte zwanzig und trotzdem schon Abteilungsleiterin im Verkauf einer großen Firma. Sie verdient sehr gut, sieht toll aus, ist humorvoll, intelligent und selbstsicher.

Als wir bei der Nachspeise angelangt waren, fragte sie mich, was sie noch an sich verbessern könnte.

Ich überlegte kurz und antwortete dann trocken: „Gar nichts“.

Sie schaute mich verblüfft an.

„Aber Anchu, du schreibst doch über Persönlichkeitsentwicklung. Gibt es denn nichts, was ich an mir verbessern könnte?“

Ich schaute sie an.

„Ja, es gibt etwas! Hör auf, dich ständig selbst verbessern zu wollen. Das ist die wohl beste Form der Persönlichkeitsentwicklung.“

Immer mehr Menschen glauben, dass der Weg zum Glück in der ständigen Selbstoptimierung liegt.

Mitschuld daran tragen auch Erfolgstrainer und Selbsthilfe-Gurus, die suggerieren, dass wir ständig nach mehr streben und an uns arbeiten sollten.

Wir sollen uns nie zufrieden geben, hohe Ansprüche haben und das nächste Level erreichen. Das Einzige, was zählt, ist Entwicklung, Fortschritt und Wachstum.

Doch diese Einstellung hält dich davon ab, zufrieden und glücklich zu sein. Und genau das ist das Problem der Persönlichkeitsentwicklung.

Heute schon an dir gearbeitet?

Persönlichkeitsentwicklung ist wichtig, wenn du mehr erreichen willst

Menschen machen die Selbstoptimierung zu ihrer neuen Religion und glauben, dass die ständige Selbstverbesserung der Weg zu dauerhaftem Glück ist.

In vielen Fällen geht das Ganze jedoch nach hinten los, weil sie sich in der Selbstoptimierung verlieren und immer unzufriedener werden.

Persönlichkeitsentwicklung sollte keine dauerhafte Lebenseinstellung sein. Betrachte Persönlichkeitsentwicklung mehr als eine Art Werkzeug.

Wenn es etwas zu reparieren gibt, dann benutzt du das Werkzeug. Doch wenn es nichts zu reparieren gibt, lässt du das Werkzeug im Werkzeugkasten. Denn egal, wie nützlich ein Hammer manchmal ist, es macht wenig Sinn, ihn immer und überall mitzuschleppen.

Mehr geht immer

Das menschliche Gehirn hat das Bedürfnis, Dinge zu ändern, effektiv zu sein und Ziele umzusetzen.1 Viele Menschen sind deshalb zufrieden, wenn sie an ihren Zielen arbeiten und im Leben vorankommen.

Auch ich bin da keine Ausnahme. Ich fühle mich generell gut, wenn ich Artikel schreibe und neue Ideen entwickle, Sport mache oder anderweitig produktiv bin.

Verstehe mich also nicht falsch.

An deinen Ziele zu arbeiten, persönlich zu wachsen und im Leben voranzukommen ist grundsätzlich etwas Positives. Doch ständig nach mehr zu streben wird dich unzufrieden machen. Denn solange du mehr willst, wirst du nicht das genießen, was du schon erreicht hast.

Wenn du nach mehr strebst, fokussierst du dich oft nur auf das, was du noch nicht hast und vergisst all die Dinge, die du schon erreicht hast.

Wie oft konzentrierst du dich auf all das, was du schon hast?

Reflektieren darüber, was man schon hat

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Freund aus Wien. Es ging um meinen Blog. Ich erzählte ihm eine Weile von all dem, was noch nicht so läuft, wie ich mir das wünsche.

Irgendwann unterbrach er mich und meinte, dass ich mich mehr auf all das konzentrieren sollte, was ich schon erreicht habe. Ich sollte dankbar und stolz darauf sein, dass ich gut vom Schreiben leben kann, dass mir meine Arbeit Spaß macht und dass ich die Freiheit habe, morgens auszuschlafen und von überall aus zu arbeiten kann.

Ich schaute ihn kurz an. Dann bedankte ich mich bei ihm.

Viel zu oft glauben wir, dass wir nur noch eine Sache mehr erreichen müssen, um endlich glücklich zu sein.

Erst glauben wir, dass wir glücklich sein werden, wenn wir den Uni- oder Ausbildungsabschluss in der Tasche haben. Dann, wenn wir einen Partner haben. Dann ist es der Traumjob. Dann die Gehaltserhöhung. Dann das neue Auto. Dann das Haus. Dann ein Urlaub auf den Malediven. Dann ein Haus auf den Malediven. Und wenn wir das Haus haben, möchten wir die ganzen Malediven besitzen.

Nach mehr zu streben kann dich weit im Leben bringen. Doch wenn du immer nur mehr willst, bist du nie zufrieden. Denn mehr geht immer.

Du kannst immer noch selbstbewusster werden, noch mehr Geld verdienen, noch mehr reisen, noch einen schöneren Körper haben, noch mehr Freiheit erlangen, noch luxuriöser wohnen oder noch einen attraktiveren Partner finden.

An einen bestimmten Punkt in deinem Leben musst du also entscheiden, dass du genug von etwas hast. Denn nur, weil du mehr erreichen kannst, heißt das noch lange nicht, dass du es auch tun solltest.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Komfortzone verlassen? Mit diesen 5 Tipps wird es zum Kinderspiel!

In diesem Artikel erfährst du anhand von 5 praktischen Tipps, wie du deine Komfortzone verlassen kannst.

Komfortzone verlassen„Das Leben findet außerhalb der Komfortzone statt.“

Vielleicht hast du diesen oder ähnliche Sätze schon einmal gehört.

Weißt du aber, was sich überhaupt hinter dem Begriff „Komfortzone“ verbirgt?

  • Weißt du, wann die Komfortzone hilfreich und wann sie eher hinderlich ist?
  • Weißt du, wo deine ganz persönliche Komfortzone liegt?
  • Weißt du, wie du dich überwinden und deine Komfortzone verlassen kannst?

Wenn nicht, bist du hier goldrichtig.

In diesem Artikel werde ich dir nämlich 5 Tipps geben, wie du deine Komfortzone verlassen kannst.

Bevor ich jedoch darauf eingehe, wie du dich am besten überwindest, sollten wir uns erstmal damit beschäftigen, was die Komfortzone überhaupt ist.

Deine ganz persönliche Wohlfühlzone

Meine Defintion der Komfortzone geht lautet folgendermaßen:

Es gibt Situationen, in denen du dich 100 Prozent kompetent fühlst.

Die du so häufig erlebt hast, dass sie für dich zur Routine geworden sind.

Aus diesen Situationen – aus allem, was dir leicht fällt und bei dem du dich wohlfühlst – besteht deine Komfortzone.

Leider gibt es jedoch auch andere Dinge. Dinge, die dir größere Schwierigkieten bereiten:

  • Endlich nach der verdienten Gehaltserhöhung zu fragen.
  • Eine Rede vor einer großen Menschenmenge zu halten.
  • Dich in einer Gruppe mehrerer Menschen zu Wort zu melden.
  • Einen attraktiven Menschen anzusprechen.

Je öfter du dich überwindest, desto größer wird deine Komfortzone

komfortzone verlassen

All diese Situationen sind mit einem hohen Maß an Unsicherheit verbunden. Besonders dann, wenn du ihnen zum ersten Mal begegnest, können sie dich regelrecht lähmen.

Wenn du dann keine Willenskraft aufbringst um deine Ängste zu überwinden, wirst du für immer in deiner Komfortzone feststecken.

Und das wäre ziemlich schade. Nicht nur, weil du du dich dann von deinen Ängsten kontrollieren lässt und nie echte persönliche Reife erlangst.

Je größer deine Komfortzone ist, desto mehr Optionen hast du auch für Veränderung im Leben. Und desto energievoller und gelassener wirst du durch die Weltgeschichte hüpfen.

Aber wie schaffst du es, dich zu überwinden, die  Komfortzone zu verlassen und dadurch endlich richtig selbstbewusst zu werden?

1. Komfortzone verlassen: Gib dem Gefühl eine neue Bedeutung

Wann warst das letzte Mal in einer Situation, in der du dich überwinden wolltest?

Eine Situation, in der dann letztendlich doch deine Angst gesiegt hat.

Und du in deiner Komfortzone geblieben bist.

Kannst du dich noch erinnern, wie du dich in diesem Moment gefühlt hast?

  • Hattest du ein flaues Gefühl im Magen?
  • War da eine Anspannung in deiner Brust?
  • Hat sich dein Hals zugeschnürt angefühlt?

Welche Empfindung es auch war – ich wette, sie war nicht angenehm.

Und genau das ist der Knackpunkt.

Aus der psycchologischen Forschung der letzten Jahrzehnte wissen wir nämlich Folgendes:

Ein Gefühl wird erst dann zu einer Emotion , wenn die Erregung, die wir im Körper spüren, von uns gedanklich bewertet wird.

Deine Bewertung macht den Unterschied

Stellen wir uns vor, du hast große Angst davor, vor vielen Leuten zu sprechen – musst aber eine Rede vor 100 Personen halten.

Jetzt stehst du nun auf der Bühne und merkst, wie es in deiner Brust anfängt, zu kribbeln. Bis jetzt ist in deinem Körper nichts anderes als ein Gefühl.

Richtig unangenehm wird dieses Gefühl erst, wenn du anfängst, es negativ zu interpretieren. Und dir Gedanken dieser Art in den Kopf schießen.

  • Wenn ich diese Rede verhaue, bin ich geliefert.
  • Sicher merken alle, wie aufgeregt ich bin.
  • Bestimmt werde ich mich total blamieren.

Aus einer einfachen körperlichen Empfindung ist auf einmal eine starke negative Emotion geworden. Gleichzeitig hast du ein Horrorszenario kreiert, das überhaupt nicht der Realität entspricht.

Und das nur, weil du dem Gefühl, was du in dem Moment deiner Aufregung hattest, eine negative Bewertung gegeben hast.

Wenn du anders denkst, fühlst du dich  auch anders

Was passiert, wenn du du deinem Gefühl vor der Rede einfach eine ganz andere Bedeutung gibst?

Wenn du Gedanken wie diese in Erwägung ziehst:

  • Ok, hier ist er, mein großer Moment. Ich kann verdammt stolz darauf sein, dass ich mich gerade meiner Angst stelle und mich traue, vor so vielen Menschen zu sprechen.
  • Ich weiß, dass ich auch in der Vergangenheit Situationen wie diese gemeistert habe. Und dass ich mir meistens eh zu viele Gedanken mache. Es wird schon alles gut gehen.
  • Dass ich mich gerade etwas nervös und aufgeregt fühle, ist vollkommen ok. Nicht nur das – es ist sogar gut. Das Leben wäre ja schließlich langweilig, wenn ich mich in jeder Situation zu 100 Prozent wohlfühlen würde.

Merkst du den gewaltigen Unterschied?

Sicher wirst du dich in der zweiten Situation auch etwas aufgeregt fühlen. Aber diese Aufregung wird sich weniger wie ein Weltuntergang anfühlen und mehr wie ein sportlicher Wettkampf.

Halb volles oder halb leeres Glas? Du entscheidest, wie du deine Gefühle interpretierst.

komfortzone verlassen

Aus diesem Grund ist es verdammt wichtig, immer dann, wenn du ein starkes Gefühl in dir wahrnimmst, in die Beobachterperspektive zu wechseln. Und herauszufinden, welche Gedanken dir in dem Moment durch den Kopf gehen.

Und dann entscheide dich einfach für die gedankliche Bewertung, die dir in dem Moment am meisten weiterhilft.

Sobald du das machst, wird es dir viel einfacher fallen, deine Komfortzone zu erweitern.

(Lese auch: 5 Strategien, mit denen du dein Leben verändern kannst)

2. Komfortzone verlassen: Just do it

Nein, ich arbeite nicht mit Nike zusammen. Und auch nicht mit Shia Labeouf. Trotzdem gibt es kaum einen treffenderen Spruch, um den nächsten Tipp zusammenzufassen.

Manchmal klappt ein Neubewerten deiner Gefühle nämlich nicht so gut.

Das passiert vor allem dann, wenn du einer völlig neuen Situation gegenüberstehst. In diesem Moment merkst du vielleicht, wie du versuchst, deinen Gefühlen eine neue Bedeutung zu geben.

Und damit kläglich scheiterst.

In einer solchen Situation hilft nur eins:

Handeln.

Und einfach ins kalte Wasser zu springen, egal ob du dich gerade danach fühlst oder nicht.

Komfortzone verlassen? Dieser Mann weiß, wovon ich rede!

komfortzone verlassen

Dein Kopf stellt sich die Dinge immer schlimmer vor, als sie eigentlich sind.

Deshalb:

  • Du hast auf einer WG-Party den Impuls, eine nette Person anzusprechen? Just do it!
  • Ein Freund von dir sagt etwas, das du total unverschämt findest – und du möchtest ihm wiedersprechen? Just do it!
  • Du möchtest mit deiner frischü gekauften Kletterausrüstung den Fernsehturm erklimmen? Just do it! 

Ok – der letzte Punkt war natürlich nur ein Spaß (von solchen Aktionen würde ich dir dringend abraten).

Aber mal im Ernst – du weißt genau, welche Situationen ich meine. Was in diesen Momenten zu tun ist, weißt du ebenfalls ganz genau.

Also – Just do it!

Und das am besten so schnell wie möglich. Denn dadurch gibst du deinen Gedanken keine Chance, dich vom Handeln abzuhalten.

Du wirst merken, dass deine Angst vor unbekannten Situationen dadurch mit der Zeit immer kleiner wird. Und stattdessen einem anderen, sehr süchtig machendem Gefühl Platz macht:

Dem Thrill der Überwindung.

So ging es mir zumindest, als ich zum ersten Mal regelmäßiger meine Komfortzone verlassen habe. Irgendwann habe ich angefangen, das Gefühl der Aufregung zu lieben.

3. Komfortzone verlassen: Mach ein Spiel daraus

Manchmal willst du einfach nicht deine Komfortzone verlassen. Oder es fälllt dir so schwer, dass du dich fragst, wieso du dir diese Quälerei überhaupt antust.

Was kannst du in diesem Fall tun?

Werde kreativ und überwinde dich auf eine spielerische Art und Weise.

Wenn du beispielsweise deine Angst vor anderen Menschen überwinden möchtest, gewöhne es dir an, täglich einen Smalltalk mit einer fremden Person zu haben. Zum Beispiel mit der netten Kassiererin aus deinem Liebelings-Supermarkt.

Oder fällt es dir schwer, in ein Nachtclub zu tanzen? Dann fordere dich doch einfach mal dazu heraus, bei deinem nächsten Party-Abend fünf Minuten auf der Tanzfläche herumzuzappeln. Koste es, was es wolle.

Stelle dich immer größeren Herausforderungen

Im Laufe der Zeit darfst du dich dann ruhig etwas mehr fordern.

Zum Beispiel, indem du nun eine wildfremde Person auf der Staße ansprichst.

Oder den Dancefloor eine ganze Stunde lang mit deinen Tanzeinlangen belebst.

Spiele machen das leben leichter – das gilt auch, wenn du deine Komfortzone verlassen willst

komfortzone verlassen

Wichtig ist dabei, dass du dich weder über- noch unterforderst. Nur dadurch gelingt es dir, langfristig die Motivation zu behalten. Und den Spaß am Überwinden nicht zu verlieren.

Wenn du das, was du dir vorgenomen hattest, geschafft hast, darfst du dich übrigens auch gerne belohnen. Zum Beispiel mit einem Film oder einem leckeren Eis.

Du wirst merken, dass dir spielerische Herausforderungen enorm dabei helfen können, deine Komfortzone zu erweitern und selbst die schwierigsten Herausforderungen zu meistern.

Lese auch: Wie du in 3 simplen Schritt Gelassenheit lernen kannst

4. Komfortzone verlassen: Gehe deinen Ängsten auf den Grund

Meist sind es versteckte Ängste, die uns lähmen, wenn wir unsere Komfortzone verlassen möchten.

Und weißt du, was besonders interessant ist?

Ein Großteil dieser Ängste sind soziale Ängste.

Die Angst vor Zurückweisung zum Beispiel. Oder die Angst von der Gruppe ausgeschlossen zu werden und ganz alleine dazustehen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob diese Ängste nicht zu irgendetwas Nutze sind.

Die Antwort ist: Nein.

Oder besser gesagt – nicht mehr.

Die Steinzeit ist vorbei

Viele unserer sozialen Ängste sind nichts weiter als ein Relikt der Vergangenheit.

Vor etlichen tausenden von Jahren haben wir in Gruppen von nicht einmal 200 Menschen gelebt. Ein falscher Blick oder eine unüberlegte Aktion (beispielsweise mit der Frau des Stammesoberhauptes zu flirten) hätte zu jener Zeit unseren Ausschluss aus der Gemeinschaft bedeutet.

Im Umgang mit anderen Leuten vorsichtig zu sein, war deshalb überlebenswichtig.

Genauso wie es überlebenswichtig war, während einer Jagd das Weite zu suchen, wenn es im Gebüsch zu stark geraschelt hat. Gegen einen Säbelzahntiger hatten nämlich selbst die stärksten Urmenschen keine Chance.

Selbst normalen Tigern begegnest du (meistens) nur noch im Zoo

komfortzone verlassen

Heute sieht unsere Welt nämlich anders aus:

  • Die meisten von uns leben nicht mehr in kleinen Gemeinschaften.
  • Wir sind nicht mehr davon abhängig, was die Menschen in unserem Umfeld über uns denken.
  • Nahezu kein Fehler, den wir begehen, hat wirklich schlimme Konsequenzen.

Das Problem ist: Unser Gehirn lebt noch in einer ganz anderen Zeit.

Es weiß nicht, dass wir heutzutage enorm viele Freiheiten haben. Und gleichzeitig sicherer leben als je zuvor.

Das wiederum sorgt dafür, dass wir vor Dingen Angst haben, die uns längst keine Angst mehr machen müssten.

Zum Beispiel vor einer Kündigung. Oder davor, was die Kommilitonen an der Uni von einem halten.

Wenn du aus der Komfortzone hinaustreten willst, solltest du dir daher bewusst machen:

Die meisten deiner Ängste sind unnötig.

Vor einigen Jahrtausenden waren sie vielleicht überlebenswichtig. Jetzt sind sie es nicht mehr.

5. Komfortzone verlassen: Sei sanft zu dir!

Dieser Punkt ist enorm wichtig.

Wenn wir unsere Komfortzone verlassen wollen, vergessen wir nämlich viel zu oft, sanft mit uns zu sein.

Zum Beispiel in den Momenten, in denen du schwach und verletzlich bist.

Oder wenn du dir einfach zu viel vorgenommen hast. Und merkst, dass es gerade einfach nicht möglich ist, deine Komfortzone zu verlassen.

Wenn du deine Komfortzone verlassen möchtest, sei sanft zu dir

komfortzone verlassen

In solchen Momenten solltest du dir selbst mit viel Liebe und Verständnis begegnen.

Denn auch wenn Überwindung dein Leben bereichern kann: Dich um jeden Preis zu überwinden, schadet dir manchmal mehr als es dir hilft.

Wenn dir also mal wieder alles zu viel wird und es dir nicht gelingt, deine Komfortzone zu verlassen, probiere Folgendes:

  1. Verlasse die Situation, die dich gerade überfordert.
  2. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und spüre in deinen Körper hinein. Erlaube dem Schmerz, den du gerade fühlst, da zu sein.
  3. Stelle dir jetzt vor, dass es ein kleines Kind in dir gibt, das gerade sehr verletzt ist. Male dir dieses Kind ruhig so bildlich wie möglich aus.
  4. Nimm nun die Perspektive des Erwachsenen ein, der weiß, dass die Situation gerade eben eigentlich gar nicht so schlimm war. Tröste dein inneres Kind und sage ihm, dass es trotzdem ok ist, verletzt, traurig oder ängstlich zu sein.

Vielleicht hört sich diese Übung etwas seltsam an. Sie funktioniert aber.

Nach ein paar Minuten wirst du merken, dass sich mehr Entspannung in dir einstellt.

Du kannst hast nun einen wesentlich klareren Blick auf die Situation.

Manchmal erkennst du dann, dass du zu viel gewollt hast. Oder, dass du eigentlich nur mal kurz aus der Situation heraustreten musstest, um zur Ruhe zu kommen und neue Kräfte zu sammeln.

So oder so:

Sanft zu dir zu sein und dir mit Mitgefühl und Liebe zu begegnen, ist sehr wichtig.

Wie bei allen Dingen im Leben kommt es auch beim Verlassen deiner Komfortzone auf die Balance an. Deswegen solltest du dir auch immer nur so viel abverlangen, wie sich gerade richtig anfühlt.

Dadurch entwickelst einen liebevollen Umgang mit dir selbst.Und legst den Grundstein für mehr Mut und mentale Stärke.

Irgendwann wird deine Komfortzone dann so groß sein, dass du dich fast jeder Herausforderung stellen kannst.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Dein innerer Schweinehund: Mit diesen 3 Tipps überwindest du ihn für immer

Hält dich dein innerer Schweinehund davon ab, die wichtigen Dinge in deinem Leben in Angriff zu nehmen? Dann lies weiter. Denn in dem folgenden Artikel verrate ich dir, wie du es endlich schaffst, das kleine Hundeschwein zu besiegen. Und dich endlich dann zu überwinden, wenn es drauf ankommt.

Innerer Schweinehund

Kennst du eine dieser Situationen:

  • Du möchtest endlich mal früh aufstehen. Doch eh du dich versiehst, schnellt deine Hand aus dem Bett, kracht auf den Wecker nieder – und in einem Zeitraum von noch nicht mal fünf Sekunden hast du dich wieder umgedreht und unter deiner Bettdecke verkrochen.
  • Du möchtest endlich anfangen, für eine Uni-Klausur zu lernen. Bevor du jedoch damit anfängst, flüstert dir eine Stimme in deinem Kopf zwei verführerisch klingende Silben ins Ohr: Netflix. Auf einmal erinnerst du dich wieder an all die schönen Serien, die du schon immer mal schauen wolltest. Und deine Motivation zum Lernen ist futsch.
  • Du bist kurz davor, etwas Gesundes zu kochen. Doch leider liegt auf dem Weg zum Supermarkt dieser wunderbare Pizzaladen, wo jede Pizza nur vier Euro kostet. Und schon erscheint der Gedanke, erst einkaufen zu gehen und dann etwas zu kochen, nahezu lächerlich.

Wenn ja, dann jat dich dein innerer Schweinehund im Griff.

Denn auch wenn er auf dem obigen Bild süß und unschuldig aussieht: Dein innerer Schweinehund hat es faustdick hinter den Ohren.

Er ist Meister darin, dich von allen Vorhaben abzuhalten, die in irgendeiner Weise Selbstmotivation oder Überwindung von dir verlangen.

Und weil es nicht immer einfach ist, diesem kleinen Monster in dir zu widerstehen dich zu überwinden, habe ich den folgenden Artikel geschrieben.

In den nächsten Abschnitten werde ich dir nämlich 3 gute Tricks an die Hand geben, mit denen du den inneren Schweinehund ganz einfach überwinden kannst.

1. Was dein innerer Schweinehund hasst: Gute Angewohnheiten

Dein innerer Schweinehund liebt es, dir deine Willenskraft (die Basis jeglicher Selbstmotivation oder Überwindung) zu rauben.

Willenskraft ist jedoch wie ein Muskel – eine Art innere Motivation, die durch regelmäßiges Training stärker wird. Wenn du also deinen inneren Schweinehund überwinden möchtest, solltest du dir gute Angewohnheiten zulegen.

Angewohnheiten, die dich aus deiner Komfortzone bringen und deine Willenskraft durch regelmäßige Überwindung stärken:

  • Gewöhne es dir an, statt dem Fahrstuhl die Treppen zu nehmen – auch wenn dein Ziel der fünfte Stock ist. Dadurch hältst du dich nicht nur fit. Du konditionierst dich auch darauf, Anstrengungen zum Erreichen deiner Ziele in Kauf zu nehmen.
  • Fang an, die Dinge, die dich am meisten Überwindung kosten, bereits früh am Tag zu erledigen. Den restlichen Tag über wird es dir dann wesentlich leichter fallen, dich zu überwinden.
  • Dusche immer erst heiß und dann richtig kalt. Dann bringst du deinem inneren Schweinehund täglich aufs Neue bei, dass er gegen dich keine Chance hat. Und gleichzeitig tust du etwas für deine Gesundheit.

Die erste kalte Dusche mag dir wie Folter erscheinen – doch irgendwann wirst du die Angst davor verlieren

Innerer Schweinehund

Mich morgens kalt zu duschen ist ja eine Sache, magst du dir jetzt vielleicht denken.

Aber wie sieht es mit den Dingen aus, die mich wirklich viel Überwindung kosten?

  • Dem Erledigen meiner Steuererklärung.
  • Dem Fertigstellen meiner Masterarbeit.
  • Dem Erlangen der Weltherrschaft.

Bei Vorhaben wie diesen ist es hilfreich, deinen inneren Schweinehund ein wenig auszutricksen.

Die 5-Minuten-Regel gegen den inneren Schweinehund

Wenn du das nächste Mal feststellst, wie dein innerer Schweinehund dich davon abhält, eine wichtige Aufgabe zu erledigen, sage dir Folgendes:

„Ich werde erstmal nur fünf Minuten an dieser Aufgabe arbeiten. Wenn ich danach nicht weitermachen möchte, höre ich auf.“

Vielleicht fragst du jetzt, was diese Methode bringen soll.

Ganz einfach:

Indem du dir sagst, dass du nur fünf Minuten arbeiten wirst, trickst du deine Psyche aus. Dein innerer Schweinehund denkt nun, dass fünf Minuten Arbeit ihm nicht schaden können. Und damit sitzt er in der Falle.

Oft ist der erste Moment der Überwindung nämlich der schlimmste:

  • Auf einen fremden Menschen zugehen.
  • Ein neues Buch-Kapitel schreiben.
  • Zum ersten Mal das eigene Fahrad reparieren.
  • Nach der Weihnachtspause wieder ins Fitnessstudio gehen.

All diese Dinge fallen uns solange schwer, bis wir anfangen, unsere Lustlosigkeit zu überwinden. Und einfach loslegen.

Sobald du dann den ersten Impuls gegeben hast, wird es dir nicht mehr schwerfallen, weiterzumachen. Und wenn doch – dann warst du zumindest fünf Minuten lang produktiv.

Wenn du es also gewöhnt bist, wichtige Dinge regelmäßig aufzuschieben, fang an, deine Gewohnheiten zu ändern.

Und wende die 5-Minuten-Regel an.

Dein innerer Schweinhund wird dich dafür hassen.

Gute Angewohnheiten reichen jedoch nicht: Mach dein Leben unkomplizierter

Wenn du deinen inneren Schweinehund nun effektiv besiegen willst, solltest du dir dein Leben nicht allzu schwer machen.

  • Du möchtest wieder mit dem Joggen anfangen? Laufe erstmal zwei Kilometer und nicht gleich fünf. Steigern kannst du dich mit der Zeit imer noch.
  • Du hast Schwierigkeiten damit, morgens beim ersten Weckerklingeln aufzustehen? Stell deinen Wecker doch einfach mal nicht auf deinen Nacht- sondern auf deinen Schreibtisch. Dann musst du wohl oder übel aus dem Bett raus, um das Ding auszuschalten.
  • Du möchtest mehr Gitarre spielen, weil du weßt, wie schön es eigentlich ist? Positioniere deine Gitarre so in deinem Zimmer, dass du sie unmöglich übersehen kannst. Früher oder später wirst du sie in die Hand nehmen, ohne darüber nachzudenken.

Mach dir das Leben einfach – zum Beispiel, indem du zunächst kleine Schritte nimmst

Innerer Schweinehund

Wenn du dermaßen strategisch vorgehst, hat dein innerer Schweinehund fast nichts mehr gegen dich in der Hand. Denn nun fängst du an, Verantwortung zu übernehmen. Und dich zu überwinden, obwohl dein innerer Schweinehund dich stoppen möchte.

Vergiss aber nicht – sich ab und zu eine Belohnung zu gönnen, ist auch ok.

Netflix zum Beispiel. Oder ein Eis. Oder beides.

Aber erst nach dem Laufen. Und nach der kalten Dusche.

2. Was dein innerer Schweinehund hasst: Unterstützung

Als Einzelkämpfer durch dein Leben zu gehen, ist zwar möglich. Es ist aber auch ganz schön anstrengend.

Besonders, wenn es um Überwindung geht.

Anstatt deinen Schweinehund allein zu bekämpfen, solltest du deshalb anfangen, dich zusammen mit deinen Freunden zu überwinden. Denn gegen mehrere willensstarke Menschen hat dein innerer Schweinehund absolut keine Chance.

Einige meiner besten Freunde haben diesen Tatsache genutzt, um sich regelmäßig zum Sport zu motivieren. Anstatt allein zum Fitnessstudio zu gehen, sind sie gemeinsam pumpen gegangen.

Dadurch hatten hatten sie nicht nur viel mehr Spaß. Sie blieben auch über Jahre hinweg motiviert.

(Was noch hilft, um dich zum Sport zu motivieren, erfährst du in diesem Artikel.)

Du willst, dass dich dein innnerer Schweinehund in Ruhe lässt? Hol dir Unterstützung! 

Innerer Schweinehund

Suche dir ein Umfeld, dass dich unterstützt

„Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen mit denen Du die meiste Zeit verbringst.“

Vielleicht kennst du dieses Zitat des amerikanischen Autors und Motivationstrainers Jim Rohn.

Und auch wenn ich Rohns Meinung nicht zu hundert Prozent teile. Eine Sache hat er ganz richtig erkannt:

Das Umfeld, in dem wir uns befinden, hat einen entscheidenden Einfluss auf unser Leben.

Nehmen wir also mal an, dass deine Freunde den ganzen Tag nur auf der faulen Haut liegen und jede Art von Herausforderung hassen.

Denkst du, dass es dir in einem solchen Umfeld leicht fallen wird, deinen inneren Schweinehund zu überwinden?

Sicher nicht.

Wenn du dich häufiger überwinden möchtest, solltest du dich deshalb mit Freunden umgeben, die sich auch gerne überwinden.

So einfach ist das.

Und wenn du keine solchen Freunde hast, dann such dir eben welche.

Letztendlich solltest du dich nämlich nur mit Menschen umgeben, die ähnliche Ansprüche an das Leben und sich selbst haben wie du. Die die ähnliche Werte haben wie du und die dich wirklich verstehen können.

Sobald du mehr Zeit mit solchen Menschen verbringst, wird sich deine Lebensqualität drastisch verbessern.

Obwohl es gut ist, sich gemeinsam zu motivieren, solltest du es jedoch auch damit nicht übertreiben.

Wenn du dich nämlich nur noch in Gesellschaft anderer überwinden kannst, machst du dich von ihnen (oder besser: ihrem regelmäßigen Arschtritt) abhängig. Aus diesem Grund lohnt es sich, immer auch Dinge zu haben, zu denen du dich ganz allein – aus dem Inneren heraus – überwindest.

3. Was dein innerer Schweinehund hasst: Ein höheres Ziel

Damit du es schaffst, dich täglich zu überwinden, brauchst du vor allem eins: Selbstdisziplin.

Und diese aufzubringen ist nicht immer einfach.

Leichter wird es allerdings, wenn du ein höheres Ziel vor Ausgen hast.

Wenn du nämlich weißt, wo du in deinem Leben hinwillst, dann bist du bereit, die dafür nötigen Anstrengungen in Kauf zu nehmen.

Denn dann hat dein innerer Kampf plötzlich einen Sinn:

  • Du möchtest dich in deinem Körper wohlfühlen, gut aussehen und eine hohe Ausdauer haben? Dann wirst du um regelmäßiges Joggen oder eine andere Ausdauer-Sportart nicht herumkommen.
  • Du willst ein erfolgreiches Unternehmen führen, dass gleichzeitig die Lebensqualität anderer Menschen verbessert? Dann hilft alles nichts. Du musst den Sprung in die Selbstständigkeit wagen.
  • Du hast keine Lust mehr auf dieses ständige Lampenfieber? Dann stell dich deiner Angst. Und übe dich darin, vor vielen Menschen aufzutreten.

Egal, was du vorhast. Dir dein höheres Ziel vor Augen zu führen, wird dir dabei helfen, dich zu überwinden.

Dein innerer Schweinehund nervt dich? Dann erinnere dich an dein höheres Ziel

Innerer Schweinehund

Stelle dir dein Ziel so detaillert wie möglich vor

Wenn du dauerhaft deinen inneren Schweinehund überwinden möchtest, solltest du dein Ziel so deutlich wie möglich vor Augen haben. Je plastischer du dir vorstellen kannst, wo du hin möchtest, desto einfacher wird es dir fallen, deine Trägheit auf dem Weg zu deinem Ziel zu überwinden. Schließlich weißt du nun ganz genau, wofür du dich ins Zeug legst.

Die folgende Übung kann dir dabei helfen, ein detailliertes Bild von deinem höheren Ziel zu bekommen:

  1. Denke genau darüber nach, welches Ziel du erreichen möchtest. Sei in der Formulierung deines Ziels so präzise wie möglich. Wenn du dich zum Laufen motivieren möchtest, überlege beispielsweise, wie viel du nach einem Jahr regelmäßigem Sport wiegen möchtest, wie ausdauernd du sein willst und wie sich dein neuer Körper anfühlen soll.
  2. Schreibe als nächstes auf einen Zettel, wie sich dein Leben verändert haben wird, wenn du dein Ziel erreicht hast. In unserem Beispiel könntest aufschreiben, wie dich deine neu gewonnene Fitness selbstbewusster gemacht haben wird. Und wie du dich einfach glücklicher sein wirst, weil der regelmäßige Sport dir einen Lebensstil ermöglichen wird, den du vorher nicht hattest.
  3. Nimm das Gefühl wahr, dass sich beim Aufschreiben dieser Zukunftsvorstellungen in deinem Körper bildet. Genieße die Vorfreude.
  4. Nun setz dich in aufrechter Haltung auf dein Bett oder einen Stuhl. Schließe deine Augen und gib dir ein paar Minuten Zeit, um dir das, was du aufgeschrieben hast, bildlich vorzustellen. Achte dabei auf Details wie Farben, Geräusche oder Gerüche. Und fühle, wie es ist, dein Ziel erreicht zu haben.

Die oben beschriebene Methode nennt man Visualisierung.

Sie kann dir dabei helfen, dein höheres Ziel lebendiger werden zu lassen. Und dir vor Augen zu führen, wieso du dich eigentlich überwindest.

Denn dann fällt es dir wesentlich leichter, dein Ziel auch wirklich zu erreichen.

(Ließ auch: Antriebslosigkeit überwinden)

Zu einem höheren Ziel gehört auch ein guter Plan

Obwohl ein höheres Ziel für die Steigerung deiner Selbstdisziplin wichtig ist: Dieses Ziel bringt dir erst etwas, wenn du auch weißt, wie du es erreichen wirst.

Ich bin zwar kein großer Fan von Zielsetzung, doch manchmal ist ein konkreter Plan nützlich, um dein höheres Ziel Realität werden zu lassen.

Einen guten Plan zu haben, bedeutet, genau zu wissen, was  wann  wie zu tun ist.

Dich in deinem Alltag zu überwinden, wird mit einem guten Plan sehr leicht, da du nun nichts weiter tun musst als die Schritte zu gehen, die du dir bereits überlegt hast.

Dein innerer Schweinehund hasst es, wenn du einen guten Plan hast

Innerer Schweinehund

In unserem Beispiel würde dein Plan ungefähr so aussehen:

„Ich gehe jeden Morgen nach dem Aufstehen für zwanzig Minuten laufen.“

Am besten du schreibst dir diesem Plan auf ein Whiteboard oder ein Blatt Papier, dass du an einem zentralen Ort deiner Wohnung aufhängst. Und schon hat der Schweinehund keine Chance mehr.

Der arme Kerl.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

5 todsichere Tipps gegen Aufschieberitis

AufschieberitisWas ist das wohl größte Hindernis auf dem Weg der persönlichen Transformation?

Welches Phänomen sorgt tagtäglich dafür, dass Schüler, Studenten und Berufstätige auf der ganzen Welt in Panikatacken verfallen?

Ok, wahrscheinlich weißt du die Antwort schon. Du hast ja schließlich die Überschrift gelesen.

Gemeint ist das Prokrastinieren. Oder zu gut Deutsch: Aufschieberitis.

Wahrscheinlich kennst du eine oder mehrere dieser Situationen:

  • Du musst demnächst eine wichtige Hausarbeit abgeben.
  • Du solltest ein wichtiges Gespräch mit deinem Partner führen.
  • Seit Wochen möchtest du deinen Chef um eine Gehaltserhöhung oder Urlaubstagen bitten.
  • Seit langem willst du den Keller ausmisten.
  • Oder ganz klassisch: Du musst demnächst deine Steuererklärung machen.

Doch anstatt dich deiner Aufgabe zu widmen, lenkst du dich ab. Du fährst mit deinen Freunden zum Festival, sitzt stundenlang vor Facebook, schaust die neuesten Serien auf Netflix an oder starrst einfach nur Löcher in die Luft.

Wenn du dich in dieser Beschreibung widerfindest, habe ich hier einen ganz besonderen Leckerbissen für dich. Denn ich kenne das Problem der Aufschieberitis nur allzu gut. In diesem Artikel lernst du, mit welchen 5 Methoden Aufschieberitis für mich zu einer Sache der Vergangenheit wurde.

Methode 1 gegen Aufschieberitis: Lege eine konkrete Uhrzeit für deine Aufgabe fest

Dieser Tipp ist sehr simpel und trotzdem effektiv.

Oft ist Aufschieberitis nämlich nichts weiter als schlechte Planung. Nehmen wir einmal das Beispiel der guten alten To-to-Liste.

Egal ob du eine App benutzt oder lieber Zettel verwendest, das Problem ist das gleiche. To Do Listen haben keine Deadline.

Angenommen du schreibst dir also einfach auf eine Liste den Stichpunkt Hausarbeit.

Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass du ausgerechnet jetzt und heute anfängst, wirklich an deiner Hausarbeit zu arbeiten?

Nicht sehr hoch. Zumindest, wenn du so ähnlich veranlagt bist wie ich.

Ganz anders sieht es aus, wenn du dir jeden Tag einen festen Zeitblock aussuchst, an der du etwas für die Aufgabe, die du vor dir herschiebst tun möchtest. Und diesen Zeitblock dann in deinen Kalender einträgst.

Gute Planung ist sehr wichtig, wenn du produktiv sein möchtest.

Aufschieberitis

Mit den meisten Smartphone-Kalendern geht das übrigens sehr gut, da sich Termine auch als Wiederholungen erstellen lassen.

So vermeidest du, dass sich die Aufschieberitis trotz guter Absichten in deinen Alltag einschleicht. Und gleichzeitig schwirrt eine Aufgabe weniger in deinem Kopf herum.

Methode 2 gegen Aufschieberitis: Steh mit dem Weckerklingeln auf (am besten früh)!

Dieser Tipp mag auf den ersten Blick nicht viel mit Aufschieberitis und Prokrastination zu tun haben. Dennoch gibt es kaum eine Methode, die sich besser eignet, um produktiver in den Tag zu starten.

Ein weiser Mann sagte einst:

„Wie du den Tag beginnst, so beendest du ihn auch.“

Stelle dir folgendes Szenario vor:

Du stellst dir den Wecker um 7 Uhr morgens und stehst mit dem ersten Weckerklingeln auf, im Anschluss meditierst du und joggst dann eine Runde durch den Park.

Glaubst du, dass du danach noch ein Problem damit haben wirst, ein paar Seiten deiner Hausarbeit runterzuschreiben, den Bericht für die Arbeit fertigzumachen oder heute Abend noch ins Fitnessstudio zu gehen?

Ich schätze nicht. Du wirst vor Energie nur so strotzen. 

Und genau deshalb ist es wichtig, dass du schon am Anfang des Tages den richtigen Impuls setzt.

Das heißt nicht, dass du ab jetzt jeden Morgen einen zweistündigen Drill starten sollst, der es mit dem Trainingsprogramm der Navy Seals aufnehmen kann.

Aufschieberitis

Es bedeutet viel mehr, dass du vielleicht einmal die Snooze-Funktion deines Weckers ausstellst. Und innerhalb von zwei Minuten aufstehst. Oder, dass du hin und wieder eine kalte Dusche nimmst. Oder wirklich morgens meditierst.

Nur so lernt dein Körper und deine Psyche, was es heißt, sich zu überwinden und auch früh am Morgen produktiv zu sein.

Und du wirst sehen: Für den Rest des Tages wird es dir viel leichter fallen, unbequeme Aufgaben zu erledigen.

Dass diese Methode funktioniert, zeigt alleine schon das Gegenbeispiel.

Kannst du dich noch an das letzte Mal erinnern, an dem du die bis in die Nacht hinein gefeiert hast?

Ich wette, am nächsten Tag hast du nicht besonders viel auf die Reihe gekriegt.

Starte also diszipliniert und rechtzeitig in den Tag, und die Aufschieberitis hat keine Chance.

Methode 3 gegen Aufschieberitis: Vermeide Ablenkungen

Sich abzulenken, ist heutzutage sehr einfach. Facebook, YouTube, Netflix und Spotify sind nur einige Wege, stundenlang sehr effektiv Zeit totzuschlagen.

Und das, ohne dass du dich auch nur einen Zentimeter von deinem PC oder dem Smartphone entfernen musst.

Jedes Smartphone bietet heute schier endlose Möglichkeiten, sich abzulenken.

Aufschieberitis

Das ist natürlich ein Problem. Wenn du nicht aufpasst, verschwendest du dein halbes Leben damit, dir Katzenvideos, Posts von Till Schweiger oder die neusten „sozialen Experimente“ anzuschauen. Oder was auch immer deine Lieblings Internet-Sünde ist.

Versteh mich nicht falsch.

Es ist vollkommen ok, sich ab und zu mal eine Auszeit zu gönnen. Wenn daraus aber ein zweistündiger YouTube-Marathon wird, wird es zum Problem. Besonders dann, wenn du eigentlich etwas anderes zu tun hast.

Mein Tipp, um diese Ablenkungen zu vermeiden:

Gib ihnen erst gar keinen Nährboden.

  • Du chattest gerne stundenlang auf Whatsapp? Schalte dein mobiles Internet für die Dauer deiner Arbeits-Session einfach einmal aus.
  • Du verlierst dich oft im Scrollen durch deinen Facebook-Feed? Dann melde dich doch einfach mal ein paar Tage lang gar nicht erst bei Facebook an. Oder zumindest erst, wenn du mit der Arbeit fertig bist.
  • Du weißt, dass du zu viel Zeit auf Netflix verschwendest? Kündige deinen Netflix Account. Das klingt krass, ist aber die einzige Lösung, wenn du weißt, dass du ansonsten nicht der Versuchung widerstehen kannst.

Willst du deiner Aufschieberitis also endgültig ein Schnippchen schlagen, verzichte in nächster Zeit auf sämtliche Ablenkungen.

(Lese auch: Wie du die Macht der Gedanken für dich nutzt)

Methode 4 gegen Aufschieberitis: Suche nach dem wahren Grund!

  • Wieso schiebst du es seit Monaten auf, dich mit deinem Freund hinzusetzen und dieses wichtige Gespräch zu führen?
  • Wieso kriegst du es nicht auf die Reihe, den Bericht für die Arbeit zu schreiben?
  • Wieso ist es jetzt schon wieder einen Monat her, dass du das letzte Mal im Fitnessstudio warst?

Weil ich nun einmal gerne Dinge aufschiebe, magst du jetzt sagen.

Aber was ist, wenn das gar nicht der eigentliche Grund ist?

Nicht immer ist Aufschieberitis das Kernproblem.

Manchmal ist es einfach nur das Sypmtom eines größeren Problems. Oft ist das Aufschieben lediglich der Hinweis darauf, dass eine Sache nicht die richtige für dich ist. Dass du sie eigentlich gar nicht machen willst.

Wenn das der Fall ist, solltest du dich nicht länger quälen. Und dich stattdessen dem eigentlichen Problem widmen.

Falls das Gespräch mit deinem Freund dir also so viel Kopfzerbrechen bereitet, frag dich einfach mal, wieso. Und höre auf die Stimme, die antwortet.

Wer weiß, vielleicht hast du ja gar nicht mit der Antwort gerechnet, die kommt. Oder du erkennst, dass es endlich Zeit ist, loszulassen und dich von deinem Freund zu verabschieden. Wie auch immer es sein mag, der Schlüssel ist die Ehrlichkeit dir selbst gegenüber.

Eine Sache muss ich allerdings noch sagen.

Ich möchte dir an dieser Stelle keine Ausrede liefern, deine Pflichten zu vernachlässigen oder dich den schwierigen Dingen im Leben nicht zu stellen. Vergiss nicht, dass du alles für alles in deinem Leben Verantwortung übernehmen solltest. 

Es gibt nämlich immer Momente, an denen du lieber vor einer Situation wegrennen möchtest. Und das, obwohl diese Situation sehr wichtig ist für deine Entwicklung. In diesem Fall ist es wahrscheinlich doch die Aufschieberitis, die von dir Besitz ergriffen hat.

(Hier erfährst du übrigens 5 Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund überwinden kannst.)

Methode 5 gegen Aufschieberitis: Erwarte nicht zu viel von Dir selbst!

Aufschieberitis ist in gewissser Weise ein Mangel an Willenskraft.

Willenskraft wiederum ist wie ein Muskel, den du trainieren musst. Und zwar über einen langen Zeitraum hinweg. Kontinuierlich und in kleinen Schritten.

An deiner Aufschieberitis zu arbeiten geht also nur, wenn du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst.

Erwarte also nicht gleich den perfekten Tag. Ein produktiver Vormittag reicht auch – fürs erste. Wenn es dir gelungen ist, an einigen Tagen bis zum Mittag hin produktiv zu sein, kannst du immer noch den nächsten Schritt wagen. Und dir ein bisschen mehr vornehmen.

Das wichtigste ist hierbei: Du darfst dich auch gerne hin und wieder belohnen.

Also doch auch mal ein Katzenvideo schauen. Oder zwei. Aber erst nach erledigter Arbeit.

Selbst eine Raubkatze darf ab und zu auf der faulen Haut liegen.

Aufschieberitis

Zum Abschluss: Schau auf das große Ganze!

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Fragen vorbereitet, die dich zum Nachdenken anregen sollen.

  • Welche Konsequenzen wird es für dich haben, wenn du die Dinge weiterhin aufschiebst, wie bisher?
  • Wo wirst du in zehn Jahren sein, wenn du weiterhin prokrastinierst und deine Komfortzone nicht verlässt?
  • Was könntest du alles schaffen, wenn du stattdessen endlich anfängst, die Dinge anzupacken?

Versuche, diese Fragen bitte ganz ehrlich für dich selbst zu beantworten.

Spätestens die letzte Frage dürfte dich gehörig aufgerüttelt haben. Wenn du dir nämlich vor Augen hältst, wie viel Zeit du pro Tag, pro Woche, pro Monat oder sogar pro Jahr durch Aufschieberitis verschwendest, dann erst wird dir das Ausmaß des Dramas bewusst.

Verschiebe die Dinge also nicht länger. Fang an, endlich deinen Weg zu gehen.

Arbeite jeden Tag ein bisschen auf deine Ziele hin. Tu jeden Tag etwas, das deine ganz persönlichen Werte widerspiegelt. Auch wenn es nicht immer Spaß macht oder einfach ist.

Denn Zeit ist das kostbarste, was du hast. Nutze sie.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

10 Dinge, die ich in einem Jahr ohne Alkohol gelernt habe

Ich habe es tatsächlich geschafft. Ich habe es ganzes Jahr auf Alkohol verzichtet.

Nicht ein Schluck Bier oder Wein, keine exotischen Cocktails mit exotischen Namen, keine Gin-Tonics und keine Caipirinhas. Noch nicht einmal an einer Praline mit Schnapsfüllung hab ich mich vergangen.

Ich war der einzige nüchterne Gast auf einer Hochzeit eines Freundes in Spanien, ich habe an meinem Geburtstag mit Tee angestoßen und ich habe auf Dates alkoholfreies Bier getrunken.

Ob ich stolz auf mich bin? Verdammt, ja!

Die meisten Menschen vergessen ihre Neujahrsvorsätze schneller als den letzten Gewinner von Germanys Next Topmodel. Doch ich habe durchgehalten. Ein ganzes Jahr lang.

Für viele Menschen ist der Konsum von Alkohol so selbstverständlich wie Pornos für Jugendliche. Alkohol ist ein soziales Schmiermittel, ein Stimmungsmacher, ein Sorgenvergesser. Und ja, Alkohol ist die Volksdroge Nummer eins.

Auch für mich war Alkohol lange Zeit selbstverständlich. Ob auf Partys, beim Grillen mit Freunden, auf Dates oder beim schicken Italiener um die Ecke.

Doch was passiert, wenn man ein Jahr lang keinen Alkohol trinkt? Verändert sich etwas?

Ja, sogar verdammt viel!

Ich habe in meinem Alkoholfreien Jahr 10 wichtige Dinge gelernt. Einige dieser Dinge waren überraschend, manche skurril und andere wiederum haben mein Leben verändert.

1. Ich habe aufgehört, davonzurennen

Die meisten haben es schon mal getan. Trinken, um zu vergessen, zu verdrängen oder etwas nicht spüren zu wollen.

Alkohol hilft, kurzfristig unangenehme Gefühle und Situationen zu bewältigen.

Viele Menschen trinken – oder besser gesagt, saufen – jedes Wochenende, um zu verdrängen, was für ein beschissenes, langweiliges und eintöniges Leben sie von Montag bis Freitag führen.

Viele Männer trinken auf Partys, damit sie endlich mal den Mut haben, eine Frau anzusprechen. Und nicht wenige Frauen trinken vor dem ersten Mal Sex mit einem neuen Mann, um entspannter zu sein.

Ich erinnere mich an ein Date mit einer jungen Ukrainerin letzten Sommer in Kiew. Wir kochten etwas bei mir zuhause und wussten beide, worauf es hinauslaufen würden. Ich war sehr entspannt, sie war sehr angespannt. Sie musste eine komplette Flasche Rotwein trinken, bevor sie mit mir ins Bett konnte. (Und falls du denkst, dass das daran lag, dass sie unattraktiv war: weit gefehlt! Sie ist eine äußerst attraktive Frau.)

Nur allzu gerne betäuben wir unsere Ängste mit Alkohol und benutzen ihn, um unangenehmen Gefühlen und Situationen aus dem Weg zu gehen.

Comic von Olis Cartoons

In dem Jahr, in dem ich nicht getrunken habe, konnte ich nicht davonlaufen. Weder vor meinen Ängsten, noch vor unangenehmen Gefühlen, Situation und Wahrheiten.

Dies war nicht immer einfach, aber es war verdammt befreiend.

2. Ich bin emotional stabiler

Alkohol hat eine Menge kurzweilige Auswirkungen. Wenn wir Alkohol trinken sind wir ungehemmter, direkter, sind redseliger und häufig auch fröhlicher. In Abhängigkeit der konsumierten Menge fühlen wir uns am nächsten Tag ein wenig groggy oder aber auch richtig beschissen.

Doch Alkohol hat auch langfristige Auswirkungen auf unsere Gefühlswelt.

In dem Jahr, in dem nicht getrunken habe, war ich emotional deutlich stabiler. Ich hatte weniger Stimmungsschwankungen und war generell besser gelaunt.

Als ich das einem Freund aus Italien erklärte, meinte er:

„Anchu, das glaub ich dir sofort. Je mehr und je häufiger ich trinke, desto düsterer werden meine Gedanken und desto schlechter fühle ich mich. Manchmal geht es sogar soweit, dass ich, wenn ich viel trinke, das Gefühl habe, leicht depressiv zu sein.“

Leider vergessen wir häufig, dass Alkohol auch langfristige Folgen hat.

3. Alkohol ist eine Droge

Eine der nervigsten Sachen im letzten Jahr war, anderen immer wieder zu erklären, warum ich keinen Alkohol trinke.

Auf jeder Party musste ich mich rechtfertigen. Und wiederholt und mit Nachdruck sagen: „Nein, man, ich mach keine Ausnahme. Und nein, ich werde auch nicht nur einen Shot mit dir trinken.“

Warum muss man sich dafür rechtfertigen, dass man seinen Körper und seinen Geist nicht kaputt macht?

Denn Alkohol ist die Volksdroge schlechthin. 1,77 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren sind in Deutschland alkoholabhängig. Fast 10 Millionen Menschen trinken so viel, dass es riskant für ihre Gesundheit sein kann. Und mindestens 74.000 Menschen sterben pro Jahr an den Folgen ihres Alkoholkonsums.

Alkohol ist so gefährlich, weil er sozialverträglich ist und sein Konsum meist von anderen unterstützt wird. Doch dabei sollten wir eins nicht vergessen: Alkohol ist eine Droge. Eine gefährliche.

4. Dating wird ehrlicher und unkomplizierter

Früher hat für mich – wie für die meisten Menschen – Alkohol zu einem Date dazugehört.

Durch Alkohol ist man weniger gehemmt, fröhlicher und die Stimmung lockert sich. Das hilft, wenn wir dem anderen näher kommen wollen.

Jemanden zum ersten Mal an die Hand zu nehmen, der erste Kuss und auch der erste Sex sind Dinge, die uns häufig Angst machen. Aber keine Sorge, dein Freund und Helfer Alkohol ist zur Stelle!

Im letzten Jahr hatte ich einige Dates. Doch statt mich auf Alkohol zu stützen, habe ich gelernt, meine Ängste zu überwinden und direkter zu sein. Und das hat mein Datingleben um ein Vielfaches einfacher und unkomplizierter gemacht.

5. Partys machen weniger Spaß

Ich werde hier nicht irgendeinen Unsinn erzählen. Ja, man kann auch nüchtern auf Partys Spaß haben.

Aber genauso viel, wie wenn man trinkt?

Verdammt, nein!

Und jeder, der was anderes erzählt, weiß schlichtweg nicht, wie man trinkt. Oder er nimmt Drogen.

Auf der anderen Seite werden die Wochenenden angenehm lang. Selbst wenn ich bis morgens um vier oder fünf Uhr unterwegs war, war ich am nächsten Tag spätestens um elf Uhr wach – und fit.

6. Ich habe viel Geld gespart

Da wir gerade bei Partys waren: In dem Jahr, in dem ich nicht getrunken habe, habe ich verdammt viel Geld gespart. Im Durchschnitt ein paar Hundert Euro im Monat.

Nicht selten habe ich früher einer wilden Nacht 50-80 Euro ausgegeben. Hier ein Drink, dort jemand eingeladen – schwupp, ist die Kohle weg.

Gerade an den Orten, an denen Alkohol und Feiern besonders teuer sind, wie zum Beispiel Ibiza, Hong Kong, Moskau oder Dubai, habe ich in den letzten Jahren verdammt viel Kohle versoffen.

7. Ich sehe besser aus

Ich habe mein Leben lang Sport gemacht und war immer einigermaßen in Form. Aber mein Waschbrettbauch sah noch nie so gut und definiert aus, wie im letzten Jahr. Und das, obwohl ich weniger Sport als je zu zuvor gemacht habe.

Alkohol hat nun mal eine Menge Kalorien. Und diese scheiß Kalorien setzen sich eben genau da an, wo man sie nicht haben will.

Abgesehen von einem flacheren Bauch ist auch meine Haut deutlich reiner geworden. Haare sind mir allerdings nicht nachgewachsen.

8. Sex ist ohne Alkohol besser

Früher hatte ich gerne betrunken Sex. Ich dachte, es wäre intensiver, wilder und hemmungsloser.

Nachdem ich an Neujahr zum ersten Mal seit einem Jahr wieder betrunken Sex hatte, kam es mir langweilig vor.

Ich spürte wenig, konnte das Ganze nicht so richtig genießen und war nicht präsent. Ich hatte das Gefühl, nicht ganz da zu sein und alles nur gefiltert wahrzunehmen.

Mir wurde der Unterschied besonders stark bewusst, weil ich die Frau, mit der ich im Bett war, letzten Herbst kennengelernt hatte und bis zu diesem Abend immer nur im nüchternen Zustand mit ihr Sex hatte.

Wenn man lernt, loszulassen, sich zu entspannen und dem anderen vertraut, ist Sex im nüchternen Zustand viel lustvoller, schöner und intensiver.

9. Komplett auf Alkohol zu verzichten ist nicht schwer

Hast du dir schon mal vorgenommen, weniger zu trinken? Ich auch. Aber es hat meistens nicht funktioniert.

Mit jedem Drink wird die Stimmung lustiger und die Willenskraft kleiner.

Doch komplett auf Alkohol zu verzichten war überraschend einfach. Ich kam nie in Versuchung. Für mich war klar, dass ich ein ganzes Jahr nicht trinken werde.

10. Klarheit

Nach einem heftigen Saufabend ist der nächste Tag meistens für die Katz. Ich bin zum Glück jemand, der am nächsten Tag trotz Kater einigermaßen fit ist. Doch heftiger Kater hin oder her, spätestens am übernächsten Tag ist man wieder fit und klar – oder man denkst es zumindest.

Wenn man Wochen oder sogar Monate lang kein Alkohol trinkt, erhält man eine neue Form von Klarheit.

Man sieht sich selbst und sein Leben in einem anderen Licht und es werden einem Dinge bewusst, die man vorher nicht gesehen hat – oder nicht sehen wollte.

Mit der Zeit gewöhnt man sich an diese Klarheit und wird süchtig danach. Es ist einfach ein verdammt angenehmes Gefühl, immer voll da zu sein und das Gefühl zu haben, der Verstand funktioniert.

Werde ich in Zukunft etwas ändern?

Seit Anfang dieses Jahres trinke ich wieder.

Wieso?

Weil Alkohol auch ein Genussmittel sein kann. Auch habe ich manchmal das Gefühl, dass es meine Kreativität und Inspiration fördert.

Hättest du mich jedoch vor meinem alkoholfreien Jahr gefragt, ob ich mir ein Leben ohne Alkohol vorstellen könnte, hätte ich vermutlich Nein gesagt. Jetzt sehe ich das anders.

Ich weiß nicht, ob ich in nächster Zeit völlig auf Alkohol verzichten werde. Doch das letzte Jahr hat mir die Augen geöffnet und mich nachdenklich gestimmt.

Eine leicht abgeänderte Version dieses Artikels ist Anfang 2017 im Stern erschienen. Der Artikel wurde mehrere tausendmal auf Social Media geteilt.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Der Weg ist das Ziel oder warum Ziele überbewertet sind

„Der Weg ist das Ziel“ ist ein Zitat des chinesischen Philosophen Konfuzius. In diesem Artikel lernst du 3 wichtige Lektionen aus dieser alten Lebensweisheit über Ausdauer, Glück und Motivation.

Über Ziele & Zielsetzung im Leben

In unseren modernen Gesellschaft wird uns weiß gemacht, dass wir alles sofort haben können.

Und das führt zu einem Problem. Zu einem sehr großen Problem.

Immer mehr Menschen glauben nämlich, dass es im Leben eine Art Abkürzung gibt:

  • Sie glauben, dass sie in 2 Wochen mit einer geheimen Diät 5 Kg. abnehmen können.
  • Sie sind davon überzeugt, dass sie durch eine revolutionäre App mit nur 15 Minuten am Tag in wenigen Wochen eine Fremdsprache fließend sprechen können.
  • Sie denken, dass sie mit den richtigen Erfolgsstrategien in kurzer Zeit reich werden können.

Doch die Wahrheit ist, dass die meisten Dinge im Leben viel Disziplin, Energie und Zeit brauchen.

Und genau deshalb ist die alte Weisheit Der Weg ist das Ziel aktuell so verdammt wichtig.

Die Reise ist wichtiger als das Ziel

Wenn wir uns ein Ziel setzen, wollen wir es am liebsten sofort erreichen. Wir wollen keine Herausforderungen, keine Schwierigkeiten und wir wollen uns auch nicht entwickeln.

Wir wollen nur das Ziel erreichen – und zwar sofort!

Doch in 99% der Fällen funktioniert das nicht.

Wir müssen uns Herausforderungen stellen, kämpfen mit Schwierigkeiten umgehen und uns entwickeln  – und erst dann erreichen wir unser Ziel!

Zu oft vergessen wir, dass der Weg das Ziel ist. Dass es weniger darum geht, was wir am Ende der Reise erreichen, als um das, was wir während der Reise lernen und erleben.

In Folgenden möchte ich dir erklären, welche 3 wichtigen Lektionen über Ausdauer, Glück und Motivation du aus der Lebensweisheit „der Weg ist das Ziel“ lernen kannst.

Die wichtigsten Punkte erfährst du auch in diesem Video:

Der Weg ist das Ziel #1: Fast alles im Leben ist ein Prozess

Mit Anfang zwanzig war ich sehr schüchtern im Umgang mit Frauen.

Ich habe all die Männer bewundert, die auf eine fremde Frau zugehen konnten und mit ihr ein lockeres Gespräch anfingen.

Das wollte ich auch!

Also nahm ich mir einen Sommer vor, meine sozialen Fähigkeiten zu verbessern und selbstsicherer zu werden.

In meiner damaligen Unwissenheit dachte ich, dass ich dafür ein paar Wochen brauchen würde … Ich hatte ja keine Ahnung, was ich mir da als Ziel gesetzt hatte! Aus ein paar Wochen wurden mehrere Jahre. Und letztendlich hat all das dazu geführt, dass ich 2013 mit diesem Blog anfing.

Der Weg ist das Ziel: Übe dich in Geduld

Egal, welches Ziel du hast – ob du dich selbstständig machen willst, abnehmen möchtest, dein Selbstbewusstsein stärken willst oder irgendetwas ganz anderes vorhast: Es wird nicht von heute auf morgen passieren.

Habe also Geduld.

Habe Geduld. Viele Dinge im Leben brauchen ihre Zeit.

Ist der Weg wirklich das Ziel?

Fast alles im Leben ist ein Prozess und braucht seine Zeit. Deshalb liebe ich auch den Spruch „Der Weg ist das Ziel“, denn er erinnert mich immer wieder daran.

Der springende Punkt ist der: Egal, was du im Leben erreichen willst, es wird dauern. Und wahrscheinlich wird es länger dauern, als du dir vorgenommen hast. Viel länger.

Der Weg ist das Ziel #2: Verfolge keine falschen Ziele

Zwar gibt Ausnahmen, doch generell gilt: Wenn du den Weg nicht genießen kannst, hast du dir wahrscheinlich das falsche Ziel gesetzt.

Mit falsch meine ich, dass dein Ziel nicht deinen Werten und Interessen entspricht und du dich von externen Motiven wie Geld, Anerkennung oder Ähnlichem hast verführen lassen.

Der Weg ist das Ziel? Ich will die verdammte Karotte – und zwar sofort!

Der Weg ist das Ziel - Falsche Ziele

Ich habe zum Beispiel vier Jahre lang Ingenieurwesen studiert. In all den Jahren habe ich nicht einen einzigen Kurs genossen.

In dieser Zeit habe ich mich dadurch motiviert, dass ich mir eingeredet habe, wie glücklich ich sein werde, wenn das Studium erst vorbei ist. Nach acht Semestern habe ich eingesehen, dass es nach dem Studium nicht besser sein wird. Höchstens schlechter.

In dem Moment habe ich verstanden, dass ich mir das falsche Ziel gesetzt hatte.

Die richtigen Ziele

Auch wenn du die „richtigen“ Ziele im Leben verfolgst wirst du nicht daran vorbeikommen, ab und an Dinge zu tun, auf die du keine Lust hast.

Doch zwischen ab und an und täglich gibt es einen großen Unterschied.

Deine Zeit und Energie ist begrenzt. Hinterfrage also genau, welche Ziele du erreichen möchtest.

Die meisten Menschen verfolgen nämlich nicht die Ziele, die sie selbst für wirklich wichtig halten. Sie verfolgen Ziele, die andere für wichtig halten.

Und das ist traurig.

Der Weg ist das Ziel #3: Ziele sind nicht gleich Glück

Viele Menschen verwechseln Ziele mit Glück. Solange du jedoch glaubst, dass du erst ein bestimmtes Ziel erreichen musst bevor du glücklich sein kannst, verlegst du dein Glück in die Zukunft. Außerdem machst du dein Glück vom Erreichen deines Zieles abhängig, was jedoch nicht immer in deiner Macht liegt.

Nehmen wir an, du glaubst, dass du erst in einer festen Beziehung sein musst, bevor du glücklich sein kannst.

Dein Ziel (einen Partner zu finden) hast du jedoch nicht unter Kontrolle. Du kannst zwar attraktiver werden und regelmäßig neue Menschen kennenlernen, doch es liegt nicht in deiner Macht, ob jemand tatsächlich eine Beziehung mit dir möchte.

Du machst dein Glück also von einem Ziel abhängig, das außerhalb deiner Kontrolle liegt.

Der Weg ist das Ziel, denn Ziele machen dich nicht automatisch glücklich

Das nächste Problem an der Sache ist, dass uns das Erreichen eines Ziels meistens nicht glücklicher macht. Zumindest nicht langfristig.

Das liegt daran, dass wir uns nicht ewig an etwas Neuem erfreuen können. Wir gewöhnen uns schnell an das neue Auto, das neue Gehalt, den neuen Job oder den sexy Partner.

Dass ich zum Beispiel überall auf der Welt leben kann, da ich mein Einkommen durch mein Online-Business beziehe, ist für mich normal. Es ist so gewöhnlich wie eine Tasse Kaffee zum Frühstück.

Ob du nun befördert wirst, dein Partner dich verlässt, in ein fremdes Land ziehst oder dir Brüste vergrößern lässt – nach einer gewissen Adaptionszeit wirst du wahrscheinlich genauso glücklich (oder unglücklich) sein wie vorher.

In Fachkreisen nennt man das Phänomen die hedonistische Tretmühle. Egal, was sich an unseren Lebensumständen ändert, wir gewöhnen uns sehr schnell daran. (Mehr dazu in diesem Artikel)

Ein Ziel zu erreichen macht dich nicht automatisch glücklich.

Das Ziel bedeutet nicht immer Glück

Es gibt sicherlich gewisse Ziele, die unser Leben drastisch verändern und einen Einfluss auf unser Glück haben. Doch häufig ist das nicht der Fall.

Dass du ein Ziel erreichst, heißt also noch lange nicht, dass du glücklicher sein wirst. Und genauso wenig musst du automatisch unglücklich sein, nur weil du ein Ziel nicht erreichst.

Erwarte also nicht, dass dich deine Ziele glücklicher machen werden und genieße schon jetzt die Reise. Du weißt ja, der Weg ist das Ziel.

Vergiss dein Ziel und konzentriere dich auf den Prozess

Du möchtest ab jetzt den Weg mehr genießen? Dann höre auf, dich auf deine Ziele zu versteifen und fokussiere dich ganz auf den Prozess.

Konzentriere dich auf dein Wachstum, stelle dich den Herausforderung und rechne mit Überraschungen. Was du auf dem Weg lernst und über dich selbst erfährst ist wichtiger als das Ziel, das du erreichst.

  • Wenn du abnehmen möchtest, vergiss dein Wunschgewicht und fange an, Sport zu genießen.
  • Wenn du eine Fremdsprache lernen möchtest, entdecke Freude am Vokabeln pauken.
  • Wenn du dich selbständig machen willst, vergiss Umsatzziele und fange an, den Menschen echten Mehrwert zu liefern.
  • Wenn du auf der Suche nach dem richtigen Partner bist, gewöhne dich daran, Absagen zu erhalten und Absagen zu verteilen.

Lerne, die Reise mit all ihren Hindernissen, mit all ihren Rückschlägen und mit all ihren Hochs und Tiefs zu genießen. Fange an, deine eigene Entwicklung in den Vordergrund zu stellen und das Endziel weniger zu beachten.

Manchmal wird dir auf deiner Reise dann auch bewusst, dass du bis jetzt den falschen Zielen hinterhergerannt bist. Und das ist besonders wertvoll.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Die Wahrheit über das Gesetz der Anziehung

Gesetz der AnziehungDas Gesetz der Anziehung führt dazu, dass Menschen Luftschlösser bauen, ihren Hintern nicht hochkriegen oder sich Dinge schön reden, die sie sich nicht schön reden sollten.

Ich werde mir mit diesem Artikel sicherlich ein paar Feinde machen, aber egal. Es gibt Dinge, die müssen gesagt werden.

Bevor du mich jedoch gleich bei Facebook zur Sau machst und postest, was für ein engstirniger Idiot ich bin, lass mich noch etwas klarstellen:

Das Gesetz der Anziehung kann auf verschiedene Arten und Weisen interpretiert werden.

Ich glaube nicht an das Gesetz der Anziehung. Doch ich glaube daran, dass uns Menschen tendenziell so behandeln, wie wir sie behandeln.

Ich habe in den verschiedensten Ländern immer wieder die Erfahrung gemacht, dass wenn wir zu anderen Menschen freundlich, gerecht und ehrlich sind, die meisten (nicht alle!) auch freundlich, gerecht und ehrlich zu uns sein werden.

Außerdem ist es so, dass wir uns generell zu ähnlichen Menschen hingezogen fühlen.

Wir fühlen uns also zu Menschen hingezogen, die ähnliche Einstellungen, Werte, Erwartungen, Interessen und soziale wie kommunikative Fähigkeiten haben wie wir selbst.2 Auch führen wir mit ähnlichen Menschen bessere Beziehungen.3

Das ist einer der Gründe, warum ich in meinem Buch Die Kunst des ehrlichen Datings erkläre, dass du die Eigenschaften, die du dir an einem Partner wünschst, zuerst an dir selbst kultivieren solltest.

Wenn du also ein ehrlicher, liebevoller und emotional stabiler Mensch bist, wirst du viel eher einen ehrlichen, liebevollen und emotional stabilen Partner anziehen.

All das hat für mich nichts mit dem „Gesetz der Anziehung“ zu tun. Falls du es als solches bezeichnest, dann sind wir einer Meinung, benutzen dafür nur andere Begriffe.

Da das nun vom Tisch ist, möchte ich dir erklären, warum das „Gesetz der Anziehung“ Bullshit ist und wie es Menschen schadet.

Die wichtigsten Punkte dieses Artikels kannst du dir auch in diesem Video anschauen:

Was besagt das “Gesetz der Anziehung“?

Das „Gesetz der Anziehung“ besagt letztendlich nichts anderes, als dass deine Gedanken deine Realität formen.

Wenn du also an das denkst, was du willst, wirst du das bekommen, was du willst. Und wenn du an das denkst, was du nicht willst, wirst du das bekommen, was du nicht willst.

Simpler ausgedrückt: Positive Gedanken ziehen Positives an und negative Gedanken ziehen Negatives an.

In populären Büchern über das Thema wie „The Secret“ oder „Wünschen und bekommen“ wird deshalb erklärt, dass das Universum dir all deine Wünsche erfüllen wird, wenn du ihm nur die richtigen Gedanken schickst.

Wenn du dir etwas wünschst, sollst du es dir bildlich vorstellen, vollkommen in das Gefühl eintauchen und diesen Wunsch dann ans Universum schicken. Und das liebe Universum wird dann Wege finden, dir deinen Wunsch zu erfüllen.

Hast du heute schon deine Bestellung an das Universum gemacht?

Gesetz der Anziehung

Wenn du dir also vorstellst, dass du reich und erfolgreich sein wirst, wird das Universum dafür sorgen, dass du reich und erfolgreich wirst. Wenn du dir vorstellst, wie du den perfekten Partner findest, wird das Universum dir den perfekten Partner schicken. Und wenn du dir vorstellst, wie du schlank und sexy bist, wird das Universum dafür sorgen, dass die Kalorien von McDonalds, Käsekuchen und XXL Mocca Frappuccinos bei dir nicht ansetzen.

Oder so was in der Richtung.

Angebliche Beweise für das „Gesetz der Anziehung“

Verfechter des Gesetzes der Anziehung beziehen sich oftmals auf Prominente – Sportler, Schauspieler und Sänger – die dank der Magie des Universums erfolgreich geworden sind.

Es wird dann erklärt, dass diese Menschen ihren Erfolg „visualisiert“ haben. Sie haben sich also bildlich ausgemalt, was sie erreichen wollen, und haben diese positiven Gedanken dann an das Universum geschickt.

Diese Beweisführung hat jedoch zwei Probleme.

Problem #1: Ursache und Wirkung

Das erste Problem ist, dass keiner beweisen kann, dass das „Visualisieren“ wirklich zum Erfolg geführt hat.

Nehmen wir an, ein Fußballer hat in der zweiten Halbzeit das Siegtor geschossen. Als er nach dem Spiel interviewt wird, sagt er, dass er in der Halbzeitpause visualisiert habe, wie er das Tor schießen würde.

Verfechter des Gesetzes der Anziehung werden jetzt behaupten, dass der Fußballer durch seine positiven Gedanken das Siegtor „angezogen“ hat.

Doch der springende Punkt ist der: Vielleicht hätte der Fußballer das Tor genauso geschossen, hätte er es nicht visualisiert. Vielleicht hätte er dann sogar zwei oder drei geschossen, wer weiß.

Wahrscheinlich ist es dir schon mal passiert, dass du auf Parkplatzsuche warst und in dem Moment, in dem du dir einen Parkplatz gewünscht hast, plötzlich einer frei wurde.

Das Gesetz der Anziehung! Es funktioniert! – denkst du dir.

Doch hast du nicht auch all die Male, an denen du nicht an einen Parkplatz gedacht hast, früher oder späten auch einen gefunden? Eben.

Ich hatte eigentlich nur einen Parkplatz visualisiert. Den Porsche hat das Universum einfach so dazu geliefert.

Gesetz der Anziehung

Laut dem Gesetz der Anziehung ist das Visualisieren unheimlich wichtig und ein Garant für Erfolg.

Und in manchen Fällen ist positives Visualisieren sicherlich hilfreich. Wenn ich zum Beispiel auf einem Seminar sprechen soll, dann stelle ich mir vorher vor, wie mein Vortrag super wird und das Publikum mich toll findet. Diese Vorstellung entspannt mich und gibt mir Selbstvertrauen.

Doch das heißt noch lange nicht, dass Visualisieren immer sinnvoll ist oder automatisch zum Erfolg führt.

Dir vorzustellen, wie du ein Ziel schon erreicht hast, führt nämlich dazu, dass du weniger motiviert bist, es auch wirklich zu verfolgen.4

Laut Psychologen liegt das daran, dass durch das Visualisieren unser Gehirn glaubt, wir haben unser Ziel schon erreicht – und wir dadurch weniger motiviert sind, etwas dafür zu tun.

Je mehr du dir also ausmalst, dass du deine Ziele schon erreicht hast, desto weniger Motivation verspürst du, auch wirklich etwas dafür zu tun.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, doch ich habe diesen Effekt schon einige Male sehr deutlich gespürt.

Problem #2: Es wird nur darüber berichtet, wenn das Gesetz der Anziehung funktioniert

Der zweite Problem an der Beweisführung des Gesetzes der Anziehung ist, dass keiner darüber berichtet, wenn es nicht funktioniert.

Kein Fußballer wird behaupten, dass er kein Tor geschossen hat, obwohl er es visualisiert hat.

Genauso wenig werden die Medien über Menschen berichten, die zwar an das Gesetz der Anziehung glauben, aber damit nicht erfolgreich geworden sind.

Heute zu Gast bei Markus Lanz: Anne Müller. Trotz ihres ungebrochenen Glaubens an das Gesetz der Anziehung ist seit 5 Jahren keiner ihrer Träume in Erfüllung gegangen. Anne, erzähle uns doch bitte mehr über dich und deine Geschichte …

Im Jahr 1997 war Schauspieler Jim Carey in der Talkshow von Oprah Winfrey.

In der Show erklärte er, wie er sich vor seinem Durchbruch selbst einen Check über 5 Millionen Dollar für „schauspielerische Leistungen“ ausgestellt hat. Das sollte ihm beim Visualisieren helfen.5

Dann erklärte er, wie er keine drei Jahre später 10 Millionen Dollar mit dem Film „Dumm und Dümmer“ verdient hat.

Er hat also 5 Millionen Dollar visualisiert und dann sogar doppelt so viel verdient! Das Publikum tobt und unter lautem Beifall erklärt Oprah, dass „Visualisieren“ funktioniert.

Was für ein imposanter Beweis!

Machen wir nun einen Zeitsprung.

Im September 2015 nahm sich die Freundin von Jim CarreyCathriona White – das Leben.

Deren Mutter ist nun vor Gericht gezogen und beschuldigt Jim Carrey der Mitschuld am Tod ihrer Tochter. Er habe ihr angeblich nicht nur die Tabletten besorgt, die zu ihrem Suizid geführt haben, sondern sie auch regelrecht in den Selbstmord getrieben.6

Und jetzt?

Das Gesetz der Anziehung besagt schließlich nicht nur, dass wir durch positive Gedanken Positives anziehen, sondern auch, dass wir durch negative Gedanken Negatives anziehen.

Hat der erfolgreiche „Visualisierer“ Jim Carey also die Kontrolle über seine Gedanken verloren? Hat er den Suizid seiner damaligen Freundin visualisiert? Und selbst falls ihn keine Schuld an dem Tod seine Freundin trifft, hat er trotzdem die Anklage deren Mutter gedanklich herbeigewünscht?

Ich glaube kaum, dass Oprah Winfrey ihn dazu befragen möchte und mit ihm noch mal über das Ganze sprechen will.

Warum das Gesetz der Anziehung Bullshit ist

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass wir durch unsere Gedanken unsere Realität kreieren.

Sportler visualisieren ihre Siege. Schauspieler ihren Erfolg. Und Lisa Müller ihren Traumpartner.

Doch wenn die Dinge schief gehen, wenn Tragödien passieren und wenn Menschen sterben kommt die Logik hinter dem Gesetz der Anziehung gehörig ins Straucheln.

Und dann möchte keiner mehr über das Gesetz der Anziehung sprechen.

Gesetz der Anziehung

Wir haben eben das Beispiel des Schauspielers Jim Carey gesehen. Vermutlich wird ihn keiner mehr bezüglich des Gesetzes der Anziehung interviewen.

Doch mal abgesehen davon: Würdest du persönlich Kriegswaisen aus Syrien, hungernden Kindern aus dritte Welt Ländern, Vergewaltigungsopfer oder krebskranken Menschen erklären, dass sie durch ihre negativen Gedanken ihr Unheil angezogen haben?

Ihr hungernden Kinder in Afrika solltet einfach mal ein wenig mehr Essen visualisieren! Das Universum kümmert sich dann schon darum …

Laut der Logik des Gesetzes der Anziehung sind diese Menschen selbst an ihrem Elend schuld. Sie sind in einer misslichen Lage, weil sie zu viele negative Gedanken an das Universum geschickt haben.

Doch zu behaupten, dass Menschen in Not ihr Leid durch negative Gedanken angezogen haben, ist nicht nur äußerst ignorant, ist es schlichtweg nicht wahr.

Mehr zum Thema „Negative Gedanken loswerden“ findest du hier.

Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass krebskranke Menschen weder durch ihre Persönlichkeit ihre Krankheit angezogen haben,7 noch dass ihr emotionales Wohlbefinden („bleibe positiv“) einen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit oder deren Heilungschancen hat.8

Leider erkranken auch „gute Menschen“ mit positiven Gedanken an Krebs.

Ich bezweifle außerdem sehr, dass Frauen oder Kinder, die Opfer einer Vergewaltigung geworden sind, diese mit ihren negativen Gedanken angezogen haben.

Oder wie siehst du das?

Unsere Gedanken haben einen großen Einfluss auf unser Leben. Doch es ist ignorant und gefährlich zu behaupten, dass unsere Gedanken für alles in unserem Leben verantwortlich sind.

Unsere Gedanken sind wichtig. Aber sie bestimmen nicht zu 100% über unser Leben.

Gesetz der Anziehung

Das Leben ist zu komplex, um es alleine mit der Kraft des Universums, positive Gedanken und dem Visualisieren zu erklären.

Manchmal widerfahren Menschen Wunder. Manchmal Tragödien. Doch das hat nicht immer mit ihren Gedanken zu tun.

Wir können nicht alles Negative im Leben allein durch „positive Gedanken“ vermeiden. Und genauso wenig ziehen wir jedes Unheil durch unsere negativen Gedanken an.

Wie dir das Gesetz der Anziehung schadet

Das Gesetz der Anziehung führt oftmals dazu, dass Menschen ihren Hintern nicht hochkriegen.

Zwei Freunde von mir wollen sich seit Langem mit einem online Business selbstständig machen.

Vor zwei Jahren waren sie beide von der Magie des Universums überzeugt. Sie glaubten damals, dass wenn sie sich erst im Inneren reich fühlen würden, der äußere Reichtum automatisch folgen würde.

Beide hatten damals relativ wenig Geld. Der Glaube an das Gesetz der Anziehung bewegte sie trotzdem dazu, in noblen Restaurants essen zu gehen, sich für fast 1000€ neue Klamotten zu kaufen und sich eine Luxuswohnung anzuschauen, die ein paar Millionen Euro kosten sollte.

Wieso?

Um ein „inneres Reichtumsgefühl“ zu entwickeln und dadurch automatisch Geld anzuziehen.

Sie glaubten, dass, wenn sie sich erst innerlich reich fühlen und genug Reichtumsgedanken entwickeln, das Universum dafür sorgen würde, dass sie auch reich werden.

Mal abgesehen davon, dass sie Geld ausgaben, welches sie nicht wirklich hatten und die Zeit der Immobilienmakler verschwendeten, hielt sie all der Blödsinn davon ab, wirklich was für ihr Business zu machen.

Und das ist der springende Punkt.

Das Gesetz der Anziehung führt häufig dazu, dass Menschen träumen, visualisieren und positive Gedanken an das Universum schicken, anstatt die Dinge zu tun, die sie wirklich weiterbringen.

Für meinen Erfolg etwas tun? So ein Quatsch! Ich visualisiere ihn einfach!

Gesetz der Anziehung

Als ich vor über vier Jahren mit meinem Blog angefangen habe, habe ich weder meinen Erfolg visualisiert noch habe ich Erfolgsgedanken an das Universum geschickt. Stattdessen habe ich gearbeitet. Und siehe da, seit über drei Jahren lebe ich von meinem online Business – und es wächst von Jahr zu Jahr.

Wenn du etwas in deinem Leben erreichen oder ändern möchtest, dann arbeite daran. Weniger visualisieren, weniger Magie des Universums, weniger Hokus-Pokus.

  • Statt dich schlank zu denken, mache Sport und iss gesünder.
  • Statt dir den Traumpartner zu visualisieren, lerne neue Menschen kennen.
  • Statt zu erwarten, dass dich das Universum mit Reichtum belohnt, gehe arbeiten.

Doch dass Menschen ihren Hintern nicht hochkriegen und nicht an ihren Zielen arbeiten ist bei Weitem nicht das einzige Problem.

Das größere Problem ist, dass das Gesetz der Anziehung oftmals zu ungesunden Verhaltensweisen führt.

Das Gesetz der Anziehung führt zu ungesunden Verhaltensweisen

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass du positiv denken musst und dich gut fühlen solltest, damit du auch Positives anziehst.

Das kann aber dazu führen, dass du dir Probleme schön redest und versuchst, alles „Negative“ zu vermeiden.

Sich alles schön zu reden und alles Negative auszublenden mag kurzfristig dazu führen, dass du dich gut fühlst, doch langfristig geht diese Strategie nach hinten los.

Blendest du alle Probleme oder alle Risiken in deinem Leben aus, kann das dazu führen, dass du riskante Entscheidungen triffst („es wird schon gut gehen“), Konflikte in deinen Beziehungen ignorierst, trotz Beschwerden nicht zum Arzt gehst oder persönliche Probleme unter den Tisch kehrst.

Vor Problemen die Augen zu verschließen bringt dich nicht weiter

Gesetz der Anziehung

Der springende Punkt ist der: Du wirst nicht glücklicher, in dem du alle Schwierigkeiten in deinem Leben vermeidest, sondern in dem du lernst, mit ihnen umzugehen.

Und das ist nicht immer ein „positiver“ Prozess.

Verstehe meine Kritik an dem Gesetz der Anziehung nicht falsch.

Sicherlich haben unsere Gedanken einen sehr großen Einfluss auf unser Leben. Und auch ergibt es wenig Sinn, alles negativ zu sehen oder immer nur an das zu denken, was du nicht willst. Du gehst ja schließlich auch nicht in ein Restaurant und erklärst dem Kellner, was du nicht willst.

Doch zu erwarten, dass ein paar gute Gedanken an das Universum abzuschicken die Lösung zu allem ist, bringt dich nicht weiter.

Das Leben ist nun mal komplexer als das. Und deshalb musst du dich früher oder später den Problemen in deinem Leben stellen und für deine Träume und Ziele, na ja, du weißt schon, eben etwas tun.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

7 Bücher, die jeder Mensch gelesen haben sollte

Die Entwicklung deiner Person dauert manchmal ein ganzes Leben
Es gibt schlechte Bücher. Es gibt gute Bücher. Und es gibt Bücher, die jeder Mensch gelesen haben sollte.

Zu Letzteren gehören die 7 Bücher, die ich dir heute vorstellen möchte.

Es handelt sich hierbei um Romane, Biografien wie auch Sachbücher. Du wirst erfahren, worum es in dem Buch geht und was du aus dem Buch mitnehmen kannst.

(Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links.)

1. Homo Deus – Yuval Noah Harari

Der Historiker Yuval Noah Harari sagt der Menschheit eine düstere Zukunft voraus.

In Homo Deus erklärt er, warum wir bald 150 Jahre alt werden könnten, wie der Mensch langsam aber sicher zum Cyborg wird, warum in Zukunft kaum noch ein Job sicher ist und warum die Menschheit immer mehr zum Sklaven des eigenen technologischen Fortschritts wird.

Homo Deus zeigt auf intelligente und nachvollziehbare Art und Weise auf, wie die menschliche Zukunft aussehen könnte.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Wie und warum uns der technologische Fortschritt in eine sehr düstere Zukunft treiben kann.

Du kannst das Buch hier bestellen

2. Moby Dick – Herman Melville

Den jungen Ismael erdrückt das alltägliche Leben. Deshalb entscheidet er sich dazu, als einfacher Matrose zur See zu fahren.

Ismael landet auf dem Walfänger „Pequod“, dessen Kapitän Ahab besessen davon ist, einen weißen Wal zu fangen. Dieser hat ihm vor langer Zeit nicht nur ein Bein abgerissen, sondern scheint ihm auch seine Seele geraubt zu haben.

Aus der Ich-Perspektive schreibt Ismael von den Abenteuern an Bord, während die Jagd auf den weißen Wal auf ein spannendes und tragisches Ende hinausläuft.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Warum es sich nicht immer lohnt, unbeirrt deine Ziele zu verfolgen (Mehr zu dem Thema in diesem Artikel).

Du kannst das Buch hier bestellen

3. Der lange Weg zur Freiheit – Nelson Mandela (Autobiografie)

Nelson Mandela kämpfte sein Leben lang gegen die Unterdrückung der Schwarzen in Südafrika. Seine Ansichten und sein politisches Engagement führten dazu, dass er 27 Jahre inhaftiert wurde und zwei seiner Ehen scheiterten.

Im Jahr 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis und ein Jahr später wurde er zum ersten schwarzen Präsident von Südafrika gewählt.

Nelson Mandela hat maßgeblich zu Überwindung der Apartheid in Südafrika beigetragen und ist neben Mahatma Gandhi, Aung San Suu Kyi und Martin Luther King Jr. einer der großen Freiheitskämpfer des 20. Jahrhunderts.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Was Integrität wirklich bedeutet und warum der Mensch fast jedes „Wie“ ertragen kann, solange er ein starkes „Warum“ hat.

Du kannst das Buch hier bestellen

4. Faktotum – Charles Bukowski

Charles Bukowski gehört zu den ganz großen amerikanischen Dichtern und Underground-Autoren des 20. Jahrhunderts. Erst im Alter von 50 Jahren konnte er vom Schreiben leben. Seine Romane und Gedichte sind meist autobiografisch und handeln vom Anti-Amerikanischem Traum.

In dem Roman Faktotum beschreibt der dauerpleite Anti-Held, wie er in den 1940er Jahren durch Amerika reist, sich von einem beschissenen Job zum nächsten hangelt, katastrophale Beziehungen führt und sein weniges Geld bei Pferderennen verliert oder versäuft.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Egal, wie beschissen das Leben ist, es bietet auch schöne Momente.

Du kannst das Buch hier bestellen

5. Ins Glück stolpern – Daniel Gilbert

Die meisten Selbsthilfebücher sind langweilig geschrieben und voller wertloser 08/15-Tipps im Sinne von „Gib niemals auf und du kannst alles erreichen.“ Dieses Buch nicht.

Mit brillantem Humor erklärt der Harvard-Professor Daniel Gilbert, warum wir Menschen so schlecht darin sind, vorherzusagen, was uns glücklich macht. Anhand persönlicher Beispiele und wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigt Gilbert auf, welche systematischen Denkfehler wir Menschen immer wieder begehen und wie uns diese davon abhalten, glücklicher zu sein.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Wie du in Zukunft besser abschätzen kannst, was dich glücklich macht.

Du kannst das Buch hier bestellen

6. Die Kunst des ehrlichen Datings – Anchu Kögl

Nach fast fünf Jahren Weltreise, etlichen Datingerfahrungen und vielen Artikeln über Anziehung, Beziehungen und Liebe hat sich der Blogger Anchu Kögl ein Herz gefasst und ein Buch über Dating geschrieben.

Mit politisch nicht korrektem Humor und anhand vieler Beispiele erklärt Kögl, wie du durch deine ganz eigene Persönlichkeit attraktiver wirst und den richtigen Partner findest, indem du mit ihm eine tiefe emotionale Verbindung aufbaust. Die Konzepte des Buches basieren auf der neuesten psychologischen Forschung.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Wie du durch Ehrlichkeit und Offenheit attraktiver wirst und gesunde Beziehungen führst.

Du kannst das Buch hier bestellen

p.s. Ist es ein wenig überschwänglich, sein eigenes Buch zu erwähnen? Mag sein. Trotzdem ist es eines der wenigen Dating-Bücher, in denen es nicht darum geht, irgendwelche Spielchen zu spielen.

7. … trotzdem Ja zum Leben sagen – Viktor E. Frankl

Der Psychologe Viktor E. Frankl verbrachte einen Großteil des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager. In seinem Buch schildert er die unmenschlichen Bedingungen und gibt einen tiefen Einblick in die Seele und Psyche der Gefangenen.

Detailliert erklärt er, warum manche Gefangene (wie er selbst) die psychische Stärke hatten und überlebten – und andere nicht.

Achtung: Das Buch geht unter der Haut.

Was du aus dem Buch lernen kannst

Die ultimative menschliche Freiheit besteht darin, zu entscheiden, wie wir auf Situationen reagieren. Und diese Freiheit kann uns keiner nehmen.

Du kannst das Buch hier bestellen

Warum lesen so unglaublich wertvoll ist

Wir denken oftmals, dass wir einzigartig sind. Wir glauben, dass unsere Sorgen, unsere Probleme, unsere Ängste und unsere Sehnsüchte etwas ganz besonderes sind und dass kein anderer Mensch etwas Ähnliches fühlt. Doch damit liegen wir falsch.

Es sind seit Jahrtausenden immer wieder die gleichen Themen, welche die Menschheit besorgen, erheitern, bewegen und in den Wahnsinn treiben. Und über fast alles wurde schon ein Buch geschrieben.

Ein Buch kann dir dabei helfen, ein Problem zu lösen, es kann dich inspirieren, es kann dich zum Nachdenken bewegen oder dich einfach nur unterhalten. (Hier findest du 10 Bücherempfehlungen zum Thema Persönlichkeitsentwicklung).

In den letzten Jahren habe ich Hunderte von Büchern gelesen. Ratgeber, Sachbücher, Biografien, Romane. Ich hätte meine Zeit nicht besser investieren können.

Der britische Schauspieler Sean Connery behauptete einmal, dass er im Alter von fünf Jahren eine Entdeckung machte, die sein Leben veränderte: Er lernte Lesen.

Ich kann ihm nur zustimmen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Motivation zum Sport oder wie du deinen faulen Arsch endlich vom Sofa hochbekommst

Das Sportlichste, was du in letzter Zeit getan hast, ist von deiner Couch zum Kühlschrank zu laufen – und wieder zurück?

Ein vierter Stock ohne Aufzug ist dein persönlicher Albtraum?

Du fängst schon an zu schwitzen, wenn du nur an Sport denkst?

Dann bist du nicht alleine.

Viele Menschen sind unsportlich. Und viele nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben. Die meisten scheitern bei dem Versuch jedoch kläglich …

Die Vorstellung, ein paar Kilos abzunehmen, fit zu sein und nackt gut auszusehen, ist verlockend. Aber die Couch, Paprika-Chips und Netflix sind verlockender.

Dabei ist der Grund, warum sich die meisten Menschen nicht dauerhaft zum Sport motivieren können, sehr simpel. Sport macht ihnen keinen Spaß und fühlt sich wie ein weiterer Zwang an.

Es gibt jede Menge Motivationstipps, um dauerhaft Sport zu machen. Einige davon sehen wir später noch. Aber die beste Motivation zum Sport ist Spaß.

Wenn dir Sport Spaß macht, wirst du regelmäßig Sport machen.

Du wirst abnehmen, fit werden, nackt gut aussehen und vielleicht sogar eines dieser Instagram-Fitness Models werden, die 20 Millionen Fans haben und auf jedem Foto Sportklamotten oder Protein-Pulver bewerben.

Wenn du keinen Spaß am Sport hast, wird die Sache jedoch kompliziert.

Zwar kannst du dich durch reine Willenskraft zum Sport motivieren, doch das funktioniert meistens nur ein paar Wochen lang. Oder nur ein paar Tage.

Der springende Punkt ist der: Das Leben wird immer hektischer, anstrengender und anspruchsvoller. Nach einem langen und harten Arbeitstag willst du wahrscheinlich nur noch abschalten, entspannen und dich wohl fühlen.

Dafür ist Sport zwar wunderbar geeignet, doch nur, wenn er dir Spaß macht.

Wenn dir Sport keinen Spaß macht, ist es nur eine weitere unangenehme Aufgabe auf deiner sowieso schon zu langen To-do-Liste.

Und die erste Aufgabe, die wegfällt, wenn du zu müde bist oder wenig Zeit hast.

Ich behaupte nicht, dass Spaß die einzige Möglichkeit ist, um dich dauerhaft zum Sport zu motivieren – doch es ist die einfachste.

Was größtenteils darüber entscheidet, ob du Spaß am Sport hast, ist die Sportart selbst.

Die richtige Sportart wählen

Die meisten unsportlichen Menschen wollen Sport machen um abzunehmen.

Deshalb:

  1. Melden sie sich im Fitnessstudio an,
  2. oder gehen joggen.

Diese zwei Aktivitäten können zwar Spaß machen (ich gehe zum Beispiel gerne ins Fitnessstudio), aber viele Menschen finden sie so eintönig und langweilig wie Fernsehwerbung für Waschmittel.

Wenn auch du keinen Spaß am Fitnessstudio oder am Joggen hast, dann probiere etwas anderes aus.

Quäle dich nicht mit einer Aktivität rum, die dir keinen Spaß macht. Es funktioniert dauerhaft wahrscheinlich nicht.

Hier eine kleine Liste an Sportarten, die du ausprobieren könntest:

  • Boxen
  • Yoga
  • Squash
  • Klettern
  • Fahrradfahren
  • Cheeseburger-Wettessen (kleiner Scherz)
  • Inline-Skaten
  • Basketball
  • Fußball
  • Tanzen
  • Tennis
  • Schwimmen
  • Playstation 4 (noch ein Scherz)

Probiere verschiedene Aktivitäten aus und finde heraus, was dir tendenziell am meisten Spaß macht und worin du gut bist.

Generell wird dir die Sportart am meisten Spaß machen, die dir am leichtesten fällt und für die du vielleicht sogar ein gewisses Talent hast. Wenn du etwas gut kannst oder es dir leicht fällt, bleibst du auch eher am Ball (das ist auch eines der großen „Geheimnisse“ von Selbstmotivation).

Beachte trotzdem, dass eine neue Sportart anfangs schwer fallen kann. Du bist noch untrainiert, hast keine Ausdauer und oftmals beherrschst du die Technik nicht so gut.

Gib einer neuen Sportart also eine faire Chance und probiere sie mindestens drei oder vier Mal aus, bevor du dich wieder zurück auf deine Couch verziehst und dich von Eiscreme ernährst.

Doch auch wenn du eine Sportart gefunden hast, die dir Spaß macht oder dir zumindest nicht vollkommen schrecklich vorkommt, wirst du leider nicht immer zu 100% motiviert zum Training sein.

Aus diesem Grund hat Onkel Anchu noch 6 kleine Sport-Motivationstricks parat.

6 Tricks, um dich dauerhaft zum Sport zu motivieren

1. Trainingsgruppe

Egal, ob du dich für das Fitnessstudio angemeldet hast, schwimmen gehst oder Rad fahren willst, suche dir Trainingspartner.
Wenn du dich mit anderen regelmäßig zum Sport verabredest, wirst du weniger kneifen und dich eher aufrappeln.

Außerdem macht Sport in Gemeinschaft mehr Spaß und ihr könnt euch gegenseitig motivieren.

2. Stell dir keine extra Hürden

Wenn du generell wenig Motivation zum Sport hast, mach dir das Leben nicht extra schwer.

Wenn du zum Beispiel weißt, dass du nach der Arbeit müde und unmotiviert bist, dann nimm deine Sportsachen schon morgens mit zur Arbeit und gehe direkt ins Fitnessstudio, anstatt vorher noch nach Hause zu gehen. Denn musst du erst nach Hause, um deine Sportsachen zu packen, wirst du sicherlich einige Gründe finden, um heute doch keinen Sport mehr zu machen.

Genauso sieht es aus, wenn du morgens Sport machen willst. Wenn du am Morgen Schwimmen oder Joggen gehen willst, lege dein Sportzeug schon am Abend vorher bereit.

Egal, welche Sportart du dir ausgesucht hast, eliminiere alle Hürden, die dich vom Sport abhalten könnten.

3. Belohne dich

Du bist gerade völlig unmotiviert, Sport zu machen? Dann motiviere dich, in dem du dir nach dem Sport eine Belohnung gönnst.

Das könnte zum Beispiel sein:

  • Ein leckeres Essen (im besten Fall gesund).
  • Einen tollen Film anzuschauen.
  • Eine Massage.
  • Shoppen zu gehen.
  • Den restlichen Tag faul rumzuliegen und Artikel auf anchukoegl.com lesen.

4. Habe einen festen Termin für Sport

Wenn du dir vornimmst, drei mal die Woche zu einer bestimmten Uhrzeit Sport zu machen, wird es dir deutlich leichter fallen, als wenn du dich jeden Tag aufs Neue entscheiden musst.

Ist Sport ein fester Termin, planst zu dir zu der Zeit nichts anderes ein und bist innerlich vorbereitet.

Du kannst dir zu Beispiel vornehmen, jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 19 Uhr für eine Stunde Sport zu machen. Oder wenn du unter der Woche keine Zeit hast, dann jeden Samstag und Sonntag zu einer bestimmten Zeit.

5. Heute nur ganz leicht …

Du bist gerade völlig unmotiviert und kannst dir nicht vorstellen, dich auch nur ansatzweise anzustrengen?

Dann nimm dir vor, dass du heute nur ganz, ganz locker trainierst.

Du kannst zum Beispiel ins Fitnessstudio gehen und dir vornehmen, nur ein viertel des Pensums zu machen, das du sonst machst. Oder du ziehst dir deine Laufsachen an, aber nimmst dir vor, nur Spazieren zugehen.

Was das bringt?

In den Moment, in dem du dich bewegst und aktiv wirst, bekommst du mehr Energie. Und in den meisten Fällen endet es darin, dass du plötzlich doch noch Lust auf Sport bekommst und eine ordentliche Trainingseinheit machst.

6. Komm in die richtige Stimmung

Wenn du müde und energielos bist, wirkt die Idee Sport zu machen so reizvoll wie eine Darmspiegelung.

Versuche also, in die richtige Stimmung zu kommen. Du kannst zum Beispiel eine Kaffee trinken, energiegeladene Musik hören oder dir Motivationsvideos auf Youtube anschauen.

Du wirst überrascht sein, wie schnell du dadurch mehr Energie bekommst und sich deine Lust auf Sport steigert.

Fühle dich besser

Wenn du regelmäßig Sport machst, wirst du nicht nur besser aussehen, du wirst dich auch besser fühlen. Du wirst mehr Energie haben, besser entspannen können und generell ausgeglichener sein.

Genau aus diesem Grund wirst du Sport lieben. Sobald du eine Sportart gefunden hast, die dir gefällt, und du diese regelmäßig praktizierst, wirst du nicht mehr ohne Sport leben wollen.

Der Mensch ist nicht dazu gemacht, den ganzen Tag auf einem Bürostuhl zu sitzen und abends auf der Couch zu liegen. Unser Körper ist dazu gemacht, sich zu bewegen und sich anzustrengen.

Also, bewege deinen faulen Arsch von der Couch, suche dir eine Sportart, die dir Spaß macht und genieße es.

Und wenn du in ein paar Jahren eines dieser berühmten Instagram-Modells mit 20 Millionen Fans wirst, vergiss Onkel Anchu nicht und empfehle deinen Fans meine Artikel.

Dieser Artikel ist Teil einer Blogparade von Marathon Vorbereitung

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.