Alleine sein macht dich glücklich und stark!

Vielen Menschen fällt es schwer, alleine zu sein.

Dabei ist es enorm wichtig.

Wenn du alleine Zeit verbringst, lernst du dich selbst besser kennen, entwickelst innere Stärke und entdeckst, dass du auch alleine glücklich sein kannst.

Ich bin 5 Jahre größtenteils alleine um die Welt gereist. Und ich verspreche dir: Alleine zu sein ist eine der wertvollsten Erfahrungen, die es gibt.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Den Unterschied zwischen allein und einsam
  • Alleine glücklich sein: Entdecke dein wahres Ich
  • Lernen, alleine zu sein: 3 wertvolle Tipps

Ich fühle mich alleine – oder fühle ich mich einsam?

Zwischen alleine und einsam fühlen gibt es einen großen Unterschied.

Ich war in meinem Leben schon oft alleine und glücklich. Und ich war auch schon einsam und unglücklich.

Alleine zu sein kann ein sehr schöne und bereichernde Erfahrung sein. Einsamkeit ist es nicht.

Menschen sagen oft: „Ich fühle mich alleine“.

Was sie aber eigentlich meinen ist: „Ich fühle mich einsam“.

Denn ist alleine sein nicht das gleiche wie einsam zu sein.

Alleine zu sein und Einsamkeit ist nicht das Gleiche

Hier eine simple Unterscheidung:

Einsam sein

Ist das Gefühl, nicht dazuzugehören. Von keinem verstanden zu werden. Keinem anderen Menschen wichtig zu sein.

Einsamkeit ist eines der schrecklichsten Gefühle, die es gibt.

Wenn du deine Einsamkeit überwinden willst, lies diesen Artikel:

Einsamkeit überwinden mit diesen 3 Tipps

Alleine sein

Beschreibt einen Moment, in dem du nicht von Menschen umgeben bist und auch keinen Kontakt zu Menschen hast.

Alleine zu sein ist ein Zustand, den wir freiwillig wählen können.

Ein Zustand der uns stärkt und glücklich macht.

Alleine sein ist eine Entscheidung

Du kannst in einem Raum voller Menschen sein und dich trotzdem einsam fühlen.

Du kannst aber auch vollkommen alleine auf der Spitze eines Berges sein und dich unheimlich verbunden zu anderen Menschen fühlen.

Einsamkeit ist negatives und unangenehmes Gefühl. Alleine zu sein ist es nicht.

Vor allem aber ist alleine zu sein eine freie Entscheidung.

Du kannst dich jederzeit dazu entscheiden, alleine Zeit zu verbringen.

Einsamkeit ist hingegen ein Gefühl, für das du nicht frei entscheidest.

Alleine glücklich sein: Entdecke dein wahres Ich

Unsere Beziehungen sind enorm wichtig. Eine Vielzahl an Studien hat gezeigt: Je besser ein Mensch sozial eingebunden ist, desto glücklicher ist er.1

Doch nicht nur die Qualität unserer Beziehungen ist wichtig. Wie glücklich ein Mensch ist, hängt nämlich auch stark davon ab, wie glücklich die Menschen in seinem Umfeld sind.2

Das liegt daran, dass das Umfeld eines Menschen einen enormen Einfluss auf seine Einstellung, seine Glaubenssätze und seine Gewohnheiten hat.

Stell dir vor, dass die 3 Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst, alle Vegetarier sind.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du früher oder später auch auf Fleisch verzichten wirst, ist sehr hoch.

Unser Umfeld hat einen viel größeren Einfluss auf unsere Identität, unsere Glaubenssätze und unsere Entscheidungen, als uns häufig bewusst ist.

Und dieser Einfluss hält uns davon ab, unser wahres Ich zu entdecken.

Alleine sein als Weg der Selbsterkenntnis

In unserem Alltag sind wir umgeben von Lärm, Ablenkung und anderen Menschen.

Erst wenn du wirklich mal alleine bist, kannst du deine eigene Stimme wahrnehmen. Deine Bedürfnisse. Deine Wünsche. Deine Gedanken.

Wenn du dich bewusst dazu entscheidest, Zeit alleine zu verbringen, kann dies erst mal erschreckend sein.

Es ist nämlich gut möglich, dass du dich selbst und dein Leben hinterfragst:

  • Gefällt mir mein Beruf oder gehe ich ihm nur nach, weil ich das Gefühl der Sicherheit brauche?
  • Liebe ich meinen Partner wirklich oder sind wir nur noch aus Gewohnheit zusammen?
  • Tue ich Vieles nur, weil ich Angst davor habe, dass andere mich verurteilen?
  • Gehe ich so viel shoppen, weil ich vor etwas davonrenne?
  • Versuche ich seit Jahren, meiner Mutter alles Recht zu machen, und vergesse mich dabei selbst?

So wie du einen anderen Menschen besser kennenlernst, indem du mehr Zeit mit ihm verbringst, wirst du auch dich selbst besser kennenlernen, wenn du mehr Zeit alleine verbringst.

Das macht vielen Menschen Angst.

Sie haben Angst davor, ihr wahres Ich zu entdecken.

Doch diese Angst ist unberechtigt. Denn es gibt kaum etwas Schöneres.

Lerne, alleine glücklich zu sein

Viele Menschen sind enorm abhängig von anderen.

Sie brauchen die ständige Bestätigung, Anerkennung und Zuneigung von ihren Mitmenschen.

Und das ist ein Problem.

Es ist ein Problem, weil sie sich für diese Bestätigung anderer oft verbiegen.

Sie unterdrücken ihre Bedürfnisse, sagen nicht ihre Meinung und passen sich immer an.

Sie trauen sich nicht, echt zu sein.

Doch nur wenn du echt bist, kannst du echt leben. Echte Beziehungen führen. Echtes Glück erleben.

Wenn du alleine bist, wirst du unabhängiger

Wenn du Zeit alleine verbringst, wirst du unabhängiger.

Du entdeckst, dass du von anderen Menschen nicht abhängig bist. Dass du auch ohne sie leben kannst (selbst wenn es mit ihnen schöner ist). Und vor allem realisierst du, dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.

Die Wahrheit ist: Wir werden alleine geboren, wir leben alleine und wir werden alleine sterben.

Das klingt zuerst mal traurig. Doch das ist es nicht.

Indem du Zeit alleine verbringst merkst du, dass du gar nicht alleine bist. Denn du selbst kannst dir dein bester Freund sein.

Du selbst kannst dir die Nähe, den Respekt und die Anerkennung geben, die du so sehr von anderen möchtest.

Du kannst tatsächlich alleine glücklich sein. Und je glücklicher du alleine bist, desto glücklicher wirst du mit anderen sein.

Wenn du dich öfter dazu entscheidest, alleine zu sein, wirst du eine wichtige Einsicht haben:

Ich kann alleine sein – und mir geht es dabei gut.

Und das ist eine sehr transformative Erkenntnis.

Übrigens: Hier erfährst du noch weitere Tipps, um wirklich glücklich zu sein.

Lernen, alleine zu sein: 3 wertvolle Tipps

In einem wissenschaftliche Experiment wurden Probanden 6 bis 15 Minuten alleine in einem Raum gelassen.

Ihnen fiel es so schwer, alleine mit ihren Gedanken zu sein, dass einige sogar anfingen, sich kleine Elektroschocks zu geben, um sich vor der Langeweile abzulenken.3

Vielen Menschen fällt es enorm schwer, alleine zu sein. Vor allem, wenn sie nichts zu tun haben.

Dabei muss das Alleinsein nicht unangenehm sein.

Ganz im Gegengeil.

Du kannst lernen, das Alleinsein zu genießen, da es eine sehr schöne wie auch bereichernde Erfahrung sein kann.

Im Folgenden 3 Tipps, mit denen es dir leichter fallen wird, Zeit alleine zu verbringen.

1. Das Date mir dir selbst

Kennst du die Vorfreude und das Kribbeln im Bauch, wenn du auf ein tolles Date gehst?

Selbst wenn dein letztes Date schon ein wenig her ist, bin ich mir sicher, dass du dich an das Gefühl erinnerst.

Nun, wie wäre es mit einem tollen Date mir dir selbst?

Überlege dir dafür einen konkreten Tag und eine konkrete Uhrzeit.

Was kann man alleine machen?

Suche dir am besten einen bestimmte Aktivität aus, die du während dem Date machen willst.

Hier ein paar Vorschläge:

  • Kaffee trinken
  • Einen Spaziergang machen
  • Ins Kino gehen
  • Durch die Stadt schlendern und neue Ecken entdecken
  • Essen gehen
  • Eine Galerie besuchen
  • In eine Bar gehen
  • Etwas kreieren (dazu mehr bei Punkt 3)

Falls es dir schwer fällt, alleine zu sein, leg auch vorher fest, wie lange das Date gehen soll. Dadurch wird es dir leichter fallen.

Ein bis zwei Stunden sind ein guter Anfang.

Steigere dich langsam

Je mehr du die Dates mit dir selbst genießt, desto länger dürfen sie gehen.

Wenn du zum Beispiel 2 Stunden alleine sehr genießt, dann steigere dich und verbringe mal einen ganzen Vormittag oder Nachmittag alleine.

Du kannst zum Beispiel alleine abends Essen gehen und dann noch ins Kino.

Oder du machst am Wochenende einen langen Spaziergang und gehst danach noch brunchen.

Wichtig!

Bei deinem Date mit dir selbst ist es enorm wichtig, dass du nicht die ganze Zeit auf Social Media bist, telefonierst oder chattest.

Es geht darum, dass du Zeit alleine verbringst und dich selbst besser kennenlernst.

Am besten schaltest du dein Smartphone also auf Flugmodus oder lässt es mal ganz Zuhause. (Verrückte Idee, ich weiß! Aber stelle dir vor, ich mach das auch hin und wieder und mir gut es wunderbar …)

2. Verreise mal alleine

Du genießt die Dates mit dir alleine?

Dann ist das nächste Level, mal alleine zu verreisen.

Ich bin 5 Jahre nonstop um die Welt gereist. Oft alleine. Ich habe mich nie freier gefühlt, als wenn ich alleine in eine neue Stadt kam, die ich noch nicht kannte.

Es ist ein unglaubliches Gefühl.

Wenn du alleine verreist ist das eine völlig neue Erfahrung. Nicht nur lernst du dich anders kennen, sondern du machst auch anders Urlaub.

Schließlich muss du keine Kompromisse eingehen und dich mit niemandem absprechen.

  • Du willst mal den ganzen Tag nur im Hotel verbringen?
  • Du möchtest um 6 Uhr morgens aufstehen, um den Sonnenaufgang zu sehen?
  • Du hast dir vorgenommen, jeden Tag eine lokale Spezialität zu essen?

Egal, was es ist, du musst dich mit keinem anderen absprechen.

Fange klein an!

Falls du das erste Mal alleine verreist, würde ich dir empfehlen, einen kurzen Trip zu machen.

Ein Wochenende oder ein paar Tage.

Gerne kannst du auch erst mal im deutschsprachigen Raum verreisen, was die Kommunikation deutlich einfacher macht.

Wenn du mal 1 bis 2 kurze Reisen im deutschsprachigen Raum gemacht hast, traue dir mehr zu!

Es gibt viele tolle Städte und Orte in Europa zu entdecken.

Und wenn du erst mal die Erfahrung gemacht hast, dass du auch alleine verreisen kannst, musst du nicht immer einem Reisepartner finden, wenn du mal in den Urlaub willst.

Ich habe zum Beispiel vor ein paar Tagen meinen Flug nach Minsk in Weißrussland gebucht.

Eventuell kommt ein Freund mit, aber er weiß es noch nicht. Das Tolle: Ich weiß, dass ich auch alleine eine Menge Spaß haben werden.

3. Kreiere etwas

Etwas zu erschaffen ist eines der wertvollsten Dinge, die du als Mensch tun kannst.

Und um etwas wirklich Schönes, Kreatives und Einzigartiges zu kreieren, musst du alleine sein.

Jeder große Künstler, Schriftsteller und Maler hat viel Zeit alleine verbracht.

Denn erst wenn du alleine bist, kannst du deine volle Kreativität entdecken und in einen Flow-Modus kommen.

Selbst wenn du dich nicht für einen kreativen Menschen hältst, fange an, etwas zu kreieren.

Du musst auch nicht gleich ein Buch schreiben, ein Lied komponieren oder ein Bild malen.

Es gibt viele andere Dinge, die du kreieren kannst:

  • Baue dir ein eigenes Möbelstück
  • Koche etwas besonderes
  • Stricke oder nähe ein Kleidungsstück
  • Lege dir einen kleinen Garten an (geht auch in einer Wohnung)
  • Schreibe ein Tagebuch

Genieße das alleine sein

Versuche jeden Tag ein bisschen Zeit alleine zu verbringen. Und genieß die Zeit.

Mach dir bewusst, dass dir in diesem Moment nichts fehlt. Dass alles gut ist, so wie es ist. Dass du nichts Weiteres brauchst, um glücklich zu sein.

Wenn du realisierst, dass du nichts von anderen brauchst, bist du innerlich frei. Und dann bist du auch bereit, echte und erfüllende Beziehungen mit anderen zu führen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Glücklich sein: Die 17 besten Tipps, um glücklich zu werden

Sie ist richtig glücklich

Du möchtest glücklich sein.

Mehr Lebensfreude verspüren.

Tiefe Glücksgefühle empfinden.

Dann bist du hier richtig.

In diesem Artikel erfährst du 17 Tipps aus der modernen Glücksforschung.

Durch diese Tipps wirst du mehr Glücksmomente erleben und somit auch dauerhaft glücklicher werden.

Bevor es mit den Tipps losgeht, müssen wir eine sehr wichtige Frage klären:

Glücklich sein – Was heißt das überhaupt?

Wichtige Frage: Was ist Glück?

Diese Frage klingt zuerst verwunderlich.

Schließlich wissen wir alle, wie sich Glück anfühlt … Oder?

Ja und Nein!

Denn viele Menschen übersehen, dass nicht alle Glücksgefühle gleich sind.

Mit dem Glück verhält es sich wie mit Restaurants: Es geht zwar immer um Essen, doch es gibt große Unterschiede.

Zwischen der Dönerbude an der Ecke und dem noblen Italiener liegen schließlich Welten.

Und so ähnlich ist es mit dem Glück. Es gibt verschiedene Facetten und Ausprägungen.

Glücksmomente vs. dauerhaftes Glück

Kurze Glücksmomente sind nicht das gleiche wie dauerhaftes Glück (auch wenn sie sich gegenseitig beeinflussen).

Glücksmomente sind all die Phasen, in denen du Spaß hast, das Leben genießt und tiefe Freude empfindest. (Lass mich raten, du denkst gerade an Sex…)

Kennst du das, wenn du dir vor lauter Lachen der Bauch weh tut? Oder wenn du so viel Spaß hast, dass die Zeit verfliegt? Oder wenn du einfach nur pure Glücksgefühle verspürst und am Dauergrinsen bist?

Das sind Glücksmomente (kurzfristiges Glück).

der Hund ist total glücklich

Dauerhaftes Glück hingegen bezieht sich mehr auf das große Ganze. Das heißt, wie glücklich du mit dir und deinem Leben im Allgemeinen bist. Man könnte es auch Zufriedenheit nennen.

Stell dir vor, du betrachtest dich selbst und dein Leben aus 100 Metern Höhe.

Wie sieht das Ganze aus? Bist du mit deinem Job zufrieden? Mit deiner Beziehung? Mit dir selbst? Mit deinem Leben im Allgemeinen?

Das ist dein allgemeines Glück (langfristiges Glück).

Betrachte das Ganze mal so:

  • Du kannst dich jetzt gerade unglücklich fühlen, aber generell mit deinem Leben sehr zufrieden sein.
  • Du kannst dich jetzt gerade sehr glücklich fühlen (du hast einen Glücksmoment), aber generell mit deinem Leben unglücklich sein.

Du siehst also, es gibt also einen großen Unterschied zwischen Glücksmomenten und langfristigem Glück.

Und wie werde ich glücklich?

Um dauerhaft glücklich zu werden ist es wichtig, auf beide Glücksformen zu achten.

Zum einen ist es wichtig, mehr Glücksmomente und Glücksgefühle zu verspüren. Also mehr Spaß, Ekstase und Freude im Alltag zu empfinden.

Zum anderen ist es aber auch wichtig, dass du im Allgemeinen mit dir und deinem Leben glücklich bist. Hier spielen vor allem deine Lebenseinstellung, deine Beziehungen und deine Gewohnheiten eine Rolle.

Zu beiden Punkten hat die moderne Glücksforschung viel beizutragen. Lass uns deshalb jetzt ein paar konkrete Tipps betrachten.

17 Glückstipps, um dauerhaft glücklich zu sein

Im Folgenden erfährst du 17 Tipps aus der modernen Glücksforschung.

Betrachte das Ganze als eine Art umfassende „Glücksanleitung“.

Die ersten 8 Tipps sorgen für mehr Glücksmomente und Glücksgefühle im Alltag. Diese Tipps sind also für dein kurzfristiges Glück. Eine Art Glücksquickies also…

Die zweiten 9 Tipps werden dir hingegen dabei helfen, allgemein zufriedener und glücklicher zu sein. Sie sind somit enorm förderlich für dein langfristiges Glück.

Fangen wir mit den Glücksquickies an.

8 Tipps für mehr Glücksmomente, Glücksgefühle und Lebensfreude im Alltag

1. Lachen, bitte!

Der schnellste und verlässlichste Weg zum Glück?

Lachen!

Selbst wenn dein Lachen nicht echt ist, macht es dich nachweislich glücklich.4

Sie ist glücklich

In dem Moment, in dem du deine Mundwinkel hochziehst, fühlst du dich automatisch besser.

Probiere es gleich mal aus!

Ziehe doch für 10 Sekunden deine Mundwinkel hoch und amüsiere dich darüber, dass du gerade diese Übung machst.

(Falls du in der U-Bahn oder Bus sitzt und dir andere dabei zuschauen, macht das Ganze gleich noch mehr Spaß.)

Lass mich raten. Du fühlst dich besser, oder?

2. Weniger Social Media

Sich sozial zu vergleichen ist ein menschliches Bedürfnis.5 Wenn du dich auf Social Media einloggst, vergleichst du dich automatisch mit anderen.

Und das ist ein Problem, weil Menschen auf Social Media nur das Beste vom Besten ihres Lebens zeigen.

Wenn du dich auf Instagram oder Facebook einloggst, bekommst du schnell ein völlig unrealistisches Bild davon, wie das Leben der anderen angeblich ist (und deins zu sein hat).

Es scheint, als seien alle anderen schlank, sexy, reich und beliebt. Und würden ständig an irgendeinem exotischen Strand Urlaub machen.

Dagegen erscheint dir dein Leben vielleicht ziemlich langweilig und eintönig. Mal ganz abgesehen davon, dass du nicht so aussiehst, wie du ganzen durchtrainierten (und nachbearbeiten) Fitnessmodels.

Das ist auch der Grund, warum Social Media nachweislich unglücklich macht.

So zeigte eine amerikanische Studie, dass wir uns, je öfter wir auf Facebook eingeloggt sind, umso unglücklicher fühlen und unzufriedener mit unserem Leben sind.6

Was ist die Lösung?

Begrenze die Zeit, die du auf Social Media bist. Und mach dir immer wieder bewusst, dass all die tollen Bilder und Videos nur ein ganz kleiner Auszug aus dem Leben anderer ist.

Schließlich postet keiner ein Bild davon, wie er sich Montagmorgens um 7 völlig verschlafen zur Arbeit macht.

Bonustipp

Vor allem vor dem Schlafengehen solltest du nicht auf einen Bildschirm schauen (egal, ob Smartphone, PC oder Fernseher). Denn dein Gehirn wird die ganze Nacht damit verbringen, die Bilder zu verarbeiten.

Also: Schalte mindestens 30 Minuten vor dem Schlafengehen alle elektronischen Geräte aus. Lies stattdessen ein Buch, schreib Tagebuch, mach Liebe oder nimm ein heißes Bad.

3. Verbringe Zeit mit guten Freunden

Denke mal ganz schnell an 3 der glücklichsten Momente deines Lebens.

Ich warte solange…

Fertig? Und, fällt dir was auf?

Wahrscheinlich waren bei allen 3 Momenten andere Menschen involviert – Freunde, Partner, Familie.

Wir Menschen sind soziale Wesen.

Wir fühlen uns in der Regel besser, wenn wir von anderen umgeben sind und mit ihnen unser Glück (oder Leid) teilen.

Zwei glückliche Frauen

Ein simpler Weg, um glücklich zu sein, ist deshalb mehr Zeit mit guten Freunden zu verbringen.

Versuche dich täglich mit Freunden zu treffen. Und wenn du das zeitlich nicht schaffst, dann telefoniere mit ihnen.

Je mehr Zeit du mit Menschen verbringst, die dir wichtig sind und gut tun, desto besser wird es dir gehen.

Übrigens: Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass du lernst, alleine glücklich zu sein.

Wie du das schaffst, erfährst du in diesem Artikel:

Alleine glücklich sein

4. Achte auf deine Körperhaltung

Deine Körperhaltung zu verändern ist der schnellste Weg, um dich sofort besser zu fühlen.

Probiere es aus! Und zwar jetzt.

Vermutlich liest du diesen Artikel gerade an deinem Smartphone. Mit einem krummen Rücken. Und deinen Schultern sind ziemlich weit vorne.

Dann mach folge diesen 5 Schritten:

  1. Mach dein Rücken gerade.
  2. Ziehe deine Schultern nach hinten und unten.
  3. Drücke dein Brustbein raus.
  4. Falls du stehst, verlagere dein Gewicht auf die Fersen.
  5. Atme tief ein und aus.

Und… wie fühlst du dich?

Besser? Energetischer? Selbstbewusster? Ein bisschen glücklicher?

Siehst du!

Vergiss nie: Durch eine aufrechte und gerade Körperhaltung wirst du dich besser fühlen.

5. Mach einen Mini-Urlaub!

Stress und innere Unruhe halten uns davon ab, glücklich und zufrieden zu sein.

Kein Wunder, dass wir es so genießen, in den Urlaub zu fahren!

Blöd nur, dass es nicht immer geht … oder doch?

Letztendlich hast du nämlich jedes Wochenende die Chance auf einen Mini-Urlaub!

Nutze das Wochenende voll aus, um abzuschalten, positive Gefühle zu tanken und das Leben zu genießen.

Das kann bedeuten, mal ein ganzes Wochenende nichts zu tun. Oder einen Kurztrip in eine andere Stadt zu machen. Oder mit Freunden auf eine tolle Party zu gehen.

wie werde ich glücklich

Mein Tipp: Mach am Wochenende nur Dinge, auf die du wirklich Lust hast.

Versuche also alle Erledigungen, Termine, Pflichten und Hausarbeiten unter der Woche zu machen.

6. Mach etwas, das dir Spaß macht

Du willst dich besser fühlen? Glücklicher sein? Das Leben mehr genießen?

Dann mach jetzt etwas, was dir Spaß macht!

Ja, es ist so simpel.

Sicherlich gibt es gewisse Dinge, die dir eine Menge Spaß machen.

Vielleicht ist eine gewisse Sportart. Oder backen. Oder lesen. Oder Kartenspielen. Oder anderen Menschen zugucken.

Egal was, mache es!

Bei mir ist es zum Beispiel das Mountainbiken.

In dem Moment, in dem ich auf meinem Mountainbike sitze, bin ich automatisch glücklich.

Was mache ich also?

Genau! Ich versuche mehrmals die Woche eine Tour zu machen.

So simpel der Tipp klingen mag: Mach das, was dich glücklich macht! So oft wie du kannst.

7. Sonne!

Wusstest du, dass Sonnenstrahlen nachweislich glücklich machen?

Wenn unsere Haut in Kontakt mit Sonnenstrahlen kommt, bildet unser Körper Vitamin D3, welches die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin fördert.

Das ist auch der Grund, warum im Winter in Deutschland viele Menschen trauriger und unglücklicher sind. Man spricht nicht umsonst vom Winter-Blues oder auch der Winter-Depression.

Durch das fehlende Sonnenlicht im Winter haben viele Menschen einen Mangel an Vitamin D.

Wann immer du also die Möglichkeit hast, verbringe Zeit in der Sonne. Und tanke dich glücklich!

8. Sport machen

Es ist wissenschaftlich bewiesen: Sport mach glücklich.

Jeder Feierabend-Jogger, Radfahrer oder Fitnessjunkie kann davon ein Liedchen singen.

Glücklichsein

Aber warum ist Sport nicht nur gesund, sondern macht auch glücklich?

Darüber diskutieren Psychologen und Wissenschaftler noch.

Eine der Vermutungen: Beim Sport werden Hormone wie Serotonin und andere Botenstoffen wie Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet.

Diese sind förderlich für unser Wohlbefinden und helfen uns, besser mit Stress umzugehen.

So hilft Joggen und Fitnesstraining nachweislich dabei, besser mit negativen Gefühlen umzugehen.7

Warum Sport glücklich macht, ist letztendlich gar nicht so wichtig. Wichtig ist nur, dass du Sport machst.

Du musst ja nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen oder joggen. Es gibt eine Menge andere Sportarten.

Suche dir eine aus, die dir Spaß macht.

Und trainiere dich glücklich.

9 Tipps um langfristig glücklich zu sein

Kommen wir nun zu den Tipps für dein langfristiges Glück.

Hier geht es um Strategien und Lebenseinstellungen, die dir helfen werden, dauerhaft zufriedener, entspannter und glücklicher zu sein.

9. Dankbarkeit

Falls eine Art Abkürzung zum Glück gibt, dann ist es Dankbarkeit.

Dankbarkeit macht nämlich nachgewiesenermaßen glücklich.8

Sie wünscht jemandem viel Glück

Du kannst dich auf drei Arten dankbar zeigen:

  1. Dankbar für die Vergangenheit
  2. Dankbar für das Heute
  3. Dankbar für das, was kommen wird

Die wohl beste Art, sich in Dankbarkeit zu üben, ist ein Tagebuch zu führen.

Liste jeden Tag 3 bis 5 Dinge auf, für die du dankbar bist. Alternativ kannst du auch einfach 2 bis 3 Minuten in dich gehen und die Übung gedanklich machen.

Ich bin mir sicher, du findest jeden Tag 2 bis 3 Minuten, um in dein Glück zu investieren.

Hier sind ein paar Dinge, für die du dankbar sein kannst:

  • Du hast genug zu essen.
  • Du lebst in einem sicheren Land.
  • Du bist gesund.
  • Du hast gute Freunde.
  • Du hast einen tollen Partner.
  • Du hast gesunde Kinder.
  • Du hast einen Job, der dir Spaß macht.

Du siehst, das sind Dinge, die wir oft für selbstverständlich nehmen. Doch das sind sie nicht.

Für diese Dinge sollten wir dankbar sein. Jeden Tag.

10. Altes und Belastendes Loslassen

Um glücklich zu sein geht es oft gar nicht darum, etwas Bestimmtes zu erreichen, sondern Altes und Belastendes loszulassen.

Jeder von uns macht Erfahrungen, die nicht schön sind. Doch das ist nicht das Problem.

Zum Problem wird es, wenn wir diese Erfahrungen nicht loslassen können und uns jahrelang daran aufreiben.

Deshalb ist Loslassen einer der großen Schlüssel zum Glück.

In diesem Video erfährst du 3 effektive Methoden, um Altes und Belastendes loszulassen.

11. Positiv Denken – aber richtig!

Dich auf das Positive im Leben zu fokussieren kann dir dabei helfen, glücklicher zu sein.

Beim positiven Denken ist es aber enorm wichtig, dass du dir nicht alles schön redest oder Probleme unter den Tisch kehrst.

Das kann zwar kurzfristig funktionieren, ist aber langfristig eine schlechte Lebensstrategie…

Versuche also, all das zu akzeptieren, was ist, und dann das Beste daraus zu machen.

In schwierigen und schmerzvollen Phasen kannst du dich auch Folgendes fragen:

Was kann ich aus dieser Situation lernen?

Weitere Tipps zum Positiven Denken erfährst du hier:

Positiv Denken lernen in 5 simplen Schritten

12. Anderen helfen

Als kleiner Junge konnte ich Weihnachten wie auch meinen Geburtstag kaum abwarten.

Ich war schon Tage vorher nervös, da ich mich immer riesig auf die Geschenke gefreut habe.

Als Erwachsener ist es anders. Es macht einem mehr Freude, ein tolles Geschenk zu machen, als eines zu bekommen (zumindest meistens).

Das liegt ganz einfach daran, dass es uns glücklich macht, andere Menschen zu erfreuen und ihnen zu helfen.

Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass es Menschen glücklich macht, Wohltätigkeitsorganisationen Geld zu geben – unabhängig von ihrem Herkunftsland, der Höhe des Betrags oder dem Warum der Spende.9

Etwas Gutes für andere zu tun ist somit eine Win-Win Situation. Du hilfst anderen und wirst dadurch gleichzeitig glücklicher.

Überlege dir also, einen kleinen Betrag zu spenden, dem Nachbarskind bei den Hausaufgaben zu helfen oder dich anderweitig für Menschen zu engagieren.

13. An deinen Zielen arbeiten

Das erreichen eines Zieles macht dich in 99% der Fällen nicht dauerhaft glücklich (dazu später mehr).

Aber das Arbeiten an deinen Zielen dafür umso mehr!

Das liegt daran, dass Dinge zu ändern und Ziele umzusetzen grundsätzliche Bedürfnisse des menschlichen Gehirns sind.10

An Zielen arbeiten, um glücklicher zu werden

Wir Menschen brauchen das Gefühl, dass wir im Leben vorankommen.

Das ist auch der Grund, warum Menschen, die die Kontrolle über ihr Leben verlieren, oftmals hoffnungslos, unglücklich und sogar depressiv sind.11

Wahrscheinlich hast du eine Idealvorstellung davon, wer du gerne sein möchtest. Schlanker. Erfolgreicher. Selbstbewusster. Freier. Entspannter.

Arbeite daran! Versuche, deine Ziele zu erreichen und voranzukommen.

Das gibt dir das Gefühl, dass du im Leben vorankommst und etwas verändern kannst. Und dieses Gefühl ist eine Quelle für psychische Gesundheit und Glück.12

14. Gib deinem Leben mehr Sinn!

Wir Menschen jagen oftmals nach äußeren Errungenschaften wie Geld, Erfolg, Anerkennung oder Liebe.

Dabei ist es vor allem einen tiefen Lebenssinn zu haben, was uns erfüllt und langfristig glücklich macht.

Das ist auch der Grund, warum es erfolgreiche Menschen gibt, die sich das Leben nehmen. Sie haben zwar äußerlich alles erreicht, aber ihr Leben erscheint ihnen nicht sinnvoll.

Einer der wichtigsten Glückstipps ist deshalb, deinem Leben mehr Sinn zu verleihen.

Statt dem Glück also immer hinterherzurennen, versuche ein bedeutungsvolles Leben zu führen. Das Glück wird folgen.

Mehr dazu auch in diesem Artikel:

Was ist der Sinn des Lebens?

15. Meditiere täglich

Den meisten Menschen graut es vor der Vorstellung, 15 Minuten nichts zu tun und alleine mit ihren Gedanken zu sein.

Dabei macht Meditation tatsächlich glücklich.

Glücklich sein durch Meditation

Durch regelmäßiges Meditieren schrumpft der Bereich im Gehirn namens Amygdala.13

„Meditation macht mein Gehirn also kleiner … Na super Anchu! Ich es kaum abwarten, damit anzufangen.“

Bevor du aufhörst zu lesen und deinen veganen Bio Pudding auf Instagram postest, bleib bei mir.

Denn das Spannende ist, dass die Amygdala für Angst und Stress verantwortlich ist.

Je kleiner das Biest also ist, desto glücklicher bist du!

Seit 2013 meditiere ich (fast) täglich für 15 Minuten. Und ich will es nicht mehr missen.

16. Versuche nicht jeden Schmerz zu vermeiden

Viele Menschen glauben, dass sie glücklich sein werden, wenn sie jede Form von Schmerz vermeiden.

Doch das stimmt nicht. Das Gegenteil ist nämlich eher der Fall.

Die moderne Glücksforschung zeigt, dass Schmerz ein wichtiger Bestandteil eines glücklichen Lebens ist.14

Schmerzvolle Erfahrungen sind selten schön, aber sie geben unserem Leben oft mehr Sinn.

Siehe es mal so: Welchen Sinn würde es machen, einen Marathon zu laufen, wenn es einfach wäre?

Es sind die Dinge, die uns schwer fallen, die schmerzvoll sind und die uns an unsere Grenzen bringen, die unserem Leben eine tiefere Bedeutung geben.

Einen Marathon zu laufen, ein Kind großzuziehen oder dich selbständig zu machen ist alles andere als einfach, doch es trägt zu deinem Langzeitglück bei.

Diese Dinge machen dich stolz, geben deinem Leben Sinn und motivieren dich weiterzumachen, selbst wenn dir das Leben mal nicht zulächelt.

Mach dir also bewusst, dass schmerzvolle Erfahrungen zwar nicht angenehm sind, aber wichtig.

17. Du alleine bist für dein Glück verantwortlich

Dieser letzte Punkt ist die absolute Grundlage für ein glückliches Leben.

Mach dir klar, dass du alleine für dein Glück verantwortlich bist.

Nicht dein Partner. Nicht deine Kinder. Nicht deine Familie. Nicht dein Boss. Nicht dein Teddy Bär. Nicht irgendjemand. Und auch nicht irgendetwas.

Du alleine musst dafür sorgen, dass es dir gut geht, dass dir dein Leben gefällt und dass du zufrieden bist.

Und das ist auch der große Unterschied zwischen glücklichen und unglücklichen Menschen.

Glückliche Menschen verstehen, dass sie ihr Glück selbst in der Hand haben.

Unglückliche Menschen hingegen machen für ihre Unzufriedenheit andere verantwortlich.

Also, wach auf und übernimm Verantwortung für dein Glück (und dein Leben).

Die wichtigste Erkenntnis zum Schluss: Glück ist kein Endziel

Mach dir bewusst, dass Glück kein Endziel ist.

Glück ist kein dauerhafter Zustand, der eintritt, wenn du keine Probleme mehr hast oder all deine Ziele erreichst.

Die meisten Menschen glauben, dass sie glücklich sein werden, wenn sie:

  • Einen Partner finden
  • Befördert werden
  • In Rente gehen
  • Endlich abnehmen
  • Ihr eigenes Haus haben

Aber das Glück, das durch das Erreichen eines Zieles entsteht, hält kürzer an als die Erektion eines Rentners.

Das liegt daran, dass wir uns sehr schnell an die neuen Lebensumstände gewöhnen. Psychologen sprechen auch von der hedonistischen Tretmühle.15

Widerfährt dir etwas besonders Positives oder etwas besonders Negatives, wird dieses Ereignis kurzfristig dein Glückslevel beeinflussen. Doch nach einer gewissen Adaptionszeit wird dein Glückslevel sehr wahrscheinlich wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Langanhaltens Glück ist vielmehr ein Nebenprodukt, das entsteht, wenn du ein sinnvolles, engagiertes und bedeutungsvolles Leben führst.

Konzentriere dich also darauf, deinem Leben mehr Sinn zu geben, persönlich zu wachsen und zu dem Menschen zu werden, der du sein möchtest.

Und das Glück wird dir folgen, wie ein treuer Hund seinem Herrchen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Positiv denken lernen (5 Tipps, die wirklich funktionieren)

Positives denken hat nachweislich viele Vorteile. So haben optimistische Menschen im Durchschnitt mehr Durchhaltevermögen, leiden weniger unter Stress und sind zufriedener.

In diesem Artikel erfährst du deshalb 5 Methoden, um ab jetzt positiver zu denken.

Die Methoden funktionieren gleichermaßen im Alltag wie auch bei Krisen und Herausforderungen. 

Wichtig! Es handelt sich hierbei nicht um oberflächliche Tipps im Sinne von „Sieh das Glas doch mal halb voll“ oder „Glaube einfach an dich selbst“. Diese Tipps sind zwar gut gemeint, helfen aber nicht weiter.

In diesem Artikel erfährst du hingegen psychologisch fundierte Methoden, die dir nachweislich dabei helfen werden, positiver zu denken und optimistischer zu werden.

Los gehts.

Wie positive Gedanken dein Leben beeinflussen

Wie glücklich und erfolgreich du bist, hängt maßgeblich von der Qualität deiner Gedanken ab.

Schon Buddha sagte:

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

Ein Grund dafür ist, dass unsere Gedanken unsere Gefühle enorm beeinflussen.

Wie du eine Situation gedanklich bewertest beeinflusst massiv deine Gefühle. Um es zu vereinfachen:

  • Positive Gedanken = Positive Gefühle
  • Negative Gedanken = Negative Gefühle

Die Gleichung ist zwar ein wenig komplexer, doch generell ist sie gültig. Das bedeutet: je mehr positive Gedanken du hast desto besser, motivierter und glücklicher fühlst du dich in der Regel.

Doch positive Gedanken führen nicht nur dazu, dass du dich glücklicher fühlst. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nämlich, dass ein positives Mindset dich langfristig auch erfolgreicher machen kann.

Und das ist ein Vorteil, den vielen Menschen nicht bewusst ist… Lass mich das Ganze kurz erklären bevor wir dann sehen, wie du positiver denken kannst.

Was negative Gefühle mit deinen Gedanken machen

Wissenschaftlern ist seit langem bewusst, dass negative Gefühle dazu führen, dass wir uns auf eine Flucht oder einen Kampf vorbereiten („Fight or Flight Mode“).

Stell dir vor, du läufst abends um 22 Uhr in einer dunklen Strasse Nachhause. Auf einmal steht ein schwarz gekleideter Mann vor dir und schaut dich bedrohlich an. Plötzlich bist du hellwach. All deine Sinne sind geschärft. Das einzige, was dir durch den Kopf geht: Wegrennen oder kämpfen? Dein voller Fokus liegt auf diesem Mann. Der Rest der Welt ist jetzt gerade egal…

Negative Gefühle verengen deinen Geist und fokussieren deine Gedanken extrem. Dein Fokus liegt nur noch auf dieser einen Situation.

In Extremsituationen kann diese Reaktion über Leben und Tod entscheiden… Doch in vielen Alltäglichen Situationen ist sie sie eher hinderlich.

Denn wenn du gestresst, müde, traurig oder wütend bist, denkst du auch „kleiner“.

Du siehst oft nur noch Probleme, Schwierigkeiten und all das, was in deinem Leben schief läuft. Dir erscheint vieles nur noch grau und trostlos. Du bist unfähig, das Positive zu sehen, um die Ecke zu denken oder andere Optionen wahrzunehmen.

In solchen Momenten fühlst dich nicht nur schlecht, sondern du denkst auch negativ. Das führt wiederum zu noch mehr negativen Gefühlen. Du bist dann also sozusagen gefangen in einer Spirale aus negativen Gedanken, schlechten Gefühlen und limitierenden Glaubenssätzen.

Lass uns nun sehen, was positive Gefühle mit deinem Verstand machen.

Was positive Gefühle mit deinen Gedanken machen

Barbara Fredrickson ist eine amerikanische Psychologin im Bereich der positiven Psychologie. Fredrickson führte ein Experiment durch, um herauszufinden, was positive Gefühle mit unseren Gedanken machen.

Das Ergebnis: wenn du positive Gefühle wie Freude, Zufriedenheit und Liebe spürst, siehst du mehr Möglichkeiten in deinem Leben. Positive Gefühle führen also dazu, dass du offener für Neues bist,  mehr Optionen wahrnimmst und generell optimistischer bist.

Vielleicht fragst du dich jetzt? Na und? Was habe ich davon?

Ganz einfach.

Dadurch, dass du offener bist und mehr Möglichkeiten siehst, probierst du mehr aus. Und das führt dazu, dass du neue Fähigkeiten erlernst, die sich später in deinem Leben auszahlen könnten.

Nehmen wir zum Beispiel an, dass du in deiner Nachbarschaft ein kostenloser Schreibkurs angeboten wird.

Eigentlich hast du dich nie für das Schreiben interessiert. Doch du bist gerade gut gelaunt (positive Gefühle führen dazu, dass wir offener sind) und trägst dich zu dem Kurs ein. Erstaunlicherweise macht dir das Schreiben viel Spaß. Nach dem Schreibkurs legst du dir ein Tagebuch zu und schreibst regelmäßig weiter. Zwei Jahre später startest du einen Blog. Der Blog wird so erfolgreich, dass ein Verlag auf dich zukommt. Du schreibst dein erstes Buch und es wird ein Bestseller…

Die vorher erwähnte Psychologin Barbara Fredrickson nennt das Ganze die „Erweitern und Aufbauen“-Theorie (“broaden and build” theory).Denn zum einen erweitern wir unseren Verstand und zum anderen bauen wir dadurch neue Fähigkeiten auf.

Du siehst also: deine Gedanken haben einen enormen Einfluss auf dein Leben.

Aus diesem Grund habe ich auch ein kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du, wie du negativen Gedanken loslässt, positiver denkst und ein starkes Mindset entwickelst. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Positiv Denken lernen in 5 Schritten

Bevor ich dir die 5 Tipps erkläre, möchte ich doch auf einen großen Fehler aufmerksam machen, der Menschen oft davon abhält, positiver zu denken.

Dieser Fehler ist zwanghaft positiv denken zu wollen. Lass mich das erklären.

Sicherlich kennst du das Gedankenspiel, in dem es darum geht, nicht an etwas zu denken:

Denke nicht an einen Eisbär. Denke nicht an Schokokuchen. Denke nicht an sexy Unterwäsche.

Und schwupps, schon denkst du genau daran.

Je mehr du jetzt versuchst, nicht daran zu denken, desto stärker werden die Gedanken in vielen Fällen. Das liegt daran, dass Gedanken eher wiederkehren, wenn du sie unterdrückst.16

Und genau hier entsteht das erste Problem beim positiven Denken.

Wenn du immer nur gute Gedanken haben möchtest, wirst du versuchen, die negativen zu verdrängen. Das führt jedoch dazu, dass diese noch stärker werden und vermehrt auftauchen.

Und jetzt kommt das zweite Problem. Du verurteilst dich für deine negativen Gedanken.

„Ich verlange wirklich nicht viel von mir! Aber dass ich es noch nicht mal schaffe, ein wenig positiver zu denken, ist ja wohl der Gipfel! Ich bin so ein Versager und Nichtsnutz. Ich habe es echt nicht verdient, glücklich und erfolgreich zu sein …“

Dich für deine negativen Gedanken zu verurteilen führt wiederum dazu, dass du noch mehr negative Gedanken hast und dich noch beschissener fühlst. Willkommen in der Positiv-Denken-Falle!

All das ist übrigens wissenschaftlich bestätigt.

Laut der modernen Psychologie führt zwanghaftes positives Denken dazu, dass Menschen unglücklicher sind, sich nicht selbst akzeptieren17 und weniger Motivation haben.18

Je mehr du also versucht, um jeden Preis positiv zu denken, desto mehr negative Gedanken hast du.

Was ist also die Lösung?

Dass du locker lässt! Wenn du die negativen Gedanken einfach nur als weitere Gedanken betrachtest, ohne zu werten und ohne sie unterdrücken zu wollen, werden sie früher oder später weiterziehen.

Verurteilst du dich für deine negativen Gedanken jedoch, kreierst du noch mehr negative Gedanken und landest im Gedankenkarussell.

Wie du mit negativen Gedanken besser umgehst erfährst du in diesem Video:

Lass uns jetzt jedoch sehen, wie du in 5 Schritten das positive Denken lernen kannst. Denn eines steht fest: Optimismus lässt sich erlernen.

1. Fokussiere dich auf das, was du willst

Seit dem ich 15 Jahre alt bin, fahre ich Mountainbike (im Alter von 20 Jahren war ich sogar kurz davor, Profi zu werden).

Wenn du mit dem Mountainbike eine schwierige Abfahrt fährst, gibt es eine goldene Regel:

„Schaue dort hin, wo du hinfahren willst und NICHT auf die Hindernisse.“

Denn wenn du auf die Hindernisse schaust (Steine, Bäume, Schlaglöcher, etc.) fährst du genau dorthin. Das soll nicht heißen, dass man die Hindernisse ignorieren soll. Es geht darum, alle Hindernisse wahrzunehmen, sich jedoch dann auf den Weg zu fokussieren, den man fahren möchte.

Vermutlich fährst du kein Mountainbike. Doch die gleiche Regel gilt auch im Leben:

Nimm die Risiken und Hindernisse wahr, aber konzentriere dich auf das, was du willst.

  • Ich will nicht mehr Single sein.
  • Ich möchte nicht mehr übergewichtig sein.
  • Ich will keinem Beruf mehr nachgehen, der mich nicht erfüllt.
  • Ich möchte nicht mehr so unsicher und schüchtern sein.

Diese Denkweise führt dazu, dass du dich auf das Negative in deinem Leben konzentrierst. Deine Energie (mental wie emotional) folgt deinem Fokus. Wenn du ständig auf den Baum schaust, fährst du auch gegen den Baum.

Verstehe das nicht falsch. All das soll nicht heißen, dass du die Umstände in deinem Leben ignorierst.

Wenn du Single bist, bist du Single. Wenn du übergewichtig bist, bist du übergewichtig. Wenn du deinen Beruf so sehr hasst, wie die meisten Männer ihre Schwiegermutter, dann hasst du deinen Beruf.

Du sollst dir die Umstände in deinem Leben nicht schöner reden als sie sind. Doch du sollst dich auf das konzentrieren, was du willst:

  • Ich möchte einen liebevollen Partner finden.
  • Ich will einen schlanken und attraktiven Körper haben.
  • Ich möchte einen erfüllenden Beruf finden.
  • Ich möchte selbstbewusst und offen auf andere zugehen.

Verändere deinen Fokus auf das, was du willst. Und du wirst automatisch positiver Denken (und es eher erreichen).

2. Es gibt keine Realität – Positiv Denken ist eine Entscheidung

Mach dir bewusst, dass die Dinge per se nicht positiv oder negativ sind.

Es ist immer erst unsere Bewertung, die Dinge zu etwas Positivem oder Negativen macht. Um es in den Worten der Schriftstellerin Anaïs Nin zu sagen:

“Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind.”

Das bedeutet: Du kannst frei entscheiden, wie du die Dinge siehst!

Nehmen wir an, dass du deinen Job verloren hast. Das ist ein Fakt. Mehr nicht. Ob es etwas Schlechtes oder etwas Gutes ist, entscheidest nämlich du. Vielleicht denkst du dir gerade, was an einem Jobverlust denn bitte positiv sein kann.

Nun, da gibt es Einiges:

  • Du kannst dich darüber freuen, dass du jetzt erst mal ein paar Tage nicht arbeiten musst.
  • Du kannst diesen Jobverlust als einen Neustart sehen. Vielleicht möchtest du einem anderen Beruf nachgehen oder sogar in eine andere Stadt oder ein anderes Land ziehen.
  • Du überlegst, warum du rausgeschmissen wurdest und was du nächstes Mal besser machen kannst.

Die Medaille hat immer zwei Seiten

Egal, was deine Situation ist: Die Medaille hat immer zwei Seiten. Und du kannst dich entscheiden, ob du dir die negative oder die positive anschaust.

Vor einigen Jahren ist mein Vater ziemlich überraschend gestorben. Ist das etwas Positives oder gar Schönes?

Natürlich nicht.

Es ist verdammt traurig. Es gibt so viele Dinge, die ich ihm noch gerne gesagt und gezeigt hätte. Doch hatte der Tod meines Vaters auch gute Seiten? Ja! Sein Tod hat den Rest der Familie, also meine Mutter, meine kleinen Geschwister und mich wieder mehr zusammengeschweißt.

Mach dir ab jetzt IMMER bewusst, dass die Dinge weder negativ noch positiv sind. Es ist erst deine Bewertung der Situation, die sie gut oder schlecht machen. Falls es dir also das nächste Mal schlecht geht oder dir etwas Negatives passiert, überlege kurz:

  • Was ist das Positive daran?
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Was für einen versteckten positiven Nutzen hat diese Situation?

Letztendlich kann man fast jeder Situation im Leben etwas Positives abgewinnen.

3. Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst

Wenn es etwas in deinem Leben gibt, das dir zu schaffen macht, solltest du dich immer Folgendes fragen:

Kann ich an der Situation etwas verändern?

Falls ja, dann verändere etwas.

Falls nicht, dann lasse los.

Viele Menschen verschwenden Unmengen an Energie und Gedanken in Dinge, die sie nicht ändern können.

  • Sie machen sich Vorwürfe für etwas, das sie in der Vergangenheit getan haben.
  • Sie fühlen sich schlecht wegen ihrer Größe, ihrer Nationalität oder ihrer Hautfarbe.
  • Sie machen sich selbst herunter, weil andere unfreundlich zu ihnen waren (du kannst die Reaktionen anderer Menschen nicht kontrollieren).

Dich auf Umstände zu konzentrieren, die du nicht verändern kannst, ist ein großes Problem. Denn in diesen Momenten agierst du nicht, sondern reagierst nur. Und das führt automatisch zu negativen Gedanken und inneren Blockaden.

Statt dich also auf das zu konzentrieren, was du nicht verändern kannst, konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst. Dadurch wirst du viel schneller auf gute Gedanken kommen.

Was kannst du verändern?

Nehmen wir zum Beispiel an, dass du letzten Winter 5 Kilo zugenommen hast.

Wenn du dich jetzt auf die 5 Kilo Extragewicht konzentrierst, wirst du negativ denken.

Du wirst dich selbst heruntermachen. Paprika-Chips, Pizzas, Schokolade und Mojitos verfluchen. Alle Menschen hassen, die eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio haben (und sie auch nutzen).

Aber all das bringt dich nicht weiter! Die Situation ist, wie sie ist. Und jetzt geht es darum, dass du dich auf das fokussierst, was du verändern kannst (siehe Punkt 1).

Du kannst frei entscheiden, was du die nächsten Wochen, Monate und Jahre bezüglich deiner Situation machst. Und genau darauf solltest du dich konzentrieren.

4. Achte auf dein Umfeld

Freunde können positive Gedanken auslösen

Positiv Denken ist eine Entscheidung. Du kannst nämlich entscheiden, worauf du dich fokussierst und wie du eine Situation bewertest.

Dabei solltest du jedoch nicht unterschätzen, dass dein Umfeld einen riesen Einfluss auf deine Gedankenwelt hat. Wenn du umgeben von Miesepetern bist und dir jeden Tag negative Nachrichten anschaust, ist es kein Wunder, dass du ein Pessimist bist und nur wenig positive Gedanken hast!

Es ist verdammt schwer, positiv zu denken, wenn dein ganzes Umfeld sich immer nur auf das Negative fokussiert.

Auf diese 3 Dinge solltest du deshalb ab jetzt achten:

  • Schaue weniger Nachrichten – Sie können dein positives Denken direkt negativ beeinflussen

Ich persönlich schaue seit Jahren gar keine Nachrichten mehr (informiert über das, was in der Welt passiert, bin ich trotzdem).

Was meinst du, was mit deinen Gedanken passiert, wenn du dir tagtäglich Nachrichten über Krisen, Gewalt, miese Wirtschaftslagen, Arbeitslosigkeit und Ähnliches anschaust?

Genau, sie werden sehr negativ beeinflusst. Mach dir bewusst, dass Medien dich in erster Linie nicht informieren wollen. Sie wollen deine Aufmerksamkeit. Denn Aufmerksamkeit ist Geld. Und in unserem Zeitalter der Informationsüberflutung braucht man für Aufmerksamkeit sehr reißerische und hochemotionale Nachrichten.

  • Vermeide Menschen, die dir nicht gut tun und dir dein positives Denken rauben können

Es gibt Menschen, die tun dir nicht gut. Sie sind negativ, schaden dir und rauben dir jegliche Lebensfreude.

Diese Menschen solltest du so gut wie möglich vermeiden!

Wer du bist und wie du denkst wird enorm von den Menschen in deinem Umfeld beeinflusst. Wenn du dich also mit negativen Menschen umgibst, färbt das stark auf dich ab. Vergiss nicht: Manchmal musst du Nein zu anderen sagen, um Ja zu dir selbst zu sagen.

  • Tue Dinge, die dir gut tun und positives Denken fördern

Es gibt Dinge, die dir gut tun. Und von diesen Dingen solltest du mehr tun (außer sie beinhalten Schokolade oder Alkohol …).

Ich weiß zum Beispiel, dass mir folgende Dinge sehr gut tun:

  1. Ins Fitnessstudio gehen.
  2. 15 Minuten meditieren.
  3. Mich mit guten Freunden treffen.

Weil mir diese Sachen gut tun, mache ich sie so gut wie täglich.

5. Der schnellste Weg um positiver zu denken: Verändere deine Körperhaltung

Generell gilt: Deine Gedanken beeinflussen deine Gefühle. Und deine Gefühle beeinflussen dein Verhalten.

Aber das Ganze funktioniert auch andersherum. Wenn du dein Verhalten änderst, ändern sich auch deine Gefühle und auch deine Gedanken.

Ein ganz simples Beispiel dafür ist Lächeln.

Wenn Menschen lächeln, sind sie automatisch fröhlicher, selbst wenn das Lächeln nicht echt ist!19

Deine Mundwinkel hochzuziehen führt also automatisch dazu, dass du dich besser fühlst.

Ein anderes Beispiel betrifft Botox. Ja, du liest richtig.

Wenn Menschen Botox in die Stirn gespritzt wird, haben sie eine bessere Stimmung.

Das liegt daran, dass Botox die Mimik lähmt und die Menschen dadurch weniger Sorgenfalten machen können.20

Heißt das, dass ich dir gerade empfehle, dir Botox in die Stirn spritzen zu lassen (oder sonst irgendwo hin)? Nein! Was ich dir erklären möchte ist, dass deine Körperhaltung und Mimik einen riesen Einfluss auf deine Gedankenwelt hat!

Mittlerweile gibt es unzählige wissenschaftliche Tests, die zeigen, wie Körper und Verhalten unsere Gefühle und Gedanken beeinflussen.
Probiere es aus. Jetzt.

  1. Richte dich auf
  2. Ziehe deine Schultern nach hinten
  3. Drücke deine Brust raus
  4. Lächle
  5. Atme tief ein und wieder aus

Du fühlst dich anders. Stärker. Selbstbewusster. Energiegeladener.

Und das hat natürlich auch einen Einfluss auf deine Gedanken. Du glaubst, du kannst die Welt erobern. Alles erreichen. Nichts kann dich stoppen.

Mach dir folgendes bewusst: Einer der schnellsten Wege, um mehr positive Gedanken zu erzeugen, ist deine Körperhaltung zu verändern.

Bewege dich mehr

Kennst du das, wenn du vollkommen in deinen negativen Gedanken gefangen bist? Wenn du so verkopft bist, dass du gar nicht mehr richtig wahrnimmst, was um dich herum passiert?

Weißt du, was dann am besten hilft?

Bewegung.

Ein Spaziergang. Joggen. Ins Fitnessstudio gehen. Tanzen. Liebe machen.

In dem Moment, in dem du deinen Körper bewegst, verändern sich auch deine Gedanken (zum Positiven).

Egal, wie negativ du denkst oder wie schlecht es dir geht: Wenn du 3-4 Minuten total ausgelassen zu deinem Lieblingssong tanzt, kannst du nicht anders, als dich besser zu fühlen.

Wenn du ständig mit negativen Gedanken zu kämpfen hast und es dir schwer fällt, positiver zu denken, fehlt dir vermutlich einfach mehr Bewegung. Unser Körper ist nicht dazu gemacht, 8 Stunden auf einem Stuhl zu sitzen (geschweige denn ständig auf einen Bildschirm zu schauen).

Positive Gedanken erzeugen: 3 Extra-Tipps

Ich möchte dir im Folgenden noch kurz erklären, wie du aktiv positive und gute Gedanken erzeugen kannst.

Probiere die 3 „Techniken“ einfach aus und schau, was für dich am besten funktioniert (bei mir ist es vor allem Nummer 3).

1. Positive Gedanken erzeugen durch Tagträumen

Ich muss zugeben, dass ich persönlich kein großer Fan vom visualisieren bin. Aber es ist sehr wirkungsvoll, um kurzfristig positive Gedanken zu erzeugen…

Wenn du also ganz aktiv gute Gedanken erzeugen willst, dann nimm dir ein paar Minuten Zeit um zu träumen.

Mal dir aus, wie glücklich du bist, wenn du deine großen Ziele erreichst. Wenn du zum Beispiel den perfekten Partner gefunden hast, in einem tollen Haus (oder Schloss!) am See wohnst, einen Sportwagen fährst, ein weltbekannter Instgram-Influencer bist oder was auch immer dein Traum ist.

Wichtig!

Deiner Vorstellungskraft sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Mal dir einfach dein Traumleben aus und bleibe für ein paar Minuten bei der Vorstellung.

Ich bin mir sicher, dass du danach deutlich mehr positive Gedanken hast!

2. Erinnere dich an schöne Momente

Viel zu oft vergessen wir, was wir schon alles erreicht und erlebt haben. Stattdessen sehen wir nur, was uns noch fehlt und was wir nicht haben.

Eine simple Technik um positive Gedanken zu erzeugen, ist dich an schöne Momente zu erinnern.

  • Momente, in denen du glücklich und stolz warst.
  • Momente, in denen du einfach nur dankbar dafür warst, ein so tolles Leben zu führen.
  • Momente, in denen du umgehen von warst, die du liebst.

Probiere es am besten aus. Schließ deine Augen und erinnere dich für ein paar Minuten an ein tolles Erlebnis. An deine Beförderung. Einen tollen Urlaub. Eine heiße Liebesnacht. Was auch immer.

Du wirst sehen, dass du danach automatisch gute Gedanken hast.

3. Habe mehr Spaß

Was ist der einfachste Weg, um positive Gedanken zu kreieren? Genau! Habe mehr Spaß.

Der Springende Punkt ist der:

Unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen sich stark gegenseitig.  Wenn du also Spaß hast und dich amüsierst, wirst auch automatisch gute Gedanken haben.

Mein Tipp: Mach für die nächsten 10 Tage täglich mindestens eine Sache, die dir Spaß macht.

Das kann eine kleine Sache sein, wie Lesen, entspannt Musik hören oder Sport machen. Oder dich mit einem guten Freund zu treffen oder eine lustige Serie anzuschauen. Wichtig ist, dass du der Aktivität mindestens 30 Minuten nachgehst.

Achte dann mal darauf, wie die Aktivität deine Stimmung und deine Gedanken verändert. Ich bin mir sicher, dass du überrascht sein wirst, wie viel mehr positive Gedanken du haben wirst.

Was wichtiger ist als positives Denken

Positives Denken kann dir dabei helfen, besser mit Herausforderungen umzugehen, neuen Mut zu sammeln und generell mehr Lebensfreude zu empfinden.

Doch es gibt eine Sache, die wichtiger ist, als positiv zu denken:

Negatives zu akzeptieren.

Um eine gutes Leben zu führen, musst du nicht immer alles positiv sehen. Es geht viel mehr darum, Negatives als einen Teil des Lebens zu sehen und zu lernen, wie du damit umgehst.

Und genau darin besteht der „negative Weg“ zum Glück.

  • Statt um jeden Preis positiv bleiben zu wollen, erlaube dir, negative Gedanken und schlechte Gefühle zu haben.
  • Statt alles Negative zu vermeiden, nehme es an.
  • Statt dir Probleme schön zu reden, begegne ihnen.
  • Statt vor der Angst davonzulaufen, stell dich ihr.

Du wirst nicht glücklicher, in dem du alles Negative vermeidest. Du wirst glücklicher, in dem du das Negative als einen Teil des Lebens ansiehst und es annimmst.

Durch den Kult des Optimismus ist ein falsches Bild davon entstanden, was es heißt, ein gutes Leben zu führen. Menschen glauben, dass sie immer glücklich, positiv und motiviert sein müssen. Oder sie glauben, dass sie nur positiv genug denken müssen, um alles Negative im Leben zu vermeiden.

Das ist jedoch eine Illusion.

Ja, das Leben ist manchmal wunderschön. Doch manchmal eben auch nicht.

Und je mehr du akzeptierst, dass nicht immer alles positiv ist, desto besser wird es dir gehen.

Aus diesem Grund habe ich auch den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben.

Darin erfährst du, wie du ein starkes Mindset entwickelst und dadurch automatisch besser mit negativen Erfahrungen umgehst und positiver denkst.

Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und schicke dir den Ratgeber kostenlos zu.

Keine Motivation? 8 Motivationstipps, die wirklich funktionieren

keine Motivation Es gibt Momente im Leben, da hat man einfach keine Motivation.

  • Keine Motivation zum Arbeiten.
  • Keine Motivation zum Lernen.
  • Keine Motivation zum Sport.
  • Keine Motivation zum Aufräumen.
  • Keine Motivation für irgendetwas.

Egal, wer du bist, und egal, was deine Ziele sind: Motivationstiefs gehören zum Leben dazu.

Schließlich sind wir keine Maschinen, die auf Knopfdruck Befehle ausführen und emotionslos endlose To-Do-Listen abarbeiten…

Ich persönlich kenne keinen Menschen, der immer zu 100% motiviert ist.

Das soll natürlich nicht heißen, dass du nichts gegen deine fehlende Eigenmotivation tun kannst.

Es gibt nämlich ein paar sehr effektive Motivationshilfen, um wieder voller Energie deine Aufgaben zu verfolgen.

Und genau darum geht es in diesem Artikel.

Übrigens: Du kannst dir die Kurzfassung des Artikels auch als Video anschauen: 

8 effektive Tipps gegen fehlende Motivation

Suchst du deine Motivation, wie eine verloren gegangene Socke? Dann bist du hier richtig.

Im Folgenden die 8 effektivsten Tipps gegen fehlende Motivation.

Für mich persönlich funktioniert Motivationstipp Nummer 8 am besten.

Tipp Nummer 5 hingegen ist sehr tiefgehend und kann dich ziemlich erschüttern. Aber manchmal liegt genau dort der Hund begraben.

1. Nutze den Motivationsquickie!

Wahrscheinlich kennst du es:

Du hast dir etwas fest vorgenommen, aber überhaupt keine Motivation dafür:

  • Dein Bewerbungsschreiben fertig zu stellen
  • Joggen zu gehen
  • Für die nächste Klausur zu lernen
  • Die Steuererklärung zu machen
  • Die wichtige Präsentation für nächste Woche vorzubereiten

Seit Stunden drückst du dich vor der Aufgabe und prokrastinierst so gut, dass Homer Simpson stolz auf dich wäre.

Dann probiere es mal mit einem Quickie!

Nein, nicht die Art von Quickie an die du gerade denkst (du Ferkel), sondern mit dem Motivationsquickie.

Wie das funktioniert?

Ganz simpel.

Nimm dir vor, die geplante Aufgabe für 5 Minuten zu machen.

Zu 5 Minuten kannst du dich sicherlich überwinden, richtig?

Was aber in den meisten Fällen passiert, ist interessant. Aus 5 Minuten werden nämlich schnell 30, 60 oder sogar 90 Minuten.

Das liegt daran, dass es in 99% der Fällen nur der Anfang ist, der uns so viel Überwindung kostet.

Sobald wir mal angefangen haben und in der Aufgabe drin sind, läuft es viel einfacher.

motivationstipps

Der 5 Minuten Motivations-Quickie bewirkt Wunder!

Ist dir schon aufgefallen, dass wenn du erst mal joggen bist, deine Steuererklärung machst, lernst oder etwas anderes tust, es dir nicht mehr schwer fällt? Ja vielleicht sogar plötzlich Spaß macht?

Eben.

2. Kleine Schritte

Häufig sind wir unmotiviert, weil unser Ziel zu groß und mächtig erscheint. Wir glauben, dass es unmöglich ist, es zu erreichen.

Stelle dir vor, du willst ein Buch schreiben..

Die Aufgabe erscheint so groß, dass es leicht ist, die Motivation zu verlieren (Ich weiß, wovon ich spreche, da ich mehrere Bücher geschrieben habe).

Aber woraus besteht ein Buch? Aus Kapiteln. Und jedes Kapitel aus Unterkapitel. Und jedes Unterkapitel aus Absätzen.

Ein Buch zu schreiben kann sehr einschüchtern sein. Aber wie sieht es mit einem Kapitel aus? Und einem Unterkapitel? Und einem Absatz?

Ich denke, du verstehst, worauf ich hinaus will.

Wenn du deine Aufgabe oder dein Ziel in kleine Schritte aufteilst, scheint es viel greifbarer und realistischer.

Und das ist sehr wichtig für deine Motivation.

Wenn du nämlich glaubst, etwas nicht schaffen zu können, fehlt dir auch die Motivation.

motivationshilfe

Teile deine Aufgabe in kleine Schritte auf

Wenn du noch nie im Fitnessstudio warst und es dein Ziel ist, mit 100kg. Kniebeugen zu machen, bist du demotiviert.

Wenn du dir erst mal vornimmst, 3×10 Wiederholungen ohne Gewicht zu machen, sieht das anders aus.

Vergiss nicht: Auch jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.

(Lies auch: Antriebslosigkeit überwinden)

3. Mach es als Erstes am Tag

Es gibt in deinem Leben sicherlich einige Dinge, die du nicht gerne tust. Leider sind es oftmals genau die Dinge, die wichtig sind um deine Ziele zu erreichen.

Vermutlich schiebst du diese Aufgaben solange vor dir her, wie nur möglich …

Weißt du, was besser funktioniert?

Mach sie so früh wie möglich am Tag.

Was viele Menschen nicht wissen: Unsere Willenskraft ist begrenzt. Und je mehr Aufgaben wir erledigen, die Willenskraft kosten, desto weniger haben wir davon.19

Morgens ist dein Willenskraft-Tank also noch voll.

Ein weiterer großer Bonus: Du wirst dich den restlichen Tag entspannt und gut fühlen, weil du das Schlimmste schon hinter dir hast.

Nehmen wir zum Beispiel an, du hast dir fest vorgenommen, jeden Tag 30 Minuten zu joggen.

Dann mache es noch vor der Arbeit. Dann hast du es hinter dir. Dann bist du stolz auf dich. Dann fühlst du dich gut, weil du deinen inneren Schweinehund überwunden hast.

Bei mir ist es zum Beispiel mit dem Schreiben so. Zwar macht mir das Schreiben Spaß, doch es fäll mir oft schwer, damit anzufangen. Und je länger ich damit warte, desto schwieriger wird es.

Dann kommt noch mein schlechtes Gewissen hinzu, die Selbstvorwürfe, usw. Du weißt, wovon ich spreche.

Deshalb ist Schreiben eines der ersten Dinge, die ich morgens tue. Während ich zum Beispiel gerade diese Zeilen schreibe ist es 09:37 Uhr.

Vermutlich werde ich noch 60 bis 90 Minuten weiterschreiben.

Selbst wenn ich den restlichen Tag nicht mehr produktiv bin, war es ein ziemlich guter Tag – weil ich das Wichtigste als Erstes erledigt habe.

4. Visualisiere NICHT dein Ziel

Ein häufiger Motivations-Tipp lautet, deinen Erfolg zu visualisieren.

Du sollst dir also gedanklich ausmalen, dass du dein Ziel schon erreicht hast:

  • Wie du über die Ziellinie deines ersten Marathons läufst.
  • Wie du aussiehst, wenn du 10 kg abgenommen hast.
  • Wie dein Büro aussieht, wenn du endlich den neuen Job hast.

Das Problem?

Dieser vermeintliche Motivations-Tipp stellt sich als Anti-Tipp heraus.

Positiv zu Visualisieren – dir zum Beispiel vorzustellen, wie du einen neuen Job bekommst oder eine Prüfung bestehst – führt in vielen Fällen dazu, dass du schlechtere Ergebnisse erzielst.21

Psychologen glauben, es liegt daran, dass wir durch positives Visualisieren fauler sind und uns schlechter vorbereiten, weil unser Gehirn glaubt, dass wir unser Ziel schon erreicht hätten.

keine Motivation mehr

Visualisiere NICHT dein Ziel

Wenn du dir also ausmalst, wie sexy du erst aussehen wirst, wenn du erst 10 kg abgenommen hast, glaubt dein Gehirn, du hast die 10 kg schon abgenommen – und dadurch bist du weniger motiviert, auch wirklich etwas für dein Ziel zu tun.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, doch ich habe dieses Phänomen schon oft bei mir selbst beobachtet. Je mehr ich mir vorstelle, dass ich etwas schon erreicht habe, desto schwerer fällt es mir, mich dafür zu motivieren.

Was funktioniert also besser?

Dass du dir all die Zwischenschritte ausmalst. Die Schwierigkeiten, die Probleme, die Risiken – und wie du damit umgehen wirst.

Dadurch bereitest du dich innerlich besser darauf vor.

Übrigens: Was einen enormen Einfluss auf deine Ausdauer und Motivation hat, ist dein Mindset. Deshalb habe ich einen Ratgeber geschrieben, in dem du erfährst, wie du ein starkes Mindset entwickelst und dadurch deine Motivation steigerst. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

5. Gönn dir eine Auszeit

Du hast überhaupt keine Motivation mehr? Du fühlst dich energielos und schlapp? Du bist komplett demotiviert?

Dann gönne dir eine Auszeit!

Deine Batterien aufzuladen bewirkt oft Wunder.

Das kann bedeuten, ein kurzes Nickerchen oder einen Spaziergang zu machen. Es kann bedeuten, den restlichen Tag frei zu nehmen. Oder es kann bedeuten, mal mehrere Tage abzuschalten.

In unserer immer hektischeren und schnelleren Welt vergessen wir oft, uns genügend Ruhe zu gönnen.

Doch ohne Entspannung ist irgendwann auch keine Anspannung mehr möglich. Ohne Pausen und Ruhephasen hast du früher oder später keine Motivation und keine Energie mehr.

keine Motivation zu lernen

24/7 arbeiten ist Blödsinn!

Nicht selten entstehen auch unsere größten Durchbrüche in Ruhephasen.

Dann haben wir wichtige Erkenntnisse, sammeln neue Motivation und kommen zu neuen Kräften.

Falls du also in letzter Zeit Vollgas gegeben hast und jetzt gar keine Motivation mehr hast, lege eine Pause ein.

Paradoxerweise kommt man manchmal nur vorwärts, wenn man stehen bleibt.

6. Hinterfrage deine Ziele

Es ist vollkommen normal, hin und wieder keine Motivation zu haben.

Wenn du jedoch seit langer Zeit unmotiviert bist und dir dauerhaft die Energie fehlt, solltest du mal deine Ziele hinterfragen.

Es gibt unzählig viele Tipps zum Thema Zielsetzung.

Doch nur selten wird über das Warum hinter den Zielen gesprochen.

Dir ein Ziel zu setzen ist jedoch nutzlos, solange du nicht weißt, warum du es dir setzt.

Denn die Motivation hinter deinem Ziel bestimmt maßgeblich darüber, wie motiviert du dauerhaft an deinem Ziel arbeiten wirst.

Keine Motivation

Hinterfrage deine Ziele – und sei ehrlich!

Wenn du etwas nur tust, um deine Eltern zu beeindrucken, des Geldes wegen oder weil du denkst, dass es sich so gehört, wirst vermutlich dauerhaft unter Motivationsproblemen leiden.

Wenn du dir Ziele setzt, die mit deinen tiefsten Werten und Überzeugungen übereinstimmen, die dich herausfordern und inspirieren, wirst du viel seltener mit Motivationsproblem kämpfen.

Wer wird eher abnehmen?

  1. Ein Mensch, dem der (selbst übergewichtige) Doktor empfohlen hat, aus gesundheitlichen Gründen abzunehmen?
  2. Ein Mensch, der sich fest vorgenommen hat, ein gesundes und aktives Leben zu führen, Essen nicht mehr als Ersatzbefriedigung zu sehen, und der eine Sportart finden will, die im Spaß macht?

Wenn du dauerhaft keine Motivation mehr hast, hinterfrage deine Ziele. Und finde etwas, das für dich fuc*ing bedeutungsvoll ist.

7. Vermeide Ablenkung

Weißt du, was der Produktivität- und Motivationskiller Nummer 1 ist?

Ablenkung!

  • E-Mails.
  • Facebook.
  • Instagram.
  • Netflix.
  • Youtube.
  • Tinder.

Diese Biester halten dich davon ab, das zu tun, was du dir vorgenommen hast.

Ich meine das verdammt ernst.

Internet und Social Media fressen deine Motivation und Produktivität zum Frühstück. Und zwar sprichwörtlich.

Wenn du morgens als erstes E-Mail und Social Media checkst, ist deine Motivation flöten. Wenn du versuchst, etwas zu erledigen, während alle 3 Minuten dein Smartphone piept und blinkt, sowieso.

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich mein Smartphone an vielen Tagen bis zum Mittagessen auf Flugmodus lasse.

Es ist unglaublich, wie viel motivierter und produktiver ich dadurch vormittags bin.

fehlende Motivation

Benutzt du dein Smartphone oder dein Smartphone dich?

Wenn du keine Motivation hast, prokrastinierst oder schlichtweg nicht voran kommst, vermeide Ablenkung.

  • Schalte dein Smartphone auf Flugmodus und leg es in ein anderes Zimmer.
  • Vermeide Youtube, Netflix, Nachrichten-Seiten oder andere Zeitkiller.
  • Sage Kollegen oder Mitbewohnern, dass du ungestört sein möchtest.

Vergiss nicht: Fokus ist einer der Schlüssel für Motivation.

8. Erinnere dich an dein Warum

Du hast dir ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Doch auf dem Weg dorthin gibt es unerwartete Herausforderungen, große Hürden und leider auch Rückschläge.

Willkommen Kumpel, das nennt man Leben!

Die meisten Ziele im Leben, die bedeutungsvoll sind, sind nicht einfach. Denn wären sie einfach, wären sie nicht bedeutungsvoll.

Was dir in schwierigen Phasen helfen kann, ist dich an dein Warum zu erinnern.

  • Warum willst du dein Ziel erreichen?
  • Warum hast du damit angefangen?
  • Warum lohnt es sich, weiterzumachen?
  • Was würde passieren, wenn du aufgibst?

Ein starkes Warum ist die größte Antriebskraft, wenn es mal hart auf hart kommt (deshalb ist Motivationstipp 6 auch so wichtig).

Wenn du ein klares Warum hast, wirst du weitermachen, selbst wenn es schwer ist, du Rückschläge erlebst oder keine Motivation hast.

Je stärker das Feuer in dir brennt, desto mehr Antrieb und Zielstrebigkeit hast du.

Motivation ist somit oft ein Nebenprodukt eines selbstbestimmten Lebens. Eines Lebens, das auf deinen Werten, Vorstellungen und Zielen basiert, nicht auf denen anderer.

Folge deinem Weg im Leben. Denn das ist der einzige Weg, den du wirklich motiviert gehen wirst.

4 Mindsets für mehr Antrieb und Motivation

Dein Mindset hat einen großen Einfluss auf dein Antrieb, deine Motivation und deine Ausdauer.

Durch ein starkes Mindset, wirst du  das machen, was du dir vornimmst, dauerhaft am Ball bleiben und deine Ziele schneller erreichen.

Deshalb ich einen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du 4 Mindsets, um deine Motivation zu steigern.

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Vertrauen aufbauen in 3 simplen Schritten

Ob in Freundschaften, in Beziehungen oder gegenüber Arbeitskollegen: Vertrauen aufbauen zu können ist eine Fähigkeit, die dein Leben entspannter macht. Im folgenden Artikel lernst du, wie du diese Fähigkeit zurückerlangst – selbst dann, wenn dein Vertrauen stark erschüttert wurde.

Vertrauen aufbauenVertrauen bedeutet:

  • dich sicher und geborgen zu fühlen.
  • das Gute im Anderen zu sehen.
  • zu wissen, dass du dich deinen Mitmenschen gegenüber öffnen kannst.

Die Fähigkeit, zu vertrauen, ist uns in die Wiege gelegt worden. Schließlich kommen wir hilflos und bedürftig auf die Welt und sind darauf angewiesen, dass sich jemand um uns kümmert.

Vertrauen ist wichtig, wenn du:

  • eine stabile Beziehung aufbauen möchtest.
  • vorhast, in deinem Beruf voranzukommen.
  • ein entspanntes und zufriedenes Leben führen willst.

Kurz – Vertrauen ist rundum gut. Ohne Vertrauen machst du dir das Leben schwer.

Das Doofe ist jedoch:

Traumtische Erfahrungen unserer Kindheit und Jugend – genauso wie Situationen, denen wir später im Leben begegnet sind – haben jedoch mit der Zeit dafür gesorgt, dass wir Angst davor bekommen haben, anderen Menschen zu vertrauen.

Das mit der Zeit gewachsene Misstrauen beschützt uns nun zwar vor erneuten Verletzungen. Es verhindert aber auch, dass wir echte Verbindungen zu unseren Mitmenschen aufbauen.

Und so kommt der Moment, wo wir wieder Vertrauen aufbauen müssen.

Deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben. Er soll dich dabei unterstützen, anderen Menschen wieder zu vertrauen. Er soll dir dabei helfen, dem Leben wieder zu vertrauen.

Bevor wir uns jedoch damit beschäftigen, wie du mehr Vertrauen entwickeln kannst, sollten wir uns zunächst die andere Seite anschauen:

Wo dein Misstrauen wirklich herkommt

Seit einigen Jahren gibt es einen Begriff, der in der Tiefenpsychologie gerne verwendet wird:

Urvertrauen.

Je sicherer du dich in der Welt und mit deinen Mitmenschen fühlst; je mehr Geborgenheit du empfindest; je mehr du davon überzeugt bist, dass du als Mensch grundsätzlich ok bist – desto mehr Urvertrauen hast du.

  • Haben deine Eltern sich dir gegenüber unfair oder tyrannisch verhalten, bekam dein Urvertrauen einen Knacks.
  • Hattest du als Kind Freunde, die zu dir standen und dich in schwierigen Situationen unterstützt haben, ist dein Urvertrauen gewachsen.
  • Wurdest du von deiner ersten Liebe stark enttäuscht, erlitt dein Urvertrauen eine Delle.

Wie gut du heute in der Lage bist, einzelnen Menschen zu vertrauen, ist vor allem davon abhängig, wie viel Urvertrauen du hast.

Vertrauen aufbauen

Wenn du Vertrauen aufbauen willst, wage einen Blick in deine Vergangenheit

Dein Urvertrauen ist deshalb das erste, woran du arbeiten solltest, wenn du wieder Vertrauen aufbauen möchtest.

Damit dein Urvertrauen wachsen kann, musst du zunächst jedoch herausfinden, wann und wie es beschädigt wurde. Oder anders ausgedrückt – du musst deinem Misstrauen auf den Grund gehen:

  • In welchen Situationen entsteht bei dir das Gefühl, dass du anderen Menschen nicht vertrauen kannst?
  • Wann fühlst du dich unsicher oder hilflos?
  • Welche Gedanken schießen dir in diesen Situationen durch den Kopf?
  • Was für Erfahrungen der Vergangenheit könnten dafür gesorgt haben, dass sich jene Gedanken in dir eingenistet haben?

Du wirst feststellen, dass dein Misstrauen lediglich ein Gefühl ist, dass sich in Reaktion auf bestimmte Lebenserfahrungen in deinem Körper festgesetzt hat. Sobald du merkst, dass dein dieses Gefühl im Grunde gar keine Daseinsberechtigung hat – dass es praktisch gar keinen Grund gibt, nicht zu vertrauen – wirst du anfangen, entspannter durchs Leben zu gehen.

Und das Urvertrauen in dir wird wieder wachsen.

Fühle es, so oft es geht

Auch wenn dein Misstrauen nur ein Gefühl ist:

Ignorieren solltest du es trotzdem nicht.

Zustände wie diese können Folgen deines mangelnden Urvertrauens sein. Da du nun weißt, dass dein Misstrauen eigentlich nicht berechtigt ist, könntest der Versuchung erliegen, jene Gefühle einfach zu ignorieren. Frei nach dem Motto:

„Diese Gefühle lügen mich ja eh nur an.“

Wenn du dies tust, passiert jedoch Folgendes:

1. Das Gefühl bleibt bestehen

Ein Gefühl, das du nicht spüren möchtest oder einfach ignorierst, nistet sich nur noch tiefer deinem Körper ein.

Kleine Anspannungen, Atemnot oder ein Drücken in der Brust werden somit zu ständigen Begleitern deines Alltags.

Und dadurch wird dein (unbewusster) Wunsch, das Gefühl zu beseitigen, zu einer Garantie dafür, dass das Gefühl bleibt.

Vertrauen aufbauen

Deine negativen Gefühle sind wie Schatten: Davon, dass du sie ignorierst, gehen sie auch nicht weg.

2. Du fängst an, das Gefühl auszuagieren

Ein Gefühl, das du nicht spüren möchtest oder einfach ignorierst, formt deine Realität.

Wenn du deine Anspannung einfach ignorierst, fängst du irgendwann an, zu glauben, dass die Welt um dich herum wirklich unsicher und angsteinflößend ist. Schließlich sendet dir dein Körper ja kontinuierlich Warnsignale.

Die rationale Erkenntnis, dass dein Misstrauen nicht berechtigt ist, hilft dir da auch nicht weiter. Emotionen beeinflussen deine Wahrnehmung nämlich deutlich stärker als bewusste Gedanken.

In Reaktion auf dein unangenehmes Gefühle fängst du deshalb nun an, aktiv zu werden – in der Hoffnung, dadurch wieder ein Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit herzustellen:

  • Du suchst dir einen guten, sicheren Job.
  • Du flüchtest dich in Statussymbole.
  • Du verschließt dich gegenüber jenen Menschen, denen du dich eigentlich öffnen solltest.
  • Du minimierst jede Art von Risiko in deinem Leben.

Das Paradoxe ist nun jedoch – anstatt dich sicherer zu fühlen, wirst du nun nur noch misstrauischer.

Wieso?

Weil jede dieser Handlungen auf der falschen Annahme beruhen.

Die Kraft liebevoller Annahme

Je mehr Zeit und emotionale Energie du in den Versuch steckst, wieder vertrauen zu können, desto stärker wird deine Überzeugung, dass du jetzt noch nicht vertrauen kannst.

Nimm dir einen Moment Zeit, um diese Wahrheit in all ihrer Tiefe zu verstehen.

Und dann verpflichte dich, dein Gefühl des Misstrauens und der Unsicherheit von nun an vollständig anzunehmen. Und zwar ohne darauf reagieren zu müssen.

Indem du das Gefühl nämlich einfach da sein lässt, gibst du ihm die Erlaubnis, wieder zu verschwinden. Du nimmst es ernst – aber nicht zu ernst. Du bekommst paradoxerweise Abstand von dem Gefühl, obwohl du es direkt spürst.

Vertrauen aufbauen

Sobald du dem Gefühl des Misstrauens erlaubst, da zu sein, nimmt seine Macht über dich ab

Du kannst dein Urmisstrauen mit einem kleinen weinenden Kind vergleichen.

Sicher würdest du das Kind trösten. Aber du würdest trotzdem nicht dem Trugschluss unterliegen, dass die Welt gerade am Untergehen ist, nur weil das Kind weint.

Akzeptiere das Gefühl des Misstrauens. Sei dir bewusst, dass dieses Gefühl zwar seine Berechtigung hat. Aber dennoch nichts darüber aussagt, wie die Dinge wirklich sind.

Erlaube es dir dadurch, eine neue Realität zu erschaffen – eine Realität, in der du vertrauen und dich sicher fühlen kannst.

Denn eine Sache ist gewiss:

  • Je mehr du dich selbst spürst…
  • Je mehr du in Kontakt mit dir und deiner Intuition kommst…
  • Je bewusster du durchs Leben gehst…
  • Je häufiger du dich für den Weg des inneren Wachstums entscheidest…

Desto mehr Vertrauen wirst du langfristig aufbauen.

In den folgenden Abschnitten habe ich ein paar Tipps für dich, die dir auf deinem Weg zu einem gestärkten Urvertrauen helfen können.

1. Vertrauen aufbauen – Halte dich von Dingen fern, die dein Vertrauen untergraben

Es gibt viele Einflüsse, die dein Vertrauen Stück für Stück zerstören:

  • Nachrichten, die immer nur negative Neuigkeiten bringen
  • Freunde, die dich ausnutzen
  • Menschen, die nicht konform mit deinen Werten sind

Wenn du wieder Vertrauen aufbauen möchtest, solltest du solche Einflüsse meiden.

Je bewusster du die Welt um dich herum wahrnimmst, desto stärker spürst du, welch enormen Einfluss die Dinge, mit denen du dich täglich umgibst, auf deine Psyche haben.

Und gegen diesen Einfluss kannst du dich kaum wehren.

Finde jedoch deshalb heraus, welche Einflüsse, denen du täglich ausgesetzt bist, dein Vertrauen in andere Menschen und die Welt untergraben.

Denn nur, wenn du weißt, was dir schadet, kannst du es auch aus deinem Leben verbannen.

Vertrauen aufbauen

Es gibt Menschen, von denen du dich besser fernhältst, wenn du ein gesundes Vertrauen aufbauen willst

Wenn deine täglichen Erfahrungen dir das Gefühl vermitteln, dass deine Mitmenschen dich anlügen und das in der Welt nur Schlechtes passiert – wie willst du dann dein Vertrauen zurückgewinnen?

Siehst du.

Erst wenn du dich von den Dingen trennst, die dein Urvertrauen immer wieder beschädigen, kannst du endlich ein gesundes Vertrauen aufbauen.

Und das machst du am besten, indem du mehr und mehr positive Erfahrungen in dein Leben holst:

  • Mit welchen Menschen fühlst du dich sicher und geborgen?
  • Welche Erfahrungen haben dir in der Vergangenheit bewiesen, dass du der Welt vertrauen kannst?
  • Welche (möglicherweise auch sportlichen) Aktivitäten helfen dir, ein Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Selbstbewusstsein in deinem Körper zu spüren?

Was auch immer dein Vertrauen am effektivsten stärkt – mach mehr davon.

Letztendlich entscheidest nämlich du, welchen Einflüssen du dich aussetzt. Fang deshalb an, dir ein Leben aufzubauen, dass sich für dich gut und richtig anfühlt. Ein Leben, in dem du ohne Schwierigkeiten wieder Vertrauen aufbauen kannst.

Und wo wir schon bei bewussten Entscheidungen sind:

2. Vertrauen aufbauen – Triff eine Entscheidung

Zu vertrauen ist letztendlich immer eine Entscheidung.

Entweder du vertraust. Oder du vertraust nicht.

Wenn du also Vertrauen aufbauen möchtest, erkenne zunächst, dass die Erfahrungen deiner Vergangenheit keine Fesseln sind, die dich an einem Ort des Misstrauens festhalten. Erkenne, dass du selbst darauf Einfluss nehmen kannst, wie viel Vertrauen du deinen Mitmenschen entgegenbringst.

Und dann entscheide dich für das Vertrauen.

Sobald du dies tust, wirst du merken, wie sich dein Leben verändert:

Du wirst anfangen, jenen Menschen, die dein Vertrauen verdient haben, eine Chance zu geben. Und diese Menschen werden dein Vertrauen mit Ehrlichkeit und Intimität belohnen.

Natürlich wird es auch weiterhin Menschen geben, die dein Vertrauen missbrauchen. Die dich verletzen und die dafür sorgen, dass du wieder mit dem Zweifeln anfängst.

Wenn dies passiert, kannst du Folgendes tun:

  1. Zieh die Konsequenzen aus ihrem Verhalten. Führe ein ernstes Gespräch mit ihnen, beschränke den Kontakt oder brich ihn komplett ab.
  2. Bleib bei dem Schmerz, den jener Vertrauensbruch in dir verursacht. Geh durch ihn durch, anstatt ihn zu ignorieren.
  3. Erinnere dich dann daran, dass du dich bewusst dafür entschieden hast, zu vertrauen. Dass du bewusst in Kauf genommen hast, dass dein Vertrauen auch mal auf die Probe gestellt wird.
  4. Und dann triff die Entscheidung, weiterhin zu vertrauen.
Vertrauen aufbauen

Weder Zufall noch Schicksal: Zu vertrauen ist eine bewusste Entscheidung

Du magst jetzt vielleicht das Gefühl haben, dass das oben beschriebene Verhalten ziemlich naiv ist.

Vertrauen und Naivität sind jedoch zwei vollkommen verschiedene Dinge:

Der, der naiv ist, wundert sich, wenn er verletzt oder enttäuscht wird. Anstatt in Reaktion auf seinen Schmerz zu wachsen und dazuzulernen, zieht er sich wieder in die Unbewusstheit zurück. Und wird dann so oft enttäuscht, bis er sich vor lauter Misstrauen irgendwann vollständig verschließt.

Der, der vertraut, weiß hingegen, dass er Gefahr läuft, verletzt oder enttäuscht zu werden. Wenn er dies passiert, zieht er zwar die Konsequenzen aus der Verletzung. Er weiß dann, welchen Menschen er besser den Rücken kehren sollte.

Dennoch entscheidet er sich langfristig für den Weg des Vertrauens und der Liebe. Denn er weiß, dass dies der Weg ist, der ihn nachhaltig glücklich machen wird.

Wenn du vertrauen Aufbauen willst, triff eine Entscheidung. Vertraue, ohne naiv zu sein. Spüre, wie die Wunden deiner Vergangenheit dadurch Stück für Stück heilen.

3. Vertrauen aufbauen – Öffne dich

Wenn du Vertrauen aufbauen willst, musst du dich früher oder später verletzlich zeigen.

Sobald du nämlich anfängst dich denen, die dein Vertrauen verdient haben, zu öffnen, wirst du feststellen, dass deine Mitmenschen viele deiner Sorgen und Probleme teilen.

Du wirst in Verbindung mit ihnen gehen. Nicht selten wird dein Vertrauen dann dadurch belohnt, dass sich andere dir gegenüber verletzlich zeigen. Eh du dich versiehst, hast du um dich herum eine Atmosphäre der wohligen Intimität geschaffen.

Und dadurch ist in dir genau jenes Gefühl von Zusammenhalt und Geborgenheit entstanden, nach dem du dich so sehr gesehnt hast.

Nun kann es auch vorkommen, dass du Menschen falsch einschätzt. Dass du dich Leuten anvertraust, nur um dann festzustellen, dass diese Leute dein Vertrauen missbrauchen.

Meine Erfahrung ist jedoch, dass dies nur ausgesprochen selten passiert.

Vertrauen aufbauen

Und wenn es doch passiert, weißt du nun immerhin, was zu tun ist:

Zieh die Konsequenzen aus dem Vertrauensmissbrauch, ohne dich in generelles Misstrauen zurückzuziehen.

Generell werden die Folgen deiner wachsenden Verletzlichkeit sehr positiv sein. Es wird dich überraschen, wie viele Menschen auf einmal noch sympathischer und menschlicher werden, wenn du ihnen das Geschenk eines Einblickes in deine Innenwelt machst.

Fang deshalb an, dich zu öffnen, wenn du wieder Vertrauen aufbauen willst.

Vertrauen aufbauen – Sei selbst vertrauen erweckend

Ist dir schonmal aufgefallen, wie eng dein eigenes Wahrnehmung damit zusammenhängt, wie du die Welt um dich herum behandelst?

  • Wenn du selbst gütig und großzügig bist, fängst du an, die Güte und Großzügigkeit deiner Mitmenschen zu erkennen.
  • Wenn du deine Mitmenschen verurteilst, kommst du nicht umhin, auch dich selbst (bewusst oder unbewusst) als verurteilenswert zu empfinden.
  • Wenn du reist, liest, Abenteuer erlebst und vielen Interessen nachgehst, wird deine Neugier für die Wunder des Lebens nie erlöschen. Wenn dein Alltag jedoch lediglich aus leidenschaftslosen Routinen besteht, wirst du immer das Gefühl haben, dass das Leben vorhersehbar und langweilig ist.

Was du in die Welt gibst, kommt von der Welt zu dir zurück. Und dadurch erschaffst du gewissermaßen deine eigene Realität.

Genauso ist es mit dem Vertrauen.

Je mehr du zu einem Menschen wirst, dem andere Vertrauen können, desto mehr Menschen ziehst du in dein Leben, denen du vertrauen kannst.

Gib deinen Mitmenschen einen Grund, dir zu vertrauen. Denn dann fällt es dir auch leichter, zu glauben, dass du anderen vertrauen kannst.

Vertrauen aufbauen

Würdest du dir selbst vertrauen?

Oder anders formuliert:

Wenn du momentan noch Schwierigkeiten hast, anderen zu vertrauen, ist das ein Anzeichen dafür, dass du selbst noch nicht ganz vertrauenswürdig bist.

  • Dass du hin und wieder nicht zu deinem Wort stehst.
  • Dass du den Menschen, die dir nahestehen, nicht immer sagst, was dir durch den Kopf geht.
  • Dass auch du hin und wieder deine Mitmenschen verletzt und ausnutzt.

Und dies ist ok.

Wer von uns ist schon perfekt?

Wenn du dem Vertrauen aufbauen möchtest, solltest du dennoch ein Gespür dafür bekommen, wie viel Vertrauenswürdigkeit du selbst ausstrahlst.

Denn erst, wenn andere dir vertrauen können – erst, wenn du dir selbst vertrauen kannst – wirst du wirklich wieder Vertrauen aufbauen können.

8 Gründe, warum du unglücklich bist (und was du dagegen tun kannst)

Ich bin unglücklich!

Das ist eine Aussage, die man leider von immer mehr Menschen hört.

Obwohl es ihnen eigentlich gut geht, genießen viele Menschen ihr Leben nicht, sondern ertragen es nur.

Sie haben keine Lebensfreude, sind unglücklich ohne Grund und unzufrieden mit allem.

Diese Menschen leben nicht, sie existieren nur.

Wie geht es dir?

Bist du gerade unglücklich? Hast du keine Lebensfreude? Es gibt gute Nachrichten!

Falls auch du gerade unglücklich im Leben bist und keine Lebensfreude hast: Lass den Kopf nicht hängen! (Und spring auch nicht von der nächsten Brücke.)

Es gibt nämlich viel, was du für dein Glück und deine Lebensfreude tun kannst.

Im Folgenden erfährst du deshalb die 8 häufigsten Gründe dafür, dass du unglücklich bist – und was du dagegen tun kannst.

Du kannst dir diesen Artikel auch als Video anschauen:

1. Du bist unglücklich, weil du nur funktionierst

Viele Menschen funktionieren nur.

Sie erfüllen ihre Pflichten, haken ihre To-Do Listen ab, tun das „Richtige“ und versinken tiefer und tiefer in der langweiligen Routine ihres Alltags.

Und so vergehen Tage, Wochen, Monate und letztendlich Jahre.

Zu viele Menschen leben nicht, sondern warten nur auf den Tod.

Natürlich gibt es eine Menge Dinge, die wir tun sollten:

  • Arbeiten.
  • Einkaufen.
  • Rechnungen begleichen.
  • Kinder erziehen.
  • Dem nervigen Onkel zu seinem Geburtstag gratulieren.

Doch bei allen Pflichten des Erwachsenseins solltest du nicht vergessen, das Leben zu genießen.

Denn wenn man nur noch funktioniert, ist es schwer, glücklich zu sein.

Deshalb:

Stürze dich in ein neues Abenteuer. Habe Spaß. Tue etwas, was du noch nie getan hast. Lache, bis dir die Tränen kommen. Mach etwas Unvernünftiges.

Breche aus deiner Routine und deinem Trott aus. Tue etwas, bei dem du dich frei und lebendig fühlst.

Viele Menschen sind unglücklich, weil sie in ihrer Routine gefangen sind und nur noch funktionieren.

Begehe nicht den gleichen Fehler.

Dein Leben sollte sich nicht wie eine unendliche To-Do Liste anfühlen.

Was übrigens auch einen enormen Einfluss auf dein Glück hat sind deine Gedanken. Positives denken hilft nachweislich dabei, sich besser zu fühlen. Aus diesem Grund habe ich auch ein kostenlosen Ratgeber geschrieben. Darin erfährst du, positiver denkst und wie du deinen negativen Gedanken loslässt.

Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

2. Du bist unglücklich im Job

Lass uns ehrlich sein: Wir verbringen einen Großteil des Tages mit Arbeiten.

Zu den regulären acht Stunden Arbeitszeit kommt noch die Mittagspause und die Hin- und Rückfahrt hinzu.

Ist es nicht normal, dass du unglücklich bist, wenn du einen Großteil deiner Zeit etwas tust, das dich überhaupt nicht erfüllt?

Verstehe mich nicht falsch.

Ich bin keiner von denen, die behaupten, dass Arbeiten immer Spaß machen muss. Wenn du etwas willst, was dir immer Spaß macht, such dir ein Hobby.

Doch obwohl deine Arbeit nicht immer Spaß machen muss, solltest du darin einen gewissen Sinn sehen.

Du brauchst das Gefühl, etwas zu tun, das sinnvoll ist, das deinen Stärken entspricht und das dich herausfordert.

Warum? Weil wir Menschen den Drang zur Selbstverwirklichung haben.

In der weltbekannten Bedürfnispyramide des amerikanischen Psychologen Abraham Maslow zählt Selbstverwirklichung zu einem der fünf großen Bedürfnisfelder des Menschen.

Unter Selbstverwirklichung versteht man generell die Umsetzung der eigenen Ziele und Wünsche sowie das optimale Ausnutzen unserer individuellen Möglichkeiten und Talente.

Da unsere Arbeit zeitlich, emotional und psychisch einen großen Teil unseres Lebens einnimmt, spielt sie eine zentrale Rolle in unserem Streben nach Selbstverwirklichung.

Falls du unglücklich im Job bist, mach dir bewusst, dass das nicht sein muss.

Arbeiten darf dich erfüllen und kann Spaß machen.

Ich kenne genug Menschen, dir ihrer Arbeit gerne nachgehen (ich bin übrigens einer von ihnen).

Und falls du in deinem jetzigen Job todunglücklich bist, dann überlege dir, wie du etwas Neues tun kannst.

Du wirst weder der erste noch der letzte Mensch auf Erden sein, der seinen Job wechselt.

3. Du verwechselst gute Gefühle mit langfristigem Glück

Viele Menschen sind unzufrieden im Leben, da sie gute Gefühle mit langfristigem Glück verwechseln.

Sie verwechseln also Dinge wie Spaß, Genuss oder Freude mit dauerhafter Zufriedenheit.

Diese Verwechslung führt dazu, dass unsere Gesellschaft verstärkt den schnellen Glückskick durch äußere Stimulierung sucht:

  • Leckeres Essen
  • Shopping
  • Schneller Sex
  • Filme und Serien
  • Luxus
  • Social Media
  • Alkohol und Drogenexzesse

Alle diese Dinge fühlen sich kurzfristig gut an. Doch sie führen langfristig nicht zu einem erfüllten und glücklichen Leben.

Was zu langfristigem Glück führt ist vor allem Sinn.

Anders gesagt: Ein glückliches Leben ist ein sinnvolles Leben.

Statt einem Glückskick nach dem anderen hinter zu jagen, finde ein paar Dinge, die dir sinnvoll erscheinen. Dinge, die sich richtig anfühlen. Dinge, für die es sich lohnt, zu leiden. Dinge, die größer sind als du.

Falls du unglücklich bist, konzentriere dich darauf, deinem Leben mehr Sinn zu geben. Das Glück wird folgen.

4. Du bist unglücklich ohne Grund? Dann such dir eine neue Herausforderung

Vor einiger Zeit erhielt ich eine E-Mail einer Leserin. Sie schrieb mir: Anchu, warum bin ich unglücklich, obwohl alles gut ist?

Sie erklärte mir, dass sie keine Probleme in ihrem Leben hat und alles gut sei. Sie war also grundlos unglücklich.

Ich antworte ihr, dass es vielleicht genau darin liegt. Dass sie unglücklich ist, gerade weil sie keine Probleme und Herausforderung hat.

Viele Menschen glauben, dass sie glücklich sein werden, wenn sie alle ihre Probleme lösen und keine Herausforderungen mehr haben.

Doch dabei übersehen sie, dass wir Menschen Probleme und Herausforderungen brauchen.

Wir müssen hin und wieder an unsere Grenzen kommen, für etwas Wichtiges „leiden“ und unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Wir brauchen das Gefühl, zu wachsen, besser zu werden und uns zu entwickeln.

Und all das passiert vor allem dann, wenn wir Probleme lösen und uns neuen Herausforderungen stellen.

Warum glaubst du, dass Rätsel und Sudokus so beliebt sind?

Weil unser Gehirn eine Problemlösungsmaschine ist.

Probleme sind die Nahrung für unser Gehirn.

Und wenn du deinem Gehirn keine bedeutungsvollen Probleme und wichtigen Herausforderungen gibst, dann sucht es sich irgendwelche banalen Probleme.

Schon mal gesehen, dass sich Menschen überreagieren, wenn die Bahn zwei Minuten zu spät kommt? Oder wenn ihre Amazon-Lieferung 48h statt 24h Stunden braucht? Oder wenn ihr neues Instagram-Bild nur 80 statt 200 Likes bekommt?

Falls du unglücklich ohne Grund bist, suche dir eine bedeutungsvolle Herausforderung.

5. Du bist unzufrieden in deiner Beziehung (oder unglücklich verliebt)

Kaum etwas macht Menschen so glücklich, wie eine erfüllte Beziehung. Und kaum etwas mach Menschen unglücklicher, als eine Beziehung, die nicht funktioniert.

Leider sind viele Menschen unglücklich in einer Beziehung.

Oft trennen sie sich trotzdem nicht.

Sie wollen sich nicht eingestehen, dass sie unzufrieden in der Beziehung sind oder dass die Beziehung einfach nicht funktioniert. Oft können die Betroffenen auch nicht alleine sein oder ihnen fehlt schlichtweg der Mut, um das Ganze zu beenden. Also bleiben sie. Leider.

Natürlich macht jede Beziehung schwierige Phasen durch. Und die Beziehung zu beenden, nur weil es mal nicht so gut läuft, ist der falsche Ansatz.

Doch wenn du seit langer Zeit unglücklich und unzufrieden in deiner Beziehung bist, beende sie.

Klar ist das erst mal sehr schwierig und wahrscheinlich auch schmerzhaft. Doch es ist langfristig die bessere Wahl.

Du trägst ja auch keine Hose, die dir nicht mehr passt, nur weil sie früher mal gepasst hat. Oder?

Ein anderer Grund für deine Unzufriedenheit könnte sein, dass du unglücklich verliebt bist.

Falls dass bei dir der Fall ist, dann lies diesen Artikel: Was du tun kannst, wenn du unglücklich verliebt bist

6. Du bist einsam

Unglückliche FrauAbgesehen von einem tiefen Sinn sind erfüllende Beziehungen eine der wichtigsten Grundlagen für ein glückliches Leben.

Und das ist ein Problem.

In unserer modernen Gesellschaft, in der wir dank Smartphone immer und überall mit jedem kommunizieren können und unendlich viele Internetfreunde haben, sind Menschen immer einsamer.

Wir chatten täglich Stunden, schauen uns Videos von Freunden an und liken Bilder, aber echte Kommunikation wird immer seltener. Und das macht Menschen unglücklich.

Wir sind soziale Wesen.

Wir brauchen echten Kontakt zu echten Menschen. Körperliche, psychische und emotionale Nähe zu anderen ist essenziell für unser Wohlbefinden.

Falls du also immer traurig und unzufrieden bist, ist es sehr gut möglich, dass dir einfach die tiefe Verbindung zu anderen Menschen fehlt.

Das Ganze ist mittlerweile psychologisch gut erforscht.

Wenn Personen einsamer sind, als sie sein möchten, sind sie ungesünder, fühlen sich unglücklicher, ihre Gehirnfunktion lässt eher nach und sie sterben früher als Personen, die sich nicht einsam fühlen.22

Frag dich deshalb Folgendes:

  • Wie viele gute Freunde hast du (und wie oft siehst du sie)?
  • Wie gut sind die Beziehungen zu deiner Familie (Eltern, Geschwister, Cousins und Cousinen, usw)?
  • Wie viel Kontakt hast du täglich zu anderen Menschen?
  • Verbringst du regelmäßig eine gute Zeit mit anderen Menschen?

Wie gut es dir geht und wie glücklich du bist hängt maßgeblich von deinen Beziehungen ab. Also kümmere dich darum.

7. Du bist unglücklich, weil du in der Vergangenheit lebst

Bist du unglücklich, weil du in der Vergangenheit lebst?

  • Trauerst du noch immer einer alten Beziehung hinterher?
  • Bereust du noch immer eine falsche Entscheidung?
  • Redest du dir ein, dass früher alles besser war?
  • Bedauerst du noch immer einen Fehler, den du vor Jahren getan hast?
  • Schämst du dich für etwas, was du früher getan hast?

Dann wach auf! Egal, was passiert ist, du kannst es nicht mehr ändern.

Du kannst nur daraus lernen. Und es das nächste Mal besser machen.

Menschen lassen ihre Vergangenheit oft nicht los, weil sie keine Aussichten auf eine bessere Zukunft haben.

Falls du also an der Vergangenheit hängst wie ein Dreijähriger am Rockzipfel seiner Mutter, ist es an der Zeit, dass du dir eine neue Herausforderung suchst und deinem Leben eine neue Richtung gibst.

Deine Vergangenheit muss nicht auch über deine Zukunft bestimmen.

8. Du bist unglücklich, weil du glaubst, dass sich nichts ändern wird

Oft sind Menschen unglücklich, weil sie das Gefühl haben, sie können nichts verändern.

Wie glücklich ein Mensch ist, hängt nämlich stark damit zusammen, wie sehr er glaubt, sein Leben beeinflussen zu können.

Deshalb sind Menschen, die glauben, keine Kontrolle über ihr Leben zu haben, häufig unglücklich, hoffnungslos und werden depressiv.23 Es hat sich nämlich herausgestellt, dass das Gefühl von Kontrolle – ob gefühlt oder real – eine wichtige Grundlage für psychische Gesundheit ist.24

Und genau das ist auch das Problem von Menschen, die sich mit ihrer Opferrolle identifizieren.

Sie fühlen sich den Umständen des Lebens ausgeliefert und hab somit nicht das Gefühl, ihr Leben aktiv gestalten zu können.

Deshalb ist es so immens wichtig, dass du für alles in deinem Leben die Verantwortung übernimmst und dich immer wieder fragst: Was kann ich tun, um mein Problem zu lösen oder mein gewünschtes Ziel zu erreichen?

Keiner von uns kann sein Leben kontrollieren.

Doch je mehr Verantwortung du übernimmst und je mehr du dich deinen Problemen stellst, anstatt vor ihnen davonzulaufen, desto mehr hast du das Gefühl von Kontrolle.

Und das trägt nachweislich zu deinem Glück bei.

Lies dazu unbedingt auch diesen Artikel: Glaubenssätze auflösen

Der wichtigste Schritt: Mach etwas!

Falls du momentan unglücklich bist, ist es gut möglich, dass einer der 8 erklärten Gründe auf dich zutrifft.

Und jetzt kommt der wichtigste Punkt:

Mach etwas!

Übernimm Verantwortung (siehe Punkt 8 von gerade eben) und ändere etwas an dir und/oder deinem Leben.

Es gibt viele Dinge, die du ändern kannst.

Du kannst:

  • deinen Job wechseln
  • die Beziehung zu dir selbst verbessern
  • ab- oder zunehmen
  • deine Beziehung beenden oder einen Partner finden
  • selbstbewusster werden
  • umziehen
  • neue Freunde finden
  • lernen, mit negativen Gedanken umzugehen
  • Disziplinierter werden
  • Dir ein Tattoo mit einem klugen Spruch über das Leben stechen lassen, zum Veganer werden und aufhören, dir die Achselhaare zu rasieren.

Höre auf zu jammern, dich zu beklagen und in Selbstmitleid zu versinken. Übernimm die Verantwortung für dein Leben:

Wenn es etwas gibt, das dich unglücklich macht, ändere es. Wenn es etwas gibt, das dir wichtig ist, dann arbeite daran. Und wenn es etwas gibt, das du nicht beeinflussen kannst, lasse es los.

Machen dich deine Gedanken unglücklich?

Deine Gedanken haben einen riesen Einfluss darauf, wie glücklich oder unglücklich du bist.

Siehe es mal so: letztendlich ist per se nichts positiv oder negativ.

Erst durch unsere mentale Bewertung machen wir die Umstände zu etwas gutem oder schlechtem.

Nehmen wir an, du bist seit langem ungewollt Single.

Das ist erst mal nur ein Fakt.

Ob das für dich jetzt etwas gutes oder schlechtes ist, hängt von deiner Bewertung ab.

Wenn du fest davon überzeugt bist, dass du nur mit einem Partner an deiner Seite das Leben genießen kannst, wirst du ziemlich unglücklich sein (was dich übrigens auch ziemlich unattraktiv macht).

Wenn du dir jedoch denkst, dass du auch ohne Partner das Leben genießen kannst und das ein Single-Leben auch Vorteile hat, geht es dir schon viel besser.

Vergiss nicht: Deine Gedanken haben eine riesen Einfluss darauf, wie glücklich du bist.

Deshalb gibt es Multimillionäre, die alles erreicht haben, und sich trotzdem das Leben nehmen. Und es gibt Menschen, die fast alles verloren haben und trotzdem glücklich sind.

Deshalb habe ich 3 Tipps zusammengestellt, damit du besser mit deinen Gedanken umgehst und positiver wirst.

Du kannst dir die Tipps hier kostenlos herunterladen. Aber Vorsicht! Du bist danach vermutlich deutlich positiver und besser drauf …

Negative Gedanken loswerden: 5 wirksame Tipps, wenn du zu oft negativ denkst

Negative Gedanken können lähmend sein. Sie belasten dich, rauben jegliche Lebensfreude und verzerren deine Sicht auf die Realität.

Häufig wird deshalb empfohlen, negative Gedanken durch Positive zu ersetzen.

Das klingt in der Theorie super. Funktioniert in der Praxis meistens jedoch nicht (wie du vielleicht schon mal selbst gemerkt hast).

Du kannst nicht einfach negative Gedanken in positive umwandeln als wärst du eine magische Fee mit einem goldglitzernden Zauberstab. Genauso wenig kannst du wie auf Knopfdruck negative Gedanken stoppen.

In diesem Artikel erfährst du deshalb 5 psychologisch erprobte Tipps, um negative Gedanken loszuwerden.

Lass mich jedoch vorher noch kurz erklären, was die eigentliche Ursache für deine negative Gedanken, Sorgen und Selbstzweifel sind.

(Du willst sofort zu den 5 Tipps? Dann klicke einfach hier)

Die Ursachen für negative Gedanken

Warum denken wir oft negativ? Weil unser Gehirn darauf programmiert ist! Was ich damit genau meine, erkläre ich in diesem Video:

Abgesehen davon, gibt es 6 weitere Gründe für negative Gedanken (ich bin mir sicher, du findest dich mindestens in einem der Punkte wieder).

1. Dich mit anderen zu vergleichen

Psychologen haben herausgefunden, dass es ein menschliches Bedürfnis ist, sich mit anderen zu vergleichen.

Das Problem?

In vielen Fällen vergleichen wir uns auf eine Art, die uns schlecht dastehen lässt.

Lass mich Raten: In der Regel siehst immer nur, dass andere etwas besser können als du, dass sie mehr verdienen oder dass sie cleverer sind.

Nehmen wir an, dass ein Freund von dir mehr als du verdient. Dadurch fühlst du dich minderwertig. Dass er aber auch mehr Stress hat und deutlich mehr als du arbeitest siehst du nicht.

Wie man so schön sagt: Bei dem Nachbarn ist das Gras immer grüner. Und seine Frau schöner. Und sein Auto größer.

2. Die Meinung Anderer

Egal, wie du dich anstellst: du kannst nicht kontrollieren, wie andere auf dich reagieren. Du kannst noch so freundlich und zuvorkommend sein, du wirst nicht jedem gefallen.

Und das ist eine wichtige Erkenntnis.

Denn viele Menschen machen ihr Selbstbild von den Meinungen anderer abhängig.

Das Problem? Wenn andere mal nicht gut auf sie reagieren, fühlen sie sich minderwertig und klein. Und das wiederum führt zu negativen Gedanken und Selbstzweifel.

Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt.

3. Selbstzweifel

Kennst du solche oder ähnliche Selbstzweifel?

  • Ich kann das nicht.
  • Ich schaffe das nicht.
  • Ich bin nicht gut genug.

Kaum etwas hält Menschen mehr von ihren Zielen ab als Selbstzweifel. Das Problem? Die meisten Menschen hinterfragen ihre Selbstzweifel nicht. Sie akzeptieren sie als die Wahrheit.

Doch je länger du deine Selbstzweifel akzeptierst anstatt dich ihnen zu stellen, desto stärker werden sie.

4. Deine Vergangenheit

Es gab lange Zeit eine Fernseh-Werbung von Fielmann, in der zwei ältere Männer an einem See sitzen und nachdenklich in die Ferne schauen.

Dann fragt der eine den anderen: „Wenn du dein Leben noch einmal leben könntest, würdest du alles nochmal genauso machen?“

Der andere antwortet: „Nicht ganz. Ich würde meine Brillen von Anfang an bei Fielmann kaufen.“

(Übrigens: Ich werde nicht von Fielmann gesponsert.)

Lass mich raten: Dir geht es anders. Wenn du dein Leben nochmal leben könntest, würdest du einige Dinge anders machen. Du würdest vielleicht einen anderen Beruf wählen. Jemand anderes heiraten. An einem anderen Ort leben. Mutiger sein. Deinen eigenen Weg gehen. Mehr Artikel von Anchu Kögl lesen.

Die Vergangenheit nicht loszulassen führt oft dazu, dass Menschen sich in Schuldvorwürfen und negativen Gedanken verlieren.

5. Das Gefühl, dass du nichts ändern kannst

Martin Seligmann ist ein amerikanischer Psychologe. Er ist sozusagen der Elvis Presley der positiven Psychologie.

Schon Anfang der 1960er Jahre machte er eine interessante Entdeckung: Durch negative Erfahrungen können Menschen die Überzeugung entwickeln, dass sie ihr Leben nicht mehr ändern können. Und diese Überzeugung führt oft zu Depression. (Bekannt ist dieses Phänomen unter dem Begriff „Erlernte Hilflosigkeit.“)

Laut der modernen Glücksforschung ist kaum etwas wichtiger für unser Wohlbefinden als das Gefühl von Kontrolle. Wir brauchen also das Gefühl, dass wir für in der Lage sind, unser Leben aktiv mitzugestalten.

Haben wir dieses Gefühl nicht oder haben wir es verloren, versinken wir in negativen Gedanken.

6. Deine Erwartungen

In den meisten Fällen sind es nicht die negativen Erfahrungen die uns das Leben schwer machen. Sondern unsere Erwartungen.

Wir glauben, dass die Dinge so oder so sein müssten. Und wenn es dann aber anders kommt (was meistens der Fall ist), sind wir extrem enttäuscht. Dann versinken wir in Selbstmitleid, zweifeln an uns und verlieren uns in negativen Gedankenspiralen.

Übrigens: Wie du diese „Hirnficks“ loswirst, positiver denkst und deine negativen Gedanken endgültig loswirst, erfährst du in meinem Ratgeber Mindset. Du kannst dir den Ratgeber hier kostenlos herunterladen.

Negative Gedanken kontrollieren – warum es oft nach hinten losgeht

Forschern zufolge hat der Mensch im Schnitt 50.000 bis 60.000 Gedanken pro Tag.

Viele dieser Gedankenimpulse sind unbewusst. Sie sprudeln aus dir empor, wie Wasser aus einem Springbrunnen.

Der Knackpunkt?

Du hast viel weniger Einfluss auf deinen Gedankenfluss als du glaubst. Du kannst deine Gedanken zwar beeinflussen, doch dieser Einfluss ist relativ gering.

Das ist letztendlich nur logisch.

Wie willst du denn bitte 50.000 oder mehr Gedankenimpulse pro Tag kontrollieren? Da scheint es leichter, am Strand von Mallorca alle Sandkörner zu zählen…

Würdest du versuchen, jeden einzelnen Gedanken zu kontrollieren, wärst du mit nichts anderem beschäftigt. Und ich bezweifle stark, dass du das willst.

Abgesehen davon kommt noch hinzu, dass Gedankenströme zu ändern oder kontrollieren zu wollen in den meisten Fällen nur dazu führt, dass diese noch stärker werden.

(Lies dazu auch: Die Macht der Gedanken)

Negative Gedanken zu verdrängen funktioniert nicht

Dein Verstand ist wie ein freches Kind. Je mehr du ihm sagst, was es etwas unterlassen soll, desto mehr Spaß macht es ihm, genau das zu tun.

Konkret bedeutet das:

Je mehr du versuchst, nicht an etwas zu denken, desto stärker wird der Gedanke in der Regel.

Das liegt daran, dass Gedanken eher wiederkehren, wenn du diese unterdrückst.1

Das ist auch einer der Gründe, warum positives Denken bei vielen Menschen dazu führt, dass sie sich noch schlechter fühlen. Wenn du positiver denken möchtest, wirst du versuchen, deine negativen Gedanken zu verdrängen, zu verändern oder sie anderweitig loszuwerden. Dadurch fokussierst du dich jedoch noch mehr auf sie, wodurch sie in den meisten Fällen noch stärker werden.

Warum positives Denken oft dazu führt, dass du noch negativer denkst, erkläre ich auch in diesem kurzen Video:

Zusammengefasst: Dein Wunsch, positiver zu denken, führt dazu, dass du dich verstärkst auf deine negativen Gedanken konzentrierst und sie dadurch noch stärker werden. Ironie des Lebens.

Da viele Menschen in diese „Positiv-Denken-Falle“ geraten, habe ich dazu auch einen eigenen Artikel geschrieben. Wenn du wissen willst, wie positives Denken wirklich funktioniert, lies ihn dir durch: Positiv Denken

Ja, das Leben wäre viel einfacher, wenn jeder von uns sein Denken zu 100% steuern könnte. Doch das können wir nicht.

Wahrscheinlich denkst du dir jetzt:

Das ist ja alles schön und gut Anchu! Aber wie befreie ich mich jetzt von negativen Gedanken? Und wie kann ich das Gedankenkarussell in meinem Kopf stoppen? Und wie kann ich auf andere Gedanken kommen?

Schön, dass du fragst.

Der Trick ist, dich nicht mit deinen Gedanken zu identifizieren…

Gedanken sind nur Gedanken! Höre auf, dich mit ihnen zu identifizieren

So überraschend es klingen mag: Was du denkst, ist nicht das Problem.

Das Problem ist, dass du dich mit Gedanken identifizierst und ihnen alles glaubst.

In der westlichen Welt sind wir sehr auf unseren Verstand fixiert. Wir halten unsere Gedanken für die Wahrheit– oder schlimmer noch, wir halten sie für uns selbst.

Doch die Wahrheit ist: Weder entsprechen sie immer der Wahrheit, noch bist du sie.

Du kannst dich jetzt zum Beispiel vor den Spiegel stellen und dir gedanklich einreden, dass du Mark Zuckerberg bist. Oder Batman. Oder ein Außerirdischer mit 3 Augen, 4 Armen und nur einem Bein. Aber es entspricht nicht der Realität.

Ich bin bei Weitem nicht der Erste, der behauptet, dass die Identifikation mit unseren Gedanken zu viel Leid führt.

Schon viele spirituelle Lehrer, Philosophen und große Denker vor mir haben das erkannt.

Einer der bekanntesten ist wohl Eckhard Tolle.

In seinem weltberühmten Buch „Jetzt“ erklärt er, dass viele Menschen unnötig leiden, weil sie Sklaven ihres eigenen Denkens sind.

Als Schlüssel zum Glück sieht er im Hier und Jetzt zu leben.

So überraschend es für dich jetzt vielleicht klingen mag: letztendlich kannst du selbst entscheiden, ob du deinen Gedankenimpulsen glaubst oder nicht.

Du kannst entscheiden, ob du deinen Gedanken glaubst

Oft vergessen wir, dass unsere Gedankenflüsse nur Annahmen, Bilder und Geschichten in unserem Kopf sind – und diese müssen keinesfalls der Wahrheit entsprechen.

Doch ein Gedanke ist nur ein Gedanke.

Manchmal entspricht er der Wahrheit, oft genug jedoch nicht.

Hast du schon mal Folgendes gedacht:

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Meine Meinung ist nicht wichtig.
  • Ich werde das niemals schaffen.
  • Warum sind alle anderen besser als ich?
  • Keiner mag mich.
  • Ich bin unattraktiv.
  • Ich muss immer nett sein.

Nun, keiner dieser Denkweisen entspricht der Realität. Es ist nur eine Meinung, die du über dich selbst hast.

Und genau so, wie du Aussagen eines Gebrauchtwagenhändlers nicht immer glauben solltest, solltest du auch deinen eigenen Gedanken nicht immer glauben.

Negative Gedanken stoppen durch den neutralen Beobachter

Was denkst du jetzt gerade?

  • Ob mir dieser Artikel wohl weiterhilft?
  • Dieser Anchu Kögl hat zwar keine Haare, schreibt aber echt geile Artikel … (Danke!)
  • Welche Serie soll ich mir bloß heute Abend anschauen?
  • Hat Amazon schon mein neues Aloe-Vera-Shampoo geliefert?
  • Ich bin ein totaler Versager und kann gar nichts.

Egal, was du gerade denkst: Du hast gerade deine eigenen Gedanken beobachtet!

Diese Fähigkeit wird in der Psychologie wie auch im Buddhismus das „bewusste Selbst“ genannt. Und darin liegt der Schlüssel im Umgang mit unangenehmen Gedankenströmen.

Du kannst deine Gedanken nicht kontrollieren, aber du kannst sie loslassen

Wie schon erklärt, ist ein Großteil deiner Gedanken unbewusst und du kannst diese kaum kontrollieren.

Was du allerdings sehr wohl kontrollieren kannst, ist dein bewusstes Denken. Wann immer du willst, kannst du deine eigenen Gedanken beobachten.

In dem Moment, in dem du dein Denken beobachtest, verlieren sie einen Großteil ihrer Macht.

Du kreierst eine gewisse Distanz zwischen dir und deinen Gedankenströmen und hörst auf, dich mit ihnen zu identifizieren.

Wenn du deine negativen Gedanken einfach nur beobachtest – ohne sie zu verurteilen, zu ändern oder sie in positives Denken transformieren zu wollen – werden sie früher oder später weiterziehen.

Wann immer du das nächste Mal eine störende Denkweise hast, begebe dich in die Position des neutralen Beobachters. Anstatt dein Denken zu bewerten, dich in ihm zu verlieren oder dich dafür zu verurteilen, beobachte einfach nur.

Du wirst sehen, dass es dich viel weniger beeinflusst als bisher!

Funktioniert das immer? Nein!

Manchmal ist ein Gedanke sehr hartnäckig. Auch ich schaffe es nicht immer, meine Gedanken neutral zu beobachten.

Doch zum Glück gibt es noch 5 weitere sehr effektive Tipps gegen negatives Denken.

5 wirksame Tipps gegen negative Gedanken

Die Grundlage, um besser mit unschönen Denkweisen umzugehen, haben wir bereits gesehen:

Identifiziere dich nicht mit deinen Gedanken und lerne, sie neutral zu beobachten.

Je besser du das kannst, desto weniger wird dich negatives Denken belasten.

Davon abgesehen werden dir diese 5 Tipps helfen.

Die 5 Tipps kannst du dir auch hier als Video anschauen:

1. Negative Gedanken loswerden: Erkenne deine wiederkehrenden Gedanken

Viele unsere schlechten Gedanken, Sorgen und Zweifel wiederholen sich. Jeder von uns hat also mentale Geschichten, die wir uns immer wieder erzählen.

Zum Beispiel die „Ich bin nicht gut genug“-Geschichte, die „Das schaffe ich nicht“-Geschichte oder die „Ich werde meinen Job verlieren, mein Partner wird mich verlassen und ich werde an einer schrecklichen Krankheit sterben“-Geschichte.

Tauchen diese Geschichten auf, kannst du deinem Verstand dafür danken.

Nehmen wir zum Beispiel an, du möchtest regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, um abzunehmen.

Jetzt redet dir dein Verstand Folgendes ein: „Das schaffst du sowieso nicht. Du hast es schon so oft versucht und bist immer gescheitert. Du verschwendest nur deine Zeit.“

Das Beste, was du jetzt tun kannst, ist, deinem Verstand zu danken: „Danke Verstand. Danke für die Ich-schaffe-das-nicht-Geschichte.“

In dem du deinem Verstand dankst, wird dir bewusst, dass es nur eine mentale Geschichte ist und du verlierst dich nicht darin.

2. Negative Gedanken stoppen: Widersprich störenden Gedankenimpulsen logisch

Wenn du das nächste Mal schlecht denkst, hinterfrage logisch.

Nehmen wir als Beispiel den Gedanken „Ich bin nicht selbstbewusst“.

Hinterfrage diesen nun logisch:

  • Was heißt es überhaupt, selbstbewusst zu sein?
  • War ich in meinem Leben noch nie selbstbewusst und mutig?
  • Sind Menschen oft selbstbewusster als ich, weil sie einfach in einer gewissen Sache mehr Erfahrung habe?

Und nun finde logische Antworten auf deine Fragen.

  • Vielleicht heißt Selbstbewusstsein ja gar nicht, dass ich immer zu 100% selbstsicher bin.
  • Es mag sein, dass ich nicht der selbstbewussteste Mensch der Welt bin, doch auch ich war schon mutig in meinem Leben!
  • Womöglich werde auch ich selbstbewusster in gewissen Dingen, wenn ich einfach mehr übe.

Wichtig: versuche auch, Schwarz-Weiß-Denken zu vermeiden.

3. Schlechte Gedanken loswerden: Mach dir bewusst, dass es nur ein Gedanke ist

Was auch sehr hilfreich sein kann, um dich weniger mit deinem Gedankenstrom zu identifizieren, ist, deine Gedankenimpulse umzuformen.

Nehmen wir zum Beispiel den Gedanken „Ich bin wertlos“.

Forme nun „Ich bin wertlos“ zu „Ich habe gerade den Gedanken, dass ich wertlos bin“ um.

Das wird dir dabei helfen, mehr Distanz zu deinen Gedanken zu gewinnen und dir bewusst zu machen, dass es einfach nur ein Gedanke ist.

Das funktioniert natürlich nicht nur mit „Ich bin …“- Gedanken, sondern auch mit anderen negativen Denkweisen wie:

  • Das schaffe ich nicht.
  • Ich bin nichts wert.
  • Damit vergeude ich nur meine Zeit.
  • Es wird sich sowieso nichts ändern.
  • Ich bin nicht liebenswürdig.

Schiebe vor jede Denkweise ein „Ich habe gerade den Gedanken, dass …“.

Dadurch gewinnst du mehr und mehr Distanz zu deinen Gedanken und identifizierst dich weniger mit ihnen.

4. Negative Gedanken loswerden: Auf weniger unvorteilhaften Input achten

Ich schaue seit 5 Jahren so gut wie keine Main-Stream-Nachrichten (und bekomme trotzdem sehr gut mit, was in der Welt passiert).

Wieso?

Weil Nachrichten ein sehr negativ verzerrtes Bild der Realität bieten.

Tagtäglich gibt es nur Horrornachrichten.

Sicherlich läuft auf der Welt nicht alles super. Doch glaubt man den Nachrichten, stehen wir kurz vor der Klimakatastrophe, der dritte Weltkrieg steht vor der Tür und jeder zweite Mensch ist ein Attentäter, Vergewaltiger oder Betrüger.

Gehe ich jedoch auf die Straße, ist keine Spur von Krieg, Kinder spielen und viele Menschen sind freundlich und hilfsbereit.

Mach dir bewusst, dass viele Medien dich negativ beeinflussen. Achte also auf deinen Medienkonsum (das gilt übrigens auch für Filme und Social Media).

5. Negative Gedanken stoppen: Lenke dich ab

Du möchtest auf andere Gedanken kommen? Dich von negativem Denken befreien? Störende Gedankenimpulse loswerden?

Dann lenke dich ab!

Wenn du gerade sehr verkopft bist und sich das Gedankenkarussell immer schneller dreht, ist es am besten, etwas anderes zu tun.

Diese Aktivitäten helfen sehr gut:

  • Mache Sport oder bewege dich.
  • Schau dir einen aufmunternden Film an.
  • Tue etwas, was dir Spaß macht (Lesen, Tanzen, Karate, Kochen, usw.).
  • Rufe einen guten Freund an und rede mindestens 10 Minuten mit ihm.
  • Überlege dir, wie du einem anderen Menschen eine Freude machen kannst.

Am besten finde ich zum Beispiel Sport. Wenn ich ins Fitnessstudio, zum Joggen gehe oder eine Runde Mountainbike fahre, sind meine schlechten Gedanken verschwunden.

Joggen oder Fitnesstraining hilft übrigens auch nachweislich, besser mit unangenehmen Gefühlen umzugehen.23

Auch jeder Feierabendjogger wird dir ein Liedchen davon singen können, wie gut ihm der Sport tut.

Wichtig! Dich von störenden Gedankenströmen abzulenken bedeutet nicht, dass du vor Problemen in deinem Leben davonrennen sollst.

Ein besserer Umgang mit negativem Denken

Wir haben diesen Artikel gesehen, was du tun kannst, wenn du unter negativen Gedanken leidest.

Diese Tipps sind wie eine Art Soforthilfe.

Um dich langfristig von negativen Gedanken und Selbstzweifel zu befreien, musst du dich jedoch um die Ursache kümmerst (negative Glaubenssätze).

Aus diesem Grund habe ich den kostenlosen Ratgeber Mindset geschrieben. Darin erfährst du, wie du ein starke und positive Denkweisen entwickelst und somit gelassener, selbstsicherer und glücklicher wirst.

Trag einfach deine E-Mail Adress ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu. 

5 simple Tipps, um bessere Entscheidungen zu treffen

Fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen? Hast du Angst vor Entscheidungen? Musst du demnächst eine schwere Entscheidung treffen? Dann bist du hier goldrichtig. In diesem Artikel erfährst du 5 Tipps, die dir helfen werden, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

5 Tipps, um eine bessere Entscheidung zu treffenTagtäglich treffen wir viele Entscheidungen.

Die meisten davon sind relativ unwichtig. Wie zum Beispiel, ob wir jetzt Lavendel oder Rosmarin Shampoo benutzen.

Doch hin und wieder müssen wir schwere Entscheidungen treffen, die unser Leben maßgeblich beeinflussen können:

  • Soll ich meinen sicheren Job aufgeben, um etwas zu machen, was mir mehr Spaß macht?
  • Soll ich meinen Partner verlassen oder können wir die Beziehung noch retten?
  • Soll ich ein Kind bekommen oder doch lieber damit warten?
  • Soll ich mir wirklich ein Tattoo stechen lassen?
  • Soll ich mein erspartes Geld in Bitcoins investieren?

Falls es dir schwer fällt, eine Entscheidung zu fällen, dann werden dir diese 7 Tipps garantiert helfen.

Diesen Artikel als Video anschauen:

Was sind Entscheidungen überhaupt?

Viele Menschen haben große Angst vor Entscheidungen. Vor allem, wenn sie schwere Entscheidungen treffen müssen.

Das führt dazu, dass sie sich vor Entscheidungen drücken, wie ein Drittklässler vor den Hausaufgaben.

Der Gedanke dahinter:

„Solange ich mich nicht entscheide, kann ich auch nichts falsch machen.“

Sie will keine Entscheidungen treffen

Geht es dir ähnlich?

Dann mach dir Folgendes bewusst: Auch keine Entscheidung ist eine Entscheidung!

Ja, du liest richtig. Du kannst dich nicht nicht entscheiden.

Egal, wie sehr du eine Entscheidung vermeiden möchtest, du kannst dich nicht vor ihr verstecken. Nein, auch nicht wenn du die Ohren
zuhältst, die Augen zumachst und laut LALALALALA singst.

Werd erwachsen!

Menschen, die sich nicht entscheiden können, haben oft Angst vor Verantwortung.

Erwachsen zu sein impliziert, sich klar zu entscheiden und die Konsequenzen zu akzeptieren.

Du kannst nicht in die Zukunft schauen. Egal, wie du dich anstellst, du wirst immer mal wieder Fehler machen und dich falsch entscheiden.

Doch das ist allemal besser, als vor dem Leben davonzurennen.

Im Jahr 2013 entschied ich mich zum Beispiel dazu, mein Studium abzubrechen und mit dem Schreiben anzufangen.

Es war eine der schwierigsten und letztendlich auch besten Entscheidungen meines Lebens.

Ich wusste damals natürlich nicht, ob ich mich richtig entschieden habe. Dennoch habe ich mich damals klar entschieden, anstatt davonzurennen.

Triff eine Entscheidung!

Dich nicht zu entscheiden und dauerhaft unentschlossen zu sein, raubt dir eine Menge Energie, Fokus und Klarheit.

  • Deine Beziehung läuft nicht?
  • Du bist mit deinem Job unzufrieden?
  • Du überlegst, in eine neue Wohnung zu ziehen?

Triff Entscheidung, anstatt ewig herumzueiern. Das bedeutet, erwachsen zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Lieber eine falsche Entscheidung als gar keine Entscheidung! Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt.

Es gibt keine falsche Entscheidung

Es gibt dumme Entscheidungen:

  • Betrunken Auto zu fahren.
  • Jemand zu heiraten, obwohl du ihn nicht liebst.
  • Sandalen und Socken gleichzeitig zu tragen.
  • Ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem Unbekannten zu haben.
  • Anchu Kögls Blog nicht zu lesen.

Aber es gibt an sich keine falschen Entscheidungen. Lass mich das erklären.

In dem Moment, in dem wir uns entscheiden, glauben wir, dass wir die richtige Wahl machen.

Schließlich würde sich keiner für die falsche Alternative entscheiden, wenn er vorher wüsste, dass es die falsche Alternative ist.

Entscheidungen treffen - es gibt kein Richtig oder Falsch!

Es gibt dumme Entscheidungen, aber keine falschen

Eine Entscheidung kann sich also falsch herausstellen, aber in dem Moment, in dem wir sie treffen, glauben wir, dass sie die Richtige ist!

Welche Entscheidung ist die Richtige? Du kannst es nicht wissen!

Nachdem ich 5 Jahre ohne festen Wohnsitz um die Welt gereist bin, habe ich mich letztes Jahr dazu entschlossen, nach Malta zu ziehen.

Vor dem Umzug war ich für 3 Wochen auf der Insel gewesen und habe mir alles angeschaut.

Dann habe ich einige Monate überlegt, Vorteile und Risiken abgewogen und mich letztendlich dafür entschieden. Ich glaubte damals, dass es die richtige Wahl war – doch ich lag falsch.

Nach wenigen Monaten merkte ich, wie klein die Insel ist. Zu klein für mich. Hinzu kam, dass es unnötig schwierig war, mein Business dort anzumelden.

Nach kurzer Zeit bin ich wieder weggezogen.

Eine Entscheidung kann sich im Nachhinein als falsch herausstellen. Doch in dem Moment, in dem wir uns entscheiden, erscheint sie uns als die beste Möglichkeit.

Deshalb solltest du dich nicht dafür fertig machen, falls sich eine Entscheidung im Nachhinein als falsch herausstellt. Schließlich kannst du nicht in die Zukunft schauen!

Die Bewertung bei Entscheidungen ist oft gar nicht möglich

Ein weiterer Punkt ist, dass wir nur schwer bewerten können, ob unsere Wahl wirklich falsch ist.

Stell dir vor, dass du dich zwischen zwei Arbeitgebern entscheiden musst:

  • Einer großen Firma, mit guten Karrierechancen.
  • Einer kleineren Firma, mit flachen Hierarchien und viel Flexibilität.

Du entscheidest dich für die größere Firma. Doch die Aufgaben gefallen dir nicht und die Kollegen sind nervig.
Kurz gefasst: Du bist mit deiner Entscheidung unzufrieden und bereust sie.

Wahrscheinlich malst du dir jetzt aus, dass die kleinere Firma die bessere Wahl gewesen wäre.

Doch die Sache ist die: Du kannst gar nicht wissen, ob die kleine Firma wirklich die bessere Wahl gewesen wäre.

Vielleicht wärst du in der kleinen Firma ja noch unzufriedener als in der großen.

Wenn du dich entschieden hast, stehe dazu und akzeptiere die Konsequenzen.

Weder kannst du in die Zukunft sehen noch weißt du, ob die andere Alternative wirklich die bessere Wahl gewesen wäre.

Mit diesen 5 simplen Tipps kannst du bessere Entscheidungen treffen

1. Tipp: Spare deine Willenskraft für wichtige Entscheidungen auf

Was die wenigsten Menschen wissen: Jede Entscheidung kostet uns Willenskraft.24

Je mehr Entscheidungen du am Tag triffst, desto weniger Willenskraft hast du zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass Dinge wie Schlaf, Ernährung, Tageszeit, Stress unsere Willenskraft massiv beeinflusst.

Je müder, hungriger und gestresster du bist, desto weniger Willenskraft hast du und desto schwieriger fällt es dir, eine gute Entscheidung zu treffen.

Sie entscheidet sich für die Pizza

Pizza ist immer eine gute Entscheidung…

Aus diesem Grund treffen auch beherrschte und an sich rationale Menschen manchmal „dumme“ Entscheidungen. Ihre Willenskraft war in dem Moment aufgebraucht.

Spare deine Willenskraft für die wirklich wichtigen Entscheidungen auf

Wusstest du, dass Mark Zuckerberg immer das gleiche graue T-Shirt trägt? Und dass Steve Jobs immer schwarze Rollkragenpullover trug?

Der Grund dafür: Da sie immer das Gleiche tragen, müssen sie sich nicht jeden Tag aufs Neue entscheiden und sparen somit Willenskraft für wirklich wichtige Entscheidungen.

Ist das ein bisschen extrem? Sicher!

Es stimmt aber auch, dass wir mittlerweile von allem einen Überfluss haben.

Wenn du schon morgens zwischen 17 Outfits, 6 Marmeladen und 3 verschiedenen Kaffeesorten auswählen musst, verschwendest du eine Menge Entscheidungskraft.

Begrenze also deine Wahlmöglichkeiten.

Ich esse zum Beispiel seit über 5 Jahren fast jeden Mittag einen großen Salat. Der macht mich satt, ist gesund und ich muss nicht jeden Tag aufs Neue überlegen, was ich essen soll.

Und falls du eine wichtige Entscheidung treffen musst: Tue es, wenn du erholt, ausgeschlafen und satt bist.

Falls nötig, warte ein oder zwei Tage, bist du ausgeruht bist, bevor du die Entscheidung fällst.

2. Tipp: Erfahre mehr über Kopf- oder Herz-Entscheidungen

Nachdem Elliot Smith im Jahr 1982 ein Tumor von der Größe einer Mandarine aus dem Gehirn operiert wurde, war der Mann unfähig, sich zu entscheiden.

Hatte Elliot zum Beispiel einen blauen und schwarzen Stift zur Auswahl, war er unfähig zu schreiben, da er sich für keine der beiden Farben entscheiden konnte.

Elliot konnte zwar weiterhin bestens logisch denken und auch sein Intelligenzquotient war unverändert, doch er war alltagsuntauglich geworden.

Der Neurologe Antonio Damasio untersuchte Elliot und kam zu dem Schluss, dass dieser unfähig war zu fühlen. Elliot verspürte keine Emotionen mehr. Und das war der Grund dafür, dass er sich nicht entscheiden konnte.

Elliot war unfähig sich zu entscheiden, weil sich für ihn alles gleich anfühlte.

Nach weiteren Untersuchungen an ähnlichen Patienten kam man zu einer revolutionären Erkenntnis: Menschen, die nichts fühlen, können sich nicht entscheiden.

Diese Erkenntnis war bahnbrechend, denn die Wissenschaft war bis zu diesem Zeitpunkt davon überzeugt, dass der Mensch sich rational entscheidet. (Mehr zu der Geschichte in diesem Artikels des Spiegels.)

Es gibt keine rein rationalen Entscheidungen

Kein Mensch kann sich 100% rational entscheiden. Denn jede Entscheidung ist ein Wechselspiel zwischen Verstand und Gefühl.

Besser mit Kopf oder Herz entscheiden?

Kopf oder Herz?

Jedoch können wir mehr auf unseren Kopf oder mehr auf unsere Gefühle hören. Und was besser ist, hängt von der Situation ab.

Es gibt Situationen, da sollten wir eher rational abwägen.

Dies ist der Fall, wenn zum Beispiel klare Fakten vorliegen (Autokauf) oder wir die Alternativen objektiv vergleichen können.

Professionelle Pokerspieler gewinnen regelmäßig, weil sie größtenteils rational entscheiden und sich auf Stochastik und Logik anstatt auf ihr Gefühl verlassen.

Es gibt aber auch Situationen, da solltest du Entscheidungen mit dem Herzen treffen oder dich auf dein Bauchgefühl verlassen.

Wie trifft man eine schwierige Entscheidung? Mit Herz und Kopf!

Studien haben gezeigt, dass wir in komplexen und unübersichtlichen Angelegenheiten mit Bauchentscheidungen überraschend oft richtig liegen.25

Habe also keine Angst davor, öfter auf deine Intuition und deine innere Stimme zu hören. Das ist weiser, gerade bei schwierigen Entscheidungen.

Gleichzeitig solltest du natürlich auch rational die Vor- und Nachteile deiner Alternativen vergleichen (dazu gleich mehr im nächsten Punkt).

Wie schon der Politiker Egon Bahr sagte:

„Verstand ohne Gefühl ist unmenschlich, Gefühl ohne Verstand ist Dummheit.“

3. Triff bessere Entscheidungen, in dem du Vor- und Nachteile aufschreibst

Wie gerade erklärt, ist jede Entscheidung rational und emotional. Dadurch sind Entscheidungen häufig komplex.

Bei manchen Situationen kommt hinzu, dass wir nicht nur zwei Alternativen vergleichen, sondern mehrere.

Bei alledem ist es schwer, den Überblick zu behalten.

Was zur mehr Klarheit führt, ist eine simple Abwägung der Vor- und Nachteile – auf Papier.

Nehmen wir an, dass du Umziehen möchtest und drei Möglichkeiten hast: Berlin, Hamburg und Köln.

Dann schreibe die drei Städte nebeneinander auf ein Stück Papier und liste dann darunter die jeweiligen Vor- und Nachteile auf.

Strategien, um eine Entscheidung einfacher zu machen

Das ist ein sehr simpler Trick, der jedoch in vielen Fällen zu viel Klarheit führt.

4. Um eine bessere Entscheidung zu treffen, orientiere dich an anderen

Mit jeder Entscheidung versuchen wir, unser Leben zu verbessern.

Wenn wir uns entscheiden, stellen wir uns also vor, wie wir uns fühlen werden (aus diesem Grund können Menschen, die nichts fühlen, auch nicht entscheiden).

Sollen wir uns zum Beispiel für einen Partner, einen Beruf oder einen Wohnort entscheiden, stellen wir uns vor, wie es sich anfühlen wird, wenn dieses eintrifft aber nicht jenes.26

Wir stellen uns vor, wie es sich anfühlt mit Dieter statt mit Markus zusammen zu sein, in Hamburg statt in Nürnberg zu wohnen oder Anwalt statt Yogalehrer zu sein.

Wir versuchen dadurch herauszufinden, welche Entscheidung uns glücklicher machen wird.

Das Problem?

Unser Gehirn schafft es nicht, sich die Zukunft mit allen Details vorzustellen.

Unsere Vorstellung der Zukunft ist begrenzt und das führt häufig dazu, dass wir schlichtweg falsch einschätzen, was uns glücklich macht.

  • Du bist in eine neue, super schicke Wohnung gezogen?
  • Du hast endlich die Beförderung bekommen, für die du zwei Jahre so hart gearbeitet hast?
  • Du hast dir nach langer Überlegung dein niegelnagelneues roséfarbenes iPhone gekauft?

Ich bin ungern der Spielverderber, aber sehr wahrscheinlich machen dich diese Dinge langfristig kein bisschen glücklicher.

Harte Erkenntnis, ich weiß, doch jemand muss es dir ja sagen.

Wie entscheide ich mich richtig? Orientiere dich an anderen!

Wenn wir also generell schlecht einschätzen, was uns glücklich macht, wie können wir dann die richtige Wahl treffen?

Psychologe Dan Gilbert rät, sich an anderen Menschen zu orientieren.

Es scheint, dass die Erfahrungen von anderen Menschen uns ein genaueres Bild der Zukunft und des empfundenen Glück geben kann als unsere eigene Vorstellungskraft.

Skurril, ich weiß.

Wenn du dir zum Beispiel Kinder wünschst, aber noch nicht ganz sicher bist, macht es mehr Sinn, mit anderen Eltern über ihre Erfahrungen zu sprechen, anstatt dich auf deine Vorstellungskraft zu verlassen.

Ähnlich ist es bei einem Jobwechsel, einem Umzug oder einem Autokauf.

Anstatt dich auf deine mangelnde Vorstellungskraft der Zukunft zu verlassen, frage lieber Menschen, die den Job haben, schon an dem Ort leben oder das Auto besitzen.

Die Erfahrung anderer kann dir enorm dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Sei also nicht zu stolz, um andere nach ihrer Meinung zu fragen.

5. Entscheide dich öfter

Wie so Vieles im Leben sind Entscheidungen auch Übungssache.

Je öfter und je mehr Entscheidungen du triffst, desto besser wirst du darin. Vor allem, wenn es sich dabei um wichtige Entscheidungen im Leben dreht.

Du schätzt besser ab, was die möglichen Konsequenzen deiner Wahl sind, was dich glücklich macht und wie du dumme Entscheidungen vermeidest.

Lerne also, nicht endlos zu grübeln und dich stattdessen schneller zu entscheiden.

Frau muss Entscheidungen treffen

Höre auf, ewig zu grübeln und entscheide dich

Die meisten deiner Entscheidungen sind sowieso unwichtig.

Ob du jetzt Golf oder Skoda fährst, eine blaue oder rote Bluse trägst oder Urlaub in Spanien oder Griechenland machst, ist unwichtig.

Und je besser und schneller du kleine Entscheidungen triffst, desto besser wirst du auch in den wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben.

Du wirst Fehler nie ganz vermeiden können

Egal, wie du dich anstellst, du kannst dich nicht immer richtig entscheiden.

Fehler gehören zum Leben dazu. Weder können wir in die Zukunft schauen noch sind wir perfekte Wesen.

Das ist ok. Aus jedem Fehler kannst du etwas lernen und es das nächste Mal besser machen.

Mach dir auch bewusst, dass du einer Entscheidungen nicht den Rest deines Lebens folgen musst.

Wenn dir ein eingeschlagener Weg nicht gefällt, dich nicht glücklich macht oder dir sogar schadet, dann entscheide dich für einen anderen.

Aber hör auf, vor Entscheidungen davonzulaufen. Denn das ist die schlechteste aller Entscheidungen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

7 ungewöhnliche Regeln für ein gutes Leben

Mann rennt und hat ein gutes LebenDas gute Leben!

Für viele Menschen bedeutet das ein eigenes Haus am Meer, einen Sportwagen in der Garage, viele Nullen auf dem Konto und einen Partner, der aussieht wie ein Unterwäsche-Model.

Oder sowas in der Richtung.

Doch für ein schönes und erfülltes Leben braucht es weniger. Viel weniger.

Denn die Zutaten für eines gutes Leben sind weit weniger materiell denn spirituell: Deine Einstellung, deine Sichtweise, deine Werte.

Im Folgenden deshalb 7 simple Regeln für ein gutes Leben.

Dieser Artikel als Video:

1. Lerne, besser mit Schmerz umzugehen

Die Wahrheit ist: Schmerz ist unvermeidbar.

Egal, wie du dich anstellst, du wirst in deinem Leben immer wieder schmerzvolle Erfahrungen machen:

  • Deine Beziehung kann scheitern.
  • Du verletzt einen geliebten Menschen.
  • Manche Freundschaften werden enden.
  • Du erlebst eine Sinnkrise.
  • Du wirst abgewiesen.
  • Du scheiterst und erreichst deine Ziele nicht.
  • Geliebte Menschen sterben.
  • Du hast deine Traumhose gefunden, aber deine Größe ist restlos ausverkauft.

Dabei ist Schmerz nicht nur unvermeidbar, er ist sogar wichtig!

Schmerz gibt deinen Erfahrungen mehr Sinn.

Was für eine Bedeutung hätte es, einen Marathon zu laufen, wenn es einfach wäre?

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Es klingt paradox, doch es sind die Dinge, für die wir am meisten leiden, die uns auch die größte Freude bereiten und die uns langfristig glücklich machen:

  • Du hast dich selbstständig gemacht?
  • Du führst trotz allen Höhen und Tiefen seit 30 Jahren eine erfüllte Ehe?
  • Du hast 3 Kinder großgezogen?
  • Du quälst dich regelmäßig im Fitnessstudio und siehst zum anbeißen aus?

All diese Erfahrungen sind mit Schmerz verbunden. Und gleichzeitig machen sie dich stolz und glücklich.

Ein erfülltes und gutes Leben bedeutet nicht, dass es frei von Schmerz ist. Ganz im Gegenteil.

Und genau deshalb solltest du lernen, besser mit Schmerz umzugehen.

Schmerz ist ein Teil des Lebens, genauso wie Freude, Glück und Liebe.

Hör also auf, vor ihm davonzulaufen.

2. Die meisten Dinge sollten dir am Arsch vorbeigehen

Durch all die neuen Freiheiten und Möglichkeiten, die wir haben, gibt es auch tausend neue Wege, nicht mitzuhalten.

Das Internet und vor allem die sozialen Medien geben uns die Möglichkeit, zu sehen, was alles möglich ist – und uns mit dem Rest der Welt zu vergleichen.

Jederzeit kannst du durch ein paar Mausklicks Tausend Beispiele dafür finden, warum dein Leben schwer ist und du nicht mithältst.

  • Du bist Ende Zwanzig und noch nie in Thailand gewesen?
  • Du arbeitest nicht für ein hippes Start-up, das gerade versucht, die Welt zu retten?
  • Du hast noch nie einen Yoga-Retreat gemacht?
  • Du hast kein sexy Sixpack?
  • Du hast nicht in Bitcoin investiert?
  • Du hattest noch nie einen Dreier?

Oh man, du lebst echt am Leben vorbei …

Durch all die neuen Möglichkeiten ist auch der Druck gewachsen, das Maximale aus sich selbst und aus seinem Leben zu machen.

Doch dabei kannst du nur verlieren.

Es gibt schlichtweg zu viele Möglichkeiten, zu viele Freiheiten und zu viele Dinge, die du tun könntest.

Die Sache ist die: Weder kannst du alles haben, noch kannst du alles erreichen. Und genau deshalb solltest du all das ignorieren, was nicht wirklich von Bedeutung für dich ist.

Das ist nämlich die einzige Möglichkeit, in dieser immer verrückteren Welt nicht den Kopf zu verlieren und sich nicht durch unnötige Sorgen, falsche Erwartungen und unendlichen Vergleichsmöglichkeiten vollkommen verrückt zu machen.

Für ein gutes Leben musst du auf viele Dinge einen Scheiß geben

Der Schlüssel zu einem guten Leben besteht darin, ein paar wenige Dinge zu finden, die dir wirklich wichtig sind – und den ganzen Rest zu ignorieren.

Mehr dazu auch in diesem Artikel:

5 Dinge, die dir am „Hintern“ vorbeigehen sollten

3. Pflege deine Beziehungen

Was ein gutes und erfülltes Leben für dich bedeutet, musst letztendlich du selbst entscheiden.

Doch bei einer Sache sind sich fast alle Psychologen und Glücksforscher einig: Kaum etwas hat mehr Einfluss auf unser Wohlbefinden als unsere Beziehungen.

Wie gut es uns geht, hängt zu einem großen Teil von der Qualität unserer Beziehungen ab.

Ein Leben ohne erfüllende Beziehungen ist wie ein Sommerurlaub ohne Sonne: Es bleibt nichts übrig.

Viele Menschen vergessen leider, dass Beziehungen keine Selbstläufer sind.

Beziehungen – egal, ob zu Familienangehörigen, Arbeitskollegen, Freunden oder zum Partner – brauchen Pflege.

Und jetzt Hand aufs Herz du Pflaume: Wie sehr kümmerst du dich um deine Beziehungen?

Oft investieren wir viel Zeit und Energie in sinnlose Dinge. Und vernachlässigen das Wichtigste: Unsere Beziehungen.

Genau so, wie ein Auto getankt werden muss, neues Öl braucht und hin und wieder einen größeren Service benötigt, brauchen auch deine Beziehungen Aufmerksamkeit.

Dabei sind es häufig Kleinigkeiten, durch die du anderen Menschen zeigst, dass sie dir wichtig sind.

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Ich habe meiner Mutter vor ein paar Tagen ein Strauß Blumen mitgebracht. Einfach so. Ein kleines Detail, eine kleine Aufmerksamkeit. Sie war tief berührt und hat sich schluchzend bei mir bedankt.

Gehe nicht davon aus, dass deine Beziehungen von alleine laufen. Pflege sie, als wären sie das Wichtigste der Welt. Denn genau das sind sie.

4. Finde etwas, das größer ist als du selbst

Es klingt paradox, doch Ängste, Unsicherheiten, mangelnde Selbstliebe und Depressionen entstehen oft dadurch, dass Menschen zu sehr auf ihr eigenes Wohlbefinden fokussiert sind.

Der renommierte Psychologe und Autor Martin Seligman erklärt, dass Menschen zu Depressionen neigen, weil sie zu viel darüber nachdenken, wie es ihnen geht. Depressive Menschen sind oft zu sehr auf ihr Inneres fokussiert.

Ein Freund von mir hat seine Oma vor einiger Zeit gefragt, ob früher auch schon so viele Menschen Depressionen hatten. Sie antworte ihm nur kurz und knapp, dass die Menschen damals für so einen Blödsinn keine Zeit hatten.

Diese Antwort ist natürlich ein wenig naiv, doch im Kern ist sie richtig.

Eines der großen Probleme unserer modernen Gesellschaft ist, dass wir zu Ich-bezogen sind.

Ständig fragen wir uns, was wir wollen, was wir noch brauchen und was wir noch tun könnten, damit es uns besser geht. Und genau diese Ich-Bezogenheit führt zu vielen psychischen und seelischen Problemen.

Die Lösung: Finde etwas, das größer ist als du selbst.

Etwas, woran du glaubst,  was dich antreibt und was deinem Leben einen tiefen Sinn verleiht.

Dies kann zum Beispiel bedeuten, Menschen in Not zu helfen, ein Buch zu schreiben, die Umwelt zu schützen, eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein, dich ehrenamtlich zu engagieren, die Jugendfußballmannschaft zu trainieren oder die Schildkröten vor dem Aussterben zu retten.

Egal was, finde etwas, das größer ist als du selbst. Es wird dir gut tun.

5. Zweifle öfter an dir

Selbstzweifel sind so unbeliebt wie die Bullen auf einer wilden Hausparty. Dabei sind sie ein wichtiger Schlüssel für ein gutes Leben.

Anchu, bist du jetzt völlig durchgeknallt? Wie zum Teufel sollen mir Selbstzweifel dabei helfen, ein erfülltes Leben zu führen?

Ganz einfach: Selbstzweifel helfen dir dabei, dein Verhalten zu reflektieren, deine Entscheidungen zu überdenken und dir Fehler einzugestehen. Und ohne diese Fähigkeiten sind Wachstum und Entwicklung unmöglich.

gutes Leben durch Seblstzweifel

Selbstzweifel sind wichtig

Mein Business ist zwei Jahre lang stagniert, weil ich nicht an mir selbst gezweifelt habe. Ich war zu selbstüberzeugt und selbstverliebt. Erst als ich anfing, an mir und meiner Arbeit zu zweifeln, erkannte ich, dass ich immer wieder die gleichen Fehler gemacht hatte und mich deshalb im Kreis drehte.

Es gibt genug Beispiele für CEO’s die ganze Firmen in den Ruin getrieben haben, weil sie zu wenig Selbstzweifel hatten. Genauso gibt es genug Menschen, die keine gesunde Beziehung führen können, weil sie die Fehler immer nur bei ihrem Partner suchen und nie bei sich selbst.

Weißt du, was ein Mensch ist, der nie an sich selbst zweifelt? Ein Narzisst ohne Selbstreflexion.

Und ich bezweifle, dass du das sein möchtest.

6. Genieße dein verdammtes Leben, du Pflaume!

Egal, wie du dich anstellst, du wirst dein Leben nicht überleben.

Genieß es also:

Iss Nachtisch. Betrink dich. Habe Sex. Schlaf aus. Iss noch mehr Nachtisch. Geh nackt baden. Schau dir die Sterne an. Spiele. Mach die Nacht durch. Stürz dich ins Abenteuer.

Tanze, lache und liebe.

Du wirst auf deinem Sterbebett garantiert nicht bereuen, dass du zu wenig gearbeitet hast oder zu viel Spaß hattest.

7. Scheitere öfter

Zugegeben: Scheitern ist nicht gerade sexy. Aber ist verdammt wichtig.

Je mehr du scheiterst, desto besser und stärker wirst du.

Viele der erfolgreichsten Menschen sind nicht erfolgreich, weil sie niemals gescheitert sind, sondern weil sie immer wieder gescheitert sind. Sie sind so oft gescheitert, dass sie mehr und mehr verstanden haben, was funktioniert, worin sie gut sind und was sie wollen.

Viele Menschen finden nie heraus, was ihre Stärken sind, wofür sie brennen und was ihre wahren Träume sind, weil sie zu wenig ausprobieren und zu wenig scheitern.

Für ein gutes Leben musst du oft scheitern

Klar, es gibt Menschen, die seit ihrer Kindheit genau wissen, was sie wollen und was sie glücklich macht. Doch das sind eher Ausnahmen. Für alle anderen gilt, es herauszufinden.

Und genau aus diesem Grund solltest du bereit sein, häufiger zu scheitern, mehr Fehler zu machen und etwas zu beenden, wenn es nicht für dich funktioniert.

Je mehr du scheiterst, desto besser und stärker wirst du. Und das wiederum ist verdammt sexy.

Das gute Leben ist eine Entscheidung entfernt

Egal, wo du momentan gerade stehst: Mach dir bewusst, dass deine Vergangenheit nicht über deine Zukunft bestimmen muss.

Du bist lernfähig, flexibel und stärker, als du jetzt vermutlich glaubst.

Falls dir etwas in deinem Leben nicht gefällt, ändere es.

Wenn du etwas willst, kämpfe dafür.

Und wenn etwas für dich nicht funktioniert, lass es sein.

Höre auf, dich zu beklagen oder endlos zu träumen. Und mach etwas.

Welche Regeln gefällt dir am besten? Was siehst du anders? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Wer bin ich? Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Selbsterkenntnis

Wer bin ich? Das ist eine Frage, die sich die meisten Menschen irgendwann im Leben stellen. Und die alles andere als einfach zu beantworten ist. In diesem Artikel wirst du herausfinden, wer du wirklich bist, was dir wichtig ist und was du im Leben willst.

Lass uns ehrlich sein: Die meisten Menschen haben keinen blassen Schimmer davon, wer sie eigentlich sind.

Ich meine, sieh dir die Gesellschaft an …

Die meisten Menschen verhalten sich wie Hühner, denen man gerade den Kopf abgehackt hat. Sie rennen völlig verrückt durch die Gegend, ohne zu wissen, wer sie sind, was sie gerade tun oder wohin sie wollen.

Dabei ist Selbsterkenntnis verdammt wichtig. Vermutlich ist sie eines der wichtigsten Dinge überhaupt im Leben.

Wer bin ich wirklich? Warum Selbsterkenntnis so wichtig ist

Bevor es los geht: Was ist eigentlich Selbsterkenntnis? Und was hat sie mit der Frage Wer bin ich? zu tun?

Kurz gesagt:

Selbsterkenntnis ist die klare Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit. Dazu gehören deine Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen, Überzeugungen, Motivation und Gefühle.

Und warum ist Selbsterkenntnis so wichtig?

Je besser du verstehst, wer du bist, was dich auszeichnet und was dir wichtig ist, desto eher wirst du ein erfülltes Leben führen.

Eine umfassende Selbsterkenntnis wird dir dabei helfen, dich selbst besser zu verstehen, richtige Entscheidungen zu treffen und dich weiterzuentwickeln.

Anders gesagt: Je besser du die Frage Wer bin ich? beantworten kannst, desto besser wird dein Leben sein.

  • Du wirst in der Lage sein, dich selbst und dein Verhalten besser zu verstehen und gegebenenfalls zu ändern.
  • Du wirst Verantwortung für deine Aussagen, dein Verhalten und deine Entscheidungen übernehmen und aufhören, dir selbst oder anderen etwas vorzumachen (Ja, das nennt man auch erwachsen werden).
  • Du erkennst deine eigenen Stärken, Schwächen und Macken, wodurch du selbstbewusster wirst.
  • Du findest heraus, wofür du stehst, was dir wichtig ist und was du willst.

Ok, Anchu klingt gut! Aber wie funktioniert das Ganze?

Wie finde ich heraus, wer ich bin und was ich will?

Wir Menschen haben die große Gabe, über uns selbst nachzudenken.

Das ist Segen und Fluch zugleich.

Während eine Katze restlos glücklich ist, wenn sie genug zu fressen hat und ab und an eine Streicheleinheit bekommt, liegst du nachts um drei hellwach in deinem Bett und fragst dich, wer du bist und was du willst.

Wer bin ich? Und was will ich? Ahhhh, ich brauch ein Bier…

Vermutlich hast du dir auch schon mal folgende Fragen gestellt:

  • Wer bin ich eigentlich?
  • Warum bin ich, wie ich bin?
  • Welche Art Mensch bin ich?
  • Wo will ich hin im Leben?
  • Was will ich überhaupt?

Wahrscheinlich werden dir diese Fragen nicht dabei helfen, dich selbst besser kennenzulernen.

Warum? Weil sie zu allgemein sind.

In diesem Artikel betrachten wir deshalb 3 Schritte, damit du dich auf einer tieferen Ebene besser kennenlernst und herausfindest, wer du wirklich bist.

Die 3 Schritte stellen die 3 Level der Selbsterkenntnis da.

Du kannst dir diesen Artikel auch als Podcast auf iTunes oder direkt hier anhören:

Wer bin ich – Level 1: Drei Dinge, die dich ausmachen

Bevor es wirklich tief geht und interessant wird, möchte ich dir 3 grundlegende Punkte erklären, die dich ausmachen.

Diese Punkte sind vielleicht nicht unbedingt Neu für dich, doch sie sind trotzdem wichtig.

Eigenschaften: Was bin ich für ein Mensch?

Weißt du, was eine der großen Erkenntnisse in meinem Leben war?

Zu verstehen, dass wir Menschen gar nicht so unterschiedlich sind.

Letztendlich wünschen wir uns fast alle das Gleiche – Liebe, Anerkennung, Erfolg, Glück, Sex – und haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen – Ängste, Einsamkeit, Selbstzweifel, Schmerz, Ablehnung.

Dass wir Menschen relativ ähnlich sind, heißt jedoch noch lange nicht, dass wir gleich sind. Denn das sind wir nicht.

Jeder Mensch ist einzigartig. Nicht nur von der äußeren Erscheinung, sondern auch von den Charaktereigenschaften.

Dir Gedanken darüber zu machen, was für Eigenschaften dich auszeichnen, ist deshalb ein guter erster Schritt, um die Frage Wer bin ich? ein bisschen besser zu beantworten.

Was macht dich aus?

Hier sind ein paar Dinge, die dir dabei helfen können:

  • Beschreibe dich in 5 Adjektiven (Wahrscheinlich fällt dir das schwer, versuche es trotzdem).
  • Was sagen anderen Menschen oft über dich? (z.B. dass du sehr authentisch, ehrlich oder hilfsbereit bist).
  • Was glaubst du, würden die Menschen auf deiner Beerdigung von dir sagen?
  • Was sind deine Stärken und was deine Schwächen?

Beispiel: Welcher Mensch bin ich?

So würde ich mich grob beschreiben:

Ich bin:

  • positiv
  • ehrlich
  • reflektiert
  • mutig
  • tiefgründig

Meine Stärken:

  • komplexe Zusammenhänge verständlich erklären
  • Disziplin
  • gute soziale Fähigkeiten
  • ich kann mich gut anpassen

Meine Schwächen:

  • ich denke manchmal zu sehr an mich selbst
  • ungeduldig
  • ich lerne langsam
  • ich glaube oft, alles besser zu wissen.

Werte: Was ist dir wichtig?

Deine persönlichen Werte beschreiben die Dinge im Leben, die dir wichtig sind.

Ein paar Beispiele für Werte sind:

  • Familie
  • Freiheit
  • Ehrlichkeit
  • Wachstum
  • Gesundheit
  • Freundschaft
  • Integrität
  • Mut

Ich habe auf diesem Blog schon einiges über Werte geschrieben. Auch in meinem Buch geht es ein ganzes Kapitel um Werte.

Werte sind eine Art Lebenskompass.

Sie geben deinem Leben einen Sinn, treiben dich auch in schwierigen Situationen an und lassen dich Dinge tun, die sich zwar nicht gut anfühlen, aber gut für dich sind.

Wenn dir zum Beispiel Ehrlichkeit wichtig ist, wirst du zu deinem Partner und zu deinen Freunden ehrlich sein, selbst wenn es dir schwer fällt und es sich in dem Moment nicht gut anfühlt.

Oder wenn es dir wichtig ist, einen gesunden und sportlichen Körper zu haben, wirst du Sport machen, selbst wenn du müde bist und keine Lust hast.

Oder wenn es dir wichtig ist, eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein, wirst du dich abends noch hinsetzen und deinem Kind bei den Hausaufgaben helfen, obwohl du vor lauter Müdigkeit kaum die Augen offen halten kannst.

Was sind deine wichtigsten Werte?

Mach dir eine Liste.

Das sind zum Beispiel 5 wichtige Werte für mich (Reihenfolge ist unwichtig):

  • Wachstum
  • Familie
  • Bewusstsein
  • Freiheit
  • Freunde

Lebensvision: Was erwarte ich vom Leben und warum bin ich hier?

Die Frage Wer bin ich? gehört zu den ganz großen Fragen im Leben.

Doch mindestens genauso wichtig ist die Frage nach dem Lebenssinn.

Zu verstehen, was du vom Leben erwartest und warum du hier bist, wird dir helfen, dich selbst besser kennenzulernen.

Selbsterkenntnis ist eine Reise nach Innen

Was dir helfen kann, deinem Lebenssinn näher zu kommen, ist dich mit deinem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Lass mich das erklären.

Oft leben wir, als wären wir unsterblich.

Dabei kann unser Leben jederzeit enden. Uns das bewusst zu machen, kann uns daran erinnern, worum es in unserem Leben gehen soll.

Stelle dir kurz vor, du hättest nur noch ein Jahr zu leben.

  • Was würdest du noch unbedingt vorher tun wollen? (Denkst du gerade an einen Dreier? Du Ferkel!)
  • Wen würdest du unbedingt nochmal wiedersehen?
  • Was würdest du der Nachwelt hinterlassen wollen?
  • Wie sollen dich Menschen in Erinnerung behalten?
  • Mit welchen Menschen würdest du deine Zeit verbringen wollen?

Letztendlich entscheidest du, was der Sinn des Lebens für dich sein soll. Und dich an die eigene Sterblichkeit zu erinnern, kann dir dabei helfen.

Da die Frage nach dem Sinn des Lebens jedoch ein sehr ausführliches Thema ist, habe ich darüber einen eigenen Artikel geschrieben.

Falls dich das Thema beschäftigt, lies den Artikel:

Was ist der Sinn des Lebens?

Wer bin ich – Level 2: Hör auf, dir etwas vorzumachen!

Wir Menschen sind wahre Experten darin, uns selbst zu belügen.

Wir verzerren die Dinge also oftmals so lange, bis sie unseren bisherigen Ansichten, Glaubenssätzen und unserem Selbstbild entsprechen.

Das ist so, wie wenn du dir selbst einen Orgasmus vortäuscht – und es glaubst.

Der Grund dafür ist das Streben nach einer positiven Selbstsicht. Dieses Streben zählt zu einem der stärksten menschlichen Bedürfnisse.

Widerspricht etwas deinem persönlichen Selbstbild, stellt das eine Bedrohung dar. Das kann dazu führen, dass du diese Bedrohung ausblendest oder die Fakten verzerrst, um dein bisheriges Selbstbild aufrecht zu erhalten.

Anders ausgedrückt: Wir rennen häufig vor der Wahrheit davon, weil wir Angst haben, dass wir sie nicht verkraften könnten.

Der wichtigste Schritt zur Selbsterkenntnis

Der wichtigste Schritt, um dich selbst besser kennenzulernen, ist, radikal ehrlich zu dir selbst zu sein.

Und bevor du dich wunderst: Ja, das ist meistens verdammt schmerzhaft.

Deshalb tun es die meisten Menschen auch nie und haben ihr Leben lang immer wieder mit den gleichen Problemen und Situationen zu kämpfen.

Ehrlich zu dir selbst zu sein impliziert, dir Dinge einzugestehen, die du bis jetzt nicht wahrhaben wolltest. Du musst dir somit all deine Schattenseiten anschauen, die du bis jetzt so erfolgreich verdrängt hast.

Der beste Weg hierfür ist, dich zu fragen, warum du etwas tust oder warum du etwas nicht tust.

Das sind also die zwei Fragen, die du dir stellen solltest:

  • Warum tue ich das, was ich tue?
  • Wovor laufe ich davon?

Selbsterkenntnis-Frage 1: Warum tue ich das, was ich tue?

Die allermeisten Menschen möchte eine Menge Ziele erreichen. Und oft sind ihre Ziele ähnlich:

Ich will:

  • Einen Partner finden.
  • Mehr Geld verdienen.
  • Befördert werden.
  • Abnehmen.
  • Ein neues Auto.
  • In den Urlaub.
  • bla, bla, bla.

Was jedoch die wenigsten Menschen tun, ist ihre Ziele zu hinterfragen. Also herauszufinden, was die eigentliche Motivation hinter dem ist, was sie anstreben.

Die wenigsten Menschen fragen sich, warum sie etwas wollen

Nehmen wir an, du möchtest befördert werden. Nun kannst du dich fragen, warum du das willst.

Die erste Antwort wird vermutlich sein, dass du mehr Geld verdienen möchtest.

Diese Antwort ist rational.

Falls dich dann fragst, warum du mehr Geld verdienen möchtest, wirst du vermutlich weitere rationale Antworten finden: Dass du mehr reisen willst, dir ein neues Auto kaufen möchtest, Geld für eine Brustvergrößerung brauchst oder für ein eigenes Haus sparst.

Wenn du dich aber lange genug hinterfragst und den Mut hast, ehrlich zu sein, wirst du irgendwann die wahre Motivation für dein Ziel finden.

Und diese lautet dann womöglich, dass du befördert werden willst, weil du deine Eltern beeindrucken musst. Oder weil du deinen Selbstwert davon abhängig machst, wie erfolgreich du beruflich bist. Oder weil du willst, dass dich andere für deine Leistung bewundern. Oder irgendetwas anderes Abgefucktes.

Autsch! Diese Erkenntnis tut weh.

Doch wenn der Schmerz erst mal vorbeizieht, ist diese Erkenntnis auch verdammt befreiend. Vor allem ist sie ein wichtiger Schritt zu mehr Selbsterkenntnis.

Fange deshalb an, zu hinterfragen, warum du etwas willst.

Wenn du mutig und ehrlich antwortest, wirst du verdammt viel über dich erfahren.

Selbsterkenntnis-Frage 2: Wovor laufe ich davon?

Kennst du die typischen Szenen aus schlechten Horrorfilmen, in denen das Opfer kreischend vor dem Mörder davonrennt?

Nun, genauso geht es jedem von uns.

Es gibt bestimmte Situationen oder Wahrheiten, vor denen du davonrennst:

  • Du hast riesige Angst davor, endlich Erwachsen zu werden und Verantwortung für dein Leben zu übernehmen.
  • Du möchtest seit Jahren mit dem Rauchen aufhören oder abnehmen, findest aber immer wieder ein Grund dafür, warum es jetzt gerade nicht passt.
  • Du leidest unter Bindungsangst und kannst dich für keinen Partner entscheiden, suchst die Fehler aber immer bei Anderen.
  • Du gehst sozialen Situationen seit Jahren wenn möglich aus dem Weg, weil du enorm unsicher und schüchtern bist.
  • Du lenkst dich von deinen negativen Gefühlen mit Süßigkeiten, Videospielen, Drogen oder übermäßiger Arbeit ab.

In den allermeisten Fällen läufst du vor etwas davon, weil es dir Angst macht oder äußerst unangenehm ist.

Lerne, besser mit Schmerz umzugehen. Und dann fang an, dich den unangenehmen Dingen in deinem Leben zu stellen.

Wer bin ich – Level 3: Vergiss, wer du bist!

Ich war sieben oder acht Jahre alt, als ich mich zu ersten Mal fragte, wer ich eigentlich bin.

Damals fand ich keine bessere Antwort auf die Frage als Ich bin Anchu.

Kurze Zeit später vergaß ich die Frage und überlegte, welcher Zeichentrick wohl im Fernsehen läuft.

Die Frage Wer bin ich? mit dem eigenen Namen zu beantworten mag erst mal bescheuert klingen. Doch sie ist die wohl beste Antwort, die es gibt.

Lass mich das erklären.

Worauf baut deine Identität auf?

(Fast) Jeder Mensch identifiziert sich mit gewissen Dingen:

  • Seinem Job.
  • Seinem Geschlecht.
  • Seinem Aussehen.
  • Seiner Erfahrung.
  • Seiner Rolle als Mutter oder Vater.
  • Seinen Charaktereigenschaften.
  • Seinen Besitztümern.

Sich mit etwas zu identifizieren, ist vollkommen normal. Es hilft uns Menschen dabei, zu verstehen, wer wir sind.

Ich bin eine treue Ehefrau, Mutter von zwei Kindern und Bankangestellte.

Ich bin ein erfolgreicher 45-jähriger Berater, der 120.000 € im Jahr verdient und drei Angestellte hat.

Ich bin ein Computer-Nerd! Schüchtern und unattraktiv, aber verdammt clever!

Bewusst oder unbewusst, hast auch dir eine gewissen Identität gegeben.

Das Problem? Deine Identität kann dir zwar einen gewissen Halt geben. Doch umgekehrt beschränkst du dich damit nur selbst.

Wie dich deine Identität zurückhält

Eine starke Identität zu haben und zu verstehen, wer du bist, ist gut. Doch das Ganze wird zu einem Problem, wenn du dich zu sehr mit etwas identifizierst.

Nehmen wir an, du identifizierst dich damit, dass du ein netter Mensch bist. Du meidest Konfrontationen, sagst ungern Nein und gibst lieber nach, anstatt deine Meinung durchzusetzen.

Nehmen wir jetzt außerdem an, dass du einen neuen Job in einem großen Unternehmen gefunden hast.

Dein neuer Job entspricht genau deinem Fachwissen, ist bei dir um die Ecke und die Bezahlung ist spitze.

Doch der neue Job ist auch äußerst herausfordernd.

Du musst dich gegenüber deinen Arbeitskollegen durchsetzen, dich von deinem Chef abgrenzen und deine Ideen mit Nachdruck vertreten.

Anders gesagt: Du kannst nicht immer „nett“ sein.

Um dich an die neuen Gegebenheiten anzupassen, zu wachsen und mit den neuen Herausforderungen umzugehen, musst du deine alte Identität überwinden.

Solange du nämlich an deiner „Ich bin immer nett“-Identität festhältst, wirst du nicht über deinen Schatten springen können.

Deine Identität hindert dich am Wachstum

Dass Menschen eine zu starre Identität haben ist einer der Hauptgründe, warum sie sich nicht verändern, nicht loslassen und nicht persönlich wachsen.

Sie halten zu sehr an ihrem alten Ich fest.

Unsere Identität hindert uns oft daran, uns weiterzuentwickeln

Manche Menschen überwinden nie den Verlust eines Jobs oder eine Trennung. Sie haben sich so sehr mit ihrer Arbeit oder ihrem Partner identifiziert, dass sie unfähig sind, ohne diesen zu leben.

Es gibt Eltern die es nicht schaffen, ihre Eltern-Identität hinter sich zu lassen. Sie mischen sich immer noch in das Leben ihres Kindes ein, obwohl dieses nicht mehr 7, sondern 37 Jahre alt ist.

Gewisse Menschen schaffen es nie, etwas Wichtiges in ihrem Leben zu ändern, weil sie sich zu stark mit ihrer negativen Eigenschaft identifizieren („Ich bin dick“ … „Ich bin schüchtern“… „Ich bin ein Versager“…)

Was ist die Lösung? Dass du aufhörst, dich zu identifizieren.

Anchu! Jetzt bin ich verwirrt … Du hast doch vorher geschrieben, ich soll mir bewusst machen, welche Eigenschaften mich ausmachen und was meine wichtigsten Werten sind. Du hast also erklärt, ich soll mich definieren. Und jetzt schreibst du, ich soll vergessen, wer ich bin und aufhören, mich zu definieren. Sag mal, bist du auf LSD?

Nein, keine Sorge. Weder bin ich auf LSD noch ist das ganze ein Widerspruch.

Worum es geht, ist Folgendes:

Entwickle eine starke Identität (mach dir bewusst, was dich antreibt, was dich ausmacht, was deine Werte sind, etc.), aber identifiziere dich nicht damit.

Denn solange du dich mit etwas identifizierst, limitierst du dich.

Wer bin ich? Sei Wasser!

In einem Interview von 1971 sagte der legendäre Kung-Fu Kämpfer Bruce Lee: Sei Wasser, mein Freund! („Be water my friend“).

Er erklärte, dass Wasser zwar seine Form verändert, aber nie seine Essenz verliert. Gießt du Wasser in eine Teekanne, wird es zur Teekanne. Gießt du es in eine Flasche, wird Wasser zur Flasche. Doch das Wasser bleibt Wasser.

Und das ist der springende Punkt.

Du kannst dich anpassen, Neues ausprobieren und dich weiterentwickeln – und trotzdem du selbst sein.

Entwickle eine starke Identität. Mach dir bewusst, welche Eigenschaften dich auszeichnen, was dir wichtig ist, was deine Schattenseiten sind und wofür du stehst. Doch identifiziere dich nicht damit.

Sei bereit, dich anzupassen. Über deinen Schatten zu springen. Offen für Neues zu sein. Dich zu verändern.

Sei Wasser, mein Freund!

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.