Selbstbewusstsein aufbauen – 10 Tipps für deinen Erfolg

Selbstbewusste FrauSelbstbewusstsein aufbauen, geht das überhaupt?

Die gute Nachricht: Ja, das geht. In diesem Artikel bekommst du 10 Tipps, wie du in Zukunft mehr Selbstsicherheit gewinnst und ausstrahlst.

Möglicherweise bist du schüchtern und zurückhaltend, hast aber gleichzeitig das Bedürfnis, anerkannt zu werden. Das ist häufig ein typisches Anzeichen für versteckte Minderwertigkeitsgefühle und Unsicherheit.

  • Du fühlst dich in unbekannten Situationen unwohl?
  • Dich im Meeting zu Wort zu melden, fällt dir schwer?
  • Frauen oder Männer anzusprechen, stellt dich vor eine unüberwindbare Herausforderung?
  • Du zweifelst an dir und befürchtest, nicht gut genug zu sein oder zu versagen?
  • Hast du manchmal Angst, Fehler zu machen und dafür von anderen kritisiert zu werden?

All das kannst du verändern!

Bevor es losgeht, möchte ich dir kurz erklären, was Selbstsicherheit überhaupt ist. Dieses Wissen hilft dir dabei, dich weiterzuentwickeln und deine Unsicherheit Schritt für Schritt in Sicherheit zu verwandeln.

Was ist Selbstbewusstsein?

Das Wort „Selbstbewusstsein“ heißt „sich seiner Selbst bewusst sein“.

Darin stecken drei Aspekte:

  1. Du weißt, wer du bist.
  2. Du weißt, was du kannst.
  3. Du bewertest deine Fähigkeiten positiv.

Anders ausgedrückt: Wenn du weißt, was du kannst und diese Fähigkeiten als wertvoll ansiehst, besitzt du Selbstbewusstsein.

Dadurch strahlst du Selbstvertrauen aus und andere Menschen nehmen dich als sicher und souverän wahr.

Wie wirkt ein selbstsicherer Mensch?

Einen selbstbewussten Menschen erkennst du an diesen fünf Merkmalen:

  1. Offene Körperhaltung und Körpersprache: Er hält Blickkontakt und verzichtet auf nervöse Gesten.
  2. Bewusstsein über die eigenen Stärken: Er weiß, wo seine Begabungen und Fähigkeiten liegen.
  3. Erfolgsglauben: Er ist davon überzeugt, dass er seine Ziele verwirklichen kann.
  4. Rückgrat: Er vertritt seine Meinung und seine Interessen gegenüber anderen.
  5. Kontaktfreudigkeit: Er begegnet anderen Menschen aufgeschlossen und interessiert.

Genau da möchtest du hin.

10 Tipps, mit denen du dein Selbstbewusstsein aufbauen kannst

Jetzt kommen wir zu den Dingen, die dir dabei helfen.

  1. Stärke deine Stärken

Vermutlich kommt dir das seltsam vor. Vielleicht fragst du dich: Warum soll ich meine Stärken und nicht meine Schwächen verbessern?

Ganz einfach: Wenn du tust, was du kannst, fühlst du dich sicher und wohl. Deine vorhandenen Fähigkeiten und Stärken lassen sich ausbauen, sodass daraus etwas Großartiges entsteht. (Zu deinen Schwächen kommen wir später.)

Das kann dir zu einem enormen Ego-Boost verhelfen.

  • Notiere deine Stärken.
  • Hol dir Feedback von Freunden und Familienmitgliedern: Was bewundern und schätzen diese Menschen an dir?
  • Erstelle eine Liste mit allem, was du in deinem Leben bereits erreicht hast.
  • Schreibe auf, was du in deinem Alltag und Berufsleben erfolgreich meisterst.
  • Führe ab sofort ein Erfolgstagebuch. Dadurch siehst du deine Fähigkeiten und Leistungen schwarz auf weiß vor dir.
  1. Fühl dich wohl in deiner Haut

Leichter gesagt als getan? Wenn du mit dir unzufrieden bist, habe ich einen einfachen Tipp für dich: Ändere das, was du ändern kannst. Alles andere solltest du als gegeben akzeptieren.

An deiner Körpergröße kannst du zum Beispiel nicht viel ändern.

Was du ändern kannst:

  • Körperpflege und Hygiene
  • Frisur
  • Styling (Kleidung, Körperschmuck, Make-up)
  • Gewicht
  • Fitness

Mit einer vorteilhaften Frisur, einem zu dir passenden Styling und den „richtigen“ Klamotten, sorgst du bei deinen Mitmenschen für einen positiven ersten Eindruck.

Achte darauf, dass du dich mit deiner Optik identifizieren kannst. Du solltest dich nicht „verkleidet“ fühlen, sondern wohl und selbstsicher.

Durch gesunde Ernährung und Bewegung verbessert sich deine Körperwahrnehmung. Außerdem hilft Sport dir dabei, deine Grenzen zu finden, zu strecken und zu erweitern.

Das gibt dir Kraft und ein positives Gefühl.

Sie ist mit ihrem Aussehen zufrieden und selbstbewusst

  1. Achte auf deine Körpersprache

Nimm eine aufrechte Körperhaltung ein. Das strahlt Selbstsicherheit aus. Deine Schultern sollten zurückgezogen sein, der Kopf erhoben und der Blick nach vorne gerichtet.

Für Dynamik sorgt ein zügiger Schritt: Selbstbewusste Menschen haben Ziele. Dementsprechend sind sie voller Energie und Tatendrang.

Deine Außenwirkung verbessert sich durch diese einfachen Maßnahmen sofort. Gleichzeitig wirst du spüren, dass sich auch dein Körpergefühl verändert.

Konkrete Tipps dazu in diesem Video:

  1. Verlass deine Komfortzone

Von dem amerikanischen Autobauer Henry Ford (1863 – 1947) stammt der Ausspruch: „Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer nur das, was er schon ist.

Herausforderungen helfen dir dabei zu wachsen. Also wage etwas Neues!

An dieser Stelle kommen deine Schwächen ins Spiel. Konzentriere dich auf die Dinge, die du bisher vermieden hast.

Je größer dein Handlungsspielraum wird, desto größer wird deine Freiheit. Wenn du deine Ängste überwindest, wirst du stolz auf dich sein.

Das hebt dein Selbstbewusstsein und stärkt dein Selbstwertgefühl.

Angenommen, dir fällt es schwer, Fremde anzusprechen. Dann such dir gezielt Situationen, in denen du genau das üben kannst:

  • Fang kleine Gespräche im Wartezimmer an.
  • Unterhalte dich in der Schlange an der Kasse.
  • Lass dir an der Tankstelle die Auto-Waschprogramme erklären.

Die ersten Male werden dich Überwindung kosten.

Aber du wirst merken, dass es mit jedem Mal leichter geht. Und du wirst immer besser im Small Talken.

Im Grunde kannst du es mit dem Autofahren vergleichen: schalten, kuppeln, Schulterblick, dabei Radio hören, mit dem Beifahrer reden und den Verkehr im Auge behalten. Am Anfang hat dich das möglicherweise überfordert.

Heute steigst du ohne nachzudenken ein und fährst einfach los.

Ganz ähnlich wird es dir gehen, wenn du deine Komfortzone verlässt und etwas Neues lernst: Irgendwann geht es wie von selbst – weil du es einfach kannst.

Schritt für Schritt zu mehr Selbstbewusstsein

Mit deinen Fähigkeiten wächst deine Souveränität.

Du…

  • strahlst Ruhe aus.
  • weißt, wer du bist.
  • bist dir bewusst, was du kannst.

Und du weißt, dass du es gut gemacht hast!

Auch interessant: Selbstbewusstsein Coaching

  1. Bringe Dinge zu Ende

Vielleicht kennst du das: Du hast zig Pläne und Ideen. Irgendwann fängst du alles gleichzeitig an.

Möglicherweise lernst du eine Fremdsprache, gehst zum ersten Mal in deinem Leben ins Fitness-Studio und fängst gleichzeitig an, das Buch zu schreiben, das du immer schreiben wolltest.

Die Herausforderung: Deine Zeit und deine Energie sind begrenzt.

Veränderungen kosten Kraft.

Wenn du zu viel gleichzeitig anfängst und nichts zu Ende bringst, nagt das an deinem Ego. Statt Selbstbewusstsein aufzubauen, zerstört das womöglich den letzten Rest, der noch übrig ist.

Übertreibe es nicht.

Fokussiere dich auf ein einziges Projekt – und bring das mit Bravour zu Ende!

Ein weiterer Tipp, der in eine ähnliche Richtung geht: Versuche, in dem was du tust, besser zu werden.

Mehr dazu in diesem Video:

  1. Gib deinem Leben Bedeutung

Viele Menschen fragen sich nach dem Sinn des Lebens. Ich glaube, dass jeder Mensch sich den Lebenssinn selbst sucht.

Was machst du aus deinem Leben?

Hast du einen gesellschaftlich bedeutungsvollen Job? Oder verkaufst du einfach Lebenszeit für Geld, um deine Rechnungen zahlen zu können?

Es stärkt dein Selbstwertgefühl, wenn du etwas Bedeutungsvolles tust. Dein Leben besteht nur aus eintöniger Arbeit, Essen und Schlafen?

Dann wird es Zeit für eine „sinnvolle“ Tätigkeit.

Das kann ein Ehrenamt sein. Vielleicht ist die Mitarbeit beim technischen Hilfswerk etwas für dich. Oder du engagierst dich bei einer sozialen Organisation. Im Umweltschutz oder im Tierschutzverein sind Unterstützer ebenfalls jederzeit gern gesehen.

Dein Wirkungsfeld ist der Computer? Auch mit einer eigenen Website oder einem Blog zu einem bestimmten Thema kannst du anderen Menschen helfen.

Lebe deine Leidenschaft und werde selbstbewusster

Das, was du tust, hat einen positiven Einfluss auf das Leben anderer.

Das beflügelt dich, gibt dir ein gutes Gefühl und stärkt dein Selbstvertrauen.

  1. Knebele deinen inneren Kritiker

Du fängst etwas Neues an und sofort sagt dir deine innere Stimme: „Du bist nicht gut genug!“ oder „Du bist nicht schnell genug, nicht perfekt genug, nicht erfolgreich genug!

Diesen inneren Kritiker solltest du zum Schweigen bringen. Einfach abwürgen!

Er raubt dir die Kraft.

Du entscheidest, was du denkst.

Merkst du, dass deine Gedanken in eine destruktive Richtung gehen, stell dir in Gedanken ein Stopp-Schild vor.

Danach richtest du deine Aufmerksamkeit bewusst auf etwas anderes. Zum Beispiel auf den Erfolg, den du bei deiner neuen Aktivität bereits hast.

Es ist egal, wie groß oder klein der Erfolg ist. Was zählt, ist, dass du dabeigeblieben bist. Du hast nicht aufgegeben!

  1. Erlaube dir, Fehler zu machen

Fehler sind menschlich. Das meiste lässt sich im Nachhinein wieder ausbügeln. Hör auf damit, dich für Misserfolge und das, was schiefgegangen ist, innerlich zu quälen.

Damit schadest du dir selbst.

Du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Was geschehen ist, ist geschehen.

Übernimm die Verantwortung für dein Handeln und bemüh dich, mit der Situation konstruktiv umzugehen.

Fehler sind nichts Schlimmes. Fehler sind Lernerfahrungen. Sie zeigen dir dein Entwicklungspotenzial und helfen dir dabei, besser zu werden.

Denke lösungsorientiert:

Was lerne ich daraus?

  • Wie bügele ich den Fehler wieder aus?
  • Was kann ich nächstes Mal besser machen?
  1. Lass dich nicht ausnutzen

Rufen deine Freunde immer dich an, wenn ein Umzug oder eine Wohnungsrenovierung ansteht? Bei Überstunden stehst immer du in der ersten Reihe? Wenn es um unangenehme Aufgaben geht, siehst du von deinen Kollegen nur noch Staubwolken?

Wer wenig Selbstbewusstsein hat, kann schlecht „Nein“ sagen.

Falls es dir auch so geht: Übe es!

Lass dich nicht mehr zu Dingen überreden, zu denen du keine Lust hast.

Du hast das Recht, abzulehnen. Ohne Notlügen und Ausreden. Du darfst „Nein!“ sagen.

Das gilt übrigens nicht nur für deine Freizeit, sondern auch für deine Arbeit. Dein Chef darf nicht über deinen Feierabend verfügen. Schließlich möchte er, dass du mit ganzer Kraft und Einsatzfreude am nächsten Tag wieder parat stehst.

Das geht nur, wenn du dazwischen auch Erholungsphasen hast und wieder frische Kraft tanken kannst.

Begegne anderen und dir selbst mit mehr Bewusstsein

Jedes „Nein“ zu einer anderen Person ist ein „Ja“ zu dir selbst. Je bewusster du dir dessen wirst, desto einfacher kannst du dein Selbstbewusstsein aufbauen.

  1. Trainiere deine Schlagfertigkeit

Humor hilft dir dabei, dich selbst nicht zu wichtig zu nehmen.

Schon richtig: Niemand blamiert sich gern. Trotzdem kommt es nur darauf an, wie du mit peinlichen Situationen umgehst.

Stell dir folgende Missgeschicke vor:

  • Im Meeting kippt dir der Kaffee um.
  • Beim Essen im Restaurant fällt dir vor den Augen deiner Freunde der Fisch auf die Hose.
  • Als du in den Bus steigen willst, verfehlst du die Stufe und stolperst.

Alles peinlich. Gelächter und dumme Sprüche sind dir gewiss.

Aber es hilft dir nicht, wenn du jetzt hochrot anläufst, dich 1000 Mal entschuldigst und dich in Grund und Boden schämst.

Besser ist es, in solchen Situationen einfach über dich selbst zu lachen oder einen witzigen Spruch zu bringen:

  • Hoppla, Schwimmwesten anlegen!
  • Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich heute Morgen auf die frische Unterhose verzichtet.
  • Nächstes Mal mache ich das mit einem Salto!

Selbst wenn dir die Schlagfertigkeit nicht in die Wiege gelegt wurde – das ist sowieso höchst selten der Fall – kannst du lernen, spontan zu reagieren.

  • Sammele witzige Sprüche.
  • Überleg dir für peinliche Alltagssituationen im Voraus gute Konter.
  • Lerne von Wortgefechten zwischen Politikern, Serienhelden und deinen Freunden.

Aus diesem Repertoire kannst du bei Bedarf schöpfen und in Zukunft lockerer und selbstbewusster bleiben, wenn dir etwas Peinliches passiert.

Schlagfertig sein

Auch das wird mit jedem Mal leichter.

Fazit

Das Selbstbewusstsein lässt sich aufbauen, selbst wenn es am Boden liegt. Du hast es in der Hand, dich wiederaufzurichten und an deinem Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Also nimm dein Leben in die Hand!

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Antriebslosigkeit überwinden mit diesen 5 effektiven Methoden

Antriebslosigkeit überwinden ist leichter gesagt als getan.

Eigentlich willst du hundert Dinge gleichzeitig erledigen: die Wohnung in Schuss bringen, Sport machen, deine Arbeit vorantreiben, Freunde treffen, dich weiterbilden…

Aber du kriegst sprichwörtlich den Hintern nicht hoch.

Dafür quält dich das schlechte Gewissen.

Es ist normal, sich ab und zu lustlos, antriebslos und faul zu fühlen.

Allerdings ist Antriebslosigkeit nicht mit Faulheit zu verwechseln: Wenn du im Moment nur das Allernötigste erledigst und dich dabei pudelwohl fühlst, bist du einfach faul.

Ein vertrödelter Nachmittag auf dem Sofa, ein Wochenende im Bett? Solche Tage brauchen wir alle. Das geht vollkommen in Ordnung.

Ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit ist etwas anderes.

Zum Problem werden Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit dann, wenn dir ständig die Energie fehlt, um Dinge anzupacken.

Wenn du am liebsten unzählige Dinge gleichzeitig machen möchtest, dich aber zu überhaupt nichts aufraffen kannst.

In diesem Artikel gebe ich dir 5 Tipps, mit denen du deine Antriebslosigkeit besiegen und wieder produktiv sein kannst!

Aber lass uns zuerst einen Blick auf die Ursachen werfen, die hinter Antriebslosigkeit stecken können.

Nur wenn du deinen persönlichen Auslöser kennst, kannst du diesen Zustand in Zukunft vermeiden.

Müdigkeit, Schlappheit, Antriebslosigkeit: 8 Ursachen

 

Für Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit gibt es ganz unterschiedliche Gründe. Das Gute vorweg: Antriebslosigkeit an sich ist keine Krankheit.

Antriebslosigkeit ist ein Symptom. Dahinter können ganz unterschiedliche Auslöser stecken: psychische und körperliche.

Wenn du mehr über die Hintergründe weißt, fällt es dir leichter, deine Antriebslosigkeit zu bekämpfen.

Lustlos, antriebslos, faul? Antriebslosigkeit hat viele Gesichter

Im Folgenden die 8 häufigsten Ursachen für Antriebslosigkeit.

Die Ursachen für deine Antriebslosigkeit können auch mehrere sein. Lies dir am besten alle Punkte aufmerksam durch.

1. Stress

Häufig ist Stress der Grund, aus dem wir uns antriebslos und müde fühlen.
Stress entsteht durch Überforderung.

Manchmal ist auch eine Unausgewogenheit zwischen Beruf und Privatleben die Ursache.
Du machst dauernd Überstunden? Im Büro herrscht Hektik? Du studierst und gehst nebenbei jobben?

Prasseln zu viele Anforderungen in kurzer Zeit auf dich ein, laugt dich das aus. Du fühlst dich nur noch müde und antriebslos.

Vielleicht hast du beruflich in letzter Zeit Vollgas gegeben. Irgendwann sind die Batterien leer.

Dann brauchen Kopf und Körper eine Auszeit.

2. Burn-Out-Syndrom

Gehst du ständig weiter über deine Grenzen, kann es zu einem Burn-Out kommen. Du überforderst dich ständig und brennst dabei vollkommen aus.

Der Soziologe Helmut Rosa sagt: Nicht die Arbeit ist schuld am Burn-Out. Sondern, dass wir im Zeitalter grenzenloser Optimierung leben.

Wir kommen nie ans Ziel. Es gibt immer wieder etwas, was sich noch besser machen lässt.
Findest du dich darin wieder?

3. Ziellosigkeit

Möglicherweise steckst du nicht in der Optimierungsfalle.

Vielleicht bist du müde und antriebslos, weil du überhaupt keine Ziele hast.

Vielleicht fragst du dich, wofür du dich überhaupt abrackern sollst. Warum die Schule beenden? Das Studium abschließen? Eine Ausbildung machen? Die Selbständigkeit anstreben? Jeden Tag zur Arbeit geben?

In diesem Fall fehlt dir das Warum.

4. Negative Gedanken

 

Wenn du dich innerlich mit Selbstvorwürfen und Selbstzweifeln quälst, hast du keine Kraft.

Glaubst du an dich und deine Ziele? Oder denkst du, dass du es sowieso zu nichts bringen wirst?

Antriebslosigkeit entsteht auch aus Negativität.

Machst du dich selbst innerlich fertig? Fühlst du dich wertlos, weil du nicht alles schaffst, was du dir vorgenommen hast?

Hier erfährst du, was du gegen negative Gedanken tun kannst:

Negative Gedanken loswerden

5. Seelische Erkrankungen

Hinter deiner Antriebslosigkeit kann unverarbeitete Trauer oder eine psychische Erkrankung wie eine Depression stecken.

Darum hier ein ganz wichtiger Hinweis: Falls meine Tipps dich nicht weiterbringen, hol dir bitte professionelle Hilfe!

Sprich mit deinem Arzt. Lass dich an einen Therapeuten überweisen. Nimm diesen Rat bitte ernst, denn nur dann bekommst du die Hilfe, die du brauchst!

Jetzt kommen wir zu den körperlichen Ursachen.

6. Körperliche Erkrankungen

Antriebslosigkeit kann ein Anzeichen für eine körperliche Erkrankung sein.

Arbeitet deine Schilddrüse korrekt?

Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit können auf eine Unterfunktion oder einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto-Thyreoiditis hindeuten.

Das lässt sich durch eine Blutuntersuchung bei deinem Hausarzt abklären.

7. Bewegungsmangel

Fehlende Bewegung ist ein häufiger Grund für Antriebslosigkeit.

Wenn der Körper unterfordert ist, bilden sich deine Muskeln zurück. Dadurch hast du keine Kraft und Ausdauer. Das macht selbst das Treppensteigen zu einem Kraftakt.

Wie sieht es bei dir im Alltag mit Bewegung und Sport aus?

8. Ernährung

Möglicherweise fehlen in deiner Ernährung bestimmte Nährstoffe wie Vitamin B 12, Jod, Eisen oder Vitamin D.

Ein Mangel kann Grund für deine Antriebslosigkeit sein. Aber auch deine Ernährung im Allgemeinen spielt eine wichtige Rolle.

Wie gesagt: Es ist kein Problem, wenn du dich hin und wieder mal müde und schlapp fühlst.

Aber je länger dieser Zustand andauert, desto schwerer wird es, ihn aus eigener Kraft zu durchbrechen.

Irgendwann schaffst du es nicht mehr, dich zu motivieren. Antriebslosigkeit macht passiv.

Daraus entstehen weitere Baustellen:

  • Vielleicht schläfst du schlechter. Aber gerade eine hohe Schlafqualität und genügend Schlaf sind wichtig. Dein Körper und dein Gehirn brauchen Zeit, um sich zu regenerieren.
  • Vielleicht quälen dich negative Gedanken und eine ständige innere Unruhe.
  • Je mehr Druck du dir selbst machst („Ich sollte…“, „Ich müsste…“, „Warum schaffen das alle anderen, nur ich nicht…“), desto schlimmer wird es.

Ein Teufelskreis.

Keine Sorge: Du kannst deine Antriebslosigkeit überwinden und (wieder) ein glückliches Leben führen.

Und jetzt zeige ich dir, wie das geht!

Was tun bei Antriebslosigkeit? 5 Tipps, wie du wieder Schwung in dein Leben bringst

Im Folgenden die 5 effektivsten Tipps gegen Antriebslosigkeit.

Falls du auch meine effektiven Tipps für mehr Selbstmotivation erfahren willst, klicke hier:

Selbstmotivation

1. Hör auf, dich innerlich fertig zu machen

Akzeptiere deine Gefühle. Im Moment fühlst du dich antriebslos. Du bist nicht antriebslos. Das ist ein großer Unterschied.

Du kannst deine Antriebslosigkeit bekämpfen.

Stell dir den Akku deines Smartphones vor: Hat dein Handy nur noch 10 % Strom, erwartest du von dem Gerät keine Höchstleistungen mehr.

Stundenlang YouTube Videos gucken oder Podcasts hören? Geht nicht mehr.

Dann ist es ruckzuck völlig leergesaugt. Es taugt noch für Notfälle. Mehr aber auch nicht. Der Akku braucht Strom.

Wenn deine Batterien leer sind, ist es genau dasselbe. Bevor du wieder etwas Großes leisten kannst, brauchst du eine Auszeit. Gönn dir diese Ruhephase.

Dabei solltest du alles vermeiden, was dich runterzieht. Tu dir bewusst etwas Gutes: Leg dich in die Badewanne. Lies ein inspirierendes Buch. Höre Musik. Ruf einen Kumpel an.

Kurz: Fülle deinen Energiespeicher auf!

Das macht es leichter, deine Antriebslosigkeit zu besiegen.

Akzeptiere, dass du am Anfang kleine Schritte machst. Von null auf hundert plötzlich dein gesamtes Leben umkrempeln? Falls Überforderung hinter deiner Antriebslosigkeit steckt, wird das nicht gelingen. Mach nicht den Fehler, dich wieder zu überfordern.

Was dabei auch wichtig ist: Vergleich dich nicht mit anderen. Du bist du. Fertig.

Akzeptier dich so, wie du bist. Je eher dir das gelingt, desto leichter kannst du dir verzeihen. Es ist egal, was andere sind, machen und tun. Du hast deine eigenen Ressourcen. Mit denen arbeitest du.

Und glaub mir: Das reicht!

2. Nimm dir regelmäßige Auszeiten

Du kannst nicht 24/7 arbeiten. Sonst ist es kein Wunder, wenn dich Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit quälen.

Du brauchst Erholungspausen.

Ein bisschen Faulheit schadet nicht. Nimm dir ab und zu bewusst eine Auszeit, um neue Energie zu tanken. Das kann ein freier Nachmittag oder ein entspanntes Wochenende sein. Oder mach einen Spaziergang. Vielleicht reicht auch ein kurzer Mittagsschlaf. Hauptsache, du bekommst den Kopf wieder frei.

Nur dann kannst du kreativ sein.

Ich puzzle zum Beispiel gern. Dabei kann ich am besten von der Arbeit abschalten. Dir hilft vielleicht eine Entspannungstechnik wie Meditation, Yoga oder autogenes Training.

3. Ändere deinen Lifestyle

Den folgenden Tipp hast du unter Garantie schon oft gehört. Ich gebe ihn dir trotzdem. Einfach, weil er wichtig ist.

Antriebslosigkeit heißt Stillstand. Passivität. Alles scheint egal. Aus diesem Zustand willst du raus. Und zwar so schnell wie möglich. (Sonst würdest du nicht diesen Artikel lesen.)

Körperliche Bewegung fällt dir vermutlich gerade besonders schwer. Aber du musst keinen Marathon laufen. Es geht um einen kleinen Schritt: Fang wieder an, dich zu bewegen.

Nimm deine Jacke und mach einen Spaziergang.

Frische Luft und Bewegung tun dir gut. Dein Kreislauf kommt in Gang. Dein Gehirn bekommt eine kräftige Dosis Sauerstoff.

Noch ein Vorteil: Durch das Sonnenlicht produziert dein Körper Vitamin D und Serotonin. Ein Mangel an diesen Hormonen kann Antriebslosigkeit, Müdigkeit und depressive Verstimmungen auslösen. 15 Minuten täglich reichen schon, um deine Vitamin D-Speicher aufzufüllen. (Achte darauf, dass die Sonnenstrahlen dein Gesicht und deine Hände erreichen!)

Du machst wahrscheinlich noch eine spannende Entdeckung, wenn du draußen unterwegs bist: Wenn sich dein Körper bewegt, bewegen sich auch deine Gedanken. Dadurch kannst du innere Blockaden lösen.

Dein Denken bekommt eine neue Richtung.

Was gesunde Ernährung mit Antriebslosigkeit zu tun hat

Der nächste wichtige Punkt sind deine Essgewohnheiten.

Wie ernährst du dich? Kohlenhydratreich mit viel Zucker? Ganz ehrlich: Mit so einem Treibstoff komme ich auch nicht in die Gänge. Da ist schon morgens der Tag gelaufen.

Du brauchst echte Nahrungsmittel, die dir Kraft geben und deinen Körper mit lebenswichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgen.

Klingt kompliziert?

Ist es nicht: Verzichte auf industriell produziertes Essen. Fertiggerichte enthalten schlechte Fette. Weißmehlprodukte wie Brötchen und Süßigkeiten stecken voller leerer Kohlenhydrate.

Fühlst du dich nach jeder Mahlzeit müde und antriebslos? Das ist der Grund.

Power bekommst du durch reichlich frisches Gemüse und Salat. Zusätzlich sollten Obst und Vollkornprodukte auf deinem Speiseplan stehen. Dazu ab und zu mageres Geflügel-Fleisch und fetter Fisch. Achte bei Fleisch und Fisch auf Bio-Qualität. Koche selbst. Dann weißt du genau, was du zu dir nimmst.

Du wirst schon nach kurzer Zeit merken, dass es dir körperlich sehr viel besser geht!

Was ebenfalls wichtig ist: Genug trinken. Wasser versorgt dein Gehirn mit Flüssigkeit. Wenn du zu wenig trinkst, führt das dazu, dass du dich schlapp und müde fühlst.

4. Kultiviere gute Gewohnheiten

Gute Gewohnheiten bedeuten Halt. Sie geben deinem Tag Struktur. Sie helfen dir dabei, das Leben zu leben, das du führen willst.

Mit Willenskraft gelingt dir das nicht. Niemandem gelingt das.

Ich bin sicher, du kennst diese Situation: Morgens hast du noch große Pläne. Über den Tag lässt deine Willenskraft allerdings immer mehr nach.

Woran das liegt? Ganz einfach: Willenskraft ist keine unendliche Ressource. Sie lässt immer mehr nach. Irgendwann ist dein Widerstand gegen äußere Reize gebrochen.

Du fällst wieder zurück in alte Gewohnheiten, die du eigentlich ändern wolltest.

  • Eigentlich willst du morgens um sieben aufstehen. Um neun haust du immer noch auf „Snooze“.
  • Eigentlich wolltest du jeden Tag frisch kochen, aber an der Imbissbude riecht es so gut.
  • Eigentlich hattest du dir vorgenommen, mindestens zweimal pro Woche Sport zu machen. Aber morgen und übermorgen ist auch noch ein Tag.

So vergeht ein Tag nach dem anderen.

Es ändert sich… Genau: nichts!

Das frustriert und führt zu Selbstzweifeln und Selbstkritik.

Mehr dazu auch in diesem Video:

Was dir hilft, sind Gewohnheiten. Hast du gute Gewohnheiten fest in deinen Tag integriert, musst du nicht mehr nachdenken. Du läufst auf Autopilot.

Und den kannst du so programmieren, wie du willst.

Wie das funktioniert? Durch Wiederholung und Disziplin. Mach dir einen Plan und halte dich stur daran. Mit jedem Tag, an dem du das durchziehst, wird es dir leichter fallen.

Führe dir zusätzlich das Warum vor Augen.

Du willst zweimal die Woche Sport machen. Warum?

Vielleicht weil du dich endlich gut und gesund in deinem Körper fühlen möchtest.

Weil du das Single-Dasein satthast und attraktiv für den „richtigen“ Menschen sein möchtest.

Weil du beim Sport spürst, dass du über dich hinauswachsen kannst und selbstbewusster wirst.

Mit einem konkreten Ziel wird es leichter, Gewohnheit zu verfestigen.

5. Finde dein Warum

Ich gebe zu, dieser Tipp hat es in sich. Du brauchst ein Ziel.

Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat einmal gesagt: „Wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, darfst du dich nicht wundern, wenn du nicht ankommst.“

Anders gesagt: Wenn du nicht weißt, wofür du jeden Tag aufstehst, arbeitest und dich verausgabst, fehlt dir die Motivation.

Geld reicht nicht. Wenn du nur aufstehst und arbeitest, um deine Rechnungen zu zahlen, verschwendest du dein Leben.

Du kannst deine Antriebslosigkeit überwinden, wenn du ein starkes Warum hast. Das wiederum hängt zusammen mit deinen Werten und dem, was dir wichtig ist.

Stell dir folgende Fragen:

  • Was ist mir wichtig?
  • Wofür lebe ich?
  • Was will ich im Leben erreichen?

Mach dir das höhere Ziel bewusst, dass hinter deinen Wünschen steckt. Dann schaffst du es, die ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu überwinden.

Das Allerwichtigste: ins Tun kommen

Wenn du mich kennst, weißt du, dass ich manchmal genau das Gegenteil von dem rate, was andere Experten vorschlagen.

Dieser Tipp wird dir bekannt vorkommen:

Fang mit der schwersten Aufgabe möglichst früh morgens an. Dann hast du sie hinter dir.

Das gibt dir ein gutes Gefühl. Schließlich hast du schon etwas Großartiges geleistet. Die anderen Aufgaben wirken danach wie ein Klacks.

Das funktioniert, wenn du deinen inneren Schweinehund an die Leine nehmen willst.

Es funktioniert auch für Menschen, die falsche Prioritäten setzen: Statt die schwere Aufgabe in Angriff zu nehmen, erledigen sie die leichteren, unwichtigen.

Kleine Aufgaben in Angriff nehmen

Wenn du dich antriebslos fühlst, machst du allerdings gerade das nicht. Du sitzt im Bett oder auf dem Sofa. Genau das ist ja das Problem.

Darum mein Tipp: Fang mit einer kleinen Aufgabe an, die einfach nur abgearbeitet werden muss.

Dadurch kommst du wieder ins Tun.

Dabei kannst du die 5-Minuten-Regel anwenden: Nimm dir vor, nur fünf Minuten an etwas zu arbeiten. Fünf Minuten schaffst du. Auch wenn du müde, antriebslos und schlapp bist.

Wenn du erst einmal angefangen hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du dabeibleibst.

Der Anfang ist oft das Schwerste.

Hast du diese eine Sache erledigt, wirst du dich stolz und zufrieden fühlen. Du hast es geschafft! Du hast dich aus der Starre befreit und deine Antriebslosigkeit besiegt!

Erfolgserlebnisse wie diese lassen dich wachsen.

Mit der Zeit traust du dir wieder mehr zu. Irgendwann hat die große, schwere Aufgabe, die vor dir stand wie der Mount Everest, ihren Schrecken verloren.

Dann wirst du sie in Angriff nehmen – und bewältigen.

In kleinen Schritten.

Und jetzt warte nicht länger, fang an!

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Selbstmotivation: 9 Techniken, um sich selbst zu motivieren (Anleitung)

Selbstmotivation

Selbstmotivation ist eine enorm wichtige Eigenschaft.

Wenn du fähig bist, dich selbst zu motivieren, wirst du deine Ziele erreichen.

Man kann es letztendlich drehen und wenden wie man will:

Eigenmotivation ist eine wichtige Grundlage für Erfolg – im Sport, im Beruf, im Leben.

Aber wie genau funktioniert Selbstmotivation?

  • Wie motiviere ich mich selbst?
  • Wie kann ich Dinge tun, auf die ich keine Lust habe?
  • Mit welchen Tricks motivieren sich erfolgreiche Menschen?

Um diese Fragen geht es in diesem Artikel.

Ich werde dir 9 Techniken erklären, mit denen du dich dauerhaft selbst motivierst und ab jetzt das tust, was du dir vornimmt.

Vorher müssen wir aber noch kurz betrachten, welche zwei Arten von Selbstmotivation es gibt.

(Wenn du direkt zu den 9 Techniken willst klicke einfach hier).

Die zwei Arten von Selbstmotivation

Fangen wir erst mal einer grundlegenden (aber wichtigen) Frage an:

Was ist Selbstmotivation eigentlich?

Selbstmotivation (oder auch Eigenmotivation) bedeutet, dass du dich alleine dazu bringst, an deinen Zielen zu arbeiten und Dinge zu erledigen. Du brauchst also niemanden anderen der dich antreibt oder dich dazu „zwingt“.

Durch Selbstmotivation tust du einfach das, was du dir vornimmst. Ohne Ausreden. Ohne langes hin und her. Ohne viel Gelaber.

wie motiviere ich mich

Selbstmotivation: Das zu tun, was du dir vorgenommen hast

Warum ist Selbstmotivation so wichtig?

Weil die Dinge, die dich langfristig weiterbringen, meistens wenig Spaß machen.

Du brauchst für Selbstmotivation also eine gewisse Selbstdisziplin:

  • Nach der Arbeit noch ins Fitnessstudio zu gehen statt es dir auf der Couch gemütlich zu machen.
  • Vor dem Schlafen gehen noch 10 Minuten zu meditieren anstatt dir sinnlos Bilder von gephotoshoppten Instagram-Models anzuschauen.
  • Samstag-Vormittags die Garage zu entrümpeln statt bis Mittags zu schlafen.
  • An deiner eigenen Business-Idee wirklich zu arbeiten anstatt dir das 20. Business-Buch durchzulesen.
  • Um 7h morgens einen grünen Smoothie zu trinken statt ein Nutella-Brötchen zu essen.

Um die „richtigen“ Dinge zu tun, braucht es Eigenmotivation.

Und davon gibt es zwei Arten.

Wie motiviere ich mich selbst am besten? Die zwei Arten von Selbstmotivation

Es gibt zwei Gründe, warum wir Menschen etwas tun. Und nein, keiner der beiden hat mit Sex oder Essen zu tun. Zumindest nicht direkt.

Die zwei Gründe sind:

  • Wir wollen Schmerz vermeiden
  • Wir wollen mehr Freude

Wir wollen also Dinge vermeiden, die sich nicht gut anfühlen. Und wir wollen mehr von dem, was sich gut anfühlt.

Doch welche der beiden Arten der Selbstmotivation ist besser?

Variante 1: Schmerz als Motivator

Schmerz zu vermeiden ist der deutlich stärkere Antrieb.

Stell dir vor, man haut dir jede Minute mit einem Hammer auf den Daumen. Was würdest du alles tun, damit man damit aufhört? Vermutlich (fast) alles.

Jetzt stell dir vor, du liegst entspannt auf einer Liege und man bietet dir eine Ganzkörper-Massage an. Was würdest du dafür alles tun? Nicht viel.

Das ist auch der Grund, warum die meisten Menschen ihr Leben erst dann ändern, wenn der Schmerz groß genug ist.

Viele möchten mehr Sport machen, mehr Geld verdienen oder eine schlechte Angewohnheit beenden.

Doch die meisten fangen erst damit an, wenn der Schmerz wirklich groß ist:

  • Wenn sie von ihrem Partner verlassen werden, weil sie 30Kg. zugenommen haben.
  • Wenn sie so unglücklich in ihrem Job sind, dass er sie krank macht
  • Wenn sie so viel rauchen, dass sie schon beim Spazierengehen außer Atem sind

Schmerz ist oft der einzige Grund, warum Menschen eine wirklich große Lebensveränderung durchführen.

Doch obwohl Schmerz ein sehr starker Antrieb ist, ist es es nicht gesund, wenn du dich dauerhaft durch Schmerz motivierst.

Die Angst zu versagen kann dich im Job zu mehr Leistung antreiben. Doch wenn du dich jahrelang nur durch Angst motivierst, frisst sie dich innerlich irgendwann auf.

Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, bringt dich vielleicht dazu, einen Traumkörper zu entwickeln. Doch du wirst dich innerlich weiterhin leer fühlen.

Es gibt genug Beispiele für sehr erfolgreiche Menschen, die unglücklich sind, weil sie ihre Ziele aus den falschen Gründen verfolgt haben (dazu später mehr).

Sei nicht ein weiterer von ihnen.

Variante 2: Freude als Motivator

Freude als Motivator bedeutet, dass du Dinge tust, weil du sie gerne tust (oder zumindest nicht hasst) und weil du ein positives Resultat erwartest.

  • Du lernst Spanisch, weil du dich darauf freust, bald fließend darin zu sein.
  • Du gehst ins Fitnessstudio, weil es dir wichtig ist, in Form zu sein und du die Herausforderung liebst.
  • Du studierst Medizin, weil es dich schon als Kind fasziniert hat.
  • Du arbeitest viel, weil es dich antreibt, mehr aus dir herauszuholen und besser zu werden.
  • Du läufst einen Marathon, weil du über dich selbst hinauswachsen willst.

Du tust die Dinge also nicht, weil du Angst verspürst, irgendjemand etwas beweisen willst oder das Gefühl hast, nicht gut genug zu sein (das wäre Schmerz als Antrieb).

Du tust die Dinge, weil du sie willst. Weil sie sich gut anfühlen. Weil sie dich herausfordern. Und vielleicht sogar, weil sie dir Spaß machen.

Wer oder Was kann dich motivieren?

Schmerz ist oft der Initiator, um in Bewegung zu kommen. Wie ein Schupser, der dafür sorgt, dass du endlich vom 5 Meter Brett springst.

Doch Schmerz sollte kein langfristiger Antrieb sein.

Wenn du regelmäßig vom 5 Meter Brett springen willst, dann solltest du nicht jedes Mal einen Schupser brauchen.

Ok, genug der Theorie.

Kommen wir nun zu den wichtigen Fragen:

Wie motiviere ich mich dauerhaft? Und wie schaffe ich es, den inneren Schweinehund zu überwinden und das zu tun, was ich mir vorgenommen habe?

Selbstmotivation lernen: Die 9 effektivsten Techniken, um sich selbst zu motivieren

Ob dich gerade der Schmerz antreibt oder du aus Freude agierst: es gibt immer wieder Phasen, in denen dir die Selbstmotivation fehlt.

Das ist normal. Du bist schließlich ein Mensch und keine Maschine.

Trotzdem gibt es ein paar sehr effektive Techniken, um sich selbst zu motivieren.

Und um diese geht es jetzt.

1. Die 5-Minuten Regel für bessere Selbstmotivation

Vielleicht kennst du das: Es gibt eine Sache, auf die du überhaupt keine Lust hast.

Einen wichtigen aber unangenehm Anruf zu tätigen. Einen 30-seitigen Arbeitsbericht zu lesen. Deinen Keller auszumisten. Irgendwas.

Stunden- oder sogar tagelang drückst du dich davor.

Doch irgendwann überwindest du dich und fängst an.

Und dann stellst du völlig überrascht fest, dass es gar nicht so schlimm ist… Vielleicht macht dir das Ganze sogar einen gewissen Spaß!

Den größten Widerstand verspüren wir vor dem Anfang. Der Beginn einer Tätigkeit ist mit Abstand immer das Schwierigste.

Selbstmotivation in 5 Minuten

Anfangen ist das schwierigste

Deshalb möchte ich dir die 5 Minuten Regel vorstellen (Ich persönlich nenne sie auch gerne den Motivationsquickie).

Das Ganze funktioniert so: Du nimmst dir vor, die ungewünscht Aufgabe für 5 Minuten zu machen.

Nicht mehr. Nicht weniger.

  • Ziehe deine Laufschuhe an und geh für 5 Minuten joggen.
  • Setz dich an deinen Computer und beantworte für 5 Minuten E-Mails
  • Geh in den Keller und fange an, für 5 Minuten auszumisten

Vielleicht fragst du dich gerade, warum du etwas für 5 Minuten machen sollest. Schließlich kriegt man 5 Minuten nicht wirklich viel hin.

Nun, die Sache ist die.

Wenn du erst mal 5 Minuten angefangen hast, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du es für länger machst.

Plötzlich bist in der Aufgabe vertieft, bist fokussiert und die Zeit verfliegt.

Die 5 Minuten Regel hat mir beim Schreiben schon oft den Arsch gerettet.

Ich hatte überhaupt keine Lust. Dann habe ich mir vorgenommen, für 5 Minuten zu schreiben. Und meistens sind daraus dann 2-3 Stunden geworden.

Wichtig!

Wenn du nach 5 Minuten nicht im „Flow“ bist und immer noch komplett demotiviert, dann höre auf.

Schließlich hast du dir wirklich vorgenommen, es nur für 5 Minuten zu tun.

Dieser Punkt ist wichtig, denn sonst funktioniert diese Regel irgendwann für dich nicht mehr.

2. Miss deinen Fortschritt

Die effektivste Form von Selbstmotivation ist Fortschritt.

Kleine (oder große) Erfolge motivieren dich dauerhaft und treiben dich an.

Das Problem daran?

Viele Menschen messen ihren Fortschritt nicht. Sie wissen also oft gar nicht, ob sie Fortschritte machen oder sich im Kreis drehen.

Natürlich ist es in manchen Bereichen leichter Fortschritte zu messen als in anderen.

10Kg abzunehmen oder ein 200-Seiten Buch zu schreiben sind klare Ziele, die du leicht messen kannst.

Doch selbst in anderen Bereichen kannst du Fortschritt wahrnehmen.

Nehmen wir an, du möchtest selbstbewusster werden.

Denn hey, ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Ausstrahlung hat schließlich noch keinem geschadet.

Dann lege zu allererst fest, was Selbstbewusstsein für dich bedeutet.

Zum Beispiel:

  • Ich kann zu meinem Partner Nein sagen, wenn ich Nein sagen möchte.
  • Auf Meetings bei der Arbeit melde ich mich zu Wort und sage meine Meinung.
  • Ich bin fähig auf fremde Menschen zuzugehen und ein Gespräch zu starten.
  • Ich überwinde meine Angst von anderen verurteilt zu werden und starte einen Blog.

Ein „bisschen selbstbewusster zu werden“ ist nicht messbar.

Doch „meinen Arbeitskollegen meine ehrliche Meinung mitzuteilen“ schon.

Du kannst zum Beispiel jeden Tag für 3 Minuten aufschreiben, in welchen Situationen du in deinen Augen selbstbewusst agierst hast und in welchen nicht.

Am Ende jeden Monats schaust du, wie du dich entwickelt hast.

Um meine Entwicklung in meinem Business zu sehen, schreibe ich zum Beispiel jeden Monat auf, was gut lief, was nicht gut lief und was ich gelernt habe.

Vergiss nicht: kleine Erfolge ist einer der besten Wege, um sich selbst zu motivieren.

Und um diese wahrzunehmen musst du deinen Fortschritt messen.

3. Verschiebe es auf morgen! (Ja, du liest richtig)

Ich gehe jeden Montag und Donnerstag ins Fitnessstudio.

In 80% der Fällen gehe ich gerne. Die restlichen 20% der Zeit überwinde ich mich.

Doch es gibt Ausnahmen. In denen ich mein Training verschiebe.

Letzten Donnerstag zum Beispiel.

Um 18h wollte ich mich aufmachen, um ins Fitnessstudio zu fahren.

Doch ich war total erschöpft. Ich hatte schlecht geschlafen und die ganzen letzten Tage sehr viel gearbeitet.

Alleine der Gedanke, ins Fitnessstudio zu gehen, tat schon weh.

Anstatt mich auf biegen und brechen zu überwinden, habe ich das Training auf Freitag verschoben.

Und den restlichen Abend entspannt.

Es macht nicht immer Sinn, dich zu etwas zu zwingen.

Wenn du überhaupt keine Motivation hast oder total erschöpft bist, mach es ein anderer Mal.

Wichtig!

Suche dir einen konkreten Tag und Termin, an dem du deine geplante Aktivität nachholen willst.

Dadurch wirst du a) sie auch wirklich tun und b) kannst jetzt mit gutem Gewissen entspannen.

4. Belohne dich – Der ultimative Trick für mehr Selbstmotivation

Es funktioniert bei Kindern. Es funktioniert bei Tieren. Und es funktioniert bei einem selbst: Belohnung.

Wenn du gerade so faul bist, dass selbst Homer Simpson beeindruckt wäre, nutze eine Belohnung um dich zu motivieren.

Lass mich das erklären.

Es gibt Dinge, die willst du tun:

  • Social Media checken
  • Was leckeres Essen
  • Dir eine Serie auf Netflix anschauen
  • Dich mit Freunden treffen

Es gibt Dinge, die willst du nicht tun:

  • E-Mails beantworten
  • Aufräumen
  • Deine Präsentation vorbereiten
  • Joggen gehen

Was machst du also?

Du belohnst dich mit dem, was du tun willst dafür, dass du das tust, was du nicht machen willst. Und schon steigt die Selbstmotivation an!

Belohnungen motivieren

Belohne dich – es funktioniert!

Vor ein paar Tagen wollte ich vormittags noch 3 Videos für einen Videokurs von mir drehen.

Ich hatte aber keine Lust.

Also hab ich mir gesagt:

„Anchu, drehe die 3 Videos. Das sind ca. 2h arbeiten. Danach gehst in dein Lieblingsrestaurant und isst was leckeres.“

Und Zack! Die Motivation zum Videodrehen kam schneller als ein 15 jähriger bei seinem ersten Mal.

Was bei kleinen Aufgaben sehr gut funktioniert:

Mach die Aufgabe (Haushalt, E-Mails beantworten, deinem Onkel zum Geburststag gratulieren) und dann belohne dich ganz bewusst mit 15min Social Media oder Youtube.

5. Vergiss To-Do Listen

Viele Menschen organisieren ihren Alltag mit To-Do Listen. Auch ich habe das früher gemacht.

Und ich muss zugeben: Eine To-Do Liste ist besser als gar nichts.

Aber To-Do Listen haben ein großes Problem. Sie haben keine konkreten Zeitplan.

Du weißt nur, was du zu tun hast, aber nicht wann.

Und das führt oft dazu, dass du die Dinge immer wieder auf einen anderen Zeitpunkt verschiebst und deine Liste immer länger wird.

Wenn du viel um die Ohren hast und viele verschiedene Aktivitäten koordinieren musst, dann brauchst du einen Zeitplan.

Du schreibst dir also, was du tun musst – und wann!

Glaube mir, es macht einen Riesenunterschied.

Ich habe damit vor einem Jahr angefangen, da meine Arbeit immer komplexer wurde. Ich habe mehr Mitarbeiter, mehr Kunden, mehr Verantwortung.

Und dadurch natürlich auch mehr Dinge, die es zu erledigen gilt.

Und einen Zeitplan zu haben hat mir enorm geholfen, besser zu priorisieren, produktiver zu sein und gleichzeitig besser zu entspannen.

Vergiss To-Do Listen. Und erstelle dir einen Zeitplan.

Ist schon OK, du musst mir für den Tipp nicht danken.

6. Mach es so früh wie möglich, da ist die Selbstmotivation am höchsten

Wann fällt es dir leichter, etwas zu tun, worauf du keine Lust hast?

Morgens? Oder abends, nach acht Stunden anstrengender Arbeit?

Vermutlich morgens.

In der Regel haben wir morgens oder Vormittags die meiste Energie und Konzentration.

Was kannst du daraus lernen?

Tue das, was dir wirklich wichtig ist, morgens oder vormittags (wenn möglich).

Das hat zwei große Vorteile:

  1. Du hast mehr Energie, Willenskraft und Fokus für die Aufgabe
  2. Du fühlst dich den restlichen Tag besser, weil du schon etwas wichtiges erledigt hast

Ich bin selbstständig. Ich kann mir meinen Tag also einteilen wie ich will.

Mir ist bewusst, dass das bei dir womöglich nicht so ist.

Aber vielleicht kannst du trotzdem morgens vor der Arbeit Zeit finden.

Selbstmotivation ist morgens am höchsten

Nehmen wir zum Beispiel an, dir willst 5 Mal die Woche ins Fitnessstudio gehen. Nach der Arbeit fehlt dir aber oft die Energie.

Dann stehe eine Stunde früher auf und mach es vor der Arbeit.

Versuche, die für dich wichtigsten Dinge, so früh wie möglich zu machen.

Diese Herangehensweise hat mich geschätzt 20-30% produktiver gemacht.

7. Nutze das Eisenhower-Prinzip

Nicht selten sind Menschen unmotiviert, weil ihre To-Do Liste länger als die Schlange in einem Ikea am Samstagvormittag ist.

Fall du auch zu viele Dinge zu erledigen hast, nutze das Eisenhower-Prinzip.

Das Eiesenhower-Prinzip (oder auch Eisenhower-Methode oder Eisenhower-Matrix) ist eine bekannte Zeitmanagement-Methode aus der Unternehmerwelt.

Dabei unterscheiden wir bei Aufgaben zwischen wichtig und dringlich.

Wichtig bedeutet, dass die Aufgabe deiner Zielerreichung dient. Zum Beispiel: Den Umgang mit der SAP-Software lernen, um mich für meinen Traumjob zu bewerben.

Dringlich bedeutet, dass eine Aufgabe zeitnah erledigt werden muss. Zum Beispiel: Das Hotel für Samstag in Hamburg buchen.

Nun gilt es, deine anstehenden Aufgaben in einzuteilen.

Wichtig/unwichtig und dringlich/nicht dringlich.

Daraus entsteht folgende Matrix:

Selbst motivieren Anleitung

Durch dieses System verstehst du, was du als nächstes tun solltest, was du demnächst tun solltest, was eventuell jemand anderes für dich machen kann und was du gar nicht tun solltest.

8. Mach es aus dem richtigen Grund

Wir haben am Anfang dieses Artikels zwei Arten von Selbstmotivation gesehen (Schmerz und Freude).

Grob gesagt ist Freude eine Form der intrinsischen Motivation.

Intrinsische Motivation („Motivation von innen“) bedeutet, dass du etwas tust, weil es dir Spaß macht, es eine Herausforderung darstellt oder es dir wichtig ist.

Ein gutes Beispiel dafür sind Hobbies. Du gehst deinem Hobby nach, weil du es genießt, nicht weil du dafür eine Belohnung haben willst.

Extrinsische Motivation („Motivation von außen“) bedeutet hingegen, dass du etwas tust, um eine Belohnung zu bekommen oder eine Bestrafung zu vermeiden.

Ein typisches Beispiel hierfür ist Arbeit. Viele Menschen erscheinen zur Arbeit um a) Geld zu verdienen (Belohnung) und b) eine Kündigung zu vermeiden (Bestrafung).

Eine Vielzahl an Studien hat gezeigt, dass intrinsische Motivation die effektivere Art der Motivation ist.

Was bedeutet das für dich?

Versuche, Ziele im Leben zu finden, für die du eine gewisse innere Motivation hast.

Je mehr intrinsisch motivierte Ziele zu verfolgst, desto weniger Motivationsprobleme hast du.

Zwar gibt es von Natur aus gewisse Dinge, für die du mehr innere Motivation hast als für andere. Doch du kannst deine intrinsische Motivation bis zu einem gewissen Punkt auch entwickeln.

Das ist enorm wichtig, um dauerhaft motiviert zu bleiben (zum Beispiel für die Arbeit, fürs Fitnessstudio, für das Lernen, etc.)

Und wie das geht, sehen wir jetzt.

9. Werde besser und steigere damit stets deine Selbstmotivation

Über Motivation wurde in den letzten Jahrzehnten viel geforscht. Eine wichtige Erkenntnis:

Wir sind nur dann dauerhaft motiviert, wenn eine Aufgabe herausfordernd ist.

Ist eine Aufgabe zu einfach, langweiligen wir uns schnell. Ist sie zu schwer, verlieren wir die Motivation, weil wir keine Aussicht auf Erfolg sehen.

Und das ist eine wichtige Erkenntnis.

Denn irgendwann wird jede Aufgabe langweilig. Wenn du Monate- oder sogar Jahrelang das gleiche machst, holt dich die Routine ein.

Wie kannst du also vermeiden, dass es zu langweilig wird und die Selbstmotivation behältst?

In dem du versuchst, besser zu werden.

Besser werden und sich selbst motivieren

Egal, was du tust: versuche, besser darin zu werden

Ich werde oft gefragt, woher ich die Selbstmotivation nehme, seit Jahren so viel zu schreiben.

Meine Antwort: ich versuche, besser zu werden.

Mit jedem Artikel versuche ich klarer, besser und unterhaltsamer zu schreiben.

Ich streiche Wörter und Sätze die unklar sind oder überflüssig. Ich überlege mir gute Vergleiche und Beispiele. Ich frage mich, ob mein Text nicht nur nützlich sondern auch unterhaltsam ist.

Das fordert mich immer wieder heraus.

Und weil es mich herausfordert, bleibt es interessant.

Als ich vor über 10 Jahren mit dem Kraftsport angefangen habe, fehlte mir manchmal die Motivation zum Training.

Seit einigen Jahren ich notiere mir das Gewicht, die Pause und die Wiederholungszahl bei jeder Übung.

Beim nächsten Training versuche ich meine Werte zu verbessern (entweder mehr Gewicht oder mehr Wiederholungen).

Zwar schaffe ich es nicht immer, aber ich fordere mich heraus. Und dadurch wird es nicht langweilig.

Egal, was du regelmäßig tust: versuche darin besser zu werden. Fordere dich selbst hinaus. Wachse.

Dadurch bleiben auch langweilige Aufgaben interessant und du verlierst auch nach Monaten und Jahren nicht die Motivation.

Selbstmotivation: Wie du dauerhaft am Ball bleibst

Selbstmotivation ist und bleibt eine Herausforderung.

Wir tun einfach gerne die Dinge, die sich gut anfühlen und eine sofortige Belohnung darstellen.

Auf der Couch zu sitzen, sich einen Film anzuschauen und Eis zu löffeln fühlt sich besser an als zu Joggen.

Es gilt, den inneren Schweinehund immer wieder aufs Neue zu überwinden.

Deshalb ist Selbstmotivation auch eine täglich Entscheidung.

Eine Entscheidung, das zu tun, was sich nicht gut anfühlt, aber langfristig gut für dich ist.

Und je öfter du die „richtige Entscheidung“ triffst, desto leichter wird es dir fallen.

Denn letztendlich ist Selbstmotivation auch nur eine Frage der Übung.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Wann ist es Zeit für eine Veränderung? (8 eindeutige Anzeichen)

Manchmal ist es Zeit für Veränderung im Leben.

Das Problem?

Veränderung ist selten einfach.

Alles in uns sträubt sich dagegen. Unser Verstand. Unsere Gefühle. Unsere Gewohnheiten.

Deshalb reden wir uns ein, dass es doch momentan gar nicht so schlecht läuft. Oder dass es für einen Wandel schon zu spät ist. Oder dass jetzt der falsche Zeitpunkt für eine Veränderung ist.

Doch das sind gefährliche Ausreden.

Ausreden, die dich davon abhalten, im Leben voranzukommen und dein volles Potenzial zu nutzen.

Deshalb erfährst du in diesem Artikel 8 eindeutige Anzeichen dafür, dass es Zeit für eine Veränderung in deinem Leben ist.

8 Anzeichen, dass es Zeit für Veränderung ist

Die 5 wichtigsten Anzeichen erfährst du auch in diesem Video. Außerdem wirst du lernen, warum du keine Angst vor Veränderungen haben solltest:

1. Du funktionierst nur noch

Arbeiten. Einkaufen. Hausarbeit. Fernsehen. Essen. Schlafen. Und nochmal von vorne.

Wenn dein Alltag so interessant ist wie ein Bingoabend im Seniorenheim, hast du ein Problem. Ein großes Problem.

Das Gefühl, nur noch zu funktionieren, lässt dich innerlich absterben.

Natürlich kannst du nicht immer nur das tun, worauf du Lust hast.

Aber du brauchst das Gefühl von Freiheit, Abenteuer und Lebensfreude.

Wenn du also das Gefühl hast, fast nur noch zu funktionieren, solltest du dein Leben ändern.

  • Vielleicht solltest du dir einen neuen Job suchen
  • Vielleicht neue Freunde
  • Vielleicht brauchst du ein neues Hobby

Egal, was es ist, du brauchst eine Veränderung, um wieder mehr Freiheit, Ekstase und Freude zu spüren.

2. Du denkst täglich an etwas

Gibt es eine Sache, an die du täglich denkst?

  • Ein bestimmtes Projekt?
  • Einen Traum?
  • Ein Land, in das du mal gerne reisen möchtest?
  • Eine Aktivität, die du unbedingt mal ausprobieren willst?
  • Ein Tattoo, das du dir stechen lassen willst?

Dann wehre dich nicht länger dagegen.

Wenn du täglich an etwas denkst, ist das ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass es dir sehr wichtig ist.

Während meines Studiums habe ich täglich daran gedacht, eine Zeit lang um die Welt zu reisen.

Letztendlich habe ich den Entschluss getroffen, mein Studium abzubrechen, diesen Blog zu starten und eine Zeit lang (5 Jahre!) um die Welt zu reisen.

3. Du tust das gleiche aber erwartest andere Ergebnisse

Kennst du das?

  • Du ernährst dich genauso wie immer, willst aber abnehmen.
  • Du arbeitest weder mehr noch produktiver, möchtest aber mehr verdienen.
  • Du benimmst dich in deiner Beziehung wie sonst, wünschst dir aber mehr Nähe, Vertrauen und Verbundenheit.
  • Du gehst nicht auf neue Events und sprichst auch keinen neuen Menschen an, wünschst dir aber neue Freunde.

Du kannst nicht neue Resultate erwarten, wenn du immer das Gleiche tust.

Wenn du ein neues Ergebnis möchtest (abnehmen, mehr Geld verdienen, dich anders fühlen, deine Beziehung verbessern) musst du etwas verändern.

Ansonsten drehst du dich im Kreis, wie ein Hund, der seinen eigenen Schwanz fangen will.

Angeblich war es Albert Einstein, der sagte:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Es ist Zeit für Veränderung, wenn du dir neue Ergebnisse wünschst – egal, in welchem Lebensbereich.

4. Du hast Angst vor Veränderung

Angst ist ein verdammt unangenehmes Gefühl.

Aber Angst ist auch ein wichtiger Wegweiser!

Denn die meisten Dinge, die wir uns im Leben wünschen, liegen auf der anderen Seite unserer Angst.

Angst zeigt uns somit auf, was der Weg ist.

Und das ist vor allem wahr, wenn du Angst vor Veränderung hast.

Wenn du schon seit Längerem etwas an deinem Leben ändern willst, aber eine große Angst verspürst, dann hast du die Gewissheit, dass es an der Zeit ist, der Veränderung nachzugehen.

Vielleicht ist es eine Veränderung im Beruf. Oder in deiner Beziehung. Oder deiner Gewohnheiten. Oder einer Freundschaft.

Renne nicht vor der Angst davon.

Betrachte sie als einen Lebenswegweiser.

Auch interessant: Selbstbewusstsein Coaching

5. Du vergleichst dein Leben ständig mit anderen

Sich sozial zu vergleichen ist ein menschliches Bedürfnis. Schließlich wollen wir sehen, wo wir im Verhältnis zu anderen im Leben stehen.

Wenn du dich hin und wieder mit anderen vergleichst, ist das also vollkommen normal.

Wenn du dich jedoch übermäßig viel mit anderen vergleichst, ist das ein schlechtes Zeichen.

Die Sache ist die: Je unzufriedener Menschen mit ihrem eigenen Leben sind, desto mehr neigen sie dazu, sich mit anderen zu vergleichen.

Sie suchen nach Fakten und Bestätigung dafür, dass ihr Leben gut ist.

Vielleicht geht deine Beziehung gerade den Bach runter. Aber du denkst dir:

„Mein Nachbar Klaus fährt nur einen alten Golf 4, ich aber fahre den neusten BWM 5er. Mir geht es gut!“

Oder du bist du todunglücklich in deinem Job, aber sagst dir:

„Ich war dieses Jahr schon 2 Mal im Urlaub, meine Freundin Anna noch gar nicht!“

Wenn du dich ständig mit anderen vergleichst – im Beruf, in der Liebe, beim Sport, in deiner Freizeit – liegt das vermutlich daran, dass du mit deinem Leben unzufrieden bist.

Und dass es Zeit für eine Veränderung ist.

6. Du lebst in der Vergangenheit

Kennst du das?

  • Du findest, dass früher alles besser war.
  • Du trauerst noch immer einer Beziehung hinterher, die seit Jahren vorbei ist.
  • Du schwärmst noch immer regelmäßig davon, wie du vor 20 Jahren mal der Star der Fußballmannschaft warst oder die Ballkönigin wurdest.
  • Du bereust eine Entscheidung, die schon lange her ist.

Wenn du deine Vergangenheit nicht loslassen kannst, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es Zeit für eine Veränderung ist.

Wieso?

Weil Menschen Altes oft nicht loslassen, wenn sie keine neuen Ziele haben.

Du kannst die „gute alte Zeit“ nur dann loslassen, wenn du dich auf was Neues in der Zukunft freuen kannst.

Schmiede neue Pläne. Finde bedeutungsvolle Ziele. Schau nach vorne.

7. Du kommst morgens nicht aus dem Bett

Ich bin seit 2013 selbstständig.

Seitdem hatte ich 2 längere Phasen, in denen ich unzufrieden war. Ich zweifelte an meiner Arbeit, mir fehlte die große Vision und ich funktionierte nur. Und in dieser Zeit kam ich morgens nur schwer aus dem Bett.

Nicht jeder ist ein Morgenmensch.

Manchen Menschen fällt es also von Natur aus leichter, früh aufzustehen.

Doch wenn du auch nach 8 Stunden schlaf morgens nicht aus dem Bett kommst, ist das oft ein Zeichen dafür, dass du mit deinem Leben unzufrieden bist.

Routine, Unzufriedenheit und fehlende Freude machen nämlich träge.

8. Du hast ungesunde Gewohnheiten, um abzuschalten

Oft entwickeln Menschen ungesunde Gewohnheiten, um sich vom Stress, von Problemen und von Schwierigkeiten in ihrem Leben abzulenken.

Kommt dir das bekannt vor?

  • Du brauchst abends ein Glas Wein (oder 2 oder 3), um runterzukommen.
  • Du greifst täglich zu Süßigkeiten und kannst damit einfach nicht aufhören.
  • Du spielst mehrere Stunden Videospiele pro Tag (oder schaust dir Serien an), obwohl du eigentlich Wichtigeres zu tun hättest.
  • Du machst jedes Wochenende eine große Shopping-Tour und gibst mehr Geld aus, als du solltest

Wenn du ungesunde Gewohnheiten hast, um dich abzulenken oder abzuschalten, weißt du, dass es Zeit für Veränderung ist.

Leben heißt Veränderung: wehre dich nicht dagegen

Wusstest du, dass jeden einzelnen Tag 50.000.000.000 bis 70.000.000.000 Zellen in deinem Körper sterben und durch neue ersetzt werden?

Leben ist Veränderung!

Oft klammern wir uns an Altem fest, wie ein Dreijähriger am Rockzipfel seiner Mutter.

Sich gegen Veränderung zu wehren bedeutet jedoch Schmerz und Stillstand. Du kämpfst gegen den Fluss des Lebens an.

Vor über 2500 Jahren sagte der griechische Philosoph Heraklit, dass sich alles verändert und entwickelt.

Veränderung ist somit die einzige Konstante im Leben.

Heraklit erklärte das am Beispiel eines Flusses:

„Wer in denselben Fluss steigt, dem fließt anderes und wieder anderes Wasser zu.“

Man kann also nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen, da sich dieser verändert hat.

Aus seinen Ansichten über das Leben stammt der bekannte Satz: Panta rhei (alles fließt).

Ich halte diese Aussage für so wichtig, dass ich mir diese zwei griechischen Buchstaben auf meinen rechten Unterarm tätowiert habe.

Nichts ist gewiss. Nichts ist für immer. Nichts bleibt so wie es ist.

Leben heißt Veränderung.

Veränderungen im Leben annehmen

Mein Leben ist geprägt von großen Veränderungen.

Ich habe:

  • Mein Studium abgebrochen und mich selbstständig gemacht.
  • In verschiedenen Ländern gelebt (Spanien, Italien, Brasilien, Ukraine, Zypern).
  • Beziehungen beendet und Freundschaften abgebrochen.
  • Im meinem Business immer wieder neue Strategien versucht.

Jede dieser Veränderungen war wichtig. Auch wenn ich mich zu erst dagegen gesträubt habe.

Veränderung ist wie der Sprung vom 5-Meter-Brett.

Zuerst hast du eine riesen Angst. Du stehst da oben und es sieht viel höher aus als von unten.

Du willst nicht springen. Du hast Angst. Du möchtest wieder runterklettern.

Doch insgeheim weißt du, dass das Springen die beste Option ist.

Du atmest also tief durch, sammelst deinen ganzen Mut und springst!

Und plötzlich merkst du, dass es gar nicht so schlimm ist.

Vielleicht macht es dir sogar Spaß und du kletterst gleich noch mal hoch!

Genau so ist es mit Veränderungen im Leben.

Zuerst haben wir Angst davor und kämpfen gegen die Veränderung an. Dann sammeln wir unseren Mut und stellen uns der Veränderung. Und danach fragen wir uns, warum wir solange damit gewartet haben.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Stärker als je zuvor! 7 Wege, eine Lebenskrise zu überwinden

Lebenskrisen sind schrecklich. Doch leider gehören sie zum Leben dazu.

Es gibt kaum einen Menschen, der nicht mindestens eine große Krise in seinem Leben erlebt.

Falls auch du gerade in einer Lebenskrise steckst: Kopf hoch!

Mit ein wenig Ausdauer und den richtigen Strategien kannst du deine Lebenskrise überwinden – und sogar gestärkt aus ihr herauskommen.

So war es auch bei mir (dazu später mehr).

In diesem Artikel erfährst du 7 Strategien, mit denen du deine Lebenskrise meistern kannst.

Was macht eine Lebenskrise aus? Und welche Lebenskrise gibt es?

Lebenskrisen entstehen meistens dadurch, dass wir etwas wichtiges verlieren:

  • Den Partner
  • Den Job
  • Einen geliebten Menschen
  • Den Sinn im Leben
  • Den glauben an uns selbst

Oft entsteht eine Lebenskrise dadurch, dass unsere Identität einen Knacks bekommt.

Etwas, woran wir geglaubt haben, zerbricht, stellt sich als falsch heraus oder ändert sich.

Typische Lebenskrisen

Hier ein paar typische Beispiele für Lebenskrisen:

  • Sinnkrise
  • Krise durch den Verlust des Jobs oder des Partners
  • Quarterlife-Krise
  • Midlife-Krise
  • Krise durch den Verlust eines geliebten Menschen

Lebenskrise überwinden und daran wachsen? 

Manche Menschen zerbrechen an ihren Lebenskrisen.

Sie versinken in Selbstmitleid, werden depressiv oder verlieren sich im Sumpf der Drogen, des Alkohols oder des Glücksspiels. Und in manch traurigen Fällen nehmen sie sich das Leben.

Es gibt jedoch auch Menschen, die Wege durch die Krise finden.

Sie schaffen es, ihr Schicksal zu akzeptieren, können Veränderungen im Leben annehmen, werden innerlich stärker und geben ihrem Leben eine neue Richtung.

So war es auch bei mir!

Meine bisherigen Lebenskrisen haben mir alles abverlangt. Doch sie haben mir auch sehr viel beigebracht und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin – egal, wie klischeehaft das klingen mag.

In diesem Artikel werde ich dir 7 Wege erklären, wie auch du deine Lebenskrise überwinden kannst und gestärkt aus ihr herauskommst.

Lebenskrisen überwinden mit diesen 7 Strategien

Eine Lebenskrise zu überwinden kann dir alles abverlangen.

Diese 7 Strategien werden dir dabei helfen, deine Lebenskrise zu meistern.

1. Was will dir deine Lebenskrise sagen?

einer der wichtigsten Schritte, um eine Lebenskrise zu überwinden, ist einen Sinn in ihr zu sehen.

Erkennen wir einen gewissen Sinn in unserer Lebenskrise – zum Beispiel, dass wir durch sie etwas Wichtiges lernen – dann fällt es uns wesentlich leichter, sie zu überwinden.

Was will dir deine Krise sagen?

Vor einigen Jahren hatte ich Panikattacken. Nach meiner ersten Panikattacke hatte ich das Gefühl, den Verstand zu verlieren und nicht mehr normal zu funktionieren.

In dieser Zeit fragte ich mich immer wieder, was mir diese Krise sagen möchte. Ich suchte nach einem Sinn – und fand ihn. Ich realisierte, dass die Krise dadurch entstanden war, dass ich mir zu viel Druck gemacht habe, zu hart zu mir selbst war und zu wenig entspannt habe.

Die Krise wollte mir also mitteilen, dass ich besser auf mich achten sollte. Mein Körper hat mir schon vor den Panikattacken deutliche Signale geschickt, doch ich Dickkopf hatte nicht auf sie gehört. Also zog er die Notbremse in Form von Panikattacken.

Es war eine Art Weckruf meines Körpers.

Stelle dir diese Frage

Egal, wie deine Lebenskrise aussieht, frage dich, was dir deine Lebenskrise sagen möchte.

In manchen Fällen ist das sicherlich nicht einfach.

  • Was für einen Sinn soll es haben, dass ein geliebter Mensch stirbt?
  • Oder dass du unter einer schweren Krankheit leidest?
  • Oder dass dich dein Partner nach 30 Jahren vermeintlich glücklicher Ehe verlässt?

Deine Lebenskrise hat auf den ersten Blick vielleicht keinen Sinn. Vielleicht auch nicht auf den zweiten. Doch ich bin mir sicher, dass du deiner Lebenskrise einen Sinn geben kannst.

Vielleicht ist der Sinn deiner Krise, dass du lernst loszulassen, dass du deine bisherigen Entscheidungen hinterfragst oder dass du dein Leben änderst.

In jeder Krise können wir einen Sinn sehen.

Und genau das hilft uns dabei, die Lebenskrise zu überwinden.

In dem du in deiner Krise einen Sinn findest, kannst auch schwere Schicksalsschläge überwinden. 

Mehr dazu in diesem Video

2. Was kannst du in der jetzigen Situation tun?

Eine Lebenskrise überrumpelt uns oftmals. Wie aus dem nichts ändern sich unsere Lebensumstände und wichtige Stützen unserer Identität bekommen einen Knacks – unsere Gesundheit, unsere Beziehungen, unser Job, unsere Sichtweise der Dinge.

Das Problem dabei ist, dass wir uns während einer Lebenskrise zu sehr auf die äußeren Umstände konzentrieren.

Wir fokussieren uns zum Beispiel darauf, dass wir unseren Job verloren haben, dass uns unser Partner verlassen hat, dass wir krank sind, dass wir in einer finanziell missliche Lage sind oder dass wir nicht zum beliebtesten Mitarbeiter des Monats gewählt wurden.

Der springende Punkt ist der: Die äußeren Umstände kannst du in den meisten Fällen nicht ändern. Und so lange du dich auf die äußeren Umstände fokussierst, wirst du dich hilflos und machtlos fühlen.

Lebenskrise überwinden: Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst

Es ist enorm wichtig, dass du dich auf das konzentrierst, was du beeinflussen kannst.

Frag dich deshalb, was du jetzt tun kannst, um deine Situation zu verbessern. Auch wenn es nur 0,1% ist.

  • Wer kann dir bei deiner Lebenskrise konkret helfen?
  • Kannst du ein paar Tage Auszeit nehmen, um in Ruhe nach einem neuen Sinn in deinem Leben zu suchen?
  • Gibt es Bücher, Filme, Seminare oder Ähnliches, die dir weiterhelfen können? (Mehr dazu in Punkt 5)
  • Kann dir Meditation dabei helfen, loszulassen und innere Ruhe zu finden?
  • Welche Fähigkeiten brauchst du für einen Neuanfang?
  • Kann dir eine gewisse Art der Persönlichkeitsentwicklung helfen?
  • Kannst du mit anderen Menschen sprechen, die in einer ähnlichen Lage waren wie du?

In dem Moment, in dem du aktiv wirst und etwas tust, wirst du dich besser fühlen. Du erhältst mehr Klarheit und Energie und du fokussierst dich auf das, was du kontrollieren kannst (deine Taten) anstatt auf das, was du nicht kontrollieren kannst (die Umstände).

Egal, in welcher Lebenskrise du dich befindest, frage dich, wie du deine Situation verbessern kannst. Auch wenn es nur eine kleine Verbesserung ist.

Einen sehr wichtigen Artikel zu genau dem Thema findest du hier.

3. Schätze die kleinen Dinge

Dein Leben geht den Bach herunter?

Dann erfreue dich am Plätschern des Wassers, an den Blumen am Rande des Baches oder an den Fröschen, die unbeeindruckt von deinem Elend um wie Wette quaken.

Egal, in welchem Übel du gerade steckst, nicht alles ist schlecht. Und auf all das, was nicht schlecht ist, solltest du dich konzentrieren.

Freu dich auf deinen Kaffee morgens – selbst wenn es regnet

Statt dich nur auf deine Lebenskrise zu fokussieren, erfreue dich an den kleinen Dingen im Leben.

Dinge, an denen du dich erfreuen kannst:

  • Die Sonne scheint ein wenig.
  • Heute Abend läuft ein toller Film im Fernsehen.
  • In ein paar Stunden gehst du mit guten Freunden einen Kaffee trinken.
  • Dein Arbeitskollege war gestern sehr freundlich.
  • Heute Abend kochst du dir dein Lieblingsessen.
  • Deine drei Jahre alte Hose passt dir immer noch (oder zumindest fast).

Versuche, dich an all den Kleinigkeiten zu erfreuen, die du normalerweise für selbstverständlich nimmst.

Selbst wenn du einen geliebten Menschen verloren hast oder dich dein Partner verlassen hat, gibt es zum Beispiel noch jede Menge anderer Menschen, die dir wichtig sind und die für dich da sind. Konzentriere dich auf sie.

4. Suche dir Hilfe

Es ist keine Schande, in schwierigen Momenten nach Hilfe zu fragen – im Gegenteil. Es zeugt von Stärke, sich einzugestehen, dass man alleine gerade nicht weiterkommt.

Wenn du das Gefühl hast, du schaffst es alleine nicht, deine Lebenskrise zu überwinden, dann suche dir Hilfe:

  • Mache eine Therapie.
  • Suche dir einen Mentor.
  • Spreche mit anderen Betroffen.
  • Gehe in eine Selbsthilfegruppe.

Nach meiner ersten Panikattacke habe ich sofort am nächsten Tag mit Freunden darüber gesprochen. Und einige Zeit später habe ich eine Entspannungs-Coaching gemacht. Beides hat mir damals enorm geholfen.

Wenn man im Leben nicht mehr weiter weiß…

Wenn du schon seit langem in einer sehr schweren Krise steckst oder sogar Selbstmordgedanken hast, suche dir unbedingt professionelle Hilfe.

Es gibt immer eine Lösung. Doch manchmal braucht man professionelle Hilfe, um diese zu finden.

5. Lass dich inspirieren

Um eine Lebenskrise zu meistern brauchen wir oftmals frische Inspiration. Diese Inspiration kann in Form von Büchern, Filmen, Unterhaltungen oder Seminaren kommen.

Es gibt zum Beispiel gewisse Filme und Bücher, die mich immer wieder aufs Neue inspirieren und die mir enorm helfen, wenn ich eine Krise habe oder ich mich gerade niedergeschlagen fühle.

Ein Buch, das mir immer wieder Kraft gibt, ist Der Alchimist von Paulo Coelho. Ich finde seine restlichen Bücher nur mittelmäßig, da sie mir zu Wischiwaschi und zu esoterisch sind, doch dieses Buch muntert mich immer wieder auf.

Ähnlich geht es mir mit dem Film Ziemlich beste Freunde. Er erinnert mich an die wirklich wichtigen Dinge im Leben und gibt mir neue Kraft.

Vielleicht inspirieren dich dieses Buch und dieser Film kein bisschen. Und das ist OK. Es geht darum, dass du herausfindest, was dir Kraft gibt und dich inspiriert.

Raus aus der Krise: Finde neue Inspiration!

Vielleicht gibt es dieses eine Buch, das dir Inspiration und Kraft gibt. Diesen einen Film. Die Unterhaltung mit diesem einen besonderen Menschen. Einen bestimmten Ort. Ein bestimmtes Seminar. Ein Video. Egal in welcher Form: Suche dir Quellen für neue Inspiration.

Du suchst nach mehr Inspiration?

Dann schaue dir mal diese beiden Artikel an:

6. Erinnere dich an alte Stärke

Während einer Lebenskrise sehen wir die Realität meistens sehr verzerrt. Wir sehen Vieles sehr negativ und oftmals machen wir die Situation schlimmer als sie ist. Das führt häufig dazu, dass wir uns nicht zutrauen, mit der Krise umzugehen und aus eigener Kraft etwas ändern zu können.

In diesen Phasen ist es sehr hilfreich, wenn wir uns an unsere alte Stärke erinnern.

Erinnere dich an all die Herausforderungen, die du schon gemeistert hast, und an alte Erfolge.

Es ist unwichtig, dass sie nichts mit der aktuellen Lebenskrise zu tun haben. Es geht nur darum, dir klarzumachen, dass du schwierige Lebenssituationen bewältigen kannst und bis jetzt immer eine Lösung gefunden hast.

Das gibt dir neue Kraft und neues Selbstvertrauen.

7. Nichts ist für immer

Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel.

Zugegeben, das ist ein ziemlich ausgelutschter Satz, doch er beinhaltet eine wichtige Wahrheit: Nichts ist für immer.

Egal, wie mies es dir gerade geht und wie aussichtslos deine Situation gerade scheint, auch sie wird vorübergehen.

Was tun, wenn alles schief läuft im Leben? Dich daran erinnern, dass nichts für immer ist!

Weder die schönen noch die unangenehmen Momente im Leben sind für immer. Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen. Und nach jedem Tief geht es auch wieder bergauf.

Egal, in welch schlimmer Krise du gerade bist – mach dir bewusst, dass auch sie irgendwann vorbei sein wird.

(Lies auch: Ich bin traurig)

Krise als Chance sehen: Lebenskrisen können ein Geschenk sein

Lebenskrisen haben in den allermeisten Fällen etwas Positives. Wir lernen uns selbst besser kennen, verändern ungesunde Gewohnheiten und Verhaltensmuster und gewinnen neues Selbstvertrauen.

Während meines Studiums hatte ich eine Quarterlife-Crisis. Ich fühlte mich verloren und wusste nicht, was mein Platz auf dieser Welt ist. Doch aus dieser Krise ist meine Webseite entstanden. Ohne meine Krise würde ich wahrscheinlich mit Anzug und Krawatte in einem Büro sitzen und dafür sorgen, dass ein internationales Unternehmen ein paar Millionen mehr verdient.

Durch meine Panikattacken vor einigen Jahren habe ich gelernt, mehr auf meine emotionalen Bedürfnisse zu achten und weniger hart zu mir selbst sein. Ich bin empathischer geworden und habe mich in Selbstliebe geübt.

Krisen sind selten schön, doch sie können auch ein großes Geschenk sein. Ein Geschenk, dass zwar ein hässliche Verpackung hat, aber unheimlich wertvoll ist.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Ständig müde und schlapp? Die 7 häufigsten Ursachen (und Lösungen)

Müde beim ArbeitenDu bist ständig müde und schlapp.

Nach dem Aufstehen möchtest du dich am liebsten wieder hinlegen. Für wichtige Aufgaben fehlt dir die Energie. Kaffee hat bei dir keinen Effekt mehr. Richtig wach fühlst du dich eigentlich nie.

Doch was ist der Grund dafür, dass du dich dauernd so energielos fühlst? Woher kommen die Erschöpfung und die Kraftlosigkeit?

Ständige Müdigkeit und fehlende Energie im Alltag können verschiedene Gründe haben.

Die 7 häufigsten Ursachen und mögliche Lösungen erfährst du hier.

Lass uns vorher aber noch eine wichtige Sache klären.

Ständig müde und schlapp – bin ich krank?

Dich träge zu fühlen, Antriebslosigkeit und Erschöpfung bedeuten nicht automatisch, dass du krank bist.

Krankheit kann zwar eine Ursache sein. Doch es nicht die einzige.

Auch ein ungesunder Lebensstil, Stress, zu wenig Entspannung oder schlechte Angewohnheiten können verantwortlich dafür sein.

Außerdem können auch fehlende Ziele im Leben, Unterforderung oder falsche Ernährung eine sehr große Rolle spielen.

Im Folgenden erfährst du die 7 häufigsten Ursachen dafür, dass du immerzu müde und schlapp bist.

Achtung! Es ist wichtig, dass du dir alle 7 Punkte aufmerksam durchliest. Denn keine der Ursachen ist wichtiger als die andere. Jede einzelne könnte der Grund für deine Müdigkeit sein.

Immer müde und schlapp: 7 Ursachen

1. Schlechter Schlaf

In unserer höher-schneller-weiter Gesellschaft wird es als Stärke gesehen, wenig zu schlafen.

Wer wenig schläft, ist ehrgeizig, stark und leistungsfähig.

  • Erfolgreiche Menschen schlafen wenig, um mehr zu arbeiten.
  • Studenten und junge Leute möchten mehr vom Leben haben.
  • Frischgebackene Eltern müssen oft Beruf und Erziehung und einen Hut bringen.

Viele Menschen leiden unter dauerhaften Schlafmangel.

Dabei ist genügend Schlaf einer der wichtigsten Faktoren für mehr Energie, Fokus, Produktivität und Wohlbefinden.

Deshalb sollten wir uns alle ein bisschen mehr an Homer Simpson orientieren, und mehr Zeit mit Schlafen und Nickerchen verbringen.

In ihrem Buch „Die Schlaf-Revolution: So ändern Sie Nacht für Nacht Ihr Leben“ erklärt Arianna Huffington, dass viele erfolgreiche Menschen nicht erfolgreich sind, weil sie wenig schlafen, sondern obwohl sie wenig schlafen.

Eindrucksvoll zeigt sie auf, was für negative Effekte zu wenig Schlaf hat.

Wenn du immer müde und schlapp bist, häufig gähnen musst und wenig Energie hast, ist Schlafmangel einer der Hauptverdächtigen.

Dabei gibt es zwei Dinge, auf die du achten musst.

1. Dauer deines Schlafs

Es ist ein Mythos, dass du es dir antrainieren kannst, mit weniger Schlaf auszukommen.

Tatsächlich ist es gerade 1% der Gesellschaft, der dauerhaft mit wenig Schlaf auskommt ohne negative Nebenwirkungen.

Der Großteil der Menschheit braucht zwischen 7 und 9 Stunden um optimal zu funktionieren.

Ständige Müdigkeit sogar am Morgen

Mach dir bewusst, dass wenig zu schlafen keine Heldentat ist und nichts, worauf du stolz sein solltest.

Im Gegenteil.

Um deine maximale Leistung abzurufen, ist guter Schlaf essentiell wichtig.

Achte also darauf, dass du jede Nacht genug Schlaf bekommst, selbst wenn du früh aufstehen musst.

Übrigens: Es gibt viele erfolgreiche Menschen, die sehr auf ihren Schlaf achten:

  • Der Ehemalige Google Chairman Eric Schmidt schläft 8,5 Stunden pro Nacht.
  • Jeff Bezos, CEO von Amazon, achtet darauf, jeden Nacht 8 Stunden Schlaf zu bekommen.
  • Tennisprofi Roger Federer schläft vor wichtigen Turnieren sogar 12 Stunden pro Nacht.

2. Qualität deines Schlafs

Die Dauer des Schlafs ist die eine Sache. Die andere ist die Qualität.

Wenn du nachts oft aufwachst und schlecht schläfst, kannst du auch nach 9 Stunden völlig gerädert sein.

Hier ein paar Tipps, um die Qualität deines Schlafes zu verbessern:

  • Dunkle dein Zimmer komplett ab
  • Eine Zimmertemperatur zwischen 17 – 21 Grad ist optimal
  • Mindestens 30 Minuten vor dem Schlafengehen keine elektronischen Geräte mehr
  • Bereite dich aktiv auf das Schlafen vor (nimm ein warmes Bad, trinke einen Tee, entspanne dich, freue dich aufs Schlafen, etc.)
  • Verbanne alle elektronischen Geräte aus dem Schlafzimmer (TV, Smartphone, PC, Tablet, etc.)

2. Du bist kraftlos und antriebslos, weil du keine Ziele hast

Hast du keine Ziele im Leben? Keine großen Visionen? Nichts, was du erreichen möchtest?

Dann kann das eine Ursache für deine dauerhafte Müdigkeit sein.

Wir Menschen brauchen das Gefühl, im Leben voranzukommen, zu wachsen und Ziele umzusetzen.

Menschen, die unmotiviert sind, wenig Energie haben und sich schlapp fühlen, haben oft keine Ziele.

Es gibt nichts, was sie antreibt, motiviert und ihre Augen zum Leuchten bringt.

Sie funktionieren nur und erfüllen ihre Pflichten.

Er ist müde und hat keine Energie

Frage dich deshalb:

  • Bist du andauernd müde und antriebslos, weil du keine großen Ziele hast?
  • Fehlt dir eine größere Vision für dich und dein Leben?
  • Hast du keine Träume?

Wenn dein einziger Lichtblick das Wochenende ist und du dich auf die Rente freust, wie ein Kind auf Weihnachten, dann hast du ein Problem.

Falls du das Gefühl hast, dir fehlt der Antrieb und der Sinn im Leben, dann können dir die beiden folgenden Artikel helfen:

Was will ich

Was ist der Sinn des Lebens?

3. Versteckte Müdemacher

Es gibt eine Menge verstecke Müdemacher, die Schuld an deiner Erschöpfung und Kraftlosigkeit haben können.

Hier sind die wichtigsten:

Schlechtes Essen

Stell dir vor, du besitzt einen nagelneuen Porsche. Aber du betankst ihn mit qualitativ sehr schlechtem und verunreinigten Benzin.

Wird der Sportwagen seine volle Leistung erbringen?

Natürlich nicht!

Mit etwas Pech erleidest du sogar einen Motorschaden.

Nun, so ähnlich ist es mit deinem Körper.

Nahrung ist dein Kraftstoff.

Und wenn du dich hauptsächlich von Brötchen, Pizzen und Fertiggerichten ernährst, ist es kein Wunder, dass dein Körper nicht seine volle Leistung erbringt.

Unterschätze nie den Einfluss von gutem Essen auf dein Energielevel.

Ungesundes Essen und Müdigkeit gehen einher

Was aber heißt gesundes Essen?

Hier eine simple Regel:

Hast du nach einer Mahlzeit mehr Energie oder weniger also vorher?

Wenn du mehr Energie hast, tut dir das Essen gut. Wenn du weniger Energie hast, dann nicht.

Wenn ich morgens zum Beispiel zwei Nutella-Brötchen esse und ein Glas Milch trinke, kann ich mich sofort wieder hinlegen.

Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ich Backwaren, Nudelgerichte und Ähnliches nicht gut vertrage. Sie sind zwar lecker, machen mich aber enorm müde.

Generell würde ich dir dazu raten, so wenig abgepacktes Essen wie möglich zu essen. Am besten isst du also viel Gemüse, Obst, Nüsse, Bio-Fisch und Bio-Fleisch.

Zu wenig frische Luft

Du arbeitest im engen Büro? Verbringst viele Stunden in geschlossen Räumen? Dann kann es sein, dass du einfach zu wenig frische Luft einatmest.

Angestaute, stickige Luft in geschlossen Räumen macht nachweislich sehr müde.

Das liegt an dem steigenden Kohlendioxid-Gehalt.

Frische Luft enthält etwa 21 Prozent Sauerstoff, aber nur 0,04 Prozent Kohlendioxid (CO2).

Je mehr Menschen auf engen Raum sind (zum Beispiel im Büro oder auch zu Hause), desto mehr steigt der Kohlendioxid Anteil – und desto müder und schlapper wirst du.

Achte also darauf, regelmäßig frische Lust einzuatmen, in dem du das Fenster aufmachst oder für ein paar Minuten vor die Tür gehst.

4. Du trinkst zu wenig Wasser

Du bist immerzu müde und erschöpft, musst oft gähnen und hast wenig Energie?

Vielleicht trinkst du einfach zu wenig Wasser!

Das mag jetzt zu simpel klingen.

Aber tatsächlich ist Wassermangel oft der Grund für ständige Müdigkeit.

Wasser trinken ist wichtig, um fit zu sein

Das Gehirn braucht mehr Flüssigkeit als jedes andere Organ. Wenn deiner Schaltzentrale (deinem Gehirn) der Treibstoff fehlt (Wasser), führt das sehr schnell zu einem verheerenden Energieverlust.

Dadurch fallen körperliche und mentale Herausforderungen schwerer und du bist schneller erschöpft.

Wie viel Wasser du trinken solltest

Generell gilt:

Dein Körper brauch mindestens 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht am Tag.

Bei einem Körpergewicht von 65 Kilo macht das also knapp 2 Liter am Tag (mindestens!). Bei 80 Kilogramm mindestens 2,4 Liter!

Wenn du Sport machst, braucht dein Körper nochmal deutlich mehr. Dasselbe gilt, wenn du Alkohol trinkst, da dieser dem Körper Wasser entzieht.

Und jetzt überlege mal kurz: Trinkst du genug Wasser?

Lass mich raten: Vermutlich nicht …

Und vielleicht bist du genau deshalb auch immer so energielos.

Auch ich merke das manchmal.

Wenn ich schlagartig müde werde, frage ich mich immer, wann ich das letzte Mal getrunken habe. Und oft fällt mir auf, dass es schon lange her ist.

Hier ein paar simple Tipps, um mehr zu trinken:

  • Trinke nach dem Aufstehen 2 Gläser Wasser.
  • Stell dir am Arbeitsplatz eine 1,5 Liter Flasche Wasser hin. Und trinke sie während der Arbeitszeit aus.
  • Trinke Abends eine große Tasse Tee.
  • Wenn du unterwegs bist, habe immer eine kleine Flasche Wasser dabei.

Trinke die nächsten Tage genug Wasser (mindestens 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht) und schau, was mit dir passiert.

Und nein: Bier zählt nicht als Wasserlieferant! Zwar besteht Bier zu 90% aus Wasser, aber mehr davon zu trinken hydriert dich leider nicht (auch wenn es den Feierabend entspannter macht).

5. Du bist immer müde, weil du krank bist

Krankheit kann natürlich auch ein Grund für deine dauernde Müdigkeit sein.

Vor allem, wenn du unter chronischer Müdigkeit leidest.

Hier sind einige Krankheiten, die zu ständiger Müdigkeit führen können:

  • Burnout
  • Hashimoto Thyreoiditis (Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führt) und Schilddrüsenunterfunktion
  • Pfeifferisches Drüsenfieber (Eppstein-Barr-Virus)
  • Nebennierenschwäche
  • Depression
  • Schlafapnoe
  • Eisenmangel (Blutarmut)
  • Vitaminmangel

Wenn du unter chronischer Müdigkeit leidest und die Tipps aus diesem Artikel nichts bringen, suche unbedingt einen Arzt auf.

6. Du hast keine Energie und Motivation, weil du unterfordert bist

Überforderung und zu viel Stress können zu einem Burnout führen.

Doch auf der anderen Seite kann Unterforderung dazu führen, dass du dich immer müde und schlapp fühlst.

Die meisten Menschen glauben, dass sie umso mehr Energie haben, je mehr sie sich ausruhen.

Doch das stimmt nicht.

In der Regel gibt uns unser Körper so viel Energie wie wir brauchen.

Wenn du also zu wenig zu tun hast und geistig wie körperlich unterfordert bist, stellt dir dein Körper weniger Energie zur Verfügung.

Er fühlt sich nicht motiviert und ist müde

Psychologen haben herausgefunden, dass wir nur dann dauerhaft motiviert sind, wenn eine Aufgabe an der Grenze unserer Fähigkeiten ist.

Eine Aufgabe darf also nicht zu einfach, aber auch nicht zu schwer sein. Sondern genau richtig.

Stell dir vor, du würdest Schach gegen einen Fünfjährigen spielen. Es würde dich sehr schnell langweilen, weil es zu einfach wäre.

Wenn du in deinem Alltag also dauerhaft unterfordert bist, fehlt dir wahrscheinlich die Energie und du bist müde.

Vergiss nie: Du brauchst Herausforderungen.

7. Du leidest unter deinen negative Gedanken

Nicht nur Burnout oder Depression sorgen für ständige Müdigkeit. Sondern auch Selbstzweifel, wiederkehrende negative Gedanken und Ängste.

Wenn du ein Sklave deiner negativen Gedanken bist, ist es schwer, dauerhaft motiviert, energievoll und positiv zu sein.

Viele deiner Problem entstehen also, weil du dir zu viele Gedanken machst.

Unser Verstand ist ein unheimlich mächtiges Instrument. Leider kommt er ohne Gebrauchsanweisung.

Viele Menschen haben deshalb nie gelernt, mit ihren negativen Gedanken umzugehen.

  • Sie zweifeln enorm an sich selbst.
  • Sie reden sich ein, dass alle anderen besser sind.
  • Sie denken täglich die gleichen negativen Gedanken.
  • Sie können die Vergangenheit nicht loslassen.
  • Sie vergleichen sich ständig mit anderen.

Tatsächlich kann es sein, dass du immer müde und schlapp bist, weil du zu negativ denkst.

Wenn du den Teufel ständig an die Wand malst und wenig Lebensfreude hast, fehlt dir die Energie.

Achte also darauf, wie du mit deinen Gedanken umgehst!

Die besten Tipps dazu erhältst du hier:

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Mentale Stärke trainieren: Eine Schritt für Schritt Anleitung

Manche Menschen erreichen konsequent ihre Ziele.

Sie überwinden ihre Selbstzweifel, bleiben dauerhaft am Ball und lassen sich auch durch Herausforderungen, Probleme und Rückschläge nicht aufhalten.

Andere Menschen hingegen scheitern immer wieder aufs Neue.

Sie lassen sich durch ihre Ängste einschüchtern, geben zu schnell auf und knicken bei den ersten Schwierigkeiten ein.

Was ist der Unterschied zwischen ihnen?

Mentale Stärke.

Oft entscheiden nicht die Umstände darüber, wie erfolgreich und glücklich du bist. Sondern dein Kopf.

Durch mentale Stärke wirst du deine Ziele eher erreichen, Herausforderungen leichter meistern und besser mit Stress umgehen.

Falls du dir mentale Kraft gerade wie eine Art magische Superkraft vorstellst, liegst du gar nicht mal so falsch.

Doch was ist diese mentale Kraft genau? Und kann man mentale Stärke trainieren?

Diesen Fragen widmen wir uns jetzt.

Was genau ist mentale Stärke eigentlich?

Mentale Stärke ist eine Mischung aus Selbstvertrauen, Willenskraft und emotionaler Stabilität.

Du vertraust also deinen eigenen Fähigkeiten, verkraftest Rückschläge, hast Selbstdisziplin und kannst auch mit negativen Emotionen umgehen.

Mentale Stärke ist wie der Tatort am Sonntag: Du kannst dich darauf verlassen.

Oft denken Menschen an mentale Kraft im Zusammenhang mit Krisen und großen Herausforderungen.

Doch mental stark zu sein ist nicht nur in extremen Situationen wichtig, sondern auch im alltäglichen Leben.

Du zweifelst weniger, hast mehr Durchhaltevermögen und traust dir mehr zu.

Hier einige Vorteile:

  • Du kannst besser abschalten, mit Stress umgehen und entspannen.
  • Du arbeitest an deinen Zielen, auch wenn du mal nicht motiviert bist.
  • Du lässt dich von Rückschlägen und Enttäuschungen nicht aufhalten.
  • Du gibst den Meinungen anderer weniger Wert.
  • Du kannst dich im Beruf wie auch Zuhause besser durchsetzen, deine Meinung vertreten und Grenzen setzen.

Warum ist mentale Stärke so wichtig?

Was erfolgreiche Menschen von nicht erfolgreichen unterscheidet, ist ihre Bereitschaft, auch unbequeme Dinge zu machen.

Anstrengende Dinge. Herausfordernde Dinge. Dinge, die keinen Spaß machen.

Erfolgreiche Menschen tun diese Dinge nicht gerne. Aber sie tun sie trotzdem. Und zwar immer und immer wieder.

Erfolg ist so unangenehm wie ein Ganzkörper-Waxing. Genau deshalb sind auch so wenige Menschen erfolgreich.

Jeden Tag kannst du dich aufs Neue zwischen den „richtigen“ und den „falschen“ Dingen entscheiden:

Du kannst:

  • Gesund essen oder dich wie Homer Simpson ernähren
  • Abends ins Fitnessstudio gehen oder deine Zeit auf der Coach verbringen
  • Deine ungesunde Beziehung beenden oder dir weiter einreden, dass sie noch irgendwie zu retten ist
  • Diesen potenziellen Kunden anrufen oder es verschieben, weil dir nicht danach ist
  • Ein Buch lesen, was dich weiter bringt oder dir die neueste Staffel deiner Lieblingsserie auf Netflix anschauen
  • Dich einer Herausforderung stellen oder weiterhin vor ihr (und dem Leben) davonlaufen

Je mehr „richtige“ Entscheidungen du triffst, desto besser wird dein Leben langfristig sein.

In fast jedem Lebensbereich ist es die mentale Stärke und die Ausdauer, die den größten Einfluss darauf haben, ob du erfolgreich bist oder scheiterst.

Mentale Stärke ist somit der Schlüssel, um deine Ziele zu erreichen – im Sport, im Beruf, im Leben.

3 Dinge, die über mentale Stärke gelernt habe

Hier sind 3 wichtige Erkenntnisse, die ich in den letzten Jahre hatte:

Mentale Stärke in der Psychologie

Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Psychologen mit dem Thema mentale Stärke und wie diese entsteht.

Schon ab den 1960ern erkannten führende Psychologen wie Albert Bandura, Martin Seligman und Julian B. Rotter die Bedeutung von mentaler Stärke und führten zahlreiche Studien durch.

Daraus entstanden 3 verschiedene psychologische Konzepte, die sehr weit verbreitet sind:

  • Selbstwirksamkeit von Bandura: Menschen handeln in der Regel nur dann, wenn sie sich das Ganze zu trauen und erwarten, mit ihrer Handlung Erfolg zu haben.1
  • Erlernte Hilflosigkeit von Seligman: Auf Grund negativer Erfahrungen können Menschen den Glauben entwickeln, dass sie ihr Leben nicht mehr verändern können (was oft zu Depression führt). 2
  • Kontrollüberzeugung von Rotter: Wenn Menschen glauben, dass sie durch ihr Verhalten Ereignisse beeinflussen und kontrollieren können, geht es ihnen besser (Kontrollüberzeugung ist sozusagen der Gegenspieler der erlernten Hilflosigkeit). 3

Doch auch heute hat das Thema mentale Stärke noch eine große Bedeutung in der Psychologie und es werden immer wieder Studien durchgeführt und neue Konzepte entwickelt.

Basierend auf der Theorie der persönlichen Konstrukte definierten die Australier Gucciardi, Gordon und Dimmock im Jahr 2008 mentale Stärke als:

„Eine Ansammlung von Werten, Einstellungen, Verhaltensweisen und Emotionen, die es einem erlauben Hindernisse, Widrigkeiten oder Druck auszuhalten und zu überwinden genauso wie auch die Konzentration und Motivation aufrechtzuerhalten um Ziele konsequent zu erreichen.“ 4

Peter Clough und Keith Earle entwickelten hingegen im Jahr 2012 das 4C-Modell für mentale Stärke.5

Die 4C’s stehen für Confidence (Selbstvertrauen), Challenge (Herausforderung), Control (Kontrolle) und Commitment (Verpflichtung).

Mentale Stärke trainieren in 7 Schritten

Stell dir mentale Stärke wie einen Muskel vor. Je mehr du ihn trainierst, desto stärker wird er.

Nicht umsonst spricht man auch von mentaler Fitness oder Mentaltraining.

Sicherlich weißt du, wie du deinen Muskeln trainieren musst:

  • Gehe ins Fitnessstudio (oder gehe einer anderen Sportart nach) und belaste den Muskel.
  • Poste voller Stolz ein Selfie auf Instagram.
  • Gib dem Muskel genug Erholung (Schlaf, gutes Essen, Ruhe).
  • Wiederhole das Ganze.

Wie aber kann man seine mentale Stärke trainieren?

1. Stelle dich kleinen Herausforderungen

Einer der wichtigsten Schritte ist, dass du dich immer wieder kleinen Herausforderungen stellst. Diese sind für jeden Menschen anders.

Hier ein paar Beispiele:

  • Jeden Morgen kalt duschen.
  • Lernen, Nein zu sagen.
  • Jeden morgen 15 Minuten meditieren.
  • 3 Mal die Woche ins Fitnessstudio gehen.
  • Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
  • Jeden Abend 30 Minuten eine Fremdsprache lernen.
  • Eine Woche lang keine abgepackten Nahrungsmittel essen.
  • Jeden Tag früh aufstehen.

In dem du dich immer wieder kleinen Herausforderungen stellst, wirst du mental stärker und stärker.

Kalt duschen ist eine gute Herausforderung

Wichtig ist, dass die Herausforderung weder zu klein noch zu groß ist.

Ist sie zu klein, ist es keine Herausforderung mehr. Abends auf der Coach eine halbe statt einer ganzen Tafel Schokolade zu essen ist nichts, was dich mental stark macht (sorry!).

Ist die Herausforderung hingegen zu groß, wirst du dich ihr nicht dauerhaft stellen. Du versuchst beim ersten Mal im Fitnessstudio ja auch nicht gleich mit 120 kg Kniebeugen zu machen (hoffe ich zumindest).

2. Feedback-Mindset

Je größer deine Ziele sind, desto größer werden auch die Herausforderungen, Probleme und Rückschläge sein (glaube mir, ich spreche aus Erfahrung).

Deshalb ist es enorm wichtig, dass du das Feedback-Mindset annimmst.

Soll heißen: Nur weil du scheiterst oder einen Rückschlag erlebst, heißt das noch lange nicht, dass du es nicht drauf hast oder dein Ziel nicht erreichen wirst.

Es bedeutet nur, dass dein jetziges System, deine Methode oder Idee nicht funktioniert.

Experimentiere weiter, bis du herausfindest, was für dich funktioniert.

Wenn ein Kleinkind laufen lernt und beim ersten Versuch hinfällt, sagt es ja auch nicht:

„Irgendwie scheint das Laufen nichts für mich zu sein … Ich lass den Blödsinn lieber!“

Mehr dazu auch in diesem Artikel: Negative Glaubenssätze auflösen

3. Erwarte nicht, dass die Dinge einfach sind

Oft sind Menschen unmotiviert, traurig oder entmutigt, weil die Dinge schwieriger sind, als sie erwartet haben.

Doch die Frage ist: Wer hat gesagt, dass die Dinge einfach sein müssen?

  • Möchtest du befördert werden?
  • In eine neue Stadt ziehen?
  • Eine Familie gründen?
  • Aussehen wie ein Fitnessmodel?
  • Ein Business hochziehen?
  • Ein Buch schreiben?
  • Dich persönlich entwickeln?
  • Offener und charismatischer werden?

Dann erwarte nicht, dass die Dinge einfach sind. Bereite dich auf Probleme und Schwierigkeiten vor.

Ich behaupte nicht, dass das Leben ein Kampf sein soll.

Aber ist es oftmals die unrealistische Vorstellung, dass alles ein Zuckerschlecken sein sollte, die Menschen schwach macht.

Deshalb: Hoffe auf das Beste, sei auf das Schlimmste gefasst und nimm es, wie es kommt.

4. Betrachte deine Gefühle rational

Kann man seine Emotionen kontrollieren?

Ja! Zumindest bis zu einem gewissen Punkt.

In der Tat ist das auch einer der großen Unterschiede zwischen mental starken Menschen und denen, die es nicht sind.

Auch mental starke Menschen fühlen sich mal unsicher, unmotiviert, traurig oder unglücklich. Aber sie lassen sich nicht von diesen Gefühlen abhalten.

Die Sache ist die: Meistens sind nicht negative Gefühle das Problem. Sondern deine Bewertung der Gefühle.

Lass mich das erklären.

Nehmen wir an, du hattest dir vorgenommen, 5 kg abzunehmen.

Leider lügt die Waage nicht. Und es sind nur 2 kg geworden.

Jetzt bist du enttäuscht.

Und jetzt kommt das eigentliche Problem. Statt das Gefühl einfach nur wahrzunehmen und es zu beobachten, steigerst du dich hinein.

Du fängst an wütend auf dich zu sein, weil du zu viel gegessen hast.

Dann redest dir ein, dass du ein Versager bist und gar nichts schaffst.

Jetzt malst du dir aus, dass du nie abnehmen wirst und dich deshalb dein Partner verlässt (oder du nie einen finden wirst).

Plötzlich siehst du dich selbst in 10 Jahren, fett, verzweifelt, unglücklich und einsam.

Was ist passiert?

Du hast dich in dein Gefühl hineingesteigert.

Lerne, deine Gefühle zu beobachten und distanziert wahrzunehmen.

Ein Gefühl ist nur ein Gefühl. Eine Empfindung in deinem Körper.

Nicht mehr und nicht weniger.

Mehr dazu hier: Emotionen kontrollieren

5. Mach es nicht jedem Recht

Es ist schön, wenn du kein egoistisches Arschloch bist, das die Gefühle anderer als Fußabtreter nutzt.

Doch es jedem Recht zu machen, immer Ja zu sagen und jede Auseinandersetzung zu vermeiden ist die falsche Einstellung.

Um mental stark zu werden darfst du es nicht jedem Recht machen wollen.

Verstehe, dass du selbst der wichtigste Mensch in deinem Leben bist. Und dass es OK ist, auch mal eigensinnig und egoistisch zu handeln.

Das bedeutet:

  • Sei bereit, anderen Menschen zu widersprechen, wenn du nicht ihrer Meinung bist.
  • Sage Nein, wenn du keine Lust auf etwas hast oder etwas nicht tun willst.
  • Versuche, nicht jedem Menschen zu gefallen.
  • Setze Grenzen und mache anderen Menschen klar, wie du behandelt werden möchtest.
  • Akzeptiere, dass nicht jeder Mensch dich mögen wird.

Um mental stark zu werden, musst du deiner eigenen Meinung über dich mehr Wert beimessen, als der Meinung, die andere über dich haben.

Wenn Menschen mit dir spielen oder dich respektlos behandeln, liegt das daran, dass du es zulässt.

Respektiere dich selbst. Versuche, nicht jedem zu gefallen. Sag deine Meinung.

6. Entwickle die richtigen Gewohnheiten

Die meisten Menschen versuchen, ihre Ziele mit reiner Willenskraft zu erreichen. Und scheitern.

Denn Willenskraft ist keine konstante Kraft. Mal hast du mehr davon, mal weniger.

An manchen Tagen hast du die Willenskraft eines Elite-Soldaten, an anderen schaffst du es gerade noch von der Couch bis zum Kühlschrank.

Willenskraft ist wie die Hauptdarstellerin einer spanischen Telenovela: Eine unberechenbare Drama-Queen.

Erfolgreiche Menschen verlassen sich deshalb nicht auf ihre Willenskraft. Sie entwickeln die richtigen Gewohnheiten.

Wenn etwas zur Gewohnheit für dich geworden ist, dann denkst du nicht mehr darüber nach. Du machst es automatisch.

In deinem Alltag gehst du vielen Gewohnheiten nach:

  • Du kaufst immer wieder ähnliche Lebensmittel ein.
  • Du tust meistens die gleichen Dinge vor dem Schlafengehen (Fernsehen, Lesen, Social Media checken, mit deinem Partner reden, etc.)
  • Du nimmst den gleichen Weg zu Arbeit.
  • Du trinkst nach dem Mittagessen immer einen Kaffee und isst ein Stück Kuchen.
  • Usw.

Die Frage ist also nicht, ob du Gewohnheiten entwickeln solltest. Sondern welche.

Es gibt Gewohnheiten die gut sind. Diese helfen dir dabei, zu dem Menschen zu werden, der du sein willst.

Es gibt Gewohnheiten, die nicht gut sind. Diese halten dich davon ab, zu dem Menschen zu werden, der du sein willst.

Wenn es dein Ziel ist, einen Marathon zu laufen, du aber zum Abschalten abends immer ein Glas Wein trinkst und zwei Zigaretten rauchst, ist deineGewohnheit ein Problem.

Anstatt dich auf deine Ziele zu versteifen, konzentriere dich darauf, die richtigen Gewohnheiten zu entwickeln.

7. Konzentriere dich auf das, was du kontrollieren kannst

Wenn du dich auf das konzentrierst, was du beeinflussen kannst, wirst du mental stärker.

Wenn du dich hingegen auf das fokussierst, was du nicht beeinflussen kannst, wirst du mental schwächer.

Das liegt daran, dass wir Menschen durch Feedback lernen.

Wenn du dich auf das konzentrierst, was du kontrollieren kannst, wirst du deine Selbstzweifel überwinden, Dinge verändern und deine Ziele erreichen.

Dadurch merkt dein Gehirn, dass es eine gewisse Kontrolle hat. Und das macht dich mental stark.

Wenn du dich hingegen auf das konzentrierst, was du nicht kontrollieren kannst, fühlst du dich machtlos.

Du hast keine Kontrolle und keinen Einfluss. Und das macht dich mental schwach (siehe auch das vorher vorgestellte Konzept der erlernten Hilflosigkeit von Martin Seligman).

Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst

Viele Menschen versuchen, ein bestimmtes Resultat zu kontrollieren. Doch das klappt nicht.

  • Du kannst kontrollieren, wie du anderen Menschen gegenübertrittst. Doch du kannst nicht kontrollieren, ob sie dich mögen.
  • Du kannst kontrollieren, wie sehr du dich auf ein Job-Interview vorbeireitest. Doch du kannst nicht kontrollieren, ob du den Job auch wirklich bekommst.
  • Du kannst kontrollieren, wie diszipliniert und effizient du arbeitest. Doch du kannst nicht kontrollieren, ob du befördert wirst.
  • Du kannst kontrollieren, wie du deine Kinder erziehst. Doch du kannst nicht kontrollieren, was sie mit ihrem Leben anstellen.

Um mentale Stärke zu entwickeln, musst du deine Energie, deine Zeit und deinen Fokus auf die Dinge konzentrieren, die du kontrollieren kannst.

Fokussiere dich also auf deine Einstellung, dein Verhalten und deine Reaktion auf Situationen.

Mentale Stärke vs. falsche Hoffnung

Viele Menschen wünschen sich, dass das Leben einfacher wäre.

Die Arbeit weniger anspruchsvoll. Die Mitmenschen freundlicher. Die Herausforderungen weniger. Die finanziellen Sorgen kleiner.

Aber das wird nicht passieren. Das Leben wird nicht einfacher.

Ganz im Gegenteil.

Mehr Geld zu verdienen, eine Familie zu gründen, neu anzufangen oder ein eigenes Business zu starten ist selten einfach.

Die Herausforderungen wachsen. Die Entscheidungen werden schwieriger. Die Probleme werden größer.

Was ist also die Lösung?

Dass du stärker wirst.

Entwickle die mentale Stärke um deine Ziele zu verfolgen, Probleme zu lösen und Herausforderungen zu überwinden.

Es lohnt sich. Garantiert.

Welcher Tipp gefällt dir am besten? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Kalt duschen: Vorteile + 5 Tipps

Kalt duschen klingt erst mal alles andere als angenehm.

Alleine die Vorstellung, früh morgens unter die kalte Dusche zu springen, sorgt bei vielen Menschen für unangenehme Gefühle…

Dabei hat das kalte Duschen enorme Vorteile.

Und wenn du es richtig machst, ist es gar nicht so schlimm, wie du dir jetzt vielleicht vorstellst.

In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile das kalte Duschen mit sich bringt und mit welchen Tipps es dir leichter fällt.

Kalt duschen: Vorteile

Früher hat mich alleine die Vorstellung einer kalten Dusche enorm abgeschreckt.

Lieber wäre ich mit einem dieser „Kostenlose Umarmungen“-Schilder in die Fußgänger-Zone gegangen und hätte Wildfremde umarmt …

Mittlerweile dusche ich jedoch jeden Morgen kalt.

Woher der Sinneswandel?

Eines Morgens stand ich unter der Dusche in meiner Wohnung in Zypern und habe dann erst gemerkt, dass das warme Wasser nicht ging …

Ich war kurz davor, mich wieder anzuziehen, doch dann dachte ich mir:

„Na komm, sei kein Waschlappen. Eine kalte Dusche wird dich nicht umbringen…“

Ich habe mir zuerst die Beine kurz abgeduscht. Dann die Arme. Dann habe ich all meinen Mut zusammengefasst und mich unter die Dusche gestellt …

Dann kam der Schock. Die Schnappatmung. Das Fluchen.

Doch nach der Dusche habe ich mich so gut gefühlt, dass ich es am nächsten Morgen wieder gemacht habe.

Und dann wieder.

Und wieder.

Seitdem habe ich jeden einzelnen Tag kalt geduscht.

Die kalte Dusche hat einfach zu viele Vorteile! Hier sind einige davon.

Meine Erfahrungen erfährst du auch in diesem Video:

1. Du wirst schlagartig wach!

Ich bin ein ziemlicher Morgenmuffel.

Schon immer gewesen.

Vor der ersten Tasse Kaffee geht bei mir eigentlich gar nichts.

Doch das ist nun anders.

Seitdem ich kalt dusche, bin ich morgens schlagartig wach.

Ich fühle mich wie Super Mario, nachdem er gerade einen gelben Stern gegessen hat.

kalt duschen vorteile

Morgenmuffel? Kalt duschen hilft enorm

Falls auch du jemand bist, der morgens oft müde ist, dann sind kalte Duschen genau das Richtige für dich.

Übrigens: Kaffee trinke ich zwar trotzdem noch. Er schmeckt mir gut und gehört für mich zum Schreiben einfach dazu. Aber brauchen tue ich ihn nicht mehr.

2. Mehr Willenskraft

Jeden Morgen kalt zu duschen verändert einen mental. Es stärkt die Willenskraft und das Selbstvertrauen.

Wenn das Erste, was du am Tag tust, gleich mal ein „mutiger“ Schritt unter die kalte Dusche ist, bist du bereit für die Herausforderungen des Tages.

Im Ernst.

Seitdem ich kalt dusche, habe ich mehr Willenskraft und Fokus. Ich fühle mich klarer und stärker.

3. Es stärkt das Immunsystem

Das Immunsystem ist wie die Polizei deines Körpers, nur cooler. Es schützt deinen Körper gegen unwillkommen Gäste, wie Bakterien, Parasiten und Pilze.

Studien haben gezeigt, dass Menschen, die täglich kalt duschen, mehr weiße Blutkörperchen haben. Und diese weißen Blutkörperchen helfen deinem Immunsystem, Krankheitserreger in Schach zu halten.

Forscher gehen davon aus, dass durch das kalte Duschen das Immunsystem aktiviert wird und der Körper deshalb mehr weiße Blutkörperchen produziert.

In einer holländischen Studie haben 3000 freiwillige Probanden 30 Tage lang kalt geduscht.

In diesem Zeitraum hatten die Probanden 29% weniger Fehltage als die Menschen, die nicht kalt geduscht haben.

Ich bin gespannt, wann die ersten CEOs anfangen werden, ihren Mitarbeitern kalte Duschen zu verordnen…

Kalt duschen bei Erkältung?

In der Regel sind kalte Duschen sehr förderlich für deine Gesundheit.

Jedoch solltest du diese vermeiden, wenn du erkältet bist.

Durch eine Erkältung ist dein Immunsystem bereits angeschlagen. Eine kalte Dusche würde es nur weiter herausfordern.

Also lieber ein paar Tage aussetzen und warten, bis du wieder vollkommen gesund bist.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Fieber!

Kalt duschen: 5 wichtige Tipps

Zuallererst: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um kalt zu duschen?

Ich persönlich finde, dass morgens der beste Zeitpunkt ist.

Die kalte Dusche wird dich schlagartig wach machen und dich ideal auf den Tag vorbereiten.

Ich dusche zum Beispiel direkt nach dem Aufstehen.

Nach dem Sport ist ein weiterer Zeitpunkt, der sich für eine kalte Dusche anbietet.

kalt duschen nach Sport

Nach dem Sport bieten sich kalte Duschen an

Allerdings ist es ein Mythos, dass die kalte Dusche dabei hilft, die Muskeln zu regenerieren (das ist nur der Fall, wenn du für mindestens 10 Minuten ein Eisbad nimmst).

Ein wichtiger Punkt: An deiner Stelle würde ich es vermeiden, spät abends kalt zu duschen.

Aus dem simplen Grund, dass eine kalte Dusche ziemlich wach macht.

Und genau das willst du ja abends eher nicht.

Falls du abends gerne duschst, dusche einfach warm.

Kommen wir nun zu den 5 Tipps

(Kleiner Hinweis am Rande: Die 5 Tipps machen das kalte Duschen zwar einfacher, aber das Wasser wird davon auch nicht wärmer …)

1. Dusche erst warm, dann kalt

Ich persönlich dusche nur kalt.

Das kann jedoch gerade am Anfang eine große Herausforderung sein.

Was einfacher ist:

Dusche erst ganz normal. Und dann stell das Wasser langsam aber sicher auf kalt.

Dadurch gibst du dem Körper einige Sekunden Zeit, um sich an das kalte Wasser zu gewöhnen.

Außerdem wird es dir leichter fallen, überhaupt unter die Dusche zu springen, da es ja erst mal angenehm ist.

2. Langsam vorbereiten

Ganz egal, ob du zuerst warm duschst oder sofort kalt, wie ich: Bereite deinen Körper darauf vor.

Ich dusche zum Beispiel für ca. 10 Sekunden zuerst meine Beine mit kaltem Wasser ab.

Dann – auch für ca. 10 Sekunden – meine Arme.

Und erst dann stelle ich mich ganz unter die kalte Dusche.

Das gleiche würde ich auch dir raten.

Dadurch bereitest du deinen Körper auf das kalte Wasser vor und bist weniger geschockt, als wenn du dich sofort unter das kalte Wasser stellst.

3. Tief durchatmen

Durch das kalte Wasser tendieren wir dazu, sehr schnell und flach zu atmen.

Dadurch spürst du die Kälte jedoch noch mehr.

Versuche also, trotz kaltem Wasser ruhig und tief zu atmen (leichter gesagt als getan, ich weiß).

kalt oder warm duschen

Versuche tief zu atmen

Je ruhiger du atmest, desto weniger spürst du die Kälte.

Du kannst auch schon vor der Dusche oder während du noch warm duschst mit der langsamen und tiefen Atmung anfangen.

Das hilft dir später dabei, den Atemrhythmus beizubehalten.

4. Es ist keine Bestrafung!

Bevor ich kalt dusche, erinnere ich mich kurz daran, warum ich es tue.

Ich mach mir bewusst, dass ich nicht kalt dusche, um mich zu bestrafen, sondern weil ich mich danach viel besser fühlen werde.

Dir vor der kalten Dusche bewusst zu machen, dass das Ganze keine Bestrafung ist sondern etwas sehr Gutes, gibt dir Extra-Motivation.

5. Mach es jeden Tag! (30 Tage Challenge)

Egal, wie du das mit dem kalten Duschen anstellst: Mach es jeden Tag!

Selbst 2 Minuten reichen schon aus.

Dadurch gewöhnst du dich daran und es fällt dir mit der Zeit immer leichter.

Ich würde übertreiben, wenn ich behaupte, dass ich das kalte Wasser nicht mehr spüre.

Doch ich nehme es nicht mehr als so unangenehm wahr.

Falls du schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken spielst, kalt zu duschen, habe ich ein kleine Challenge für dich:

Dusche für die nächsten 30 Tage kalt.

2-3 Minuten am Tag reichen aus.

Gerne kannst du auch noch eine zweite, warme Dusche am Tag nehmen.

Wichtig ist nur, dass du keine kalte Dusche auslässt.

Du wirst sehen, dass es dir mit jedem Tag leichter fällt und dass du dich immer besser fühlen wirst.

Vorteile von Kälte: Extrembeispiel Wim Hof

Sich absichtlich Kälte auszusetzen ist momentan sehr in Mode.

Das liegt vor allem an einem Mann namens Wim Hof, besser bekannt als „The Iceman“.

Der Holländer setzt sich immer wieder extremer Kälte aus und hat damit weltweit für viel Furore gesorgt.

Hier ein paar Kostproben:

  • Er ist 6700m auf den Everest geklettert, nur mit Shorts bekleidet (und Schuhen).
  • Er hat fast 2 Stunden in Eiswasser verbracht, ohne dass sich seine Körpertemperatur merklich verändert hat (neuer Weltrekord).
  • Er ist einen Marathon im Norden Finnlands gelaufen – selbstverständlich nur in Shorts.
  • Er ist einen weiteren Marathon in der Namib-Wüste gelaufen, ohne einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen (Hitze scheint ihm auch nichts auszumachen).
  • Er ist 80 Meter unter Wasser in einem Eissee getaucht.

Hier das Video (auf English), wie er unter einem Eissee taucht:

Wim Hof erklärt, dass er all das kann, da er willentlich sein Immunsystem steuern kann.

Durch seine extremen Aktionen wurde auch die wissenschaftliche Welt auf ihn aufmerksam.

In verschiedenen Experimenten hat Wim Hof erstaunten Forschern gezeigt, dass er tatsächlich willentlich sein Immunsystem steuern kann – etwas, was bis dahin als unmöglich galt.

Doch die Geschichte endet nicht hier.

Denn Hof erklärt, dass er durch seine Methode (sich Kälte aussetzen, Atemübungen, Meditation) jedem beibringen kann, sein Immunsystem zu steuern.

Um seine waghalsige These zu beweisen, brachte er 12 Menschen über eine Dauer von 10 Tagen seine spezielle Methode bei.
Diesen 12 Probanden wurde im Labor ein Krankheitserreger gespritzt.

Zum Erstaunen der Wissenschaftler konnten alle 12 Teilnehmer ihr Immunsystem willentlich beeinflussen und die Erreger bekämpfen.

Die anderen 12 Probanden des Experiments, die nicht von Hof trainiert wurden, zeigten hingegen Symptome einer Grippe-Erkrankung (Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost).

Wim Hof hat bewiesen, dass der Mensch tatsächlich willentlich sein Autoimmunsystem beeinflussen kann.

Das ermöglicht völlig neue Möglichkeiten und Anwendungen im Bereich der Medizin.

Meine persönliche Erfahrung: Warum du kalt duschen solltest

Der größte Unterschied zwischen erfolgreichen und nicht erfolgreichen Menschen ist, dass erfolgreiche Menschen bereit sind, unbequeme Dinge zu tun.

Dinge, die sich nicht gut anfühlen. Dinge, die herausfordernd sind. Dinge, die viel Arbeit erfordern. Dinge, die anstrengend sind.

Erfolgreiche Menschen genießen diese Dinge nicht unbedingt. Aber sie machen sie trotzdem. Immer wieder aufs Neue. Und genau deshalb sind sie erfolgreich.

Die Wahrheit ist die: Wir leben in einer verweichlichten Gesellschaft.

Menschen wollen sich immer gut fühlen.

Fast Food. Netflix. Social Media. Online-Dating. Pornos.

Alles Dinge, die uns das Leben einfacher und bequemer machen.

Aber bequem ist nicht immer gut.

Ganz im Gegenteil.

Denn je mehr Dinge du tust, die unbequem sind, desto besser wird dein Leben sein.

Und genau aus diesem Grund solltest du kalt duschen. Es ist eines dieser unbequemen Dinge, die dein Leben besser machen.

Kalte Duschen machen dich stärker, fokussierter und selbstbewusster. Du beweist dir selbst, dass du es schaffst, auch Unbequemes zu machen.

An dem Morgen, an dem mein warmes Wasser nicht ging, habe ich zuerst geflucht. Im Nachhinein stellte es sich jedoch also ein großes Geschenk heraus.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.

Persönlichkeitenstwicklung: Die 8 wichtigsten Grundlagen

Wie kann man sich persönlich weiterentwickeln?Lass uns ehrlich sein: Die meisten Menschen leben nicht wirklich, sie existieren nur.

Anstatt ihr volles Potenzial zu nutzen, lassen sie sich durch Ängste, Selbstzweifel und die Meinungen anderer aufhalten.

Und jetzt, Hand aufs Herz: Wie sieht das bei dir aus?

Wenn du dein Leben voll auskosten willst und dir mehr Erfolg wünschst, dann musst du heute aufwachen und etwas ändern.

Der Schlüssel dafür?

Persönlichkeitsentwicklung.

Persönlichkeitsentwicklung erlaubt dir, dich gezielt zu entwickeln und zu dem Menschen zu werden, der du schon immer sein wolltest.

In diesem Artikel erkläre ich dir deshalb, wie Persönlichkeitsentwicklung genau funktioniert und was die 8 wichtigsten Grundregeln für deine Entwicklung sind.

Was ist Persönlichkeitsentwicklung eigentlich?

Oft glauben Menschen, dass sie, wenn sie Persönlichkeitsentwicklung betreiben, zu einer Art Super-Mensch werden können.

Zu einer Mischung aus Hulk, James Bond und Super Mario…

Das ist natürlich Blödsinn.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet letztendlich nämlich nichts anderes, als sich als Mensch weiterzuentwickeln und persönlich zu wachsen.

Ich weiß, ich weiß. Die Definition ist nicht gerade interessant.

Lass mich das Ganze aber ein bisschen genauer erklären.

Persönlichkeitsentwicklung kann nämlich auf zwei Arten passieren: unabsichtlich oder absichtlich.

Unabsichtliche Entwicklung

Oft entwicklen sich Menschen unabsichtlich, da sich ihre Lebensumstände verändern.

Wenn du zum Beispiel von deinem Partner verlassen wirst, in eine neue Stadt ziehst, ein Kind bekommst oder befördert wirst, warten neue Herausforderungen auf dich.

Durch diese wirst du persönlich wachsen und dich verändern – ob du willst oder nicht.

Schon mal gehört, dass Menschen behaupten, sie seien durch eine Krise stärker geworden?

Eben. Das ist unabsichtliche Persönlichkeitsentwicklung.

Dir passiert irgendetwas, was dich herausfordert. Also entwickelst du dich und wirst stärker.

Absichtliche Persönlichkeitsentwicklung

Unabsichtliche Entwicklung hilft Menschen oft dabei, zu wachsen.

Aber darauf zu warten, dass sich in deinem Leben etwas verändert, damit du wachsen kannst, ist nicht gerade proaktiv …

Deshalb solltest du dich absichtlich entwickeln. Das bedeutet, dass du gezielt an dir arbeitest.

Du:

  • Stellst dich immer wieder neuen Herausforderungen und wirst dadurch selbstbewusster.
  • Entwickelst gesunde Gewohnheiten und vermeidest Dinge, die dir nicht gut tun (sorry Netflix und McDonalds).
  • Lernst, besser mit negativen Gedanken und Gefühlen umzugehen (Siehe auch Mentaltraining)
  • Arbeitest regelmäßig an deinen Zielen und lernst aus deinen Fehlern.
  • Verstehst, dass deine Ängste in deinem Kopf entstehen und lernst, sie zu überwinden.
  • Wirst offener, gesprächiger und ehrlicher, wodurch du neue Menschen kennenlernst und deine bisherigen Beziehungen verbesserst.
  • Lernst, besser mit Stress, Herausforderungen und großer Verantwortung umzugehen, wodurch du generell entspannter und zufriedener wirst.
  • Verstehst besser, wer du bist, was deine Stärken sind und was dir im Leben wichtig ist.

Das klingt jetzt vielleicht erst mal nach viel Arbeit. Aber keine Sorge, du musst nicht alle Punkte auf einmal angehen.

Außerdem beeinflussen sich viele der Lebensbereiche und Fähigkeiten stark untereinander.

Persönlichkeitsentwicklung hat somit oft einen Dominoeffekt.

persönliche Entwicklung definieren

Du fängst an, an einem Bereich zu arbeiten, der dann zum nächsten führt und dieser wiederum zum nächsten.

Wenn du zum Beispiel anfängst, mehr Sport zu machen und dadurch abnimmst, wirst du auch automatisch mehr Selbstvertrauen haben.

Oder wenn du lernst, besser mit negativen Gefühlen umzugehen, werden sich auch automatisch deine Beziehungen zu deinen Mitmenschen verbessern.

Warum Menschen mit Persönlichkeitsentwicklung anfangen

In der Regel stoßen Menschen auf das Thema Persönlichkeitsentwicklung, wenn sie mit einer Sache in ihrem Leben unzufrieden sind.

  • Sie sind unsicher und schüchtern im Umgang mit anderen Menschen.
  • Ihnen fehlt es an Motivation und sie leiden unter Aufschieberitis.
  • Sie sind emotional unstabil.
  • Sie haben zu wenig Selbstvertrauen und sind sehr ängstlich.
  • Ihr Partner hat sie verlassen oder sie finden erst gar keinen Partner.
  • Sie befinden sich in einer Sinn- oder Lebenskrise.
  • Sie wollen mehr Geld verdienen (wer will das eigentlich nicht?).
  • Sie sind generell unglücklich mit ihrem Leben.

Die meisten Menschen stoßen also auf das Thema Persönlichkeitsentwicklung, weil sie mit sich und ihrem Leben unzufrieden sind. So war es übrigens auch bei mir damals (mehr zu meiner Geschichte später).

Aber warum ist das so?

Weil Schmerz ein sehr guter Antrieb ist.

Ihre persönliche Entwicklung passiert aus Schmerz

Die meisten Menschen verändern in ihrem Leben nichts, weil der Schmerz nicht groß genug ist.

Sie sind also nicht wirklich zufrieden, aber eben auch nicht unzufrieden genug, um etwas zu ändern.

Deshalb ist Schmerz ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung, da er oft ihr Auslöser ist.

Lass uns jetzt sehen, was die wichtigsten 8 Grundregeln der Persönlichkeitsentwicklung sind.

Die 8 Grundregeln der Persönlichkeitsentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung ist ein sehr breites Gebiet und streckt sich über alle wichtigen Lebensbereiche.

Doch die 8 wichtigsten Grundregeln bleiben immer die Gleichen.

Merke sie dir also. Oder schreib sie dir auf. Oder tätowiere sie dir auf den Unterarm. Wie du willst.

1. Schluss mit Selbstmitleid

Trifft einiges hiervon auf dich zu?

  • Du glaubst, dass deine Probleme größer sind als die der anderen (oder dass du mehr Probleme hast).
  • Du sprichst gerne darüber, wie schwer du es hast und mit welchen Problemen du zu kämpfen hast.
  • Du glaubst, alle anderen haben besser als du.
  • Du bist der Meinung, dass keiner versteht, wie schwer du es hast.
  • Du glaubst, dass andere dafür verantwortlich sind, dass es dir schlecht geht.

Falls einer dieser Punkte auf dich zutrifft, versinkst du offenbar in Selbstmitleid.

Selbstmitleid ist eine Bitch. Denn es fühlt sich gut an.

Wenn du in Selbstmitleid versinkst, gibst du Verantwortung ab.

Statt etwas zu unternehmen und deine Probleme in die Hand zu nehmen, rechtfertigst du vor dir selbst, warum du gerade nichts tun kannst und dir die Hände gebunden sind.

Deshalb gibt es eine enorm wichtige Regel:

Du bist für alles verantwortlich

Die erste der acht Regeln der Persönlichkeitsentwicklung ist die Wichtigste:

„Du bist für alles verantwortlich.“

Vielleicht widersprichst du mir gedanklich gerade. Und denkst dir:

„Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass ich meinen Job verloren habe. Oder dass ich so schüchtern bin. Oder dass mich mein Partner verlassen hat.Oder dass ich so viele negative Gedanken habe.“

Du hast recht!

Du bist tatsächlich nicht für all die Umstände in deinem Leben verantwortlich.

Aber du bist zu 100% dafür verantwortlich, wie du darauf reagierst.

Nimm deine eigene Entwicklung in die Hand

Du entscheidest, wie du auf die Umstände reagierst

Egal, welche negative Erfahrung dir widerfährt oder wie schlecht deine momentane Lage ist: Du kannst entscheiden, wie du darauf reagierst.

Du kannst entscheiden, ob du dich in die Opferrolle begibst und in Selbstmitleid versinkst (kleiner Hinweis: Das ist keine gute Option …).

Oder du entscheidest dich dazu, Verantwortung zu übernehmen, deine Probleme anzugehen und das Beste draus zu machen (Kleiner Hinweis: Das ist die richtige Option …).

Zu entscheiden, wie du auf die Umstände in deinem Leben reagierst, ist die große menschliche Freiheit.

Und falls du wirklich im Leben vorankommen willst, musst du ab jetzt für alles in deinem Leben Verantwortung übernehmen.

Statt dich also darüber zu beschweren, dass du so viele Probleme hast und es dir so schlecht geht, frage dich, was du tun kannst.

Und dann tue es. (Was mich zum nächsten Punkt bringt).

2. Alles außer Umsetzung ist nur Vorbereitung

Ideen, Pläne, Ziele, Visionen – alles schön und gut.

Aber wahre Entwicklung und Fortschritt erlebst du nur, wenn du auch etwas tust.

Umsetzung ist die wahre Meisterschaft. Alles andere ist nur Vorbereitung.

Mach dir Folgendes bewusst: Umsetzung schlägt Intelligenz um Längen.

Du kannst der intelligenteste Mensch der Welt sein, wenn du nicht fähig bist, in Aktion zu kommen, bringt es dir wenig.

Jeder Mensch, der vorankommt, der erfolgreich ist, der etwas bewegt, ist ein Macher.

Statt ewig zu überlegen, jahrelang Pläne zu schmieden und alle Möglichkeiten abzuwägen, macht er einfach.

Anders gesagt: Potenzial ist nutzlos.

Jeder Mensch hat Potenzial.

Doch nur die Wenigstens nutzen es. Weil nur die Wenigsten wirklich ins Tun kommen.

Potenzial ist wie ein Sportwagen mit leerem Tank. Er könnte verdammt schnell fahren, wird sich aber keinen Zentimeter bewegen.

Letztendlich kommt es nur auf eine Sache an: Machst du dich an die Umsetzung oder nicht?

Deine Gedanken, Absichten, Pläne und Ziele sind nutzlos. Das Einzige was zählt, sind deine Taten.

3. Persönlichkeitsentwicklung und Gewohnheiten

Hier ist eines meiner absoluten Lieblingszitate:

„Wir sind, was wir wiederholt tun. Exzellenz ist also keine Tat, sondern eine Gewohnheit.“

Es wird oft fälschlicherweise Aristoteles zugeschrieben. Doch das Zitat stammt von dem amerikanischen Philosophen Will Durant.

So oder so: Dieses Zitat macht eine unheimliche wichtige Sache klar.

Was du in deinem Leben erreichen wirst, hängt größtenteils von deinen Gewohnheiten ab.

was ist persönlichkeitsentwicklung

Wenn du gute, produktive und zielführende Gewohnheiten hast, wirst du in deinem Leben verdammt viel erreichen können.

Wenn deine Gewohnheiten aber eher denen von Homer Simpson ähneln, dann wirst du wenig erreichen – außer du wirst selbst zum Hauptdarsteller eine Zeichentrickserie.

Fokussiere dich ab jetzt weniger auf deine Ziele und mehr auf die richtigen Gewohnheiten.

Wenn du täglich die die richtigen Dinge machst, werden die Resultate früher oder später folgen

4. Meistere deinen Verstand

Dein Gehirn ist mächtiger als jeder Computer auf dieser Welt. Es ist ein erstaunliches Organ, das zu erstaunlichen Dingen im Stande ist.

Leider kommt das gute Stück ohne Gebrauchsanweisung … Und das ist problematisch.

Die meisten deiner Probleme entstehen nämlich durch deine Gedanken.

Dinge wie Selbstzweifel, Ängste, Minderwertigkeitskomplexe, Sorgen sind nicht real.

Sie entstehen dadurch, dass du dir zu viele Gedanken machst.

Und deshalb ist es fundamental wichtig, dass du lernst, besser mit deinem Verstand umzugehen.

Deine Gedanken können dich nämlich sprichwörtlich ins Elend stürzen…

Gleichzeitig können sie dich jedoch auch beflügeln, dich Berge versetzen lassen und dich enorm erfolgreich machen.

Es kommt also einzig und alleine darauf an, wie du mit deinen Gedanken umgehst.

Deshalb hier ein Video von mir, um negative Gedanken loszulassen:

5. Du kannst (fast) alles lernen

Oft tun Menschen etwas nicht, weil sie unsicher sind:

  • Sie wissen nicht, wie sie auf fremde Menschen zugehen sollen und ein Gespräch starten können – also probieren sie es erst gar nicht.
  • Sie probiere einmal etwas Neues aus (Fremdsprache, Tanzkurs, Yoga, etc. ) und hören aber sofort wieder auf, weil sie merken, dass sie darin nicht gut sind.
  • Sie bewerben sich nicht für ihrem Traumjob, weil sie die benötigten Fähigkeiten nicht besitzen.

Hast auch du etwas schon mal nicht gemacht, weil du darin nicht gut bist?

Dann mach dir bewusst, dass du (fast) alles lernen kannst!

Wenn jemand etwas besser als du beherrscht oder darin selbstbewusster ist, dann wahrscheinlich nur, weil er es schon sehr oft gemacht hat.

Nehmen wir zum Beispiel an, du möchtest Gitarre spielen lernen.

Selbst wenn du vollkommen unmusikalisch bist und kein Talent dafür hast, wirst du dich enorm verbessern, wenn du jeden Tag eine Stunde übst.

Vermutlich wirst du auch nach ein paar Jahren nicht der neue Jimi Hendrix werden, aber du wirst sehr gut spielen können.

Mit genug Übung, kannst du (fast) alles lernen.

  • Du willst offener und selbstbewusster werden? Dann sprich jeden Tag 3 fremde Menschen an und versuche Smalltalk mit ihnen zu führen.
  • Du willst ein Buch schreiben? Dann schreib jeden Tag für eine Stunde.
  • Du möchtest innerlich ruhiger werden? Meditiere täglich für 15 Minuten.
  • Du möchtest richtig gut kochen lernen? Dann rate mal! Genau, koch jeden Tag und experimentiere mit neuen Zutaten und Rezepten.

Lass dich nicht von etwas Neuem abhalten, nur weil du es nicht kannst. Mit genug Zeit und Übung kannst du es lernen.

6. Wo die Angst ist, ist der Weg

Angst ist ein sehr unangenehmes Gefühl. Doch Angst ist auch ein Wegweiser.

Denn da, wo die Angst ist, ist auch oft der Weg.

Soll heißen: Die Dinge, die dir am meisten Angst machen, sind in der Regel die, die du tun solltest.

Vieles von dem, was du dir wünschst, liegt auf der anderen Seite deiner Angst.

  • Du möchtest einen Partner finden? Stell dich der Angst, auf potentielle Partner zuzugehen und ein Gespräch zu starten
  • Du möchtest dich selbstständig machen? Begegne der Angst, dass du Scheitern könntest und es nicht klappt.
  • Du möchtest von anderen Menschen selbstbewusster wahrgenommen werden? Überwinde die Angst und sage deine Meinung, ziehe Grenzen und lernen, Nein zu sagen.
  • Du möchtest umziehen? Stell dich der Angst, dass du neue Freunde finden musst, einen neuen Job und dass alles Neu sein wird.

Angst ist wie der Endgegner im Level eines Videospiels. Wenn du in das nächste Level möchtest, musst du den Endgegner erst besiegen.

„Aber Anchu, ich traue mich nicht. Meine Angst ist zu groß!“

Mach dir bewusst, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist. Auch mutige Menschen verspüren Angst.

Sie haben sich nur dazu entschieden, dass ihre Ziele und Träume wichtiger sind.

Persönliche Entwicklung und Angst

Wo die Angst ist, ist der Weg

Als ich mein Studium abgebrochen habe, um mich mit dieser Webseite selbstständig zu machen, hatte ich panische Angst.

Aber meine Vision war mir wichtiger.

Stell dich deiner Angst. Immer wieder aufs Neue.

Denn auf der anderen Seite deiner Angst liegt das, was du dir wünschst.

7. Scheitere öfter – und lerne daraus

Für viele Menschen ist Scheitern etwas, das sie um jeden Preis vermeiden möchten.

Dabei ist es oft der einzige Weg, um voranzukommen.

Je mehr du nämlich scheiterst, desto eher findest du heraus, was du willst, was dir wichtig ist und was deine Stärken sind.

Viele der erfolgreichsten Menschen sind nicht erfolgreich, weil sie nie gescheitert sind, sondern weil sie immer wieder gescheitert sind.

Sie lagen so oft daneben und hatten so viele Fehltritte, dass sie mehr und mehr verstanden haben, was funktioniert, worin sie gut sind und was sie wollen.

Viele Menschen finden nie heraus, was ihre Stärken sind, wofür sie brennen und was sie wirklich im Leben wollen, weil sie zu viel Angst davor haben, zu scheitern.

Das Problem ist, dass Menschen ihr Scheitern oft auf sich selbst zurückführen.

Sie glauben also, sie sind nicht gut genug, sind zu dumm oder sind schlichtweg Versager.

Doch das stimmt nicht.

Scheitern bedeutet nur, dass dieser eine Weg, diese eine Methode, diese eine Idee nicht funktioniert hat.

Lerne daraus und probiere etwas anderes aus. So lange, bis etwas für dich funktioniert.

8. Das Anfänger-Mindset

Hier eine kurze Zen-Geschichte mit einer enorm wichtigen Lektion über Persönlichkeitsentwicklung:

Ein westlicher Professor reiste zu einem Zen-Meister. Der Professor wollte dem Zen-Meister einige wichtige Fragen über Gott, die Erleuchtung und Meditation stellen.

Nach seiner Ankunft stellte der Professor dem Zen-Meister viele Fragen. Dieser hörte schweigend zu.Dann sagte er zu dem Professor:

„Du hast eine lange Reise hinter dir. Ich werde dir einen Tee machen.“

Der Professor wurde ungeduldig. Schließlich war er nicht gekommen, um Tee zu trinken, sondern um Antworten auf seine Fragen zu bekommen. Als der Professor schon wieder gehen wollte, kam endlich der Zen-Meister mit dem Tee.

Der Zen-Meister fing an, dem Professor Tee einzuschenken. Doch als die Tasse voll war, schenkte der Meister weiter Tee ein… Der Tee fing an, überzulaufen.

Daraufhin sagte der Professor empört:

„Was machen Sie denn da? Sehen Sie nicht, dass die Tasse schon lange voll ist?“

Der Zen-Meister lächelte daraufhin und sagte:

„Genauso wie mit der Tasse, ist es mir dir. Dein Verstand ist so voll, dass nichts Neues mehr hineinpasst. Gehe also und leere deine Tasse. Wenn wieder Platz ist, kannst du nochmal wiederkommen.“

Du weißt nicht alles und du kannst auch nicht alles

Wenn du glaubst, etwas schon vollkommen verstanden zu haben oder schon zu beherrschen, hörst du auf zu wachsen.

Deshalb ist es enorm wichtig, dass du an alles mit einem Anfänger-Mindset herangehst.

Ich weiß nur, dass ich gar nichts weiß

Was bedeutet ein Anfänger-Mindset?

Dass du deine vorherrschenden Erwartungen und Vorstellungen aufgibst und die Dinge stattdessen mit frischem Geist, Neugierde und Lernfreude betrachtest.

Anstatt zu denken: „Ah, das weiß ich schon!“ solltest du also immer offen sein. Wie ein Anfänger, der etwas zum ersten Mal macht.

Anfänger-Mindset

Leere deine Tasse

Ich beschäftige mich selbst mit Persönlichkeitsentwicklung seit 2012.

Vor kurzem war ich auf einem Persönlichkeitsentwicklungs-Seminar von Tony Robbins.

Doch statt zu denken „Ah, ich weiß doch sowieso schon alles“, bin ich mit einem Anfänger-Mindset in das Seminar gegangen.

Ich habe jede Übung mitgemacht, sehr viel mitgeschrieben und aufmerksam zugehört.

Und ich habe dazugelernt.

Glaube nie, dass du etwas schon 100% weißt oder kannst.

Habe ein Anfänger-Mindset und sei immer offen für neue Ansätze, Informationen und Methoden.

Nur wenn deine Tasse leer ist, ist Platz für etwas Neues.

Persönlichkeitsentwicklung: der größte Fehler

Wie wir gesehen haben, kann dir Persönlichkeitsentwicklung dabei helfen, selbstsicherer, attraktiver, emotional stabiler, erfolgreicher und glücklicher zu werden.

Doch Persönlichkeitsentwicklung kann auch nach hinten losgehen.

Das ist der Fall, wenn Menschen Persönlichkeitsentwicklung zu ihrer neuen Religion machen und sich in der Selbstoptimierung verlieren.

Diese Menschen setzen sich dann Ein-, Fünf- und Zehnjahresziele, visualisieren ihren Erfolg, verlassen regelmäßig ihre Komfortzone, schreiben ein Erfolgstagebuch, ernähren sich gesund, machen regelmäßig Sport, arbeiten an ihren Glaubenssätzen, meditieren, machen Yoga, üben sich in Dankbarkeit, wiederholen nackt vor dem Spiegel positive Affirmationen und praktizieren nur noch Slow-Sex in Vollmondnächten.

Doch meistens sind diese Menschen genauso unzufrieden und erfolgreich, wie vor ihrer Persönlichkeitsentwicklungsphase.

Das liegt daran, dass sie das Konzept Persönlichkeitsentwicklung falsch verstehen und viel zu hohe Anforderungen an sich selbst stellen.

Regelmäßig Sport zu machen, sich in Dankbarkeit üben, zu meditieren und sich Gedanken über die eigenen Werte und Glaubenssätze zu machen, ist toll. Auch Slow-Sex ist super, auch wenn ich zugeben muss, dass ich es noch nicht bei Vollmond ausprobiert habe.

Doch all diese Dinge werden zu einem Problem, wenn sie zu einen neuen „Muss“ werden.

Wenn du dich nur noch gut fühlst, wenn du täglich liest, an deinen Zielen arbeitest, deine Morgenroutine machst, dankbar bist, gesund isst, die Delfine vor dem Aussterben rettest und in jedem Moment dein bestes Ich bist – was auch immer das bedeuten mag – wirst du zum Sklaven der eigenen Selbstoptimierung.

Und genau dann geht Persönlichkeitsentwicklung nach hinten los.

Mehr dazu auch in diesem Video:

Persönlichkeitsentwicklung als falsches Ziel

Vor einiger Zeit kam ein junger Mann auf einem Seminar zu mir und meinte, dass er sich jetzt seit zwei Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt.

Er liest täglich Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, er ernährt sich gesund, er macht fünf Mal die Woche Sport, er verlässt regelmäßig seine Komfortzone und er meditiert.

Täglich all diese Dinge zu tun führt bei ihm zu viel Stress und irgendwie ist er auch nicht glücklicher als vorher. Er fragte mich, was er noch machen könnte, damit er sich besser fühlt.

Ich meinte zu ihm, dass er den ganzen Unsinn mal lassen soll und sich selbst die Erlaubnis geben sollte, sich einfach so gut zu fühlen und das Leben zu genießen, ohne etwas optimieren oder erreichen zu wollen.

Er schaute mich mit großen Augen an und wusste nicht, was er antworten sollte.

Wenn Menschen sich in der Persönlichkeitsentwicklung verlieren

Menschen verlieren sich in der Persönlichkeitsentwicklung und glauben, dass sie sich endlich gut fühlen werden, wenn sie sich nur genug selbst optimieren.

Sie wenden das kapitalistische Mantra „höher, schneller, weiter“ auf die eigene Person an.

  • Mehr Motivation. Mehr Produktivität. Mehr Ziele.
  • Mehr inneren Frieden. Mehr Entspannung. Mehr Tiefe.
  • Mehr Dankbarkeit. Mehr Glück. Mehr Selbstliebe.

Statt äußeren Errungenschaften wie Geld, Anerkennung oder einem attraktiven Partner hinterherzurennen, rennen sie inneren Errungenschaften hinterher: mehr Selbstvertrauen, einem tiefen Lebenssinn, mehr Glück, emotionale Stabilität, mehr Selbstliebe oder ihren großen Lebenszielen.

Doch die nagende Dauerunzufriedenheit bleibt in den meisten Fällen erhalten.

Persönlichkeitsentwicklung löst das Problem der Unzufriedenheit oftmals nicht, sondern verlegt es nur von Außen nach Innen.

Die Entwicklung deiner Person dauert manchmal ein ganzes Leben

Meine Anfänge in der Persönlichkeitsentwicklung

Auch bei mir ging die Entwicklung meiner Persönlichkeit vor einigen Jahren nach hinten los.

Meine eigene Entwicklung war mir super wichtig und ich wollte unbedingt zur besten Version meiner Selbst werden. Ich wollte mehr Selbstvertrauen bekommen, meine Persönlichkeit weiterentwickeln und selbstbewusst leben.

Deshalb „arbeitete“ ich an mir:

  • Ich versuchte, jeden Tag eine Stunde zu lesen, Sport zu machen, zu meditieren und gesund zu essen.
  • Ich setzte mir Ein-, Zwei- und Fünfjahresziele in allen großen Lebensbereichen.
  • Ich versuchte, jeden Tag meine Komfortzone zu verlassen.
  • Ich schrieb ein Erfolgstagebuch.

Von all diesem Zeugs erhoffte ich mir mehr Glück und Zufriedenheit.

Doch das Gegenteil passierte.

Ich wurde immer unzufriedener und unsicherer, weil ich immer mehr und mehr Lebensbereiche fand, die ich optimieren könnte.

Und genau das ist der springende Punkt.

Persönlichkeitsentwicklung besteht größtenteils darin, zu akzeptieren, dass das Leben nicht immer so verläuft, wie man sich das wünscht.

Wir erreichen nicht all unsere Ziele, wir sind nicht immer selbstsicher und wir fühlen uns nicht immer glücklich.

Und das ist OK.

Das Problem ist nicht, dass wir nicht alle unsere Ziele erreichen, dass wir nicht immer selbstsicher sind oder dass wir uns nicht immer zu 100% glücklich fühlen.

Das Problem ist, dass wir glauben, wir könnten erst glücklich sein, wenn alles so verläuft, wie wir uns das vorstellen.

Falsche Erwartungen an das Leben

Genauso, wie uns die moderne Werbeindustrie ein verzerrtes Schönheitsideal gibt, gibt die Persönlichkeitsentwicklungsindustrie ein verzerrtes Bild von Erfolg und Glück.

So manch ein Guru predigt, dass wir alles erreichen können, was wir uns vornehmen, dass wir niemals aufgeben sollten oder dass wir immer zu 100% glücklich sein können.

Das sind gefährliche Märchen, die zu einer völlig falschen Erwartungshaltung führen.

Diese unrealistische Erwartungshaltung führt häufig dazu, dass sich Menschen noch schlechter fühlen, da sie trotz konsequenter Zielsetzung, neuen Glaubenssätzen, täglichem Meditieren, Erfolgstagebuch und endlosen Motivationsseminaren und Erfolgstrainings weder Millionär geworden sind, noch ein Unterwäsche-Model geheiratet haben und auch nicht immer zu 100% glücklich sind.

Dabei ist weder mit ihnen noch mit ihrem Leben etwas verkehrt. Sie messen sich jedoch an Ansprüchen, denen sie kaum gerecht werden können.

Was sagen materielle Dinge über deine Persönlichkeit aus?

Aus evolutionstechnischen Gründen sind wir nicht dazu gemacht, uns immer gut zu fühlen. Unangenehme Gefühle gehören zum Leben dazu. Es kann sogar gefährlich sein, negative Gefühle zu unterdrücken. Gefühle wie Trauer und Wut zu verspüren ist entscheidend für unsere geistige Gesundheit.6

Obwohl es überdrehte Motivationstrainer und unzählige Ratgeber gerne versprechen, ist es eine Illusion, dass wir Kontrolle über unser Leben haben.

Wir können versuchen, unserem Leben eine Richtung zu geben. Aber was dann passiert, nun, das nennt man eben Leben.

Du kannst versuchen, Millionär zu werden oder deinen Traumpartner zu finden.

Doch garantieren kann es dir keiner.

Warum viele Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung nichts bringen

Viele Lebensratgeber und Ansätze der Persönlichkeitsentwicklung funktionieren langfristig nicht. Sie sind mehr wie ein Dorfbürgermeister: Sie versprechen viel, halten aber wenig.

So haben Untersuchungen gezeigt, dass Selbsthilfe-Tipps in vielen Fällen keine gute Hilfe sind.7

Viele Tipps der Selbsthilfe-Industrie sind einfach aus der Luft gegriffen. So ist die weit verbreitete Aussage, dass wir 30 Tage brauchen, um eine neue Gewohnheit zu etablieren, schlichtweg falsch.8 Auch wurde mittlerweile herausgefunden, dass positive Affirmationen bei vielen Menschen nicht funktionieren.9 Und positiv zu Visualisieren führt oft dazu, dass Menschen weniger motiviert sind, ihre Zielen auch wirklich zu verfolgen.10

Mal ganz davon zu schweigen, dass es absolut keinen Sinn ergibt, dass du Reichtum, Liebe, deinen Traumkörper oder was auch immer dadurch anziehst, dass du die richtigen Gedanken an das Universums schickst.

Im Gegenteil.

Zu erwarten, dass das Universum dir all deine Wünsche erfüllt, kann dich davon abhalten, auch wirklich deinen Hintern hoch zu kriegen und etwas für deine Ziele zu tun.

Viele Aussagen der Selbsthilfe-Industrie haben keinerlei wissenschaftliche Grundlage. Sie wurden irgendwann mal von irgendjemandem behauptet und seitdem nie mehr hinterfragt. Und wiederholt man etwas oft genug, wird es schnell zu einem Fakt, ganz egal, ob es stimmt oder nicht.

Nicht umsonst spricht man in der Selbsthilfe-Industrie auch von der 18-Monate-Regel. Diese Regel besagt, dass eine Person, die ein Selbsthilfe-Buch kauft, sehr wahrscheinlich schon vor 18 Monaten ein Selbsthilfe-Buch gekauft hat – was offensichtlich auch nicht alle Probleme lösen konnte.11

Persönlichkeitsentwicklung braucht Zeit

All das soll übrigens nicht bedeuten, dass es keine guten Selbsthilfe-Ratgeber gibt, die Menschen wirklich weiterhelfen – denn die gibt es.

Doch viele der Ratgeber helfen dauerhaft nicht weiter und sind unter Umständen sogar schädlich.

Deshalb gebe ich in meinem Buch und in meinen Artikeln auch nicht die typischen Selbsthilfe-Tipps im Sinne von „denke immer positiv, zweifle nie an dir selbst und setz dir viele Ziele“.

Denn es sind genau diese Tipps, die dazu führen, dass Menschen überdrehte Ansprüche an das Leben haben und sich dann schlecht fühlen, weil sie ihnen nicht gerecht werden.

Ein neuer Ansatz der Persönlichkeitsentwicklung

Statt unrealistischen Zielen hinterherzurennen, möchte ich dir etwas anderes vorschlagen. Statt alles kontrollieren und optimieren zu wollen, über dich darin, die Umstände besser zu akzeptieren und ein wenig mehr loszulassen.

Hier sind ein paar gute Beispiele für persönliche Weiterentwicklung:

  • Anstatt dich und dein Leben andauernd verbessern zu wollen, lerne besser zu scheitern.
  • Anstatt krampfhaft deinen Zielen hinterherzurennen, sei OK damit, dass du sie nicht erreichst.
  • Anstatt jedem gefallen zu wollen, lerne mit Abweisungen umzugehen.
  • Anstatt dein Leben kontrollieren zu wollen, gewöhne dich an die Ungewissheit und lasse los.
  • Anstatt dich ständig nach innerer Ruhe zu sehnen, schätze deine Unausgeglichenheit.
  • Anstatt in jeder Situation Selbstbewusstsein ausstrahlen zu wollen, akzeptiere deine Unsicherheiten.

Höre auf, alles optimieren zu wollen und fragwürdigen Zielen hinterherzurennen. Akzeptiere dich und die Dinge, so wie sie sind, anstatt sie andauernd verändern zu wollen.

Paradoxerweise wirst du dich dann wahrscheinlich besser fühlen und das Leben wird dir ein wenig mehr zulächeln.

Die entspanntesten und glücklichsten Menschen, die ich kenne, haben keinen Plan davon, was Persönlichkeitsentwicklung überhaupt ist.

Sie sind zufriedene und gelassene Menschen, die das Leben so nehmen, wie es ist: Ein Haufen interessanter, prägender, schöner und manchmal auch beschissener Erfahrungen.

Leidest du unter negativen Gedanken?

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Früh aufstehen: 7 Tipps um morgens schnell wach zu werden

Du hast dir vorgenommen, früh aufzustehen.

Der Wecker klingelt.

Viel zu früh.

Du drückst auf Snooze.

Einmal. Dann nochmal. Und nochmal.

Du bist hundemüde.

Das Bett ist zu gemütlich.

Allein der Gedanke, jetzt aufzustehen, ist schrecklich.

Wach werden grenzt an Utopie …

Kennst du das?

Falls ja, dann bist du hier richtig.

Denn morgens früh aufstehen kann einfach sein … solange du die 7 Tipps aus diesem Artikel befolgst.

Doch lass uns vorher den größten Fehler betrachten, den Menschen machen, wenn sie früh wach werden wollen.

Früh aufstehen: der größte Fehler

Wenn Menschen früh aufstehen wollen, begehen sie einen großen Fehler.

Sie haben eine konkrete Uhrzeit im Sinn, um die sie gerne aufstehen wollen.

Zum Beispiel 05:30 Uhr morgens.

Ohne zu berücksichtigen, wann sie momentan aufstehen, stellen sie sich ihren Wecker am nächsten Tag auf 05:30 Uhr.

Und dann passiert eines der folgenden zwei Dinge:

  1. Der Wecker klingelt und sie sind vollkommen benommen und übermüdet. Da es keinen konkreten Grund gibt, so früh aufzustehen, machen sie den Wecker wieder aus und schlafen weiter. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag …
  2. Der Wecker klingelt und sie sind vollkommen benommen und übermüdet. Mit schierer Willenskraft quälen sie sich aus dem Bett und schaffen es. Doch spätestens nach ein oder zwei weiteren Tagen werden sie es nicht mehr schaffen.

Wenn du schlagartig versuchst, ein, zwei oder sogar drei Stunden früher wach zu werden, ist der Sprung zu groß.

Dein Biorhythmus, deine Gewohnheiten und dein Lebensstil sind davon vollkommen überfordert.

Klar, durch reine Willenskraft wirst du es vielleicht ein oder zwei Mal schaffen.

Aber nicht dauerhaft.

Und genau deshalb solltest du die 5-Minuten-Regel anwenden.

Dauerhaft früh aufstehen (Die 5-Minuten-Regel)

Jeder von uns schafft es, ein oder zwei Mal wirklich früh wach zu werden.

Wenn du morgen nach Malle in den Urlaub fliegst und du um 06:00 Uhr morgens am Flughafen sein musst, bin ich mir sicher, dass du früh genug aus dem Bett kommst.

Aber hier geht es nicht darum, einmalig früh aufzustehen. Sondern dauerhaft.

Und wenn du dauerhaft früh aufstehen willst, ist es wichtig, dass du nicht zu große Sprünge machst.

Mach nicht zu große Sprünge

Aus diesem Grund solltest du die 5-Minuten-Regel nutzen.

Die Regel ist ganz simpel: Steh jeden morgen 5 Minuten früher auf!

Ich weiß, das klingt nicht nach viel. Doch die 5 Minuten summieren sich sehr schnell zu Stunden.

Nehmen wir an, dein Ziel ist es, um 05:30 Uhr aufzustehen.

Momentan stehst du aber um 07:00 Uhr auf.

Wenn du jeden morgen nur 5 Minuten früher aufstehst, hast du nach gerade mal 18 Tagen dein Ziel erreicht (18 x 5 Min = 90 Min).

Und selbst wenn du sonntags ausschlafen willst und die 5-Minuten-Regel einen Tag pro Woche pausierst, brauchst du gerade mal 21 Tage.

Du siehst: der Trick ist, dich langsam aber konstant zu steigern.

Unterschätze nie die Wirkung kleiner Veränderungen über einen längeren Zeitraum.

Ok, da wir diesen wichtigen Punkt geklärt haben, lass uns nun die 7 Frühaufsteher-Tipps betrachten.

Früh aufstehen – 7 effektive Tipps

1. Kein Snoozen

Die Snooze-Funktion ist die schlimmste Erfindung der Menschheit.

Was auf den ersten Blick wie eine tolle Funktion aussieht, stellt sich als Krafträuber und Müdemacher heraus.

Was passiert, wenn du die Snooze-Taste drückst?

Im ersten Moment Erleichterung. 8 Minuten länger schlafen.

Doch mit jedem Snooze bist du noch müder und hast noch weniger Lust, aufzustehen.

Das Problem ist, dass dein Körper vollkommen durcheinander kommt, weil du jedes Mal aufs Neue kurz einschläfst und dann wieder aufgeweckt wirst.

Wenn du voller Energie in den Tag starten möchtest, vermeide die Snooze-Taste wie das uncoole Kind damals in der Schule.

Ich meine das ernst.

Wenn du früh aufstehen und voller Energie in den Tag starten willst, sollte die Snooze-Taste für dich ab jetzt gestorben sein. Ohne Ausnahme.

Und falls du schon Snooze-abhängig bist und davon nicht los kommst: Besorge dir einen traditionellen Wecker ohne Snooze-Funktion und das Problem ist gelöst.

Mehr zum Thema „snoozen“ und zwei weitere Tipps um besser aus dem Bett zu kommen erfährst du in meinem Video:

2. Habe einen Grund um früh wach zu werden

Warum willst du überhaupt früher aufstehen?

Um mehr vom Tag zu haben? Weil es viele erfolgreiche Menschen tun? Weil du dich selbst für irgendetwas bestrafen willst?

Wenn du keinen konkreten Grund hast, um früh aufstehen, fällt es dir 10 mal so schwer.

Du solltest also einen klaren Grund haben, warum du früher aufstehen willst.

Du brauchst einen Grund, um früh aufzustehen

Am besten du nimmst dir morgens etwas konkretes vor:

  • Joggen zu gehen
  • Zu meditieren
  • An deinem ersten Buch zu schreiben
  • Spanisch zu lernen
  • Das Frühstück für die Kinder vorzubereiten

Wenn du einen klaren Grund hast, um früh aufzustehen, fällt es dir um ein Vielfaches leichter.

Am besten du nutzt die extra Zeit morgens, um an deinen wichtigsten Zielen zu arbeiten.

3. Besorge dir einen Lichtwecker

Wenn es dunkel ist, produziert unser Gehirn das Schlafhormon Melatonin.

Sobald unsere Haut in Kontakt mit Licht kommt, hört das Gehirn auf, Melatonin zu produzieren.

Im besten Fall wachen wir mit dem Sonnenlicht auf. Leider stimmt der Sonnenaufgang nicht immer mit der Zeit überein, zu der wir aufstehen wollen.

Deshalb kann dir ein Lichtwecker dabei helfen, morgens besser wach zu werden.

Ein Lichtwecker kann auf eine bestimmte Uhrzeit eingestellt werden. Doch statt wie ein normaler Wecker zu klingeln, macht er das Zimmer langsam heller.

Dadurch wachst du im Idealfall langsam und natürlicher auf, anstatt durch ein schrilles Klingeln (oder einen Pop-Song aus dem Radio …).

Ich persönlich nutze seit einigen Monaten einen Lichtwecker und bin damit sehr zufrieden.

3 von 4 Mal wache ich durch das Licht auf und nicht erst durch das Weckerklingeln (ein Lichtwecker hat auch eine „normale“ Weckfunktion).

4. Werde radikal

Egal, was du tust, du kommst morgens nicht aus dem Bett?

Dann brauchst du härtere Maßnahmen …

Stell deinen Wecker einfach so weit vom Bett weg, dass du morgens aufstehen musst, um den Wecker auszuschalten.

Wenn du erst mal stehst, fällt es dir deutlich leichter, in den Tag zu starten.

Zugegeben, sofort nach der Weckerklingeln aufzuspringen ist nicht gerade angenehm.

Aber dafür ist es sehr effektiv …

5. Bereite am Tag vorher alles vor

Menschen, die nicht aus dem Bett kommen, verbinden aufstehen oft mit Stress.

Sie denken also sofort daran, was sie tun müssen.

Ich muss:

  • duschen,
  • mein Outfit für die Arbeit raussuchen,
  • die Sporttasche packen, um nach der Arbeit noch ins Fitnessstudio zu gehen,
  • mein Frühstück machen,
  • usw.

Deshalb kann es sehr hilfreich sein, wenn du abends alles vorbereitest.

  • Leg dir das Handtuch schon neben die Dusche.
  • Leg dir das Outfit für den nächsten Tag bereit.
  • Packe die Tasche für die Arbeit (oder den Sport).
  • Bereite dein Frühstück so gut es geht vor (du kannst zum Beispiel den Tisch schon decken oder die Kaffeetasse bereitstellen).

Bereite abends so viel vor wie nur möglich. Dadurch wirst du morgens besser aufstehen.

6. Früher aufstehen? Früher ins Bett!

Die Wahrheit ist:

Du kannst nur dauerhaft früh aufwachen, wenn du auch dauerhaft früh schlafen gehst.

Sorry, Kumpel!

Früher aufstehen? Früher ins Bett!

Langfristig weniger schlafen funktioniert nicht und hat viele negative Konsequenzen für Energie, Fokus, Produktivität und Wohlbefinden.

Hier sind zwei simple Dinge, die du tun kannst, um früher ins Bett zu kommen (und morgens besser aufzustehen):

Stell dir abends einen Wecker!

Ein Wecker abends erinnert dich daran, dass es Zeit ist, ins Bett zu gehen.

Am besten der Wecker klingelt 30 bis 45 Minuten vor deiner Schlafenszeit.

In der restlichen Zeit machst du dich bettfertig und bereitest dich aufs Schlafen vor. Du kannst dann zum Beispiel noch ein bisschen
lesen oder entspannende Musik hören.

Kein Smartphone im Schlafzimmer!

Seit einigen Monaten liegt mein Smartphone nachts in der Küche.

Wieso? Weil ich abends im Bett noch immer viel zu lange auf Social Media war und Zeit verplempert habe.

Abgesehen davon fällt das Einschlafen schwerer, wenn man bis kurz vorher das Gehirn noch mit Bildern, Texten und Videos füttert.

Wenn du früher ins Bett willst, dann verbanne dein Smartphone aus dem Schlafzimmer.

Dann hast du auch gleich einen weiteren Grund dir einen Sonnenwecker zu kaufen (oder einen altmodischen Wecker ohne Snooze-Funktion).

7. Freu dich auf etwas

Viele Menschen kommen morgens nicht aus dem Bett, weil sie an all die unangenehmen Dinge denken, sie heute tun müssen:

  • Auf den Weg zur Arbeit machen
  • Den ganzen Tag im Büro hocken
  • Einkaufen gehen
  • Usw.

Was besser ist: Denke an eine Sache, auf die du dich heute freust.

Das kann etwas Kleines sein, wie zum Beispiel ein leckeres Frühstück, dass du dich abends mit Freunden triffst oder dass du dir heute
eine Folge deiner Lieblingsserie anschauen wirst.

Wenn du gleich nach dem Wachwerden deinen Fokus auf etwas legst, auf das du dich freust, startest du völlig anders in den Tag.

Du bist positiver, gut gelaunt und hast mehr Energie.

Leidest du unter negativen Gedanken?

Nichts beeinflusst dein Leben mehr als deine Gedanken. In meinem Ratgeber Mindset erfährst du deshalb, wie du negative Gedanken loswirst, alten Schmerz hinter dir lässt und besser mit Stress umgehst. Trage deine E-Mail Adresse ein und ich schicke dir den Ratgeber kostenlos als PDF zu.